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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

September 2017

Steglitz Lankwitz Lichterfelde

Tag des offenen Denkmals

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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Gazette Steglitz  |  September 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, die Sommerferien sind vorbei, die Schule hat begonnen, der Alltag ist wieder eingekehrt. Oft bleiben in der Hektik der Arbeitswoche nur die Stunden am Abend oder das Wochenende, um gemeinsam etwas zu unternehmen, die Seele baumeln zu lassen und Neues zu erleben. Und dazu müssen Sie nicht unbedingt weit weg fahren, Interessantes und Unterhaltsames finden Sie auch Cerstin Richtersozusagen Kotowski „vor der eigenen Haustür“. Hier einige ausgewählte Tipps von mir, was im September wo in unserem Bezirk los ist: So empfehle ich Kulturinteressierten zum Beispiel das internationale literaturfestival berlin in der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße 55: am 9.9. um 19 Uhr liest hier der 1965 in Minsk geborene Artur Klinaŭ (Belarus) aus seinem Roman „Šklatara“, in deren Mittelpunkt eine Dreiecks-Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Ereignisse auf dem Minsker Kastryčnickaja-Platz nach den Präsidentschaftswahlen 2006, steht. Und einen Tag später, am 10.9. um 19 Uhr liest hier Cécile Wajsbrot (Frankreich) aus ihrem Roman „Eclipse“, der zu einem Romanzyklus über Kunst gehört und von Fotografie und Popmusik handelt. Karten und Informationen für diese und weitere Veranstaltungen gibt es unter der Telefonnummer: (030) 254 89 100 oder im Internet unter www.literaturfestival.com.

Ebenfalls an diesem Wochenende (9. und 10.09.2017) finden in Berlin wieder die beliebten Tage des offenen Denkmals, in diesem Jahr unter dem Motto „Macht und Pracht“, statt. Diese möchten die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren und ihr Interesse für die Belange der Denkmalpflege wecken, weshalb u. a. historische Bauten und Stätten – natürlich auch in unserem Bezirk – ihre Türen öffnen, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, wie zum Beispiel die ehemalige Reichsluftschutzschule und der Hochbunker in Heckeshorn, das ehemalige US-Hauptquartier in Dahlem oder das ehemalige Frauengefängnis in Lichterfelde. Interessierte können dann u. a. an Führungen teilnehmen, in denen Denkmalpfleger, Restauratoren und andere an konkreten Beispielen von ihren Aufgaben berichten. Das ausführliche gedruckte Programmheft liegt wie in jedem Jahr an publikumsrelevanten öffentlichen Stellen aus, zum Beispiel in den bezirklichen Bürgerämtern und ist auch im Internet unter http:// www.­s tadtentwicklung.berlin. de/denkmal/denkmaltag/ veröffentlicht. Einen Tag zuvor, am 8.9.2017, in der Zeit von 12 bis 17 Uhr, findet der LIFE SCIENCE DAY 2017 statt, eine Fachtagung zum Thema „Zukunft Altersmedizin – Biologisches Anti-Aging“. In der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30 (Eingang West), 12203 Berlin, stellen dann Experten verschiedener medizi-

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nischer Disziplinen den aktuellen Wissensstand dar, inwieweit ein biologisches Anti-Aging im Sinne einer verzögerten Organalterung bereits möglich ist. Referenten werden namhafte Persönlichkeiten aus der Wissenschaft, der Charité-Universitätsmedizin Berlin und der Wirtschaft sein. Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter www.lifescienceday.de. Kunstinteressierte sollten einen Besuch im Gutshaus Steglitz, Schloßstraße 48, 12165  Berlin, einplanen, wo ab 17.9.2017 die Ausstellung „Dreiklang“ zu sehen ist. Die Künstler Ulrike Ankirchner, Janko Arzensek und Hilmar Alexander Röner präsentieren hier noch bis zum 22.10.2017, jeweils von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 14 bis 19 Uhr, ihre Arbeiten. Und als Tipp für die ganze Familie habe ich das 4. Kartoffelfest am 29.9.2017 in der Kinderund Jugendfreizeiteinrichtung Albrecht Dürer. In der Zeit von 15 bis 18 Uhr finden hier in der Memlingstraße 14 A, 12203 Berlin, verschiedene Aktionen und Mitmachangebote „rund um die Kartoffel“ statt, wie zum Beispiel die Kartoffelernte, ein Kartoffel-Quiz, ein Kartoffel-Lauf, der Kartoffeldruck. Zudem wird meine für Jugend und Gesundheit zuständige Kollegin, Bezirksstadträtin Carolina Böhm, vor Ort sein und in ihrer Bürgersprechstunde für Fragen, Wünsche und Anregungen zur Verfügung stehen (erforderliche Anmeldungen bitte unter der Telefonnummer (030) 90299-6001). Ebenfalls einen Besuch wert, ist der mit den Auszubildenden im

Garten- und Landschaftsbau des Bezirks umgestaltete und erst im Juli 2017 wieder eröffnete rund 2.800 m² große Spielplatz im Gemeindepark Lankwitz, der unter dem Motto „Burg im Wald“ steht. Sowohl jüngere als auch ältere Kinder finden hier unterschiedlichste Spielmöglichkeiten wie zum Beispiel Kletterwände, Geschicklichkeitsparcours und einen Wasserspielbereich, in dem die Kinder Spritzdüsen mittels einer Wipp-Pumpe durch Muskelkraft aktivieren können. Um die Sandspielflächen herum finden sich Sitzmöglichkeiten, eine Liegewiese sowie ein Tischtennisbereich. An der Gestaltung des Spielplatzes beteiligten sich Kinder aus zwei Grundschulen in der Umgebung sowie Anwohnerinnen und Anwohner unter Mitwirkung des Kinder- und Jugendbüros KiJuB. Die Ideen der Kinder wurden zu einem Gestaltungs- und Bewegungskonzept umgesetzt. Die Bausumme betrug 290.000 €. Lassen Sie mich doch wissen, wie Ihnen die eine oder andere Veranstaltung gefallen hat und besuchen Sie mich zu einem persönlichen Gespräch in meiner nächsten Bürgersprechstunde: am 4. Oktober 2017, von 16.00 bis 18.00 Uhr, im Rathaus Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin. Damit Ihnen unnötige Wartezeiten erspart bleiben, ist eine telefonische Anmeldung unter 902993200 unbedingt erforderlich. Ihre Cerstin Richter-Kotowski Bezirksbürgermeisterin


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Eine Villa für die ganze Familie Am Tag des offenen Denkmals steht die Villa Bernadotte allen Besuchern offen

Die Kletterhalle im ehemaligen Labor Ardennes ist die größte Attraktion im Haus. Hier ist was los: Töpfern, Lachen, Spielen, Gespräche und mehr – das große gelbe Haus nahe dem Bahnhof Lichterfelde Ost bietet ein buntes Spektrum. Die beeindruckende Villa mit großem Garten am Jungfernstieg 19 in Lichterfelde Ost wurde im Jahr 1885 nach Entwürfen von Reinhold Richard Hintz gebaut. Bauherr war Emil Drenker. Als erster hat der Rentier Lüdecke im Jahr 1887 in der neu erbauten Villa gewohnt. Anfangs war sie wohl als Sommersitz geplant, denn das Berliner Adressbuch verzeichnet neben dem Namen des Bewohners den Zusatz „im Winter Berlin“.

Spielzimmer für die Jüngeren. Der ehemalige Apotheker konnte seinen schönen Wohnort elf Jahre lang genießen und starb 63-jährig am 22. März 1898. Der nächste Bewohner war der Fabrikbesitzer und Königliche Hoflieferant M. Otto.

