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www.strassedermegalithkultur.de

330 landschaftlich reizvolle Kilometer, mit 33 archäologisch interessanten Stationen

erfahren und erleben

Megalithkultur

Impressum

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Straße der Megalithkultur Emsland Touristik GmbH, Landkreis Vechta, Museum am Schölerberg Osnabrück – Natur und Umwelt. Planetarium, Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück, Tourismusverband Osnabrücker Land e.V., Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre, Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege

Gefördert von der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften

Texte, Redaktion und Fotoauswahl: Susanne Kolhosser, Anne Wunderwald

Grafische Konzeption und Gestaltung: Jürgen Püschel, Oldenburg

Basiskarte: © OpenStreetMap-CC-BY-SA-2.0

Februar 2009 I 1. Auflage

Fotonachweis: Eckhard Albrecht, Robert Geipel, Axel Hartmann, Hermann Pentermann, Hartwig Wachsmann, Hans Weißer, Emsland Touristik GmbH, Landkreis Vechta, Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg, LWL – Archäologie für Westfalen, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück, Tourismusverband Osnabrücker Land e.V., Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest

Bildnachweis: * Spuren der Jahrtausende. Archäologie und Geschichte in Deutschland. Frankfurt a. M. 2003 ** Zehm, Bodo: Von Schätzen und Scherben. Bramsche 1997

Kontakt: Arbeitsgemeinschaft Straße der Megalithkultur c/o Tourismusverband Osnabrücker Land e.V. Krahnstraße 52/53 Telefon: 0541-9511110 E-Mail: team@tvosl.de Internet: www.strassedermegalithkultur.de

Allgemeine Auskünfte:

Emsland Touristik GmbH, 05931-442266, www.emsland.com

Museum am Schölerberg Osnabrück – Natur und Umwelt. Planetarium, 0541-560030, www.museum-am-schoelerberg.de

Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, 0441-36161366, www.oldenburg-tourist.de

Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück, 0541-3232284, www.osnabrueck.de

Tourist-Information Nordkreis-Vechta e.V., 04441-858612, www.nordkreis-vechta.de

Tourismusverband Osnabrücker Land e.V., 0541-9511195, www.osnabruecker-land.de

Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre, 04471-15256, www.thuelsfelder-talsperre.de

Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest, 04431-85351, www.NaturparkWildeshauserGeest.de

Die Straße der Megalithkultur – eine archäologische Erlebnisreise Herzlich willkommen auf der „Straße der Megalithkultur“. Sie werden so einiges erleben – versprochen!

„Trichterbecher, Teufelswerk und Totenkult – Mythos Großsteingrab“

Fachwerkbau ein beliebtes Ausflugsziel. In der Nähe des von Heide bewachsenen und insgesamt 83 Hü-

Wir haben die imposantesten und schönsten Großsteingräber Nordwestdeutschlands erstmalig zu einer Ferienstraße zusammenge-

Die Anfänge des Bauernlebens in der Steinzeit

fasst. Begeben Sie sich auf eine spannende Reise, bei der für Groß

Die Zeit um 3.500 v. Chr. stellte eine regelrechte Revolution in der Ge-

und Klein und für jeden Geschmack etwas dabei ist! Ob Sie Ihren

schichte der menschlichen Entwicklung dar. Es war der Beginn der frühesten

Ausflug in Osnabrück, Oldenburg oder an einem anderen Punkt der

Bauernkultur in Nordwest-

Route starten, spielt keine Rolle. Unsere Ferienstraße führt Sie ent-

deutschland.

Typisch für den nordwestdeutschen Raum ist das Ganggrab: Es be-

gelgräber zählenden (13) Grabhügelfeldes Mansen-

sitzt einen Zugang aus Steinen, der nach Süden ausgerichtet ist

berge findet der kulturinteressierte Reisende das (14)

und sich vermutlich auf den Mittagsstand der Sonne bezieht.

