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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Dezember 2017

Charlottenburg Liebe Leserinnen, liebe Leser, langsam wird das Jahr nun alt, Kerzenschein im Blätterwald verheißt ruhige Weihnachtstage auf der Redaktions-Etage. Grafik- und Layout-Programm zünden sich ein Lichtlein an, sogar der Fehlerteufel schweigt, angesichts der Festtags-Zeit. „Danke“ sagen wir den Kunden, die „Stamm“ oder uns neu gefunden. Doch weh einem Verbraucherblatt, das keine treuen Leser hat! Ein dickes „Danke“ auch an sie, die teure Leserschaft, für die wir weiter uns Gedanken machen mit Themen, ernst oder zum Lachen. Wir wünschen frohe Weihnachtstage und – natürlich, keine Frage – sind wir auch weiter für Sie da. Bis bald im nächsten Neuen Jahr! Ihr Gazette Verbrauchermagazin GRATIS ZUM MITNEHMEN

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Gazette Charlottenburg  |  Dezember Gazette Wilmersdorf | 122017  |  3 2017 | 3

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf! Am 28. November habe ich auf dem Joachimsthaler Platz gemeinsam mit der Senatorin breitenbach, Staatssekretär bunde und Geschäftsführer möller von der Wall GmbH die WeihnachtsReinhard Naumann beleuchtung für die City West gestartet. Damit beginnt für uns in Charlottenburg-Wilmersdorf die Adventszeit. es ist die zeit der Vorfreude auf Weihnachten und auf den Jahreswechsel – für viele die schönste zeit des Jahres. Wir überlegen, wie wir unseren Angehörigen eine Freude machen können und suchen Geschenke aus. In unserem bezirk laden Weihnachtsmärkte zum bummeln ein, unzählige Konzerte, basare und Veranstaltungen von Kirchengemeinden, sozialen und kulturellen einrichtungen, Vereinen und vielen anderen vermitteln weihnachtliche Stimmung und viele Geschäftsstraßen sind festlich beleuchtet.

Gedenkzeichen Unvergessen ist der Terroranschlag auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Am 19. Dezember des vergangenen Jahres sind zwölf menschen getötet und zahlreiche weitere Personen teils schwer verletzt worden. Anteilnahme und betroffenheit über die Tat sind national und international nach wie vor groß. Auch wurde immer wieder der Wunsch nach einem dauerhaftem Gedenken geäußert.

Der vom Preisgericht gekürte entwurf sieht vor, dass ein Teil des bodens auf dem breitscheidplatz einen riss erhält und dieser durch eine goldfarbene Legierung aufgefüllt wird. Die Namen der Opfer und ihre Herkunftsländer werden auf der Vorderseite der Stufen vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche zu lesen sein. Dieses individuelle Gedenken war insbesondere den Angehörigen wichtig, auch mir persönlich. Das Gedenkzeichen wird zum ersten Jahrestag am 19. Dezember offiziell eingeweiht.

an von Krieg und Terror geflüchtete menschen, die dringend Hilfe und Unterstützung für eine gelungene Integration brauchen. Ich freue mich sehr, dass viele bürgerinnen und bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf diese Willkommenskultur weiterhin ganz selbstverständlich praktizieren und mit vielen Angeboten und vor allem mit ihrer menschlichen zuwendung engagiert helfen. mit dem Integrationspreis wollen wir solche beispiele der mitmenschlichkeit bekannt machen und zur Nachahmung anregen.

Integrationspreis

Kiezspaziergang

Am 18. Dezember werden wir im rathaus Charlottenburg zum sechsten mal den Integrationspreis für besondere Aktivitäten und Leistungen um das interkulturelle zusammenleben und die Förderung des Gemeinsinns im bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf verleihen. Die Unterstützung und Fortentwicklung eines friedlichen und respektvollen miteinanders im bezirk steht dabei im mittelpunkt dieser ehrung. Das Preisgeld in Höhe von 1.500 euro wird je zur Hälfte vom bezirksamt und der bezirksverordnetenversammlung gestiftet. 1.000 euro sind für die Verleihung an Institutionen und Verbände sowie 500 euro an einzelpersonen vorgesehen. Neben dem Geldpreis wird auch eine Anerkennungsurkunde ausgehändigt. ziel meiner Politik ist es weiterhin, eine Willkommenskultur in unserem bezirk zu fördern, die sich einerseits an tatkräftige Unternehmerinnen und Unternehmer, die hier Arbeitsplätze schaffen, richtet, andererseits aber auch

mein Stellvertreter Carsten engelmann wird Sie beim nächsten Kiezspaziergang am 9. Dezember begrüßen und durch einen Teil Wilmersdorfs führen. Treffpunkt ist der südöstliche Ausgang des U-bahnhofs berliner Straße um 14 Uhr. Durch die Prinzregentenstraße geht es zur musikschule City West und entlang der Kleingartenanlange „Am Stadtpark“ richtung Volkspark Wilmersdorf. Sie gehen dann an der Jugendverkehrsschule vorbei über die bundesallee zum Pflegestützpunkt Wilmersdorf und zum Seniorenzentrum Werner bockelmann und weiter zum Schoeler-Schlösschen. Der Kiezspaziergang endet in der Schwedischen Kirche in der Landhausstraße. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Interessierten sind willkommen. Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter www. kiezspaziergaenge.de.

unserem bezirk für die bürgerinnen und bürger das ganze Jahr über einsetzen, dabei immer zuverlässig und hilfsbereit sind und oft auch schwierige Situationen zu bewältigen haben. Vor allem Feuerwehrleute und Polizeibedienstete sowie die beschäftigten im Gesundheitswesen müssen immer einsatzbereit sein und leisten einen oft schwierigen Dienst für uns alle. Ich bin froh, dass wir uns auf sie verlassen können. Aber auch den mitarbeiterinnen und mitarbeitern unserer bezirksverwaltung danke ich sehr herzlich. Unsere Gesellschaft würde ohne ihren Dienst nicht funktionieren, und ich finde, dass es an der zeit ist für eine bessere Kultur der Wertschätzung gegenüber dem im Öffentlichen Dienst Geleisteten. Abschließend danke ich Ihnen, den bürgerinnen und bürgern, für Ihren ehrenamtlichen einsatz für das Gemeinwohl, sei es in Vereinen, anderen Organisationen oder ganz individuell. Sie übernehmen Verantwortung und fragen nicht, was Sie dafür bekommen. Herzlichen Dank! Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter naumann@ charlottenburg-wilmersdorf.de. mit allen guten Wünschen für eine friedvolle Advents- und Weihnachtszeit und ein glückliches Neues Jahr 2018 grüßt Sie herzlich Ihr

Danke! Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die sich in

reinhard Naumann


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Sizilianische Vesper hinter Altberliner Mauern Pointen & Pasta im Queens 45 BC Dinner-Shows erfreuen sich steigender Beliebtheit. Besondere Leckerbissen auf diesem Gebiet, die Leib und Seele auf ihre Kosten kommen lassen, offeriert die im Stil der 20er-Jahre gehaltene Eventlocation Queens 45 BC in Westend. In ihrem Ballsaal mit Bühne, der als einer der wenigen noch erhaltenen Ballsäle Berlins gilt, bieten die Betreiber Matthias und Samantha Epp nun seit Kurzem auch öffentliche Veranstaltungen, die leichte Unterhaltung mit dem passenden Speisenangebot verbinden.

