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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

März 2017

Wilmersdorf Wilmersdorf · Schmargendorf · Grunewald · Halensee

Im Rathaus Schmargendorf wird Heimatkunde lebendig

Mit Nachrichten aus dem Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf

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„Sehen lernen“ in der Villa Oppenheim Museum Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt die Werke der Fotografin Gerda Schimpf Heute ist sie nur noch wenigen geläufig, doch in den 1940er- bis 1970er-Jahren portätierte Gerda Schimpf (1913 – 2014) viele Personen des öffentlichen Lebens im westlichen Berlin, darunter Künstlerinnen und Künstler wie Bernhard Heiliger, Eva Schwimmer, Karl Hofer, Heinz Trökes und Renée Sintenis. Auch die erste und bislang einzige Bürgermeisterin von Berlin, Louise Schroeder, bannte sie im Bild, ebenso bedeutende Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen. Daneben wirkte Gerda Schimpf viele Jahre in der Berliner Prüfungskommission für die Gesellen- und Meisterprüfung für Fotografie. Von 1959 bis 1978 lehrte sie als Dozentin am Berliner Lette-Verein das Fach Fotografie. Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf widmet der Fotografin, die immerhin 101 Jahre alt wurde, eine Sonderausstellung, die noch bis zum 23. April gezeigt wird.

Ausbildung als Fotografin Geboren wurde Gerda Schimpf 1913 in Dresden. Sie wuchs in Leipzig auf und absolvierte dort in der Lichtbildnerei Dore Bartcky eine Ausbildung zur Fotografin. Ihr Plan, Fotografie am Bauhaus Dessau zu studieren, zerschlug sich mit dessen Schließung 1933 durch die Nationalsozialisten. Gerda Schimpf lernte den Maler Max Schwimmer kennen und wurde seine Geliebte. Der vom NS-Regime als „entartet“ diffamierte Künstler widmete ihr an die 500 illustrierte Liebesbriefe.

Gerda Schimpf als junges Mädchen, 1920er-Jahre.

Gerda Schimpf: Louise Schröder als Bürgermeisterin, 1946.  Fotos: Archiv Gerda Schimpf

Ein eigenes Atelier in Charlottenburg

selbstverständlich waren, führte Gerda Schimpf als Künstlerin und Fotografin ein beachtlich selbstbestimmtes und eigenständiges Leben. Trotz langjähriger Beziehung zu Max Schwimmer – und einer lebenslangen Freundschaft mit dessen Frau Eva – heiratete sie nie. Sie blieb kinderlos, hatte einen großen Freundeskreis, pflegte Brieffreundschaften in aller Welt und unternahm zahlreiche Reisen.

1937 zog Gerda Schimpf nach Berlin. Bis zu ihrem Tod lebte sie in Charlottenburg im Apartmenthaus am Kaiserdamm/ Königin-Elisabeth-Straße, das der Architekt Hans Scharoun 1928/29 als moderne Wohnform für Alleinstehende erbaut hatte. 1946 richtete die Fotografin ein eigenes Foto­atelier am Witzlebenplatz ein. Hier fertigte sie vor allem Pass- und Porträtaufnahmen, daneben entstanden aber auch Produktfotografien und andere Aufträge für Berliner Unternehmen, Geschäfte und Einrichtungen.

Eine unabhängige Frau In einer Zeit, in der Unabhängigkeit und Berufstätigkeit für ledige Frauen keineswegs

Umfangreiche Einblicke Die Ausstellung im Kabinett der Villa Oppenheim bietet erstmals Einblick in das umfangreiche fotografische Werk Gerda Schimpfs. Sie legt bewusst den Schwerpunkt auf Frauenporträts aus den 1930er- bis 1970er-Jahren. Rund zwei Dutzend ausgewählte Fotografien werden in der Villa Oppenheim präsentiert.

Sie zeigen prominente Frauen und Berlinerinnen, die nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit standen: Aufnahmen einer Mutter mit ihrem Kind, einer Ärztin des Virchow-Krankenhauses und einer britischen Soldatin sind ebenso zu sehen wie die erwähnten Porträts von Louise Schroeder, Eva Schwimmer oder Renée Sintenis. Die Fotos werden ergänzt durch persönliche Zeugnisse und Arbeitsmaterialien Gerda Schimpfs. Die Ausstellung wird bis 23. April im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Schloßstraße  55/Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin gezeigt. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Zugang zum Museum ist barrierefrei.


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Gazette Wilmersdorf  |  MÄRZ 2017  |  1 Gazette Gazette Wilmersdorf  |  März Wilmersdorf | 32017  |  3 2017 |3

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf! Ich freue mich sehr, dass ich am 3. März um 11.30  Uhr die neue Vorschule in der vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) getragenen Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf am Fehrbelliner Platz eröffnen kann.

Vorschule in der Notunterkunft Im Rahmen des Projektes „Der kleine Stern“ sind dort zwei Vorschulgruppen geplant mit je 15 Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren, die noch keinen Kitaplatz haben oder von der Schule zurückgestellt wurden. Bislang gibt es eine Vorschulgruppe, die von Ehrenamtlichen täglich von 10 bis 12 Uhr betreut wird. Das Projekt „Der kleine Stern“ bezieht 4 Räume und wird dort in KooperatiReinhard Naumann on mit den Ehrenamtlichen im Haus montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr Vorschulunterricht anbieten. Es bietet ein Lern-Erlebnis-Programm zur ganzheitlichen Sprachförderung mit theater-und kunstpädagogischen Methoden.

Übergabefest „Ottilie-von-Hansemann-Haus“ Die 100-jährige Geschichte des Prachtbaus an der Otto-Suhr-Allee setzt sich fort. Am 4. März findet das Übergabefest des „Ottilie-von-Hansemann-Haus“, Otto-Suhr-Allee 18/20 statt. Das Gründerzeitgebäude mit Säulen, Stuckverzierungen und Freitreppe wurde von der Profi Partner AG mit erfahrenen Partnern aufwendig saniert und dem Ursprung nach wieder zur Wohnanlage umgebaut. So sind insgesamt 97 modern ausgestattete Apartments entstanden. Ein moderner Neubau mit viel Glas und Balkonen komplettiert die Denkmalimmobilie. Das ehemalige „Viktoria-Studienhaus“ wurde 1914-15 von Emilie Winkelmann, der ersten selbständigen Architektin Deutschlands, errichtet. Es entstand unter dem Protektorat von Kaiserin Auguste Viktoria dank der Privatinitiative der Frauenrechtlerin Ottilie von Hansemann als Studentinnenheim nach dem

Vorbild englischer Frauencolleges und bot Lernen und Wohnen unter einem Dach. In direkter Nachbarschaft zur Technischen Universität und zu den beiden Kunsthochschulen bot es Platz für 100 Studentinnen. Ab 1945 wurde das Haus als Behelfskrankenhaus und Altersheim genutzt, ab 1957 wieder als Studentinnenwohnheim, danach von der Deutschen Bank als Verwaltungsgebäude. Im Haus befand sich das Theater „Tribüne“, das im August 2011 geschlossen wurde. Seit Ende 2014 wurde das Haus von Investor Dirk Germandi erfolgreich saniert.

men Einbindung in bestehende bundesweite Netzwerkstrukturen, werden und auf die möglichen nächsten Schritte hin untersucht.

Kiezspaziergang An unserem 183. Kiezspaziergang vertritt mich der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Carsten Engelmann. Treffpunkt ist am Samstag, dem 11. März, um 14 Uhr am Amtsgerichtsplatz / Ecke Kantstraße (Bus M49, X34 und 309).

Austausch zur Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt Charlottenburg-Wilmersdorf und Mannheim sind mit ca. 330.000 Einwohner*innen ungefähr gleich groß, haben ähnliche Strukturen und stehen vor ähnlichen Herausforderungen. Sowohl unsere Partnerstadt Mannheim als auch Berlin sind Orte der Vielfalt. Diese Facette Mannheims stellt auch das Zentralziel der Stadt Mannheim in den Mittelpunkt: „Mannheim […] wächst und entwickelt sich weiter als vielgestaltige […] und bunte Stadt.“ So auch, was die vielfältigen Identitäten lesbischer, schwuler, bisexueller, transgeschlechtlicher und intergeschlechtlicher Menschen (LSBTI) betrifft, die in Mannheim leben und ein selbstverständlicher und bedeutsamer Teil der Stadtgesellschaft sind. Deshalb habe ich mich mit Oberbürgermeister Dr. Kurz Ende Januar mit dem Mannheimer Beauftragten für die Chancengleichheit von Menschen vielfältiger sexueller und geschlechtlicher Identitäten, Sören Landmann, getroffen. In diesem Gespräch haben wir schnell erkannt, dass sowohl von einem Austausch der Stadtverwaltungen als auch von einer Zusammenarbeit bürgerschaftlicher Akteur*innen interessante Erkenntnisse und Entwicklungspotentiale zu erwarten sind. Mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz hatte ich hierzu einen kommunalen Fachaustausch verabredet. Denkbare Felder dieser Zusammenarbeit, u. a. zu LSBTI und Alter bzw. Pflege, zur Arbeit mit Jugendgruppen und zur gemeinsa-

Am Amtsgerichtsplatz startet der Kiezspaziergang am 11. März. Schwerpunkt des Märzspaziergangs ist wie jedes Jahr die Geschichte der Frauen unserer Stadt. Vom Amtsgerichtsplatz aus werden Sie über das ehemalige NS-Frauengefängnis in der Kantstraße 79 und den Karl-August-Platz zum Verborgenen Museum in der Schlüterstraße 70 spazieren. Das Verborgene Museum hat sich zur Aufgabe gemacht, unbekannte Künstlerinnen der Öffentlichkeit vorzustellen und damit dem Vorurteil entgegenzuwirken, es habe früher keine herausragenden Künstlerinnen gegeben. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Alle Interessierten sind willkommen. Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter www.kiezspaziergaenge.de. Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter naumann@ charlottenburg-wilmersdorf.de. Ihr

Reinhard Naumann


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Heimatverein Wilmersdorf e. V. Wo Heimatkunde lebendig wird Das Schulfach Heimatkundeunterricht – es war einmal. Doch viele Menschen beschäftigen sich auch heute noch mit dem Heimatgedanken, so dass im Freizeitbereich sinnvolle Angebote dafür sorgen können, den Bürgern die geschichtliche Entwicklung und Erforschung ihres Bezirks näherzubringen und ihnen seine wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Zusammenhänge verständlich zu machen. Dieser Herausforderung stellt sich seit 62 Jahren erfolgreich der gemeinnützige Heimatverein Wilmersdorf e. V., der im Jahr 1955 anlässlich der Festwoche „750 Jahre Schmargendorf“ entstanden ist. 50 Gründungsmitglieder, darunter Bezirkspolitiker, Geschäftsleute und Bürger hatten sich damals auf die Vereinsfahne geschrieben, sich gemeinsam der Pflege des Heimatgedankens der Stadtteile Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee zu widmen.

Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder im Jahr 2015 mit Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (2.v.l.). wieder positiv in die Vereinszukunft geblickt werden kann. Die ehemalige Bürgermeisterin von Charlottenburg-Wilmersdorf (2001-2011) übernahm 2014 den Vorsitz über den zu dieser Zeit 57 Mitglieder zählenden Verein, der im Rathaus Schmargendorf seine Geschäftsstelle hat.

Vereinsangebot nicht nur für Mitglieder Inzwischen zählt der Verein 107 Mitglieder, wovon 31 männlich sind. Das älteste Mitglied, Ingeborg Heipcke, wird im April 101 Jahre alt. Das Durchschnittsalter liegt bei 74,7. Bedarf an jüngerem Nachwuchs besteht auch hier, wie in den meisten Vereinen. Zu verdanken ist der rapide Anstieg der Mitgliederzahl nicht zuletzt dem Engagement und umfangreichen Netzwerk Monika Thiemens (SPD), so dass

Die Vereinsvorsitzende Monika Thiemen. Bei den vielfältigen Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen ist für jeden etwas dabei: Lokalge-

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schichtliche Vorträge, Tagesfahrten ins Umland, Museumsbesuche, geführte Wanderungen, Besichtigungen von Betrieben, Botschaften und Landesvertretungen laden nicht nur die Vereinsmitglieder ein, auch Vertreter aus allen Kreisen der Berliner Bevölkerung sind herzlich willkommen, zu zivilen Preisen Heimatkundliches in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Und auch die Vereinsmitgliedschaft ist mit einem jährlichen Beitrag von 13,- Euro für Einzelmitglieder und 19,- Euro für Ehepaare durchaus erschwinglich. So kommen neue Mitglieder inzwischen auch aus benachbarten Bezirken, durch die attraktiven Vereins-Wanderungen angelockt. 2016 waren Veranstaltungs-Highlights, die auch weiter über den bezirklichen Tellerrand blicken ließen, u. a. der Besuch der Kirschblüte in den Gärten der Welt, eine Wanderung am Langen Sees und ein Abendspaziergang durch den

feierabendlichen Zoo Berlin. Wer daran nicht teilnehmen konnte, genoss die Ausführungen schreibender Vereinsmitglieder, die über die vergangenen Aktivitäten im regelmäßig erscheinenden Rundbrief berichten. „Pro Jahr bieten wir rund 16 Veranstaltungen“, erklärt die Vorsitzende, „daran nehmen neben dem Heimatverein auch gerne Vertreter der Institutionen unseres weiteren Wirkungskreises teil.“ Dazu zählt das Naturschutzzentrum Ökowerk Berlin e. V. ebenso wie der Berliner Turn- und Sportverein (BTS) FRIESEN e. V., mit denen einige Mitglieder eine Doppelmitgliedschaft unterhalten. Für 2017 ist die Planung bereits in vollem Gange. Großen Anklang dürfte die Wanderung entlang des Spreeufers am 23. April finden, und für den 28. April steht „Lokalgeschichtliches beim Kaffee – Sagen und Geschichten um das Jagdschloß und den Grunewald“ auf dem Plan.


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Projekte rund um die Heimatkunde Überaus nachhaltige Projekte, sozusagen Heimatkunde zum Anfassen, führt der gemeinnützige Verein außerdem durch: An den nördlichen Tribünenhängen des Stadion Wilmersdorf stehen 200 Rebstöcke Weißen Rieslings, die der Partnerlandkreis Rheingau-Taunus dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf geschenkt hat. Seit Juli 2015 besteht hierfür eine Pflegevereinbarung mit dem Heimatverein Wilmersdorf e. V. Acht Vereinsmitglieder pflegen jeden Dienstag unterstützend und unentgeltlich den Weinberg, indem sie Reben pflanzen, schneiden, binden, biegen und schließlich die Weinlese durchführen. Die Rheingauer Weinbrunnen GbR verarbeitet dafür unentgeltlich die Weinausbeute und übernimmt die Abfüllung der Flaschen, die dann dem Bezirk zur Verfügung gestellt werden. Die „Wilmersdorfer Rheingauperle“ wird beim jährli-

chen „Rheingauer Weinbrunnen“ im Bezirk dann gebührend und fröhlich gefeiert. Für die Weinherstellung werden mindestens 150 Kilogramm Beeren benötigt. Im letzten Jahr waren es wetterbedingt mit 75 Kilogramm jedoch deutlich weniger, so dass die Trauben von den Mitgliedern selbst überwiegend zu Gelee verarbeitet wurden. Ein ebenso beliebtes Projekt ist die Herausgabe des Foto-Jahreskalenders, der 2016 historische Ausflugslokale zum Thema hatte und in diesem Jahr die 13 Bezirksbrunnen präsentiert. Ein Projekt, das auch in anderen Bezirken Schule machen sollte und durch FEIN-Mittel unterstützt wurde, geht auf die Initiative und Durchführung von Monika Thiemen und Dr. Oliver Kersten zurück: Im November 2016 erschien die Broschüre in Taschenformat „Berliner Ehrengrabstätten auf Wilmersdorfer Friedhöfen“, die Auskunft über Verdienste und Leben der auf den drei Wilmersdorfer Friedhöfen in

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tafeln mit jeweiliger Kurzvita platziert. Erhältlich ist die Broschüre gegen eine Schutzgebühr beim Bezirksamt. Doch der Heimatverein Wilmersdorf e. V. stellt noch mehr in Aussicht: Das Broschüren-Projekt möchte er gerne auf weitere Friedhöfe ausdehnen. Monika Thiemen verrät außerdem: „Der Aufbau einer kleinen Bibliothek in unserer Geschäftsstelle gehört auch zu unseren Zielen für die nahe Zukunft. Denn über den Altbezirk Wilmersdorf gibt es relativ viel Literatur.“ Und so hofft sie gemeinsam mit dem Verein, dass das ein oder andere heimatkundlich interessante Buch über Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee den Weg in die Geschäftsstelle und damit in die Vereins-Bibliothek in spe finden wird. Weitere Vereins- und Veranstaltungs-Informationen unter Telefon 030 – 822 57 57 und über E-Mail ­heimatvereinwilmersdorf@ aol.de.  Jacqueline Lorenz

Fotos: Lorenz/ Wolf-Diedrich Kroll jun. / Thiemen

Im Rathaus Schmargendorf hat der Heimatverein Wilmersdorf seine Geschäftsstelle.


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Mehr U-Bahn geht nicht Unterwegs im Berliner U-Bahn-Museum Leise rollt der U-Bahnzug der Linie U2 in den Bahnhof Olympia-Stadion ein. Die Treppen hinauf, und es ist nicht zu übersehen: Wo von 1931 bis 1983 im elektromechanischen Hebelstellwerk der gesamte Fahrbetrieb der Betriebswerkstatt Grunewald und des Bahnhofs Olympia-Stadion überwacht wurde, wird seit 1997 U-Bahn-Geschichte lebendig präsentiert, von ihren Anfängen im Jahr 1902 bis heute.

Jung und Alt lassen sich hier im U-Bahn-Museum am zweiten Samstag in jedem Monat in den Original-Stellwerk-Räumen von funktionstüchtigen Exponaten und von Bahn-Geschichten

fesseln, die engagierte Mitglieder aus Ost und West des rund 80-köpfigen gemeinnützigen AGU Berlin e. V. (Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e. V.) zu berichten wissen.

Lebendige Geschichte zum Anfassen Stilecht wird die Eintrittskarte im Museums-Vorraum an der Bahnhofsschaffnersperre gelöst, die vom U-Bahnhof Rüdesheimer Platz stammt, und die Zeitreise durch fast 115 Jahre U-Bahngeschichte kann beginnen, mit grandiosem Blick auf die umliegende Gleisanlage. Zu verdanken ist dies besonders zwei ehemaligen BVG-Mitarbeitern, wie Vereinsvorsitzender und ehemaliger Kommunikationsbeauftragter der U-Bahn, Joachim Gorell, betont: So trug der damalige U-Bahn-Betriebsleiter Klaus Siepert († 2009) – eigentlich für das Technik-Museum – Exponate

Ein Museum für Groß und Klein – mit Blick auf die Gleisanlage. und technische Artefakte im Lagerraum am Bahnhof Yorckstraße zusammen und ist damit mitverantwortlich für die aktuelle Vielfalt des Berliner U-Bahn-Museums. Dem heute über 80-jährigen Ernst Neumann gelang es schließlich, die BVG vom Erhalt des Stellwerks am Olympia-Stadion zu überzeugen und die Räumlichkeiten als Museum zu nutzen. Ihm ist es zu verdanken, dass es als eines der drei U-Bahn-Museen Europas neben Moskau und Budapest be-

liebtes Ziel von Touristen geworden ist. „Besonders die Schweizer sind immer wieder begeistert“, erzählt Gorell, denn in der Schweiz gibt es – außer der U-Bahn Lausanne – keine Untergrund-Bahn. Pro Öffnungstag besuchen zwischen 250 und 300 Gäste die Ausstellungsräume. Träger des Museums ist der AGU Berlin e. V. Zu seinen Vereinsmitgliedern zählen ebenso ehemalige und noch tätige U-Bahn-und BVG-Mitarbeiter wie Handwerker, Ingenieure, Schüler und StudenWILMERSDORFER SENIORENSTIFTUNG Geborgen im Kiez.

