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Mai 2017

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Schiff Ahoi Mit der Royal Louise unterwegs

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Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, am Donnerstag, dem 25. Mai, um 18  Uhr (Himmelfahrt), werde ich gemeinsam mit Michael Roden, dem 1. Vorsitzenden des Schaustellerverbandes Berlin e. V. die von

Cerstin Richter-Kotowski vielen herbeigesehnte und beliebte Steglitzer Woche traditionell mit einem Fassbieranstich eröffnen. Bereits zum 65. Mal findet das Volksfest in diesem Jahr – wie immer bei freiem Eintritt – im Lichterfelder Bäkepark am Teltowkanal statt. Über 60 Schausteller haben dort dann bis zum 11. Juni ihre rasanten Attraktionen aufgebaut, wie zum Beispiel die Fahrgeschäfte „XXL Krake“, „Eclipse“ oder „Break Dance“. Daneben fehlen aber auch zahlreiche Kinder-Karussells, Los-Buden sowie drei farbenfrohe Riesen-Höhenfeuerwerke (am Samstag, dem 27. Mai, 3. Juni und 10. Juni) nicht. Und natürlich gibt es an jedem Mittwoch den „Familientag“ mit halben Preisen auf allen Karussells und Bahnen. Besondere Highlights sind in diesem Jahr sicherlich die im Bühnenpavillon stattfindenden Live-Auftritte der 80er-Jahre Kultband Münchener Freiheit („Ohne Dich“), von Phil Bates & Band, dem Gitarristen und Sänger vom Electric Light Orchestra Part 2 „performing the music of ELO“ und Keith Tynes, dem „The Platters“-Original-Mitglied mit seiner tollen 3-Oktaven-Stimme. Parallel dazu finden außerdem verschiedene musikalische, kulturelle und sportliche Events im gesamten Bezirk statt, wie zum Beispiel das mittlerweile 63. Lichterfelder Rundstreckenrennen mit ca. 300 Teilnehmerinnen

und Teilnehmern (3.6.) und einem neuen vorgeschalteten Wettbewerb (dem 1. Berliner Kids-Laufradrennen), die Steglitzer Entenstaffel im Stadtpark Steglitz (1.6.) und der Volkslauf (31.5.). Eine feste Institution ist der Kleinkunstpreis der Steglitzer Woche, der mittlerweile zum 8. Mal vergeben wird. Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen „Musik, Akrobatik, Comedy, Zauberei, Jonglage“ präsentieren sich am 8. Juni vor dem Publikum. Den drei Siegern winken Sachpreise und ein Geldbetrag in Höhe von insgesamt 1.000,- Euro. Ihr großes Herz beweisen die Berliner Schausteller auch 2017 wieder, indem sie traditionell 1.000 behinderte Kinder und Jugendliche am 1. Juni zu einer kostenlosen Rummel-Runde einladen, ebenso wie die Schülerlotsen des Bezirks am 30. Mai. Ich freue mich auch darüber, Delegationen aus unseren Partnerstädten Hagen und Rönneby (Schweden) im Rahmen der Steglitzer Woche begrüßen zu können. Und eventuell findet auch der eine oder andere Gast des vom 3. bis 10. Juni stattfindenden Turnfestes oder des vom 24. bis 28. Mai stattfindenden 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages seinen Weg nach Lichterfelde – seien Sie herzlich willkommen! Denn die Steglitzer Woche ist mit jährlich über 250.000 Besucherinnen und Besuchern ein fester Bestandteil des Berliner Hauptstadtlebens, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Sie ist Montag bis Donnerstag jeweils von 14 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag von 14 bis 23 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 22 Uhr geöffnet. Ein umfangreiches Programmheft sowie Plakate im öffentlichen Straßenland werden für unsere 65. Steglitzer Woche werben – lassen Sie sich das nicht entgehen! Abschließend ein herzliches Dankeschön an all diejenigen, die dazu beitragen, dass alle Gäste der Steglitzer Woche viele unterhaltsame und fröhliche Stunden im Festpark und an den mehr als 30 Veranstaltungsorten innerhalb des Bezirkes verbringen können. Und abwechslungsreich und familien-

freundlich geht es auch im kommenden Monat, am 10. Juni 2017, in der am 29. Juni 1957 eröffneten Verkehrsschule Steglitz am Stadtpark Steglitz in der Albrechtstraße 42 zu. Dort wird von 13 bis 17 Uhr das Jubiläum „60 Jahre Verkehrsschule Steglitz“ für Groß und Klein bei freiem Eintritt gefeiert. U.a. sorgen an diesem Tag verschiedene Fahrparcours für Fahrräder und Kettcars, bei denen die Geschicklichkeit im Vordergrund steht, für Spaß. Und natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Vielleicht lassen Sie mich bei meiner nächsten Bürgersprechstunde persönlich wissen, wie Ihnen das Programm der diesjährigen Steglitzer Woche gefallen hat: am 6. Juni von 16 bis 18 Uhr in meinem Büro im Rathaus Zehlendorf (Raum A 131), Kirchstraße 1/3, 14163  Berlin. Damit Ihnen unnötige Wartezeiten erspart bleiben, bitte ich um eine telefonische Anmeldung unter 90299-3200. Ihre

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4  |  Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017

Schiff Ahoi Mit der Royal Louise unterwegs

Royal Louise unter vollen Segeln. seine Vorgänger erinnert, derer es sogar zwei gab.

Fregatten-Geschichte gestern… Im Feiertaumel anlässlich des Sieges über Napoleon machen sich die Herrscher Großbritanniens, Preußens, Russlands und Österreichs gegenseitige Ge-

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schenke. Für seine Havelfahrten erhält Preußens Herrscher 1814 einen Dreimaster. Als die Fregatte nicht mehr nutzbar ist, lässt der britische König William IV. 1831 an der königlichen Werft bei London für Friedrich Wilhelm III. eine Lustyacht in Form einer Miniaturfregatte bauen, erhält als

Gegengeschenk eine wertvolle KPM-Vase. Das Schiff wird auf den Namen der 1810 verstorbenen preußischen Königin Luise „Royal Louise“ getauft. 1841 bezieht die Yacht als neuen Heimathafen die Matrosenstation am Potsdamer Jungfernsee, auf der 50 Jahre später die Anlage im norwegischen Holzbaustil „Kongsnaes“ entsteht. Den ersten Weltkrieg überlebt die Royal Louise im Bootshaus auf der Pfaueninsel. Als mit der Weimarer Republik die Besitztümer des preußischen Königshauses aufgelöst werden, übergibt Wilhelm II. das Schiff 1921 als sein Eigentum dem Verein Seglerhaus am Wannsee zur Nutzung durch die Jugendabteilung. Doch das Geld fehlt zur Instandhaltung, so dass 1926 die Fischerei-Lehrwirtschaft in Sacrow den ausgeschlachteten Schiffskörper übernimmt.

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Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017  |  5 Neun Jahre später erhält die Reichsmarine die Royal Louise, die von nun an den Nationalsozialisten als Denkmal in Kiel zu Propagandazwecken dient. 1947 wird die inzwischen verfallene Royal Louise abgewrackt, und auf dem Feuer ihrer Planken wird manch karges Brennnessel-Süppchen gekocht.

…und heute Von 1996 bis 2000 entsteht schließlich in einem Arbeitsförder-Projekt in Berlin-Köpenick die fahrtüchtige Royal Louise, deren Heimathafen die Matrosenstation Kongsnaes ist. Als der private Besitzer der Royal Louise Insolvenz anmeldet, wird 2004 der gemeinnützigen Yacht- und Schifffahrtsverein zu Potsdam e. V. (kurz Royal Louise e. V. genannt) zur Rettung dieses handwerklichen Kleinodes gegründet, der die Yacht nun, unterstützt von Sponsoren und Spenden, er- und unterhält sowie in ehrenamtlicher Arbeit betreibt. Indem der Verein die Royal Louise als Wahrzeichen, Schulschiff und zur Förderung des Segelsports einsetzt, wahrt er die Bautraditi-

Unterwegs auf den Havelseen. on, fördert er die Ausbildung und ehrt er die hohe Handwerkskunst des Bootsbaus, der immer seltener wird. Der Verein Seglerhaus am Wannsee stellt ihren Liegeplatz, so dass die königliche Louise nun wieder auf den Havelseen von Spandau bis zum Jungfernsee segelt.

