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Dezember 2016

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Dezember 2016  |  3

Liebe Leserinnen und Leser,

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ich hoffe, Sie haben die schöne Vorweihnachtszeit schon nutzen können, um die vielen Weihnachtsmärkte in Berlin zu besuchen. Ein Bummel durch die festlich geschmückte Stadt stimmt wunderbar auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein und bringt Zuversicht und Freude. Am 3. Advent öffnet der beliebte Weihnachtsmarkt von Bauer Lehmann in Marienfelde seine Pforte und in Lichtenrade wird wieder rund um den Dorfteich gefeiert. Weitere Informatio Angelika Schöttler nen finden Sie auf der bezirklichen We i h nachtsseite: www.berlin.de/ba-tempelhof-­ schoeneberg/aktuelles/veranstaltungen/­ weihnachten2016-400394.php

Gewählt 2016 war Wahljahr und ich freue mich, am 16.  November für eine zweite Amtszeit als Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg gewählt worden zu sein. Das gebotene Vertrauen ist für mich Ansporn für die Zukunft. Ich bin gerne für Sie da und werde mich, wie bisher aktiv dafür einsetzen, dass unser Bezirk innovativ, wirtschaftlich stark, lebens- und liebenswert bleibt. Es warten viele Aufgaben auf uns und ich hoffe, auch im Hinblick auf die wachsende Stadt, mit mehr Personal, Ihnen einen noch leistungsfähigeren Bezirk bieten zu können.

Ausbildungsplätze Wichtig ist hierfür auch die Gewinnung von qualifizierten Auszubildenden. Ich freue mich, dass wir wieder verstärkt ausbilden und teilweise auch nach der Ausbildung Perspektiven bieten können. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg bietet Ausbildungsplätze in den Bereichen Vermessungstechnik und Verwaltung (Bewerbungsfristen 31.12.2016), im Medien- und Informationsdienst (Bewerbungsfrist 15.01.2017) und im Garten- und Landschaftsbau (31.01.2017).

Uns im Bezirk ist Vielfalt wichtig, entscheidend für die Einstellung ist einzig die Qualifikation für den gewählten Ausbildungsberuf. Infos: www.berlin.de/ba-tempelhof-­ schoeneberg/politik-und-verwaltung/­ service-und-organisationseinheiten/ personal/aus-und-fortbildung/ oder im Ausbildungsbereich unter ☎ 90277-6374.

bezirkliche Ehrenamtsbüro wenden. Hilfen werden in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gebraucht. Infos: www.berlin.de/ba-tempelhof-­ schoeneberg/politik-und-verwaltung/­ ehrenamtsbuero/ oder ☎ 90277-6050.

Ehrenamtliche Begleiter_innen gesucht

Ganz herzlich lade ich Sie ein, mit mir gemeinsam am 24. Dezember ab 16 Uhr beim Weihnachtskonzert der Blechbläser vor dem Rathaus Schöneberg dabei zu sein. Diese wunderbare Tradition gibt es nun schon viele Jahre und es ist immer wieder ein tolles Erlebnis, wenn sich Jung und Alt aus dem Schöneberger Kiez und ganz Berlin hier kurz vor oder nach der Bescherung treffen. Gemeinsam singen wir die bekannten, historischen Weihnachtslieder. Besonders stimmungsvoll wird es, wenn der Klang der Freiheitsglocke ertönt. Ihr Ruf von der Freiheit für alle Menschen ist tief in unserem Denken und Herzen verankert. Gerade in den heutigen politisch unruhigen Zeiten ist der Freiheitsschwur, „Ich glaube an die Unantastbarkeit und an die Würde jedes einzelnen Menschen. Ich glaube, dass allen Menschen von Gott das gleiche Recht auf Freiheit gegeben wurde. (...)“ von enormer Aktualität. Frieden in der Welt ist die Weihnachtsbotschaft, an der wir festhalten und auf die wir hoffen. Für uns Menschen ist es wichtig, Verbindendes zu finden, Vertrautes zu bewahren und offen für Neues zu sein. Ort: Vorplatz vom Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin.

Wie Sie wissen, halte ich ehrenamtliches Engagement für das gesellschaftliche Miteinander für unentbehrlich und freue mich immer, wenn wir neue Ehrenamtliche für wichtige Aufgaben gewinnen können. Im November startete das Pilotprojekt „Geflüchtete in Arbeit“ der GFBM – Gemeinnützige Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen mbH – unter meiner Schirmherrschaft. Hierfür werden noch Ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter_innen gesucht, die bereit sind, Geflüchtete in Tempelhof-Schöneberger Unternehmen bei der Ausbildungsvorbereitung zu unterstützen. Elf Unternehmen haben sich bereit erklärt, Geflüchtete aus den Notunterkünften ein Jahr lang auf die Ausbildung in ihren Betrieben vorzubereiten. Im Herbst 2017 sollen die Jugendlichen dann in die reguläre Ausbildung starten. Im Rahmen des Masterplans Integration unterstützt der Bezirk zusammen mit der Wirtschaftsförderung dieses Vorhaben, von dem die künftigen Auszubildenden, als auch die Betriebe profitieren. Die Ehrenamtlichen sollen die jungen Geflüchteten ein Jahr bei allen Fragen rund um die Ausbildung unterstützen. Hierfür erhalten die Ehrenamtlichen selbst auch eine fachliche Begleitung in Workshops und Fortbildungskursen. Ihr bürgerschaftliches Engagement ist an dieser Stelle sehr gefragt und ich würde mich freuen, wenn Sie sich vorstellen können, sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen. Infos: Frau Panknin von der GFBM: ehrenamt@gfbm.de. Sollten Sie sich eher für andere ehrenamtliche Einsätze interessieren, können Sie sich an das

