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Dahlem & Grunewaldextra Journal für Dahlem, Grunewald und Schmargendorf Dezember / Januar Nr. 6/2017

Einstimmung auf die festliche Zeit Weihnachtsmärkte in Dahlem und Grunewald

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Einstimmung auf die festliche Zeit Weihnachtsmärkte in Dahlem und Grunewald

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dventszeit – Zeit der Vorfreude. Jetzt öffnen wieder die Weihnachtsmärkte, die mit gemütlicher Stimmung, köstlichen Spezialitäten, Kunsthandwerk und mehr locken. Hier ist eine Auswahl der Weihnachtsmärkte in Ihrer Umgebung.

Romantik am Jagdschloss Eine weitere Hohenzollernresidenz und eine weitere romantische Kulisse – am Jagdschloss Grunewald gibt es einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt.

Am 9. und 10. Dezember erstrahlt der Hof von Berlins ältestem Schloss in ungewohntem Lichterglanz. An vielen Ständen sind Kunsthandwerk und Weihnachtliches zu haben. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Besondere Attraktionen für Kinder sind die Märchengestalten, die sich unter die Besucher mischen. Auch das Schloss kann an dem Tag besichtigt werden. Nach Einbruch der Dunkelheit werden Besucher von historisch gekleideten Nachtwächtern durch den Wald zum Bus in der Clayallee begleitet. Eintritt inkl. Schlossbesichtigung 6 Euro, er-

mäßigt 2 Euro. Kinder bis sechs Jahre frei.

Weihnachtsmarkt am St.-Michaels-Heim Traditionelle Weihnachtsmelodien zum Mitsingen, ein Chor und ein Blechbläserchor unterstreichen die feierliche Stimmung bei diesem Weihnachtsmarkt. Das Johannische Sozialwerk lädt traditionell am 1. Adventswochenende ein. Die Besucher erwarten Stände mit Trödel, Bastelarbeiten, Kunsthandwerk, Advents- und Weihnachtsgestecken. Ein buntes Kinderpro-


Dahlem & Grunewald extra 3 Impressum

Dahlem & Grunewald extra, 5. Jahrgang

Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH, Badensche Str. 44, 10715 Berlin ☎ 030 / 407 555 47 Redaktion Karl-Heinz Christ extra@gazette-berlin.de Titelbild: Karin Wendlandt / Domäne Dahlem Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de Druck SPPrint Media, 14089 Berlin © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Dahlem & Grunewald extra erscheint alle zwei Monate in Dahlem, Grunewald und Schmargendorf am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Ganz besonders romantisch ist der Weihnachtsmarkt im Hof des Jagdschloss Grunewald.

gramm und weihnachtliche Leckereien stehen ebenfalls auf dem Programm. Geöffnet ist Freitag, 1. Dezember von 16 bis 20 Uhr, Samstag, 2. De-

Bei uns ist der Tod keine normale Sache!

zember von 14 bis 20 Uhr. Am Sonntag, 3. Dezember ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet, um 11 Uhr findet ein Adventsgottesdienst statt. Am Ende jedes Tages wird

Nächste Ausgabe Februar/März Nr. 1/2018 Anzeigen-/Redaktionsschluss: 05.01.2018 Erscheinung: 01.02.2018 Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themen­wünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus den Ortsteilen beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen.

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Weihnachtsstimmung auf der Domäne Dahlem.

eine Kurzandacht abgehalten – tes und auch Glühwein. In der Bismarckallee 23, 14193 Berlin. Kirche können Kinder basteln, dort findet auch ein Kinderprogramm statt – Bismarckallee Grunewalder 28B, 14193 Berlin. Weihnachtsmarkt Am 3.  Dezember von 11 bis 19 Uhr veranstaltet die Grunewaldgemeinde gemeinsam mit der katholischen Gemeinde St. Borromäus/Salvator ihren Weihnachtsmarkt rund um die Grunewaldkirche. Die Stände bieten Geschenkideen, weihnachtliche Leckereien, Herzhaf-

Weihnachtsmärkte auf der Domäne Dahlem Die Weihnachtsmärkte im Flair des alten Ritterguts Domäne Dahlem sind wahre Besuchermagneten. Mit einem abwechslungsreichen Programm und vielen bunten Ständen, die

MUSKEL

beschwerden?

Fotos: Karin Wendlandt / Domäne Dahlem

erlesenes Kunsthandwerk und leckeres Essen bereithalten, punkten die Weihnachtsmärkte jedes Jahr bei den Berlinern. Weihnachtliche Musik, Bio-Kinderpunsch sowie BioGlühwein am Feuerkorb runden die Veranstaltung ab. Die Weihnachtsmärkte finden am 25./26. November, 2./3.  Dezember, 9./10. Dezember sowie 16./17. Dezember jeweils von 11 bis 19 Uhr statt. Eintritt 3 Euro, ermäßigt 1,50  Euro – KöniginLuise-Straße 49, 14195 Berlin. ◾

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Neubau am Arndt-Gymnasium in Dahlem eingeweiht Im zweiten Bauabschnitt wird im Sommer 2018 eine neue Turnhalle errichtet

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m 12. Oktober wurde der Neubau des ArndtGymnasiums feierlich eingeweiht. Die Einweihung bedeutet auch das Ende des ersten Bauschnittes auf dem in der Königin-Luise-Straße gelegenen Schulcampus. In gut zwei Jahren Bauzeit entstand nach dem Abriss der Mobilen Unterrichtsräume ein dreigeschossiger Erweiterungsbau mit modernsten Unterrichtsräumen, der genügend Raum für eine Vierzügigkeit und den Ganztagsschulbetrieb schafft. Im Erdgeschoss befindet sich jetzt eine Mensa, die Bibliothek und Mediathek, sowie eine zentrales Lehrerzimmer. Im ersten Geschoss sind die Klassenräume und Vorbereitungsräume angeordnet, im zweiten Obergeschoss werden den Schülerinnen und Schülern neueste naturwissenschaftliche

Neubau des Arndt-Gymnasiums an der Königin-Luise-Straße 80 in Dahlem.

