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Steglitz

April 2017

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Feiern unter Blütenträumen 16. Kirschblütenfest am ehemaligen Genzstreifen zwischen Lichterfelde und Teltow Viele Stände, Informationen, leckeres Essen, Spaß und Spiel – mit dem traditionellen Kirschblütenfest am letzten Sonntag im April hat sich ein beliebter Treffpunkt etabliert, der von Jahr zu Jahr mehr Besucher begeistert. Hier fasziniert das außergewöhnlich schöne Ambiente unter blühenden japanischen Kirschbäumen, die auf dem ehemaligen Mauerstreifen zwischen Lichterfelde und Teltow stehen. Diese wunderschöne Allee verdanken die Berliner und Brandenburger der TV Asahi Group, die anlässlich des Mauerfalls unzählige Japaner dafür begeisterte, für die Bäume zu spenden. Allein die Kirschbaumallee zählt ca. 1000 Bäume. Insgesamt wurden bei mehreren Pflanzaktionen insgesamt 10 000 Bäume in Berlin und Brandenburg gepflanzt. Wie ein rosafarbenes Band

Ein Blütentraum auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Teltow und Lichterfelde.

Typisch Japanisches und vieles mehr gibt es beim Kirschblütenfest zu entdecken.

zieht sich die Kirschblütenallee zwischen den Marktplätzen Teltow-Seehof und Teltow-Sigridshorst auf dem ehemaligen Mauerstreifen entlang. Auf mehreren Bühnen zeigen Künstler ihr Programm und auf dem Grün links und rechts der blühenden

Dazu passend werden auf den Bühnen Beiträge zur Deutsch-Japanischen Freundschaft sowie über Kunst und Kultur des fernöstlichen Landes präsentiert. Das diesjährige Kirschblütenfest wird am Sonntag, den 30. April von 13 bis 18 Uhr gefeiert.

Bäume sieht man Familien, die ein Picknick genießen. Zur besonderen Stimmung beim Kirschblütenfest gehören auch die Besucher, die mit fantasievollen Kostümen und dem passenden Make-up ganz in der japanischen Manga-Tradition erscheinen.

Unter dem Motto: „Aktivierung von Pflegebedürftigen – Entdecken und Nutzen von Reserven“ findet unser alljährlicher Workshop im Juni statt. Eine Gruppe Patienten fährt unter der Betreuung von Pflegekräften mit Zimmermanns Pflegeteam nach Boltenhagen an die Ostsee. Schon zum 11. Mal findet dieser alljährliche Höhepunkt statt.

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Gazette Steglitz  |  April 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf ist inzwischen auch komplett: Während der Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf von Berlin am

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15.02.2017 wurde das letzte Mitglied des Bezirksamtes, Bezirksstadträtin Carolina Böhm (SPD), gewählt. Damit ergeben sich folgende Zuständigkeiten:

Für Ihre Anliegen und Anregungen sowie für Lob und Tadel an die Bezirksverwaltung stehen wir, die Mitglieder des Bezirksamtes, Ihnen während unserer monatlichen Bürgersprechstunden gerne zur Verfügung. Lassen Sie uns abteilungsbezogen im persönCerstin Richter-Kotowski lichen Gespräch klären, was Ihnen im Bezirk gefällt oder was Sie stört. Denn letztendlich ziehen wir alle Bezirksbürgermeisterin und Leiterin der Abteilung Finanzen, an einem Strang, damit Steglitz-Zehlendorf weiterhin Personal, Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung ein so lebens- und liebenswerter Bezirk bleibt, sei es Kirchstr. 1/3 (Rathaus Zehlendorf ), Raum A 132, 14163 Berlin, hinsichtlich einer behutsamen Stadtentwicklung, der Tel.: (030) 90299-2300, Fax (030) 90299-3382, E-Mail: cerstin.richterStärkung einer gesellschaftspolitischen Anerkennung kotowski@ba-sz.berlin.de des ehrenamtlichen Engagements, der Bereicherung Bürgersprechstunde: 02.05.2017, 15 bis 17 Uhr, Raum A 131, bezirklicher Angebote im Jugend- und SeniorenbeTerminreservierungen unter Tel.: 90299-3200 reich und vieles andere mehr. Bei Interesse schauen Sie doch einfach mal vorbei. Michael Karnetzki Diese und weitere Termine können Sie natürlich auch Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat für die im Internet unter www.berlin.de/ba-steglitz-zehlenAbteilung Ordnung, Verkehr und Bürgerdienste dorf/politik-und-verwaltung/bezirksamt/buergerKirchstr. 1/3 (Rathaus Zehlendorf ), Raum E 312, 14163 Berlin, sprechstunden/ einsehen oder telefonisch in unserer Tel.: (030) 90299-2000, Fax (030) 90299-5333, Pressestelle erfragen: (030) 90299-3204/-3244. E-Mail: michael.karnetzki@ba-sz.berlin.de Abschließend – sozusagen in eigener Sache – noch Bürgersprechstunde: 11.04.2017, 15 bis 17 Uhr, Raum E 312, ein Hinweis von mir auf die traditionelle Steglitzer WoTerminreservierungen unter Tel.: 90299-3901 che, die im kommenden Monat bereits zum 65. Mal stattfindet. Sie ist eines der letzten Volksfeste in Berlin, Maren Schellenberg das durch einen Berliner Bezirk und eben nicht als Bezirksstadträtin für die Abteilung Immobilien, Umwelt und Tiefbau „private und gewinnorientierte Veranstaltung“ durchgeführt wird. Über 50 Rahmenveranstaltungen im Kirchstr. 1/3 (Rathaus Zehlendorf ), Raum E 304, 14163 Berlin, gesamten Bezirk (Kunstausstellungen, Musik, Events Tel.: (030) 90299-7000, Fax (030) 90299-4545, und Sportveranstaltungen) werden das RummelverE-Mail: maren.schellenberg@ba-sz.berlin.de gnügen in der Zeit vom 25. Mai bis 11. Juni 2017 wieBürgersprechstunde: 19.04.2017, 16.30 bis 18.30 Uhr, Raum E 304, der begleiten. Mit über 250.000 Besucherinnen und Terminreservierungen unter Tel.: 90299-7001 Besuchern ist sie – weit über die Bezirksgrenzen hinFrank Mückisch aus – zu einem festen Bestandteil des Berliner Kulturlebens geworden, und auch in diesem Jahr wird dort Bezirksstadtrat für die Abteilung Bildung, Kultur, Sport und Soziales täglich ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm Hanna-Renate-Laurien-Platz 1 (Rathaus Lankwitz), Raum 222, 12247 Berlin, geboten werden. Der Eintritt für alle VeranstaltunTel.: (030) 90299-5000, Fax (030) 90299-1443, gen der Steglitzer Woche ist frei! Das ist für uns sehr E-Mail: frank.mueckisch@ba-sz.berlin.de wichtig, um ein breites Publikum zu erreichen. Ein Bürgersprechstunde: 20.04.2017, 14 bis 16 Uhr, Freizeitstätte Süd, umfangreiches Programmheft, Plakate im öffentliTeltower Damm 226, 14163 Berlin, ohne Voranmeldung chen Straßenland sowie Zeitungsanzeigen werden für die 65. Steglitzer Woche werben. Merken Sie sich Carolina Böhm den Zeitraum vor, ein Besuch lohnt sich bestimmt! Bezirksstadträtin für die Abteilung Jugend und Gesundheit Schloßstraße 37 (Rathaus Steglitz), Raum 205, 12163 Berlin, Tel.: (030) 90299-6000, Fax: (030) 90299-7959, E-Mail: carolina.boehm@ba-sz.berlin.de

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Schwimmgemeinschaft Steglitz Berlin e. V. Vom Breiten- bis zum Leistungssport Das nasse Element ist ihr Metier: Die rund 1000 Mitglieder der SG Steglitz Berlin e. V. tauchen darin ein, um das Schwimmen überhaupt erst zu lernen, Freizeitabwechslung beim Breitensport zu finden oder aber, um im Leistungssport nach und nach das Siegertreppchen über dem Beckenrand höher zu erklimmen. Nicht selten entwickelt sich eine bemerkenswerte Schwimmkarriere vom „Seepferdchen“ bis zur vielversprechenden Wettkampfstärke. Jugend- und Nachwuchsarbeit wird vom Verein äußerst wichtig genommen, doch auch Aquafitness und Seniorenkurse finden hier Beachtung, und sogar Wasserball steht auf dem Plan, so dass im Vereinsangebot für jeden etwas dabei ist.

