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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

Dezember 2017

Steglitz Lankwitz Lichterfelde

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

langsam wird das Jahr nun alt, Kerzenschein im Blätterwald verheißt ruhige Weihnachtstage auf der Redaktions-Etage. Grafik- und Layout-Programm zünden sich ein Lichtlein an, sogar der Fehlerteufel schweigt, angesichts der Festtags-Zeit. „Danke“ sagen wir den Kunden, die „Stamm“ oder uns neu gefunden. Doch weh einem Verbraucherblatt, das keine treuen Leser hat! Ein dickes „Danke“ auch an sie, die teure Leserschaft, für die wir weiter uns Gedanken machen mit Themen, ernst oder zum Lachen. Wir wünschen frohe Weihnachtstage und – natürlich, keine Frage – sind wir auch weiter für Sie da. Bis bald im nächsten Neuen Jahr! Ihr Gazette Verbrauchermagazin

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2  |  Gazette Steglitz  |  Dezember 2017

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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Gazette Steglitz  |  Dezember 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, Überall um uns herum ist es nicht zu übersehen: Wir befinden uns mitten in der Adventszeit, für viele die schönste Zeit des Jahres: oft verbunden mit einem stimmungsvollen und gemütlichen Bummel vorbei an bunt geschmückten Fenstern und illuminierten Vorgärten hin zu glitzernden Weihnachtsmärkten, wie beispielsweise dem auf unserer Dorfaue Zehlendorf (noch bis 30.12.2017), umgeben vom Duft von Zimtsternen und heißem Kakao.

Ich möchte an dieser Stelle das Jahresende zum Anlass nehmen, um mich bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, auf diesem Wege einmal herzlich zu bedanken: vielen Dank für die zahlreichen Vertrauens- und Sympathiebeweise, für die gute Zusammenarbeit in verschiedenen Gremien, die ehrenamtliche Unterstützung bei vielfältigen Aktionen und die zahlreichen Anregungen, die der Bezirksverwaltung Cerstin RichterSteglitz-Zehlendorf insKotowski gesamt, wie auch mir als neuer Bezirksbürgermeisterin persönlich, von Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern, in den vergangenen Monaten zuteil geworden sind! Unser gemeinsames Bemühen für ein lebens- und liebenswertes Steglitz-Zehlendorf in den unterschiedlichsten Bereichen hat sich gelohnt, und wir können guten Gewissens auf das bisher Erreichte zurückblicken. Denn auch, wenn sich nicht immer alles umsetzen ließ und lässt, so wurden dennoch bei uns im Bezirk im Verlauf diesen Jahres Fortschritte erzielt und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt: so wurde zum Beispiel Mitte Oktober von der Bezirksverordnetenver-

sammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin der Bebauungsplan für das in Dahlem geplante Technologie- und Gründungszentrum FUBIC („Business and Innovation Center next to Freie Universität Campus“) einstimmig beschlossen. Das FUBIC ist Kern eines rund fünf Hektar umfassenden Innovationsparks, der bis 2021 auf dem Gelände des ehemaligen US-Militärkrankenhauses an der Fabeckstraße entstehen wird und Platz für 60 bis 80 Unternehmen bieten soll. Ein anderes Beispiel sind die voranschreitenden Planungen für das neue Wohngebiet in Lichterfelde Süd, das am ehemaligen Truppenübungsplatz der Amerikaner („Parks Range“) entstehen wird und eine große Herausforderung darstellt. Denn ich bin von der Notwendigkeit und Bedeutung überzeugt, dass dieser Standort nicht nur eine „Schlafstadt“ wird, sondern ein lebendiges Quartier, in dem man gerne lebt – was nicht zuletzt beispielsweise den parallelen Aufbau einer gut funktionierenden sozialen Infrastruktur beinhaltet. Und selbst da, wo wir es nicht immer voll und ganz geschafft haben – denn auch dem noch so guten Willen einer Bezirksverwaltung sind gelegentlich Grenzen gesetzt – den vielfältigen Bedürfnissen jedes Einzelnen Rechnung zu tragen, so bestärkt mich und uns als Verwaltung das darin, im neuen Jahr weiterhin mit großem Einsatz unseren Aufgaben nachzukommen und uns den anstehenden Problemen intensiv zu widmen. Denn nicht immer waren alle Meinungen glatt und schnell unter einen Hut zu bringen. Aber in guter demokratischer Manier gelang es uns zumeist, auch gegensätzliche Ansichten in engagierten Diskussionen ernsthaft zu prüfen und das letztendlich zustande gekommene Ergebnis zu respektieren und mitzutragen. Ich bin mir sicher, dass auch das kommende Jahr 2018 von einem solchen Klima der gegenseitigen Achtung, des Miteinanders und der Toleranz geprägt sein wird. Sollten Sie zukünftig Fragen, Anregungen, Lob oder Kritik an die Bezirksverwaltung haben, die Sie in einem persönlichen Gespräch mit mir besprechen möchten, dann kommen Sie

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doch einfach in meine nächste Bürgersprechstunde am 23.1.2018, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr, ins Rathaus Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin, oder – je nach Abteilungszuständigkeit – in die meiner Bezirksamtskolleginnen und -kollegen. Die Termine der einzelnen Bürgersprechstunden erfahren Sie in der Pressestelle unter der Telefonnummer ☎ 90299-3204/-3244 oder im Internet unter www.steglitz-zehlendorf.de. Abschließend noch ein Hinweis in eigener Sache: Für die Wahl von ehrenamtlichen Verwaltungsrichtern sucht das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin für die Amtsperiode ab dem 1.1.2019 insgesamt 64 Bewerberinnen und Bewerber. Der Aufruf richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die im Bezirk wohnen und für die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin wahlberechtigt sind. Ausgeschlossen sind Personen, die haupt- oder ehrenamtlich im öffentlichen Dienst arbeiten. Aussagekräftige Bewerbungen, mit Namen, Geburtsdatum, Geburtsort und Beruf, sind an das Bezirkswahlamt Steglitz-Zehlendorf, Wahl 9, Kirchstr. 1/3, 14163 Berlin, zu richten. Die Bewerbungsfrist endet am 31.12.2017. Darüber hinaus werden noch über 600 ehrenamtliche Richter (Schöffenamt) für das Amts- und Landgericht benötigt. Für dieses Amt können sich auch Beschäftigte des öffentlichen Dienstes bewerben. Die Bereitschaftserklärungen sowie nähere Informationen zu den ehrenamtlichen Richtern und zum Schöffenamt erhalten Sie telefonisch unter ☎ (030) 90299-2190 oder im Internet unter: www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/ politik-und-verwaltung/aemter/amt-fuer-­ buergerdienste/wahlamt/ Ich wünsche Ihnen eine besinnliche und friedvolle Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest im Kreis der Familie oder Freunde sowie einen guten Rutsch, Gesundheit und Zufriedenheit im Neuen Jahr! Ihre Cerstin Richter-Kotowski Bezirksbürgermeisterin


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Der „Berliner Bär“ ist eine Frau Manuela Hopf hat neben dem Dreh­orgelspiel ein Hobby mit Kuschelfaktor Beruflich ist die gebürtige Zehlendorferin Manuela Hopf seit 1979 im Hochbauamt des Bezirks tätig, wo unterschiedlichste Fälle rund um die Neubewertung asbestbelasteter Gebäude über ihren Schreibtisch gehen. Doch nach Feierabend tauscht sie diese Fälle gegen das kuschelige Fell ihres Bären-Kostüms, in dem sie sich, gebucht als „Berliner Bär“, mit oder ohne Dreh­orgel auf Veranstaltungen und Feiern in die Herzen von Groß und Klein kuschelt. „Besonders Kindern hat es der weiche Kunstpelz angetan, aber auch Frauen finden Gefallen an der freundlichen Ausstrahlung meines Berliner Bären. Und wenn Männer erst mitbekommen haben, dass im Kostüm eine Frau steckt, werden sie gleich forscher und anhänglicher“, lacht Manuela Hopf. Begleitet wird sie bei diesem ganz besonderen „Bärendienst“ von ihrem Mann

