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August 2017

Charlottenburg

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Gazette Charlottenburg  |  August Gazette Wilmersdorf | 82017  |  3 2017 | 3

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf! Das Bezirksamt sucht nach Bürgerinnen und Bürgern, die zur stärkung und Vernetzung nachbarschaftlicher Beziehungen beitragen, umweltfördernd arbeiten, einen generationsübergreifenden Ansatz verfolgen oder sich für die Förderung von Menschen mit Behinderungen engagieren. Vorschläge zu Kandidatinnen und KandidaReinhard Naumann ten können (mit Anschrift und telefonnummer der Vorgeschlagenen) bis zum 7. August an das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abteilung soziales und Gesundheit, soz 4370, Otto-suhr-Allee 100, 10585 Berlin oder per E-Mail an cw840437@ charlottenburg-wilmersdorf.de gesandt werden.

Die Preisverleihung findet am „tag des Ehrenamtes“, 15. september 2017, ab 14.00 uhr in der Fußgängerzone der Wilmersdorfer straße in Charlottenburg-Wilmersdorf statt.

Sommer in Charlottenburg Die im November 2016 begonnene sanierung der Brunnenanlage im schlossgarten Charlottenburg ist abgeschlossen. so konnte ich am 11. Juli gemeinsam mit dem Generaldirektor der stiftung Preußische schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, die Fontäne wieder in Betrieb nehmen und der Öffentlichkeit übergeben. Der 1967 – nach Versailler Vorbild errichtete – achteckige springbrunnen war undicht geworden und die Betonsohle durch Frost- und taupunktwechsel stark angegriffen. Die korrodierte Bewehrung der stahlbetonkonstruktion lag frei, zudem hat-

ten sich die Fugen zwischen den einzelnen stahlbetonplatten geöffnet. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf ca. 140.000 Euro. Zudem erfolgte in den vergangenen Wochen die sommerbepflanzung der Kompartimente des seit 2001 wiederhergestellten französischen Parterres am schloss mit mehr als 20.000 Blumen in 25 Arten und sorten. Außerdem wurden ca. 500 Orangeriepflanzen aus ihrem Winterquartier in den schlossgarten transportiert und aufgestellt.

FiV – Frau in Verantwortung gesucht Auch in diesem Jahr suchen wir wieder gemeinsam mit einer Jury die „Frau in Verantwortung“. Die Auszeichnung findet am 26. september, um 17.30  uhr, im Rathaus Charlottenburg, Otto-suhr-Allee 100, 10585 Berlin, statt. Gesucht wird eine Frau aus Charlottenburg-Wilmersdorf, die Führungsqualitäten besitzt, die Frauen in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützt, sich für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern bei gleichwertiger Arbeit einsetzt und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf aktiv zum Beispiel durch familienfreundliche Arbeitsbedingungen fördert. Bewerbungen werden auch jetzt noch angenommen! Vorschläge sind im umschlag, mit dem Kennwort „FiV-Wettbewerb 2017“ versehen, an das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Büro der Gleichstellungsbeauftragten, Otto-suhr-Allee 100, 10585 Berlin zu richten. Weitere Informationen im Internet unter www.fiv-cw.de.

Summer In The City Zum 7. Mal lädt die AG City vom 4. bis 20. August zum „summer In the City“ auf dem Breitscheidplatz ein. Die Partner-Boulevards des Kurfürstendamms und weltbekannten Einkaufsstraßen laden mit landestypischen spezialitäten sowie kulturellen und kulinarischen Angeboten zum staunen und Verweilen ein. Ein Bummel auf der Oxford street oder dem times square, ein Glas Wein im Café auf der Champs-Élysées, russische Pelmenie auf der Moskauer ulitsa Petrovka, asiatische Düfte

auf Pekings Wangfujing street, österreichische schmankerl’n im Wiener Heurigenlokal, ein italienisches Eis auf der Römischen Piazza oder einfach nur Ku’damm-Flair – für jeden ist etwas dabei. Dazu wird es Live-Musik und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm geben.

Kiezspaziergang Der 188. Kiezspaziergang beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Bildhauer Georg Kolbe. Bezirksstadträtin Heike schmitt-schmelz, u. a. für den wichtigen Bereich Kultur verantwortlich, freut sich auf Ihre zahlreiche teilnahme. treffpunkt ist am samstag, dem 12. August, um 14 uhr der u-Bahnhof Olympia-stadion, Ausgang Rositter Platz, vor dem alten Bahnhofsgebäude von Alfred Grenander. Von dort geht es durch den Friedhof Heerstraße, wo sie unter anderem das Grab von Georg Kolbe besuchen. Nach einem kleinen Rundgang durch den Georg-Kolbe-Hain b e - Archiv Georg Kolbe Museum schließen sie den spaziergang im Georg-Kolbe-Museum. Als Ausklang können sie im Garten Kaffee und Kuchen genießen. Die teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Interessierten sind willkommen. Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden sie im Internet unter www. kiezspaziergaenge.de. Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für sie erreichbar unter naumann@ charlottenburg-wilmersdorf.de. Ihr

Reinhard Naumann


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Blütenduft und Farbenpracht Fontänenanlage im Schlossgarten wurde saniert Im November 2016 begann die Sanierung der Brunnenanlage im Schlossgarten Charlottenburg. Nach Abschluss der Arbeiten haben der Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG), Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, und Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann die Fontäne am 11. Juli wieder in Betrieb genommen. Zudem erfolgte in den vergangenen Wochen die Sommerbepflanzung der Kompartimente des seit 2001 wiederhergestellten französischen Parterres am Schloss.