Junger Nachwuchs in geschichtsträchtiger Halle Aus zwei traditionsreichen Schwimminstitutionen ist die Schwimmgemeinschaft hervorgegangen – aus dem SchwimmClub Lichterfelde 1920 e. V. und der Schwimmabteilung des Vereins Sport Club Südwest 1947 e. V. – und ist heute Mitglied im Berliner Schwimm Verband e. V. Ihre Trainings- und eigentliche Heimat-Schwimmhalle an der Lichterfelder Finckensteinallee, erfährt, 2014 umfangreich saniert, durch Schwimmvereine und Schulen die notwendige und sinnvolle Auslastung. Sie ist der Öffentlichkeit zugänglich. Die SG Steglitz nutzt daneben die Halle am Hüttenweg und muss bei

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Vereinsmeisterschaften auf das Stadtbad Tempelhof ausweichen: Für Wettkampf-Zuschauer bietet die denkmalgeschützte Halle in Lichterfelde zu wenig Platz, ihre Empore ist für Publikum nicht freigegeben, was nicht nur SG-Pressesprecher Hendrik Kissel bedauert. Wenn in den Vereins-Trainingsstunden eine Welle schwimmbegeisterter Kinder und Jugendlicher mit ihren Trainern und Begleitern die geschichtsträchtige Halle flutet, wird der ruhige Alltagstrott von Bademeister & Co schon mal empfindlich aus dem Tritt gebracht. Doch das Schwimmbad lässt sich nicht aus der durch die Sanierung wiedererlangten Statik bringen, viel hat es über die Jahre miterlebt: Auf dem ehemaligen Gelände der preußischen Hauptkadettenanstalt zog 1933 die SS ein, und die Zentrale der Leibstandarte Adolf

Hitlers hatte hier ihren Sitz, was der monumentale NS-Baustil bis heute verrät. Bis zum Mauerfall waren dann US-Alliierte auf dem Lichterfelder Areal untergebracht. Aktuell liegt die Zuständigkeit für die Schwimmhalle bei den Berliner Bäderbetrieben.

Teamgeist auch für Einzelkämpfer Egal ob Breitensportler, der die Abwechslung im Wasser sucht, oder kindlicher Schwimmanfänger, dem im Verein ein hoher Stellenwert zugerechnet wird: Teamgeist ist hier das A und O, auch für den Bahn um Bahn ziehenden Einzelschwimmer. An diesem Nachmittag läuft das Trainingsprogramm im für diesen Tag in 25-Meter-Kurzbahnen aufgeteilten Becken für den Nachwuchs auf vollen Touren. An anderen Tagen wird auf 50-Meter-Längsbahnen geschwommen. Trainerin Gudrun Kock ist

fünfmal pro Woche im Einsatz und eigentlich, wie viele der Vereinsmitglieder, „öfter im Wasser als am Rand“. Die kleinen Schwimmerinnen und Schwimmer sind U11, zwischen sechs und elf Jahren. Die jährliche Vereins-Mitgliedschaft kostet für sie 132 Euro pro Kind plus 25 Euro Aufnahmegebühr, wenn sie bereits etwas sicherer schwimmen können. 100 Euro Aufnahmegebühr zahlen Anfänger, die einer größerer Zuwendung bedürfen. Mindestens vier Jahre jung muss ein Kind sein, bevor es beim SG ins Wasser darf. Auf zwei Meter Tiefe wird das Wasser im Schwimmbecken einheitlich aus Energiegründen gehalten, der imposante Springturm wurde im Rahmen der Sanierung abgerissen. – Neben den kaum nutzbaren Emporen ein weiterer Wermutstropfen im klaren Wasser. „Das begrenzt die Bewegungsfreiheit der Jugendlichen gewaltig. Turm-Springen würde vor den Trainingsstunden zum Warmwerden ideal sein, zumal hier wenig Platzmöglichkeiten für das Trockentraining sind“, erklärt Trainer Rolli, der täglich und seit Jahren für den

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Gazette Steglitz  |  April 2017  |  5

Verein tätig ist, und denkt dabei ebenfalls an die ungenutzte Empore. Zum Landtraining zieht er mit seinen Kids in die Turnhalle der Wilma-Rudolph-Schule nach Zehlendorf, die Kooperationspartner des Vereins ist. Athletik, Gymnastik, aber auch Gewichttraining schaffen hier spielerisch die Kondition, die für ein effektives Schwimmtraining die richtige Voraussetzung ist. Auf gemeinsamen Fahrten wird die dann ebenso wie der Teamgeist vertieft, demnächst zu Ostern im Trainingslager in Spanien.

Wettkampf und Wasserball Gudrun erzählt von den Vorteilen des Vereins-Schwimmtrai-

Auf dem Weg zum Leistungssportler? nings im Vergleich zum Schwimmunterricht durch die Schule: Neben sauberem Schwimmstil und richtiger Technik lernen die Kinder hier weitaus mehr als das bloße sich-über-Wasser-Halten. Dazu bekommen sie die Zeit, die jeder für sich zum Schwimmenlernen individuell benötigt, Inklusion ist dabei selbstverständlich. Ins zwei-Meter-Becken geht´s mit Schwimmnudel und -Brett, Angst vor´m tiefen Wasser kommt da gar nicht erst auf. So ist es nicht selten, dass zum Training eine gute Freundin mitgebracht wird, nur „zum Zuschauen“, die wenig später selbst Vereinsmitglied ist. Langweilig wird es aber auch

Figuren am Halleneingang erinnern an vergangene Tage.

den ehrenamtlichen Helfern und Älteren aus dem Verein nicht: Da sind die gestaffelten Wettkämpfe der unterschiedlichen Leistungsklassen, Abzeichen-Vorbereitungen von Seepferdchen bis Bronze, Breitensport und Wasserball. Gemeinsam mit der SG-Schöneberg spielen ihn oft Schwimmer, die sich im Team wohler fühlen als allein auf ihrer Schwimmbahn. Derzeit überlegt die SG Steglitz, eine spezielle Wasserball-Kindermannschaft aufzustellen. Wer sicher schwimmt, Bronze-Abzeichen, Schwimmerfahrung und Spaß am Mannschaftssport hat, kann sich dazu gerne beim Verein melden.

Einig sind sich Gudrun, Kissel und Rolli mit ihrem Verein: Auch zukünftig wollen sie den Nachwuchs behutsam und spielerisch an den Schwimmsport heranführen, ohne dabei aber den Breitensport zu vergessen. Dazu bedarf es vieler begleitender Hände – gerne auch aus dem FSJ-Bereich.

