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SOULIVE Das geistreichmagazin

Oktober - Dezember ´12

kostenlos / www.geistreich-koeln.de Heft 4/12

Termine Konzerte Events Workshops Charity Veedel Kultur Religion

2012: Das Ende der Welt? Tagesstätte Shelter: Anne Fischer zu Besuch in Düsseldorf Filmkritik: Auf der Suche nach einem Freund für das Ende der Welt

Blickwinkel: Ein Thema, zwei Sichtweisen

Test: Jever Skihalle Neuss


Die Lüge der Armut ist: „Du bist wertlos!“ – „Keiner kümmert sich um dich!“ – „Die Welt hat dich vergessen!“ – „Gott hat dich vergessen!“ Die Wahrheit ist: Gott hat jeden Menschen geschaffen und ihm Würde gegeben. Er liebt jeden einzelnen und kümmert sich um ihn. Die Wahrheit ist auch, dass er uns daran beteiligen will.

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sind charmant, ideenreich, fröhlich ... ABER: sie sind auch verletzlich, leiden doppelt an Armut und Ungerechtigkeit, können ihre Lebenssituation kaum selbst nachhaltig verändern.


Editorial

Ewigkeit -aber kurz und knackig

Liebe geistreich Gemeinde,

alles andere. Etwas, das nicht nur die Menschen oder das Universum betrifft. Schwer vorstellbar!

die Sommerferien sind vorbei, der Schulalltag hat uns wieder und ich freue mich nach der langen

„Ewigkeit - aber kurz und knackig“. Unser The-

Sommerpause endlich die neue Soulive vorstellen

ma für die letzte Soulive Ausgabe in diesem Jahr.

zu können.

Darüber schreibt Sebastian Bear-Henney in seinem Leitartikel und auch Justus Albert und Mar-

Mit großen Schritten geht es für uns alle auf

te Zirngiebl schreiben in Ihrer neuen Kategorie

Weihnachten zu und viele wundern sich über die

„Blickwinkel“ hierrüber. Außerdem werden wir im

so schnell rasende Zeit. In unserer Redaktion ha-

Rückblick auf das Richtfest in Stammheim viele

ben wir uns deshalb mit dem Thema Ewigkeit be-

spannende Sachen erfahren. Phillipp Jansegers

schäftigt. Es wurden Fragen gestellt, was Ewigkeit

erklärt uns zum Abschluss im aktuellen Zeitge-

eigentlich für uns bedeutet und was wir mit Ewig-

schehen etwas über den angeblichen Weltunter-

keit verbinden.

gang 2012.

Vor ein paar Jahren kam mir die jährliche Autofahrt in den Urlaub wie eine Ewigkeit vor. Genau-

Ihr könnt also auf viel Interessantes gespannt sein

so wie viele andere Sachen, die langweilig waren.

und wir hoffen, dass ihr diese Soulive Ausgabe

Sachen, die hingegen Spaß machten, waren im-

noch ewig in Erinnerung behalten werdet ;-)

mer viel zu schnell vorbei. Das hat sich bis heute nicht verändert. Viele finden wahrscheinlich auch, dass das Projekt Neubau der Immanuel Kirche in Stammheim schon ewig dauert und doch war letzten Donnerstag schon Richtfest.

t ia t n a L a Klar Soulive Redaktion

Ewigkeit bedeutet eben etwas, das länger ist als

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Andacht

E-W-I-G ?!? Alles was ich sehe, setze ich in Beziehung. Zu dir, Zu mir. Was gestern war, was morgen kommt,- alles DAS truebt meinen Blick. Alles was ich spuere setze ich in Beziehung. Zu mir, Zu dir. Was gestern war, was morgen kommt,- alles DAS tuebt meine Gefuehl. Ich versuche festzuhalten was ich habe,

- bis es mich stoert.

Kein Geschmack, keine Liebe, kein Zustand soll mehr kommt und alles bleibt.

EWIG dauern. Unerträglich, wenn nichts

Aber,- was ist denn dann mit DER Ewigkeit?!

Nicht dran, nicht Zeitgemäss, nicht Attraktiv, aber- Versprochen, Verheissen, Versichert.

Ich will mich nicht denken ohne Zeit.

So bleibe ich im Takt. In Und

meinem Takt, im Takt der Anderen.

DEINEN?

...verliere ich. …

Du BIST der Takt,- und stellst mich damit in die Ewigkeit. Noch bevor ich

WAR und SEIN werde- BIST DU.

In DEM darf ich bleiben. - Wenn ich es will.

Alles was ich sehe, sehe ich.

Ohne Gestern, ohne Morgen kann ich mit klarem Blick die Schoenheit sehn.

Alles was ich spuere, spuere ich.

Ohne Gestern, ohne Morgen spuere ich die Kraft zu SEIN. MS. 2012

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04/2012 SOULIVE Rückblick 6-7

6 6

August Offener Abendgottesdienst Uferfest Richtfest September connected

Preview 8

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Oktober

Schwarzbrot SOULIVE Redaktion Offener Abendgottesdienst

Lothar Kosse Live Nacht der Lichter Workshop connected Offener Abendgottesdienst

November

9

Dezember

geistreich spezial Weihnachten

Info 19 - 28

Focus 9 - 18

9 10

Gedicht Titelstory

Ewigkeit

12 14

16 18

Blickwinkel

Filmkritik Auf der Suche nach einem Freund für‘s Ende der Welt

Reportage

Tagesstätte Shelter

Interview

20

Klara Bianca Kolumne

Skihalle Neuss

Wilde Hunde

22 23 24 26 30

Media

Mitglied des Monats

Eva Bößert

Soulfood Aktuell

Weltuntergang 2012

Impressum

Bettina Wagner

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Rückblick

geistreich Rückblicke

„Ich liebe diese Tage“ Sommer-Abendgottesdienst 26. August 2012 Jugendkirche geistreich

„Was für Tage liebt ihr denn“, fragten die Moderatoren die Besucher gleich am Anfang. Die Antworten gingen von „Ausflug ins Grüne“ über „den ganzen Tag im Bett lesen“ und „erfolgreiches Vorstellungsgespräch“ bis „wo Offener Abendgottesdienst ist“. Und dann hatte Ernie aus der Sesamstraße (alias Thomas Hörnle) seinen Auftritt: Wie er ablästerte über Bert, der nie chillen kann, nicht mal im Freibad und immer alles so ernst nimmt. Natürlich ließ sich die Band „Go(o)d Connection“ die Gelegenheit nicht nehmen, den Sommer-Hit „Ich liebe diese Tage“ (von KRIS und Dante Thomas) super zu covern. Überhaupt war die Musik wie so oft mitreißend und abwechslungsreich. In der Predigt und den anschließenden „Gebeten eines Genießers“ ging es um eine heilsame Ausgewogenheit zwischen chillen und arbeiten, von genießen und engagieren. Jesus selbst habe beide Seiten ziemlich extrem ausgelebt und darin die Balance gehalten, sagte Gerold Vorländer. So sollten auch wir an besonders schönen Tagen Kraft tanken, um unser Alltagsleben mit Energie anzupacken, vielleicht auch umzukrempeln.

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Die über 80 Besucher – viele waren vom Mülheimer Uferfest gekommen – waren sich einig: Dieser Offene Abendgottesdienst der Ev. Brückenschlag-Gemeinde bei geistreich hatte ihnen Mut gemacht, sich wieder voll ins Leben zu stürzen.

bung dafür war SOULIVE. Schon nach einer guten Stunde musste Nachschub aus der Kirche geholt werden, um die Nachfrage zu bedienen. Am Ende des Tages blieben ein leerer Karton SOULIVE, ein nasser Kicker und viele gute Begegnungen mit den Besuchern des Uferfestes.

(Anmerkung: Die Offenen Abendgottesdienste finden immer am letzten Sonntag des Monats um 19 Uhr statt, bis November bei geistreich, ab Januar in der neuen ImmanuelKirche in Stammheim.)

JUSTUS ALBERT

Richtfest Immanuel-Kirche

30. August .2012 Baustelle ImmanuelKirche

STEFAN HABERLAND

Uferfest

26. August 2012 Rheinufer an St. Clemens Bewaffnet mit einer Pinnwand, einem Kicker, einer Kiste voller geistreich T-Shirts und massenhaft Soulives, präsentierte sich geistreich, wie auch viele andere Vereine aus Mülheim, beim diesjährigen Uferfest vor St. Clemens. Nach einem morgendlichen Gottesdienst stellten sich die Vereine an ihren Ständen oder mit Auftritten auf der Bühne vor. Immer besetzt (auch während der zahlreichen Regenschauern) war der Kicker in unserem Stand. Dort informierten wir über unser Anliegen, zeitgemäße und jugendorientierte Gottesdienste zu feiern sowie über unsere vielfältigen Angebote und Konzerte für Jugendliche. Die praktischste und beste Wer-

400 Gäste trafen sich am 30.

August bei spätsommerlichem Sonnenschein erwartungsvoll am Rohbau der Immanuel-Kirche, um im Rahmen des Richtfestes einen ersten Blick in die neue Kirche zu werfen. Nach einer Andacht von Pfarrer Gerold Vorländer, der die Parallelen der neuen Kirche und dem ersten Tempel Salomons hervorhob, wünschte auch der Architekt Professor Matthias Sauerbruch der Kirche und der Gemeinde alles Gute. Der offizielle Teil der Veranstaltung endete mit dem Richtspruch des Zimmermanns Gerhard Sauer und dem traditionellen Trinken eines Schnapses und anschließendem Zerschmeißens des Schnapsglases, um dem Rohbau alles Gute zu wünschen. Zum Abschluss läuteten die alten Glocken der Lukaskirche zum ersten Mal im neuen Glockenturm der Immanuel-Kirche. Die Gemeinde feierte noch mit

