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Ein Service des Gazette Verbrauchermagazins August / September · Nr. 4/2017

Lichterfelde West xtra Journal für Lichterfelde West und Umgebung

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Chili & Schokolade Der Geschmack Mexikos im Botanischen Garten

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Sonderausstellung Chili & Schokolade Der Geschmack Mexikos im Botanischen Garten

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hili & Schokolade lassen niemanden kalt. Aber auch Mais, Avocado, Bohnen und Tomaten sind aus unseren Küchen heute nicht mehr wegzudenken. Weniger bekannt sind Pitahaya, Chia oder Annatto. Alle diese PflanzenZutaten stammen aus Mexiko oder werden zumindest seit Jahrtausenden dort kultiviert. Auch viele Zierpflanzen von Weltrang sind stolze Mexikaner. Dahlien, Zinnien und Studentenblumen fehlen in kaum einem Garten. Weihnachtssterne, Yucca, Elefantenfuß und viele Kakteen sind beliebte Zimmer- oder Büropflanzen mit mexikanischen Wurzeln. Die Sonderausstellung „Chili & Schokolade. Der Geschmack Mexikos“ im Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin präsentiert wichtige mexikanische Nutzpflanzen, deren Geschichte bis zu den Mayas und Azteken zurückreicht. Sie ist vom 5. Mai 2017 bis 25. Februar 2018 zu sehen und Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland.

Vielfältiger Pflanzenreichtum Mexiko ist mit rund 30.000 Pflanzenarten eines der artenreichsten Länder unserer Erde, und ist damit etwa dreimal so vielfältig wie ganz Mitteleuropa. Auf einer Rundreise durch die wichtigsten Lebensräume und ihre Pflanzenwelt wird deutlich, wie riesig das Reservoir ist, aus der diese weltweit einzigartige kulinarische und kulturelle Vielfalt

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Kakaogefäß der Maya.  Foto: Ethnologisches Museum, Staatlichen Museen zu Berlin

schöpft. Eine große Bandbreite an klimatischen, geologischen und naturgeschichtlichen Faktoren macht Mexiko zu einem der Hotspots der Artenvielfalt und damit auch zu einem Hotspot des guten Geschmacks.

Riechen, schmecken und erleben Die Ausstellung im Botanischen Museum sowie im Kakteen- und Nutzpflanzengewächshaus im Botanischen Garten wird zum Erlebnis. Besucherin-

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Lichterfelde West extra 3 nen und Besucher können rund um Mexiko vieles probieren, riechen, lebende Pflanzen studieren und sogar Rezepte mit nach Hause nehmen. Chili & Schokolade spielen dabei natürlich eine ganz besondere Rolle.

Workshops und mehr

Daneben wird ein botanisch-mexikanisches Kochbuch herausgegeben. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Instituto de Biología der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) und anderen Partnern. Sie ist Teil der Veranstaltungen zum Dualen Jahr Mexiko-Deutschland und wird von der mexikanischen Botschaft in Deutschland unterstützt. Sonderausstellung Chili & Schokolade, 5. Mai 2017 bis 25. Februar 2018, Botanischer Garten und Botanisches Museum, Königin-Luise-Platz, 14195  Berlin. Öffnungszeiten: 10 – 18 Uhr im Museum, 9 – 19 Uhr in den Gewächshäusern. Eintritt 6  Euro, erm. 3  Euro. www.bgbm.org.◾

Ein vielfältiges Rahmenprogramm begleitet die gesamte Ausstellungszeit. Zu den Höhepunkten zählen passende Workshops inklusive Kostproben sowie Lesungen mit Menü vom Restaurant eßkultur. Ein schönes Angebot an Ferienworkshops und Kindergeburtstagen, veranstaltet von Jugend im Museum, richtet sich an Familien und Kinder. Gruppenführungen können zu individuellen Zeiten vereinbart werden. Zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Broschüre mit allen deutschsprachigen Ausstellungstexten zum Mitnehmen.

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Halbwüste mit Yuccas in Quintana Roo.  Foto: Helga Ochoterena

Impressum

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4. Jahrgang

Verlag Gazette Verbrauchermagazin GmbH, Badensche Str. 44, 10715 Berlin ☎ 030 / 844 933-0 Redaktion Karl-Heinz Christ extra@gazette-berlin.de Anzeigen Daniel Gottschalk, ☎ 030 / 323 38 54 d.gottschalk@gazette-berlin.de Druck SPPrint Media, 14089 Berlin © Gazette Verbrauchermagazin GmbH Lichterfelde West extra erscheint alle zwei Monate am 1.2., 1.4., 1.6., 1.8., 1.10. und 1.12. eines Jahres. Nächste Ausgabe Oktober/November Nr. 5/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss: 04.09.2017 Erscheinung: 01.10.2017 Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie Themen­wünsche oder -vorschläge haben oder selbst etwas aus dem Ortsteil beitragen möchten, freuen wir uns auf Ihre Anregungen.

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Fairkauf mit Herz im Steglitzer Gewerbegebiet Wo der Mensch im Mittelpunkt steht

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erzeit ist die Zukunft des Steglitzer Gewerbegebietes rund um die Goerzallee in aller Munde. So verkündigte Wirtschaftssekretär Henner Bunde kürzlich, der Berliner Senat werde es gegen den Wohnungsbau verteidigen. Als Arbeitsgebiet erhalten wollen es auch Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski und das Regionalmanagement Berlin SÜDWEST. Gerade zum rechten Zeitpunkt hat da die „Union Sozialer Einrichtungen gemeinnützige GmbH (USE) im Unternehmensverbund des Unionhilfswerk“ ihr Berliner Fairkauf Sozialkaufhaus an den Stichkanal 2-4 in Zehlendorf verlegt, schafft neue Arbeitsplätze an attraktivem Wirtschaftsstandort und trägt zur

Aufwertung des Areals bei. Begonnen hatte sie das Verkaufs-Projekt bereits in kleineren Räumen direkt an der Goerzallee, konnte sich nun aber vergrößern. Seite an Seite mit ansässigen traditionellen Handwerksbetrieben, Ergotherapeuten und anderen gemeinnützigen Einrichtungen bildet Fairkauf mit seinen Nachbarn einen sozialen „Hotspot“, der neben dem wirt-

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schaftlichen Aspekt auch den menschlichen im Steglitzer Gewerbegebiet ein gutes Stück vorantreibt. – Schließlich ebnet das Kaufhaus Menschen den Weg, in eine regelmäßige Beschäftigung und auf den Ersten Arbeitsmarkt zu gelangen. Die angebotenen, gespendeten Waren werden zu fairen Preisen, mit bedingtem Rabatt, angeboten, so dass auch Menschen mit wenig Geld sich hier das ein oder