Schloss Clemenswerth in Sögel. Der zwischen 1737

Durchbohrte Tierzähne - ein Halsschmuck der Jungsteinzeit Links: Trichterbecher mit typischer Tiefstichverzierung

und 1747 errichtete Gebäudekomplex gilt heute als die weltweit einzige erhaltene barocke Jagdsternanlage. Einzigartig ist auch die (15) Hüvener Wind- und

lang ausgewählter Großsteingräber zu insgesamt 33 Stationen, an

Die Lebens-

denen Sie einen Einblick in längst vergangene Lebenswelten erhal-

weise der Jäger

Die Megalithiker glaubten an ein

Wassermühle als eine der wenigen noch existieren-

ten können.

und Sammler

Leben nach dem Tod. Dafür spre-

den Mühlen dieser kombinierten Bauart in Europa. Auch diese Mühlenanlage

Kommen Sie mit auf eine unvergessliche Zeitreise in die Jungstein-

wurde zuneh-

chen die zahlreichen Grabbeiga-

ist auf einem Findlingsfundament errichtet worden. In Werlte bietet Ihnen der

ben, die bei Ausgrabungen gefunden

(16) Bibelgarten besondere Sinneserfahrungen: Landschaftsgestaltung und

wurden, wie Tongefäße mit Nahrung,

Pflanzenwelt sind biblischen Geschichten nachempfunden und laden dazu

zeit durch idyllische Landschaften, charmante kleine und größere

mend durch die

Städte, zu geschichtsträchtigen Bauwerken und Plätzen künstleri-

bäuerliche Lebens-

schen Schaffens. Genießen Sie Natur und konsumieren Sie Kultur!

weise ersetzt. Neue Techniken und Bräu-

Friedensstadt Osnabrück

che wurden von den

Neben den steinzeitlichen Megalithbauten zeugen in (1) Osnabrück auch

benachbarten Völkern

Bauwerke aus jüngerer Zeit von historisch bedeutsamer Architektur: Als

übernommen. Die Men-

Meisterwerk gilt dabei der spätromanische Osnabrücker Dom Sankt Petrus

schen bauten nun Pflanzen

Rituale und Jenseitsglaube

Waffen, Werkzeuge und Schmuck (Bern-

ein, Natur „einmal anders“ zu erleben. Die (16) Kreutzmanns Mühle ist ein

steinperlen, Tierzähne, Kupferanhänger).

imposanter Galerieholländer aus dem 16. Jahrhundert.

Über die konkreten Bestattungsrituale existieren nur spärliche Hinweise. Vorstellbar sind rituelle Opferhandlungen sowie feierliche Zeremonien mit Essen, Trinken,

Oldenburger Münsterland Mit über 50 wieder aufgebauten Originalgebäuden vom 16. bis zum 20.

Musik und Tanz.

aus dem 12./13. Jahrhundert. Schon im Jahr 786

wie Getreide (Weizen und Gers-

Jahrhundert vermittelt das (17) Muse-

wurde hier ein erstes Gotteshaus geweiht. Mit der

te), Erbsen, Bohnen und Linsen an

umsdorf Cloppenburg die ländliche

Erhebung zum Bischofssitz um 800 ist Osnabrück

und züchteten Vieh (Schafe, Ziegen, Rinder und Schweine). Statt wie bisher

Bau-, Handwerks- und Alltagskultur

das älteste Bistum Niedersachsens. Das Diöze-

in Hütten und Zelten und ohne festen Wohnsitz zu leben, bauten sie nun

vergangener Zeiten. Zwischen Vechta

sanmuseum widmet sich dieser langen Geschichte

Häuser und gründeten Siedlungen. Archäologen gaben dieser bedeutsamen

und Wildeshausen liegt das (18) Hochmoor Goldenstedt. Das Naturschutz-

und zeigt in der Domschatzkammer seit über 1000

Veränderung den Namen „Neolithische (= Jungsteinzeitliche) Revolution“.

und Informationszentrum „Das Haus im Moor“ widmet sich dem Schutz die-

Reliquiare. Auf der Treppe des eindrucksvollen spät-

Auch der Umgang mit dem Tod änderte sich. Die Steinzeit-Bauern errich-

die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt im Moor.

