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November 2017

Schöneberg & Friedenau Alter St.-MatthäusKirchhof Letzte Ruhe der Gebrüder Grimm

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Das Mikroskop isst mit Seit 1918 trägt der Lette Verein zur Lebensmittelsicherheit bei

Die Ausbildung im Lette Verein erfolgt mit modernsten Methoden, hier das Biotechnologielabor. In diesen Tagen feiert der Lette Verein Berlin erneut ein Jubiläum. Der Ausbildungsgang „Technische Assistent*innen für chemische und biologische Laboratorien“ wird 100 Jahre alt. Seit ihrer Gründung 1866 wurden in der renommieren Berufsausbildungsstätte am Viktoria-Luise-Platz immer wieder neue Berufe erfunden, die der aktuellen Marktlage entsprachen. 1918 wurde dieser quasi aus der Not geboren und am 2.  März 1918 vom Minister für Handel und Gewerbe genehmigt. Die Nahrungsmittelversorgung im Ersten Weltkrieg warf neue Probleme auf, denn zu dieser Zeit kamen hier verstärkt Ersatzstoffe zum Einsatz. „In der berechtigten Annahme, dass […] alles das, was mit der Nahrungsmittel-Produktion direkt oder indirekt zusammenhängt, ein weiteres Arbeitsfeld schaffen und ein Heer von technischen Hilfskräften verlangen wird, hat der Lette-Verein einen Ausbildungskursus für

„Laborantinnen zur Untersuchung von Nahrungs-, Genussund Futtermitteln sowie von Waren des häuslichen Bedarfs“ eingerichtet. […] Das Ziel dieser Ausbildung ist, die Schülerinnen zu befähigen, in staatlichen und

Patricia wird im Lette Verein ausgebildet. Fotos: Lette Verein städtischen Nahrungsmittelämtern, in chemischen Laboratorien verschiedenster Art, in Schlachthäusern, Keltereien, Molkereien, Zuckerraffinerien sowie in weite-

ren Betrieben auf dem Gebiet der Nahrungsmittelindustrie als technische Hilfskraft tätig zu sein.“ Quelle: Alfred Hüllen:100 Jahre Technische Berufsfachschule (1990), S. 55. Mit anderen Worten: hätte es den Lette Verein mit seinen Analysen unter dem Mikroskop nicht gegeben, hätten die Berliner/innen damals möglicherweise sehr, sehr ungesund gegessen. Der Ausbildungsgang erfreut sich nach wie vor hoher Beliebtheit, denn die Einsatzgebiete haben sich inzwischen dank neuer Technologien auf andere Einsatzfelder erweitert. So arbeiten die Absolvent/innen u. a. in der Umweltanalytik oder der Kriminaltechnik.

Vom Verein zur Stiftung öffentlichen Rechts Heute trägt der Lette Verein den „Verein“ lediglich im Namen, denn er ist inzwischen eine Stiftung des öffentlichen Rechts und wird vom Land Berlin finanziert. Folgende Berufsausbildungen

werden angeboten: • Technische/r Assistent/in für Chemische und Biologische Laboratorien • Assistent/in für Ernährung und Versorgung, Betriebswirt/ in für Ernährungs– und Versorgungsmanagement, Berufsqualifizierender Lehrgang/BQL im Ausbildungsbereich Ernährung und Versorgung • Fotografie • Grafikdesign • Technische/r Assistent/in für Medieninformatik/Interaktive Animation • Technische/r Assistent/ in für Metallographie und Werkstoffanalyse • Modedesign • MTA Labor – MedizinischTechnische/r Assistent/in für Labore • MTA Radiologie – MedizinischTechnische/r Assistent/in für Radiologie • PTA – PharmazeutischTechnische/r Assistent/in

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017  |  3

Liebe Leser_innen,

CrossKultur Bereits zum neunten Mal geht die Veranstaltungsreihe CrossKultur an den Start. Unter dem Motto „Welcome“ wird in der Zeit vom 17.11.-18.12.2017 in kostenfreien Lesungen, Schauspiel, Diskussionsforen und Filmen künstlerisch das Thema Integration spannend aufbereitet. CrossKultur bietet einmal mehr die Gelegenheit, sich über Wege zur Anerkennung von Diversität, Akzeptanz und Teilhabe auszutauschen. Auf der Eröffnungsfeier wird das umfangreiche Programm vorgestellt und die diesjährigen Gewinner_innen des bezirklichen Integrationspreises vom „Verein der „Koreanischen Krankenschwestern und –pfleger“ präsentieren traditionellen Fächertanz. Mit dem Impulsvortrag der bekannten Journalistin und Schriftstellerin Hatice Akyün startet das Festival bereits mit einem ersten Highlight. Termin: Freitag, 17. November 2017 ab 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr) Ort: Rathaus Schöneberg, Goldener Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin Auch die Lesung und das Gespräch mit der ehemaligen Vizepräsidentin des Abgeordnetenhauses, Hilde Schramm, über ihr Buch „Meine Lehrerin Dr. Dora