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Hochwertiges Angebot zu geringen Preisen.

andere Stück leisten können. Das praktizierte humanistisch geprägte Verkaufskonzept rettet darüber hinaus so manches durchaus noch ansehnliche Stück vor dem Aus durch unsere Wegwerfgesellschaft und gibt ihm ressourcenschonend eine zweite Chance. „Nicht nur ums Geld soll es an diesem Ort gehen, sondern besonders um Nachhaltigkeit, behutsames und rücksichtsvolles Wirtschaften und um den Menschen, der hier im Mittelpunkt steht“, erklärt Store-Manager Mario Luhm, der seit 2013 zum Team gehört.

direkt über dem traditionsreichen „Rumpelbasar“ und in Synergie mit ihm, präsentiert das Sozialkaufhaus in großzügigen Abteilungen ein breites, ständig wechselndes GebrauchtwarenAngebot an Kleidung – von der Mütze bis zum Schuh – und Haushaltsgegenständen, aber auch an Elektrogeräten, Büchern, Schallplatten, Spielzeug und Einrichtungsgegenständen. Und das an vier Tagen in der Woche und an jedem 1. und 3. Samstag im Monat. Funkelndes Kristall und edles Geschirr in Vitrinen schaffen wahre Kaufhausatmosphäre, doch auch der einfache Keramikbecher und Schnäppchenjagd das schlichte Salatsieb finden mit gutem Gewissen ihre dankbaren Abnehmer. KunIn zwei Etagen auf über 1000 den sind Privatleute, Studenten, Quadratmetern Verkaufsfläche, aber auch Theater- und Film-

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ausstatter, die im Fairkauf ihre Requisiten erwerben und nach Nutzung wieder zurückbringen. – So leisten sie ihren wichtigen Beitrag zur sinnvollen Umverteilung der Ware. Kunden kommen auch von weiter her, um das qualitativ hohe Angebot zu nutzen; mit dem Wissen, außerdem Gutes zu tun. Möbel aller Art werden von der USE kostenlos beim Anbieter abgeholt, Kleinentsorgungen und Haushaltsauflösungen können gegen günstige Gebühr in Auftrag gegeben werden. Ebenfalls gegen Gebühr kann sich der Käufer die gekauften Möbel liefern und ggf. montieren lassen. Ein breites Netzwerk der USE zieht sich durch Berlin und ist darüber hinaus aktiv. Als Träger von Integrationsfach-

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Für Store Manager Mario Luhm steht der Mensch an erster Stelle. 

diensten, Träger der Jugendhilfe und Ausbildungsbetrieb bietet die USE etwa 900 psychisch kranken und behinderten Menschen Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in BerlinBrandenburg.

Gemeinsam zu neuen Perspektiven Für den Verkauf aufbereitet werden die gespendeten Möbel unter der Fahne der 22-jährigen sozialen USE-Einrichtung in der hauseigenen Teltower Werkstatt für behinderte Menschen, die über 25 Gewerke und Dienstleistungsbereiche abdeckt. U.a. Tischlerei, Malerei, Trockenbau, Druckerei und Teppichaufarbeitung sowie Floristik, Garten- und Landschaftsbau, Confiserie, Patisserie und sogar eine Tierpension gehören dazu. Die dort arbeitenden Menschen sind es auch, die die ehemaligen Büroräume am Stichkanal in freundlich helle Verkaufsflächen verwandelt haben und jetzt – unterstützt von

Foto USE

Vermieter – daraufhin arbeiten, dass das Sozialkaufhaus bald durchgehend barrierefrei ist. Einer von ihnen, der vollen Einsatz im Sozialkaufhaus zeigt, ist Thomas aus Teltow. Seit 2014 ist er dabei, erst an der Goerzallee, jetzt am Stichkanal. „Ich habe ehrenamtlich angefangen, dann über den Bundesfreiwilligendienst weiter gemacht und bin

jetzt als Midi-Jobber im Team“, erklärt er stolz. Mit dem Fahrrad ein Katzensprung sei das von Teltow bis zum Kaufhaus. Und auch Frau Sellke, die „Grande Dame“ der Bücherabteilung, ehemalige Abteilungsleiterin einer grö-

Auch an die jüngsten Käufer wird gedacht.

ßeren Verkaufseinrichtung und eigentlich schon längst im Ruhestand, wird hier noch gebraucht. – Als Mensch mit viel Sachverstand und Erfahrung. In jeder Abteilung arbeiten im integrativen Team ehrenamtlich tätige Fachkräfte mit psychisch oder physisch beeinträchtigten Menschen der USE- Beschäftigungsmaßnahmen zusammen. Diese Gebrauchtwerden, das jedem hier im Team seinen Platz bereitet, ist es, was ihn aus der Isolation holt, ihm Perspektive und Selbstvertrauen gibt. Mario Luhm betont:„Die Leistung unserer Mitarbeiter wird anerkannt, führt zu ihrer Rehabilitation und Teilhabe an der Gesellschaft und am Arbeitsleben.“ Von hochqualifizierten Fachkräften mit Zusatzausbildung werden die beeinträchtigten Menschen allmählich an anspruchsvollere Arbeiten herangeführt. Eine professionelle Betreuung ist da stets gegeben. Folgt schließlich der Schritt in den Ersten Arbeitsmarkt, bleibt die USE sozial be-


Lichterfelde West extra 7 Davon profitieren auch die Kunden: Zuvorkommende Beratung ist im Fairkauf an der Tagesordnung und angesichts des in großen Kaufhäusern eher knappen Personalangebotes besonders wohltuend. – Da schlendert der Kunde dann gerne noch ein bisschen länger durch die entspannte Atmosphäre der Abteilungen und entdeckt das ein oder andere Schnäppchen für sich.  ◾  Jacqueline Lorenz Fairkauf Sozialkaufhaus In den übersichtlich gestalteten Abteilungen wartet manches Schnäppchen.

gleitend am Menschen, solange der dieser Unterstützung bedarf. Im Fairkauf achtet Luhm streng darauf, dass die Menschen, die hier arbeiten, nicht mehr geben müssen, als sie können. Er achtet

auf regelmäßige Pausen, hat für jeden ein anerkennendes Wort und geht auf ihn ein. Gedankt wird es durch eine Arbeitsbegeisterung, wie sie im Arbeitsalltag eher selten geworden ist.

