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Nikolassee & Schlachtensee extra Journal für Nikolassee, Schlachtensee und Krumme Lanke Oktober / November Nr. 5/2017

Die schnellste Rennbahn der Welt

Avus Nordkurve wurde vor 50 Jahren abgerissen

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Die schnellste Rennbahn der Welt Avus Nordkurve wurde vor 50 Jahren abgerissen

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ennen auf der Avus! Das waren Pflichttermine für alle, die Benzin im Blut hatten und das waren in Berlin nicht wenige. Das erste Rennen startete am 23. September 1921 – nur fünf Tage vorher hatte man den Bau der Avus abgeschlossen. Begonnen hatte er Das 1939 von Max Esser geschaffene bereits 1913 als sich wohlha- Motorradfahrer-Denkmal steht an der bende Berliner Automobilbe- früheren Nordkurve. sitzer zur Automobil-Verkehrs- zusammenschlossen. Die neue und Übungsstraße GmbH Strecke, auf der Pferdefuhr-

Impressum

Nikolassee & Schlachtensee extra 6. Jahrgang

Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH, Badensche Str. 44, 10715 Berlin ☎ 030 / 407 555 47 Redaktion Karl-Heinz Christ extra@gazette-berlin.de Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de Druck SPPrint Media, 14089 Berlin © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Nikolassee & Schlachtensee extra erscheint alle zwei Monate in Nikolassee, Schlachtensee und Krumme Lanke am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Nächste Ausgabe Dezember/Januar Nr. 6/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss: 03.11.2017 Erscheinung: 01.12.2017 Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themen­wünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus den Ortsteilen beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen.

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Für die Tribüne könnten nach dem kürzlich erfolgten Verkauf neue Zeiten anbrechen.

werke und Fußgänger nichts zu suchen hatten, verlief entlang der Wetzlarer Bahn zwischen Charlottenburg und Nikolassee. Der Erste Weltkrieg sorgte dafür, dass der Bau zum Erliegen kam. In den Nachkriegsjahren demontierte die notleidende Bevölkerung alles, was sich verkaufen oder anderweitig verwerten ließ.

Erste Streckenrekorde Erst 1921 konnte der Bau dank der Investitionen des Industriellen Hugo Stinnes vollendet werden. Die Avus war noch eine reine Renn- und Versuchs-

strecke. Doch auch Privatleute konnten sie nutzen, sie mussten eine Gebühr von zehn Mark zahlen. Am 23. September 1921 senkte sich erstmals die Startflagge auf dem Kurs, der durch den Grunewald verlief. Sieger des ersten Rennens war Fritz von Opel, der mit 128,84 km/h den ersten Streckenrekord erzielte. Obwohl schon die erste Rennveranstaltung ein Publikumsmagnet war, kam der Sport auf der Strecke aufgrund der Inflation nur schleppend in Gang. Auf der Avus wurden nur kleine, unbedeutende Rennen gefahren. Das nächste große Er-

Vom 1937 erbauten Avus-Haus hatte man einen erstklassigen Blick auf das Renngeschehen. Heute befindet sich hier eine Raststätte mit Motel.

eignis war der Große Preis von Deutschland am 11. Juli 1926. Es war die Stunde von Rudolf Caracciola, der am Start erst den Motor abwürgte und nach einer spektakulären Aufholjagd mit seinem Mercedes-Benz siegte. Der zweite Fahrer seines Teams erlebte hingegen einen schwarzen Tag. Sein Wagen kam ins Schleudern und zerstörte ein Zeitnehmerhäuschen. Dabei starben drei Menschen. Nach diesem Unfall wurde der Große Preis von Deutschland auf den 1927 eröffneten Nürburgring verlegt.

Ein Raketenauto von Opel Dennoch wurden auf der AVUS weiterhin Rennen gefahren und Rekorde aufgestellt – besonders spektakulär war hierbei wiederum Fritz von Opel mit seinem Opel RAK 2, einem raketengetriebenen Fahrzeug. Er erreichte im Jahr 1928 die Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h. Allerdings fuhr er kein Rennen gegen andere Fahrzeuge, sondern war mit dem sehr speziellen Fahrzeug al-


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lein auf der Straße 1937 ersetzte man die alte, flache Nordkurve durch ein neues Bauwerk mit einem geringeren Radius: Die berühmt-berüchtigte steile neue Nordkurve mit 46,6 ° sollte die Strecke noch schneller machen und der Plan ging auf. Die Tribüne entstand. Weitere Geschwindigkeitsrekorde folgten, ein Silberpfeil von Mercedes erreichte die Durchschnittsgeschwindigkeit von 260 Stundenkilometern.