Lux“ möchte ich Ihnen ans Herz legen. Für Hilde Schramm (geb. 1936), Tochter des NS-Architekten Albert Speer, war die Begegnung mit ihrer jüdischen Geschichtslehrerin Dora Lux, wenige Jahre nach der Shoa, eine aufwühlende Erfahrung, die sie in ihrem Buch beschreibt. Interessant für uns Angelika Schöttler ist auch, dass Dora Lux bis zu ihrer Entlassung 1933 durch die Nationalsozialisten im Schöneberger Lette-Verein unterrichtete. Hilde Schramm hat sich Zeit ihres Lebens für die Opfer des Nationalsozialismus eingesetzt, ist Mitbegründerin der „Stiftung Zurückgeben“ und erhielt für ihr Engagement 2004 den Moses-Mendelssohn-Preis für ihr Lebenswerk. Die Begegnung mit ihr wird ein bewegender Abend werden. Termin: Mittwoch, 29. November 2017 um 19 Uhr Ort: Schöneberg Museum, Hauptstraße 40-42, 10827 Berlin Foto: Joachim Gern

nachdem uns der Oktober doch noch mit ein paar Sonnenstrahlen verwöhnt hat, beginnt jetzt die dunklere Jahreszeit, in der wir alle zusammen rücken und die ersten Weihnachtsmärkte ihre Tore öffnen. Tempelhof-Schöneberg bietet auch in dieser Jahreszeit wieder viele Veranstaltungen, zu denen ich Sie ganz herzlich einlade.

Ein besonderes Ereignis innerhalb von CrossKultur ist die Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Interkulturellen Hauses. Hier wurde ein Ort geschaffen, an dem in den vergangenen zwei Jahrzehnten viel für das gemeinsame Zusammenleben von Menschen mit ganz verschiedenen, interkulturellen Lebensgeschichten in Tempelhof-Schöneberg getan wurde. Da wo sich Menschen treffen, entstehen Freundschaften. Ich bin froh, dass wir als Bezirk mit dem Interkulturellen Haus

und den dort Aktiven so früh in die Integrationsarbeit eingestiegen sind, so dass wir heute hier gelebte Toleranz und Vielfalt erleben dürfen. Ich gratuliere auf diesem Wege dem Interkulturellen Haus zum 20-jährigen Bestehen und wünsche allen weiterhin viel Kraft für ihr Bürgerschaftliches Engagement. Sie alle sind zur Jubiläumsfeier eingeladen – es gibt Speis und Trank, Musik und natürlich viele Informationen über die dort agierenden Träger und Menschen. Termin: Donnerstag, 07. Dezember 2017 von 15-18 Uhr Ort: Interkulturelles Haus, Geßlerstraße 11, 10829 Berlin

Kiezspaziergang Einladen möchte ich Sie natürlich auch ganz herzlich zum gemeinsamen Kiezspaziergang am 18. November 2017. Er wird uns dieses Mal nach Tempelhof führen, wo wir unter anderem Interessantes über den Zirkus Cabuwazi erfahren werden. Zudem werden wir am „Tag der Offenen Tür“ vom Flughafen Tempelhof gemeinsam teilnehmen. Seien Sie gespannt, was wir Ihnen zum Thema Neugestaltung alles zeigen können und drücken Sie uns die Daumen, dass wir auf die neue Dachterrasse kommen! Wer Lust hat, kann im Anschluss an den Spaziergang dort auch noch weitere Informationsangebote wahrnehmen, die es anlässlich des Startes der Bürgerbeteiligung zur Entwicklung des Gesamtnutzungskonzeptes geben wird. Der Kiezspaziergang ist wie immer kostenfrei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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41. Lichtenrader Lichtermarkt Abschließend möchte ich Sie zum traditionellen Lichtenrader Lichtermarkt am Ersten Advent einladen. Er gehört zu den stimmungsvollsten Adventsmärkten der Stadt. An über 80 Ständen werden am Giebelpfuhlteich zwischen dem „Lichtenrader Damm“ und der Straße „Im Domstift“ kunstgewerbliche Produkte, Bastel- und Handarbeiten sowie Imkererzeugnisse angeboten. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt, denn was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Kinderpunsch und Süßspeisen? Der Lichtenrader Lichtermarkt ist ein wunderschöner Auftakt für die Weihnachtszeit. Die Einnahmeüberschüsse des Marktes werden jedes Jahr sozialen Projekten zugeführt – damit lohnt es sich doppelt! Termin: Sonntag, 3. Dezember 2017 von 13-19 Uhr Kontakt: Büro der Bezirksbürgermeisterin, ☎ 90277-2301 Sie sehen, auch der Spätherbst hat wieder viel zu bieten – ich freue mich auf Sie! Herzlichst Ihre

Angelika Schöttler, ­Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg


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Alter St.-Matthäus-Kirchhof Dichter, Frauenrechtlerinnen und Politiker Ob der alte Kirchhof zwischen der Großgörschen- und Monumentenstraße schon Geister gesehen hat? Ob die Gebrüder Grimm, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben, hier ihre Geschichten in nebliger Nacht weitergesponnen haben?

Friedhof für Geheimräte und Diplomaten Die Anfänge des Alten St.-Matthäus-Kirchhof datieren noch aus dem 19. Jahrhundert. Am 25.  März 1856 erfolgte die Einweihung des Gottesackers, auf dem viele Prominente des so-

genannten Geheimrats- oder Diplomatenviertels ihre letzte Ruhe fanden. Die sehenswerten Grabstätten und die monumentale Friedhofskapelle sorgen dafür, dass sich der Besuch des Friedhofs lohnt, auch wenn kein Angehöriger hier ruht.