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Für drei Jahre Herr von Lichterfelde Nikolaus von Béguelin bekam das Gut vom preußischen König geschenkt

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ieß er das Gutshaus Lichterfelde erbauen? Oder waren es doch die von Bülows? Der Bauherr des klassizistischen Gebäudes, das gegen Ende des 18. Jahrhunderts in seiner heutigen Form auf einem älteren Gebäude entstanden sein soll, ist im Dunkel der Geschichte entschwunden. Genau wie Nicolaus von Béguelin – oder auch Nicolas von Lichterfelde, an den nur noch das Familienwappen an der alten Dorfkirche erinnert.

Von der Schweiz nach Preußen Seine Familie stammt aus dem schweizerischen Uradel. Doch seit Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Adelstitel bei den Béguelins nicht mehr geführt. Die Mitglieder der Familie hatten sich der Kirche und der Wissenschaft gewidmet. Nikolaus wurde 1714 in Courtelary bei Biel in der Schweiz geboren, sein Vater war dort Advokat und Verwalter. Nikolaus studierte Mathematik und Jura, 1735 zog er nach Wetzlar, um seine Ausbildung zu vertiefen.Später kehrte er in die Schweiz zurück. Dort wurde er in Streitigkeiten zwischen der Bevölkerung von Courtelary und dem Bischoff von Basel verwickelt, bei denen er sich auf die Seite der Bevölkerung schlug. Seine Aussichten auf eine gute

preußischen Hof in Berührung. Friedrich der Große berief ihn zunächst als Mathematikprofessor an das Joachim-Gymnasium zu Berlin. Später bestimmte er ihn zum Erzieher des Thronfolgers, des künftigen Königs Friedrich Wilhelm II. von Preußen.

Der Erzieher des Prinzen Schattenriss von Nikolaus von Béguelin, angefertigt von dem Künstler Johann Friedrich Unger.

Anstellung hatte er damit in der Schweiz verwirkt. Zunächst ging er erneut nach Wetzlar und setzte seine philosophischen und juristischen Studien fort. Sein Studienfreund Emrich von Vattel riet

Über dem Anbau am Westgiebel der Dorfkirche prangt das Wappen der Familie von Béguelin.

ihm schließlich, den Dienst als Gesandschaftssekretär für den preußischen Staat anzutreten. In dieser Position kam er mit dem

Gemeinsam mit dem Hauslehrer – damals Gouverneur – Graf von Bork war er für die Erziehung des Thronfolgers verantwortlich. Sein Geburtsland hatte sich mit ihm versöhnt – 1761 ernannte man ihn zum Ehrenmitglied des Großen Rats der Stadt Biel. Im gleichen Jahr heiratete er MarieCatherine Pelloutiere, deren Vater im Zuge der Verfolgung der Hugenotten nach Berlin gekommen war. Das Paar bekam vier Kinder. Für die Bildung des Prinzen war er immerhin bis 1764 verantwortlich. Das Ende kam laut der Legende plötzlich und Béguelin war daran unschuldig. Eines Tages fragte der Prinz den Grafen von Bork, ob ein kriegerischer oder ein friedlicher König den Vorzug verdiene? Der Graf entschied für den friedlichen König, da er seine Völker glücklich machen würde. Diese Antwort wurde Friedrich II. hintenherum zugetragen. Bald darauf fielen sowohl Bork als auch Béguelin


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Das Gutshaus Lichterfelde. Möglicherweise hat Nikolaus von Béguelin mit seiner Familie schon in dem Gebäude gewohnt.

– der der Unterredung gar nicht beigewohnt hatte – in Ungnade und beide wurden vom Hof entlassen. Doch wahrscheinlicher ist, dass der König mit der Erziehungsleistung der beiden Männer unzufrieden war und die Stellen deshalb anders besetzte.

Ein Gut aus Dankbarkeit Nach seiner Entlassung vom preußischen Königshof widmete sich Béguelin der Akademie der Wissenschaften. Er verfasste eine Reihe von mathematischen

Abhandlungen, unter anderem über algebraische Analyse und Wahrscheinlichkeitsrechnung, philosophischen und physikalischen Abhandlungen. In seinen letzten Lebensjahren war er der Direktor der Akademie. Als Friedrich Wilhelm II. König von Preußen wurde, hatte er seinen früheren Erzieher noch nicht vergessen. Aus Dankbarkeit überreichte er der Familie im Jahr 1786, als er den Thron bestieg, die preußische Adels­ urkunde. Außerdem schenkte er Nikolaus von Béguelin das Gut Lichterfelde. Dieses hatte

Friedrich Wilhelm II. der Familie von Bülow eigens abgekauft, um seinen verehrten Lehrer zu beschenken. Dieser hatte nur noch drei Jahre lang Freude an seinem Besitz. 1789 starb Béguelin. Der König soll lange an seinem Sterbebett gesessen haben. Sein Sarg wurde im eigens dafür errichteten Gruftanbau der Dorfkirche bestattet. Später folgten die Särge seiner Frau und seines Sohnes Heinrich. Ende der 1930er-Jahre baute man diesen Gruftanbau zum Vorraum der Kirche um, unter dem sich die Särge heute befinden.  ◾

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Lebendige Eisenbahnatmosphäre AG Märkische Kleinbahn e. V. veranstaltet traditionelle Tage der offenen Tür

An den Tagen der offenen Tür bietet die AG Märkische Kleinbahn Eisenbahngeschichte zum Anfassen.

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ede Menge Informationen und Spaß für kleine und große Eisenbahnfreunde: Schon seit 2004 veranstaltet die AG Märkische Kleinbahn jedes Jahr die Tage der offenen Tür. Am 9. und 10. September ist es wieder soweit. Eisenbahngeschichte zum Anfassen und Mitfahren sowie historischer Busverkehr am Sonn-

tag stehen auf dem Programm. So gibt es Mitfahrgelegenheiten auf dem Führerstand der Kleinlok nach Lichterfelde West, auf dem SKL „Siegfried“ in Richtung Rathaus Steglitz, Museumsfahrten im Bahnhof Schönow und Draisinenfahrten. Eine interessante Ausstellung befasst sich mit der Geschichte der

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Zehlendorfer Eisenbahn. Auch für Verpflegung ist gesorgt. Die Tage der offenen Tür finden statt am Samstag, den 9. September ab 12 Uhr und am Sonntag, den 10.  September ab 10  Uhr. Das Gelände der Betriebswerkstatt Schönow befindet sich an der Goerzallee 313 – 315, 14167 Berlin.  ◾

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Diakonie-Haltestelle

Unterwegs für mehr Lebensqualität und Wohlbefinden

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und 1,6 Menschen in Deutschland leben mit Demenz, einer Kombination von Symptomen zunehmenden Abbaus kognitiver, emotionaler und sozialer Fähigkeiten. Verschiedenste Ursachen können dafür verantwortlich sein. In ihrem gewohnten Lebensraum sind sie je nach Schweregrad der Erkrankung auf Betreuung und Unterstützung angewiesen, die häufig von den Angehörigen kommt. Mit der Erkrankung schwindet oft auch die Lebensqualität. Rückzug aus der Gesellschaft und Isolation erfahren dann nicht nur die Erkrankten selbst, sonder auch die begleitenden Angehörigen. Dass dies nicht mehr zwangsläufig so sein muss, ist der Diakonie-Initiative zu verdanken, die 2004 Projekte für Menschen mit Demenz auf den Weg brachte. Doch auch die Betroffenen selbst – Erkrankte wie Angehörige – sind gefordert: Sie müssen den Mut aufbringen, sich zu öffnen und die angebotene Unterstützung anzunehmen.