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ten, die sich um Erhalt und Wartung der Fahrzeugsammlung der Berliner Verkehrsbetriebe kümmern, aber auch für den reibungslosen Museumsbetrieb sorgen, jeder nach seinem jeweiligen Tätigkeitsschwerpunkt aktiv. So sind an den Öffnungssamstagen mit viel Herzblut für die Sache zwischen 10 und 15 Mitglieder im Einsatz, die dem Besucher mit Informationen und Fachwissen zur Seite stehen. Besonderes Augenmerk wird auf die jüngsten Museumsgäste gelegt, die mit Voranmeldung als Kitagruppe und Schulklasse sogar bei freiem Eintritt herzlich willkommen sind. „Hände weg“ hört man da kaum. Im Gegenteil, beim Stellen der rund 600 Kilo schweren Weichenanlage an der Handkurbel oder am Mikrofon mit eigener Durchsage sind die

kleinen Leute gerne gesehen. Schnell findet sich ein Museumsbegleiter, der ihnen alles kindgerecht erklärt. Mit den für jede Altersstufe speziell präparierten und von Vertriebstechniker Haase liebevoll geschaffenen U-Bahn-Lego-Modellen sowie am „heißen Draht“ und an der Dampfmaschine lässt sich zum Thema Untergrund-Bahn so manches spielerisch lernen und begreifen. Da wundert es kaum, dass auch die BVG gerne mit ihren Auszubildenden im Museum vorbeischaut, da die ältere Technik Schaltwege und Fahrstraßeneinstellungen übersichtlich und verständlich darstellte.

Von Abfertigungskelle bis Zahlensignal Besonderer Stolz des AGU-Vereins, der mit der BVG einen War-

tungsvertrag hat, ist als kürzlich saniertes „Herzstück“ des Museums das einst europagrößte, 14 Meter lange Hebelwerk des elektromechanischen Stellwerkes aus dem Jahr 1931, das ehemalige Stellwerk Olympia-Stadion. Von Siemens & Halske erbaut, ermöglichte die noch funktionstüchtige Anlage die Sicherung von 616 Fahrstraßen durch die Bedienung von 99 Licht- und Zahlensignalen sowie 103 elektrischen Weichen. Sämtliche Signale, Weichen, Zug-Standorte und Fahrstraßen werden auf der kürzlich restaurierten Fahrschautafel über 1200 Lämpchen angezeigt. – Nicht nur der Bahn-Fan reagiert da mit Begeisterung. Und die wird schnell größer, im Angesicht von Relaisraum, Präzisionswaage, Bahnhofsnamensschildern, alten Fahrscheine, Abfertigungskellen

und der Telefonvermittlung aus den 20er-Jahren. Wenn dann an der Stellwerksfahrschautafel, die vom U-Bahnhof Gleisdreieck stammt, auch noch das Licht angeht, darf der Museumsbesucher ruhig ein wenig Ehrfurcht empfinden. – Ehrfurcht vor der Leistung der Vereinsmitglieder, die dieses museale Kleinod der U-Bahngeschichte am Olympia-Stadion mit vielen unbezahlten Arbeitsstunden, Spenden, Vereinsbeiträgen und Eintrittsgeldern lebendig bewahren. Das Museum ist am 2. Samstag jeden Monats von 10.30 bis 16 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene 2,. / Kinder 1.- Euro. Schulklassen und Kitagruppen nach Voranmeldung frei. Voranmeldung auch für Erwachsenen-Gruppen erbeten unter Telefon 030 – 256 271 71.  Jacqueline Lorenz

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Die Zukunft des Messe-Geländes Städtebauliche Neuordnung des Umfelds

CDU-Fraktion Die Stärkung des innerstädtischen Messestandortes ist für unseren Bezirk von übergeordneter Bedeutung. Eine Investitionsoffensive, die die Messehallen und das Umfeld einschließt ist notwendig. Auf der Prioritätenliste vorne steht für die CDU die Sanierung des ICC. Auch die Frage nach einem neuen Hotelstandort in unmittelbarer Nähe muss endlich geklärt werden. Zwingend erforderlich ist die Neuordnung des Verkehrs. Wir fordern ein Verkehrskonzept für das Umfeld des Messegeländes, welches sowohl den motorisierten Verkehr, den Fahrradverkehr als auch die Fußgängerwege neu regelt. Darüber hinaus ist die Anbindung der Messe an den zukünftigen Flughafen BER zwingend notwendig. Susanne Klose

B‘90/Grünen-Fraktion Im Umfeld der Messe, einem der potentesten Wirtschaftsstandorte Berlins, hat der Senat Handlungsbedarf: Das weltweit geschätzte ICC muss endlich wieder als Kongresszentrum genutzt werden können, der muffige Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) attraktiv aus-

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gebaut werden. Ganz wesentlich: Die Wiedergewinnung des öffentlichen Raums für Fuß- und Radverkehr, damit Messebesucher und ZOB-Reisende ihre Ziele bequem und gefahrfrei auch nichtmotorisiert erreichen können. Wenn der Bund jetzt die Neuordnung des Autobahndreiecks plant, sollte der Senat die Chance nicht ungenutzt lassen, ein städtebauliches Gesamtkonzept zu entwickeln und dabei den Westkreuzpark als wichtiges Scharnier zwischen City West und Grunewald zu integrieren. Jenny Wieland

ßung weiterer Messeflächen und zum Schutz der Wohnbebauung vor Verkehrslärm. Denn was in München und Düsseldorf möglich war, muss auch in Berlin möglich sein – zum Wohl der Bürger und Besucher der Bundeshauptstadt. Johannes Heyne

BVV CharlottenburgWilmersdorf Rathaus Charlottenburg, Otto-SuhrAllee 100, 10585 Berlin, Raum 226, 226a, 226b Telefon: 9029-14900/01/02, E-Mail: bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de, Internet: www.charlottenburgwilmersdorf.de

Die Linke Die Messe Berlin zieht jedes Jahr ein Millionenpublikum an Aussteller*innen und Besucher*innen an und ist als Jobmotor und Wirtschaftsgenerator eine feste Größe für unseren Bezirk, ja für ganz Berlin. Stichwörter wie Grüne Woche, ITB Berlin, IFA sind in aller Munde. Deshalb ist es erstmal ein positives Zeichen, dass sich Einiges bewegt und über die Neukonzeption des Messegeländes und zusätzlicher Veranstaltungsmöglichkeiten nachgedacht wird. Was man dabei aber auf keinen Fall vergessen darf, ist eine echte, frühzeitige Einbindung von Anwohner*innen und Bürger*inneninitiativen sowie von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten, damit ein innovativer, zukunftsweisender Weg beschritten werden kann. Sebastian Dieke

Nächste Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung 16.03., Do, 17 Uhr Ausschüsse: Die Ausschüsse beginnen jeweils 17.30 Uhr, sofern nicht anders vermerkt 2.3., Jugendhilfe; Eingaben und Beschwerden 7.3., Schule; Rechnungsprüfung 8.3., Straßen- und Grünflächen 9.3., Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten 14.3., Haushalt, Personal, Wirtschaftsförderung, Informationstechnologie und Gender Mainstreaming; Weiterbildung und Kultur 15.3., Stadtentwicklung; Integration 21.3., Jugendhilfe; Umwelt, Natur- und Klimaschutz und Liegenschaften 22.3., Sport 28.3., Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten 29.3., Geschäftsordnung 30.3., Soziales, Gesundheit und Arbeit 4.4., Schule; Rechnungsprüfung 5.4., Stadtentwicklung 6.4., Jugendhilfe; Eingaben und Beschwerden

FDP-Fraktion Der Funkturm, das ICC, das Messegelände – wesentliche Identitätspunkte für den Bezirk. Aber leider nicht in einem zeitgemäßen Umfeld. Fehlende Fußgängerwege, dunkle Unterführungen, lärmende Verkehrswege – dies gilt es zu verändern. Mit einem Masterplan will die FDP den Fortbestand des ICC als Messestandort sichern und dessen gesamtes Umfeld – einschließlich des Zentralen Omnibusbahnhofes – attraktiver gestalten. Bauliches Kernstück: Die Überbauung der Stadtautobahn A 100 zur Erschlie-

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Mit dem Senatsbeschluss 905/01 vom 27.2.01 wurde für das Gelände der Messe Berlin ein städtebauliches Konzept entwickelt. Die Erkenntnisse aus diesem Konzept flossen in einen Masterplan/ Stufenplan – der als Entwicklungskonzept mit kurz-, mittel- und langfristigen Realisierungszielen zu verstehen ist – ein und ist stark modifiziert in das Planwerk Innere Stadt übernommen worden. Dieses ist auch weiterhin Orientierung für konkrete Baumaßnahmen im Umfeld der Messe. Dazu wird wie die Neugestaltung des ZOB auch die zukünftige Nutzung des ICC gehören, das aus unserer Sicht als Baudenkmal und Bauzeugnis nicht eliminiert oder überformt werden darf. Wir werden wie bisher die Planungen der Senatsverwaltung positiv kritisch begleiten. Wolfgang Tillinger