Handwerkern und allen am Bau Beteiligten bis spät in den Abend unter musikalischer Begleitung der Band „Groove Ganoven“. MORITZ BÖßERT

„Wünsch dir was“ -connected

16. September 2012 Jugendkirche geistreich Eingebettet in das Quartalsthema der Jugendkirche, drehte sich an diesem Abend alles um das Thema „Wünsch dir was“. Die etwa 100 anwesenden Menschen wurden wie schon gewohnt zu Beginn des Gottesdienstes mit geistreich TV auf das Thema eingestimmt. Verschiedene Personen waren zu den Fragen interviewt worden „Was wünschen Sie sich?“ und „Was würden Sie für diesen Wunsch tun?“ Diese zwei Fragen deuteten schon auf die Richtung der Predigt von Gerold Vorländer hin. Wünschen sei für ihn ein tiefer Ausdruck von Lebendigkeit. Wer keine Träume und Ziele mehr habe, laufe Gefahr zu verdorren und krank zu werden. Gerold Vorländer unterschied auf der Grundlage von Heilungsgeschichten im Neuen Testament zwei Typen: Ein Kranker am Teich Bethesda wartet auf ein heilsversprechendes Zeichen auf dem Wasser. Jesus Frage, ob er gesund werden möchte, beantwortet er ohne alle Hoffnung, dass dies geschehen könnte.


Rückblick

Gottesdienste und Events

Ein Blinder hingegen hat seinen Wunsch sehen zu können ganz klar vor Augen. Als Jesus in seiner Nähe ist, packte er die Gelegenheit beim Schopfe und läuft ihm nach. Die Predigt verdeutlichte, dass Jesus einem hilft, wenn man selbst seine Wünsche aktiv verfolgt. Manche Wünsche erfüllten sich trotzdem nicht. Gott ist dann eventuell der Meinung, dass uns die Erfüllung dieses Wunsches nicht gut tun würde. In solchen Fällen sei auch die Fähigkeit gefragt, Wünsche zu hinterfragen und evtl. auch wieder aufzugeben. In verschiedenen Stationen konnte man sich anschließend dem Thema „Wünschen“ noch anders nähern. Zuum Beispiel indem man für sich beten ließ, oder eine Kerze mit einem Wunsch für jemand Anderen anzündete. Musikalisch wurde der Abend wie gewohnt von der geistreichband begleitet. Da der connected Gottesdienst auch gleichzeitig das Nachtreffen der diesjährigen Sommerfreizeit war, wurden im Anschluss noch einige schöne Bilder aus der Toskana gezeigt. MELANIE LAUKE

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Preview

Oktober Schwarzbrotgottesdienst 21.10.2012/17:00 Uhr Jugendkriche geistreich Schwarzbrot heißt nicht, dass es dunkles Brot zum Abendmahl gibt, sondern es ist ein Synonym für eine bestimmte Art Gottesdienst. Es geht um feste Glaubenskost. Eben etwas zum länger kauen.

SOULIVE Redaktion 23.10.2012/19:00 Uhr Jugendkirche geistreich Dass du dieses Magazin in deiner Hand hältst ist kein Zufall. Die Redaktion trifft sich, um alles zu besprechen, was für eine Zeitung wichtig ist. Wenn du Lust hast, etwas zu schreiben oder einfach nur mit zu überlegen, bist du genau richtig.

Ein Abend mit dem Lowpricelighter 26.10.2012/19:30 Uhr EFG Köln-Süd, Burgunderstr. 16, 50677 Köln Wer die „Lowpricelighter“Satiren noch nicht kennt, hat was verpasst: 1997 erschien der erste Band über den Musiker Arno Nühm aus der Freien Erweckungsgemeinde Todtenhausen, der mit seiner Lobpreis-Band „der am Boden liegenden Christenheit neues Leben einhauchen“ möchte, aber immer wieder an seinen eigenen Grenzen scheitert...Aus dem neuen Buch werden zwei der beliebtesten christlichen Comedians (Margarete Kosse und Volker Schmidt-Bäumler) Auszüge aus den Büchern lesen. In der Pause kann man das neue Buch erwerben und gleich von Klaus Fischer signieren lassen.

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iGod - a difference 27.10.2012/19:00 Uhr EFG Leverkusen, GustavFreytag-Straße 1 Endlich ist es wieder soweit: das zweite große iGod-Event steht an! Nach der Premiere mit ca. 200 Gästen im letzten Jahr und der Sonderausgabe zur EM freuen wir uns darauf euch „iGod - a difference“ präsentieren zu dürfen. Wie immer mit buntem Programm, guter Musik und großem All-you-can-eat-Buffet!! Ladet gerne eure Freunde via Facebook oder Flyer ein. Weitere Informationen gibt es auf unserer Homepage: www.igod-event.de Wir freuen uns riesig auf euch! Euer iGod-Team

Offener Abendgottesdienst 28.10.2012/19:00 Uhr Jugendkirche geistreich Moderne Musik mit der Band Go(o)d Connection, Theater, thematischer geistlicher Input und eine Möglichkeit der persönlichen Vertiefung/ Aktion sind die zentralen Elemente des Offenen Abendgottesdienstes. Die Themen sind unterschiedlich und behandeln sowohl große Persönlichkeiten als auch aktuelle Ereignisse sowie interessante Alltagsthemen und Fragen der Gesellschaft.

November Lothar Kosse Live 01.11.2012/19:00 Uhr Jugendkirche geistreich Der Sänger, Songwriter und Gitarrist Lothar Kosse ist einer der bekanntesten christlichen Künstler in Deutschland. Aus seiner Feder stammen bekannten Lieder wie „Bis ans Ende der Welt“, „Groß ist unser Gott“ oder „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“. Bei uns hast du die Chance ihn Live zu erleben! Tickets im Vorverkauf: 8€; 6€ ermäßigt tickets@geistreich-koeln.de

geistreichband Tour 01, 03 & 11 November Die geistreichband ist auf Tour! Hören könnt ihr sie bei folgenden Events: 01.11: Lothar Kosse 18:30 Uhr bei geistreich 03.11: JOYN – Das Jugendband Festival Des Ev. Kirchenkreises Hatitingen Witten 18:00 Uhr, Ev. Christuskirche Witten, Sandstraße 12, 58455 Witten 11.11: Himmel&Erde Gottesdienst 11.11.2012, 11:00 Uhr, Lutherkirche Solingen, Kölner Str 1a, 42651 Solingen Weiter Infos: www.geistreichband.de

Nacht der Lichter 04.11.2012/18:00 Uhr St. Agnes (nähe Ebertplatz) Still zu werden, Ruhe zu suchen, mit Geist und Seele aufzuatmen: dazu lädt die Große Nacht der Lichter mit Gebeten und Gesängen aus Taizé ein. Info: http://www.taize-koeln.de


Preview Focus

Offener Abendgottesdienst meets connected 25.11.2012/19:00 Uhr Jugendkirche geistreich

Workshop connected 10.11.2012/10:00 Uhr Peter-Beyer-Haus Einen ganzen Tag bereiten wir den connected Gottesdienst vor. Nach einem reichhaltigen Frühstück gehts in Workshops los. Über den Tag entwickelt sich dann alles, was zwei Wochen später den connected ausmacht.

NetzwerkStadt 2012 16.-17.11.2012 Friedenskirche/Rheinaustraße 9/50676 Köln

Der Abendgottesdienst und der connected fallen auf den selben Tag! Ein großer Gottesdienst erwartet uns. Generationenübergreifend im Workshop vorbereitet und mit Go(o)d Connection musikalisch untermalt. OAG meets connected!!

Dezember

NetzwerkStadt ist keine Idee und auch kein Projekt irgendeiner Gemeinde - vielmehr verbinden sich bei NetzwerkStadt Christen unterschiedlichster Herkunft. NetzwererkStadt 2012 wird spannend, herausfordernd und ermutigend. www.netzwerkstadt.in/koeln

B.A.S.E. 02.12.2012/18:00 Uhr Essigfabrik BRAVE HEART... GEMACHT UM FREI ZU SEIN... überkonfessioneller Jugendgottesdienst -Eintritt frei -Einlass: 17:00Uhr

geistreich Spezial 16.12.2012/17:00 UIhr Jugendkirche geistreich Beim geistreich Spezial-Gottesdienst ist nie etwas wie es vorher war! Experimentierfreudige haben hier ihren Raum, ein ganz besonderes Gottesdiensterlebnis zu kreieren. Auch dieses Mal wartet vielleicht die ein oder andere Überraschung.

Geburtstagsparty Jesus Christus 24.12.2012 Überall Auch dieses Jahr feiern wir alle wieder rein, in den wohl wichtigsten Geburtstag des Jahres. Ob Zuhause mit der Familie, mit Freunden oder alleine. Überall feiern die Menschen Jesus. Frohe Weihnachten wünscht euch geistreich

Für die Ewigkeit Anastasia D.