Aus gutem Holz Betritt man ehrfurchtsvoll die 17,83 Meter lange und 4,36 Meter breite Royal-Louise, fühlt man sich sogleich in eine andere Zeit zurückversetzt, sieht alte Bautra-

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dition gewahrt, aber auch weiterentwickelt. Ganz aus Holz auf Kompositbauweise erschaffen, bis auf Stahlkiel und –Spanten zur Holzersparnis, trägt die junge Lady mit 1,50er Tiefgang 30 Tonnen Gebälk mit Kanonenpforten, drei Masten und ein Dutzend Segel und kommt auch bei Flaute dank Vierzylinder Diesel gut von der Stelle.

Original und Replik Unter dem Klüverbaum am Bug grüßt mit ausgebreiteten Schwingen ein preußischer Adler

als Galionsfigur, dessen Original, flankiert von zwei Kanonen der ersten Royal Louise, auf dem Kamin des Vereins Seglerhaus am Wannsee Wache hält. Unter Deck erinnert eine Büste der preußischen Königin hinter Glas an die Namensgeberin, die sich im edlen Sapeli-Mahagoni-Salon oder an die Aufbauten aus Sipo-Mahagoni gelehnt auch auf Deck wohl gefühlt hätte. Das Holzpotpourri komplettieren verbaute Hölzer wie Teakholz, Kiefer, Fichte, Lärche, Kambala und Oregon Pine. Repräsentative Fensterfront und imposante Kapitänskajüte machen das seetüchtige Kleinod perfekt. Und segelt man dann in die warme Jahreszeit hinein, an Schlössern und Gärten längs der Havel vorbei, meint man etwa auf Höhe der Pfaueninsel Königin Luise zu entdecken, wie sie herrschaftlich dankend, mit elegantem Winken vom Ufer herübergrüßt. Weitere Informationen zu Yacht, Verein und Charterkontakt unter www.royal-louise.de Jacqueline Lorenz

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Nikolasseer durch und durch Henning Schröder im steten Einsatz für seinen Ortsteil dem Charme über 100-jähriger Häuser und seinen Bewohnern, die Geschichten von früher zu erzählen wissen. Sein eigentliches Anliegen dabei ist, ein einheitliches Ortsbild mit charmantem Buckelpflaster und altem Baumwuchs auch den neu Zugezogenen zu erhalten, die heute in den ehemaligen Mehrfamilienhäusern oft mit nur einer Familie leben. Sie für die Ortsgeschichte zu begeistern und bei ihnen Verständnis und Achtung für diesen besonderen erhaltenswerten Teil Steglitz-Zehlendorfs zu wecken, gilt sein ganzer Einsatz.

Nikolasseer (fast) von Anfang an

Nikolassee stets vor Augen: Henning Schröder. Chronist, Autor, gewissermaßen Ortsvorsteher und vor allem Nikolasseer. – Das ist Henning

Schröder mit ganzer Seele, der mit seinem ehrenamtlichen Einsatz immer wieder dafür sorgt,

dass Nikolassee sein Gesicht behält und das bleibt, was es immer war: Ein ruhiger Ortsteil mit

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Henning Schröder selbst lebt seit über einem halben Jahrhundert in der Prinz-Friedrich-Leopold-Straße 7, wenige Meter vom S-Bahnhof Nikolassee entfernt in – natürlich – einem Haus mit Geschichte, die 1928 begonnen hatte. Er übernahm einst die el-

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Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017  |  7

Die AVUS und der Schallschutz: Thema seit Jahren für Henning Schröder und die BI Nikolassee. An der Dreilinden-Grundschule, wo seine zwei Söhne zur Schule gingen, war er im Förderverein aktiv, ebenso als Elternsprecher und im Bezirks-Schulbeirat. Mit Bezirksamt und Bezirksverordnetenversammlung hielt er dabei immer guten Kontakt, knüpfte ein beachtliches Netzwerk um sich. „Wir waren immer eine soziale Familie, stets am Menschen dran“, begründet Henning Schröder sein Engagement. 20 Jahre lang gab er an der Dreilinden-Schule, die als eine der ersten einen Computer besaß,

Computer-Unterricht. Damit ist jetzt Schluss, sein Tag ist mit den Problemen, die seinen Ortsteil betreffen und für die er Abhilfe schaffen will, auch so übervoll. „Ich werde nicht jünger“, erklärt er seinen Rückzug von der Schule. Die bleibt eh Thema im Hause Schröder, da einer seiner Söhne Lehrer ist und auch die Enkelkinder ins schulpflichtige Alter kommen.

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resse an der Ortgeschichte von Nikolassee. „Das liegt wohl daran, dass auch ich mit dem Älterwerden stärker meine Wurzeln wiederentdeckt habe“, bemerkt der Ortschronist schmunzelnd, der mit 60 Jahren sein Buchprojekt startete. Inzwischen hat er vier Bücher dazu auf den Markt gebracht: „Nikolassee. Häuser und Bewohner der Villenkolonie“ in erster und zweiter überarbeiteter Ausgabe, „Schlachtensee-West“ und „Schlachtensee“. Einer weiteren „Schwester“ von Nikolassee setzt er derzeit sein literarisches Denkmal: Das Buch über „Zehlendorf-West“ ist in Vorbereitung und wird bereits ungeduldig erwartet. Streng zu recherchieren, liegt dabei ganz vorne für Henning Schröder, auch wenn nur zu oft Zeit und Ruhe dazu fehlen, dank seiner zahlreichen anderen Aufgaben. Mit ebenso fundiertem Wissen leitet er die Bürgerinitiative (BI) „Wir in Nikolassee“, in deren erster Reihe er voller Sachverstand und erfolgreich mit viel Biss für das kämpft, was den Nikolasseer Bürgern unter den Nägeln brennt, und womit er informie-

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terliche Wohnung, zog in ihren Räumen seine beiden Söhne groß und hält von hier aus Ohren und Augen offen für die Anliegen rund um Nikolassee. Im Alter von einem Jahr war er mit Einzug in die Lückhoffstraße zum Nikolasseer geworden, der er heute nach eigener Aussage „durch und durch“ ist. 1963 machte Henning Abi, dann, nach Volkswirtschaft- und Jura-Studium-Beginn – die Eltern waren früh verstorben – wechselte er in eine Verlagsbuchhändlerlehre mit Schwerpunkt Herstellung. In der Lückhoffstraße 16 im „Fachverlag für Zuckerindustrie“ von Dr.  Albert Bartens fand er seinen Arbeitsplatz. Viele Jahre erstellte er u. a. die monatliche Fachzeitschrift, begleitet von den technischen Neuerungen seiner Zeit im Bereich des Verlagswesens. Er blieb bis zur Rente an diesem Ort. Sich neben seiner Arbeit für die in Nikolassee lebenden jungen Menschen zu engagieren, ihnen einen erfolgreichen Weg zu weisen, das lag Henning Schröder schon früh am Herzen, ein guter Lehrer wäre er geworden.

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8  |  Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017 rend an die Öffentlichkeit tritt. Da seine Diskussionen in der Regel fair und sachlich verlaufen, bekommt Schröder die Beteiligten, die es anzusprechen gilt, dann auch meist an den Gesprächstisch: An dem geht es schon mal über Jahre um fehlende Bebauungspläne gegen ortsbildzerstörende Bautätigkeiten, um falsche Parkraumbewirtschaftung oder um Lärmschutz vor dem AVUS-Lärm. Der Bau einer Mauer im Ortsteil konnte verhindert werden. Aber gerade wieder aktuell geworden wegen der AVUS-Sanierung ist das Thema aktiver oder passiver Lärmschutz. Schröder und seine BI vertreten die Forderung nach einer in Höhe und Länge erweiterten Lärmschutzwand, da der angebotene passive Schutz wie beispielsweise Schallschutzfenster nur im Raum Wirkung hat, den an die AVUS angrenzenden Bewohnern im Garten jedoch nichts nutzt. Tempobegrenzung und „Flüsterasphalt“ müssten außerdem dazukommen. Eine Informationsveranstaltung zum Thema ist für die Zeit nach Pfingsten angedacht und wird u. a. auf den

„Kirchhofführer“ nach, der über alte Gräber und Verstorbene gerade den Jüngeren Auskunft geben könnte.