Es gibt Hilfe Ein Projektträger ist der Diakonieverein Lankwitz e. V. in der KaiserWilhelm-Straße 75-79. Er bietet mit der von Pflegekassen und Senat anerkannten „DiakonieHaltestelle Lankwitz“ stundenweise Betreuung in Lankwitz für zu Hause lebende Menschen mit

Projektleiterin und –Koordinatorin Gisela Müller.

Demenz und damit eine Perspektive hin zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden. Die Beratung und Begleitung ist kostenfrei, sie beinhaltet die Hilfe bei Antragsstellung oder Vermittlung alltagserleichternder Leistungen. Für die Betreuung wird ein Leistungsentgelt erhoben. Da Personen, die nach § 45a SGB XI „einen erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung“ haben, monatlich bis zu 125 Euro von der Pflegekasse erstattet bekommen, können sie daraus die Betreuungsstunden zahlen. Die ihnen entstehenden Kosten dafür sind gering und liegen bei etwa 10 Euro pro Stunde. Vor sieben Jahren baute Sozialarbeiterin und Gerontotherapeutin Gisela Müller als Projektleiterin die Besuchsgruppe mit vier eh-

renamtlichen Mitarbeitern auf, die inzwischen auf drei männliche und 17 weibliche ehrenamtliche Besuchskräfte zwischen 50 und 70 Jahren angewachsen ist und zu denen seit kurzem auch eine Studentin gehört. Pflicht ist für die Mitarbeiter, die mit Vertrag, Unfall- und Haftpflichtversicherung tätig werden, vorab der Erwerb einer Grundqualifizierung an der Diakonischen Akademie in der Steglitzer Paulsenstraße und ein Fortbildungstag pro Jahr. Die Weiterbildung beinhaltet beispielsweise Themen wie Gedächtnistraining oder den richtige Umgang mit schwierigen Situationen. Monatlich kommt die Gruppe um Gisela Müller zur Supervision und Aussprache zusammen. Dann können Probleme gemeinsam


Lichterfelde West extra 13 besprochen, Lösungen gefunden werden. Die Gruppe besitzt hohe Kontinuität, Mitarbeiterwechsel sind hier selten, nicht zuletzt dank der besonderen Empathie und Professionalität ihrer Leiterin.

…die von der Diakonie-Haltestelle Eine Klientin – das Wort Patient wird hier bewusst vermieden – fragte die Leiterin einmal: „Sie sind doch die mit dem Bus?“ Und so ist Gisela Müller bis heute „… die von der Diakonie-Haltestelle“ geblieben. Ihre kreativen und lebendigen Mitarbeiter, die mit im Bus sitzen, machen überall da halt, wo an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen Halt suchen, aber besuchen

Gisela Müller und ihr Team.

im Einzelfall auch Menschen anderer Erkrankung mit Pflegegrad. Sie sind zur Stelle, um Halt zu geben und finden ihn dabei manchmal auch selbst, wie Gisela Müller weiß. Dabei ist das Ziel, dem Menschen seine noch vorhandene Alltagskompetenz zu erhalten und ggf. verschüttet geglaubte Fähigkeiten wiederzuerwecken. Auch geht es darum,

die Angehörigen zu entlasten, so dass sie etwas mehr Zeit für sich haben und ihren betreuungsbedürftigen Verwandten oder Ehepartner in professioneller Begleitung wissen. „Wir arbeiten MIT den Klienten, aber nicht FÜR sie“, betont Gisela Müller. Da wird, wenn der Besuchte es wünscht, zusammen mit ihm gekocht, ge-

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meinsam eingekauft oder eine Bluse zusammengelegt – als ein Training gefährdeter, fast verlorengegangener Alltagskompetenzen. Oder es wird ganz nach Wunsch und Interesse vorgelesen, erzählt, Musik gehört oder spazieren gegangen, denn das Wohlbefinden steht im Vordergrund. Vertrauen und Verlässlichkeit sind die wichtigste Voraussetzung, um eine tragfähige Beziehung zwischen Besuchtem und Besucher zustande kommen zu lassen. Dies zu erreichen, geht Gisela Müller mit ihrem Team behutsam Schritt für Schritt vor, wenn sich Interessenten für einen Hausbesuch angemeldet haben: Das erste Mal besucht die Leiterin alleine die Klienten, um sie, deren Lebenssituation und die Angehörigen und Begleitenden kennenzulernen. „Jeder Mensch ist anders, aus der ersten Kontaktaufnahme kann ich ableiten, wer im Team als Besucher geeignet wäre, der noch Besuchskapazitäten frei hat. Ich lerne eventuelle Vorlieben und Hobbys des neuen Klienten kennen und wähle denjenigen