24. Dezember 2016

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein glückliches Neues Jahr 2017! Herzlichst Ihre

Angelika Schöttler, ­Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg

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4  |  Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Dezember 2016

Wohlfühlort Friedenau Miteinander für einen lebenswerten Kiez Kammermusiksaal bis zu Lesungen, Vorträgen und mehr. Eine gute Nachricht ist auch die Wiedereröffnung der Gerhart-Hauptmann-Bibliothek im Rathaus Friedenau.

Viel Engagement in einem liebenswerten Ortsteil: in Friedenau tragen die Einwohner maßgeblich dazu bei, dass Flair und Lebensqualität stimmen. So sorgte das Friedenau-Netzwerk mit der Organisation des Engelmarktes am 2. Advent für festliche Stimmung auf dem Breslauer Platz am Rathaus Friedenau. Das Rathaus selbst wiederum ist derzeit Unterkunft für Flüchtlinge, die unter anderem von „Friedenau hilft“ dabei unterstützt werden, sich in ihrem Zufluchtsland zurecht zu finden.

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Friedenau ist besonders für seine hohe „Künstlerdichte“ bekannt. Bereits zwei Literaturnobelpreisträger waren bzw. sind hier zu Hause. Günter Grass und Herta Müller konnten die begehrte Auszeichnung entgegen nehmen. So ist es kein Wunder, dass sich in dem Ortsteil von Schöneberg sogar ein Literaturhotel befindet. Auch sonst können sich die Friedenauer über ein vielseitiges Programm vor Ort freuen – von Konzerten im Friedenauer

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In Friedenau mit seinen großzügigen Wohnungen und den wenigen noch übrig gebliebenen Landhäusern lebt es sich gut. Dazu trägt auch das Umfeld mit seinen zahlreichen kleinen und großen Läden, Cafés, Restaurant und einer guten gesundheitlichen Versorgung bei. Besonders die Rheinstraße, die größte Einkaufsstraße im Bezirk, ist stark frequentiert. Hier befinden sich erfreulich viele individuelle Fachgeschäfte, die Friedenau ein ganz eigenes Gesicht verleihen. Auch in den vielen Nebenstraßen und entlang der Bundesallee gibt es viel zu entdecken. In Friedenau findet man ein vielseitiges Sortiment unterschiedlichster Branchen, ergänzt vom Markt auf dem Breslauer Platz. Da bleiben kaum Wünsche offen!

Wir wollen unseren Bewohnern die Gewissheit geben: Jemand ist für mich da – Menschen, die mich kennen. Meine Persönlichkeit wird geachtet, geliebt und gefördert. Ich finde eine Umgebung vor, die Rücksicht nimmt auf mich und meine Bedürfnisse. Dies entspricht unserem christlichen Selbstverständnis. Das persönliche Gespräch ist ein unersetzliches Gut. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen Termin zur Hausbesichtigung.


Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Dezember 2016  |  5


6  |  Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Dezember 2016

Auf dem Friedenauer Engelmarkt am 4. Dezember gab es Kunsthandwerk, Selbstgemachtes und viele schöne Dinge.

Ein Erfinder und Lebemann Doch nicht nur Künstler, auch Erfinder waren in Friedenau zu Hause. Einer von ihnen war Carl Bamberg, der 1847 in Kranichfeld im Weimarer Land als Sohn eines Textilmachers und autodidaktischen Uhrmachers geboren wurde. Der talentierte Schüler wurde zunächst bei Carl Zeiss Jena ausgebildet und konnte dank der Hilfe des Physikers Ernst Abbe auch ohne Abitur an der Universität

Jena studieren. Er zog anschließend nach Berlin und schrieb sich an der dortigen Universität ein. Schon bald gründete er mit der finanziellen Unterstützung seines künftigen Schwiegervaters ein eigenes Unternehmen in der Linienstraße in Mitte. In seiner kleinen Werkstatt fertigte er überwiegend Planimeter. Seine erste Arbeit war jedoch ein Kathetometer für Professor Wilhelm Foerster, dem Direktor der Berliner Sternwarte. Foerster erkannte die Fähigkeiten

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von Bamberg, der auch in seinen Vorlesungen gesessen hatte. Foerster wünschte sich die Herstellung feinmechanischer Messinstrumente vor Ort in Berlin, da diese bisher mühevoll im Ausland erworben werden mussten. Dank seiner Fürsprache wurde Carl Bamberg zum Hoflieferanten. Die kleine Werkstatt reichte nicht mehr aus und Bamberg kaufte für seine neue Fabrik ein großes Grundstück an der Kaiserallee in Friedenau. Er baute nautische

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Dezember 2016  |  7

Erinnerung an sozialdemokratischen Theoretiker Ehrengrabstatus für Eduard Bernsteins Grab erneuert

burtstag an einer Leberzirrhose. Man setzte Carl Bamberg auf dem Friedhof Stubenrauchstraße bei. Sein Ehrengrab hat allerdings eine etwas kuriose Geschichte, denn als Alexander Dominicus, früherer Schöneberger Stadtrat 1945 starb, wurde er an der glei-

chen Stelle beerdigt. So zieren drei Grabsteine die Grabstätte – einer für Emma Bamberg, Carl Bambergs Ehefrau, einer für ihn selbst und einer für Alexander Dominicus samt Gattin. Aus seinem Unternehmen wurde später die Askania Werke AG.