Und er war wieder einmal zu Stelle, als Not am Mann war:

Auch Problemen vor der Haustür wie Hohenzollernplatz und S-BahnZugang geht Henning Schröder nach. Webseiten von BI und Henning Schröder rechtzeitig bekanntgegeben.

Auf Lösungssuche Neben diesen großen, zeitumfassenden Themen widmet sich Henning Schröder aber auch den überschaubareren, nicht weniger wichtigen: Da ist der langsam verwahrlosende Hohenzollernplatz, die Überlegung nach einem zweiten, barrierefreien Eingang rechts neben dem S-Bahnhof Nikolassee,

der Wunsch nach weiteren Erinnerungs-Stelen. Überhaupt die Erinnerungskultur: Henning Schröter setzt sich dafür ein, dass Stolpersteine in erster Linie vor den Häusern verlegt werden, die als „letzter freiwillig gewählter Wohnort“ der Deportierten und Ermordeten galten, unterstützt die gesamte Aktion in Zusammenarbeit mit der AG Spurensuche Nikolassee. Er sucht Lösungen für die Kriegsgräber auf dem Kirchhof von Nikolassee und denkt über einen geplanten

Als für die evangelische Kirchenbroschüre „Gemeindebrief Nikolassee“ der verantwortliche Redakteur krankheitshalber ausfiel, übernahm Henning Schröder als Vorsitzender des Fördervereins der Ev. Kirchengemeinde Nikolassee ohne zu zögern dessen Aufgaben, so dass der Gemeindebrief pünktlich erscheinen konnte. Dr. Christine Mehlhorn vom Gemeindekirchenrat spricht aus, was in ganz Nikolassee bekannt ist und noch lange gelten möge: „Henning Schröder arbeitet aus der Gemeinde heraus für die Gemeinde. Er kennt eine Menge Leute und bringt sie zusammen – zum Nutzen unseres Ortsteiles und seiner Bewohner.“ Informationen und Termine zu den angesprochenen Themen unter www.schroederniko.de und www.wir-in-nikolassee.de.  Jacqueline Lorenz

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Ein Platz für Pfitze Ehrung zum 93. Geburtstag Am 8.  April gab es in Schlachtensee eine ungewöhnliche Feier – ein Platz wurde nach dem Schauspieler Günter Pfitzmann, der bis zu seinem Tod im Jahr 2003 in diesem Teil von Zehlendorf lebte, benannt. Eine seiner bekanntesten Rollen war die des Dr. Peter Brockmann in der Fernsehserie „Praxis Bülowbogen“, die in Schöneberg spielt. Der Vorschlag, eine Straße nahe dem Bülowbogen nach Pfitzmann zu benennen, wurde von

der Verwaltung des Bezirks Tempelhof-Schöneberg abgelehnt, da dort in nächster Zeit nur weibliche Straßennamen vergeben werden. Alternativ wurden ein Weg und ein Platz zwischen Dennewitzstraße und Gleisdreieckpark, die auf Vorschlag der CDU Tempelhof-Schöneberg hin nach Günter Pfitzmann benannt werden sollten, mittlerweile neutral „Am Bülowbogen“ getauft. In Steglitz-Zehlendorf war eine direkte Ehrung des Schauspielers

möglich. In unmittelbarer Nähe des früheren Wohnorts von Günter Pfitzmann wurde nun eine Fläche zwischen Matterhornstraße, Palmzeile und Wasgenstraße nach ihm benannt. Die feierliche Enthüllung der Tafel nahm Witwe Lilo Pfitzmann vor.

Vor der Kamera und auf der Bühne Der am 8. April 1924 geborene Günter Pfitzmann begann seine Laufbahn als Schauspieler an der

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Komödie am Ku’damm, wo er bis 1985 immer wieder auftrat. Er stand auch auf zahlreichen weiteren Bühnen – beispielsweise im Hebbel-Theater, der Freien Volksbühne, im Theater am Kurfürstendamm und im Berliner Theater. In Film und Fernsehen war er ebenfalls präsent, neben „Praxis Bülowbogen“ spielte er die Hauptrolle in der Serie „Der Havelkaiser“ und übernahm den Part des Otto Krüger in „Drei Damen vom Grill“. Seinen letzten Fernsehauftritt hatte er im Jahr 2002 in der Serie „In aller Freundschaft“.


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Gestaltung von Zehlendorf Mitte Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Schon seit geraumer Zeit wird in der Bürgerschaft und im Bezirksamt über eine Attraktivitätssteigerung von Zehlendorf Mitte diskutiert. Dabei stehen die Ideen und Pläne insbesondere zur Gestaltung der Dorfaue, von Plätzen, Straßenführungen, Verkehrsbeziehungen, die Neuordnung des ruhenden Verkehrs und die Situation des Einzelhandels im Mittelpunkt. Auch in der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf steht das Thema auf der Tagesordnung. Im Folgenden stellen deshalb die Fraktionen in der BVV Ihre Vorstellungen hierzu dar.

CDU-Fraktion Das Zentrum Zehlendorf hat in den letzten Jahren durch uns bereits eine große Aufwertung erfahren, die letzte Bombenlücke wurde durch ein attraktives Gebäude, das sich nahtlos in die alten Bauten einreiht (Commerzbank), geschlossen. Wir haben im letzten Jahr einen hochwertigen Wochenmarkt vom Teltower Damm bis zum Postplatz etabliert, den wir weiter ausbauen, dank uns gibt es dort bald einen weiteren S-Bahn Zugang und wir planen auch an der Anhaltinerstraße eine Bebauung, die die Wohlfühlatmosphäre von Zehlendorf Mitte komplettiert. Für den Kiosk am Ende der Dorfaue muss eine attraktive Nutzung, wir wollen ein Eiscafé, gefunden werden. Die Dorfaue muss grün bleiben und der alte Goldfisch- oder der Feuerlöschteich wiederhergestellt werden. Der Radverkehr muss verbessert werden, allerdings nicht auf Kosten des Autoverkehrs, den man aus dem Teltower Damm nicht herausnehmen kann, weil keine geeigneten Umleitungsstrecken und Parkmöglichkeiten für Kunden der Geschäfte bestehen. Den Anwohnern der Seehofstraße und des Dahlemer Wegs ist mehr Verkehr nicht zuzumuten. Wir spielen keine Verkehrsteilnehmer oder Anwohner gegeneinander aus. Torsten Hippe Berlin

SPD-Fraktion

Schon lange beschäftigt sich die SPD damit, wie wir die Lebensqualität im Ortskern erhöhen können. Wir konnten dazu beitragen, dass der zweite

Dorfaue Zehlendorf.

