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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

November 2017

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2  |  Gazette Wilmersdorf  |  November 2017

Vom Weihnachtsmarkt zum Symbol Am 19. Dezember wird das Mahnmal an der Gedächtniskirche eingeweiht Die Zeiten, zu denen der Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche ein Weihnachtsmarkt wie jeder andere war, sind seit dem 19.  Dezember des vorigen Jahres vorbei. Der hinterhältige Anschlag, bei dem zwölf Menschen ums Leben kamen, hat sich fest in die Erinnerung gebrannt. Aus diesem Anlass wird am 19. Dezember dieses Jahres ein Mahnmal zum Gedenken an die Opfer eingeweiht. Der Weihnachtsmarkt bleibt an diesem Tag geschlossen. Aber zugleich ist der

Weihnachtsmarkt zu einem Symbol geworden – dafür, dass sich die Berliner ihre Freiheit nicht nehmen lassen. In den Tagen nach dem Anschlag kam eine „Jetzt erst recht“-Stimmung auf, die viele Berliner und Gäste durch einen Besuch auf dem Breitscheidplatz ausdrückten. In diesem Jahr wird es hoffentlich wieder einen friedlichen Weihnachtsmarkt geben, einen Breitscheidplatz, an dem sich viele fröhliche Menschen treffen. Aber zugleich wird er zum Innehalten und Gedenken einladen. Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche öffnet am 27. November. Der Weihnachtsmarkt ist vom 27. November bis zum 7. Januar geöffnet, am 19. Dezember geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Ein Riss im Boden

So wird das Mahnmal am Breitscheidplatz aussehen.  Visualisierung: mmplus

Der Entwurf für das Mahnmal stammt von der Merz Merz GmbH & Co. KG. An den Treppen zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

wird ein Riss durch den Boden gehen, der eine goldfarbene Legierung bekommt. Die Namen der Opfer und ihre Herkunftsländer werden auf der Vorderseite der Stufen vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche verankert. So wird der Wunsch vieler Berliner nach einer dauerhaften Gedenkstätte Wirklichkeit.

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WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS

Gazette Wilmersdorf  |  November Gazette Wilmersdorf | 112017  |  3 2017 | 3

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf! Auch in diesem Jahr erinnern wir uns des 9. November 1938. Zum 79. Mal findet der Gedenktag an die Reichspogromnacht statt. Die Nacht, in der die Synagogen brannten und der braune Nazi-Mob Geschäfte jüdischer Inhaber zerstört hat, ist zum Symbol geworden für all das in unserer Geschichte, was sich niemals wiederholen Reinhard Naumann darf.

meinsamen Aktivitäten im neuen Jahr 2018 vertiefen werden. Im Anschluss habe ich gemeinsam mit der Vorsteherin der BVV, Annegret Hansen, die bezirkliche Bürgermedaille an herausragend zivilgesellschaftlich engagierte Bürger*innen verliehen, die sich um ihren Bezirk in besonderer Weise verdient gemacht haben.

Mit der Bürgermedaille wurden geehrt:

Kiezspaziergang

Kerzen und Blumen für Stolpersteine Auf Initiativen von Nachkommen und Verwandten, vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der bezirklichen Stolpersteine-Initiative erinnern inzwischen in Charlottenburg-Wilmersdorf mehr als 3.000 Stolpersteine insbesondere an die jüdischen Opfer des Nazi-Terrors (www.stolpersteine.charlottenburg-wilmersdorf.de und www.stolpersteine-berlin.de). Seit einigen Jahren werden viele Stolpersteine am Vorabend und am Abend des 9. November gereinigt, und es werden Kerzen aufgestellt und Blumen niedergelegt. Ich rufe Sie dazu auf, mit dieser symbolischen Geste die Stolpersteine in unseren Straßen zu erleuchten und zur Erinnerung an diesen Tag so ein Zeichen zu setzen. Ich selbst werde am 9.  November um 17.45 Uhr nach dem Gedenken am Mahnmal Gleis 17 an den Stolpersteinen für Berta und Gittel Zellner, Hildegard Peril, Albert, Hertha und Pauline Lewinnek in der Ahornallee 10 Gedenkkerzen aufstellen.

17. Bezirkstag Im Rahmen eines Festaktes zum 17. Bezirkstag trugen sich am 19. Oktober im Festsaal des Rathauses Charlottenburg Bürgermeister Michael Jäcke aus unserer Partnerstadt Minden sowie Landrat Frank Kilian aus unserem Partnerlandkreis Rheingau-Taunus in das Goldene Buch des Bezirks ein. Diese besondere Ehrung ist Ausdruck der großen Wertschätzung für beide intensiv gelebten Partnerschaften, die wir mit weiteren ge-

fe- und Sanitätsausbildung zu installieren, der auch für den Gesamtverband vorbildlich ist. Michael Kossow ist Mitbegründer und Manager des Fördervereins des Keramik-Museums. Er stellte mit seinen Kolleg*innen die zahlreichen hochinteressanten Ausstellungen des Keramik-Museums zusammen und hat diese oft erst ermöglicht, indem er Objekte aus seiner eigenen Sammlung zur Verfügung gestellt hat. Auch verkauft er regelmäßig während der Öffnungszeiten die Eintrittskarten.

v.l. Winfried Bruder, Kirsten Fedler und Michael Kossow. Winfried Bruder war über 2 Jahrzehnte Leiter des Versorgungsamtes Berlin und zuletzt kommissarischer Leiter des Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Er setzt sein Engagement seit Anfang 2003 für behinderte Menschen im VdK fort. Seit 15 Jahren engagiert er sich im Sozialverband Berlin-Brandenburg und für dessen ca. 20.000 Mitglieder in Form von Sprechstunden für behinderte Menschen, telefonischen Beratungen sowie der Bearbeitung von Schwerbehindertenanträgen und Widersprüchen. Kirsten Fedler trat bereits im Alter von 12 Jahren der DLRG im Bezirk Wilmersdorf bei und begann nach relativ kurzer Zeit damit, sowohl im Wasserrettungsdienst als auch in der Kinderschwimmausbildung mitzuarbeiten. Sie war seit Mitte der 80er-Jahre hauptverantwortliche Fachübungsleiterin in der Erwachsenenschwimmausbildung und schaffte es durch ihre freundliche Art und ihren direkten Umgang, ausländische Mitbürger*innen nachhaltig in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dank ihrer Leistungen ist es gelungen, einen gut funktionierenden Bereich Erste Hil-

