Issuu on Google+

TU INFO Nummer: 3b/2011, Erscheinungsort: Graz, Verlagspostamt: 8010 Graz, P.b.b. Nr.: 02Z032821 M

E&T INFO Die Zeitung f端r Elektrotechnik, Biomedical Engineering und Toningenieur Studenten


Inhalt

Die neuen StudienvertreterInnen Elektrotechnik & Biomedical Engineering5 STEOP News9 Masterstudium AMS: Advanced Material Science10 Masterstudium Space Sciences and Earth from Space11 Barrierefreies studieren12 Unsere neue Homepage15 Lipdub16 Microsoft zeigt uns sein neues Bürokonzept17 Institut für Health Care Engineering mit Europaprüfstelle für Medizinprodukte19 Institut für Hochspannungstechnik und Systemmanagement20 FTW Graz21 Infineon Innovation Day23 Energiesparlampe MovieNight des youngOVE24

Welcome Days Sommer 201126 Glühweinstand27 Erstsemestrigentutorium Seminar28 ES - Tutorium29 ERASMUS Erfahrungsbericht Cranfield University31 Schulbauprojekt Moçambique Eye-opener!34 Zuckerkinder37 Free Partys for free People38 G139 Kolumne - Maris Motivationsecke41 Cocktailrezepte42 FAQs - Frequently Asked Questions43

Impressum

Medieninhaber, Herausgeber, Verleger: Hochschülerschaft an der TU Graz, Rechbauerstr.12, 8010 Graz Für den Inhalt verantwortlich: Studienvertretung Elektrotechnik, Studienvertretung Biomedical Engineering & Studienvertretung Toningenieur mit Namen gekennzeichnete Artikel geben die Sichtweise des Autors wieder und müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Titelseite & Layout: Johannes Niedermayer Auflage: 2000 Stück Kontakt: Tel: 0316/873-5134, eMail: et@htu.tugraz.at Homepage: et.htu.tugraz.at

2

April 2012


Liebe Leserin, geschätzter Leser,

habt ihr schon ein bisschen durch unsere neue Ausgabe geblättert? Ist es nicht erstaunlich, wie sich manche Leute auch neben der Uni für euch Elektrotechnik und Biomedical Engineering Studierende engagieren? Ihr kennt vielleicht alle unsere Homepage, die übrigens seit Beginn dieses Semesters in ein neues Design geschlüpft ist oder unseren neuen Facebook-Auftritt. Diese Zeitschrift soll ein gedrucktes Gegenstück dazu darstellen und erscheint zweimal pro Jahr, im Winter- und im Sommersemester. Wie die Webseite ist auch die Printausgabe durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Studienvertretungen gelayoutet und verfasst worden und

wird großteils durch Sponsoren bzw. euren ÖH-Beitrag finanziert. Wir haben uns vorgenommen erfrischend und am Puls der Zeit zu berichten, in schönen, aber nicht geschönten Stories, für ein Leserpublikum, welches mehr oder weniger hohe Ansprüche stellt. Wir tun uns diese Arbeit an, weil wir auf Leserinnen und Leser hoffen, die so wie wir Lust auf Neues haben, auf ein politisch unabhängiges, mit viel Herzblut und Knowhow gemachtes Magazin. Wir holen spannende Menschen vor den Vorhang, beleuchten die Hintergründe von Entscheidungen, blicken in die Zukunft, weisen auf Probleme und mögliche Stolperfallen im Studi-

Daniel Haspinger Vorsitzender StV Biomedical Engineering

um hin und machen die Kultur und andere Kulturen zu einer Hauptsache. Die erste Ausgabe des neuen StV-Teams soll Appetit auf mehr machen und wirft zum Start einen Blick hinter die Kulissen der Studienvertretung. Ihr lernt dabei nicht nur unser Team und unsere Freunde kennen, wir wollen euch auch aufzeigen wie wir arbeiten und welche Möglichkeiten ihr habt bei uns aktiv mitzuwirken. Im Namen des gesamten Teams wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen und einen erfolgreichen Start ins Sommersemester. Daniel Haspinger

Doris Holzleitner Vorsitzende StV Elektrotechnik

April 2012

3


Deine Studienvertretung Mit jeder Menge Engagement, ohne Scheuklappen und viel Kreativität startet ein junges Team in ihre Funktionsperiode.

Mit frischem Wind starteten wir in das Wintersemester, setzten uns neue Ziele und verteilten die Aufgaben in verschiedene Arbeitsgruppen, um die kommenden Herausforderungen möglichst effizient zu bewältigen. Damit hat jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter die Gelegenheit auf demjenigen Gebiet mitzuwirken, welches ihr oder ihm am besten liegt und so eine Menge Herzblut und Know-how in die Arbeit einfließen kann. Nachwievor treffen wir uns wöchentlich in Form einer öffentlichen Sitzung, um uns in angenehmer, stressfreier Atmosphäre über aktuelle Probleme, anstehende Veranstaltungen und Pro-

4

Jänner April 2012 2012

jekte zu unterhalten und gemeinsam darüber zu diskutieren. Desweiteren haben wir auch versucht unsere Erreichbarkeit zu verbessern, indem wir Sprechstunden anbieten, in denen wir euch gerne beraten. Oder ihr verwendet einfach das Kontaktformular auf unserer neuen Homepage oder schreibt uns auf Facebook an.

fungsmodalitäten etc. Dies können wir jedoch nur dann erfolgreich durchführen, wenn ihr uns auf solche Probleme aufmerksam macht. Nützt dafür einfach die zuvor genannten Möglichkeiten um uns zu erreichen.

Daniel Haspinger Eines unserer Hauptziele ist es, die Qualität des Studiums zu steigern, indem wir immer wieder die Gespräche mit Vortragenden suchen um ihnen Verbesserungsvorschläge für die Abhaltung ihrer Lehrveranstaltung zu unterbreiten, sei es in punkto Vortrag, Unterlagen, Prü-


Deine Studienvertretung

Die neuen StudienvertreterInnen Elektrotechnik & Biomedical Engineering Mariam Anita Dakhili Kreativ, motiviert, mutig und wissbegierig sind meine besten Eigenschaften, die mich auszeichnen und die ich aktiv in unsere Studienvertretung einfließen lasse. Ich studiere im ersten Semester Elektrotechnik, bin 23 Jahre jung, in Graz geboren, aber in der Welt zu Hause. Die Unterstufe besuchte ich im BRG Översee in Graz, die Oberstufe in der HBLA für Mode und Bekleidungstechnik. Tja, ich war schon immer ein Techniker, doch dies wurde mir erst später bewusst, und ich entschloss mich für eine Ausbildung als Mechatronikerin. Diese schloss ich erfolgreich mit der Lehrabschlussprüfung ab. Ich habe bei der AVL in Graz und bei BMW in Berlin gearbeitet, doch das war mir noch lange nicht genug. Somit

beschloss ich, mich an der TU Graz einzuschreiben. Ich absolvierte die Studienberechtigungsprüfung und hier bin ich nun! Neben dem Studium bin ich als Motivationstrainerin tätig und möchte auch jedem Studierenden in dieser

Funktion unterstützen. Auf die Studienvertretung wurde ich gleich bei meiner Anmeldung an der TU Graz aufmerksam. Da ich ein Organisationstalent bin, gerne an Projekten arbeite und mich für andere stark mache, trat ich der Studienvertretung bei. Ich finde es toll, aktiv an der Uni mitzuarbeiten und als Studienvertreterin der Elektrotechnik die Zukunft mitzugestalten.

Marco Krainz Seit Anfang Oktober des Vorjahres engagiere ich mich in der Studienvertretung und versuche seitdem überall zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Ich habe mich also entschieden nicht mehr nur mitzulaufen und zuzuschauen, sondern aktiv mitzugestalten, denn in meinen Augen kann ein Studium immer nur das sein, was man selbst daraus macht. Es bereitet mir vor allem Spaß verschiedenste Veranstaltungen, wie bisher das ES-Frühstück, den Filmabend oder den Glühweinstand für Studierende zu planen und zu organisieren. Aus diesem Grund bin ich auch seit Beginn des WS 11/12 beim Referat für Veranstaltungen der HTU. Positive Nebeneffekte, die die Mitarbeit in der STV bzw. auf der HTU mit sich bringen und welche ich sehr schät-

ze, sind sowohl das Aneignen bzw. Ausbauen diverser Soft Skills, als auch das Kennenlernen neuer Leute. Besonders spannend finde ich auch die Herausforderung, gemeinsam mit meinen Kollegen in der Studienvertretung in enger Zusammenarbeit mit der HTU und natürlich auch mit eurer Hilfe, unser Studium in allen Bereichen immer weiter zu optimieren. Für die Zukunft habe ich noch viele neue Ideen, die ich nach meinem Semester der „Integration“, mit den beiden Organisationen umsetzten möchte.

April 2012

5


Deine Studienvertretung

Die neuen StudienvertreterInnen Elektrotechnik & Biomedical Engineering Eva Gleichweit Bereits im 6.Semester der Studienrichtung Biomedical Engineering, habe ich erst jetzt den Weg zur Studienvertretung gefunden. Mein Name ist Eva, ich bin 21 Jahre alt und komme aus unserer schönen Studentenstadt Graz. Die Schulzeit habe ich im wirtschaftlichen Bundesrealgymnasium in Graz hinter mich gebracht und dort (ironischer Weise) mein eigentliches Interesse für die Schnittstelle zwischen Technik und Medizin entdeckt. Um dem Unialltag ein kleines

Stückchen zu entfliehen und immer auf der Suche nach Neuem, engagierte ich mich im WS11/12 zum ersten Mal als ES-Tutorin und durfte über diesem Wege einige Mitglieder der Studienvertretung kennenlernen. Weil es mir viel Spaß gemacht hat, den Erstsemestrigen beim anfänglichen „Unichaos“ mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, habe ich kurzerhand beschlossen mich der Studienvertretung anzuschließen, um auch dort unterstützend mitzuwirken.

Stefan Schweighofer Ich komme aus Vorau in der Oststeiermark, bin 22 Jahre alt und studiere

Biomedical Engineering im fünften Semester. Während meiner Schulzeit im Bundesrealgymnasium in Hartberg war nie wirklich klar, was ich später einmal machen möchte. Nach Matura und Zivildienst entschied ich mich zuerst für Luftfahrt/ Aviation an der FH Joanneum. Obwohl ich die Aufnahmeprüfungen bestanden habe, merkte ich recht schnell, dass Luftfahrt doch nicht das Richtige für mich ist, weshalb ich dort nur ein Semester lang studiert habe. Nach der FH war ich wieder genauso schlau wie vorher – was mache ich nur?

Nach einer langen und intensiven Suche an allen Unis, bin ich dann auf Biomedical Engineering gestoßen und auch dabei geblieben. Seit diesem Sommer bin ich nun auch bei der Studienvertretung Biomedical Engineering und im Referat für IT an der ÖH Med Graz tätig. In der Studienvertretung bin ich ebenfalls für die EDV zuständig und zudem auch noch Erstsemestrigentutor.

entschied ich mich für eine Lehre als Mechatroniker in Kremsmünster. Während dieser Zeit war es mir auch durch zusätzliche Ausbildungen möglich, Erfahrungen in den Gebieten Antriebstechnik, Digitaltechnik, Hydraulik und SPS-Programmierung zu sammeln. Schon kurz nach Beginn meiner

Ausbildung wurde mir klar, dass ich mein Wissen im Bereich der Elektrotechnik noch weiter vertiefen möchte, als es durch Lehre und Praxis im Beruf möglich ist. So entschied ich mich, mittlerweile bei einer Firma für Automatisierungstechnik in Laßnitzhöhe tätig und mit der Führung von Mitarbeitern im Betrieb und

Mario Baumann Hallo! Mein Name ist Mario Baumann, ich bin 28 Jahre alt und studiere zurzeit im 6. Semester Elektrotechnik. Ursprünglich komme ich aus Hall bei Admont in der Obersteiermark und bin erst über den zweiten Bildungsweg zum Studium gekommen: nach der Absolvierung meiner Pflichtschulzeit in Admont

6

April 2012


Deine Studienvertretung auch auf Montagen im In- und Ausland betraut, die Berufsreifeprüfung zu absolvieren und ein Studium der Elektrotechnik zu beginnen. Die berufliche Praxis kommt mir bei einigen Lehrveranstaltungen natürlich zugute, dennoch ist es immer wieder eine Herausforderung sich nach dem gewohnten Berufsleben ausschließlich mit dem Lernen zu beschäftigen.

Der Studienvertretung bin ich beigetreten, da es mir ein Anliegen ist diejenigen zu unterstützen, die sich auch für mich einsetzten.

Christian Richter Hallo! Ich bin Christian Richter, 27 Jahre alt und studiere zurzeit Biomedical Engineering im 6. Semester. Ich komme ursprünglich aus Deutschland, um genau zu sein ca. 100km vor Berlin. In meiner Heimat habe ich eine Ausbildung zum diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger abgeschlossen. Unmittelbar danach hat es mich nach Graz verschlagen. Hier habe ich einige Jahre als Krankenpfleger in diversen Einrichtungen mein Wissen vertiefen dürfen. Auf der Suche nach einer Möglichkeit mich weiterzubilden und etwas mehr für die Menschen

tun zu können, bin ich zum Studium gekommen.

Die berufliche Praxis kommt mir bei einigen Lehrveranstaltungen natürlich zugute und verschafft mir oft einen anderen Einblick in die besprochen Themen. Dennoch ist es immer wieder eine Herausforderung sich nach dem gewohnten Berufsleben ausschließlich mit dem Lernen und den neuen Themenbereichen zu beschäftigen. Ich bin der Studienvertretung beigetreten, weil es mir ein Anliegen ist, diejenigen zu unterstützen, die sich auch für mich einsetzten und gemeinsam Informationen zu vertiefen bzw. auszutauschen.

Lukas Frauenlob Servus! Ich bin der Lukas und bin 20 Jahre alt. Auch wenn man es mir am Dialekt nicht unbedingt anmerkt, bin ich gebürtiger Salzburger! Nach abgeschlossener Matura am PG Liefering und nach geleistetem Wehrdienst habe ich dieses Jahr das Bachelorstudium Elektrotechnik begonnen. Vor allem die große Themenvielfalt in diesem Bereich fasziniert mich sehr. Ich bin ein offener, kontaktfreudiger Mensch und arbeite gerne im

Team. Meiner Meinung nach ist es enorm wichtig, unsere Interessen als Studierende zu vertreten. Seit jeher habe ich mich für außerschulische Aktivitäten engagiert und deswegen bin ich auch sehr motiviert, mich in die Studienvertretung aktiv einzubringen.