mittelalterlichen Rathauses wurde 1648 mit Verkündigung des Westfälischen

teten für ihre Verstorbenen eindrucksvolle Gräber aus Findlingen - die Groß-

Rund um Visbek findet sich mit (19) „Bäken der

Friedens der Dreißigjährige Krieg beendet. Zu den wichtigsten Kulturorten der

steingräber. In der Archäologie werden diese Monumentalbauten als „Mega-

Endeler und Holzhauser Heide“ ein weiteres

Friedensstadt Osnabrück gehört auch das von dem renommierten Architekten

lithgräber“ bezeichnet. Das Wort Megalith leitet sich aus dem Griechischen

Naturschutzgebiet, das, durchzogen von Geest-

Daniel Libeskind entworfene Felix-Nussbaum-Haus. Es zeigt das Lebenswerk

ab und bedeutet soviel wie „großer Stein“ von mega für groß und lithos für

bächen, zum Teil gefährdeten und wertvollen

des 1944 in Auschwitz ermordeten Osnabrücker Malers Felix Nussbaum. In

Stein.

Pflanzen Lebensraum bietet. Sehenswert sind in dieser Gegend auch die zahlreichen Wasser-

einem wunderschönen Waldgebiet gelegen ist der Osnabrücker Zoo. Einmalig ist seine unterirdische, höhlenartige Verbindung mit dem Museum am Schölerberg – Natur und Umwelt, Planetarium, in der tierische Bodenbewohner präsentiert werden.

„Naturparks Wildeshauser Geest“ in Visbek-Endel. Sagenhafte Versteinerung: Die „Visbeker Braut“ und ihr Gefolge

Naturpark Wildeshauser Geest

der Trichterbecherkultur. Der Name leitet sich von der Form der Keramikgefä-

Hinein geht es in eine abwechslungsreiche, eis-

ße ab: Sie zeichnen sich durch ein bauchiges Unterteil mit trichterförmigem

Auch das zwischen dem Teutoburger Wald und dem Wiehengebirge gele-

zeitlich geprägte Landschaft mit Mischwäldern,

Hals aus. Häufig sind sie mit tief eingestochenen Mustern verziert.

gene Osnabrücker Land geizt nicht mit Attraktionen: Im (2) Museum und Park

So wenig uns über die Siedlungsplätze, den Alltag und das Aussehen der

Kalkriese können Sie den Hintergründen

damaligen Menschen bekannt ist, umso mehr wissen wir von ihren un-

der Varusschlacht nachgehen, die sich

zähligen Toten.

Diese Bernsteinkette diente als Grabbeigabe

Museum und Park Kalkriese

Flusstälern, Mooren, Heideflächen und Sanddünen. Nordwestlich von Ahlhorn liegen die ca. 40 unter Naturschutz stehenden (20) Ahlhorner Fischteiche. Dieses sehr waldreiche Gebiet eig-

hier im Jahr 9 n. Chr. zugetragen hat. Archäologisch bedeutsam ist zudem das

„Haus im Moor“

mühlen, insbesondere die „Neumühle“ inmitten der herrlichen Landschaft des

Die Trichterbecherkultur Die Erbauer der Großsteingräber lebten in der letzten Phase der Steinzeit, der sogenannten Jungsteinzeit. Im norddeutschen Raum sprechen wir von

Osnabrücker Land

Museumsdorf Cloppenburg

ser besonderen Landschaft und informiert über

Jahren aufbewahrte kostbare liturgische Geräte und Rathaus Osnabrück

Hölting Mühle

net sich für erholsame und entdeckungsreiche

Ein Haus für die Ewigkeit

(3) Eisenzeithaus in Ostercappeln-Venne.

In der Jungsteinzeit waren Großsteingräber für die meisten Menschen die

Spaziergänge. Viele kleinere Ortschaften in der

Mit diesem Nachbau eines Gehöfts wird

letzte Ruhestätte. In Norddeutschland war der Typ des sogenannten Kollek-

Wildeshauser Geest bestechen durch ihre histori-

die Lebensweise in der vorrömischen Ei-

tivgrabes vorherrschend, d.h. dass in ein schon benutztes Grab nachträglich

schen Stadtkerne: (21) Wildeshausen präsentiert

Klosterruine Hude

senzeit (3./2. Jh. v. Chr.) dokumentiert.

andere Verstorbene beigesetzt wurden. Ein einziges Megalithgrab konnte

sich mit seinem gotischen Rathaus, der spätromanischen Alexanderkirche

Bei Wallenhorst-Rulle im Nettetal befindet sich die größte frühmittelalterliche

Skelettreste von bis zu 150 Individuen enthalten. Großsteingräber sind offen-

und einer 1400 m langen, die Stadt westlich umgebenden Wallanlage.