Alljährlich ist der November-Kiezspaziergang eng mit dem 9. November 1938, der Reichspogromnacht, verbunden. So auch unser 191. Kiezspaziergang, der ganz im Zeichen dieser Erinnerung und des heutigen jüdischen Lebens in unserem Bezirk steht. Wir treffen uns am Samstag, dem 11.  November, um 14 Uhr an der Ecke Leibniz- und Pestalozzistraße und gehen von dort aus zum Savignyplatz. Unterwegs werde ich etwas zur Synagoge in der Pestalozzistraße, zum ehemaligen jüdischen Badehaus in der Bleibtreustraße und zur deutsch-spanischen Joan-Miró-Schule sagen. Ehe wir auf dem Savignyplatz eintreffen, kommen wir noch am Abenteuerspielplatz in der Knesebeckstraße vorbei. Ich freue mich sehr, dass uns Dr. Charlotte Herman, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde unserer Partnerstadt Linz, bei diesem Spaziergang begleiten wird. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Interessierten sind willkommen. Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter www.kiezspaziergaenge. de. Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter naumann@ charlottenburg-wilmersdorf.de. Ihr

Reinhard Naumann


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Flair und mehr am Hohenzollerndamm Kultur, Geschichte und viele Angebote Trotz teilweise dichter Wohnbebauung ist der Hohenzollerndamm alles andere als grau und langweilig. Viel Grün und Plätze, die das Häusermeer unterbrechen, verleihen der Straße ein großzügiges Erscheinungsbild. Vom großstädtischen Ambiente nahe der Bundesallee über viele Verwaltungsgebäude am Fehrbelliner Platz und nahe der Autobahn bis hin zum gemütlichen und gehobenen Flair am Roseneck in Schmargendorf, zeigt der Hohenzollerndamm die unterschiedlichsten Gesichter.

Öffentliche Verkehrsmittel bestens aufgestellt Und die Erreichbarkeit? Kein Problem! Die U-Bahnlinie 3 ist mit den Bahnhöfen Spichernstraße, Hohenzollernplatz und Fehrbelliner Platz vertreten. Schon die Eingänge sind sehenswert: Der Hohenzollernplatz hat zwar nur einen kleinen U-Bahnhof, aber

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Der denkmalgeschützte Zugang zur S-Bahn mit dem BfA-Gebäude im Hintergrund. der Eingang mit den monumentalen Säulen und den Adlerfiguren weist darauf hin, dass das damals reiche Wilmersdorf bei der Anlage seiner öffentlichen Ver-

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kehrsmittel nicht geizte. Der 1912 entstandene U-Bahnhof gehört heute zu den Baudenkmälern. Der rote U-Bahnhof am Fehrbelliner Platz wurde als optischer Gegensatz zu den ihn umgebenden Verwaltungsgebäuden gebaut. Der Pavillon mit den bewusst angebrachten, unregelmäßig aussehenden Elementen entstand zwischen 1967 und 1972. Der Bahnhof an sich ist aber viel älter – er wurde zwischen 1910 und

1913 im Zuge des kommunalen U-Bahnbaus der Gemeinde Wilmersdorf errichtet. In den Gängen, die zum Bahnsteig führen, haben sich mehrere Geschäfte angesiedelt. Auch der nächste Bahnhof im Verlauf des Hohenzollerndamms bietet Geschäfte – diesmal überirdisch. Sie befinden sich in dem Eingangsgebäude des S-Bahnhofs Hohenzollerndamm, das in den Jahren 1908 bis 1910

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Gazette Wilmersdorf  |  November 2017  |  5

Gemütliches Flair am Roseneck.

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von Heinrich Thiering im Neubarock- und Jugendstil erbaut wurde und ebenfalls zu den Baudenkmälern zählt. Seit 2002 hält die Ringbahn wieder in dem Bahnhof, der lange Zeit im Dornröschenschlaf lag. Das hat sich gründlich geändert – sowohl der S-Bahnhof als auch seine nähere Umgebung samt ihren Angeboten werden lebhaft frequentiert. Last not least wird der Hohenzollerndamm auch von mehreren Buslinien befahren. So ist die gut ausgebaute Straße auch ohne eigenen Pkw problemlos für jedermann erreichbar. Der Weg hierher und ein näherer Blick lohnt sich – interessante Baudenkmäler und ein breit gefächertes Angebot machen den Hohenzollerndamm zu einem ansprechenden Ziel.

Kultur kostenlos und ganz nah Ein fester Kulturtreffpunkt in Wilmersdorf ist die Kommunale Galerie am Hohenzollern-

damm 176, nahe dem Fehrbelliner Platz. In dem funktionalen Ausstellungsforum werden ständig wechselnde Ausstellungen diverser Kunstformen gezeigt. Grafik, Fotografie, Installationen, Malerei und Performances können hier auf 400 Quadratmetern erlebt werden. Künstler aus Berlin – vor allem diejenigen, die in Charlottenburg-Wilmersdorf leben und arbeiten – stehen hier im Fokus. Die aktuellen Ausstellungen und weitere Informationen unter www.­kommunalegalerieberlin.de.

Jazz im Bunker Ein Kulturort der ganz anderen Art befindet sich in einem früheren Luftschutzbunker in Schmargendorf. Einst diente er als Quartier für eine Flugmeldekompanie. Nach langem Leerstand wurde er von engagierten, jungen Menschen wieder zum Leben erweckt. Heute

finden hier Ausstellungen, Konzerte und vieles mehr statt. Musiker finden hier beispielsweise Übungsräume, in denen sie garantiert niemanden stören. Das aktuelle Programm und weitere Informationen unter www.­artisthomes.com.

Sieben Schwaben am Fehrbelliner Platz Die Sieben Schwaben feiern im kommenden Jahr ihren 40. Geburtstag! 1978 wurde das Kunstwerk des Bildhauers Hans-Georg Damm aufgestellt. Seitdem hat es Berlin nicht mehr verlassen. Das wäre allerdings beinahe geschehen, da sich der damalige Bezirk Wilmersdorf das Kunstwerk nicht leisten konnte. Die Schwaben wären beinahe nach Stuttgart gezogen, da Mercedes Benz Interesse an den Gesellen hatte. Großzügige Spenden ermöglichten es jedoch, dass die Sieben Schwaben den Berlinern erhalten blieben.

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Zu Gast im Atelier Sabine Gaudszun Hans Gaba stellt aus

Kunst- und Gewerbehof mit Remise. Ende 2016 übernahm Künstlerin Sabine Gaudszun das Atelier auf dem Kunst-und Gewerbehof Breite Straße 20, in dem zuvor die „Galerie Julia Dorsch“ untergebracht war. Die Malerin, die in ihre Werke immer stärker surrealistische Züge einfließen lässt, arbeitete künstlerisch zuvor in ihrem privaten Atelier

und in einem Gemeinschaftsatelier in Pankow, bevor sie die reizvollen Räume auf einem der schönsten noch bestehenden Höfe Schmargendorfs für sich entdeckte. Ihrem Künstlerkollegen und –freund Hans Gaba, der seine Arbeiten zu öffentlichen Anlässen nur selten zeigt, stellt sie nun für

seine Gastausstellung „SPECTRES“ vom 12. bis 19. November 2017 ihr Schmargendorfer Atelier zur Verfügung. Die Vernissage findet am 11. November in der Zeit von 18.00 bis 21.00 Uhr statt. Beiden Künstlern wurde schon früh in ihrem Leben klar: „Kunst ist weitaus mehr als ein Ho-

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Gazette Wilmersdorf  |  November 2017  |  7 bby“, und so machten die Beiden sie zu ihrem Lebensmittelpunkt.