Die Sanierung der Brunnenanlage Der 1967 – nach Versailler Vorbild errichtete – achteckige Springbrunnen war undicht geworden und die Betonsohle durch Frostund Taupunktwechsel stark angegriffen. Die korrodierte Bewehrung der Stahlbetonkonstruktion lag frei, zudem hatten sich die

Barocke Augenweide: Die neu bepflanzten Beete im Schlossgarten orientieren sich an alten Vorbildern. Fugen zwischen den einzelnen Stahlbetonplatten geöffnet. Um die Konstruktion zu erhalten

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Gazette Charlottenburg  |  August 2017  |  5 Dieses System zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass es fugenfrei verbaut wird und die nachhaltige Abdichtung gewährleisten kann. Darüber hinaus gleicht es dank seiner Flexibilität die thermischen Spannungen aus, die

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Zur Geschichte des Charlottenburger Schlossgartens

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Pomeranze (auch Bitterorange genannt) im Orangengarten, die seit etwa 500 Jahren in Europa kultiviert wird und zu den bedeutendsten Orangeriepflanzen des Barock zählt.

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die Ursache für das entstandene Schadensbild waren. Ferner wurden der marode Pumpensumpf und die umlaufende Natursteinabdeckung saniert. Zahlreiche Blöcke mussten ergänzt und die Oberflächen gereinigt werden. Erneuert wurde hier auch der Fugenverguss. Die Fontäne erhielt eine neue Pumpentechnik sowie eine neue Fontänendüse. Die Sanierung hat etwa 140.000 Euro gekostet.

Sommerbepflanzung im Parterre Der Schlossgarten Charlottenburg zeigt sich wieder in sommerlicher Pracht. Von der Rin-

Die Pflanzen aus der Orangerie dürfen den Sommer im Freien genießen. gel- über die Studenten- bis hin zur Wunderblume wurden in den vergangenen Wochen mehr als 20.000 Blumen in 25 Arten und Sorten gepflanzt. Da weder Pflanzenlisten oder Pflanzpläne für die Rabatten in Charlottenburg überliefert sind, wurden für die Bepflanzung Bücher aus der Zeit um 1700 sowie die Pflanzen-

sammlung des Hortus Eystettensis (Garten von Eichstätt) als Quellen herangezogen. Außerdem wurden ca. 500 Orangeriepflanzen (z. B. Granatapfel, Olive, Lorbeer und Bleiwurz) aus ihrem Winterquartier in den Schlossgarten transportiert und aufgestellt. Eine ganz besondere Wertschätzung verdient hier die

Die Kurfürstin und spätere erste Preußenkönigin Sophie Charlotte (1668-1705) ließ den Charlottenburger Schlossgarten ab 1695 von Siméon Godeau (1632-nach 1716), einem Schüler des berühmten Versailler Hofgärtners André Le Nôtre (1613-1700), anlegen. Diese kunstvoll im französischen Stil inszenierte Anlage wurde um 1790 unter Beibehaltung des barocken Achsensystems zu einem Landschaftsgarten nach englischem Vorbild umgestaltet, der bis heute in weiten Teilen erhalten ist. Nach den schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde der Barockgarten am Schloss rekonstruiert und der malerische Landschaftsgarten restauriert. So sind heute bei einem Spaziergang durch den Charlottenburger Schlossgarten 300 Jahre Gartenkunst zu erleben.

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Rieke zieht und Paule trächt de Betten 16. Antikmeile Suarezstraße am 2. September Wieder einmal dreht die Suarezstraße die Uhrzeiger auf „damals war´s“ und lädt zum Straßenfest inmitten von 35 Antikfachgeschäften und 100 ausgewählten Antik-Händlern. Auf der 16. Antikmeile am 2. September 2017 in der Zeit von 12 bis 20 Uhr erwartet bei freiem Eintritt wieder auf dem Straßenabschnitt zwischen Kantstraße und Kaiserdamm Delikates und Exquisites

Büstenhalter jefällich? müllaktionen, entwickelte sich die Suarezstraße allmählich zur Fachmeile für Antiquitäten. Historische Wohnhäuser passen sich gekonnt in die Gegenwart ein und liefern das angemessene Straßenbild für die Antikmeile, die in diesem Jahr zum 16. Mal stattfindet. Im Jahr 2002 hatte die Händler-

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So mancher entdeckt auf der Antikmeile sein Lieblingsstück. in nostalgischer Atmosphäre die Besucher, Antiquitätenliebhaber, Sammler und passionierten Schnäppchenjäger. Da schlüpft Händler Paul in Gehrock und Zylinder, wirft einen prüfenden Blich auf die Taschenuhr und bittet mit höflicher Geste in seine Räumlichkeiten, wo bereits etliche bewundernde Blicke auf ein meisterhaft aufgearbeitetes Biedermeierbett gerichtet sind. Am Stand gegenüber bückt sich Rieke und zieht die Schublade einer alten Knopfkom-

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mode auf. Sie fördert ein antikes Knopfsortiment zutage, wobei die gestärkten langen Rüschenunterhosen kurz unter ihrem weiten Wollmousseline-Rock hervorblitzen. Fast könnte man vergessen, welche Jahreszahl man schreibt, angesichts der delikaten Relikte längst vergangener Tage, die hier liebevoll und zu durchaus soliden Preisen präsentiert werden. Sie

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warten nur darauf, einen neuen Besitzer in ihren Bann zu ziehen, um ihm ihre Geschichte erzählen zu können.