Zwischen Stammbahn und Anhalter Bahn Der St.-Matthäus-Kirchhof wurde 1854 angelegt. Die wachsende Gemeinde hatte ihre Toten vorher auf einem der Friedhöfe der Dreifaltigkeitsgemeinde mit bestattet. Aufgrund der ungünsti-

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017  |  5 gen Bedingungen dort wünschte sich die St.-Matthäus-Gemeinde, die mittlerweile auf 15.000 Mitglieder angewachsen war, einen eigenen Friedhof. Als der Gutsbesitzer Carl Friedrich Paetel ein größeres Stück Land zwischen den Bahngleisen der Stammbahn und der Anhalter Bahn anbot, griffen die Gemeindeoberen zu und zahlten den geforderten Kaufpreis von über 6000 Talern. Die erste Bestattung fand zwei Jahre später statt, beerdigt wurde die Gattin des Rittmeisters Krottnauer-Petersen. Das erste Grab ist nicht mehr zu lokalisieren, doch viele weitere folgten. Am bekanntesten sind wohl die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, die eine Sammlung deutscher Märchen herausbrachten. Neben ihren Grabstätten liegen auch Hermann und Rudolf Grimm, die Söhne von Wilhelm. Erst im Jahr 2016 kam ein weiterer Grabstein hinzu, der sich hell von den anderen, schwarzen Grabsteinen abhebt. Er erinnert an Auguste Grimm, deren Urne ursprünglich auf dem Grab von Vater Wilhelm Grimm beigesetzt wurde. Aber auch Carl Bolle, der mit seinen

Hier bimmmelt er nicht mehr Carl Bolles letzte Ruhestätte.

Schlicht und gar nicht märchenhaft präsentiert sich die Grabstätte der Gebrüder Grimm.

Milchwagen das Stadtbild prägte und dessen Name später für eine Supermarktkette stand, fand hier seine letzte Ruhestätte. Auch die Frauenrechtlerin Wilhelmine „Minna“ Cauer wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof beigesetzt. Wie die Brüder Grimm, Carl Bolle, Adolf von Harnack und viele weitere Persönlichkeiten erhielt sie ein Ehrengrab der Stadt Berlin. Ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte machte auch vor dem Alten St-Matthäus-Kirchhof nicht halt – nach ihrer Hinrichtung wurden Ludwig Beck, Werner von Haeften, Friedrich Olbrecht, Albrecht Mertz von Quirnheim und Claus Schenk Graf von Stauffenberg hier begraben. Doch die Leichen wurden wenig später exhumiert, verbrannt und Anzeige

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6  |  Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017 Verein konnte zu diesem Zweck die Erbbegräbnisstätte Streichenberg übernehmen, die um 1875 entstand. Auf Marmortafeln werden Name, Geburts- und Sterbedatum graviert. Sowohl Erd- als auch Urnenbestattungen sind möglich.

An der Friedhofsmauer beeindrucken große Familiengrabstätten. die Asche auf den Rieselfeldern verstreut.

Garten für Sternenkinder Zu den Besonderheiten auf dem Kirchhof gehört der Garten der Sternenkinder, auf dem fehlund stillgeborene Kinder beige-

setzt werden. Geschwungene Wege mit blauem Mulch, eine niedrig gehaltene Bepflanzung und Windspiele prägen diesen berührenden Garten. Für an Aids Verstorbene hat die Initiative Denk Mal PositHiv eine Gemeinschaftsgrabstätte errichtet. Der

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017  |  7

Michelle Nze: Im Dienst von Kultur und Völkerverständigung Afrikanische Künstlerin gestaltet in Schöneberg neuen „United-Buddy-Bear“ Bereits im Jahr 2002 bemalte die afrikanische Künstlerin für das „United-Buddy-Bears“-Projekt von Eva und Klaus Herlitz den Rohling eines zwei Meter großen Buddy-Bären. Er konnte stellvertretend für den afrikanischen Kontinent unter dem Namen „Eying“ = „das Leben“ als harmoniespendendes Symbol mit Motiven, die für den rituellen Initationstanz Gabuns stehen, und als ausgezeichnetes Kunstwerk in die Kette der weltweit für eine bessere Völkerverständigung werbenden Bären eingegliedert werden. 15 Jahre später steht die als Bildhauerin und Malerin weltweit anerkannte Künstlerin Michelle Nze, die sich als Diplomatin im Dienst von Kunst, Kultur und Völkerverständigung bezeichnet, nun vor einem weiteren Bären-Rohling, um ihm mit dem Pinsel Symbol-

kraft einzuhauchen. Unter dem Namen „Mvet“ wird das Kunstwerk im Buddy-Bär-Kreis dann ab dem 1. Dezember auf dem Charlottenburger Walter-Benjamin-Platz für ein freieres, friedlicheres und hoffnungsvolles Gabun stehen. Der erste von Michelle gestaltete Bär könnte dann für UNICEF versteigert werden.

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„Eying“ – der erste von Michelle Nze gestaltete Buddy-Bär. zu verändern, hin zu Frieden und Selbstbestimmung. Michelle erklärt:„Der Name des Bären steht für die Geschichte rund um die „Geburt von Mvet“, einem Saiteninstrument aus dem alten Ägypten, das auf den Bären-Körper gemalt ist als Symbol für die Aspekte der Fang-Kultur: für die Poesie, die Philosophie um den ewigen Zyklus von Mensch, Tod und Unsterblichkeit und die wissenschaftliche Erkenntnis der Welt. Mithilfe dieses Streichinstrumentes und seiner fabelhaften magi-

Kunst mit der Kettensäge – auch kein Problem für Michelle. schen Klänge – so die Geschichte – hat der Urahn der Fang-Ethnie die Menschen einst zurück zu Hoffnung und Glaube an die Zukunft geführt. Zuvor hatte er ihm Koma liegend von einem Obergeist die Anweisung zum Bau dieses Instrumentes erhalten und nach seinem Erwachen „Mvet“ geschaffen.“ Die Fang ist eine in Zentralafrika lebende ethnische Gruppe, die man in Äquatorialguinea, Gabun und Kamerun antrifft. Sie sprechen Fang, eine Sprache, die den Bantusprachen zugeordnet wird, und sind für ihre künstlerischen

Schnitzereien und ihre Erzähltradition bekannt.