Oh Dio Mio!

auf die Bühne, wobei ihm als talentierte Beiköche bühnenbekannte Ensemble-Mitglieder mit

einer guten Portion ihres italienischen Temperaments zur Seite stehen.



An den Start ging dort jetzt die Dinner-Musicalkomödie „Oh Dio Mio!“, zum Hinhören und –sehen mit einer „himmlischen Portion Italien“. Leicht verdaulich bringt der Medien- und Bühnen-Allrounder Claudio Maniscalco als Autor, Songtexter, Produzent und Hauptdarsteller diese Italo-Show

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Da fristet der ins sizilianische Pellegrino zwangsversetzte Padre Paolo (Maniscalco) dort seine Tage und begegnet seiner Jugendliebe Peppina (Pascale Camele) wieder. Er, der zum Thema Zölibat mit dem obersten Herrn (Helmut Krauss, Synchronstimme des „Paten“) in steter Diskussion steht, gerät nun in einen quälenden Konflikt: da ist einerseits sein Glaube, andererseits aber auch sein Gefühl, das in drängt, vom rechten Weg abzukommen. Und



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Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017  |  5

Damals war´s: In den Charlottenburger Festsälen tobte das Leben…

Der Große Saal heute.

gerade Peppina ist es, die den Padre in Versuchung führen will. Doch der macht es ihr nicht leicht, ans Ziel zu kommen. So schlüpft sie in unterschiedlichste Kostüme und umgarnt ihn als männermordendes blondes Bardot-Kiki-Abbild, als im Dirndl naiv-sexy verführerische Schweizer Köchin und als Nonne, die nur zu gerne den Habit abwirft, um Paolo mit strassfunkeldem Body zu umgarnen. Auch als 80er-Jahre-Girl setzt

gang seine Frau Isabella (Susanna Capurso) zur Verzweiflung bringt und so gar nicht ihrem Wunschbild des feurigen Italieners entspricht. – Dass sie nicht kochen kann, fällt da wenig ins Gewicht. Nur ein Glück, dass sich beide lieben und auch ein Herz für den Padre haben! Mit einem Augenzwinkern Richtung Zölibat ist Claudio Maniscalco nach seinem preisgekrönten „La Famiglia“ ein weiteres amü-

sie ihm und seinem Gauben zu. Doch da ist auch noch der „Vize-

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stellvertretende Stellvertreter“ Giuseppe (Santiago Ziesmer), der mit seinem watschelnden Enten-

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6  |  Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017

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seinen Instrumenten die musikalischen Fäden in der Hand hält.

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„Sie alle haben zum Erfolg des Stückes beigetragen und Ideen beigesteuert“, betont Maniscal-

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merspielen bis zum Schlosspark Theater – legen da mit viel komödiantischem Geschick einen heißen Tango auf´s Bühnenparkett, und Pascale Camele und Claudio Maniscalco überzeugen mit demselben italienischem Charme und vielseitigen Können, mit dem sie im Theater des Westens Musical-Geschichte schrieben. Hervorzuheben ist auch die Life-Begleitung durch das Cannoli Quartett, das im Hintergrund mit

co, der das mit viel Witz und Schwung produzierte Stück, zu dem ihn der Klassiker „Don Camillo und Peppone“ inspirierte, innerhalb von 1 ½ Jahren auf die Bühnen brachte. Neben den Abenden im Queens 45 BC (am 17., 21., 28., 29. Dezember 2017 und am 20. Januar, 24. Februar, 30. März und 28. April 2018) geht das Ensemble mit der Musikkomödie ab Februar 2018 im Raum Hannover auf Tournee.

Musik und gute Laune machen hungrig. Samantha Epp, ausgebildete Eventmanagerin und Hotelfachfrau, und ihrem Vater Matthias, Caterer und „Herr“ der Küche, gelingt mit ihrem freundlichen Team die Leistung, das themenbezogene, in die Spielhandlung eingebundene Drei-Gang-Menü fast gleichzeitig für die rund 200 Gäste appetitlich und heiß (!) auf die Tische des Großen Saals zu bringen, die eingedeckt in den italienischen Landesfarben das Motto des Abends aufgreifen. Antipasti, Pasta und Panna cotta kommen gut an, die Getränkepreise sind zivil, der Ticket-Preis von 49 Euro inklusiv Menü ist es auch. 20er-Jahre-schwarzweiß-Fotos an den Wänden – darunter lebensgroß Marlene Dietrich – funkelnde Kronleuchter, Rokokocharme, Champagnerbar und blau-rote Lichtinstallation schaffen zusammen mit dem flexiblen Raumkonzept eine besondere Atmosphäre, die für Hochzeiten ebenso passend ist wie für Galas und Tagungen. Umfangreiche Licht-

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Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017  |  7 und Tontechnik machen auch die Bühne vielseitig nutzbar. Für kleinere Veranstaltungen gibt es daneben den „Grünen Salon“, der mit Tageslicht und Platz für bis zu 65 Personen als V.I.P.-Raum oder Loungebereich genutzt werden kann. Rustikaler präsentiert sich da die „Destille“, die sich mit urigem Tresenbereich und dem klassisch schwarz-weißem Fliesenmuster für kleinere Feiern und Geburtstage Platz für bis zu 100 Personen bietet. Eyecatcher bereits im Eingangs- und Garderobenbereich sind die umfangreiche Bildergalerie der 20er und 30er-Jahre sowie die aufwendigen Holzeinbauten.