Im Auftrag der Forschung Nach mehreren weiteren Besitzwechseln diente die Villa der Forschung. Der junge Physiker Manfred von Ardenne zog ein und gründete sein Forschungslaboratorium für Elektronenphysik. Bereits als Schüler interessierte sich der 1907 geborene von Ardenne für Naturwissenschaften. Obwohl er das Gymnasium noch vor dem Abitur abbrach, ermöglichten

Die Villa wurde nach Graf Folke Bernadotte benannt. ihm familiäre Beziehungen den Zugang zur Universität. Nach einigen Semestern verließ er die Universität jedoch, um sein Laboratorium im Haus Jungfernstieg 19 zu gründen. Hier gelang ihm unter anderem die erste vollelektronische Fernsehübertragung der Welt mit Kathodenstrahlröhre. Viele bedeutende Erfindungen in der Funk- und Fernsehtechnik wurden in seinem Forschungslaboratorium gemacht. Er betrieb es bis 1945. Nach Kriegsende wurde er gemeinsam mit anderen deutschen Forschern zwangsverpflichtet, an der sowjetischen Atombombe mitzuarbeiten. 1954 zog er in die DDR und führte ein Forschungsinstitut in Dresden. Er starb 1997 in Dresden.

Treffpunkt für alle Generationen

Das Haus bietet Abwechslung für die ganze Familie.

Nach Kriegsende nutzten die amerikanischen Soldaten die Villa zunächst als Jazzclub. Im Jahr 1958 übergaben sie das Haus an den Bezirk Steglitz. Dieser nutzte es als Kinder- und Jugendeinrichtung und benannte es nach Graf Folke Bernadotte (1895 – 1948), Präsident des schwedischen Roten Kreuzes und Vermittler der Vereinten Nationen. Seit 2006 hat der Mittelhof e. V., der hier ein Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum eingerichtet hat, die Trägerschaft. Heute gibt es ein vielfältiges Angebot für so ziemlich jede Altersstufe wie Computerkurse, Sprachkurse, Beratungen, Sport für Kinder und Erwachsene, Aktivitäten für die ganze Familie und vieles

mehr. Von Montag bis Freitag gibt es ein Nachbarschaftscafé. Eine Besonderheit ist das Kletterlabor. In dem acht Meter hohen, ehemaligen Laborraum befinden sich jetzt zwei Kletterwände mit insgesamt acht Kletterrouten. Der Klettersport wird hier unter professioneller Anleitung vermittelt. Im Rahmen von Kindergeburtstagen kann ein Kletterevent für bis zu zehn Kinder ab sechs Jahren gemietet werden. Das gesamte Programm der Villa Folke Bernadotte ist unter www.mittelhof. org zu finden.

Engagement von Ardennes Nachfahren Auch die Remise im Garten ist ganzjährig nutzbar. In ihr stand übrigens der erste Mercedes von Manfred von Ardenne. Die Sanierung der Remise wurde von den Nachfahren Ardennes großzügig finanziell unterstützt. In dem weitläufigen Garten steht ein weiteres kleines Haus, das vom Pfadfinderstamm Burgund genutzt wird.

Tag des offenen Denkmals am 10. September Am Tag des offenen Denkmals steht die Villa Bernadotte für alle interessierten Besucherinnen und Besucher von 14 bis 18 Uhr offen. Eine Ausstellung informiert über die Geschichte des Hauses. Je nach Bedarf werden Führungen angeboten. Kontakt: Annette Gowin, Mittelhof e. V., ☎ 77059975, gowin@mittelhof.org.


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Kartoffelfest auf der Domäne Dahlem Die gesunde Knolle in vielen Varianten und zum Selberernten Wenn viele fleißige Hände im Boden der Domäne Dahlem wühlen um die Kartoffeln aufzulesen, ist wieder Kartoffelfest. Die älteren unter den Besuchern erinnern sich noch gut an eigene Ernteeinsätze in der Jugend, doch für die meisten Stadtkinder ist es völlig ungewohnt, die Kartoffeln aus dem Boden und nicht aus dem Gemüseregal zu holen. Die Domäne Dahlem lädt am 16. und 17. September zum Kartoffelfest. Hier gibt es für Jung und Alt eine Menge zu erleben. Neben der Kartoffelernte auf dem Feld werden ab 12 Uhr Kartoffeln am offenen Feuer geröstet. Auf dem historischen Gutshof findet ein Kunsthandwerksmarkt zum Stöbern mit handwerklichen Vorführungen statt und ein Spezialitätenmarkt mit vielen Ideen. Historische Maschinen sind zu bewundern, Live-Musik mit „Papa Henschels Nolle-Salon-Orchester“ gibt mit Swing und Di-

xieland den richtigen Schwung. Ponyreiten, Traktorfahrten, Fahrten mit der Kuh- und Pferdekutsche (wenn das Wetter geeignet ist), Kartoffeldruck zum Mitmachen und Spiele bringen Kinderaugen zum Leuchten. Ungewöhnliches, wie die blau­ fleischige Kartoffelsorte „Blauer Schwede“, die nierenförmigen „Bamberger Hörnchen“ sowie viele weitere moderne und historische Kartoffelsorten aus eigenem Bioland-Anbau können an diesem Wochenende gekostet und erworben werden. Hier gibt es die beliebte Linda genauso wie moderne Ertragssorten. Dazu zählen die festkochende „Almonda“, die mehlige „Gunda“ und die vorwiegend festkochende „Gala“. Und es gibt natürlich viele Gerichte und Informationen rund um die vielseitige Knolle. Programmhöhepunkte sind die Zugrindervorführungen,

Am 16. und 17. September bietet die Domäne Dahlem alles rund um die Kartoffel. Foto: Olo / Fotolia die beim Eggen auf dem Feld ihre Kräfte unter Beweis stellen und die Besucher erfahren vieles über die ökologischen und ökonomischen Vorteile von Zugrindern. Vorführungen Sa und So jeweils 13.30 und 15.30 Uhr, Änderungen vorbehalten.

Zum Marktfest ist der Eintritt ins Herrenhaus frei, und es gibt kostenlose Kurzführungen durch die Erlebnisausstellung „Vom Acker bis zum Teller“ im C ­ ULINARIUM. Das Kartoffelfest beginnt um 10 Uhr und endet um 18 Uhr. Eintritt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.

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6  |  Gazette Steglitz  |  September 2017 1 | Gazette Zehlendorf | 2017

Gewerbe- und Industriegebiet Goerzallee Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Das Gewerbe- und Industriegebiet an der Goerzallee/Beeskowdamm war in den letzten Jahrzehnten aufgrund veralteter Bausubstanz und Firmenstillegungen erheblichen Veränderungen unterworfen. Dieses Gebiet ist mit einer Fläche von 85 ha die größte zusammenhängende Entwicklungsfläche in Steglitz-Zehlendorf, um neue Firmen und modernes Gewerbe anzusiedeln. Erste Neuansiedlungen sind bereits erfolgt. Auch in der BVV steht dieses Thema auf der Agenda. Im Folgenden stellen die Fraktionen ihre Vorstellungen zur Zukunft des Standortes am Teltowkanal vor.

CDU-Fraktion In und um das restaurierte Baudenkmal der Goerzwerke, entsteht ein Standort für Wachstum, mittelständige Unternehmen, innovative Produktionsbetriebe und Start-ups. Berlin ist Gründerhauptstadt Europas und die CDU Steglitz-Zehlendorf setzt sich dafür ein, dass auch unser Bezirk mit der Goerzallee als Standort für Gewerbe und Arbeiten an dieser Entwicklung Teil hat. Hier sollen Arbeitsplätze geschaffen – und ein Ort für saubere Industrien im Südwesten entwickelt werden. Wir setzen uns für eine smarte Umsetzung beim Ausbau der urbanen Infrastruktur ein, es darf aber nicht bei smarten Ideen bleiben. Die Bezirksbürgermeisterin steht zum Standort und hat eine Potentialanalyse in Auftrag gegeben, um standortspezifische Entwicklungsmöglichkeiten und Bedarfe festzustellen. Wir setzen uns dafür ein, dass optimale Bedingungen für Industrie, Gewerbe und Kreative gewährleistet sind. Der Rot-Rot-Grüne Senat steht in der Pflicht, in den digitalen Zentren unserer Stadt eine Breitbandversorgung von 200 MBit/s sicherzustellen. Der Investitionsstandort Goerzallee benötigt eine gute Infrastruktur des ÖPNV und eine Verdichtung der Taktzeiten insbesondere im Berufsverkehr. Die not-

