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August 2017

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Gazette Steglitz  |  August 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, für viele von uns sind die schönen Sommerurlaubstage schon vorbei, andere haben sie noch vor sich, einige verreisen, andere bleiben in Berlin. Aber auch für all diejenigen, die den August in Steglitz-Zehlendorf verbringen, bietet der Bezirk viel Interessantes für Jung und Alt – hier eine kleine Auswahl von mir: Vielleicht blättern Sie mal im 13. Sommerprogramm unserer Victor-GollanCerstin Richtercz-VolkshochKotowski schule, wo auch noch im August Anmeldungen für zahlreiche Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen möglich sind, wie zum Beispiel für Kurse wie „Aquarellmalerei im Botanischen Garten“, „Lauf Basics“ an der Krummen Lanke, „Das buchstabierte Berlin – ein Schreibspaziergang durch die Hauptstadt“, „Schauspielgrundlagen“ oder „Stehpaddeln“. Weitere vielfältige Angebote bietet der Veranstaltungskalender für Frauen für das 2. Halbjahr 2017! Dort finden Interessierte Vorträge, Seminare, Kurse, Fortund Weiterbildungen, Informationsveranstaltungen, Angebote zur Freizeitgestaltung und diverse andere Veranstaltungen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Empfehlenswert ist auch ein Blick in das Programm für Seniorinnen und Senioren „Bei uns in Steglitz-Zehlendorf“, wo neben Informations- und Beratungsangeboten traditionell auch vielfältige kulturelle Veranstaltungen aufgeführt sind, wie z. B. das Som-

merfest im Hertha-Müller-Haus an der Argentinischen Allee am 17. August oder das im Kommunikationszentrum am Ostpreußendamm 52 am 22. August sowie der musikalische Nachmittag mit dem Vokalquartett Schall und Rauch am 4. August in der Freizeitstätte Süd am Teltower Damm 226. Natürlich haben auch die Bibliotheken in Steglitz-Zehlendorf attraktive Angebote für Klein und Groß auf die Beine gestellt. Alle drei (Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Gottfried-Benn-Bibliothek, Stadtteilbibliothek Lankwitz) laden zum Beispiel wieder zum beliebten Sommerleseclub (SLC) 2017 – in der Zeit vom 13.7. bis zum 8.9.2017 – ein. Teilnehmen an dieser kostenlosen Aktion können Leseratten zwischen 9 und 16  Jahren. Für sie haben die Bibliothekarinnen und Bibliothekare die besten Neuerscheinungen ausgewählt: mehr als 500 Bücher warten darauf, gelesen und im Leselogbuch bewertet zu werden. Und wer es schafft, in den Sommerferien drei oder mehr Bücher zu lesen und ins Leselogbuch eintragen zu lassen, ist bei der großen SLC-Party am 28.9.2017 in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek dabei – mit magischer Zaubershow und großer Verlosung. Zudem ermöglicht das Teilnahmezertifikat die Eintragung des SLC im Schulzeugnis. Hinweisen möchte ich abschließend auf einen ganz neuen Flyer: „natürlich Kultur. Berlins Grüner Museumsbezirk“, den das Kulturamt zusammen mit einem Netzwerk gemeinsam herausgebracht hat, und der ab sofort in allen be-

teiligten Einrichtungen ausliegt. Denn in unserem Bezirk befinden sich ja herausragende Museen und Ausstellungshäuser, die in eine attraktive Natur- und Kulturlandschaft eingebettet sind. Hier finden sich unterschiedlichste Institutionen, die von alter bis moderner Kunst, von Natur- bis Kulturgeschichte alles zeigen. Die Einrichtungen sind offene, lebendige Museen und Ausstellungshäuser, die einer gemeinsamen Idee verpflichtet sind: der Erholung zwischen Kultur und Natur. Und im Netzwerk „Kultur im Grünen“ haben sich die folgenden in Steglitz-Zehlendorf befindlichen Ausstellungshäuser zusammengeschlossen mit dem Ziel, gesamtstädtisch und überregional mehr Aufmerksamkeit für die Ausstellunghäuser „jenseits von Mitte“ zu erreichen: AlliiertenMuseum, Botanischer Garten mit Botanischem Museum, Freilandmuseum Domäne Dahlem, Haus am Waldsee, Kunsthaus Dahlem, Liebermann-Villa, Museum Europäischer Kulturen, Museumsdorf Düppel, Schloss Glienicke und Schwartzsche Villa. Und weil wir gerade bei der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße 55, sind, lege ich Ihnen an dieser Stelle auch den beliebten Kulturkalender für den Monat August ans Herz. Lesungen, Autorenforen, Konzerte und viele weitere interessante kulturelle Veranstaltungen sind hier beschrieben und aufgelistet. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch des Zimmertheaters am 20. August, um 16 Uhr, zu „Kalif Storch“ nach Wilhelm Hauff, einem Erzähltheaterstück des Theaters Logo für Kinder ab 4 Jahre.

Oder mit einem Besuch in der dortigen Galerie, wo noch bis zum 3. September die interessante Ausstellung „Stramm stehen in Lichterfelde“ – Kadetten, Schüler, Hitlers Leibstandarte, Rote Armee, US-Army – Geschichten aus der Finckensteinallee 63 präsentiert wird (Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10 bis18 Uhr). Einst wurden die Gebäude für die Preußische Hauptkadettenanstalt gebaut, nach 1920 als Staatliche Bildungsanstalt während der Weimarer Republik genutzt, 1933 zog die Polizeigruppe z.b.V. Wecke ein, dann die Leibstandarte SS „Adolf Hitler“, die Rote Armee war im Frühjahr 1945 da und dann die US Army, heutige zivile Nutzung vom Bundesarchiv. Und natürlich macht die Schwartzsche Villa auch mit bei der Langen Nacht der Museen am 19.8.2017. An diesem Tag öffnen über 100 Berliner Museen und Ausstellungsorte – auch in Steglitz-Zehlendorf- ihre Türen und geben Interessierten von 18 bis 2 Uhr nachts Gelegenheit, Sammlungen, Projekte, Installationen u.v.a.m. in Augenschein zu nehmen. Lassen Sie mich doch wissen, wie Ihnen die eine oder andere Veranstaltung gefallen hat und besuchen Sie mich zu einem persönlichen Gespräch in meiner nächsten Bürgersprechstunde: am 5.  September 2017 von 16 bis 18 Uhr, im Rathaus Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin. Ihre Cerstin Richter-Kotowski Bezirksbürgermeisterin

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Vom Wasser- zum Wetterturm Wetter-Beobachtungen auf dem Steglitzer Fichtenberg Als Krone des rund 70 Meter hohen Fichtenberges in Steglitz reckt sich ein imposanter Turm aus rotem Klinker und Rackwitzer Sandstein mit seinen 40,3 Metern Höhe gen Himmel. Der 1883 erbaute Wasserturm hielt unter mächtiger Kuppel bis zum Jahr 1920 im Reservoir hinter 3,80 Meter dicken Mauern um die 2000 Kubikmeter Liter frisch gepumptes Wasser für die junge Landgemeinde in südwestlicher Hügellage bereit. Heute sitzen Meteorologen mit bester Aussicht auf das Wetter im 1982 entkernten und mit Büros und Fahrstuhl barrierefrei zugänglichen Turm, der seine äußere gewaltige Erscheinung dank Denkmalschutz behalten durfte. Im Wetterturm der Freien Universität Berlin werden rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke und –Richtung aufgezeichnet, werden

Der Wasserturm in der Deutschen Bauzeitung vom 9. April 1887 und heutige Wetterturm auf dem Fichtenberg. Vorhersagekarten analysiert, Hoch- und Tiefdruckgebiete getauft und wird ihre spannende Le-

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tät Berlin auch ihr Kooperationspartner, der gemeinnützige Verein „Berliner Wetterkarte“ (BWK).