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Ingo, der beim An- und Ausziehen des schweren Kostüms unent“bär“lich ist, und der darüber hinaus nach Bedarf auch an der Dreh­orgel eine gute Figur als „Bärchen“ macht neben ihr, dem „Berolinchen“. Selbst war Manuela Hopf bereits als Kind fasziniert von Berliner-Bär-Imitationen, in denen echte Menschen steckten, und die zu dieser Zeit im Einsatz vor der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem Berliner Zoo als besondere Touristenattraktion galten. Wirkten sie mit ihren gefletschten Zähnen und dem verfilzten Pelz manchmal auch etwas zu furchterregend auf Kinder, besitzt Manuela Hopf´s Bär mit seinem weichen Fell da heute einen wesentlich höheren Kuschelfaktor, nicht zuletzt aufgrund der herzlichen Ausstrahlung, die seinem sympathischen weiblichen Innenleben entspringt.

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Gazette Steglitz  |  Dezember 2017  |  5 über den Manuela und ihr Mann verfügen, vom Engel- und Weihnachtsmann-Kostüm bis hin zur typischen Bekleidung beinahe jeder Zeitepoche. Alle Kostüme werden in Bangkok nach Manuelas Entwürfen geschneidert und immer neue kommen hinzu.

Am Anfang war die Dreh­orgel Als Manuela Hopf vor rund 10 Jahren zu ihrem bärenstarken Hobby fand, konnte sie schon auf eine erfolgreiche Hobby-Karriere als Dreh­orgelspielerin zurückblicken: „Als eine Freundin mich auf dem Berliner Dreh­orgelfest zum „Orgeln“ überredete, habe ich Feuer gefangen“, erklärt Manuela die Anfänge ihrer Leidenschaft. Kurioserweise war es ein Bestatter, der ihr für 7.500 DM dann ihre erste eigene Dreh­orgel verkaufte. Und als sich Manuela anlässlich ihrer eigenen Hochzeit mit ihrem Ingo im Jahr 1989 beim Arbeitsamt um einen passenden Musiker für die Feier bemühte, fand sie zum Künstlerdienst Berlin und den Mut zu ersten öffentlichen Auftritten als „Berolinchen“ mit der Dreh­orgel. Die Begeisterung des Publikums war für Manuela Grund genug, um weiterzumachen.

Auch als Engelchen und Weihnachtsmann beliebt. Inzwischen besitzen „Berolinchen“ und ihr Mann fünf Dreh­ orgeln, von denen sie drei mit Zubehör zum Verleih anbieten. Aus Theaterbeständen und Pri-

Da steppt der Bär

„Berliner Bär“ Manuela mit „Bärchen“ Ingo. vatbesitz „retten“ sie immer wieder die im Volksmund liebevoll als „Leierkasten“ bezeichneten Dreh­ orgeln, in deren Restauration sie schon viel Geld und Herzblut gesteckt haben. „Jede Orgel besitzt ihr ganz eigenes Klangvolumen“, weiß Manuela und fährt fort: „Mein Mann hat mich zwar mit Dreh­orgel kennengelernt, doch anfangs tat er mir etwas leid, wenn er an meinen Auftritts-Terminen alleine zu Hause saß.“ Sie selbst fand über ihren Mann zur Zauberei, und beide sind inzwischen Mitglieder des Magischen Zirkels. Als Manuela einmal krank war und Dreh­ orgel-Termine nicht wahrnehmen konnte, kam schließlich auch ihr Mann zu ihrem besonderen Hobby. „Er hat mich damals bestens vertreten und ist mit seinem stattlichen Auftreten und seiner tollen Stimme der genau richtige Partner und Moderator“, schwärmt sie von ihrem Mann, der nun an ihrer

Seite als „Bärchen“ ihre Berufung teilt; eine willkommene Abwechslung zu seinem Lehrerberuf. Beruf und Freizeitaufgabe lassen sich für beide gut kombinieren, da die meisten Auftritte nachmittags, an Wochenenden oder am frühen Abend liegen. Bei Firmen- und Privatfesten, aber auch in großem Rahmen wie beim Fest des Bundespräsidenten und im Roten Rathaus hat sich das Dreh­orgelpaar als „Berolinchen & Bärchen“ mit Gesang und Unterhaltungsprogramm einen Namen gemacht, nicht zuletzt wegen seines breiten Repertoires, das vom typisch Berliner Lied über Küchenlieder und Märsche bis hin zum Weihnachtlied reicht und auch in diesen Tagen auf dem Weihnachtmarkt vor dem Roten Rathaus gern gesehen und gehört ist: Am 13. und 15., vom 20. – 22. sowie vom 25. – 29.12. jeweils von 16 – 19 Uhr. Ein Alleinstellungsmerkmal dabei ist der riesige Kostümfundus,

Nicht „von der Stange“ kam auch das Kostüm des „Berliner Bären“, welches Manuela inzwischen in dreifacher Ausführung besitzt, und dessen Geschichte sie strahlend erzählt: „Als ich das Kostüm vor etwa 10 Jahren auf dem Trödelmarkt entdeckt habe, war das Liebe auf den ersten Blick. Es kam wohl ursprünglich aus Ost-Berlin. Für 80 Euro habe ich es gekauft und erst später überlegt, ob es vielleicht noch weitere gibt.“ Manuela fragte beim Händler nach und konnte noch zwei Exemplare er-

Jede Dreh­orgel ist ein kleines Kunstwerk, meist handbemalt. stehen. Ihr Mann agierte nur einmal als Innenleben des „Berliner Bären“, bekam in dem engen Fell aber beinahe Luftprobleme und überlässt seitdem gerne seiner Frau die Auftritte als „Berliner Bär“, die – wie Manuela Hopf zugibt – wirklich äußerst schweißtreibend und anstrengend sind. Dicke Baumwollunterkleidung


6  |  Gazette Steglitz  |  Dezember 2017 hilft dabei, einigermaßen trocken zu bleiben. „Es wird einem schon recht heiß im Kostüm, aber nur bis zu einem gewissen Punkt, wärmer wird´s dann nicht mehr“, weiß die Darstellerin. So legt sie beim Bären-Auftritt etwa alle 20 Minuten eine Pause ein, um durchzuatmen, denn gerade im Sommer erreichen die meisten Buchungen sie. Der „Berliner Bär“ tanzt auf Wunsch, überreicht Präsente und spielt auch Leierkasten. Besonders bei Touristen und Kindern ist er beliebt, und oft bekommt er von den Kids zu hören: „Dich möchte ich mit nach Hause nehmen!“ Kein Wunder, denn sein Fell wird von „Frauchen“ Manuela sorgfältig gepflegt und gebürstet, damit es seinen Kuschelfaktor beibehält. Übrigens: Der Berliner Bär als Wappentier geht auf die Berliner Kürschner von 1280 zurück. In ihrem Gildebrief vom 22.  März 1280, der als ältester bekannter Nachweis der Stadt Berlin mit der Abbildung seines Wappentieres gilt, befanden sich auf dem Siegel rechts und links neben dem märkischen Adler zwei gepanzerte Bären und die Inschrift: „Sigil-