Schwimm-Aktionstage für Kinder Die Schwimmgemeinschaft Steglitz Berlin e. V. lädt Schulund Kitakinder zum kostenlosen „Schnupperschwimmen“ ein: Schulkinder probieren sich am 6. Mai und Kitakinder am 24. Juni 2017 im Stadtbad Tempelhof, Götzstraße  14-18. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Auf Wunsch wird der Aktionstag auch im Unterricht oder Elternabend vorgestellt. Anfragen und Anmeldungen in der Geschäftsstelle der Schwimmgemeinschaft Steglitz unter ☎ 817 47 11 oder service@ SG-Steglitz.de. Weitere Informationen und Kontaktadresse unter www.sgsteglitz.de und www.facebook. com/sg.steglitz  Jacqueline Lorenz

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Was lange währt… Geburt der Talentschmiede YouKunst Zu den wenigen Bezirken, die keine Jugendkunstschule haben, gehörte lange Zeit der Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Umso größer war die Freude, als im Mai 2016 endlich die Gründung mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Bezirksamt und Senat durch Oberschulrätin Marion Friebel und die damaligen Bezirksstadträtinnen Cerstin Richter-Kotowski und Christa Markl-Vieto besiegelt werden konnte, für die neue Bezirks-Jugendkunstschule „YouKunst“ auf dem Steglitzer Albert-Schweitzer-Campus Am Eichgarten 14. 1958 war die Anlage ursprünglich als Jugendfreizeiteinrichtung eröffnet worden. „Es ist unser Ziel, die Beste zu wer-

men hat, sehr ernst nimmt: einen Ort der künstlerischen Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Dies zu realisieren, sind beide unterwegs, um viele Schulen mit diesem zukunftsweisenden bunten Angebot zu erreichen und dafür zu begeistern.

Raum für Kreativität

Gründungsteam (v.l.) Cerstin Richter-Kotowski, Christa Markl-Vieto und Monika Friebel. Angeboten für Schülerinnen und Schüler seine Türen öffnen und seine neu geborene Talentschmiede präsentieren kann.

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Lang, lang ist´s her – jetzt wird weiter an der Zukunft gebaut. den“, betonte Markl-Vieto damals. – Doch das braucht wohl seine Zeit, denn fast ein Jahr später findet noch immer kein Kunstbetrieb in den Räumen statt, die YouKunst liegt noch in den Wehen. Für die Handwerker bleibt einiges an Geburtshilfe zu tun, bis der zukünftige Kunst-Campus mit seinen

„Wir liegen in der Zeit und im Plan. Die Schadstoffsanierung ist abgeschlossen, die Container sind weg, jetzt läuft die Umbauphase“, erklärt Henning Harms zuversichtlich, der zusammen mit seiner Kollegin Bettina Tscheslog während der aktuellen Gründungsphase die Leitungsstelle der YouKunst innehat. Während er für die Oberschulen zuständig ist, betreut Bettina Tscheslog die Grundschulen. Die beiden Kunstpädagogen, die auch als erfahrene Schulberater immer dicht an der Materie und der Lehrerfortbildung sind, haben das Konzept dazu in vielen Planungsstunden nach dem Berliner Modell engagiert entwi-

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Genügend Raum werden die Schülerinnen und Schüler während der Schulzeit dann in sechs überwiegend barrierefreien Gebäudeteilen des Campus finden, die jeweils einem Themenbereich gewidmet sind: So werden in der Werkstatt für Plastik und Keramik Gruppen mittlerer Größe Grundausstattung mit Brennofen vorfinden und den anschließenden Innenhof bei Bedarf mit nutzen. In der Holzwerkstatt nebenan wartet eine Ausstattung für Arbeiten im Bereich Architektur/Design-Modellbau. Werkzeuge für die Bearbeitung von Holz, Kappa-Platten und Pappen liegen bereit. Aber auch für Bewegungsfreude wird gesorgt sein: Da ist die lichtdurchflutete 95-Quadratmeter-Halle mit Spielfeld, Geräteraum und Sportmatten, in dem Tanz und sportliche Bewegung auf dem Programm stehen werden. Ebenerdig gelangt man von ihr in den großzügigen rund 1000 Quadratmeter großen Garten, der als Freiluftatelier schon heute vielfältige Ideen zur künstlerischen Nutzung weckt. Dazukommen soll eine Werkstatt, in der Druck-, Textil-, Mappen- und Digitales Atelier sowie ein Foto-Studio un-

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Gazette Steglitz  |  April 2017  |  7

Bald werken hier Schüler anstatt Handwerker.



tergebracht sind. Und dann ist da noch der rund 240 Quadratmeter große, multifunktional von der Ausstellung bis zur Theaterveranstaltung nutzbare Theatersaal, ausgestattet mit Bühne, Parkett, Beleuchtungs- und Medienanlage. Gemeinsame Projekte unter Beteiligung aller sechs Werkstätte umzusetzen und einmal vielleicht sogar Schüler verschiedener Schulen zusammenbringen, das dürfte das reizvolle Ziel dieses Projektes sein. Während der Vormittag überwiegend für Schulen und Künstler reserviert sein wird, werden die

zu Themen wie Picasso, Ornamentik und Wandmalerei statt, die viel Begeisterung weckten. Sie und weitere Honorarkräfte werden begleitend auch nach der Eröffnung am Eichgarten den Schülern künstlerisch und professionell zur Seite stehen. Kooperativ einbezogen in ihre Projekte werden von der YouKunst außerdem renommierte Kunsteinrichtungen wie beispielsweise das Kunsthaus Dahlem, das Brücke-Museum, das Museum Berggruen und der Botanische Garten. Dass dies – hoffentlich noch vor diesem Sommer – in den neuen

Nachmittage dem Freizeitbereich vorbehalten sein, in dem Schulen ebenso anzutreffen und willkommen sind wie Kinder aus dem Umkreis des Campus. Während der Ferien sind spannende Workshops für die Daheimgebliebenen geplant. Auch wenn in den Räumen des YouKunst Campus derzeit nur die Handwerker kreativ sein können, bereits während der Übergangsphase hat sich im Projekt einiges getan: An u. a. Pestalozzi-, Nordund Beethoven-Schule fanden – auch in den Willkommensklassen – bereits Kurse mit Honorarkräften

Liebe Freunde und Kunden des Reisebüros SELCH, wir haben vom 10.-15.05.2018 Oslo eine „Mein Schiff 4“-Gruppenreise aufgelegt. Mit dieser Kurzfahrt Kristiansand möchten wir mit unseren Stammkunden und denjenigen, die es werden möchten, ein wenig gemeinsame Zeit verbringen. Besonders auch für Kopenhagen Kreuzfahrtneulinge empfehlen wir diese einmalige 5 TagesKiel Schnupperkreuzfahrt, bei der wir Bremerhaven Ihnen mit Rat und Tat gern zur Seite stehen. Motto der Reise sollte die individuelle Individuelle Ausflüge und Aktivitäten Gemeinsamkeit sein. Keiner muss aber sind erwünscht. Da wir ausschließlich Balkonkabinen, alle dürfen... auf verschiedenen Decks zur Unsere Reise Verfügung haben, liegt der Preis in ist wie folgt geplant: der Doppelbelegung ab € 950,00 p.P. 10.05.2018 Anreise per Bus von Berlin Für die An-und Abreise in der nach Bremerhaven, direkt bis zum Schiff. Gruppe sollten Sie mit € 100,00 p.P. 11.05.2018 Seetag auf der Nordsee rechnen. Da auf dem „Mein Schiff 4“ 12.05.2018 Kristiansand, alles inklusive ist, fallen keine Norwegen von 08:00-18:00 h. weiteren Kosten, außer individuelle 13.05.2018 Oslo, Ausgaben, wie z. B. Reiserücktritt- und Norwegen von 07:00-14:00 h. Auslandskrankenversicherung an. 14.05.2018 Kopenhagen, Für weitere Fragen und Dänemark von 08:00-17:00 h Reservierungen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gern zur Verfügung. 15.05.2018 Kiel, Deutschland, Ankunft 06:30 h, Bahn/Bus-Heimfahrt ca. 10:00 h Ihr Reisebüro SELCH – Team

