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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Steglitz

Februar 2017

Steglitz Lankwitz Lichterfelde

Das Rotherstift in Lichterfelde Früheres Heim für unverheiratete Töchter verstorbener Beamten

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2  |  Gazette Steglitz  |  Februar 2017

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Mit Laser zum klaren Durchblick Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, am „Grauen Star“ zu erkranken. Der „Graue Star“ bezeichnet die Eintrübung der Augenlinsen. Kontraste verblassen und man hat das Gefühl, durch einen Nebel auf die Welt zu blicken. Den schmerzfreien Weg zurück zum guten Sehen ermöglicht das erfahrene Team des Augenzentrums Lichterfelde West mit dem Femtosekundenlaser. „Das Gerät ist der perfekte Assistent“, so Dr. Dr.  Peter Kaulen. Denn mit der neuen Lasertechnik ist ein Höchstmaß an Sicherheit, maximaler Gewebeschonung, hoher Genauigkeit und größere Brillenfreiheit erreichbar. Als Vorreiter im Einsatz des Femtosekundenlasers besitzen die Operateure des Augenzentrums Lichterfelde West im bundesweiten Vergleich mit weit über 1000 durchgeführten Operationen einen sehr umfangreichen Erfahrungsschatz. Schonend zum guten Sehen bei Grauem Star Bereits im Rahmen der Voruntersuchung wird das zu behandelnde Auge mittels des hochmodernen Augenvermessungssystems Verion™ vermessen. Alle dabei ermittelten, relevanten Daten werden in das OP-Mikroskop des Operateurs eingespiegelt. Dadurch wird während der Operation eine bestmögliche Platzierung der Kunstlinse im Auge ermöglicht. Die getrübte Linse wird standardmäßig durch eine künstliche Linse ersetzt, die mit einem Filter gegen schädliches UVund Blaulicht versehen ist. Unter dem Namen „gelbe Linse“ bietet sie Schutz vor Wellenlängen, die für das Entstehen der Makuladegeneration mitverantwortlich gemacht werden. Darüber hinaus ist das Augenzentrum Lichterfelde West auch auf Linsen mit Zusatznutzen, sogenannte Premiumlinsen spezialisiert, mit denen das Ziel der Brillenfreiheit sowohl in der Ferne, und auf Wunsch auch in der Nähe, erfüllt werden kann. Dank LASIK frei von Brille und Kontaktlinse Für jüngere Patienten ohne Linsentrübung, die ihre Brille oder Kontaktlinsen loswerden möchten, werden seit vielen Jahren Laser-Behandlungsmethoden wie LASIK oder Femto-LASIK angeboten. Zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weit-

sichtigkeit und Hornhautverkrümmung stehen im Augenzentrum Lichterfelde West der Femtosekundenlaser und der Excimerlaser zur Verfügung, mit denen die LASIK routinemäßig und erfolgreich durchgeführt wird. Die Fehlsichtigkeiten werden nach umfangreichen Voruntersuchungen durch die Augenärzte hochpräzise, sanft und dauerhaft mittels Laser korrigiert und ermöglichen den behandelten Patienten somit den scharfen Fernblick auch ohne Sehhilfen.

Spezialisten aus Lichterfelde West Die Augenärzte aus dem Augenzentrum Lichterfelde West verfügen über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Augenchirurgie. Schwerpunkte liegen auf der Korrektur von Fehlsichtigkeiten (LASIK) sowie der schonenden Operation des „Grauen Stars“. Für die Operationen stehen in dem TÜV-zertifizierten Augenzentrum Lichterfelde West sowohl der Femtosekundenlaser als auch der Excimerlaser zur Verfügung.

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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN

Gazette Steglitz  |  Februar 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, der Februar wird von vielen Skifans mit einem hoffnungsvollen Blick auf schneereiche Pisten und Loipen sehnsüchtig erwartet, andere genießen gerade den Monatsbeginn wegen der Winterferien. Aber auch für all diejenigen,

Cerstin Richter-Kotowski die in den kommenden Wochen nicht verreisen und ihre Zeit in Berlin verbringen, bietet der Bezirk viel Interessantes – hier eine kleine Auswahl für die Kulturinteressierten von mir: Kunstfreunden empfehle ich zum einen die nun bereits zum dritten Mal stattfindende Gruppenausstellung des bezirklichen Kulturamtes im 1. Obergeschoss des Boulevard Berlin, Schloßstraße 10, 12163 Berlin (Eingang neben dem Bierpinsel bzw. dem U-Bahnhof Schloßstraße). Unter dem Titel „KunstBoulevard 2017 – Malerei und Fotografie“ sind dort noch bis zum 31.  März, jeweils Montag bis Samstag in der Zeit von 10.00 bis 20.00 Uhr, die von einer Jury ausgewählten 51 Arbeiten von 34 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen: Christoph Beer, Gerda Berger, Ulrike Bergold, Anna Borgman, Ulrike Bultmann, Aenne Burghardt, Manuela Conradt, Barbara Czarnojahn, Thomas de Leliwa, Evelyn Garden, David Gessert, Stefan Geyer, Andreas Hess, Wolf Klein, Helmut Klock,