Das Duo macht in jedem Kostüm eine gute Figur. lum burgensium de berlin sum“ = „Ich bin das Siegel der Bürger von Berlin“. Dreh­orgeln, auch Leierkästen ge-

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siker, Bänkelsänger und Gaukler europaweit an, wurden oft von Tanzbären und Äffchen begleitet, fanden aber auch als Kirchen-und Saloninstrument Verwendung. Heute werden sie mit ihren Spielern immer rarer. Das Duo „Berolinchen & Bärchen“ trägt auf unterhaltsame Weise zusammen mit seinem „Berliner Bären“, den Dreh­orgeln und dem Altberliner Liedgut mit dazu bei, altes Kulturgut zu vermittel und in guter Erinnerung zu behalten. Weitere Informationen zu Terminen und Buchung unter www. leierkasten-berlin.de und www. baer-von-berlin.de.  Jacqueline Lorenz

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Gazette Steglitz  |  Dezember 2017  |  7

Seniorenpolitik im Bezirk

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Der Anteil der Senioren in unserem Bezirk beträgt fast 40 %. Viele von ihnen sind sehr rüstig und arbeiten z. B. ehrenamtlich. Aber nicht wenige haben die Sorge, dass ihre Renten/Pensionen nicht ausreichen, um die steigenden Mieten zu bezahlen. Und sie befürchten, deshalb die Umgebung, in der sie den größten Teil ihres Lebens verbracht haben, verlassen zu müssen. Preiswerte

Wohnungen für Seniorinnen und Senioren, wie in der Mudrastraße, werden aufgegeben. Alternative Wohnformen gibt es wenig. Die SPD setzt sich dafür ein, dass auch Menschen mit geringem Einkommen in unserem Bezirk Wohnungen finden können. Ältere Menschen fühlen sich im Straßenverkehr oft nicht mehr sicher: Ampeln schalten zu schnell, Radfahrer brausen an ihnen vorbei, gute Pflege wird immer teurer. Auch um diese Probleme kümmert sich die SPD. In unserer digital geprägten Zeit fühlen sich ältere Menschen oft hilflos und überfordert. Auch ihnen müssen wir Hilfeleistungen anbieten. Die SPD arbeitet auch hierfür eng mit der Seniorenvertretung zusammen und nimmt gern Anregungen auf! Juliana Kölsch

B‘90/Grünen-Fraktion Steglitz-Zehlendorf ist Berlins Bezirk mit dem höchsten Durchschnittsalter – schon das zeigt die Bedeutung seniorengerechter Politik vor Ort. Für uns Grüne heißt das, Anliegen der älteren Generation Gehör zu verschaffen, aber auch ihren Erfahrungen und Möglichkeiten Raum zu geben zur Entfaltung. Der Austausch der Generationen nutzt allen! Wir fördern ihn etwa durch Kooperationen von Seniorenstätten mit Kitas wie bei der Vermittlung von „Leihomas und -opas“ – ein Gewinn für Jung und Alt! Um Teilhabe am Alltag zu ermöglichen, wollen wir breitere Fußgängerbereiche mit Sitzgelegenheiten und öffentlichen Toiletten. Gerade für Ältere ist die „Stadt der kurzen Wege“ wichtig: mit Einkaufsmöglichkeiten „um die Ecke“, Kultur vor Ort, Cafés zum Treffen, Einrichtungen für Sport/Freizeit. Wir brauchen die ge-

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Die demografische Entwicklung der letzten Jahre führte auch in unserem Bezirk zu einem Anwachsen des Anteils der älteren Bürgerinnen und Bürger in der Gesamtbevölkerung. Etwa ein Drittel der Einwohnerschaft ist heute über 60 Jahre. Diese Entwicklung hat natürlich auch Auswirkungen auf die Arbeit der Bezirksverwaltung, die die Bedürfnisse der älteren Menschen und die Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse entsprechend zu berücksichtigen hat. Die Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung nehmen in den folgenden Beiträgen zu diesem Thema Stellung.

CDU-Fraktion

30.000

über 64

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Die Zahl der Menschen über 80 im Bezirk steigt auch in Zukunft weiter an. Knapp 100.000 hier sind älter als 60 Jahre, fast ein Drittel der Bevölkerung. 2030 werden bereits 10,8 Prozent der Bezirkseinwohner älter als 80 sein, viele davon allein. Trotz begrenzter Ressourcen macht der CDU-geführte Bezirk seit langem älteren Menschen Angebote zur Freizeitgestaltung, vor allem in den sieben Freizeitstätten mit rund 1000 Plätzen in Veranstaltungsräumen, Werkstätten und Außenanlagen. Ehrenamtlichen kommt dabei herausragende Bedeutung zu. Sie nehmen dort Aufgaben wahr sowie im Gratulationsdienst für Jubilare zum 85. und zu jedem Geburtstag ab dem 90. Lebensjahr. Eine Musikalische Kaffeetafel ist für Pflegeheimbewohner gedacht; für geringverdienende Rentner bietet der Bezirk kostenlose Ausflugsfahrten an. Eine zentrale Adventsfeier findet im Hertha-Müller-Haus statt. Ausführlich informiert eine Bezirksbroschüre in den Rathäusern über Chancen der älteren Generation im Bezirk. Zudem kümmert sich Sozialstadtrat Frank Mückisch am Runden Tisch Pflege um die Pflegesituation im Bezirk. Eva Holz

20.000

50 bis 54

Bevölkerungsverteilung je Altersgruppe in Jahren im Bezirk. Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Stand: 31.12.2016

45 bis 49 40 bis 44 35 bis 39 30 bis 34 25 bis 29 20 bis 24 15 bis 19 10 bis 14 6 bis 9 unter 6

wachsenen Kiez-Zentren in Wohnortnähe. Die Wohnformen, die Menschen im Alter wünschen, sind so vielfältig wie ihre Interessen. Darum unterstützen wir Mehrgenerationenhäuser und Senioren-WGs und dringen auf altengerechten Wohnraum – vom Fahrstuhl bis zur Sanitäreinrichtung. Und kämpfen dafür, dass man dort auch mit kleinerer Rente leben kann. Doris Manzke-Stoltenberg Alternative für

Deutschland

AfD-Fraktion

„Wo findet einsamer Rentner, Witwer, im kleinen Kreis zu Weihnachten einen Platz zum Mitfeiern“. Ein Kundenaushang in der Steglitzer Kaufland-Filiale wurde auf Facebook gepostet und ging im Anschluss durch die Presse. Wir können eine Menge für unsere Alten tun: Eine zentrale Beratungsstelle für sämtliche Anliegen wäre eine schöne Sache. Saubere Parks für Menschen mit Hund und auch ohne, abgesenkte Zuwege, saubere Sitzgelegenheiten, angeglichene Schaltintervalle von Ampeln, die Nahversorgung sicherstellen und ihnen Achtung entgegen bringen. Ein freundliches ‚Guten Tag‘ kostete nicht mehr als etwas Aufmerksamkeit und Umsicht. Unsere Alten bilden die Generation, die unsere Stadt nach dem Krieg wiederaufgebaut hat. Die Damen und Herren wären dankbar für ein liebenswertes Umfeld und einen fairen Miteinander. Sie sind nicht zu verachten, stellt die Gruppe der über 60-jährigen seit der Bundestagswahl 2017 die Mehrheit des Wählerpotentials. Binnen Stunden gab es übrigens auf den Facebook-Post gut 30 Angebote. Prognose: „Opi wird an Weihnachten sicher vollgefressen, glücklich und zufrieden sein“, verriet die Facebookerin noch am selben Abend. Peer Döhnert