Erkenntnisse für den Straßenbau Doch die AVUS diente nicht nur der Weiterentwicklung der Fahrzeuge und Motoren. Auch der Straßenbelag auf der Strecke wurde ständig verbessert. Anfangs bildeten sich bis zu zehn Zentimeter hohe Bodenwellen. Durch Versuche mit anderen Bodenbelägen lieferte die Avus weitreichende Erkenntnisse für den künftigen Bau von Straßen. Im Jahr 1939 erfolgte der Verkauf der Avus, die sich bis dato noch in Privatbesitz befand. Käufer war das Deutsche Reich und die Avus wurde nun zu ei-

nem Stück der Reichsautobahn. Der Zweite Weltkrieg folgte und mit ihm starke Beschädigungen der Straße. Nach Kriegsende beseitigte man diese und 1951 startete das erste Nachkriegsrennen. Die Nordkurve erwies sich in den folgenden Jahren mehr und mehr als schwierig und sogar tödlich. 1954 klagten Fahrer über Bodenwellen. Seit 1956 kam es immer an der gleichen Stelle an der Nordkurve zu folgenschweren Unfällen. So geriet Richard von Frankenbergs Fahrzeug über den Kurvenwulst, der Fahrer wurde schwer verletzt, ein weiterer Fahrer geriet ins Schleudern. Der Franzose Jean Behra starb am 1. August 1959, als sein Porsche auf der Nordkurve ins Schleudern kam und an einem Betonklotz – dem Sockel eines früheren Luftabwehrgeschützes – zerschmetterte. Nach diesem tödlichen Unfall fanden in den nächsten drei Jahren keine Grand Prix-Rennen auf der Avus mehr statt. Beim Rennsport auf der Traditionsstrecke starteten nur noch schwächer motorisierte Fahrzeugen. Steilkurven in Autorennen galten mittlerweile

auch als überholt und so wurde die berüchtigte Nordkurve 1967 abgetragen. Noch bis zum Jahr 1998 fanden Rennen mit Tourenwagen auf der Avus statt. Mittlerweile ist der Rennsport auf der Strecke Geschichte, da Sperrungen immer problematischer wurden und Rennen in der Stadt auch nicht mehr zeitgemäß waren. Der Nachfolger für den Rennsport sollte der Lausitzring werden.

Neue Pläne für die Tribüne Seit dem Aus für die Avus-Rennen ist auch die 1937 erbaute Tribüne verwaist. Das denkmalgeschützte Bauwerk verkam zusehends. Nach mehreren Eigentümerwechseln übernahm der Unternehmer Hamid Djadda die Tribüne. Nach den Umbauarbeiten, die bereits angefangen haben, sollen hier Veranstaltungen stattfinden, möglicherweise wird es auch ein Museum zur Geschichte der Avus geben. Fertigstellung soll im Jahr 2021 sein – 100 Jahre nach der Eröffnung der Avus.  ◾


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Treffpunkt Mexikoplatz

Wo Mensch und Seele verständnisvolle Ansprechpartner finden

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sychisch beeinträchtigte Menschen gehören zu unserer Gesellschaft dazu, ihre Zahl steigt stetig. Die seelischen Beeinträchtigungen können sich in leichten Depressionen zeigen, aber auch in deutlichen Psychosen. Nicht selten ist Einsamkeit Auslöser dieser Beeinträchtigung, die wiederum zu einer Verstärkung der Vereinsamung innerhalb der Gesellschaft führt. Wichtig, dass es da Anlaufstellen und Orte mit verständnisvollen Menschen gibt, die Kontaktsuchenden und Beeinträchtigten Gehör und professionelle Beratung entgegenbringen, anonym, kostenlos und unbürokratisch. Eine der ältesten Kontaktstellen dieser Art im Südwesten Berlins ist der Treffpunkt Mexikoplatz, der in idyllischer Lage direkt gegenüber vom malerischen Bahnhof Kontakt- und psychosoziale Beratungsstelle zugleich ist. Mit seinem breiten Angebot findet er seit nunmehr 46 Jahren ebenso das Gespräch zu unbelasteten wie zu durch persönliche, familiäre oder psychische Probleme

Professionelles Team: Barbara Stadler, Irmgard Lohbreier und Maike Gerten (v.l.n.r.).

belasteten Menschen. 1971 begann der Treff als Altenclub. Seit 1990 hat sich die als bezirkliche, über Zuwendungsgelder finanzierte und zur psychiatrischen Pflichtversorgung des Bezirks gehörenden Einrichtung als Kontakt- und Beratungsstelle zu einem unverzichtbaren Treffpunkt entwickelt: Sie führt Menschen zusammen, die hier ihre Freizeit verbringen und neue Kontakte knüpfen möchten. Darüber hinaus bietet der unter der Trägerschaft des Treffpunkt Mexikoplatz e. V. stehende Begegnungsort strapazierten Seelen bei Bedarf professionelle psy-

chosoziale Unterstützung, Rat und Vermittlung.