Antike Kostbarkeiten statt Ramsch 1897 wurde der ehemalige Charlottenburger Prinzessinnenweg nach dem Juristen Carl Gottlieb Suarez umbenannt. 70 Jahre später, in Zeiten der beliebten Sperr-

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gemeinschaft beschlossen, etwas zur Belebung der Suarez­straße zu unternehmen. Gemeinsam entschied man sich für ein Straßenfest; die „Antikmeile“ war geboren, bei der die Händler mit ihren Waren vor die Ladentür gehen. Was als gehobener Antikmarkt begann, lockte in den Folgejahren bis zu 30.000 Besucher pro Antikmeile in die Geschäftsstraße und zu den Händlern, die wie so viele Geschäftsinhaber die Auswirkungen des Internethandels zu spüren bekommen.

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Gazette Charlottenburg  |  August 2017  |  7

Qualität und Schnäppchen liegen manchmal eng beieinander.

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Längst aber hat sich unter Antiquitätenliebhabern herumgesprochen, dass hier Qualität vor Ramsch kommt und auf alt getrimmte Stücke keine Chance haben. Darauf achten Händlergemeinschaft und Veranstalter akribisch. Veranstalterin Regina Pröhm, die seit vier Jahren mit Michael Schrottmeyer von „oldthing märkte“ das inzwischen schon zur Tradition gewordene Straßenfest professionell betreut, betont: „Inzwischen sind auf der Antikmeile mit viel Fachkenntnis zusammengetragene Sammlungen zum Highlight geworden und finden hier den ambitionierten Sammler. Antike Originale stehen im Vor-

tail „Berliner Luft“ in charmanten Art-Deco-Gläsern angeboten oder ein Käseigel vervollkommnet das 60er-Jahre Tablett. Und über allem klingt verhalten Willi Kollos „Leierkastenmann“ aus der Drehorgel. So dürfte auch in diesem Jahr der Besucherstrom nicht abreißen, der auf seinem Bummel durch die Suarezstraße im Geschäft „Spitze“ Wäsche aus den Jahren von1860 bis 1960 bestaunt, bei „Antik Michel“ französische Kaminuhren in Vollendung erlebt und bei „Neumanns Antiquitäten“ in die einzigartige Jugendstil-Fliesensammlung eintaucht. Auch „Objekte der Moderne“ mit

dergrund, und die renommierten Kunst- und Antiquitätenhändler, die sich mit ihren ausgesuchten Stücken zu oft überraschend günstigen Preisen auf der Meile präsentieren, stehen für fachgerechte Restauration, Aufarbeitung und Rahmenvergoldung.“ Das in den vergangenen Jahren umfangreiche Beiprogramm haben die neuen Veranstalter in Absprache mit der Händlergemeinschaft gekürzt, um sich stärker auf die Antiquitäten konzentrieren zu können. Aber einzelne Anbieter werden zu ihrem Warensortiment passende Überraschungen präsentieren. Da wird vielleicht der legendäre 20er-Jahre-Cock-

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Melli Beese: „Fliegen ist notwendig. Leben nicht.“ b Pod

Vorbei an halb verfallenem Mausoleum und dem Grab von Max Pechstein führt der Weg an das Ehrengrab der ersten deutschen

Selbstbildnis der Melli Beese. Fliegerin Melli Beese (1886 – 1925). Als erste deutsche Frau drang sie mit dem Erwerb des Pilotenscheins Nr. 115 im Jahr 1911 ntzeaMännerdomäne Fliegen inLedie llee ein, stellte 1912 mit 825 Metern den Höhenweltrekord für Frauen auf und gründete im selben Jahr die Flugschule „Melli Beese GmbH“. Sie konstruierte, baute



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starker Frauen in Schmargendorf mit ihrer kunst- und kulturorientierten Führung, die sie an der um 1350 erbauten Dorfkirche Schmargendorf auf dem Friedhof Schmargendorf beginnen lässt. se Am

Als im Jahr 1354 der Ort Schmargendorf erstmals urkundlich erwähnt wurde, war die gesellschaftliche Stellung der Frau noch deutlich unter der des Mannes angesiedelt. Auch noch Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Einwohnerzahl des bäuerlichen Ortsteils bereits auf 12.000 angestiegen war und zusehends als Berliner Erholungsvorort mit Grunewald und Bahnanschluss an Bedeutung gewann, hatten Frauen kaum eigene Rechte. Doch starke Frauen, die für ihre Ziele kämpfen, gibt es zu jeder Zeit. Einigen von ihnen, die nicht nur in Schmargendorf unvergessen blieben, setzt eine starke Frau unserer Tage ein symbolisches Denkmal: die Schriftstellerin, Philosophin und Stadtführerin Jenny Schon gibt ebenso spannende wie lehrreiche vor-Ort-Einblicke in das Leben

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Taunusstr. Unterwegs mit Stadtführerin Jenny Schon