Mit der Kunst aus Gabun nach Berlin Schon als Kind fühlte sich Michelle zur Malerei hingezogen, ein Interesse, das bald zur Leidenschaft wurde. Nach der künstlerischen Grundausbildung in Niger und nach gesammelten Kunst-Erfahrungen in Afrika machte sie 1997 die Malerei zum Beruf. Da galt sie in Gabun bereits als anerkannte Künstlerin, auch auf dem Gebiet der Bildhauerei.

Nach Deutschland kam sie im Jahr 2000. „Ich sollte auf Einladung des gabunischen Wirtschaftsministeriums meine Heimat Gabun auf der EXPO  2000 in Hannover repräsentieren. Mit meiner ersten Einzelausstellung auf europäischem Boden konnte ich die Kunstszene auf mich aufmerksam machen“, erzählt Michelle, die stolz darauf ist, zudem den Nelson Mandela Preis des Nelson Mandela Childrens Fund erhalten zu haben. Deutschland wurde zur Wahlheimat der Afrikanerin, die seit 2001 in Berlin lebt und hier künstlerisch arbeitet. Inzwischen ist sie zusätzlich als Sekretärin in der Konsulatsabteilung der Botschaft Togo tätig. „Ich arbeite dort in Pankow, lebe mit meinem Sohn in Spandau und male in Schöneberg“, erklärt sie, die sich selbst als Freigeist bezeichnet, ihre vielfältigen Aufgaben in der Hauptstadt. Wegen der politisch angespannten Lage ist sie schon länger nicht mehr in Gabun gewesen. „Mecki“ heißt ihr Sohn, was auf Fang so viel heißt wie „Blut des Lebens“. Und schon erzählt sie zur Bedeutung des Namens wieder eine

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017  |  9 dieser phantastischen und rituell begründeten Geschichten, die Afrika für uns so geheimnisvoll werden lassen: Sie erzählt von der Frau, die – weil sie sich nach der Hochzeit ihrem Ehemann gegenüber ungehörig verhalten hatte – von ihm zu ihren Eltern zurückgebracht worden war. Doch nach wenigen Tagen fehlte sie ihm und er holte sie mit dem dort üblichen Geschenk zurück: Einem Speer, der den Namen „Mecki – Blut des Lebens“ trägt.

Diaspora, Ritualmord, Tränengas und die Hoffnung auf Frieden für Gabun: Die Bilder von Michelle Nze sprechen für sich.

Figurale abstrakte Malerei der Künstlerin.

Mit Tradition und Vision zum Erfolg Ein weites Künstler-Netzwerk besitzt Michelle inzwischen, arbeitet mit der Kettensäge und probiert schöpferisch immer neue Techniken und Materialien aus. Mit Acrylfarben arbeitet die professionelle Künstlerin am Buddy-Bär. Über den Grafiker und Maler Andrej Bitter hatte Michelle im Jahr 2001 das Ehepaar Herlitz kennengelernt. Nachdem die sich anhand von Wasserfarben-Skizzen von ihrem künstlerischen Know-how überzeugt hatten, gewann das Ehepaar sie für ihr weltweites Bären-Projekt.

Michelle Nze ist mit ihren Ausstellungen aus der europäischen Kunstszene und den namhaften Galerien nicht mehr wegzudenken. Aus ihrer Hand kam die Bühnengestaltung „Farafina“ auf dem 12. Karneval der Kulturen Berlin, sie stellte auf persönliche Einladung Dieter Hallervordens in den „Wühlmäusen“ aus und wurde bereits 1999 Direktorin des Vereins „Centre Africain des Artes et des Cultures (CAFAC) zur Förderung gabunischer Künstler. Ihre Werke hängen in den Kunstsammlungen Kameruns und Gabuns sowie in Gabuns Präsi-

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denten-Amtssitz und Parlament. Bereits 2003 kaufte die Kunstkommission des Deutschen Bundestages eines ihrer Werke; eine besondere Würdigung, die der internationale Kunst- und Kulturbotschafterin Afrikas dank ihres konsequenten visionären Einsatzes als erste afrikanische Künstlerin überhaupt erfuhr. Michelle Nze begeistert die Kunstkenner mit ihrem unverwechselbaren Stil, indem sie ihre afrikanische Kultur, Tradition und Spiritualität bewahrt, daneben aber auch ihre eigene Vision afrikanischer Moderne in

ihre Arbeiten einfließen lässt, mal mit aggressiver Linienführung, dann wieder in sich ruhend. In ihren Bildern und Wand- und Standskulpturen schafft es die Kosmopolitin, ausstrahlungsreiche Verbindungen zwischen Diesseits und Jenseits herzustellen, denen der Zyklus aus Geburt, Leben und Tod zugrunde liegt. Michelle Nze – eine engagierte Frau und Künstlerin, der als Brückenbauerin zwischen Kulturen zu wünschen ist, dass ihre Werke moderner Kunst mit Seele und Spiritualität endlich auch Hoffnung und Frieden in ihre afrikanische Heimat bringen.  Jacqueline Lorenz