Fotos: Haltestelle/Lorenz

Mitarbeiter aus, der meiner Erfahrung nach gut passen könnte.“ Dies ist wichtig, um später ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können, das mit dem nötigen Spielraum zwischen Nähe und Distanz zur Verbesserung der Lebensqualität des Besuch-

ten beiträgt. In einem zweiten Besuch begleitet Gisela Müller der ausgewählte Mitarbeiter. Der nimmt nun ersten Kontakt zu seinem zukünftigen Klienten auf, und oft ist das der Beginn einer jahrelangen, beiden Seiten wohltuenden Begleitung. Zum dritten Besuch schließlich erscheint nur der Mitarbeiter. Anschließend befragt Gisela Müller beide Seiten – Besuchten und Besuchenden – über deren Eindrücke und Empfindungen. Die Chemie muss stimmen und ohne Sympathie läuft nichts. Erst dann, wenn beide Seiten harmonieren, wird der Besuchsvertrag zwischen ihnen geschlossen. Die Besuchszeiten

werden flexibel gewählt, den Bedürfnissen der Erkrankten und ihrer Angehörigen angepasst. – Ein Anspruch, den kein Pflegedienst erfüllen kann. „Wir haben erlebt, dass ein demenzkranke Ehepartner kein Wort mehr sprach und unter unserer Besuchsbetreuung wieder zu sprechen anfing“, erzählt die Koordinatorin, das sei dann der schönste Lohn. Derzeit betreut die Haltestelle 25 Lankwitzer Klienten. Zwischen 10 und 12 Stunden monatlich ist jeder ehrenamtlicher Betreuer im Einsatz. Im Jahr 2016 erbrachte die Haltestelle rund 1300 Besuche mit 3000 Betreuungsstunden, durchschnittlich 250 Stunden monatlich. Dennoch muss Gisela Müller jedes Jahr neu die Grundfinanzierung beantragen und wünscht sich, dass die langfristiger genehmigt würde, um besser planen zu können. Dank ihrer so kontinuierlich Hand in Hand agierenden Besuchsgruppe schaut sie positiv in die Zukunft. Eine Zukunft, in der sie mit ihrem Team noch viele betroffene Menschen erreichen möchte, um ihnen wieder mehr Lebensfreude und den Erhalt einer bestmöglichen Alltagskompetenz zu vermitteln. Informationen und Anfragen Mo. und Di. 9-13 Uhr unter Telefon 030 77 00 00 22 oder E-Mail ­haltestelle@diakonie-lankwitz. de Ähnliche Haltestellen-Einrichtungen gibt es in den jeweiligen Bezirksteilen in Berlin und Brandenburg, siehe www.­diakoniehaltestelle.de ◾  Jacqueline Lorenz


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Renaturiert und saniert: Der Teich im Gemeindepark.

Ruheoase Gemeindepark Lankwitz Sanierung erfolgreich beendet „Nach meinem stressigen Tag und bei diesem herrlichen Wetter könnte ich gleich hierbleiben“, erklärte Umweltstadträtin Maren Schellenberg und sprach damit so manchem aus dem Herzen. Als Krönung umfangreicher Sanierungsarbeiten rund um den Teich des Gemeindeparks Lankwitz pflanzte sie am letzten Tag im Mai eine junge Blutbuche, die – auch Purpurbuche genannt – eigentlich eine Spielart der Natur ist und als Mutation der Rotbuche erst im 18. Jahrhundert kultiviert wurde. Sie nimmt nun den Platz ihrer krankheitsbedingt gefällten Baum-Vorgängerin ein. Ihre geschätzt 70-jährige Nachbarin, ebenfalls eine Purpurbuche,

schaut mit leisem Rauschen auf sie herab. Doch geschützt in deren Windschatten wird die etwa 15 Jahre lang im Substrat-Container gezogene Jung-Blutbuche bald ihre neu entdeckte Freiheit zu schätzen wissen und die Äste der Sonne entgegen recken. Im Herbst wird auch sie vergrünen und bis zum kommenden Frühjahr ihrem Namen kaum gerecht werden.

Im Einsatz für die Natur Beste Wünsche für ihre gute Eingewöhnung am Rande des frisch sanierten Teiches übermittelten vor Ort Bezirks-Vertreter des Gartenbau- und Grünflächenamtes,

Bezirksstadträtin Maren Schellenberg: Wasser für die junge Blutbuche.

der Stadtplanung, der Revierleitung und des BUND. Sie alle hatten mit dazu beigetragen, dass das Gartendenkmal mit seinem Teich als Herzstück wieder das geworden ist, was einst mit der Parkeröffnung am 2. September


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18 Lichterfelde West extra 1911 seinen Anfang nahm: Eine Ruheoase für erholungssuchende Bürger und ein lebensfreundliches Biotop für seine auf dem, am und im Wasser lebenden Individuen. Holger Friedrich (BUND), der ehrenamtlich und mit fachlichem Rat die Renaturierung des Gewässers begleitete, zeigt sich zufrieden angesichts des nach bereits kurzer Zeit wiedergekehrten Lebens: Da quaken unter üppiger Weide erste Frösche, Enteneltern führen vom neuen Entenhaus inmitten des Teichs aus ihre Jungen schnatternd ins Parkleben ein und Fische schnappen hier und da nach Mückenlarven dicht über der Wasseroberfläche. Wie sie in den 4750 Quadratmeter großen Teich kommen? Holger Friedrich

weiß die Antwort: „Die Wasservögel bringen an ihren Schwimmfüßen haftenden Fischlaich aus anderen Gewässern in den Teich mit und tragen so auf ihre Weise zu seiner Wiederbelebung bei.“ Über die Jahre hatte sich die Wasserqualität des Teiches stetig verschlechtert, bedingt durch intensives und schädliches Füttern der Wasservögel durch die Besucher sowie durch zunehmende Verschattung und Laubeinfall. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen rund um den Teich hatten im vergangenen Herbst begonnen: Vorhandener Schlamm wurde abgesaugt, kranker Uferbewuchs entfernt, verrottete Uferverbaue eingeschüttet. Die Wege rund um den Teich wurden aufgearbeitet, ein naturnaher Uferbereich mit Ge-

hölzen und Stauden geschaffen. Rund 330.000 Euro kosteten die Sanierungsmaßnahmen, die überwiegend über Ausgleichsmittel des Umwelt- und Naturschutzamtes sowie Unterhaltungsmittel des Straßen- und Grünflächenamtes finanziert wurden. Doch das war nur der Anfang. Nächstes Ziel sei die Sanierung des Teiches im Stadtpark Steglitz, erklärt Maren Schellenberg.