Wallanlage Niedersachsens, die (4) Wittekindsburg. Von dort ist es nicht weit

sichtlich über viele Generationen hinweg benutzt worden. Es ist unklar, woher

zur (5) Alten St. Alexanderkirche in Wallenhorst.

die Sitte stammt, die Toten in solch gewaltigen Grabkammern beizusetzen. Die

Unzählige Megalithgräber sind im Laufe der Zeit komplett zerstört worden.

Der Sage nach gründete Karl der Große die kleine

ältesten Anlagen existieren in der Bretagne und auf der Iberischen Halbinsel.

Oftmals wurden die Steine zum Bau von Straßen, Kirchen und Befestigungs-

Kirche aus den steinernen Resten zerstörter „Hei-

Die Zerstörung

anlagen verwendet. In Niedersachsen gibt es gegenwärtig noch etwa 400 Mühsam, aber machbar: Der Bau eines Megalithgrabes vor 5000 Jahren*

dentempel“. In Bramsche lohnt sich ein Besuch des

teilweise erhaltene Gräber. Die ursprüngliche Gesamtzahl wird auf

(6) Tuchmacher Museums, das die Geschichte der

das Zehnfache geschätzt.

Landes liegt Ankum, dessen prächtiger Kirchenbau

St. Nikolaus wegen seiner eindrucksvollen Größe auch als (7) „Artländer Dom“ bezeichnet wird. Ruhe finden und Stille genießen können Sie im (8) Stift Börstel,

Mystische und sagenhafte Geschichten Eine technische Hochleistung Der Transport und Bau eines Großstein-

ein zwischen Berge und Herzlake mitten im Wald gelegenes ehemaliges Zister-

grabes war für die damalige Zeit ein aufwen-

zienserinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert.

diger Kraftakt. Als Baumaterial dienten in der Regel Findlinge, also große Granitblöcke.

Emsland

In dem malerischen Dorf Dötlingen, einer ehemaligen Künstlerkolonie, ist neben der frühromanischen (23) Feldsteinkirche St. Firminus das gesamte Dorfensemble mit seinen Reetdachhäusern, Galerien, Cafés und Hotels sehenswert.

Es ist nach wie vor schwer vorstellbar, dass einst Menschen

Eichen zählt. In Hude zeugt die imposante (25) Klosterruine von der Ortsentstehung im Jahr 1232. Ein Besuch im Klostersaal gibt Aufschluss über die

werke errichten konnten. Bereits im Mittelalter schrieb

einstige Klosteranlage und das Leben der Mönche. Von dort führt ein schöner

man diese Tat den Riesen (=Hünen) und dem Teufel zu.

Fußweg zum (25) Skulpturenufer am Huder Bach. An dieser „Kunstmeile“ kön-

So entstanden Bezeichnungen wie „Hünengräber“, „Hünensteine“, „Teufelssteine“, „Teufelsbackofen“ und „Teufelsbacktrog“. Ebenso war die Vorstellung, Megalithgräber

Das (9) Erholungsgebiet Saller See zwischen

bis zu dem ausgewählten Be-

Freren und Lengerich bietet den idealen Rah-

stattungsplatz transportiert.

men für Spaziergänge rund um den See oder

Verschiedene Versuche haben gezeigt, dass diese bis zu 50 Tonnen schweren

eine etwas sportlichere Walking- oder Skiking-

Steine mit einfachen Mitteln wie hölzernen Rollen, Hebebäumen, Tauwerk und

Tour durch den Frerener Wald. Ein Besuch

Zugtieren bewegt und zu Grabkammern zusammengesetzt werden konnten.