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Gazette Charlottenburg  |  August 2017  |  9

und flog Motorflugzeuge, bis sie sich am 21. Dezember 1925 erschoss. Amelie Hedwig Boutard-Beese wurde als Architekten-Tochter bei Dresden in wohlhabenden Verhältnissen geboren. Da Frauen zu dieser Zeit in Deutschland noch das Studium verwehrt wurde, studierte sie im weltoffenen Schweden von 1906 bis 1909 Bildhauerei, interessierte sich aber bereits früh für Fluggeschichte, Mechanik und die Brüder Wright. Nach Deutschland zurückgekehrt und nach einer Odyssee durch die ausbildenden Fluggesellschaften erhielt Melli Beese schließlich Flugstunden auf dem Flugplatz von Johannisthal. Sie wurden von der Männerwelt boykottiert, an ihrer Maschine, der Rumpler-Taube- wurde manipuliert, sie durfte nur bei absoluter Windstille fliegen – aber dennoch oder gerade deshalb wurde sie die erste Motorfliegerin Deutschlands mit Pilotenschein. Bei der Gründung ihrer Flugschule unterstützte sie ihr Teilhaber und späterer Ehemann, der Konstrukteur Charles Boutard. Sie, die Bildhauerin, entwarf, konstruierte und schuf

nun einen neuen Flugzeugtyp, die „Beese-Taube“. Durch die Heirat französische Staatsbürgerin geworden, wurde ihr der Ausbruch des 1. Weltkrieges zum Verhängnis: Ihre Flugschule wurde geschlossen, die Produktion eingestellt, Melli verhaftet. Die Ehe ging in die Brüche. Nach dem Krieg ging sie nach Berlin, um ihre Pilotenlizenz zu erneuern. Nach einer Bruchlandung, bei der sie unverletzt blieb, das Flugzeug aber vollständig zerstört wurde, wählte die selbstbewusste, aber von Depressionen gequälte Frau im selben Jahr den Freitod. Nach dieser beeindruckenden Lebensgeschichte geht es weiter durch die Misdroyer Straße, in deren Nummer 1 Rainer Maria Rilke ein halbes Jahr wohnte. Es geht vorbei an ehemaligen, nach 1900 erbauten Ackerbauernhäusern mit Gärtchen an der Rückseite. Sie entstanden, nachdem die dort liegenden Felder zur Bebauung freigegeben worden waren: Um einen Dorfanger, der als sozialer Treffpunkt diente, standen die Wohnhäuser und das (bis heute) weinumrankte Pfarrhaus, auch einen Teich besaßen die Schmar-

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Von Fräulein Blankenhorn, Lou Anreas-Salomé und der Gerechten unter den Völker In der Heiligendammer Straße 10 fällt ein gelbes Bürgerhaus aus damaliger Zeit ins Auge. Doch eine Erinnerungstafel sucht man vergebens. Das fortschrittliche Fräulein Marie Blankenhorn, Lehrerin, mietete das Haus Raum für Raum, mit

dem Ziel, von hier aus das erste Mädchen-Lyzeum zu gründen. In den Räumen ihrer privaten Höhere-Töchterschule unterrichtete sie die erste Mädchengeneration, die sie in ihren Elternhäusern zuvor

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aufgesucht und für ihre Idee begeistert hatte. Erschienen anfangs von den 12 angemeldeten Mädchen nur vier zum Unterricht, änderte sich das bald. Mit bereits 150 Schülerinnen wurde das 1911 auf Beschluss der Schmargendorfer Gemeinde erbaute Goethe-Lyzeum Schmargendorf für Mädchen 1913 eingeweiht, in dem heute die Carl-Orff-Grundschule ihren Sitz hat. So brachte Marie Blankenhorn als starke Frau ein gutes Stück voran, was in der Weimarer Republik seine Fortsetzung fand: die Möglichkeit, dass Mädchen ungehindert Abitur machen und ein Studium absolvieren können.

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gendorfer damals. Nur wenige Remisen, die heute gerne von Künstlern in Schmargendorf genutzt werden, erinnern noch an diese Zeit. Für die mit der Bahn angereisten Sommerfrischler, die den dicht am Grunewald liegenden Ort Schmargendorf eroberten, dienten die Remisen als Übernachtungsstätten und brachten den bescheiden lebenden Bauern ein deutliches „Zubrot“; für die Bauersfrauen bedeutete das jedoch noch mehr Arbeit. Die Straßennamen dieser Gegend, die die Namen von Ostseeorten tragen, sollten den Besuchern – psychologisch geschickt – das Gefühl eines unbeschwerten Feriendaseins an frischer Seeluft vermitteln.


10  |  Gazette Charlottenburg  |  August 2017 Die Heiligendammer Straße in Richtung Wilder Eber geht es weiter, vorbei an der ehemaligen „Villa Lichtblick“, die als erste Auffangstelle geschlagener Frauen in Erinnerung geblieben ist und heute eine Yogaschule beherbergt. Vorbei am Platz des Wilden Eber, um den sich zahlreiche Geschichten ranken und in dessen Umkreis einst Ausflugslokale wie das Forsthaus Schmargendorf die Sommerfrischler erwarteten, führt Jenny Schon über die

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Warnemünder Straße. Auf deren Mittelstreifen erinnern noch letzte Nadelbäume daran, dass bis hierher einmal der Grunewald reichte. Zurück geht es über Selchowstraße und Hundekehlestraße. In der Nummer 11 wohnte Rainer Maria Rilke, wie eine Tafel besagt. Im Hof versteckt sich der Rilke-Brunnen unter Efeu. Mit ihm lebte hier die

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sich selbstverwirklichende, starke Lou Andreas-Salomé (1861-1937), Schriftstellerin und Psychoanalytikerin, deren schillerndes Leben hier nur angedeutet werden kann: Studium der Archäologie, Religion und Geschichte, Kontakte zu Frauenrechtlerin von Meysenbug, Freundschaft zu Paul Rée und Friedrich Nietzsche, eine unerfüllte Ehe mit Friedrich Carl Andreas, Kontakte zum Berliner Künstlerkreis. Lou wird – wie ihr späterer Lehrer Sigmund Freud sagt – „Rilkes Muse und sorgsame Mutter“, die mit ihm kurze Zeit auch in der Schmargendorfer Hundekehlestraße 11 lebt. Auf der Erinnerungstafel am Haus aber fehlt ihr Name. Jenny Schon lässt diese besonderen Frauen auf der Führung auferstehen und ergänzt ihre Gruppe wenig später in der Reichenhaller Straße mit Blick auf die Friedrichshaller Straße um zwei weitere starke Frauen, die in Schmargendorf Station machten: Lilly Wust (1913-2006), Bundesverdienstkreuzträgerin und Felice Schragenheim, deren Liebesgeschichte Erica Fischers Buch