Begeistert angefertigt, für eine scheinbar lange Ewigkeit. Ist dennoch alles Geschaffene eine Frage relativer Zeit. Der Weise erkennt die Dinge dieser Welt, die man allgemein für solide, dauernd hält, als Konstrukte, Burgen, die aus Sand erbaut, deren Beständigkeit, wohl wissend, er nicht traut. Warum dann überhaupt sich Mühen machen, schaffend plagen, mit den tausend Sachen? Um zu lernen. Wie ein Kind, selbst-formend zu erfahren, dem sich nur so, ungeahnte Schätze offenbaren. Herz und Sinn befreit von jedem Hab und Gut, sich bewusst, der sicheren nächsten Flut, schaut er gelassen zu, dem fließenden Vorübergleiten, und dem, was wahrhaft ist, jenseits der Gezeiten.

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Rendezvous mit der Ewigkeit

Warum die besten Momente im Leben nicht planbar sind E

s ist kalt an diesem Tag. Dick eingepackt gehe ich los, verlasse das Haus und nehme den kurzen direkten Weg zum Strand. Der graue Himmel liegt schwer über mir. Als ich die Dünen durchquert habe, erstreckt sich vor mir das graue Meer – weit und breit nur Wellen und Strand. Der Wind weht mir ins Gesicht und es rauscht in meinen Ohren. Wie gut tut das hier zu sein! Köln ist weit weg, der Alltag irgendwie in einer anderen Welt. Es riecht nach Salz und See und ich laufe einfach am Strand entlang. Minutenlang? Stundenlang? Keine Ahnung, irgendwie kommt es mir ewig vor. Ich stecke die Kopfhörer in meine Ohren und schalte die Musik an. Sie flutet mein Hirn und es fühlt sich irgendwie alles gut an in diesem Moment. Letztes Jahr war das, kurz nach Weihnachten in Dänemark. Es gibt diese Momente, in denen fühlt es sich einfach richtig an und die Zeit scheint still zu stehen. Ein kleines Aufblitzen der Ewigkeit. Im Urlaub fällt mir das viel leichter als zu Hause, weil im Urlaub die Tage einfach so dahinplätschern. Es gibt keinen Zeitplan und kein „Ichmussdasunddasnochmachen“. Einfach dort sein und mich treiben lassen vom Wind, von der Musik, vom Leben. Das zieht sich dann den ganzen Urlaub durch. Wenn ich Lust habe, gucke ich mir Sehenswürdigkeiten an, wenn nicht, dann nicht. Gefrühstückt wird nicht nach Wecker, sondern nach dem Bauch. Und wenn mir danach ist zu lesen, dann lese ich. Manchmal auch den ganzen Tag. Ich

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glaube das funktioniert, weil der Urlaub eine geplante unverplante Zeit ist. Hier in Köln läuft immer viel nach Fahrplan, nach Terminen, oder zumindest nach Alltag. Im Urlaub bin ich da raus. Man muss nur aufpassen, dass der Urlaub nicht seinen eigenen Alltag entwickelt. Nach einer Woche, spätestens nach zwei, ist es meistens so weit. Dann hab ich auf einmal meinen Rhythmus und langsam kommt es zurück, das kleine „Ichmussdochnoch“. Dann sind diese zeitlosen Momente auf einmal vorbei, dann schwirrt im Kopf immer schon im Jetzt das rum, was gleich geschehen muss. Und ich kann den Moment gar nicht mehr so wahrnehmen. Die ewigen Momente fließen weg und werden in einem schönen aber doch irgendwie einnehmenden Alltag ertränkt. Schade eigentlich. Auch im Alltag gibt es ja Momente ohne Zeit. Zum Beispiel habe ich mich früher immer über Freistunden gefreut. Die habe ich nämlich immer dazu genutzt, sie als geschenkte Zeit zu nehmen und habe einfach rumgehangen. Und trotzdem, ewige Momente waren das nicht, weil ja spätestens nach 45 Minuten wieder Alltag war. 45 Minuten reichen nicht wirklich, um in die Ewigkeit einzutauchen. Sonst könnte es doch so viele Gelegenheiten geben, in denen wir die Ewigkeit schmecken. Diese Momente, in denen man eh nichts anderes machen kann. Im Supermarkt an der Kasse, wenn man selber nur eine Tafel Schokolade hat, die Leute vor einem aber jeder einen Einkaufswagen voll. Könnte man nicht in dieser Wartezeit

einfach mal abtauchen, im Kopf auf Urlaub schalten? Oder im Stau. Eine halbe Stunde geschenkter Zeit, in der man nicht aus dem Auto kommt, festhängt, gefangen in einer absolut toten Zeit. Wäre das nicht die Gelegenheit, mal so richtig den Kopf frei zu bekommen? Leider nein, fürchte ich. Beides geht nicht, weil Supermarkt und Stau zu sehr in unserem Zeitplan drin sind. Es klappt nicht, diese Zeit mal eben zu nutzen. Die Ewigkeit lässt sich nicht in ein Korsett pressen nach dem Motto: Hey, jetzt habe ich zehn Minuten Zeit um fix die Zeit zu vergessen, danach muss ich aber weiter machen. Trotzdem gibt es sie natürlich, diese wunderbaren Augenblicke, die uns aus dem Alltag holen, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Es ist, als würde man einen kleinen Vorgeschmack auf die Ewigkeit hier in unserem Alltagsleben bekommen. Aber das klappt nicht geplant. Wenn ich davon ausgehe, dass die nächste Party richtig gut wird, dann ist die Chance groß, dass sie eher mäßig ausfällt. Andersherum sind gerade die Partys, bei denen man gar nichts Großes erwartet, die allerbesten. Oder wenn man mit Freunden am Rhein sitzt, ganz spontan, dann kann da auf einmal diese Stimmung kommen. Das sind die Momente, an die man sich erinnert. Das sind aber auch die Gelegenheiten, die man nicht herbeirufen kann. Schnell mal einen ewigen Moment, das gibt es nicht. Ich glaube, dass diese kleinen Ewigkeiten von Gott geschenkt werden. Nicht wir sind es, die sie herbeiführen können. Sicher, wir können Rahmenbedingungen


schaffen, wie im Urlaub. Aber manchmal nützen einem die besten Rahmenbedingungen nichts. Da sitzt man in einer tollen Runde zusammen und es ist irgendwie nur ganz nett. Oder man geht am Strand entlang und das war es dann auch. Manchmal schenkt Gott einem aber eine Idee davon, wie seine Ewigkeit aussieht. Und die sieht anders aus, als ewiges Anstehen an einer Kasse, die sieht wie ein dauernder Glücksmoment aus, wie ein ständiger Schwebezustand in diesen besonderen Momenten des Lebens. In diesen kleinen Ewigkeiten begegnet uns das Reich Gottes. Hier wird uns gezeigt, wie schön das Leben auf der Erde sein kann. Und so ist unser Leben zusammengesetzt aus diesen Ewigkeitsmomenten und wir bewegen uns in unserem Leben von einer kleinen Ewigkeit zur nächsten. Im Vaterunser beten wir am Ende: Dein ist das Reich… in Ewigkeit – manche Bibelübersetzungen schreiben stattdessen: Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Es ist sicher anders gemeint, aber mir gefällt der Gedanke, dass diese kleinen Ewigkeitsmomente uns immer näher zu ihm führen, bis eines Tages keine alltäglichen Zwischenmomente mehr kommen. Dann dürfen wir vollkommen abtauchen in diese wunderbare Welt. Vorher fahre ich aber nochmal nach Dänemark – oder gehe zumindest an den Rhein. Vielleicht scheint es ja auf, vielleicht aber auch nicht. Ich lass mich überraschen.

Sebastian Baer-Henney ist Vikar in der Brückenschlag-Gemeinde. Ein Vikar ist so was wie ein Referandar in der Schule, nur wird Sebastian kein Lehrer sondern Pfarrer. Er wohnt mit seiner Frau und seinem Sohn in Mülheim, wo er am liebsten mit einem Kaffee oder einen großen Frozen Yogurt am Rhein sitzt.

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Focus

Blickwinkel: Ein Thema – zwei Sichtweisen? Geisteswissenschaftlicher gegen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Männlicher und weiblicher Blick. Protestantin trifft auf Katholik. Ein Experiment, das zeigen wird, ob die Weltsicht(en) wirklich ganz verschieden sind.