Geschichte des Queens 45 BC Im Berlin der 20er und 30er-Jahren prägten über 200 Ballhäuser und Tanzpaläste das Berliner Bild, in denen sich bei Tanz, Revue und Kabarett das Publikum mit rauschenden Festen vergnügte. – Zu ihnen gehörten auch die Charlottenburger Festsäle, das spätere Queens 45 BC. Ende 1990 erstand in den ehemaligen Räumen der Charlottenberger Festsäle in der Kö-

nigin-Elisabeth-Straße 45 das „Ballhaus Casanova“ auf, das ursprünglich in den 20er-Jahren an der Schöneberger Lutherstraße 22 in den einstigen Räumen der legendären „Scala“ von sich reden gemacht hatte. Der Investor Achmed Raouf renovierte die Räume aufwendig und baute sie um, inklusiv Kegelbahn. Seit Mai 2000 wird das „Queens 45 BC“ als exklusive Eventlocation geführt. Matthias Epp war bereits als Haus-Caterer der Location länger verbunden, bevor er zusammen mit seiner Tochter Samantha vor acht Jahren auch ihr Betreiber wurde. In dem eingespielten Vater-Tochter-Team liegt das Wirkungsfeld des Vaters eher in der Küche und im technischen Bereich, während seine Tochter Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um den Veranstaltungsbereich ist. Diese besondere familiäre Atmosphäre ist es wohl auch, die dafür verantwortlich ist, dass die erst kürzlich gestarteten öffentlichen Veranstaltungen der Location vom Publikum so gut angenommen werden: da ist Samantha

Nach der Vorstellung (v.l.n.r.): Samantha Epp, Santiago Ziesmer, Pascale Camele, Susanna Capurso, Claudio Maniscalco, Matthias Epp.  Fotos Lorenz/Queens 45/maniscalco entertainment produktion Epp für Gäste und Künstler stets präsent, und nach der Show setzen sich die Künstler auch mal zum Publikum an den Tisch. Später dann kommt Matthias Epp in Schürze aus der Küche, um den Schauspielern noch ein wenig Gesellschaft zu leisten und über den vergangenen Abend zu plau-

dern. – Hier, in einem der traditionsreichen und erhaltenswerten Säle Berlins, von denen es immer weniger geben wird. Informationen, Termine und Veranstaltungsprogramm unter www.queens45.de und www.­ italo-shows.de  Jacqueline Lorenz

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Der Edelfant radelt durch Westend Weihnachtsmarkt an der Preußenallee

Am 3. Adventswochenende wird an der Preußenallee in Westend gefeiert. Zwischen Marathonund Badenallee locken weih-

nachtliche Düfte und zahlreiche Stände mit ihren Angeboten. Der Weihnachtsmarkt in Westend zeichnet sich durch eine bunte

Am 16. November wurde der nordwestliche Eingangsbereich am Brixplatz nach der denkmalgerechten Wiedererrichtung der Pergola und der Sanierung der Anschlusstreppen und Wege wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Charakteristisch für den Brixplatz sind die vier architektonisch gestalteten und unterschiedlich genutzten Eingangsbereiche an den Platzecken mit dem verbindenden Höhenweg. Nach Instandsetzungsarbeiten an drei Eingangsbereichen ist nun der vierte Eingangsbereich mit der Pergola und dem darunter befindlichen Sitzplatz instandgesetzt worden.

Sanierung der Mierendorff-Insel

Erinnerungsskulptur wird saniert

Am 17. November unterzeichneten Stadtentwicklungsstadtrat Oliver Schruoffeneger, die ­G ASAG-Vorstandsvorsitzende Vera Gäde-Butzlaff und GASAG Solution Plus-Geschäftsführer Frank Mattat Rathaus Charlottenburg den Vertrag des Kooperationsprojektes „Energetische Sanierung der Mierendorff-Insel“. Erstmalig schließen ein Berliner Bezirk und ein Energiedienstleister einen Kooperationsvertrag, um ein nachhaltiges

Mit Genugtuung hat die Seniorenvertretung von Charlottenburg-Wilmersdorf in ihrer letzten Senioren-Bezirksversammlung zur Kenntnis genommen, dass die Erinnerungsskulptur (Bundesallee / Spichernstraße) nunmehr saniert werden kann. Schon mehrfach war der Zustand der Skulptur, die den Leidensweg Rosa Luxemburgs symbolisieren soll, Thema in den früheren Senioren-Bezirksversammlungen gewesen. Die durch Wind und Wetter beschädigte, vor

Quartierskonzept in Berlin zu entwickeln. 2018 starten GASAG und der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ein Projekt zur energetischen Sanierung der Mierendorff-Insel. Mit seinen rund 14.000 Einwohnern und der vielfältigen Mischung aus Gewerbe, Wohnen, öffentlichen Institutionen und Grünflächen eignet sich das Gebiet besonders gut als wegweisendes Modellprojekt für eine erfolgreiche Energiewende in Berlin.

sich hin rostende Plastik ließ die erwähnte Symbolik nicht mehr erkennen. Nach langem Streit im Bezirksamt über die Zuständigkeit und die notwendigen finanziellen Aufwendungen konnte die zuständige Stadträtin Schmitt-Schmelz endlich bekannt geben, dass alle offenen Fragen geklärt sind, der in Tel Aviv lebende Künstler eine zustimmende Erklärung gegenüber der Kulturstadträtin abgegeben hat und mit der Sanierung begonnen wird.

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Pergola am Brixplatz saniert


Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf

Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017  |  9

Was muss im Bezirk gegen Obdachlosigkeit getan werden? Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Schlafplätze unter Brücken und in Nischen, Zelte auf Brachen, immer mehr Bettler auf den Straßen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Elend und die Obdachlosigkeit nehmen in Berlin unübersehbar zu. Auch die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) nimmt sich des Themas an. Informieren Sie sich hier über die Standpunkte der Parteien. Berlin

SPD-Fraktion

Obdachlosigkeit ist ein berlinweites Problem, keines was nur den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf betrifft. In Berlin haben aktuell ca. 11.000 Menschen keinen festen Wohnsitz, was dazu führt, dass eine Lösung nur möglich ist, wenn sowohl der Senat als auch alle Bezirke gemeinsam an einem Strang ziehen. Denn nur mit der Arbeit von Streetworker*innen allein kann die Situation nicht bewältigt werden. Weitere Hilfe ist hier also dringend notwendig. Die SPD-Fraktion Charlottenburg-Wilmersdorf hat das Thema Obdachlosigkeit und das Problem der fehlenden Übernachtungsplätze deswegen frühzeitig aufgegriffen und im Bezirk thematisiert. Hier ist nun das Bezirksamt in Person des Sozialstadtrats aufgefordert, Lösungen zu finden, sich in ein gemeinsames Vorgehen der 12 Berliner Bezirke einzubringen und selber einen ausreichenden Beitrag zu leisten, um genügend Notübernachtungsplätze im Bezirk zu schaffen. Die ersten Weichenstellungen sind auf Landesebene vorgenommen worden: Zusätzliche Haushaltsmittel wurden freigegeben und ein Konzept zur Kältehilfe vorgelegt. Dieses muss nun umgesetzt werden. Norbert Wittke

