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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

Juli 2017

Steglitz Lankwitz Lichterfelde

Ruheoase Gemeindepark Lankwitz Sanierung erfolgreich beendet

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Gazette Steglitz  |  Juli 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, die Sommerferien stehen vor der Tür (20. Juli bis 1. September) und deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um auf drei neu eröffnete Kinderspielplätze im Bezirk hinzuweisen, die bei hoffentlich schönem Sonnenschein in den kommenden Wochen zu einem Besuch einladen: Da wäre zum einen der nach einer Bauzeit von einem Jahr im April eröffnete, neu gestaltete Spielplatz in der Curtiusstraße  14, der mir ausgesprochen gut gefällt. Hier leitete das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Fachbereich Grünflächen, als Bauherr und Eigentümer der 1920  m² großen FläCerstin Richterche die UmbaumaßnahKotowski me, und mit der Planung, Ausschreibung und Vergabe wurde ein Landschaftsarchitekturbüro beauftragt. Im Entwurf wurden dabei die Ergebnisse aus einem stark frequentierten Beteiligungsverfahren mit Kindern der Brentano-Grundschule, sowie Anwohnerinnen und Anwohnern umgesetzt. Ziel dabei war es, Angebote für Kinder aller Altersgruppen zu schaffen und dabei gleichzeitig die Durchwegung zwischen Hans-SachsStraße zur Curtiusstraße beizubehalten. Die geschaffene Eingrenzung der Spielbereiche ermöglicht ein differenziertes Angebot für alle Altersgruppen vom Kleinkindspiel mit Häuschen und Sandbackstelle, bis hin zur Kletterstrecke, Schaukeln und der wiederaufgebauten Seilbahn. Die Spielangebote sind wie in einem Parcour in einer großen Sandspielfläche verbunden. Die Pflanzung von Bäumen und Gehölzen unterstützt die Raumgliederung. Auf der „Sonnenseite“ laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Das Projekt wurde mit Senatsgeldern aus dem Sondervermögen der Infrastruktur der wachsenden Stadt (SIWA) finanziert, und die Gesamtkosten betrugen insgesamt 253.000 Euro. Ebenfalls im April wurde nach erforderlicher Umgestaltung der Spielplatz in der Goerzallee, Ecke Altdorfer Straße, wieder eröffnet. Die Umgestaltung des rd. 2.000 m² großen

Der neu gestaltete Spielplatz an der Curtiusstraße 14.

Spielplatz an der Goerzallee / Ecke Altdorfer Straße.

Spielplatzes war notwendig, weil der in einem größeren Einzugsbereich liegende Spielplatz aufgrund von massivem Vandalismus in den letzten Jahren gesperrt bleiben musste. An der Gestaltung dieses Spielplatzes beteiligten sich mit ihren Ideen Kinder und auch Eltern aus dem angrenzenden Schweizer Viertel und der weiteren Umgebung unter Mitwirkung des Kinder- und Jugendbüros KiJuB. Die Bausumme betrug 300.000 Euro aus Mitteln des Senats-Programms SIWA (Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt). Der Spielplatz steht unter dem Motto „Ballspiel und körperbetonte Spielangebote für ältere Kinder“. Auf dem neu geschaffenen Bolzplatz kann während der Öffnungszeiten Fußball oder Basketball gespielt werden. In der Sandfläche fordert der große Spielturm mit der Röhrenrutsche die Kinder auf, ihn kletternd und hangelnd zu erobern. Eine Schaukel, Bodentrampoline und eine Tischtennisplatte ergänzen das Angebot. Und als dritter im Bunde wurde am 25. April der rund 1670 m² große, umgestaltete Spielplatz Pertisauer Weg eröffnet. Er befindet sich in der idyllischen Gründurchwegung, die vom Ortsteil Lankwitz bis zur Lilienthal-Gedenkstätte führt und liegt zwischen Pertisauer Weg und Stanzer Zeile. An seiner Neugestaltung beteiligten sich in der Planungsphase Kinder der Grundschule am Karpfenteich und Anwohnerinnen und Anwohner. Ausgeführt

wurden die Arbeiten von den Auszubildenden unseres Bezirksamtes, Fachbereich Grünflächen, und auch die Bauleitung lag beim Fachbereich Grünflächen als Eigentümer der Fläche. Die Bausumme betrug 55.000 €, woraus auch neue, attraktive Spielgeräte beschafft wurden. Abschließend noch ein Hinweis auf eine Platzbenennung: Am 8. April wurde der Platz zwischen Matterhornstraße, Wasgenstraße und Palmzeile in Günter-Pfitzmann-Platz benannt. Damit würdigte das Bezirksamt die Verdienste und die Lebensleistung des beliebten Berliner Volksschauspielers Günter Pfitzmann, der an diesem Tag 93 Jahre alt geworden wäre, in unmittelbarer Nähe wohnte und auf dem Waldfriedhof begraben liegt. Günter Pfitzmann gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Kabarettgruppe „Die Stachelschweine“ und spielte in einer Vielzahl von Filmen und Fernsehserien mit. Für seine schauspielerischen Leistungen erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal die Goldene Kamera. Ich wünsche Ihnen wunderschöne Sommerund vielleicht auch Urlaubstage! Ihre

Cerstin Richter-Kotowski Bezirksbürgermeisterin


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Ruheoase Gemeindepark Lankwitz Sanierung erfolgreich beendet „Nach meinem stressigen Tag und bei diesem herrlichen Wetter könnte ich gleich hierbleiben“, erklärte Umweltstadträtin Maren Schellenberg und sprach damit so manchem aus dem Herzen. Als Krönung umfangreicher Sanierungsarbeiten rund um den Teich des Gemeindeparks Lankwitz pflanzte sie am letzten Tag im Mai eine junge Blutbuche, die – auch Purpurbuche genannt – eigentlich eine Spielart der Natur ist und als Mutation der Rotbuche erst im 18. Jahrhundert kultiviert wurde. Sie nimmt nun den Platz ihrer krankheitsbedingt gefällten Baum-Vorgängerin ein. Ihre geschätzt 70-jährige Nachbarin, ebenfalls eine Purpurbuche, schaut mit leisem Rauschen auf sie herab. Doch geschützt in deren Windschatten wird die etwa 15 Jahre lang im Substrat-Container gezogene Jung-Blutbuche bald ihre neu entdeckte Freiheit zu schätzen wissen und die Äste der Sonne entgegen recken. Im

Renaturiert und saniert: Der Teich im Gemeindepark. Herbst wird auch sie vergrünen und bis zum kommenden Frühjahr ihrem Namen kaum gerecht werden.

Im Einsatz für die Natur

Bezirksstadträtin Maren Schellenberg: Wasser für die junge Blutbuche.