Künstlerin Sabine Gaudszun.  Fotos: Lorenz/Archiv „Aimée und Jaguar“ und der daraus resultierende Film, der 1999 auf der Berlinale vorgestellt wurde, erzählen: Von der Hausfrau Lilly, die ihren Mann und vier Kinder verlässt, als sie sich 1942 in die Jüdin Felice verliebt, die mit ihr zusammenzieht und sie mit drei weiteren Jüdinnen vor der Gestapo versteckt. Felice wird dennoch verschleppt und im KZ ermordet.

1981 erhielt Lilly Wust das Bundesverdienstkreuz am Bande und wurde 1999 als Gerechte unter den Völkern geehrt. Die tragische Geschichte dieser Frauen vor Augen geht es über den Kolberger Platz zur Breite Straße und dem Ausgangspunkt der Führung zurück. Ein lohnender Zwischenstopp im Atelier der Künstlerin Sabine Gaudszun in der Breite Straße 20 zeigt eine starke Frau von heute mit ihrer beeindruckenden Objekt- und Collagenkunst auf einem der schönsten noch bestehenden Höfe Schmargendorfs, die Geschichten zu erzählen wissen. Weitere „starke Frauen“ aus seiner Sicht präsentiert Künstler Ulrich Stoppel schräg gegenüber in der Breite Straße 40 in seiner Galerie und schließt damit ihren Kreis. Mehr zum Thema: Die nächste Schmargendorf-Führung mit Jenny Schon startet am 16. August 2017 um 14 Uhr. Anmeldung unter Telefon 030 – 892 13 38. Weitere Themen-Führungen mit Jenny Schon unter www.­ jennyschon.de.  Jacqueline Lorenz

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Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf

Gazette Charlottenburg  |  August 2017  |  11

Starkregen, Klimawandel und Stadtentwicklung Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Der U-Bahnhof Spichernstraße gesperrt, Keller vollgelaufen, Ausnahmezustand bei der Feuerwehr: Der Starkregen und mögliche Auswirkungen des Klimawandels sind auch Thema der Fraktionen in der BVV. Berlin

SPD-Fraktion

Die Regenflut am 29./30.6. haben wir glimpflich überstanden. Solche Starkregenereignisse sind bisher glücklicherweise noch selten, werden aber durch die Klimaveränderung zunehmen. Eine Klimaveränderung, die wir verlangsamen können, indem wir u. a fossile Energieträger durch erneuerbare Energien ersetzen. Das allein genügt aber nicht. Wir brauchen zusätzlich ein Umdenken in fast allen Bereichen unserer Lebensgestaltung. Denn die immer deutlicher werdende Klimaveränderung verlangt von uns eine neue Einstellung gegenüber unserer Umwelt und damit auch neue Strategien und Techniken in der Gestaltung des urbanen Raumes. Bodenversiegelung und die damit verbundenen Infragestellung der Traufhöhe, Brauchwassersysteme, Mobilität, Luftreinheit und Infrastruktur sind Stichworte, die nach neuen Lösungen verlangen. Die SPD hat auch hier schon Antworten. Michael Müller hat als Senator für Stadtentwicklung mit Hilfe einer Stabstelle weltweit zukunftsweisende Stadtentwicklung studieren und auf Umsetzbarkeit in Berlin überprüfen lassen. Das hier entstandene Netzwerk, zuletzt in der Konferenz zur Entwicklung der Städte (HABITAT III der UN) vertieft, kann auch für unseren Bezirk verwertbare Impulse geben. Wolfgang Tillinger

CDU-Fraktion Außergewöhnliche Wetterereignisse wie extremer Starkregen treten bei uns in den letzten Jahren immer häufiger auf, das letzte Mal erst am 29. Juni; hier traf es gerade unseren Bezirk besonders hart. Ein Zusammenhang mit dem Klimawandel ist kaum von der Hand zu weisen. Daher müssen, neben den Bemühungen zur Eindämmung der Klimaveränderungen auf nationaler und internationaler Ebene, dringend Vorkehrungen getroffen werden, um die Auswirkungen solcher Ereignisse zu mildern. Schäden las-

sen sich beispielsweise durch Sickerflächen eindämmen, die das Wasser aufnehmen. Alle möglichen Maßnahmen müssen vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt gedacht werden. Insbesondere die Schaffung von zusätzlichen Sickerflächen durch Entsiegelung bzw. der Erhalt von Freiflächen dürfen nicht im Widerspruch zur dringend notwendigen Schaffung von Wohnraum durch Neubau stehen. Das Bezirksamt sollte daher im Rahmen der Bauberatungen darauf hinwirken, dass Erhalt und Schaffung von Sickerflächen bei Bauvorhaben in unserem Bezirk nach Möglichkeit mit umgesetzt werden, z.B. durch entsprechende Innenhofgestaltung oder durch Dachbegrünung. Für den Erhalt bestehender Grünflächen setzt sich die CDU-Fraktion konsequent ein. Christoph Brzezinski