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„Auf der Spur der Menschenrechte“ Stadtspaziergang über die Rote Insel Der nächste Stadtspaziergang „Auf der Spur der Menschenrechte“ - die „Rote Insel“ in Berlin-Schöneberg mit Martin Forberg (MA Neuere Geschichte; Dozent und freier Journalist) findet am Sonntag, den 19.11., von 14 bis 16 Uhr statt, ab Julius-Leber-Brücke, Nordseite, bei den Fahrradständern am Café Ess Eins ist der Treffpunkt. Die Teilnahme beträgt 10 / bzw. 5 Euro. Anmeldung und weitere Informationen unter: martin.forberg@web.de oder: 0160-870 5744. Die „Rote Insel“ in Schöneberg ist ein kleiner, dicht bebauter Berliner „Kiez“, in dem sich Geschichte und Gegenwart ein spannendes Stelldichein geben. Die berühmtesten Gebäude sind das ehemalige Gasometer, auf dem sich heute das EUREF-Gelände befindet und die Königin-Luise-Gedächtniskirche. Auf dem Spaziergang werden die Menschenrechte in ihrer Vielfalt am Beispiel konkreter Orte vorgestellt, z.B. das Recht auf Bildung, auf den Schutz vor rassistischer Diskriminierung und vor allen anderen Formen von Benachteiligung. Weitere Themen sind u.a.: Frauenrechte, das Recht auf bezahlbaren Wohnraum, die Menschenrechte von Geflüchteten, Kinderrechte

EUREF-Gelände. und das Recht auf eine inklusive Gesellschaft, die den verschiedenen Bedürfnissen der Menschen gerecht wird. Die „Rote Insel“ war ein Schwerpunkt des sozialdemokratischen und kommunistischen Widerstandes gegen die Nazidiktatur. Berühmt wurden Julius und Annedore Leber. Rund um

deren ehemalige Kohlenhandlung entsteht eine Gedenkstätte, die von engagierten Bürgerinnen und Bürgern initiiert wurde. Der Weg führt auch zum Geburtshaus von Marlene Dietrich. Berühmte Schauspielerinnen und Schauspieler mit Roma-Herkunft werden vorgestellt, von denen dies kaum bekannt ist. Das ehemalige Kaufhaus Lesser ist ein Beispiel für die Diskriminierung von jüdischen Schönebergerinnen und Schönebergern in der Nazizeit. Es geht natürlich auch um Initiativen gegen antijüdischen, antimuslimischen und romafeindlichen Rassismus in der Gegenwart. Vielfalt war immer ein Markenzeichen der Roten Insel: Ende des 19.Jahrhunderts wanderten Menschen aus vorwiegend katholischen Gegenden zu. Heute leben und arbeiten hier Einwander und ihre Kinder aus vielen Ländern: aus der Türkei, aus Ländern der EU, des Nahen Ostens, Afrikas und Lateinamerikas. Vielfältig ist auch die soziale Zusammensetzung der Bevölkerung: traditionell ein Wohngebiet der kleinen Leute, sind in den letzten Jahren Angehörige der Mittelschichten hinzugekommen. Preiswerte und teurere Wohnungen wechseln sich ab.

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017  |  11

Erfolgreiche Weinlese 450 Kilo trotz Mehltau Am 7. Oktober fand die diesjährige Weinlese in der Gartenarbeitsschule am Sachsendamm statt. Wie in den vergangenen Jahren beteiligten sich an der Ernte Bezirksamtsmitglieder, Bezirksverordnetenvertreter und freiwillige Erntehelferinnen und -helfer. Betreut wurde die Weinlese von den ehemaligen Bezirksbürgermeistern Schönebergs, Michael Barthel und Rüdiger Jakesch, beide stehen dem Verein zur Förderung des Weinbergs und der Gartenarbeitsschule vor. Trotz des Mehltaus ist die Ernte dieses Jahr mit ca. 450 kg sogar noch größer als letztes Jahr ausgefallen (2016 waren es 420 kg). Wie in jedem Jahr wurden die Trauben aus Berlin sofort nach der Lese in die über 600 km entfernte Winzergenossenschaft Meddersheim im Landkreis Bad Kreuznach zur Kelterung gebracht. Nach Ausbau und Flaschenabfüllung wird der Wein

Harald Skär aus Bad Kreuznach und Bezirksbürgermeisterin Angelika bei der Weinlese im Schöneberger Weinberg. Foto: BA in einigen Monaten dann nach Berlin geliefert, wo er ausschließlich für repräsentative Zwecke im Rathaus Schöneberg verwandt wird. Der Schöneberger Weinberg mit seinen 200 Weinstöcken wurde 1988 angelegt und

konnte 1991 zum ersten Mal beerntet werden. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Die Tradition, gemeinsam den Weinberg zu pflegen, ist ein Ausdruck der gelebten Verbundenheit mit dem Landkreis

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Bad Kreuznach. Es ist sehr wichtig, den Kontakt mit den Partnerstädten zu pflegen und mit Leben zu erfüllen. Ich freue mich, dass man hier jedes Jahr wieder die lebendige Partnerschaft erleben kann, die seit 1964 besteht.“

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Vorsorge treffen Alles geregelt für die letzte Ruhestätte? Vorsorge zu treffen für außergewöhnliche Ereignisse ist an sich nichts Ungewöhnliches. Geht es aber um den eigenen Tod, ist man schnell zurückhaltend. Doch gerade die Vorsorge für den Todesfall hilft den Hinterbliebenen in der schweren Zeit der Trauer.

Bestattungsvorsorge Die Kosten für eine Bestattung können zu einer finanziellen Belastung für die Hinterbliebenen führen. Mit einer Bestattungsvorsorge kann man bereits zu Lebzeiten festlegen, wie die eigene Bestattung ablaufen soll. Dazu schließt man mit dem Bestattungsunternehmen einen Vertrag ab, der die Einzelheiten regelt. Eine Bestattungsvorsorge entlastet die Hinterbliebenen emotional und finanziell. Da die Kosten vorab gezahlt werden, müssen sich die Hinterbliebenen um die Finanzierung keine Gedanken mehr machen.