April 2012

7


Aktuell

8

J채nner April 2012 2012


Für alle, die nicht wissen was man unter der STEOP versteht, hier eine kurze Zusammenfassung, wie sie auf der TU gehandhabt wird: STEOP steht für Studieneingangsund Orientierungsphase. Sie sieht vor, dass alle Studenten, die ein Bachelorstudium im Sommer 2011 neu inskribiert haben, zuerst die STEOPFächer positiv absolvieren müssen, bevor sie eine andere Lehrveranstaltung absolvieren können. Außerdem sind bei STEOP-Prüfungen nur drei statt der normalen fünf Antritte möglich. STEOP-Fächer sind Fächer im Ausmaß von insgesamt 4,5 ECTS und sollten Lehrveranstaltungen sein, welche das Studium repräsentieren. Für Elektrotechnik sind das Grundlagen der Elektrotechnik (Teil 1) VO und Grundlagen der Energiewirtschaft VO. Für Biomedical Engineering wurden Funktionelle Anatomie VO und auch Grundlagen der Elektrotechnik (Teil 1) VO als STEOPLVs bestimmt. Viele Studenten hatten die Befürchtung, dass mit der Einführung der STEOP sogenannte Knockoutprüfungen geschaffen würden und damint die ohnehin schon geringe Anzahl an Technikstudierenden weiter sinken könnte. Noch kann man keine genaue Aussage darüber treffen, wie sehr sich die STEOP auf den Studienerfolg auswirkt, allerdings sind die ersten Prüfungsergebnisse ermutigend, da bereits zwei Grundlagen der Elektrotechnik Prüfungen (einmal für Elektrotechniker und

einmal für Biomedical Engineering Studenten) und eine Grundlagen der Energiewirtschaft Prüfung abgehalten wurden. Es waren jeweils 90 – 95% der Teilnehmer positiv und damit sind die Prüfungen besonders

stimmung aller betreffenden Lehrveranstaltungsleiter eingeholt und wir haben die einzelnen Konzepte zusammen mit jedem der Lehrveranstaltungsleitern ausgearbeitet. Nun können sich die Studenten nach

gut ausgefallen. Prüfungen für Funktionelle Anatomie finden leider mit etwas Verspätung statt, da Dr. Dreu erstens zu spät darüber informiert wurde und zweitens bei der Medinzinischen Universität Graz angestellt ist, wo er im “normalen” Universitätsbetrieb so viel zu tun hat, dass es – für ihn – unmöglich sei, ungeplante Prüfungstermine einzuschieben. Seine Prüfungen sind alle mündlich, was ich persönlich aus mehreren Gründen sehr positiv finde. Allerdings sind mündliche Prüfungen immer mit einem großen Zeitaufwand verbunden und bis alle Erstsemestrigen geprüft sind kann einige Zeit vergehen. Um aber trotzdem unseren neuen Biomedical Engineering Studenten ein rasches Vorankommen im Studium zu ermöglichen, ist durch die Zusammenarbeit mit Prof. Leitgeb ein Kompromiss zustande gekommen. Unser Studiendekan hat sich die Zu-

Abschluss der Grundlagen der Elektrotechnik (Teil 1) Prüfung bei den anderen Prüfungen aus dem ersten Semester dennoch inoffiziell anmelden. Um damit aber kein Schlupfloch für die STEOP zu erzeugen, müssen sich die Studenten, die diese Regelung in Anspruch genommen haben, selbstständig bei den Instituten, bei denen sie Prüfungen abgelegt haben melden und sagen, dass sie die STEOP (inklusive Anatomie!) geschafft haben. Machen sie das nicht bis 20. April verfallen alle so entstandenen positiven Prüfungsergebnisse! Ab 20. April gelten wieder die normalen Bestimmungen der STEOP. Sollte jemand Probleme, Unklarheiten mit der BME Sonderregelung oder allgemeine Fragen bezüglich der STEOP haben, kann dieser sich gerne unter et@htu.tugraz.at oder bei mir persönlich melden.

Aktuell

STEOP News

Daniel Hackhofer

April 2012

9


Masterstudium AMS: Advanced Material Science Aktuell

Vielleicht ist es euch auch schon so ergangen, dass ihr vor einer Frage steht und euch keiner so wirklich weiterhelfen kann. Zum Beispiel: „Kann ich mit einem Elektronenmikroskop Elektronen sehen?“ „Können zwischen zwei Phasen mehr als 360° liegen?“ „Ist eine Ionenkanone wirklich Science Fiction?“ Wenn’s schon sonst niemand weiß, muss man halt selbst ran und dafür gibt es seit einigen Jahren ein interdisziplinäres Studium.

Kammer eines Scanning Electron Microscope (SEM) – Focused Ion Beam (FIB) Dual Beam Microscope mit Beschriftung der Komponenten zur Messung und Strukturierung der Materialoberfläche. Mit einer ähnlichen Anlage wurde auch das TU Logo im zweiten Bild erstellt.

Patrick Schrey

10

Advanced Material Science ist ein Masterstudium, das aufbauend auf einem Bachelorstudium der Physik, Chemie, Elektrotechnik und des Maschinenbaus gewählt werden kann. Zu Beginn sei gleich gesagt, dass der Einstieg für Elektrotechnikstudierende wohl der schwierigste ist. Bis auf Mathematik haben wir in fast allen Richtungen das Nachsehen und die meisten einführenden Lehrveranstaltungen zu besuchen. So könnte man das zumindest interpretieren, wenn man das Curriculum liest. Der aufmerksame Studierende findet hier aber allerhand interessante Lehrveranstaltungen, kann sich ordentlich über den Tellerrand hinauslehnen und seinen Horizont erweitern. Angefangen bei einem Einblick in die Metallographie und verschiedenster Herstellungspro-

April 2012

zesse, über die Festkörperphysik und Quantenmechanik, bis zu einem Crashkurs in Chemie und Analysemethoden ist alles dabei, um den Wissensdurst zu stillen. Weit gefehlt, wer glaubt nur eine sinnlose Aneinanderreihung von Terminen in seinem Stundenplan vorzufinden. Die Vorlesungen sind sowohl inhaltlich, als auch zeitlich hervorragend auf einander abgestimmt. So werden die unterschiedlichen Kristallgitter in „Einführung in die Festkörperphysik“ vorgestellt, während in „Einführung in die Festkörperchemie AdvMatSci“ Möglichkeiten zur Einlagerung von Fremdatomen in den bestehenden Aufbau diskutiert werden. „Introduction to Materials Science“ greift beides auf und erklärt wie Kohlenstoff die mechanischen Eigenschaften von Eisen und Stahl verändert. In den Laboren hat man die Möglichkeit in die praktischen Aspekte der unterschiedlichen Studienrichtungen hinein zu schnuppern und sind in der Regel anschaulicher als die Übungen der Elektrotechnik, die eher abstrakter Natur sind.

tiefungen ist es auch möglich bzw. nötig, sich einige Softskills anzueignen, wie etwa Präsentationstechnik, Mitarbeiterführung und Kreativitätstechniken. Unerwähnt sollten auch die Studierenden aus den anderen Studienrichtungen nicht bleiben. Zum einen erlebt man hautnah die verschiedenen Methoden zur Problemlösung, die unterschiedlichen Interpretationen von physikalischen bzw. chemischen Gegebenheiten, zum anderen bekommt man Fragen mit oft sehr einfachen Worten und Modellen erklärt. Diskussionen nach der Vorlesung können gerne etwas länger dauern, da ja jede Studienrichtung ihren Senf dazugibt. Das macht das Ganze aber umso unterhaltsamer.

Mit weiterem Fortschritt des Studi-

Das TU Logo wurde mit einem fokussierten Ionenstrahl in Siliziumoxid geschnitten. Die feinsten Strukturen sind etwa 40nm breit. Wird das G als Vergleich herangezogen würden die 2 Mio. Bände der Österreichischen Nationalbibliothek gerade mal eine Fläche von 24cm x 24cm bedecken.

ums kann man aus drei vertiefenden Katalogen wählen: „Metallische und keramische Werkstoffe“, „Polymerwissenschaften und Kunststofftechnologie“ oder „Halbleiterprozesstechnik und Nanotechnologie“. Neben diesen fachspezifischen Ver-

Bilder freundlicherweise zu Verfügung gestellt von Herrn Dr. Harald Plank, Institut für Elektronenmikroskopie und Feinstrukturforschung (FELMI), Technische Universität Graz


Masterstudium Space Sciences and Earth from Space

Was lernt man in „Space Sciences and Earth from Space“? Das Curriculum verbindet die Schwerpunkte Physik, Geodäsie und Elektrotechnik, um allen, am Weltraum interessierten Studierenden, ein breites Wissen aus allen Disziplinen zu vermitteln und ihnen dennoch die Freiheit zu lassen, sich auf eine Vertiefungsrichtung zu spezialisieren. Die verschiedenen Vertiefungen sind im Folgenden kurz beschrieben: Solar System Physics Fundierte Vermittlung der Theorie von Datenanalysetechniken und Anwendung auf diverse geophysikalische und geodätische Datentypen; die Ableitung von Parametermo-

dellen aus Beobachtungen; Genauigkeitsanalyse; der numerischen Modellierung; Simulation und Interpretation geophysikalischer und geodynamischer Phänomene und Vorgänge. Nach Absolvierung soll der Studierende die Fertigkeit besitzen, die wichtigsten mathematischen Werkzeuge eigenständig in der Praxis umzusetzen und das jeweils geeignete Verfahren zu identifizieren. Satellite Systems Neben einer überblicksmäßigen Darstellung von unterschiedlichen Satellitentypen, werden Kenntnisse über ausgewählte Satellitenverfahren zur Erdbeobachtung detailliert vermittelt. Daneben tragen satellitengeodätische Raumverfahren wesentlich zur Definition und Realisierung von globalen terrestrischen und inertialen Referenzsystemen bei, die eine Grundvoraussetzung für die Nutzung der Daten zahlreicher Satellitenmissionen darstellt. Absolventen dieses Fachs haben sowohl einen Überblick über Satellitenmethoden, komplementäre terrestrische Verfahren und zugehörige bzw. daraus abgeleitete Bezugsrahmen, als auch detailliertes Spezialwissen in ausgewählten Satellitenverfahren zur Beobachtung des Systems Erde.

Strukturen unseres Lebensraumes beitragen können. Aufbau des Studienplans

Aktuell

Bereits seit 2003 gab es einen Universitätslehrgang (ULG) „Space Sciences“, bei dem alle Lehrveranstaltungen von der Technischen Universität Graz (TU) mit denen der Universität Graz (KFU) im Bereiche der Weltraumforschung kombiniert wurden. Da ein solcher ULG jedoch einige Nachteile (hohe Kosten für Teilnehmer, ULG wird nur alle zwei Jahre angeboten, …) mit sich bringt, wurde in den letzten Jahren intensiv daran gearbeitet ein eigenständiges NAWI Mastercurriculum zu erstellen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, gelang es in unzähligen Sitzungen der Arbeitsgruppe ein Curriculum zu erstellen, das mit 1. Oktober 2011 in Kraft getreten ist. Allen Absolventen der TU Bachelorstudienpläne Elektrotechnik, Elektrotechnik-Toningenieur, Telematik, Technische Physik, Geodäsie, sowie der KFU Bachelorstudienpläne Physik und Umweltsystemwissenschaften Physik steht nun ein weiterer Masterstudienplan zum Weiterstudieren zur Verfügung.

Das gesamte Curriculum ist in einzelnen Modulen aufgebaut. Modul A, B und C beinhalten alle einführende Lehrveranstaltungen, Modul D besteht aus den drei Vertiefungsrichtungen, Modul E sind Soft Skills, Module F bis M sind zusätzliche Vertiefungen und Modul N bis P sind ergänzende Grundlagen, die empfohlen werden. Bitte lasst euch durch dieses ModulSystem nicht verwirren. Es mag zwar auf den ersten Blick etwas unüblich aussehen, da unsere Studienpläne meist anders aufgebaut sind, aber wenn Interesse für dieses Studium besteht, dann arbeitet euch einfach das ganze Curriculum in Ruhe durch und sucht eure LVs zusammen. Noch immer verwirrt? - Kein Problem, für solche Fälle gibt es ja uns eure Studienvertretung. Also meldet euch einfach per E-Mail oder in den Sprechstunden.

Earth System from Space Ziel dieses Fachs ist die Darstellung der Physik, auf der die wichtigsten Komponenten des Systems Erde (feste Erde, Ozeane, Atmosphäre) basieren, sowie der für zeitliche Veränderungen des Systems verantwortlichen geophysikalischen und geodynamischen Prozesse. Nach Absolvierung soll der Studierende den Planeten Erde als komplexes System verstehen und zum nachhaltigen Umgang mit den

Peter Reinprecht

April 2012

11


Barrierefreies studieren Aktuell

Ein Interview von Andreas E. Neuhold mit Dominik Ebner Wir alle kennen inzwischen Samuel K. , der bei einer TV-Wettshow verunglückte und sich eine Querschnittslähmung zuzog. Dominik, wie kam es zu Deiner Behinderung? Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Vor sechs Jahren fuhr ich mit meinem Motorrad heimwärts, als mir ein Reh vor die Maschine sprang. Bei dem Versuch, dem Reh

auszuweichen, hat sich mein Vorderrad irgendwie in einer Rinne verkeilt, sodass ich vorn über die Maschine flog. Als ich die Augen aufschlug, sah ich die Misere. Mein nagelneuer Auspuff war kaputt, was

12

April 2012

mich im ersten Moment auch sehr geärgert hat. Die Lähmung meiner Beine wurde mir erst später bewusst. Auf meinen Unfall folgten zwei Monate Krankenhausaufenthalt im LKH Klagenfurt, danach 4 Monate Reha in der Rehabilitationsklinik Tobelbad. Das war vor sechs Jahren. Heute fahre ich einen Quad.

Wenn du dich an den Tag zurück erinnerst als du dich an der TUGraz inskripiert hast und gleichzeitig an den Begriff „Barrierefreies Bauen“ denkst, wie hast du da das TU-Hauptgebäude in der Rechbauerstraße in Erinnerung?