B‘90/Grünen-Fraktion Gewitter und Starkregen haben in den letzten Wochen auch in unserem Bezirk große Schäden angerichtet: der Bundesplatz und der Prager Platz standen unter Wasser, Keller wurden geflutet, einem Haus drohte Einsturzgefahr. Extreme Wetterphänomene haben in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Man denke nur an die vielen „Jahrhunderthochwasser“ oder neuen Hitzerekorde. Forschungen des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung belegen, dass Extremwetterlagen durch den vom Menschen verursachten Klimawandel begünstigt werden, da dieser zu einer Veränderung der Luftströmungen über Europa beträgt. Nur eine drastische Reduktion des Ausstoßes an Treibhausgasen kann den Klimawandel bremsen. Auf Bezirksebene können wir unseren Beitrag dazu z. B. durch die Förderung von ÖPNV, Radverkehr und E-Mobilität leisten. Wir müssen uns aber auch an die Folgen des Klimawandels anpassen. Starkregen braucht Versickerungsflächen und eine ausreichend dimensionierte Kanalisation, um abfließen zu können. Grünflächen sind nicht nur wichtige Versickerungsflächen im Fall von Starkregen, sondern verhindern auch ein übermäßiges Aufheizen der Stadt an heißen Sommertagen. Parwin Kouloubandi

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FDP-Fraktion Pünktlich zum Sommeranfang erlebte Berlin Starkregenfälle. Ein Verkehrschaos entstand, U-Bahnhöfe und Keller liefen voll. Kann die Kommunalpolitik dem entgegenwirken? Überflutungsschwerpunkte müssen erfasst werden, die erworbenen Kenntnisse in die Umsetzung von Maßnahmen, die der Regenwasserrückhaltung dienen, einfließen. Der Bezirk hat grüne Oasen. Der Grunewald und die Stadtparks müssen gepflegt werden und ihre Aufgabe als Regenwasserspeicher wahrnehmen. Die Versiegelung, ein Hauptrisikofaktor für Überflutungen, muss bestmöglich reduziert werden. Der Flächenverbrauch kann durch Nutzung ausbaufähiger Dachgeschosse zu Wohnzwecken verringert werden. Der Baubestand im Bezirk verlangt kreative Lösungen. Entsiegelung von Innenhöfen, Speicherung von Regenwasser sind hier hilfreich. Die natürliche Gestaltung von Höfen trägt zum besseren Wassermanagement bei. Haus- und Grundbesitzer sind dazu zu ermutigen. Dachflächen bieten große Potentiale. Das Land Berlin bleibt in der Pflicht, es geht um Infrastruktur. Die Schaffung von Wasser-Rückhaltebauwerken bewahrt vor Schäden. Wenn für die wachsende Stadt Neubaugebiete erschlossen werden, so müssen Regenwasserspeicher aktiviert werden. So werden wir Schäden am Eigentum vorbeugen. Stephanie Fest Alternative für

Deutschland

AfD-Fraktion

Starkregen, Klimawandel und Stadtentwicklung. Superthema! Toll, dass die Grünen das vorschlagen. Kann man mal wieder sehen: Wir wären darauf gar nicht gekommen. Sehr gerne greifen wir den K*olleg*en*inn*en unter die im Kampf für die Umwelt bereits gestählten Arme. Starkregen: Die Heinrich-Böll-Stiftung erforscht, ob nicht doch Rechte, Nationalisten, Populisten, schlimmstenfalls die AfD für Starkregen verantwortlich sind. Man kennt diese Rechten ja: Ein feiner Nieselregen und schwupps! machen die daraus einen Wolkenbruch, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt aufweicht und grup-

penbezogener Menschenfeindlichkeit die Schleusentore öffnet. Klimawandel: Auch hier heißt es: Wehret den Anfängen! Die Klimaskeptiker dürfen nicht länger ihr Unwesen treiben und frei herumlaufen. Ein Klimaleugnerfestsetzungsgesetz muss her. Herr Maas an die Arbeit! Stadtentwicklung: Mittelfristig Planung von Wasserstraßen für pedalbetriebene Boote, und Gondeln. Städtepartnerschaft mit Venedig, Schulung von Neubürgern zu Gondolieri-Fachkräften. Verleihzentren für multikulti-bunte Gummistiefel aus klimaneutraler Produktion, alle Farben außer braun. Sofortmaßnahme: Auslagerung des Fraktionsbüros der Grünen auf den hochwassergeschützten Teufelsberg. Michael Seyfert

Linksfraktion Berlin, 29.06.2017 – „Jahrhundertregen“. Was die Nachrichten verbreiten, haben viele Bürger*innen hautnah miterlebt: Überschwemmte Straßen und Gehwege, vollgelaufene Keller, entwurzelte Bäume und der zeitweilige Zusammenbruch des öffentlichen Lebens. Die Bilanz: Schadenssumme ca. 60 Mio. Euro und auch Tage nach dem Starkregenereignis müssen noch entstandene Schäden beseitigt werden. Man könnte dieses Ereignis als „kann ja mal vorkommen“ abtun, aber dem ist mit Nichten so. Denn es ist hinlänglich erwiesen, dass sich die Erdatmosphäre aufheizt und dadurch immer mehr Feuchtigkeit in selbige gelangt. Das Ergebnis: Unwetterereignisse, wie Stürme und Starkregen, werden häufiger und heftiger. Deshalb müssen wir alle JETZT handeln: Regenversickerungsflächen in urbanen Ballungsräumen müssen unversiegelt bleiben, Kaltluftschneisen (unbebaute Flächen) müssen konsequent bis in den Innenstadtbereich geschaffen, Dach- und Fassadenbegrünung sowie Erneuerbare Energien weiter forciert werden. Ein Umdenken in unserem Mobilitätsverhalten (mehr Wege zu Fuß, Rad, ÖPNV) und Konsumverhalten (nachhaltiger, bewusster, regionaler) muss einsetzen und das weltweit – denn wir alle haben nur eine Erde, nämlich diese, auf der wir leben. Sebastian Dieke