Unvergänglichkeit der Ideen

I

n meinem Auslandssemester in Frankreich hatte ich zu Beginn die Chance mir alle Kurse einmal anzugucken, bevor ich meine endgültige Wahl treffen musste. Und gefühlt fingen alle der ca. 10 Fächer, in die ich reinschnupperte, im antiken Griechenland an. Naja, einer begann bei den Römern. Auch in einer Prüfung, in deren Fokus die Presse und verschiedene Verschwörungstheorien standen, wurde ein Freund nach dem Begründer des Zweifels gefragt. Der Dozent wollte auf den ebenso antiken, wie griechischen Philosophen Sokrates hinaus. Laut dem Online Philosophie Nachschlagewerk der Universität Stanford entspringt das Wort Ewigkeit dem lateinischen Wort aeturnus und bedeutet so viel wie Unvergänglichkeit. Was, wie ich finde, unter anderem auch auf das Antike Gedankengut zutrifft, dass mir ca. 2500 Jahre später noch in der Uni nahe gelegt wird. Erstaunlich ist hier wie lange diese Ideen überleben konnten. Sind sie doch in einer Zeit entstanden bevor Gedanken einfach niedergeschrieben und auf mehreren Speichermedien gesichert werden konnten. Man merke, man muss nicht nur bei Facebook aufpassen was man wie postet, auch antike Statusmeldungen können durch Mund-zu-Mund-Propaganda Unvergänglichkeit (Ewigkeit) erlangen. Auch sind die früher gestellten Fragen, wie die nach

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dem richtigen Handeln, ewig Aktuelle. In einem Großteil meiner französischen Kursteile hat der anfängliche Ausflug in die Antike absolut Sinn gemacht. Unsere westliche Weltsicht hat ihren Ursprung in der griechischen Antike und viele gesellschaftliche Phänomene kann man nur wirklich verstehen, wenn man diesen Ursprung kennt. Das Unvergängliche ist quasi ewiglich Teil des Modernen. Natürlich kann niemand voraussagen wie viele zukünftige Generationen angehender Geistes- und Sozialwissenschaftler zu allererst Bekanntschaft mit dem griechischen, philosophischen Kreis machen werden. Eines wird hier aber deutlich: auch nach dem physischen Ende von Urheber und Erstausgabe geistern ihre Gedanken in jetzigen Klassenräumen herum und scheinen immer noch ihre Relevanz zu haben. Wenn es einen Facebook Status für Ideen gäbe, würde bei ihnen vielleicht ‚ewig aktuell unvergänglich’ stehen. Übrigens, die alten Griechen kannten die Trennung zwischen Geistes- und Naturwissenschaften nicht. Beachtet man das Aristoteles bei der Spinne angeblich nur sechs Beine gezählt hat, kann man sich aber schon fragen, ob die alten Herren sich da nicht zu viel Arbeit aufgehalst haben. MARTHE ZIRNGIEBEL


Focus

∞ Unendlich bis zur Ewigkeit

D

a liege ich nun in meinem Bett und kann nicht einschlafen. Ich wälze mich von der einen auf die andere Seite und will einfach nur schlafen. Da kommt mir auf einmal die rettende Idee: Schafe zählen! Doch wie viele? Drei? Oder vier? Oder 100? Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass es eine lange Nacht werden könnte. Ich muss bestimmt bis Unendlich zählen bis ich eingeschlafen bin. Moment mal! Bis Unendlich? Das muss eine Ewigkeit dauern. Zwei Milliarden 524 Millionen und 608 Tausend Sekunden. Soviel Zeit hat ein im Jahre 2010 geborener Mensch, der im Durchschnitt 60 normale und 20 Schaltjahre erlebt, um bis Unendlich zu zählen. Eifrige Mathe-Genies haben wahrscheinlich schon bemerkt, dass rund 80 Jahre dazu nicht ausreichen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass ich nicht 2010 geboren bin und somit meine Lebenserwartung noch geringer ist. Also ein Trick muss her damit ich schneller fertig bin mit zählen. Idee: Ich zähle nur jedes zweite Schaf! Nun muss ich ja nur noch alle geraden und somit die Hälfte aller unendlichen Zahlen zählen. Doch leider klappt das nicht! Nur die geraden natürlichen Zahlen zu zählen, dauert genau gleich lange wie alle natürlichen Zahlen

zu zählen (Ich hab nicht die Zeit gestoppt). Warum? Weil es genau gleich viele gerade natürliche Zahlen gibt wie es natürliche Zahlen gibt. Zu jeder Zahl existiert nämlich zweifelsohne ihr Doppeltes. Somit lässt sich auch jeder Zahl genau eine gerade Zahl zuordnen (ihr Doppeltes) und das unendlich lang. Fachlich nennt sich dieser Vorgang bijektive Zuordnung. Begründer solcher Zuordnungen war der Mathematiker Georg Cantor. Zwischen 1874 und 1897 beschäftigte er sich mit der Mächtigkeit von unendlichen Mengen. So fand er heraus, dass nicht nur natürliche Zahlen und gerade natürliche Zahlen die gleiche Mächtigkeit besitzen, sondern auch natürliche und rationale Zahlen (Brüche). Zudem belegte er, dass reelle Zahlen „ mächtiger“ sind als natürliche Zahlen. Warum und wieso könnt ihr woanders nachlesen, denn an dieser Stelle möchte ich euch nicht weiter mit Mathe quälen. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass Cantor ab 1884 in psychiatrischer Behandlung war und auch 1918 in einer Nervenheilanstalt starb. So! Nun könnt ihr anfangen zu zählen.

JUSTUS ALBERT

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Focus

E

in riesiger Asteroid von über 100 Kilometern Durchmesser rast auf die Erde zu und auch der letzte Versuch ihn aufzuhalten, ist gescheitert. Die Topnachricht des Tages lautet: in rund 21 Tagen wird die Welt untergehen. Die Frage lautet: Was werden die Menschen tun, wie werden sie sich fühlen, wenn der Weltuntergang unmittelbar bevorsteht? Eine der besten Gelegenheiten, um einen Menschen kennen zu lernen, ist zweifelsohne eine gemeinsame Reise. Noch besser eignet sich hierfür jedoch ein ungeplanter Road Trip. Gemeinsam muss man die Straße, die voller Überraschungen steckt, überwinden. Zu zweit im Auto eingesperrt lässt sich wunderbar über Gott und die Welt und das eigene Leben reden. Für Penny und Dodge, den Protagonisten von „Suche Freund für das Ende der Welt“, ist die Ausgangssituation der gemeinsamen Reise alles andere als ideal. Ein Asteroid wird die Erde in absehbarer Zeit zerstören. Das Leben nimmt absurde Züge an. Die Gespräche auf Dinnerpartys

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kreisen zuerst um die Frage, wie man denn nun die verbleibenden drei Wochen verbringt, um dann in einer Heroinorgie zu enden. Es zählt ja schließlich nichts mehr. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Penny, bevor sie Dodges Wohnung zum ersten Mal betritt, die Bedingung „Ich stehle nichts, wenn du mich nicht vergewaltigst“ stellt. Als in New York die Straßenschlachten überhand gewinnen machen sich die beiden gemeinsam auf, um Dodges High School Liebe wieder zu finden und Penny quer über den Ozean zu ihrer Familie nach England zu bringen. Eine Reise quer durch die Staaten beginnt, in deren Mittelpunkt auch die Begegnung mit Menschen steht, die sich der Endzeit auf ganz unterschiedliche Art und Weise stellen. So treffen die beiden zum Beispiel auf einen Polizisten, der auch im Angesicht des Endes der Welt seine Arbeit sehr genau nimmt. Oder eine Truppe Männer, die, in einem Bunker verschanzt, hoffen den Asteroiden zu überleben und nur noch die richtige Frau für die Re-Zivilisierung in ihrer Wohngemeinschaft benötigt.

Für die Hauptdarsteller des Films „Suche Freund für das Ende der Welt“ rückt im Laufe des Filmes die Frage, wie man die letzten Tage des Lebens verbringen will, immer mehr in den Hintergrund. Die Frage nach dem richtigen Menschen, mit dem zusammen man seinen oder den letzten Lebensabend der Menschheit verbringen will, wird immer wichtiger. „Suche Freund für das Ende der Welt“ ist ein Film, der gerade wegen den vielen absurden Momenten den Spagat zwischen klassischer Boy-meets-GirlStory und solider Unterhaltung schafft. Sehr zu empfehlen! MARTHE ZIRNGIEBEL

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INFO

Besetzung: Steve Carell, Keira Knightley, Gillian Jacobs, Adam Brody, Patton Oswalt Regie und Drehbuch: Lorene Scafaria Produzenten: Steve Golin, Jay Gorman, Steven M. Rales, Mark Roybal


n e l i e t s all e n e r e i l r e v l e i v r e od

Fakt: Rauschtrinken bringt j채hrlich 체ber 25.000 junge Leute ins Krankenhaus.