Fachräume für Chemie, Biologie, Physik und Informatik zur Verfügung gestellt. Das Gebäude ist als Neubau barrierefrei gestaltet und wird mit einem Aufzug erschlossen. Die Baukosten betrugen 7,1 Mio. Euro.

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Im zweiten Bauabschnitt wird im Sommer des nächsten Jahres der alte Erweiterungsbau aus den 70er-Jahren abgerissen und im hinteren Grundstückbereich eine neue Zweifeldturnhalle errichtet.  ◾

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Zu Gast im Atelier Sabine Gaudszun Ein Besuch im Kunst- und Gewerbehof

Kunst- und Gewerbehof an der Breite Straße 20 in Schmargendorf.

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nde 2016 übernahm Künstlerin Sabine Gaudszun das Atelier auf dem Kunst- und Gewerbehof Breite Straße 20, in dem zuvor die „Galerie Julia Dorsch“ untergebracht war. Die Malerin, die in ihre Werke immer stärker surrealistische Züge einfließen lässt, arbeitete künstlerisch zuvor in ihrem privaten Atelier und in einem Gemeinschaftsatelier in Pankow, bevor sie die reizvollen Räume auf einem der schönsten noch bestehenden Höfe Schmargendorfs für sich entdeckte.

Atelier und Künstlerin Betritt der Besucher von der lebendigen Breite Straße aus die Toreinfahrt zum Kunst- und Gewerbehof, vorbei an dem für manchen Geschmack etwas zu

Sabine Gaudszun mit Gastkünstler Hans Gaba, der im November bei ihr ausgestellt hatte.

grellbunten Wandgemälde, eröffnet sich ihm dahinter, wohltuende Ruhe ausstrahlend, der Hof mit Malschule, Design-Tischlerei, Therapiepraxis und dem Atelier mit Ausstellungsraum von Sabine Gaudszun. Die Malerin besaß bereits vor der Übernahme des

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Ateliers einen engen Bezug zum Bezirk, da sie für längere Zeit in der Rheinbabenallee gelebt hat. Stets in ihrem Schmargendorfer Atelier willkommen, lohnt es sich durchaus, hier vorbei- und der Künstlerin bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen.


8 Dahlem & Grunewald extra Aus dem Ausstellungsraum, der mit eisernem Anbindering an der Wand und Holz-Deckenbalken noch an seine frühere Nutzung als Remise erinnert, geht es über eine Stiege hinauf in das luftige Atelier der gebürtigen Berlinerin, deren Großmutter nahe der Kulturbrauerei einst in ei-

des Menschen darin, Thema ist. – Einen regelrechten Entwicklungsschub in ihrem künstlerischen Schaffen erlebe sie in diesen Atelier-Räumen, verrät Sabine Gaudszun voller Energie. „Mich haben von jeher Gebiete der Weltraumforschung und Astrophysik fasziniert. Ich habe mich

Himmelszeit – Acryl u. Papier auf Leinwand, Sabine Gaudszun 2016.

ner ähnlichen Remise mit Tischlerwerkstatt aufgewachsen ist. Im Schmargendorfer Atelier entstehen nun ihre Arbeiten beeindruckender Objekt-, Collagen- und neuartiger Intarsien-Kunst, in der immer wieder der unermessliche Kosmos, mit der Bedeutung

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in Richtung Science Fiction mit der Zeit künstlerisch wohl immer weiterentwickelt und werde mich noch weiter entwickeln“, ergänzt die Künstlerin, in deren Werken existentielle Fragen nach Zeit und Raum sowie nach Endlichkeit und Vergänglichkeit eine Rolle spielen. Dabei begegnen

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Dahlem & Grunewald extra 9 dem Betrachter in den meist abstrakten Gemälden mythisch angereicherte Landschaften mit antik anmutenden Architekturformen. Bereits im Alter von fünf Jahren fesselten Sabine Gaudszun im Pergamon-Museum die antiken Kunstwerke und Materialien. Später waren es Dada und Surrealismus, Werke von Giorgio de Chirico und Hannah Höch, Figuration und Abstraktion, die Vielfalt verwendeter Mal-Techniken und Collagen, denen ihr Interesse galt, aber auch Casper David Friedrich und die Italienische Renaissancemalerei. Sabine Gaudszun machte eine professionelle Malerei-Ausbildung bei der Schweizer Malerin Elisabeth Brunner, lernte Grundlagen und Techniken kennen. Ihre ersten eigenen künstlerischen Arbeiten waren Experimente aus Sand, Salz, Holz, getrockneten Pflanzen, Kaffee und Spielzeug, die sie immer wieder veränderte, dann letztendlich aber doch vernichtete. Mit einem Galeriebesuch Ende der 80er aber entsteht ihre inspirierende Verbundenheit zum Werk von Max Ernst. Die verschwimmenden Grenzen zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei, zwischen Konkretem und Vision will sie selbst erreichen und erforscht Eigenschaften und Möglichkeiten von Acrylfarben und –pasten auf Leinwand, kombiniert sie mit Einsprengseln verschiedener Materialien, ohne dabei Max Ernst zu imitieren. Ihre Bilder, die bei Kunstsammlern und –liebhabern hängen, zeigen immer neue, eigene Möglichkeiten und Techniken, mit denen sie sich und ihr malerisches Anliegen ausdrückt. In ihrem neuen Atelier in Schmargendorf will sie sich und ihre Malerei weiterentwickeln, sich

verstärkt nach außen öffnen, Kunstliebhaber und –sammler erreichen, mit anderen Künstlern und Galerien kooperieren. Künstlerische Ideen hat sie genug für den im Hof gleich gegenüber liegenden alten Stall mit den steinernen Futterkrippen, der aktuell als Abstellraum dient, doch durchaus zu Größerem taugt. Dass sie auch diejenigen erreicht, für die Kunst und Kultur unerschwinglich ist, dazu engagiert sie sich seit 2010 aktiv im von ihr mitbegründeten gemeinnützigen „KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e. V.“. Indem sie hilft, Kulturplätze an einkommensschwache Menschen zu vermitteln und kostenlose Tickets an sie zu verteilen, setzt sie sich gleichzeitig für Barrierefreiheit und Integration ein. Um aber auch anderen Künstlern zu helfen, vermehrt an die Öffentlichkeit zu treten, dafür öffnet Sabine Gaudszun zeitweise ihr Atelier für Gastausstellungen. ◾  Jacqueline Lorenz