CDU-Fraktion Die Zahl der Obdachlosen in Berlin und auch im City-Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Ursachen der Obdachlosigkeit sind vielfältig: von unverschuldeter wirtschaftlicher Not, häuslicher Gewalt und Suchtproblemen, Zuzug aus anderen Ländern aus wirtschaftlicher Not bis hin zur Weigerung, in festen Strukturen zu leben. Jedes dieser Probleme verlangt spezifische

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Lösungen. Es muss in jedem Fall eine verstärkte psychosoziale Betreuung geben. Denn oft gehen mit der Obdachlosigkeit psychische Erkrankungen einher. Vor allem benötigen wir ein größeres Angebot an Wohnraum. Der Unmut der Berliner in Charlottenburg-Wilmersdorf und die Not der Betroffenen wachsen. Das kann Charlottenburg-Wilmersdorf alleine nicht lösen, dazu ist eine gesamtstädtische Steuerung der Unterbringung und Betreuung notwendig. Der erste Schritt wäre die nötigen Mittel in den Bezirks- und Landeshaushalt dafür auch einzustellen. Wir brauchen ein Konzept, um Obdachlosenunterkünfte mit einem einfachen Standard schnell zu bauen und die Betreuung der Obdachlosen zu intensivieren. Dringend ist ein zweiter Standort, wie die Bahnhofsmission, außerhalb unseres Bezirks notwendig. Karsten Sell

B‘90/Grünen-Fraktion Die Zahl der Obdachlosen steigt; das zeigen die Antworten auf unser Anfragen wie auch die Schätzungen der Träger der Kältehilfe Caritas, Diakonie und Stadtmission. Die genauen Zahlen sind unbekannt. Daher ist es ein Fortschritt, dass sich die rot-rot-grüne Koalition in Berlin darauf verständigt hat, genauere Zahlen zu erheben. Denn dann kann der konkrete Bedarf ermittelt werden. Um Obdachlosigkeit zu verhindern, bedarf es eines breiten Ansatzes. Denn es ist nicht nur die Herausforderung, die Obdachlosen auf einem immer knapperen Markt in Wohnungen unterzubringen. Es bedarf ebenso niedrigschwelliger Hilfen, wieder Fuß zu fassen im Leben. Hier ist die Wohnungslosenhilfe gefordert. Aber es muss mehr präventiv gearbeitet werden. Wenn verhindert werden kann, dass Menschen ihre Wohnung verlieren, ist viel erreicht. Es gilt, die Hemmschwellen abzubauen, die aufsuchende Hilfe zu ertüchtigen, damit Menschen Hilfe bekommen, um den Wohnungsverlust zu verhindern. Für die Menschen ohne Obdach, die aus der Armut in Europa zu uns fliehen, sollten Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds bereit stehen, um zum einen ihnen hier zu helfen und zum anderen die Armut in ihren

Herkunftsstaaten zu bekämpfen. Alexander Kaas Elias

FDP-Fraktion Kann man einen obdachlosen Menschen zwingen, Hilfe anzunehmen? Natürlich nicht. Auch bei der Wahl des Schlafplatzes zählt der freie Wille. Selbst wenn es bedeutet, dass der Mensch friert und die meisten von uns dies kaum nachvollziehen können. Insbesondere in der kalten Jahreszeit bleibt aber unsere Verpflichtung davon zu überzeugen, doch zumindest die Nächte im Warmen zu verbringen. Für diejenigen, die Hilfsangebote wahrnehmen wollen, ist dies aber nicht immer möglich. Wir kennen die Knappheit der Angebote im Bezirk, wo die Nachfrage größer ist als in anderen Teilen Berlins. Wir müssen Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe anbieten und dürfen trotz möglicher Ablehnung von Angeboten mit unseren Bemühungen nicht aufhören. Dabei darf es jedoch keine Verdrängungspolitik geben. Niemandem ist geholfen, wenn wir Konfliktsituationen nur von Unterführung zu Unterführung verschieben. Gleichzeitig können wir jedoch auch die Sorgen von Anwohnern nicht ignorieren, wenn aufgrund größerer Lagerplätze im Winter Vermüllung und Verwahrlosung zunehmen. Essentiell ist dabei die Hilfe der Träger der Angebote für obdachlose Menschen und der Kältehilfe. Den hauptamtlichen wie auch den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern dieser gilt unser ausdrücklicher Dank. Pascal Tschörtner Alternative für

Deutschland

AfD-Fraktion

Obdachlosigkeit ist ein komplexes Problem und kann nur mit gebündelten Maßnahmen bekämpft werden. Stichworte: bezahlbarer Wohnraum, Arbeitslosigkeit und Altersarmut. Jedem, der aus der Obdachlosigkeit herauswill, soll geholfen werden. Manche entscheiden sich aber auch für Obdachlosigkeit. Dies ist zu respektieren, jedoch nicht zu unterstützen. Das, was der Bezirk schon leistet, muss intensiviert werden. Politisch: Vernetzte Lösungskonzepte von Bezirken und Senat. Praktisch: Jetzt im Winter muss die Soforthilfe verbessert werden, indem man zusätzliche bedarfsge-

recht angepasste Kältehilfe-Plätze schafft; insbesondere sichere Plätze für Frauen bzw. Familien. Angebote der Sozialen Wohnhilfe sind auszubauen. Sozialarbeit ist gefragt, z.B. Fachpersonal für Alkoholentzug und für den Umgang mit typischen psychischen Auffälligkeiten. Die Interessen aller Bürger des Bezirks müssen gewahrt bleiben: wildes Campieren, Vermüllung, erhöhte Kriminalität sowie sonstige Ordnungswidrigkeiten sind nicht hinnehmbar. Auch müssen alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden, um ausländische Obdachlose (gerade auch aus der EU) in ihre Heimatländer zurückzuführen. Aber auch ohne fremde Armutsmigration bleibt das Problem bestehen. Michael Seyfert