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Messen und Ausstellungen sind für den Wirtschaftsstandort Berlin von außerordentlicher Bedeutung. Die Aktivitäten der Messe Berlin GmbH unterstützen in hohem Maße die wirtschaftliche Entwicklung Berlins und stellen einen wichtigen Bestandteil des vom Berliner Senat vorangetriebenen Standortmarketings dar. Die bisher realisierten Maßnahmen des Ausbauprogramms auf 160.000 m² Hallenfläche sollen die Stellung der Messe Berlin im internationalen Wettbewerb sichern. Zur Zukunftssicherung Berlins als Messe- und Kongressstandort sind ständig weitere Maßnahmen erforderlich. Hierzu gehört die langfristige Sicherung von zusätzlichen Hallenpotenzialen. Durch die Senatsbeschlüsse zum Gesamtkonzept für das Umfeld der Messe Berlin aus dem Jahr 2001 wurde die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt beauftragt, das nördliche und südliche Umfeld der Messe planerisch differenziert zu untersuchen. Dafür wurden wesentliche Teile des Messeumfeldes als Gebiet von außergewöhnlicher städtebaulicher Bedeutung (nach § 9 AGBauGB) in die Zuständigkeit des Senats gestellt und eine umfangreiche städtebauliche Konzeption erarbeitet. Dieser Plan wurde durch aktuelle Entscheidungen stark modifiziert in das Planwerk „Innere Stadt“ übernommen und bildet so weiterhin die Orientierung für konkrete Baumaßnahmen. Einige Projekte sind inzwischen realisiert worden, wie zum Beispiel das neue Servicegebäude an der Wandalenallee. Andere Projekte sind eingestellt worden – beispielsweise die ursprünglich vorgesehene Bebauung des Hammarskjöldplatzes. Der seit 2003 bestehende repräsentative Südeingang, die neuen Service-Gebäude im Südwesten des Messegeländes sowie der Neubau des City Cube Berlin an der Stelle der im Jahr 2011 abgerissenen Deutschlandhalle stellen hier deutliche Verbesserungen für den Messestandort Berlin dar.

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NACHRICHTENAUS AUSDEM DEMRATHAUS RATHAUS NACHRICHTEN

Philharmonisches Benefizkonzert Am 2. März ab 19.30 Uhr veranstaltet der Lions Club Berlin-Philharmonie e. V. in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, zum 8. Mal ein philharmonisches Benefizkonzert. Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann wird auch in diesem Jahr das Konzert als Schirmherr eröffnen. Mit der Sopranistin Olja Dakich und der Pianistin Marija Pendeva konnter der Verein zwei hervorragende Künstlerinnen gewinnen, die sonst im Konzerthaus Berlin und anderen internationalen Häusern auftreten. 2018 werden sie in der Carnegy Hall in New York zu Gast sein. Gespielt werden Werke von Händel, Scarlatti, Vivaldi, Puccini, u. a. Der Reinerlös kommt der Sanierung der Orgel der Kaiser-Wilhelm-Gedächt-

nis-Kirche und dem Schulmusikförderprogramm Querklang (www.querklang. eu) zugute. Die Tickets für 20 Euro (Schüler/Studenten 15 Euro) können unter E-Mail: LionsClub@ gmx.de, im Vorverkauf in der Gedenkhalle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche (zzgl. Gebühr) und an der Abendkasse oder per Überweisung an Lions Förderverein Berlin-Philharmonie e. V.; IBAN DE78 1009 0000 2423 4960 05 (mit Angabe von Namen und Kontaktdaten) gekauft werden. Eine Begrenzte Anzahl von VIP-Tickets können nur unter E-Mail: LionsClub@gmx.de für 35 Euro inklusive einer Platzreservierung, einer Führung in die Fassaden-Zwischenräume und Aufstieg in die Turmruine (festes Schuhwerk) bestellt werden (Beginn 18.30 Uhr).

Kandidatenvorstellung Sozialstadtrat Carsten Engelmann lädt ein zur Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zur Seniorenvertretung: „In der Woche vom 27. bis 31.03.2017 findet die Wahl zur Seniorenvertretung statt. Bereits in den vergangen Wochen haben die Seniorinnen und Senioren eine Wahlbenachrichtigung dazu erhalten. Um den 46 Kandidatinnen und Kandidaten die Möglichkeit zu geben, sich der Öffent-

lichkeit vorzustellen, hat die Wahlkommission am 8. März von 10 bis 13 Uhr eine Vorstellungsrunde im Festsaal des Rathauses Charlottenburg Otto-Suhr-Allee 100 organisiert. Ich sehe die Wahlen zur Seniorenvertretung als große Chance zur Mitwirkung und Mitgestaltung und lade alle Interessierten herzlich zum Besuch der Kandidatenvorstellungen ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!“

Jubiläumskonzert 30 Jahre JayJayBeCe Das Jubiläumskonzert 30 Jahre Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe findet am Samstag, 11. März 2017 um 19.30  Uhr im Georg-Neumann-Saal der Universität der Künste Berlin statt (Einsteinufer 43-53 – Jazzgebäude, Berlin-Charlottenburg, ☎ 3185-0), der Eintritt ist frei! Die jungen Leute spielen Highlights der Programme ihrer gewonnen Wettbewerbe und das Kulturradio vom rbb schneidet das Konzert live mit. Mit dabei sind Elli Sooß (Alt- und Sopransaxofon), Adrien Liebermann (Altsaxofon), Niko Zeidler und Patrick Hamacher (Tenorsaxofon), Anton Kowalski (Baritonsaxofon), Martin Gerwig, Lisa-Marleen Buchholz, Jan Rolle, Frederik Schröder und Tobias Knebel (Trompete), Matthieu Pérot, Laszlo Griese

und Jan Ole Zabel (Posaune), Alicia Sayell (Tuba), Paul Peuker (Gitarre), Kenneth Berkel (Klavier), Alex Will (Bass) und Johann Gottschling (Schlagzeug). Das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe – ein etwas griffigeres Kürzel für JugendJazzBand Charlottenburg – wurde 1987 von Christof Griese an der City West von Berlin gegründet. Gerade mal ein halbes Jahr später gewann JayJayBeCe den 3. Preis beim Europäischen Big Band Wettbewerb in Berlin. Das einzigartige Konzept – junge Musiker*innen spielen ausschließlich Kompositionen Berliner Komponist*innen – führte zu Einladungen auf Festivals in Berlin, London – Lewisham, Norwich, Cardiff, Eindhoven, Kopenhagen, Leipzig und Nürnberg.

Gazette Wilmersdorf  |  MÄRZ2017  |  9 2017  |  3 Gazette Wilmersdorf  |  März

50 Jahre Städtepartnerschaft mit Or-Yehuda Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann begrüßte am 8.  Februar Liat Shohat, Bürgermeisterin von Or-Yehuda (Israel) mit ihrer Delegation, anlässlich der 50jährigen partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Or-Yehuda und dem Bezirk. Diese Städtepartnerschaft zählt damit zu den allerersten Verbindungen auf kommunaler Ebene nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel im Jahr 1965. Begleitet wurde Liat Shohat von Frau Yamit Karakokli (Mitglied des Stadtrats, Koalition), Herrn Tal Ashkenazi (Mitglied des Stadtrats, Opposition) und Herrn Yoel Levy (Büroleiter der Bürgermeisterin). Auf dem 4-tägigen Programm standen ein Treffen mit dem Bezirksamt und den Fraktionsvorsitzenden, eine Bezirksrundfahrt, auf welcher Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann den Gästen die Vielfalt von Charlottenburg-Wilmersdorf gezeigt hat und eine Feierstunde mit der Eintragung in das Goldene Buch und die Unterzeichnung der Erneuerungsurkunde der Städtepartnerschaft. Außerdem besuchte die Delegation das Anne-Frank-Zentrum Berlin Heinz-Galinski-Grundschule. Die jüdische Grundschule ist der erste Neubau einer jüdischen Schule in Deutschland nach dem Holocaust, benannt nach dem langjäh-

Reinhard Naumann und Liat Shohat bei der Eintragung ins Goldene Buch. Foto: J. Held, Pressestelle rigen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und Ehrenbürger der Stadt. Das Haus wurde am 15.9.1995 eingeweiht. Der israelische Architekt Zvi Hecker gruppierte gemäß den Umrissen einer Sonnenblume in stark dynamischer Formensprache sechs miteinander verbundene Gebäude kranzförmig um einen Innenhof. Etwa 250 jüdische und nichtjüdische Schüler werden hier unterrichtet. Am Samstag nahm die Delegation am 182. Kiezspaziergang mit Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann teil. Der Treffpunkt lag dabei ganz bewusst auf dem Breitscheidplatz zwischen Budapester Straße und Gedächtniskirche, dem Ort des Attentats vom 19. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt.

Schnupperpraktikumsplätze Boys`Day Indem Jungen und Mädchen die gesamte Vielfalt von Möglichkeiten in der Berufswahl aufgezeigt werden kann, sollen die beruflichen Perspektiven von Jungen und Mädchen verbessert werden. Besonders Jungen sollten berufliche Möglichkeiten in eher männeruntypischen Berufen kennenlernen. Deshalb findet auch in diesem Jahr wieder ein Jungen-Zukunftstag am 27.04.2017 in Charlottenburg-Wilmersdorf statt. Dafür sucht das Jugendamt möglichst viele engagierte Unternehmen, Einrichtungen und Gewerbetreibende, die Jungen im Alter 13 bis 17 Jahren

die Möglichkeit bieten, an diesem Tag Einblicke in den beruflichen Alltag und die Herausforderungen in ihrem Betrieb kennen zu lernen. Angebote können auf der Aktionskarte für Berlin des bundesweiten Boy´sDay unter www.boys-day.de eingestellt werden. Weitere Informationen beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abt. Jugend Familie, Bildung, Sport und Kultur – Jugendamt, Thomas Gommert, Hohenzollerndamm 174-177, 10714 Berlin, ☎ 9029-15104, Fax 9029-15269, E-Mail: Thomas.Gommert@charlottenburg-wilmersdorf.de.

