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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Mai 2017  |  15

Illegale Müll- und Grünabfälle-Entsorgung Straßen- und Grünflächenamt weist auf vorgesehene Entsorgungswege hin Beim Ordnungsamt und beim Straßen- und Grünflächenamt gehen laufend berechtigte Beschwerden zu illegalen Müllablagerungen ein. Mit Beginn der Gartensaison werden leider auch wieder vermehrt Müllsäcke und Sperrmüll insbesondere auch vor Kleingartenanlagen abgestellt. Im Bereich Rixdorfer Straße beispielsweise werden vor den Kleingärten regelmäßig Müllberge festgestellt.

Aber auch in Wohngebieten entsorgen einige ihren Müll zu Lasten aller. Sie müssen sowohl den Anblick ertragen aber auch die Entsorgungskosten hierfür aufbringen. Das Straßen- und Grünflächenamt des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg weist darauf hin, dass Sperrmüll und Abfall über die hierfür vorgesehenen Entsorgungswege zu beseitigen ist. Auf den Recyclinghöfen der

Berliner Stadtreinigung (BSR) können drei Kubikmeter Sperrmüll kostenlos abgeben werden. Restmüll ist über die Hausmülltonnen der BSR zu entsorgen, kann aber gegen geringes Entgelt auch auf den Recyclinghöfen der BSR abgeben werden. Die einzigen Abfälle, die zur Abholung an den Gehwegrand gestellt werden dürfen, sind Gartenabfälle in kostenpflichtigen Laubsäcken der BSR. Laubsäcke

anderer Anbieter und sonstige Müllsäcke dürfen hingegen nicht auf Straßenland abgestellt werden. Weitere Informationen zur richtigen Abfallentsorgung erhalten Sie auf den Internetseiten der Berliner Stadtreinigung unter www.bsr.de. Illegale Müllbeseitigung kann als Ordnungswidrigkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz mit einem Bußgeld bis zu 100 000 Euro geahndet werden.

Fuß- und Radweg zwischen Werdauer Weg und Rubensstraße

„Wir Kinder vom Kleistpark“ – Jubiläumskonzert in der Urania

Zwischen der Sackgasse des Werdauer Wegs und der Rubensstraße könnte es schon in absehbarer Zeit einen Rad- und Fußweg geben. Damit ergeben sich interessante neue Wegeverbindungen für den Radverkehr in Schöneberg und Friedenau – abseits der Hauptverkehrsstraßen. Auf Antrag der SPD-Fraktion beschloss die BVV im Juni 2016, dass im Rahmen des laufenden Bebauungsplanverfahrens für das Gewerbegebiet Werdauer Weg ein Radweg-Durchstich zur Rubensstraße gesichert werden möge. Nachdem sich das Bezirksamt zunächst skeptisch geäußert hatte, teilt es den Bezirksverordneten jetzt mit, dass die Anregung von der zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen aufgegriffen wurde und der nun vorgelegte Bebauungsplanentwurf dem Wunsch des Bezirks Rechnung trägt.

„Wir Kinder vom Kleistpark“ feiern ihren 10. Geburtstag. Zeit für einen Rückblick und Zeit für eine neue CD. Neben den beliebten Kleistpark-Evergreens wie Simama kaa und Salibonani, Minun kultani kaunis on und dem Kleistpark Rap erklingen viele Lieder und Tänze der neuen CD „10  Jahre“ in unterschiedlichen Sprachen wie zum Beispiel türkisch, arabisch, rumänisch, spanisch, russisch und natürlich deutsch im Kleistpark-Stilmix aus Weltmusik, Klassik und Pop. Den thematischen Bogen des Konzerts bildet diesmal der bevorstehende Geburtstag der Kinder vom Kleistpark, der sich vom Vorabend bis zum Geburtstagsmorgen spinnt. Das Publikum begleitet singend und tanzend die Kleistpark-Kinder im Alter zwischen 3 bis 10 Jahren auf eine turbulente Traumreise durch die Nacht – mit von der Partie sind die jugendlichen und er-

Christoph Götz, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion Tempelhof-Schöneberg: „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg, durch den sich zum Beispiel für die gut genutzte Radroute 12 von Steglitz nach Kreuzberg eine interessante Variante über Nebenstraßen ergibt. Vor allem der für Radfahrer höchst gefährliche Innsbrucker Platz kann damit umfahren werden. So wird man über den Werdauer und den Tempelhofer Weg das Südkreuz mit Anschluss an den Grünzug Richtung Potsdamer Platz erreichen können. Nach Fertigstellung der EUREF-Erschließungsstraße wird auch eine Strecke zur Cherusker-, Cheminski- und Monumentenstraße als Abkürzung der Radroute Richtung Kreuzberg attraktiv. Die SPD-Fraktion wird nach der Festsetzung des Bebauungsplans auf eine zügige Realisierung der Verbindung drängen“.

wachsenen Kleistpark-Sänger und Tänzer. Für die Begleitung in wundervollen, musikalisch anspruchsvollen Arrangements sorgt wie immer die Kleistpark-Band, bestehend aus acht Profimusikern. „Wir Kinder vom Kleistpark“ – in freundlicher Kooperation mit der Leo Kestenberg Musikschule, der Kita am Kleistpark und der Scharmützelsee-Grundschule. Eine musikalische Einstimmung bietet die Klangwerkstatt des Klingenden Museums vorab im Foyer der Urania. Termin: 20. Mai und 21. Mai 2017 um 16  Uhr, extra Konzert am 21. Mai 2017 um 11 Uhr Veranstaltungsort: Urania, Humboldtsaal im Urania Haus, An der Urania 17, 19787 Berlin Karten zu 13/10  Euro erhalten Sie unter karten@wirkindervomkleistpark.de und in der Akazienbuchhandlung, Akazienstraße 26, 10823 Berlin.

Gazette Schöneberg & Friedenau Nr. 5/2017  

Mai-Ausgabe der Gazette Schöeneberg & Friedenau

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