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OÖ. Kriegsopfer- und Behindertenverband

KOBV

STIMME OÖ. KOBV – Der Behindertenverband

Dezember 2020

Folge 1

Foto von Stimme Martin Alargent von Pexels

48. Jahrgang

Geburtstag Johann Krauk

Wechsel im Vorstand

Angebote Behindertenberatung

Aus den Bezirksorganisationen und Ortsgruppen

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Coronavirus

MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN UND KRIEGSOPFER BESONDERS BETROFFEN von Präsident Mag. Michael SVOBODA

Die Coronapandemie beeinträchtigt nach wie vor unser Leben. Vor allem die gesetzlichen Einschränkungen führen im täglichen Leben (z.B. Schule, Beruf, Pflegeeinrichtungen, Spitäler, private Feiern, öffentlicher Verkehr, etc.) zu Verunsicherung und reduzierter Lebensqualität. Was bis zu Beginn des Jahres 2020 selbstverständlich war, ist vorerst Vergangenheit. Zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer sind diese Maßnahmen jedoch leider unumgänglich. Gerade für den Personenkreis der älteren Kriegsopfer und von Menschen mit Behinderungen (erhöhte Risikogefahr!) bedeutet das aber besondere Herausforderungen. Isolation und Vereinsamung seien an dieser Stelle angeführt. Umso wichtiger war und ist es, dass sich der KOBV um die Anliegen seiner Mitglieder kümmert. Ich möchte mich bei allen FunktionärInnen und MitarbeiterInnen bedanken, die trotz der widrigen Umstände den Kontakt zu unseren Mitgliedern gehalten haben und ihnen Unterstützung und Beistand unter Einhaltung der Covid Verhaltensregeln geleistet haben, was große Anerkennung gefunden hat. Die menschliche und gesellschaftliche Nähe ist in Zeiten wie diesen nicht groß genug zu würdigen. „Nebenbei“ hat der KOBV seine sozial- und behindertenpolitischen Aufgaben zu erfüllen gehabt. So konnte erreicht werden, dass alle Leistungen in den Sozialentschädigungsgesetzen (Kriegsopfer- und Heeresversorgung, Impfschäden Verbrechensopfer, Conterganhilfe) ab 1.1.2021 in Analogie zum Ausgleichszulagenrichtsatz um 3,5% erhöht werden. Im Pflegegeldbereich gilt ab heuer die regelmäßige Valorisierung und gilt auch ein neuer Zeitwert bei der Einstufung bei

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notwendiger gründlicher Körperreinigung (10 Stunden statt 4 Stunden), was zur Erhöhung der Pflegegeldeinstufung führen kann (bitte lassen Sie sich vor Antragstellung beraten!!). Ebenfalls spürbar erhöht wurden die Förderungen des Sozialministeriumservice für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderungen, was angesichts der hohen Arbeitslosenquote von besonderer Bedeutung ist, und werden wir uns weiterhin der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen widmen. Besonderes Augenmerk verdient auch die Maßnahme der Freistellungsmöglichkeit für höchst Covid-gefährdete Menschen (z.B. Organtransplantierte, PatientInnen mit onkologischen Erkrankungen) gegen Kostenersatz für Arbeitgeber. Und nicht zuletzt erwähnt sei, dass sich der KOBV erfolgreich für die Unterstützung von gemeinnützigen Vereinen durch die öffentliche Hand eingesetzt hat. Unsere KOBV-Familie hat in ihren 75-Bestandsjahren immer wieder unter Beweis gestellt, dass ein enger Zusammenhalt rechtlich, existentiell, vor allem aber gesellschaftlich erfolgreich ist. Ich bin zuversichtlich, dass dies auch gegenwärtig und in Zukunft der Fall ist. Danke nochmals allen, egal auf welchem Platz, die dazu beitragen. Scheuen Sie sich nicht mit uns Kontakt aufzunehmen, wenn Sie Sorgen drücken. Zu den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen und zum Jahreswechsel wünsche ich Ihnen alles nur erdenklich Gute, stabile Gesundheit („bleibens g’sund“) und halten Sie sich an empfohlene Maßnahmen zum eigenen und anderer Schutz. Ihr Mag. Michael Svoboda

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Präsident Johann Krauk

Liebe Vereinsmitglieder, nach der ersten Infektionswelle im Frühjahr hat uns Covid-19 neuerlich fest im Griff und Mensch und Wirtschaft sind wieder in Gefahr. Die Folgen dieser Pandemie sind für alle spürbar und dringen in sämtliche Lebensbereiche ein. Die massiven Auswirkungen der restriktiven Maßnahmen zur Eindämmung des Virus treffen nahezu jeden, verlangen uns viel ab und schränken sowohl privates als auch wirtschaftliches Leben ein. Vor allem ältere und kranke Menschen sind in der aktuellen Corona-Krise ganz schwierigen Umständen ausgesetzt. Es drohen Unsicherheit, Angst und Einsamkeit. So ist das Leben in Krankenhäusern, sowie Alten- u. Pflegeheimen durch einschneidende Maßnahmen, wie Verschärfung der Besuchsregelungen bzw. Besuchsverbot, überschattet. Einerseits bedarf diese besonders gefährdete Gruppe eines erhöhten Schutzes, allerdings droht dadurch soziale Isolation. Auch wenn die Voraussetzungen für digitale Kommunikation vorhanden sind, ist sie dennoch nicht für alle gleichermaßen geeignet. Wo diese sinnvoll und einsetzbar ist, wäre - wenn notwendig - die Unterstützung seitens des Personals wünschenswert, damit auf diesem

Wege der so wichtige Kontakt mit Angehörigen und Freunden ermöglicht wird. Liebe Mitglieder, ich darf Ihnen versichern, dass wir Sie auch in dieser schwierigen Zeit nicht im Stich lassen. Aufgrund der erforderlichen Vorkehrungsmaßnahmen erfolgt die Beratung derzeit grundsätzlich telefonisch. Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich für Ihr Verständnis. Darüber hinaus möchte ich mich bei allen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihren unermüdlichen Einsatz, insbesondere in diesen Zeiten, bedanken. Durch die aktuellen Corona-Maßnahmen müssen wir leider auf Jahresabschlussfeiern verzichten, hoffen allerdings auf baldige Normalisierung der Situation und damit auf ein persönliches Wiedersehen. Mein Team und ich wünschen Ihnen Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2021. Bitte bleiben Sie gesund! Ihr Präsident Johann Krauk

Weihnachten: Zeit für ein wenig Stille und Besinnlichkeit, Zeit für Dankbarkeit und Zuversicht, Zeit für die kleinen Dinge, die das Herz erfreuen Und für das Wunder der Heiligen Nacht. Foto von Candis Hidalgo von Pexels

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Drei merkwürdige Gäste und ein guter Stern

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Die vornehmen Gäste aus dem Osten hatten den Stall noch nicht lange verlassen, da trug sich eine seltsame Geschichte in Betlehem zu, die in keinem Buch verzeichnet ist. Als die Reitergruppe der Könige gerade am Horizont verschwand, näherten sich drei merkwürdige Gestalten dem Stall. Die erste trug ein buntes Flickenkleid und kam langsam näher. Sie war wie ein Spaßmacher geschminkt, wirkte aber sehr traurig. Erst als sie das Kind sah, huschte ein leises Lächeln über ihr Gesicht. Vorsichtig trat sie an die Krippe heran und strich dem Kind zärtlich über das Gesicht. „Ich bin die Lebensfreude“, sagte sie. „Ich komme zu dir, weil die Menschen nichts mehr zu lachen haben. Sie haben keine Freude mehr am Leben und alles ist so bitterernst geworden.“ Dann zog sie Ihr Flickengewand aus und deckte das Kind damit zu. „Es ist kalt in dieser Welt. Vielleicht kann dich der Mantel des Clowns wärmen und schützen.“ Als nächstes trat die zweite Gestalt vor. Wer genau hinsah, bemerkte ihren gehetzten Blick und spürte, wie sehr sie in Eile war. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, schien es, als falle alle Hast und Hektik von ihr ab. „Ich bin die Zeit“, sagte sie und strich dem Kind zärtlich über den Kopf. „Eigentlich gibt es mich kaum noch. Die Zeit, sagt man, vergeht wie im Flug. Darüber haben die Menschen aber ein großes Geheimnis vergessen. Die Zeit vergeht nicht. Zeit entsteht. Sie wächst überall dort, wo man sie teilt.“ Dann griff die Gestalt in ihren Mantel und legte ein Stundenglas in die Krippe. „Man hat wenig Zeit in dieser Welt. Diese Sanduhr schenke ich dir, weil es noch nicht zu spät ist. Sie soll dir ein Zeichen dafür sein, dass du immer so viel Zeit hast, wie du dir nimmst und anderen schenkst.“

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Dann kam die dritte Gestalt an die Reihe. Sie hatte ein geschundenes Gesicht voller dicker Narben, als ob sie immer und immer wieder geschlagen worden wäre. Als sie aber vor das Kind in der Krippe trat, war es, als heilten die Wunden und Verletzungen, die ihr das Leben zugefügt haben musste. „Ich bin die Liebe“, sagte die Gestalt und strich dem Kind sanft über das Gesicht. „Es heißt, ich sei viel zu gut für diese Welt. Deshalb tritt man mich mit Füßen und macht mich fertig.“ Während die Liebe so sprach, musste sie weinen und drei dicke Tränen tropften auf das Kind. „Wer liebt, hat viel zu leiden in dieser Welt. Nimm meine Tränen, sie sind Wasser, das den Stein schleift. Sie sind wie der Regen, der den verkrusteten Boden wieder fruchtbar macht und selbst die Wüste zum Blühen bringt.“ Und die Tränen verwandelten sich in drei wunderschöne blühende rosa Rosen. Da knieten die Lebensfreude, die Zeit und die Liebe vor dem Kind des Himmels. Drei merkwürdige Gäste, die dem Kind ihre Gaben gebracht hatten. Das Kind aber schaute alle drei an, als ob es sie verstanden hätte. Plötzlich drehte sich die Liebe um und sprach zu den Menschen. „Man wird dieses Kind zum Narren machen, man wird es um seine Lebenszeit bringen und es wird viel leiden müssen, weil es bedingungslos lieben wird. Aber weil es ernst macht mit der Freude und weil es seine Zeit und seine Liebe verschwendet, wird die Welt nie mehr so wie früher sein. Wegen dieses Kindes steht die Welt unter einem neuen, guten Stern, der alles andere in den Schatten stellt.“ Die drei Gestalten standen auf und verließen den Ort. Die Menschen aber, die all das miterlebt hatten, dachten noch lange über die rätselhaften Worte nach. Auch unser Leben und unsere Zeit stehen seit der Geburt Jesu unter einem neuen, guten Stern, der alles Dunkle hell macht und alle Verletzungen heilt. Das ist die große Freude, die allem Volk zuteil wird, auch mir und dir.

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UNSER CHEF FEIERTE HEUER SEINEN 70ER! Lieber Johann, lieber Chef! Du wolltest feiern mit an großen Fest, denn 70 wird ma ned oiwei. Doch wer hätt si des dacht, dass durch so an Virus oiß stüh steht.

Leider konnte unser Präsident Johann Krauk seinen runden Geburtstag nicht so feiern, wie er sich das gewünscht hätte. Da machte ihm die aktuelle Corona-Pandemie einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. In Gedanken waren sehr viele von uns bei ihm, so bekam er zahlreiche Nachrichten per WhatsApp und SMS, viele haben ihm aber auch telefonisch gratuliert. Johann konnte seinen 70er aber zumindest im engsten Kreis der Familie feiern.

Nix is ganga und nix geht, ned amoi `s Geschenk kunnt ma da pünktlich geb`n. Es hüft ka Jammern und koa Rean, die Zeit vergeht und irgendwann wird`s wieder anders werd`n. Du bist fast oiwei unterwegs, gibst oiß für deine Leit erreicht ma die grad ned, sitzt am Hochstand und kriegst hoffentlich dein Kopf dort wieder frei! Nachträglich alles Gute, g`sund bleiben und gönn da gelegentlich a guat`s Schluckerl. Das wünschen dir deine Angestellten.