Alkohol macht mehr kaputt, als du denkst. www.kenn-dein-limit.info www.geistreich-koeln.de

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Focus

Reportage

Ein Schutzraum in der Altstadt – Die Tagesstätte Shelter

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Focus

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and aufs Herz: Wann bist du das letzte Mal an einem Obdachlosen in der Innenstadt vorbeigegangen, hast betroffen deinen Blick gesenkt und so getan als wärest du in unglaublicher Eile, um dich der Situation zu entziehen? Mein Weg durch Düsseldorf führt vorbei an teuren Geschäften und Restaurants, in die sich Menschen mit gut gefüllten Einkaufstaschen vor dem Regenschauer flüchten. Mein Ziel: Das Shelter, eine Tagesstätte für wohnungslose Menschen in der Düsseldorfer Altstadt. Hier werde ich herzlich empfangen von Oliver Targas, dem Leiter des Shelter, und Bettina Wagner, einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin, kann meine durchnässte Jacke ablegen und mich im warmen Gebäude aufwärmen. Bei solch einem Wetter zieht mich so schnell nichts mehr nach draußen. Aber wie sieht der Alltag von Menschen aus, die ihr Obdach verloren haben und ein Leben auf der Straße führen? Selbstverständliche Lebensgrundlagen wie die tägliche Ernährung und Hygiene, regelmäßige Arbeit sowie stabile menschliche Beziehungen werden zu Herausforderungen des Alltags, denen sich Obdachlose Tag für Tag aufs Neue stellen müssen. Das Shelter in Düsseldorf existiert seit 2004 und ist neben der Fachberatungsstelle Horizont in Unterbilk und dem Café Pur in Bahnhofsnähe eine von drei Tagesstätten der Diakonie in

Düsseldorf. Sieben Tage die Woche von 8 bis 18 Uhr geöffnet, versteht sich das Shelter als Schutzraum für diejenigen, die keinen eigenen Raum mehr für sich haben, als Ort, an dem sie als Menschen mit all ihren Sorgen und Problemen wertgeschätzt werden. So unterschiedlich die Geschichten der Menschen sind, so unterschiedlich sind auch ihre Probleme, Geschichten, die von Gewalt und ausbleibender Wertschätzung über psychische Probleme, Kriminalität oder Alkohol- und Drogensucht reichen. Im Shelter versucht ein Team von drei Sozialarbeitern sowie vier Hauswirtschaftern und sechszehn Ehrenamtlichen, jedem Besucher ein offenes Ohr zu schenken. Eine warme Mahlzeit kostet gerade einmal 0,75 Euro bis 1,50 Euro, es gibt Möglichkeiten zum Duschen, einen kostenlosen Internet-Zugang sowie medizinische Versorgung. Besonders begeistert erzählen mir Besucher außerdem von der Möglichkeit im Rahmen eines „Ein-Euro-Jobs“ im Shelter zu arbeiten oder an verschiedenen Freizeitprogrammen wie Kinoabenden oder Museumsbesuchen teilzunehmen. Die Sozialarbeit möchte Brücken schlagen, indem sie die Reintegration der Betroffenen in die Gesellschaft unterstützt. Was so einfach klingt, ist jedoch in den meisten Fällen ein jahrelanger, harter Weg. Obdachlosigkeit kann perspektivund trostlos machen. Während

des gemeinsamen Mittagessens komme ich zum Beispiel mit Gregor* ins Gespräch, der nach seiner Scheidung und dem Verlust seiner Arbeit irgendwie das Ziel aus den Augen verlor und auf der Straße landete. Gregor spricht nicht gerne über seine „Scheißjahre“ als Obdachloser in Düsseldorf, sondern philosophiert mit mir viel lieber über Politik und Kultur. Neben ihm liegt eine zerfledderte Tageszeitung und ich entlocke ihm sogar Lächeln, als ich mich nach der Rasse seines Hundes erkundige, der Gregor jahrelang treu begleitete. Am Ende des Tages gibt das Shelter Gregor Kraft, um „irgendwie doch weiter zu machen“, und ist für ihn zu einer Art Familienersatz geworden. * Name von der Redaktion geändert.

Anne Fischer, 21, lebt in Köln und genießt ihr Studentenleben in der schönsten Stadt am Rhein. Sie geht gerne auf Konzerte, liebt es zu reisen sowie gemeinsam mit Freunden zu kochen und bei gutem Rotwein über Gott und die Welt zu quatschen.

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Focus

Interview mit Bettina Wagner

Liebe Bettina, seit wann arbeitest du als Ehrenamtliche in der Tagesstätte Shelter und warum hast du dich gerade für diese Arbeit entschieden? Ich arbeite seit mittlerweile anderthalb Jahren als Ehrenamtliche hier im Shelter und hatte damals die Motivation, etwas für andere Menschen zu machen und mein bisheriges Leben irgendwie umzukrempeln. Ich bin selbständig und habe ein geregeltes Leben, aber gerade die Arbeit im Shelter hat meinen Blickwinkel auf das eigene Leben geändert. Im Prinzip könnte es jedem von uns passieren, durchs soziale Netz zu fallen, und ich bin froh, an einem Ort arbeiten zu können, wo man aufgefangen wird. Was sind deine Aufgaben und Tätigkeiten als ehrenamtliche Mitarbeiterin? Wie würdest du einen ganz normalen Tag im Shelter beschreiben? Einen ganz normalen Tag wirst du bei uns eher nicht finden (lacht). Die Arbeit mit obdachlosen Menschen hat mich gelehrt, dass du dich auf praktisch nichts verlassen kannst, weil jeder Tag eine neue Herausforderung ist. Für uns Mitarbeiter ist es jedoch wichtig, dass wir niemanden als hoffnungslosen Fall abschreiben,

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sondern jeden Besucher und seinen „Jetzt-Zustand“ schätzen. Ich bin meist sonntags im Shelter, bringe selbst gebackenen Kuchen mit und helfe dann an der Theke oder unterhalte mich mit Gästen. Viele von ihnen besuchen uns jeden Tag und brauchen jemanden, bei dem sie ihr Herz ausschütten können. Gerade sonntags fühlt es sich zudem so an, als sei die Zeit im Shelter irgendwie stehen geblieben. Was bereitet dir an deiner Arbeit besonders viel Freude? Was sind aber auch Schwierigkeiten und Probleme? Ich finde, dass hier ein besonders freundlicher und respektvoller Umgang miteinander herrscht. Niemand möchte den Obdachlosen vorschreiben, wie sie zu leben haben, aber manchmal ist es auch schwer, bestimmte Herausforderungen auszuhalten. Am Anfang dachte ich zum Beispiel, dass es doch viel schneller gehen muss, sich – mit unserer Hilfe – um eine eigene Arbeit oder Wohnung zu kümmern. Aber meist führen erst ganz viele kleine Schritte weiter und es dauert einfach unglaublich lange, ein Leben wieder neu zu beginnen. Mittlerweile sind mir das Team und die Besucher des Shelter aber richtig ans Herz

gewachsen. Natürlich kann die Stimmung hier aber auch mal geladen sein, wenn sich einzelne Gäste zum Beispiel durch andere gestört fühlen, die sich aufgrund von Alkohol oder Drogen nicht mehr im Griff haben. Sollte dies wirklich extrem sein, muss die betreffende Person an einem anderen Tag wiederkommen, weil wir so etwas nicht dulden. Besonders wichtig sind mir gerade junge Leute, für die ich mir wünsche, dass sie möglichst schnell in ein anderes Leben kommen. Inwiefern bestärkt die Arbeit im Shelter deinen Glauben? Hast du vielleicht einen Lieblingsbibelvers? Ich bin davon überzeugt, dass unser Gott nur das Beste für uns möchte und uns nie ganz fallen lassen würde. Dazu passt meiner Meinung nach sehr gut Jesaja 60,1: Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt. Natürlich gibt es hier sehr viele, die längst den Glauben an Gott aufgegeben haben, aber ich bin froh, Gott an meiner Seite zu haben. Gerade in schwierigen Situationen hat es mir oft geholfen, IHN um Beistand zu bitten. Und mit zwei Kolleginnen aus der Hauswirtschaft bete ich regelmäßig.


Focus

Interview mit Bettina Wagner

Eine letzte Frage: Was wünscht du dir für die Zukunft des Shelter? Ich wünsche mir, dass wir noch mehr Angebote – gerade für junge Leute – auf die Beine stellen. Und ein Bibelkreis im Shelter wäre mir ein großes Anliegen – mal sehen, ob es eines Tages klappt. Danke für das Interview und einen unglaublichen Tag bei euch im Shelter!

+++

INFO

Die Tagesstätte Shelter liegt mitten in der Altstadt in Düsseldorf und ist den ganzen Tag – auch am Wochenende - geöffnet. Aufwärmen, Frühstück oder ein warmes Mittagessen für kleines Geld. Einfach mal zur Ruhe kommen. Und vielleicht der Startpunkt in ein neues Leben. Wer mehr über das Kooperationsprojekt der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Diakonie Düsseldorf erfahren möchte, schaut am besten ins Internet: http://www.diakonie-duesseldorf.de/Tagesstaette-Shelter

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Info

kolumne Klara Klara Lantiat geht in Mülheim zur Schule. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Tennis und hat Spaß am Fotografieren.

Jever Skihalle Neuss 365 Tage im Jahr Winterspaß Hallo. Hier sind wir wieder, Klara und Bianca. Diesmal sind wir bis nach Neuss gefahren und haben dort die Jever Skihalle für euch getestet. Die ganz klar beste Test Location bisher.