S-Bahnausgang kommt, und zwar nicht unter der S-Bahn, wie dies ursprünglich geplant war, sondern als wirklicher zweiter Zu- und Ausgang am Postplatz. Wir möchten den Platz vor dem Rathaus mit mehr Aufenthaltsqualität versehen. Bänke und Pflanzen sollten den Platz verschönern. Außerdem haben wir beantragt, an den Studiengang Landschaftsplanung der TU heranzutreten, um Planungen für den Dorfanger mit Wasserfläche erstellen zu lassen. Am Teltower Damm kommt es oft zu Unfällen von Radfahrern, deshalb halten wir es für sinnvoll, dass die Fahrradfahrer einen eigenen Streifen auf der Straße bekommen. Dabei würden zwar Parkplätze wegfallen, aber man könnte die Parksituation durch ein sinnvolles Parkleitsystem verbessern. Wir setzten uns für einen großen Markt in Zehlendorf ein, den wir gerne in der Kirchstraße gesehen hätten. Der Bezirk lehnte es ab, die Kirchstraße zu Marktzeiten für den Verkehr zu sperren. Wir unterstützten deshalb die Lösung, den Markt am Postplatz stattfinden zu lassen. Juliana Kölsch

B‘90/Grünen-Fraktion Das Zentrum von Zehlendorf befindet sich seit Jahren in einem städtebaulichen Vakuum. Auf unsere Initiative hin wird ein erneuter Anlauf unternommen, um dieses wichtige Stadtteilzentrum mit Geldern von Bund und Land zu entwickeln. Das Stadtbild im historischen Ortskern gilt es zu bewahren, Möglichkeiten für den Wohnungsbau sollen identifiziert und die Aufent-

AUS FÜ H R U N G SÄ MTL I CH E R M ALE R- U N D TA P E Z I E R AR B E ITE N

haltsqualität der öffentlichen Räume verbessert werden – verkehrssicher und barrierearm. Wir wollen die funktionierenden sozialen Strukturen erhalten, den gewachsenen Einzelhandel stärken und die zentralen öffentlichen Einrichtungen weiter entwickeln. Zu vielen Punkten gibt es schon Ideen der Bürgerinnen und Bürger, zum Beispiel für den historischen Dorfanger, zur Begrenzung des Durchgangsverkehrs am Teltower Damm oder zur Umgestaltung des Postplatzes. Diese sind ebenso in die Planungen einzubeziehen wie neue Vorhaben, die sich bereits ankündigen, etwa der zweite S-Bahn-Ausgang, die mögliche Wohnbebauung entlang der S-Bahn-Trasse Richtung Mexikoplatz oder die notwendige Sanierung des Rathauses. Die Zeit ist reif für eine ansprechende Zehlendorfer Mitte. Svea Bernhöft Alternative für

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Unsere Zehlendorfer Mitte ist eine Drehscheibe zwischen Potsdam und Steglitz, ein Nadelöhr für den Verkehr nach Süden. Auf absehbare Zeit wird der Verkehr nicht weniger werden, auch wenn sich die Antriebstechnik ändert. Die Verkehrsplanung stammt noch aus den 1980er-Jahren – mögliche Entlastungen sind für den Lastverkehr gesperrt. Ein neues Konzept ist wohlbesonnen zu entwickeln. Die Entwicklung der Dorfaue im Zentrum von Zehlendorf ist eine wunderschöne Herausforderung. Unsere Identität zwischen Potsdam und Steglitz können wir so herausarbeiten. Unsere Dorfaue kann ein Platz werden, an dem sich die Menschen treffen, verweilen, das Leben genießen. Ein Café oder Bistro für Hochzeitsgesellschaften und andere kleine Empfänge könnte gebaut werden. Ortsfeste, der Tanz in den Mai, Public-Viewing bei großen Sportveranstaltungen, Wochen- und Themenmärkte wie auf dem berühmten Winterfeldtplatz, eine Brunnenanlage für Kinder – es gibt so viele Möglichkeiten, Zehlendorfs Mitte attraktiv zu gestalten. Wichtig: bei jeder Planung sind Parkplätze zu berücksichtigen - denn auch E-Autos müssen irgendwo stehen. Peer Döhnert

FDP-Fraktion Lange schon möchte man Zehlendorfs Mitte attraktiver gestalten. Auch für die

Freien Demokraten (FDP) ist das ein wichtiges Thema. Der Ursprung Zehlendorfs als Straßendorf ist jedoch bis heute gegenwärtig. Die Kreuzung der Straßenzüge Clayallee, Teltower Damm und Potsdamer Straße, Berliner Straße bestimmt das Geschehen. Dabei bietet die Infrastruktur im Bezirk kaum Ausweichmöglichkeiten, die tatsächlich eine Entlastung versprechen, ohne die Belastung in die umliegenden Wohngebiete zu verlagern. Will man mehr Gestaltungsspielraum in Zehlendorfs Zentrum erhalten, reicht es daher nicht, den motorisierten Individualverkehr zu stigmatisieren, ein paar Fahrradwege auf die Straße zu malen und an historisch verbriefter Stelle einen Teich anzulegen. Vielmehr bedarf es eines Konzeptes, welches unter Einbindung der Nachbargemeinden, wie Teltow und Stahnsdorf, eine verkehrstechnische Entlastung zur Folge hat. Erst dann kann eine umfassende Neugestaltung unter Einbeziehung der Zehlendorfer, wie auch der ansässigen Gewerbetreibenden, diskutiert und in Gang gesetzt werden. Dann wäre auch ein Teich zum Verweilen sogar ganz nett. Andreas Thimm

Linksfraktion Zehlendorf Mitte braucht Entlastung vom motorisierten Individualverkehr. Die Linksfraktion unterstützt die Forderung vieler Bürger_innen, eine bessere Infrastruktur für Fußgänger_innen und Radfahrer_innen herzustellen sowie die Verkehrsverhältnisse für alle übersichtlicher und sicherer zu gestalten. Der Teltower Damm sollte verkehrsberuhigt werden. Tempo 30 und Zebrastreifen hätten den positiven Effekt, dass beide Straßenseiten besser miteinander „kommunizieren“ – ein echter Gewinn auch für Einzelhandel und Gastronomie. Zugleich muss der Öffentliche Nahverkehr attraktiver gestaltet werden (kürzere Taktzeiten der S-Bahn, Anschluss an den Regionalverkehr, zweiter Bahnhofsausgang und Bushaltestellen direkt vor dem Bahnhof ). Wir werden uns zudem für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität einsetzen. Weniger Parkplätze, mehr Sitzplätze, Grünflächen und Bäume sowie die Belebung des Postplatzes könnten Zehlendorf Mitte in ein deutlich attraktiveres Stadtteilzentrum verwandeln. Und als i-Tüpfelchen ein schöner Spielplatz – mehr Angebote für Kinder und ein Treffpunkt für Jugendliche würden nicht nur Zehlendorf Mitte sehr gut tun. Gerald Bader Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/politik-und-verwaltung/ bezirksverordnetenversammlung/


Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017  |  11

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf Für einen lebenswerten Südwesten Liebe Leserinnen, liebe Leser, heute wollen wir ihnen einen kurzen Überblick geben über unsere aktivitäten im 1. Halbjahr 2017: Zunächst ein kurzer Rückblick auf drei Veranstaltungen:

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12. Mai: Wir laden Sie ein in unser Café INKLUSIV! Es findet zum 5.  Mal statt – diesmal wieder in der Villa Donnersmarck, Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, Schädestr. 9-13, 14165 Berlin. Über das Thema: „Wie barrierefrei ist unser Bezirk?“ sprechen wir mit der neuen Behindertenbeauftragten, Frau Eileen Moritz, und weiteren Mitgliedern aus dem Bezirksamt

und den Fraktionen der BVV (Bezirksverordnetenversammlung) des Bezirks. Eintritt frei. Bitte melden Sie sich an: ☎ 847  187  0, E-Mail: villadonnersmarck@fdst.de 31.  Mai: Beginn 17  Uhr: „Musikalischer Nachmittag“: im Rahmen unseres großen Musikprojekts „MUSIK KENNT KEINE GRENZEN“ in Kooperation mit der Leo-Borchard-Musikschule präsentieren geflüchtete Kinder und Jugendliche aus unseren Willkommensklassen erste Ergeb-

20

Für den Monat Mai haben wir zwei weitere Termine geplant:

Fotos: K. Lau

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21. März: Staatssekretär Fischer verlieh den FreiwilligenPass des Berliner Senats in einer Feierstunde an mehr als einhundert Ehrenamtliche, deren Einsatz auf diese Weise gewürdigt wurde. Zu ihnen gehört auch Frau Therese Mücke, unser jüngstes Vorstandsmitglied! 30. April: in schöner Tradition waren wir auch beim 17. Hanami, dem jährlichen japanischen Kirschblütenfest in Teltow, mit einem Stand vertreten, gemeinsam mit der Seniorenvertretung Steglitz-Zehlendorf. 6.  Mai: als Grünpaten nahmen wir erneut am 7.  BERLIN MACHEN-Aktionstag teil. Vor der Seniorenresidenz Sophiengarten, in der Paulsenstraße 3-6, 12163 Berlin (Steglitz), warteten große Steinkübel darauf, nicht„vom Eise befreit“ zu werden, sondern vom Wildwuchs und all dem, was sich dort angesammelt hat! Das freute auch die Bewohnerinnen und Bewohner! Sie und andere Unterstützer waren hochwillkommen!