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Mit Herz und Schnauze

Gedenktafel für Brigitte Mira an der Koenigsallee sehen. Eine ihrer bekanntesten Rollen gab ihr Rainer Werner Fassbinder im Jahr 1972 in dem Film Angst essen Seele auf. Putzfrau Emmi (Brigitte Mira) verliebt sich in einen zwanzig Jahre jüngeren Gastarbeiter und heiratet ihn. Auch die Vorabendserie „Drei Damen vom Grill“, die von 1977 bis 1991 im Vorabendprogramm ausgestrahlt wurde, machte Brigitte Mira zu einem Publikumsliebling. Wie kaum eine andere verkörperte die Serie, die unter anderem am Steubenplatz gedreht wurde, das alte West-Berlin.

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aum eine Schauspielerin verkörperte die kesse Berlinerin so wie Brigitte Mira – und das, obwohl sie gebürtige Hamburgerin war. Nach dem Wunsch des Vaters, dem aus Russland stammenden Pianisten Siegfried Mira, hätte sie Musikpädagogin werden sollen. Doch Brigitte Mira, die in Düsseldorf aufwuchs, zog es unwiderstehlich auf die Bühne. Bereits im Alter von acht Jahren nahm sie Ballett- und Gesangsunterricht. Mit 19 Jahren stand sie dann auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Sie machte sich sowohl als Tänzerin als auch als Sängerin einen Namen.

Beliebt als „Miese“ Ihre ersten Berührungen mit dem Film hatte sie in der Rolle der„Miese“ in der Nazi-Propagandaserie „Liese und Miese“. Während die

brave, blonde Liese, dargestellt von Gisela Schlüter die fehlerfreie Muster-Nationalsozialistin gab, war Miese das Gegenteil. Sie ließ sich von Spionen zu geheimen Informationen verleiten, hortete verbotenerweise Lebensmittel und hörte Feindsender. Doch Miese hatte dank der schauspielerischen Leistung von Brigitte Mira schnell mehr Fans als Liese und so wurde die Serie nach nur wenigen Folgen eingestellt.

Schlagerfilme und Drei Damen vom Grill Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs spielte sie unter anderem in der Nachkriegssatire Berliner Ballade, neben Gert Fröbe als Otto Normalverbraucher. Auch in den Schlagerfilmen der 50er-Jahre und in Komödien sowie Operetten und Singspielen war sie zu

Trio der Drei alten Schachteln Ende der 1990er-Jahre tourte sie gemeinsam mit Evelyn Künneke und Helen Vita mit dem Chansonabend „Drei alte Schachteln“ durch Deutschland. Mit Selbstironie, Spaß und Pfiff begeisterten sie ihr Publikum. Das Trio zerbrach, als Helen Vita und Evelyn Künneke 2001 starben. Brigitte Mira tourte daraufhin mit einem Soloprogramm weiter. 2004 erlitt sie mit 94 Jahren einen Schwächeanfall, von dem sie sich nicht mehr erholte. Im März 2005 starb sie in Berlin. Sie bekam ein Ehrengrab des Landes Berlin auf dem Luisenfriedhof III am Fürstenbrunner Weg. Brigitte Mira lebte von 1970 bis zu ihrem Tod im Haus Koenigsallee  83. Dort erinnert eine Berliner Gedenktafel an die beliebte Schauspielerin.  ◾


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Der Botanische Garten in märchenhaftem Gewand. 

Foto: Sven Bayer

Weihnachtszauber im Botanischen Garten Christmas-Garden mit festlichen Lichtinstallationen und Eisbahn

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interwunderland – seit Mitte November kann der Botanische Garten einmal ganz anders erlebt werden. Mit unzähligen Lichtern und geheimnisvollen Wesen zeigt er sich von seiner romantischen Seite. Der Christmas Garden beeindruckt auf dem etwa zwei Kilometer langen Rundweg mit zahlreichen Lichtinstallatio-

Achtung, Schlittschuhläufer kreuzen. Effektvolle Schneekugeln und magischer Lichterglanz erzeugen festliche Stimmung. Foto: Alexander Volkmer

nen. Am Eingang Unter den Eichen begrüßt ein riesiger Weihnachtsbaum die Besucher. Der Schneeflockenteich, verwunschene Blumen, der Zauberwald und vieles mehr lassen nicht nur

Kinderaugen leuchten. Doch auch der funkelnde Kristallweg, die begehbare Milchstraße, das bunt angestrahlte Mittelmeergewächshaus und mehr verzaubern den Besucher.


Apropos Kinder – im vergangenen Jahr waren sie mit 20 000 Besuchen gut vertreten. Als familienfreundliche Aktion stehen Bollerwagen bereit, in denen die Kleinen gezogen werden können, wenn die Füße nicht mehr wollen. Und wer selbst aktiv werden möchte, kann auf einer Eisbahn neben dem Großen Tropenhaus die Kufen tanzen lassen. Gegen Hunger und Durst gibt es mehrere gastronomische Angebote auf dem Gelände. Der Christmas Garden begeisterte im vergangenen Jahr bereits über 120 000 Besucher. Die Idee eines in Millionen von Lichtpunkten getauchten Gartens entstand 2013 in England. Die ehrwürdigen Royal Botanic Gardens in Kew erstrahlten erstmals in einem buchstäblich ganz

Foto: Jonas Werner

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neuen Licht und erweckten den winterlichen Garten mit unzähligen bunten Spotlights und farbenprächtigen Lichtspielen zu einem Märchen, das seitdem bereits mehr als eine halbe Million Besucher gesehen haben. Geöffnet ist der „Weihnachtszauber im Botanischen Garten“ bis zum 7. Januar, täglich von 16.30

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bis 22 Uhr, letzter Einlass ist um 21.30 Uhr. Wie im vergangenen Jahr sind Karten für stundenweise gestaffelte Eintrittszeiten erhältlich. Der anschließende Aufenthalt im Park ist unbegrenzt. Die Tickets kosten zwischen 19 und 14,50  Euro. Weitere Informationen unter www.­christmasgarden.de.  ◾

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Fürsprecher der Bienen

Aurelia Stiftung im Grunewald setzt sich für Bienengesundheit und intakte Umwelt ein

Thomas Radetzki bei seinen Bienen. 