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Gazette Steglitz  |  August 2017  |  5

Jürgen Heise, ein Mitbegründer des Vereins „Berliner Wetterkarte“, zählt zu den engagierten Zeitungsmachern im Turm.

Verein und Dokumentation „Berliner Wetterkarte“ Vorstand und dessen Vorsitzende, die Diplom-Meteorologin Petra Gebauer, sieben äußerst aktive Vereinsmitglieder sowie Studierende und Praktikanten arbeiten mit an der montags bis freitags inklusiv Wochenendwetter erscheinenden achtseitigen Zeitung „Berliner Wetterkarte“, die aktuelle Wetterdaten Berlins, Deutschlands und der Welt darin dokumentiert und – unterstützt von Deutschem Wetterdienst (DWD) und der FU Berlin – veröffentlicht. Interessierte Privatpersonen, Büros, Versicherungen, Schulen und Universitäten erhalten die bunte Mischung aus aktueller Mittagskarte, Hochs und Tiefs, Satellitenfoto, Vorhersagen und Umweltdaten sowie aktuellen Wetterkarten zum Abonnentenpreis von monatlich 13 Euro zugesandt. Und auch Online kann die tägliche „Berliner Wetterkarte“, die weltweit erfasste Daten enthält, studiert werden. Als die regelmäßige Erstellung der 1952 von Prof. Richard

Scherhag begründeten Berliner Wetterkarte für das Institut für Meteorologie der FU Berlin im Jahr 1998 logistisch nur noch schwer aufrechtzuerhalten wurde, konstituierte sich der Verein und übernahm von nun an diese Aufgabe; mit dem Zweck der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie zur Förderung von Erziehung, Bildung und Studentenhilfe. So begleitet der Verein BWK u. a. Lehrerfortbildungen, Wetterworkshops und Veranstaltungen.

Morten, Student der Meteorologie und Wetterbeobachter aus Leidenschaft. Er erzählt von den unterschiedlichen Wolkenkonfigurationen, die – im Code verschlüsselt – weltweit lesbar werden, und weshalb Gewitter so schwer zeitlich vorhersehbar sind. Die Wetterbeobachtungen aus der Dahlemer Station als einer der ältesten in Berlin mit durchgehen-

Wetter verstehen lernen Morten, Studierender der Meteorologie an der FU Berlin, ist als Wetterbeobachter seit zwei Jahren dabei. Er sitzt im sechsten Stock. Die herrliche Aussicht, die man besonders von dem kleinen Austritt vor dem Turmbüro aus über Berlin hat, lenkt den Studenten jedoch kaum von seiner Arbeit am PC ab. Er spricht sich mit anderen Kommilitonen zeitlich ab, so dass rund um die Uhr der Platz besetzt ist. Schon vor Studienanfang, als Praktikant, hatte er hier mitgeholfen.

der Datenreihe gehen stündlich in die Datenvielfalt des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein. Auf dem Gelände hinter dem Turm, der Ansichts-Messwiese, finden die Studierenden für ihre Beobachtungsübungen Wetterhütte,

Wetterwarte, Erdbodenmessfeld und Niederschlagswächter, daneben die Wetterwarte, die u. a. zur Windregistrierung genutzt wird. Dass die empfindlichen Messgeräte genauestens vom Menschen überwacht werden müssen, um Fehlmessungen zu verhindern, ist hier schon so manchem Studenten klar geworden: Etwa, wenn der Temperaturfühler für die Bodentemperatur eingeschneit oder das Regensammelbecken von Blättern verstopft war. Schulklassen nutzen an Projekttagen gerne im Wetterturm die Schüler-Uni im „EarthLab“, in dem Meteorologie zum Anfassen verständlich präsentiert wird. Aus der Zusammenarbeit vom Institut der Meteorologie FU Berlin, BWK und Schülern des Biesdorfer Otto-Nagel-Gymnasiums entstand so im Jahr 2009 auch das Begleitheft zur Wetterturmführung, das anschaulich für Klein und Groß Einblick in die Meteorologie bietet. Ebenso interessant und für 19.- Euro im Turm zu erwerben ist die vom BWK mit Unterstützung der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft

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6  |  Gazette Steglitz  |  August 2017 (DMG) herausgegebene „Berliner Klimafibel“, die 100 Jahre Wetteraufzeichnungen birgt.

Ein Hoch namens Yasmine Die Aufgaben des BWK-Vereins und der Studenten im Wetterturm sind vielfältig und bereiten sie umfassend auf ihre spätere Berufspraxis vor: Da gilt es Hoch- und Tiefdruckgebiete auf ihre Namen zu taufen und ihre Lebensgeschichte zu schreiben. Darin erfährt man dann ausgiebig, wann das Hoch „Yasmine“ vor der Südwestküste Grönlands geboren wurde, erstmals Europa bereiste, und dass es sich nach immerhin 15 Tagen Lebensdauer an der norwegischen Küste auflöste. „Die Studenten lernen durch das Verfassen dieser Beschreibungen, genau hinzusehen und Wetterdaten zu analysieren“, lobt Petra Gebauer den Lehrwert derartiger Aufgaben. Die Möglichkeit, Taufpate für Hoch oder Tief zu werden und ihm seinen Namen zu geben, besteht seit zehn Jahren. Der Verkauf dieser Wetterpatenschaften trägt finanziell mit dazu bei, dass die Studenten einen kleinen Obolus für ihr freiwilliges Engagement erhalten