Atelier und Künstlerin Betritt der Besucher von der lebendigen Breite Straße aus die Toreinfahrt zum Kunst- und Gewerbehof, vorbei an dem für manchen Geschmack etwas zu grellbunten Wandgemälde, eröffnet sich ihm dahinter, wohltuende Ruhe ausstrahlend, der Hof mit Malschule, Design-Tischlerei, Therapiepraxis und dem Atelier mit Ausstellungsraum von Sabine Gaudszun. Die Malerin besaß bereits vor der Übernahme des Ateliers einen engen Bezug zum Bezirk, da sie für längere Zeit in der Rheinbabenallee gelebt hat. Stets in ihrem Schmargendorfer Atelier willkommen, lohnt es sich durchaus, hier vorbeiund der Künstlerin bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Aus dem Ausstellungsraum, der mit eisernem Anbindering an der Wand und Holz-Deckenbalken noch an seine frühere Nutzung als Remise erinnert, geht es über eine Stiege hinauf in das luftige Atelier der gebürtigen Berlinerin, deren Großmutter nahe der Kulturbrauerei einst in einer ähnlichen Remise mit Tischlerwerkstatt aufgewachsen ist. Im Schmargendorfer Atelier entstehen nun ihre Arbeiten beeindruckender Objekt-, Collagen- und neuartiger Intarsien-Kunst, in der immer wieder der unermessliche Kosmos, mit der Bedeutung des Menschen darin, Thema

Die Künstler Sabine Gaudszun und Hans Gaba. ist. – Einen regelrechten Entwicklungsschub in ihrem künstlerischen Schaffen erlebe sie in diesen Atelier-Räumen, verrät Sabine Gaudszun voller Energie. „Mich haben von jeher Gebiete der Weltraumforschung und Astrophysik fasziniert. Ich habe mich in Richtung Science Fiction mit der Zeit künstlerisch wohl immer weiterentwickelt und werde mich noch weiter entwickeln“, ergänzt die Künstlerin, in deren Werken existentielle Fragen nach Zeit und Raum sowie nach

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Endlichkeit und Vergänglichkeit eine Rolle spielen. Dabei begegnen dem Betrachter in den meist abstrakten Gemälden mythisch angereicherte Landschaften mit antik anmutenden Architekturformen. Bereits im Alter von fünf Jahren fesselten Sabine Gaudszun im Pergamon-Museum die antiken Kunstwerke und Materialien. Später waren es Dada und Surrealismus, Werke von Giorgio de Chirico und Hannah Höch, Figuration und Abstraktion, die Vielfalt verwendeter

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Himmelszeit – Acryl u. Papier auf Leinwand, Sabine Gaudszun 2016. Mal-Techniken und Collagen, denen ihr Interesse galt, aber auch Casper David Friedrich und die Italienische Renaissancemalerei. Sabine Gaudszun machte eine professionelle Malerei-Ausbildung bei der Schweizer Malerin Elisabeth Brunner, lernte Grundlagen und Techniken kennen. Ihre ersten eigenen künstlerischen Arbeiten waren Experimente aus Sand, Salz, Holz, getrockneten Pflanzen, Kaffee und Spielzeug, die sie immer wieder veränderte, dann letztendlich aber doch vernichtete. Mit einem Galeriebesuch Ende der 80er aber entsteht ihre inspirierende Verbundenheit zum Werk von Max Ernst. Die verschwimmenden Grenzen zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei, zwischen Konkretem und Vision will sie selbst erreichen und erforscht Eigenschaften und Möglichkeiten von Acrylfarben und –pasten auf Leinwand, kombiniert sie mit Einsprengseln verschiedener Materialien, ohne dabei Max Ernst zu imitieren. Ihre Bilder, die bei Kunstsammlern und –liebhabern hängen, zeigen immer neue, eigene Möglichkeiten und Techniken, mit denen sie sich und ihr malerisches Anliegen ausdrückt. In ihrem neuen Atelier in Schmargendorf will sie sich und ihre Malerei weiterentwickeln, sich verstärkt nach außen öffnen, Kunstliebhaber und –sammler erreichen, mit anderen Künstlern und Galerien kooperieren. Künstlerische Ideen hat sie genug für den im Hof gleich gegenüber liegenden alten Stall mit den steinernen Futterkrippen, der aktu-

Der Künstler und sein Werk.

ell als Abstellraum dient, doch durchaus zu Größerem taugt. Dass sie auch diejenigen erreicht, für die Kunst und Kultur unerschwinglich ist, dazu engagiert sie sich seit 2010 aktiv im von ihr mitbegründeten gemeinnützigen „KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e. V.“. Indem sie hilft, Kulturplätze an einkommensschwache Menschen zu vermitteln und kostenlose Tickets an sie zu verteilen, setzt sie sich gleichzeitig für Barrierefreiheit und Integration ein. Um aber auch anderen Künstlern zu helfen, vermehrt an die Öffentlichkeit zu treten, dafür öffnet Sabine Gaudszun zeitweise ihr Atelier für Gastausstellungen.

Gastkünstler und sein Werk Hinter dem Künstlernamen Hans Gaba steht ein bildender Künstler, den mit Schmargendorf und den Bezirk ebenfalls einiges verbindet: So wohnten die Großeltern väterlicherseits bis zur Ausbombung in der Schlangenbader Straße. Gaba selbst lebte Jahre später in der Umgebung des Rosenecks, wo er sich auf teils reale und teils virtuelle Spurensuche seiner familiären Wurzeln begab: Da ist noch derselbe Bordstein, derselbe Sonnenlichteinfall auf den Kleingarten wie auf dem Familienfoto aus dem Jahr 1927, und auch einige von der Brandbombe verkohlte Balken im Dachstuhl erinnern noch heute an Gabas Familiengeschichte. Sichtbare Spuren des Krieges verarbeitete der Künstler in seinem Werk „Einschüsse“ und stellt in einer Serie kleinformatiger Aquarelle