FDP-Fraktion Aufgrund der demografischen Entwicklung gewinnt auch in Steglitz-Zehlendorf die Seniorenpolitik an Bedeutung. Dabei gilt, dass sie die Menschen in sehr

unterschiedlichen Lebenssituationen erreichen muss. Vom frei gewählten Berufsausstieg bis hin zum betreuten Lebensabend möchten die Freien Demokraten (FDP) ein möglichst selbstbestimmtes Leben gewährleisten. Dabei gilt es eine auf die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren abgestimmte städtische Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die Anforderungen sind vielfältig. Passender und bezahlbarer Wohnraum im angestammten Kiez sind da ebenso von Bedeutung wie kurze, sichere und barrierefreie Wege zu den Versorgungszentren. Mobilität garantiert gesellschaftliche Teilhabe. Ein funktionierender, wie auch barrierefreier, ÖPNV ist daher unerlässlich. Auch der eigene Pkw bietet Unabhängigkeit. Freizeitangebote müssen attraktiver werden. Betreuungsangebote müssen flexibel auf die tatsächlichen Bedürfnisse abstimmbar sein. Und nicht zuletzt sollten wir den Erfahrungsschatz älterer Mitmenschen nicht ungenutzt lassen. Seniorenbeiräte müssen gestärkt und das Ehrenamt ausgebaut werden. Andreas Thimm

Linksfraktion Damit möglichst viele Menschen im „Ruhestand“ selbstbestimmt leben können, fordert DIE LINKE. im Bund eine Mindestrente von 1050 Euro netto. Rentner*innen, die – bspw. in Zehlendorf-Mitte – Pfandflaschen sammeln müssen, sind ein Armutszeugnis für die Politik. Die Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf setzt sich für bezahlbare Senior*innenwohnungen in städtischer Hand ein (bspw. in der Mudrastraße). Wir wollen in Steglitz-Zehlendorf eine hohe Mobilität für alle Menschen gewährleisten. Dazu gehört neben einem barrierefreien und zuverlässigen ÖPNV (funktionierende Aufzüge an allen Sund U-Bahnstationen etc.) u. a. auch die altersgerechte Gestaltung von Wohnraum und des Wohnumfeldes. Im Neubaugebiet in Lichterfelde Süd sollten ausreichend barrierefreie Wohnungen entstehen. Einkäufe sowie Besuche von Gesundheits- und Kultureinrichtungen können durch öffentliche Sitzgelegenheiten und Toiletten erleichtert werden. Im November war unser Antrag für eine neue Sitzbank am S-Bahnhof Lankwitz erfolgreich. Für uns gilt: Als Expert*innen in eigener Sache müssen Senior*innen besser in Entscheidungen, die sie direkt betreffen, einbezogen werden. Gerald Bader Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/politik-und-verwaltung/ bezirksverordnetenversammlung/


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Verein für Körperkultur Berlin-Südwest e. V. (VfK) FKK, Sport und Spaß im Landschaftsschutzgebiet Wer es nicht kennt, findet es kaum, das vereinseigene Gelände am Ostpreußendamm 85 B. Im Landschaftschutzgebiet direkt am Teltowkanal gelegen, bietet das rund 40.000 Quadratmeter große Areal am südwestlichen Berliner Stadtrand den FKK-Freunden genügend Raum, um in Luft und Sonne mit unbekleideter Haut Sport und Spiel ungehindert zu genießen. Obwohl in einigen Sportarten auch hier die Sportkleidung Einzug gehalten hat, vertritt der Familien-, Sport- und FKK-Verein in Berlin-Lichterfelde neben der Förderung des Sportes deutlich die Ziele der deutschen Freikörperkultur. Als größter der acht FKK-Vereine Berlins konnte er in diesem Jahr mit 1400 Mitgliedern sein 95-jähriges Bestehen feiern. Auch wenn über seine ersten Jahrzehnte nur wenig bekannt ist: Im Verein arbeitet man schon jetzt daran, zum 100. Geburtstag in fünf Jahren seine Historie vorlegen zu können.

Schwimmbecken mit Wettkampf-Qualitäten.

Schwimmen am Ende der Stadt Mit Wald, Wiesen, sumpfigem Gelände, mit dem Schilfluchgraben und dem Moorgrabenfließ bietet das Gelände die richtige Kulisse zum Entspannen und Auftanken von der Alltagshektik. Die baumumgebene Liegewiese und das Freibad bilden den Mittelpunkt der Anlage. Peter Nehring, stellvertretender Vorstandsvorsitzender neben der Vorsitzenden Karin Siebert und

Ein Spruch zum Tag. seit 35 Jahren Mitglied, erklärt: „Das Schwimmbecken haben wir seit 1974. Mit 25 Meter Länge und 12,5 Meter Breite hat es Wettkampfzulassung. Für Sportschwimmer sind zwei Bahnen abgeteilt. Gerade ist das Becken überholt worden und hat eine

neue Beschichtung erhalten.“ Die fünfstelligen Kosten werden aus den Mitgliedsbeiträgen und aus Umlagen bestritten. Neben der normalen Nutzung bietet das Becken, das von Mai bis September beheizt ist, Raum für Wasserball und Aquafitness. Mit-

glieder haben einen Schlüssel zur Anlage und können im beleuchteten Schwimmbecken sogar noch am späten Abend ihre Runden drehen. Von professionellen Schwimmtrainern wird Schwimmunterricht für Kinder ab drei Jahren und für Erwachsene angeboten. Nicht selten bringen die jungen Schwimmschüler dann nach und nach auch ihre Freunde über Mundpropaganda zum Unterricht. „Manchmal ist plötzlich die ganze Schulklasse hier zum privaten Schwimmen lernen“, schmunzelt Peter Nehring, der über die Sauna zum VfK kam. Er erzählt: „In Tirol, im Urlaub, bin ich in die Sauna gegangen und habe das danach in Berlin fortgesetzt. Doch die kommerziellen Saunen waren nicht preiswert. Ein Kollege, der bereits hier im Verein war, wies mich auf die Saunanutzung als Mitglied hin. Also bin ich eingetreten – und geblieben.“

Reizvoller Freiraum für den Nachwuchs Kinder tragen Schwimmkleidung und dürfen im Verein bis 18 Jahren frei wählen, ob sie sich

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Gazette Steglitz  |  Dezember 2017  |  9

Der Tennisplatz hat noch Kapazitäten frei.

Das Vereinshaus – beliebter Treffpunkt.

auf der Anlage bekleidet oder unbekleidet aufhalten wollen. Doch können sie dadurch deutlich schwerer ein entspanntes und natürliches Verhältnis zur Freikörperkultur aufbauen. – Mit ein Grund dafür, dass die Zahl der jüngeren Mitglieder im Verein geringer als die der älteren ist. Obwohl es für den Nachwuchs ein breites Angebot in der freien Natur gibt, angefangen von der Jugendhütte, die Pfadfinder-Romantik aufkommen lässt. An der Hüttenaußenwand ist eine Tafel angebracht, auf der ein weibliches Vereinsmitglied regelmäßig kleine Tagesweisheiten zur Freude aller notiert. Trampoline groß und klein, Tischtennisplatten, aber auch Sandkasten, Klettergerüst und Go-Kart erwarten den Nachwuchs jeden Alters, und auf den fünf Beachball-Plätzen, auf denen in diesem Jahr sogar die Beachvolleyball-Weltmeisterinnen trainierten und regelmäßig Meisterschaften stattfinden, müsste sich eigentlich auch jeder Jugendliche wohlfühlen. Neu im Vereinsangebot sind Tennisschläger und –bälle zum Ausleihen. Auf dem Tennisplatz kann nun jeder sein Ballgefühl üben, Jugendliche unter 16 Jahren in Begleitung von Erwachsenen. Auf dem überdachten Grillplatz gleich nebenan können die verbrauchten Kalorien dann erfolgreich aufgefüllt werden. So hofft man den Tennisplatz, der ansonsten nur zweimal wöchentlich von 20 Mitgliedern bespielt wird, stärker zu frequentieren.