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4  |  Gazette Wilmersdorf  |  MÄRZ 2017 2017 10  |  Gazette Wilmersdorf  |  März

Zukunftstische 2017

Musikschule

Wie auf dem IV. Zukunftstag am 25. Januar 2017 im Rathaus Charlottenburg vereinbart, laden Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und Bezirksstadtrat Carsten Engelmann zu den Zukunftstischen im April alle Aktiven, die sich intensiv mit der jeweiligen Thematik des Zukunftstisches beschäftigen und sich hierzu vernetzen möchten ein. Themen und Fragestellungen der einzelnen Zukunftstische wurden auf dem IV. Zukunftstag gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeitet und festgehalten. Die Zukunftstische sollen zu insgesamt acht Themenfeldern durchgeführt werden. Sie dienen einer vertieften Zusammenarbeit der jeweiligen Aktiven innerhalb des jeweiligen Themenfeldes untereinander und miteinander. Die Zukunftstische finden jeweils von 13 bis 17 Uhr im Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100 statt: 01.03.: Arbeit und Ausbildung 06.03.: Freizeit, Sport und Begegnung & Nachbarschaft und gesellschaftliche Teilhabe 08.03.: Gesundheit 21.03.: Wohnen 29.03.: Frauen 03.04.: Vernetzung 05.04.: Schule & Bildung 24.04.: Werte, Rollen, Normen. Die Ergebnisse der einzelnen Zukunftstische werden erneut dokumentiert und sowohl unter www.charlottenburg-wilmersdorf.de veröffentlicht als auch auf dem V. Zukunftstag im September 2017 vorgestellt. Die Teilnehmerzahl ist jeweils begrenzt, daher ist eine Anmeldung bis spätestens 7 Tage vor der jeweiligen Veranstaltung per Post, Fax oder E-Mail erforderlich beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin, Fax: (030) 9029-14770 oder E-Mail: ehrenamt-fluechtlinge@ charlottenburg-wilmersdorf.de. Das Anmeldeformular ist unter www.charlottenburg-wilmersdorf.de zu finden. Detailliertere Informationen zu den Zukunftstischen – wie Raum und Ablauf – werden kurz vor den Zukunftstischen per E-Mail mit der Anmeldebestätigung versendet.

Rathaus Schmargendorf, Berkaer Platz 1, 14199 Berlin, ☎ 9029-15514, www.musikschule-city-west.de. Alle Veranstaltungen Eintritt frei, wenn nicht anders vermerkt. 4.3., 18 Uhr, „Alles frisch?“ – Konzert mit dem Zephyro-Consort: Handweberei Geltow, Am Wasser 19, Ensemble für Alte Musik, Leitung: Klaus-Peter Perschke 10.3., 18.30 Uhr, Fachbereichskonzert Tasteninstrumente: Bechstein Centrum im Stilwerk, Kantstr. 17, es spielen Lehrkräfte des Fachbereichs, Koordination: Tim Sund 11.3., 16 Uhr, Fachbereichskonzert Blasinstrumente: Konzertsaal Musikschule, Prinzregentenstr. 72, es spielen Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs, Koordination: Kai Heiden 11.3., 16 Uhr, Schüler- und Ensemblevorspiel Quod Libet: Kantine der EichendorffGrundschule, Goethestr. 14-19, Klasse Martin Ebelt 11.3., 19.30 Uhr, Jubiläumskonzert 30 Jahre: Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe, Georg-Neumann-Saal, Jazzinstitut Berlin, Einsteinufer 43-53, Leitung: Christof Griese, Mittschnitt Kulturradio vom rbb 12.3., 17 Uhr, Serenaden und andere Kostbarkeiten: Festsaal Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, mit Anke Perschnick (Violine), Petra Hildner (Querflöte) und Tassilo Kaiser (Viola) 16.3., 19.30 Uhr, Carry On Dialogue – Konzert Jazzduo: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, mit Johannes Kersthold (Klavier) und Torsten Piper (Saxofon) 16.3., 20.30 Uhr, Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe: Aufsturz Club, Oranienburger Str. 67, Leitung: Christof Griese, in Kooperation mit Jazzkeller 69 e. V. 17.3.,19.30 Uhr, Soirée – Konzert fortgeschrittener Schülerinnen und Schüler: Konzertsaal Musikschule, Prinzregentenstr. 72, Koordination: Angela Müller-Velte 18.3., 17 Uhr, Saxofon-Ensemble SAXO CON MOTO: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, Leitung: Friedemann Graef 19.3., 14.30 Uhr, Jahreskonzert der Musikschule: Kaiser-WilhelmGedächtniskirche, Breitscheidplatz, es spielen Ensembles der Musikschule, Koordination: Kai Heiden

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MARKGRAF KLOSTER LEHNIN

Hotel Markgraf & Restaurant Korbbogen Friedensstr. 13, 14797 Kloster Lehnin ☎ 03382 / 7650 www.hotel-markgraf.de

Ostern auf dem Land 14. bis 17. April 2017 3 x Übernachtung mit Begrüßungscocktail, Frühstück, geführte Wanderung mit Picknick 3-Gang-Wahlmenü: Dessertbüffet, traditionelles Lammhaxenessen Märkisches Abendbüffet, Osterfeuer im Hotelgarten, Entspannung in der Sauna

ab EUR 164,- pro Person Wir laden Sie ein, sich von uns verwöhnen zu lassen. Familie Meyer und Mitarbeiter Suchen Sie noch ein Restaurant für Ihr Osteressen? Wir kochen täglich für Sie ab 12 Uhr. Reservierung erbeten.

24.3., 19 Uhr, Fachbereichsvorspiel Zupfinstrumente: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, es spielen Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs, Koordination: Matthias Loose 27.3., 19 Uhr, Jazz Live mit Ensembles des Fachbereichs Jazz/Rock/Pop: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, mit dem Tabla-Ensemble Kamalesh Maitra (Leitung: Laura Patchen), StuVo-Bands (Leitung: Horst Nonnenmacher und Dirk Strakhof) 31.3., 18.30 Uhr, Fachbereichskonzert Tasteninstrumente: Bechstein Centrum im Stilwerk , Kantstr. 17, es spielen Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs, Koordination: Tim Sund 31.3., 19 Uhr, Fachbereichskonzert Gesang: Festsaal Rathaus Charlottenburg, OttoSuhr-Allee 100, es singen Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs, Koordination: Kai Heiden 31.3., 20 Uhr, Duo Traviano – Musik für Flöte und Klavier: Konzertsaal Musikschule, Prinzregentenstr. 72, Werke von Bonis, Milhaud, Francaix, Gubaidulina, mit Ulrike Philippi (Querflöte) und Petra Schnier (Klavier) 1.4., 20 Uhr, Orchesterkonzert mit dem Kammerorchester Charlottenburg: Festsaal Rathaus Charlottenburg, OttoSuhr-Allee 100, Leitung: David Klammer 3.4., 18.30 Uhr, Mauskonzert – Kinder spielen für Kinder: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, Koordination: Kai Heiden

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf In der Villa Oppenheim, Schloßstr. 55/ Otto-Grüneberg-Weg, 14059 Berlin, ☎ 9029-24106, www.villa-oppenheimberlin.de,www.kultur.charlottenburgwilmersdorf.de, E-Mail: museum@ charlottenburg-wilmersdorf.de. Di-Fr 1017 Uhr, Sa, So und Feiertage 11-17 Uhr. Eintritt frei. Der Zugang ist barrierefrei. Café Villa Oppenheim, backt und kocht täglich herzhafte und süße Köstlichkeiten! Öffnungszeiten: Di-Fr 9-19 Uhr, Sa+So 10-19 Uhr, ab April auch Mo 9-19 Uhr, ☎ 92359783.

arbeitete unter anderem in Berlin für die AEG im Bereich Produktfotografie. Geschäftsauslagen, Kunst und Mode, vor allem aber Porträts wurden ihr fotografisches Hauptarbeitsfeld. Ihr umfangreicher Nachlass mit ca. 12.000 Pass- und Porträtaufnahmen wird derzeit von den Kuratorinnen Christine Kahlau und Irja Krätke aufgearbeitet. Eine Auswahl an Frauenporträts aus den Jahren 1946 bis 1963 zeigt das Museum nun erstmals öffentlich in einer Kabinettausstellung. Bei Interesse an einer Gruppenführung durch die Ausstellung: Information und Terminvereinbarung unter ☎ 9029 24108. 12.3., 26.3., 15 Uhr, Öffentliche Führungen durch die Ausstellung: Kostenbeitrag 3 € pro Person, die Teilnehmerzahl ist aus Platzgründen begrenzt, weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im redaktionellen Teil dieser Ausgabe.

DAUERAUSSTELLUNG „WESTEN!“ Stadtgeschichte CharlottenburgWilmersdorf: Multimedial und objektnah erzählt die Ausstellung von Ereignissen und Personen, die den Bezirk über gut drei Jahrhunderte geprägt haben. Im Zentrum steht die besondere Rolle der beiden „schönen Schwestern“ Charlottenburg und Wilmersdorf als zweites Stadtzentrum neben der historischen Mitte Berlins: als City West. Weitere Ausstellungen Sorgenfrei: Die Geschichte der Villa Oppenheim und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. SammlerStücke: Die Kunstsammlung Charlottenburg. Die Sammlung wurde 1908 auf Initiative des Magistrats der bis 1920 selbständigen Stadt Charlottenburg begründet, 1912 erfuhr, sie eine bedeutende Erweiterung durch die Stiftung Raussendorff.