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die Frage: Gehen diese Bilder mit ihrer Umgebung und ihren Menschen verloren oder bleiben sie als Nachbilder, Schemen, Phantome bestehen? Auch in seiner aktuellen Atelier-Ausstellung „SPECTRES“ im Kunsthof wird er Schemenhaftes, aber auch gespenstisch Phantomhaftes mit seinen Werken darstellen. Hans Gaba, der im selben Atelier in Pankow wie Sabine Gaudszun malte und inzwischen in der Schöneberger Leberstraße lebt und arbeitet, experimentiert grundsätzlich mit Themen der Wahrnehmung und des Wiedererkennens. Abgeleitet aus selbstfotografierten Eindrücken, die mit eigenen Erlebnissen verknüpft sind, entstehen seine Bild-Motive mithilfe unterschiedlicher Möglichkeiten der Aquarelltechnik. Dabei gelingt es ihm, durch die unterschiedlichen Techniken eine Verfremdung des eigentlichen Bildes zu erreichen. Das Auge des Betrachters aber erkennt bekannte Schemen der fotografischen Realität, wobei es jedoch zu ganz neuen Deutungsmöglichkeiten geführt wird. In Sabine Gaudszuns Atelier kann sich der Betrachter ab dem 12. November davon sein eigenes Bild machen und dabei mit den Künstlern ins Gespräch kommen (von Mittwoch bis Freitag 16 – 19 Uhr, Samstag und Sonntag 14 – 17 Uhr sowie nach Vereinbarung). Weitere Informationen zu den Künstlern unter www.­sabinegaudszun.de und www.hans-­ gaba.de  Jacqueline Lorenz

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Gazette Wilmersdorf  |  November 2017  |  9

Neuer zentraler OP-Bereich im Martin-Luther-Krankenhaus Hochmoderne OP-Abteilung mit innovativen medizinischen Leistungen Gesundheitssenatorin Dilek Kolat und Bezirksstadtrat Carsten Engelmann besichtigten am 25. September den fertig gestellten neuen Zentralen OP-Bereich des Martin-Luther-Krankenhauses. „Mit der Fertigstellung des Zentral-OP hat das Martin-Luther-Krankenhaus einen Kernbereich mit großer Bedeutung für das gesamte Krankenhaus auf den neuesten Stand gebracht. Berlin ist eine wachsende Stadt, und die Kapazitäten der stationären Versorgung müssen mitwachsen. Wir werden die Berliner Krankenhäuser dabei unterstützen. Deshalb wollen wir die Investitionszuschüsse für die Kliniken in den kommenden Jahren spürbar steigern“, sagte Senatorin Kolat bei ihrem Rundgang durch den modernisierten OP-Trakt. Die Kosten für den Umbau beliefen sich auf insgesamt 8,38 Millionen Euro. Hiervon wurden vom Land Berlin projektbezogen 3,3  Millionen Euro als Einzel-Fördermittel bereitgestellt, ergänzt durch 1,5  Millionen Euro pauschale Fördermittel für Medizintechnik. Die übrigen Investitionsmittel wurden vom Martin-Luther-Krankenhaus getragen. „Mit der finanziellen Unterstützung des Landes Berlin und unseren eigenen Investitionen haben wir eine hochmoderne OP-Abteilung geschaffen, die der wachsenden Nachfrage nach innovativen medizinischen

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat im neuen Zentralen OP-Bereich des Martin-Luther-Krankenhauses. Fotograf: Michael Setzpfandt Leistungen gerecht wird“, erklärte Andreas Mörsberger, Vorstandsvorsitzender der Paul Gerhardt Diakonie.

Mehr OP-Kapazitäten mit neuester Ausstattung Die Sanierung erfolgte in zwei Bauabschnitten. Im Zuge dessen wurden unter anderem die OP-Fläche vergrößert und sechs OP-Säle modernisiert und mit neuester Technik ausgestattet. Zugleich wurde der Aufwachraum erweitert und neu gestaltet. Dabei wurde die bereits vorhandene gläserne Decke, die die Lutherrose zeigt, aufgearbeitet und in das neue Gestaltungskonzept integriert. Mit zwei weiteren dezentralen OP-Sälen, die 2016

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neu errichtet wurden und insbesondere auf ambulante Eingriffe ausgerichtet sind, verfügt das Martin-Luther-Krankenhaus damit über insgesamt acht OP-Säle auf neuestem technischen Stand. „Mit unseren modernisierten Zentralen OP-Sälen sind wir für ein breites Spektrum an Operationen bestens ausgestattet“, erklärte Frederike Fürst, Geschäftsführerin des Martin-Luther-Krankenhauses. Videomanagement ermöglicht die Dokumentation von minimalinvasiven Verfahren, z. B. in der operativen Krebstherapie. Großzügige OP-Räume bieten ein ideales Arbeitsumfeld für komplexe rekonstruktive Operationen, die ein umfangreiches Equipment erforderlich machen.

Ein OP-Saal ist speziell auf stark adipöse Patienten ausgerichtet. Für unfallchirurgische und orthopädische Eingriffe, einer der fachlichen Schwerpunkte des Martin-Luther-Krankenhauses, stehen durch den Umbau drei Säle bereit. „In unserem Bezirk werden die Patientinnen und Patienten von dem Neubau mit den technisch modernsten Ausstattungen erheblich profitieren. Das breite Angebot an operativen Eingriffen ist für viele Menschen in Berlin attraktiv und unterstreicht die innovativen Entwicklungen in unserem Bezirk“, freute sich Carsten Engelmann, stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Attraktive Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen kommen auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Martin-Luther-Krankenhauses zugute. Bereits im ersten Bauabschnitt wurden Personal- und Umkleideräume neu errichtet. Alle OP-Säle bieten viel Tageslicht. Das ansprechende Farb- und Materialkonzept trägt ebenfalls zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei. Die Aufnahme des OP-Betriebs im modernisierten Trakt des zweiten Bauabschnittes ist für Oktober vorgesehen.

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10  |  Gazette Wilmersdorf  |  November 2017

Berliner Märchentage in der Stadtbibliothek In diesem Jahr stehen die 28. Berliner Märchentage vom 9.11. bis 26.11.2017 unter dem Motto „Die Liebe ist eine Himmelsmacht“ – Märchen und Geschichten von Liebe und Hass. Auch die Heinrich-Schulz-Bibliothek an der Otto-Suhr-Allee 96 Berlin bietet Veranstaltungen an: Samstag, 11.11., von 11.30 bis 13.00 Uhr: Schreibworkshop „Und wenn sie nicht gestorben sind …“ … ja, wie könnte es mit Rapunzel weitergehen? Und was wird aus Hans im Glück? In dem

Schreibworkshop der Autorin Lena Hach werden bekannte Märchen weitergesponnen und andere Schreibspiele rund um ihre Figuren ausprobiert. Vielleicht entsteht ein Rumpelstilzchen-Rap oder ein Einhorn-Gedicht? Alter: ab 10 Jahre, Eintritt: frei, Kursleiterin: Lena Hach, Autorin für Kinder- und Jugendbücher, Ort: Gruppenarbeitsraum der Heinrich-Schulz-Bibliothek, Anmeldung unter Tel (030) 9029-12351. Dienstag, 14.11., um 16.30 Uhr:„Die einhundert Kinder“, Nicht immer klopft die Liebe an

die Tür. Drachen müssen besiegt oder überlistet und Tiere entzaubert werden, manchmal öffnet die Musik die Herzen. Und Kinder werden gewünscht, aber sind 100 nicht doch etwas viel? Jeronimo erzählt Zaubermärchen von drei Kontinenten. Alter: 6-10 Jahre, Eintritt: frei, Ort: Kinderbereich der Heinrich-Schulz-Bibliothek, Anmeldung unter ☎ (030) 902912205. Weitere Informationen unter ☎ (030) 9029-12205 und www. stadtbibliothek.­charlottenburgwilmersdorf.de.