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14  |  Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017

Die Stadtbibliothek erneut im Aufwärtstrend Erfolgreich mit drei Standorte und der Fahrbibliothek Die Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf festigte 2016 mit ihren drei Standorten und der Fahrbibliothek ihre Stellung als eine der erfolgreichsten Stadtbibliotheken in Berlin mit einer erneuten Leistungssteigerung: Es kamen knapp 877.000 Besucher und Besucherinnen, 15.000 mehr als im Vorjahr, dazu 7.765 Neukunden, ein Plus von 660 gegenüber 2015. Rund 50.000 aktive Nutzerinnen und Nutzer entliehen in den drei Standorten und den Bussen bei über 9.000 Öffnungsstunden insgesamt 2,76 Millionen Medien. 40.347 Menschen vom Kleinkind bis zum Senior nahmen an 2.838 Veranstaltungen wie z. B. Konzerten, Lesungen, Vorträgen, Beratungsangeboten und Workshops teil. Jetzt liegen die Zahlen des ersten Quartals 2017 vor und es

Seit dem 21. Januar ist der neue Bücherbus auf Tour. wird deutlich: Die Stadtbibliothek macht genau da weiter – und kann sich sogar erneut steigern: Bis Ende März besuchten über 245.000 Menschen die drei Häuser im Bezirk und die Fahrbibliothek und liehen genau 711.000  Medien aus. 2.153 Interessierte erhielten einen Bibliotheksausweis. Damit lag die Zahl der Medienentleihungen zwar knapp unter der des ersten Quartals 2016, doch die Besu-

cherzahl etwa 14.000 über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Spitzenwerte verzeichnete die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek: Am 2. Januar, dem ersten Ausleihtag des Jahres, kamen über 2.700 Menschen in die 3.000 Quadratmeter große Bibliothek. Bis zum Ende des Quartals lag die Besucherzahl täglich fast ausnahmslos zwischen 1.650 und 2.500. Das bedeutet für den März 2017, dass sich über den Tag 2.157  Men-

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schen zu einem Besuch in die Ingeborg-Drewitz-Bibliothek aufmachten. Die Samstage mit der kürzeren Öffnungszeit von fünf Stunden sind hier eingerechnet. 2017 bietet einiges an Neuerungen: Seit dem 21. Januar ist der neue Bücherbus auf Tour, nun im neuen Design mit den Wahrzeichen des Bezirks. Es gibt ausleihbare Medienkoffer mit Büchern, Spielen und Sprachkursen für alle, die mit Geflüchteten arbeiten sowie mit dem „Shared Reading“-Projekt eine neue Möglichkeit, sich mit Literatur zu beschäftigen. Weitere Informationen und Veranstaltungstermine sowie die Haltestellen der Bücherbusse sind auf der Website der Stadtbibliothek www.berlin. de/­s tadtbibliothek-steglitzzehlendorf/ zu finden. ANZEIGE

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16  |  Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017

Die Geschichte der Dahlemer Museen Von der Schädlingsbekämpfung zum Völkerkundemuseum Als der „Museumsgeneral“ Wilhelm von Bode darüber nachdachte, auf den staatseigenen Gütern der Domäne Dahlem günstigen Grund und Boden für einen Neubau des in Kreuzberg gegründeten Völkerkundemuseum zu erlangen, hatte die zuständige Kommission um Hugo Thiel bereits über das zweite Ausstellungshaus nach dem Botanischen Museum im Südwesten entschieden: Es war der Insektenkunde gewidmet: das Entomologische Nationalmuseum in der Goßlerstraße wurde 1909-1911 nach Plänen Heinrich Straumers errichtet und war die didaktische Folgeeinrichtung der ganz auf Schädlingsbekämpfung und Krankheitsübertragung ausgerichteten Institute der Kaiserlich Biologischen Anstalt Unter den Eichen und dem Gesundheitsamt in der Königin-Luise-Straße.

Museum für Ostasiatische Kunst, Aufnahme 1975. Landesarchiv Berlin, Barbara EschMarkoski Die jüngere Museumslandschaft Dahlems hingegen entwickelte sich vielfältiger. Im Zentrum stand jeher das Karree an der Lans-, Taku- und Fabeckstraße sowie der Arnimallee. Nach Alfred Messel übernahm Bruno Paul 1909 die Planung für das neue Völkerkundemuseum. Bode wünschte sich stilistisch eine Anlehnung an märkische Domänebauten um 1800, das Gut Paretz beispielsweise – auch wegen der räumlichen Nähe zu Potsdam. Errichtet aber wurde eine neoklassizistische Dreiflügelanlage in bester Feudalmanier mit Ehrenhof und Kolossalordnung. Es war der erste Teil eines Großkomplexes an der Arnimallee, der allein für die Ostasienabteilung geplant war. Nach 1921 blieb das Völkerkundemuseum mit Einstellung der

Arnimallee 23/ 27 – Postkarte o. J. (Ende 1930er-Jahre).  Sammlung Eberhard Finger Arbeiten ein Rohbau. Als Magazingebäude nutzten es Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und die Skulpturensammlung auf der Museumsinsel. Erst mit der OstWest-Teilung Berlins rückte der Standort wieder in den Vordergrund. Das Völkerkundemuseum entwickelte sich bis 1973 zu einem neuen Prototyp der Museumskunde und zur wichtigsten Adresse für Ausstellungsbesucher im Westen Berlins. Bis 1953 wurde das Innere der schlossähnlichen Anlage Bruno Pauls ausgebaut. Mit Einzug der in den Westsektoren verbliebenen Bestände wurden die Bauten Bruno Pauls endlich zu vitalen Ausstellungsräumen. Gemäldegalerie, Skulpturensammlung und Kupferstichkabinett fanden neben der ethnologischen Abteilung und der Kunstbibliothek ihre Heimstatt. Da sich die Freie Universität mittlerweile auf dem östlich vorgesehenen Erweiterungsbereich des Museums etabliert hatte, plante Bruno Grimmek – Chef der Entwurfsabteilung der Senatsbauverwaltung – 1964-65 für die natürlich belichtete Skulpturengalerie einen U-förmig ange-

schlossenen Neubau und Innenhof zur westlichen Seite. Für die weitere Entwicklung der Museen aber waren die Architekten Wils Ebert, Fritz Bornemann und die Leiter der ethnologischen Abteilungen entscheidend. Ihre interdisziplinäre Kooperation führte bis 1973 zu einer Gebäudekonfiguration, die sich aus dem Kontrast geschützter und nach innen gerichteter Ausstellungsbereiche mit transparenten Geschoss übergreifenden Besucherräumen, Verkehrsknoten und skulpturalen Treppenkonstruktionen als zukunftsweisend behauptete. Ebert, den als Dessauer Bauhausschüler vor allem die Möglichkeiten großflächiger Curtain-Walls interessierten, war das „Dahlemer Pendant“ zu Mies van der Rohe und dessen im Bau befindlicher Nationalgalerie am Kulturforum. Mit einer Baumassenstudie zeichnete er die Verknüpfung der völkerkundlichen Sammlungsschwerpunkte an rechtwinklig und parallel geschalteten Verkehrsachsen. Die konzipierte Dominanz des Tageslichtes jedoch führte zur Intervention der Museumsleute.