SONDERAUSSTELLUNG Bis 23.4. „Sehen lernen“ Die wieder zu entdeckende Fotografin Gerda Schimpf (1913 – 2014) Die Fotografin Gerda Schimpf (1913 – 2014) kam 1937 nach Berlin und fand am Charlottenburger Kaiserdamm ihre neue Heimat. Die damals 24-Jährige

Emil Brack, Im Atelier, 1889, Aquarell. Foto: Hans-Joachim Bartsch


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VERANSTALTUNGEN Sofern nicht anders angegeben, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen kostenfrei. 5.3., 12-14 Uhr, Museumsspaß mit der Familie – Kleider machen Leute: Alles ist erlaubt – von der Ritterrüstung bis zum Seidenkleid. Gemeinsam erkunden wir, wie sich die Leute früher gekleidet haben und gestalten unsere eigene Mode. Mit der Museumspädagogin Dr. Nicola Crüsemann und Birgit Wiedow-Weinberger. Für Eltern, Großeltern und Kinder von 3 bis 11 Jahren. 8.3., 18 Uhr, Werkstattgespräch: mit Christine Kahlau und Irja Krätke. Die Kuratorinnen der Ausstellung „Sehen lernen“ – Die wieder zu entdeckende Fotografin Gerda Schimpf 1913-2014 berichten über das Leben und Oeuvre der Berliner Fotografin. Zugleich geben sie einen Einblick in die Aufarbeitung ihres umfangreichen Nachlasses. 9.3., 14 Uhr, Forschen. Sammeln. Bewahren: Führung durch das Archiv des Museums. Anhand ausgewählter historischer Dokumente, Fotografien, Karten und Nachlässe gibt die Sammlungsleiterin Sonja Miltenberger einen Einblick in den Archivbestand in der Villa Oppenheim. 12.3., 14 Uhr, Kunst im Gespräch: Regina Niederhut (Freundeskreis Museum) lädt zum Gespräch über Gemälde in der Kunstsammlung der Villa Oppenheim. 19.3., 11 Uhr, Berliner Tagebuch – Fünf Miniaturen aus der Berliner Stadtgeschichte: erzählt von Peter Krönig. Was geschah heute vor soundsoviel Jahren in Berlin? Dieser Frage geht Peter Krönig (Freundeskreis Museum), waschechter Berliner und langjähriger SFB-Reporter, nach und berichtet über Personen und Ereignisse der Berliner Stadtgeschichte. 23.3., 18 Uhr, Dichterlesung mit Gesang – Von Beruf Tochter (Mete Fontane, 1860-1917): Anlässlich des 100. Todesjahres lesen Dagmar von Gersdorf und Herzeleide Henning aus Briefen und Aufzeichnungen von Theodor Fontane und seiner Tochter Martha „Mete“ Fontane-Fritsch, begleitet von Silvia Weiss (Gesang). Eine Benefizveranstaltung des Soroptimist International Club BerlinCharlottenburg, zu Gast in der Villa Oppenheim. Eintritt: 6 €, der Betrag kommt einem Stipendium für Mädchen in Dhaka/Bangladesch zugute.

FÜHRUNGEN, WORKSHOPS, STADTTEILFÜHRUNGEN Gönnen Sie sich, Ihrer Familie oder Freunden doch einmal einen Museumsbesuch mit einer exklusiven Führung! Unterhaltsam und informativ führen Sie unsere erfahrenen Museumspädagoginnen und Moderatorinnen durch die Ausstellungen in der Villa Oppenheim. Termine nach Vereinbarung, nähere Information und Buchung unter ☎ 9029 24108 oder museum@ charlottenburg-wilmersdorf.de

Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin, ☎ 9029-16704, www. kommunalegalerie-berlin.de, E-Mail: info@kommunalegalerie-berlin.de, Di-Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, So 11-17 Uhr, Eintritt frei. Bis 16.4.: scheinbar/ offensichtlich Frauenmuseum Berlin e. V. zu Gast in der Kommunalen Galerie Berlin: Yuni Kim – Installation, Fotografie; Dagmar Weissinger – Skulpturen Der Titel dieser Ausstellung thematisiert Dialektik als künstlerisches Prinzip. Beide Adjektive beziehen sich auf visuelle Wahrnehmungsvorgänge bzw. die darauffolgende intellektuelle Verarbeitung. Das offensichtlich Ersichtliche einerseits, der getäuschte Blick andererseits – es gilt, den Hintergrund zu entdecken, das Hintergründige aufzuspüren. Techniken des Gegenüberstellens, Assoziierens, Offenlegens und Verbergens sind den Werken von Yuni Kim und Dagmar Weissinger gemeinsam.

Innen-/Außenabdichtung Schimmelbeseitigung

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ATELIER

Napuka 3, 2016, Stifte, Papier und Pappe, 84 x 60 cm. Foto: Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf Bis 30.4. Fortsetzung jetzt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V. Murshida Arzu Alpana, Silvia Klara Breitwieser, Ricoh Gerbl, Angela Hampel, Franziska Klotz, Irma Markulin (Gast), Gisela Weimann, Karla Woisnitza 8.3., 18 Uhr, 26.3., 12 Uhr, Ausstellungsrundgang: Die Künstlerinnen im Gespräch mit Claudia Beelitz 5.4., 19 Uhr, Konzert. Susanne Paul, Cello solo: Musikalische Verzweigungen zwischen Jazz, Flamenco und Improvisation, www.groovecello.de

ARTOTHEK

Dagmar Weissinger, Findling, geschnitten, Osttiroler Serpentin Tauerngrün, 1991/2016. Foto: KommGal 9.4., 12 Uhr, Künstlerinnengespräch: Moderation Dr. Birgit Möckel, Eintritt frei

In der Kommunalen Galerie Berlin. Die Artothek verleiht grafische Werke, Skulpturen, Gemälde, Fotografien, ausgewählte internationale Plakate und Bilder für Kinder über 10 oder 20 Wochen. Alle Werke können sofort mitgenommen werden. Das Angebot der Artothek richtet sich an alle Berlinerinnen und Berliner. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Berliner Stadtfotografie. Die Leihgebühr wird pro Werk erhoben und beträgt zwischen 1 bis max. 5 €. Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 11-17 Uhr, Mi 11-19 Uhr, ☎ 9029-16709.

Bis 30.4.: Martin RupprechtUnrast der Linie Collagen und Zeichnungen 15.3., 19 Uhr, Strichlagen, fortlaufend – Künstlergespräch: Martin Rupprecht und Christoph Tannert

„Neue Werke 2017“ Die Sonderschau bietet einen Querschnitt durch alle Kunstgattungen. Bereits während der Ausstellung können die neuen Werke vorbestellt werden.

Im Atelier der Kommunalen Galerie Berlin können Kinder und Jugendliche kreativ arbeiten. Unter der Anleitung erfahrener Kunstpädagoginnen finden Führungen und Workshops für Kindergarten- und Schülergruppen zu den aktuellen Ausstellungen statt. Sie werden dem Alter der Kinder entsprechend angepasst. Information unter: ☎ 9029-16704, Di-Fr 10.0016.30 Uhr

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Sonstige 29.3., 15-17 Uhr, Bürgersprechstunde mit Sozial- und Gesundheitsstadtrat Carsten Engelmann: Notunterbringung Eschenallee, Eschenallee 3. Anmeldung ist erforderlich unter ☎ 9029-14301 oder -14302.

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Wilmersdorf  |  MÄRZ 2017  |  5 GazetteGazette Wilmersdorf  |  März 2017  |  11

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Pionier der Luftschifffahrt Graf von Zeppelin starb vor 100 Jahren in Charlottenburg Langsam näherte sich das Luftschiff Zeppelin seinem Landeplatz. Das LZ 129 mit dem Namen Hindenburg war in Frankfurt/ Main gestartet und setzte nun zur Landung auf dem Zielflughafen in Lakehurst im US-Bundesstaat New Jersey an. An Bord befanden sich 36 Passagiere und 61 Mitarbeiter. Die schlechten Wetterverhältnisse während des Fluges hatte das Luftschiff problemlos gemeistert. Doch bei der Landung fing es Feuer. Innerhalb von nur 30 Sekunden sank es auf den Boden. 13 Passagiere und 22 Crewmitglieder starben, unter anderem Ernst Lehmann, ein Mitglied der Geschäftsführung. Die Ursachen der Katastrophe im Mai 1937 wurden nie abschließend geklärt, doch sie läuteten das Ende der Luftschifffahrt ein.

Ein Luftschiff für den Kriegseinsatz Der erste Gedanke an ein Luftschiff wurde am 25. April 1874 schriftlich festgehalten. Graf Ferdinand von Zeppelin, General der Kavallerie, hatte im Deutsch-Französischen Krieg die dort eingesetzten französischen Freiballons beobachtet. Er erkannte klar die Vorteile, aber auch die Nachteile der nichtlenkbaren Ballons. 1887 verfasste er eine Denkschrift über die „Notwendig der Lenkballone“, die er an den württembergischen König richtete. Nach seinem Abschied aus dem Militärdienst widmete er sich der Idee der Luftschifffahrt. Er verfolgte hierbei vor allem den

Bundesarchiv militärischen Gedanken, stieß aber bei der Sachverständigenkommission, die Kaiser Wilhelm I. eingesetzt hatte, auf wenig Gegenliebe. Man verlachte ihn als Träumer und auch finanziell sah es für sein Projekt nicht rosig aus. Für den Bau eines Luftschiffs veranschlagte Zeppelin eine Million Mark – doch diese Summe schien in weiter Ferne. Trotz seiner Ablehnung der Idee förderte der Kaiser ihn mit 6000 Mark, durch Sponsoren kam eine Gesamtsumme von 100 000  Mark zusammen. Das reichte immer noch nicht, doch Zeppelin gab nicht auf. Er gründete eine Aktiengesellschaft, an der sich mehrere Industrielle beteiligten. Doch diese hielten sich finanziell zurück, so dass Zeppelin nochmal 400 000 Mark aus seinem Privatvermögen investierte und so immerhin 800 000 Mark Stamm-

kapital zusammenkamen. Er ließ sich seine Idee eines „Lenkbare Luftfahrzeugs mit mehreren hintereinander angeordneten Tragkörpern“ schützen. Der Bau des ersten Luftschiffs begann 1899.