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Gemeinsam Kunst erleben und Kontakte knüpfen.

der Treffpunkt. In der Kunstgruppe geht es zum Wetter passend bunt und fröhlich zu. Collagen werden geschnitten, geklebt und gegenseitig humorvoll kommentiert und vielleicht dann demnächst in einer der Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Die Teilnahme ist kostenlos, ein Obolus wird von manchem Teil-

Wieder Spaß haben – der Treffpunkt trägt dazu bei.

nehmer nach eigener finanzieller Möglichkeit freiwillig entrichtet. Fachliche Unterstützung leistet Kunstgruppenleiterin Maike Gerten, die am Abschluss ihres Kunst-Studiums steht. Von einer Kommilitonin hatte sie vom Treffpunkt erfahren und ist begeistert, dass hier Menschen, die einfach nur Anschluss bei Kaffee, Tee und dem vielfälti-

gen Gruppenangebot suchen, mit denen zusammentreffen, die seelische Probleme haben. „Gelebte Inklusion“, nennt sie das und hat sich einiges vorgenommen für die Gruppe: Die verschiedenen Maltechniken will sie ihr nach und nach vermitteln. Seit eineinhalb Monaten gehört Maike zum achtköpfigen Team, zu dem Sozialarbeiter und Mit-

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Nikolassee & Schlachtensee extra 11 arbeiter aus dem psychosozialen Bereich zählen, und das Honorarkräfte und Ehrenamtliche verstärken. Seit 15 Jahren dabei ist Sozialarbeiterin und Geschäftsführerin Irmgard Lohbreier, die auch stellvertretende Geschäftsführerin des gemeinnützigen Perspektive Zehlendorf e. V. ist, dem Kooperationspartner des Treffpunkts. Lediglich zwei Vollzeitkräfte arbeiten im TreffTeam. „Wir können keine großen Sprünge machen“, erklärt die Leiterin angesichts des recht schmalen finanziellen Etats, was aber die verkehrsgünstige und malerische Lage sowie die netten Nachbarn am Mexikoplatz wettmachen. Zum „Offenen Treff“, der von Montag bis Donnerstag täglich

stattfindet, ist jeder herzlich willkommen. Gemeinsames Frühstück, Chor, „TagesThemen“-Diskussionsrunde, Trommelgruppe, Kreatives Fotografieren, Kegelnachmittag oder aber psychosoziale Beratung, therapeutisch angeleitete Gesprächsgruppe und unterschiedlichste Ausflüge und Kulturveranstaltungen von der Lesung bis zum Vortrag – das kostenlose Angebot des Treffpunktes hält für jeden – teilweise mit Anmeldung – das Passende bereit. Irmgard Lohbreier erklärt dazu: „Wenn jemand Probleme hat oder dringenden Rat sucht, sind wir selbstverständlich immer gesprächsbereit und vermitteln Hilfe.“ Zum Gedankenaustausch und Besprechen neuer ProgrammIdeen kommen Team und Besu-

cher alle acht Wochen am Runden Tisch zusammen.

Ein Treffpunkt auch für geflüchtete Menschen Seit der Berliner Senat im Rahmen seiner Flüchtlingspolitik eine zusätzliche Stelle für die Kontakt- und psychosozialen Beratungsstellen bewilligt hat, ist für die Arbeit mit geflüchteten Menschen Barbara Stadler im Team dabei. Sie kommt ebenfalls vom Perspektive Zehlendorf e. V., wo sie sich sechs Jahre lang mit psychisch Kranken beschäftigte; das hier ist ein Pilotprojekt für sie und den Treffpunkt. Dort haben nun auch geflüchtete Menschen aus den Flüchtlingsunterkünften die Möglichkeit, das Beratungsangebot anzunehmen oder


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Etwas schaffen und stolz darauf sein.

einfach Kontakt zu ihren deutschen Nachbarn aufzunehmen. Besonders die in der Unterkunft in Wannsee-Heckeshorn untergebrachten Menschen nutzen die Treffpunkt-Angebote. Barbara Stadler erzählt: „Gute Kontakte zu den anderen Besuchern sind durch den angebotenen Begegnungstreff mit Geflüch-

Der Syrer Salar: Verstärkung für das Team vom Mexikoplatz.

teten und durch gemeinsames Kochen entstanden.“ Obwohl es sprachliche Verständigungsschwierigkeiten gab: in der Küche und beim gemeinsamen Essen verstand man sich dann auch ohne Worte. Doch für die Beratungen im psychosozialen Bereich und den Zugang zu den psychisch beeinträchtigten Men-

schen bereitete die erschwerte Verständigung weitaus größere Probleme. So ist Barbara Stadler dankbar, dass sie sprachlich nun von ihrem neuen Kollegen, dem Syrer Salar, unterstützt wird. Sie führt ihn dafür in das psychosoziale System Berlins ein. Salar spricht neben Deutsch, Englisch und Syrisch mehrere Formen von


Nikolassee & Schlachtensee extra 13 Kroatisch, Arabisch und Persisch. Er arbeitete bereits ehrenamtlich für UNICEF als psychosozialer Helfer und bringt notwendige Vorkenntnisse mit. In seiner syrischen Heimat machte er eine Soziologie-Ausbildung. Geflüchtete Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigung werden unter seiner Sprachbegleitung leichter erreichbar. Sozialarbeiterin Barbara Stadler sieht sich als Schnittstelle zur Eingliederungshilfe. Sie geht in die Einrichtungen, „an die psychosozialen Brandstellen vor Ort“, ist Ansprechpartnerin bei Krisen, leistet dadurch wichtige politische Unterstützungsarbeit. Im Notfall vermittelt sie an das bestehende Hilfssystem, verbringt selbst viel Zeit im Behördendschungel und muss immer flexibel bleiben.