Diplom-Meteorologin und BWK-Vereinsvorsitzende Petra Gebauer bei der Temperaturkontrolle auf der Messwiese. können und hilft, wenigstens einen Teil der anfallenden Kosten zu decken. Der Taufpate erhält dafür Urkunde und Lebensgeschichte des Hochs oder Tiefs seines Namens. „Er kann dann wählen, ob er sich von den Medien gegebenenfalls befragen lassen möchte oder nicht“, erzählt Petra Gebauer. – Denn das kann anstrengend für den Paten wer-

den, sollte „sein“ Tief einen Jahrhundertsturm im Gepäck haben oder „ihr“ Hoch Rekordtemperaturen bescheren. Ursprünglich stammt die Patenschafts-Idee aus den USA, wo seit den 40er-Jahren Taifune und Hurrikans Namen erhielten. Bis in die 80er-Jahre waren nur Tiefs weiblich, doch auch sie konnten sich im Laufe der Jahre eman-

zipieren. Zu jedem Jahreswechsel wird nun für das kommende Jahr festgelegt, welches Geschlecht die Hochs und Tiefs haben werden. So sind in diesem Jahr die Hochs weiblich. Zur Anzahl der jährlich durchziehenden Hochs und Tiefs bietet die Meteorologin eine Denkaufgabe: Tiefs durchlaufen jährlich im Durchschnitt mit ihren Namen fünf- bis sechsmal das Alphabet, Hochs nur zweimal. Wer eine historische Wetterkarte von einem besonderen Tag sucht, für den ist der Verein ebenfalls der richtige Ansprechpartner, bei dem er sie erwerben kann. Petra Gebauer vom BWK wünscht sich für die Zukunft viel Sonne über dem Wetterturm: Dass die Arbeit dort gemeinsam mit dem Meteorologen-Nachwuchs und für dessen Zukunft erfolgreich in Kooperation mit FU Berlin, DWD und allen anderen Unterstützern weitergeführt werden kann – bei ausreichend Personal und finanziellen Mitteln. Weitere Informationen und Spendenkonto des BWK e. V. unter www.berliner-wetterkarte.de  Jacqueline Lorenz

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Gazette Steglitz  |  August 2017  |  7

Ferien in Berlin Mit dem neuen Super-Ferien-Pass 2017/18 kommt keine Langeweile auf Der neue Super-Ferien-Pass bietet hunderte von Ideen und Tipps für aufregende und abwechslungsreiche Ferien in Berlin. Insgesamt rund 370 Preisvorteile und Verlosungen aus den Bereichen Sport, Freizeit, Kultur und Sehenswürdigkeiten sind in dem Taschenbuch vereint. Mit dem Beginn der Sommerferien ist der neue Pass für die kommenden 100 Ferientage gültig. Denn er gilt nicht nur in den Sommerferien 2017, sondern in allen folgenden Ferien einschließlich der Osterferien 2018. Der Pass gilt für Berliner Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre. Um auf die unterschiedlichen Wünsche und Interessen von Kindern und Jugendlichen einzugehen, ist der Pass in einen Kinderteil bis elf Jahre und ei-

nen Jugendteil von 12 bis einschließlich 18 Jahren unterteilt. Komplettiert wird das Gesamtangebot durch altersunabhängige Preisvorteile im Mittelteil. Im Mittelteil befindet sich auch die Badekarte, die an allen Ferientagen kostenloses Baden in den Bädern der Berliner Bä-

„Meine Flucht aus Syrien“ In vielen Teilen der Welt werden Menschen Opfer von Krieg, Gewalt, politisch und religiös motivierter Verfolgung, Diskriminierung und bitterer Not. Mehr Menschen als jemals zuvor mussten ihre Heimat verlassen und sind auf der Flucht. Im Herbst des Jahres 2015 machte sich Maher Waked, mittlerweile Mitarbeiter in der Kontakt- und Beratungsstelle der Reha-Steglitz, auf den Weg nach Europa. Er verließ das kriegs- und krisengeschüttel-

te Syrien und damit seine Heimatstadt Damaskus und seine Familie. In Wort und Bild schildert Maher in einem Vortrag mit Fotos seine Geschichte, seine Heimat und seine Erlebnisse auf der Flucht sowie über seine ersten Erfahrungen in Deutschland. Vortrag am 17. August 2017 von 18 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle der Reha-Steglitz gGmbH, Bergstraße 1, 12169 Berlin (Eingang Ecke Heesestr.)

Haus am Waldsee jetzt im Bikini Berlin In der Zeit vom 20. Juli 2017 bis 15. Juni 2018 wird das Haus am Waldsee in der Argentinischen Allee in Zehlendorf saniert und erweitert. Während dieser Zeit lädt es auf der Dachterrasse des Bikini Berlin am Zoologischen Garten zu Schaufensterausstellungen, Künstlertalks und Buchvorstellungen ein und bietet Kataloge, Bücher sowie kleine Kunstgegenstände an. Den Anfang macht die Musikerin und Künstlerin Christiane Seiffert, die

bis zum 9. September Fotografien im Postkartenformat vorstellt. Seit über 30 Jahren sammelt die Berlinerin Bildpostkarten, in die sie sich mit Haut und Haaren, also mit Körper und Sinnen, hineinversetzt. In ausdrucksstarken Posen stellt sie Architektur, Pflanzen und Gemälde nach. Dabei kommen Kleiderstoffe, Spielzeug und andere im Haushalt greifbare Materialien hilfreich zum Einsatz. Der Eintritt ist frei.

der-Betriebe ermöglicht. Darüber hinaus können die Kinder und Jugendlichen von weiteren 180 Preisvorteilen aus den Bereichen Sport, Spiel, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Kreatives profitieren und 20 %, 30 %, 50 % und mehr sparen. Zusätzlich werden bei insgesamt sieben Verlosungsaktionen zahlreiche Plätze und Freikarten zu rund 190 Ausflügen, Tagesfahrten, Workshops sowie Sport- und Kulturevents verlost. Auch in diesem Jahr kostet der Super-Ferien-Pass wieder 9 Euro. Für Familien mit geringem Einkommen ist eine Erstattung des Preises über das Bildungs- und Teilhabepaket möglich.

Auf der Webseite vom JugendKulturService können sich Interessierte einen genauen Überblick über die Preisvorteile und Verlosungen verschaffen. Dort werden Musterseiten in Form von PDF-Dateien zum Download angeboten. Seit dem 26. Juni gibt es den Super-Ferien-Pass in allen Berliner REWE-Märkten. Weitere Verkaufsstellen sind u. a. die Bäder der Berliner Bäder-Betriebe, viele Berliner Bürgerämter, Karstadt sports, das FEZ und ausgewählte Kinder- und Jugendtheater. Auch über den Online-Shop sowie direkt im Büro des JugendKulturService (Kreuzberg) ist der Pass erhältlich. Erstmals ist in diesem Jahr der „Berliner Sommerferienkalender“ online. Unter www.­ sommerferienkalender-berlin.de sind rund 120 Aktionen und Projekte weiterer Akteure der Kinderund Jugendarbeit aufgelistet.