Teilbereiche Gewerbegelände Beeskowdamm, Goerzallee, Lichterfelder Weg, Stichkanal. Quelle: ALB d. Senatsverw. f. Stadtentw. u. Umwelt wendigen Infrastrukturmaßnahmen für eine verkehrsgünstige Anbindung der Außenbezirke muss vom Rot-RotGrünen Senat angepackt werden! Tom Cywinski Berlin

SPD-Fraktion

Gewerbe- und Industrieflächen sind wichtig für Wachstum und Beschäftigung, aber in Berlin unterdessen rar (daher ist die Schließung des Flughafens Tegel so wichtig). Eine der größten Flächen-Reserven liegt an der Goerzallee. Leider hat dies die schwarz-grüne Zählgemeinschaft in den letzten Jahren vernachlässigt: Unternehmen haben geschlossen, eine Aufwertung oder Vermarktung fand nicht statt. Nun soll also ein „Konzept“ entwickelt werden. Dabei liegt auf der Hand, was zu tun ist: Trennung der Medien, damit Teilflächen vermietet werden können und eine aktive Vermarktungspolitik zusammen mit dem Land. Leider wurden schon Fehler gemacht: Die neuen Wohngebiete sind so dicht an die Industrieflächen gewandert, dass Konflikte vorprogrammiert sind. Und es wurde die Chance vertan, gemeinsam mit der Verkehrsplanung für Lichterfelde-Süd ein übergreifendes

Verkehrskonzept für die Region zu schaffen, so dass auch weiterhin der Ausweichverkehr durch den Dahlemer Weg rumpeln wird. Zum Glück engagiert sich mit den Goerzwerken ein privater Investor, so dass nicht das Präriegras der schwarz-grünen Zählgemeinschaft über die komplette Fläche weht. Jan Kellermann Alternative für

Deutschland

AfD-Fraktion

Der Dornröschenschlaf an der Goerzallee ist beendet. Jeder Quadratmeter Fläche wird benötig. Der Leerstand von Gewerbeimmobilien liegt bei einem historisch niedrigen Wert von 2,4 Prozent. Wohnungsbau und Gewerbe buhlen um den Zuschlag. Kaufpreise und Mieten steigen. Die Entwicklung des Gebiets ist eine große Aufgabe, die gut durchdacht werden soll. Startups, Produktfertigung, Dienstleistungen und schöne Wohnungen am Kanal? Die AfD kann sich das vorstellen! Wobei: ist das wirklich ein Thema, das Ihnen auf den Nägeln brennt? Ich würde hier viel lieber für Sie etwas über die Integration von Flüchtlingen in unserem Bezirk schreiben – aber diese Debatte wird bewusst unterdrückt. Die Sozialstadträtin sucht händeringend Mitarbeiter für die Integration: Projektentwicklung, Ressourcenplanung, Einarbeitung von Mitarbeitern, „bewältigt große Arbeitsmengen bei gleichbleibend guter Qualität und übernimmt selbstständig Aufgaben“ … Allerdings: Wer diese Kompetenz im sozialen Bereich hat, der packt noch einen MBA obendrauf und arbeitet für ein Vielfaches in der Wirtschaft. Vielleicht in einem schicken neuen Startup an der Goerzallee. Peer Döhnert

FDP-Fraktion Das Gewerbegebiet „Goerzallee“ ist ein versunkener Schatz. Das „Goerzwerk“ als „echtes“ Start-up-Zentrum in Steglitz-Zehlendorf ist eine Perle

der gewerblichen Entwicklung. Die Freien Demokraten (FDP) begrüßen ausdrücklich das hohe Engagement privater Unternehmer und fordern von den derzeit Verantwortlichen im Bezirk ein offenes Bekenntnis zu dem dort vorhandenen gewerblichen Potential. Der Bezirk muss diese innovative Keimzelle gezielt unterstützen und die entstehende unternehmerische Dynamik aktiv fördern. Trotz der über 100-jährigen Historie als Gewerbegebiet ist der Bereich infrastrukturell zunehmend verwaist. Es fehlt ein tragfähiger Ausbau des ÖPNV. Die Kooperation mit den Nachbargemeinden muss intensiviert werden. Der schwerlastfähige Ausbau der Brücken in Richtung Berliner Ring könnte endlich auch Zehlendorfs Mitte entlasten. Die Nähe zur FU bietet Chancen. Die fehlgeleitete Wirtschaftspolitik im Bezirk muss dringend korrigiert werden. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung sind ideal. Der Platz in Berlins Mitte ist knapp und teuer. Die Alternative „Goerzallee“ bietet sich an. Man muss es nur wollen! Kay Ehrhardt

Linksfraktion Das größte Gewerbegebiet im Bezirk um die Goerzallee muss zukunftsfest gemacht werden. Die Nähe zur Innenstadt und Brandenburg sowie die moderaten Gewerbemieten bieten attraktive Rahmenbedingungen für die Ansiedlung neuer Unternehmen. Land und Bezirk sind in der Verantwortung, die verkehrliche Erschließung per ÖPNV, Fahrrad, LKW und Schiene mit Nachdruck voranzutreiben. Die enge Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft, zwischen Technologie- und Gründungszentrum „FUBIC” und dem Standort Goerzallee ist ein wichtiger Katalysator für die Entwicklung des Gebiets. Das Land Berlin muss dringend in die Gebäudesanierung auf dem ehemalige Krone-Gelände investieren. Für das Rexam-Gelände müssen passende Unternehmen angeworben werden. Eine verbesserte Koordination und eine Imagekampagne für den „Gewerbepark Goerzallee” sind vordringliche Aufgaben im Bezirk. Das Unternehmensnetzwerk muss vom Bezirk aktiv unterstützt werden. Dem industriellen Strukturwandel hin zu neuen Technologien mit Digitalisierung, Zuwachs von Produktion und Dienstleistungen muss Rechnung getragen werden. Wir brauchen alle Branchen! Gerald Bader Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/politik-und-verwaltung/ bezirksverordnetenversammlung/


Gazette Steglitz  |  September 2017  |  7

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf Für einen lebenswerten Südwesten Liebe Leserinnen, liebe Leser, an dieser Stelle hatten wir Sie eingeladen zu unserem „musikalischen Nachmittag“ am 13. Juli 2017 im rathaus Steglitz. Sie erinnern sich: 2016 haben die bürgerstiftung und die Leo-borchard-musikschule – mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Finanzen, der Se-

Shrouk Hamzeh am Flügel. natsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen und des bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf von berlin – das Kooperationsprojekt „musik kennt keine Grenzen“ ins Leben gerufen, mit vielfältigen musikangeboten für Geflüchtete. Im rahmen dieses projekts haben nun Kinder und Jugendliche aus den Willkommensklassen ihr erworbenes Können präsentiert. ein voller erfolg, ein übervoller Saal und ein begeistertes publikum! So, wie wir es uns für die Kinder, die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte gewünscht

hatten. Dabei gab es, neben der musik und Hamza, dem Zauberkünstler, noch eine Überraschung: Aus privater Initiative entstand ein ganzer Instrumententisch mit drei Gitarren, einer Geige u. a.m., für das musikprojekt gespendet von Frau Daniela Lompe, der wir auch an dieser Stelle sehr herzlich danken! Unser Spendenaufruf war ebenfalls erfolgreich – für die Weiterführung im nächsten Jahr wollen wir jetzt schon vorsorgen – und bitten Sie an dieser Stelle wieder um Ihre UnterstütDaniela Lompe zung! Für das 2. Halbjahr haben wir wieder große pläne, darunter die Kampagne für den 2. bücherbus! Sie kennen das motto: Ein Bücherbus ist ein Muss – Und ein zweiter hilft weiter! Nachdem der 1. bücherbus nunmehr Fahrt aufgenommen hat und mit seiner Ausstattung allgemein große Zustimmung findet, geht es in die nächste runde! Wie ist der Sachstand zum zweiten neuen bücherbus? Ist erneut bürgerschaftliches Spenden-engagement vonnöten? Wie ist der Zeit- und Kostenplan? Diese und