Linksfraktion Die Zahlen sind erschreckend: Tausende Menschen in Berlin sind obdachlos! Und dieses Schicksal kann jede*n treffen. Unsichere und schlechtbezahlte Jobs, befristete Arbeitsverhältnisse und ständig steigende Mieten, die keine Grenze nach oben kennen, sind fast immer die Ursache von Obdachlosigkeit. Hier muss unser Bezirk gemeinsam mit dem Land Berlin und anderen Bezirken ansetzen und zusammenarbeiten. Dazu gehören regelmäßiger Austausch zum Thema und die Erarbeitung und Umsetzung eines gesamtstädtischen Konzepts zur Kältehilfe und bei Angeboten der Sozialen Wohnhilfe in Strategiekonferenzen und direkt vor Ort. Aber auch die entschiedene, konsequente Bekämpfung von Finanzspekulationen und Gentrifizierung auf dem Wohnungsmarkt, die Einführung von Milieuschutzgebieten und daraus resultierende Ausübung des bezirklichen Vorkaufsrechts sowie die Deckelung von sozialverträglichen Mieten auf einem Niveau, dass diese auch jede*r wirklich bezahlen kann, sind solche politischen Instrumente. Darüber hinaus können ehrenamtliches Engagement von Berliner*innen bei der Kältehilfe oder bei der Bahnhofsmission auch direkt vor Ort Hilfe und Linderung für die von Obdachlosigkeit Betroffenen bringen. Sebastian Dieke

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SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Fraktionszvorsitzende: Constanze Röder


10  |  Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017

Denn was innen, das ist außen Retrospektive Emil Cimiotti im Georg Kolbe Museum Der Bildhauer Emil Cimiotti (*1927) prägte die Kunst der Nachkriegszeit im Westen Deutschlands als Pionier der Abstraktion. 1959 und 1964 waren seine Werke auf der Documenta in Kassel, 1958 und 1960 auf der Biennale in Venedig vertreten. Seither wurden sie weltweit auf bedeutenden Ausstellungen gezeigt und fanden an prominenten Plätzen im öf-

Krater, 1997, Bronze, 50 x 100 x 50 cm, Privatbesitz Hamburg. Archiv Emil Cimiotti

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fentlichen Raum Aufstellung. Seine direkt in Wachs aufgebauten Arbeiten, die über das Ausschmelzverfahren zum Bronze-Unikat führen, zeigen Formprozesse, die zunächst der Plastik im Informel neue Ausdrucksmöglichkeiten eröffnen. Ab den 1960er-Jahren verließ der Künstler bewusst diese fluiden Szenarien und gelangte zu Figurationen, deren Einzelformen ans Groteske grenzen. In den 1970er- und 1980er-Jahren kam es zu figürlichen Assoziationen. Unbekümmert überspielte Cimiotti die damals noch immer

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verhärteten Fronten von abstrakter und gegenständlicher Kunst. Die aktuelle Ausstellung bietet einen Gesamtüberblick über Cimiottis Schaffen der letzten 60 Jahre. Gezeigt werden rund 30 Plastiken, zahlreiche Zeichnungen und eine Auswahl von jüngst im Atelier in Hedwigsburg entstandene Papierreliefs. Georg Kolbe Museum, Sensburger Allee 25 14055  Berlin, www.georg-kolbe-museum. de. Geöffnet ist täglich von 10 bis18 Uhr, die Ausstellung ist bis 28. Januar 2018 zu sehen.

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Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017  |  11

Älteste private Handelsschule Rackow-Schulen feiern 150-jähriges Bestehen wurde für die Lehrbücher der Rackowschen Lernmethode ein eigener Verlag gegründet. Bis 1911 wurden 13 Rackow-Schulen gegründet: Insgesamt drei in Berlin, zwei in Dresden und je eine in Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Bremen, Köln, Leipzig, Magdeburg und Stettin. Gründer sind zwei Töchter und vier Söhne August Rackows. Die Rackow-Schule Berlin war über mehrere Jahrzehnte die größte Privatschule Deutschlands und wurde 1934 um eine Sprachschule mit Intensivkursen in Englisch, Französisch und Spanisch erweitert. Heute gehören zur Berliner Rackow-Schule die Standorte Frankfurt am Main,

Schwedt an der Oder und Schwerin, in denen ein breites Spektrum an kaufmännischen Kursen angeboten wird. Schulabgänger haben die Möglichkeit, die

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allgemeine Fachhochschulreife zu erlangen, einen Beruf wie beispielsweise den des staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten zu erlernen oder die Höhere Handelsschule zu besuchen. Erwachsene können sich in

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Am 17. November wurde das 150-jährige Bestehen der Rackow-Schulen im Hotel Waldorf Astoria Berlin gefeiert. Als älteste noch existierende private Wirtschafts- und Handelsschule Deutschlands feiert die Rackow-Schule Berlin ihr 150jähriges Bestehen. Die Schule wurde am 27. November 1867 von August Rackow als Akademie für Kalligraphie und Handels-Wissenschaft gegründet – 25 Jahre vor Entstehen eines privaten und öffentlichen Handels- und Berufsschulwesens. August Rackow kann zudem als Schöpfer des schulmäßigen Klassenunterrichts für Erwachsene bezeichnet werden. 1906

der modularen kaufmännischen Qualifizierung oder in Umschulungen etwa zu Bürokaufleuten oder Kaufleuten im Groß- und Außenhandel aus- und weiterbilden. Seit 2004 leiten die Diplomkaufleute Dennis Rabensdorf und Tim Balzer die Rackow-Schule. Seit vielen Jahren ist die Rackow-Schule auch Mitglied im Bundesverband Deutscher Privatschulen e. V. (VDP). Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e. V. vertritt freie Bildungseinrichtungen im allgemein bildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fach-/Hochschulsektor).

Grundstein für neues Volksbank-Verwaltungsgebäude gelegt Am 15. November wurde der Grundstein für das neue Verwaltungsgebäudes der Berliner Volksbank eG an der Ecke Bundesallee und Nachodstraße gelegt. Das neue Zentrale der Berliner Volksbank eG im „Quartier Bundesallee“ in der City West wird Ende 2019 fertiggestellt. Auf dem rund 7.500 Quadratmeter großen Grundstück stand zuvor ein Bürogebäude aus den Siebzigerjahren, in dem zuerst das Arbeitsamt und später das Jobcenter untergebracht waren. Das alte Gebäude ist bereits komplett abgetragen. Der Baubeginn war 2016, wobei zwei Geschäftsgebäude bereits von der Berliner Volksbank gekauft wurden. Der Bürokomplex, in dem sich das

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und entspricht einem zeitgemäßen Bürostandard. Hinzu kommen zukunftsweisende Technologien, wie z. B. E-Mobility oder Fahrradgaragen. Die LEED-Zertifizierung in Gold ist vorgesehen, um eine optimale Energieeffizienz und eine maximale Schonung von Ressourcen zu erreichen. Die Berliner Volksbank eG wurde 1946 gegründet. Mit rund 171.000 Mitgliedern und einer Bilanzsumme von 12,4 Mrd. Euro im Jahr 2016 ist sie eine der größten regionalen Genossenschaftsbanken in Deutschland. Gemäß ihrem genossenschaftlichen Förderauftrag versteht sie sich insbesondere als Partner des gewerblichen Mittelstandes in der Region Berlin und Brandenburg.