Ich war bereits vor diesem Tag einmal im Gebäude, da ich Informationen zu meiner Studienberechtigungsprüfung benötigte. Wie alle anderen BesucherInnen, bin auch ich durch das Hauptportal in das Gebäude gekommen, allerdings war es nicht einfach die Stufen davor zu überwinden. Dabei haben mich aber gleich hilfsbereite Menschen unterstützt. Ich bin erst später drauf gekommen, dass es eine Rampe auf der Hofseite gibt. Eine Hinweistafel für RollstuhlfahrerInnen in der Nähe des Eingangsportals fehlt allerdings dafür. Über diese Rampe kommt man zu einem Lift und so kann ich auch ohne Hilfe jedes Stockwerk und jeden Bereich des Hauptgebäudes erreichen. Denke an Deinen ersten Vorlesungstag an unserer Uni. Wie einfach war es für dich den richtigen Hörsaal zu finden? Dazu muss ich erst einmal sagen, ich bin kein Orientierungsgenie. Meine erste Vorlesung war die von Prof. Dr. Renhart und zwar „Grundlagen der Elektrotechnik“. Die Lehrveranstaltung fand im Hörsaal i7 in der Inffeldgasse 25D statt. Dieses Gebäude ist sehr ungeschickt konstruiert. Es handelt sich dabei nicht nur um ein Gebäude, sondern um einen ganzen Gebäudekomplex in länglicher Ausführung. Wer die Inffeldgasse 25D kennt, weiß, dass sich vor dem Haupteingang keine Rampe befindet! So halfen mir an meinem ersten Studientag meine StudienkollegInnen über die ersten Stufen. Im Gebäude existiert ein Treppenlift. Allerdings meide ich diesen, da es gefühlte fünf Minuten dauert um in die oberen Ränge des Hörsaals zu gelangen. Es gibt zudem auch einen Weg zu den vorderen Reihen zu gelangen, der


eigentlich keine große Herausforderung. Die Tafeln in den Seminarräumen, lassen sich bis zum Boden herunterfahren. Damit kann ich meine Mathematik-Lösungen an die Tafel skizzieren.

Wie nimmst du deine StudienkollegInnen wahr? Sind sie hilfsbereit, eher zurückhaltend oder merkst du gar keinen Unterschied? Meine StudienkollegInnen sind sehr hilfsbereit und vor allem nicht aufdringlich. Mir ist es bereits öfters passiert, dass bestimmte Personen ein Nein zu einer angebotenen Hil-

Aktuell

allerdings nicht barrierefrei ist und nur mit Unterstützung gemeistert werden kann. Dazu muss ich auch sagen, dass ich sehr gerne in der ersten Reihe sitze. Ein paar Tage später, habe ich eine Rampe zu dem Gebäude entdeckt.

Steckbrief Name: Dominik Ebner Geboren: 1987 Kommt aus: Kärnten / Kötschach-Mauthen Studiert im: 2. Semester Elektrotechnik

Sie liegt am Gebäudeende und es dauert lange um zur Rampe und im Gebäude wieder zum Hörsaal zu gelangen. Diese Rampe ist eindeutig sehr ungeschickt positioniert und ich benutze viel lieber den Haupteingang der Inffeldgasse 25D. Ist die erste Reihe dein bevorzugter Sitzplatz oder gibt es eigentlich keine große Auswahl an anderen Sitzplätzen für dich? Es kommt auf die Vorlesung an, wo ich lieber sitze. Im Normalfall eben in der ersten Reihe. Hier schlage ich dann meine Beine übereinander und schreibe mit Block und Stift mit. Es gibt aber auch Vorlesungen, die ausschließlich über Microsoft-Power-Point-Folien gehalten werden. So z.B. jene von Prof. Dr. Stigler, der die Vorlesung „Grundlagen der Energiewirtschaft“ hält. Ich kann mich noch an meine Mathematik-Übungen an der Uni erinnern. Hier wurden Studierende an die Tafel gerufen und mussten Beispiele vorrechnen. Ist das heute auch noch so, und wie meisterst Du diese Aufgabe? Das ist heute auch noch genauso. Für Rollstuhlfahrer wie mich, ist das

Das Löschen ist da nicht so einfach. Hier helfen mir aber meine StudienkollegInnen.

Welche zwei Gebäude der TU-Graz sind dir am sympathischsten? An die erste Stelle möchte ich das Energiezentrum Graz (Inffeldgasse 18) setzen. Über eine Rampe gelange ich zu einer Schiebetüre und dann direkt in den Hörsaal. Den 2.Platz vergebe ich an die Hörsäle der Inffeldgasse 16b. Der Eingang ist ebenerdig und führt direkt zu einem Lift. Und welche zwei Gebäude sind dir am unsympathischsten? Tatsächlich mag ich den Hörsaal P1 (AudiMax der TU-Graz) in der Petersgasse nicht. Hier kenne ich bisher keine Möglichkeit in den ersten Reihen sitzen zu können. Es ist aber per Lift sehr einfach möglich, die obersten Ränge zu erreichen. Die ungeschickte Rampenpositionierung in der Inffeldgasse 25D habe ich bereits erwähnt.

festellung nicht akzeptieren wollen. Es wird mir dann geholfen obwohl ich ein „no go“ ausgesprochen habe. und dabei ist es immer am Schlimmsten, wenn sie es total falsch machen!

April 2012

13


Aktuell

Welchen Wunsch bezüglich barrierefreier Infrastruktur hast du an unseren neuen Rektor bzw. an unser neues Rektorat? Ich darf sagen, die TU-Graz ist da sehr gut strukturiert und auf Barrierefreiheit wird wirklich Rücksicht genommen. Wenn ich da an die

[1] www.behindertenvertrauensperson.tugraz.at

keit. Ich bin zum Behindertenbeauftragten für MitarbeiterInnen der TUGraz, Hr. Andreas Gößler, gegangen [1] und habe innerhalb einer Woche meine Parkberechtigung erhalten. Diese kostet im Monat 20 Euro. In der Petersgasse ist der Behindertenparkplatz allerdings dauernd von nicht behinderten Personen besetzt, was die Parkplatzsuche hier erschwert. Es gibt hier einfach keine anderen Möglichkeiten.

Kommentar der Vizerektorin für Finanzen und Infrastruktur, Andrea Hoffmann „Wir sind sehr bemüht, unsere TU Graz barrierefrei zu gestalten. Dieses Unterfangen erfordert allerdings Investitionen in Millionenhöhe, unser diesbezügliches Konzept wird bis 2016 vollständig umgesetzt sein. Was die Beschilderung im Haus Rechbauerstr. 12 betrifft, so arbeiten wir derzeit an einem neuen Leitsystem, welches 2012 implementiert werden wird. Kurzfristig werden wir die kleine, und daher offenbar schwer erkennbare Hinweistafel beim Eingangsportal durch eine größere ersetzen.“

Karl-Franzens-Universität in Graz denke, bin ich froh hier zu studieren. Dort steckt das Thema Barrierefreiheit, meiner Meinung nach, noch in den Kinderschuhen. Besitzt du eine Parkberechtigung für das Gelände der TU-Graz? Ja.

Andreas Neuhold

14

War es schwer diese zu bekommen? Eigentlich überhaupt nicht. Für Eigentlich überhaupt nicht. Für Studierende der TU-Graz gibt es allerdings keine Parkberechtigungsmöglich-

April 2012

Hast du dir schon einmal überlegt ein Studierendenvertreter an unserer Uni zu werden und aktiv in der HochschülerInnenschaft bzw. deiner Studienrichtungsvertretung mitzuarbeiten? Ja, das habe ich mir überlegt. Ich würde gerne den Behindertenbeauftragten der Hochschülerschaft machen. Allerdings gibt es so einen Posten derzeit (noch) nicht. Dabei möchte ich den Studierenden mit Behinderung wertvolle Tipps mit auf den Weg geben. Es ist einfach

eine große Zeitersparnis da, wenn Informationen gesammelt an einem Platz auffindbar sind. Lieber Dominik, ich bedanke mich für dieses Interview, das uns einen Studentenalltag aus einer ganz anderen Perspektive gezeigt hat und möchte dir ein erfolgreiches Studium und eine schöne Zeit an der TU-Graz wünschen.


Unsere neue Homepage

enthält, oder eine immer aktuell gehaltene Seite mit Stellenangeboten speziell für ETler und BMEler.

• Übersichtlicher Informationen sind viel einfacher zu finden und besser sortiert als früher. Das ist gerade für uns besonders wichtig, da sich zwei Studienvertretungen diese Homepage teilen.

• Praktischer Eine neue Galerie, die Bilder auch als Diashow zeigen kann und Bilder von allen unseren Veranstaltungen bis zurück ins Jahr 2004 enthält.

• Informativer Ihr findet jetzt auch viele neue Informationen auf der Website, wie einen Veranstaltungskalender, der alle wichtigen Termine unserer StVen

• Interaktiver Natürlich darf Social Media auf keiner neuen Website fehlen, deshalb habt ihr nun nicht nur die Möglichkeit alle Newseinträge zu liken oder

zu sharen, ihr könnt sie auch mit eurem Facebook-Account direkt kommentieren, was dann sowohl auf Facebook, als auch auf unserer Homepage gezeigt wird. Besonders interessant ist hier unsere Gerüchteküche – schickt uns Gerüchte, die gerade kursieren, und wir werden unser Möglichstes tun, um das Gerücht zu bestätigen oder als Lüge zu entlarven.

Aktuell

Man hat lange darauf warten müssen, doch zu Beginn des Wintersemesters war es endlich so weit: Die neue Homepage der StVen Elektrotechnik und Biomedical Engineering ging online.

http://et.htu.tugraz.at/ Stefan Schweighofer

April 2012

15


Lipdub Aktuell

Musik-Videos und TU Graz? Nicht gerade Begriffe, die man sofort miteinander verbindet, oder? Doch genau zu diesem ehrgeizigen Projekt hat sich eine kleine Gruppe von Studierenden und Mitarbeitern entschlossen und dreht einen LipDub an der TU Graz.

fice Lipdubs“ wurden schnell zu einem erfolgreichen Format. Hier stellen Mitarbeiter von Unternehmen in drei- bis fünfminütigen Lipdubs ihre Büros vor. Im Jahr 2008 gründeten Studenten der Hochschule Furtwangen das Projekt „University LipDub“.

Marke TU Graz noch eine weitere Facette hinzuzufügen.

Der Begriff bedeutet sinngemäß Lippen-Synchronisierung (englisch: lip dubbing). Charakteristisch für ein Lipdub sind zwei Dinge. Zum Einen bewegen Darsteller ihre Lippen passend zum Text des Musikstücks, so als würden sie den Text selbst singen, zum Anderen handelt es sich bei einem Lipdub um eine Plansequenz, welche gänzlich in einem Handlungsstrang gefilmt wird und ohne plötzlichen Szenenwechsel auskommt.

Über fünfzig verschiedene Universitäten und Hochschulen aus über zehn Ländern antworteten bereits auf den Lipdub Furtwangener Studenten und stellten in eigenen Videos ihre Universitäten vor.

Wenn Du also Interesse hast an diesem einzigartigen Projekt mitzuarbeiten, dann kannst du dich auf unserer Homepage bewerben. Für weitere Infos schau einfach mal unter tugraz.lipdub.at oder www.facebook.com/lipdubtugraz vorbei und teile uns Deine Ideen mit.

Ursprünglich stammt die Idee aus den USA, verbreitete sich aber auch schnell in Europa – vor allem in Frankreich. Die sogenannten „Of-

16

April 2012

Seit geraumer Zeit arbeitet nun auch eine kleine Gruppe der Technischen Universität Graz an diesem Vorhaben. Mittlerweile gibt es auch schon einen passenden Musiktitel und erste Ideen für ein Drehbuch für das Video. Unser vorrangigstes Ziel ist es, ein multi-mediales Werk über unsere Universität von uns Studierenden und Mitarbeitern zu produzieren, um dem Auftritt und der

Hierzu suchen wir aber noch Freiwillige, die uns bei diesem Projekt unterstützen wollen. Dies gilt sowohl für die Mitwirkung vor der Kamera, als auch dahinter.


Microsoft zeigt uns sein neues Bürokonzept

41 Studierende der Technischen Universität Graz wurden von Microsoft eingeladen, sich persönlich ein Bild des innovativsten Bürokonzeptes in Österreich zu machen.

Die „Office Tour“ beginnt in einem Raum, in dem die aktuellste Hardware bestaunt und „betouched“ werden kann. Der Raum ist vollgestopft mit neuester Technologie, von Sony, Dell oder HP Notebooks, über XBOX mit Kinect bis hin zu einem riesigen 60-Zoll-Fernseher. Stilecht wurde die persönliche Präsentation eines Tour Guides durch einen XBOX Avatar – Bill – ergänzt. DDie erste Station befindet sich im Erdgeschoss des gläsernen Microsoft Hauptquartiers am Euro-Plaza in Wien. Genauer gesagt in der Cafeteria! Hier gibt es für Kunden, Partner und Besucher Kaffee und Snacks. Wichtig für die Microsoft Mitarbeiter ist sich daran zu erinnern, keine „internen Gespräche“ zu führen, da hier ein reger Caféhausberieb herrscht. Was man hier wohl alles erfahren würde…?! Microsoft hat nicht nur ein neues Bürokonzept, sondern auch eine neue Arbeitsphilosophie eingeführt. Die MitarbeiterInnen müs-

sen nicht zu fixen Zeiten in den Großraumbüros anwesend sein, sondern können ebenso von zu Hause aus ihre tägliche Arbeit erledigen – das Konzept „Home-Office“ basiert auf dem Vertrauen, das Microsoft seinen Mitarbeitern entgegenbringt sowie auf der Technologie, die das erst ermöglicht. Microsoft Education Lead Andreas Exner erklärt: „Wöchentliche TeamMeetings dienen nicht mehr nur zur Themenabstimmung, sondern sind sehr wichtig, um den persönliche Kontakt mit den Mitarbeitern zu stärken, da man sich oft nur einmal pro Woche „physisch“ sieht. Die dahinterliegenden Technologien von Microsoft heißen SharePoint, SQL, Exchange und Lync Server. Da die Mehrheit der MitarbeiterInnen keinen fixen Arbeitsplatz mehr im Büro hat, muss jeder von überall aus – („my Office is where I am“) – sicheren Zugriff auf interne Dokumente haben. MitarbeiterInnen können Dokumente online und offline gemeinsam bearbeiten oder setzen über die inhouse IP Telefonanlage – Lync – einen Konferenzcall auf, wo sie ihren Desktop „sharen“. Wir sprechen also nicht mehr nur in einer Videokonferenz miteinander, wir arbeiten sogar in Echtzeit an ein und derselben Präsentation, obwohl sich die TeilnehmerInnen mitunter

geografisch gesehen sehr weit voneinander getrennt aufhalten.