Liebe Freunde und Kunden des Reisebüros SELCH, wir haben vom 10.-15.05.2018 Oslo eine „Mein Schiff 4“-Gruppenreise aufgelegt. Mit dieser Kurzfahrt Kristiansand möchten wir mit unseren Stammkunden und denjenigen, die es werden möchten, ein wenig gemeinsame Zeit verbringen. Besonders auch für Kopenhagen Kreuzfahrtneulinge empfehlen wir diese einmalige 5 TagesKiel Schnupperkreuzfahrt, bei der wir Bremerhaven Ihnen mit Rat und Tat gern zur Seite stehen. Motto der Reise sollte die individuelle Individuelle Ausflüge und Aktivitäten Gemeinsamkeit sein. Keiner muss aber sind erwünscht. Da wir ausschließlich Balkonkabinen, alle dürfen... auf verschiedenen Decks zur Unsere Reise Verfügung haben, liegt der Preis in ist wie folgt geplant: der Doppelbelegung ab € 950,00 p.P. 10.05.2018 Anreise per Bus von Berlin Für die An-und Abreise in der nach Bremerhaven, direkt bis zum Schiff. Gruppe sollten Sie mit € 100,00 p.P. 11.05.2018 Seetag auf der Nordsee rechnen. Da auf dem „Mein Schiff 4“ 12.05.2018 Kristiansand, alles inklusive ist, fallen keine Norwegen von 08:00-18:00 h. weiteren Kosten, außer individuelle 13.05.2018 Oslo, Ausgaben, wie z. B. Reiserücktritt- und Norwegen von 07:00-14:00 h. Auslandskrankenversicherung an. 14.05.2018 Kopenhagen, Für weitere Fragen und Dänemark von 08:00-17:00 h Reservierungen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gern zur Verfügung. 15.05.2018 Kiel, Deutschland, Ankunft 06:30 h, Bahn/Bus-Heimfahrt ca. 10:00 h Ihr Reisebüro SELCH – Team

Die Kinder aus der Conrad- und Mercator-Grundschule.

Schlussapplaus und Rosen für alle Mitwirkenden. andere interessierende Fragen stehen im mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der – mit freundlicher Unterstützung der Commerzbank AG – die bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf und die Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf einladen. Termin: 19.09.17, 17.00 bis 18.30 Uhr. Ort: Gebäude der Commerzbank AG, Englerallee  40, 14195  Berlin-Dahlem. Der eintritt ist frei. Achtung: Begrenzte Teil-

nehmerzahl! Deshalb sind Anmeldungen erforderlich per email an info@buergerstiftung-sz.de oder telefonisch unter 90 299 50 98. Anmeldeschluss ist der 15.09.2017. Informationen zu weiteren terminen entnehmen Sie bitte unserer Homepage. Ihre Karin Lau Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf ☎ 030 – 811 50 56/57 www.buergerstiftung-sz.de

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8  |  Gazette Steglitz  |  September 2017

Mit Kontinuität und Wandel in eine erfolgreiche Zukunft Dr. Brigitte Hausmann, neue Leiterin des Kulturamtes Zierlich, dunkle Haare und ein großes Kunstverständnis: Als neue Leiterin des Kulturamtes Steglitz-Zehlendorf erinnert Dr. Brigitte Hausmann nicht nur optisch an ihre Vorgängerin Doris Fürstenberg, die nun nach vierwöchiger Einarbeitungszeit ihrer Nachfolgerin das Kulturzepter übergeben hat und damit eine solide Basis, auf welche die erfahrene Kunsthistorikerin und Master of Business Administration (MBA) bauen kann. Dr.  Brigitte Hausmann ist sich wohl der Leistung bewusst, die in dem Lebenswerk von Doris Fürstenberg steckt, mit der sie sich „auf einer Wellenlänge“ fühlt. Sie erklärt: „Auf meine Vorgängerin ist das hohe Niveau der Schwartzschen Villa zurückzuführen. Einerseits hat sie über die Jahre vielen guten Künstlern Chancen geboten, andererseits unzählige kulturinteressierte Menschen erreicht. Mit einem ausgewogenen Gleichgewicht von Kontinuität und Wandel möchte ich ihr Lebenswerk und die Galerie weiterentwickeln.“ – Ein passender Zeitpunkt wie es scheint, wo sich doch auch im Bezirk derzeit vieles neu ordnet und positioniert.

Weiterentwickeln und Akzente setzen Die gebürtigen Regensburgerin Brigitte Hausmann, die Philosophiegespür in Paris entwickelte und Kunsterfahrung in Rom sam-

Dr. Brigitte Hausmann

Die Schwartzsche Villa in Steglitz – Kulturstätte mit Niveau.

melte, hatte in der Vergangenheit unterschiedlichste Leitungsfunktionen an Kunstvereinen und Museen inne und sorgte mit dafür, dass Mitte der 90er-Jahre die zeitgenössischen Kunst Einzug ins Georg-Kolbe-Museum hielt. Sie begleitete im Einstein-Jahr 2005 zahlreiche daran orientierte Kunst-Projekte im öffentlichen Raum, mit denen es gelang, elegant die Brücke zur Gegenwart zu schlagen. In den letzten Jahren war sie Direktorin der prominenten Bad Reichenhaller Kunstakademie, wo sie um die 15 Ausstellungen pro Jahr und das vielschichtige Rahmenprogramm erstellte. Seit den 90er-Jahren hat Dr. Brigitte Hausmann eine Wohnung in Berlin und fühlt sich seit jeher mit

der umfangreichen städtischen Kulturszene, dem Bezirk – und nicht zuletzt der Schwartzschen Villa – stark verbunden. Da man in der Villa künstlerische Präsentation und Produktion vereint findet, wo Probebühne, Druckstudio und Fotolabor zur Verfügung stehen, will sie in der Zukunft über Projekte diesen besonderen Vorteil vermehrt nutzen. Ihr liegt daran, die bestehenden Künstlerkontakte weiter zu pflegen, aber auch daran, Bestehendes weiterzuentwickeln und neue Akzente zu setzen. Brigitte Hausmann will die Kultur und zeitgenössische Kunst mithilfe ihrer vielfachen Aufgaben zukünftig stärker internationalisieren und über Steglitz-Zehlendorf hinaus bekannter machen. Dabei dürften ihre jahrelange Erfahrung als Kuratorin, ihr kunsthistorisches Know-how, aber auch ein tiefsitzendes kaufmännisches Verständnis wertvolle Partner sein. Die Kulturamt-Leiterin ist interessiert, neben der attraktiven, doch platzbegrenzten Galerie der Schwartzschen Villa zukünftig auch andere reizvolle Einrichtungen im Bezirk für Ausstellungen und Projekte zu finden. Dabei blickt sie hoffnungsvoll auf eine Fortsetzung der Kooperation mit dem Boulevard Berlin, der mit viel Kunstverständnis bereits häufiger seine Räume zur Ver-

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fügung stellte und damit hilft, auch Menschen außerhalb von Museum und Galerie die Kunst näherzubringen.