Doch sie freut sich: „An diesem schönen Begegnungsort am Mexikoplatz besteht Interesse beiderseits, mit Menschen der anderen Kultur zusammenzukommen.“ Und Irmgard Lohbreier ergänzt: „Man muss manchmal

Trommeln befreit und gehört zum Gruppenangebot-

experimentierfreudig sein, um Erfolg zu haben.“ Den Erfolg sieht sie dann auch darin, dass pro Jahr rund 220 Menschen mindestens einmal den Treffpunkt besuchen.

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Dass die Wertschätzung des Treffpunktes am Mexikoplatz auch zukünftig bestehen und dem unterstützenden Bezirk bewusst bleibt, das wünscht sie sich besonders für die Menschen, für die er so notwendig ist. Überzeugen davon können sich Interessierte am 10. Oktober 2017 beim „Tag der offenen Tür“ im Treffpunkt Mexikoplatz, der im Rahmen der diesjährigen „Woche der seelischen Gesundheit“ stattfindet. ◾  Jacqueline Lorenz Treffpunkt Mexikoplatz Mexikoplatz 4 14163 Berlin ☎ 030 – 801 70 26 E-Mail: info@treffpunkt-­mexikoplatz.de Öffnungszeiten, Angebote, Informationen, Spendenkonto unter www.treffpunkt-mexikoplatz.de


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Mit Kontinuität und Wandel in eine erfolgreiche Zukunft Dr. Brigitte Hausmann, neue Leiterin des Kulturamtes

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ierlich, dunkle Haare und ein großes Kunstverständnis: Als neue Leiterin des Kulturamtes Steglitz-Zehlendorf erinnert Dr. Brigitte Hausmann nicht nur optisch an ihre Vorgängerin Doris Fürstenberg, die nun nach vierwöchiger Einarbeitungszeit ihrer Nachfolgerin das Kulturzepter übergeben hat und damit eine solide Basis, auf welche die erfahrene Kunsthistorikerin und Master of Business Administration (MBA) bauen kann. Dr. Brigitte Hausmann ist sich wohl der

Leistung bewusst, die in dem Lebenswerk von Doris Fürstenberg steckt, mit der sie sich „auf einer Wellenlänge“ fühlt. Sie erklärt: „Auf meine Vorgängerin ist das hohe Niveau der Schwartzschen Villa zurückzuführen. Einerseits hat sie über die Jahre vielen guten Künstlern Chancen geboten, andererseits unzählige kulturinteressierte Menschen erreicht. Mit einem ausgewogenen Gleichgewicht von Kontinuität und Wandel möchte ich ihr Lebenswerk und die Galerie weiterentwi-

ckeln.“ – Ein passender Zeitpunkt wie es scheint, wo sich doch auch im Bezirk derzeit vieles neu ordnet und positioniert.

Weiterentwickeln und Akzente setzen Die gebürtigen Regensburgerin Brigitte Hausmann, die Philosophiegespür in Paris entwickelte und Kunsterfahrung in Rom sammelte, hatte in der Vergangenheit unterschiedlichste Leitungsfunktionen an Kunstvereinen und

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Museen inne und sorgte mit dafür, dass Mitte der 90er-Jahre die zeitgenössischen Kunst Einzug ins Georg-Kolbe-Museum hielt. Sie begleitete im Einstein-Jahr 2005 zahlreiche daran orientierte Kunst-Projekte im öffentlichen Raum, mit denen es gelang, ele-

gant die Brücke zur Gegenwart zu schlagen. In den letzten Jahren war sie Direktorin der prominenten Bad Reichenhaller Kunstakademie, wo sie um die 15 Ausstellungen pro Jahr und das vielschichtige Rahmenprogramm erstellte.

Seit den 90er-Jahren hat Dr. Brigitte Hausmann eine Wohnung in Berlin und fühlt sich seit jeher mit der umfangreichen städtischen Kulturszene, dem Bezirk – und nicht zuletzt der Schwartzschen Villa – stark verbunden. Da man in der Villa künstlerische Präsentation und Produktion vereint findet, wo Probebühne, Druckstudio und Fotolabor zur Verfügung stehen, will sie in der Zukunft über Projekte diesen besonderen Vorteil vermehrt nutzen. Ihr liegt daran, die bestehenden Künstlerkontakte weiter zu pflegen, aber auch daran, Bestehendes weiterzuentwickeln und neue Akzente zu setzen. Brigitte Hausmann will die Kultur und zeitgenössische Kunst mithilfe ihrer vielfachen Aufgaben zukünftig stärker internationalisie-


16 Nikolassee & Schlachtensee extra ren und über Steglitz-Zehlendorf hinaus bekannter machen. Dabei dürften ihre jahrelange Erfahrung als Kuratorin, ihr kunsthistorisches Know-how, aber auch ein tiefsitzendes kaufmännisches Verständnis wertvolle Partner sein. Die Kulturamt-Leiterin ist interessiert, neben der attraktiven, doch platzbegrenzten Galerie der Schwartzschen Villa zukünftig auch andere reizvolle Einrichtungen im Bezirk für Ausstellungen und Projekte zu finden. Dabei blickt sie hoffnungsvoll auf eine Fortsetzung der Kooperation mit dem Boulevard Berlin, der mit viel Kunstverständnis bereits häufiger seine Räume zur Verfügung stellte und damit hilft, auch Menschen außerhalb von Museum und Galerie die Kunst näherzubringen.