Der Vorstand des OÖ. KOBV – Der Behindertenverband möchte dir auch auf diesem Weg alles Gute, viel Glück und vor allem beste Gesundheit wünschen! Lieber Johann, danke für dein Engagement und das Herzblut für unseren Verein! Das Titelblatt der Stimme ist unserem Chef gewidmet, weil er doch als leidenschaftlicher Jäger, gerade im Winter „seine Rehe“ bestens versorgt.

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Aktuelles aus dem Vorstand: Viel Neues auch in Zeiten von Corona

WECHSEL IM VORSTAND In der Vorstandssitzung legte unser geschätzter Landesobmann-Stv. Herr Maximilian Pichler seine Funktion als Landesobmann-Stellvertreter aus gesundheitlichen Gründen zurück. Über viele Jahre hat er sich in den verschiedensten Positionen für unseren Verein engagiert, wie man in der Auflistung sehen kann: Mitglied beim OÖ. KOBV, damals noch KOV: seit 1994 Ortsgruppe Bad Hall: Obmann-Stv. von 1997 – 2007, seit 2007 Obmann Bezirksorganisation Steyr: zuerst Vorstandsmitglied seit 2007 Bezirksobmann Landesverband OÖ: Landeskontrollausschuss 2006 – 2011 Landeskassier: 2011 – 2014 Landesobmann Stv. seit Juni 2014

Frau Mager mit Herrn Pichler und Herrn Krauk

Max Pichler bleibt dem Verband als Obmann der BO Steyr und der OG Bad Hall erhalten. Außerdem konnten wir ihn überzeugen, dass er, gemeinsam mit Frau Mager, auch für die wichtige und sinnvolle Tätigkeit unseres Sozialausschusses weiterhin zur Verfügung steht. Wir alle kennen ihn als freundlichen, hilfsbereiten und kompetenten Kameraden, der

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zwischendurch auch mal einen kecken Witz von sich gibt. In einem, soweit dies in Zeiten von Corona möglich ist, feierlichen Rahmen bedankte sich der gesamte Vorstand bei Kameraden Herrn Maximilian Pichler für seine geleistete Arbeit. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute, viel Gesundheit und Lebensfreude für den weiteren Lebensweg.

Als Nachfolger im Vorstand des OÖ. KOBV und als Landesobmann-Stellvertreter wurde Herr Christoph Scheck aus Ebensee feierlich in unserem Kreis willkommen geheißen. Herr Scheck wurde durch einen Unfall gesundheitlich beeinträchtigt und setzte sich seither als Behindertenvertreter für die Belange seiner behinderten Arbeitskollegen und Mitmenschen ein. Noch im Krankenstand, im Jahr 1997, ist er zur Behindertenvertrauensperson gewählt worden und machte immer wieder Fortbildungen in Freiland. Nachdem er zuerst Mitglied beim KOBV Wien, NÖ und Burgenland war, ist er seit 2002 Mitglied in Oberösterreich. Nach seiner Pensionierung engagierte er sich dann aktiv für unseren Verband, zuerst als Kassier der Ortsgruppe Gmunden und seit 2018 als Obmann. Somit betreut er Mitglieder und ratsuchende Menschen im ganzen Salzkammergut. In Gmunden gibt es ein Vereinslokal, in dem nach Coronazeiten wieder Sprechtage abgehalten werden. Herr Scheck unterstützt auch Herrn Krauk als Ersatzmitglied im Kündigungsausschuss und wurde jetzt in den Vorstand des OÖ. KOBV kooptiert.

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Herr Scheck lebt in Ebensee, er ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter. Sein ganzer Stolz sind seine vier Enkelkinder, mit denen er viel unternimmt. Der Vorstand freut sich, Herrn Christoph Scheck in seiner Mitte begrüßen zu dürfen und wünscht ihm für seine Aufgaben alles erdenklich Gute.

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Änderung der Funktionsbezeichnungen In der letzten Vorstandsitzung des OÖ. KOBV wurde beschlossen, die Funktionsbezeichnungen analog den anderen Landesorganisationen anzupassen. Somit ergibt sich neu: Präsident Johann Krauk (zuvor Obmann) und neu: Vizepräsidenten Günter Geisberger und Christoph Scheck (zuvor Obmann Stv.) Herbert Kasberger, Landesschriftführer

WIR GRATULIEREN! Mag. Michael Svoboda, Präsident des KOBV Österreich und des KOBV Wien, Niederösterreich und Burgenland zum 60. Geburtstag. 60 Jahre von Gott gegeben, 60 Jahre ein erfülltes Leben, 60 Jahre Schaffen und Streben, 60 Jahre reiches Erleben. 60 mal Frühling mit Blumen im Mai, 60 mal zog blühend der Sommer vorbei, 60 mal Ernte und herbstliche Pracht, 60 mal Schnee und Heilige Nacht. 60 Jahre reiche Lebenszeit, 60 Jahre mit Freud und Leid. 60 Jahre ging es tief und auch hoch, 60 Jahre – schön war es doch. 60 Jahre hast du glücklich geschafft, für die kommenden Jahre wünschen wir Gesundheit und viel Kraft.

…zum 70. Geburtstag Helene Ebner, BO + OG Kirchdorf Christine Pachmann, OG Sierning …zum 75. Geburtstag Kons. Thaddäus Berneder, BO + OG Ried …zum 80. Geburtstag Albert Ecker, BO + OG Braunau Herta Schirl, BO Linz-Land + OG Leonding ist ein Christkindl, alles Gute jetzt schon zum 70iger Hildegard Hoffelner beendet unsere Liste der JubilarInnen. Sie lässt zu Silvester an ihrem 65. Geburtstag für uns alle die Korken knallen. Alles Gute, vor allem Gesundheit und Danke für euren Einsatz.

Danke für die gute Zusammenarbeit mit dem OÖ. KOBV. Wir gratulieren den Funktionärinnen und Funktionären des OÖ. KOBV... …zum 45. Geburtstag Karin Schatz, OG Eferding …zum 60. Geburtstag Ing. Herbert Kasberger, Landeschriftführer …zum 65. Geburtstag Hans Schmidbauer, OG Kopfing + BO Schärding

Foto von von Gabriele Grufeneder Die Stimme_Ausgabe_01_20.indd 7

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VALORISIERUNG DES PFLEGEGELDES AB 1.1.2020 Seit heuer erfolgt eine jährliche Valorisierung des Pflegegeldes mit dem Pensionsanpassungsfaktor. Die Pflegegeldbeträge werden ab 1.1.2020 um 1,8 % angehoben. Pflegegeldbeträge ab 1.1.2020: Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Stufe 4 Stufe 5 Stufe 6 Stufe 7

€ 160,10 € 295,20 € 459,90 € 689,80 € 936,90 € 1.308,30 € 1.719,30

Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und Pflegeteilzeit ArbeitnehmerInnen haben ab 1.1.2020 in Betrieben mit mehr als fünf ArbeitnehmerIn-

nen einen Rechtsanspruch auf die einseitige Inanspruchnahme von zwei Wochen Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit. Der gewünschte Beginn der beabsichtigten Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit ist dem Arbeitgeber mitzuteilen. Besteht der Wunsch nach einer längeren Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit, ist eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber notwendig. Wenn während des Zeitraums der Inanspruchnahme der einseitigen Pflegekarenz bzw. –teilzeit eine Vereinbarung nicht zustande kommt, hat der Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine Verlängerung bis zur Dauer von weiteren zwei Wochen. Die so konsumierten Zeiten sind auf die gesetzlich mögliche Dauer der vereinbarten Pflegekarenz bzw. Pflegeteilzeit anzurechnen.

ERFREULICHE VERBESSERUNG BEI DER PFLEGEGELDEINSTUFUNG! 10 Stunden pro Monat für das Baden oder Duschen Seit 1. Juli 2020 wird auf Grund eines Erlasses des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz für die erforderliche Hilfe beim Baden und Duschen (sonstige Körperpflege) ein Wert von 10 Stunden anstatt bisher nur 4 Stunden pro Monat bei der Pflegegeldeinstufung durch die Sozialversicherungsträger berücksichtigt. Nach der ständigen Judikatur des Obersten Gerichtshofes zählen ein Wannenvollbad oder ein Duschbad – außer bei medizinischer Notwendigkeit – nicht zur täglichen Körperpflege im Sinne des § 1 Abs. 4 EinstV zum Bundespflegegeldgesetz (Anm.: für die tägliche Körperpflege ist hier ein Wert von mindestens 25 Stunden pro Monat vorgesehen). Es ist nach der Rechtssprechung ausreichend, wenn die pflegebedürftige Person wöchentlich nur zwei Wannenvollbäder oder Duschbäder nehmen kann, was einen zeit-

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lichen Betreuungsaufwand von nur 4 Stunden monatlich bedeutet. Der Wert für die sonstige Körperpflege kommt dann zur Anwendung, wenn die tägliche Körperpflege noch selbständig vorgenommen werden kann, Hilfe jedoch für das Baden oder Duschen benötigt wird. Aus Sicht des Sozialministeriums ist diese Judikatur nicht mehr zeitgemäß, das tägliche Duschen oder Baden sei als hygienische Standardversorgung anzusehen, weshalb der Wert auf monatlich 10 Stunden erhöht wurde. Eine sehr zu begrüßende Verbesserung für die Pflegegeldeinstufung! In weiterer Folge wird auch die Einstufungsverordnung zum Bundespflegegeldgesetz entsprechend zu adaptieren sein, damit eine auch die Gerichte bindende Rechtsgrundlage geschaffen wird.

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INKLUSION IN DER ARBEITSWELT Dabei ist bewiesen, dass: • Menschen mit Behinderung oder Einschränkung sind keine Belastung fürs Team! • Teams aus Beschäftigten mit und ohne Behinderung sind innovativer. • Ältere Beschäftigte schöpfen aus ihrer Erfahrung und machen weniger Fehler. • Es lohnt sich auch finanziell fürs Unternehmen, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu beschäftigen.

Mit Erlaubnis von Phil Hubbe, Cartoonist aus Magdeburg

Inklusion heißt Gemeinsamkeit von Anfang an!!! Somit darf kein Mensch ausgeschlossen, ausgegrenzt oder an den Rand gedrängt werden. Die größten Barrieren sitzen oft in unseren Köpfen. Viele von uns glauben, Menschen mit Behinderung wären weniger belastbar und nicht mehr leistungsfähig. Es ist nicht immer sehr einfach Mitarbeiter mit Einschränkungen, Alter, Behinderung und Erkrankung richtig einzusetzen. Tatsächlich ist nicht jeder Arbeitsplatz mit jeder Einschränkung in Einklang zu bringen. Durch innerbetriebliche Prozesse sollte bestmöglich versucht werden, Mitarbeiter mit Behinderung adäquat einzusetzen. Oft ist es aber leider auch nur eine Frage der Einstellung.

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Grundsätzlich ist es ja so, dass wir alle jederzeit betroffen sein können – jeder kann einen Autounfall haben. Aber diese Denkweise sollte es gar nicht brauchen, denn wichtig ist: Aufklärung, eine offene Kommunikation, Einbeziehung der Teams- und Führungskräfte und eine Haltung vorleben. Mitarbeiter, Kollegen sensibilisieren, diskriminierendes Verhalten wahrzunehmen und einzugreifen. Für ein harmonisches Arbeiten ist ein respektvolles Miteinander die Grundvoraussetzung. „Begegnen wir uns einander respektvoll auf Augenhöhe.“ Das ist die Botschaft von Anna Farkas Behindertenberatung OÖ. KOBV – der Behindertenverband Ortsgruppe Steyr Tel. 0676 / 770 19 15 adfarkas@gmail.com

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Landesschriftführer DI Herbert Kasberger

MEINE CHANCE – IHR NUTZEN Beschäftigung von Menschen mit Behinderung Die steigende Arbeitslosigkeit der vergangenen Jahre hat sich für den Personenkreis der Menschen mit Behinderungen deutlich stärker und signifikant überproportional entwickelt. Der beabsichtigte Erfolg, mit der Novellierung des Behinderten-Einstellungsgesetzes im Jahr 2011 (Lockerung des Kündigungsschutzes für begünstigte Behinderte, Anhebung der Ausgleichstaxe, etc.) gegen die hohe Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen anzukämpfen, blieb aus. Mit der Beschlussfassung o.g. Gesetzesnovelle wurde auch beschlossen, die Auswirkungen derselben einer Evaluierung zu unterziehen, was auch erfolgt ist. Diese derzeit noch nicht veröffentlichte Studie, deren Zusammenfassung aber den Sozialpartnern und dem KOBV und ÖAR ausgehändigt wurde, zeigt einerseits auf, dass die BEinstG Novelle 2011 nicht die gewünschte Wirkung erzielt hat und zählt auch eine Reihe von Gründen auf, warum Unternehmen bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen äußerst zurückhaltend sind und welche Schlüsse daraus gezogen werden könnten, dies zu ändern.