Viele Friedhöfe sind heute parkähnliche Begegnungsstätten.  Foto: Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner mbH/Caroline Seidel Eine weitere Möglichkeit der Vorsorge ist der Abschluss eines Treuhand-Vorsorgevertrages bei einem Friedhofsgärtner. Damit können Sie sicherstellen, dass die Hinterbliebenen jederzeit ein gepflegtes Grab vorfinden, auch wenn sie weiter weg wohnen oder sich nicht darum kümmern

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können. Mit dem Vorsorgevertrag ist auch die finanzielle Seite der Grabpflege gesichert.

Dauergrabpflege Der Begriff Dauergrabpflege bezeichnet das Angebot für die langjährige Betreuung einer bereits bestehenden oder zukünf-

tigen Grabstelle durch einen Friedhofsgärtner. Dauergrabpflege-Verträge werden für eine feste Laufzeit abgeschlossen, in der das Grab nach einem individuell festgelegten Leistungsumfang bepflanzt und gepflegt wird. Die Pflegekosten richten sich nach der Laufzeit des Vertrages und dem gewünschten Leistungsumfang. Sie werden bei Vertragsabschluss in einer Summe bezahlt. Die Dauergrabpflege-Einrichtung legt das eingezahlte Kapital sicher an, bezahlt jährlich den Friedhofsgärtner und kontrolliert turnusmäßig die erbrachten Leistungen. Zu den Leistungen, die ganz persönlich vereinbart werden können, zählt zum Beispiel die Bepflanzung mit den Lieblingsblumen des Verstorbenen oder das Abstellen eines Grabgestecks zum Geburtstag. Viele weitere Möglichkeiten können in einem persönlichen Gespräch vereinbart werden.

11 Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss Ein Friedhofsbesuch ist selten eine angenehme Angelegenheit, wird man doch anhand der Grabstätten auch an seine eigene Vergänglichkeit erinnert. Andererseits hat die „Friedhofsruhe“ durchaus auch positive Seiten, denn dem Spaziergänger drohen im Allgemeinen keine Überraschungen, wie laute Musik oder rücksichtslose Sportler. Jörg Sundermeier kann so einem Ausflug viel Interessantes abge-

winnen. Er besuchte elf Berliner Friedhöfe mit den unterschiedlichsten Charaktären, die er in seinem Buch „11 Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt“ vorstellt. Ideal, um im Herbst gemütlich zu schmökern oder selbst auf Entdeckungsreise über die Berliner Friedhöfe zu gehen. Das Buch ist im be.bra Verlag erschienen und kostet 16 Euro (ISBN 978-3-8148-0224-4).


Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017  |  13

Kfz-Versicherung Ratenzahlung kostet Autofahrer mehr als 590 Millionen Euro im Jahr



Foto: Stadtratte / Fotrolia

Viele Autofahrer in Deutschland könnten deutlich sparen. Denn knapp jeder zweite Fahrzeughalter zahlt seine Kfz-Versicherung in Raten, wie eine aktuelle Studie des Verbraucher-Ratgebers Finanztip zeigt. Allein dadurch landen hochgerechnet jährlich mehr als 590 Millionen Euro zu viel in den Kassen der Versicherer. Noch mehr sparen kann, wer seine Auto-Versicherung regelmäßig überprüft und wechselt. Laut Studie hat jedoch einer von drei Autofahrern noch nie seine Versicherung gewechselt. Dem Kraftfahrt-Bundesamt zufolge fahren aktuell mehr als 41 Millionen private Pkw auf Deutschlands Straßen. Für die dafür nötige Kfz-Versicherung geben Autofahrer durchschnittlich 420 Euro aus. Etwa jeder zweite überweist die Versicherungsprämie in Raten – und zahlt damit drauf. Denn eine Untersuchung des

Verbraucher-Ratgebers Finanztip zeigt: Monatlich, quartalsweise oder halbjährlich zahlen verteuert die Kfz-Versicherung deutlich. „Am teuersten ist die monatliche Überweisung“, sagt Annika Krempel, Versicherungsexpertin bei Finanztip. „Im Schnitt kostet das Autofahrer satte 9 Prozent mehr.“ Hochgerechnet auf das ganze Jahr zahlen Autofahrer nur durch Ratenzahlung mehr als 590 Millionen Euro zu viel Versicherungsprämie.

Jeder Dritte hat noch nie gewechselt Doch nicht nur die Ratenzahlung kann den Geldbeutel belasten: „Unsere Studie zeigt, dass jeder dritte Autofahrer noch nie seine Kfz-Versicherung gewechselt hat“, sagt die Finanztip-Expertin. Auch das kann teuer werden: Durch die jährliche Neueinstufung der Typund Regionalklassen ändern sich

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für Millionen Autos die Beiträge. Das kann dazu führen, dass die Risikoeinschätzung anderer Anbieter günstiger ausfällt als die der eigenen Versicherung. „Wir empfehlen, Kfz-Tarife regelmäßig im Oktober zu vergleichen, denn dann gibt es die Tarife für das neue Jahr und man hat bis Ende November Zeit zu wechseln“, sagt die Expertin. Dabei ist es ratsam, die bisherigen Vertragsdetails zu überprüfen: „Wer beispielsweise weniger fährt als bislang angenommen, kann durch Reduzierung der Fahrleistung nochmals deutlich sparen.“

Nicht nur auf eine Quelle verlassen Bei der Suche nach einer günstigen Versicherung sollten sich Verbraucher nicht auf eine Quelle verlassen, denn nirgendwo gibt es alle Tarife. „Wir haben anhand von 32 Musterprofilen verschie-

dene Portale und Anbieter miteinander verglichen“, erklärt Krempel. Das Ergebnis: „Verbraucher sollten entweder auf zwei Portalen suchen oder ein Portal und einen Versicherer, der nicht auf den Portalen ist, miteinander kombinieren.“ In der Untersuchung von Finanztip konnte mit dieser Strategie die durchschnittliche Abweichung vom besten Preis auf deutlich unter 4 Prozent reduziert werden. „Das beste Ergebnis bei unseren Profilen war die Kombination von Check24 und Verivox“, so Krempel. Dennoch seien auch mit anderen Kombination durchaus vergleichbare Ergebnisse erzielt worden.