Einsicht und Vorsicht erwünscht Junges Grün erobert nun die flache Uferböschung am Gemeindepark-Teich. Mit Freuden sehen es Peter und Hannelore S. aus Lankwitz. Jeden Tag sind sie hier. Sie erzählen, dass sie heute

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Lichterfelde West extra 19

Wasservögel bitte nicht füttern – zum Wohle der Natur!

die ersten Frösche gehört haben. Die Tiergehege im Park mit Ziegen und Damwild besuchen sie besonders gerne. Sehr gepflegt sei die Anlage, auch wenn immer wieder Vandalismus am 1926 errichteten Krieger-Ehrenmal sichtbar sei. Denn da sind die anderen Parkbesucher, die Peter und Hannelore nur zu gut kennen und fast täglich beobachten können: Sie

Auch hier gilt für Besucher: Bitte nicht füttern!

schwimmen zur Enteninsel, zertreten das junge Grün und reißen frisch gepflanzte Sträucher aus, um mehr Liegeplatz zu haben; oftmals unbedacht, häufig aus Rücksichtslosigkeit. – So wie das Pärchen, das Enteneltern und -Küken an diesem letzten Tag im Mai mit Brot überhäuft, die Reste in den Teich wirft: „Weil wir das schon immer so gemacht haben.“ Der Erklärung

der Bezirksstadträtin, dass dies für Gewässer und Wildvögel gleichermaßen schädlich sei, begegnen beide mit Ignoranz. Dem Gemeindepark und seinen Bewohnern sei zu wünschen, dass die überwiegende Zahl der zukünftigen Besucher mehr Einsicht und Verständnis zeigt – zum Wohle von Natur und Erholungsoase. ◾  Jacqueline Lorenz


20 Lichterfelde West extra

„natürlich Kultur. Berlins Grüner Museumsbezirk“ Foto: W. Chodan

Flyer informiert über Museen und Ausstellungshäuser im Bezirk natürlich

Kultur

The Botanischer Garten with Botanisches Museum is a green oasis offering recreation in a historic setting and magnificent scenery. It offers an open-air exhibition over 43 hectares and tells the natural and cultural history of plants in Europe’s only botanical museum. www.bgbm.org

Wir laden Sie ein in unseren Ausstellungen zu flanieren in unseren Gärten zu spazieren in unseren Cafés zu genießen

Das Haus am Waldsee nimmt führende Impulse der internationalen Berliner Kunstszene im Bereich Bildende Kunst, Architektur, Design, klassische Moderne und Musik auf. Ein einzigartiger Skulpturenpark am See verführt zu Ruhe und Reflektion.

The Haus am Waldsee takes up new impulses of the Berlin international art scene in the areas of visual art, architecture, design, classical modernism and music. An exceptional sculpture garden on the lakeside and a café encourages calm and reflection. www.hausamwaldsee.de

Das Freilandmuseum Domäne Dahlem, einst ein märkisches Rittergut, macht heute unser Essen „Vom Acker bis zum Teller“ kulturgeschichtlich und gegenwärtig erfahrbar. Bio-Bauernhof, Hofladen und altes Handwerk zeigen lebendigen Arbeitsalltag und ergänzen sich mit Ausstellungen, Führungen und Workshops. The Freilandmuseum Domäne Dahlem, formerly a manor of the Mark Brandenburg, enables us to experience eating “from farm to fork” in a contemporary and cultural historical way. An organic farm, a farm shop and old handicrafts show lively everyday working life and these are complemented by exhibitions, tours and workshops. www.domaene-dahlem.de

Foto: Jürgen Pleuser

Foto: MLG

• Kunsthaus Dahlem • Liebermann-Villa • Museum Europäischer Kulturen • Museumsdorf Düppel • Schloss Glienicke • Schwartzsche Villa Ziel des Netzwerkes ist es, im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, gesamtstädtisch und überregional mehr Aufmerksamkeit für die Ausstellunghäuser „jenseits von Mitte“ zu erreichen. Das Kulturamt hat mit dem Netzwerk einen gemeinsamen Flyer „natürlich Kultur Berlins Grüner Museumsbezirk“ herausgebracht, der in allen beteiligten Einrichtungen ausliegt (Online unter www.kultur-­s teglitz-­ zehlendorf.de).  ◾ Foto: MLG

Foto: Jürgen Pleuser

Lennés Gartenreich und aktuelle internationale Kunst, aber auch Leben im Mittelalter bis zu Liebermanns Villa können Sie hier alles sehen.

finden sich unterschiedlichste Institutionen, die von alter bis moderner Kunst, von Natur- bis Kulturgeschichte alles zeigen. Die Einrichtungen sind offene, lebendige Museen und Ausstellungshäuser, die einer gemeinsamen Idee verpflichtet sind: der Erholung zwischen Kultur und Natur. Im Netzwerk „Kultur im Grünen“ haben sich die folgenden in Steglitz-Zehlendorf befindlichen Ausstellungshäuser zusammengeschlossen: • AlliiertenMuseum • Botanischer Garten mit Botanischem Museum • Freilandmuseum Domäne Dahlem • Haus am Waldsee

Foto: Domäne Dahlem

Foto: Karsten Schomaker, BGBM

Foto: W. Chodan

The AlliiertenMuseum tells the history of the Western Allies in Berlin. Its main emphasis is on the history of the Berlin Airlift and of the Cold War era. With its large-scale objects in the outdoor area, it offers a special historical experience for young and old. www.alliiertenmuseum.de

HaW-Pavillon, Foto: Martin Pfeifle

Der Botanische Garten mit Botanischem Museum ist eine grüne Oase, die zur Erholung in historischer Kulisse und großartiger Natur einlädt. Er bietet 43 Hektar Freilandausstellung und erzählt die Natur- und Kulturgeschichte von Pflanzen in Europas einzigem botanischen Museum.

Ausstellung Martin Assig – Glückhaben, Foto: Roman Maerz

I

Das AlliiertenMuseum erzählt die Geschichte der westlichen Alliierten in Berlin. Schwerpunkte sind die Geschichte der Berliner Luftbrücke und die Zeit des Kalten Krieges. Mit seinen Großobjekten auf dem Freigelände bietet es Jung und Alt ein besonderes Geschichtserlebnis.

Im Südwesten Berlins, im Bezirk Steglitz-Zehm Bezirk Steglitz-Zehlendorf lendorf, befinden sich herausragende Museen und Ausstellungshäuser, die inherausragende eine attraktive befinden sich Natur- und Kulturlandschaft eingebettet sind. Der Museumsbezirk im Grünen bietet Freizeit Museen und Ausstellungshäuund Bildung, Geschichte, Erholung und kreaInspiration kein anderer Standort in ser,tivedie inwieeine attraktive Naturder Stadt. Hier finden sich unterschiedlichsund Kulturlandschaft te Institutionen, die von alter bis modernereingebetKunst, von Natur- bis Kulturgeschichte alles tetzeigen. sind. Der Museumsbezirk im Die Einrichtungen sind offene, lebendige Museen und Ausstellungshäuser, die Grünen bietet Freizeit einer gemeinsamen Idee verpflichtet sind: der und BilErholung zwischen Kultur und Natur. dung, Geschichte, Erholung und Was bieten wir? kreative Inspiration wie kein anVielfalt ist unser Motto. Vom Rosinenbomber über eine originale venezianische Gondel,Stadt. Hier derer Standort in der Alexander von Humboldts Pflanzensammlung,

Foto: K. Wendlandt

Foto: Karsten Schomaker, BGBM

Berlins Grüner Museumsbezirk

Das Kunsthaus Dahlem widmet sich der Kunst der ost- und westdeutschen Nachkriegsmoderne (1945–1961). Es hat seinen Sitz im ehemaligen Staatsatelier des Bildhauers Arno Breker. Zum Haus gehört ein Skulpturengarten mit Werken von Bernhard Heiliger, der von 1949–1995 im Ostflügel des Gebäudes lebte und arbeitete.