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SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung


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Auf vorhanden Zähnen wird ein verankerter Teil mit herausnehmbarem Zahn­ersatz kombiniert Zahn­ersatz sitzt entweder fest im Mund oder kann herausgenommen werden. Doch neben Brücken, Implantaten oder mit Klammern befestigte Prothesen gibt es eine hochwertige weitere Lösung: der Kombinations­zahn­ ersatz. Hier wird ein fest – auf vorhandenen Zähnen – verankerter Teil mit herausnehmbarem Zahn­ersatz kombiniert. Zahnärzte empfehlen Kombinations­zahn­ersatz, wenn größere Lücken im Gebiss vorhanden sind, die mit Hilfe einer Brücke nicht mehr zu schließen sind. Die Patienten können dann zwischen Lösungen wie Teleskop-Kronen, Geschiebe- oder Stegprothesen wählen.

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Das Märchen vom Nulltarif Zahn­ersatz zum Nulltarif: Immer häufiger stolpern Patienten über Werbung mit derartigem Inhalt. Mit Hilfe des Einkaufs von billigem Zahn­ersatz aus China soll das Portemonnaie des Patienten nicht belastet werden. Doch kann das funktionieren? Was erwartet die Patienten wirklich? Klare Frage, klare Antwort: Die absolute Aussage des Begriffs „Zahn­ersatz zum Nulltarif“ ist falsch. Nur Regelleistungen werden für Patienten kostenlos angeboten. Was heißt das? Die Regelleistung ist in Deutschland durch den Gesetzgeber definiert. Sie ist eine medizinisch sinnvolle und zweckmäßige Basisversorgung. Wünscht aber der Patient beispielsweise statt einer herausnehmbaren Prothese mit Klammerverankerung einen festsitzenden Zahn­ersatz oder hat er Interesse beim Zahn­ersatz möglichst viel von seinen natürlichen Zähnen zu erhalten, sind das höherwertige Leistungen. Im Klartext: Schon der Wunsch nach einer kleinen ästhetischen Verbesserung in Bezug auf Materialauswahl und Behandlung ist auch bei den vermeintlichen Schnäppchenanbietern kostenpflichtig.

Noch mehr Halt: Stege, Druckknopfanker und Riegel Zähne sind beim Kauen hohen Zug-, Druck- und Schubkräften ausgesetzt. Auch Zahn­ e rsatz muss solche Kräfte aushalten. Besitzen Patienten nur noch wenige eigene Zähne können Stege den Zahn­ersatz stabilisieren. Die starren Metallstäbe verbinden die Pfeiler miteinander und „verblocken“ diese. Auch Druckknöpfe, Kugelköpfe, Magnete oder Riegel kommen zum Einsatz. Manchmal werden zusätzlich federnde Elemente eingearbeitet, damit die Pfeilerzähne beim Einsetzen und

Herausnehmen des Zahn­ersatzes nicht belastet werden.

Für die Patienten bedeutet das: • Die vorhandenen Zähne werden präpariert und präzise abgeformt. • Der Zahnarzt führt funktionsanalytische Messungen durch, die dem Zahntechniker präzise Werte über den Kiefer und das Gebiss liefern, so dass der Zahn­ ersatz funktionsoptimiert hergestellt wird. • Außerdem wird die genaue Zahnfarbe des Patienten bestimmt, damit der fertige Zahn­ ersatz auch farblich zu den vor-

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Gazette Charlottenburg  |  August 2017  |  13

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handenen Zähnen passt. • Die im zahntechnischen Labor angefertigten Gerüste werden in der Zahnarztpraxis anprobiert. Dort erfolgt die Überabformung über Gerüst und festsitzendem Zahn­ersatz. • Hat der Zahntechniker den Kombinations­z ahn­e rsatz im zahntechnischen Labor fertig gestellt, kann der Zahnarzt die Arbeit in den Mund des Patienten eingliedern. Der fertige Kombinations­zahn­ ersatz kann eventuell eine Zeitlang „ausprobiert“ werden. In der Zeit wird er kontrolliert und möglicherweise weiter angepasst, bevor die Kronen oder Teleskope fest verankert werden und die Teilprothese endgültig eingebracht wird. Wichtig ist außerdem, dass Patienten zunächst unter Anleitung des Zahnarztes lernen, den Zahn­ ersatz selbständig zu lösen. Denn: Zu fest sitzen darf er nämlich nicht. Auch die Nachsorge ist ein wichtiges Thema: Der eingegliederte Kombinations­zahn­ersatz und das angrenzende Gewebe sollten regelmäßig kontrolliert werden.