Beste Wünsche für ihre gute Eingewöhnung am Rande des frisch sanierten Teiches übermittelten vor Ort Bezirks-Vertreter des Gartenbau- und Grünflächenamtes, der Stadtplanung, der Revierleitung und des BUND. Sie alle hatten mit dazu beigetragen, dass das Gartendenkmal mit seinem Teich als Herzstück wieder das

geworden ist, was einst mit der Parkeröffnung am 2. September 1911 seinen Anfang nahm: Eine Ruheoase für erholungssuchende Bürger und ein lebensfreundliches Biotop für seine auf dem, am und im Wasser lebenden Individuen. Holger Friedrich (BUND), der ehrenamtlich und mit fachlichem Rat die Renaturierung des Gewässers begleitete, zeigt sich zufrieden angesichts des nach bereits kurzer Zeit wiedergekehrten Lebens: Da quaken unter üppiger Weide erste Frösche, Enteneltern


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Auch hier gilt für Besucher: Bitte nicht füttern!

Wasservögel bitte nicht füttern – zum Wohle der Natur!

führen vom neuen Entenhaus inmitten des Teichs aus ihre Jungen schnatternd ins Parkleben ein und Fische schnappen hier und da nach Mückenlarven dicht über der Wasseroberfläche. Wie sie in den 4750 Quadratmeter großen Teich kommen? Holger Friedrich weiß die Antwort: „Die Wasservögel bringen an ihren Schwimmfüßen haftenden Fischlaich aus anderen Gewässern in den Teich mit und tragen so auf ihre Weise zu seiner Wiederbelebung bei.“ Über die Jahre hatte sich die Wasserqualität des Teiches stetig verschlechtert, bedingt durch intensives und schädliches Füttern der Wasservögel durch die Besucher sowie durch zunehmende Verschattung und Laubeinfall. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen rund um den Teich hatten im vergangenen Herbst begonnen: Vorhandener Schlamm wurde abgesaugt, kranker Uferbewuchs entfernt, verrottete Uferverbaue eingeschüttet. Die Wege rund um den Teich wurden aufgearbeitet, ein naturnaher Uferbereich mit Ge-

hölzen und Stauden geschaffen. Rund 330.000 Euro kosteten die Sanierungsmaßnahmen, die überwiegend über Ausgleichsmittel des Umwelt- und Natur-

Einsicht und Vorsicht erwünscht

schutzamtes sowie Unterhaltungsmittel des Straßen- und Grünflächenamtes finanziert wurden. Doch das war nur der Anfang. Nächstes Ziel sei die Sanierung des Teiches im Stadtpark Steglitz, erklärt Maren Schellenberg.

es Peter und Hannelore S. aus Lankwitz. Jeden Tag sind sie hier. Sie erzählen, dass sie heute die ersten Frösche gehört haben. Die Tiergehege im Park mit Ziegen und Damwild besuchen sie besonders gerne. Sehr gepflegt sei die Anlage, auch wenn immer

Junges Grün erobert nun die flache Uferböschung am Gemeindepark-Teich. Mit Freuden sehen

wieder Vandalismus am 1926 errichteten Krieger-Ehrenmal sichtbar sei. Denn da sind die anderen Parkbesucher, die Peter und Hannelore nur zu gut kennen und fast täglich beobachten können: Sie schwimmen zur Enteninsel, zertreten das junge Grün und reißen frisch gepflanzte Sträucher aus, um mehr Liegeplatz zu haben; oftmals unbedacht, häufig aus Rücksichtslosigkeit. – So wie das Pärchen, das Enteneltern und -Küken an diesem letzten Tag im Mai mit Brot überhäuft, die Reste in den Teich wirft: „Weil wir das schon immer so gemacht haben.“ Der Erklärung der Bezirksstadträtin, dass dies für Gewässer und Wildvögel gleichermaßen schädlich sei, begegnen beide mit Ignoranz. Dem Gemeindepark und seinen Bewohnern sei zu wünschen, dass die überwiegende Zahl der zukünftigen Besucher mehr Einsicht und Verständnis zeigt – zum Wohle von Natur und Erholungsoase.  Jacqueline Lorenz

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Netzwerkverein „Goerzallee e. V.“ Hoffest am 14. Juli Als Silvio Schobinger im Jahr 2015 zusammen mit seinem Bruder Mario das betagte Goerzwerk an der Goerzallee 299 erwarb, hatte er sich viel vorgenommen. Nach behutsamer Gebäude­ sanierung ist es ihm in relativ kurzer Zeit gelungen, auf rund 80  Prozent der Gebäudefläche zahlreiche Gewerbetreibende von der Eis-Manufactur bis zum Software-Entwickler anzusiedeln, die die Lebens- und Arbeitsqualität und den gemeinschaftlichen Austausch inmitten der wiederbelebten Industrieanlage zu schätzen wissen und den derzeit größten produzierend-gewerblichen Standort im Berliner Südwesten etabliert haben. Mit der Idee, diese Strahlkraft gemeinsam über die Geländegrenze des Goerzwerkes hinauszutragen und das Gewerbegebiet am Zehlendorfer Stichkanal insgesamt neu zu beleben, setzte sich Silvio Schobinger für den Aufbau eines aktiven Netzwerkes ein. Diese Idee wurde mit der Gründung des Netzwerk-Vereins Goerzallee e. V. im Februar 2017 besiegelt und hat bereits viele Befürworter aus dem Bezirk gefunden. Anlässlich der feierlichen Vereinsgründung zeigt sich der frischgebackene Vorstandsvorsitzende Silvio Schobinger zuversichtlich: „Ein wesentliches Ziel unseres Vereins ist es, sich für die Umsetzung der Interessen aller hier ansässigen Unternehmen einzusetzen – sowohl auf wirtschaftlicher Ebene als auch in

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Für einen Industrie- und Gewerbepark Goerzallee: Dr. R. Baumgarten, S. Schobinger, C. Richter-Kotowski, Thomas Herrmann (v.l.n.r.). Form konkreter Nachbarschaftshilfe. Wir sind sicher, dass wir mit Ihnen ein starkes Team bilden werden, in dessen Gemeinschaft wir unsere Potentiale fördern, als Dienstleister füreinander da sind und bestenfalls Freunde werden“, appellierte er an die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter aus

Bezirksamt, Politik und Wirtschaft.

Vereinsziel Industrie- und Gewerbepark Goerzallee Das historische Gewerbeareal Beeskowdamm, Goerzallee, Lichterfelder Weg und Stichkanal ist mit seiner Größe von rund 85 Hek-

Silvio Schobinger, Eigentümer des Goerzwerks und Vorstandsvorsitzender des Goerzallee e. V. Fotos: Goerzallee e. V.