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rotz der kühlen Temperaturen lockt es einige Bienen an diesem Novembertag in die Sonne. Hinter einer Villa in Grunewald, in deren Souterrain die Aurelia Stiftung ihr Büro hat, stehen 10 Kästen mit je einem Bienenvolk. Im Frühjahr werden sie in der Umgebung wieder Nektar und Pollen sammeln um daraus Honig zu machen und ihre Brut zu versorgen. „Wir freuen uns sehr darüber, hier in diesem schönen Stadtteil,“ sagt Vorstand Thomas Radetzki. „ein Büro mit Garten für unsere Bienen gefunden zu haben.“

Foto: Tobias Gerber

Pestizide, Milben und veränderte Umwelt Imkermeister Thomas Radetzki befasst sich seit über 40 Jahren mit den nützlichen Insekten. Wie viele andere sieht er mit Besorgnis, dass immer wieder viele Bienenvölker sterben. Hierfür gibt es mehrere Ursachen – Pestizide und Umweltbelastungen, die eingeschleppte Varroa Milbe, aber auch Haltungsformen, die die Bienen schwächen und sie so anfälliger für Erkrankungen machen. Die Biene ist ein sehr anpassungsfähiges Tier. Sie er-

trägt vieles und hat gewaltige Regenerationsfähigkeiten. Doch heutige Verhältnisse machen dem seit ca. 50 Millionen unverändertem Tier schwer zu schaffen. Da die Bienen keine Stimme in der Politik haben, setzt sich die Aurelia Stiftung als verbandsunabhängige Institution unter dem Motto „Es lebe die Biene!“ für sie ein. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit den Verbänden der Imker, des Naturschutzes und Landwirtschaft sowie Politik und Behörden konstruktive Verbesserungen zu erarbeiten.


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Stärkung durch extensive Haltung Eine Veränderung im Umgang mit der Biene ist beispielsweise eine extensive Haltung. Heutzutage werden Bienen überwiegend in sogenannten Magazinbeuten gehalten, die in den 1970er-Jahren aufkamen. Sommers wie winters halten die Bienen in ihren Beuten eine Temperatur von ca. 35 Grad Celsius. Kontrolliert der Imker sein Volk, geht die Temperatur herunter, außerdem verflüchtigen sich die Duftstoffe, mit denen sich die Bienen verständigen. Thomas Radetzki schweben an- Thomas Radetzki und Claudia Christ, Gazette, begutachten die Bienenkästen. Foto: Paula Birnbaum, Aurelia Stiftung dere Wege vor, da jeder Eingriff  das Volk stört. Mit tiergerechten niger Eingriffe notwenig und als bisher verfolgt werden. Die Beuten – so werden Bienenbe- trotzdem kann die Entwicklung neue Bienenwohnung, die zur hausungen genannt – sind we- des Volks mit weniger Aufwand Zeit entwickelt wird, trägt zur

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Dahlem & Grunewald extra 17 Gesundheit der Völker bei und und Gründung unterstützt. Die ermöglicht weiterhin die ge- Unterrichtsmaterialien hierzu wohnten Erträge. werden gemeinsam mit dem Verlag KlettMINT entwickelt und sollen auf der Didactica 2019 Bienen machen vorgestellt werden. Schule Zu den Stiftungsprojekten gehört auch, die Bienenhaltung an die Schulen zu bringen. Die Bienen und ihre Erzeugnisse sind perfekt für die Gründung einer Schülergenossenschaft. Neben Aspekten des Tier- und Naturschutzes werden auch wirtschaftliches Handeln und demokratische Mitbestimmung erlernt. So werden wichtige Schlüsselqualifikationen für die spätere berufliche Laufbahn erworben. Schüler werden durch die Stiftung bei der Ideenentwicklung, Umsetzung

Rückkehr der Dunklen Biene Wussten Sie, dass die Bienen in Deutschland einst dunkel waren? Die heute hier meist verbreitete Honigbiene ist die Apis mellifera carnica. Sie war ursprünglich in Kärnten beheimatet und bot den Vorteil, dass das Volk bereits früh anfing, sich zu vermehren. Es war den früh einsetzenden Frühling gewohnt. In Deutschland war aber ursprünglich die Apis mellifera mellifera heimisch. Sie hatte sich

an die jahreszeitlichen Gegebenheiten sowie die Flora hierzulande angepasst. Das robuste Tier erschien für moderne Haltungsmethoden jedoch weniger geeignet und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg endgültig aus der Imkerei verdrängt und an den Rand des Aussterbens gebracht. Lediglich in einigen Bereichen in Skandinavien, dem Baltikum und Großbritannien sind noch reine Restbestände vorhanden. In dem Projekt zur Rettung der Dunklen Biene soll nicht nur das genetische Material in einem Schutzgebiet gesichert, sondern auch sein Stellenwert in Zeiten des Bienensterbens geprüft werden. Hierbei wird mit dem Jane Goodall Institut Deutschland zusammen gearbeitet.

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Chemiekonzerne klagen gegen Beschränkung Eine der Kernaufgaben der Stiftung ist die Vertretung der Bieneninteressen im Rahmen der Agrarpolitik. Bienensterben ist weltweit ein Problem in Ländern mit intensiver Landwirtschaft. Das Artensterben betrifft sowohl Wildbienen als auch Honigbienen und viele andere Arten. Neonicotinoide, die Saatgut vor Pilzen und Schädlingen schützen, finden sich auch in den Pollen wieder, die von Bienen gesammelt werden. Sie verschlechtern die Überwinterungsfähigkeit der Bienenvölker. Die Genehmigung der bienengefährlichen Wirkstoffe wurde durch die EU-Kommission im Jahr 2013 beschränkt. Hiergegen klagen Bayer, Syngenta und BASF vor dem Europäischen Gerichtshof. Die Position der Bienen wird von drei Imkerverbänden aus dem Netzwerk „Bündnis zum Schutz der Bienen“ vertreten, das von der Aurelia Stiftung betreut wird.