Spätsprechstunde des Ordnungsamts entfällt Die bisher donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr durchgeführte Spätsprechstunde der Zentralen Anlauf- und Beratungsstelle des Ordnungsamtes muss ab sofort bis auf unbestimmte Zeit ausfallen. Ersatzweise wird in dieser Zeit donnerstags eine zusätzliche Vormittagssprechstunde von 9 bis 13 Uhr angeboten. Antragsformulare für Bewohnerparkausweise stehen im Internet unter https://service.berlin. de/dienstleistung/121721/ zum Download bereit. Die ausgefüllten Antragsformulare können als Emailanhang an ordnungsamt@ ba-sz.berlin.de oder per Post an Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin, Ordnungsamt, 14160 Ber-

lin, übersandt werden. Zahlreiche Gewerbeangelegenheiten können im Internet unter www.berlin.de/ ea/beantragen/ erledigt werden. Aufgrund von Baumaßnahmen im Dienstgebäude des Ordnungsamtes stehen zur Zeit nur Bürocontainer für die Durchführung der Sprechstunden zur Verfügung. Wegen der Witterungslage heizen sich die Bürocontainer so stark auf, dass regelmäßig nachmittags in ihnen nicht mehr gearbeitet werden kann. Wegen Verzögerungen im Bauablauf ist derzeit unklar, ab wann für die Sprechstunde wieder Räume im Dienstgebäude genutzt werden können und die Spät­ sprechstunde wieder angeboten werden kann.

Ferienangebote Für Kinder- und Jugendliche, die in den Sommerferien in Berlin bleiben, bieten die Ferienprogramme der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in Steglitz-Zehlendorf viele Akti-

onen von Basketball, Stehpaddeln, Klettern, Theaterspielen bis hin zum Zoobesuch u.v.m. Alle Ferienangebote sind auf der Webseite schulferiensz.de veröffentlicht.


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Diakonie-Haltestelle Lankwitz Unterwegs für mehr Lebensqualität und Wohlbefinden Rund 1,6 Menschen in Deutschland leben mit Demenz, einer Kombination von Symptomen zunehmenden Abbaus kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten. Verschiedenste Ursachen können dafür verantwortlich sein. In ihrem gewohnten Lebensraum sind sie je nach Schweregrad der Erkrankung auf Betreuung und Unterstützung angewiesen, die häufig von den Angehörigen kommt. Mit der Erkrankung schwindet oft auch die Lebensqualität. Rückzug aus der Gesellschaft und Isolation erfahren dann nicht nur die Erkrankten selbst, sonder auch die begleitenden Angehörigen. Dass dies nicht mehr zwangsläufig so sein muss, ist der Diakonie-Initiative zu verdanken, die 2004 Projekte für Menschen mit Demenz auf den Weg brachte. Doch auch die Betroffenen selbst – Erkrankte wie Angehörige – sind gefordert: Sie müssen den Mut aufbringen, sich zu öffnen und die angebotene Unterstützung anzunehmen.

Es gibt Hilfe Ein Projektträger ist der Diakonieverein Lankwitz e. V. in der Kaiser-Wilhelm-Straße 75-79. Er bietet mit der von Pflegekassen und Senat anerkannten „Diakonie-Haltestelle Lankwitz“ stundenweise Betreuung in Lankwitz für zu Hause lebende Menschen mit Demenz und damit eine Perspektive hin zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden. Die Beratung und Begleitung ist kostenfrei, sie beinhaltet die Hilfe bei Antragsstellung oder Vermittlung alltagserleichternder Leistungen. Für die Betreuung wird ein Leistungsentgelt erhoben. Da Personen, die nach § 45a SGB XI „einen erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung“ haben, monatlich bis zu 125 Euro von der Pflegekasse erstattet bekommen, können sie daraus die Betreuungsstunden zahlen. Die ihnen entstehenden Kosten dafür sind gering und liegen bei etwa 10 Euro pro Stunde. Vor sieben Jahren baute Sozialarbeiterin und Gerontotherapeutin

Projektleiterin und –Koordinatorin Gisela Müller. Gisela Müller als Projektleiterin die Besuchsgruppe mit vier ehrenamtlichen Mitarbeitern auf, die inzwischen auf drei männliche und 17 weibliche ehrenamtliche Besuchskräfte zwischen 50 und 70 Jahren angewachsen ist und zu denen seit kurzem auch eine Studentin gehört. Pflicht ist für die Mitarbeiter, die mit Vertrag, Unfall- und Haftpflichtversicherung tätig werden, vorab der Erwerb einer Grundqualifizierung an der Diakonischen Akademie in der Steglitzer Paulsenstraße und ein Fortbildungstag pro Jahr. Die Weiterbildung beinhaltet beispielsweise Themen wie Gedächtnistraining oder den richtige Umgang mit schwierigen Situationen. Monatlich kommt die Gruppe um Gisela Müller zur Supervision und Aussprache zusammen. Dann können Prob-

Gemeinsam für mehr Lebensqualität.

leme gemeinsam besprochen, Lösungen gefunden werden. Die Gruppe besitzt hohe Kontinuität, Mitarbeiterwechsel sind hier selten, nicht zuletzt dank der besonderen Empathie und Professionalität ihrer Leiterin.

…die von der DiakonieHaltestelle Eine Klientin – das Wort Patient wird hier bewusst vermieden – fragte die Leiterin einmal: „Sie sind doch die mit dem Bus?“ Und so ist Gisela Müller bis heute „… die von der Diakonie-Haltestelle“ geblieben. Ihre kreativen und lebendigen Mitarbeiter, die mit im Bus sitzen, machen überall da halt, wo an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen Halt suchen, aber besuchen im Einzelfall auch Menschen anderer Erkrankung mit Pflege-

grad. Sie sind zur Stelle, um Halt zu geben und finden ihn dabei manchmal auch selbst, wie Gisela Müller weiß. Dabei ist das Ziel, dem Menschen seine noch vorhandene Alltagskompetenz zu erhalten und ggf. verschüttet geglaubte Fähigkeiten wiederzuerwecken. Auch geht es darum, die Angehörigen zu entlasten, so dass sie etwas mehr Zeit für sich haben und ihren betreuungsbedürftigen Verwandten oder Ehepartner in professioneller Begleitung wissen. „Wir arbeiten MIT den Klienten, aber nicht FÜR sie“, betont Gisela Müller. Da wird, wenn der Besuchte es wünscht, zusammen mit ihm gekocht, gemeinsam eingekauft oder eine Bluse zusammengelegt – als ein Training gefährdeter, fast verlorengegangener Alltagskompetenzen. Oder es wird ganz nach Wunsch und Interesse vorgelesen, erzählt, Musik gehört oder spazieren gegangen, denn das Wohlbefinden steht im Vordergrund. Vertrauen und Verlässlichkeit sind die wichtigste Voraussetzung, um eine tragfähige Beziehung zwischen Besuchtem und Besucher zustande kommen zu lassen. Dies zu erreichen, geht Gisela Müller mit ihrem Team behutsam Schritt für Schritt vor, wenn sich Interessenten für einen Hausbesuch angemeldet haben: Das erste Mal besucht die Leiterin alleine die Klienten, um sie, deren Lebenssituation und die Angehörigen und Begleitenden kennenzulernen. „Jeder Mensch ist anders, aus der ersten Kontaktaufnahme kann ich ableiten, wer im Team als Besucher geeignet wäre, der noch Besuchskapazitäten frei hat. Ich lerne eventuelle Vorlieben und Hobbys des neuen Klienten kennen und wähle denjenigen Mitarbeiter aus, der meiner Erfahrung nach gut passen könnte.“ Dies ist wichtig, um später ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können, das mit dem nötigen Spielraum zwischen Nähe und Distanz zur Verbesserung der Lebensqualität des Besuchten beiträgt. In einem zweiten Besuch be-


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Gisela Müller und ihr Team.