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12  |  Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017

Der „Berliner Bär“ ist eine Frau Manuela Hopf hat neben dem Dreh­orgelspiel ein Hobby mit Kuschelfaktor

„Berliner Bär“ Manuela mit „Bärchen“ Ingo.

Auch als Engelchen und Weihnachtsmann beliebt.

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Beruflich ist die gebürtige Zehlendorferin Manuela Hopf seit 1979 im Hochbauamt des Bezirks tätig, wo unterschiedlichste Fälle rund um die Neubewertung asbestbelasteter Gebäude über ihren Schreibtisch gehen. Doch nach Feierabend tauscht sie diese Fälle gegen das kuschelige Fell ihres Bären-Kostüms, in dem sie sich, gebucht als „Berliner Bär“, mit oder ohne Dreh­orgel auf Veranstaltungen und Feiern in die Herzen von Groß und Klein kuschelt.

„Besonders Kindern hat es der weiche Kunstpelz angetan, aber auch Frauen finden Gefallen an der freundlichen Ausstrahlung meines Berliner Bären. Und wenn Männer erst mitbekommen haben, dass im Kostüm eine Frau steckt, werden sie gleich forscher und anhänglicher“, lacht Manuela Hopf. Begleitet wird sie bei diesem ganz besonderen „Bärendienst“ von ihrem Mann Ingo, der beim An- und Ausziehen des schweren Kostüms unent“bär“lich ist, und der darüber

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hinaus nach Bedarf auch an der Dreh­orgel eine gute Figur als „Bärchen“ macht neben ihr, dem „Berolinchen“. Selbst war Manuela Hopf bereits als Kind fasziniert von Berliner-Bär-Imitationen, in denen echte Menschen steckten, und die zu dieser Zeit im Einsatz vor der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem Berliner Zoo als besondere Touristenattraktion galten. Wirkten sie mit ihren gefletschten Zähnen und dem verfilzten Pelz manchmal auch etwas zu furchterregend auf Kinder, besitzt Manuela Hopf´s Bär mit seinem weichen Fell da heute einen wesentlich höheren Kuschelfaktor, nicht zuletzt aufgrund der herzlichen Ausstrahlung, die seinem sympathischen weiblichen Innenleben entspringt.

Am Anfang war die Dreh­orgel Als Manuela Hopf vor rund 10 Jahren zu ihrem bärenstarken Hobby fand, konnte sie schon auf eine erfolgreiche Hobby-Karriere als Dreh­orgelspielerin zurückblicken: „Als eine Freundin mich auf dem Berliner Dreh­orgelfest zum „Orgeln“ überredete, habe ich Feuer gefangen“, erklärt Manuela die Anfänge ihrer Leidenschaft. Kurioserweise war es ein Bestatter, der ihr für 7.500 DM dann ihre erste eigene Dreh­orgel verkaufte. Und als sich Manuela anlässlich ihrer eigenen Hochzeit mit ihrem Ingo im Jahr 1989 beim Arbeitsamt um einen passenden Musiker für die Feier bemühte, fand sie zum Künstlerdienst Berlin und den Mut zu ersten öffentlichen Auftritten als „Berolinchen“ mit

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Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017  |  13

Das Duo macht in jedem Kostüm eine gute Figur. chen & Bärchen“ mit Gesang und Unterhaltungsprogramm einen Namen gemacht, nicht zuletzt wegen seines breiten Repertoires, das vom typisch Berliner Lied über Küchenlieder und Märsche bis hin zum Weihnachtlied reicht und auch in diesen Tagen auf dem Weihnachtmarkt vor dem Roten Rathaus gern gesehen und gehört ist: Am 13. und 15., vom 20. – 22. sowie vom 25. – 29.12. jeweils von 16 – 19 Uhr. Ein Alleinstellungsmerkmal dabei ist der riesige Kostümfundus, über den Manuela und ihr Mann verfügen, vom Engel- und Weihnachtsmann-Kostüm bis hin zur typischen Bekleidung beinahe jeder Zeitepoche. Alle Kostüme werden in Bangkok nach Manuelas Entwürfen geschneidert und immer neue kommen hinzu.

Da steppt der Bär Nicht „von der Stange“ kam auch das Kostüm des „Berliner Bären“, welches Manuela inzwischen in dreifacher Ausführung besitzt, und dessen Geschichte sie strahlend erzählt: „Als ich das Kostüm vor etwa 10 Jahren auf dem Trödelmarkt entdeckt habe, war das Liebe

auf den ersten Blick. Es kam wohl ursprünglich aus Ost-Berlin. Für 80 Euro habe ich es gekauft und erst später überlegt, ob es vielleicht noch weitere gibt.“ Manuela fragte beim Händler nach und konnte noch zwei Exemplare erstehen. Ihr Mann agierte nur einmal als Innenleben des „Berliner Bären“, bekam in dem engen Fell aber beinahe Luftprobleme und überlässt seitdem gerne seiner Frau die Auftritte als „Berliner Bär“, die – wie Manuela Hopf zugibt – wirklich äußerst schweißtreibend und anstrengend sind. Dicke Baumwollunterkleidung hilft dabei, einigermaßen trocken zu bleiben. „Es wird einem schon recht heiß im Kostüm, aber nur bis zu einem gewissen Punkt, wärmer wird´s dann nicht mehr“, weiß die Darstellerin. So legt sie beim Bären-Auftritt etwa alle 20 Minuten eine Pause ein, um durchzuatmen, denn gerade im Sommer erreichen die meisten Buchungen sie. Der „Berliner Bär“ tanzt auf Wunsch, überreicht Präsente und spielt auch Leierkasten. Besonders bei Touristen und Kindern ist er beliebt, und oft bekommt er von den Kids zu hören: „Dich möchte ich mit nach Hause

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nehmen!“ Kein Wunder, denn sein Fell wird von „Frauchen“ Manuela sorgfältig gepflegt und gebürstet, damit es seinen Kuschelfaktor beibehält. Übrigens: Der Berliner Bär als Wappentier geht auf die Berliner Kürschner von 1280 zurück. In

ihrem Gildebrief vom 22. März 1280, der als ältester bekannter Nachweis der Stadt Berlin mit der Abbildung seines Wappentieres gilt, befanden sich auf dem Siegel rechts und links neben dem märkischen Adler zwei gepanzerte Bären und die Inschrift: „Sigillum burgensium de berlin sum“ = „Ich bin das Siegel der Bürger von Berlin“.