Die Liebermann-Villa am Wannsee ist Künstlerhaus, Museum und Garten. Sie verbindet die Vorzüge eines Ausflugsziels im Grünen mit denen eines auf Max Liebermann spezialisierten Kunstmuseums. Das Haus ist dabei zugleich ein authentischer Ort, der an die Geschichte der Familie Liebermann erinnert.

The Kunsthaus Dahlem is an exhibition venue displaying outstanding examples of post-war German modernism (1945–1961). It is located in the former atelier of the sculptor Arno Breker. The adjacent garden is home to sculptures by Bernhard Heiliger, who lived and worked in the east wing of the building from 1949–1995. www.kunsthaus-dahlem.de

The artist’s house Liebermann-Villa on the shores of Lake Wannsee is an artists’ house, museum and garden. It combines the features of a tourist attraction in the countryside with those of an art museum specialising in Max Liebermann. At the same time the house is a memorial site recalling the history of the Liebermann family. www.liebermann-villa.de


Lichterfelde West extra 21

„Haus der Weiterbildung“ wird brandschutzsaniert Das als Volkshochschule genutzte Rathaus Lichterfelde schließt für ein Jahr

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olkshochschüler in Steglitz-Zehlendorf müssen sich in diesem Jahr auf ungewohnte „Klassenräume“ einstellen. Das ehemalige Rathaus Lichterfelde, heute das „Haus der Weiterbildung“ und einer der wichtigsten Standorte der Victor-Gollancz-Volkshochschule, wird für ein Jahr geschlossen. Die neuesten Brandschutz-Richtlinien werden hier

baulich umgesetzt und in dieser Zeit ist kein Unterricht in dem Gebäude möglich. Die Kurse – immerhin über 1000 pro Jahr – werden nun an andere Standorte verlegt. Die Sanierungskosten betragen ca. 1,6 Millionen Euro. Voraussichtlich soll das Gebäude ab August 2018 wieder für die Volkshochschule zur Verfügung stehen. Die Verwaltung der VHS wird für die Dauer der Bauzeit

VENEN leiden?

in der Hohenzollernstraße 11 in Zehlendorf untergebracht. Die lange Schließung wird nicht unkritisch gesehen. Die SPDFraktion ist der Auffassung, dass eine Sanierung bei laufendem Betrieb möglich gewesen wäre. Sie befürchtet Einnahmeverluste und Verwaltungschaos durch den Auszug und die Verteilung der Kurse über den gesamten Bezirk.  ◾

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22 Lichterfelde West extra

60 Jahre Verkehrsschule Steglitz Verkehrssituationen im sicheren Raum einüben

Eröffung der Verkehrsschule 1957.

F

Foto: Landesarchiv

ahrräder und Kettcars rer halten brav an der Ampel, gibt. Das erste Mal erklangen die fahren gesittet über den wenn diese auf Rot springt und Fahrradklingeln am 29. Mai 1957. Asphalt. Die kleinen Fah- den Weg für die Fußgänger frei 60  Jahre später – am 10.  Juni

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Lichterfelde West extra 23



2017 – wurde dieser runde Geburtstag in der Verkehrsschule am Stadtpark Steglitz gefeiert. Mit Spaß für den Ernst im Straßenverkehr üben, das ist seit Generationen Programm für die Schüler des Bezirks. Auch außerhalb der Schulstunden kann geübt werden, um das richtige Verhalten in schwierigen Situationen einzuüben. Hier kann

Fotos: Jacqueline Lorenz

man sich unter Anleitung auf die Radfahrprüfung vorbereiten. Besonders an jüngere Kinder richten sich die Kurse „Geschickter und sicherer auf dem Fahrrad“. Sie sind auf die Altersgruppen vier bis fünf Jahre und sechs bis sieben Jahre ausgelegt. Die Kinder lernen das Verhalten auf dem Fuß- und Radweg spielerisch kennen. Der Kurs befähigt selbst-

Steifer

verständlich nicht zur eigenständigen Teilnahme am Straßenverkehr. Auch Erste-Hilfe-Kurse für Kinder zwischen acht und elf Jahren sowie spezielle Kurse für geflüchtete Kinder werden von der Verkehrsschule angeboten. Das komplette Programm kann unter www.berlin.de/ba-steglitzzehlendorf.de heruntergeladen werden. ◾

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24 Lichterfelde Gesundheit West extra

Am 16. und 17. September bietet die Domäne Dahlem alles rund um die Kartoffel.

Foto: Olo / Fotolia

Kartoffelfest auf der Domäne Dahlem Die gesunde Knolle in vielen Varianten und zum Selberernten

W

enn viele fleißige Hände im Boden der Domäne Dahlem wühlen um die Kartoffeln aufzulesen, ist wieder Kartoffelfest. Die älteren unter den Besuchern erinnern sich noch gut an eigene Ernteeinsätze in der Jugend, doch für die meisten Stadtkinder ist es völlig ungewohnt, die Kartoffeln aus dem Boden und nicht aus dem Gemüseregal zu holen. Die Domäne Dahlem lädt am 16. und 17. September zum Kartoffelfest. Hier gibt es für Jung und Alt eine Menge zu erleben. Neben der Kartoffelernte auf dem Feld werden ab 12 Uhr Kartoffeln am offenen Feuer geröstet. Auf dem historischen Gutshof findet ein Kunsthandwerksmarkt zum Stöbern mit handwerklichen Vorführungen statt und ein Spezialitätenmarkt

mit vielen Ideen. Historische Maschinen sind zu bewundern, Live-Musik mit „Papa Henschels Nolle-Salon-Orchester“ gibt mit Swing und Dixieland den richtigen Schwung. Ponyreiten, Traktorfahrten, Fahrten mit der Kuh- und Pferdekutsche (wenn das Wetter geeignet ist), Kartoffeldruck zum Mitmachen und Spiele bringen Kinderaugen zum Leuchten. Ungewöhnliches, wie die blaufleischige Kartoffelsorte „Blauer Schwede“, die nierenförmigen „Bamberger Hörnchen“ sowie viele weitere moderne und historische Kartoffelsorten aus eigenem Bioland-Anbau können an diesem Wochenende gekostet und erworben werden. Hier gibt es die beliebte Linda genauso wie moderne Ertragssorten. Dazu zählen die festkochende