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Räumen des YouKunst Campus vervollkommnet und realisiert werden kann, nicht nur das wünschen sich Brigitte Tscheslog und Henning Harms: Um die neugeborene YouKunst auf sichere Füße zu stellen, erhoffen sie sich für die Schülerinnen und Schüler eine sichere Co-Finanzierung durch das Bezirksamt sowie die Weiterführung des so erfolgreichen Berliner Modells – und eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit innerhalb ihres Netzwerks Schule. Weitere Informationen unter www. youkunst.de  Jacqueline Lorenz

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Neue Kreisvorsitzende Blau-Weiss Berlin veranstaltet hochkarätiges Tanzsportwochenende der Grünen

Von Walzer bis Jive Am Wochenende 6. und 7. Mai wird beim Colepokal 2017 eine Vielzahl von Tanzpaaren ihr Bestes geben, um die Wertungsrichter von sich zu überzeugen. Neben den Paaren, die sich schon im höheren Leistungssport bewegen, stehen an beiden Tagen auch die Einstiegsklassen in den Turniersport auf dem Programm. Bei allen Teilnehmern ist ihr Antrieb die Freude an einem Sport, der Kondition und Koordination gleichermaßen fordert und in einer großen Gemeinschaft betrieben werden kann. Auch das Cole Sports Center am Hüttenweg in Dahlem, in dem das Turnier bis 2015 stattfand, war bis vor kurzem eine Notunterkunft für Flüchtlinge und steht dem Sport noch nicht zur Verfügung. Deswegen findet das Traditionsturnier wie schon im vergangenen Jahr im Vereinsheim Lindenhofsaal des TTC Carat Berlin e. V. in Tempelhof statt. Zuschauer sind

montags bis freitags von 17 – 21 Uhr. Nähere Informationen unter ☎  81 49 91 67 oder über www.blau-weiss-berlin.de Colepokal 2017 am 6. und 7. Mai ab 9 Uhr, Lindenhofsaal, Eythstraße 45, 12105 Berlin. Bus 106 oder S-Bahnhof Priesterweg, S2 und S25 mit kurzem Fußweg.

Landesmeisterschaft im September

Götz Moser und Alexandra Mudrack (Blau-Weiss Berlin e. V.), Vizelandesmeister 2017 Senioren II A.  Foto: Tanzfoto René Bolcz herzlich willkommen, die Paare anzufeuern und das Flair von Let‘s Dance hautnah zu erleben. Karten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro an der Tageskasse oder im Vorverkauf bei Blau-Weiss Berlin, Hüttenweg  43, 14195  Berlin,

Als weiteres großes Turnier richtet Blau Weiss im Auftrag des Landestanzsportverbandes Berlin e. V. und des Landestanzsportverbandes Brandenburg e. V. die Landesmeisterschaft aus. Hier starten die D/C-Klassen im Standardtanz von den Kindern bis zu den Senioren III, genau wie die B/A-Klassen der Junionren und Jugend sowie der S-Klassen der Hauptgruppe II und Senioren I. Der Verein hofft, dieses Ereignis wieder in der gewohnten Halle am Hüttenweg durchführen zu können.

Am 25. Februar hat der Kreisverband der Grünen in Steglitz-Zehlendorf auf einer Mitgliedervollversammlung Susanne Mertens zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Die Nachwahl war notwendig geworden, nachdem ihre Vorgängerin, Tonka Wojahn, als Fraktionsvorsitzende der BVV-Fraktion gewählt wurde. Außerdem wurden mit Sarah Jack und Emre Tekemen zwei neue Beisitzerinnen in den Vorstand gewählt. Susanne Mertens wird das Amt gleichberechtigt mit Ronald Wenke ausführen, der weiterhin Kreisvorsitzender seiner Partei bleibt. Susanne Mertens hat sich im Bezirk als Schulexpertin einen Namen gemacht. Sie ist auch Mitglied des Schulausschusses der BVV und schulpolitische Sprecherin der Fraktion. „Besonders am Herzen liegt mir die Sanierung der Schulen in unserem Bezirk“, so Susanne Mertens.

Die Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk eröffnen im April eine neue Psychosomatische Tagesklinik. Damit reagieren sie auf den großen Versorgungsbedarf von Patienten mit psychosomatischen Leiden. Schon heute gilt das TWW als eine der ersten Berliner Adressen für die seelische Gesundheit. Die neue Tagesklinik befindet sich in der alten „Villa Waldhaus“ in der Potsdamer Chaussee 70. Nach grundlegendem Umbau sind schöne und helle Therapieund Aufenthaltsräume für 17 Patienten entstanden. Behandelt werden u. a. Patienten mit Angst, Depressionen, Burn-out oder körperlichen Störungen. Die Patienten nehmen tagsüber an den

Therapieangeboten teil und sind abends und an den Wochenenden zuhause. Das garantiert eine hohe Behandlungsintensität, und durch die tägliche Rückkehr nach Hause bleibt das familiäre und soziale Leben weitgehend aufrechterhalten. Menschen in Krisensituationen kann so ohne stationäre Aufnahme geholfen werden. www.tww-berlin.de/psychosomatik

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Gazette Steglitz  |  April 2017  |  9

Die Treidellokomotive am Teltowkanal Lastschiffe wurden von Lokomotiven gezogen Gleisreste gibt es kaum noch – nur am Brückenkopf nahe der ehemaligen Teltowwerft in Zehlendorf sind letzte Spuren der Gleise zu finden, auf denen die Treidellok den Teltowkanal entlangfuhr.

Elektrische Treidellokomotive Treideln war über Jahrhunderte eine Möglichkeit, Lastschiffe flussaufwärts zu bewegen. Bereits die Römer treidelten ihre Lastschiffe

Auf diesem alten Foto sind noch die Gleise der Treidelbahn zu sehen. auf Rhein und Lippe. Mit aufkommender Motorkraft wurde das Treideln zwar auf vielen Flüssen oder Kanälen nicht mehr notwen-

dig, aber es gab Ausnahmen. Der Teltowkanal war schon bei seinem Bau als Wasserstraße unterdimensioniert. Zur Schonung der Ufer

wurden deshalb Treidelloks eingesetzt, die die Schiffe zu ihrem Bestimmungsort zogen. Hersteller der Treidelloks war die Firma Siemens. Die Züge verkehrten zwischen Kleinglienicke und Grünau. Sie wurden elektrisch betrieben. Eigens für diesen Zweck entstand ein Kraftwerk am Werkshafen in Schönow. Die Züge benötigten eine Gleichspannung von 500 Volt, die in Schönow erzeugt wurden. Umliegende Industriebetriebe konnten ebenfalls vom Kraftwerk versorgt werden. Diese moderne Form des Treidelns wurde weltweit erstmals am Teltowkanal angewandt. Später wurde sie selbst am Panamakanal übernommen.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Treidelanlagen zerstört und nach Kriegsende von den Siegermächten zum Teil demontiert. Da auch der Schiffsverkehr unterbrochen war, kam ein Wiederaufbau nicht infrage. Die Zeit des Treidelns am Kanal endete damit. Von den ursprünglich 20 Lokomotiven sind nur noch zwei übrig. Sie wurden sorgfältig restauriert und können besichtigt werden. Eine Lokomotive steht im Technikmuseum in Berlin und die andere befindet sich unter Glas an der Emil-Schulz-Brücke, nahe Hindenburgdamm/Ecke Königsberger Straße, ganz nah an ihrem früheren Einsatzgebiet, dem Teltowkanal.