(10) Meppens lohnt sich nicht nur wegen der

Nach Hochrechnungen lag der Zeitaufwand für den Bau einer großen Graban-

reizvollen historischen Altstadt: Besonders

lage unter dem Einsatz von 100 Helfern bei nur etwa 15 Wochen.

den (24) Urwald Hasbruch, der zu seinem Baumbestand über 1200 Jahre alte

ohne moderne technische Hilfsmittel solche massiven Bau-

Sie wurden mitunter über weite Strecken

eindrucksvoll ist es, im Ausstellungszentrum Schloss Clemenswerth

historischen Dampflok (22) „Jan Harpstedt“ ein besonderes Fahrerlebnis.

Zwischen Hude und Ganderkesee stoßen Sie auf ein weiteres Naturdenkmal,

Textilproduktion zeigt. Im Norden des Osnabrücker Eisenzeithaus

Nach Spaziergängen und Wanderungen ermöglicht Harpstedt Ihnen mit seiner

seien heidnische Opferaltäre, weit verbreitet. Einige Steine weisen Bearbeitungsspuren auf, die im Rahmen von kultischen Handlungen entstanden sein dürften.

nen Sie über 40 Skulpturen des Bildhauers Wolf E. Schultz bewundern.

Oldenburg In der Universitätsstadt (26) Oldenburg wird nicht nur das Einkaufen zum Erlebnis – eine Silhouette aus noblen Villenvierteln,

Weit mehr als nur Gräber

klassizistischen Bauten, ein kleiner StadtSchloss Oldenburg

Die Großsteingräber der Trichterbecherkultur sind nicht die einzigen Mega-

hafen und ein imposantes Schloss aus dem

lithbauten. Es zählen auch Steinkreise, Steinreihen, Tempel und sogenannte

17. Jahrhundert formen das Bild der Stadt. Kurz vor den „Eingangstoren“ zur

Menhire (einzeln aufgerichtete Steine) dazu. Derartige Bauten können Sie

Fußgängerzone liegt ein besonderer Ort der Ruhe und Muße: Der zum Schloss

nalgroßen Modell eines Megalithgrabes gegenüber zu stehen. In der Altstadt

Die Bauweise der Megalithgräber ist sehr verschieden. Aufgrund ihrer For-

von Südskandinavien bis Nordafrika antreffen. Sehr bekannt sind Stone-

gehörige, im englischen Landschaftsstil angelegte Schlossgarten. Das

prägen das Historische Rathaus, die Gymnasialkirche – ein barockes Kleinod

menvielfalt entstanden die unterschiedlichsten Bezeichnungen wie Gang-

henge in Südwestengland, die Steinreihen von Carnac in Westfrankreich oder

zu den ältesten Museen Deutschlands zählende Landesmuseum für Natur

– sowie die Arenbergische Rentei, die das Stadtmuseum beherbergt, das Bild.

grab, Kammergrab, Steinkistengrab, Galeriegrab, Hünenbett, Dolmen u. a.

die Tempelbauten auf der Insel Malta.

und Mensch wurde bereits im Jahr 1836 in Oldenburg eröffnet. Hier haben

für die Archäologie des Emslandes dem origi-

Regionale Vielfalt

Sie die Möglichkeit, direkt in eine jungsteinzeitliche Grabkammer einzutreten

Direkt an der Hölting Mühle treffen sich Hase und Dortmund-Ems-Kanal, um gemeinsam in die Ems zu münden. Im emsländischen Erholungsgebiet rund um

Trotz der Faszination, die von den Megalithgräbern seit langer Zeit auf uns

und die Grabausstattung in ihrer ursprünglichen Lage zu betrachten. Auf dem

den 20 ha großen (11) Haselünner See

ausgeübt wird, sind sie vielerorts in Vergessenheit geraten und warten dar-

Gertruden-Friedhof ist das von Herzog Peter Friedrich Ludwig für seine früh

finden Sie Übernachtungsmöglichkei-

auf neu entdeckt zu werden! Bitte achten Sie bei Ihrem Besuch darauf, dass

verstorbene Frau erbaute Mausoleum zu finden. Die in das Fundament die-

ten und diverse Freizeitangebote. Die

Sie einem einzigartigen Kulturdenkmal gegenüberstehen, das noch für viele

ses klassizistischen Baus

auf morastigem Grund auf Eichenpfäh-

nachfolgende Generationen erhalten bleiben möge.

integrierten Findlinge wur-

len und großen Findlingen errichtete (12) Wassermühle Bruneforth in Groß

den wahrscheinlich den

Schematische Darstellung eines Ganggrabes**

Wünschen Sie nähere Informationen? Schauen Sie auf unsere Webseite.