Der Zusammenfassung der o.g. Studie ist zu entnehmen, dass das Thema „Behindertenbeschäftigung“ nicht zuletzt auch aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen (Mär der Unkündbarkeit von begünstigten Behinderten, Ausgleichstaxe ist „Strafsteuer, mangelnde Unterstützungsstrukturen in Problemsituationen, überbordende Bürokratie bei der Inanspruchnahme von Förderungen, sowohl regional, als auch inhaltlich höchst unterschiedliche Förderregime, Ängste, bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen etwas „falsch“ zu machen, Unsicherheiten im Verhalten gegenüber Menschen mit Behinderungen, etc.) zu einem großen Teil negativ und mit Ressentiments besetzt ist. Dieses multifaktorielle negative Stimmungsbild spiegelt sich auch in vielen persönlichen Kontakten mit Unternehmer/ Innen wieder und lässt den Schluss zu, dass u.a. auch darin letztendlich die Hauptursache für die mangelnde Bereitschaft, Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen, liegt. Herbert Kasberger Landesschriftführer

Die Landesleitung des OÖ. KOBV – Der Behindertenverband ist von Donnerstag 24. Dezember 2020 bis einschließlich 1. Jänner 2021 geschlossen. Ab Montag 4. Jänner 2021 sind wir gerne wieder für Sie da.

Unsere Öffnungszeiten sind:

Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung. Tel.: 0732 / 65 63 61

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BEHINDERTENBERATUNG FÜR ALLE Nutzen Sie wie bisher unser bestehendes Beratungsangebot. Das Alter ist hierbei unerheblich, wir setzen uns wie bisher für Sie ein und helfen Ihnen, zu Ihrem Recht zu kommen. Zusätzlich können wir Ihnen seit Anfang des Jahres 2019 ein neues Projekt zur Integration in die Arbeitswelt anbieten. Erfolgreich haben wir das Projekt BEHINDERTENBERATUNG VON A BIS Z, gefördert vom Sozialministeriumservice, gestartet. Mehr dazu ist auf den nächsten zwei Seiten zu lesen. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich für unsere Mitglieder nichts ändert und wir Sie auch weiterhin bestens betreuen.

Seit mehr als einem Jahrzehnt hilft der OÖ. KOBV nicht nur Kriegsopfern, sondern auch Menschen mit Beeinträchtigung und chronisch Kranken, zu ihrem Recht zu kommen. Es ist nämlich nicht allen Betroffenen bekannt, welche Möglichkeiten und Leistungen (Erleichterungen) der Gesetzgeber aus den Bereichen des Arbeits- und Sozialrechts, sowie im Rahmen der Steuerabsetzbeträge für sie vorsieht. Deshalb bieten wir in unseren Beratungsstellen und auch vor Ort Behindertenberatung von A bis Z an! Jahrelange Erfahrung zeigt uns, dass es sich für Sie bezahlt macht, einen Termin mit uns zu vereinbaren.

Unsere Zentrale in Linz:

Bürgerstraße 18, 1. Stock, A-4020 Linz Telefon: 0732 / 65 63 61 Fax: 0732 / 65 63 61-21 office@ooekobv.at, www.ooekobv.at ZVR-Zahl 042624488

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Volkshaus Auwiesen, Wüstenrotplatz 3, A-4030 Linz Telefon und Fax: 0732 / 65 26 68 office@ooekobv.at, www.ooekobv.at ZVR-Zahl 750360473

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BERATUNGS THEMEN • • • • • • • • • •

Arbeitsrecht für Behinderte Behinderteneinstellungsgesetz Behindertengleichstellungsgesetz Behindertenpass Befreiung Kfz-Versicherungssteuer Einstufung der Behinderung Erhöhte Familienbeihilfe Fahrpreisermäßigungen Kur- und Rehabilitation Kündigungsschutz

• • • • • • • • • •

Lohnkostenzuschuss Parkausweis Pensionsansuchen Pflegegeld Steuerfreibeträge Trafikwesen Unfallrenten Unterstützungsansuchen Zuschüsse und Förderungen uvm.

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BERATUNGS STELLEN

Linz-Stadt und Urfahr Johann Krauk, Tel. 0664 / 739 869 22 Dr. Renate Tischberger, Tel. 0676 / 431 02 31 Linz-Land Günter Geisberger, Tel. 0664 / 856 52 03 Herta Schirl, Tel. 0676 / 717 31 61 Gmunden – Vöcklabruck Christoph Scheck, Tel. 0676 / 657 30 28 Grieskirchen – Eferding Kontakt über Landesleitung-Linz, Tel. 0732 / 65 63 61 Kirchdorf Franz Gegenleitner, Tel. 0664 / 183 83 33 Perg Andreas Lindenbauer Tel. 0676 / 635 66 34

Ried im Innkreis Thaddäus Berneder, Tel. 0664 / 738 690 28 Rohrbach Johann Krauk, Tel. 0664 / 739 869 22 Schärding Hildegard Hoffelner, Tel. 0650 / 560 07 92 Walther Schachinger, Tel. 0699 / 103 864 55 Hans Schmidbauer (auch für Kopfing), Tel. 0677 / 625 722 77 Manfred Schwarzmayr (auch für Kopfing), Tel. 0650 / 452 42 00 Steyr und Steyr-Land Reinhold Thoma, Tel. 0660 / 623 93 25 Anna Farkas, Tel. 0676 / 770 19 15 Urfahr-Umgebung Ernst Brandner, Tel. 0699 / 101 747 97 Wels und Wels-Land Regine Hochmayr, Tel. 0664 / 253 73 33

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BEHINDERTENBERATUNG VON A – Z Der OÖ. KOBV berät mit seinen zahlreichen Ortsgruppen (siehe „Bezirks-/Ortsgruppen“) alle Menschen mit N A – Z“ gesundheitlichen Einschränkungen. ATUNG VOr E-Mail) n ode ERTENBER BERATUNG

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Perg ammer Perg In der Arbeiterk erbachweg 3 4320 Perg, Hint 0 Uhr tag 9.00 – 11.0 Jeden 2. Donners 0000 Telefon: 0000 0000 ter.at mus e-mail: muster@

Im Projekt „Behindertenberatung von A – Z“ werden nur Menschen mit Behinderung im BERUFSFÄHIGEN Alter (15 – 65 Jahre) und deren Angehörige beraten. Unser Ziel ist die BERUFLICHE INTEGRATION und soziale Absicherung von Menschen mit Behinderung. Linz-Land und Linz-Stadt, gebung Urfahr-Um esleitung KOBV-Büro Land aße 18 erstr 4020 Linz, Bürg inbarung nerstag nach Vere Montag – Don 0000 Telefon: 0000 0000 ter.at mus e-mail: muster@ Braunau rt Mustergebäude 11, 0000 Mustero Mustertextstraße Uhr h 00.00 - 00.00 Jeden 0. Mittwoc 0000 0000 0000 fon: Tele muster.at e-mail: muster@ Freistadt ammer Freistadt In der Arbeiterk 14 Zemannstraße 4240 Freistadt, 9.00 – 10.30 Uhr Jeden 1. Dienstag 0000 Telefon: 0000 0000 ter.at mus e-mail: muster@

kreis Ried im Inn rt Mustergebäude 11, 0000 Mustero Mustertextstraße Uhr h 00.00 - 00.00 woc Mitt 0. n Jede 0000 0000 0000 Telefon: muster.at e-mail: muster@

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Rohrbach rt Mustergebäude 11, 0000 Mustero Mustertextstraße Uhr h 00.00 - 00.00 Jeden 0. Mittwoc 0000 Telefon: 0000 0000 ter.at mus e-mail: muster@

Schärding rt Mustergebäude 11, 0000 Mustero Mustertextstraße Uhr h 00.00 - 00.00 Jeden 0. Mittwoc 0000 Telefon: 0000 0000 ter.at mus e-mail: muster@

Auf Grund des großen Bedarfs nach flächendeckender und bürgernaher, sozialrechtlicher Beratung bietet der OÖ. KOBV regelmäßig Sprechtage in allen oberösterreichischen Bezirkshauptstädten an. Die Beratung umfasst sämtliche Behindertenangelegenheiten, vor allem das Arbeits- und Sozialrecht. Gmunden Stadtpolizei Im Gebäude der cke 3 , An der Traunbrü 4810 Gmunden Uhr h 9.00 - 11.30 Jeden 1. Mittwoc 0000 Telefon: 0000 0000 ter.at mus e-mail: muster@

n Grieskirche hen ammer Grieskirc In der Arbeiterk 22 hen, Manglburg 4710 Grieskirc 0 Uhr tag 9.00 – 11.0 ners Jeden 1. Don 0000 0000 Telefon: 0000 muster.at e-mail: muster@

Gefördert durch:

BERATUNGS THEMEN • Arbeitsassistenz • Arbeitsmarktpolitische Projekte • Arbeitsrecht für Menschen mit Behinderung • Behindertenpass • Bewerbungstraining • Einstufung der Behinderung • Förderungen für Autofahrer mit Behinderung • Gründung einer selbstständigen Erwerbstätigkeit • Kündigungsschutz • Parkausweis • Pflegegeld • Rehabilitationsmaßnahmen • Steuerfreibeträge • Zugang zum Arbeitsmarkt • Zuschüsse und Förderungen • u.v.m.

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ding + Land + Efer Wels Stadt Im KOBV-Büro er-Josef-Platz 18 4600 Wels, Kais 0 Uhr 11.3 – ag 9.00 Jeden 2. + 4. Freit Vöcklabruck rt Mustergebäude 11, 0000 Mustero Mustertextstraße Uhr h 00.00 - 00.00 Jeden 0. Mittwoc 0000 0000 0000 Telefon: muster.at e-mail: muster@

Stand Jänner 2019

Kirchdorf rt Mustergebäude 11, 0000 Mustero Mustertextstraße Uhr h 00.00 - 00.00 Jeden 0. Mittwoc 0000 Telefon: 0000 0000 ter.at mus e-mail: muster@

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UNSER TEAM Leitung und Beratung: DSA Christian Innreiter Sozialarbeiter Tel.: 0732 / 65 63 61 E-Mail: christian.innreiter@ooekobv.at Beratung: Mario Pöllinger, BA Jurist i.A. und Sozialarbeiter Tel.: 0732 / 65 63 61 E-Mail: mario.poellinger@ooekobv.at Beratung: DSA Karin Mezgolich Sozialarbeiterin Tel.: 0732 / 65 63 61 E-Mail: karin.mezgolich@ooekobv.at Sekretariat: Gabriele Grufeneder Finanz- u. Mitgliederverwaltung: Veronika Gruber Tel.: 0732 / 65 63 61 E-Mail: office@ooekobv.at

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SPRECHTAGSTERMINE 2021 Voranmeldung unter 0732 / 65 63 61 oder office@ooekobv.at notwendig

BERATUNGS STELLEN

!

Linz-Stadt, Linz-Land, Urfahr-Umgebung und Eferding Im KOBV-Büro, Landesleitung 4020 Linz, Bürgerstraße 18 MO - DO nach Vereinbarung!