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Der Senat von Berlin hat bereits am 16. Juli 2016 dem Grab von Eduard Bernstein erneut den Ehrengrabstatus zugesprochen. Der am 6. Januar 1850 in Schöneberg geborene Bernstein war ein sozialdemokratischer Theoretiker, Schriftsteller und Politiker. Unter dem Pseudonym „Leo“ schrieb er für die Zeitung „Der Sozialdemokrat“. Bereits 1872 trat er der Sozialdemokratischen Arbeiterparten (SDAP) bei. Im Jahr 1888 hatte das Kaiserreich genug von dem Sozialdemokraten. Bernstein wurde in die Schweiz ausgewiesen und zog dann nach London. 1901 hob man den Haftbefehl gegen den Politiker auf und er kehrte nach Deutschland zurück. Zwischen 1910 und 1920 war er Stadtverordneter in Schöneberg. Als Schöneberg nach Berlin eingemeindet wurde, bekleidete er ein Amt als unbesoldeter Stadtrat. Außerdem gehörte er zwischen 1902 und 1928 mit mehreren Unterbrechungen dem Reichstag an. Der am 18. Dezember 1932 verstorbene Bernstein hatte bis 2010 bereits ein Ehrengrab. Das Grab

befindet sich auf dem Schöneberger Friedhof in der Eisackstraße 40a. Mit der Ehrengrabwürde ist der Erhalt des Grabes für die nächsten 20 Jahre gesichert. Bezirksbürgermeistern Angelika Schöttler: „ Als Bezirk haben wir uns dafür eingesetzt, dass das Grab von Eduard Bernstein wieder den Ehrengrabstatus erhält. Schließlich hat er sich als Politiker, Stadtverordneter, Stadtrat und Mitglied des Reichstags um die Allgemeinheit verdient gemacht und das soll sichtbar bleiben. Ehrengräber sind ein wichtiger Teil unserer Erinnerungs- und Gedenkkultur.“

Konzert im Advent Konzertchor Friedenau lädt ein Der Konzertchor Friedenau lädt am Sonntag, den 11. Dezember, um 17 Uhr zum Adventskonzert in die Nathanaelkirche in Friedenau ein. Das Konzert beginnt mit der kleinen Jazzmesse – „A Little Jazz Mass” – von Bob Chilcott, der zweite Teil ist vertrauten Liedern zu Advent und Weihnachten gewidmet. Auch die Zuhörer sind wieder herzlich zum Mitsingen eingeladen. „A Little Jazz Mass“ für gemisch-

ten Chor und Band wurde 2004 uraufgeführt. Das Werk des britischen Komponisten, Chorleiters und Sängers Bob Chilcott interpretiert die alten lateinischen Texte der Missa brevis in der Musiksprache des Jazz – mit Groove und Swing und einem wunderbar „bluesigen“ Agnus Dei. Ev. Nathanael-Kirche, Grazer Platz, 12157 Berlin. Die Kirche hat einen barrierefreien Zugang. Weitere Informationen unter www.konzertchor-friedenau.de


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Neues Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler im Amt bestätigt Berlin

15 13 12

Alternative für

Deutschland

6 5 4

V.l.n.r.: Jörn Oltmann, Chistiane Heiß, Angelika Schöttler, Jutta Kaddatz und Oliver Schworck.  In der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wurde am 16. November das neue Bezirksamt von Tempelhof-Schöneberg gewählt. Überraschungen blieben hierbei aus – die zur Wahl vorgesehenen Stadträte konnten ihre Ämter alle antreten. Auch an der Spitze keine Veränderung: Angelika Schöttler (SPD) wird weiterhin das Amt der

Bezirksbürgermeisterin wahrnehmen. Sie ist zu für die Abteilungen Finanzen, Personal und Wirtschaftsförderung zuständig. Dazu gehören unter anderem auch das Ehrenamtsbüro und die Koordination für Flüchtlingsfragen. Stellvertretender Bezirksbürgermeister ist Jörn Oltmann (Bündnis 90/Die Grünen). Er ist Bezirksstadt-

Foto: BA

rat für die Abteilung Stadtentwicklung und Facility-Management. Jutta Kaddatz (CDU) ist Bezirksstadträtin für die Abteilungen Bildung, Kultur und Soziales. Die Abteilungen Jugend, Umwelt, Gesundheit, Schule und Sport unterstehen Bezirksstadtrat Oliver Schworck (SPD). Christiane Heiß (Bündnis 90/Die

Die BVV umfasst 55 Sitze. Grünen) ist Bezirksstadträtin für die Abteilung Bürgerdienste, Ordnung, Straßen- und Grünflächenamt. In der BVV sind sechs Fraktionen vertreten. Die 55 Sitze verteilen sich folgendermaßen: SPD 15 Sitze, Bündnis 90/Die Grünen 13 Sitze, CDU 12 Sitze, AfD 6 Sitze, Linke 5 Sitze und FDP 4 Sitze.