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Kammermusiksaal Friedenau Wo Freunde Alter Musik zusammenkommen

Ensemble Baroque der UdK Berlin. Eine wichtige musikalische Facette, die Alte Musik, hat in dem wilhelminischen großbürgerlichen Wohnhaus in der Isoldestraße 9 ein originalgetreues Umfeld gefunden, um als Unterrichts- und

Aufführungsstätte Studenten, Künstler und Publikum in stilvollem Ambiente aufzunehmen. Der Kammermusiksaal Friedenau

Foto: UdK liegt im Erdgeschoss des zwischen 1905 und 1907 von Ladislaus Nowak erbauten Wohnhauses, das als „Kronprinzenhaus“ Elemente des Neo-Barock und Jugendstil aufweist. Hier bereiten sich Studenten vom „Institut für Alte Musik“ der Universität der Künste (UdK) Berlin mit alten Instrumenten auf ihre Prüfungen vor, proben Solisten und Ensemble für ihre Auftritte und genießen Liebhaber der Alten Musik auf Veranstaltungen ganz besondere musikalische Leckerbissen, die Cembalo, Traversflöte & Co darbieten. Auch für Vortragsreihen und Ausstellungen bildender Künstler wird der Saal genutzt, in dem bis zu 100 Gäste Platz finden. Doch wesentlich näher am Künstler fühlt sich das Publikum, wenn der Raum nicht maximal besetzt ist. Die Akustik verbessert sich

Ursprüngliche Instrumente und zeitgenössische Kunst.

mit Anstieg der Personenzahl im Saal, auf moderne akustische Konstruktionen wurde bewusst verzichtet, um die auf ursprünglichen Instrumenten gespielte Alte Musik aus Barock, Klassik und Romantik möglichst authentisch wiederzugeben. Die verzierten alten Cembali, Klavichorde, Klaviere und Flügel – Ohren- und Augenweide zugleich – sind Leihgaben oder gespendet, überwiegend gebaut bis zum Jahr 1860.

Wie alles begann… 1985 begannen die beiden Freunde und Musikprofessoren für historische Tasteninstrumente und Generalbass, Bradford Tracy von der Hochschule den Künste und Rolf Junghanns von der Schola Cantorum Basiliensis, mit der Renovierung des alten Saales und bauten ihn zum Kon-

Alte Musik hinter alten Mauern.

zertsaal um. Zuvor hatten sie ihre Lebensversicherungen aufgelöst, um die Kosten dafür decken zu können. Tracy erklärte damals: „Wir wollen Musik so präsentieren, wie sie zu ihren Entstehungszeiten zwischen 16. und 19. Jahrhundert geklungen hat.“ Am 7.  April 1986 wurde der Kammermusiksaal Friedenau in einem Festkonzert mit J. S. Bach, Weber, Mozart und Beethoven für Hammerflügel und Cembalo aus der Sammlung historischer Instrumente der beiden Musikfreunde feierlich eingeweiht. Tracy gründete 1986 die „Friedenauer Kammerkonzerte“ und starb bereits ein Jahr später, nur sechs Jahre danach Junghanns. Beider Vision, mit Hilfe der Instrumentensammlung in geeigneter, der Kammermusik würdiger Atmosphäre zu musizieren und diese Alte Musik darüber hinaus


Gazette Steglitz  |  April 2017  |  11

Kammerkonzerte Friedenau. einem interessierten Publikum zugänglich zu machen, wurde Wirklichkeit.

…und weitergeht Um das Werk der beiden Gründer weiterzuführen, werden die Friedenauer Kammerkonzerte seit dem Jahr 1994 vom Förderverein, der „Gesellschaft der Freunde der Friedenauer Kammerkonzerte e. V.“, und ihren Mitgliedern ehrenamtlich organisiert, Spenden sind dafür unverzichtbar und willkommen. Auch wenn der Saal im Laufe der Jahre ein ständiges Auf und Ab erlebte, ging es immer weiter, „dank vieler guter Seelen und eines Hausbesitzers, der eine wahre Perle ist“, wie Vereinsvorsitzende Natalie Pfeiffer, Cembalistin und Dozentin für Alte Musik, betont. Am Wochenende veranstaltet der Verein als Untermieter des Early Music Society Berlin e. V. im Saal Kammerkonzerte mit namhaften Ensembles und Solisten. Die Eintrittspreise liegen bei 16/10/5 Euro. Weiterer Saal-Untermieter ist die UdK Berlin, die hier von Montag bis Donnerstag

Foto: UdK mit ihrem Institut für Alte Musik Studenten unterrichtet und auf ihre Prüfungen vorbereitet. Als Hauptmieter fungiert der gemeinnützige Early Music Society Berlin e. V., der sich 2011 aus Musikern, Musikwissenschaftlern UdK-Lehrenden und Liebhabern Alter Musik gründete, um dem Kammermusiksaal und seiner Aufgabe eine Zukunft zu geben; mit dem Zweck der Förderung von Kunst und Kultur auf dem Gebiet der Alten Musik. Er ist auch Veranstalter des Berliner Bach Wettbewerbes.

Von der Lernenden zur Lehrenden Natalie Pfeiffer lernte den Kammermusiksaal mit seiner Alten Musik im Publikum an der Seite ihres Vaters kennen und lieben. Besonders faszinierte sie schon damals das Cembalo mit seinen Möglichkeiten. Natalie spielte zuerst Klavier und Blockflöte, trat im Schultrio auf. Als ein Vater von Freunden auf ihr außergewöhnliches Talent aufmerksam wurde, bekam sie zuerst einen Cembalo-Bausatz und dann UnDer Ort für Ihr berufliches, persönliches und spirituelles Wachstum in Lichterfelde

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Dozentin und Studentin verbindet die Liebe zur Alten Musik. terricht. Später studierte Natalie mit der Alten Musik Generalbass und Cembalo dort, wo sie einst im Publikum gesessen hatte, im Kammermusiksaal Friedenau. Sie wurde Cembalistin und Dozentin. Natalie erzählt: „Mit der Alten Musik einen krisensicheren Beruf zu finden, ist nicht leicht. Es ist eine Berufung, mit dieser Musik zu leben, sie zu lieben.“ Gerade als sie aus wirtschaftlichen Gründen überlegte, in einen anderen Beruf zu wechseln, erhielt sie einen Lehrauftrag beim Institut für Alte Musik. Nun spielt sie und unterrichtet in dem Kammermusiksaal mit den hellblauen Vorhängen hinter schmiedeeisernem Zaun Studentinnen wie Yu Ma an der Traversflöte. Die junge Frau studiert seit 1 ½ Jahren an der UdK Berlin, kam aus Taiwan nach Deutschland, „weil dieses Land eine so große Geschichte Alter Musik besitzt und viel mehr Erfahrung in der Barockmusik als Taiwan hat.“ In Taiwan studierte sie Querflöte, begann mit acht Jahren an der Musikschule mit dem Spielen. Jetzt bereitet sie

sich, begleitet von Natalie Pfeiffer am Cembalo, auf ihr Prüfungskonzert im Februar vor. Beide proben in der Unterrichtsstunde u. a. eine Bach-Sonate in C-Dur und ein Stück von Kirnberger, spielen sich dabei die musikalischen Bälle zu, dass es für alle eine wahre Freude ist: Leise Improvisationen fließen mit ein, der Notentext dient dabei als Vorlage, ein Dialog zwischen den Instrumenten entspinnt. Artikulation spielt in der Alten Musik, die die Epochen des Mittelalters, der Renaissance, des Barock und der Klassik umfasst, eine wichtige Rolle. Als berufener Ort, sie zu bewahren und auch an junge Generationen weiterzugeben, ist der Kammermusiksaal Friedenau aus Berlin und seinem Musikgeschehen inzwischen nicht mehr wegzudenken. Weitere Informationen, Veranstaltungen der Friedenauer Kammerkonzerte und Kartenreservierungen unter www.kammermusiksaal-friedenau.de und Telefon 030 – 859 19 25.  Jacqueline Lorenz