Ried im Innkreis In der Arbeiterkammer Ried (vorübergehend Goethestr. 29) 4910 Ried

Braunau In der Arbeiterkammer Braunau 5280 Braunau, Salzburger Straße 29

Rohrbach In der Arbeiterkammer Rohrbach 4150 Rohrbach, Ehrenreiterweg 17

Freistadt In der Arbeiterkammer Freistadt 4240 Freistadt, Zemannstraße 14

Schärding In der Arbeiterkammer Schärding 4780 Schärding, Schulstraße 4

Gmunden Im Gebäude der Stadtpolizei 4810 Gmunden, An der Traunbrücke 1–3

Steyr Stadt + Land Im KOBV-Büro 4400 Steyr, Industriestraße 7

Grieskirchen In der Arbeiterkammer Grieskirchen 4710 Grieskirchen, Manglburg 22

Vöcklabruck In der Arbeiterkammer Vöcklabruck 4840 Vöcklabruck, Ferdinand Öttl-Straße 19

Kirchdorf In der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf Erdgeschoß, Tür 15, 4560 Kirchdorf an der Krems, Garnisonstraße 3

Wels Stadt und Wels-Land Im KOBV-Büro 4600 Wels, Kaiser-Josef-Platz 12

Perg In der Arbeiterkammer Perg 4320 Perg, Hinterbachweg 3

Termine für 2021 werden bis Ende des Jahres auf unsere Homepage gestellt.

www.ooekobv.at Für Menschen mit Behinderung ist es besonders schwer, eine Anstellung am ersten Arbeitsmarkt zu erlangen. Hier bietet die „Behindertenberatung von A – Z“ eine erste Anlaufstelle. In der Beratung wird die aktuelle Situation besprochen. Oftmals erfolgt eine Weitervermittlung zu den Angeboten der Arbeitsassistenzen, bzw. an andere arbeitsintegrative Projekte, wie beispielsweise fit2work. Bewerbungsunterlagen können bei Bedarf aktualisiert werden, man bekommt gezeigt, wo im Internet nach Stellenausschreibungen gesucht werden kann. Im Bedarfsfall kann ein Jugendcoaching hergestellt werden. Die Behindertenberatung von A – Z wird vom Sozialministeriumservice finanziert und vom OÖ. KOBV – Der Behindertenverband umgesetzt.

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GEDENKFEIER IN SCHLOSS HARTHEIM Am 1. Oktober 2020 fanden sich zahlreiche Ehrengäste, darunter Angehörige und Nachkommen von Opfern der NSEuthanasie sowie diplomatische Vertreter aus 20 Ländern, im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim ein, um der rund 30.000 Opfer zu gedenken. Es nahmen fast 100 Personen an der Veranstaltung teil. Auch der OÖ. KOBV war durch Vizepräsidenten Günter Geisberger vertreten. Aufgrund der Covid-19-bedingten Schutzmaßnahmen fand die Gedenkfeier nur im Außenbereich am Friedhof der Opfer statt.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer betonte, dass die Gedenkfeier ein sichtbares Zeichen dafür sei, dass sich das Land Oberösterreich zu seiner Verantwortung aus der Geschichte bekenne. Gedenken ist in unserem Land gelebte Praxis und gelebte Kultur. Diplomatische Vertreter aus 20 verschiedenen Ländern legten Kränze am Grabmal nieder, zeigten auf eindrucksvolle Weise den Stellenwert Hartheims als europäischer Erinnerungsort. Zum Ort und seiner Geschichte Das Schloss Hartheim bei Alkoven ist vor allem als Ort der Tötung behinderter Menschen durch die Nationalsozialisten zwischen Mai 1940 und Dezember 1944 bekannt. Seit 1955 gibt es den Verein Schloss Hartheim, dessen Aufgabe es ist, einen Ort der Erinnerung und des Gedenkens zu schaffen.

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Werte Mitglieder! Sehr geehrte Damen und Herren! Am 27.4.2020 begeht Österreich die Befreiung von der NS-Herrschaft und die Gründung der 2. Republik. Unter widrigsten Bedingungen (Zerstörung, Hunger und Elend) und unter den schrecklichsten Erkenntnissen, was Hass, Gewalt und Verfolgung bis zum heutigen Tag angerichtet haben, wurde ein neues Österreich geschaffen. Unter größtem persönlichen Einsatz und durch den vorbildlichen Einsatz der politisch Verantwortlichen v.a., aber auch unserer Bevölkerung konnte Großartiges seither geleistet werden. Wir zählen heute zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Das ist nicht zuletzt dem umsichtigen Zusammenhalt in Politik, Sozialpartnerschaft, maßgeblichen Vereinigungen und den gesellschaftlichen Bekenntnissen zu „Nie wieder Krieg“ und „Frieden durch soziale Gerechtigkeit“ zu verdanken, denen sich das ganze Land verschrieben hat. Auch der Kriegsopfer- und Behindertenverband Österreich hat sich bei seiner Gründung am 17.4.1945 mit diesen Grundsätzen solidarisch erklärt bzw. diese mit vorgegeben. Aus dem Leid von Hass, Gewalt und Verfolgung sollten die Lehren gezogen werden und unser Wirken bis heute und in Zukunft begleiten. War es in den ersten Jahrzehnten der Personenkreis der Kriegsopfer, ist es heute der Personenkreis der Menschen mit Behinderungen, unabhängig von der Art und Ursache der Behinderungen, die uns am Herzen liegen. Aus unserem historischen Wissen und

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unserer tagtäglichen Erfahrung sind wir davon überzeugt, dass beide Bekenntnisse die Basis unseres friedlichen und sozial gerechten Miteinanders sind, was wir in offener und doch oft kontroversieller, aber von gegenseitigem Verständnis der Standpunkte getragenen Auseinandersetzung, unter Beweis gestellt haben. Gute Lösungen konnten erzielt werden, ob im Bereich der Sozialentschädigung, der Pflegevorsorge, der Arbeitsplatzschaffung und -sicherung, Sozialversicherung, Gesundheitspolitik, Arbeitsrecht, etc., der KOBV war und ist immer dabei. Am Tag des dankbaren Gedenkens von der Befreiung eines unsäglichen Terrorregimes stehen wir heute vor neuen Herausforderungen. Die Coronapandemie bringt Situationen hervor, die wir uns vor wenigen Wochen nicht vorstellen konnten. Einschränkungen in sozialen Kontakten und Betreuungen, ökonomisch fatale Situationen für die Wirtschaft und gemeinnützige Einrichtungen, wie auch für den KOBV, bringen uns in enorme Bedrängnis. Ich bin überzeugt, dass wir das bewältigen können, wenn wir ALLE an einem Strang ziehen und uns an die Vorgaben des Gesetzgebers, der Bundesregierung, der ExpertInnen (keine falschen Nachrichten !!!) und unseren gesunden Hausverstand halten. Ja, ich hätte mir unser 75-Jahr Jubiläum auch anders vorgestellt, wir werden es zum gegebenen Zeitpunkt nachholen. Bis dahin „Bleiben Sie gesund!“ und beste Grüße Ihr Mag. Michael Svoboda

Auch im heurigen Jahr wurde im Namen des OÖ. Kriegsopferund Behindertenverbandes beim Kriegerdenkmal Kopfing nach der Kranzniederlegung und nach Anzünden einer KOBV-Kerze an die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege, an die Befreiung von der Nazi-Diktatur vor 75 Jahren und an die Erlangung der Freiheit durch den Staatsvertrag vor 65 Jahren gedacht.

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WIR LIEFERN PÃœNKTLICH. Auch jetzt. Versprochen.

MASSGETISCHLERT IN 9 TAGEN.

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DIE BEZAUBERNDE WELT VON VALERIE ODER VALERIES MEISTERWERKE

Herr R. war für seine Tochter Valerie auf der Suche nach einer Plattform für Kinder bzw. Künstler mit Beeinträchtigung, die deren Kunstwerke einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Er hat sich bei seiner Suche an den OÖ. KOBV gewandt. Unser Präsident Johann Krauk hat sich gerne bereit erklärt, dass wir dem kreativen jungen Mädchen doch in unserer „Stimme“ so eine Art Plattform bieten können.

sind Darstellungen der gesamten Familie. Ab und an malt Valerie auch "fiktive Figuren" - z.B. aus Märchen, Geschichten oder Filmen, wenn ihr diese besonders gefallen. Aktuell hat sie eine Einhorn-Phase. Und so habe ich mich etwas eingelesen in die Welt der Märchen.Das Einhorn ist ein Fabelwesen. Es gilt als das edelste aller Fabeltiere und steht als Symbol für das Gute. Und jetzt liegt es in der Sicht des Betrachters, was zu sehen ist. Für mich sind Valeries Zeichnungen eine Mischung aus Realität, Phantasie und Traum… Die Menschen, die Familie, sollen Kraft und Halt geben. Die Gestalten als Einhorn spiegeln Träume und Wünsche wider, um fröhlich durch die Welt zu gehen. Liebe Valerie, wir wünschen dir alles Gute auf deinem Weg. Und wer weiß, vielleicht wirst du ja gerade über unsere Mitgliederzeitung entdeckt! Kontaktanfragen sind über uns möglich.

Valerie lebt mit ihrer Familie in Luftenberg, ist 13 Jahre und besucht dort die 2. Klasse der MS Luftenberg. Sie wird nach dem Lehrplan für Kinder mit erhöhtem sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet. Die junge Künstlerin malt leidenschaftlich gerne. Vor allem Personendarstellungen, welche aufgrund der Gestaltung, Farbenauswahl und Detailgestaltung zu fröhlichen, positiven Bildern werden. Das spiegelt auch Valeries Wesen wider, die neben dem Malen auch ein sehr aufgewecktes und naturverbundenes Mädchen ist. Auffallend ist, dass Valerie ausschließlich Personen zeichnet, zu denen sie einen starken Bezug hat. Und das ist vor allem ihre Familie, aber auch sie selbst. Die meisten Bilder

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OÖ. KOBV – Der Behindertenverband DSA Karin Mezgolich Tel: 0732 / 65 63 61 office@ooekobv.at

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ERHOLUNGSFÜRSORGE DES OÖ. KOBV FRÜHER WIE HEUTE! Früher waren es die Kinder, die zur Erholung geschickt wurden. Es gibt dieses Angebot auch heute noch, in abgeänderter Form.

Das heurige Jahr war anders, anders in jeder Beziehung. Das Virus hat unseren Alltag verändert. Man soll niemanden treffen, nichts unternehmen und überall muss auf den Abstand geachtet werden. Wir alle sind mehr daheim und viele unserer Mitglieder leiden inzwischen sehr unter Vereinsamung.

Alles war von Dir. Mesner und seinem Team bestens vorbereitet und auf die Corona Vorschriften abgestimmt. So hatte die Gruppe dann trotz Abstand halten, Masken rauf, Masken runter, eine schöne erholsame Woche verbracht.

Trotzdem nutzten einige unserer Mitglieder unsere Angebote und so waren 5 Personen im Hotel Stadt Wien in Bad Schallerbach. Für 18 Menschen ging es in ein Hotel nach ihrer eigenen Wahl und wir bekamen nur positve Rückmeldungen. Gut erwischt hat es die Gruppe, immerhin 11 unserer Kriegerswitwen und Kriegsopfer mit ihren Begleitungen, die im Juni zur gemeinsamen Aktionswoche ins Schloss Freiland fuhr. Das Virus war im Juni ziemlich abgeflaut und überschaubar, Schloss Freiland durfte wieder aufsperren, hurra!

Alles ist gut gegangen, nix is gschehn, niemand war krank und alle waren froh, dass sie dabei waren. Direktor Christian Mesner, einmal nachdenklich, was überlegt er wohl?

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Trotz Maske gute Stimmung...

Und einmal gut gelaunt, denn auch in Corona Zeiten darf man lustig sein!

Trotz Schlechtwetters genossen alle diesen Ausflug nach Mariazell

Liebe Mitglieder des OÖ. Kriegsopfer- und Behindertenverbandes! Wir möchten wieder auf unser spezielles Angebot aufmerksam machen und hoffen, dass es im nächsten Jahr zahlreich in Anspruch genommen wird!

ERHOLUNGSAKTION 2021 „FREIE WAHL“ (Stand Dezember 2020) Berechtigt sind Bezieher einer Rente nach dem Kriegsopferversorgungsgesetz (KOVG) und Rente nach dem Heeresversorgungsgesetz (HEG) • Sie können einen Aufenthalt in einem Gasthaus, Pension oder Hotel nach Ihrer freien Wahl buchen. • Urlaubsangebote können bis höchstens vier Wochen pro Jahr in Anspruch genommen werden. • Ab einem Alter von 75 Jahren sind Sie berechtigt, eine Begleitperson mitzunehmen. Name, Anschrift, Geb. Datum der Begleitperson müssen angegeben werden. • Sie kümmern sich selbst um Reservierung, Anreise und eventuelle Stornogebühren. Nach dem Urlaub reichen Sie die Rechnung bei uns ein.