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14  |  Gazette Charlottenburg  |  August 2017

„Minis“ mit großer Wirkung United Buddy Bears auf dem Wittenbergplatz Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, freute sich über die Einladung der beiden Initiatoren Eva Herlitz und Dr. Klaus Herlitz. Gemeinsam eröffneten sie am 4. Juli die Ausstellung der „Minis“ im Beisein vieler internationaler Künstlerinnen und Künstler auf dem Wittenbergplatz. Die „Minis“ gelten als Botschafter für Toleranz und friedliches Miteinander und sorgen weltweit für Begeisterung. „Die Buddy Bären sind DIE Berliner Marke. Es gibt wohl kaum Regionen dieser Welt, in denen man sie nicht kennt, die wohl sympathischsten Repräsentanten unserer Stadt. Besonders schön und erwähnenswert ist, dass es sich hierbei um ein nicht kommerzielles Projekt handelt. Es lebt durch Menschen, die konsequent für ihre politische und soziale Überzeugung stehen. Auch wir im Bezirk sind von den Buddy Bä-

ren und ihrer Strahlkraft zutiefst überzeugt, denn seit mittlerweile sieben Jahren verleihen wir gemeinsam mit der Buddy Bear Berlin GmbH und unseren Kooperationspartnern den bezirklichen Umweltpreis, den Green Buddy Award. Auch in dieser Funktion ist er ein Botschafter, hier steht er für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Er hat eben ein gutes Image“, so Angelika Schöttler. Mittlerweile waren die „Minis“ nicht nur in Berlin und deutschlandweit zu sehen, sondern haben mit ihrer Botschaft von Toleranz und friedlichem Miteinander auch Städte wie Calais, Bratislava, Boras und Kazan besucht. Seit 2002 ist die Ausstellung der zwei Meter großen United Buddy Bears auf Welttournee. Bis zu 140 künstlerisch gestaltete Bären stehen bei diesen Ausstellungen Hand in Hand. Sie gelten weltweit als Sinnbild für Vielfalt in der Einheit, für Völkerverständigung und

Von links: Eva Herlitz, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler, Dr. Klaus Herlitz. Foto: Wirtschaftsförderung Toleranz. Jeder Bär repräsentiert ein von den Vereinten Nationen anerkanntes Land und wurde individuell von einem/r Künstler des jeweiligen Landes gestaltet. So ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk entstanden, an dem sich weltweit bereits Millionen von Menschen erfreuten.

Noch bis 14. August 2017 werden die einen Meter großen United Buddy Bears – The Minis auf dem Berliner Wittenbergplatz zu sehen sein. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos. Der Ausstellungsfläche entsprechend können leider nicht alle 114 Bären auf dem Wittenbergplatz ihr Land vertreten.

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Gazette Charlottenburg  |  August 2017  |  15

Ferien in Berlin Mit dem neuen Super-Ferien-Pass 2017/18 kommt keine Langeweile auf Der neue Super-Ferien-Pass bietet hunderte von Ideen und Tipps für aufregende und abwechslungsreiche Ferien in Berlin. Insgesamt rund 370 Preisvorteile und Verlosungen aus den Bereichen Sport, Freizeit, Kultur und Sehenswürdigkeiten sind in dem Taschenbuch vereint. Mit dem Beginn der Sommerferien ist der neue Pass für die kommenden 100 Ferientage gültig. Denn er gilt nicht nur in den Sommerferien 2017, sondern in allen folgenden Ferien einschließlich der Osterferien 2018. Der Pass gilt für Berliner Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre. Um auf die unterschiedlichen Wünsche und Interessen von Kindern und Jugendlichen einzugehen, ist der Pass in einen Kinderteil bis elf Jahre und ei-

nen Jugendteil von 12 bis einschließlich 18 Jahren unterteilt. Komplettiert wird das Gesamtangebot durch altersunabhängige Preisvorteile im Mittelteil. Im Mittelteil befindet sich auch die Badekarte, die an allen Ferientagen kostenloses Baden in den Bädern der Berliner Bä-

der-Betriebe ermöglicht. Darüber hinaus können die Kinder und Jugendlichen von weiteren 180 Preisvorteilen aus den Bereichen Sport, Spiel, Sehenswürdigkeiten, Kultur und Kreatives profitieren und 20 %, 30 %, 50 % und mehr sparen. Zusätzlich werden bei insgesamt sieben Verlosungsaktionen zahlreiche Plätze und Freikarten zu rund 190 Ausflügen, Tagesfahrten, Workshops sowie Sport- und Kulturevents verlost. Auch in diesem Jahr kostet der Super-Ferien-Pass wieder 9 Euro. Für Familien mit geringem Einkommen ist eine Erstattung des Preises über das Bildungs- und Teilhabepaket möglich.

Auf der Webseite vom JugendKulturService können sich Interessierte einen genauen Überblick über die Preisvorteile und Verlosungen verschaffen. Dort werden Musterseiten in Form von PDF-Dateien zum Download angeboten. Seit dem 26. Juni gibt es den Super-Ferien-Pass in allen Berliner REWE-Märkten. Weitere Verkaufsstellen sind u. a. die Bäder der Berliner Bäder-Betriebe, viele Berliner Bürgerämter, Karstadt sports, das FEZ und ausgewählte Kinder- und Jugendtheater. Auch über den Online-Shop sowie direkt im Büro des JugendKulturService (Kreuzberg) ist der Pass erhältlich. Erstmals ist in diesem Jahr der „Berliner Sommerferienkalender“ online. Unter www.­ sommerferienkalender-berlin.de sind rund 120 Aktionen und Projekte weiterer Akteure der Kinderund Jugendarbeit aufgelistet.

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Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH Badensche Str. 44 · 10715 Berlin ☎ (030) 844 933-0 ·  www.gazette-berlin.de

Redaktion

Karl-Heinz Christ ·  redaktion@gazette-berlin.de

Titelbild

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Nächste Ausgabe September Nr. 9/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss 21.08.2017 Erscheinung 07.09.2017


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