Neue Leitung für das Käthe-Kollwitz-Museum Das Käthe-Kollwitz-Museum Berlin hat eine neue Direktorin. Frau Dr. Josephine Gabler wird mit dem 1. April 2018 die Leitung des Museums übernehmen. Frau Dr. Gabler studierte an der Freien Universität Berlin u. a. Kunstgeschichte, die Bildwerke der Käthe Kollwitz waren Teil des Studienabschlusses zur Magistra Artium, promoviert hat sie zum Thema „Skulptur in Deutschland in den Ausstellungen zwischen 1933 und 1945“.

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Als Mitarbeiterin am Georg Kolbe Museum war sie über mehrere Jahre für die Planung, Organisation und Durchführung von Sonderausstellungen sowie den Anbau und Renovierungsarbeiten im Museum zuständig. In ihrer Tätigkeit als Kunsthistorikerin hat sie bereits vielfältig wissenschaftlich zu Käthe Kollwitz gearbeitet. Mit Frau Dr. Gabler hat das Kollwitz-Museum eine erfahrene Kunstwissenschaftlerin gefunden,

die sich dem musealen Bildungsauftrag des Sammelns, Bewahrens und Vermittelns engagiert widmen und das museumspädagogische Angebot des Hauses weiter stärken wird. Als Kunsthistorikerin wird sie vor allem die Künstlerin Käthe Kollwitz in den Blick nehmen ebenso wie die Forschung zu Kollwitz als Persönlichkeit der Zeitgeschichte. Beide Schwerpunkte gilt es, ausgewogen zu betrachten und auszuarbeiten.

Weinlese auf Wilmersdorfer Weinberg Am 27. September konnte an den nördlichen Tribünenhängen des Stadions Wilmersdorf an der Fritz-Wildung-Straße 9 nach acht Jahren endlich wieder eine Weinlese durchgeführt werden. Sieben Mitglieder des Arbeitskreises Weinberg (Heimatverein Wilmersdorf e. V.) lasen knapp 400 kg Trauben, die zur weiteren Verarbeitung noch am gleichen Tag in den Rheingau transportiert wurden. Das Weingut Adam Basting aus Oestrich Winkel hat den Ausbau des Weines übernommen und konnte am nächsten Tag 180 Liter aus den Trauben pressen und stellte 63 Grad Öchsle fest. Damit kann der Jahrgang 2017 zwar nicht an das Ergebnis von 2009 mit 91 Grad Öchsle anknüpfen, dies war aber aufgrund des verregneten Sommers auch nicht zu erwarten. Das Bezirksamt kann sich auf einen Qualitätswein freuen, der im nächsten Jahr in Flaschen abgefüllt wird.

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Gazette Wilmersdorf  |  November 2017  |  11

Eislaufsaison eröffnet Eissporthalle Charlottenburg „PO9“ und Horst-Dohm-Eisstadion Wilmersdorf Die überdachte Außenfläche der Eissporthalle Charlottenburg „PO9“ in der Glockenturmstraße 14 steht für den öffentlichen Eislauf bis zum 16.03.2018, zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Montag (nur für Frauen und Eltern/Großeltern mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr): 15.00 Uhr – 17.00 Uhr Dienstag und Donnerstag: 9.30 Uhr – 11.30 Uhr, 12.00 Uhr – 14.00 Uhr, 14.30 Uhr – 16.30 Uhr Mittwoch 9.30 Uhr – 11.30 Uhr, 14.30 Uhr – 16.30 Uhr Mittwoch (nur für Seniorinnen und Senioren ab 60  Jahre und Menschen mit Behinderung): 12.00 Uhr – 14.00 Uhr Freitag 9.30 Uhr – 11.30 Uhr Schließungszeiten: Samstags, sonntags und an den gesetzlichen Feiertagen findet kein öffentlicher Eislauf statt. Preise: 2  Stunden Erwachsene:

3,30 Euro, ermäßigt 1,60 Euro Sammelkarte für 6 Laufzeiten – Erwachsene: 16,50  Euro, ermäßigt 8 Euro (Sammelkarten haben nur in der laufenden Eislaufsaison Gültigkeit). Saisonkarte Erwachsene: 80 Euro, ermäßigt 45 Euro, Kinder: 25 Euro. Bezirksstadträtin Heike ­Schmitt-Schmelz: „Ich freue mich, dass neben dem Start der öffentlichen Eislaufsaison 2017/2018 im Horst-Dohm-Eisstadion in der Fritz-Wildung-Straße  9, 14199  Berlin, auch der öffentliche Eislauf auf der überdachten Außenfläche in der Eissporthalle Charlottenburg „PO9“ startet.“ Die traditionellen Nutzungszeiten in der Eissporthalle Charlottenburg „PO9“ für Senioren, Bürger mit Behinderung, sowie für Frauen und Mädchen und für Eltern mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr, wurden beibehalten.

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12  |  Gazette Wilmersdorf  |  November 2017

Vorsorge treffen Alles geregelt für die letzte Ruhestätte? Vorsorge zu treffen für außergewöhnliche Ereignisse ist an sich nichts Ungewöhnliches. Geht es aber um den eigenen Tod, ist man schnell zurückhaltend. Doch gerade die Vorsorge für den Todesfall hilft den Hinterbliebenen in der schweren Zeit der Trauer.