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Die Rechnung muss auf den Antragsteller lauten und auch von ihm bezahlt werden. Rechnung, Zahlungsbestätigung und ausgefüllter Urlaubsantrag mit IBAN an uns übermitteln. Nach der Überprüfung werden dem Antragsteller bis zu maximal 70,-- Euro pro Nacht/ Person erstattet. Es können ausnahmslos nur Anträge von Kriegshinterbliebenen (Mitgliedsnummer beginnend mit 410-), die Kriegswitwen (420-), die Kriegswaisen (440-) und Mitglieder, die unter das Heeresversorgungsgesetz (HEG) fallen, angenommen werden. Bei Fragen bitte bei Frau Gabriele Grufeneder melden: Tel. 0732 / 65 63 61 oder 0664 / 197 32 65 Mail: gabriele.grufeneder@ooekobv.at

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Der unsichtbare Feind Liebe Leute, gebt gut acht ein Virus ist auf Menschenjagd! „Corona“, ist der Schreck der Welt, der uns zur Zeit in Atem hält, Es ist jetzt überall zur Stell’, unsichtbare Feind und Der es vermehrt sich blitzesschnell; fliegt durch die Luft die Menschen an, Liebe Leute, gebt gut acht ein Virus ist auf Menschenjagd! krallt sich dort fest, wo es nur kann. „Corona“, ist der Schreck der Welt,

der uns zur Zeit in Atem hält, Man sieht es nicht, man hört es nicht, Es ist jetzt Stell’, sein Gesicht. der Feigling überall zeigtzurnicht und es vermehrt sich blitzesschnell; Er durch verbreitet Angstan, und Not; fliegt die Luft die Menschen krallt sich dort fest, wo es nur kann. manch einer fürchtet gar den Tod.

Er bedroht die ganze Welt, Man sieht es nicht, hört es nicht, gestellt. hat alles aufman den Kopf der Feigling zeigt nicht sein Gesicht. Er verbreitet Angst und Not; manch einer fürchtet gar den Tod. Monika Hanschel, 1940 in Münster geboren

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Wir lassen uns nicht unterkriegen, wir wollen diesen Feind besiegen!! Zusammen packen wir es an, mal seh’n, wer, wen besiegen kann! Das Leben hat jetzt neuen Sinn, wir schauen mehr zum Nachbarn hin; wir singen, mailen, skypen, machen Mut, und das tut sicher jedem von uns gut. Und trotz Distanz sind wir uns nah, ist das nicht einfach wunderbar? Wir helfen denen, die in Not, wir sitzen doch im selben Boot. Nun habt Geduld und bleibt zuhaus, so geht’s bald aus der Krise raus! Kämpft alle mit, wir werden siegen, und uns dann in den Armen liegen.

und war 40 Jahre als Grundschullehrerin tätig. Bei ihren Schülerinnen und Schülern fand sie großen Anklang mit ihren Fabelgedichten, die sie gerne mit der Gitarre begleitet. Er bedroht die ganze Welt, Doch auchaufbei sind ihre wunderbaren Geschichten sehr beliebt. Sie liest regelmäßig einer Gruppe von hat alles denSenioren Kopf gestellt. Senioren im_______ Johanniter-Stift vor und kann sich gut vorstellen, wie einsam und traurig sich, gerade ältere Menschen fühlen, die keinen Besuch bekommen können. Wir uns verbringt nicht unterkriegen, Ihrelassen Freizeit sie – neben den Fabelgedichten – sehr gerne mit Kunst, Musik und Sprache. Gerne hat sie wir wollen diesen Feind besiegen!! uns ihr Gedicht zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Dankeschön!

Zusammen packen wir es an, mal seh’n wer, wen besiegen kann! ________

Das Leben hat jetzt neuen Sinn, wir schauen mehr zum Nachbarn hin; wir singen, mailen, skypen, machen Mut, und das tut sicher jedem von uns gut.

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Und trotz Distanz sind wir uns nah, ist das nicht einfach wunderbar? Wir helfen denen, die in Not, wir sitzen doch im selben Boot.

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Aus den Bezirksorganisationen und Ortsgruppen DT BO LINZ-STA lnen

einze mit ihren n Ortsgruppe

Allein, wenn man allein ist? Wegen der Coronavirus-Pandemie wird das öffentliche Leben massiv eingeschränkt. Wer behält angesichts ständig neuer Ge- und Verbote, Informationen, Argumenten und Expertenmeinungen noch den Überblick? Was sind berechtigte Ängste, was ist übertriebene Panikmacherei? Wie behalten wir unsere positive Lebenseinstellung, unseren Optimismus? Wie geht es uns wirklich, wenn wir ganz allein, ganz auf uns selbst gestellt sind? Das Land hat entschieden, das öffentliche Leben massiv herunterzufahren. Theater und Museen machen dicht, Gasthäuser und Geschäfte sind weitgehend geschlossen, für Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser gelten Besuchsverbote. Veranstaltungen mit mehreren Teilnehmern sind

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in der Regel verboten und können nur in begründeten Fällen auf Antrag genehmigt werden. Mit all diesen einschneidenden Maßnahmen soll die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden. Das bedeutet erhebliche Einschränkungen für alle und oft steht man vor der Frage, wie es beruflich weitergeht. Wir bemühen uns, Ihre Fragen im Rahmen unseres Projektes „Behindertenberatung von A - Z“, zu beantworten. Dieses Projekt zielt auf Menschen mit Behinderung im erwerbsfähigen Alter von 15 bis 65 Jahren ab und wird vom Sozialministeriumservice gefördert. Ihre Ansprechpartner: DSA Christian Innreiter Tel. 0664 / 242 64 72, BA Mario Pöllinger Tel. 0676 / 332 81 49 und Karin Mezgolich Tel. 0676 / 332 81 50 Für die Mitglieder des Bezirks Linz-Stadt sind wir, wie gewohnt, für Sie erreichbar: Johann Krauk: Tel. 0664 / 739 869 22, Dr. Renate Tischberger: Tel. 0676 / 431 02 31

für Unterstützungsansuchen. Wir informieren und beraten Sie auch über steuerliche Absetzmöglichkeiten im Zusammenhang mit Ihrer Behinderung. Ing. Herbert Kasberger, Tel. 0664 / 615 11 48 unterstützt Sie bei abweisenden Pflegegeldbescheiden. Wir hoffen auf eine baldige Entspannung der CoronaSituation, damit wir wieder persönlichen Kontakt mit unseren Mitgliedern haben können. Bis dahin stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Ehrenamtlichen per Telefon bzw. Mail oder auf vereinbarten Wegen zur Verfügung - es gibt immer Wege und Möglichkeiten, um zu helfen! Ich darf mich bei Ihnen allen sehr herzlich für die Treue zum Verein bedanken und wünsche Ihnen viel Gesundheit, Freude und Glück auch im Neuen Jahr.

Ihr Bezirksobmann Johann Krauk

Gerne haben wir ein offenes Ohr für Ihre Anliegen, wie z.B. Antragstellung zur Einstufung der Behinderung oder für das Pflegegeld bzw.

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OG LINZ-BINDERMICHL, GASWERK UND URFAHR-HARBACH Ein Beispiel dafür, dass alles möglich ist! Alles ist möglich, es ist nie zu spät etwas zu ändern! Frau Erika Schaufler, Mitglied meiner Ortsgruppe Gaswerk, erfüllte sich mit 80 Jahren einen Herzenswunsch, die Übersiedelung in ein neues Heim. Das war ziemlich aufregend, die Entscheidung musste schnell gehen, die verfügbaren Einheiten im betreubaren Wohnen sind sehr begehrt, da hieß es hopp oder tropp. Die alte Wohnung ausräumen, sogar die Böden und Decken, alles muss raus und die neue Wohnung war bis auf einen Küchenblock leer. Ist das alles zu schaffen, gibt es da genug Helfer, Handwerker und Firmen? Was muss gekündigt werden, was muss neu angeschafft werden? Was muss weg, von welchen Stücken und Erinnerungen trennt man sich nach 60 Jahren, geht sich das alles finanziell aus? Alles wurde geschafft, Frau Schaufler konnte keine Einweihungsfeier machen, keine Geburtstagsfeier organisieren, alles egal, sie ist einfach nur glücklich, dass sie diesen Schritt gewagt hat. Auch sie sitzt jetzt in dieser Coronazeit alleine in ihrem neuen Wohnzimmer. Sie schaut hinaus ins Grüne, ist gut drauf und stolz, was sie erreicht hat. Fühlt man sich wohl, sind auch körperliche

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Wehwehchen und Schmerzen leichter zu ertragen. Es geht ihr gut, ein neuer Lebensabschnitt hat begonnen!

So möchte ich euch einen kleinen Überblick geben, was wir, die Funktionärinnen und Funktionäre so getrieben haben seit dem Frühjahr. So habe ich viel im Haus und im Garten gearbeitet, eine neue Küche wurde angeschafft. Ich habe meine zwei Hochbeete erfolgreich bearbeitet, verschiedene Kräuterschätze verarbeitet und jede Menge Lektüre, eben über meine Leidenschaft Pflanzen, Kräuter und Garten, verschlungen. Und natürlich ist da ja auch noch mein Job in der Landesleitung. Auch da ist alles sehr fordernd, doch der Bürobetrieb muss aufrecht, ja unbedingt aufrecht erhalten werden. Es ist viel mehr Absprache und Organisatorisches notwendig und das teilweise Arbeiten im Homeoffice ist so eine eigene Geschichte. Ich bitte euch alle, passt auf euch auf, damit wir uns wieder persönlich sehen und treffen können. Frau Ingrid Kiesl, Obfrau der Ortsgruppe Urfahr-Har-

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bach, konnte auch nichts unternehmen, eigentlich gehört Reisen zu ihren Hobbys. Neben dem OÖ. KOBV ist sie auch aktiv in der Pfarre Urfahr engagiert und hilft in der Landesleitung mit allgemeinen Büroarbeiten aus, wann immer“ Not am Mann“ ist. Doch heuer mussten wir sie einige Male in ihrem Arbeitseifer ausladen, weil uns eben die Gesundheit vorgeht. Aber bei wichtigen Arbeiten ist Ingrid verlässlich zur Stelle, mit Maske und Abstand ist vieles ja doch möglich. Sie betreut auch ihren Vater und eine Freundin, damit ist sie sowieso beschäftigt und gefordert. Herrn Karl Plettenbauer, Obmann der Ortsgruppe Bindermichl, ist es zu Beginn der Krise nicht leicht gefallen, soziale Kontakte einzuschränken und zu Hause zu bleiben. Geht er doch gerne zu Veranstaltungen in den Club aktiv, sei es zum Singen oder Turnen, oder einfach nur mal in ein Kaffeehaus. Auch die Proben in seiner Theatergruppe „Schräge Vögel“ vermisst er und unsere Stammtische in Julias Wohnzimmer waren für ihn Fixtermine.

Herzliche Gratulation! Corona hin oder her, Karli und Ina haben beschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen und haben, nicht wie geplant Anfang Mai, sondern Ende Mai geheiratet.

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denn was ist daraus geworden - ein Ehepaar!

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Zeit im Krieg, wo er als Funker eingeteilt war und von der Zeit in der Kriegsgefangenschaft. Alles erdenklich Gute, wir wünschen Ihnen, dass Sie im Februar 2021 den 102. Ehrentag feiern können.

13 Jahre Probezeit, dann endlich war`s soweit. Am 29. Mai 2020 – schon einige Falten, aber noch gut erhalten, da haben die beiden sich getraut, und sagten ihr „Ja“ am Standesamt ganz laut.