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tar das einzig große und zusammenhängende Gewerbegelände des Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Ein eher unübersichtlicher Gewerbe-Mix mit nur wenig moderner Dienstleistung und Industrie hatte sich hier im Laufe der Jahre niedergelassen. Dabei besitzt das Gebiet ein ansehnliches Nutzungspotential, sowohl an Platz als auch an Gebäuden und seiner attraktiven Lage auf halber Strecke zwischen Potsdam Sanssouci und Berlin-Alexanderplatz. Dieses Gebiet zu einem inhaltlich und optisch reizvollen Industrieund Gewerbepark mit zu entwickeln, hat sie der Goerzallee e. V. auf die Fahne geschrieben und dafür anerkennende Worte von Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski bekommen. „Ich sage Ihnen unsere Unterstützung zu und hoffe auf einen intensiven Informations- und regelmäßigen Gedankenaustausch“, erklärte sie, die für einen Gewerbepark in spe den Namen der in der Öffentlichkeit bekannteren „Goerzallee“ passender fände als den Namen „Stichkanal“. Mit im Vereinsboot weiß Silvio Schobinger neben der Wirtschaftsförderung auch das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST (RMSW), das aktuell die Auswertung einer Untersuchung des Gewerbegebietes an der Goerzallee erwartet: Das RMSW hatte dazu im Vorfeld eine Datenerhebung von zwei Bachelor-Absolventen der TU Berlin, Bereich Stadt- und Regionalplanung, durchführen lassen. Es glaubt an hilfreiche Er-

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Gazette Steglitz  |  Juli 2017  |  7 gebnisse für die Entwicklung des Gesamtgeländes, um langfristig daraus einen attraktiven Industrie- und Gewerbepark entwickeln zu können. Dr. Reinhard Baumgarten, Leiter des RMSW, gibt schon jetzt zu bedenken: „Von allen Firmen auf dem Gelände sind anzahl- und flächenmäßig weniger als 50 Prozent dem Industriesektor und damit produktionsgeprägten Bereich zuzurechnen. D.h. hier hat bereits ein elementarer Wandel stattgefunden, der in Richtung „Zukunftsunternehmen und Industrie 4.0“ bewusst weiter gestaltet werden muss.“ Die Gründung des Goerzallee e. V. begrüßt auch er und macht, an Silvio Schobinger gewandt, deutlich: „Damit ist ein unternehmerisches Netzwerk entstanden, das in dem Gewerbegebiet bisher fehlte. Gerne werden wir mit Ihnen und dem Verein zusammenarbeiten.“ Unterstützung für seine Vereins-Realisierung fand Silvio Schobinger bereits durch den Berlin.Südwest e. V., den er als „große Schwester“ des Goerzallee e. V. bezeichnet, und der bereits im vergangenen Jahr einige Workshops für die Unternehmer

Teilbereiche Gewerbegelände Beeskowdamm, Goerzallee, Lichterfelder Weg, Stichkanal.  Quelle: ALB d. Senatsverw. f. Stadtentw. u. Umwelt der Goerzallee durchgeführt hatte. – Mit der Intention, mehr Gemeinsamkeit zu erzeugen, um die Potentiale des Standortes besser entwickeln zu können, wie Thomas Herrmann, Vorsitzender, für den Berlin.Südwest e. V. erklärt und hinzufügt: „Von daher freuen wir uns besonders, dass dies nun in die Gründung einer Standortgemeinschaft mündete.“

Schritt für Schritt in Zielrichtung Viel Kernarbeit wartet indessen auf Silvio Schobinger und sein Team, um den frischgegründeten Goerzallee e. V. seiner eigentli-

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chen Aufgabe zuzuführen und in seine Entwicklung zum eigenen Profil zu begleiten. Dabei setzt Schobinger auf nachbarschaftliche Gespräche und das Miteinander Gleichgesinnter, die der Club Goerzwerk in seiner besonderen Atmosphäre für Treffen und Gespräche einlädt. Und er setzt auf die ihm eigene Herzlichkeit und Offenheit, beides Eigenschaften, die ihm bereits bei der Belebung des Goerzwerkes wertvolle Dienste leisteten. Auch in der Vereinsstruktur bleibt er seinem Motto treu „Qualität geht vor Masse“. Er will jedem neuen Mitglied mit

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gleichem herzlichem Ansatz begegnen. Kreative, Handwerker, Unternehmer und Privatperson erwartet im Verein ein vertrauensvoller und wertschätzender Umgang. Der Vorsitzende betont: „Der Verein ist eine hochdemokratische Sache.“ Den Goerzallee e. V. entspannt kennenzulernen, gibt es Gelegenheit beim Hoffest am 14. Juli 2017 ab 14 Uhr auf dem Gelände des Goerzwerk-Industriedenkmals, das sich 100-jährig mit Life-Music und vielen Überraschungen an diesem „Tag der offenen Tür“ Jung und Alt schwungvoll und dynamisch präsentiert. Dass diese Eigenschaften bald auch auf das übrige Gewerbegebiet an der Goerzallee überspringen, dafür macht sich der Goerzallee e. V. stark, „um im erfolgreichen Zusammenspiel einen weiteren Baustein für die Beflügelung Berlins vom Südwesten aus setzen zu können“, ergänzt Silvio Schobinger. Weitere Informationen zum Goerzallee e. V. sowie Satzung und Beitrittserklärung unter www.goerzallee.berlin  Jacqueline Lorenz

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RATGEBER

Wann ist die Radweg-Nutzung Pflicht?

Bei diesen Schildern ist die Benutzung des Radwegs Pflicht. Unklar scheint vielen Radfahrern, ob man den Radweg benutzen muss oder auch auf der Straße fahren kann. Ein Sprecher des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS):„Sobald ein Radweg durch ein blaues Schild gekennzeichnet ist, müssen Radfahrer ihn benutzen. Ist kein solches Schild vorhanden, gilt diese Pflicht nicht. Hier dürfen Radler auch auf der Straße fahren. Ein auf den Boden gemaltes Radsymbol ersetzt nicht das Gebotsschild.“ Der große Verkaufsschlager der letzten Jahre sind Elektrofahrräder, auch E-Bike oder Pedelec genannt. Hunderttausende davon sind schon im Verkehr, und es werden täglich mehr. Das

elektrische Fahrrad besitzt einen Elektromotor, der allerdings nur unterstützend wirkt. Das heißt, wenn der Radler in die Pedale tritt, steuert der Motor noch einmal so viel Kraft dazu. Allein fahren, wie ein Mofa kann das E-Bike normalerweise nicht. Aber auch hier gibt es schon wieder Ausnahmen. Wichtig: Auch das E-Bike gilt als Fahrrad. E-Biker müssen also auf dem Radweg fahren, wenn dieser durch eines der blauen Fahrradschilder entsprechend gekennzeichnet ist. Das gilt allerdings nicht für die sogenannten S-Pedelecs, die bis zu 45 km/h schnell sind. Damit darf man grundsätzlich nicht auf den Radweg.