Aktuell

Das Grundkonzept basiert auf drei Säulen: People, Place und Technology. Heißt so viel wie, die Mitarbeiter suchen sich ihren Raum aus, wo sie am produktivsten und erfolgreichsten arbeiten. Die Technology ist das Fundament, denn ohne die Produkte von Microsoft wäre diese Umsetzung wohl nicht möglich.

Zusammengefasst heißt das, dass Microsoft seinen MitarbeiterInnen Vertrauen und Selbstbestimmung entgegenbringt, MitarbeiterInnen eine ungeahnte Flexibilität, sowie neue Freiräume bietet. Das macht Microsoft zu einem der attraktivsten Arbeitgeber Österreichs.

Infos über das neue Arbeiten: www.dasneuearbeiten.at

Den Studierenden hat besonders gefallen, dass man für Meetings (Lehrveranstaltungen zum Beispiel) nicht mehr physisch vor Ort sein muss. Besonders in Hinblick auf überfüllte Hörsäle und Seminarräume wäre es toll, mehr Kurse online anzubieten. Die Technologie ist vorhanden und ausgereift. Doch an den Unis arbeitet man oft noch lieber mit Dinosauriern, wie zum Beispiel mit Overhead-Folien. Schafft es „das neue Arbeiten“ von Microsoft auch Unis und Fachhochschulen zu überzeugen, verstärkt auf Technologie im Unterricht zu setzen?

April 2012

Andreas Neuhold

17


Institute

18 18

J채nner April 2012 2012


Institut für Health Care Engineering mit Europaprüfstelle für Medizinprodukte

Als einzige europäische Universität verfügt das Institut und damit die TU Graz mit der Europaprüf- und Zertifizierstelle für Medizinprodukte (PMG) über eine Stelle, welche nicht nur als Prüfstelle akkreditiert ist, sondern darüber hinaus auch in Europa notifiziert ist. Dies be-deutet, dass sie ermächtigt ist, die Konformität von Medizinprodukten durch Ausstellung von Zertifikaten zu bescheinigen und somit für den gesamten europäischen Wirtschaftsraum zuzulassen. Darüber hinaus ist die PMG nun auch befugt, Qualitätsmanagementsysteme von Medizinprodukteherstellern zu auditieren und zu zertifizieren. Mit dieser „unique selling position“ kann den Entwicklern von medizinischer Soft- und Hardware an der TU Graz und den Firmen in und um Graz sowie in der Steiermark wichtiges Know-How zur gesetzeskonformen Entwicklung und Vermarktung von Medizinprodukten angeboten werden. Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Position der TU Graz und den Firmenstandort Graz und Steiermark im Bereich Biomedical Engineering zu stärken. Die Möglichkeiten zur Forschung am Menschen werden durch ethische Grundsätze enge Grenzen gesetzt. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Institut über eine Vielzahl „virtueller Patienten“ verfügt. Diese ermöglichen Humanexperimente an detailgetreuen numerischanatomischen Modellen, die die anatomischen Strukturen bis in den Millimeterbereich nachbilden und die unterschiedlichen Körpergewebe, Knochen und Körperflüssigkeiten berücksichtigen. Damit bieten sich schmerzfreie Forschungsmöglichkeiten zu Gesundheitsrisiken

nicht nur in medizinischen Anwendungen zur Patientensicherheit unter Berücksichtigung von Implantaten (z.B. bei Magnetresonanz-Untersuchungen, Hochfrequenz-Wärmebehandlung, Hochfrequenzchirurgie), sondern auch von elektromagnetischen Expositionen im Alltag (z.B. Hochspannungsleitungen, Mobilfunk). Eine besondere Herausforderung ist dabei die Modellierung der Erwärmung durch elektromagnetische Felder unter Berücksichtigung der komplexen Wärmeabfuhr- und Regulationsmechanismen. Darüber hinaus kann mit den virtuellen Menschen auch die Störbeeinflussung elektronischer Implantate (z.B. Herzschrittmacher, Cardioverter-Defibrillatoren, Insulinpumpen) untersucht werden. Eine weitere Fragestellung befasst sich mit den Aspekten des Herzkammerflimmerns durch elektrische Ströme und Entladungen (z.B. durch Defibrillatoren und Elektroschocker). Dazu wurden numerische Modelle von Herzmuskelzellen entwickelt, mit denen das zelluläre Erregungsverhalten untersucht werden kann. Darüber hinaus ist es gelungen, auch das Modell eines „virtuellen Herzens“ zu erstellen, mit dem nun die Entstehung und Ausbreitung von Herzkammerflimmern für verschiedene Reizformen analysierbar ist. Ein weiterer Forschungsbereich umfasst die Analyse der Auswirkungen der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft und der Verknappung der Ressourcen zur Gesundheitsversorgung. Dazu wurden und werden am Institut Modelle des Gesundheitssystems sowie von Gesundheitseirichtungen und Anwendungsszenarien neuer Versorgungstechnologien erstellt,

wie z.B. zur Abschätzung der Kosteneffizienz von telemedizinischen Diensten oder zur Abschätzung der künftigen Entwicklung der Anzahl von Implantationen und die daraus resultierende Kostenbelastung. Derartige Modelle ermöglichen es, Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung in Österreich frühzeitig erkennen und somit zuverlässiger planen und gegensteuern zu können. Bachelor-, Diplom- und Masterarbeiten können grundsätzlich in allen genannten Forschungsbereichen durchgeführt werden, über aktuelle Themen wird per Aushang am In-

Institute

Das Institut für Health Care Engineering befasst sich mit methodischen, medizintechni-schen, betriebstechnischen, organisatorischen, qualitätssichernden und ökonomischen Aspekten der Gesundheitsversorgung sowohl in als auch außerhalb von Gesundheitsein-richtungen unter besonderer Berücksichtigung der Patientensicherheit.

stitut und auf der Homepage informiert. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, auf die persön-lichen Interessen von Studierenden einzugehen und individuelle Arbeitsthemen zu vergeben. Vorstand: Univ.-Prof. Dipl.-Ing.- Dr. Norbert Leitgeb Stellvertreter: Assoc.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Jörg Schröttner www.hce.tugraz.at

April 2012

19


Institut für Hochspannungstechnik und Systemmanagement

Institute

Das Institut für Hochspannungstechnik und Systemmanagement wurde im Jahre 1971 gegründet. Neben dem Lehr- und Forschungsbetrieb beschäftigt sich das Institut auch mit der praktischen Durchführung von Hochspannungsuntersuchungen und -prüfungen. Im Rahmen des Lehrbetriebes werden Vorlesungen, Laborübungen und Seminare abgehalten. Weiters werden spannende Exkursionen zu Firmen und Hochspannungsanlagen organisiert, welche Studierenden einen praxisbezogenen Einblick bieten.

Neben kleineren Laborräumen stehen dem Institut auch zwei große Hochspannungshallen zur Verfügung, in welchen Experimente mit Spannungen bis in den MillionenVolt Bereich durchgeführt werden. Das besondere Schmuckstück stellt das Nikola Tesla Labor dar.

20

April 2012

Lehr-, Forschungs- und Untersuchungsbereiche:

Zu vergebende Bachelor-, Masterund Diplomarbeiten:

• Technologien und Werkstoffe in der Isolierstofftechnik • Instandhaltung und Bewertungsverfahren • Qualitäts- und Risikomanagement • Prüf- und Messtechnik, Diagnostik • Hochspannungskabel und Freileitungen • Messung und Berechnung von transienten Überspannungen • Blitzschutz für Personen, Gebäude und Energieübertragungssysteme

• Erdungsanlagen in Hochspannungssystemen - transientes Verhalten (Kontakt: Prof. Stephan Pack) • Blitzschutz von Kabeltrassen (Kontakt: Prof. Stephan Pack) • Personengefährdung durch Blitzentladungen in Abhängigkeit des Schmuckes und der Kleidung (Kontakt: Prof. Stephan Pack) • Teilverkabelung von Hochspannungsfreileitungen (Kontakt: Prof. Stephan Pack) • Teilentladungsmessung bei umrichtergespeisten Maschinen (Kontakt: Prof. Michael Muhr, Dipl.-Ing. Jürgen Fabian) • Teilentladungsmessung bei hoher Gleichspannung (Kontakt: Prof. Michael Muhr, Dipl.-Ing. Jürgen Fabian) • Aufladungsverhalten von Isolierflüssigkeiten (Kontakt: Prof. Michael Muhr, Dipl.-Ing. Julia Podesser)

• Isolationskoordination in Hochspannungssystemen • Erdungsanlagen • Dielektrische Festigkeit von Isolierungen und Isoliersystemen • Test von Isolatoren, Armaturen und Zubehör • Prüfung von Hochspannungsgeräten • Stoßspannungsprüfungen und Stoßstromprüfungen • Vor-Ort-Prüfung von Mittelspannungskabeln • Elektrische Verfahren in der Umwelttechnik • Referenzsysteme, Kalibration und Qualitätssicherung • Beratungstätigkeiten auf dem gesamten Gebiet der Hochspannungstechnik


FTW Graz

Das FTW (Forschungszentrum Telekommunikation Wien) ist ein Zentrum zur Erforschung und Entwicklung von Technologien für die Kommunikationssysteme der Zukunft. Das FTW wird als K1Zentrum im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch BMVIT, BMWFJ und die Stadt Wien gefördert. Seit September 2010 hat das FTW eine Betriebsstätte an der TU Graz.

petenzen, die in COMET und EU Projekten erfolgreich eingesetzt werden. A n w en d u n g s beispiele sind Architekturen für hocheffiziente, geschaltete Leistungsverstärker in Mobilfunksystemen, © shutterstock.com Synchronisierungsalgorithmen in der Funkkommunikation für intelligente Verkehrssysteme oder effiziente Digitalschaltungen zur Kompensation von zeitvarianten Systemen.

Forschungsprogramm Die Forschung am FTW baut die erforderlichen Kernkompetenzen auf, um alle Ebenen des Betriebs zukünftiger Kommunikationssysteme, die von Aspekten der Bitübertragungsschicht über Verbindungs- und Netzwerkschichten, Servicearchitekturen und Einzelkomponenten, bis zur Benutzerschnittstelle und User-Interaktion reichen. Das Forschungsprogramm realisiert Synergien und schafft so einen Mehrwert für anwendungsorientierte Projekte in den drei Anwendungsbereichen:

shutterstock.com

• Telekommunikation • Intelligente Transportsysteme • Intelligente Energienetze

Design“ an und betreut gerne Diplomarbeiten.

Institute

Technologien für die Kommunikationssysteme der Zunkunft

• Iterative compensation of timevarying non linear systems • Linearization of switched-mode power amplifiers • Development of new pulse-width modulation schemes • Matlab simulink system model of a pulsed transmitter

FTW Graz Diplomarbeit am FTW

TECHNOLOGIEN FÜR DIE KOMMUNIKATIONSSYSTEME DER ZUKUNFT

Das FTW bietet für Studierende Das FTW (Forschungszentrum Telekommunikation Wien) ist ein Zentrum zur Erforschung und interessanter industrierelevanter Entwicklung von Technologien für die KommuForschung im Grundlagen- als auch nikationssysteme der Zukunft. Das FTW wird als im Anwendungsbereich. Es bietet K1-Zentrum im Rahmen von COMET – Compezusammen mit dem Institut für Sitence Centers for Excellent Technologies durch gnalverarbeitung und SprachkomBMVIT, BMWFJ und die Stadt Wien gefördert. Seit munikation die Lehrveranstaltung September 2010 hat das FTW eine Betriebsstätte an der TU Graz. „Mixed-Signal Processing Systems FORSCHUNGSPROGRAMM FTW Forschungszentrum Telekommunikation Wien GmbH Die Forschung am FTW baut die erforderlichen

Kernkompetenzen auf, um alle Ebenen des Betriebs zukünftiger Kommunikationssysteme, die CEO: Prof. Dr. Wolrad Rommel von Aspekten der Bitübertragungsschicht über MitarbeiterInnen: 98 Verbindungs- und Netzwerkschichten, Servicearchitekturen und Einzelkomponenten, bis zur BeKontakt: FTW Betriebsstätte Graz nutzerschnittstelle und User-Interaktion reichen. c/o Technische Universität Graz Das Forschungsprogramm realisiert Synergien Highlight-Projekte FTW Graz Institut für Signalverarbeitung und Sprachkommunikation und schafft so einen Mehrwert für anwendungsorientierte Projekte in den drei AnwendungsbereiDas FTW Graz beschäftigt sich mit Inffeldgasse 16c, 8010 GRAZ chen: digitaler und analoger SignalverarKontaktperson: Dr. Christian Vogel gen zur Kompensation von zeitvarianten Syste- vogel@ftw.at TECHNOLOGIEN FÜR DIE KOMMUNIKATIONSbeitung in Mixed-Signal Systemen. → Telekommunikation +43 664 8269862, men. SYSTEME DER ZUKUNFT Modellierung, Identifizierung und www.ftw.at → Intelligente Transportsysteme digitale Verbesserung von MixedDas FTW (Forschungszentrum Telekommunika→ Intelligente Energienetze Signal Systemen KernkomDIPLOMARBEIT AM FTW tion Wien) ist einsind Zentrum zur Erforschung und

FTW Graz

Entwicklung von Technologien für die Kommunikationssysteme der Zukunft. Das FTW wird als K1-Zentrum im Rahmen von COMET – Compe-

Das FTW bietet für Studierente interessanter HIGHLIGHT-PROJEKTE AM FTW GRAZ April industrierelevanter Forschung im Grundlagen- als

2012

gen zur Kompensat men.