Lansstraße 8/ 12 , Eingangshalle, Aufnahme 1971.  Landesarchiv Berlin, G. Metzner

Fritz Bornemann, ein durch die Deutsche Oper in Charlottenburg ausgewiesener Experte für hochkarätige Kulturbauten rückte in den Planungsstab. Er integrierte die klimatische Stabilität der Ausstellungsbereiche mit Bimsbeton ausgefachten Stahlskeletten und hinterlüfteten Natursteinverkleidungen. Wie in seinem Opernfoyer rückte er mit frei gestellten Treppen und von innen nach außen gerichteten Versammlungsbereichen den Besucher selbst in das Zentrum der Wahrnehmung. Nicht der Musentempel sondern das demokratische Prinzip wird verbildlicht. Die Sammlungen inszenierte Bornemann innova-

Arnimallee 23/27, Museum für Völkerkunde 1914-23.  Landesdenkmalamt Berlin, Wolfgang Bittner tiv in neuer Lichtregie. Eigens von Bornemann entworfene, von innen illuminierte Vitrinen zelebrieren die Exponate. Große Stücke stehen auf dunklen Böden afrikanischer Eiche und werden über mobile Spots an Stromabnehmerschienen beleuchtet. Auch die Wände sind variabel. Ihre genormten Aluminiumsandwiches bergen sämtliche Versorgungsleitungen und können von den Kuratoren für neue Ausstellungen versetzt werden. Seit dem 8. Januar 2017 bleiben die Räume der Dahlemer Musseen der Öffentlichkeit verschlossen – bis auf den Bauteil an der Arnimallee (Europäische Kulturen). Eine gesamtstädtische Neuordnung der Sammlungen zeichnete sich schon bald nach der Wiedervereinigung ab. Die Degradierung zum Depot darf in Dahlem nicht der Preis für die Eröffnung des Humboldtforums und die an Attraktivität kaum zu überbietende Museumsinsel werden.  Text/Redaktion: Dr. Jörg Rüter


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Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017  |  17

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18  |  Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017

Handwerken. Vom Wissen zum Werk Neue Sonderausstellung in der Domäne Dahlem

Die Domäne Dahlem ist für ihre ausgewählten Sonderausstellungen bekannt. Nun öffnete das Museum im Herrenhaus seine Türen für eine weitere: „Handwerken. Vom Wissen zum Werk“ ist die erste Sonderausstellung, die unter der neuen Direktorin des Landgutes und Museums, Marit Schützen­dübel, interaktives Museum für Alt und Jung anbietet. Das bloße Ausstellen von Exponaten war gestern, heute werden dazu Fragen gestellt und der Besucher wird mit in das Beantworten dieser Fragen einbezogen. Bezirksbürgermeisterin und Kuratoriumsmitglied der Domäne-Stiftung, Cerstin Richter-Kotowski, lobte das Thema der Ausstellung, das Traditionelles und Aktuelles auf spannende Weise verbindet, „zumal das Handwerk in unseren Tagen eine Renaissance erlebt.“ So rege die Sonderausstellung zum Nachdenken, Diskutieren, aber auch

zum Anfassen und Mitmachen über das Betrachten hinaus an.

Gelungene Ausstellung auf kleinem Raum Wie angesagt „Handwerken“ ist, zeigte der große Besucher-Andrang anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung, mit dem selbst die Direktorin nicht gerechnet hatte. „Klein, aber fein mit Besonderheiten ist das Museum“, erklärte sie und nannte die geschickte Anordnung der zur Verfügung stehenden Ausstellungsstücke in diesem Umfeld eine ebenso besondere wie spannende Herausforderung. Nicht zuletzt dank der Unterstützung vieler helfender Hände aus Reihen der Domäne-Freunde sei die erfolgreich gelungen. Aus der Landwirtschaft sei das Handwerk nicht wegzudenken, schließlich gingen landwirtschaftliche Geräte auf die Herstellung durch versierte Handwerker zurück,

am Anfang stehe eben meist das Handwerk. Unter Federführung des Freilichtmuseums Hessenpark, mit dem bereits der vorige Museums-Direktor Dr. Peter Lummel erfolgreich zusammenarbeitete, wurde die Wanderausstellung vom Verbund „Arbeit und Leben“ konzipiert und wandert durch verschiedene Freilichtmuseen Deutschlands. In Dahlem wird sie bis zum 1. Januar 2018 zu sehen sein. Kuratorin Conny Nora Zeitler von der Freilichtmuseum Hessenpark GmbH zeigte sich angenehm überrascht darüber, dass trotz des – gegenüber dem Hessenpark -kleineren Platzangebotes, die Ausstellung im Domäne-Museum nicht weniger beeindruckend und gelungen platziert sei; auch wenn auf ein Thema, die Wanderung des Handwerks, aus Platzgründen verzichtet werden musste.

Handwerken – vom Laien bis zum Profi Geschickt wird der Besucher durch die in sechs farblich unterschiedliche Modul-Teile gegliederte Ausstellung geführt: Da steht Modul 1 für Motivation, Modul 2 für die greifende Hand und das Begreifen, Modul 3 für das Handwerkszeug. Modul 4 bildet das Ausstellungskernstück mit zehn Handwerkern, die sich und ihr Traditions-Werk vorstellen. Modul 5 behandelt das Thema „Kraft sparen- Körper schützen“, und Modul 6 schließlich widmet sich dem Handwerk, wie es sich heute mit seinen Handwerksberufen positioniert und wandelt. Dabei stehen im gesamten Raum stets die Fragen: „Was macht das Wissen im Handwerk aus, auf welchem Weg wird es – oft von Generation zu Generation – weitergegeben und wie arbeiten Kopf und Hand zusammen?“

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Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017  |  19

Kein landwirtschaftliches Gerät ohne Handwerker.

Kuratorin Conny Zeitler weiß, wie´s geht.

Handwerk vom Laien bis zum Profi führt den Besucher zu Exponaten, die das Lernen, Erfahren oder Wissen dokumentieren, an Mitmachstationen vorbei, die Geschicklichkeit, Handfertigkeit und Koordinationsvermögen herausfordern. Da stellt sich der Betrachter die Frage „Warum basteln wir? Was ist unsere Motivation?“ und muss zugeben, dass manchmal die Motivation das Ergebnis übertrifft. Ganz nebenbei erzählen die Ausstellungsstücke kleine Geschichten, so wie das selbstgebastelte Karussell, das vor der Domänetür einst heimlich abgestellt worden war. Jetzt traf es seine einstige Besitzerin in der Ausstellung wieder… Anhand von zehn, den Ausstellungsmachern bekannten Handwerkern – vom Konditormeister über Uhrmacher, Schuhmacher, Möbeltischler bis zur Vergolderin der Domäne, Anja Isensee – lernt der Besucher Erwerbsverläufe und traditionelles Können kennen. Er lernt auch, dass dank Motivation der zum Glück ausgediente Stahlhelm einst mit viel handwerklicher Geduld zum Kü-

zwanglos und ergebnisreich. Und auch den Museumsnachwuchs erwartet Spannendes zum Mitmachen und Entdecken sowie eine klein Werkstatt zum Hämmern und Schrauben. Aktuelle Trends wie Do-it-Yourself, Upcycling und Repair-Cafés kommen ebenfalls zu Wort und runden das Ganze ab. In Zeiten des Abwanderns der großen Museen aus Dahlem stellt diese pädagogisch hochrangige Sonderausstellung einen besonderen Wert für den Bezirk Steglitz-Zehlendorf da. Zeigt sie doch einmal mehr, dass auch ein kleineres Museum wie die Domäne Dahlem die Besucher zu fesseln und anzuziehen vermag dank präzise vorbereiteter Präsentationen, die den Nerv der Zeit treffen. Wer noch mehr zum Thema „Handwerken“ erfahren möchte: Der erschienene gleichnamige Begleitband ist beim Museumsbesuch der Ausstellung an der Museumskasse zum Sonderpreis erhältlich. Und an den „Mitmachtagen 2017“ am 10. Juni (Hofschmiede), 29.  August (Keramikwerk-

chensieb umfunktioniert wurde; und erinnert sich plötzlich wieder an den schweren Topf auf dem elterlichen Gasherd, in dem die ersten Pommes Frites aus Kindertagen in siedendem Fett trefflich gelangen. Seine erste Karriere hatte der Topf als Stahlhelm auf dem Kopf des Onkels hinter sich gebracht.