Jede Dreh­orgel ist ein kleines Kunstwerk, meist handbemalt.  Fotos: Berolinchen/Lorenz

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der Dreh­orgel. Die Begeisterung des Publikums war für Manuela Grund genug, um weiterzumachen. Inzwischen besitzen „Berolinchen“ und ihr Mann fünf Dreh­ orgeln, von denen sie drei mit Zubehör zum Verleih anbieten. Aus Theaterbeständen und Privatbesitz „retten“ sie immer wieder die im Volksmund liebevoll als „Leierkasten“ bezeichneten Dreh­ orgeln, in deren Restauration sie schon viel Geld und Herzblut gesteckt haben. „Jede Orgel besitzt ihr ganz eigenes Klangvolumen“, weiß Manuela und fährt fort: „Mein Mann hat mich zwar mit Dreh­orgel kennengelernt, doch anfangs tat er mir etwas leid, wenn er an meinen Auftritts-Terminen alleine zu Hause saß.“ Sie selbst fand über ihren Mann zur Zauberei, und beide sind inzwischen Mitglieder des Magischen Zirkels. Als Manuela einmal krank war und Dreh­ orgel-Termine nicht wahrnehmen konnte, kam schließlich auch ihr Mann zu ihrem besonderen Hobby. „Er hat mich damals bestens vertreten und ist mit seinem stattlichen Auftreten und seiner tollen Stimme der genau richtige Partner und Moderator“, schwärmt sie von ihrem Mann, der nun an ihrer Seite als „Bärchen“ ihre Berufung teilt; eine willkommene Abwechslung zu seinem Lehrerberuf. Beruf und Freizeitaufgabe lassen sich für beide gut kombinieren, da die meisten Auftritte nachmittags, an Wochenenden oder am frühen Abend liegen. Bei Firmen- und Privatfesten, aber auch in großem Rahmen wie beim Fest des Bundespräsidenten und im Roten Rathaus hat sich das Dreh­orgelpaar als „Berolin-

Dreh­orgeln, auch Leierkästen genannt, traten als mechanisches Musikinstrument ihren Siegeszug ab Beginn des 18. Jahrhunderts als Instrument der Straßenmusiker, Bänkelsänger und Gaukler europaweit an, wurden oft von Tanzbären und Äffchen begleitet, fanden aber auch als Kirchen-und Saloninstrument Verwendung. Heute werden sie mit ihren Spielern immer rarer. Das Duo „Berolinchen & Bärchen“ trägt auf unterhaltsame Weise zusammen mit seinem „Berliner Bären“, den Dreh­orgeln und dem Altberliner Liedgut mit dazu bei, altes Kulturgut zu vermittel und in guter Erinnerung zu behalten. Weitere Informationen zu Terminen und Buchung unter www. leierkasten-berlin.de und www. baer-von-berlin.de.  Jacqueline Lorenz


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Der Baum steckt voller Ideen Schöne Weihnachten schon im Advent Mit der Tradition haben sie es nicht so sehr – aber umso mehr mit den Trends: die jüngeren Käufergruppen haben den Weihnachtsbaum neu entdeckt! Statt Lametta – ohnehin schon seit Jahren aus Umweltgründen völlig out – Kugeln, Strohsternen und Kerzen blüht der Baum buchstäblich mit jungen und frischen Ideen auf. Und die Ergebnisse überraschen und inspirieren. Warum immer erst zum Heiligabend – das fragen sich immer mehr junge Familien und Singles. Sie nutzen den Baum schon früher, vielfach schon während der Adventszeit. Adventsbaum statt Adventskalender heißt das Motto: behangen mit kleinen Überraschungen für jeden Tag. Statt Türchen auf gilt dann Tütchen auf: in kleinen Falttütchen lassen sich originelle Kleinigkeiten bestens verstecken – mal was Süßes, mal was ganz Persönliches und vieles andere, mit dem sich

Freude schenken lässt. Kino- und Theaterkarten passen da ebenso hinein wie ein Gutschein oder eine Einladung zu einem vorweihnachtlichen Essen oder Glühwein.

Einer der Gründe für diesen Trend ist ein wachsender Überdruss an Kommerz und Stress in der Weihnachtszeit: persönliche Aufmerksamkeiten sind mehr wert

Adventsbaum statt Adventskalender – behangen mit kleinen Überraschungen für jeden Tag.

als große Geschenke, ist häufig zu hören. Und der Baum regt immer wieder alle zu neuen Ideen an. Stressfreie Advents- und Weihnachtstage stehen für viele heute ganz oben an: wer bereits den Baum zum Adventsbeginn einsetzt, kann sich lange Zeit daran erfreuen. Und wenn dann am Heiligabend der Baum zum Fest noch einmal neu geschmückt wird, geht es nahtlos in eine schöne Weihnacht. Freude schenken will auch der Tannenbaum: er ist allein zu diesem Zweck über 8 bis 10 Jahre gewachsen und ein echtes Naturprodukt. Apropos Natur: Selbst nach den Festtagen kann der Baum noch sinnvoll eingesetzt werden – einfach auf Balkon, Terrasse oder in den Garten stellen. Wenn er dann mit Meisenknödeln oder Futterringen behängt wird, finden die Vögel darin eine festliche Tafel. Auch das ist Freude schenken…

Geschenktipp für Wanderfreunde

Impressum

Gazette Charlottenburg ·  Dezember Nr. 12/2017 ·  35. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf sowie Schöneberg & Friedenau.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH Badensche Str. 44 · 10715 Berlin ☎ (030) 407 555 47 ·  www.gazette-berlin.de

Redaktion

Karl-Heinz Christ ·  redaktion@gazette-berlin.de

Titelbild: Ruth Black / Fotolia

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Karin Keiser ·  ☎ (030) 822 34 93 ·  anzeigen@gazette-berlin.de

Druck

Druckhaus Humburg · 28325 Bremen

Nächste Ausgabe Januar Nr. 1/2018 Anzeigen-/Redaktionsschluss 18.12.2017 Erscheinung 04.01.2018