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1 | Gazette Zehlendorf 12  |  Gazette Steglitz  |  April | 2017 2017

Sichere Schulwege Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Polizei, Bezirksamt und Schulen beobachten mit Sorge, dass neben den ohnehin bestehenden Verkehrsgefährdungen für Schüler auf dem Schulweg, zunehmend auch die Gefahren steigen, die vom sog. „Kiss and Go-Verkehr“ ausgehen. Verursacht wird dieser durch Eltern, die ihre Kinder kurz vor Unterrichtsbeginn morgens in großer Eile mit dem Pkw zur Schule fahren und dabei oft weder Verkehrsregeln noch die Eigensicherung beachten. Diese Situationen führten schon dazu, dass auch Schülerlotsen so in Bedrängnis gerieten, dass Schulen den Einsatz der kleinen Helfer stoppen mussten.

CDU-Fraktion Wir haben uns in der letzten Wahlperiode für die Einsetzung einer Steuerungsgruppe „Sichere Schulwege“ ausgesprochen und drängen auf die Aufnahme der Arbeit. Neben den klassischen Themen der Schulwegsicherung wie der Schaffung von sicheren Querungsmöglichkeiten von Straßen, dem Einsatz und Schutz der Schülerlotsen und der Erziehung von Schulkindern zu umsichtigen Verkehrsteilnehmern als Fußgänger und Radfahrer wird hierbei auch das Verkehrschaos vor Grundschulen des Bezirks ein zentrales Thema sein. Bedauernswert ist, dass dieses Problem oft von Eltern der Schulkinder verursacht wird, wenn mit Fahrzeugen in zweiter Spur bzw. unmittelbar im Kreuzungsbereich, mithin die Sicht versperrend, gehalten oder geparkt wird oder man auf Gehwege rückstoßend wendet usw. Die CDU appelliert daher an die Eltern und Schüler, den Schulweg möglichst nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Wir werden zusätzlich darauf drängen, dass alle Verkehrsteilnehmer in unmittelbarer Nähe von Grundschulen die Verkehrsregeln konsequent einhalten. Rücksichtnahme durch uns alle ist der beste Schutz für unsere Kinder. Jens Kronhagel Berlin

SPD-Fraktion

Schulkinder gehören zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern, ihnen muss ein hoher Schutz zukommen. Daher hat 2009 der rot-rote Senat „Tempo 30“ vor Schulen zur Regel gemacht, Klagen aus Kreisen der CDU-Fraktion Steglitz-Zehlendorf dagegen scheiterten. An eini-

gen Verkehrsknotenpunkten in der Nähe von Grundschulen würde „Tempo 30“ die Sicherheit weiter erhöhen. Leider ist dies oft an der zuständigen Landesbehörde (Verkehrslenkung Berlin) gescheitert. Hier bedarf es einer neuen Prioritätensetzung des rot-rotgrünen Senats. Ein hausgemachtes Problem sind „Elterntaxis“, die ihre Kinder am liebsten bis ins Klassenzimmer fahren würden. Trotz des Engagements der Schulen sind viele Eltern uneinsichtig. Diese Eltern beschneiden nicht nur die Selbstständigkeit ihrer eigenen Kinder, sondern gefährden auch die Gesundheit anderer Kinder. Abhilfe bieten „kiss & go“-Zonen, an denen die Kinder abgesetzt werden und die letzten Meter zu Fuß zurücklegen. Für die Planung hat die BVV bereits im April 2016 die Einsetzung einer Steuerungsgruppe „Sichere Schulwege“ beschlossen – hier muss nun endlich das Bezirksamt dem Beschluss Taten folgen lassen. Jan Kellermann

rungsgruppe für sichere Schulwege“ endlich die Arbeit aufnehmen, um die Verkehrssituation um jede Schule herum festzustellen und im Sinne der Kinder zu verbessern. Gleichzeitig müssen wir umdenken: Es muss wieder normal werden, dass die Kinder zu Fuß oder per Rad mit einem sicheren Gefühl zur Schule gehen können. Dafür werben wir zum Beispiel für Projekte wie Tausendfüßler und den Aktionstag „Zu Fuß zur Schule“. Wir müssen den Kindern vermitteln, wie ein gemeinsames Zusammenleben gestaltet werden kann – ohne rücksichtslose Raserinnen und Raser, Falschparkende vor Schulen, pöbelnde Verkehrsteilnehmende. Erwachsene! Nehmt Rücksicht! Dann könnten Schülerlotsen auch wieder mit Erfolg und Spaß ihren wichtigen Job machen. Susanne Mertens

Schulweg

B‘90/Grünen-Fraktion Sichere Schulwege machen Kinder stark – Erwachsene, nehmt Rücksicht! Unsere Kinder müssen sicher zur Schule kommen – und wieder zurück. Das ist die oberste Prämisse. Und die Kinder sollen erleben, dass sie sich selbstbewusst auf der Straße bewegen können. Deshalb muss zum einen die „Steue-

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Freitagnachmittag. Fahre von der Seehofstraße kommend in die Leo-BeckStraße, Höhe der Schweizerhofschule staut sich der Verkehr. Die Straße lässt durch parkende Fahrzeuge nur eine Fahrbahn frei. Der Gegenverkehr hat Vorrang. Der Polo vor mir weicht nach links aus. Er fährt gut 200 Meter über den Bürgersteig, ehe er nach den entgegenkommenden Autos wieder auf die Straße einbiegt. Die Dame mit Hund staunt nicht schlecht. Nun ist die Straße frei, ich fahre. Ein SUV kommt mit Tempo auf mich zu. Ich peile die nächste Lücke an, doch der Geländewagen steuert da rein, er hält, die Fahrerin parkt den Wagen ab. Wahnsinn! Die Schweizerhofschule kam vor wenigen Wochen in die Schlagzeilen, da hier zu Schulbeginn ‚Krieg‘ auf der Straße herrscht und die Schulleitung die Schülerlotsen abgezogen hatte. Zu ähnlichen Situationen kommt es auch an anderen Schulen. Dass Schülerlotsen diesen Situationen nicht gewachsen sind, liegt auf der Hand. Die Polizei muss den Verkehr regeln und in Brennpunktzeiten auch leiten. Verkehrsplaner müssen Lösungen entwickeln, dass Eltern in Verantwortung zur Sicherheit ihre Kinder zur Schule fahren – mehr denn je. Peer Döhnert