Bestattungsvorsorge Die Kosten für eine Bestattung können zu einer finanziellen Belastung für die Hinterbliebenen führen. Mit einer Bestattungsvorsorge kann man bereits zu Lebzeiten festlegen, wie die eigene Bestattung ablaufen soll. Dazu schließt man mit dem Bestattungsunternehmen einen Vertrag ab, der die Einzelheiten regelt. Eine Bestattungsvorsorge entlastet die Hinterbliebenen emotional und finanziell. Da die Kosten vorab gezahlt werden, müssen sich die Hinterbliebenen um die Finanzierung keine Gedanken mehr machen. Eine weitere Möglichkeit der Vorsorge ist der Abschluss eines

Viele Friedhöfe sind heute parkähnliche Begegnungsstätten.  Foto: Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner mbH/Caroline Seidel Treuhand-Vorsorgevertrages bei einem Friedhofsgärtner. Damit können Sie sicherstellen, dass die Hinterbliebenen jederzeit ein gepflegtes Grab vorfinden, auch wenn sie weiter weg wohnen oder sich nicht darum kümmern können. Mit dem Vorsorgevertrag ist auch die finanzielle Seite der Grabpflege gesichert.

Dauergrabpflege Der Begriff Dauergrabpflege bezeichnet das Angebot für die langjährige Betreuung einer bereits bestehenden oder zukünftigen Grabstelle durch einen Friedhofsgärtner. Dauergrabpflege-Verträge werden für eine feste Laufzeit abgeschlossen, in der

das Grab nach einem individuell festgelegten Leistungsumfang bepflanzt und gepflegt wird. Die Pflegekosten richten sich nach der Laufzeit des Vertrages und dem gewünschten Leistungsumfang. Sie werden bei Vertragsabschluss in einer Summe bezahlt. Die Dauergrabpflege-Einrichtung legt das eingezahlte Kapital sicher an, bezahlt jährlich den Friedhofsgärtner und kontrolliert turnusmäßig die erbrachten Leistungen. Zu den Leistungen, die ganz persönlich vereinbart werden können, zählt zum Beispiel die Bepflanzung mit den Lieblingsblumen des Verstorbenen oder das Abstellen eines Grabgestecks zum Geburtstag. Viele weitere Möglichkeiten können in einem persönlichen Gespräch vereinbart werden.

11 Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss Ein Friedhofsbesuch ist selten eine angenehme Angelegenheit, wird man doch anhand der Grabstätten auch an seine eigene Vergänglichkeit erinnert. Andererseits hat die „Friedhofsruhe“ durchaus auch positive Seiten, denn dem Spaziergänger drohen im Allgemeinen keine Überraschungen, wie laute Musik oder rücksichtslose Sportler. Jörg Sundermeier kann so ei-

nem Ausflug viel Interessantes abgewinnen. Er besuchte elf Berliner Friedhöfe mit den unterschiedlichsten Charaktären, die er in seinem Buch „11 Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt“ vorstellt. Jörg Sundermeier nimmt den Leser mit Wortwitz auf eine unterhaltsame Tour zu den letzten Ruhestätten berühmter Berliner und vermittelt

viel Hintergrundwissen zu den einzelnen Persönlichkeiten. Es geht unter anderem auf den Dorotheenstädtischen Friedhof, den Künstlerfriedhof Friedenau, zu den Friedhöfen an der Bergmannstraße und dem Sowjetischen Ehrenmal. Ideal, um im Herbst gemütlich zu schmökern oder selbst auf Entdeckungsreise über die Berliner Friedhöfe zu gehen.

ISBN 978-3-8148-0224-4, be.bra Verlag, 16 Euro.

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Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf

Gazette Wilmersdorf  |  November 2017  |  13

Lollapalooza 2018 auf dem Maifeld? Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Erst auf dem Tempelhofer Feld, dann im Treptower Park, in diesem Jahr in Hoppegarten und 2018 vielleicht auf dem Maifeld? Das Musikfestival Lollapalooza war stets umstritten. Die zahlreichen Besucher/innen lieben es, wogegen vor allem Anwohner/innen sich weniger über die lauten Tage freuen. Lesen Sie, wie die in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf vertretenen Parteien die Problematik sehen. Berlin

SPD-Fraktion

Lollapalooza am 8./9.9.2018 im Olympiastadion und Olympiapark – so steht es auf der Homepage des Veranstalters. Das Bezirksamt und die BVV sind aber bisher noch gar nicht in die Pläne einbezogen worden. Weder liegt ein Konzept vor, noch gibt es eine offizielle Anfrage dazu. Ein Mega-Event für Alt und Jung – eigentlich eine tolle Sache. Das Woodstock des 21. Jahrhunderts, wie der Veranstalter es gerne sehen möchte? Nein. Lollapalooza ist ein kommerzielles Unternehmen (FRHUG Festival GmbH) und es will in Metropolen ankommen. 1991 in den USA gestartet, gelangte das Festival 2015 nach Europa. Seitdem sucht es in Berlin einen festen Ort. Ist dafür das Olympiagelände geeignet? Kann hier, so nahe an Wohnsiedlungen, die Zukunft von Lollapalooza Berlin sein? Ein logistisches Problem wie zuletzt in Hoppegarten dürfte hier nicht das Hauptproblem sein, sofern BVG und Deutsche Bahn rechtzeitig (!) eingebunden werden. Kritischer sehen wir als SPD-Fraktion den Lärmschutz, denn bei zwei Tagen Dauerbeschallung mit Live-Musik könnte es selbst bei hochwertiger Musik für Anwohnerinnen und Anwohner recht ungemütlich werden. Umso wichtiger, dass jetzt mit der Anwohnerschaft Möglichkeiten und Probleme diskutiert und ausgelotet werden. Christiane Timper

CDU-Fraktion Das Musikfestival „Lollapalooza“ ist eine der größten Veranstaltungen ihrer Art in Deutschland und lockt seit 2015 jedes Jahr viele tausend Gäste in unsere Stadt, wird aber auch von vielen Berlinerinnen

und Berlinern besucht. Die CDU-Fraktion begrüßt es daher ausdrücklich, dass das Festival nach den Plänen des Veranstalters auch im Jahr 2018 wieder in Berlin stattfinden soll. Die seitens des Veranstalters und des Senats bereits erfolgte Festlegung auf den Veranstaltungsort Olympiapark in Charlottenburg ohne Einbeziehung des Bezirks und der Öffentlichkeit kritisieren wir jedoch. Zwar kann Charlottenburg-Wilmersdorf Großveranstaltungen – das beweist der Bezirk regelmäßig. Eine Veranstaltung dieser Größenordnung kann aber nach unserer Überzeugung nur dann ein Erfolg werden, wenn alle Beteiligten und Betroffenen frühzeitig eingebunden werden. Das gilt insbesondere für die Anwohner, die, ob gewollt oder nicht, das Festival zumindest akustisch miterleben werden. Außerdem muss sichergestellt werden, dass ein tatsächlich tragfähiges Verkehrskonzept für die Veranstaltung existiert, damit sich das diesjährige Chaos von Hoppegarten nicht wiederholt. Christoph Brzezinski