Trend: Einzelne Anbieter verlassen Portale Im Hinblick auf den Gesamtmarkt setzt sich ein Trend fort, der vor zwei Jahren mit dem Rückzug des Direktversicherers Huk24 von den Portalen begonnen hat. „Seit vorigem Jahr finden Verbraucher auch keine Tarife der Hannoversche Direkt mehr auf den Portalen“, sagt Krempel. Diese Woche hat die HUK-Coburg angekündigt, die Portale komplett zu verlassen. Folgen weitere große Anbieter diesem Beispiel, wird der Vergleich von Tarifen für Verbraucher deutlich schwieriger. Die Finanztip-Expertin rät: „Wenn noch mehr Anbieter die Portale verlassen, sollten Verbraucher zusätzlich immer auch auf den Seiten günstiger Anbieter schauen. Als Orientierungshilfe sind Portale jedoch unerlässlich.“


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„Aktionstag Schichtwechsel“ Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler war mit dabei Am 12. Oktober 2017 war berlinweit „Schichtwechsel“ angesagt in Berliner Unternehmen und Behörden. Mehr als 100 Leitungskräfte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Unternehmen, Behörden und landeseigenen Betrieben tauschten ihren Arbeitsplatz mit Beschäftigten der 17  Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Eingeladen zu diesem besonderen Perspektivwechsel hatten die Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (LAG WfbM) und die Berliner Werkstatträte (BWR). Mehr als 10.000 Menschen arbeiten berlinweit in Behindertenwerkstätten. Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler: „Es wird viel über Inklusion geredet. Aber wie es ist, in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung zu arbeiten, das wissen die wenigsten.“ So trat Angelika Schöttler ihren Dienst am Aktionstag nicht wie gewöhnlich im Rathaus Schöneberg an, sondern sie absolvierte gemeinsam mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Franziska Schneider, ihre „Schicht“ in der Marienfelder Behindertenwerkstatt des L-Werkes Berlin

Begrüßungskomitee zum Schichtwechsel: v.l.n.r.: Ronald Zocha, Betriebsstättenleiter L-Werk, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Stephan Kersten, Öffentlichkeitsarbeit L-Werk, Franziska Schneider, Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung  Foto: BA Tempelhof-Schöneberg Brandenburg gGmbH. Weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes beteiligten sich ebenfalls am Aktionstag und versahen ihren Dienst an einem der Standorte des L-Werkes. Umgekehrt trat die Vorsitzende des Werkstattrates ihren Dienst im Rathaus Schöneberg an. Hier konnte sie hautnah miterleben, wie es ist, im bezirklichen Ehrenamtsbüro zu arbeiten. Fast 1000 Menschen mit Behinderung beschäftigt alleine das L-Werk mittlerweile an verschiedenen Standorten in ganz Berlin. In den mehr als 20 unterschiedlichen Gewerken werden die be-

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hinderten Menschen nicht nur beschäftigt, wie Betriebsstättenleiter Ronald Zocha betont, sondern können auch die IHK-anerkannte theoriereduzierte Ausbildung zur oder zum Fachwerker machen. „Und nicht nur das“, ergänzt Stephan Kersten, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des L-Werkes, „wir bieten auch ganz reguläre berufliche Ausbildungen an für Menschen mit und ohne Behinderung.“ Die Bezirksbürgermeisterin greift diesen Hinweis auf, um sich zu erkundigen nach den Chancen der Werkstattbeschäftigten, auf den ersten Arbeitsmarkt zu wechseln.

Dass es hier noch viel zu verbessern gilt, ist Zocha und Kersten bewusst. „Wir betreiben aktiv Arbeitsplatzakquise und nutzen hierfür auch die bezirklichen Unternehmensnetzwerke. Da heißt es, dicke Bretter zu bohren.“ Weitere Verbesserungen erhofft man sich von dem neuen Bundesteilhabegesetz. Ab 2018 können sich Werkstattbeschäftigte, ausgestattet mit einem „Budget für Arbeit“, einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt suchen. „Hierbei unterstützen wir natürlich unsere Beschäftigten tatkräftig, und stehen auch interessierten Arbeitgebern beratend zur Seite“, betonen Kersten und Zocha. „Die Arbeits- und Bildungsmöglichkeiten in einer Behindertenwerkstatt sind weitaus vielfältiger, als mir bislang bewusst war“, resümiert Angelika Schöttler und hält diese für eine gute Vorbereitung für den regulären Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung ergänzt: „Wir unterstützen gerne weiterhin das L-Werk und unsere Partner bei Aktivitäten, die den Wechsel von der Werkstatt auf den Arbeitsmarkt erleichtern.“

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017  |  15

Kiezforum: Wie gestalten wir die Arbeitswelt von morgen? Noch vor einem halben Jahrhundert brachte der Mann allein das Einkommen nach Hause. Den unbefristeten Arbeitsvertrag hatte er in der Tasche und um die Familie und den Haushalt kümmerte sich die Partnerin. Heute beschleunigt sich das Tempo auf dem Arbeitsmarkt durch neue Technologien und die Globalisierung. Die Veränderung der Aufgaben am Arbeitsplatz führt auch zu veränderten Erwerbsbiografien. Langfristige gesicherte Beschäftigung ist nicht mehr in allen Branchen Standard. Brüche im Lebenslauf treten häufiger auf