Schaut auf diesen Bezirk „Natürlich freue ich mich auch auf neue spannende Kontakte und damit die Erweiterung und Vertiefung des Netzwerkes rund um Kulturamt und Schwartzsche Villa, die immerhin Mitglied im Arbeitskreis Kommunale Galerien ist“, betont Brigitte Hausmann und denkt dabei auch an den Fachbereich Regionalgeschichte und die beiden bestehenden Heimatmuseen. Sie weiß: „Der Bezirk besitzt so viele ausbaufähige Themen, die von überragender internationaler Bedeutung, aber auch für den Tourismus wichtig sind.“ Als Beispiel nennt die Kulturamt-Leiterin den Bereich Stadtentwicklung, in dem der Bezirk Steglitz-Zehlendorf namhafte Architekten wie Bruno Taut mit der dazugehörigen geschichtsträchtigen Siedlungs-Architektur vorweisen kann. – Und auch als Tummelplatz der Nobelpreisträger sei Steglitz-Zehlendorf ein Vorzeige-Bezirk, der anlässlich der bevorstehenden „100 Jahre Groß-Berlin“ im Jahr 2020 ein wichtiges Wörtchen mitreden sollte. Den Focus deutlicher auf den Bezirk zu lenken, dazu leiste-


Gazette Steglitz  |  September 2017  |  9

Blick nach vorn in eine erfolgreiche Zukunft. te bereits Doris Fürstenberg mit dem Kulturamt gute Vorarbeit: Indem sie den Kulturtag “Jenseits von Mitte“ einführte, machte sie auf die hohe Dichte renommierter Kultureinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf aufmerksam. Vervollkommnung fand diese Idee in dem kürzlich vom Kulturamt herausgegebenen Flyer „natürlich Kultur“, den Dr. Brigitte Hausmann nicht nur Bezirksbesuchern ans Herz legt. Der Flyer liegt in Hotels und Institutionen aus und macht auf Kulturorte des Bezirks vom AlliiertenMuseum bis zur Schwartzschen Villa aufmerksam, die mit ihrer naturnahen Lage überregionale Ausstrahlung besitzen. Brigitte Hausmann und das Netzwerk des Kulturamtes überlegen bereits heute, orientiert am Flyer, für das Jahr 2019 spektakuläre jährliche Aktionen, die auf Veranstaltungsebene den Gedanken „Jenseits von Mitte“ aufgreifen und weiterentwickeln. „Denn

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die Kulturförderung im Bezirk ist schließlich eine Aufgabe des Kulturamtes“, betont sie. Tätig ist die Leiterin von zwei Büros aus, die jedoch in Sichtweite liegen. So pendelt sie zwischen Schwartzscher Villa und Kulturamt im Bereich der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek; mit dem Anspruch, etablierten und jungen Künstlern gleichermaßen gerecht zu werden, deren Strahlkraft weit über den Bezirk hinaus reicht. Sie plant und bereitet qualitativ hochwertige Ausstellungen mit international bekannten zeitgenössischen Künstlern vor, die bereits auf der „documenta“ begeisterten, legt aber ebenso Wert auf die Entdeckung und Förderung vielversprechender junger Künstler. Und schon heute freut sie sich auf die Installations-Künstlerin Qin Yufen aus China, mit der sie eine Ausstellung für das nächste Jahr plant. Außerdem möchte die neue Leiterin des Kunstamtes für

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die Zukunft für Veranstaltungen die inhaltliche Verbindung von Wort, Ton und Bild fördern, um damit ein möglichst weitgefächertes Publikum erreichen zu können.

„Ich habe die wunderbare Aufgabe erhalten, in einem Bezirk mit so hohem Kulturpotential spartenübergreifend tätig sein zu dürfen“, fasst Dr. Brigitte Hausmann ihre neue Tätigkeit zusammen, „Und ich bin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Partnern und Institutionen gespannt, die diese Potential mit mir nutzen und weitertragen möchten.“ Übrigens: Begleitend zur vom 11. bis zum 17. September 2017 statt-

findenden Art Week Berlin findet die Kunstwoche der Kommunalen Galerien Berlin (KGB) vom 8. bis zum 17. September statt. Am 12. September um 19 Uhr eröffnen in der Galerie der Schwartzschen Villa Bezirksstadtrat Frank Mückisch und Dr. Brigitte Hausmann die vom 13. September bis zum 5.  November 2017 laufende Ausstellung „SYNDROME im Schatten der Ordnung“ von Maria Manasterny und Deborah Uhde. Der Eintritt ist frei. Im Boulevard Berlin sprechen ebenfalls zur Vernissage der analogen Fotoausstellung von Kulturamt und KGB „BLICKFELD“ am 5.  Oktober um 18  Uhr der Bezirksstadtrat und die Leiterin des Kulturamtes. Die Ausstellung läuft vom 6. Oktober bis zum 31. Dezember 2017 und gewährt während der Center-Öffnungszeiten freien Eintritt. Weiter Informationen unter www. kultur-steglitz-zehlendorf.de  Jacqueline Lorenz

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10  |  Gazette Steglitz  |  September 2017

Bundestagswahl am 24. September Wahlaufruf des Vorstehers der BVV Steglitz-Zehlendorf Am 24. September 2017 wählen die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Berlins in allgemeiner, unmittelbarer, freier, geheimer und direkter Wahl ihre Abgeordneten für den 19. Deutschen Bundestag. An diesem Tag entscheiden wir, welche Politikerinnen und Politiker in den kommenden vier Jahren die Geschicke in unserem Land bestimmen. Dabei sollten wir uns immer wieder klar vor Augen führen, dass das Recht auf freie Wahlen in großen Teilen der Welt nach wie vor keine Selbstverständlichkeit ist. In vielen Ländern werden den Menschen nach wie vor elementare Bürgerrechte vorenthalten und müssen die Menschen bis heute um ihre demokratischen Rechte kämpfen. Wir aber haben seit Jahrzehnten in unserem Land das Recht zu einer freien und geheimen Wahl und niemand von uns sollte darauf verzichten, es wahrzunehmen. Die

Erfahrungen unserer Geschichte haben uns gelehrt, dass die Demokratie nicht selbstverständlich ist. Die Prinzipien des demokratischen Rechtsstaates und das verbriefte Recht der Bürgerinnen und Bürger zu freien Wahlen wurden deshalb im Grundgesetz festgeschrieben und sind heute im Bewusstsein einer großen Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes fest verankert. Wer aber am Wahltag seine Stimme nicht abgibt, verzichtet nicht nur auf das wichtigste Recht des Bürgers in einer demokratischen Gesellschaft, seinem politischen Willen Ausdruck zu verleihen, sondern zugleich auch darauf, von ihm unmittelbar gewählte Repräsentanten in die Volksvertretung zu entsenden. Und gerade vor dem Hintergrund der Entwicklungen und Krisen in den letzten vier Jahren sowie aktueller Ereignisse im In- und Ausland sollten wir alle uns darüber im Kla-

ren sein, dass die bevorstehende Bundestagswahl kein Selbstzweck ist. In der kommenden Wahlperiode stehen zahlreiche wichtige und schwierige Entscheidungen auf der Agenda der Volksvertretung. Deshalb ist es notwendig, dass diejenigen, die die politische Verantwortung tragen, sich auf ein stabiles und überzeugendes Mandat und klare Mehrheiten im Bundestag stützen können. Deshalb rufe ich alle Bürgerinnen und Bürger in Steglitz-Zehlendorf auf: Machen Sie von Ihrem Wahlrecht am 24. September 2017 Gebrauch! Stellen Sie mit Ihrer Stimmabgabe die entscheidenden politischen Weichen für die Bundespolitik in den nächsten Jahren! Gehen Sie bitte zur Wahl! Mit freundlichen Grüßen Ihr René Rögner-Francke Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin

Bürgersprechstunden Frank Mückisch, Bezirksstadtrat für Bildung, Kultur, Sport und Soziales: 14.9.2017: Freizeitstätte Süd, Teltower Damm 226 14167 Berlin (14-16 Uhr). Michael Karnetzki, Bezirksstadtrat für Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste: 19.9.2017: Rathaus Zehlendorf, Raum E 312, Kirchstraße  1/3, 14163 Berlin (15-17 Uhr). Terminreser vierung unter ☎ 90299-2001. Maren Schellenberg, Bezirksstadträtin für Immobilien, Umwelt und Tiefbau: 27.9.2017: Rathaus Zehlendorf, Raum E 304, Kirchstraße  1/3, 14163 Berlin (16-18 Uhr) Terminreser vierung unter ☎ 90299-7001. Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit: 29.9.2017: JFE „Albrecht Dürer“, Memlingstraße 14 A, 12203 Berlin (15-18 Uhr) Terminreser vierung unter ☎ 90299-6001.