Schnelle Hilfe im Pflegefall Wenn der Alltag auf einmal nicht mehr selbstständig zu bewältigen ist, sei es durch Unfall, Krankheit oder zunehmende Altersgebrechlichkeit, muss meistens schnell gehandelt werden und es gibt viele Fragen. Der Ratgeber der Stiftung Warentest „Schnelle Hilfe im Pflegefall“ zeigt präzise und praxisnah, welche Schritte nötig sind und wer jeweils dabei helfen kann. Wer übernimmt die Pflege? Wo kann der Pflegebedürftige wohnen? Woher gibt es Geld? Und welche Unterstützungsangebote gibt es für den Alltag? Vier wichtige Fragen, die auf jeden Fall als erstes geklärt werden sollten. Zudem hat jeder einen gesetzlichen Anspruch auf kostenlose und individuelle Pflegeberatung, die beispielsweise bei den Pflegekassen der Krankenkassen, bei Pflegestützpunkten, Wohlfahrtsverbänden oder freien Pflegeberatern angeboten wird. Es ist auch gut zu wissen, dass die meisten Angestellten das Anrecht auf eine Auszeit im Job haben, sollte ein Pflegefall in der Familie

auftreten. Zehn Tage sofort und danach bis zu zwei Jahre lang in Teilzeit – mit Rückkehrrecht und Ausgleichszahlungen. Hat man einen offiziellen Pflegegrad beantragt, gibt es finanzielle Unterstützung von der sozialen Pflegeversicherung. Je nach Situation gibt es Gelder von der Krankenkasse, von Privatversicherungen und vom Staat. Wie das alles kombiniert werden kann, ist nachzulesen im Ratgeber der Stiftung Warentest. Das Buch „Schnelle Hilfe im Pflegefall“ hat 159 Seiten und ist im Handel erhältlich oder kann online bestellt werden unter www. test.de/pflegefall.

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Senioren-Assistenz Hilfreiche Alternative gegen die Einsamkeit Viele Seniorinnen und Senioren leben alleine – im eigenen Zuhause oder in einem Pflegeheim. Einigen fehlt die Energie, anderen der langjährige Partner oder der frühere Freundeskreis, um außerhalb der eigenen vier Wände aktiv zu sein. Alt zu werden, ist schön. Alt zu sein, ist es nur selten. Oder? Häufig begründet nicht das pure Verstreichen, sondern das Auskosten von Zeit für uns das Glück. Doch wie nutzen wir unsere Zeit so aktiv und sinnvoll wie möglich? Schließlich muss es nicht immer mehr Zeit sein, die wir haben. Die Zeit mit schönen Momenten zu füllen – darum geht es! Und oftmals muss man sich die Zeit bewusst nehmen, um diese schönen Momente auszukosten. Für Seniorinnen und Senioren, die schöne Momente auskosten, die weiter, mehr und hinaus wollen, ist die Senioren-Assistenz eine hilfreiche Alternative voller

Unter dem Motto: „Aktivierung von Pflegebedürftigen – Entdecken und Nutzen von Reserven“ findet unser alljährlicher Workshop am 28. April 2018 statt. Eine Gruppe Patienten fährt unter der Betreuung von Pflegekräften mit Zimmermanns Pflegeteam nach Boltenhagen an die Ostsee. Schon zum 12. Mal wird dieser alljährliche Höhepunkt stattfinden.



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Perspektiven. Senioren-Assistenz ist wirksame Präventionsarbeit gegen Krankenhaus- und Pflegeheimaufenthalte. Zwischen Pflege und Hauswirtschaftshilfe gibt Senioren-Assistenz Impulse im Alltag – als akti-

Eine Woche erlebnisreiche Abwechslung, Sandspiele, Lauftraining und natürlich viel Gelächter werden das Leben im Aura-Hotel Seeschlösschen bestimmen. Sind Sie neugierig geworden? Rufen Sie an: ☎ 797 07 534 Vielleicht ist noch ein Plätzchen frei… Übrigens, auch für Pflegekräfte haben wir Planstellen frei, bewerben Sie sich jetzt!

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häusliche Krankenpflege rund um die Uhr

ve und aktivierende Stütze. Ganz gleich, ob der Lieblingskuchen gebacken, ein Konzert besucht oder zur Patientenverfügung beraten werden soll: immer mehr Seniorinnen und Senioren vertrauen der Arbeit von professio-

nellen Senioren-Assistentinnen und -Assistenten, die eine hohe Qualität gewährleisten. Insbesondere kleinere Anbieter haben sich durch entsprechende Fortbildungen spezialisiert – beispielsweise auf Demenzbegleitung, Trauerbegleitung oder den Einsatz von Therapiepuppen. Interessant ist dabei die Finanzierung für alle diejenigen, die im eigenen Zuhause leben. Denn: Liegt eine Pflegebedürftigkeit im Sinne eines Pflegegrades vor, kann die Senioren-Assistenz sogar als Verhinderungspflege abgerechnet werden. Das kann im besten Fall bedeuten: Senioren-Assistenz kostet weder den pflegebedürftigen Menschen noch seine Angehörigen einen Cent. Alt sein kann so schön sein. Senioren-Assistenz hilft, die Zeit aktiv und sinnvoll zu nutzen. Über den Autor: Markus Lauter ist Pflegejournalist, Live-Blogger, Ghostwriter und Kolumnist.

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Wald und Klimawandel Ausstellungspfad im Grunewald informiert über Anpassung der Wälder Ein Hektar Wald (100 x 100 Meter, blau markiert) bindet etwa soviel CO2 wie zwei Berliner Bürger durchschnittlich verursachen. Viel Interessantes rund um Wald und Klima können Spaziergänger in freier Natur im Grunewald erfahren. Am 13. April wurde ein Rundweg eröffnet, der über das vielfältige Spektrum des Klimawandels informiert. Die Ausstellung gehört zu einer von dreizehn dezentralen Außenstellen der Internationalen Gartenausstellung 2017 (IGA). An elf Stationen wird die Anpassung der Berliner Wälder an den Klimawandel erläutert. Hierzu gehört die Umgestaltung reiner Kiefernwälder zu Mischwäldern sowie naturnahe Waldbewirtschaftung, die unter anderem auf Selbstaussaat der Laubbäume mit unterstützender Pflege setzt. Die Entstehung und Bedeutung der Moore am Barssee und Pechsee werden genauso erklärt, wie die Bedeutung des Waldes für das Stadtklima. Blau-

Farbige Dreiecke weisen den Weg. grüne Hinweistafeln informieren die Besucher und mit Hilfe aufgedruckter QR-Codes kann das Wissen über die waldklima-app vertieft werden.