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Schaut auf diesen Bezirk „Natürlich freue ich mich auch auf neue spannende Kontakte und damit die Erweiterung und Vertiefung des Netzwerkes rund um Kulturamt und Schwartzsche Villa, die immerhin Mitglied im Arbeitskreis Kommunale Galerien ist“, betont Brigitte Hausmann und denkt dabei auch an den Fachbereich Regionalgeschichte und die beiden bestehenden Heimatmuseen. Sie weiß:„Der Bezirk besitzt so viele ausbaufähige Themen, die von überragender internationaler Bedeutung, aber auch für den Tourismus wichtig sind.“ Als Beispiel nennt die Kulturamt-Leiterin den Bereich Stadtentwicklung, in dem der Bezirk Steglitz-Zehlendorf namhaf-

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te Architekten wie Bruno Taut mit der dazugehörigen geschichtsträchtigen Siedlungs-Architektur vorweisen kann. – Und auch als Tummelplatz der Nobelpreisträger sei Steglitz-Zehlendorf ein Vorzeige-Bezirk, der anlässlich der bevorstehenden „100 Jahre Groß-Berlin“ im Jahr 2020 ein wichtiges Wörtchen mitreden sollte. Den Focus deutlicher auf den Bezirk zu lenken, dazu leistete bereits Doris Fürstenberg mit dem Kulturamt gute Vorarbeit: Indem sie den Kulturtag “Jenseits von Mitte“ einführte, machte sie auf die hohe Dichte renommierter Kultureinrichtungen in SteglitzZehlendorf aufmerksam. Vervollkommnung fand diese Idee in dem kürzlich vom Kulturamt herausgegebenen Flyer „na-


Nikolassee & Schlachtensee extra 17 türlich Kultur“, den Dr. Brigitte Hausmann nicht nur Bezirksbesuchern ans Herz legt. Der Flyer liegt in Hotels und Institutionen aus und macht auf Kulturorte des Bezirks vom AlliiertenMuseum bis zur Schwartzschen Villa aufmerksam, die mit ihrer naturnahen Lage überregionale Ausstrahlung besitzen. Brigitte Hausmann und das Netzwerk des Kulturamtes überlegen bereits heute, orientiert am Flyer, für das Jahr 2019 spektakuläre jährliche Aktionen, die auf Veranstaltungsebene den Gedanken „Jenseits von Mitte“ aufgreifen und weiterentwickeln. „Denn die Kulturförderung im Bezirk ist schließlich eine Aufgabe des Kulturamtes“, betont sie. Tätig ist die Leiterin von zwei Büros aus, die jedoch in Sicht-

Dr. Brigitte Hausmann

weite liegen. So pendelt sie zwischen Schwartzscher Villa und Kulturamt im Bereich der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek; mit dem Anspruch, etablierten

und jungen Künstlern gleichermaßen gerecht zu werden, deren Strahlkraft weit über den Bezirk hinaus reicht. Sie plant und bereitet qualitativ hochwertige Ausstellungen mit international bekannten zeitgenössischen Künstlern vor, die bereits auf der „documenta“ begeisterten, legt aber ebenso Wert auf die Entdeckung und Förderung vielversprechender junger Künstler. Und schon heute freut sie sich auf die Installations-Künstlerin Qin Yufen aus China, mit der sie eine Ausstellung für das nächste Jahr plant. Außerdem möchte die neue Leiterin des Kunstamtes für die Zukunft für Veranstaltungen die inhaltliche Verbindung von Wort, Ton und Bild fördern, um damit ein möglichst weitgefächertes Publikum erreichen zu können.

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Blick nach vorn in eine erfolgreiche Zukunft.

„Ich habe die wunderbare Aufgabe erhalten, in einem Bezirk mit so hohem Kulturpotential spartenübergreifend tätig sein zu dürfen“, fasst Dr. Brigitte Hausmann ihre neue Tätigkeit zusammen,

„Und ich bin auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Partnern und Institutionen gespannt, die diese Potential mit mir nutzen und weitertragen möchten.“ Am 12. September eröffneten in

der Galerie der Schwartzschen Villa Bezirksstadtrat Frank Mückisch und Dr. Brigitte Hausmann die vom 13. September bis zum 5. November 2017 laufende Ausstellung„SYNDROME im Schatten der Ordnung“ von Maria Manasterny und Deborah Uhde. Der Eintritt ist frei. Im Boulevard Berlin sprechen ebenfalls zur Vernissage der analogen Fotoausstellung von Kulturamt und KGB „BLICKFELD“ am 5. Oktober um 18 Uhr der Bezirksstadtrat und die Leiterin des Kulturamtes. Die Ausstellung läuft vom 6. Oktober bis zum 31. Dezember 2017 und gewährt während der Center-Öffnungszeiten freien Eintritt. Weiter Informationen unter www. kultur-steglitz-zehlendorf.de ◾  Jacqueline Lorenz

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Traditionsverein F.C. Hertha 03 Zehlendorf

Mit neuem Team-Manager in die Saison 2017/18 Der Buddy-Bär vor dem Hertha 03-Vereinshaus an der OnkelTom-Straße 52 hebt zur Begrüßung von Oliver Kellner fröhlich die Arme: Der 53-Jährige ist seit dem 1. Juli 2017 neuer Team-Manager der Oberliga-Mannschaft des Zehlendorfer Traditionsvereins. Die 1. Männermannschaft – Aushängeschild des Vereins, mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren – hat es sich zum Ziel gesetzt, innerhalb von drei Jahren die Regionalliga zu erreichen.