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Zur Skihalle zu kommen ist total einfach. In Mülheim in die S11 einsteigen, in Neuss aussteigen und von dort aus fährt ein Bus bis vor die Skihalle. Die Skihalle gehört zum www.geistreich-koeln.de

Mountainresort, dazu gehören auch noch der größte freistehende Kletterpark, eine riesige Kletterwand an der Rückwand der Halle und das Hotel Fire&Ice, das direkt neben der Skihalle

Bianca Bianca Küch wohnt in Flittard und geht mit Klara zusammen in die Schule. Um sie zu erreichen geht man am besten mal auf ihrem Tennisplatz vorbei oder schreibt ihr einfach auf Facebook.

steht. Außerdem gibt es noch mehrere Restaurants und ein Sportgeschäft, das auf Wintersport spezialisiert ist. Die Skihalle wurde am 4. Januar 2001 eröffnet, zuerst gab es nur die rund 300m lange und 60m breite Skipiste. Später kam dann noch die Kinder- und Anfängerpiste dazu. In der Nacht schneit es durch mehrere Schneekanonen, so ist

der Schnee immer frisch. Der Tag in der Skihalle war super! Es gab jede Menge Abwechslung und es hat dort echt Spaß gemacht. Kein Wunder, dass die Skihalle auch Neusser Gletscher genannt wird. Personal: 1+ Die Mitarbeiter sind richtig nett und zuvorkommend. Es gibt viele Skilehrer, die regelmäßig


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sowohl Die Grundausrüstung (wie Skier, Stöcke, Schuhe und einen Helm), als auch Jacken und Hosen. Man muss sich nichts extra anschaffen. Um die richtigen Schuhe und Skier zu bekommen muss man sich nur auf eine Art Waage stellen und schon wir alles von den, wie schon gesagt, netten Mitarbeitern angepasst. Fazit: Nicht günstig, aber es lohnt sich!

weitergebildet werden. Die kann man buchen, wenn man vorher noch nicht Ski fahren kann. Auch die Mitarbeiter am Verleih sind immer freundlich und jeder hilft einem weiter. Fazit: Die absolut freundlichsten Mitarbeiter, die wir bisher bei unseren Tests getroffen haben. Restaurant: 1Es gibt zwei Restaurants in der Skihalle. Ein Selbstbedienungsrestaurant und ein á la Carte Restaurant, das zum Hotel gehört. Wir haben das Selbstbedienungsrestaurant getestet. Dort gibt es Gerichte von Bratwurst und PommesFrites, über Spaghetti

Bolognese, bis zu Germknödeln. Es gibt auch viele Nachspeisen wie Kuchen, Pudding und eine riesige Auswahl an Getränken. Außerdem kann man dort bequem sitzen und wenn es zu voll ist setzt man sich einfach zu jemandem an den Tisch. Kleiner Tipp: Wenn man von der Presse ist, kriegt man das Essen auch umsonst :-) Fazit: Lecker Essen. Gemütliche Atmosphäre mit Blick in die Skihalle. Preise/Verleih: 2 Ein Tag in der Skihalle ist nicht billig, aber für den Preis bekommt man viel geboten. Das Leihen der Ski ist relativ günstig. Man kann sich alles leihen was man braucht,

Pisten: 1+ Die Pisten sind super aufgebaut. Die Anfängerpiste ist gut zum Lernen und Anfangen. Die große Piste für alle die schon mal Ski gefahren sind und für Stuntfahrer. Sie hat zwei Lifte: Einen Tellerlift, der bis zur Hälfte fährt und einen Sessellift, der bis nach ganz oben fährt. Das erste Viertel der Piste ist etwas steiler, damit es erstmal etwas Action gibt. Es ist immer ein Funpark aufgebaut, der für Snowboarder vorgesehen ist, aber auch von Skifahrern genutzt werden kann. Es gibt Sprungschanzen und Eisenstangen zum „grinden“ und vieles mehr. Über ein paar Sachen können sogar Anfänger schon fahren. Es gibt durch den Funpark Abwechslung, allerdings kann man es nicht mit einem richtigen Berg vergleichen, aber das ist ja klar, wenn man in eine Skihalle geht. Fazit: Der Name Neusser Gletscher ist verdient. Super Abwechslung und man kann riesigen Spaß auf der Piste haben auch als Anfänger.

Andere Attraktionen: 1 Man kann in der Skihalle auch Rodeln (super für kleinere Kinder) und man kann in den Ferien Skikurse belegen um Ski fahren zu lernen oder dazu zu lernen. Der große Kletterberg bietet zudem gute Abwechslung zum Skifahren und das 4-Sterne-Hotel ist ein guter Rückzugsort für Ski- und Tagungsgäste. Fazit: Im Mountain Resort gibt es für jeden etwas, das richtig Spaß macht. Gesamt Fazit: Neusser Gletscher. Der Name ist hochverdient! Denn seit bei uns im Winter nicht mehr so viel Schnee fällt, ist die Halle die absolut beste Lösung, um in NRW Ski zu fahren: Und das auch noch das ganze Jahr! Für jeden, unabhängig von Alter und Können, ist etwas dabei. Für Familienausflüge, aber auch mit Freunden ist es ideal. Wir können einen oder mehrere Tage nur empfehlen, am liebsten wären wir gar nicht mehr weggefahren. Es lohnt sich wirklich dorthin zu fahren! Persönlicher Tipp: Im Sommer. Bis zum nächsten Mal Klara und Bianca.

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Jever Skihalle Neuss An der Skihalle 1 41472 Neuss Öffnungszeiten: 365 Tage im Jahr 09:00 - 23:00 Uhr www.allrounder.de www.geistreich-koeln.de

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Unsere aktuelle Empfehlung in Sachen Literatur

Das liest SOULIVE. Wilde Hunde Ich möchte euch heute das Buch „Wilde Hunde“ von Markus Zusak vorstellen. Es ist im September 2008 erschienen und aus vielerlei Gründen mein Lieblingsbuch.

Autor: Markus Zusak Verlag: cbj Seiten: 368 Erschienen: 2008

Das Buch handelt von zwei Brüdern aus der Familie Wolfe, die in nicht allzu tollen Verhältnissen aufwachsen, was für sie jedoch, wie es ja meistens in Büchern oder Filmen ist, kein Problem darstellt. Ab und zu denken sie zwar darüber nach wie ihr Leben sonst noch hätte verlaufen können, aber im Grunde stellt es für sie kein großes Problem dar. Sie haben sich mit ihrem Leben, so wie es ist, abgefunden. Sie versuchen aber auch nicht ‚‘das Beste ‚‘ daraus zu machen, denn das müssen sie gar nicht. Es ist O.K. Sie leben zusammen mit ihrer Familie in einem kleinen Haus. Der Vater ist arbeitslos und der Rest der Familie ist auch nicht sonderlich gut dran. Doch der Vater will die Hilfe seiner Kinder nicht annehmen. Er möchte sie allein durch bringen, obwohl er arbeitslos ist und auch sonst keine Hilfe beziehen will. Und so kommt es, dass die beiden Brüder eines Tages von einem ‚‘harten Typen‘‘ angesprochen werden, der ihnen anbietet bei illegalen Boxwettkämpfen mitzumachen. Das Ganze macht zwar zuerst

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einen zwielichtigen Eindruck auf die Wölfe, sie entschließen sich dann aber trotzdem dazu dort einzusteigen. Sie träumen davon Verantwortung zu übernehmen und hoffen sich mit den Boxkämpfen dann selbst durchbringen zu können und ihrem „Alten“‚ nicht mehr auf der Tasche liegen zu müssen. Durch die Boxkämpfe erhalten die beiden Einblicke in eine Welt, die ihnen bisher völlig fremd war. Und anders als gedacht, lernen sie dort das Leben noch einmal aus einer ganz anderen Sicht kennen. Generell ist das Buch in einer klaren und drastischen und nicht schonenden Sprache geschrieben. Trotzdem wirkt es nicht übertrieben. Ich persönlich finde dieses Buch sehr schön, da es sehr gut darstellt, dass wir uns nicht immer alle nach dem perfekten Leben sehnen müssen, denn unser eigenes Leben ist das schönste Leben! All die Dinge, die uns wichtig sind, kommen darin vor, unsere Ideale bauen darauf auf. Und wer weiß, wären wir unter anderen Umständen aufgewachsen, wären wir dann wir selbst? Durch dieses Buch bin ich mir all dem viel bewusster geworden und es hat mir teilweise sogar geholfen neuen Mut zu fassen. EVA BÖßERT


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Mitglied des Monats Eva Bößert

Alter: 15 Beruf: Schüler Funktion bei geistreich:

Steuerungsgruppe, Soulive Seit wann bist du bei geistreich dabei? Seitdem ich 2010 auf der Sommerfreizeit dabei war und danach einen Jugendgottesdienst besucht habe, bin ich bei geistreich aktiv.

Wohin fährst du am liebsten in den Urlaub? Eigentlich fahre ich immer gerne dorthin, wo es Meer, Strand, Sonne und „geile Typen“ (Zitat) gibt. ;-) Was ist dein(e) Lieblings...

Woher kennst du geistreich bzw. wie bist du dazu gekommen? Beim Konfirmandenunterricht und auf einer Sommerfreizeit wurde mir von den Jugendgottesdiensten erzählt. Seitdem gehe ich, wenn ich Zeit habe, immer gern zu den geistreich Veranstaltungen. Was war dein schönstes Erlebnis bei geistreich? Mir persönlich hat es viel Spaß gemacht, einen Jugendgottesdienst zu moderieren und die Gebetsnacht mit Abendmahl hat mir auch sehr gut gefallen.

...musik? Scouting for Girls, Plain White T’s, und Ähnliches… …hobby? Meine Freizeit verbringe ich mit Fahrradfahren und Zumba, eine Tanzsportart. …feiertag? Mein Lieblingsfeiertag ist das Osterfest, weil mir das Eiersuchen immer so viel Spaß gemacht hat.