D BO LINZ-LAN mit den n Ortsgruppe

Alles Gute! Irgendwann könnt ihr wieder reisen und die große Hochzeitsreise nach New York wird nachgeholt. Gabriele Grufeneder, OÖ. KOBV – Der Behindertenverband, OG Linz-Gaswerk

OG LINZ-EBELSBERG Kennengelernt haben sich die beiden im Jahr 2007 am Faschingdienstag bei der Empowerment Theatergruppe „Schräge Vögel“. Seitdem sind sie viel unterwegs, bei kulturellen Veranstaltungen oder auf Reisen. Karl Plettenbauer ist seit 2007 Mitglied unseres Vereines, Frau Ina Woletz seit 2010. Als Nachfolger von Alfred Steininger und Anni Mülleger (Anni ist nach wie vor gerne bei unseren Aktivitäten dabei) leiten Karli und Ina schon seit Juni 2010 die Ortsgruppe. Da sieht man, wie gemeinsame Aktivitäten verbinden,

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Wir gratulieren einem unserer ältesten und treuen Mitglied Kameraden Josef Peham. 101 Jahre war er im Februar, wenn das kein Grund ist um zu feiern! Herr Peham lebt in Linz, seine beiden Töchter sind in Innsbruck und so bewältigt er seinen Alltag großteils alleine. Die Beine lassen halt nach, da ist er auf die Hilfe der Caritas angewiesen. Geistig ist er voll auf der Höhe, er beherrscht 5 Sprachen und ist sehr bewandt in der Astronomie. Er könnte viel erzählen von seinem bewegten Leben, seiner langen

Das Jahr 2020 war durch die Corona-Pandemie ein sehr spezielles und forderndes Jahr für uns. Als Bezirksobmann freut es mich, dass wir das Jahr 2020 aber trotzdem mit vielen gemeinsamen Anstrengungen wieder positiv abschließen können. Den Mitgliederstand konnten wir sogar leicht steigern, dass heißt, es konnten mehr Mitglieder gewonnen werden, als wir Abgänge hatten. Dafür möchte ich mich sehr herzlich bei allen Ortsgruppen für ihren engagierten Einsatz bedanken. Wir haben uns wichtige Ziele für 2020 gesetzt! Höchste Priorität haben wir weiter auf die Beratungen und die Mitgliederwerbung gesetzt, da dies die wirt-

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schaftliche Basis unseres Vereins ist. Durch die aktuelle Corona-Pandemie mussten die Beratungen Großteils telefonisch oder per E-Mail stattfinden, aber auch das haben wir gemeinsam geschafft. Es sollten verstärkt Schulungen für die Funktionäre vor Ort angeboten werden. Unsere ehrenamtlichen Funktionäre sind bekanntlich das wichtigste Kapital für unsere gemeinsame Zukunft. Leider war dies heuer verständlicher Weise nicht möglich, wenn es irgend wie geht, werden wir dies aber bestimmt nächstes Jahr nachholen. Unser Verein ist weithin „nur“ als Kriegsopferverband bekannt, nur sehr wenige wissen, dass wir seit fast 20 Jahren auch die Interessen von „Zivilinvaliden“ vertreten. Dieses Wissen sollte auf kommunaler Ebene noch bekannter gemacht werden. Daher haben wir in diversen Printmedien, wie beispielsweise in den Gemeindezeitungen von den Ortsgruppen Beiträge über den Verein einfließen lassen. Unsere Homepage wird immer wichtiger, da es hier einen großen Nutzerkreis gibt, wie uns die Zugriffe beweisen, daher sollte diese immer aktuell sein. Wir arbeiten ständig daran, dass unsere Homepage am letzten Stand ist, hier sind wir aber auf die Rückmeldungen unserer Ortsgruppen angewiesen.

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Allen Mitgliedern, Funktionären, Freunden und Sponsoren des Bezirkes Linz-Land wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten und für 2021 alles Gute, viel Glück und vor allem beste Gesundheit! Euer Bezirksobmann Günter Geisberger

OG EFERDING „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.“ (H. Hesse) Geschätzte Mitglieder der Ortsgruppe Eferding des OÖ. KOBV – der Behindertenverband! Ja, so einen Anfang hat auch der neue Vorstand der OG Eferding versucht, doch dann kam Corona…

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und die Gesundheit einfach wichtiger ist als alles andere. Und so dürfen wir uns auf diesem Weg vorstellen: Mein Name ist Karin Schatz und ich bin seit Anfang 2020 die neue Obfrau und Nachfolgerin von der von mir hochgeschätzten Pauline Moser. Ich bin 45 Jahre alt und Mama von 2 Söhnen (16 und 15 Jahre) und momentan in der sogenannten „vorrübergehenden Invalidität“. Die Tage sind oft turbulent, da es immer wieder neue Herausforderungen im schulischen Bereich gibt und ich häufig so manche Therapie machen muss, um wieder etwas besser gesundheitlich da zu stehen. Neben dem OÖ. KOBV engagiere ich mich auch in der Pfarrgemeinde Alkoven und helfe meinen älteren Nachbarn bei Einkäufen, Spaziergängen etc. Es ist spannend, was an einem Tag so Platz hat und was alles so los ist!

von li nach re: Ernst Stadelmeier, Stefanie Obermaier, Pauline Moser Karin Schatz, Johann Krauk, Monika Weger

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, wollten wir persönlich mit Dir/Euch in Kontakt treten, auch eine Art Stammtisch war geplant. Leider können wir bis jetzt nicht so richtig loslegen wie wir möchten, da wir alle irgendwie zum Kreis der gefährdeten Personen gehören

Monika Weger und Karin Schatz

Auch Herr Franz Domenego, langjähriger Kassier, hat seine Funktion als Kassier zurückgelegt. Als neue Kassierin konnten wir Frau Monika Weger ge-

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winnen. Sie lebt in Alkoven und freut sich auf die neue Aufgabe und auf erfolgreiche Jahre. Erfreulich ist auch, dass sich Frau Petra Vukic erklärt hat, unsere Ortsgruppe als Beirätin zu unterstützen, danke. Abschließend noch ein herzliches Dankeschön an Frau Moser und Herrn Domenego. Sie waren viele Jahre für die Ortsgruppe tätig und haben diese bestens betreut. Liebe Paula, dir nochmals nachträglich alles Gute zum runden Geburtstag. Bleib wie du bist, du hast einfach das Herz am rechten Fleck. Karin Schatz, Obfrau OG Eferding Oberfeldweg 8/13 4072 Alkoven karin.schatz@gmx.at Tel. 0664 / 241 39 49

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fentlichen Lebens. Er war eine „Institution“. Neben dem OÖ. KOBV war er zwei Perioden im Gemeinderat in Hörsching und seit 1960 für den Kameradschaftsbund als Funktionär tätig. Durch seine handgeschriebenen Glückwunschbriefe mit seinen sehr persönlichen Inhalten wird unser geschätzter Freund uns immer in bester Erinnerung bleiben. Der Zusammenhalt und Fortbestand des KOBV in Hörsching war immer sein großer Wunsch. Sein Anliegen wird unser Auftrag sein. Erinnerungen, die unsere Herzen berühren, gehen niemals verloren.

OG LEONDING

OG HÖRSCHING In lieber Erinnerung In tiefer Trauer müssen wir bekanntgeben, dass unser Kamerad und Freund Oberst i.R. Hr. Johann Kremsner kurz nach seinem 83. Geburtstag am 30. August 2020 verstorben ist. Er war seit 1967 ehrenamtlich und unermüdlich für den OÖ. KOBV im Einsatz. Jonny, wie ihn seine Freunde nannten, war ein Mensch des öf-

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Dieses Jahr werden wir durch die aktuelle CoronaSituation als ein sehr spezielles Jahr in unserer Erinnerung festhalten. Dennoch können wir das Jahr 2020 positiv abschließen. Der Mitgliederstand konnte gehalten werden, was natürlich sehr wichtig ist. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen für die Unterstützung des KOBV – Ortsgruppe Leonding ganz herzlich im Namen unseres gesamten Teams danke zu sagen. Ich möchte mich aber

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auch als Obfrau bei meiner engagierten Mannschaft für die hervorragende Unterstützung in diesem Jahr bedanken. Gemeinsam ist es uns gelungen, die Interessen vieler Menschen mit Beeinträchtigung zu vertreten. Unser Team lebt Bürgernähe, wir möchten unseren Verein so bekannter machen, damit Menschen mit Beeinträchtigung zu uns finden. Heuer war dies leider meistens nur per Telefon oder EMail möglich, hat aber trotzdem gut geklappt. Die Interessensvertretung von Menschen mit Beeinträchtigung hat bei uns 1. Priorität! Daher bieten wir Beratungsgespräche für diese Personengruppe an! Die Beratungsthemen finden Sie auf der Homepage des OÖ. KOBV – der Behindertenverband – haben Sie keine Scheue und kontaktieren Sie uns! Bitte um Anmeldung bei Obfrau Herta Schirl, Tel. 0676 / 717 31 61 oder herta.schirl@ ooekobv.at Obfrau-Stv. Günter Geisberger, Tel. 0664 / 856 52 03 oder guenter.geisberger@ ooekobv.at Der Mitgliedsbeitrag von 39,00 Euro pro Jahr stellt die wirtschaftliche Basis unseres Vereins dar. Gerne beraten wir Sie auch über die Vorteile einer Mitgliedschaft! Um Mitglied zu werden, müssen Sie aber keine

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Beeinträchtigung haben, wir freuen uns über jeden Neuzugang! Ich wünsche allen Mitgliedern, Funktionären und Freunden der Ortsgruppe Leonding ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten und für 2021 alles Gute, viel Glück und vor allem beste Gesundheit! Eure Obfrau Herta Schirl

OG ST. FLORIAN

Passt auf euch auf und lasst es euch gut gehen. Eure Obfrau Eva Hinterecker

OG TRAUN

Im September 2020 wurde in St. Florian der neue/ alte Vorstand gewählt. Es hat sich nichts geändert, Obfrau Eva ist froh, dass alle in ihrem Team weiter machen. Nach dem Motto: Nur gemeinsam sind wir stark und können was erreichen und lustiger ist es auch. Leider konnte ja kein Treffen und auch keine Weihnachtsfeier abgehalten werden, aber wir alle sitzen im gleichen Boot und müssen das Beste draus machen. Überlege einmal, bevor du gehst, zweimal bevor du annimmst, und tausendmal, bevor du verlangst.

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Ein sehr spezielles, aber auch sehr erfolgreiches Jahr geht zu Ende und ich möchte mich als Obmann des KOBV Ortsgruppe Traun bei meiner engagierten Mannschaft für die hervorragende Unterstützung in diesem Jahr bedanken. Gemeinsam ist es uns gelungen, die Interessen vieler Menschen mit Beeinträchtigung zu vertreten. Wir haben uns für 2020 drei wesentliche Ziele gesetzt und sehr ehrgeizig daran gearbeitet: 1. Den Verein bekannt machen – durch mehrere Artikel in diversen Printmedien ist uns dieses

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Ziel sehr gut gelungen. Auf Grund der aktuellen Corona-Pandemie war es heuer nicht möglich, den Info-Stand am Trauner Bauernmarkt weiter zu führen. 2. Weiterführung unseres Beratungsdienstes - Wir bieten seit einigen Jahren Beratungen für Personen mit Beeinträchtigungen im Stadtamt Traun an. Heuer musste dies leider wegen der Corona-Situation Großteils per Telefon oder E-Mail gemacht werden. Viele dieser Beratungen konnten zwischenzeitlich bereits positiv abgeschlossen werden. Wir werden dabei dankenswerter Weise sehr kompetent von der Landes- und Bezirksleitung unterstützt – ein herzliches Danke dafür an dieser Stelle! 3. Erhöhung unseres Mitgliederstandes – auch dieses ehrgeizige Ziel haben wir erreicht! Dies ist insofern wichtig, da der Mitgliedsbeitrag die wirtschaftliche Basis unsers Vereins ist. Gerne beraten wir Sie auch über die Vorteile einer Mitgliedschaft! Um Mitglied zu werden, müssen Sie aber keine Behinderung haben, wir freuen uns über jeden Neuzugang! Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Obmann Günter Geisberger, Tel. 0664 / 856 52 03 oder guenter.geisberger@ ooe.kobv.at

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bzw. Obmann-Stv. Herta Schirl, Tel. 0676 / 717 31 61 oder herta.schirl@ooe.kobv.at – wir nehmen uns gerne für Sie Zeit! Unsere Jahresabschlussfeier im November im Hotel Traunerhof mussten wir wegen der aktuellen Lage schweren Herzens absagen.