„Steinkimmer Hünensteinen“ entwendet.

Stavern ist als typisch emsländischer

Landesmuseum für Natur und Mensch

Rathaus in Meppen

w w w. s t r a s s e d e r m e g a l i t h k u l t u r. d e


24a 24b 24c 24d

13

Der Steinerne Schlüssel

14a 14b 14c 14d 14e 14f

Großsteingräber bei Deymanns Mühle: Deymann I Deymann II Deymann III Deymann IV Großsteingrab Am Osteresch Großsteingrab Auf Bruneforths Esch

2 5 a Große Steine I bei Kleinenkneten 2 5 b Große Steine II bei Kleinenkneten 2 5 c Große Steine III bei Kleinenkneten 26

2 8 a Visbeker Braut 2 8 b Große Steine bei Thölstedt 2 9 a Reckumer Steine I 2 9 b Reckumer Steine II

Hünengräberstraße des Hümmlings: Ipeken Tannwald Im Ipeken Wappengrab Königsgrab rekonstruiertes Großsteingrab

1 7 a Großsteingrab Hüven Nord (Volbers Hünensteine) 1 7 b Hüven Süd 1 7 c Lähden Nord

30a 30b 30c 30d 30e

Gerichtsstätte Glaner Braut I Glaner Braut II Glaner Braut III Großsteingrab Am Schießstand

31

Steenberg

3 2 a Hünensteine I bei Steinkimmen 3 2 b Hünensteine II bei Steinkimmen

1 8 a Großsteingrab Am Kölkesberg 1 8 b Großsteingrab An der Kölkesdose 19

Pestruper Gräberfeld

2 7 a Hohe Steine 2 7 b Bargloyer Steinkiste

1 5 a Großsteingrab bei den Düvelskuhlen 1 5 b Hünenbett bei den Düvelskuhlen 1 5 c Püttkesberge 16 16a 16b 16c 16d 16e

Visbeker Bräutigam Heidenopfertisch Ahlhorner Kellersteine I Ahlhorner Kellersteine II

33

Großsteingrab bei Stenum

An den Hünensteinen

2 0 a De Hoogen Steener 2 0 b Poldenhünensteine 21

Teufelssteine

22a 22b 22c 22d

Schlingsteine Hünensteine Am Hohen Stein Der Hohe Stein

23

Oldendorfer Hünensteine

8

Großsteingrab Am Wiemelsberg

9 9a 9b 9c 9d 9e 9f

Steingräberweg Giersfeld: Rickelmann II Reinecke Meyer Grumfeld Ost Grumfeld West Rickelmann I

10a 10b

Großsteingrab Restrup, Näpfchenstein (Teufelsstein) Großsteingräber und Steinreihe bei Hekese

11

Großsteingrab im Alt Frerener Forst

12a 12b

Großsteingrab in der Kunkenvenne Großsteingrab Auf dem Radberg

Hinweisschilder der einzelnen Regionen: Archäologische Stationen Touristische Sehenswürdigkeiten, siehe bitte Kartenrückseite

Straße der Megalithkultur Hauptstrecke

2

Großsteingrab Jeggen

3a 3b 3c 3d

Driehauser Steine Darpvenner Steine I Darpvenner Steine II Darpvenner Steine III

4a Süntelstein 4b Teufels-Backtrog 4c Teufels-Backofen 5

Straße der Megalithkultur Emsland

Straße der Megalithkultur Nebenstrecke (z.T. Fußweg)

Helmichsteine

6a Oestringer Steine I 6b Oestringer Steine II 7a Große Karlsteine 7b Kleine Karlsteine

Osnabrück

Naturpark WildeshauserGeest Oldenburg

© OpenStreetMap-CC-BY-SA-2.0

1a Teufelssteine 1b Gretescher Steine

Megalithkultur  

Een archeologische ontdekkingsreis met de auto door het Osnabrücker Land