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Gazette Steglitz  |  September 2017  |  11

Lebendige Eisenbahnatmosphäre AG Märkische Kleinbahn e. V. veranstaltet traditionelle Tage der offenen Tür

Traditionelles Mittelstraßenfest Am Samstag, den 23. September wird in der Mittelstraße nahe dem S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz wieder gefeiert. RehaSteglitz, das Sportstudio Nippon und die Kita Mittelstraße veranstalten von 14 bis 18 Uhr das beliebte Straßenfest für die ganze Familie. Die Besucher erwartet ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Live-Musik. Das Sportstudio Nippon zeigt diverse Sportshows. Institutionen aus dem Kiez stel-

len sich und ihre Angebote vor. An bunten Marktständen gibt es Kunsthandwerk und Trödel. Jede Menge Spaß und Unterhaltung bieten Mitmachaktionen, Glücksrad und vielfältige Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder. Für kulinarische Köstlichkeiten sorgt die Gastronomie von RehaSteglitz. Schirmherrin ist Frau Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit von Steglitz-Zehlendorf. unter der Schirmherrschaft von Carolina Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit

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tember ist es wieder soweit. Eisenbahngeschichte zum Anfassen und Mitfahren sowie historischer Busverkehr am Sonntag stehen

auf dem Programm. So gibt es Mitfahrgelegenheiten auf dem Führerstand der Kleinlok nach Lichterfelde West, auf dem SKL „Siegfried“ in Richtung Rathaus Steglitz, Museumsfahrten im Bahnhof Schönow und Draisinenfahrten. Eine interessante Ausstellung befasst sich mit der Geschichte der Zehlendorfer Eisenbahn. Auch für Verpflegung ist gesorgt. Die Tage der offenen Tür finden statt am Samstag, den 9. September ab 12 Uhr und am Sonntag, den 10.  September ab 10  Uhr. Das Gelände der Betriebswerkstatt Schönow befindet sich an der Goerzallee 313 – 315, 14167 Berlin.

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Zweiter Memoriam-Garten auf dem Friedhof Steglitz eröffnet Der zweite Memoriam-Garten auf dem landeseigenen Friedhof Steglitz in der Bergstraße 38, wurde am 7. August im Beisein von Bezirksstadträtin Maren Schellenberg eröffnet. Bereits im Jahr 2010 hatte die Friedhofsverwaltung Steglitz-Zehlendorf gemeinsam mit der Friedhof-Treuhand-Berlin und der Friedhofsgärtnerei Fortte-Lawrenz den ersten Memoriam-Garten auf diesem Friedhof und den ersten überhaupt in Berlin eröffnet. Nun konnte aufgrund einer entsprechend großen, frei werdenden Fläche ein zweiter Memoriam-Garten entstehen. Diese noch junge Form der Bestattungskultur erfreut sich großer Nachfrage. Frei von starren

Abgrenzungen der einzelnen Grabstätten wird den Hinterbliebenen in einer gartenähnlichen Atmosphäre ein besonderer Ort des Gedenkens – in memoriam – und der Begegnung geboten. „Die Beisetzung in einem Memoriam-Garten ermöglicht den Trauernden eine gewisse Individualität durch die Auswahl des Bestattungsortes und des Grabsteines in einem der einzelnen, harmonisch zusammenfließenden Bereiche, ohne sich um die zeitintensive Grabpflege selbst kümmern zu müssen,“ stellt Bezirksstadträtin Maren Schellenberg fest, „die Gestaltung der gesamten Anlage ist sehr gelungen und erinnert mich ein wenig an die Toskana.“

Ausflugslokale Wenn der Sommer Berlin mit seinen zahlreichen Sonnenstunden und einem milden Klima verwöhnt, zieht es viele Bewohner und Gäste in die zahlreichen Lokale und in die schönen Biergärten. In Zusammenarbeit mit dem Bezirk Steglitz-Zehlendorf und weiteren Partnern hat das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST einen neuen Flyer in einem besonderen Format herausgebracht:„Die schönsten Ausflugslokale des Ber-

liner Südwestens”. Dieser Flyer gibt auszugsweise eine Übersicht über 39 Ausflugslokale und Restaurants in Zehlendorf / Wannsee, Nikolassee, Potsdam, Dahlem / Steglitz, Lichterfelde und Grunewald. In kompakter Form finden sich Adresse, Webadresse und ÖPNV-Anbindung in Kombination mit einer Verortung in einem Lageplan. Der Flyer liegt in den Rathäusern Steglitz und Zehlendorf sowie im Gutshaus Steglitz aus.

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Am 3. August wurde die neue Personalunterkunft (PUK) auf dem Waldfriedhof Dahlem am Hüttenweg an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedhofspflege übergeben. Der eingeschossige Neubau mit L-förmigen Grundriss und Pultdach dient als Ersatz für eine alte, nicht mehr sanierbare Personalunterkunft mit vorhandener Schadstoffbelastung und mangelhafter Energieeffizienz. Der Neubau dient bis zu 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

als Aufenthalts-, Sanitär und Umkleideeinrichtung. Die Bauform wurde im Vorfeld mit der Denkmalpflege abgestimmt und ist so konzipiert, dass das Gebäude hinter der ca. 2,50 m hohen Friedhofsmauer möglichst wenig in Erscheinung tritt. Für die Erwärmung des Heizungswassers und des Brauchwassers wurde eine Anlage mit einer Brennstoffzelle installiert. Der Neubau und der geplante Rückbaus der alten Personalunterkunft werden ca. 590.000 Euro kosten.

Philosophischer Salon im Bürgertreffpunkt Die Philosophie ist ein wichtiges bis hilfreiches Werkzeug, um unsere Welt und unser Leben aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Sie kann uns dabei helfen, Lebensumstände emotionslos und objektiv zu verstehen. Diese philosophische Haltung der Welt gegenüber kann man lernen: Es ist eine Mischung aus Achtsamkeit, Neugier und Skeptizismus. Seit 1. September bietet der Philosophische Salon im Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde

West die Möglichkeit, Lebensfragen aus philosophischer Sicht in der Gruppe zu diskutieren. Dieser Philosophische Salon ist jedoch keine Selbsthilfegruppe. Voranmeldung und weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der Dozentin, Frau Woinzeck, ☎ 0163/272  65  67 oder s.cartier@gmx.de oder unter ☎ 03084 31 31 14 im Bürgertreffpunkt Bahnhof Lichterfelde West. Der Termin ist jeweils Freitag von 13 bis 14 Uhr, die Kosten betragen 4 Euro pro Person und Zeitstunde.

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aus Ihrer Hand kleine Kunstwerke entstehen, wie viel Spaß die Bearbeitung von Ton macht und wie beruhigend diese Arbeit ist. Getöpfert wird jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr. Anmeldung in der Freizeitstätte Süd, ☎  03084 50 77 60 (Frau Klews).

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Gazette Steglitz  |  September 2017  |  13

Was tun bei Vergiftungen im Haushalt? Haushalt und Garten sind Gefahrenquellen für Kleinkinder Ob Medikamente, Reinigungsmittel oder Zimmerpflanzen: In punkto Vergiftungen sind Haushalt und Garten Gefahrenquelle Nummer eins – vor allem für Kleinkinder. Sie sind von Natur aus neugierig und stecken alles in den Mund, insbesondere wenn es bunt ist und duftet. Deshalb sollten Eltern wissen, was im Notfall zu tun ist. Die meisten Vergiftungen sind auf Spülmittel oder Kosmetika zurückzuführen. Je nach Menge verursachen sie häufig nur leichte oder gar keine Symptome. Gefährlicher können Vergiftungen mit Pflanzen, Medikamenten oder ätzenden Reinigungsmitteln werden. Neben dem Leisten einer raschen Ersthilfe sollten Eltern in jedem Fall eine fachliche Einschätzung der Giftnotrufzentrale einholen. „Hier können Betroffene rund um die Uhr anrufen und eine kostenlose Beratung von geschulten Ärzten in An-

Kinder sind von Natur aus neugierig und stecken alles in den Mund, insbesondere wenn es bunt ist und duftet. spruch nehmen“, sagt Michael Lachmann, Bereichsdirektor der Barmenia Versicherungen Berlin. Treten Symptome wie Atemnot, Bewusstlosigkeit oder Krämpfe auf, sollte unbedingt ein Notarzt verständigt werden. Über die richtige Behandlung entscheidet vor allem die Ursache einer Vergiftung. So ist zum Beispiel Erbrechen meist das fal-

sche Mittel, um giftige Stoffe loszuwerden. Säuren oder Laugen können dabei die Speiseröhre verletzen. Hier ist es sinnvoller, das Gift durch das Trinken von reichlich Wasser oder Tee zu verdünnen. Bei Putz- oder Spülmittel ist Erbrechen ebenfalls tabu, da sich durch die Bewegung des Magens Schaum bildet, der eingeatmet zum Ersticken führen kann.