In lieber Erinnerung Der KOBV Ortsgruppe Traun musste auch heuer wieder von sieben Mitgliedern für immer Abschied nehmen. Am 08. März 2020 ist unser Kamerad Walter Welker im 79. Lebensjahr verstorben. Am 16. Juli 2020 ist unsere Kameradin Gertrude Krügl im 79. Lebensjahr von uns abberufen worden. Am 13. August 2020 ist unsere Kameradin Sara Hedrich im 95. Lebensjahr von uns gegangen. Am 24. September 2020 ist unsere Kameradin Franziska Wildhager im 89. Lebensjahr verstorben.

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Walter war viele Jahrzehnte Mitglied, viele Jahre davon leitete er die Geschicke unserer Ortsgruppe als Obmann und seit 2015 war er Ehrenobmann unserer Ortsgruppe. Am 19. November 2020 ist unsere Kameradin Christa Schöllenberger im 70. Lebensjahr von uns gegangen. Wir werden ihnen ein ehrendes Andenken bewahren!

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Allen Mitgliedern, Funktionären, Freunden und Sponsoren der Ortsgruppe Traun wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise ihrer Liebsten und für 2021 alles Gute, viel Glück und vor allem beste Gesundheit! Euer Obmann Günter Geisberger

ORTSGRUPPE DES BEZIRKES PERG

Gedenkfeier Die Gedenkfeier an die Opfer der beiden Weltkriege beim Kriegerdenkmal des katholischen Friedhofes Traun am Sonntag, 25.10.2020 konnte heuer leider wegen der gegenwärtigen Corona-Pandemie nicht stattfinden. Das Team des KOBV-Ortsgruppe Traun ließ es sich dennoch nicht nehmen einen Kranz für die Opfer beider Weltkriege vor dem Kriegerdenkmal niederzulegen. „An die Opfer nicht zu gedenken ist, wie wenn man sie ein zweites Mal sterben lässt!“

Am 26. September 2020 ist unser Kamerad Karl Adelsmayr im 69. Lebensjahr von uns abberufen worden. Am 05. November 2020 ist unser Ehrenvorsitzender Walter Ranzmayer im 98. Lebensjahr von uns gegangen.

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v.l.n.r.: Erika Geisberger, Günter Geisberger, Erich Wolech, Ing. Christian Kerpal, Walter Grafinger und Herta Schirl.

Im Oktober 2020 war es soweit, ich habe das Ehrenamt des Obmanns gerne angenommen. Zuallererst möchte ich ein herzliches Dankeschön an meine Vorgängerin, Frau Haslmayr – Grassegg und ihrem Team für die bisher geleistete Arbeit aussprechen. Zu meiner Person: Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet, und Vater zweier erwachsener Kinder. Ich bin seit dem Jahre 2014 Mitglied des OÖ. KOBV und habe sehr früh gelegentlich in unserem Linzer Verbandsbüro unterstützend mitgewirkt. Ich selbst bin chronisch krank und zu 70% invalide. Die Sorgen und Nöte, die eine Familie mit einer Per-

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son mit besonderen Bedürfnissen hat, sind mir dadurch nicht fremd. Hauptberuflich bin ich für eine österreichische Versicherung tätig. Ziele: Ich möchte der Ansprechpartner sein, an den man seine Probleme herantragen kann, der einem zuhört, und der an die richtigen Stellen in unserem Land weiterleitet. Ich möchte Menschen begeistern und versuchen, sie für unseren Verein als aktives Mitglied zu gewinnen. Ich wünsche Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie und Ihre Liebsten gesund! Ihr Andreas Lindenbauer Andreas Lindenbauer Tel. 0676 / 635 66 34 andreas.lindenbauer@ ooekobv.at

BO RIED

mit ihren n Ortsgruppe

BO + OG RIED

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Adventfeier der Rieder Soldaten- und Traditionsverbände: Bei der Adventfeier der Rieder Soldaten- und Traditionsverbände nahmen auch heuer wieder viele Kameradinnen und Kameraden der KOBV-Ortsgruppen Ried, Haag a. H. und Pramet, ÖKB-Abordnungen aus den Gemeinden Aurolzmünster, Geinberg, Lohnsburg, Mehrnbach, Mettmach, Pattigham, Pramet, Schildorn und Tumeltsham, der Marinechor Prinz-Eugen, die 13er-Kameradschschaft, die Offiziers- und Unteroffiziersgesellschaft und eine Abordnung des PzGrenBaon 13 teil. BO Konsulent Thaddäus Berneder konnte im vollen Speisesaal der Zehner-Kaserne neben dem Hausherrn Oberst Alfred Steingress auch Rieds Stadtoberhaupt Albert Ortig, Stadtpfarrer Mag. Rupert Niedl, den evangelischen Pfarrer Mag. Tom Stark, Nationalrat Ing. Manfred Hofinger, die Landtagsabgeordneten Alfred Frauscher und Peter Bahn, General i. R. Mag. Engelbert Lagler, die Partnerverbände aus Regensburg und Pocking, sowie hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßen. Nach dem Totengedenken und den Grußworten der zivilen und militärischen Repräsentanten und der Vorsitzenden der Partnerverbände und den Adventansprachen durch die Geistlichkeit wurden für besondere Verdienste

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um die KOBV-Ortsgruppe Ried Major Alfred Sanz, Hermann Mayringer und Gerhard Hainzl das Verdienstzeichen in Gold und Vzlt Gerald Held und Wilhelm Stein das goldene Förderabzeichen verliehen. Bei stimmungsvollen Adventliedern, intoniert vom Rieder Singkreis unter der Leitung von Kons. Rudi Marsch, verbrachten wir bei Wiener Schnitzel und süßer Nachspeise einen besinnlichen Nachmittag im Kameradenkreis.

Foto (von li nach re): Thaddäus Berneder, Alfred Sanz, Gerhard Hainzl, Hermann Mayringer, Wilhelm Stein, Gerald Held, Albert Ortig

Herzliche Gratulation! 90. Geburtstag: Maria Holzleitner 91. Geburtstag: Theresia Hillinger Maria Warzwiesinger 92. Geburtstag: Maria Rauscher Rosa-Christina Simma 93. Geburtstag: Katharina Schachl Theresia Siegli Theresia Schmid

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94. Geburtstag: Josef Ertl Liselotte Simlinger Maria Weiss 95. Geburtstag: Karl Rabenberger Marianne Schachinger Ernst Stelzhammer 96. Geburtstag: Karl Bruckbauer Maximilian ButtingerAdlmanninger Maria Tumeltshammer 97. Geburtstag: Zäzilia Hatheier Maria Weinhäupl 98. Geburtstag: Johann Rachbauer 99. Geburtstag: Anna Bürger Maria Murauer Hildegard Richter 103. Geburtstag: Martina Puttinger Wir gratulieren zum Ehrentag auf das Allerherzlichste und wünschen Ihnen, geschätzte Jubilare, alles erdenklich Gute und Gottes Segen.

In lieber Erinnerung Leider mussten wir uns von folgenden Mitgliedern verabschieden: Frau Anna Buchmayr (95 Jahre) Frau Aloisia Dallinger (94 Jahre) Frau Anna Friedl (82 Jahre)

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Frau Margarita Huber (85 Jahre) Frau Marianne Luger (95 Jahre) Frau Berta Ortig (92 Jahre) Frau Maria Reichinger (91 Jahre) Frau Maria Spitzer (96 Jahre) Frau Theresia Trauner (94 Jahre) Herr Alfred Schwarzl (95 Jahre) Herr Alois Wiesinger (85 Jahre) Frau Hermine Esterer (98 Jahre)

OG HAAG AM HAUSRUCK Nach der Auflösung der Bezirksorganisation Grieskirchen im Jahr 2014 wurde die Ortsgruppe Haag der Bezirksorganisation Ried im Innkreis zugeteilt. Leider besteht sie nur mehr aus 17 Mitgliedern. Die Funktion des Obmannes und des Schriftführers hat Prof. Dr. Alois Traxler übernommen, jene des Kassiers Herr Franz Kolmhofer. Die Kontrolle obliegt Herrn Franz Schöberl. Die letzte Kontrolle fand am 28. Jänner dieses Jahres statt und ergab eine ordnungsgemäße Führung des Kassenbuches. Die Ortsgruppe hat sich dem aktiven Rainerbund von Haag angeschlossen. (Kameradschaft ehemaliger Soldaten) Und so beteiligen wir uns an dessen Aktivitäten, wie der Gedenkmesse für die gefallenen Kameraden, sind zu Allerheiligen bei der

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Kriegerehrung dabei und auch Weihnachtsfeiern werden gemeinsam abgehalten.

Herzliche Gratulation! Im heurigen Jahr hatten einige unserer Kameradinnen und Kameraden Grund zu feiern: Herta Dornstauder, Aistersheim, 80 Jahre Maria Reitbauer, Waizenkirchen, 95 Jahre Gottfried Oberndorfer, 65 Jahre Ich wünsche meinen Mitgliedern, allen Freunden und Funktionären Gesundheit und gesegnete Weihnachten. Dr. Alois Traxler OG Haag am Hausruck

G BO SCHÄRDnIN mit ihre n Ortsgruppe

Wir können heuer auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Trotz der schwierigen Zeit freuen wir uns über den aktuellen Mitgliederstand unserer beiden Ortsgruppen Schärding und Kopfing von 429. Das ist allein in diesem Jahr ein Zuwachs von 48 Mitgliedern. Hier gilt der Dank insbesondere unseren Sozialberatern Hildegard Hoffelner, Hans Schmidbauer und Manfred Schwarzmayr. Aus gesundheitlichen Gründen hat sich unser Obmann,

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Herr Ing. Wolfgang Ertl aus unserem Vorstand zurückgezogen. Ihm folgt unser langjähriger Obmann-Stellvertreter, Herr Azer Maher. Unsere Schriftführerin, Frau Eleonora Prey wird als Obmann-Stellvertreter hier weitere Aufgaben übernehmen. Herr Ing. Wolfgang Ertl wird unseren Verband weiterhin, so weit wie möglich, als Ehrenobmann begleiten. Wir danken ihm auf diesem Weg für die langjährige Mitarbeit recht herzlich.

Manfred Schwarzmayr, Hans Schmidbauer, Hildegard Hoffelner, Eleonora Prey, Ing. Wolfgang Ertl, Walther Schachinger, Maher Azer

OG KOPFING Hilfe für kranke und behinderte Menschen Hans Schmidbauer initiierte mit Elfriede Hauser und Eva Zauner am 28. März 2019 eine neue Ortsgruppe des OÖ. Kriegsopfer- und Behindertenverbandes. Seit damals konnte über 200 Menschen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung und pflegenden Angehörigen geholfen werden. Seine Erfahrungen als ehemaliger Sparkassenfiliallei-

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ter motivierten ihn, sich für andere Menschen mit finanziellen Belastungen durch eine schwere Krankheit, Invalidität oder Behinderung einzusetzen. Die KOV-Ortsgruppe (früher Kriegsopferverband - jetzt OÖ. KOBV - Der Behindertenverband) wurde erstmals nach dem 1. Weltkrieg im Jahr 1923 als eigene Ortsgruppe ins Leben gerufen und 2014 mit dem Bezirksverband Schärding wegen fehlender Mitglieder fusioniert. 50 Jahre lang leitete Franz Kroiss als Obmann diese Ortsgruppe Kopfing. Unsere Zielgruppe ist groß und breit gefächert. Ca. 20% der Bevölkerung von Österreich haben größere Gesundheitsprobleme, besonders aber ältere Menschen. Wir kümmern uns um Senioren, Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf, Menschen mit einer chronischen oder schweren Krankheit und um pflegende Angehörige. Aber auch bei der Einstufung des Behindertengrades für die Erlangung des Behindertenpasses und des Parkausweises sind wir behilflich. Wir erläutern Ihnen die gesetzlich zustehenden Pflege-, Sozial- und Steueransprüche. 2019 haben wir in eine neue moderne Büroausstattung investiert und mit Manfred Schwarzmayr aus Sighar-

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ting einen kompetenten Sozialberater gewonnen. Sehr dankbar sind wir, im Pfarrhof Kopfing einen kostenlosen Büroraum zur Verfügung zu haben. Es besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit der Caritas-Stelle Ried, der Anlaufstelle für pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz im Innviertel. Somit können wir wöchentlich in Kopfing und Schärding jeden Freitag vormittags einen Sozialsprechtag anbieten und den Menschen rasch und unbürokratisch helfen. Wir bitten um Verständnis, dass wir jetzt, in diesen schwierigen Coronazeiten, möglichst auf diese persönlichen Beratungen verzichten. Vieles kann per Telefon, mittels Mail oder einfach halt mit der Post erledigt werden. Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter als wesentlicher Faktor Wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Vereinstätigkeit und Entwicklung unserer Ortsgruppe sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter. Ihr Engagement, ihr Wissen und ihre Erfahrung ist Voraussetzung dafür, dass die bestehenden Mitglieder zufriedengestellt betreut werden können und laufend neue Mitglieder dazugewonnen werden. Das bestätigen Präsident Johann Krauk und Bezirksobmann Ing. Wolfgang Ertl und loben den

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Einsatz dieses eingespielten, aktiven Teams.