Oliver Kellner – neuer Team-Manager bei Hertha 03.

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20 Nikolassee & Schlachtensee extra Erste Erfolge dieser Saison wurden mit dem 2:1-Sieg beim Spiel gegen FC-Staaken und dem 3:2Sieg gegen SV Altlüdersdorf sichtbar, wo eine hochmotivierte Herren-Mannschaft das Leder trat. Erwartungsvoll wird auf die kommenden Spiele und die Neuzugänge geblickt, darunter Philip Sprint, Lenny Stein, Sebastian Huke und Albert Vincetic. Dabei zu sein, lohnt auch beim kommenden Heimspiel der Hinrunde gegen FC MecklenburgSchwerin am 22.10.2017 um 14 Uhr im Ernst-Reuter-Stadion. Der frischgebackene Team-Manager will indessen mit seiner Arbeit nach außen nicht nur die Herren unterstützen, sondern über eine verstärkte Wahrnehmung des Vereins in der Öffentlichkeit auch an das erinnern,

B

was den Verein von jeher aus- aller Kraft unterstützen und wird gezeichnet hat: Eine niveauvolle die Augen überall haben. Präsentation Zehlendorfs mithilfe des Fußballs und das Vertrau- Hertha 03-verbunden

von klein auf

en in die eigene Jugend. Namen wie Otto Höhne, Peter Eichhorn oder Joachim Laurisch bleiben damit fest verbunden. Weiter zeitgemäß in eine erfolgreiche Zukunft zu blicken, haben sich die Mitglieder des liebevoll „kleine Hertha“ genannten Vereins auf die Fahne geschrieben. Oliver Kellner will sie darin mit

Seine ersten 1 1/2  Lebensjahre verlebte Oliver Kellner in direkter Nachbarschaft von Hertha  03, und so manchen Anfeuerungsruf aus dem ErnstReuter-Stadion hörte er in seinem Kinderbettchen. Der Vater stand im Verein im Tor, und auch als die Familie weiter weg zog, blieb die Verbundenheit zum Verein: Olivers ebenfalls fußballbegeisterte Großmutter wohnte gleich gegenüber vom Verein. „Bei ihr war ich sehr oft. Da verbrachten wir an den Wochenenden viel Zeit auf dem Fußballplatz“, erinnert sich Oli-

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Gemeinsam stark: Dennis Dombrowe mit Maximilian Obst auf den Schultern (l.), daneben Marc Zellner mit Niclas Warwel auf den Schultern.  Foto: Hertha 03

ver Kellner, den 7-jährig sein Vater ehrgeizig im Verein angemeldet hatte. „Doch mein Spielinteresse hielt sich in Grenzen“, erklärt der heutige Team-Manager. Erst 1974, als das WM-Fußballfieber sich in Deutschland ausbreitete, erreichte es auch den inzwischen Zehnjährigen. Oliver spielte dann eine Zeit lang beim Berliner Sportclub e. V. in der Hubertusallee, verlor Hertha 03 jedoch nie aus den Augen. Bei Hertha 03 habe er viele Leute kennengelernt, so Kellner: „Damals habe ich Norbert Stolzenburg oder Uwe Kliemann auf dem Platz und im Olympia-Stadion gesehen und bewundert, und dann bin ich ihnen im Verein persönlich begegnet.“ Hobbymäßig dem Verein verbunden blieb Oliver Kellner, dessen Frau Kerstin ebenfalls Hertha 03-Anhängerin ist, auch während seiner Arbeitsjahre im Versicherungswesen. „Unser Focus richtete sich dann stärker auf den Verein, als ihm mit den Herren in der Spielsaison 2013/14 der Liga-Aufstieg gelang.“ Seine Frau, die beruflich aus dem Bild/Ton-Bereich der Synchronbranche kommt, bot die privat geschossenen Fotos von den Spielen dem Verein an, und ein langer ehrenamtlicher Einsatz der Kellners nahm so seinen Anfang. Während Kerstin ihren Bereich ausbau-

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22 Nikolassee & Schlachtensee extra te, zeigte auch Oliver Kellner immer mehr Engagement. Er schrieb die Spielvorschau, und auch das an den Kassen ausliegende Stadionprogramm geht auf seine Initiative zurück. „Ich war immer dicht an der Herrenmannschaft dran, unterstützte den Verein, wo ich konnte.“, betont Oliver Kellner, der als ambitionierter Läufer in diesem Jahr seinen 12. Berlin-Marathon in Folge gelaufen ist und heute am Walther-Schreiber-Platz wohnt. Beruflich konnte er es oft einrichten, Hertha  03, die mit Hertha BSC kooperiert, bei den vormittäglichen gemeinsamen Treffen zu vertreten. Irgendwann sagte er eher scherzhaft: „Dann könnt Ihr mich ja gleich einstellen…“ Gesagt, getan: Nun ist Oliver Kellner