DIPLOMARBEIT AM

Das FTW bietet für industrierelevanter auch im Anwendung men mit dem Institu Sprachkommunikat „Mixed-Signal Proc und betreut gerne D

→ Iterative compen linear systems

→ Linearization of amplifiers

→ Development of schemes

→ Matlab simulink transmitter

FTW Forschungs Telekommunikat

CEO: Prof. Dr. Wo

MitarbeiterInnen 21


Events

22

J채nner April 2012 2012


Infineon Innovation Day

sind. Die Studierenden der TU Graz sowie des youngOVE Graz bedanken sich bei der Infineon Techno-

Events

Am 29. September 2011 sind einige Studierende der TU Graz der Einladung der Infineon Technologies Austria AG gefolgt und zum 10. Innovation Day nach Villach gefahren. Dieser Innovation Day wird von Infineon Austria regelmäßig veranstaltet und hat das Ziel den eigenen Mitarbeitern eine Möglichkeit zu geben, einen Einblick in die unterschiedlichen Geschäftsfelder des eigenen Unternehmens zu erhalten. Bei einer kurzen aber sehr interessanten Unternehmensvorstellung, bei der einige sehr beeindruckende Beispiele und Einsatzmöglichkeiten für die Infineon Energiespar Chips aufgezeigt wurden, ist gleich eine rege Diskussion entstanden. Im Anschluss konnten die Exkursionsteilnehmer zwei Präsentationen von Infineon Kunden und einem darauffolgendem Dialog zum Thema „our success stories – future vision“ beiwohnen. Bei diesem Dialog wurde die bedeutende Rolle von Infineon am Weltmarkt sowie das Bestreben nach der Entwicklung ständig neuer, noch energiesparenderer Technologien, die in Zukunft immer mehr von Bedeutung werden, klar erkennbar. Nach einer Werksführung durch das gesamte Betriebsgelände wurde noch die vor kurzem errichtete ETankstelle besichtigt und es bestand die Möglichkeit einer Probefahrt mit einem Elektroauto in dem natürlich die Bauteile von Infineon eingebaut

logies Austria AG recht herzlich für die Einladung zu dieser interessanten Exkursion.

Thomas Hager youngOVE Graz

April 2012

23


Energiesparlampe MovieNight des youngOVE Ich habe keine einzige. Keine einzige herkömmliche Glühbirne bei mir zu Hause. Na und? Wo ist jetzt das Problem? Wenn man so denkt und rechnet (besonders als Elektrotechniker) kann es sich schon bezahlt machen, energiesparende Geräte bei sich zu Hause einzusetzen. Um jedoch ein tolles A++ Gerät

Events

mentarfilm „Bulb Fiction“ über die Leinwand flimmern sollte. So wie viele andere vorangegangene Veranstaltungen des youngOVE, welchen man als Studentenversion des OVE betrachten kann, war auch dieser Event ein Pflichttermin, besonders für Cineasten. Nachdem sich das Kino bis auf den letzten Platz gefüllt hatte, bat der Moderator dieses Abends (Thomas Hager) die Vertreter von youngOVE (Daniel Herbst) und IEEE Student Branch Graz (Markus Wobak) noch um einige Worte. Sie erzählten von vergangenen Veranstaltungen, erklärten die Tätigkeiten und Interessen ihrer Vereine und gaben zum Schluss noch einen Vorgeschmack auf kommende Events. Nach gut 15 Minuten hieß es dann: Film ab! So, nun mal ein paar kurze Worte dazu, was mir vom Inhalt des Films in Erinnerung geblieben ist.

zu erstehen, muss man schon tiefer ins Börserl greifen. So ist es auch beim aktuellen Trend der „Energiesparlampe“, denn die kostet schon mal das 10-fache einer normalen Glühbirne, aber bringt immerhin bis zu 80% Energieeinsparung im Vergleich zu einer äquivalenten Glühbirne. Wenn es nicht auch noch eine „dunkle Seite“ der Energiesparlampe geben würde. Am Dienstag, den 22. November 2011, um 18:30 Uhr, lud der youngOVE Graz zur „Movie Night” in das Rechbauerkino ein, wo der Doku-

24

April 2012

Mit der EuP-Rahmenrichtlinie (2005/32/EC) vom 6. Juli 2005 wurde die Schaffung von Kriterien und Anforderungen für zukünftige ökologische Anforderungen an energiebetriebene Produkte festgelegt. Darunter fällt auch die herkömmliche Glühbirne. Seit September 2009 ist der Verkauf von Glühbirnen mit mehr als 100W verboten und bis September 2012 müssen auch die 40W und bis 2015 die 25W Birnen vom Markt genommen sein, so zumindest sieht es der Fahrplan vor. Genau genommen, handelt es sich offiziell nicht um ein Verbot, vielmehr wurde die Richtlinie aber so formuliert, dass sie de facto ein Verbot darstellt. So endet also die Ära der Glühbirne nach 130 Jahren, zumindest wenn es nach dem Willen der EU geht. Allerdings werden immer mehr Stimmen laut, dass die Alternative zur Glühbirne, die Ener-

giesparlampe, nicht das Gelbe vom Ei sei. Von Umweltbedrohung, über Kartellmachenschaften bis hin zu medizinischen Aspekten reicht das Repertoire der Kritiker. Der Film „Bulb Fiction“ darf durchaus als äußerst kritisch und aufständisch eingestuft werden. Er versucht dem Zuseher klare Fakten, wenn auch gleich ein wenig überspitzt und theatralisch, zu übermitteln und appelliert eigentlich von Anfang bis Ende an unseren Verstand. Von der Entstehung bis hin zum Vertrieb der ersten Glühbirnen, der Vermarktung der Birnen und Regulierung des Marktes, dem Aufbau einer Energiesparleuchte, dem lebensgefährlichen Quecksilber, den großen Machenschaften und den verwirrenden Konstrukten aus EU und Politik sowie Umweltschützern, den Kartellabsprachen, den realen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt bis hin zu verschönten Produktbezeichnungen ist alles in diesem Film enthalten. Die Energiesparlampe braucht Quecksilber um ihre Leuchtkraft zu entwickeln. Kurz erklärt: Das Quecksilber verdampft beim Einschalten der Lampe und im gasförmigen Zustand wird UV-Strahlung emittiert, welche dann durch die Beschichtung der Innenseite des Glaskolbens in sichtbares Licht umgewandelt wird. Seitens der Hersteller sagt man zwar, dass nicht viel Quecksilber verwendet wird, aber man muss sich schon fragen warum einerseits Fieberthermometer und Barometer - wo auch Quecksilber zum Einsatz kam - verboten wurden, und auf der anderen Seite wir nun wieder verpflichtet sind, diesen umweltbedrohlichen Stoff in unseren vier Wänden zu tolerieren? Auch für den Ernstfall, wenn eine Lampe im eingeschalteten Zustand kaputt geht, will gesorgt sein. Es gibt dazu seitenweise Ausführungen, was in so


zu sagen: Geld regiert die Welt! Ein weiterer Schwerpunkt dieses Kino-Dokumentarfilms war auch der Einfluss und die Wichtigkeit des Lichts für den Menschen. So wurde beispielsweise anschaulich gemacht, dass das Farbspektrum einer Energiesparlampe kein kontinuierliches ist. Es sind meistens 3 oder 5 energetische Spitzen im Spektrum

nicht flimmerfrei sind, wird ebenfalls im Film dargestellt. (Hinweis: Versucht einmal durch eure Handykamera verschiedene Energiesparlampen darauf zu untersuchen. Was seht ihr?) Von den Auswirkungen des von der Steuerelektronik ausgehenden Elektrosmogs möchten die Hersteller natürlich auch nichts wissen.

nicht betreten, keinen Staubsauger verwenden, sondern die Splitter mit steifer Pappe aufsammeln und alle zur Entfernung verwendeten Gegenstände in einen luftdichten Behälter geben, diesen zur Problemstoffsammelstelle bringen.) Des Weiteren wurde im Film vom sogenannten „Phoebus Kartell“ berichtet. Diese Gruppierung aus international führenden Glühlampenherstellern hatte zum Ziel, einen Kompromiss zwischen hoher Lebensdauer und hoher Lichtausbeute von Glühlampen zugunsten höherer Verkaufszahlen festzulegen. So wurde damals vereinbart – wir sprechen vom Jahr 1924, und u.a. von Firmen wie GE, Osram oder Phillips – dass unsere Glühbirne eine garantierte Lebensdauer von 1000 Stunden haben solle. Selbst Thomas Edisons Glühbirnen brachten in späteren Versuchsjahren über 1000 Stunden Brenndauer zusammen. Da bleibt einem nur noch

enthalten. Auch die Farbtemperatur unterscheidet sich in den meisten Fällen von einer herkömmlichen Glühbirne. Der Mensch braucht Tageslicht. Die Glühbirne kommt einer Nachahmung des natürlichen Lichts am Nächsten. Ein Mangel an Licht kann unter anderem Depressionen, Knochenschwund und andere Krankheiten zur Folge haben. Künstliches Licht mit einem sehr ausgeprägten Blauanteil, so wie ihn Energiesparlampen (auch warmweiße) aufweisen, unterdrückt die Bildung von Melatonin, welches u.a. für den Tag-Nacht-Rhythmus verantwortlich ist. So kann es zu Einschlaf- und Schlafstörungen kommen. Noch kaum erforscht sind die Auswirkungen des hochfrequenten Flimmerns auf den Menschen. Viele Hersteller werben mit dem Prädikat „flimmerfrei“. Dass zumindest jene Lampen, die wir als „normale“ Haushaltskunden erwerben können,

Noch sind meine Energiesparlampen in Betrieb. Man muss ja nichts überstürzen. Oder? Immerhin beruhigt uns der Pressesprecher eines Herstellers mit den folgenden Worten:

Events

einem Fall zu tun ist, denn Quecksilber ist im gasförmigen Zustand hoch giftig und, wenn die Lampe zu Bruch geht, verdampft es unverzüglich. Ich zum Beispiel wusste bis dato nicht, welches Prozedere mit dem Bruch einer solchen Lampe einhergeht. (Hinweis: Fenster öffnen, sofort den Raum verlassen und mindestens 15 Minuten lang

„Glühlampen flimmern nicht, emittieren keinen Elektrosmog und haben einen sehr geringen Anteil an blauem Licht. Ihre Wirkung auf den Menschen ist ähnlich wie die von Feuer oder von der untergehenden Sonne: Die Produktion von Melatonin wird angeregt, der Mensch entspannt sich. Das ideale Licht am Abend.“

Martin Mandl

April 2012

25


Welcome Days Sommer 2011

und die Biomedical Enineeringstudenten, im Hörsaal B von Prof. Leitgeb, den Studiendekanen der jeweiligen Richtung, begrüßt und eine kurze Einführung in ihr Studium gegeben.

hatten. Es haben sich aber glücklicherweise alle Lehrveranstaltungsleiter bereit erklärt, ihre Termine abzusagen, oder zu verschieben, sodass unsere neuen MitstudentInnen ohne Probleme an den Welcome Days teilnehmen konnten. Nach dem allgemeinen Teil wurden die ElektrotechnikstudentenInnen im Hörsaal G von Prof. Fickert

Danach hatten wir, die Studienvertretung, die Gelegenheit uns bei den Erstsemestrigen vorzustellen und ihnen, unter anderem, mit dem Erstsemestrigentutorium und den Tutoren vertraut zu machen. Im Anschluss wurden noch Welcome Packages verteilt und alle zu einem Buffet eingeladen.

Während der Präsentation von Prof. Leitgeb haben wir erstmals von Unregelmäßigkeiten in der STEOP von Biomedical Engineering gehört, welche bis jetzt – so gut es ging –

Events

Die Welcome Days der TU-Graz fanden letztes Jahr am 5. und 6. Oktober statt. Durch einen Führungswechsel im Rektorat war es leider nicht geplant, dass die Erstsemestrigen zu dieser Zeit vorlesungsfrei

Daniel Hackhofer

26

April 2012

beseitigt wurden. Sollten in Zukunft Probleme solcher Art auftreten, würden wir euch bitten uns sofort zu informieren. Denn je früher wir davon wissen, desto früher kann soetwas gelöst werden.


Glühweinstand

Kurz vor den Weihnachtsferien war es wieder soweit und wir, die Studienvertretungen ET&BME, luden zum gemütlichen Glühweintrinken und Würstlessen an unseren Stand. Ein großes Dankeschön an alle Besucher und Helfer, die auch heuer wieder dafür gesorgt haben, dass der Glühweinstand ein voller Erfolg wurde und wir hoffen, dass wir Euch

auch in der nächsten Weihnachtszeit die kalten Tage wieder mit Glühwein und kleinen Snacks etwas versüßen können.

Events

Diesmal nicht wie jedes Jahr nur in der Inffeldgasse sondern auch im Innenhof der neuen Technik. Von 11:00 bis 21:00 Uhr wurde fleißig Glühwein ausgeschenkt und dabei über 300 Liter Glühwein an die Studierenden verteilt. Mit den Sammelkarten konnte jeder 6 Glühwein gratis genossen werden, was auch viele Studierende gerne in Anspruch nahmen und diese sich im Laufe des Nachmittages füllten. Bis in den späten Abend wurde gesellig beisammen gestanden und sich gemeinsam nach Absolvierung der letzten Prüfungen auf die bevorstehenden Ferien und Feiertage eingestimmt.

Sonja Lanthaler

April 2012

27


Erstsemestrigentutorium Seminar

Ich war auch von den Leuten sehr überrascht: Ausnahmslos war jeder und jede gewillt sein bzw. ihr Bestes zu geben, um konstruktiv am Seminar mitzuarbeiten. Abends wurde es auch geselliger und so lernten wir uns untereinander besser kennen. Gegen Ende des Seminars verstand

ren Hartwig Brandl und Eva Daum, beide erfahrene Trainer und waren einige Jahre in der ÖH tätig. Trotz aller Vorbereitungen war ich Anfangs etwas skeptisch: Wie motiviert sind die Leute? Bringen die Trainer das ganze Programm gut über die Bühne? Zu meiner Verwunderung klappte alles wie am Schnürrchen: Hartwig und Eva wussten uns von Anfang an zu fesseln. Im Eiltempo erarbeiteten wir viele Themenblöcke: ÖH-Struktur, Studienbeihilfen, Gruppendynamik, etc.pp. Wir probten auch gemeinsam unsere erste Tutoriumseinheit durch mit allen möglichen Eventualitäten.

sich jeder mit jedem sehr gut und wir fühlten uns wie eine Einheit. Gewappnet mit Informationen und

Events

Wie jedes Jahr gab es auch heuer im Sommer das ES-Tutoren Seminar. Dieses Mal wurde mir die Aufgabe erteilt gleich für drei Studienrichtungen (ET, BME und VT) ein solches Seminar zu organisieren. Tatort war das JUFA Bruck/Mur vom 17.20. September. Unsere Trainer wa-

Johannes Steininger STV-Verfahrenstechnik

28

April 2012

einem soliden Plan, wie das ES-Tutorium auszusehen hat zogen wir ins neue Semester. Auch weit nach dem Seminar stehen wir alle noch im regen Kontakt und die Zusammenarbeit unter den drei Studienvertretungen hat sich inten-

siviert. Ich hoffe, dass auch in kommenden Jahren es so weiter geht. An dieser Stelle möchte ich nochmals unseren Trainern Hartwig und Eva sowie allen Beteiligten für dieses schöne Erfahrung danken!