FDP-Fraktion Sichere Schulwege sind für uns Freien Demokraten (FDP) eine Herzensangelegenheit. Eine von Ideologie getriebe-

ne Stigmatisierung des motorisierten Individualverkehrs bringt uns jedoch nicht weiter. Bereits die Frage, wie kommen Kindern heute eigentlich zur Schule, offenbart, dass es nicht nur um eine Entschleunigung gehen kann. Die Zeiten, in denen ABC-Schützlingen immer die gleichen Schulwege nutzen, sind längst vorbei. Vielmehr werden viele Sprösslinge von ihren Eltern direkt vor dem Klassenzimmer mit dem Auto abgesetzt und auch von dort wieder abgeholt. Nicht selten ist daher die Verkehrssituation unmittelbar vor der Schule mit den größten Risiken verbunden. Bauliche, aber auch verkehrsrechtliche Maßnahmen, die das unmittelbare Halten vor der Schule fokussieren, gepaart mit einer aktiven Sensibilisierung der Beteiligten durch eigene Ordnungskräfte der Schulen, unterstützt durch eine sichtbare Präsenz von Polizei oder Ordnungsamt, könnten gerade hier für mehr Übersicht und damit auch für mehr Sicherheit sorgen. Es gilt gezielt zu handeln, um stets ein gefahrloses Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer zu ermöglichen. Andreas Thimm

Linksfraktion In den nächsten fünf Jahren wollen wir uns konsequent für Füßgänger_innen und Radfahrer_innen in Steglitz-Zehlendorf einsetzen. Unser Augenmerk richten wir u. a. auf Kinder, die im Straßenverkehr besonders gefährdet sind. Damit sie sicher im Bezirk unterwegs sein können, braucht es mindestens bis zum Ende der Grundschule regelmäßige Mobilitäts- und Verkehrserziehung. Schulwegpläne und Schulwegsicherung sind ebenso unabdingbar wie eine gute Infrastruktur (Überquerungshilfen, breite Gehwege, Beseitigung von Sichthindernissen, gute Radwege usw.). Grundsätzlich plädieren wir für Tempo 30 vor allen Kitas und Schulen. Zusätzlich kann die Installation von Dialogdisplays an Gefährdungsschwerpunkten helfen. Vorfälle, in denen Autofahrer_innen Schülerlots_innen gefährden, sind inakzeptabel und müssen geahndet werden. Auch sollten Eltern, die ihre Kinder unter Missachtung von Park- und Verkehrsregeln mit dem Auto bringen oder abholen, stärker in die Verantwortung genommen werden. Besser und gesünder für alle wäre der regelmäßige Verzicht auf das Auto. Haben Sie weitere Vorschläge zum Thema Verkehrssicherheit in Steglitz-Zehlendorf? Hans-Walter Krause Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf/politik-und-verwaltung/ bezirksverordnetenversammlung/


Gazette Steglitz  |  April 2017  |  13

Wahlamt sucht Helfer Am 24.09.2017 finden gleichzeitig der Berlin-Marathon und die Bundestagswahl statt. Für die Bundestagswahlen am 24.09.2017 sucht das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf engagierte Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, als Mitarbeitende des Wahlamtes zur Durchführung der Briefwahl in Steglitz-Zehlendorf tätig zu werden. Neben der Möglichkeit, ganz nahe am Geschehen zu sein und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wird ein befristeter Arbeitsvertrag nach EG3 TV-L für den Einsatz vom 1.8.2017 bis 7.10.2017 angeboten. Die Tätigkeit im Briefwahlbereich setzt keine besonderen Kenntnisse voraus. Was die Bewerber wissen müssen, wird ihnen durch eine ca. zweistündige Schulung des Bezirkswahlamtes vermittelt. Die Mitarbeitenden müssen wäh-

rend der Dauer des Einsatzes uneingeschränkt verfügbar sein. Eine flexible Einsatzbereitschaft auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten (7.30 bis 19.00 Uhr) – insbesondere am Wahlwochenende von Freitag bis Sonntag – ist unabdingbar. Gute PC-Anwendungskenntnisse sowie Kenntnisse im Umgang mit elektronischen Medien (E-Mail, Internet, eingesetzte Fachverfahren, Word, Excel) sowie Erfahrungen im Umgang mit Rechts- und Verwaltungsvorschriften sind erwünscht. Unabdingbar ist die Bereitschaft zur Teamarbeit; ein systematisches und zielorientiertes Arbeiten auch unter Termindruck ist notwendig. Interessenten senden bitte bis zum 31.05.2017 eine Kurzbewerbung und einen Lebenslauf per E-Mail an post.buergerdienste@ ba-sz.berlin.de.

Erstausgabe „kulturTür“ erschienen Als erster Bezirk in Berlin wird in Steglitz-Zehlendorf eine gemeinsame Zeitschrift von geflüchteten Menschen, Migranten und Deutschen herausgegeben. Die erste Ausgabe von „kulturTür” erschien Anfang 2017. In dem ca. 25-seitigen Magazin erzählen Menschen in verschiedenen Sprachen von ihren Geschichten, ihren Träumen, der künstlerischen Verarbeitung ihres Ankommens und von vielem anderen mehr. Die Auflage von 2000 Exemplaren wurde durch Mittel der Senatsverwaltung für Arbeit und Integration sowie durch groß-

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zügige Unterstützung des DRK finanziert. Fünf Auflagen sollen in diesem Jahr erscheinen, die nächste Ausgabe wird im April herauskommen und u. a. im Büro der Integrationsbeauftragten im Rathaus Zehlendorf, Kirchstraße 1/3, 14163 Berlin, erhältlich sein. Das Redaktionsteam sucht weitere Autoren, die sich jeden Mittwoch von 15 bis 17  Uhr in den Räumen des Deutschen Roten Kreuzes (Düppelstraße  36, 12163  Berlin) treffen. Weitere Informationen und Kontakte erhalten Interessierte unter der Telefonnummer (030) 79011356.

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Unbegleitete Flüchtlinge Zentrale Anlaufstelle für minderjährige Flüchtlinge ist in Zehlendorf In verschiedenen Medien wurde über eine neue Einrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Berlin-Treptow berichtet. Diese wurde wiederholt als neue zentrale Anlaufstelle für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Berlin beschrieben. Das ist irreführend. Die Erstaufnahme- und Clearingstelle (EAC) für alle unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge befindet sich weiterhin in der Wupperstraße 17 in Steglitz-Zehlendorf. Die Aufnahmestelle ist rund um die Uhr geöffnet und organisiert die unverzügliche Aufnahme und Unterbringung der Jugendlichen, so die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Die neue Unterkunft in Treptow ist eine von derzeit sieben regulären Clearingeinrichtungen, die vom Land Berlin finanziert werden. Diese verfügen insgesamt

über rund 200 Plätze. In diesen Einrichtungen werden unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht, bis ihre Situation geklärt ist und sie in einer Einrichtung der Jugendhilfe, für die die Bezirke zuständig sind, aufgenommen werden können. Der Clearingprozess kann bis zu drei Monate dauern. Außer in regulären Clearingeinrichtungen sind derzeit noch 276 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge während der Clearingphase in temporären Einrichtungen untergebracht, beispielsweise in Kinder- und Jugenderholungsstätten. Dort werden sie rund um die Uhr sozialpädagogisch betreut. Die temporären Einrichtungen werden bis zum Sommer 2017 aufgegeben. Anders als berichtet, werden keine unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge neu in Hostel untergebracht.

Hinweis des Bürgeramtes zur Dokumentenbeantragung Im Hinblick auf die bevorstehende Urlaubssaison bittet das Bürgeramt Steglitz-Zehlendorf reisewillige Bürger und Bürgerinnen daran zu denken, rechtzeitig die notwendigen Reisedokumente zu beantragen. Die Wartezeit auf einen Termin in einem der drei Bürgeramtsstandorte des Bezirks Steglitz-Zehlendorf liegt derzeit bei vier Wochen, daneben sind

oft noch taggleiche Termine für dringende Anliegen möglich. Die Fertigungsdauer beantragter Personalausweise und Reisepässe liegt momentan bei zwei bis drei Wochen. Da die terminliche Auslastung der Bürgerämter in den nächsten Monaten voraussichtlich wieder zunehmen wird, ist gut beraten, wer mit seinem Anliegen jetzt beim Bürgeramt vorspricht.