Klage gegen Glyphosat-Zulassung Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist hoch umstritten. Bei Bienen führt es zur Orientierungslosigkeit, sie brauchen erheblich länger, um in den Stock zurück zu finden. Noch schlimmer: es wurde mittlerweile im Honig nachgewiesen – auch in Wein und Fruchtsaft wurden bereits Rückstände gefunden – und gelangt auch auf diesem Weg in die menschliche Nah-

Jungbienen in der Traube an frisch gebauter Naturwabe.

rungskette. Erst kürzlich wurde die Zulassung von Glyphosat in der EU verlängert. Deshalb klagt die Aurelia Stiftung vor dem Europäischen Gerichtshof, um eine Rücknahme der Verlängerung zu erreichen.

Die Biene braucht Sie Diese vielfältigen Aufgaben sind teuer und die Fürsprecher der Bienen brauchen Unterstützung. Albert Einstein wird der Satz zu-

Foto: Aurelia Stiftung

gesprochen „Wenn die Biene stirbt, stirbt vier Jahre später der Mensch.“ Ein Drittel unserer Lebensmittel hängen direkt oder indirekt von der Biene ab, die die Pflanzen bestäubt. Wenn Sie die nützlichen Tiere unterstützen möchten, freut sich die Aurelia Stiftung über Ihre Spende: Spendenkonto der Aurelia Stiftung, GLS Bank, IBAN DE52 4306 0967 0778 8996 00. Weitere Informationen unter www. aurelia-stiftung.de  ◾


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Der Wasserturm in der Deutschen Bauzeitung vom 9. April 1887 und heutige Wetterturm auf dem Fichtenberg.

Vom Wasser- zum Wetterturm

Wetter-Beobachtungen auf dem Steglitzer Fichtenberg

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ls Krone des rund 70 Meter hohen Fichtenberges in Steglitz reckt sich ein imposanter Turm aus rotem Klinker und Rackwitzer Sandstein mit seinen 40,3 Metern Höhe gen Himmel. Der 1883 erbaute Wasserturm hielt unter mächtiger

Kuppel bis zum Jahr 1920 im Reservoir hinter 3,80 Meter dicken Mauern um die 2000 Kubikmeter Liter frisch gepumptes Wasser für die junge Landgemeinde in südwestlicher Hügellage bereit. Heute sitzen Meteorologen mit bester Aussicht auf das Wetter

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im 1982 entkernten und mit Büros und Fahrstuhl barrierefrei zugänglichen Turm, der seine äußere gewaltige Erscheinung dank Denkmalschutz behalten durfte. Im Wetterturm der Freien Universität Berlin werden rund

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Jürgen Heise, ein Mitbegründer des Vereins „Berliner Wetterkarte“, zählt zu den engagierten Zeitungsmachern im Turm.

um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windstärke und –Richtung aufgezeichnet, werden Vorhersagekarten analysiert, Hoch- und Tiefdruckgebiete getauft und wird ihre spannende Lebensgeschichte aufgeschrieben. Rund um unser Wetter im Einsatz ist hier neben der Freien Universität Berlin auch ihr Kooperationspartner, der gemeinnützige Verein „Berliner Wetterkarte“ (BWK).

Aussicht nicht nur aufs Wetter.

Morten, Student der Meteorologie und Wetterbeobachter aus Leidenschaft.

Verein und Dokumentation „Berliner Wetterkarte“ Vorstand und dessen Vorsitzende, die Diplom-Meteorologin Petra Gebauer, sieben äußerst aktive Vereinsmitglieder sowie Studierende und Praktikanten arbeiten mit an der montags bis freitags inklusiv Wochenendwetter erscheinenden achtseitigen Zeitung „Berliner Wetterkarte“, die aktuelle Wetterdaten Berlins, Deutschlands und der Welt darin

dokumentiert und – unterstützt von Deutschem Wetterdienst (DWD) und der FU Berlin – veröffentlicht. Interessierte Privatpersonen, Büros, Versicherungen, Schulen und Universitäten erhalten die bunte Mischung aus aktueller Mittagskarte, Hochs und Tiefs, Satellitenfoto, Vorhersagen und Umweltdaten sowie aktuellen Wetterkarten zum Abonnentenpreis von monatlich 13 Euro zugesandt. Und auch Online kann die tägliche„Berliner Wetterkarte“, die weltweit erfasste Daten ent-

Im EarthLab erwartet Schüler Meteorologie zum Anfassen.


Dahlem & Grunewald extra 21 der Verein und übernahm von nun an diese Aufgabe; mit dem Zweck der Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie zur Förderung von Erziehung, Bildung und Studentenhilfe. So begleitet der Verein BWK u. a. Lehrerfortbildungen, Wetterworkshops und Veranstaltungen.

Wetter verstehen lernen

hält, studiert werden. Als die regelmäßige Erstellung der 1952 von Prof. Richard Scherhag begründeten Berliner Wetterkarte für das Institut für Meteorologie der FU Berlin im Jahr 1998 logistisch nur noch schwer aufrechtzuerhalten wurde, konstituierte sich

Morten, Studierender der Meteorologie an der FU Berlin, ist als Wetterbeobachter seit zwei Jahren dabei. Er sitzt im sechsten Stock. Die herrliche Aussicht, die man besonders von dem kleinen Austritt vor dem Turmbüro aus über Berlin hat, lenkt den Studenten jedoch kaum von seiner Arbeit am PC ab. Er spricht sich

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mit anderen Kommilitonen zeitlich ab, so dass rund um die Uhr der Platz besetzt ist. Schon vor Studienanfang, als Praktikant, hatte er hier mitgeholfen. Er erzählt von den unterschiedlichen Wolkenkonfigurationen, die – im Code verschlüsselt – weltweit lesbar werden, und weshalb Gewitter so schwer zeitlich vorhersehbar sind. Die Wetterbeobachtungen aus der Dahlemer Station als einer der ältesten in Berlin mit durchgehender Datenreihe gehen stündlich in die Datenvielfalt des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein. Auf dem Gelände hinter dem Turm, der AnsichtsMesswiese, finden die Studierenden für ihre Beobachtungsübungen Wetterhütte, Wetterwarte, Erdbodenmessfeld und Nieder-