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Weltkriege beim Kriegerdenkmal mit einer Kranzniederlegung gedacht.

Um das weitere Wachstum des Behindertenverbandes im Bezirk Schärding zu bewerkstelligen, werden neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Es ist nicht genug zu wissen – man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss es auch tun (Franz Schobesberger) Rückblick - Ausblick Bei der Jahresabschlussfeier am 13. Jänner 2020 wurden die Mitglieder kurz und gut über das abgelaufene Vereinsjahr und über die Neuerungen in der Sozial- und Steuergesetzgebung informiert. Obmann Hans Schmidbauer konnte im August als 200. Mitglied den 10-jährigen schwerbehinderten Elias List begrüßen. Aus diesem Anlass übergab Herr Schmidbauer einen Scheck.

Vereinsausflug: Der erste geplante Vereinsausflug nach Südtirol zum Österreichischen Soldatenfriedhof Meran, wo Kopfinger gefallene Väter und Söhne aus dem 1. Weltkrieg bestattet sind, musste leider coronabedingt abgesagt werden. Aber es kommen auch wieder andere Zeiten. Wir werden unsere Mitglieder dann informieren, wann unsere Fahrt stattfindet. Bleibt gesund, alles Liebe und besinnliche Weihnachten.

OG SCHÄRDING

Auch im heurigen Jahr wurde im Namen des OÖ. KOBV an die Gefallenen der

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degard Hoffelner und Hans Schmidbauer zahlreiche Interessierte begrüßen und über unsere Beratungstätigkeit informieren.

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern ein geruhsames Weihnachtsfest, viel Glück und vor allem Gesundheit im Neuen Jahr!

Obmann Hans Schmidbauer

Aktuell hat die Ortsgruppe 220 Mitglieder!

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Ein schwieriges, aber trotzdem sehr erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende. Unsere Ortsgruppe hat aktuell 209 Mitglieder. Anlässlich einer Vorstellungsveranstaltung am 4. September 2020 im Kolpinghaus Schärding konnten unsere Sozialberater Hil-

Ihre Ansprechpartner: Hans Schmidbauer Tel. 0677 / 625 722 77 (Kopfing) Manfred Schwarzmayr Tel. 0650 / 452 42 00 (Kopfing) Hildegard Hoffelner Tel. 0650 / 560 07 92 (Schärding) Walther Schachinger Tel. 0699 / 103 864 55 (Kriegsinvalide, Kriegswitwen)

EHEM. OG SCHLIERBACH In lieber Erinnerung Otto Oberegger, geboren am 16. Februar 1924 in Kremsmünster, hatte sich nach der

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Grundausbildung für die „Luftwaffe“ entschieden. Aufgrund einiger disziplinärer Gründe musste er in der Ausbildung ein Jahr pausieren. Seine Kameraden aus dem Kurs wurden dann alle über der UdSSR abgeschossen. Er selbst wurde 1944 an die Westfront gerufen, und zwar als „Fallschirmjäger“. Dieses letzte große Unternehmen Hitlers nannte sich „Ardennen-Offensive“ und schlug fehl. Kamerad Oberegger wurde verwundet und war bis 1946 in britischer Kriegsgefangenschaft. Von 1973 bis 1986 war er Gemeindesekretär von Sattledt. Am 25. September 2020 verstarb Otto Oberegger in einem Bad Haller Seniorenheim. Möge er ruhen in Frieden.

BO STEYR

mit ihren n Ortsgruppe

OG STEYR 75 Jahre OÖ. KOBV Der Kriegsopfer- und Behindertenverband (früher KOV) wurde im Jahr 1945 als Selbsthilfeorganisation der Kriegsopfer gegründet. Wichtiges Ziel in den Gründungsjahren des KOV war es, dafür Sorge zu tragen, dass den über 500.000 Kriegsopfern eine umfassende Rehabilitation und Integration in

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Beruf und Gesellschaft ermöglicht wird. Mittlerweile ist der KOBV eine Interessensvertretung für alle behinderten Menschen und deren Angehörigen in Österreich. Angeboten werden Beratung etwa im Arbeits- und Sozialrecht sowie Hilfestellung bei der Beantragung von Behinderten-Parkausweisen oder beim Antrag auf Pflegegeld. Die Ortsgruppe Steyr des OÖ. KOBV hat fast 200 Mitglieder, die von Obmann Reinhold Thoma und seinem Team bestens betreut werden. Das Büro befindet sich in der Industriestraße 7 in Steyr und bietet 14tägig Beratungen an, zur Zeit bitte nur telefonisch unter 0660 / 623 93 25.

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Möge sie ruhen in Frieden. Euer Obmann Reinhold Thoma

LANDESBETREUTE MITGLIEDER In lieber Erinnerung Unser langjähriges Mitglied Emil Mihelcic, wohnhaft in Sandl, ist am 23. August 2020 im 95. Lebensjahr verstorben. Das hat uns tief getroffen, wo er doch im Juni noch getanzt hat in Freiland!

Leider mussten wir auch die geplante Weihnachtsfeier im Gasthaus Zöchling absagen. Deshalb wünschen wir allen Mitglieder/innen und Freunden ein frohes Fest und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr 2021. Bleibt gesund, damit wir uns nächstes Jahr wieder sehen und treffen können.

In lieber Erinnerung Die älteste Steyrerin, Frau Hildegard Schmutz ist im Juli 2020 im 108. Lebensjahr verstorben.

Emil mit Ina Woletz in Mariazell

In den letzten Jahren ist es Emil langsam aber sicher immer schlechter gegangen. Er wurde körperlich schwächer und auch die Beine ließen nach. Aber dank der liebevollen Unterstützung von seiner Familie und mit

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Hilfe seines Pflegers Maros konnte er seinen Lebensabend trotz vieler Wehwehchen genießen. Seine größte Freude waren die jährlichen Urlaube in Freiland, heuer eben mit seinem Pfleger. Dort traf er alte Bekannte, extra für ihn wurden Germ-

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knödel serviert. Das Highlight war der Besuch in Mariazell. Emil wusste viel zu erzählen von früheren Zeiten. Seine Leidenschaft war Musik hören und tanzen, da wurden kurzfristig die Beine wieder jünger.

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Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleißig deine Hände. Alles hast du gern gegeben, ruhe sanft in deinem neuen Leben!

Leserbriefe, die gute Laune verbreiten sollen... Wie doch die Zeit und die Jahre vergehen! Denk an das Schöne, das du erreicht hast und das Negative wird zur Nebensache (Dr. Ebo Rau) Herr Josef CzerninKinsky, feierte im Juni 2020 seinen 100er! Er wohnt in Sandl, Kohlstatt 21, hat uns diese nette Karte geschickt. Das Lächeln, die strahlenden Augen, der positive Ausdruck und die sympathische Ausstrahlung – ein Vorbild für uns alle! Alles Gute, genießen Sie weiterhin Ihren Lebensabend.

Herr Franz Krottenhammer, 95 Jahre, aus Braunau hat uns geschrieben:

Genderverzicht: Zu Gunsten der besseren Lesbarkeit wurden in den Texten von den meisten Beitragsverfassern auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Nominalform angeführt. Gemeint und angesprochen sind natürlich immer beide Geschlechter.

IMPRESSUM Eigentümer, Herausgeber und Verleger: OÖ. Kriegsopfer- und Behindertenverband, 4020 Linz, Bürgerstraße 18, Redaktion: Gabriele Grufeneder. Für den Inhalt und Anzeigenteil verantwortlich: Johann Krauk. Anzeigenannahme, Satz und Repro: Werbeagentur ReichhART, Oidener Straße 97, 4030 Linz, Druck: Gutenberg-Werbering GmbH., 4020 Linz.Verwaltung: 4020 Linz, Bürgerstraße 18, Telefon 0732 /65 63 61. Alleineigentümer ist der Verband „OÖ. Kriegsopfer- und Behindertenverband“ mit dem Sitz 4020  Linz, Bürgerstraße 18. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung, dem gehören an: Johann Krauk (Präsident), Günter Geisberger, Christoph Scheck, Josef Rossgatterer, Herbert Kasberger, Waltraud Mager. Der Verband ist parteipolitisch neutral und steht auf demokratischer Grundlage. Der Verband hat den Zweck, die rechtlichen, wirtschaftlichen, geistigen und gesellschaftlichen Interessen seiner Mitglieder zu vertreten und ihnen in ihrer Gesamtheit und jedem Einzelnen die bestmögliche Stellung im Staate und der menschlichen Gesellschaft zu sichern. Die Zeitung dient dem Verbandszweck und der kostenlosen Information der Mitglieder des Verbandes.

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Österreichische Post AG SP 09Z038157S OÖ. KOBV – Der Behindertenverband, Bürgerstraße 18, 4020 Linz

Bei dieser lustigen Bewegungsgeschichte geht es um Hände und Füße. Weil keine persönlichen Treffen möglich sind, sollt ihr wenigstens ein bisschen in Bewegung bleiben, viel Spaß dabei! Es muss immer die Hand oder der Fuß hochgehalten werden, der in der Geschichte genannt wird, geht gut im Sitzen.

MIT HÄNDEN UND FÜSSEN Wenn ich morgens aufstehe, strecke ich mich als erstes genüsslich. Dafür strecke ich meine rechte Hand und meine linke Hand nach oben. Auch meine Füße strecke ich ganz weit nach vorne, den rechten Fuß und den linken Fuß. Wenn ich aufgestanden bin, mache ich gerne einen kleinen Morgenspaziergang. Dafür ziehe ich meine Schuhe an den linken Fuß und an den rechten Fuß. Den Schuh an meinem linken Fuß ziehe ich mit der rechten Hand an. Den Schuh an meinem rechten Fuß ziehe ich mit der linken Hand an. Die Haustür öffne ich meistens mit der rechten Hand. Dann treffe ich in der Regel Frau Meyer, unsere geschwätzige Nachbarin. Damit sie mich nicht in ein Gespräch verwickeln kann, winke ich ihr aus der Ferne mit der linken Hand. Dann gehe ich los und setze den  rechten Fuß  vor den  linken Fuß. Unterwegs begegne ich Herrn Schneider mit seinem Dackel Waldi. Ich streichle Waldi mit meiner rechten Hand und er leckt mir die rechte Hand ab. Dass mich ein Hund ableckt, mag ich nicht so gerne. Unauffällig wische ich meine rechte Hand an meiner Hose ab. Dann verabschiede ich mich und winke Herrn Schneider zum Abschied mit der linken Hand. Ich setze weiter stetig den rechten Fuß vor den linken Fuß. Meistens sind viele meiner Nachbarn morgens unterwegs und ich winke Frau Thiel mit der rechten Hand und Herrn Lehmann mit der linken Hand. Buchtitel: Geschichten zum Bewegen Autorinnen: Natali Mallek & Annika Schneider Titel der Geschichte: Mit Händen und Füßen (eine lustige Bewegungsgeschichte für Senioren) Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Verlages: SingLiesel.de

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