ES - Tutorium

Um der neuen Generation von Elektrotechnikern und Biomeds einen optimalen Start ins Studium zu ermöglichen, wurden die angehenden Tutoren bestens auf ihre Aufgabe vorbereitet. Innerhalb von drei intensiven Seminartagen vermittelten die Leiter allerhand Wissenswertes über die Leitung eines Tutoriums sowie den Umgang mit den Erstsemestrigen-Gruppen. Außerdem galt es das Wissen über Themen wie ÖH, Universitätsstruktur, Kriterien für Förderungen und Studienbeihilfe zu vervollständigen bzw. aufzufrischen. Komplettes Neuland betraten die Erstsemestrigen-Tutoren in spe in Sachen neuer Studienplan und mit WS 2011 eingeführte Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP). Im Rahmen der Welcome Days hieß es für die Tutoren Stellung im 324er beziehen. Bevor es zum Kennenlernen mit ihren Schützlingen kam, galt es erst einmal Brote zu streichen und Welcome-Packages – auch heuer wurden von diversen Firmen wieder Blöcke, Stifte und Post-its gespendet – zu schnüren. Mit der Verteilung der Willkommens-Sackerln war das Eis schnell

gebrochen. Nach einer Einführung des Studiendekans, ein paar Worten des Vorsitzenden der Studienvertretung und einer kurzen Vorstellungsrunde der Tutoren konnten sich die „Tutlinge“ am Buffet stär-

rung. Fixpunkte wie Bibliothek, ÖH, Copy-Shop und Mensa wurden erkundet und zahlreiche Fragen beantwortet. Heuer neu wurde für die Studienanfänger die Möglichkeit geschaffen, sich wöchentlich

ken und für das Tutorium anmelden. Zwar zeichnete sich bereits bei der Voranmeldung ein großes Interesse ab, trotzdem waren die Tutoren begeistert über das Engagement der Erstsemestrigen das konstant über die wöchentlichen Treffen hinweg anhielt. Selbst die Technik – zwischenzeitlich traten Probleme mit der Mail-Verteilerliste auf - tat der positiven Stimmung keinen Abbruch. In Zeiten von Facebook lag es freilich auf der Hand, auch diese Plattform zur Vernetzung von Erstsemestrigen und Tutoren zu nutzen.

in Mathe-Lerngruppen zusammenzufinden und gemeinsam an der Lösung der Übungen zu tüfteln. Zugegeben – Lernen allein ist nicht alles. So führten die verantwortungsbewussten Tutoren die, nicht nur an der TU sondern mitunter ebenso in Graz, Unkundigen auch ins studentische Nachtleben ein. „Studien“ in Billard spielen, Glühwein trinken, Pizzabausätze ausfüllen und Univiertel unsicher machen überzeugten wohl noch den letzten Skeptiker, dass er mit seinem Studium die richtige Wahl getroffen hat.

Events

„Was macht man als Elektrotechniker in einem Zeichensaal?“ und „Welcher Gattung gehören wohl egiraffen an?“ Auch wenn die Höhersemestrigen mittlerweile über die eigene anfängliche Ahnungslosigkeit schmunzeln können, ist sie ihnen noch mehr als bewusst. Durchwachte Nächte in Programmieren sind genau so wenig in Vergessenheit geraten wie das erste gemeinsame Prüfungsbier. Für einige von ihnen waren diese Erinnerungen mit ein Grund sich als ErstsemestrigenTutoren der Studienanfänger anzunehmen.

Beim ersten Treffen lag die Priorität auf der räumlichen Orientie-

Julia Eichberger

April 2012

29


International

30

J채nner April 2012 2012


ERASMUS Erfahrungsbericht Cranfield University School of Engineering und School of Management sind international sehr angesehen. Generell genießt Cranfield University weltweit einen guten Ruf.

Die Universität

Unterkunft

Cranfield University liegt etwa 75km nordwestlich von London zwischen Oxford und Cambridge. Der Universitätscampus ist ländlich gelegen und von kleineren Dörfern umgeben. Die nächst gelegenen größeren Städte sind Milton Keynes und Bedford, welche gute Bus- und Zugverbindungen bieten, sowie Einkaufsmöglichkeiten und einige Pubs, Bars und Clubs. Die Cranfield University bietet nur Master- und Doktorats-Studien an und ist dafür bekannt überdurchschnittlich viele Forschungsmittel aus der Industrie zu akquirieren. Besonders die

Für die Unterkunft stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung. Ich würde empfehlen direkt auf dem Campus zu wohnen. Es gäbe zwar auch die Möglichkeit Off-Campus zu wohnen, allerdings ist es meist eine mühselige Alternative. Ein Beispiel für eine Unterkunft Off-Campus wäre eine Wohngemeinschaft im Cranfield Village, Bedford oder Milton Keynes. Allerdings ist man dann auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein eigenes Auto angewiesen. Die öffentlichen Verkehrsanbindungen sind eher bescheiden ausgebaut. Fahrräder sind außerhalb

größerer Städte eher unüblich. Aufgrund der schmalen Straßen und fehlender Radwege ist das Radfahren auch nicht ganz ungefährlich. Die Off-Campus Unterkünfte sind im Allgemeinen etwas billiger, jedoch fallen zusätzlich Fahrtkosten an, sodass es auf dasselbe hinaus-

International

Im Rahmen des ERASMUS Double Degree Program habe ich zwei Semester an der Cranfield University studiert und werde in diesem Bericht von meinen Erfahrungen erzählen, sowie Tipps für zukünftige Double Degree - StudentInnen aus Graz geben.

läuft. Auch die Freizeitaktivitäten mit anderen Studenten sind eingeschränkt, wenn man nicht direkt auf dem Campus wohnt. Sobald man ein Angebot für einen Studienplatz bekommen hat, kann man sich online für eine Campus Unterkunft bewerben. Diese werden dann zentral vergeben. Es ist zu empfehlen sich schnellstmöglich zu bewerben, da die besten Angebote nach kürzester Zeit vergeben sind. Die verfügbaren Optionen für eine Cranfield Campus Unterkunft können online auf der Cranfield Website angeschaut werden.

April 2012

31


ERASMUS Erfahrungsbericht Cranfield University Die verfügbaren Optionen für eine Cranfield Campus Unterkunft können online auf der Cranfield Website angeschaut werden. Ich selbst habe in Stringfellow Hall gewohnt. Die Vorteile sind, dass das Badezimmer und die Küche größer sind. Die Nachteile sind, dass die Fenster sehr groß sind und je-

International

der hineinschauen kann, wenn die Vorhänge nicht geschlossen sind. Dadurch kann es auch im Sommer relativ warm werden. Preislich gesehen ist die Unterkunft Mitchell Hall die günstigste, allerdings ist man immer an Essenszeiten gebunden, die Küche ist an Feiertagen geschlossen und man muss auf andere Restaurants ausweichen. Lanchester Hall und die shared Houses bieten ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, wenn man nicht allzu viel Wert auf ein eigenes Bad legt. Im Vergleich der beiden „luxus“ Unterkünfte Stringfellow Hall und Chilver Hall, ist wohl Chilver Hall mehr zu empfehlen, da man mehr Privatsphäre hat (die Fenster sind kleiner), jedoch ist das Badezimmer wesentlich kleiner. Finanzen Die Cranfield University beziffert die anfallenden Kosten für ein Studienjahr pro Person mit etwa 8500-

32

April 2012

9000£, was durchaus realistisch ist. Sowohl Unterkunft als auch Nahrungsmittel sind im Vergleich zu österreichischen Verhältnissen teurer. Das Double Degree Stipendium deckt nicht alle Unkosten ab. Durch das ERASMUS Stipendium werden die gesamten Studiengebühren erlassen. Die meisten österreichischen Banken haben eine Vereinbarung

mit England, sodass man keine weiteren Gebühren für die Abhebung von Geld an den Geldautomaten bezahlen muss, allerdings sollte man dies vorher mit seiner Bank abklären. Für die Bezahlung der Unterkunft ist ein Englisches Konto zu empfehlen. Direkt am Campus steht eine Bank (NATWEST) zur Verfügung. Ausstattung & Freizeitangebot Der Campus bietet zahlreiche gut ausgestattete Computer-Räume und eine Bibliothek. In der Bibliothek können kostenlos Papers und Bücher ausgeborgt werden. Am Universitäts Campus befinden sich zahlreiche Sporteinrichtungen wie Indoor- und Outdoor-Fußballfelder, Fitnessstudio, Tennis- und Squash Courts, sowie Rugby/Football und Kricket Felder. Außerdem werden diverse Fitness-Kurse und einige Funsportarten, wie Ultimate Frisbee und Poledancing-fitness,

angeboten. Die meisten dieser Angebote sind nicht kostenlos aber durchaus erschwinglich. Des Weiteren werden verschiedene Sprachkurse, kulturelle Veranstaltungen und Ausflüge (z.B. nach Oxford, Cambridge etc.) angeboten. Auf dem Campus befinden sich zwei Pubs in denen regelmäßig Partys stattfinden, welche oft schon mit Pre-partys in den Küchen beginnen und in After-kitchen-partys enden. Kein Zwang aber einfach ein Muss, dies einmal zu erleben. In den zwei anliegenden größeren Städten, Milton Keynes und Bedford, befinden sich weiter Pubs, Bars und Clubs, sowie Kinos, Bowling, Laser Tag und sogar eine Indoor-Skihalle. Von Milton Keynes aus fahren etwa im 15min Takt Züge, die nach ca. 35min London-Euston erreichen. Ein Tipp: egal ob Zug oder Bus, immer gleich ein Retour-Ticket mitkaufen, da es dann um ein Vielfaches billiger ist, auch wenn es erst eine Woche später zurückgehen soll.

Vorlesungen & Prüfungen Die angebotenen Cranfield Kurse differieren stark in ihrer Struktur (je nach Abteilung). Eines haben sie jedoch gemeinsam: die Vorlesungen sind in einzelne Module eingeteilt. Ich selbst habe Medical Diagnostic studiert, dies gehört zu den HealthKursen. Jeder Health-Kurs besteht aus 10 Modulen zu je 5 ECTS, 2 Prüfungen und einer abschließenden Masterarbeit. Die einzelnen Module sind von der Universität vorgegeben und werden jeweils in einem einwöchentlichen Block abgehalten. Jedes Modul wird mittels einer schriftlichen Arbeit benotet und abgeschlossen. Jede zweite Woche ist vermeintlich frei, jedoch sollte man diese Zeit nutzen um die aufgegebenen Arbeiten fertig zu stellen. Bei


Fazit Insgesamt habe ich den Aufenthalt in Cranfield sehr genossen und viele neue und wertvolle Erfahrungen sammeln können. Cranfield ist eine stark international ausgerichtete Universität und man findet Menschen fast jeder Nationalität am Campus. Die größten Gruppen bilden: Inder, Chinesen, Spanier und Franzosen. Viele Deutschsprachige findet man allerdings nicht. Dies „zwingt“ einen sich mit der englischen Sprache auseinander zuset-

zen und seine Sprachkenntnisse rapide zu verbessern. Bevor man sich für ein ERASMUS Studium an der Cranfield Universität entscheidet, sollte man sich über einige Punkte im Klaren sein: Das Studium zielt darauf ab, einen kompletten Master in einem Jahr abzuschließen und diesen bekommt man nicht geschenkt. Da nicht nur einzelne Kurse angeboten werden, sondern das ganze Studium komplett abgeschlossen wird, muss jedes Modul positiv absolviert werden. Sollte man ein Modul nicht positiv beenden, darf man zwar das Studium fortsetzen, jedoch muss man diesen Kurs im nächsten Jahr zu einer bestimmten Zeit wiederholen. Selbiges gilt auch für die Prüfungen und die Masterarbeit. Dadurch kann sich ein positiver Abschluss und ein erlangen des MSc an der Cranfield Universität um bis zu ein Jahr verschieben. Das Notensystem ist anders als in Österreich. Noten von mehr als 70% werden nur sehr selten vergeben und kennzeichnen überragende Leistungen. Am Ende werden die Noten gemittelt und mit einem Durchschnitt von über 70% bekommt man schon einen ausgezeichneten Erfolg (Distinction). Sollte der Durchschnitt sich über 60% befinden, befähigt dies dazu eine Doktorarbeit in England durchzuführen. Des Weiteren liegt der Campus relativ isoliert von der Außenwelt. Obwohl die Rate an Verbrechen und Gewalttaten sehr gering ist, ist man auch hier nicht davor geschützt. So kam es einige Male vor, dass Wäsche bzw. Essen aus dem Waschsalon bzw. den Küchen gestohlen wurde. Allerdings ist die Security

sehr schnell zur Stelle und auch die fehlenden Wertgegenstände werden ersetzt. Wer vorwiegend feiern bzw. das Land erkunden möchte, sollte sich besser ein anderes Ziel als Cranfield suchen, da das Studium in Cranfield nicht viel mit dem zu tun hat, was oft über ERASMUS Aufenthalte verbreitet wird. Ich selbst konnte mein Englisch sehr stark verbessern, allerdings, ist dies oft sehr schwer, da der Großteil

der Studenten keine native Speaker sind. Allerdings hat man nach einem Jahr auch kein Problem mehr die einzelnen Akzente der verschiedensten Nationalitäten auseinander zu halten und zu verstehen. Mein Fazit: auch wenn es manchmal schlechte Tage gab, wo nicht alles so glatt lief, habe ich den Aufenthalt sehr genossen, bereue nichts und empfehle jedem, der sich gerne weiterbildet und auch Interesse an den verschiedensten Nationalitäten hat, ein Jahr Cranfield.