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gleitet Gisela Müller der ausgewählte Mitarbeiter. Der nimmt nun ersten Kontakt zu seinem zukünftigen Klienten auf, und oft ist das der Beginn einer jahrelangen, beiden Seiten wohltuenden Begleitung. Zum dritten Besuch schließlich erscheint nur der Mitarbeiter. Anschließend befragt Gisela Müller beide Seiten – Besuchten und Besuchenden – über deren Eindrücke und Empfindungen. Die Chemie muss stimmen und ohne Sympathie läuft nichts. Erst dann, wenn beide Seiten harmonieren, wird der

 Besuchsvertrag zwischen ihnen geschlossen. Die Besuchszeiten werden flexibel gewählt, den Bedürfnissen der Erkrankten und ihrer Angehörigen angepasst. – Ein Anspruch, den kein Pflegedienst erfüllen kann. „Wir haben erlebt, dass ein demenzkranke Ehepartner kein Wort mehr sprach und unter unserer Besuchsbetreuung wieder zu sprechen anfing“, erzählt die Koordinatorin, das sei dann der schönste Lohn. Derzeit betreut die Haltestelle 25 Lankwitzer Klienten. Zwischen

Individuelle Beratung rund um den Einbruchschutz Zerschlagenes Glas, durchwühlte Schränke, verschwundene Wertgegenstände – der Albtraum Einbruch trifft Privatleute und Firmen gleichermaßen. Um die eigenen vier Wände oder Geschäftsräume wirksam zu sichern, ist professionelle Beratung der erste Weg. Für Zehlendorfer ist er nicht weit – in dem Beratungscenter in der Machnower Straße 3 ist GS Sicherheitstechnik GmbH mit Beratung und Sicherheitstechnik zum Anfassen und Ausprobieren vor Ort. Das Unternehmen, das bereits 1994 gegründet wurde, hat sich auf Rund-um-Einbruchsschutz spezialisiert, der sowohl den mechanischen Schutz durch Spezialbeschläge und Sicherheitsschlösser für Türen und Fenster, als auch elektronischen Schutz durch Alarmanlagen umfasst. Im Beratungscenter können Sie selbst ausprobieren, wie schwer sich Beschläge für den Einbruchschutz aufhebeln lassen und hören, wie laut eine Alarmanlage ertönt. Allerdings ist auch Einbruchschutz individuell und muss auf die

eigene Lebensschutzsituation zugeschnitten werden. Hier setzt GS Sicherheitstechnik an. Neben dem Besuch im Beratungscenter ist die kostenlose Beratung bei Ihnen vor Ort sinnvoll, um ein wirksames Konzept ausarbeiten zu können, bei dem alle Gegebenheiten, wie Anzahl der Bewohner, vorhandene Haustiere und vieles weitere berücksichtigt werden. Besuche in Ihren Geschäftsräumen sind ebenfalls kostenlos. Anhand Ihrer persönlichen Situation wird ein auf Sie zugeschnittenes Angebot erstellt. GS Sicherheitstechnik ist vom VdS (Verband der Sachversicherer) anerkannt und zertifiziert für den Einbau von Einbruchmelde- und Brandmeldeanlagen. Außerdem ist das Unternehmen im Pflichtenkatalog für die „Nachrüstung mechanischer Sicherungstechnik an Fenstern und Türen nach DIN 18104 Teil 1 und Teil 2“ der Landeskriminalämter Berlin und Brandenburg gelistet. Das Beratungscenter ist Mo bis Fr von 9.30 bis 12.30 und von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

10 und 12 Stunden monatlich ist jeder ehrenamtlicher Betreuer im Einsatz. Im Jahr 2016 erbrachte die Haltestelle rund 1300 Besuche mit 3000 Betreuungsstunden, durchschnittlich 250 Stunden monatlich. Dennoch muss Gisela Müller jedes Jahr neu die Grundfinanzierung beantragen und wünscht sich, dass die langfristiger genehmigt würde, um besser planen zu können. Dank ihrer so kontinuierlich Hand in Hand agierenden Besuchsgruppe schaut sie positiv in die Zukunft. Eine Zukunft, in der

Fotos: Haltestelle/Lorenz sie mit ihrem Team noch viele betroffene Menschen erreichen möchte, um ihnen wieder mehr Lebensfreude und den Erhalt einer bestmöglichen Alltagskompetenz zu vermitteln. Informationen und Anfragen Mo. und Di. 9-13 Uhr unter Telefon 030  77 00 00 22 oder E-Mail ­haltestelle@diakonie-lankwitz.de Ähnliche Haltestellen-Einrichtungen gibt es in den jeweiligen Bezirksteilen in Berlin und Brandenburg, siehe www.­diakoniehaltestelle.de  Jacqueline Lorenz


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Fairkauf mit Herz im Steglitzer Gewerbegebiet Wo der Mensch im Mittelpunkt steht Derzeit ist die Zukunft des Steglitzer Gewerbegebietes rund um die Goerzallee in aller Munde. So verkündigte Wirtschaftssekretär Henner Bunde kürzlich, der Berliner Senat werde es gegen den Wohnungsbau verteidigen. Als Arbeitsgebiet erhalten wollen es auch Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST. Gerade zum rechten Zeitpunkt hat da die „Union Sozialer Einrichtungen gemeinnützige GmbH (USE) im Unternehmensverbund des Unionhilfswerk“ ihr Berliner Fairkauf Sozialkaufhaus an den Stichkanal 2-4 in Zehlendorf verlegt, schafft neue Arbeitsplätze an attraktivem Wirtschaftsstandort und trägt zur Aufwertung des Areals bei. Begonnen hatte sie das Verkaufs-Projekt bereits in kleineren Räumen direkt an der Goerzallee, konnte sich nun aber vergrößern. Seite an Seite mit ansässigen traditionellen Handwerksbetrieben, Ergotherapeuten und anderen gemeinnützigen Einrichtungen bildet Fairkauf mit seinen Nachbarn einen sozialen „Hotspot“, der neben dem wirtschaftlichen Aspekt auch den menschlichen im Steglitzer Gewerbegebiet ein gutes Stück vorantreibt. – Schließlich ebnet das Kaufhaus Menschen den Weg, in eine regelmäßige Beschäftigung und auf den Ersten Arbeitsmarkt zu gelangen. Die angebotenen, gespendeten Waren werden zu fairen Preisen,

mit bedingtem Rabatt, angeboten, so dass auch Menschen mit wenig Geld sich hier das ein oder andere Stück leisten können. Das praktizierte humanistisch geprägte Verkaufskonzept rettet darüber hinaus so manches durchaus noch ansehnliche Stück vor dem Aus durch unsere Wegwerfgesellschaft und gibt ihm ressourcenschonend eine zweite Chance. „Nicht nur ums Geld soll es an diesem Ort gehen, sondern besonders um Nachhaltigkeit, behutsames und rücksichtsvolles Wirtschaften und um den Menschen, der hier im Mittelpunkt steht“, erklärt Store-Manager Mario Luhm, der seit 2013 zum Team gehört.