Umso wichtiger ist es, dass Eltern herausfinden, was der Sprössling verschluckt hat. Unterstützung bekommen Eltern auch vom Bundesinstitut für Risikobewertung. Dessen kostenlose Smartphone-App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ klärt über Gefahren auf und stellt im Notfall eine Verbindung zum Giftnotruf her. Zudem erfahren Eltern, wie sich Unfälle vermeiden lassen. Dazu gehört vor allem die richtige Lagerung giftiger Substanzen. „Arzneimittel gehören idealerweise in einen abschließbaren Medizinschrank und auch Haushaltsreiniger sollten für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden“, rät Lachmann. Außerdem sollten sich Eltern darüber informieren, welche Pflanzen giftig sind und diese aus Haus und Garten entfernen. Dennoch ist es wichtig, dem Nachwuchs zu erklären, warum Pflanzen, Medikamente und Co. gefährlich sein können.

Juristische Beratung BGH-Urteil: Anwälte dürfen kostenlose Erstberatung anbieten Wer sein Recht durchsetzen möchte, benötigt mitunter juristische Beratung. Doch viele Verbraucher scheuen die Kosten eines Anwalts. Einige Kanzleien bieten deshalb schon seit längerem eine kostenlose Erstberatung an, um die Erfolgsaussicht einzuschätzen. Diese Praxis wurde nun durch ein aktuelles BGH-Urteil bestätigt (Az. AnwZ 42/16). Der gemeinnützige Verbraucher-Ratgeber Finanztip zeigt, wie Verbraucher bei rechtlichen Fragen schnell kostenlos Hilfe finden können. Rund 165.000 Rechtsanwälte arbeiten laut Bundesanwaltskammer in Deutschland. Viele Anwälte verlangen bereits für die juristische Erstberatung eine Vergütung, die bei Privatpersonen maximal 190 Euro betragen darf. Doch insbesondere Kanzleien, die sich auf Massenfälle spezialisiert haben, bieten seit langem eine kostenlose Erstberatung an. Diese Praxis hat der Bundesgerichtshof nun bestätigt. „Das aktuelle Urteil ist eine gute Nachricht für alle Verbraucher“, sagt Dr. Britta Beate Schön, Rechtsexpertin bei Finanztip. „Denn Verbraucher können durch das kostenlose Erstgespräch ihre Erfolgschancen besser abschätzen und sich vom Anwalt überzeugen, bevor sie das Mandat erteilen.“

Verträge kostenlos überprüft“, erklärt Schön. Weitere spezialisierte Kanzleien, die für das Erstgespräch kein Honorar verlangen, gibt es beispielsweise rund um den Diesel-Abgasskandal, zum Thema Filesharing und bei Fluggastrechten.

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Spezialisierte Anwälte beraten kostenlos Eine kostenlose Erstberatung bieten vor allem Kanzleien an, die einen bestimmten Themenfokus haben. Finanztip empfiehlt beispielsweise einige Anwälte, die Mandanten bei fehlerhaften Widerrufsbelehrungen in Baufinanzierungen oder beim Widerspruch von Lebens- und Rentenversicherungen vertreten. „Neben der juristischen Erfahrung bewerten wir es als positiv, wenn die Kanzlei

Aber auch in der Breite der Themen können Verbraucher einen kostenlosen Rat bekommen: Wer eine rechtliche Frage hat, kann sich an ein Anwaltsvermittlungsportal wenden. Darüber hinaus bieten einige Anwälte als zusätzlichen Service eine unentgeltliche Rechtsberatung an. Beispiele hierfür sind rechtsanwalt.net und unentgeltliche-rechtsauskunft.de. Bei rechtsanwalt.de kann die Frage online gestellt werden, die Auskunft erfolgt dann telefonisch. Über unentgeltliche-rechtsauskunft.de können Verbraucher ein 15-minütiges Gespräch bei einem Rechtsanwalt buchen, welches jedoch dann in den Räumen der jeweiligen Kanzlei stattfindet. „Für die Anwälte ist das natürlich eine Art Werbung, aber Verbraucher, die eine klar umrissene Rechtsfrage haben, können so kostenlos einen rechtlichen Rat bekommen“, sagt Schön.


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Von Luther lernen Kuriose Therapie von Nierensteinen

 Als Martin Luther so sehr unter Nierensteinen litt, dass er glaubte, sterben zu müssen, rettete ihn sein Trotz und ein rumpelnder Reisewagen. Heutzutage haben Forscher einen kuriosen Behandlungsansatz für Steinleiden untersucht, der ähnlich funktionieren könnte, wie die Fahrt mit dem wackelnden Wagen: Achterbahn fahren. Das Reformationsjubiläum steuert seinem Höhepunkt am 31. Oktober 2017 zu, dem Tag, an dem sich der Anschlag der 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg zum 500. Mal jährt. Viel ist in diesem Jahr über Luther geschrieben worden, ein Aspekt stand dabei weniger im Fokus: seine Gesundheit. Fast zeit seines Lebens war er krank. Berichtet werden unter anderem Magenbeschwerden, heftige Verstopfungen und Hämorrhoiden, Herzschmerzen und Gicht. Als Luther 1537 in dem thüringischen Städtchen Schmalkalden weilte, in dem das Verteidigungsbündnis protestantischer Fürsten und Städte, der Schmalkaldische Bund, gegen die Religionspolitik des Kaisers tagte, litte er aufgrund einer Nierenkolik unter so schrecklichen Schmerzen, dass er sich dem Tod nahe glaubte. Tagelang staute sich sein Harn und keiner der anwesenden fürstlichen Leibärzte konnte ihm helfen. Doch im Angesicht seines Feindes, des päpstlichen Abge-

Foto: Henry Czauderna / Fotolia sandten, wollte er nicht sterben. Also ließ er sich auf einen Wagen hieven und rumpelte gen Heimat. Die holprige Fahrt in dem ungefederten Wagen war eine Tortur. Doch genau das sollte ihn am Ende von seiner Pein erlösen, denn es ist überliefert, dass sich aufgrund des unsanften Geruckels der Nierenstein löste und abging. Die Schmerzen ließen nach – Luther überlebte. Die „Therapie“ muss eine unglaubliche Erlösung gewesen sein: Nierenkoliken sind aufgrund ihrer starken, manchmal als unerträglich empfundenen Schmerzen gefürchtet. Hervorgerufen werden sie von Harnsteinen, Ablagerungen, die sich in der Niere aus Kristallen bilden. Ruhende Steine in der Niere bleiben häufig unentdeckt – problematisch wird es, wenn die Nierensteine in den

Harnleiter gelangen und dort stecken bleiben: Sie behindern den Harnabfluss und lösen kolikartige Schmerzen aus. Letztlich können die Steine zu Nierenschädigungen bis hin zum Tod führen. Laut „Internisten im Netz“ werden etwa vier von fünf Nierensteinen von allein mit dem Urin ausgeschieden. In leichteren, gut kontrollierbaren Fällen ist deshalb eine Behandlung ohne aktive Entfernung des Steins erfolgreich. Selbst nach einer Nierenkolik kann der Arzt mit verschiedenen Methoden versuchen, den spontanen Steinabgang zu unterstützen. Dazu gehören Maßnahmen wie eine intensive Schmerzbekämpfung, lokale Wärme (Wärmeflaschen) und vermehrtes Trinken. Zudem kann mechanisch Einfluss genommen werden. Um den

Deutsche sind „steinreich“ In den vergangenen Jahren hat die Häufigkeit der Harnsteinerkrankung in den westlich geprägten Industrienationen deutlich zugenommen. In Deutschland hat sich die Häufigkeit von Neuerkrankungen seit Mitte der 1980er-Jahre verdreifacht. Die Gründe sehen Experten in veränderten Lebensumständen und modernen Ernährungsgewohnheiten. Übergewicht, Bewegungsmangel, Diabetes sowie fortgeschrittenes Lebensalter begünstigen die Kristallablagerungen in den Harnwegen. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf, wobei Männer im Verhältnis von 7:5 häufiger betroffen sind als Frauen. Drohen Komplikationen, können Nierensteine heutzutage mit Hilfe von Stoßwellen oder minimalinvasiven laparoskopischen Techniken zertrümmert und entfernt werden.