Holzbalken, Spanplatten, Holzpellets: Alles aus dem Rohstoff Holz.

Neben den Auswirkungen des Klimawandels gibt es interessantes weiteres Wissen rund um den Wald. Die Frage, ob das kleine, zierliche Reh und der beeindruckende Elch verwandt sind, wird geklärt und die Besucher erfahren, warum Förster sich nicht für die Spätblühende Traubenkirsche begeistern können, die bereits aus dem 17. Jahrhundert ihren Weg aus Amerika nach Europa nahm. Anregungen, wie jede/r Einzelne seinen CO2-Ausstoß verringern kann, sind ebenfalls Teil der Ausstellung. Von einer Aussichtsplattform aus können verschiedene Altersstadien des Waldes angesehen werden. Auch, warum der Pechsee

ein Glück für das Klima der Stadt ist und der hohe Stellenwert des Rohstoffes Holz für unser Leben wird erklärt. Aktuelle Veranstaltungshinweise sind unter Wald Berlin Klima auf facebook zu finden. Die Ausstellung beginnt am Grunewaldturm und führt über einen Rundweg dorthin zurück. Die Anfahrt ist entweder mit dem eigenen Fahrzeug möglich oder mit dem Traditionsbus 218, der am Wochenende im 30-Minuten-Abstand entweder vom Bahnhof Wannsee oder vom ZOB aus fährt. In der Woche erfolgt die Abfahrt stündlich. Alle Haltestellen und die genauen Abfahrtzeiten unter www.­traditionsbus.de.


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IGA 2017? Unbedingt! Das größte Gartenfestival Deutschlands ist eine Schau für die ganze Familie Die Seilbahn ist die geniale Idee dieser Gartenschau – samt Kinderwagen werden wir vom freundlichen Personal in eine Gondel geschoben und schweben einmal über das Gelände. Es eröffnet sich ein grandioser Rundblick: über die Modellgärten, die Kienbergterrassen, die Spielplätze. Im Wuhletal unter uns grasen Pferde, Rinder und Schafe. Es sind bedrohte Haustierrassen, die über die IGA-Zeit hinaus hier bleiben. Aussteigen kann man am Wolkenhain, einer Aussichtsplattform hoch oben auf dem Kienberg, wo das Panorama noch ein Stück weiter über Marzahn-Hellersdorf bis zum Berliner Fernsehturm und hinein ins Brandenburger Land reicht. Und von wo man mit der Natur-Bobbahn zu Tal sausen kann. Wir gondeln zur Endstation, genehmigen uns einen Kaffee und werfen als erstes einen Blick in die Blumenhalle. Gärtner sind dabei, die wöchentlich wechselnde Schau neu zu gestalten. Man kann zuschauen und Fragen stellen. Auf manche Besucher wird dies vielleicht unfertig wirken, andere werden sich einlassen auf das „bewegliche“ Konzept: als Passagier auf einem Dampfer inmitten eines wogenden Blütenmeeres. Unser zufälliger Weg führt uns in die neuen Gartenkabinette. Sie erweitern die bereits bestehenden und international bekannten „Gärten der Welt“, die ebenfalls Bestandteil der IGA 2017 sind. Ein Ensemble verkohlter Stangen

Ein „Mehr an Farben“ – wie es das IGA-Motto verspricht – leuchtet auch an Tagen mit wenig Sonne.  Foto: Gabi Loke/be.p macht uns neugierig. Hinweis auf den Braunkohletagebau? Nein – „Cultivated by fire“ lesen wir auf einer Tafel. Australische Gartenarchitekten haben die schöpferische Kraft des Feuers als Thema gewählt. Seit Jahrhunderten wird sie von den Aborigines, den Ureinwohnern des Kontinents, zur Regeneration des Bodens genutzt. Ein Stück weiter tauchen wir ein in den „Garten des abgeschiedenen Vergnügens“. Bambuspfad, Blumenrabatte, Spiegelwand und Wasserkanal interpretieren ein uraltes Thema der chinesischen Malerei. Auch die südafrikanische oder chilenische Gartenkunst würde uns interessieren – doch das Kind wird unruhig und wir steuern den Wasserspielplatz an.

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Kurz-Shopping im Gärtner- und Kreativmarkt ist noch drin. Unser Fazit: Wer nur einen Tag hier verbringt, sollte vielleicht vorher im Internet unter www.iga-berlin-2017.de schauen, was ihn interessiert – denn das gesamte Gelände zu erkunden, ist kaum drin. Für jene, die in der Nähe wohnen, lohnt eine Dauerkarte. Denn da gibt es noch so viel: die Mustergärten mit Innovativem auch für Hinterhof und Dach, den Campus mit dem IGA-Klassenzimmer, den Bereich Horizonte mit Ideen zur nachhaltigen Lebenskultur und natürlich jede Menge Veranstaltungen – mobil im Park, auf diversen Bühnen und in der neuen, 5.000 Zuschauer fassenden Arena.  Gabi Stephan

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1 | Gazette Zehlendorf 12  |  Gazette Steglitz  |  Juli | 2017 2017

Schulsanierung Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Durch die Sparmaßnahmen in Berlin hat sich in unserem Bezirk ein erheblicher Sanierungsbedarf allein für die Schulen ergeben, der mittlerweile einen dreistelligen Millionenbetrag umfasst. Nach Jahren des Sparens werden nunmehr erhebliche Mittel für die Schulsanierung bereitgestellt. Allerdings gibt es vor dem Hintergrund schwieriger Rahmenbedingungen unterschiedliche Auffassungen über den Umfang des Bedarfs sowie die Zeitplanung für die Sanierungsprojekte. Hierzu nehmen die Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung in den folgenden Beiträgen Stellung.