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Diplom-Meteorologin und BWK-Vereinsvorsitzende Petra Gebauer bei der Temperaturkontrolle auf der Messwiese.

schlagswächter, daneben die Wetterwarte, die u. a. zur Windregistrierung genutzt wird. Dass die empfindlichen Messgeräte genauestens vom Menschen überwacht werden müssen, um Fehlmessungen zu verhindern, ist hier schon so manchem Studenten klar geworden: Etwa, wenn der Temperaturfühler für die Bodentemperatur eingeschneit oder das Regensammel-

becken von Blättern verstopft war. Schulklassen nutzen an Projekttagen gerne im Wetterturm die Schüler-Uni im „EarthLab“, in dem Meteorologie zum Anfassen verständlich präsentiert wird. Aus der Zusammenarbeit vom Institut der Meteorologie FU Berlin, BWK und Schülern des Biesdorfer Otto-Nagel-Gymnasiums entstand so im Jahr 2009

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auch das Begleitheft zur Wetterturmführung, das anschaulich für Klein und Groß Einblick in die Meteorologie bietet. Ebenso interessant und für 19.- Euro im Turm zu erwerben ist die vom BWK mit Unterstützung der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft (DMG) herausgegebene „Berliner Klimafibel“, die 100 Jahre Wetteraufzeichnungen birgt.

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Ein Hoch namens Yasmine Die Aufgaben des BWK-Vereins und der Studenten im Wetterturm sind vielfältig und bereiten sie umfassend auf ihre spätere Berufspraxis vor: Da gilt es Hoch- und Tiefdruckgebiete auf ihre Namen zu taufen und ihre Lebensgeschichte zu schreiben. Darin erfährt man dann ausgiebig, wann das Hoch „Yasmine“ vor der Südwestküste Grönlands geboren wurde, erstmals Europa bereiste, und dass es sich nach immerhin 15 Tagen Lebensdauer an der norwegischen Küste auflöste. „Die Studenten lernen durch das Verfassen dieser Beschreibungen, genau hinzusehen und Wetterdaten zu analysieren“, lobt Petra Gebauer den Lehrwert derartiger Aufgaben. Die Möglichkeit, Taufpate für Hoch oder Tief zu werden und ihm seinen Namen zu geben, besteht seit zehn Jahren. Der Verkauf dieser Wetterpatenschaften trägt finanziell mit dazu bei, dass die Studenten einen kleinen Obolus für ihr freiwilliges Enga-

gement erhalten können und hilft, wenigstens einen Teil der anfallenden Kosten zu decken. Der Taufpate erhält dafür Urkunde und Lebensgeschichte des Hochs oder Tiefs seines Namens. „Er kann dann wählen, ob er sich von den Medien gegebenenfalls befragen lassen möchte oder nicht“, erzählt Petra Gebauer. – Denn das kann anstrengend für den Paten werden, sollte „sein“

Tief einen Jahrhundertsturm im Gepäck haben oder „ihr“ Hoch Rekordtemperaturen bescheren. Ursprünglich stammt die Patenschafts-Idee aus den USA, wo seit den 40er-Jahren Taifune und Hurrikans Namen erhielten. Bis in die 80er-Jahre waren nur Tiefs weiblich, doch auch sie konnten sich im Laufe der Jahre emanzipieren. Zu jedem Jahreswechsel wird nun für das kom-

mende Jahr festgelegt, welches Geschlecht die Hochs und Tiefs haben werden. So sind in diesem Jahr die Hochs weiblich. Zur Anzahl der jährlich durchziehenden Hochs und Tiefs bietet die Meteorologin eine Denkaufgabe: Tiefs durchlaufen jährlich im Durchschnitt mit ihren Namen fünf- bis sechsmal das Alphabet, Hochs nur zweimal. Wer eine historische Wetterkarte von einem besonderen Tag sucht, für den ist der Verein ebenfalls der richtige Ansprechpartner, bei dem er sie erwerben kann. Petra Gebauer vom BWK wünscht sich für die Zukunft viel Sonne über dem Wetterturm: Dass die Arbeit dort gemeinsam mit dem Meteorologen-Nachwuchs und für dessen Zukunft erfolgreich in Kooperation mit FU Berlin, DWD und allen anderen Unterstützern weitergeführt werden kann – bei ausreichend Personal und finanziellen Mitteln. Weitere Informationen und Spendenkonto des BWK e. V. unter www.berliner-wetterkarte.de ◾  Jacqueline Lorenz


24 Dahlem Gesundheit & Grunewald extra

United Big Band – Jazz verbindet „Libertango“ in der Aula

Von J.S. Bach bis Acker Bilk An dem humanistischen Gymnasium in der Dahlemer KöniginLuise-Straße stehen den etwa 750 Schülern neben dem schulischen Musikunterricht drei Orchester, drei Bigbands und drei Chöre zur Auswahl, in die sie sich vom Barock bis zum Jazz ganz nach ihrem individuellen Musikgeschmack und Leistungsstand einbringen können.

Die United Big Band beim diesjährigen Fest des Bundespräsidenten.