Schnäppchenjagd mit gutem Gewissen In zwei Etagen auf über 1000 Quadratmetern Verkaufsfläche, direkt über dem traditionsreichen „Rumpelbasar“ und in Synergie mit ihm, präsentiert das

In den übersichtlich gestalteten Abteilungen wartet manches Schnäppchen.

Hochwertiges Angebot zu geringen Preisen.

Sozialkaufhaus in großzügigen Abteilungen ein breites, ständig wechselndes Gebrauchtwaren-Angebot an Kleidung – von der Mütze bis zum Schuh – und Haushaltsgegenständen, aber auch an Elektrogeräten, Büchern, Schallplatten, Spielzeug und Einrichtungsgegenständen. Und das an vier Tagen in der Woche und an jedem 1. und 3. Samstag im Monat. Funkelndes Kristall und edles Geschirr in Vitrinen schaffen wahre Kaufhausatmosphäre, doch auch der einfache Keramikbecher und das schlichte Salatsieb finden ihre dankbaren Abnehmer. Kunden sind Privatleute, Studenten, aber auch Theater- und Filmausstatter, die im Fairkauf ihre Requisiten erwerben und nach Nutzung wieder zurückbringen. – So leisten sie ihren wichtigen Beitrag zur sinnvollen Umverteilung der Ware. Kunden kommen auch von weiter her, um das qualitativ hohe Angebot zu nutzen; mit dem Wissen, außerdem Gutes zu tun.


Gazette Steglitz  |  August 2017  |  11

Für Store Manager Mario Luhm steht der Mensch an erster Stelle. Möbel aller Art werden von der USE kostenlos beim Anbieter abgeholt, Kleinentsorgungen und Haushaltsauflösungen können gegen günstige Gebühr in Auftrag gegeben werden. Ebenfalls gegen Gebühr kann sich der Käufer die gekauften Möbel liefern und ggf. montieren lassen. Ein breites Netzwerk der USE zieht sich durch Berlin und ist darüber hinaus aktiv. Als Träger von Integrationsfachdiensten, Träger der Jugendhilfe und Ausbildungsbetrieb bietet die USE etwa 900 psychisch kranken und behinderten Menschen Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Berlin-Brandenburg.

Gemeinsam zu neuen Perspektiven Für den Verkauf aufbereitet werden die gespendeten Möbel unter der Fahne der 22-jährigen sozialen USE-Einrichtung in der hauseigenen Teltower Werkstatt für behinderte Menschen, die über 25 Gewerke und Dienstleistungsbereiche abdeckt. U.a.

Tischlerei, Malerei, Trockenbau, Druckerei und Teppichaufarbeitung sowie Floristik, Garten- und Landschaftsbau, Confiserie, Patisserie und sogar eine Tierpension gehören dazu. Die dort arbeitenden Menschen sind es auch, die die ehemaligen Büroräume am Stichkanal in freundlich helle Verkaufsflächen verwandelt haben und jetzt – unterstützt von Vermieter – daraufhin arbeiten, dass das Sozialkaufhaus bald durchgehend barrierefrei ist. Einer von ihnen, der vollen Einsatz im Sozialkaufhaus zeigt, ist Thomas aus Teltow. Seit 2014 ist er dabei, erst an der Goerzallee, jetzt am Stichkanal. „Ich habe ehrenamtlich angefangen, dann über den Bundesfreiwilligendienst weiter gemacht und bin jetzt als Midi-Jobber im Team“, erklärt er stolz. Mit dem Fahrrad ein Katzensprung sei das von Teltow bis zum Kaufhaus. Und auch Frau Sellke, die „Grande Dame“ der Bücherabteilung, ehemalige Abteilungsleiterin einer größeren Verkaufseinrichtung und eigentlich schon längst im Ruhestand,

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wird hier noch gebraucht. – Als Mensch mit viel Sachverstand und Erfahrung. In jeder Abteilung arbeiten im integrativen Team ehrenamtlich tätige Fachkräfte mit psychisch oder physisch beeinträchtigten Menschen der USE- Beschäftigungsmaßnahmen zusammen. Diese Gebrauchtwerden, das jedem hier im Team seinen Platz bereitet, ist es, was ihn aus der Isolation holt, ihm Perspektive und Selbstvertrauen gibt. Mario Luhm betont: „Die Leistung unserer Mitarbeiter wird anerkannt, führt zu ihrer Rehabilitation und Teilhabe an der Gesellschaft und am Arbeitsleben.“ Von hochqualifizierten Fachkräften mit Zusatzausbildung werden die beeinträchtigten Menschen allmählich an anspruchsvollere Arbeiten herangeführt. Eine professionelle Betreuung ist da stets gegeben. Folgt schließlich der Schritt in den Ersten Arbeitsmarkt, bleibt die USE sozial begleitend am Menschen, solange der dieser Unterstützung bedarf.

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Im Fairkauf achtet Luhm streng darauf, dass die Menschen, die hier arbeiten, nicht mehr geben müssen, als sie können. Er achtet auf regelmäßige Pausen, hat für jeden ein anerkennendes Wort und geht auf ihn ein. Gedankt wird es durch eine Arbeitsbegeisterung, wie sie im Arbeitsalltag eher selten geworden ist. Davon profitieren auch die Kunden: Zuvorkommende Beratung ist im Fairkauf an der Tagesordnung und angesichts des in großen Kaufhäusern eher knappen Personalangebotes besonders wohltuend. – Da schlendert der Kunde dann gerne noch ein bisschen länger durch die entspannte Atmosphäre der Abteilungen und entdeckt das ein oder andere Schnäppchen für sich. Jacqueline Lorenz

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12  |  Gazette Steglitz  |  August 2017

AKTIV IM ALTER

Senioren-WG – gemeinsam statt einsam Eigene vier Wände und doch nicht allein Sabine, Hannelore, Christian und Oliver teilen sich eine Wohnung. Jede/r hat sein eigenes Reich. Küche, Bad und Wohnzimmer sind Gemeinschaftsräume. Doch abends muss niemand allein sitzen und so kommen angeregte Gespräche zustande und gemeinsame Unternehmungen werden geplant. Was früher vor allem bei Studenten beliebt war, ist längst bei den Senioren angekommen. Die Gründe sind vielfältig – mal ist die Wohnung, die früher gemeinsam mit der Familie bewohnt wurde, viel zu groß. Die Miete wird nach der Verrentung zu teuer und es liegt nahe, sich Mitbewohner zu suchen. Auch der angespannte Wohnungsmarkt ist ein wichtiger Grund, denn insbesondere in den gefragten Bezirken ist Wohnraum sehr knapp.