CDU-Fraktion Schulsanierung hat höchste Priorität! In den letzten 20 Jahren wurden in Berlin die Schulen kaputtgespart, auch die Schulen in Verwaltung des Senats weisen über 300  Mio.  Euro Instandhaltungsrückstau auf. Der Senat gesteht dies endlich ein und will durch eine „Berliner Schulbauoffensive“ abhelfen. Seit Jahren fordern wir ein Umdenken des Senats, weil wir nicht wollen, daß unsere Kinder in kaputten Schulgebäuden unterrichtet werden. Doch bislang fehlte der politische Wille des Senats, das Problem zu lösen. Leider führt der Senat die chronischen Unterfinanzierung fort: 5,5 Mrd. Euro sollen reichen, um den Neubau und die Schulsanierung in den nächsten 10  Jahren durchzuführen. Unsere Berechnungen haben ergeben, daß der zu erwartende Gesamtbedarf in Berlin inkl. der vom Senat nicht berücksichtigten Nebenkosten bei 7,25 Mrd. Euro liegt. Alle freien Mittel werden im Bezirk in die Schulsanierung gesteckt. Aus der „Schulbauoffensive“ bekommt Steglitz-Zehlendorf aber nur 6 Mio. Euro mehr pro Jahr. Mit diesem Mehrbetrag kann jährlich nur eine einzige Schule im Bezirk saniert werden. Bis heute hat der Senat den Ernst der Lage also nicht begriffen! Dr. Clemens Escher

An der stark sanierungsbedürftigen Fichtenberg-Oberschule sind die Sanierungsarbeiten im vollen Gange. Berlin

SPD-Fraktion

Unsere Schüler verbringen in Schulen viel Zeit, brauchen eine gute Lernumgebung, sollen sich dort wohlfühlen und„fürs Leben lernen“. Viele Schulen befinden sich aber in einem jämmerlichen Zustand, weil in der Vergangenheit an der falschen Stelle gespart wurde. Der Bezirk hat sich unter der schwarz-grünen Zählgemeinschaft mit einem Sanierungsbedarf für Gebäude von rd. 343 Mio. Euro an die einsame „Spitze“ in Berlin gesetzt. Für Erstklässler fehlen aktuell 609 wohnortnahe Schulplätze. Ein belastbarer Schulentwicklungsplan fehlt ebenfalls, dafür wird – planlos – nach wie vor behauptet, der Senat sei schuld, weil er nicht genug Geld bereitgestellt habe. Die Frage ist doch: Warum liegt der Bezirk beim Sanierungsbedarf in der„Pole-Position“? Dabei hat der Senat unter Führung der SPD aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und rund 3,9 Mrd. Euro für die notwendigen Sanierungen und allein 2017 ca. 750 Mio. vorgesehen. Sanierungsvorhaben von mehr als 10 Mio. Euro werden in eine Dringlichkeitsliste aufgenommen und der Senat wird zentral die Planung und Umsetzung übernehmen. Wichtig ist, das Problem konstruktiv anzugehen und keine falschen Hoffnungen auf schnelle Lösungen zu wecken. Die wird es nur in einzelnen Fällen geben können, denn zwischen Bedarfsfeststellung und Übergabe an die Nutzer werden durch-

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schnittlich rund sieben Jahre vergehen. Das sollte ehrlich gesagt werden. Volker Semler Alternative für

Deutschland

AfD-Fraktion

„Können Sie ausschließen, dass die Sanierungsmaßnahmen schneller greifen, als der Verfall fortschreitet?“ Diese Frage stellte Volker Graffstädt stellvertretender Fraktionsvorsitzende der AfD in der BVV-Sitzung bereits im April, die verantwortliche Dezernentin Frau Schellenberg (Grüne) räumte zum eigenen Bedauern ein genau das nicht zu können. Zuvor forderte die AfD einen Notfall- und Maßnahmenplan: In welcher Schule ist was bis wann gesichert. Was ist in den kommenden 2 bis 2,5 Jahren zu leisten und machbar? Das Bezirksamt muss jetzt mit offenem Visier für Klarheit und Transparenz sorgen. Wenn der Senat den Bezirk mit zu wenig Geld ausstattet, dann muss das deutlich werden. Wenn sich eine offenkundige Benachteiligung abzeichnet, dann muss sich die Bürgermeisterin der Auseinandersetzung stellen. Besonders kritisch sind hier die SPD-geführten Ressorts zu betrachten. Gewinnt man doch den Eindruck, dass hinter dem Schulskandal ein politisches Kalkül stehen könnte. In dem die Sozialdemokraten dem CDU-Bezirk vorsätzlich das Arbeiten erschweren, um diesem dann das Scheitern anzulasten – auf Kosten der Schüler, Eltern und Bürger. Peer Döhnert

FDP-Fraktion Steglitz-Zehlendorf hat den größten Sanierungsstau an Schulen in ganz Berlin, und das ist das Ergebnis Schwarz-Grüner Politik. Schüler sind die Zukunft. Kinder in schmutzige, kaputte und sogar gesundheitsgefährdende Gebäude zu schicken ist einfach respektlos. Zum Sanierungsstau von 345 Millionen im Bezirk kommt noch dazu, dass die meisten Schulen nicht zeitgemäß ausgestattet sind. Wenn die Pausen digitaler sind als der Unterricht, dann geht der Unterricht an der Realität vorbei. Es muss mehr Transparenz geschaffen – und mehr in Lehr-und Lernmittel investiert werden. Ein jährlicher Gebäudescan unter Betei-

ligung von Lehrern, Eltern und Schülern deckt Missstände schnell auf und verhindert Zustände, die so weit ausufern, dass unseren Kindern die Decke in den Schulen buchstäblich auf den Kopf fällt. Schaut man Richtung Lichtenberg, kann man dort mit einer von einem Elternteil entworfenen Übersichtskarte im Netz den Sanierungsbedarf an den einzelnen Schulen und dessen Kosten nachvollziehen. So ein Kartensystem wünschen sich die Freien Demokraten für Steglitz-Zehlendorf auch. Kay Ehrhardt

Linksfraktion Kein anderer Bezirk hat in den vergangenen Jahren von den ohnehin knappen Mitteln für die Instandhaltung der bezirklichen Gebäude weniger in den Unterhalt seiner Schulen investiert als Steglitz-Zehlendorf. Damit trägt auch die schwarz-grüne Zählgemeinschaft eine erhebliche Mitverantwortung für den größten Sanierungsstau aller Berliner Bezirke. Statt nun umzusteuern und alle Kraft in die Sanierung zu stecken, beschäftigt sich die CDU lieber mit Zahlenspielen und einseitigen Schuldzuweisungen. Die Linksfraktion hatte einen„Sonderausschuss Schulsanierung“ gefordert, um gemeinsam und zügig gute Lösungen für unsere maroden Schulen in den Fokus nehmen zu können. CDU und Grüne haben diesen Vorschlag kommentarlos abgelehnt. Der neue Senat stellt den Bezirken beträchtlich mehr Geld für Instandhaltung und Sanierung der Schulen bereit. Diese Chance müssen wir nutzen und mit deutlich mehr Personal im Bezirksamt endlich schnell voran kommen. Die neu zu gründende Landesgesellschaft Schulbau sollte perspektivisch die Sanierungsfälle mit einem Umfang von über 10 Mio. Euro übernehmen, um den Bezirk beim Bauen und Sanieren zu entlasten. Gerald Bader Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/politik-und-verwaltung/ bezirksverordnetenversammlung/