Dann erzählt er vom kräftezehrenden Mitglieder-Arbeitseinsatz vor Jahren, als die Wildschweine das Gelände für sich entdeckt und die Liegewiese immer wieder umgepflügt hatten. Da galt es dann, die 40.000 Quadratmeter Gelände mit im Boden verankerten Gittermatten zu umzäunen, um ein Untergraben des Zaunes zu verhindern. Seitdem hat der VfK weitgehend Ruhe vor den Schwarzkitteln, und nur ein Fuchs lässt sich hier und da blicken.

Körperkultur im Grünen Das gesamte VfK-Gelände besticht durch seine Weitläufigkeit, sei es beim Bogenschießen für große und kleine Robin Hoods

auf dem ehemaligen Faustballplatz, oder auf der Boule-Bahn. Nur die Natur schaut einem zu, und die wird hier im Landschaftsschutzgebiet besonders ernst genommen: Da hat ein engagierter VFK-Naturfreund Schilder mit Pflanzennamen angebracht und eine Stück Naturwiese angelegt, und man ist bestrebt, möglichst wenig in die Landschaft einzugreifen, wie Vereins-Pressewart Harald Nuding betont. „Doch Rasenmähen ist

Peter Nehring (r.) und Harald Nuding – seit vielen Jahren dem Verein und der Körperkultur verbunden. Fotos: Lorenz/VFK unumgänglich. Und eine beauftragte Baumfirma überwacht die Standsicherheit der Bäume.“ Der Pressewart bringt regelmäßig das Vereinsheft rund um den VfK heraus. Zum Verein der Nudisten fand er, der vom Schwimmsport kommt, weil er kurz nach seinem Zuzug an den Ostpreußendamm dort das Schild „Schwimmbad“ gelesen hatte. „Ich habe mich gefragt, warum die nicht schreiben, wo das Schwimmbad ist. Als ich´s dann wusste, bin ich Mitglied geworden.“

Dass das umzäunte Gelände jedoch nicht unbeaufsichtigt ist, wenn Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen, dafür sorgt der angestellte Platzwart, der in einer Einliegerwohnung des Vereinshauses wohnt.

Sport und Spaß Für fast jeden Sportgeschmack ist im Verein das richtige Angebot zu finden: Ob auf der Außenanlage oder Drinnen, wo in der Vereinssporthalle Sportkurse für Mitglieder und Nichtmitglieder

ganzjährig geboten werden: Da gibt es von Badminton, Kraftsport und Wirbelsäulengymnastik über Yoga und Volleyball bis Powerfitness und Koronarsport unter ärztlicher Aufsicht, im wahrsten Sinne, was das Herz begehrt. Und sogar eine sportartbeschränkte Vereinsmitgliedschaft ohne Geländenutzung kann erworben werden. Fitnessraum, Sauna und Solarium bieten den Vollmitgliedern auch in den kühleren Jahreszeiten Annehmlichkeiten, wenn das Außengelände weniger genutzt werden kann. Doch neben dem Sport kommt auch die Geselligkeit mit den einzelnen Sportgruppen nicht zu kurz im VfK. Ob Sommerfest, Oktoberfest oder Fasching, mit der Band „Hitzefrei“ ist im Verein immer Sommer. Fröhlich geht es dann im Vereinshaus und Casino auf großer Terrasse und Bühne zu. Mit seinem leckeren Speisenangebot steht das Casino übrigens zu den Öffnungszeiten auch Besuchern offen. Eine gute Gelegenheit, in den Verein für Körperkultur Berlin-Südwest hinein zu schnuppern bietet sich schon bald: Am 9. Dezember von 15-18 Uhr findet auch in diesem Jahr wieder der beliebte und ganz besondere Weihnachtsmarkt des VfK auf dem Vereinsgelände statt. Mit stimmungsvollem Beitrag der Singgruppe, Selbstgebasteltem und -gebackenem, Emaille-Arbeiten, Bratwurst und Glühwein. Gäste sind herzlich willkommen. Weitere Informationen des VfK zum Sportangebot, zu Mitgliedschaft und Vereinsbeiträgen unter www.vfk-suedwest.de oder Telefon 030 – 71 38 93 10.  Jacqueline Lorenz


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Auf dem Weg zum Glücklichsein Thomas W. Froitzheim leistet praktische Hilfestellung

Thomas W. Froitzheim: Navi zum Glück.

Unendlichkeit oder Grenzenlosigkeit?

Glücklich sein – wer will das nicht? Doch nicht alle Handlungen im unserem Leben führen dorthin. Zu oft liegt es an uns selbst, dass wir diesen Zustand unerreichbar in weiter Ferne wägen und dadurch unserem Glück selbst im Wege stehen. Dies zu ändern, dazu leistet der Psychologische Coach Thomas W. Froitzheim, oder wie er selbst sagt „einfach „Tom“, Hilfe zur

Selbsthilfe: Montags in der Zeit von 19 bis 21 Uhr in der Villa Mittelhof, Königstraße  42-43 in 14163  Berlin-Zehlendorf eröffnet er den Teilnehmenden mithilfe praktischer Übungen aus der modernen Psychologie sowie Vorträgen über „ent-esoterisierte“ Weisheiten des Ostens Selbsthilfe-Möglichkeiten, die lehren, sich besser auf das Ziel des Glücklichseins ausrichten zu können.

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Wunschlos glücklich? Doch wie definiert der Coach, der es eigentlich wissen müsste, eigentlich „Glück“, und ist er selbst auch glücklich? „Glück ist, wenn man wünscht, dass nichts anders wird“, erklärt Tom und beantwortet nach kurzem Nachdenken auch die zweite Frage:„In der Tat bin ich die meiste Zeit voll innerem Frieden und Zu-

friedenheit.“ Und er betont, dass er dabei immer noch ausreichend Raum für Verbesserung habe und sorgenvolle Muster auch bei ihm nicht einfach inaktiviert werden könnten. Dazu hat er inzwischen das richtige „Werkzeug“ zur Hand, das ihm den Umgang damit erleichtert – und kann dies anderen verständlich vermitteln. „Wie in einer alternativen Therapie werden alternative Reaktionsmuster gelernt, die man dann bei Bedarf einsetzen kann“, erklärt er seinen Trainingsansatz zur Selbsthilfe. Dabei helfe ihm, dass er kein geborener Glückspilz sei. „Dann könnte ich den Leuten sowieso nicht helfen“, betont er, da es erwiesen sei, dass Glückspilze zwar intuitiv den Weg zum Glück finden, ihn aber nicht erklären und somit anderen als Anleitung an die Hand geben können. Hin zu seiner heutigen inneren Zufriedenheit hat Tom manch

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Gazette Steglitz  |  Dezember 2017  |  11 hindernisreicher Weg und ein langen Prozess der Selbsterkenntnis geführt. „Ich musste alles Mögliche ausprobieren und bin jetzt in der Lage, das weiterzugeben, was sich in der Forschung und bei spirituellen Praktiken als hilfreich bewährt hat“, erklärt er und macht damit deutlich, dass der Weg zum Glücklichsein wohl kaum an nur einem Montagabend bewältigt werden kann.

seine Selbstentfaltung zu unterstützen und zu seinem wahren ICH zu finden, begleitet von den

etwas anzubieten, was sonst nur im religiösen Konsens angeboten wird.“ Als Pragmatiker, wie er

östlichen Philosophien. Umfangreiche Weiterbildungen bei den Meistern ihres Faches ließen Tom lernen, die Rationalität des Kopfes und das Bauchgefühl in Einklang zu bringen, um letztendlich tiefes Glück „Good Luck“ und nicht nur kurzwährendes Vergnügen „Happiness“ finden zu können. Nach interessanten Jahren in Kalifornien kehrte Tom nach Berlin zurück: „Ich war nun in der Lage,

sich selbst bezeichnet, gehe es ihm darum, durch die Frage „Wie komme ich an mein Glück?“ zur Selbsterkenntnis zu finden.