Beliebt und knapp So verbuchen Wohngemeinschaften einen großen Zulauf.



Foto: Oneinchpunch / Fotolia

Bieten sie doch eine gesunde Mischung als privatem Rückzugsraum, gemeinschaftlichem Leben und vor allem ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Doch die steigende Nachfrage nach Senioren-Wohngemeinschaften führt dazu, dass die Plätze immer knapper werden. Die Alternative ist, selbst über die Gründung einer WG nachzudenken, die von einer Privatperson oder einer gleichge-

sinnten Gemeinschaft relativ einfach zu bewerkstelligen ist.

Detailliert planen Wer sich zu dieser Gemeinschaftsform des Wohnens entscheidet, sollte eine längere Vorlaufzeit einkalkulieren, denn für das Gelingen so einer WG ist es besser, im Vorfeld viele Aspekte zu klären. Zum Beispiel die Frage, welche Mietform gewählt wird, ob es ei-

nen Hauptmieter gibt oder jeder Mieter einen Einzelvertrag mit dem Vermieter abschließt. Was soll passieren, wenn einer der Bewohner pflegebedürftig wird? Um Streitigkeiten zu vermeiden, sollten alle Rechte und Pflichten der künftigen Bewohner schriftlich festgehalten werden, von der Kühlschrankaufteilung bis zu der Frage, wer wann den Müll rausträgt. So können mögliche Konflikte im Vorfeld entschärft werden.

Verkehrsgünstig wohnen Potentielle WG-Bewohner findet man meistens im weiteren Bekanntenkreis oder über Kleinanzeigen. Der Barrierefreiheit kommt bei der Auswahl der Räume eine hohe Bedeutung zu, denn bei abnehmender Mobilität muss dennoch alles problemlos erreichbar sein. Auch die Lage der Immobilie spielt eine wichtige Rolle, die Entfernung zu Ärzten

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Zuschüsse sind möglich Die Kosten der WG variieren je nach Ausstattung, Größe und Lage. Zumeist ist das Leben in der WG preisgünstiger als in der eigenen Wohnung. Das Wohnen in einer Senioren-WG kann durch staatliche Gelder gefördert werden. Vor der Gründung lohnt es sich also, sich darüber zu informieren, welche Zuschüsse der künftigen WG zustehen. Über Vor- und Nachteile einer Senioren-WG informiert zum Beispiel die Internetseite www.wohnportal-plus.de.

Wohngemeinschaft mit Pflege Eine andere Wohnform ist die Pflegewohngemeinschaft. Aufgrund des hohen Aufwands wird sie jedoch überwiegend von Trägern angeboten. Sie spricht Menschen mit Pflegebedarf an, die je nach Vereinbarung ambulant oder ständig betreut werden. Viele Angehörige wählen diesen Weg für ihre pflegebedürftigen Verwandten, weil die Individualität gewahrt wird, trotzdem jedoch

eine Betreuung gewährleistet ist, die man zu Hause möglicherweise nicht erbringen kann. Die Mitarbeiter der Träger sind in der Regel im medizinisch-pflegerischen Bereich ausgebildet. Außerdem ist der Pflegebedürftige auch hier in eine Gemeinschaft mit gemeinsamen Unternehmungen eingebunden, was gegen die Langeweile hilft und Einsamkeit erspart. Auch für Menschen mit Demenz werden spezielle Wohngemeinschaften angeboten, in denen Fachkräfte die Bewohner betreuen und anleiten. Den Menschen kann hier Orientierung und Aufmerksamkeit gegeben werden, da die Mitarbeiter mit Desorientierung und Verwirrung Erfahrung haben und die Signale frühzeitig erkennen. Auch wenn es nicht immer konfliktfrei abläuft, haben es Hannelore, Sabine, Christian und Oliver nicht bereut, sich für die Wohnfom Senioren-WG entschieden zu haben. Das gemeinsame abendliche Spielen ist genauso möglich wie das Zurückziehen mit einem guten Buch und das wollen die vier noch lange gemeinsam genießen.

Gazette Steglitz  |  August 2017  |  13

Trotz Pflegereform privat vorsorgen Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder prognostizieren einen gewaltigen Anstieg der Pflegebedürftigkeit: Im Jahr 2050 wird die Anzahl der Pflegebedürftigen doppelt so hoch sein wie heute. „Das Gesundheitsministerium hat auf diese Entwicklung zum Jahreswechsel mit einer Reform der Pflegeversicherung reagiert – die staatliche Vorsorge ist jedoch immer noch nicht ausreichend, um den Bedarf an Leistungen decken zu können“, erklären die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG). „Eine private Vorsorge ist deshalb weiterhin dringend notwendig“, empfehlen sie.

Pflege-Reform 2017: Eine erste Zwischenbilanz Millionen Bedürftige erhalten seit 2017 durch die Einstufung in einen der fünf neuen Pflegegrade veränderte Hilfeleistungen. Die Bedürfnisse von Menschen mit sogenannter eingeschränkter Alltagskompetenz, wie etwa Demenzkranke, werden nun beispielsweise stärker berücksich-

tigt. Im ersten Quartal 2017 wurden nach aktuellen Studien des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) 31 Prozent mehr Anträge eingereicht als im Vorjahr – bisher erhalten rund 80.000 Menschen Leistungen, die vorher leer ausgegangen wären.

Pflege wird teurer Doch birgt die Reform nicht nur Verbesserungen: Die staatlichen Leistungen decken noch immer nur einen Teil der Kosten ab – eine Versorgungslücke von mehreren hundert bis tausend Euro pro Monat kann entstehen. Im höchsten Pflegegrad zahlen die Pflegekassen beispielsweise 2.005 Euro für die vollstationäre Pflege, das sind fast 400  Euro mehr als vor der Reform in Pflegestufe 3. Viele Pflegeheime haben ihre Unterbringungskosten jedoch im Zuge der Reform zum Jahreswechsel erhöht. Ein Platz im Pflegeheim kostet laut Angaben des Versicherungsjournals, je nach Region, durchschnittlich zwischen 2.640 und 4.590 Euro im Monat – Tendenz steigend.