D

as Arndt-Gymnasium Dahlem, an dem seit über 100 Jahren der Kultur viel Raum gegeben wird, ist bekannt für sein breites Musik-Angebot, das nicht nur Schüler zu begeistern weiß. Zu einem besonderen Highlight aber hat sich die hochkarätige United Big Band entwickelt, die jungen Musikerinnen und Musikern fortgeschrittener Leistungsstufen die Möglichkeit gibt,

an der Seite Gleichgesinnter mit ihrem Instrument im Jazzbereich zu spielen und vor Publikum aufzutreten. Schüler unterschiedlicher Berliner Schulen kommen in dieser Bigband zusammen, der Kenner des Fachs wie Till Brönner oder Peter Riegelbauer immer wieder eine erstaunliche Professionalität bescheinigen. Dahinter steht seit rund 20 Jahren der Zahlreiche musikalische PartMusikpädagoge, -didaktiker und ner stehen an der Seite das Musiker Dr. Martin Burggaller. Arndt-Gymnasium, darunter

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Probenarbeit.

die Komische Oper, die Universität der Künste Berlin sowie die ­Profi-Bigband JAZZKOLLEKTIV. Die Bigbands sind in drei Gruppen eingeteilt und beginnen mit der Liftband für Einsteiger, in der auch Grundschüler bereits erste Band-Erfahrungen sammeln können. Jeder von ihnen kann sich über neun aufbauende Orchester-Grades, in denen vorgespielt und der aktuelle Leistungsstand ermittelt wird, für das nächsthöhere Orchester profilieren. Der Liftband folgt die major7bigband, die als Mittelstufenband Wettbewerbs- und Auftrittserfahrungen sammelt und über ein breites Repertoire

verfügt. In der United Big Band schließlich treffen geeignete Oberschüler/innen verschiedener Schulen zusammen, die von ihrem musikalischen Können her in den höheren Leistungsklassen einzustufen sind. Für die Teilnahme in der United Big Band (UBB) ist Grade 7 erforderlich. Auf bundesweite Wettbewerberfolge und anspruchsvolle Auftritte mit Jazz-Größen wie Keisuke Matsuno oder Till Brönner kann die Bigband zurückblicken, aus deren Mitte Musiker-Formationen vom Duo bis Oktett als „United Swingtett“ je nach Anlass auftreten. In diesem Jahr war einer der umjubelten United Big Band-Hö-

hepunkte ihr Auftritt beim Fest des Bundespräsidenten vor dem Schloss Bellevue. Nicht weniger begeistert gaben sich einige Wochen zuvor die Zuschauer bei der Eröffnung der Steglitzer Woche im Rathaus Zehlendorf, wo der Schwung der UBB sogar manchem Musikmuffel in die Beine fuhr.

Montagabend mit Trompete und Schlagzeug Wer am Montagabend das Arndt-Gymnasium betritt, den empfangen hinter den altehrwürdigen Gymnasialmauern flotter Swing-Rhythmus und heiße Jazz-Klänge der United Big Band aus der Aula: It´s band rehearsal! Lässig gibt Martin Burggaller den Takt an, stellt dazwischen Wis-


26 Dahlem & Grunewald extra es dann wieder auf gemeinsame Probenfahrt nach Wernigerode. Als Referendar am GoetheGymnasium hatte Burggaller vor Jahren mit dazu beigetragen, das dortige Musikangebot zeitgemäß auszubauen.

Mit Freude und Energie zum Band-Erfolg

Dr. Martin Burggaller: tonangebend mit Taktgefühl.

sensfragen zum aktuellen Stück und verrät den Oberstufenschülern beiläufig: „Das Schlagzeug steuert die Lautstärke!“ Dass ihm die Probenarbeit mindestens genauso viel Freude macht wie den jungen Musiker/innen der 10. bis 12. Klassen, darin besteht kein Zweifel und beweisen die Erfolge der von ihm betreuten Musikprojekte und Ensemble der vergangenen Jahre. Für sein besonderes Engagement in der musikalischen Bildung erhielt der promovierte Musikdidaktiker 2012 das Bundesverdienstkreuz. Nach dem Studium arbeitet er, der Klavier, Saxophon und Trom-

pete spielt, als freiberuflicher Musiker, bis er als Musiklehrer seine eigentliche berufliche Erfüllung fand. Aus dem Arndt- und dem Lilienthal-Gymnasium, aus der Sophie-Scholl- und der Steiner Schule sind sie an diesem Proben-Abend als Mitglieder des UBB zusammengekommen – sowie aus dem GoetheGymnasium, das ein ähnliches Ensemble-System hat. Mit der United Big Band unterhält das Wilmersdorfer Gymnasium eine Musik-Kooperation, und beide spielen gemeinsam u. a. in „Goethes Jazz-Night“. Im Januar geht

Verdrehter

FUSS?

Durch die Aula hallen an diesem Abend Titel wie „Libertango“ und „Get in the Line“. „Habt Ihr alle die Noten? Marek, spielst Du das Solo?“ Burggaller klingt freundlich, aber bestimmt. Wer öfter zu spät kommt oder den Eindruck erweckt, die Band als eher unwichtige Nebensache zu sehen, muss gehen. Doch das kommt nur selten vor. Vielmehr ist die Freude an der Musik hier jedem anzumerken. Die jungen Musiker respektieren Burggallers zielgerichtete Arbeitsweise und seine klaren Anweisungen, schätzen aber auch, dass sie Mitspracherecht haben, beispielsweise bei der Stück-Auswahl. Hier hat Musik den gleichen Stellenwert wie Mathematik oder Latein. Um die Leistungen der einzelnen UBB-Mitglieder nachhaltig

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Dahlem & Grunewald Gesundheit extra 27 zu verbessern, finden neben der Probe für die gesamte 25-köpfige Band regelmäßige intensive Übungsstunden statt, abgestimmt auf Rhythmusgruppe, Trompeten und Saxophone und angeleitet von Berufsmusikern. Erschwerend ist jedoch, dass den Oberschülern bis zum Abitur im 12. Schuljahr durch die Verkürzung der Schulzeit um ein Jahr nur noch zwei Jahre bleiben, in denen sie sich in der United Big Band etablieren können. „Gerade, wenn die Band richtig zueinander gefunden hat, scheiden schon wieder Mitglieder mit dem Abitur aus, und die Eingliederung der Nachfolger aus den 10. Klassen beginnt. Wir befinden uns gerade wieder einmal in solch einer Umbruchphase“, erklärt Burggaller, der derartige

Lena …und ihr Nachfolger Simon.

Fluktuations-Probleme zu Zeiten von 13 Schuljahren weniger kannte. So bedarf es nun verstärkter Energie aller Beteiligten, das hohe Niveau der angesagten Schüler-Bigband zu halten, die immerhin über ein Repertoire von 120 Titeln verfügt. Derzeit singen sich zwei neue Sänger

in die Jazz-Band ein, da ihre Vorgänger Abi-bedingt ausgeschieden sind.