Good Luck statt Happiness Toms Weg führte ihn früh aus Flensburg nach Berlin, später dann durch ein Psychologie-Studium. Mystische Erlebnisse, die er immer wieder hatte, halfen ihm dabei, sich selbst umfassender und nachvollziehbarer selbst zu entdecken. – Da war er bereits in die USA nach Rochester, New York ausgewandert, hatte festgestellt, dass nicht der Glaube, sondern die Wechselbeziehung zwischen Psychologie und Spiritualität wichtig sind. Esoterik ließ er am Wegesrand stehen und fand so die, wie er sagt, beeindruckende „ent-esoterisierten“ Weisheiten. Mithilfe positiver Psychologie und Körperarbeit gelang es ihm,

Jetzt Verhinderungspflege-Plätze reservieren Bald stehen die nächsten Ferien und Feiertage vor der Tür. Pflegende Angehörige sollten sich deshalb schon jetzt um Verhinderungspflegeplätze kümmern, denn die Nachfrage übersteigt zum Jahresende das Angebot . Besonders zur Ferienzeit wird dieser Mangel für pflegende Angehörige deutlich spürbar. Denn: In vielen Städten stehen keine Verhinderungs- oder Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Um sicher einen Kurzzeitpflegeplatz zu bekommen, sollten sich Angehörigen bereits jetzt um eine Reservierung zu kümmern. Bald beginnen deutschlandweit die Weihnachts- und später die Winterferien. Pflegende Angehörige, die ihren Urlaub planen, stellt dies vor Herausforderungen.„Bei Reisen, wichtigen Terminen oder bedingt durch einen Ausfall der privaten Pflegeperson sind für viele Familien Kurzzeit- oder Verhinderungspflegeplätze sehr wichtig“, sagt Thomas Hesse, Pflegeplatz-Koordinator bei Alloheim, „zu Ferienzeiten sind Verhinderungspflegeplätze kaum vorhanden. Darum sollte man sich sehr früh darum kümmern.“ Um pflegenden Angehörigen diese Sorge zu nehmen, sind alle freien Plätze deutschlandweit mit einer zentralen Rufnummer vernetzt. Hesse: „So können wir freie Pflegeplätze vermitteln und bei der Koordination helfen, indem wir auf andere Standorte zugreifen können.“ Liegt der geplante Urlaubsort innerhalb Deutschlands, ließe sich damit sogar auch einfach

Wo eine Wille, da ein Weg zum Glück Das will Tom nun auch den Teilnehmern im Mittelhof näherbringen. Dabei geht es ihm darum, in vergleichenden Diskussionen Selbsterziehung zu erreichen an-

statt andere erziehen zu wollen. Neugier und den Willen, sich positiv zu verändern, sollten alle mitbringen, die das Angebot seiner Hilfe zur Selbsthilfe annehmen möchten. Denen, die alle anderen für deutlich glücklicher als sich selbst wähnen und das Glück auf der eigenen Schwelle nur zu leicht übersehen, gibt Tom schon jetzt einen kleinen Wink hin zum positiven Denken, der Vorstufe des Glücks. Als regelmäßiges mentales Training empfiehlt er: „Jeden Abend aufschreiben, was man am Tag Positives erlebt hat und drei Dinge aufzählen, für die man an diesem Tag dankbar ist.“ Dann dürfte bald auf einen selbst zutreffen, was bereits Jean-Jacques Rousseau (1712 -1778) wusste und als Glück empfand: „Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst.“ Anmeldung zum Selbsthilfeabend im Mittelhof unter Telefon: 030 – 80 19 75 14 oder E-Mail: maileinfachtom@gmail.com Kosten pro Abend: 1,50 € Stuhlgebühr  Jacqueline Lorenz

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und unkompliziert ein freier Platz in der Nähe der Angehörigen finden. Ein Service, den viele Familien sehr schätzen. Kurzzeit –bzw. Verhinderungspflege ist regulär auf 56 Tage im Jahr befristet und setzt das Vorliegen eines Pflegegrades mindestens der Stufe II voraus. Immer dann, wenn Pflegebedürftige zeitweise nicht privat betreut werden können kann man einen Kurzzeit-, bzw. Verhinderungspflegeplatz in Anspruch nehmen. Die Pflegekassen beteiligen sich dabei an den Kosten. Nahezu alle Alloheim-Einrichtungen – auch die Alloheim Residenz „Lichterfelde“ – bieten dabei Verhinderungspflege stationär in einer Pflege-Residenz, als mobile Pflege zu Hause oder im Rahmen einer Tagespflege an. Hesse rät, sich bereits jetzt um einen freien Pflegeplatz zu bemühen: „Durch den enormen Mangel an Verhinderungspflegeplätzen wird es immer schwerer, einen Platz zu bekommen, je näher die Ferien rücken. Besonders bei Familien, die einen Angehörigen gerne in einer Residenz in ihrer Nähe untergebracht haben wollen, besteht dringender Handlungsbedarf.“ Mit einer frühen Organisation erhöhen die Angehörigen ihre Chancen einen Verhinderungspflegeplatz zu bekommen – und können dann entsprechend planen. Noch freie Pflegeplätze abfragen sowie weitere Informationen erhalten Sie unter der kostenlos erreichbaren Telefonnummer 0800-5888797.

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Operation HoHoHo Sieben Tipps für ein stressfreies Weihnachtsfest

 Es sollte die schönste Zeit des Jahres sein: die Zeit der leuchtenden Kinderaugen, duftenden Plätzchen und des gemütlichen Zusammenseins. Doch oft sieht der Festtag selbst ganz anders aus: An Heiligabend steht Mama gestresst in der Küche, Papa sucht seit Stunden die Christbaumbeleuchtung und die Kinder toben völlig überdreht durchs Haus. Teile vom Weihnachtseinkauf wurden trotz langer Listen doch vergessen, zum Putzen fehlte schlichtweg die Zeit, die Geschenke sind noch nicht fertig eingepackt und wumms, da geht auch schon die erste Christbaumkugel zu Bruch. Oh du seelige, gnadenbringende Weihnachtszeit… Damit Sie dieses Jahr nicht innerlich zum Grinch mutieren, haben wir sieben Tipps für ein entspannteres Weihnachtsfest gesammelt, mit denen die Freude aufs Fest bestimmt erhalten bleibt:

1. Es muss nicht immer perfekt sein! Es kann aber so aussehen als ob – mit ein paar kleinen Kniffen! Sind die selbstgebackenen Plätzchen an Weihnachten schon aufgegessen, können Weihnachtsbäcker unter Zeitdruck einfach gekaufte Kekse individuell mit Zuckerguss und bunten Streuseln verzieren. Und statt die Geschenke Heiligabend in müheseliger Arbeit in Geschenkpapier zu hüllen, können sie schon im Geschäft eingepackt und Zuhause noch mit

Fotos: Betreut.de / Stocksy United Schleifen aufgehübscht werden. Hauptsache, es kommt von Herzen!