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Die kalte, aber gemütliche und stimmungsvolle Jahreszeit kehrt auch in der Tagespflege ein. Im bevorstehenden Winter wird in der Tagespflege besonders viel Wert auf ein abwechslungsreiches Aktivitätsangebot und auf ein gemütliches Beisammensein gelegt. Die Tagespflegegäste bringen oft neue Ideen für die Aktivitätsrunden von zu Hause mit. Gesellschaftsspiele, Bastelanleitungen oder Kochrezepte werden dann gerne von allen gemeinsam ausprobiert. Auch neue Gruppen haben sich in den letzten Wochen gebildet. Mehrere Tagespflegegäste finden sich nun mittwochs zu einer Strickrunde zusammen, regelmäßig wird samstags „Bingo“ gespielt und auch die Skatgruppe findet immer wieder großen Zuspruch.

Die Gäste freuen sich auch schon auf die große Weihnachtsfeier, die am 14. Dezember stattfinden wird. Neue Gäste sind immer willkommen! Die Tagespflege ist von Montag bis Samstag geöffnet und bietet täglich Platz für 18 Gäste. Wer sich die Räumlichkeiten einmal anschauen oder einen Termin für einen Schnuppertag vereinbaren möchte, ist dazu sehr herzlich eingeladen. Bei Interesse können Sie sich unter der Telefonnummer: 030/34334499 unverbindlich informieren. Gerne können Sie uns auch persönlich in der Stierstraße 18 besuchen! Wir wünschen allen eine schöne und gemütliche Winterzeit! Es grüßen Sie herzlich, die Mitarbeiter der Tagespflege Stierstraße


Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Dezember 2016  |  9

Wunschbaumaktion erfüllt Wünsche bedürftiger Kinder

Kein Winterdienst in Grün- und Erholungsanlagen

Nach der erfolgreichen Wunschbaumaktion im letzten Jahr heißt es auch dieses Jahr wieder, „Schenk doch mal ein Lächeln“. Auch 2016 sollen die Wünsche von bedürftigen Kindern aus Tempelhof-Schöneberg erfüllt werden. Traditionell steht im Foyer des Rathauses Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz in der Adventszeit ein wunderschön geschmückter Weihnachtsbaum. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hat diesen gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins „Schenk doch mal ein Lächeln“ Herrn Fayez Gilke, am 28. November wieder in einen Wunschbaum verwandelt. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Ich freue mich, dass wir auch in diesem Jahr einen Wunschbaum im Rathaus Schöneberg aufstellen können. Bereits jetzt haben wir zusammen mit Herrn Gilke rund 100 bedürftige Kinder ausgewählt, denen wir gemeinsam

Das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg weist darauf hin, dass in den Grün- und Erholungsanlagen wie auch in den vergangenen Jahren gemäß § 5 Absatz 2 des Grünanlagengesetzes keine Verpflichtung zur Schnee- und Eisglättebeseitigung besteht. Die Benutzung der Gehwege innerhalb der Anlagen erfolgt auf

einen Herzenswunsch erfüllen möchten. Tragen Sie dazu bei, dass alle Kinderwünsche in Erfüllung gehen.“ Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit einem Stern die Patenschaft für den Herzenswunsch eines Kindes zu übernehmen. Die Geschenke im Wert von bis zu 25 Euro können noch bis zum 13. Dezember im Rathaus Schöneberg, Ehrenamtsbüro, Zimmer 119 abgegeben werden. Am 16.  Dezember werden die Vereinsmitglieder die Geschenke verpacken. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen und können sich bei Herrn Gilke melden. In der Woche vor Weihnachten können die Eltern das Päckchen abholen. Kontakt: Büro der Bezirksbürgermeisterin, Marcel Jutzewitz, ☎ 030 / 902776051; Vorsitzender des Vereins Schenk doch mal ein Lächeln, Fayez Gilke, ☎ 0171 / 8835960, E-Mail: fayez@gilke.info

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eigene Gefahr. Das Land Berlin übernimmt keine Haftung bei Unfällen und etwaigen Schäden, die infolge von vereisten oder schneebedeckten Flächen entstehen können. Daher ist bei der Benutzung der Grünanlagenwege bei winterlichen Witterungsbedingungen besondere Vorsicht sowie der Witterung angepasstes Schuhwerk geboten.

Veränderte Öffnungszeiten der Stadtbibliotheken Am 24. und 31. Dezember 2016 geschlossen: Bezirkszentralbibliothek „Eva-Maria-Buch-Haus“, Götzstr. 8/10/12, 12099 Berlin, ☎ 90277-2516. Mittelpunktbibliothek Schöneberg „Theodor-Heuss-Bibliothek“, Hauptstr. 40, 10827 Berlin, ☎ 90277-4574 Vom 23. Dezember 2016 bis 3. Januar 2017 geschlossen: Stadtteilbibliothek Schöneberg-Nord, Gertrud-Kolmar-Bib-

liothek, Pallasstr. 27, 10781 Berlin, ☎ 90277-6398 Vom 22. Dezember 2016 bis 7. Januar 2017 geschlossen: Mittelpunktbibliothek -Nebenstelle, Thomas-Dehler-Bibliothek Martin-Lutherstr. 77, 10825 Berlin Kontakt: ☎ 90277-6496 Vom 27. bis 30. Dezember 2016 geschlossen: Fahrbibliothek, Götzstr. 8/10/12, 12099 Berlin, ☎ 90277-2361, mobil: 0170/5655119