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SOULFOOD Die Rezepteecke Diesmal: Schnelle Schnecken. Oder: Wenn man nur kurz Zeit hat für ewigen Genuss. Arbeitsaufwand: Etwa 20 Minuten Schwierigkeitsgrad: Einfach

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Zubereitung: Ofen vorheizen auf 200 Grad. Den Blätterteig auseinanderrollen. Dünn mit dem grünen und/

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oder roten Pesto bestreichen. Den bestrichenen Blätterteig wieder zusammen rollen. 1-2 cm lange Stücke abschneiden. Die Schnecken auf ein Backblech mit Backpapier legen und mit dem Reibekäse bestreuen. Bei 200 Grad 15 Minuten lang backen, bis sie goldbraun sind. Mmmmh…

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Weltuntergang 2012? Ist am 21. Dezember alles zu Ende oder geht es erst richtig los? Ăœber die Maya, neue Erkenntnisse und verrĂźckte Theorien:

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I

n den letzten 2000 Jahren gab es eine Reihe verrückter Theorien und Ideen was den Weltuntergangs-Termin angeht. Viele von euch haben sicher schon mitbekommen, dass auch für dieses Jahr das Ende der Welt vorausgesagt wurde. Auch die Regisseure aus Hollywood haben sich der bisherigen Theorie, wonach der Maya-Kalender den Weltuntergang für Dezember 2012 vorhersagt, bedient und den Blockbuster „2012“ vor drei Jahren in die Kinos gebracht. Danach fühlte sich die NASA übrigens verpflichtet auf ihrer Internetseite Fragen zum Thema Weltuntergang zu beantworten und diesbezüglich Aufklärungsarbeit zu leisten. Wie ist eigentlich der Weltuntergang bzw. das Wort von den Kulturen definiert wurden im Laufe der Jahre und was verstehen die verschiedenen Religionen darunter? An sich dürfte die Bedeutung klar sein, der Name sagt es ja schon. Die Welt geht unter! Aber ist dann auch wirklich alles vorbei? Was steckt hinter der Vorstellung vom endlichen Leben? Oder doch Unendlichkeit? Ewigkeit? Meist ist der Weltuntergang ein Ende und zugleich ein neuer Anfang. Fast alle Völker und Religionen erzählen in ihren Schöpfungsgeschichten

von der Erschaffung beziehungsweise Erstehung der Welt, der Erde, den Menschen und allem was dazu gehört. Sie definieren für sich eine bestimmte Lebensweise als sinnvoll und berichten vom Ende, weil sich die Lebewesen nicht an Gebote, gute Sitten oder Gesetze halten. Meist verschlechtert sich die Welt, sieht man das Paradies als Ausgangslage. Es wird gewalttätiger, es kommt zu Krieg, Naturkatastrophen und eskaliert schließlich, bis „am Ende“ das Gute von der Erde und der Menschheit übrig bleibt. Von einem chaotischen Ur-Zustand ist die Rede. Alles erhält seinen bestimmten Platz in der Weltarchitektur und folgt einem zyklischen Rhythmus. Es geht von Tag zu Nacht, von Sommer zum Winter, wir säen und ernten. Die meisten Menschen und Theorien verstehen unter dem Weltuntergang den Verlust dieser Ordnung und Harmonie. In der Bibel gibt es von einigen Propheten Offenbarungsberichte, die das Ende der Welt ankündigen. Die bekannteste dieser Prophezeiungen ist wohl die Offenbarung von Johannes. Sie ist so komplex, dass sie ohne „Übersetzer“ kaum zu verstehen. Kurz gesagt schildert sie die Stufen, welche die Menschheit bis

zum Ende der Welt zu durchlaufen hat. In sieben Sendschreiben soll Johannes sieben Gemeinden im Auftrag Gottes ermahnt und gewarnt haben auf dem rechten Weg zu bleiben. In einer Vision sieht er ein Buch mit sieben Siegeln, welches die Menschheitsgeschichte beinhaltet. Ein Lamm öffnet die Siegel nacheinander und apokalyptische Szenen kommen zum Vorschein. Johannes beschreibt, dass Engel auf sieben Posaunen blasen, die jeweils schrittweise Zerstörung mit sich bringen. Anschließend werden von den Engeln sieben Schalen über die Erde gegossen, welche Blut, Schmerzen, Dunkelheit und weiteres Unheil verbreiten. Am Ende müssen Riesenheere von den Guten besiegt werden und es entsteht ein neues Jerusalem. Zurück im Hier und Jetzt, in 2012, sind wir wieder beim aktuell für den 21. Dezember datierten Weltuntergang. So sagt es zumindest der Kalender der Maya voraus. An dieser Stelle möchte ich die Zeitung „Welt“ und eine Überschrift vom Mai diesen Jahres zitieren: „Apokalypse – Neuer Maya Kalender verschiebt Weltuntergang“. Weiter heißt es dort, dass man sich auf nichts mehr verlassen könne, auch nicht auf das angekündigte Ereignis. 3000 vor Christus entstand die Mayakultur aus verschiedenen Völkern. Eine für ihre Zeit sehr hochentwickelte Kultur, die sogar Astronomen und Mathematiker in ihren Reihen hatte. Heutigen Forschern ist es teilweise noch nicht gelungen, deren Schrift- und Zahlensysteme zu enträtseln. Tatsache ist, dass Forscher jedoch kürzlich in Guatemala bei Ausgrabungen auf den bisher ältesten Maya Kalender gestoßen sind.

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Entdeckt wurden Aufzeichnungen auf Wänden, demnach sei 2012 keinesfalls das Ende der Welt zu befürchten, es beginne lediglich ein neuer Zyklus. Eine 5000-jährige Periode ginge dann zu Ende, welche die Maya als Bak´tun bezeichneten. Was passiert nun also am 21. Dezember 2012? Fest steht, dass an diesem Tag die Wintersonnenwende stattfindet. Eigentlich nichts Besonderes, denn dieses Ereignis findet immerhin jedes Jahr statt. Wirklich außergewöhnlich ist jedoch eine sehr seltene Planetenkonstellation an genau diesem Tag. Die Sonne wird im Zentrum der Milchstraße stehen. Ein Ereignis, das immerhin nur alle 26.000 Jahre stattfindet. Doch wieso verbreiten sich immer wieder Theorien über das Ende der Welt? Es ist doch erstaunlich wie viele Menschen aus verschiedenen Beweggründen und Hintergründen dieses Ereignis verkündeten. Ob verrückte Zahlen- und Rechenspielchen, grundlose Vorhersagen selbsternannter und dubioser Sektenführer, oder astronomisch begründete Untergangsszenarien aufgrund bestimmter Sternbilder. Alle Theorien haben eines gemeinsam: Sie sind nicht eingetreten! Allein die Zeugen Jehovas haben fünf Mal den Weltuntergang angekündigt und jeweils wieder „ver-

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schoben“. Auch Martin Luther tat dies sogar drei Mal. Dass immer wieder sogenannte Jünger ihren selbst ernannten Führern folgen, bis hin zu inszenierten Massenselbstmord-Treffen, ist sehr traurig und unverständlich. Sie müssen verzweifelt sein, Hilfe suchend und sie vertrauen zwielichtigen Persönlichkeiten, die glauben die Ewigkeit zu kennen. Wir sollten vorsichtig sein mit solchen Aussagen und wir sollten ihre Glaubwürdigkeit hinterfragen, schließlich hat sich bisher noch keine bewahrheitet. Im Laufe der Zeit waren Kriege, Kometen, Seuchen und Hungersnöte immer sichere Zeichen für den bevorstehenden Weltuntergang. Sicherlich sind solche Katastrophen sehr schlimm für die Menschheit gewesen und sie passieren damals wie heute. Ob Flutkatastrophe, Waldbrände oder die Terroranschläge des 11. September vor elf Jahren. Es ist schmerzhaft, aber bisher ging es danach immer weiter. Betrachten wir mal eine andere Seite der apokalyptischen Geschichten. Hättet ihr gedacht, dass es sogar Weltuntergangs-Tourismus gibt? Auf der Mexikanischen Halbinsel Yucatán, wo sich viele der Maya-Ruinenstädte befinden, bereitet man sich für den diesjährigen Winter auf einen Touristenansturm vor. Am 21. Dezember finden dort

Licht, Ton- und Tanzshows statt, um den Leuten die Möglichkeit zu geben von der Maya Kultur zu lernen. Ein nettes Kontrastprogramm zu den im Sommer stattfindenden „Springbreak“ Veranstaltungen amerikanischer und europäischer Studenten. Was nehmen wir also mit vom Weltuntergang und den verschiedenen Theorien. Wenn wir die Entstehung und den Werdegang der Menschheit mit unserem eigenen, persönlichen Lebensweg vergleichen, wird klar, dass es sich um einen Reifeprozess handelt. Wir werden geschaffen, wir lernen, wir lieben und wir verkraften Rückschläge. Das Ende von allem ist der natürliche Tod. Für manche der Untergang, für einige die Befreiung von körperlicher Gebundenheit zu absoluter Geistesfreiheit. Ich wünsche euch Ewigkeit, davon geht die Welt nicht unter!

Phillipp Jansegers ist Chefredakteur von Soulive. Wenn man ihn nicht auf der Arbeit in der verbotenen Stadt trifft, ist er mit Sicherheit gerade im Leverkusener Stadion.


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Die TOP 10

der verrücktesten Weltuntergangsvorhersagen der letzten 2000 Jahre

1.