2. Besinnlichkeit im kleinen Kreis Wer feiert wo und wann? Fährt man zu den einen Großeltern, fühlen sich die anderen benachteiligt, feiert man Weihnachten mit seinen Geschwistern, fühlen sich die Freunde vernachlässigt. Fakt ist, man kann es nicht jedem recht machen. Im kleinen Kreis Zuhause zu feiern, ist deshalb manchmal nicht nur die einfachste, sondern auch die zufriedenstellendste Methode.

3. Nicht alles selbst machen Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie, also kann man seine Liebsten auch guten Gewissens mit einbeziehen und am Festtag die letzten anliegenden Aufgaben aufteilen: Der Partner kann den Baum aufstellen oder die letzten vergessenen Einkäufe erledigen, die Kinder können beim Dekorieren helfen und die Großeltern können schon eher kommen und die Kinderbetreuung übernehmen, während die Eltern sich ganz in Ruhe in ihre Abendgarderobe werfen oder die letzten Dinge improvisieren.

4. Weihnachtsessen mal anders Brust oder Keule? Weihnachtsgerichte kosten Vorbereitungszeit, vor allem, wenn Vor- und Nachspeise dazukommen. Oft hat man, den Weihnachtsfeiern

und -märkten sei Dank, bereits vor dem Fest alle Klassiker schon durch. Daher greifen viele am Heiligabend zum Weihnachtsbuffet mit Kartoffelsalat und Würstchen – auch ein Klassiker, aber einfach. Wer auf die anderen Gerichte nicht verzichten möchte ohne das halbe Fest vorm Herd zu verbringen, wählt am besten ein Menü, das leicht vorzukochen ist. Dabei konzentriert man sich auf die Beilagen, lässt die Ente oder Gans einfliegen (Gänse-Taxi oder Metzger) und überlässt die Nachspeise den Gästen.

5. Nicht-Angriffs-Pakt Weihnachtsgeschenke Für jeden seiner Liebsten das passende und irgendwie ausgefallene Geschenk zu finden, kostet Zeit und Geld, ganz zu schweigen von dem Stress, den die Suche bedeutet. Man möchte es allen recht machen, aber müssen es dafür immer gekaufte Geschenke sein? Tante Barbara freut sich doch sowieso am meisten über etwas Gebasteltes von den Kindern. Mit den anderen Freunden und Verwandten kann man explizite Nicht-Angriffs-Pakte schließen. So spart man einiges an Zeit und das ist vielleicht das schönste Geschenk – insbesondere für Familien.

6. Die Weihnachtsengel rufen Niemand schafft alles allein, nicht einmal Santa Claus. Er weiß seine fleißigen Helferlein sehr zu schätzen! Daher sollte niemand zö-

gern, seine liebenswerten Weihnachtsengel um Hilfe zu bitten. Während die Haushaltshilfe den vorweihnachtlichen Hausputz übernimmt, können die letzten Besorgungen gemacht werden. Sollten noch Geschenke fehlen, freuen sich die Kinder bestimmt auch über eine Bastelstunde mit der Oma, dem Babysitter oder den Nachbarskindern. Aber nicht nur Babysitter und Haushaltshilfen sind gefragt. Auf Betreut. de nehmen kurz vor den Weihnachtstagen auch besonders die Anfragen nach Tierbetreuern zu. Familien mit Haustieren, die über die Weihnachtsfeiertage verreisen, sollten frühzeitig die Betreuung einplanen. Denn ein guter Tierbetreuer bringt nicht nur Entlastung während der Weihnachtsfeiertage, sondern sorgt gleichzeitig auch dafür, dass das geliebte Haustier nicht zu kurz kommt.

7. Schöne Bescherung! Mit Kindern droht der Heilige Abend jedes Jahr in Tränen auszuarten. Nehmen Sie einfach ein bisschen Spannung raus! Für die Kleinen ist Heiligabend eine Herausforderung, denn sie sind aufgeregt, haben vielleicht Angst vor Knecht Ruprecht und müssen sich trotz des erhöhten Zuckerlevels auch noch vorbildlich benehmen. Wie wäre es da vor dem großen Abend zum Beispiel mit ein wenig Ablenkung? Ein Theater- oder Weihnachtsmarktbesuch mit den Großeltern zum Beispiel.


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Der Baum steckt voller Ideen Schöne Weihnachten schon im Advent

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Mit der Tradition haben sie es nicht so sehr – aber umso mehr mit den Trends: die jüngeren Käufergruppen haben den Weihnachtsbaum neu entdeckt! Statt Lametta – ohnehin schon seit Jahren aus Umweltgründen völlig out – Kugeln, Strohsternen und Kerzen blüht der Baum buchstäblich mit jungen und frischen Ideen auf. Und die Ergebnisse überraschen und inspirieren. Warum immer erst zum Heiligabend – das fragen sich immer mehr junge Familien und Singles. Sie nutzen den Baum schon früher, vielfach schon während der Adventszeit. Adventsbaum statt Adventskalender heißt das Motto: behangen mit kleinen Überraschungen für jeden Tag. Statt Türchen auf gilt dann Tütchen auf: in kleinen Falttütchen lassen sich originelle Kleinigkeiten bestens verstecken – mal was Süßes, mal was ganz Persönliches und vieles andere, mit dem sich

Freude schenken lässt. Kino- und Theaterkarten passen da ebenso hinein wie ein Gutschein oder eine Einladung zu einem vorweihnachtlichen Essen oder Glühwein.

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Einer der Gründe für diesen Trend ist ein wachsender Überdruss an Kommerz und Stress in der Weihnachtszeit: persönliche Aufmerksamkeiten sind mehr wert

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als große Geschenke, ist häufig zu hören. Und der Baum regt immer wieder alle zu neuen Ideen an. Stressfreie Advents- und Weihnachtstage stehen für viele heute ganz oben an: wer bereits den Baum zum Adventsbeginn einsetzt, kann sich lange Zeit daran erfreuen. Und wenn dann am Heiligabend der Baum zum Fest noch einmal neu geschmückt wird, geht es nahtlos in eine schöne Weihnacht. Freude schenken will auch der Tannenbaum: er ist allein zu diesem Zweck über 8 bis 10 Jahre gewachsen und ein echtes Naturprodukt. Apropos Natur: Selbst nach den Festtagen kann der Baum noch sinnvoll eingesetzt werden – einfach auf Balkon, Terrasse oder in den Garten stellen. Wenn er dann mit Meisenknödeln oder Futterringen behängt wird, finden die Vögel darin eine festliche Tafel. Auch das ist Freude schenken…

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Gewünscht, aber nicht erwünscht? Tiere als Weihnachtsgeschenk – selten eine gute Idee Wenn es bellt und miaut unterm festlich geschmückten Weihnachtsbaum, bedeutet das zunächst strahlende Kinderaugen und zufriedene Gesichter bei Mama und Papa. Doch alle Jahre wieder platzen die Tierheime nach den Feiertagen aus allen Nähten. Sobald der letzte Lebkuchen verspeist und der Christbaum geplündert wurde, hält der Alltag Einzug in deutsche Wohnzimmer. Und mit ihm verfliegt oft auch schnell die erste Begeisterung über das neue Familienmitglied auf vier Pfoten. Tiere als Weihnachtsgeschenk – generell eine schlechte Idee? Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Es gilt bereits im Vorfeld bestimmte Fragen zu klären, damit Freude nicht bald in Frust umschlägt und mit einem, im schlimmsten Fall, ausgesetzten Tier endet. Eltern sollten realistisch einschätzen, ob ihr Kind genug Reife und Pflichtgefühl