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„Wir wissen, was wir wollen!“ Kinder- & Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg Laut Umfrage legen vier von fünf Kindern in Deutschland viel Wert auf ihre Meinungsfreiheit, denn sie haben ein Recht auf Mitbestimmung. „Wir wissen, was wir wollen“ sagen auch die jungen Vertreter des Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg und erheben ihre Stimmen damit nicht nur für die rund 50.000 im Bezirk lebenden Kinder. Vor 12 Jahren wurde das Parlament auf Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gegründet, und seitdem bringen unter dem Motto „Fragt uns!“ aktive Schülerinnen und Schüler über Anträge an die BVV zu Gehör, worin aus ihrer Sicht Handlungsbedarf besteht, um „das Leben für uns alle besser werden zu lassen“.

Fragt uns Das forderte in seiner mitreißenden Eröffnungsrede der 16-jährige Vorstandsvorsitzende Justin

Vorstandsvorsitzender Justin Sudbrak spricht deutliche Worte.

Sudbrak am 16. November 2016 im Rathaus Schöneberg vor dem sich für die kommende 12. Wahlperiode konstituierendem Jugendparlament. Er betonte: „Uns ist nicht egal, was mit unserer Zukunft geschieht, wir wollen aktiv mitgestalten. Wir gehen voran, brauchen aber, um etwas erreichen zu können, hinter uns die Unterstützung der Politiker und die Gleichbehandlung des Jugendparlaments.“ Justin, der vor über vier Jahren durch einen Freund zum Jugendparlament kam und dort eigentlich erst das richtige Verständnis für die Politik lernte, kann sich gut vorstellen, ihr auch später neben einem Informatikstudium treu zu bleiben. Im Vorstand wartet als Hauptaufgabe die Ausarbeitung von Anträgen und deren Vorlage in der BVV auf ihn, zu Themen

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und Problemen, die aus den drei Regionalen Arbeitsgemeinschaften (RAG) Lichtenrade-Marienfelde, Schöneberg-Friedenau und Tempelhof-Mariendorf an den Vorstand herangetragen werden:

me vom Jugendparlament Abhilfe geschaffen werden, auch wenn dies nicht immer von heute auf morgen geschehen kann, da oft auch die Zuständigkeiten außerhalb des Bezirks liegen. Einen Wunsch für die Zukunft hat Justin an die Politiker und ihre Jugendprojekte: „Fragt uns, die Zielgruppe; bezieht uns in den Prozess eurer Ideenentwicklung ein, bevor ihr diese an uns vorbei umsetzt – sprecht mit uns!“

100-prozentig erfolgreich

Da sind Geräte auf einem Spielplatz defekt oder ungeeignet, ein Zebrastreifen fehlt dringend oder die Sanitären Anlagen einer Schule sind unzumutbar. Schon oft konnte durch das gezielte Ansprechen dieser Proble-

Anerkennung und Ansporn für das weitsichtige Handeln der jungen Politikinteressierten brachte dann auch der frisch gewählte Vorsteher der BVV, Stefan Böltes, in seinem ersten Grußwort seit Amtsbeginn vor dem versammelten Jugendparlament und den Regionalen Arbeitsgemeinschaf-


RATGEBER

Vorsteher Stefan Böltes: Grußwort und guter Rat. ten zum Ausdruck: „…Mit eurer Teilnahme zeigt ihr, dass ihr Lust habt zu lernen, wie Politik funktioniert. Eine Kunst in der Politik ist es, auszuhandeln, was machbar ist…versucht an eure Grenzen zu gehen, verhandelt untereinander und mit uns!“ Rund 100 abgesandte Vertreter/ innen im Plenum zwischen 8 und 18 Jahren aus etwa 30 Schulen, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen im Bezirk erfuhren in Film und Workshop über die Aufgaben in der Regionalgruppe, über Vorstandsaufgaben, Politik und

über das geschickteste Vorgehen „vom Weg zum Ziel“. Sich untereinander zu einigen, mit anderen abzusprechen, Kompromisse zu finden und mit Widersprüchen umzugehen, dabei aber stets das eigentliche Ziel vor Augen zu behalten, das lernen die Kids hier in ihrer dafür verwendeten Freizeit. Fundierte Unterstützung erhält das Kinder- und Jugendparlament von Jugendstadtrat Oliver Schworck und vom Bezirksamt. Die Jugendlichen wissen Oliver Schmidt und Maike Hoffmann vom koordinierenden Jugendamt mit viel Sachverstand und Verständnis für ihre Sichtweise hinter sich. Beide Mitarbeiter wissen zu schätzen, dass viele Lehrer ihre Schüler auf dem Weg ins Jugendparlament unterstützen und motivieren. Doch es gibt leider auch Skeptiker und Schulleiter, die verfasste Anträge zu beeinflussen oder gar zu verhindern suchen. – Da bleibt dann schnell der Spaß, der auch im Jugendparlament nicht zu kurz kommen soll, auf der Strecke. Dennoch arbeite das Jugendparlament „100-prozentig erfolgreich, „weil es immer etwas erreicht, indem es auf Missstän-