Mit der Domäne-Vergolderin im Bilde. Weiter führt die Sonderausstellung nach Nordtansania und Japan und in deren Art des Handwerkens ein, Werkzeuge für Links- und Rechtshänder locken zum Ausprobieren, und so manches Gespräch mit andern Ausstellungsbesuchern entsteht

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statt), 9. September (Vergolderwerkstatt) sowie 14.  Oktober & 18. November (Möbelrestaurator) laden von jeweils 10 bis 16 Uhr die Domäne- Werkstätten in ihre Räume zum Einblick und zu Workshops (Anmeldung erforderlich). Angebote für Schulklassen und Erwachsenengruppen siehe Homepage. Öffnungszeiten der Sonderausstellung: Mi.-So. 10-17 Uhr, Eintritt für das Museum im Herrenhaus und CULINARIUM: 5.-/erm. 3.- €, Kinder bis 16 Jahre frei. Weitere Informationen unter www.domaene-dahlem.de  Jacqueline Lorenz

Bastelarbeiten: Der Schwan aus Autoreifen und die Mühle für den Garten.


20  |  Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017

Anregungen für das eigene Grün Offene Gärten in Berlin und Brandenburg Ob Naturfreunde oder Gartenbesitzer – die Initiative Offene Gärten wird gern genutzt, um sich Anregungen für das eigene Grün zu holen. Unter den 119 Gärten im diesjährigen Programmheft sind neben langjährigen Teilnehmern auch viele interessante neue Gärten zu finden. Die offenen Gärten, die seit April zu sehen sind, locken zum Haupttermin am 20. und 21. Mai mit besonderen Höhepunkten und frühlingshafter Blütenpracht. Blühende Beete und ideenreiche Gestaltungen in Gärten unterschiedlichster Größe geben einen Eindruck von den vielseiti-

Der barrierefreie Garten der Villa Donnersmarck in Zehlendorf nimmt Teil an der Initiative der Offenen Gärten. gen Möglichkeiten, einen Garten anzulegen. Sowohl Zier- als auch

Nutzgärten sind im Rahmen der offenen Gärten zu besichtigen.

Die Initiative Offene Gärten bietet in ihrem Jahresprogramm eine Übersicht mit den Terminen sämtlicher offener Gärten. Mit dem Programm erhält man einen Aufkleber mit einer Besucherplakette für 3 Euro und kann sich anhand der Öffnungszeiten und der Anfahrtsbeschreibung seine eigene Tour zusammenstellen. Einen Überblick über die Vorverkaufsstellen bietet die Website www. offene-gaerten-berlin-­umland. de. Vorverkaufsstellen in Zehlendorf sind Treppens Gartenbedarf in der Berliner Straße 84 – 88 und das Pflanzencenter Rothe in der Clayallee 282.

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Der neu gestaltete Spielplatzes an der Curtiusstraße 14. Am 24. April wurde der neu gestaltete Spielplatzes an der Curtiusstraße  14 nach einer halbjährigen Bauzeit eröffnet. Die Eingrenzung der Spielbereiche ermöglicht ein differenziertes Angebot für alle Altersgruppen vom Kleinkindspiel mit Häuschen und Sandbackstelle, bis hin zur Kletterstrecke, Schaukeln und der wiederaufgebauten Seilbahn. Die Spielangebote sind wie in einem Parcour in einer großen Sandspielfläche verbunden. Auf der „Sonnenseite“ laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Fachbereich Grünflächen, leitete als Bauherr und Eigentümer der 1920 m² großen Fläche die Umbaumaßnahme. Im Entwurf wurden die Ergebnisse aus einem stark frequentierten Beteiligungsverfahren mit Kindern der Brentano-Grundschule,

sowie Anwohnerinnen und Anwohnern umgesetzt. Die Baukosten betragen 253.000 Euro. Im April wurde auch der Spielplatz an der Goerzallee / Ecke Altdorfer Straße, der lange gesperrt war, nach der Umgestaltung wieder eröffnet. Die Umbaumaßnahmen kosten ca. 300.000 Euro. Beide Spielplätze wurden mit Senatsgeldern aus dem Sondervermögen der Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA) finanziert.

Spielplatz an der Goerzallee / Ecke Altdorfer Straße.


RATGEBER

Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017  |  21

Weniger Babys in Berlin per Kaiserschnitt geboren Im vergangenen Jahr wurden in Berlin weniger Babys per Kaiserschnitt geboren als im Jahr zuvor. Das belegen die Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Demnach ist der Anteil der Kaiserschnittentbindungen bei der KKH in Berlin von 27,3 auf 26,0 Prozent leicht gesunken. Auch bundesweit ist der Anteil der Kaiserschnittent-

bindungen bei der KKH im Jahr 2016 auf 31,2 Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2013 lag der Anteil noch bei 32,4  Prozent. Ärzte, Hebammen und Schwangere sind für die Problematik inzwischen sensibilisiert. Dennoch liegt die Rate weiterhin auf hohem Niveau. Deshalb wird der Ruf nach mehr natürlichen Entbindungen immer

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Ausgezeichnet vorbereitet Nur acht Berliner Geburtskliniken sind bisher mit dem Siegel „Babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnete Geburtshilfe: das Hebammenteam des AVK Dazu gehört die Geburtsklinik des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums in Schöneberg, die von der WHO und unicef mit dem begehrten internationalen Prädikat für ihren hohen Betreuungsstandard ausgezeichnet wurde. Dieser zeigt sich in dem hohen Stellenwert, den das Krankenhaus der engen Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind einräumt. Vielen zukünftigen Eltern wird dies immer wichtiger und sie legen bei der Auswahl der idealen Klinik für die Geburt ihres Babys hohe Maßstäbe an. Auch das Bedürfnis nach menschlicher Wärme, Geborgenheit und Herzlichkeit während der Geburtsphase und im Wochenbett ist der Wunsch vieler Frauen – ohne dabei auf die Sicherheit eines Krankenhauses zu verzichten. Praktisches Hebammenwissen, modernste technische Ausstattung, tatkräftige Unterstützung und einfühlsame Rücksichtnahme: Die Auguste-Viktoria-Geburtsklinik setzt sich täglich aufs Neue zum Ziel, das alles in einer entspannten Atmosphäre und vereint mit konsequenter Sorgfalt zu bieten und belegt dies durch beständige Geburtenzahlen sowie sehr gute Umfragewerte. Entsprechend ist die Klinik konzipiert: Die drei modernen Kreißsäle und Vorwehenzimmer sind so gestaltet, dass sie Geborgenheit vermitteln und dadurch maßgeblich zu einem stressfreien Verlauf der Entbindung beitragen. Hebammen und Ärzte verstehen sich als Team und unterstützen in allen Entscheidungen den

Verlauf einer natürlichen Geburt unter Berücksichtigung aller notwendigen medizinischen Schritte. Dahinter steht das leistungsfähige Vivantes Netzwerk, das eine enge Zusammenarbeit von Geburts- und Kindermedizin gewährleistet. Dieser Anspruch setzt sich auf der modern eingerichteten und mit komfortablen Familienzimmern ausgestatteten Mutter-Kind-Station nahtlos fort. Alle Prinzipien des Bondings – der speziellen Verbindung zwischen Eltern und Kind – werden hier konsequent und liebevoll umgesetzt. Zertifizierte Stillberaterinnen und das Pflegeteam betreuen Mutter und Kind und respektieren dabei nach Möglichkeit ihre Privatsphäre. Viele Vivantes-Hebammen sind zudem in der Vor- und Nachsorge tätig, sodass sich Schwangere oft für eine Hebamme oder Beleghebamme aus der Auguste-Viktoria-Klinik entscheiden. Bei deren Vermittlung hilft die Schwangerenambulanz, die darüber hinaus für alle Fragen und Anliegen rund um die Geburt zur Verfügung steht und Auskunft zu den Kursangeboten gibt. Gut vorbereitet und informiert werden künfige Eltern auch bei den regelmäßig stattfindenden Infoabenden, die einen Eindruck von der Philosophie unseres Babyfreundlichen Krankenhauses vermitteln. Termine und Infos sind unter www.vivantes.de/geburt/avk nachzulesen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns auf Sie.

lauter. Auch auf politischer Ebene wird die Problematik jetzt diskutiert. In einem aktuell vorliegenden Positionspapier fordert die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Hebammen und Klinikpersonal für Risikoschwangerschaften stärker zu schulen und das Vergütungssystem zu verändern. Mehr Risikoschwangerschaften und Personaleng-

pässe in den Geburtskliniken gelten als Gründe für die gestiegene Kaiserschnittrate. Auch die verstärkte Nachfrage nach einem sogenannten Wunschkaiserschnitt hat die Quote in den vergangenen Jahren erhöht. Grundsätzlich ist die Kaiserschnittrate in den neuen Bundesländern traditionell niedriger als in den alten Bundesländern.