Luftschiff Zeppelin LZ 4 abstürzte und dem Grafen Zeppelin der Konkurs drohte, wurde mit der „Zeppelinspende des Deutschen Volkes“ die größte Spendenaktion im Kaiserreich gestartet. Mit dem Geld wurden die Luftschiffbau Zeppelin GmbH und die Zeppelin Stiftung gegründet. Zeppelin errichtete die größte Luftschiffhalle Deutschlands in der Pirschheide bei Potsdam. Zeppeline wurden im Ersten Weltkrieg als Bomber und für Aufklärungsflüge, aber auch in der Personenbeförderung eingesetzt. Das Ende seines Werkes erlebte Graf von Zeppelin allerdings nicht mehr. Er starb über 20 Jahre früher, am 8. März 1917 im Charlottenburger West-Sana-

Flüge und Niederlagen 1900 stieg das erste Luftschiff über dem Bodensee auf. Nun lachte niemand mehr und Kaiser Wilhelm II., der den Grafen noch als den „Dümmsten aller Süddeutschen“ geschmäht hatte, verlieh ihm den Roten Adlerorden erster Klasse. Zeppelin war allerdings nicht konkurrenzlos – 1901 begann August von Parseval ebenfalls mit dem Bau eines Luftschiffs, das allerdings durch Unterbrechungen der Arbeit erst 1905 fertiggestellt wurde. Doch im Volksmund hießen die Luftschiffe längst „Zeppeline“. Die Begeisterung war groß. Als das

torium. Sein Name als Synonym für die Luftschifffahrt blieb jedoch bis heute erhalten. Im Jahr 2015 waren noch drei Zeppeline in Deutschland zugelassen.

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Gazette Wilmersdorf  |  März 2017  |  13

Schädigen Bildschirme unsere Augen? Vorsorge in jungen Jahren ist wichtig, ab 40 helfen Bildschirmbrillen Aktuelle Studien belegen: Die Nutzung von Computer, Laptop und Smartphone wirkt sich auf die Entwicklung unseres Sehens aus. Zudem leiden 68 Prozent der 20- bis 30-Jährigen unter digitalem Augenstress. Doch wenige Menschen wissen, wann die Nutzung elektronischer Geräte gefährlich ist und was dagegen hilft. Auffällig ist, dass die Zahl der Brille tragenden deutschen Twens heute drei Mal so hoch ist, wie noch vor 65 Jahren. Forscher sehen darin einen direkten Zusammenhang zum Gebrauch von Bildschirmgeräten: Circa 37 Prozent der 21- bis 35-Jährigen nutzen mehr als neun Stunden täglich ein digitales Gerät.

Entlastung bringen Bildschirmbrillen. Im Gegensatz zu Leseund Gleitsichtbrillen sind sie für Sehentfernungen zwischen 40 und 90 Zentimetern optimiert. Schnelle Blickwechsel – wie sie über 30.000 Mal täglich zwischen Tastatur, Bildschirm und Kollegen stattfinden – sind dann wieder entspannt möglich.

Sehhilfe für den Job: Arbeitgeber zahlt

Digitaler Konsum kann bei jungen Menschen zu starker Kurzsichtigkeit führen.

Kinder und Jugendliche: Aufenthalt im Freien beugt vor Studien zeigen, dass das Starren auf den Monitor aus kurzen Distanzen sowie fehlendes natürliches Licht zu starker Kurzsichtigkeit führen kann. Noch bis zum 30. Lebensjahr regt beides das Wachstum des Auges an: Es wird länger als normal. Die gute Nachricht ist: Ausreichende Pausen, Bewegung im Freien und regelmäßige Sehchecks begünstigen eine gesunde Entwicklung und geben Sicherheit bei der Einschätzung der Sehleistung.

Bildschirmbrillen: Gegen Verspannungen und Augenstress Menschen ab 30 sind durch Naharbeit nicht gefährdet. Ihr Augapfel ist ausgewachsen. Al-

Bildschirmbrillen sind für Sehentfernungen zwischen 40 und 90 Zentimetern optimiert. lerdings fallen Sehdefizite durch die intensive Bildschirmarbeit schneller auf. Mit zunehmendem Alter sinkt die Elastizität der Linse. Je schlechter sie sich Entfernungswechseln anpasst, desto wichtiger wird eine Brille, die exakt auf die Sehdistanz zum PC abgestimmt ist. Das ist meist ab 40 der Fall. Betroffene versuchen oft, das verschwimmende Bild durch das Vorneigen von Kopf und Körper zu korrigie-

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ren. Die verkrampfte Haltung führt aber zu Verspannungen, Rücken – und Kopfschmerzen oder sogar zu Haltungsschäden.

„Ist eine Bildschirmbrille nachweislich für den Job notwendig, übernimmt laut Arbeitsschutzgesetz § 3 der Arbeitgeber die Kosten“, so Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Betroffene können sich von einem vom Unternehmen benannten Fachmann untersuchen lassen. Zeigen die Ergebnisse, dass eine normale Brille für die Computerarbeit nicht geeignet ist, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine spezielle Bildschirmbrille. Detaillierte Informationen zum Vorgehen und den gesetzlichen Grundlagen erhält jeder Beschäftigte beim Betriebsrat oder bei der für das Unternehmen zuständigen Berufsgenossenschaft.

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14  |  Gazette Wilmersdorf  |  März 2017

RATGEBER

Nur wo Siegel drauf sind, ist Bio drin Siegel von Anbauverbänden gehen über grundlegende Bio-Standards hinaus Der Marktanteil von Bio-Produkten beträgt im Schnitt nur 3,7 Prozent. Das ist zu wenig. Darauf weist der Rat für Nachhaltige Entwicklung auf seinem Verbraucherportal www.nachhaltiger-warenkorb.de hin. Er rät, beim Einkauf auf das EU-Bio-Siegel als Mindeststandard zu achten und für eine gute Klimabilanz saisonales Obst und Gemüse aus der Region zu wählen.

Fakt 1: Das EU-Bio-Label ist ein Mindeststandard Im Laden erkennen Verbraucher Bio-Produkte am nationalen sechseckigen Bio-Siegel oder dem grünen EU-Bio-Siegel, einem stilisierten Blatt auf grünem Grund. Nur Produkte, die nach den Regeln der EG-Öko-Verordnung produziert wurden, tragen diese Zeichen. Grundsätze artgerechter Tierhaltung und nachhaltiger Anbau werden damit garantiert. Tragen als nachhaltig beworbene Eigenmarken von Discountern und Supermärkten

das Siegel nicht, sollte man davon ausgehen, dass die gesetzlichen Mindeststandards nicht erfüllt werden können. Siegel von Anbauverbänden wie demeter, Naturland, Bioland, Gäa oder Biopark gehen über diese grundlegenden Standards hinaus.

Fakt 2: Wenn Bio draufsteht, ist auch Bio drin Die Bezeichnungen „Bio“ oder „Öko“ sind geschützt – Produkte, die der EG-Öko-Verordnung nicht entsprechen, dürfen mit diesen Begriffen nicht gekennzeichnet werden. Die EU-Richtlinien schreiben vor, dass mindestens 95 % der Zutaten eines verarbeiteten Bio-Produkts aus ökologischem Landbau stammen müssen. Aus konventioneller Landwirtschaft dürfen maximal fünf Prozent der Zutaten ergänzt werden – und auch nur dann, wenn sie notwendig, aber nicht in Bio-Qualität verfügbar sind. Das ist zum Beispiel bei bestimmten exotischen Früchten, Gewürzen und Ölen der Fall.



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Fakt 3: Die Bio-Tomate ist nicht immer ökologischer

unvermeidbaren Beimischungen von GVO und muss daher nicht ausgezeichnet werden.

Wie umweltfreundlich Gemüse und Obst tatsächlich ist, hängt nicht nur vom Bio-Label ab. Wichtig ist, wie, wann und wo es erzeugt wurde. Außerhalb der Saison haben z. B. auch Bio-Tomaten eine schlechte Klimabilanz. Wachsen sie hierzulande im beheizten Treibhaus auf, fallen rund 9,2 Kilogramm CO² pro Kilogramm Tomaten an. Bei konventioneller Erzeugung sind es rund 9,3 Kilogramm. Am besten schneiden saisonale Tomaten aus der Region ab. Sie verbrauchen rund 85 Gramm (konventionell) bzw. 35 Gramm (bio) CO² je Kilogramm. Beim Einkauf sollten Verbraucher daher so oft es geht saisonales Obst und Gemüse aus der Region wählen. So entfallen weite Transporte und lange Lagerung. Wer direkt auf dem Wochenmarkt kauft oder beim Erzeuger eine Gemüsekiste abonniert, vermeidet außerdem unnötigen Verpackungsmüll. Der Saisonkalender im Nachhaltigen Warenkorb zeigt, was wann frisch vom Feld verfügbar ist.

Fakt 5: Bio nutzt der Umwelt

Fakt 4: Bio ist frei von Gentechnik Der bewusste Einsatz von Gentechnik ist bei Bio-Produkten gesetzlich verboten. Wer Bio-Produkte kauft, kann sicher sein, dass diese die Toleranzgrenze von 0,9 Prozent gentechnisch veränderter Organismen (GVO) nicht überschreiten. Der Wert ergibt sich aus zufälligen oder technisch

Wer Bio-Lebensmittel kauft, unterstützt den ökologischen Landbau und schont die Umwelt. Bio-Landwirte verwenden unter anderem keine chemischen Pflanzenschutzmittel, wenig Dünger und erhalten die Bodenfruchtbarkeit durch Fruchtfolgen. Das schont die Böden und fördert die Artenvielfalt auf Wiesen und Feldern. Durch die Anbaumethoden werden Gewässer weniger belastet und Pestizide und Düngemittel müssen nicht aufwendig aus dem Trinkwasser herausgefiltert werden.