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de aufmerksam macht“, wie Oliver Schmidt erklärt. Mit ganz viel Spaß bei der Sache, die alle angeht, sind Klassensprecherin Lara (4. Klasse) und Schulsprecher Lukas (6. Klasse) von der Carl-Sonnenschein-Schule in Mariendorf, wie sie in der Sitzungspause erzählen. – Und sie haben gute Ideen, wie sie Mitschüler und die Dinge bewegen wollen: So wird Lara in den Schulpausen von Klasse zu Klasse gehen, um zu erfragen, was besser werden muss und so Antrags-Vorschlä-

ge sammeln. Lukas will seinen alten Hort besuchen und dort den Problemen auf den Grund gehen. Beide machen es ihren Mitstreitern richtig vor: Sich einund mitmischen! Und so kann der RAG-gewählte neue Vorstand nun, von reichlich Child-Power gestärkt, durchstarten, frei nach seinem Motto: „Wir wissen, was wir wollen!“ Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendparlament unter www.kjp-ts.de  Jacqueline Lorenz

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WEIHNACHTEN

Der Tannenbaum als Gleichnis Viele Rituale rund um den Baum Für uns ist der Weihnachtsbaum eine Selbstverständlichkeit. Er stand bereits im Wohnzimmer oder der „Guten Stube“ unserer Eltern und vielleicht sogar unserer Großeltern. Nicht immer reichte die liebevoll geschmückte Tanne bis unter die Decke, manchmal tat es auch ein ganz kleiner Baum im Blumentopf oder auf der Anrichte. Manch einer schmückt seinen Christbaum mit Strohsternen und Schnitzwerk, viele verwenden gläserne Kugeln in allen Farben, wobei das traditionelle Rot und Gold überwiegt. Gelegentlich findet allerdings auch extravaganter Baumschmuck seinen Platz an den Ästen und Zweigen unser nadeligen Freunde. Je nach Hobby hängen dort auch Fußbälle, Pferde oder Rennwagen im Schein der Kerzen. Wie sieht es nun mit dem Weihnachtsbaum selbst aus – wie lange schon schmückt er unsere festlichen Stuben?

Eng verbunden mit der evangelischen Konfession Die Verwendung einer der ersten Christbäume lässt sich um das Jahr 1600 im evangelischen Straßburg nachweisen. Natürlich

Die ersten Christbäume gab es schon um 1600. war dieser prächtige immergrüne Baum zunächst den Adligen und Reichen vorbehalten. Das „gemeine Volk“ bediente sich höchstens eines grünen Zweigleins als Symbol für das Leben und die Fruchtbarkeit. Außerdem blieb der Weihnachtsbaum in seinen Anfängen zunächst eng mit der evangelischen Konfession verbunden. Noch um 1900 führte dies zu den eher polemischen Spottrufen der „Tannenbaumreligion“. Doch lange sollte es

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nicht so bleiben. Der Charme und die Symbolkraft des strahlenden Baumes sollte schon bald Einzug in die katholischen Regionen finden. Lange Zeit wurde die katholische Krippenfeier der evangelischen Weihnachtsfeier vorgezogen. Zur festen Etablierung des Baumes in unseren Weihnachtsritualen zählt man unter anderem die Paradiesspiele, die ebenfalls am 24.  Dezember feierlich abgehalten wurden. Sie stellten im

gespielten Szenario den Sündenfall und die Erlösung dar. Um das Erzählte zu verdeutlichen wurde oft ein kleiner Tannenbaum mitgeführt. Geschmückt mit Äpfeln (der Frucht der Sünde), aber auch mit hell scheinenden Lichtlein (als Zeichen der Passion) wurde er zum Gleichnis. Auch nach den Paradiesspielen wurde dieses Thema beibehalten. Am historischen Weihnachtsbaum der Reichen durften Darstellungen von Adam und Eva und natürlich der Schlange nicht fehlen. Diese waren kunstvoll aus Holz gefertigt und wurden auf den Christmärkten der alten Tage mannigfach feilgeboten. Auch vergoldete Äpfel und Nüsse und sogar Erdäpfel (Kartoffeln!) fanden ihren Platz am symbolträchtigen Baum. Aus dem Jahre 1934 ist überliefert, dass gerade die „Schlange, welche aus Holz und Bindfaden zusammengesetzt und daher sehr beweglich ist, stets das Entzücken und Gruseln der Kinder bildet.“ Nach und nach wurde die äußere Ausstattung des Christbaumes verchristlicht. Zarte Engel bevölkerten die Zweige und der weisende Stern von Bethlehem bekam seinen Platz auf der Spitze.

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Maronen, Maronen… Esskastanien sind eine der ältesten Nutzpflanzen „Heiße Maronen“ sind eine beliebte Herbstund Winterknab­berei. Sie eignen sich auch als Beilage zu Wildgerichten. Sie stammen ursprünglich aus der Schwarzmeerregion. Hierzulande wachsen sie nur in warmen Gegenden wie zum Beispiel am Bodensee, in den badischen Weinbaugebieten oder der Pfalz, ansonsten vor allem in der Mittelmeerregion. Die Esskastanie unterscheidet sich stark von der Rosskastanie, die vor allem bei Kindern als Bastelmaterial beliebt ist. Es gibt drei Arten: die kleine Esskastanie mit einem weniger feinen Aroma, die größeren und aromatischen Maronen sowie die Dauermaronen. „Beim Kauf achten Verbraucher am besten auf eine glatte, glänzende Schale und darauf, dass sich die Maronen schwer anfühlen“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Elke Arms. Dauermaronen lassen sich nach dem Kauf an einem kühlen, trockenen Ort zwei bis drei Monate lagern. Andere Maronen sind möglichst rasch nach dem Einkauf zuzubereiten. Sie keimen sonst und verlieren an Geschmack.