Gazette Steglitz  |  Juli 2017  |  13

Stramm stehen in Lichterfelde Kadetten, Schüler, Hitlers Leibstandarte – Ausstellung in der Schwartzschen Villa Ernst blicken die Augen des jungen Kadetten in die Kamera. Felix von Eckardt besuchte von 1916 bis 1918 – im zarten Alter von 13 bis 15 Jahren – die Preußische Hauptkadettenanstalt in Lichterfelde und wurde auf eine Zukunft

Portrait des Kadetten Felix von Eckardt. Foto: Konrad-Adenauer Stiftung, Medienarchiv

als Soldat vorbereitet. Die Ausstellung „Stramm stehen in Lichterfelde“ beleuchtet die Zeit der Hauptkadettenanstalt, aber auch die spätere Nutzung des Areals, das während der Weimarer Republik als staatliche Bildungsanstalt diente. 1933 wurde die sogenannte Polizeigruppe Wecke z.b.V. an der Finckensteinallee stationiert, die anfangs aus 418 Angehörigen der Schutzpolizei bestand. Nach ihrem Auszug zog die Leibstandarte SS „Adolf Hitler“ in die Kasernen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden hier zunächst Soldaten der Roten Armee untergebracht, auf sie folgte die US-Army, die hier ihre Andrew-Barracks einrichtete. Die Ausstellung informiert über die Baugeschichte der Hauptkadettenanstalt, die eng mit dem Schicksal des „Vaters“ von Groß-Lichterfelde, Johann Anton

Wenn Eltern alt sind Gesprächsgruppe für erwachsene Kinder

Irgendwann ist es nicht mehr zu übersehen, dass sich die Eltern verändert haben. Sie sind jetzt alt. Welche Veränderungen und Herausforderungen sind mit dem Altwerden der Eltern verbunden? Wie erlebe ich meine Eltern und wie gehe ich als Sohn oder Tochter damit um? Wie finde ich zu einer zufriedenstellenden Beziehung? Zu welcher Unterstützung bin ich bereit? Dies sind Themen einer Gruppe des Mittelhof e. V. Das Angebot richtet sich an erwachsene Kinder, sich über ihre Erfahrungen mit dem Altsein der Eltern auszutauschen möchten. Dazu

gehören auch Themen wie ein Rollenwechsel in der Familie, das Abschiednehmen von Gewohntem und die Trauer darüber, aber auch Ärger und Ungeduld mit den Eltern. Die Gruppe trifft sich an jedem 3. Mittwoch im Monat von 18 bis 20 Uhr und ist offen für weitere Interessierte. Treffpunkt ist der Kiezladen des Mittelhof e. V. in der Ladenzeile des U-Bahnhofs Onkel Toms Hütte (Ladenzeile Nord, nahe Eingang Riemeisterstraße). Die Gruppe wird professionell begleitet und ist kostenfrei. Anmeldung unter Telefon 80 19 75 38.

Blockade der Andrew-Barracks durch Demonstranten im Jahr 1983.  Foto: Kristina Eriksson von Carstenn verknüpft ist. Zudem werden die Lebensläufe der Kadetten Felix von Eckardt und Ernst von Salomon dargestellt. Der Bogen spannt sich über die unterschiedlichen Nutzungen bis in die heutige Zeit, in der sich das Bundesarchiv auf dem früher militärisch genutzten Gelände befindet. Am Sonntag, den 2. Juli um 11 Uhr wird eine Führung mit Armin Woy

angeboten, in der die verschiedenen Themenbereiche erläutert werden. Die Ausstellung „Stramm stehen in Lichterfelde“ wird noch bis zum 3. September gezeigt. Ort: Schwartzsche Villa, Galerie, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin. Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr. Veranstalter ist das Kulturamt Steglitz-Zehlendorf. Der Eintritt ist frei.

Ehrenamtliche für kommunale Freizeiteinrichtung gesucht Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf gibt es sieben kommunale Freizeiteinrichtungen für ältere Bürgerinnen und Bürger, die werktags von 10.00 bis 17.30 Uhr geöffnet sind und ein umfangreiches Angebot an kulturellen Veranstaltungen, Gruppenaktivitäten, Informations- und Begegnungsmöglichkeiten bieten. Gesucht werden insbesondere Freiwillige für die Häuser in Lankwitz und Zehlendorf, welche die Leiterinnen und Leiter dieser Freizeiteinrichtungen bei der Durch-

führung sowie insbesondere auch der Vor- und Nachbereitung der vielfältigen Angebote unterstützen. Freude am Umgang mit anderen Menschen, Teamfähigkeit, organisatorisches und praktisches Geschick sollten für diese Aufgabe mitgebracht werden. Interessierte melden sich bitte beim Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, Amt für Soziales, Hanna-Renate-Laurien-Platz 1, 12247 Berlin, Raum 14; Sprechzeiten: Die und Do von 9 bis 12 Uhr. Telefonische Auskünfte unter: 90299-6530.

„Schall und Rauch“ Die gemeinsame Ausstellung „Schall und Rauch“ von Jerry Kowalsky und Julia Sossinka thematisiert Vergänglichkeit und Schnelllebigkeit in ihren Facetten. Die raumgreifenden Arbeiten werden bis 29. September 2017 bei freiem Eintritt in der ersten Etage des Boulevard Berlin in der Schloßstraße  10 in sieben Aus-

stellungsräumen gezeigt. Am 12. Juli um 18 Uhr führt Jennifer Graubener, wissenschaftliche Volontärin im Kulturamt Steglitz-Zehlendorf durch die Ausstellung. Sie erläutert den gesellschaftlichen Hintergrund, die künstlerische Praxis im Kontext und die Techniken der ausgestellten Arbeiten.


14  |  Gazette Steglitz  |  Juli 2017

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf Für einen lebenswerten Südwesten

Die Behindertenbeauftragte E. Moritz, S. Bussenius (Villa Donnersmarck) und K. Lau, Vorsitzende der Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf.

C. Böhm, Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, neben ihr J. Kölsch, Vorsitzende im Ausschuss für Pflege, Soziales und Senioren.