B‘90/Grünen-Fraktion Lollapalooza im Bezirk: das heißt zehntausende Festival-Besucher im Olympiapark, inklusive An- und Abreise. Berlin schmückt sich mit solchen„Events“ und zudem bringen die Fans Geld in die Stadt. Für viele Besucher*innen sind die zwei Tage fraglos ein fantastisches Erlebnis. Die aktuellen Erfahrungen aus Hoppegarten zeigen freilich: Organisation ist alles. Dort wie auch im Vorjahr am Treptower Park gab es vorab ein langes Hin und Her um Genehmigungen und Auflagen. Die Anwohner*innen rund ums Olympiastadion wissen aus eigener Erfahrung was auf sie zukommt. Eine wirklich gelungene Veranstaltung wird es deshalb nur im Dialog mit ihnen geben. Das ist in erster Linie Aufgabe des Konzertmanagements, das ja stets den Nachhaltigkeitsanspruch des Festivals betont. Aber auch das Bezirksamt muss zusehen, dass alle Fragen zur Verkehrsplanung, Sicherheit, Lärm, Müllbeseitigung, Natur- und Denkmalschutz geklärt sind. Selbst wenn Lollapalooza nicht die erste Großveranstaltung ist, die der Bezirk

stemmt: da ist noch viel zu tun. Christoph Wapler

FDP-Fraktion Für die Freien Demokraten sind Musikfestivals, genauso wie Theater und Kunst, Teil der bezirklichen Kultur. Sie sollten nicht durch unnötige behördliche Auflagen kaputt gemacht – oder an den Rand der Stadt gedrängt werden. Gleichzeitig dürfen Veranstaltungen nicht auf dem Rücken von Anwohnerinnen und Anwohnern ausgetragen werden. Bei der Planung des „Lollapalooza-Festival“ 2018 sind daher frühzeitig die betroffenen Anrainer in Westend über mögliche Auswirkungen zu informieren und sowohl Lärmschutz-, als auch Verkehrskonzepte zu entwickeln. Schon heute bekommt es der Bezirk nicht hin, ein nachhaltiges Konzept für die Anund Abfahrt, aber auch das Parken rund um das Olympiastadion bei Großveranstaltungen aufzustellen. Bei einem mehrere Tage andauernden Festival muss dies umso früher angegangen werden. Gelingt dies, steht dem „Lollapalooza-Festival“ in Charlottenburg-Wilmersdorf aus Sicht der Freien Demokraten im Bezirk nichts entgegen. Der Begriff „Lollapalooza“ stammt vermutlich aus der Zeit um 1900 und bedeutet ein herausragendes Beispiel bzw. etwas außergewöhnlich Beeindruckendes. Vielleicht gelingt es uns ja, mit Mut und Optimismus solch ein außergewöhnliches Event zu ermöglichen. Felix M. Recke Alternative für

Deutschland

AfD-Fraktion

2015 auf dem Tempelhofer Feld, 2016 im Treptower Park, 2017 Hoppegarten. Und nun 2018 auf dem Maifeld am Olympiastadion? Rock, Rap, Punk, Tanz, Comedy, Mode und Kunst – das sind die Markenzeichen von Lollapalooza. Passt zu Berlin – aber passt es den Anwohnern, die zwei Tage lang Krach und Remmidemmi über sich ergehen lassen müssen? Schwierige Entscheidung. Denn es gibt ja auch noch andere Veranstaltungen übers Jahr, da ist die Waldbühne, da ist das Olympiastadion. Die Menschen fühlen sich gebeutelt. Selbstverständlich müssen die Verkehrskapazitäten

einwandfrei sein, die Müllentsorgung muss funktionieren, die Wohnstraßen in der Umgebung müssen abgesperrt werden. Und Schluss um 23 Uhr. Die „Veranstaltungslärmverordnung“ muss penibel eingehalten werden: Nicht mehr als 18 störende Ereignisse pro Jahr und Ort. Natürlich ein Kompromiss – und so mancher wird ihn faul finden. Aber ob Marathon, Karneval der Kulturen, Demonstrationen – immer werden Anwohner in Mitleidenschaft gezogen. Berlin sollte sich trotzdem von solchen Veranstaltungen nicht abkoppeln, sie gehören nun mal zu einer lebendigen, modernen Großstadt. Michael Seyfert

Linksfraktion Dreimal fand das Lollapalooza in Berlin statt, jedes Mal gab es viel Ärger. Grundsätzlich sollten innenstädtische Musik-Festivals möglich sein, aber dann müssen, eigentlich selbstverständliche, Kernfragen geklärt sein. Zum Beispiel muss der Ort stimmen, nicht wie der Treptower Park oder Hoppegarten, dieses Mal wird es zu Recht zu Protesten im Bezirk kommen. Der Veranstalter hat nicht unter Beweis stellen können, dass er in der Lage ist, ein vernünftiges Mobilitäts- und Sicherheitskonzept auf die Beine zu stellen – 40 Personen kollabierten oder wurden beim Warten auf die Bahn verletzt, so das Ergebnis in Hoppegarten. Hauptgrund: Der Veranstalter wollte keine Sonderzüge bezahlen. Hinzu kommt der immense Aufwand für den Bezirk für Planungsleistungen. Schafft das das Bezirksamt? Belastung für Anwohner*innen, Müll, viel Arbeit und Ärger. Wofür? Ein kommerzielles Mega-Event in der City-West. Das passt ins Stadtmarketing. Von dieser „Festivalisierung“ der Stadt und der Ausschlachtung städtischer Ressourcen für die Gewinne windiger Veranstalter haben wir die Schnauze voll. Corporate Rock still sucks! So viel Engagement würden sich so manche Raver, Punks und andere Alternative wünschen, wenn diese versuchen, in der Stadt Orte für ihre kleineren und unkommerziellen Veranstaltungen zu suchen. Niklas Schenker

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SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Fraktionszvorsitzende: Constanze Röder

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14  |  Gazette Wilmersdorf  |  November 2017

Weihnachtsmärkte rund um Charlottenburg-Wilmersdorf Vom romantischen Schloss bis in den hohen Norden mung verbreiten. Für Kinder gibt es einen Winterwald vor der kleinen Orangerie mit historischen und nostalgischen Attraktionen wie Pferde-Karussell, Riesenrad und vieles mehr. Der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg öffnet am 28. November und findet bis zum 26. Dezember statt.

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Ganz besonders romantisch ist der Weihnachtsmarkt im Hof des Jagdschloss Grunewald. Alle Jahre wieder: Ab Ende November beginnen die Weihnachtsmärkte, Vorfreude auf die festliche Zeit zu verbreiten. Die Großen können bis Ende Dezember besucht werden, die Kleineren – oft von Kirchengemeinden organisiert – finden an den Adventswochenenden statt. Die große Auswahl lässt kaum Wünsche offen.