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14  |  Gazette Steglitz  |  August 2017

AKTIV IM ALTER

Angehörige brauchen Urlaub von der Pflege Pflegekassen bieten finanzielle Unterstützung für alternative Betreuung In Deutschland ist gerade Hochsaison – viele Menschen verreisen in diesen Wochen in den Urlaub. Doch wer zu Hause eine zu pflegende Person betreut, kann nicht ohne weiteres in die Ferien fahren. Mehr als zwei Millionen Menschen werden laut Statistischem Bundesamt in Deutschland zu Hause gepflegt, das sind 73 Prozent aller Pflegebedürftigen. „Für die Angehörigen, die in den meisten Fällen die Pflege ganz oder zumindest teilweise übernehmen, bedeutet dies einen enormeren zeitlichen und körperlichen Aufwand. Deshalb ist es umso wichtiger, auch mal aus dem häuslichen Umfeld raus zu kommen und abschalten zu können“, sagt Michael Gärtner vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Damit dies möglich ist, gibt es von den Pflegekassen finanzielle Unterstützung für die Versorgung und Betreuung der pflegebedürf-

 tigen Person. Zum einen besteht der Anspruch auf die sogenannte Verhinderungspflege, bei der jemand anderes – ein Nachbar, ein Freund oder der ambulante Pflegedienst – die Pflege übernimmt. Hier zahlt die Pflegekasse für bis zu sechs Wochen pro Kalenderjahr maximal 1.612 Euro, wenn der Pflegebedürftige mindestens Pflegegrad zwei erreicht hat. „Vorteil dieser Variante ist, dass

Eine kostenlose und unverbindliche Beratung ist für uns selbstverständlich. Auch gerne vor Ort in Ihrem Bad. Bitte rufen Sie uns an!

Foto: Photographee.eu / Fotolia die zu pflegende Person in ihren gewohnten vier Wänden bleiben kann. Dadurch ist auch die Akzeptanz bei den Pflegebedürftigen häufig höher“, erklärt Gärtner. Anders verhält es sich, wenn Angehörige die zu pflegende Person im Rahmen der Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim unterbringen möchten. „Hier ist oft im Vorfeld viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Viele Pflegebedürftige haben

erstmal Vorbehalte gegenüber den stationären Einrichtungen und hegen die Befürchtung, abgeschoben zu werden“, sagt Gärtner. Dass so ein zeitlich befristeter Aufenthalt aber auch Freude und Erholung bringen kann, stellen viele fest, wenn sie eine angenehme Zeit in einem Heim verbracht haben. „Bingo-Nachmittage, nette Gespräche beim Kaffeetrinken oder Spaziergänge mit dem Rollstuhl oder Rollator auf dem Heimgelände – je nach körperlicher Einschränkung haben die Pflegebedürftigen die Möglichkeit, einmal rauszukommen und Abwechslung zu finden“, sagt Gärtner. Die Kurzzeitpflege wird von der Pflegekasse mit maximal 1.612 Euro ab Pflegegrad zwei, für bis zu acht Wochen pro Kalenderjahr, bezahlt. Wichtig: Zur Prüfung der Ansprüche sollte der Antrag auf Kostenübernahme vorher bei der Kasse gestellt werden.


Gazette Steglitz  |  August 2017  |  15

Kleine Fluchten aus dem Alltag Die besten Kurztrips ab Berlin Passend zum Sommeranfang ist der neue Reiseplaner Ab ins Wochenende – Die besten Kurztrips ab Berlin erschienen, herausgegeben vom via reise verlag. Auf 168 Seiten präsentiert der handliche Guide 38 Ziele für Kurztrips ab Berlin. Mal schnell zum Baden an die Ostsee? Zum Wandern in die Berge? Oder lieber ein Städtetrip mit Shopping und Kultur? Das Buch bietet eine Fülle an kleinen, teils überraschenden Fluchten aus dem Alltag. So geht es hoch hinauf auf den

„Balkon“ des Elbsandsteingebirges, mit dem Kahn durch die verträumte Fließlandschaft des Spreewalds, zum Naturerlebnis im faszinierenden Müritz-Nationalpark und auf den Spuren von Goethe und Schiller durch Weimars bezaubernde Altstadt. Auch ein besinnlicher Rundgang durch das mittelalterliche Kloster Chorin und eine Expedition ins elegante Gartenreich von Dessau-Wörlitz versprechen Abwechslung von der Hauptstadt. Fast alle Ziele sind in ein bis zwei Stunden bequem mit der

„Haus der Weiterbildung“ wird brandschutzsaniert Volkshochschüler in Steglitz-Zehlendorf müssen sich in diesem Jahr auf ungewohnte „Klassenräume“ einstellen. Das ehemalige Rathaus Lichterfelde, heute das „Haus der Weiterbildung“ und einer der wichtigsten Standorte der Victor-Gollancz-Volkshochschule, wird für ein Jahr geschlossen. Die neuesten Brandschutz-Richtlinien werden hier baulich umgesetzt und in dieser Zeit ist kein Unterricht in dem Gebäude möglich. Die Kurse – immerhin über 1000 pro Jahr – werden nun an andere Standorte verlegt. Die Sanierungskosten betragen ca. 1,6 Millionen Euro. Voraussichtlich soll das Gebäude ab August 2018 wieder für die Volkshochschule zur Verfügung stehen. Die Verwaltung der VHS wird für die Dauer der Bauzeit in der Hohen-

Bahn erreichbar und damit ideal für Tagesausflüge und Kurzurlaube. Für jeden Ausflug präsentieren die Autoren ausgewählte Restaurant- und Übernachtungstipps. Zahlreiche Tourenkarten und Ortspläne ergänzen das Buch und erleichtern die Orientierung. Der Ausflugsführer Ab ins Wochenende – Die besten Kurztrips ab Berlin aus dem via reise verlag ist für 14,95 Euro im Buchhandel erhältlich oder (versandkostenfrei) im Internet unter: www.­viareise.de

Bürgersprechstunde Michael Karnetzki, Bezirksstadtrat für Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste hat lädt am 17. August von 15 bis 17 Uhr in seine Bürgersprechstunde ein (Rathaus Zehlendorf, Raum E 312, Kirchstraße 1/3,

14163 Berlin). Um Wartezeiten zu vermeiden, ist eine Terminreservierung unter der Telefonnummer 90299-2001, unter der Sie auch weitere Sprechstunden erfragen können, unbedingt erforderlich.

Staudenmarkt im Botanischen Garten zollernstraße 11 in Zehlendorf untergebracht. Die lange Schließung wird nicht unkritisch gesehen. Die SPD-Fraktion ist der Auffassung, dass eine Sanierung bei laufendem Betrieb möglich gewesen wäre. Sie befürchtet Einnahmeverluste und Verwaltungschaos durch den Auszug und die Verteilung der Kurse über den gesamten Bezirk.

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Zweimal im Jahr lädt der Staudenmarkt auf dem Gelände des Botanischen Gartens Berlin ein. Der diesjährige Herbstmarkt findet am 2. und 3. September statt. Zahlreiche Aussteller aus Deutschland und den Nachbarländern sind mit ihren Pflanzen vor Ort. Egal ob schöne Zierpflanze oder essbare Stauden und Pflanzen, pflegeleicht oder pflegeintensiv – die große Auswahl von über 130 Ausstellern lässt kaum Wünsche offen.

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Gazette Steglitz ·  August Nr. 8/2017 ·  37. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

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Gazette Steglitz Nr. 8/2017  

August-Ausgabe der Gazette Steglitz für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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