31. Dezember 999

Der damals amtierende Papst Sylvester II verkündete, dass um Mitternacht des 31. Dezember 999 die Welt untergehen würde. In der christlichen Welt brach eine Massenhysterie aus, Horden von Räubern plünderten das Land und der Pöbel forderte lautstark die Hinrichtung von Zauberern und anderen suspekten Gestalten. Die Welt drehte sich auch im Januar weiter, das Volk beruhigte sich. Papst Sylvester erklärte anschließend, dass nur seine Gebete den drohenden Weltuntergang verhindert hätten. Da der ungebildeten Mehrheit der Bevölkerung die Zeitrechnung, also ein Kalender eher unbekannt war, schien es wohl eher eine panische Kettenreaktion gewesen zu sein…

don des frühen 19. Jahrhunderts zu verbreiten. Helen Exeter, die Gründerin dieser Gesellschaft, legte die Rückkehr des Messias auf das Jahr 1914 fest, nachdem der Termin im Jahre 1814 geplatzt war. Ihren Irrtum erlebte sie nicht mehr, sie ertrank am Anfang des ‚Schicksalsjahres‘. Nun legt die Panacea Society alle ihre Hoffnungen in eine verschlossene und versiegelte Kiste aus Ms. Southcotts Nachlass, die das Datum der Rückkehr enthüllen soll. Dummerweise darf diese Kiste nur im Beisein aller Bischöfe der Kirche Englands geöffnet werden. 1997 schaltete ‚The Panacea Society‘ eine Serie von Zeitungsanzeigen, um diese zu versammeln.

7.

2.

01. Februar 1524

Jener Tag wurde direkt von mehreren Astronomen als Weltuntergangstermin festgesetzt, da sich an diesem Datum die Planeten Jupiter, Saturn und Mars im Sternbild der Fische trafen - ein sicheres Zeichen für eine Sintflut. Tief beeindruckt flohen tausende Menschen auf die umliegenden Hügel, um ihren Gott beim Ende der Welt näher zu sein. Am 2.2. zogen sie trockenen Fußes wieder hinab.

3.

19. Oktober 1533

Am Neujahrsabend 1533 verkündete Pfarrer Stifel in seiner Gemeinde, der kleinen kurfürstlichen Residenz Lochau, dass er aus bestimmten Wortrechnungen den Weltuntergang für den 19. Oktober 1533 um 8 Uhr früh datieren könne. Viele Bürger gingen nicht mehr ihrem geregelten Leben nach, die Zahl der Selbstmorde stieg sprunghaft an. Pfarrer Stifel erfand später den Vorläufer der Logarithmentafel und wirkte an der Universität Jena als Professor für Mathematik.

4.

1814

5.

17. Mai 1910

6.

1914

Im Jahr 1814 gab die 64 jährige Jungfrau und Teilzeitwahrsagerin Miss Southcott bekannt, dass sie schwanger sei und den neuen Messias, den Shiloh, zur Welt bringen würde. Kurz nach seiner Geburt würde die Welt untergehen und nur ihre Anhänger würden gerettet werden. 21 Ärzte untersuchten sie daraufhin und 17 von ihnen kamen zu dem Ergebnis, das Southcott entweder schwanger oder ‚wahrscheinlich schwanger‘ sei. Dutzende von Anhängern campierten vor ihrem Haus, das Wunder erwartend und wurden enttäuscht. Der Messias erschien nicht und Ms. Southcott starb 10 Tage später. Ihre Anhänger entschieden, das Kind sei in den Himmel gefahren und würde später zurückkehren.

Im Mai 1910 näherte sich der Halleysche Komet zum 27. Male seit seiner ersten Beobachtung der Erde. Eine wahre Hysterie brach aus: Tausende von Menschen in Europa versammelten sich in Kirchen und beichteten ihre Sünden. Hunderte begingen Selbstmord. Andere wiederum verschenkten Haus und Habe oder gaben sich einem Vergnügungstaumel hin. Doch die ganze Aufregung war umsonst, der Halleysche Komet flog vorüber und die Erde drehte sich weiter.

Die Panacea Society wurde gegründet, um die Schriften und Überzeugungen von Joanna Southcott, eine Seherin im Lon-

1969

Für Charles Manson, eine Kultfigur der Hippie-Bewegung, stand fest, dass die Welt im Jahre 1969 untergehen würde. Er behauptete, die ‚Beatles‘ wären Engel der Apokalypse und ihre Songs wie ‚Helter Skelter‘ oder ‚Revolution Number 9‘ enthielten kryptische Botschaften über die Zukunft.

8.

1973 + 1986

9.

Ende 1997 / Anfang 1998

Moses David, der Gründer der christlichen Sekte ‚Die Kinder Gottes‘ glaubte zunächst, dass 1973 ein Komet die Erde treffen und alles Leben in den Vereinigten Staaten vernichten würde. Später sah er den großen Kampf zwischen Gut und Böse für das Jahr 1986 voraus. Die Vereinigten Staaten und Israel würden von Russland vernichtend geschlagen und eine weltweite kommunistische Diktatur würde eingeführt. Und im Jahre 1993 würde Christus dann auf der Erde erscheinen und allem ein Ende machen.

Wenn man der Internationalen Hellsehervereinigung geglaubt hat, sollte in diesem Zeitraum folgendes auf der Erde los sein: Die Religionen gelangen zu einer neuen Blüte. Heilige und Propheten werden erscheinen und die Gläubigen sicher führen. Die Meere werden kleiner werden, die Wüsten expandieren. Die Welt leidet unter Missernten und Hungersnöte, das Wetter spielt verrückt. Geisteskrankheiten und Gewalt nehmen sprunghaft zu, die Naturgesetze sind außer Kraft gesetzt und Dämonen erscheinen im hellsten Tageslicht. Die Pest und andere Plagen breiten sich mit ungebremster Kraft über den Erdball aus. Und im Jahre 2001 soll die Menschheit endgültig vernichtet werden. Die Begründung der Theorie: 92% ihrer 120.000 Mitglieder hatten dieselbe Vision.

10.

1998

Es ist das Weltuntergangsjahr verkappter Zahlenmystiker. Für sie wurde Jesus trotz fehlenden Wissens exakt 37 Jahre alt. Also wurde Jesus in der 1998 Woche seines Erdendaseins an das Kreuz geschlagen (37*54 Wochen). Die Quersumme von 1998 ist 27. Addiert man die 2 und die 7 aus der 27 erhält man 9 (2+7=9). Teilt man wiederum 1998 durch die neun, erhält man die äußerst mystische Zahl 222. Außerdem steht in der Offenbarung des Johannes: ‚Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres -- seine Zahl ist 666: 666+666+666=1998 – Alles klar?

(Quelle: http://www.unmoralische.de/)

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Impressum

Impressum Herausgeber von SOULIVE ist geistreich. Das Magazin SOULIVE und die Arbeit der Redaktion sind ein Teil des Workshopangebotes von geistreich. Nähere Informationen zu geistreich und SOULIVE finden Sie hier: geistreich - jugend macht kirche Adamsstraße 47 51063 Köln und im Internet unter:

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Werbepartner Ausgabe 4/12 S.21: City Fahrschule U3: MusicBrig; Studienkreis Köln Mülheim U4: SCM-Bundesverlag Bildnachweise:

S.18-19: Anne Fischer

Titelbild: Corinna Duschl & Philipp Hengstenberg

S.20: allrounder.de S.21: „Klettergarten“ allrounder.de „Bianca“ Klara Latiat „Klara“ Bianca Küch S.22: „Herbst Buch“: P. Hengstenberg „Cover Wilde Hunde“: cbj S.23 „Eva“: Eva Bößert Textur green paper: .designshard.com S.24: Illustration „Tischdecke“:Justus Albert; „Schnecken“:Melanie Lauke S.26: „Jan Bertovic“ / www.jugendfotos.de, CCLizenz(by-nc) S.27: „Henríette Dienewald“ / www.jugendfotos.de, CCLizenz(by) S.28: „Tobias Mittmann“ / www.jugendfotos.de, CCLizenz(by-nc) S.29: Corinna Duschl S.31: Philipp Hengstenberg, Eva Bößert, Melanie Lauke, Corinna Duschl, Klara Lantiat, Bianca Küch, Phillipp Jansegers, Stefan Haberland, Justus Albert, Marthe Zirngiebl, Sebastian BaerHenney, Anne Fische

S.4: Seleneos / photocase. com S. 5: Corinna Duschl; Philipp Hengstenberg; Justus Albert; Vanessa Klein / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(bync); cbj; upimedia.com; allrounder.de S.6-7: P. Hengstenberg, C. Duschl, J. Albert S.9: judigrafie / photocase. com S.11: „Sebastian“/ Sebastian Baer-Henney; „Uhr“: Vanessa Klein / www.jugendfotos.de, CCLizenz(by-nc) S.12-13: Illustration „Marmor“ / http://goodtextures. deviantart.com/art/WhiteMarble-Texture-01-150143876 CC by 3.0 S: 14: Textur: http://www.textureking. com/content/img/stock/ big/DSC_3528.JPG; Bilder „Suche Freund fürs Ende der Welt“ alle upimedia.com S.16: Bettina Wagner

SOULIVE Das geistreichmagazin 30

www.geistreich-koeln.de


Impressum

An dieser Ausgabe haben mitgearbeitet:

Philipp Hengstenberg

Eva Bößert

Melanie Lauke

Bianca Küch

Corinna Duschl

Klara Lantiat

Stefan Haberland

Justus Albert

Marthe Zirngiebl

Phillipp Jansegers

Sebastian Baer-Henney

Anne Fischer.

www.geistreich-koeln.de

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