Verzaubert am Schloss Einer der größeren Weihnachtsmärkte in Berlin und zugleich auch einer der romantischsten: Der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg bietet ein wunderbares Ambiente. Die Stände sind in Zelten, die kleinen Türmchen ähneln und mit ihren beleuchteten Spitzen festliche Stim-

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Es geht skandinavisch weiter: Ebenfalls am ersten Adventswochenende, am 2. Und 3. Dezember findet der Julebasar der Dänischen Gemeinde statt. Mit landestypischen Produkten und

Eine weitere Hohenzollernresidenz und eine weitere romantische Kulisse –am Jagdschloss Grunewald gibt es einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt. Am 9. und 10. Dezember erstrahlt der Hof von Berlins ältestem Schloss in ungewohntem Lichterglanz. An vielen Ständen sind Kunsthandwerk und Weihnachtliches zu haben. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Besondere Attraktionen für Kinder sind die Märchengestalten, die sich unter die Besucher mischen. Auch das Schloss kann an dem Tag besichtigt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit werden Besucher von historisch gekleideten Nachtwächtern durch den Wald zum Bus in der Clayallee begleitet. Eintritt inkl. Schlossbesichtigung 6 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder bis sechs Jahre frei.

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Der Julbasar – so heißt Weihnachtsmarkt auf Schwedisch – findet in diesem Jahr am 2. Dezember von 10 bis 19  Uhr und 3.  Dezember von 12 – 18  Uhr statt. Mit schwedischem Kunsthandwerk, Spezialitäten, Lucia-Prozession und vielem mehr ist der Markt ein Kleinod, das immer mehr Freunde findet. Auch das Nachbarland Norwegen ist hier vertreten. Landhaussstraße 26 – 28, 10717 Berlin

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Gazette Wilmersdorf  |  November 2017  |  15

Die Weihnachtsmärkte auf der Domäne Dahlem im früheren Rittergut sind stets gut besucht. nachtsmarkt rund um die GruWeihnachtsmarkt am newaldkirche. Die Stände bieten St.-Michaels-Heim Geschenkideen, weihnachtliche Traditionelle Weihnachtsmelodi- Leckeren, Herzhaftes und auch en zum Mitsingen, ein Chor und Glühwein. In der Kirche können ein Blechbläserchor unterstrei- Kinder basteln, dort findet auch chen die feierliche Stimmung ein Kinderprogramm statt. Bismbei diesem Weihnachtsmarkt. arckallee 28 B, 14193 Berlin. Das Johannische Sozialwerk lädt Weihnachtsmärkte auf traditionell am 1. Adventswoder Domäne Dahlem chenende ein. Stände mit Trödel, Bastelarbeiten, Kunsthandwerk, Die Weihnachtsmärkte im Flair Advents- und Weihnachtsge- des alten Ritterguts Domäne stecken laden zum Stöbern ein. Dahlem sind wahre BesucherEin buntes Kinderprogramm magneten. Mit einem abwechsund weihnachtliche Leckereien lungsreichen Programm und stehen ebenfalls auf dem Pro- vielen bunten Ständen, die erlegramm. Fr 16 bis 20 Uhr, Sa 14 senes Kunsthandwerk und leckebis 20 Uhr, So 12 – 18 Uhr. Am res Essen bereithalten, punkten Sonntag um 11  Uhr findet ein die Weihnachtsmärkte jedes Jahr Adventsgottesdienst statt. Am bei den Berlinern. WeihnachtEnde jedes Tages wird eine Kur- liche Musik, Bio-Kinderpunsch zandacht abgehalten. Bismar- sowie Bio-Glühwein am Feuerckallee 23, 14193 Berlin korb runden die Veranstaltung ab. Die Weihnachtsmärkte finden Grunewalder Weihnachtsmarkt am 25./26. November, 2./3. DeAm 3.  Dezember von 11 bis zember, 9./10. Dezember sowie 19  Uhr veranstaltet die Grune- 16./17. Dezember jeweils von 11 waldgemeinde gemeinsam mit bis 19 Uhr statt. Eintritt 3 Euro, der katholischen Gemeinde St. ermäßigt 1,50 Euro. Königin-LuBorromäus/Salvator ihren Weih- ise-Straße 49, 14195 Berlin.

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16  |  Gazette Wilmersdorf  |  November 2017

Theaterdebüt für „Bibi und Tina“-Star Louis Held „Die Glasmenagerie“ von Katharina Thalbach im Theater am Kurfürstendamm Am 14. und 15. November 2017 sowie am 8. und 9. Januar 2018 nimmt das Theater am Kurfürstendamm Katharina Thalbachs hochgelobte Inszenierung von „Die Glasmenagerie“ noch einmal auf den Spielplan. Dabei sind wieder Anna und Nellie Thalbach, die in dem Stück Amanda und Laura Wingfield, Mutter und Tochter, spielen. Louis Held, der in „Bibi und Tina“ die Rolle des Alexander von Falkenstein übernommen hat, ist als Tom Wingfield, Sohn von Amanda und fürsorglicher Bruder der gehbehinderten und äußerst schüchternen Laura, zu sehen.

Louis Held über sein Theaterdebüt „Ich hab mich sehr gefreut, als die Anfrage zum Vorsprechen kam, ich hatte die Schauspielschule damals noch gar nicht beendet“, erzählt Louis Held. „Allein, die Chance zu bekommen,

Von „Bibi und Tina“ auf die Bühne: Louis Held gibt als Tim Wingfield sein Debut.  Foto: Edith Held

Laura Wingfield (Nellie Thalbach) hält Zwiegespräch mit ihren Glasfiguren. Foto: Barbara Braun zu einem Casting mit so einer tollen Regisseurin und so tollen Schauspielern zu gehen, fand ich super. Beim Vorsprechen war ich komischerweise überhaupt nicht aufgeregt, obwohl ich zum ersten Mal auf so einer großen Bühne gestanden habe. Ich hab

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dann während des Spielens gemerkt, dass es sofort gepasst hat. Schon währenddessen habe ich gehört, dass Katharina Thalbach sehr gelacht hat und dachte: ´Es scheint zu funktionieren´. Direkt im Anschluss an das Vorsprechen hat sie zu mir gesagt: ´Louis, ich

glaube, diese Rolle hat auf dich gewartet`. Das war einer der glücklichsten Momente meiner bisher noch sehr kurzen Karriere“, erinnert sich der Einundzwanzigjährige. Die Glasmenagerie, 14. und 15. November 2017 sowie 8. und 9.  Januar 2018, Karten 030/88 59 11 88 und unter www. komoedie-berlin.de. Theater am Kurfürstendamm, Kurfürstendamm 206/209, 10719 Berlin.

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Gazette Wilmersdorf Nr. 11/2017  

November-Ausgabe der Gazette Wilmersdorf für Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee

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