Team-Manager des Traditionsvereins. Sein Ziel ist es, die gelebte Fußballgemeinschaft, für die Hertha 03 seit jeher steht, noch enger zusammenrücken zu lassen und wieder mehr Jugendliche und Publikum an den Spielfeldrand, in den Verein und bei Spielen in die Stadien zu holen. „Das allgemeine Freizeitangebot ist im Vergleich zu früheren Jahren so umfangreich geworden, dass an den Wochenenden selbst Mitglieder aus dem eigenen Verein nur noch vereinzelt den anderen Mannschaften beim Spiel zuschauen“, bedauert Kellner. Daher will er zukünftig vermehrt an die Öffentlichkeit treten, um das Interesse zum Verein zu stärken. Außerdem will er auch vermehrt Kleinsponsoren errei-

chen und ihnen mehr Beachtung schenken, da er sie für ebenso wichtig hält wie die Hauptsponsoren. Spendengelder sind stets willkommen, besonders für die Jugendmannschaften und die Anschaffung von Spielzubehör. Derzeit arbeitet der Team-Manager dazu an einer Kooperation mit der Onkel-Tom-Ladenstraße, wo der Verein über Plakate auf die aktuellen Spiele aufmerksam machen möchte und im Gegenzug den Einzelhändlern an der Ladenstraße durch ihre Erwähnung bei Veranstaltungen Nutzen brächte. So geht Oliver Kellner mit viel Elan und Freude an seine Aufgabe heran, und es ist zu erwarten, dass Hertha 03 zukünftig noch öfter in den Medien vertreten sein wird.

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1. Mannschaft des F.C. Hertha 03 Zehlendorf im Jahr 1924/25.

Hertha 03 gestern… Im Jahr 1903, als erstmals Vorortschnellzüge von Berlin über Zehlendorf nach Wannsee fuhren, war Zehlendorf mit 9.663 Einwohnern nur dünn besiedelt. Am 10. März gründeten damals dreißig fußballbegeisterte Anwohner den Tor- und Fußballclub Germania 03 Zehlendorf. Die

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Gründungsmitglieder prägten die Vereinsentwicklung, die mit Schwierigkeiten wie fehlenden Sportgeräten, Bällen, Torpfosten und -Latten zu kämpfen hatte. Bekleidungsstücke ersetzten in diesen Tagen die Tore. Doch bald schon konnte die Jugend stolz die neu angeschafften Torstangen von der in der Machnower

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Straße gelegenen Gaststätte Frey zum Spielort tragen. Erste Spiele fanden draußen im Machnower Busch statt, den man nur mit der Eisenbahn und anschließend zu Fuß erreichen konnte. Als Spielfeld diente ein Sturzacker, der zu jedem Spiel neu abgesteckt werden musste und im Winter mit seinem hart gefrorenen Boden kräfteraubender Stemmarbeiten für die Torstangen bedurfte. Härte wurde auch in den damaligen Spielen sichtbar, jeder spielte eben wie er konnte nach eigenem Vermögen… Etwa vier Jahre später bot der Verein nicht nur das Fußballspielen, sondern auch Faustballturniere und Staffelläufe an. Im Frühjahr 1909 wurde schließlich mit 46 Mitgliedern und zwei Mannschaften der


24 Nikolassee & Schlachtensee extra Fußball-Spielbetrieb des unter dem Namen F.C. Hertha Zehlendorf laufenden Vereins an dem Ort aufgenommen, wo später Zehlendorf 88 seinen Sitz fand. Weiter beim Verband gemeldet war Germania 03 Zehlendorf, so dass es nun zwei Fußballvereine in Zehlendorf gab. Zwischen beiden Vereinen fand ein reger Spielerwechsel statt. Im Laufe des Jahres 1911 fanden beide Vereine unter dem Namen VfB Zehlendorf 03 schließlich zueinander. Nach unruhigen Spielzeiten, in denen einige Mitglieder des VFB Zehlendorf 03 sich als F.C. Hertha 06 Zehlendorf dem BFC Hertha 1892 angeschlossen hatten, vereinigten sich endlich am 15. Januar 1919 der VfB Zehlendorf 03 und Hertha 06 zum

F.C. Hertha  03 Zehlendorf, mit Gründungsdatum 10. März 1903. Der in Groß-Berlin eingemeindete Bezirk Zehlendorf stellte am Siebenendenweg ein Feld für den Spielbetrieb zur Verfügung, jedoch ohne Umkleideräume. Im Gasthaus Waldhaus wurde also Gerät eingelagert, und der Keller ersetzte die Umkleideräume. – Und es ging weiter, auf nicht immer leichtem Weg. Quelle: Vereinsbroschüre 75 Jahre F.C. Hertha 03 Berlin-Zehlendorf

…und heute Viel getan hat sich inzwischen im Verein, dem heute ein Stadion, Kunstrasenplätze und Rasenplatz auf dem Bezirksgelände an der Onkel-Tom-Straße zur Verfügung stehen und dem ein Förderverein angehört.