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Steuererklärung 2016 Finanztip zeigt, welche Steuerzahler ab jetzt mehr Geld zurückbekommen Bei der privaten Steuererklärungen gilt: Wer früher abgibt, bekommt schneller sein Geld zurück. Die Abgabe lohnt sich in aller Regel – denn in 87 Prozent der Fälle gibt es eine Erstattung. Diese liegt laut Statistischem Bundesamt bei durchschnittlich 875  Euro. Für 2016 wird sie voraussichtlich noch höher ausfallen. Grund ist eine Anpassung des Steuertarifs an die Inflationsrate. Die rund eine Million Leiharbeitnehmer in Deutschland profitieren von einem aktuellen Steuerurteil des Finanzgerichts Niedersachsen vom 30. November 2016, Az. 9 K 130/16: Sie können jeden gefahrenen Kilometer zum Entleiher-Betrieb mit 30 Cent absetzen und nicht nur den einfachen Weg wie bei der Entfernungspauschale. „Ist im Arbeitsvertrag vorgeschrieben, dass der Leiharbeiter „bis auf Weiteres“ einem bestimmten Betrieb zugeordnet ist, gilt dies

nicht als unbefristet, und damit liegt auch keine erste Tätigkeitsstätte im Sinne des Steuerrechts vor“, erklärt Udo Reuß, Steuerexperte bei Finanztip. „Deshalb gelten für Leiharbeiter auf dem Weg zur Arbeit die Grundsätze, die für Reisekosten gelten. Auch einen Verpflegungsmehraufwand für die ersten drei Monate können sie geltend machen.“

heits-, Pflege- und Kurkosten sind als außergewöhnliche Belastungen absetzbar – wenn sie die zumutbare Belastung überschreiten. Ein Steuertipp von Reuß: „Wer eine Behinderung hat, sollte prüfen, ob ein Pauschbetrag oder ein Einzelnachweis der Kosten sinnvoller ist. Denn da hat man die Wahl.“ Renten werden grundsätzlich in der Anlage R angegeben.

Viele Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben

Arbeitnehmer können Feierkosten absetzen

Rund 4,4 Millionen Rentner müssen mittlerweile eine Steuererklärung machen, und diese Zahl steigt ständig. Wer geschickt vorgeht und genug Abzüge vorweisen kann, zahlt trotzdem keine Steuern. Mindestens 102 Euro sind in der Werbungskostenpauschale drin, höhere Ausgaben muss man belegen. Kosten für Kranken- und Pflegeversicherungen lassen sich als Vorsorgeaufwendungen absetzen. Selbst gezahlte Krank-

Auch Arbeitnehmer sollten die zahlreichen Möglichkeiten für Abzüge nutzen. Allein durch Fahrtkosten überschreiten viele die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro. Doch es können noch zahlreiche andere Kosten geltend gemacht werden. „Arbeitnehmer können beispielweise Arbeitsmittel absetzen, aber auch Feierkosten, wenn sie im Zusammenhang mit dem Beruf stehen“, sagt Reuß. „Auch die Betreuung

für den Hund oder die Katze lässt sich absetzen. Bei genauem Hinsehen findet fast jeder etwas, das er noch absetzen kann.“ Wer Kosten für Handwerker, Putzhilfe und Minijobber oder Winterdienst hatte, bekommt 20 Prozent



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der Arbeits- und Fahrtkosten als Steuererstattung zurück. Weitere Tipps zum Steuern sparen haben die Experten auf www.finanztip. de zusammengestellt. Am praktischsten ist die elektronische Steuererklärung mit dem Portal Elster oder mit einer Steuersoftware.

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Gazette Steglitz April Nr. 4/2017 ·  37. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

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Nächste Ausgabe

Mai Nr. 5/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss 24.04.2017 Erscheinung 11.05.2017


RATGEBER

Gazette Steglitz  |  April 2017  |  15

Neue Anforderungen an Patientenverfügungen  Foto: Gajus / Fotolia

Nach BGH-Urteil Verfügungen von Experten überprüfen und ggf. anpassen lassen

Einfach seinen Willen festzuhalten, ist für eine Patientenverfügung nicht mehr ausreichend – Sätze wie „Ich wünsche keine lebenserhaltenden Maßnahmen“ enthalten nämlich keine hinreichend konkreten Handlungsentscheidungen. Das entschied der Bundesgerichtshof am 6.7.2016 (Az.: XII ZB 61/16). Dieser Beschluss verändert nicht nur die Anforderungen an neue Verfügungen, sondern könnte auch bereits bestehende verbesserungswürdig machen.

Patientenverfügungen schützen den Willen des Patienten „Eine höhere Lebenserwartung, die Fortschritte der lebenserhaltenden Medizintechnik und die Sorge über Kontrollverlust durch Krankheit machen die Patientenverfügung zu einer selbstverständlichen Sache“, sagt Rechtsanwalt Uwe Block, der bereits zahlreiche Mandanten bei der Erstellung einer Patientenverfügung beraten hat. Während 2003 lediglich 10 Prozent der Deutschen eine Patientenverfügung hatten, stieg die Zahl in den vergangenen Jahren um mehr als das Doppelte an. „So individuell wie das Leben eines jeden Einzelnen ist, so individuell sollten

auch die jeweiligen Verfügungen inhaltlich gestaltet sein“, gibt der Anwalt zu bedenken. Deswegen stellt der BGH nun fest, dass Patienten bestimmte, noch nicht bevorstehende ärztliche Maßnahmen zustimmen oder ablehnen sollen. Lediglich ein Standardformular auszufüllen und Betreffendes anzukreuzen, reiche nicht aus, denn „aus anwaltlicher Sicht sind Patientenverfügungen nämlich so spezifisch wie ein Fingerabdruck und eigenen sich deswegen auch nicht für ein gleich lautendes Massenprodukt.“ Zudem können Fehler oder schwammige Formulierungen dazu führen, dass behandelnde Ärzte oder Vorsorgebevollmächtige dem vermeintlichen Willen des Patienten nicht entsprechen. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert in diesem Zusammenhang nun Millionen Menschen auf, ihre Verfügungen zu überprüfen.

Patientenverfügung um Vorsorgevollmacht ergänzen Dem BGH-Urteil zufolge ist es ratsam, eine individuelle Patientenverfügung zu erstellen und zu unterschreiben. Diese sollte bei einem Arzt des Vertrauens hinterlegt und beim Vorsorgeregister angezeigt werden, damit

sie zukünftig z. B. bereits bei der Einlieferung des Patienten in ein Krankenhaus vorliegt. Zudem sollte die Patientenverfügung – die über das medizinische Vorgehen entscheidet, wenn der Patient sich selbst nicht mehr äußern kann – um eine Vorsorgevollmacht ergänzt werden. Diese verhindert, dass ein Fremder in

Person eines durch das Gericht bestimmten Berufsbetreuers kompletten Zugang zu Eigentum und Vermögen des Betroffenen erlangt und die Familie den Zugang verliert. Eine notarielle Beglaubigung wird notwendig, wenn dem Bevollmächtigten die Verfügung über Immobilien u. a. eingeräumt werden soll.

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Gazette Steglitz Nr. 4/2017  
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April-Ausgabe der Gazette Steglitz für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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