Nicht nur zur Weihnachtszeit: Die Anschaffung eines Haustieres will wohl überlegt sein. besitzt, ein Tierleben lang Verantwortung zu übernehmen. Immerhin beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung von Hund und Katze zwischen 12 und 16 Jahre. Vierbeiner beanspruchen viel Zeit und, nicht zu vergessen, auch Geld. Neben regelmäßigen Ausgaben für Fut-

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ter, Impfen und Entwurmen sollte der Besitzer auch unerwartete Kosten wie bei plötzlicher Krankheit von Bello und Co. einkalkulieren. Potenzielle Tierbesitzer sollten also zunächst überlegen, ob überhaupt genug Geld zur Verfügung steht, um einen Vierbeiner angemessen versorgen

zu können. Als Grundvoraussetzung für ein harmonisches Miteinander muss die Chemie zwischen Zwei- und Vierbeiner unbedingt stimmen. Um dies zu klären, sollten mehrere Besuche beim Tierheim oder Züchter eingeplant werden, um bei Probe-, Gassigeh- und Schmusestunden sicherzustellen, dass das ausgewählte Tier charakterlich gut zur Familie passt. Dieser Umstand spricht natürlich eher gegen eine Spontanüberraschung an Heiligabend, schützt aber vor einem bösen Erwachen. Offene Fragen zum Wunschtier diskutiert die Familie im Idealfall gemeinsam und in großer Runde. Sobald alle Beteiligten auf einen Nenner kommen, steht dem Einzug des neuen, pelzigen Familienmitgliedes im Grunde nichts mehr im Wege. Damit alle lange Freude an Bello und Samtpfote haben, dürfen regelmäßige Checks beim Tierarzt nicht fehlen.

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Gazette Steglitz  |  Dezember 2017  |  15

Geschenktipp für Wanderfreunde

Bürgersprechstunden Cerstin Richter-Kotowski, Bezirksbürgermeisterin: 23.1.2018: Rathaus Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin (16-18 Uhr). Terminreservierung unter ☎ 90299-3200.

Die beliebtsten Berliner Waldwanderungen Zu Fuß die Natur genießen – dazu müssen Berliner nicht weit fahren. Sowohl in der Stadt als auch im Umland kann man viele Wanderungen in Angriff nehmen. Das neue Buch „Auf Försters Wegen – Die schönsten Berliner Waldwanderungen“ beschreibt Autor Thorsten Wiehle 42 attraktive Strecken, die auch untereinander kombiniert werden müssen. Es geht vom Revier Ützdorf im hohen Norden bis in die südlich gelegene Diedersdorfer Heide. Der Südwesten Berlins ist allein mit elf Touren vertreten, die durch den Grunewald und den Forst Düppel führen. So führt der Weg durch das Revier Eichkamp zum Rupenhorn, vom Kleistgrab bis zum Böttcherberg an vier Seen entlang und bis auf den Schäferberg. Die Touren sind mit Fotos und Karten detailliert beschrieben und mit Kilometerangaben sowie Anfahrtsbeschreibungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln versehen. Die kürzeste Tour hat eine Länge von 3,5 Kilometern, auf der längsten legt man 18 Kilometer zurück. So ist für jede Kondition etwas dabei! Außerdem vermittelt der Autor tiefe Einblicke in die Natur und die Bedeutung des Waldes und gibt Tipps zu Badestellen, Ausflugsrestaurants und Waldspielplätzen. Auf Försters Wegen – Die schönsten Berliner Waldwanderungen, via reise verlag, ISBN 978-3-94598340-9 ist für 9,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

Frank Mückisch, Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur, Sport und Soziales: 7.12.2017: Club Steglitz, Selerweg 18 – 22, 12169 Berlin (14-16 Uhr). Maren Schellenberg, Bezirksstadträtin für Immobilien, Umwelt und Tiefbau: 7.12.2017: Rathaus Zehlendorf, Raum E304, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin (16-18 Uhr) Terminreservierung unter ☎ 90299-7001. Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit: 12.12.2017: Rathaus Steglitz, Schloßstraße 37, 12165 Berlin (16-18 Uhr) Terminreservierung unter ☎ 90299-6001. Michael Karnetzki, Bezirksstadtrat für Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste: 19.12.2017: Rathaus Zehlendorf, Raum E 312, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin (15-17 Uhr). Terminreservierung unter ☎ 90299-2001.

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Impressum

Gazette Steglitz ·  Dezember Nr. 12/2017 ·  37. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH Badensche Str. 44 · 10715 Berlin ☎ (030) 407 555 47 · www.gazette-berlin.de

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Titelbild: Ruth Black / Fotolia

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Nächste Ausgabe Januar Nr. 1/2018 Anzeigen-/Redaktionsschluss 18.12.2017 Erscheinung 04.01.2018


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Wenn an Silvester die Uhr zwölf schlägt Kuriose Traditionen am letzten Tag des Jahres Andere Länder, andere Sitten. Während man hierzulande in den letzten Minuten Sekt-Flaschen für den Raketenstart vorbereitet, steht in anderen Ländern alles im Zeichen der Traube. Wer an Silvester in die folgenden Länder reist, sollte diese Bräuche kennen: Spanier essen im Rhythmus des mitternächtlichen Glockenschlags je eine Traube während sie sich etwas für das kommende Jahr wünschen. Essen sie alle genau auf die Sekunde, erfüllt sich der Wunsch und das neue Jahr wird gut. Portugiesen tun es den Spaniern gleich. Um sicher zu gehen, dass das kommende Jahr wirklich ein gutes wird, werfen sie zusätzlich noch einen Schuh in die Luft. Ohne Schuh aber ebenfalls mit zwölf Trauben bringt es auch in Argentinien, Mexiko, Kolumbien und vielen anderen Ländern Lateinamerikas Neujahrsglück, die kleinen Früchtchen um zwölf zu verdrücken: Hier äußert man jedoch pro Traube einen Wunsch – zwölf insgesamt, für jeden kommenden Monat einen. In Russland müssen Urlauber in den letzten Sekunden noch einmal ihr Geschick unter Beweis stellen: Während von der Kreml-Glocke die letzten zwölf Schläge des alten Jahres ertönen,

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wird schnell ein Wunsch für das nächste Jahr auf ein Blatt Papier geschrieben, das Papier verbrannt und die Asche in ein Glas mit Champagner gefüllt. Der Wunsch erfüllt sich, wenn das Glas bis Punkt zwölf geleert wird. Silvester-Touristen, die sich in Brasilien in der Nähe des Meeres befinden, müssen hingegen über sieben Wellen springen und haben pro Welle einen Wunsch frei. Anhänger der Religionen wie Umbanda oder Candomblé bringen außerdem Opfergaben für Lemajá – die Göttin des Meeres. Während man in Frankreich, Norwegen und natürlich hierzulande um Punkt zwölf das Feuerwerk bestaunt, schnappt man sich in Dänemark schnell Stuhl, Couch und Co., um von oben in das neue Jahr zu springen. Die meisten Brasilianer verbringen den Silvesterabend ganz in weiß. Linsen im Essen bringen sowohl in Italien als auch in Russland Glück für das neue Jahr. An einigen Orten Argentiniens werden um Mitternacht übergroße Puppen verbrannt. Ein Zeichen, dass das Ende des Jahres naht: In Büros werden am letzten Arbeitstag Papierstücke aus dem Fenster geworfen.

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Gazette Steglitz Nr. 12/2017  

Dezember-Ausgabe der Gazette Steglitz für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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