Das 1971 auf dem Bezirksgelände erbaute Clubhaus gehört dem Verein. Der Pachtvertrag für die darin untergebrachte Sportsbar mit Restaurant „Golden Goal“ wurde gerade verlängert. Vereinsfremde Besucher sind hier ebenfalls willkommen. Hertha 03 Zehlendorf zählt inzwischen 1.700  Mitglieder, in den Mannschaften kämpfen Jungen, rund 180 (!) Mädchen, Herren und Frauen um den Ball, darunter auch geflüchtete Menschen. „Die Jugend ist unsere Zukunft“, ist das Motto des Vereins, und so bekommen die Jüngsten bereits ab fünf Jahren als „Hertha-Knöpfe“ spielerisch ersten Ballkontakt. In den Herbstferien stehen für Daheimgebliebene von 5-7 und 7-12 Jahren wieder die be-

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liebten Fußballcamps des Vereins auf dem Programm: vom 23.10.-27.10.2017 und vom 30.10.-2.11.2017 finden sie statt und kosten incl. Verpflegung 165,- Euro für Vereinsfremde und 149,- Euro für Vereinsmitglieder. Schnelle Anmeldung ist erfor-

derlich bei Kiki Broßmann unter Telefon 0152 248 39 548. Auf weitere Vereinsmitglieder freut sich Hertha 03: Die Beiträge liegen bei monatlich 24,- Euro/ Erwachsener und 21,-  Euro/ Kind. Passive Mitglieder zahlen 10,- Euro monatlich. Damit es –

wie im Vereinslied besungen – auch weiterhin heißen kann: „Die Fußballer aus Zehlendorf von Hertha 03 sind da! Hipp, hipp, hurra!“ Weiter Informationen unter www.h03.de.  ◾  Jacqueline Lorenz

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Salzburger Exulanten in Zehlendorf Neue Ausstellung im Heimatmuseum

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larmstimmung im Salzburger Land – die Lehre Martin Luthers hatte auch hier viele Anhänger gefunden. Ein Umstand, der dem Salzburger Erzbischof Matthäus Lang und seinen Nachfolgern ein Dorn im Auge war. Das Fürst­erzbistum Salzburg sollte katholisch bleiben. So sahen sich die Protestanten Repressionen ausgesetzt. Einige wurden zu „Geheimprotestanten“ und gaben vor, katholisch zu sein. Dennoch nahmen sie heimlich an protestantischen Gottesdiensten teil.

Vertreibung aus dem Salzburger Land 1731 begannen die Vertreibungen, die vorher nur vereinzelt stattgefunden hatten, im größeren Stil. Mit Hilfe von 6000 kaiserlichen Soldaten sollten die Protestanten außer Landes geschafft werden. Die Protestanten organisierten sich und beriefen sich auf den Westfälischen Frieden. Schließlich wurde ihnen zugestanden, ihren Besitz noch

Das Schild an der Dorfkirche erinnert an die Begrüßung der Exulanten. Leider stimmt die Monatsangabe nicht, die Salzburger trafen erst im Juni ein.

König Friedrich Wilhelm I. begegnet den Salzburgern bei Zehlendorf. Das Bild ist einem Gemälde von Fritz Neumann aus dem Jahre 1882 nachgezeichnet.  Archiv Heimatverein Zehlendorf

zu verkaufen und die letzten mussten Ende April 1732 das Land verlassen. Der Preußische König Friedrich Wilhelm I. erließ das Preußische Einladungspatent, um neue Bewohner für das durch die Pest entvölkerte Ostpreußen zu finden. Die ersten Exulanten trafen am 25. Juni 1732 in Zehlendorf ein, wo der König sie begrüßte. Viele der Einwanderer aus Salzburg wurden im Raum Gumbinnen angesiedelt. Nachnamen, die auf Salzburger Vorfahren hinweisen sind z. B. Brandstädter, Forstreuter und Haasler.

Zehlendorf vom 14. September 2017 bis 30. Januar 2018 die Sonderausstellung „Salzburger Exulanten in Zehlendorf“. Vor dem Hintergrund konfessioneller Gegensätze, die ihren Ausdruck im Emigrationserlass des Salzburger Fürstbischofs Leopold von Firmian und dem Einladungspatent von Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. fanden, wird in 13 Bildern und erläuternden Texten der Marsch von 800 Salzburger Glaubensflüchtlingen dargestellt, die am 25. Juni 1732 auf der Chaussee nach Berlin in Höhe Zehlendorfs vom König begrüßt wurden. Heimatmuseum Zehlendorf, Beitrag zum Reformationsjubiläum Clayallee 355, 14169 Berlin. Öffnungszeiten: Mo und Do 10 bis Als Beitrag zum Reformationsju- 18 Uhr, Di und Fr 10 bis 14 Uhr. biläum zeigt der Heimatverein Der Eintritt ist frei. ◾


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