Fotos: Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin

liebe leserinnen, liebe leser, am 12. Mai fand unser 5.  Café INKLUSIV statt, diesmal wieder in der Villa Donnersmarck. Es brachte einen regen Gedankenaustausch, insbesondere mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, Frau Eileen Moritz, und der Bezirksstadträtin für Jugend und Gesundheit, Frau Carolina Böhm. Hier entstand auch die idee, die gesammelten „Pakete“ mit Wünschen und Anregungen zum Thema inklusion für Steglitz-Zehlendorf der Bezirksbürgermeisterin persönlich zu überbringen. Diese Sammlung entstand im laufe unserer Reihe „Café iNKluSiV“, ergänzt durch die „behindertenpolitischen Pakete“ vom 100-Tage-Empfang der Behindertenbeauftragten. Am 12.  Juli, um 14.30  uhr, übergeben die Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf und die Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Frau Eileen Moritz, Frau Richter-Kotowski diese Pakete, mit dem Ziel, die Bezirkspolitik darin zu unterstützen, die inklusion, das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, nachhaltig zu verbessern, getreu dem Motto der Bürgerstiftung: „Für einen lebenswerten Südwesten“, „für Alle“, wie die Beauftragte ergänzt.

An dieser Stelle eine Terminänderung: „Musikalischer Nachmittag“: Neuer Termin: 13. Juli 2017. Rathaus Steglitz, ehem. BVV-Saal, Raum 301, Beginn: 17 uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Weiterführung der Kurse sind sehr erwünscht! 2016 haben die Bürgerstiftung und die leo-Borchard-Musikschule – mit freundlicher unterstützung der Senatsverwaltung für Finanzen, der Senatsverwaltung für Arbeit, integration und Frauen und des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf von Berlin – das Kooperationsprojekt „Musik kennt keine Grenzen“ ins leben gerufen, mit vielfältigen Musikangeboten für Geflüchtete. im Rahmen dieses Projekts wollen Kinder und Jugendliche aus den Willkommensklassen ihr erworbenes Können in einem kleinen Konzert präsentieren. Wir freuen uns, wenn Sie an diesem Nachmittag für die Kinder und Jugendlichen ein begeistertes Publikum sein wollen! ihre Karin lau Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf ☎ 030 – 811 50 56/57 Weitere Informationen unter: www.buergerstiftung-sz.de

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Impressum

Gazette Steglitz ·  Juli Nr. 7/2017 ·  37. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH Badensche Str. 44 · 10715 Berlin ☎ (030) 844 933-0 · www.gazette-berlin.de

Redaktion

Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Anzeigen

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Druck

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Nächste Ausgabe

August Nr. 8/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss 17.07.2017 Erscheinung 03.08.2017


Gazette Steglitz  |  Juli 2017  |  15

Sommerkonzerte im Stadtpark Steglitz Die Leo-Borchard-Musikschule Steglitz-Zehlendorf verwandelt die Sommerwochenenden im Stadtpark Steglitz an der Albrechtstraße in Konzerterlebnisse: Noch bis zum 16. Juli sind an jedem Samstag und Sonntag um 16 Uhr unterschiedliche Ensembles der Musikschule im Musikpavillon des Stadtparks bei freiem Eintritt zu erleben. Samstag 8.7.: Summer Jazz: Bad Boys Club 57 Sonntag 9.07.: Jazz im Stadtpark: Thursday Night Regulars

Samstag 15.7.: Deutsch-polnischer Chor SPOTKANIE

Sonntag 16.7.: Der Berliner liebt Musike: Studio für Musiktheater

Musikpavillon im Stadtpark Steglitz.

Schiedespersonen gesucht Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf sucht Interessenten für die ehrenamtliche Tätigkeit einer Schiedsperson in den Schiedsamtsbezirken Steglitz-Zehlendorf 5 (Lankwitz) und Steglitz-Zehlendorf 6 (Dahlem). Nach dem Berliner Schiedsamtsgesetz wählt die Bezirksverordnetenversammlung die Schiedsperson für fünf Jahre. Zu den Aufgaben einer Schiedsperson gehört unter anderem das

Schlichtungsverfahren in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten über vermögensrechtliche Ansprüche sowie in nichtvermögensrechtlichen Streitigkeiten wegen Verletzung der persönlichen Ehre. Die Schiedsperson muss nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für dieses Amt geeignet sein. Sie sollte das 30. Lebensjahr vollendet haben und nicht älter als 70 Jahre sein. Ferner sollte die Schiedsperson im Bezirk

Steglitz-Zehlendorf wohnen. Für die Wahrnehmung des Amtes werden die erforderlichen Auslagen erstattet. Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 030 – 90299-2199 und 902992191 sowie auf der Internetseite des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf unter www.berlin.de/ ba-steglitz-zehlendorf/­p olitikund-verwaltung/aemter/­a mt-­ fuer-buergerdienste/­schiedsamt/.

MitsingKonzerte mit Klaus Wüsthoff Ein langes Leben voller Musik – der 94-jährige Komponist Klaus Wüsthoff bezaubert mit seinem Charme und bringt Alt und Jung zum Mitsingen. Nach der Auftaktveranstaltung der Mitsing-Konzertreihe am 1.  Juli im Rahmen eines Nachbarschaftsfestes in Nikolassee unter dem Motto „Kennen Sie eigentlich Ihre(n) Nachbarn?“ in der Von-Luck-Straße anlässlich des 95. Geburtstages von Klaus Wüsthoff singen am 13. Juli, ab 13 Uhr Klaus Wüsthoff und sein Swingtrio gemeinsam mit Schülern Eltern, Lehrern und Nachbarn im Rahmen des Präsentationstages der schuleigenen Projektwoche im Dreilinden-Gymnasium (Dreilindenstr. 49, 14109 Berlin). In diesem Rahmen überreicht Bezirksbürgermeisterin, Cerstin Richter-Kotowski, den Schülerinnen und Schülern der AG „Dreilinden-Engel für Charlie“ ein Zertifikat für ihr soziales Engagement.

Tag der offenen Tür im Tierheim Berlin Blick hinter die Kulissen und Infos rund ums Thema Tier am 16. Juli 2017 Am Sonntag, 16.  Juli lädt der Tierschutzverein für Berlin (TVB) zum Tag der offenen Tür ins Tierheim Berlin. Besucher erwartet zwischen 11 und 18  Uhr ein vielfältiges Programm. An verschiedenen Infoständen und in kurzen Vorträgen beantworten Mitarbeiter des Tierheims Fragen rund um die Haustierhaltung. Au-

ßerdem gibt es vegan-vegetarisches Streetfood, individuelle Tier-Accessoires und ein buntes Rahmenprogramm. Bei kostenlosen Führungen können Besucher mehr über das Tierheim erfahren und bekommen einen Blick hinter die Kulissen. Kleine Tierschützer erkunden bei einer spannenden Rallye der

TVB- Tierschutzjugend das größte Tierheim Europas. Wird es weiterhin Kutschpferde in Berlin geben? Diese und andere Tierschutzthemen diskutiert die 1. Vorsitzende des TVB, Ines Krüger, mit Berliner Politikern. Aufgrund der begrenzten Parkplätze wird die Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr

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Gazette Steglitz Nr. 7/2017  

Juli-Ausgabe der Gazette Steglitz für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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