22  |  Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017

Benefizkonzert Am 13. Mai um 17 Uhr singt das Vokalsensemble sirventes berlin, das sich mit dem „NoonSong“ in der Berliner Kirche am Hohenzollernplatz einen Namen gemacht hat, in der Kirche am Immanuel Krankenhaus für das Diakonie-Hospiz Wannsee. Unter der Leitung von Stefan Schuck ertönen Gesänge „wie im Himmel“ aus einem Reper-

toire von 200 Motetten, virtuos vorgetragen, berührend und voller Sinnlichkeit. Durch den mehrstimmigen Gesang entsteht so ein magischer Klangteppich. Kirche am Immanuel Krankenhaus, Königstr. 66, 14109 Berlin. Der Eintritt ist frei. Spenden für das Diakonie-Hospiz Wannsee sind willkommen.

Bürgersprechstunden Michael Karnetzki, Bezirksstadtrat für Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste 11.05.2017: Rathaus Zehlendorf, Raum E 312, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin Die Sprechstunde findet jeweils in der Zeit von 15 bis 17 Uhr statt. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist eine Terminreservierung unter ☎ 90299-3901, unter der Sie auch weitere Sprechstunden erfragen können, unbedingt erforderlich. Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit 30.5.2017: Nachbarschaftsheim

Wannseebahn e. V., Mörchinger Straße 49, 14169 Berlin Die Sprechstunde findet jeweils in der Zeit von 16 bis 18 Uhr statt. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist eine Terminreservierung unter ☎ 90299-6001, unter der Sie auch weitere Sprechstunden erfragen können, unbedingt erforderlich. Frank Mückisch, Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur, Sport und Soziales 11.05.2017: Club Steglitz, Selerweg 18-22, 12169 Berlin Die Sprechstunde findet jeweils in der Zeit von 14 bis 16 Uhr statt.

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Demokratie live erleben Wahlamt sucht Helfer Am 24. September 2017 finden gleichzeitig der Berlin-Marathon und die Bundestagswahl statt. Für die Bundestagswahl sucht das Wahlamt engagierte Bürgerinnen und Bürger, die als Mitarbeitende bei der Briefwahl in Steglitz-Zehlendorf helfen. Neben der Möglichkeit, ganz nahe am Geschehen zu sein und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wird ein befristeter Arbeitsvertrag nach EG3 TV-L für maximal drei Monate für den Einsatz vom 15. Juni bis 14. Oktober angeboten. Die Tätigkeit im Briefwahlbereich setzt keine besonderen Kenntnisse voraus. Was Sie wissen müssen, wird Ihnen durch eine ca. zweistündige Schulung des Bezirkswahlamtes vermittelt. Die Mitarbeitenden müssen während der Dauer des Einsatzes uneingeschränkt verfügbar sein. Eine flexible Einsatzbereitschaft auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten (7.30 bis 19  Uhr) – insbesondere am Wahlwochenende von Freitag bis Sonntag – ist unabdingbar.



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Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017  |  23

„Ham‘ Se noch wat frei?“ Besucher des Evangelischen Kirchentages suchen Privatquartiere Zum 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin suchen 15.000 Kirchentagsgäste aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt kostenlose private Unterkünfte, die ihnen eine Teilnahme am Kirchentag überhaupt erst ermöglichen. Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski unterstützt die Privatquartierkampagne für den Evangelischen Kirchentag und ruft die Steglitz-Zehlendorfer auf, sich zu beteiligen. Die Gäste sind in erster Linie Teilnehmende über 35 Jahre, die nicht mehr mit Schlafsack und Isomatte in einer Schule übernachten möchten oder können, Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderung oder Mitwirkende, die für ihre Einsätze etwas mehr Ruhe benötigen.

Das Quartier sollte im Quartierbereich liegen und mit der U- oder der S-Bahn gut an die Veranstaltungsorte angebunden sein. Wer Gäste des Kirchentages aufnehmen möchte, braucht kein Gästezimmer. Kirchentagsgäste können so untergebracht werden, wie man auch privaten Besuch unterbringen würde. Eine Schlafcouch im Wohnzimmer oder ein Gästebett reichen völlig aus. Die Gäste freuen sich morgens über ein kleines Frühstück, sind dann aber den ganzen Tag auf dem Kirchentag unterwegs. Oft entstehen bei den Begegnungen zwischen Gastgebern und Gästen Freundschaften fürs Leben. Fragen zum Thema Privatquartiere beim Kirchentag bitte per E-Mail an info@­kirchentag.de oder telefonisch: (030) 40 03 39-200.

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24  |  Gazette Zehlendorf  |  Mai 2017

Therapeuten auf vier Pfoten Haustiere fördern Gesundheit ihrer Besitzer 30 Millionen Haustiere in der Bundesrepublik leisten täglich therapeutische Arbeit bei gestressten oder einsamen Deutschen. Denn Hund, Katze und Co. haben gesundheitsfördernde Effekte auf den Tierhalter – zu diesem Schluss kommen zahlreiche Studien. Alleinstehende Personen oder Senioren, die ihren Lebenspartner bereits verloren haben, profitieren besonders von der Lebensgemeinschaft mit einem Haustier. Es leistet ihnen Gesellschaft und vermittelt das Gefühl, dass sie gebraucht werden. Personen mit einem Vierbeiner an der Seite knüpfen zudem leichter soziale Kontakte. Bei Risikopatienten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben vor allem Hunde eine positive Wirkung. Die täglichen Gassigänge wirken günstig auf entscheidende Faktoren wie Übergewicht, Blutdruck und Cholesterinwerte. Auch bei Traurigkeit oder Stress helfen Haustiere. Unsere vierbeinigen

Nachwuchs geplant?



Foto: Photocreo Bednarek / Fotolia

Freunde merken ganz genau, in welcher Stimmung wir sind. Sie spenden Trost und heitern uns auf. Erwiesenermaßen führen die

Anwesenheit und das Streicheln eines Tieres dazu, dass Stress reduziert und Glückshormone ausgeschüttet werden.

Lange Zeit wurde vermutet, dass Haustiere bei Kleinkindern und Babys Allergien oder Asthma auslösen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Kinder, die mit einem Haustier aufwachsen, haben ein stabileres Immunsystem. Das Haustier sollte auf jeden Fall zum Lebensstil passen. So ist ein Hund nur für Personen geeignet, die sich im Alltag Zeit für den Vierbeiner nehmen können. Katzen hingegen können auch über einen längeren Zeitraum allein sein. Der Vorteil von kleinen Nagetieren wie Hamster und Maus: Sie dürfen auch in Mietwohnungen gehalten werden, wenn ein generelles Tierverbot im Mietvertrag festgelegt ist. Egal, ob Wellensittich, Siamkatze oder Goldhamster: Tierhalter bewältigen Stress besser, sind glücklicher und kommen leichter mit anderen Menschen in Kontakt.

Gazette Zehlendorf  

Aktuelle Ausgabe der Gazette Zehlendorf für Zehlendorf, Nikolassee, Schlachtensee, Dahlem und Wannsee.

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