Impressum

und Phasen als Angestellte werden durch Selbstständigkeit und Arbeitslosigkeit abgelöst. Was bedeuten die Veränderungen in der Arbeitswelt für uns und was können wir tun, um Menschen gesichert in Arbeit zu bringen und zu halten? Wie gestalten wir die Arbeitswelt von morgen? Das ist Thema des Kiezforum am Freitag, 17. November von 19 bis 21 Uhr im Wahlkreisbüro Dilek Kolat, Schmiljanstr. 17, 12161 Berlin-Friedenau. Anmeldungen persönlich im Wahlkreisbüro oder per Mail an anmeldung@dilek-kolat.com

Ein Helfer in der Not Neuen Lebensmut zu schenken und denen zu helfen, die schon ganz unten angekommen sind: Das hat sich Ernst Kurz zu seiner Aufgabe gemacht. Seit vielen Jahren engagiert er sich mit ganzem Herzen für den Verein BSTW e. V. (Betreuung, Soziales Training und Wohnen). Für dieses Engagement wurde Ernst Kurz mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der Verein hilft wohnungslosen Menschen in betreuten Wohngemeinschaften den Weg zurück in die Gesellschaft sowie Arbeitswelt zu finden und eine erneute Teilhabe zu ermöglichen. Viele von ihnen sind alkoholabhängig – ihnen werden Therapie- und Trainingsmaßnahmen vermittelt. Ein weiteres Angebot beim BSTW e. V. ist eine reine Wohngemeinschaft für Frauen und eine für Frauen mit

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Gazette Schöneberg & Friedenau ∙ November Nr. 11/2017 ·  22. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Schöneberg & Friedenau sowie Steglitz, Zehlendorf, Charlottenburg und Wilmersdorf.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH · Badensche Str. 44 · 10715 Berlin ☎ (030) 407 555 47 · www.gazette-berlin.de

Redaktion

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Druck

Druckhaus Humburg · 28325 Bremen

Nächste Ausgabe

Dezember Nr. 12/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss: 20.11.2017 · Erscheinung: 07.12.2017

WEIHNACHTSBASAR am Freitag, den 1. Dezember 2017, von 12.00 bis 18.00 Uhr Wir laden zu einem vorweihnachtlichen Bummel ein und freuen uns auf Ihren Besuch! Große Tombola – Jedes 2. Los gewinnt! Viele Stände mit Flohmarkt- und Trödelartikeln, wie z.B. Bücher, Geschirr und Elektrogeräten sowie Stände mit Kunsthandwerk laden zum Stöbern ein. An den verschiedenen Imbissständen gibt es für jeden Geschmack eine Auswahl an Leckereien.

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16  |  Gazette Schöneberg & Friedenau  |  November 2017

Weihnachtszauber im Botanischen Garten Christmas-Garden mit festlichen Lichtinstallationen und Eisbahn Winterwunderland – ab dem 16. November kann der Botanische Garten einmal ganz anders erlebt werden. Mit unzähligen Lichtern und geheimnisvollen Wesen zeigt er sich von seiner romantischen Seite. Der Christmas Garden beeindruckt auf dem etwa zwei Kilometer langen Rundweg mit zahlreichen Lichtinstallationen. Am Eingang Unter den Eichen begrüßt ein riesiger Weihnachtsbaum die Besucher. Der Schneeflockenteich, verwunschene Blumen, der Zauberwald und vieles mehr lassen nicht nur Kinderaugen leuchten. Doch auch der funkelnde Kristallweg, die begehbare Milchstraße, das bunt angestrahlte Mittelmeergewächshaus und mehr verzaubern den Besucher. Apropos Kinder – im vergangenen Jahr waren sie mit 20 000 Besuchen gut vertreten. Als familienfreundliche Aktion stehen Bollerwagen bereit, in denen die

Achtung, Schlittschuhläufer kreuzen. Effektvolle Schneekugeln und magischer Lichterglanz erzeugen festliche Stimmung.  Foto: Alexander Volkmer

Der Botanische Garten in märchenhaftem Gewand.  Kleinen gezogen werden können, wenn die Füße nicht mehr wollen. Und wer selbst aktiv werden möchte, kann auf einer Eisbahn neben dem Großen Tropenhaus die Kufen tanzen lassen. Gegen Hunger und Durst gibt es mehrere gastronomische Angebote auf dem Gelände. Der Christmas Garden begeisterte im vergange-

Foto: Sven Bayer

nen Jahr bereits über 120 000 Besucher. Die Idee eines in Millionen von Lichtpunkten getauchten Gartens entstand 2013 in England. Die ehrwürdigen Royal Botanic Gardens in Kew erstrahlten erstmals in einem buchstäblich ganz neuen Licht und erweckten den winterlichen Garten mit unzähligen bunten Spotlights und

farbenprächtigen Lichtspielen zu einem Märchen, das seitdem bereits mehr als eine halbe Million Besucher gesehen haben. Geöffnet ist von täglich von 16.30 bis 22 Uhr, letzter Einlass ist um 21.30 Uhr. Wie im vergangenen Jahr sind Karten für stundenweise gestaffelte Eintrittszeiten erhältlich. Der anschließende Aufenthalt im Park ist unbegrenzt. Die Tickets kosten zwischen 19 und 14,50  Euro. Weitere Informationen unter christmas-garden.de.

Gazette Schöneberg & Friedenau Nr. 11/2017  
Gazette Schöneberg & Friedenau Nr. 11/2017  

November-Ausgabe der Gazette Schöeneberg & Friedenau

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