Der Nachhaltige Warenkorb „Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich“, so lautet die Botschaft des Nachhaltigen Warenkorbs des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Der Einkaufsführer zeigt nachhaltige Konsumalternativen auf und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen aus 16 Themenbereichen: unter anderem zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik sowie Bewertungen von Siegeln und Produktkennzeichnungen. Der Warenkorb ist als Broschüre erhältlich und im Internet sowie als kostenlose App für Android, iOS und Windows Phone. www. nachhaltiger-warenkorb.de


RATGEBER

Gazette Wilmersdorf  |  März 2017  |  15

„Ich hab‘ Rücken“ Von Hexenschüssen und anderen Schmerzquellen Viele kennen es: Eine falsche Bewegung beim Aufstehen oder beim Heben der schweren Getränkekiste und plötzlich schießt ein stechender Schmerz in den Rücken. Wer unter dem im Volksmund als Hexenschuss bekannten Problem leidet, kann sich oftmals kaum noch aufrichten. In einigen Fällen strahlen Beschwerden sogar bis in Beine oder Füße aus und Kribbeln oder Taubheitsgefühle entstehen. „Dann ist häufig der Ischiasnerv betroffen, welcher sich vom unteren Rücken bis in die Füße erstreckt“, weiß der Orthopäde und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga Dr. Reinhard Schneiderhan. „Während ein akuter Hexenschuss, auch als Lumbago bezeichnet, häufig nach einigen Tagen wieder verschwindet, empfiehlt es sich bei ausstrahlenden Schmerzen, die länger als eine Woche anhalten, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache zu klären.“

Plötzliche Bewegungsnot Zumeist tritt ein Hexenschuss im Bereich der Lendenwirbelsäule auf und führt dort zu lokal begrenzten Beschwerden. Aufgrund von mangelnder Bewegung oder dauerhaften Fehlhaltungen zum Beispiel beim Sitzen, liegt bei den meisten Betroffenen eine unzureichend ausgebildete Rückenmuskulatur vor. In diesen Fällen reichen als Auslöser für den plötzlich auftretenden Rückenschmerz oft bereits ruckartige Bewegungen wie das schnelle Anheben schwerer Gegenstände oder ungewöhnliche Körperdrehungen. Doch auch Unfälle oder Stürze mit unerwartet starken Belastungen des Rückgrats erhöhen das Risiko eines Hexenschusses. Viele Patienten nennen außerdem kalte Zugluft als Ausgangspunkt ihrer Proble-

me. In der Folge kommt es zu Muskelverspannungen, ein sogenannter Hartspann entsteht und löst Schmerzen aus. „Daneben ist häufig eine Gelenkblockierung der Grund für eine Lumbago. Durch ungünstige Bewegungen können sich die Gelenke verhaken und blockieren. Die Vielzahl von Nerven im Bereich der kleinen Wirbelgelenke erzeugt dann schmerzhafte Beschwerden“, erklärt Dr. Schneiderhan. Bei einem akuten Verlauf klingen diese jedoch meist nach einigen Tagen wieder ab.

Nerv in der Klemme Bestehen Schmerzen länger und kommt es zu Gefühlsstörungen wie Taubheit oder Kribbeln, liegt häufig eine Reizung oder Einklemmung des Ischiasnervs vor. Als einer der dicksten Nerven im menschlichen Körper besteht er aus mehreren Nervenwurzeln, auch Segmente genannt. „Je nachdem, welches Segment betroffen ist, strahlen Beschwerden unterschiedlich weit in Beine oder Füße aus“, sagt Dr. Schneiderhan. Degenerative Veränderungen der Bandscheiben stellen die Hauptursache für Ischiasschmerzen dar. Durch dauerhaften Druck auf die Wirbelsäule kommt es dabei zu Verschleißerscheinungen der natürlichen Stoßdämpfer, sodass sich Bandscheibengewebe vorwölbt oder vollständig austritt und auf umliegende Nervenwurzeln drückt. Auch eine Spinalkanalstenose, bekannt als Wirbelkanalverengung, oder die sogenannte Spondylolisthesis, also eine Instabilität der Wirbelsäule, kann Auslöser des Ischias-Syndroms sein. Für eine exakte Diagnose empfiehlt sich ein Besuch beim Arzt. Dieser führt eine sorgfältige klinische Untersuchung sowie gegebenenfalls

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Ruckartige Bewegungen wie das schnelle Anheben schwerer Gegenstände können zu Rückenschmerzen führen.  Foto: Dr Schneiderhan & Kollegen bildgebende Verfahren wie eine Magnetresonanztomografie, kurz MRT, durch. Je nach Auslöser kommen dann verschiedene Therapiemaßnahmen infrage, die von schmerzlindernden oder verspannungslösenden Medikamenten bis hin zu Bandscheibenbehandlungen zum Beispiel mit dem Wirbelsäulenkatheter reichen. „Dabei injizieren wir ein spezielles Medikamentengemisch gezielt an die betroffene Stelle und schrumpfen störendes Gewebe. Dieses minimalinvasive Verfahren reduziert das Risiko anschließender Narbenbildung auf ein Minimum“, betont Dr. Schneiderhan abschließend.

Tipps und Tricks zur Selbsthilfe Eine akute Lumbago lässt sich mit der sogenannten Stufenlagerung lindern. Dabei liegen Kopf und Rücken gerade auf einer festen Unterlage. Knie und Unterschenkel ruhen erhöht, zum Beispiel auf einem Stuhl, sodass ein rechter Winkel entsteht. Auch Wärmeanwendungen wie Rotlicht- oder Fangotherapien bessern Beschwerden. Generell gilt: Wer sich schnell wieder bewegt, baut Verspannungen aktiv ab und beugt weiteren Schmerzen effektiv vor.

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Nächste Ausgabe April Nr. 4/2017 Anzeigen-/Redaktionsschluss 20.03.2017 Erscheinung 06.04.2017


16  |  Gazette Wilmersdorf  |  März 2017

RATGEBER

Steuererklärung ohne Beleg Wer seine Steuern elektronisch an das Finanzamt meldet, muss ab sofort keine Belege mehr einreichen und nicht mehr alle Daten händisch in die Steuererklärung eintragen. Das regelt unter anderem das neue Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens. Das gemeinnützige Verbraucherportal Finanztip erklärt, was alles durch das Gesetz auf Steuerpflichtige zukommt. 11,5 Millionen Steuerpflichtige erhielten 2011 im Schnitt 875 Euro zu viel gezahlte Steuern zurück – das zeigen jüngste Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Eine Abgabe der Steuererklärung lohnt sich für Verbraucher daher meist. Mit dem Steuermodernisierungsgesetz soll dies noch einfacher werden.

Vorausgefüllte Erklärung nutzen Im digitalen Finanzamt Elster können Steuerpflichtige von einer vorausgefüllten Erklärung

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Finanztip erklärt, was auf Steuerpflichtige zukommt

profitieren. Mit dem sogenannten Belegabruf können Arbeitnehmer Informationen wie Name, Adresse, Konfession, Steuernummer, die vom Arbeitsgeber einbehaltenen Steuern und Sozialversicherungseinträge per Mausklick abrufen. „Die Registrierung ist zwar etwas mühselig, es lohnt sich aber langfristig trotzdem“, sagt Udo Reuß, Steuerexperte bei Finanztip. „Denn einmal erledigt, muss man nicht jedes Jahr wieder die elektronisch gemeldeten Daten eingeben.“ Sich blind auf den Belegabruf zu verlassen sei aber keine gute Idee: „Verbraucher sollten die Daten auf jeden Fall prüfen.“

Belegversand fällt weg Ebenfalls neu ist, dass Belege nicht mehr postalisch eingereicht werden müssen. „Wer die Steuererklärung online macht, kann sich ab sofort die Portokosten für den Belegversand sparen“, erklärt Reuß. „Benötigt das Finanzamt bestimmte Nachweise, fordert es diese konkret ein. Deshalb sollte man die Belege bis mindestens ein Jahr nach dem Steuerbescheid aufbewahren.“ Dass das Finanzamt Belege anfordert, soll aber die Ausnahme werden.

Maschine prüft die Steuererklärung Die meisten Steuererklärungen können seit diesem Jahr erstmals nur noch maschinell geprüft werden. Wer möchte, dass ein Sachbearbeiter über die Steuererklärung guckt, für den hat Reuß einen Tipp: „Einfach im Freitextfeld einen Hinweis eintra-

gen – das lohnt sich zum Beispiel, wenn man anderer Auffassung als das Finanzamt ist oder die Daten nicht stimmen.“ Auch den Steuerbescheid kann man auf Wunsch digital abrufen oder sich zusenden lassen.

Wer zu spät abgibt, muss zahlen Bis Ende Mai des Folgejahres müssen Steuerpflichtige die Erklärung in der Regel einreichen. Ab 2019 – also erstmals für die Steuererklärung 2018 – gelten spätere Abgabefristen. Und an diese sollte man sich tatsächlich halten, denn „wer seine Erklärung zu spät abgibt, muss künftig zahlen“, warnt Reuß. „Mindestens 25 Euro pro verspätetem Monat gehen automatisch an den Staat.“ Wer mehr Zeit braucht, wendet sich an einen Lohnsteuerhilfeverein, einen Steuerberater oder stellt zum Beispiel wegen langer Krankheit einen begründeten Antrag beim Finanzamt.

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Gazette Wilmersdorf Nr. 3/2017  

März-Ausgabe der Gazette Wilmersdorf für Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee

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