Stein „zurecht zu rücken“ und das Ausscheiden zu erleichtern, hilft manchmal körperliche Bewegung wie Treppensteigen und Hüpfen. Luther konnte das nicht mehr, dafür war er zu krank. Ihm halfen die Erschütterungen des Reisewagens. Könnte Ähnliches nicht auch Patienten heutzutage helfen? Vielleicht. Immerhin haben amerikanische Forscher bereits nachgeforscht, ob Achterbahn fahren den Abgang von Nierensteinen fördert. Das mag zunächst verrückt klingen, hat aber offenbar bereits einigen Patienten geholfen. Berichte darüber hatten die Wissenschaftler auf die Idee gebracht, die Auswirkung des Achterbahnfahrens experimentell zu untersuchen. Sie bauten ein anatomisch korrektes Modell einer Niere, befüllten es mit Flüssigkeit, positionierten kleinere Nierensteine darin, verstauten das Modell in einem Rucksack und machten sich auf in einen Vergnügungspark. Nach insgesamt zwanzig Fahrten in der Achterbahn kamen sie zu dem Schluss: Unabhängig von Größe und Position des Steins scheint eine rasante Fahrt den Steinabgang tatsächlich beschleunigen zu können. Manchen Patienten mit kleinen Nierensteinen könnten Fahrten in Achterbahnen möglicherweise helfen, so die Forscher. Außerdem sei diese Methode kostengünstig und relativ sanft. Wer sich allerdings davor scheut, in einer Bergund Talbahn in die Tiefe zu rasen, der kann es machen wie Luther, denn vielleicht hilft auch ein Ausflug mit einer Kutsche oder einem Bollerwagen über Stock und Stein. Übrigens: Das thüringische Städtchen Schmalkalden, in dem das Bündnis gegen den Kaiser und damit gegen die alte Welt geschmiedet wurde, ist absolut eine Reise wert. Mitten in der schönen Altstadt liegt das Haus, in dem Luther während der Beratungen wohnte. Das Zimmer, in dem der Reformator sowohl mit dem Tod als auch – innerlich – mit dem päpstlichen Gesandten gerungen hat, kann besichtigt werden.


Gazette Steglitz  |  September 2017  |  15

Schloßsee rekonstruiert Neue alte Wasserfläche im Landschaftspark Glienicke Ebenfalls bereits historisch war eine Ausstattung mit Findlingen an den Ufern des Schloßsees.

Verlandet nach dem Ersten Weltkrieg

Der erneut angelegte Schloßsee fügt sich mit seiner Insel und dem geschwungenen Ufer perfekt in den Park ein. Der historische Schloßsee ist zurück! Ein wichtiges Gestaltungselement des Landschaftsparks Klein-Glienicke ist wieder erlebbar: Im Zuge der geförderten touristischen Geländeerschließung konnte der historische Schloßsee wieder hergestellt werden. Dieses eigentlich künstlich geschaffene Gewässer wurde ab 1838 in zwei

Bauphasen ausgehoben. Dabei entstand eine große, durch ihre unregelmäßige Form natürlich wirkende Wasserfläche mit vielfältigen Blicken sowohl vom Wiesengrund aus als auch von der Vorfahrt und vom Gartenhof des Schlosses. Der Teich wurde ursprünglich mit Havel-Wasser über eine künstliche Quelle gespeist.

Nach dem Ersten Weltkrieg fiel der Schloßsee mit einer allgemeinen Vernachlässigung der Parkpflege trocken. Glücklicherweise war das Gewässer in seiner endgültigen Ausdehnung gut in verschiedenen historischen Karten dokumentiert, beispielsweise im sogenannten Kraatz-Plan von 1862. Nach dem Abgleich der Geländemodellierung mit den historischen Plänen zeigte sich, dass die Gestaltung noch erhalten war. Daraufhin konnte nach ausgiebiger archäologischer Dokumentation die Wiederherstellung erfolgen. Gegenüber der historischen Bautechnik mit einer Dichtung durch dünne Tonschlämme wurde nun als Dichtung eine dauerhafte

Schicht aus wasserundurchlässigem Natur-Ton neu eingebaut. Dabei wurde auf eine genaue Erhaltung der Uferverläufe und der Geländehöhe sowie den Verbleib der historischen Findlingslagen geachtet.

Erneut Besucherattraktion Seit Anfang 2017 ist der Schloßsee wieder gefüllt, nun jedoch mit sauberem Brunnenwasser. Nachdem sich im Laufe des Jahres auch die gepflanzte Ufervegetation schon gut entwickelt hat, begeistert der See nun die Parkbesucher aus nah und fern. Bezirksstadträtin Maren Schellenberg freut sich, dass die Sanierung des Landschaftsparks Glienicke nach den bereits erfolgten umfangreichen Erneuerungen der Wege, mit der Wiederherstellung des Schloßsees ein weiteres bedeutendes Stück zum Erhalt des Weltkulturerbes Glienicke vorangekommen ist.

Bibliotheken mit neuem digitalen Filmangebot Die Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) bieten ab sofort mit dem neuen Portal „Film­ friend“ das erste Video-On-­ Demand-Filmportal speziell für Bibliotheken. „Filmfriend“ wurde gemeinsam vom Projekt „Digitale Welten“ des VÖBB und der filmwerte GmbH (Babelsberg) entwickelt. Das Portal bietet ein attraktives Filmangebot mit über 500 Spielfilmen, Dokumentationen, Serien und Kinderfilmen mit einfacher Handhabung und einem mo-

dernen, werbefreien Design. Es vereint die rechtliche (Daten-) Sicherheit einer anonymen Registrierung über die VÖBB-Ausweisnummer mit dem Komfort kommerzieller Streaming-Anbieter. Die Berliner Öffentlichen Bibliotheken reagieren damit auf die sich verändernden Konsumgewohnheiten im Filmbereich und nehmen mit diesem Angebot, das laufend erweitert wird, eine Pionierrolle in der Bibliothekslandschaft ein. Bibliotheksnutzende können sich

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über ihre Nutzernummer anmelden und aus dem Angebot auswählen, das über alle gängigen Browser sowohl auf stationären Rechnern, als auch über mobile Endgeräte gestreamt werden kann. Dabei wird das Alter der Nutzer überprüft. Der Zugriff erfolgt als unbegrenzter Parallelzugriff, es treten keine Wartezeiten auf. Unterstützt werden PC, Mac, Google Chromecast, Apple TV und Android-Mobilgeräte. Eine App für iOS ist mittelfristig geplant.

Anders als bei kommerziellen Anbietern ist die Anmeldung anonymisiert, nutzerbezogene Daten werden nicht erfasst. Die Nutzung von „Filmfriend“ ist im Entgelt für den Bibliotheksausweis des VÖBB (derzeit 10 Euro pro Jahr) bereits enthalten. Neu ist auch das Angebot „Duden Basiswissen Schule“ (über www.munzinger.de, frei zugänglich mit Bibliotheksausweis). Zu finden sind diese Angebote bei www.voebb.de/digitale-­ angebote.

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Gazette Steglitz ·  September Nr. 9/2017 ·  37. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

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Oktober Nr. 10/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss 18.09.2017 Erscheinung 05.10.2017


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Gazette Steglitz Nr. 9/2017  

September-Ausgabe der Gazette Steglitz für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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