„Almonda“, die mehlige „Gunda“ und die vorwiegend festkochende „Gala“. Und es gibt natürlich viele Gerichte und Informationen rund um die vielseitige Knolle. Programmhöhepunkte sind die Zugrindervorführungen, die beim Eggen auf dem Feld ihre Kräfte unter Beweis stellen und die Besucher erfahren vieles über die ökologischen und ökonomischen Vorteile von Zugrindern. Vorführungen Sa und So jeweils 13.30 und 15.30 Uhr, Änderungen vorbehalten. Zum Marktfest ist der Eintritt ins Herrenhaus frei, und es gibt kostenlose Kurzführungen durch die Erlebnisausstellung „Vom Acker bis zum Teller“ im CULINARIUM. Das Kartoffelfest beginnt um 10 Uhr und endet um 18 Uhr. Eintritt 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro. ◾


Gesundheit 25

Lachen ist gesund

Lachen begünstigt die Produktion körpereigener Killerzellen

B

ei einem Tierarzt läutet das Telefon: „Gleich kommt meine Frau mit unserer Katze zu Ihnen. Bitte geben Sie ihr eine Spritze, damit sie friedlich einschläft.“ Antwortet der Tierarzt: „Gerne, aber findet Ihre Katze alleine nach Hause?“ Haben Sie darüber gelacht? Wäre schön für Sie. Denn Wissenschaftler sind sich sicher, dass Lachen die Lungenfunktion verbessert, das Gehirn mit Sauerstoff versorgt, die Immunabwehr steigert und Stresshormone abbaut. Ein paar weitere Beispiele zeigen die vielfältigen Auswirkungen des Lachens: So steigt durch La-

chen im Speichel und im gesamten Hals-Nasen-Rachen-Raum die Konzentration von Immunglobulin A an. Die körpereigenen Abwehrstoffe verhindern dort Bakterien und Viren, die Schnupfen, Husten, Halsweh, Erkältung und Grippe verursachen. Wissenschaftler der Loma-LindaUniversität, Kalifornien, fanden heraus, dass während des Lachens die Produktion von körpereigenen Killerzellen deutlich ansteigt. Stanley Tan, Endokrinologe, erläutert: „Alle diese Neuro-Hormone verhalten sich wie ein Orchester, jedes Instrument spielt eine spezielle Note. Lachen

macht das gesamte Orchester melodiöser oder harmonischer. Mit anderen Worten: Lachen bringt ein Gleichgewicht in alle Komponenten des Immunsystems.“ Selbst grundloses oder gar geübtes Lachen zeigt Wirkung. Ilona Papousek, Professorin für Neuropsychologie an der Universität Graz, hatte in ihrer Studie mit Schlaganfallpatienten vier Wochen lang Lach-Yoga trainiert und signifikant niedrigere Blutdruckwerte gemessen, als in einer Vergleichsgruppe. Der indische Arzt Madan Kataria hatte 1995 das Lach-Yoga, auch Hasya-

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26 Gesundheit Yoga genannt, entwickelt. Dabei werden bestimmte Techniken des absichtlichen, grundlosen Lachens mit Atemübungen des Hatha-Yoga kombiniert. Im Neurologischen Therapiezentrum in Köln werden die Auswirkungen bei Patienten mit neurologischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Multiple Sklerose, Schlaganfall oder Parkinson, mit denen von Patienten verglichen, die an einer Clown-Therapie teilnahmen.

Lachen ist sozialer Klebstoff Die positiven Auswirkungen des Lachens haben auch mit einer gesellschaftlichen Komponente zu tun. „Lachen ist sozialer Klebstoff“, so Carsten Niemitz von



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der Freien Universität Berlin. So wird aus Höflichkeit gelacht, wenn der Vorgesetzte einen Witz erzählt. Man kaschiert eigene Defizite mit einer Portion

Selbstironie. Oder aber die Zugehörigkeit zu einer Gruppe ist entscheidend. So lachen Mitglieder einer Reisegruppe, die sich untereinander nicht kennen,

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Gesundheit 27 am ersten Reisetag signifikant häufiger. Innerhalb der Gruppe wird so eingeordnet: Wer lacht gemeinsam, wer verbringt aufgrund derselben „Wellenlänge“ mehr Zeit miteinander?

Fähigkeit zu lachen angeboren Der Schweizer Forscher Willibald Ruch ist überzeugt, dass die Fähigkeit zu lachen angeboren ist. Es gibt zwar Menschen, die mit einer Dosis Lachgas keine Miene verziehen. Doch auch andere Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass Lachen nicht erlernt werden muss. Kleinkinder können bis zu 500-mal täglich lachen. Erziehung und gesellschaftliche Zwänge vermindern das Lachen mit zunehmendem Alter.

„Und wussten Sie, warum Frauen in Kontaktanzeigen immer betonen, sie suchen einen Mann, der humorvoll und lustig ist?“, wirft der Lachexperte Heiner Uber die Frage auf. Die Antwort sieht er in einem archaischen Verhaltensmuster des Menschen. Es besagt, dass Frauen für sich und ihre Kinder einen Mann/ Vater suchen, der stark, gesund, langlebig und friedliebend ist. Nur so kann er seine Familie am besten versorgen. „Ein Mann, der gerne und viel lacht, erfüllt diese Voraussetzungen“, bemerkt Uber augenzwinkernd.

eingesetzt. Inzwischen gibt es auch in vielen europäischen Ländern humorvolle Visiten mit Clowns, die dafür sorgen, dass kranke Kinder das Leben etwas leichter nehmen können. Mit ihren bunten Kostümen, ihren Spielen und Zaubereien sorgen sie dafür, dass die Kleinen – aber auch Personal und Besucher – für Momente den Alltag vergessen können und Trost und Hoffnung finden. Aber auch in Seniorenheimen hat sich der Einsatz der lustigen Besucher bewährt. Vor allem bettlägerige Senioren und Demenzkranke blühen während der Besuche regelrecht auf. Sie zeigen wieder Neugier und FreuLachen als Therapie de und finden Kraft zur KommuSeit den 80er-Jahren des nikation. Der soziale Rückzug 20. Jahrhunderts wird in den wird so für einige Zeit unterbro◾ USA das Lachen therapeutisch chen. 

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Lichterfelde West extra Nr. 4/2017  

August/September-Ausgabe von Lichterfelde West extra für Lichterfelde West, Botanischer Garten und Schweizer Viertel

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