Harte Schale – wertvoller Kern Botanisch gesehen gehören die Esskastanien zu den Nüssen. Das gelbweißliche Maronenfleisch ist wie bei Nüssen von einer Samenhaut und einer holzig ledrigen Schale umgeben. Der innere Kern der Marone enthält neben Stärke und Ballaststoffen Mineralstoffe wie Kalium und Kupfer. „Aufgrund des hohen Stärkegehaltes wurden die Maronen früher oft zu Mehl gemahlen und zu Brot verarbeitet“, erklärt Dr. Elke Arms. Das enthaltene Kalium trägt dazu bei, den Blutdruck aufrecht zu erhalten. Zudem ist es für die Übertragung von Nerven- und Muskelreizen wichtig. Kupfer wird zur Pigmentierung von Haut und Haaren und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress gebraucht. Außerdem ist die Esskastanie reich an Vitamin C, das unser Immunsystem unterstützt, als Zellschutz dient und für ein straffes Bindegewebe sorgt.

Neben der kleinen Esskastanie mit einem weniger feinen Aroma gibt es die größeren und aromatischen Maronen sowie die Dauermaronen.  Foto: Smileus – fotolia/Nestlé Ernährungsstudio Maronen enthalten auch Vitamin B1 und B6. Beide Vitamine sind am Energiestoffwechsel beteiligt.

Maronen genießen – so geht es Um an das wertvolle Innere der Maronen zu gelangen, ist etwas Geschick erforderlich: Zunächst wird die Schale der Esskastanien kreuzweise eingeritzt. Anschließend kommen sie etwa 15 bis 20 Minuten in kochendes Salzwasser oder werden im 170 Grad heißen Backofen etwa 15 bis 20 Minuten geröstet, bis die Schale platzt. Die Schale lässt sich nun mit den Fingern lösen und die Samenhaut

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vorsichtig mit einem Messer entfernen. Dazu dürfen die Esskastanien nicht abgeschreckt werden, sondern sind so heiß wie möglich zu schälen und zu häuten. Beim Abkühlen haften Schale und Haut sonst wieder fester an der Frucht. Ihre Süße entfalten Maronen erst durch das Kochen oder Rösten. Als Beilage schmecken sie gut zu Wildfleischgerichten. Karamellisiert bieten sie eine zusätzliche süße Geschmacksnote: Dazu 50 g Zucker in einem Topf bei niedriger Hitze leicht braun werden lassen, dann 500 g Esskastanien dazugeben, kurz anrösten und zum Schluss mit 100 ml Orangensaft abschmecken.

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Für weniger Gift im Wohnzimmer BUND empfiehlt Öko-Weihnachtsbäume Mit dem Weihnachtsbaum holen sich viele Menschen jedes Jahr ein Stück Natur in die Wohnzimmer. Allerdings stammten etwa 90 Prozent der 25 Millionen Weihnachtsbäume, die letztes Jahr in Deutschland verkauft wurden, aus Intensiv-Plantagen. Dort wird stark gespritzt und gedüngt – zum Schaden von Tieren, Pflanzen, Gewässern und Böden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fand Pestizide wie Glyphosat und Prosulfocarb bei mehr als jedem zweiten Baum, als er 2014 stichprobenartig die Nadeln von Weihnachtsbäumen an deutschen Verkaufsstellen testete. Zu der hohen Pestizidbelastung auf vielen Weihnachtsbaumplantagen kommt noch der Flächenverbrauch: Allein in Deutschland nehmen die Monokulturen bis zu 50.000  Hektar in Beschlag. Diese Flächen wären aus Sicht von Umweltschützern besser für „echte“ Wälder und Natur oder für den Nahrungsmittelanbau eingesetzt. Wer trotzdem nicht auf den grünen Baum verzichten will, sollte nur Bäume aus ökologischer Waldwirtschaft oder aus anerkannt ökologischen Weihnachtsbaumkulturen kaufen, empfiehlt der BUND. Dies sind FSC-zer-

tifizierte Forstbetriebe und Baumschulen, Gärtnereien und Biohöfe, die nach Richtlinien des Naturland-, Bioland- oder des BIO-Siegels (sechseckiges Logo) produzieren. Auch einige Gartencenter haben Bäume mit BIO-Siegel im Angebot. Eine aktuelle Liste von ökologischen

 Foro: Smileus / Fotolia Weihnachtsbaum-Bezugsquellen veröffentlicht die Umweltorganisation Robin Wood jährlich unter www.robinwood.de. Ein besonderes Erlebnis ist es, seinen Weihnachtsbaum selbst im Wald zu fällen. Der BUND rät, sich hierfür an das örtliche Forstamt zu wenden, sich dabei aber auch nach dem Einsatz von Pestiziden zu erkundigen. Wer kein eigenes Auto hat, kann sich den Baum von regiona-