Zu Fuß die Natur genießen – dazu müssen Berliner nicht weit fahren. Sowohl in der Stadt als auch im Umland kann man viele Wanderungen in Angriff nehmen. Das neue Buch „Auf Försters Wegen – Die schönsten Berliner Waldwanderungen“ beschreibt Autor Thorsten Wiehle 42 attraktive Strecken, die auch untereinander kombiniert werden müssen. Es geht vom Revier Ützdorf im hohen Norden bis in die südlich gelegene Diedersdorfer Heide. Der Südwesten Berlins ist allein mit elf Touren vertreten, die durch den Grunewald und den Forst Düppel führen. So führt der Weg durch das Revier Eichkamp zum Rupenhorn, vom Kleistgrab bis zum Böttcherberg an vier Seen entlang und bis auf den Schäferberg. Die Touren sind mit Fotos und Karten detailliert beschrieben und mit Kilometerangaben sowie Anfahrtsbeschreibungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln versehen. Die kürzeste Tour hat eine Länge von 3,5 Kilometern, auf der längsten

legt man 18 Kilometer zurück. So ist für jede Kondition etwas dabei! Außerdem vermittelt der Autor tiefe Einblicke in die Natur und die Bedeutung des Waldes und gibt Tipps zu Badestellen, Ausflugsrestaurants und Waldspielplätzen. Auf Försters Wegen – Die schönsten Berliner Waldwanderungen, via reise verlag, ISBN 978-3945983-40-9 ist für 9,95 Euro im Buchhandel erhältlich.


Gazette Charlottenburg  |  Dezember 2017  |  15

Gewünscht, aber nicht erwünscht? Tiere als Weihnachtsgeschenk – selten eine gute Idee Wenn es bellt und miaut unterm festlich geschmückten Weihnachtsbaum, bedeutet das zunächst strahlende Kinderaugen und zufriedene Gesichter bei Mama und Papa. Doch alle Jahre wieder platzen die Tierheime nach den Feiertagen aus allen Nähten. Sobald der letzte Lebkuchen verspeist und der Christbaum geplündert wurde, hält der Alltag Einzug in deutsche Wohnzimmer. Und mit ihm verfliegt oft auch schnell die erste Begeisterung über das neue Familienmitglied auf vier Pfoten. Tiere als Weihnachtsgeschenk – generell eine schlechte Idee? Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten. Es gilt bereits im Vorfeld bestimmte Fragen zu klären, damit Freude nicht bald in Frust umschlägt und mit einem, im schlimmsten Fall, ausgesetzten Tier endet. Eltern sollten realistisch einschätzen, ob ihr Kind genug Reife und Pflichtgefühl

Nicht nur zur Weihnachtszeit: Die Anschaffung eines Haustieres will wohl überlegt sein. besitzt, ein Tierleben lang Verantwortung zu übernehmen. Immerhin beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung von Hund und Katze zwischen 12 und 16 Jahre. Vierbeiner beanspruchen viel Zeit und, nicht zu vergessen, auch Geld. Neben regelmäßigen Ausgaben für Fut-

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zu können. Als Grundvoraussetzung für ein harmonisches Miteinander muss die Chemie zwischen Zwei- und Vierbeiner unbedingt stimmen. Um dies zu klären, sollten mehrere Besuche beim Tierheim oder Züchter eingeplant werden, um bei Probe-, Gassigeh- und Schmusestunden sicherzustellen, dass das ausgewählte Tier charakterlich gut zur Familie passt. Dieser Umstand spricht natürlich eher gegen eine Spontanüberraschung an Heiligabend, schützt aber vor einem bösen Erwachen. Offene Fragen zum Wunschtier diskutiert die Familie im Idealfall gemeinsam und in großer Runde. Sobald alle Beteiligten auf einen Nenner kommen, steht dem Einzug des neuen, pelzigen Familienmitgliedes im Grunde nichts mehr im Wege. Damit alle lange Freude an Bello und Samtpfote haben, dürfen regelmäßige Checks beim Tierarzt nicht fehlen.

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Wenn an Silvester die Uhr zwölf schlägt Kuriose Traditionen am letzten Tag des Jahres Andere Länder, andere Sitten. Während man hierzulande in den letzten Minuten Sekt-Flaschen für den Raketenstart vorbereitet, steht in anderen Ländern alles im Zeichen der Traube. Wer an Silvester in die folgenden Länder reist, sollte diese Bräuche kennen: Spanier essen im Rhythmus des mitternächtlichen Glockenschlags je eine Traube während sie sich etwas für das kommende Jahr wünschen. Essen sie alle genau auf die Sekunde, erfüllt sich der Wunsch und das neue Jahr wird gut. Portugiesen tun es den Spaniern gleich. Um sicher zu gehen, dass das kommende Jahr wirklich ein gutes wird, werfen sie zusätzlich noch einen Schuh in die Luft. Ohne Schuh aber ebenfalls mit zwölf Trauben bringt es auch in Argentinien, Mexiko, Kolumbien und vielen anderen Ländern Lateinamerikas Neujahrsglück, die kleinen Früchtchen um zwölf zu verdrücken: Hier äußert man jedoch pro Traube einen Wunsch – zwölf insgesamt, für jeden kommenden Monat einen. In Russland müssen Urlauber in den letzten Sekunden noch einmal ihr Geschick unter Beweis stellen: Während von der Kreml-Glocke die letzten zwölf Schläge des alten Jahres ertönen,

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wird schnell ein Wunsch für das nächste Jahr auf ein Blatt Papier geschrieben, das Papier verbrannt und die Asche in ein Glas mit Champagner gefüllt. Der Wunsch erfüllt sich, wenn das Glas bis Punkt zwölf geleert wird. Silvester-Touristen, die sich in Brasilien in der Nähe des Meeres befinden, müssen hingegen über sieben Wellen springen und haben pro Welle einen Wunsch frei. Anhänger der Religionen wie Umbanda oder Candomblé bringen außerdem Opfergaben für Lemajá – die Göttin des Meeres. Während man in Frankreich, Norwegen und natürlich hierzulande um Punkt zwölf das Feuerwerk bestaunt, schnappt man sich in Dänemark schnell Stuhl, Couch und Co., um von oben in das neue Jahr zu springen. Die meisten Brasilianer verbringen den Silvesterabend ganz in weiß. Linsen im Essen bringen sowohl in Italien als auch in Russland Glück für das neue Jahr. An einigen Orten Argentiniens werden um Mitternacht übergroße Puppen verbrannt. Ein Zeichen, dass das Ende des Jahres naht: In Büros werden am letzten Arbeitstag Papierstücke aus dem Fenster geworfen.

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Gazette Charlottenburg Nr. 12/2017  

Dezember-Ausgabe der Gazette Charlottenburg für Charlottenburg und Westend

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