International

diesen Aufgaben handelt es sich entweder um wissenschaftliche Ausarbeitungen zu den verschiedensten Themen oder Gruppenarbeiten, mit anschließender Präsentation. Nachdem alle Module abgeschlossen wurden, hat man ca. 1 Woche Zeit sich auf die Prüfungen vorzubereiten. Der erlernte Stoff aller 10 Module wird durch einer Prüfung abgefragt. In der zweiten Prüfung soll mittels eines Artikels gezeigt werden, dass man wissenschaftliche Artikel richtig ausarbeiten, zusammenfassen und verstehen kann. Zu guter Letzt, ist der Sommer für die Masterarbeit reserviert. Kurz nach den Prüfungen werden Listen ausgegeben, aus denen man seine Masterarbeit wählen kann. Diese Liste setzt sich aus den Vorschlägen der Mitarbeiter und einigen Firmenangeboten zusammen. Eigene Themenvorschläge werden in Cranfield allerdings auch gerne gesehen. Insgesamt hat man nicht länger als 4 Monate Zeit um seine Masterarbeit fertigzustellen. Den Abschluss der Arbeit bildet eine 15 minütige Präsentation und eine 5 minütige Fragerunde. Die Abschlussfeier (The Graduation) findet jedes Jahr im Juni für die Absolventen des Vorjahres statt.

Andrea Schmölzer

April 2012

33


Schulbauprojekt Moçambique Eye-opener! Wer jemals in dieser Region Afrikas war, weiß, wie kraftvoll, talentiert und leidenschaftlich die Bewohner dieses Erdteils sind. Um diese Stärken nachhaltig zu Nutzen fehlt dem Land ein wertvolles Gut. Bildung! Das unabhängige Projekt „Criança para Criança - Kinder für Kinder“ baut in Quelimane, Moçambique eine Schule für 800 Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren. Immer schon hatte ich großes Interesse an dem Schulbauprojekt der in Kopfingerin Theresia Kainz. Resi arbeitet schon seit 2004 mit ihrer Familie an dem Schulbauprojekt. Das Projekt ist durch den Kontakt mit dem aus Moçambique stammenden Pater Dr. Miguel Moto, der in Kopfing Pfarrvikar war, entstanden.

Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Wirtschaft usw. einen enormen Entwicklungsrückstand und zählt zu den ärmsten Ländern der Welt (170 von 173 Rang im Jahr 2000 beim Menschlichen Entwicklungsindex des UNDP). Will man hier leben, sei es auch nur für einige Wochen, muss man viele

Spendenkonto: Kontoname: Crianca para Crianca BLZ:34455, Kontonummer: 36680411

International

34

Anfangs stand die Idee mitzuarbeiten. Entwicklungsarbeit - Warum nicht? Entscheidungsfaktor für mich diese Reise anzutreten war der Gedanke, die Chance so etwas zu machen, nie wieder zu bekommen. Wer einmal in die leuchtenden Augen von Schulkindern neben dem unendlichen Leid auf den Straßen gesehen hat, dessen Herz bleibt bei diesen Menschen und man will helfen ... Willkommen im Team! Durch die portugiesische Kolonialzeit, den langen Unabhängigkeitskrieg, den Abzug portugiesischen Kapitals bei der Unabhängigkeit 1975 sowie einen neuen bis 1992 dauernden Bürgerkrieg hat das Land in fast allen Belangen wie

April 2012

Gewohnheiten fallen lassen. Gegessen wird nicht wenn man Hunger hat, sondern wenn man etwas bekommt. Will man sich Waschen gilt dasselbe. Darum war es uns auch wichtig für die Kinder in unserer Schule neben der guten Ausbildung auch täglich eine warme Mahlzeit und die Möglichkeit einer wöchentlichen Duschgelegenheit zu bieten. Außerdem gibt es 50 Kinderbetten für den Mittagsschlaf der Kleinsten. Ab dem Alter von ca. 5 Jahren beginnen die Kinder mit dem Unterricht an der Schule der sich in eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe teilt. Die fertiggestellten Teile der Schule werden bereits

genutzt und zurzeit besuchen 379 Kinder die Schule. Für weitere 30 Kinder unter 5 Jahren, die Großteils aus sehr schwierigen Verhältnissen kommen (Waisenkinder, HIV-Positive Eltern, ...), gibt es die Möglichkeit des ganztägigen Kindergartens. 10 Lehrer sind um das Wohl der Schüler bemüht, ganz besonders freut mich, dass wir mittlerweile auch einen Englischlehrer an unserer Schule organisieren konnten, sodass die Kinder neben ihrer Muttersprache portugiesisch auch eine Fremdsprache lernen. Das Erdgeschoss ist zur Gänze fertig, auch die Malerarbeiten sind abgeschlossen. Jetzt fehlt nur noch ein Wassertank, um die Toiletten und Duschen immer mit Wasser speisen zu können. Es ist geplant, den 1. Stock innerhalb von drei Jahren auszubauen. Unser vorrangiges Ziel besteht derzeit darin, bis Mitte Jänner zwei Klassenräume fertigzustellen, damit unsere Schüler in die nächste Klasse aufsteigen können. Die gesamten Kosten für diese zwei Klassen werden sich auf 9.500 Euro belaufen. Die auf der Baustelle neben dem Schulbetrieb arbeitenden Männer sind froh über diese Arbeitsstelle. Man erkennt jeden Tag neue Fortschritte und die Arbeiter freuen sich wenn man ihnen kleine technische „Arbeitstricks“ zeigt, die bei uns jeder kennen würde aber in Moçambique einfach noch keiner gesehen hat.


Mit den Geldern, die sich zusammensetzten aus Personenspenden aus unserer Heimatgemeinde Kopfing und aus Zuschüssen vom Entwicklungsfond des Landes Oberösterreich, finanziert sich der Bau des Schulgebäudes. Dazu gehören neben dem Neubau auch Tische und Sitzgelegenheiten, Toiletten, Duschen, Küche und Inventar. Der tägliche Schulbetrieb mit den Personalgehältern, Betriebskosten des Gebäudes und allfälligen Kosten wie Strom, Wasser und Essen finanziert sich durch die von den Eltern gezahlten Schulgelder selbst. Interessant ist aber wie das im Detail funktioniert: Für mich anfangs unvorstellbar war, dass Eltern die es sich leisten können mehr Schulgeld zu bezahlen als Eltern die nichts besitzen und nur einen Teil Zahlen. Aber ja, das funktioniert. Der springende Punkt, der dies ermöglicht, ist die hohe Qualität der Ausbildung in der Schule. Privatschulen sind nur für die Reichsten des Landes bezahlbar und öffentliche Schulen sind zwar leistbar, doch nur von schlechter Qualität. Die reichen Eltern nehmen es in Kauf für die Ärmsten das Schulgeld zu zahlen um Ihren eigenen Kindern auch ein gute Ausbildung zu ermöglichen. Kontrolle auf persönlicher Vertrauensbasis. Würde das in Europa funktionieren?

Durch die für die meisten leistbaren Schulgelder in Höhe von 600 Metical pro Monat (ca.15EUR) und den

diesem Land ist die Chance auf ein Studium gleich Null. Bis dato war für mich mein Studium mehr als

sehr hohen Ausbildungslevel, ist die Schule weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und jeder will seine Kinder zu uns schicken. Während der Anmeldezeit zu Beginn des Schuljahres wird Schlange gestanden, wurde uns erzählt, denn das Aufnahmeverfahren geht nach dem „first come first serve“ Prinzip.

„Versuch“ mit der Option wieder ins Berufsleben einzusteigen geplant. Nun weiß ich, dass die Möglichkeit zum Studium ein großes Privileg ist, und ich es nutzen will! Ein sehr guter Freund meinte zu mir: „Wenn diese Reise deine Entscheidung zum Studium fixiert hat, war sie jeden Euro wert!“

Hatte man während der Reise wieder einmal die Chance, einen Übersetzer anwesend zu haben oder es konnte jemand der Einheimischen Englisch sprechen, so musste man diese Situationen natürlich sofort nutzen. Eine der ersten SmalltalkFragen die man stellte war oft was man beruflich mache. Die Reaktionen auf meine Antwort hat die nächsten Jahre meines Lebens stark geprägt, denn die Menschen in Moçambique staunen nicht schlecht wenn man Ihnen sagt, man mache ein technisches Studium. In

Bilder sagen oft mehr als 1000 Worte heißt es und man kennt die Bilder von Armut und Leid in Afrika nur zu gut. Fast so gut, dass man leider oft nur mehr inflationär darüber schaut. Von den Zuständen zu wissen ist etwas anderes als die Situation selbst mitzuerleben. Dies durfte ich am eigenen Leib fühlen und bin sehr dankbar für diese neuen Facetten der Welt die ich kennen lernen konnte und ich werde das Projekt so gut ich kann auch weiterhin betreuen und unterstützen.

International

Eine unserer Arbeiten war es unter anderem auch die Baufirmen, von denen das Baumaterial und Inventar geliefert wurde, zu besuchen und ihnen als „weiße Geldquelle“ die Sicherheit zu geben, dass die teilweise vorgestreckten Materialien auch bezahlt werden. Um das Baumaterial vor Dieben zu bewachen haben wir uns auch einen Wachhund für die Schule angeschafft, der untertags in den Pausen auch zum spielen da ist.

Joe Niedermayer

April 2012

35


Kultur 36

J채nner April 2012 2012


Zuckerkinder

Zuckerkinder ist eine (Wiener) Band die im Frühjahr 2011 von Mira Lu Kovacs, Christian Hummer und Raffael Weissensteiner ins Leben

Dies wird zum einen mit „Hybrid Beats“ erreicht. Die Essenz der vormals elektronischen Beats wird am akustischen Schlagzeug gespielt,

Den Grundstein gelegt, hat nun Christian Hummer die Aufgabe durch geschickte Orchestrierung die harmonische Breite zu füllen, den

Bass-Drum (infolge Base genannt) und gelegentlich Snare-Drum über eine MPC-500 getriggert um die Wucht einer Club-Base nicht zu verlieren. Dabei bleibt natürlich offen wie dezent, aggressiv oder legere die Beats gespielt werden. Auf der MPC stehen auch noch zusätzliche Backing-Beats zur Verfügung und eine Menge „Klangentfremder“ die geschmacksvoll angewendet werden.

Bass zu unterlegen und das Rohmaterial bereit für den Hauch des Lebens zu machen. Geschickt, bescheiden und herzzerreißend legt sich Mira Lu Kovacs´ Stimme - verziert und verzerrt durch Effekte - über das Klangbild. Jetzt, da die Musik lebt wird Energie verschoben zwischen den drei Musikern und nach Bedarf überdimensioniert, verschluckt oder ausgeglichen.

Zuckerkinder entstand aus der Idee, die unter Elechno produzierten Tracks als Live Band auf die Bühne zu bringen. Mit Christian Hummer an den Synths fand sich ein Weg diese Idee umzusetzen. Zuckerkinder gehen einen schmalen Grat zwischen dem kalten Klang elektronischer Musik und der unberechenbaren Hitze von lebendigen Musikern im schlichten Outfit von Popmusik. Versucht wird mit wenig – und vergleichsweise durchsichtigen Mittel – den vollen Klang einer Studioproduktion Live zu vermitteln, ohne dabei „quantisiert“ sein zu müssen.

April 2012

Kultur

gerufen wurde. Raffael und Mira sind bereits seit langem gemeinsam am Musizieren. Sie traten 2004 erstmals mit einer Akusitk-Jazz Band in der Wiener Arena auf. Der Weg führte die Beiden über Funk und free Jazz zum Techno. Als TechnoDuo feierten sie ihr Debut unter dem Namen Elechno 2008 im Chelsea.

zuckerkinder.blog.com

37


Free Partys for free People Die geschichtliche Entwicklung der Free Tekno-Bewegung: „Egal ob Punk oder Techno, ob HipHop oder der frühe Rock, all diese Strömungen haben im Underground begonnen. Als Gegenkultur, als Abgrenzung zur Mainstream-Culture. Und immer ging es um Freiräume, um die Möglichkeit sich entfalten zu können, kreativ zu sein, um gemeinschaftliche Projekte, letztlich um ein selbstbestimmtes Leben. Und immer dort, wo diese Gegenkultur bestimmte vorgegebene Grenzen nicht mehr beachtete, wurde von Seiten des Staates, von Seiten des Establishments zurückgeschlagen“ Ende der 80er Jahre brach in England der „Acid Hype“ aus und unzählige junge Menschen verfielen der neuen elektronischen Musik. England wurde vom Partyfieber gepackt und in den Städten und am Land orga-

Sound System – eine jamaikanische Tradition fortführend – zusammenbauten, und Free Parties veranstalteten. Es dauerte nicht lange und die neuen elektronischen Genres und die aufkommende Party-Kultur wurden von der Musikindustrie aufgegriffen und im Sinne einer profitorientierten Verwertungslogik angeeignet. Free Festivals - Free Parties Die 80er Jahre in England waren

Kultur nisierten sich unzählige Menschen, um gemeinsam nach Sperrstunde der Clubs weiter zu feiern. Leerstehende Lagerhallen, oder verlassene Industriezonen, die längst jeglichen ursprünglichen Nutzen verloren haben, wurden im Sinne des Do-itYourself-Prinzips zu Partylocations umfunktioniert. Ausgehend von kommerziell veranstalteten Techno Parties, bildeten sich Gruppen von Menschen, die sich ihr eigenes

38

April 2012

auch geprägt von Free Festivals. Bereits Ende der 60er Jahre fanden in England riesige Rock-Festivals auf der Isle of Wight statt, die von Musiklegenden wie Jimi Hendrix oder Bob Dylan beehrt wurden. Free Festivals entwickelten sich als Antwort auf die kommerzieller werdenden Rock Festivals, die von Hippies, Umweltaktivisten, Hausbesetzern und anderen autonom denkenden Menschen initiiert wurden.