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len Anbietern liefern lassen oder das Angebot von www.bio-weihnachtsbaum-versand.de nutzen. Ein Öko-Weihnachtsbaum ist oft nur wenig teurer, jedoch haben Verbraucher die Sicherheit, dass ihr Wohnzimmer frei von Schadstoffen bleibt und die Umwelt geschont wird. Eine schlechte Wahl seien dagegen Plastikbäumchen, so der BUND. Auch bei mehrjährigem Gebrauch bessere sich deren Ökobilanz nur unwesentlich. Ebenso sei Importware nicht zu empfehlen, stattdessen sollten Käufer auf kurze Transportwege achten. Ökologische Alternativen zum klassischen Weihnachtsbaum zeigt ein Blick in die Geschichte: In vorchristlichen Zeiten holten die Menschen um die Wintersonnenwende neben Tannen auch Immergrünes wie Buchsbaum, Mistel oder Wacholder als festlichen Schmuck in die Häuser. Später dienten Obstbäume, Eichen oder Birken als christliche Gabenbäume, behängt mit Gebäck, Wurst, Obst, Geschenken und Papierblumen. Auch so manche große Zimmerpflanze eignet sich als Weihnachtsbaum. Wer sich seinen Baum aus Naturmaterialien selbst basteln möchte, findet hierzu viele Ideen im Internet.

Tagespflege Jakob & Adele Zu Hause ist es einsam, ein Tag gleicht dem anderen? In der Tagespflege Jakob & Adele im Werner Bockelmann-Haus genießen Sie Ihren Tag in Gesellschaft. Hier können Sie an einer Vielzahl von Aktivitäten teilnehmen. So wird die Tageszeitung nach dem gemeinsamen Frühstück zusammen gelesen, dabei können aktuelle Ereignisse diskutiert werden. Die Gesundheit kommt nicht zu kurz, deshalb machen wir mit Ihnen spezielle Bewegungsübungen und geben aktivierende Hilfestellungen zur Bewältigung von Alltagsproblemen. Wir wollen Ihre Fähigkeiten und Interessen erhalten und diese fördern, daran arbeiten wir gemeinsam mit Ihnen. Selbstverständlich werden Sie auch bei Arztgängen in der näheren Umgebung unterstützt. Immer in Bewegung bleiben: Je nach Jahreszeit, Wetter und Laune nutzen wir unsere Terrasse, die schön gestalteten Innenhöfe oder besuchen den unmittelbar angrenzenden Park. Natürlich kommen viele Anregungen von außen. Wir unternehmen mit Ih-

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WEIHNACHTEN

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Gesunde Nüsse Aus der Weihnachtsbäckerei nicht wegzudenken Gesund sind sie alle. Aber von den Nussarten, die wir am liebsten knabbern, gehören eigentlich nur Haselnuss, Walnuss und Cashewkerne botanisch gesehen zu den Nüssen. Mandeln, Pistazien und Kokosnüsse sind Steinfrüchte, Erdnüsse zählen zu den Hülsenfrüchten und die Paranuss ist eine Kapselfrucht. Unabhängig von botanischen Feinheiten, haben diese „Nüsse“ viele Gemeinsamkeiten: Bekannt ist der hohe Fettgehalt. Er reicht von 42 Prozent bei Cashewkernen über 67 Prozent bei Paranüssen bis hin zu stolzen 76 Prozent bei der Macadamia-Nuss. Das Nussfett besteht vor allem aus einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese Fette wirken sich positiv auf unsere Gefäße aus, vermindern den Anteil an schädlichem LDL-Cholesterin und senken das Herzinfarktrisiko. Neben gesunden Fetten steckt in Nüssen viel wertvolles Eiweiß (10 bis 20  Prozent), Vitamin  E und mit Ausnahme von B12 alle B-Vitamine, also auch Biotin und Folsäure. Zudem enthalten sie essenzielle Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Kalzium, Kalium und Zink. Lecithin und Cholin machen Nüsse zu echter Nervennahrung. Cashewkerne und Erdnüsse

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Nüsse haben nicht nur Vorteile Allergien gegen Nüsse zählen zu den aggressivsten Formen der Nahrungsmittelallergien. Und das Tückische ist: Sie sind in vielen Lebensmitteln versteckt. Schokolade, Backwaren und fast alle Fertiggerichte können „Spuren von Nüssen“ enthalten. Ein anderes Problem stellen Verunreinigungen und Schimmelpilzbefall dar. Schimmelbefall kommt häufig bei Walnüssen vor und zeigt sich durch schwarz verfärbte Nüsse oder einen weißen Belag. Solche Nüsse und auch gummiartig weiche, ranzig oder bitter schmeckende Nüsse sollte man nicht essen.

Nüsse gehören einfach zur Weihnachtsbäckerei.

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Beim Nusskauf kann man durch Schütteln herausfinden, ob die Nuss noch frisch ist. Wenn der Kern in der Schale klappert, ist er schon alt und eingetrocknet. Frische Nüsse nimmt man am besten ohne Plastikverpackung, weil sich dort Feuchtigkeit sammeln und Schimmel entstehen kann. Außerdem ist es besser, ganze Nüsse zu kaufen und zu Hause direkt vor dem Essen oder Backen selbst zu hacken oder zu mahlen. Nüsse lagert man dunkel, kühl und trocken. Man kann sie auch einfrieren.

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