Bandleader Am Schlagzeug sitzt die 17-jährige Lena vom Arndt-Gymnasium; eher eine Ausnahme, da sie das

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Felicitas – zweite Trompete von links.

Abi bereits in der Tasche hat. „Aber weil Simon, der meinen Platz übernehmen wird, sich gerade in die Band einspielt, spiele ich noch mit“, erzählt sie. Simon sei als Achtklässler schon sehr jung in der United Big Band angekommen, gerade bei den Schlagzeugen gäbe es aber häufiger Aussteiger. Lena will beruflich vielleicht auch etwas mit Musik machen, „aber nicht Schlagzeug studieren.“ Da seien die beruflichen Chancen zu unsicher. 2009 hat sie mit dem Spielen begonnen, wollte wegen des reizvollen Musikangebotes auf´s Arndt. Jetzt hat sie noch mit Klavier angefangen, „weil beim Schlagzeug doch die Melodie fehlt, um sich besser ausdrücken zu können.“ Sie hofft, in einer der Berliner Bigbands spielen zu können, im „Jazzorchester Kreuz-

Fotos Lorenz/Natalie Möckel

berg“ von Christian Fischer oder im „Jay Jay Be Ce –Jazzorchester“ der City West. Auch die 17-jährige Felicitas an der Trompete wollte in erster Linie wegen der Musik aufs ArndtGymnasium, die regelmäßigen

Konzertauftritte reizten sie. Seit Sommer 2015 spielt sie in der Bigband, kam als Quereinsteigerin aus dem Orchester dazu. Mit den Leistungskursen Deutsch und Musik steht sie kurz vor dem Abitur. Doch auch sie glaubt,

dass die Trompete wohl Hobby bleiben wird. Und so wird auch sie sich bald von der United Big Band verabschieden müssen, während ihr Nachfolger oder ihre Nachfolgerin sich schon auf ihr „Grade“ vorbereiten, um einen Platz in der begehrten Bigband zu bekommen. Jazz-Freunde und UBB-Fans sollten sich bereits heute einen Termin vormerken: Die Jazz-Night am Dahlemer Arndt-Gymnasium am 23. Februar 2018. Näheres unter www.musik-amagd.de Übrigens: Auch Eltern können am Arndt-Gymnasium Jazz-musikalisch auf ihre Kosten kommen: als Mitglied der Bigband „Round Midlife“. Darüber demnächst mehr… ◾  Jacqueline Lorenz


Dahlem & Grunewald extra 29

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Die Amerikaner im geteilten Berlin Neue Angebote des AlliiertenMuseums

F

ast ein halbes Jahrhundert lang prägten die amerikanischen Streitkräfte mit ihren militärischen und zivilen Einrichtungen den Berliner Südwesten. Der ehemalige amerikanische Sektor war vom Einmarsch der US-Truppen 1945 bis zu ihrem Abzug 1994 Heimat für Zehntausende von Amerikanern. Noch heute spiegelt sich diese Tatsache im Stadtbild des Bezirkes wider. In Kooperation mit dem Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, dem Regionalmanagement Berlin SÜDWEST und visitBerlin hat das AlliiertenMuseum zwei neue Angebote erarbeitet, die die Spuren dieser amerikanischen Präsenz sichtbar machen. In der Reihe „Orte der Geschichte“ des Ch. LinksVerlags erscheint das Buch „Die Amerikaner im geteilten Berlin. Spurensuche im Südwesten der Stadt“, das ehemalige US-Einrichtungen in Berlin mit ihrer Nutzungsgeschichte vorstellt. Darüber hinaus lädt eine mobile Webseite mit interaktiver Karte und neuem historischen Bild-, Ton- und Filmmaterial ein, ausgewählte Orte der Amerikaner im Bezirk selbständig zu erkunden. „Als sich die Arbeitsgruppe mit Vertretern der Initiatoren mit dem AlliiertenMuseum zum ersten Mal im November 2016 traf, ging es vor allem darum, Instru-

mente zu schaffen,, die zu jeder Zeit an jedem Ort das Leben der Amerikaner in unserem Bezirk darstellen“, sagt Cerstin RichterKotowski, Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf. „Mit der mobilen Website und dem Buch ‚Die Amerikaner im geteilten Berlin‘ in deutscher

und englischer Sprache ist das auf hervorragende Weise gelungen. Es sind Informationsmöglichkeiten, die von jeder Altersgruppe genutzt werden können. Sie richten sich nicht nur an Menschen, die in unserem Bezirk leben und arbeiten, sondern auch an die über 30.000 Studierenden der Freien Universität Berlin, an alle Berliner und Touristen. Gerade junge Menschen wissen zu wenig über

die Geschichte der Amerikaner in Berlin.“ Mit den neuen Angeboten knüpft das AlliiertenMuseum an das bereits bestehende Führungsformat des Kiezspazierganges „Little America“ an. Die mobile Webseite zur eigenständigen Erkundung nimmt fast vergessene Orte im erweiterten Umfeld des AlliiertenMuseums und des ehemaligen US-Hauptquartiers in den Blick, die leicht zu Fuß oder per Fahrrad erreichbar sind. Zu jeder Station bietet die Webseite Hintergrundinformationen und zum Teil unveröffentlichtes Archivmaterial aus der Zeit der amerikanischen Besatzung an. Das neue Taschenbuch stellt 23 ehemalige Einrichtungen der Amerikaner mit ihrer Nutzungsgeschichte vor. Auch hier liegt der Schwerpunkt auf dem Berliner Südwesten. Einzelne Orte wie der Checkpoint Charlie, der Flughafen Tempelhof oder die Field Station Berlin auf dem Teufelsberg reichen jedoch auch weiter in den Berliner Stadtraum hinein. Das Buch „Die Amerikaner im geteilten Berlin. Spurensuche im Südwesten der Stadt“ ist in deutscher und englischer Sprache im Ch. Links-Verlag erschienen und kostet 5 Euro. Die kostenlose mobile Webseite ist unter www.­ amerikaner-in-berlin.de erreichbar.  ◾


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