Ende der 80er Jahre bekamen die Free Festivals Zuwachs durch die neue elektronische Partykultur und die ersten Sound Systeme brachten diese Musik auf die Ve r a n s t a l tungen. Das allgemeine Ziel, der aufkommenden Vermarktung von elektronischer Musik-Kultur ein Zeichen entgegen zu setzen, wurde vor allem von einem Sound System besonders verfolgt, Spiral Tribe. Spiral Tribe werden auch heute noch größtenteils als die Schöpfer bzw. Verbreiter dieser Bewegung anerkannt. „Freie Parties, freie Musik, freie Menschen - das ist unsere Maxime, das ist die Grundidee des Spiral Tribe. Jede einzelne Person im Spiral Tribe trägt mit ihrer eigenen Kreativität dazu bei. Die Musikindustrie hat schon viel zu lange die MusikerInnen und die HörerInnen ausgesaugt. Wir können dagegen unsere eigenen Parties, Raves und Konzerte so gestalten wie wir es wollen, nicht des Profits wegen, sondern um gemeinsam etwas zu entwickeln“ Die Antwort der Regierung auf die selbstorganisierten, autonomen Free Festivals und Free Parties folgte in Form des Criminal Justice Act, der ihre Durchführung von staatlichen Genehmigungen und Auflagen ab-


hängig und damit praktisch unmöglich machte. Diese Umstände und die gesamte politische Lage in England bewogen einige Urheber des Spiral Tribe und anderer Sound System-Kollektive, England Anfang der 90er Jahre zu verlassen. Durch die nomadische Lebensweise der Sound Systeme wurden die Grundideen von „Free Party“ und „Free Music“ am europäischen Festland und in andere Länder der Welt verbreitet. Aus dieser Dynamik entwickelte sich die Free Tekno-Bewegung, die ein internationales Netzwerk an lokalen Free

Tekno-Communities, unter anderem auch in Österreich, hervorbrachte. Free Parties in Österreich Als 1994 Spiral Tribe das erste Mal Parties in Österreich veranstaltete, fanden sich bald Leute die eigene Sound Systeme gründeten und somit diese Kultur auch in Österreich ins Rollen brachten. Im Laufe der letzen 10 Jahre nahm die Anzahl solcher frei organisierten Parties aber ständig ab, da auch die österreichischen Machthaber damit nicht einverstanden sind, dass man freie Partys veranstaltet, bei dem an den Staat

keinerlei Abgaben geleistet werden. Durch das immer härtere durchgreifen von Seitens der Exekutive, und die hohen anfallenden Kosten durch die Strafen, ist es oft der Fall, dass die Veranstalter finanziell tief in die private Tasche greifen müssen – Da so die Organisation von reibungslosen Free Parties immer schwieriger wurde, hemmte dies die Motivation vieler Sound Systeme. Fabian Pfoser

G1

„Kunst - Kultur - politische Intervention“

Neben genügend Raum für eigene Ideen, einem Café mit angenehmen Ambiente und außergewöhnlichem Angebot, bietet ein Infoladen für Pop- und Gegenkultur die Gelegenheit, sich zu diversen Themen zu informieren, sich nachhaltig und ökologisch bewusst einzukleiden oder in einer Vielzahl von Magazinen,

Büchern, Zines und Zeitungen zu schmökern. Abseits dieser Funktionen als Schnittstelle kreativer und politischer Momente, ist das G1 auch einfach als Rückzugs- und Informationsraum für all jene, welche dem stressigen Alltag entfliehen und ein paar schöne Stunden mit Café, Musik, Kunst und Diskussionen erleben wollen, zu betrachten. Infoladen für Pop- & Gegenkultur. Der Infoladen für Pop und Gegenkultur bietet seinen BesucherInnen eine Vielzahl an Büchern, Magazinen, Fanzines, CDs…. Er ist aber nicht mit einem gewöhnlichen Buchladen zu verwechseln, sondern vielmehr ein Ort, an dem politische Inhalte vermittelt und verbreitet werden. Nicht nur über das breit gefächerte Angebot an Magazinen und Büchern – von Karl

Marx, über Adorno, bis hin zu Diedrich Diederichsen–, sondern auch durch die BesucherInnen selbst, die in angenehmer Atmosphäre diskutieren und Inhalte verbreiten können.

Kultur

Das G1 ist ein Café, Infoladen und Creative Space am Rande des Grazer Stadtparks. Durch ein Kollektiv organisiert, hat es sich zum Ziel gesetzt, kritische Öffentlichkeit, abseits des gesellschaftlichen Mainstreams herzustellen. Dies soll nicht – wie so oft – durch Negation dieser geschehen, sondern mittels kritischer Intervention, welche durch die Plattform, die das G1 KünstlerInnen, Theorie-Gruppen, Kulturschaffenden und kritischen Individuen bietet, ermöglicht werden.

glacis1.at

April 2012

39


40

Extras J채nner April 2012 2012


Kolumne - Maris Motivationsecke

Der Mensch ist eines der lernfähigsten Lebewesen auf diesem Planeten, vielleicht das lernfähigste überhaupt. Die Persönlichkeit wird vom Zusammenspiel zwischen inneren Anlagen und den Umgebungsbedingungen erschaffen. Die genetische Ausstattung eines Menschen ist wie eine Geige.

erwartet wird. Doch das gibt meist ein böses Erwachen und man merkt, dass man plötzlich 35 ist, eine Frau und Kinder hat, für die man sorgen muss, aber eigentlich ganz was anderes in seinem Leben machen will, doch das geht nicht mehr, sagen dann viele. „Bleib bei deinem Job, geh kein Risiko ein.“ Und das Ende

sich selber tun will und andere um Rat fragt, weil man sich nicht ganz sicher ist. So kommt die Tochter zur Mutter und erzählt ihr voller Begeisterung, sie wolle ein Restaurant eröffnen. Und die Mutter, anstatt dass sie ihre Tochter unterstützt, meint nur, „Willst du das wirklich machen, ich meine so unordentlich wie du als

Sie bildet zwar die Basis für die Musik, die darauf gemacht werden wird, aber die Art von Musik ist nicht im Mindesten vorgegeben. Der Geige in einem Konzertsaal sieht man es nicht an, ob beim abendlichen Konzert Klassik oder Jazz oder Swing am Programm stehen wird. So ist auch der Mensch weitgehend frei für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe. Als Kind können wir uns gar nicht entscheiden, was wir werden wollen, da heißt es Feuerwehrmann oder Astronaut oder Ärztin. Und unsere Eltern unterstützen uns und sagen, dass wir alles werden können, was wir wollen. Doch wenn wir heranwachsen sinkt auch die Ermunterung durch unsere Eltern bei jedem Zentimeter den wir größer werden. Oft vergessen wir was uns Spaß macht und tun das, was von uns

vom Lied – man bleibt da wo man ist und ist einer von vielen, die mit 35 sterben und mit 70 erst eingegraben werden. Doch das muss nicht sein:

Kind warst und deine Kochkünste sind auch nicht herausragend.“ Und anstatt, dass die Tochter sagt, „Nein ich schaff das, denn kochen kann der Koch, den ich einstellen werde und ich bin erwachsen geworden und kann Ordnung halten“, sagt sie nur, „Ja Mama, hast recht, war eine blöde Idee.“

“Lass dir von Energievampiren nicht deine Lebenslust rauben. Wenn sie alles mies machen müssen, na und! Du musst an dich glauben, denn die meisten andere tun das nicht. Es ist nur einer wichtig auf der Welt und das bist DU!“

Sei dir treu und glaub an dich! Denn es gibt keine blöden Ideen sondern nur unvollendete Gedanken.

Mariam Dakhili

April 2012

Extras

Let´s do it! Ein Energievampir ist oft schwer loszuwerden, da man ihn erst enttarnen muss. Es kann jeder sein – Mutter, Vater, Freunde, Vorgesetzte. Doch wie enttarnt man einen solchen? Oft entlarvt man ihn, wenn man eine tolle Idee hat oder etwas Tolles, Verrücktes oder einfach mal was für

41


Cocktailrezepte

Die vorosterliche Prüfungssaison ist bald gelaufen. Die nächste steht aber bereits in den Startlöchern. Da heißt es in den Ferien wieder frische Kräfte sammeln und Anlauf für den nächsten Sturm von Hausübungen, Laborprotokollen und Teilprüfungen nehmen. Wie könnte das besser gehen als mit einigen Freunden die Korken knallen zu lassen?! Allerdings verlangt das obligatorische Prüfungsbier bald nach Abwechslung. Nur die Biermarke zu wechseln hilft hier nicht viel. Aber keine Sorge, eure Studienvertretung unterstützt euch auch in solch schwierigen Zeiten. Deswegen hier eine kleine Sammlung von Cocktailrezepten zum Selbermachen und Ausprobieren. Kriterium für die Auswahl waren neben den hervorragenden Geschmäckern zum einen die notwendigen Utensilien für die Zubereitung und die Zutaten selbst die leicht verfügbar sein sollten. Eine hochkarätige (und sturzbetrunkene) Jury entschied sich für folgende drei Rezepte.

Der berühmteste Cocktail seit James Bond: Dry Martini 4cl Gin 1cl trockener Vermouth Beide Zutaten in ein mit Eis gefühlltes Mixglas geben, kurz umrühren und ohne Eis in ein Cocktailglas gießen. Das Eis am besten mit einem Löffel im Mixglas zurückhalten. Bei gekühlten Spirituosen kann auch direkt im Cocktailglas gemischt werden. Zum Schluss noch eine Olive am Zahnstocher ins Glas geben und servieren. Dieser Cocktail ist ein Aperitif und sollte somit vor dem Essen getrunken werden um den Appetit anzuregen. Das berühmte „Geschüttelt, nicht gerührt.“ zeugt davon, dass die Briten in punkto Trinkkultur nur mehr von ihrem miesen Wetter übertroffen werden. Vermouth besteht aus Wein und verliert beim Aufschütteln an Geschmack. Vielleicht hat 007 deshalb nie ausgetrunken?

Ein Farbspektakel wie die Morgenröte: Tequila Sunrise (nach einigen hiervon zeigt sich eine ähnliche Farbgebung auf den Gesichtern der Mädels ☺ ):

Extras

3-4cl Tequila 6-8cl Orangensaft 1cl Grenadine Sirup Den Tequila und den Orangensaft mit Eis in ein Longdrinkglas füllen und umrühren. Danach einen Löffel mit dem Bauch nach unten auf die Oberfläche der Mischung setzen und Grenadine vorsichtig auf den Löffel gießen. Die Farbe sollte von unten rot bis oben gelb verlaufen. Nicht umrühren! Strohhalm hinein und den Sonnenaufgang genießen. Wer will kann zu der Tequila-Orangensaft-Mischung noch etwas Zitrone hinzufügen oder mit Kirsche und Orangenscheibe dekorieren.

Patrick Schrey

42

April 2012


Zu guter Letzt noch etwas ausgesprochen variantenreiches. Eine ganze Familie von Cocktails. Die Collins 2cl Zitronensaft, 1TL Feinkristallzucker oder 1cl Zuckersirup, Soda zum Auffüllen Pierre Collins: 3cl Cognac Sandy Collins: 3cl Scotch Whisky Tom Collins: 3cl Gin Colonel Collins: 3cl Bourbon Whiskey

Mike Collins: 3cl Irish Whiskey Pepito Collins: 3cl Tequila Pedro Collins: 3cl weißer Rum

Spirituose, Zitronensaft und Zucker auf Eis im Glas mischen und mit Soda auffüllen. Strohhalme und falls vorhanden Kirsche und Zitronenscheibe dazu. Prost! Für den Zitronensaft würde ich frischgepressten empfehlen. Einfache Merkregel: ½ Zitrone gibt 2cl Saft. Wem’s aufgefallen ist wurde Whiskey zweimal mit e und einmal ohne geschrieben. Grund dafür ist, dass Whisky schottischen, kanadischen oder japanischen Ursprungs ist. Whiskey ist dem Rest der Welt vorbehalten. Eigentlich egal, Hauptsache es schmeckt!

FAQs - Frequently Asked Questions

Wieso gibt es jetzt zwei Teile bei der VO Grundlagen der Elektrotechnik? Da Grundlagen der Elektrotechnik ein Teil der STEOP ist, muss die

LV von Studierenden die ab WS 2011/12 ihr Studium begonnen haben vor Weihnachten abgeschlossen werden. Wenn du vor WS 2011/12 dein Studium begonnen hast, und die GET VO noch abschließen musst, kannst du dich zur Zeit nur für GET Teil 1 und Teil 2 anmelden, nicht für die Gesamtprüfung. Das bedeutet du kannst die Teilprüfungen ablegen, falls du aber eine Gesamtprüfung willst, melde dich einfach bei dem zuständigen Vortragenden.

zinische Technik machen und es sich anrechnen lassen? Solange Prof. Leitgeb die Prüfung anbietet kann man noch Biomedizinische Technik machen. Sonst Grundlagen der Hochfrequenztechnik VU.

Wenn man vom Diplomstudium auf den Bachelor 2011 umsteigt und noch nicht Biomedizinische Technik absolviert hat, muss man dann im Bachelor Studium (Version 2011) Grundlagen der Hochfrequenztechnik machen oder kann man dann noch Biomedi-

Gibt es in der Studienvertretung Prüfungsfragen für die Energiewandler VO bei Prof. Mütze? Ja. Man kann sich alle bisherigen Prüfungsfragen während den Sprechstundenzeiten in den Räumen der Studienvertretungen kopieren.

Werden eigentlich die Prüfungsantritte, wenn man von ET auf BME umsteigt, bei Prüfungen wieder zurückgesetzt oder bleiben diese? Kurze Antwort: Sie bleiben gleich.

Doris Holzleitner

April 2012

Extras

Was ist die STEOP? Die STEOP ist die Studieneingangs- und Orientierunsphase. Sie besteht im Elektrotechnik und Biomedical Engineering Studium aus jeweils zwei Vorlesungen. Diese Vorlesungen enden kurz vor den Weihnachtsferien und müssen abgeschlossen werden um weitere Vorlesungen und Übungen absolvieren zu können. Biomedical Engineering: Grundlagen der Elektrotechnik Teil 1 (BME) VO Funktionelle Anatomie VO Elektrotechnik: Grundlagen der Elektrotechnik Teil 1 (ET) VO Grundlagen der Energiewirtschaft VO

43


Gewinnspiel

Komm ins Team Studienvertretung!

44

April 2012

facebook.com/stv.et


E&T Info 01/2012