Stefan Kraft, Viola Kunst, Barbara Leding, Ae Hee Lee, Ágnes Lörincz, Eva Moeller, Barbara Müller, Silvia Nettekoven, Stephanie Nückel, Ruben Sánchez, Anja Seidel, Keren Shalev, Lóránt Szathmáry, Katinka Theis, Günter Umbreit, Niels Unbehagen, Catrin Welcher, Michaela Winter, Horst Zeitler. Auf der anderen Seite lade ich Sie zu einem Besuch des Steglitz-Museums des Heimatvereins Steglitz e. V. in die Lichterfelder Drakestraße 64 A, 12205  Berlin, ein. Dort dreht sich vom 4.  Februar bis zum 3. Dezember diesen Jahres alles um das Thema „Radio und seine Entwicklungsmodelle. Unter dem Motto „Vom Funken

zum Rundfunk – Die Telefunken und das Radio“ können sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Spurensuche vom Detektor bis zum Tonmöbel, von der Radiokathedrale über das Kofferradio bis hin zum Smartphone begeben. Dabei erfahren Sie Interessantes z. B. über das sogenannte „Magische Auge“, den Morsefunk und die Telefunkenwerke an der Goerzallee, wo das Radio mit dem Schriftzug „Telefunken“ vom Reißbrett bis zur Fertigungshalle hergestellt wurde. Das von 1937 bis

1940 nach Plänen des Architekten Hans Hertlein errichtete Werk hatte 90.000 m² Nutzfläche, war gleichzeitig bis 1945 Unternehmenssitz und führte zu einer Ausdehnung der Wohnquartiere im Berliner Südwesten. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Programm, und eine Führung durch das Rundfunkarchiv in Potsdam wird ebenfalls angeboten. Bitte informieren Sie sich entweder per Telefon: (030) 8332109 oder im Internet unter www.heimatverein-steglitz.de/ ausstellungen_laufende.php. Daneben wird in den Räumlichkeiten ebenfalls noch bis Anfang Dezember eine Ausstellung (ebenfalls mit Begleitprogramm) über den weithin unbekannten in Lichterfelde lebenden Gelehrten Johannes Stroux (1886-1954) und den Wiederaufbau des Berliner Wissenschaftsbetriebs nach 1945 präsentiert. Natürlich ist auch die Galerie der Schwartzschen Villa, Grunewaldstraße 55, 12165 Berlin, immer einen Besuch wert: noch bis zum 5. März, jeweils Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr, ist dort „leaving the place“ – eine Rauminstallation von Dominik Halmer zu sehen, der in verschiedenen Werkgruppen Ideen von Beweglichkeit und Transformation thematisiert. Am Mittwoch, 22.  Februar, um 17  Uhr, haben Interessierte die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer (030) 90299-2302 oder auf der Internetseite des veranstaltenden Kulturamtes unter www.kultur-steglitz-zehlendorf. de.

Und nur wenige Schritte davon entfernt, lege ich Ihnen die aktuelle Ausstellung im Gutshaus Steglitz, Schloßstr. 48, 12165  Berlin, ans Herz, auf die ich im vergangenen Monat bereits ausführlicher hingewiesen hatte und die nur noch bis zum 19.  Februar dort zu sehen ist: „PAUL WIEGHARDT (1897-1969) – Maler zwischen zwei Welten“. Vormerken sollten sich Interessierte am 8.  März, dem Internationalen Frauentag, die Fraueninformationsbörse im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf, Eingang Teltower Damm 18, 14163 Berlin. Hier stellen in der Zeit von 16.00 bis 19.00 Uhr, rund 40 Projekte, Vereine und Organisationen ihre Angebote für Frauen vor und ein musikalisches Bühnenprogramm sorgt für gute Unterhaltung. Natürlich stehe ich Ihnen unverändert auch im Februar wieder für Fragen, Lob oder Kritik an der Bezirksverwaltung in einem persönlichen Gespräch während meiner Bürgersprechstunde am Dienstag, dem 07.02.2017, von 16.00 bis 18.00 Uhr, im Rathaus Zehlendorf, Raum A 131, Kirchstraße  1/3, 14163  Berlin, zur Verfügung. Um den Ablauf der Bürgersprechstunde planen zu können und um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, möchte ich Sie bitten, sich vorher in meinem Sekretariat unter der Angabe des Themas telefonisch anzumelden: (030) 90299-3200. Ihre

Cerstin Richter-Kotowski Bezirksbürgermeisterin

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Ein Heim für unverheiratete Töchter verstorbener Beamten

Ansicht um 1910.

Das Rotherstift in Lichterfelde wurde 1898 eingeweiht Die Rolle von Preußens Frauen in der Oberschicht war festgelegt: Ihre Aufgabe war es, auf einen Mann zu warten und zu heiraten, um dann Kinder zu bekommen. Eine Berufstätigkeit war für sie nicht denkbar. Unverheiratete Frauen stellten für ihre Familien ein Problem dar, da sie mit versorgt werden mussten. Wenn die Familienväter verstarben, drohte ihren älteren, unverheirateten Töchtern eine ungewisse Zukunft ohne Ernährer. Der preußische Staatsminister Christian Rother wollte gegen dieses Problem vorgehen. Er war von 1820 bis 1848 Chef der 1772 gegründeten preußischen Seehandlung, die das Monopol für den Salzhandel innehatte und im Laufe der Jahrzehnte zum unabhängigen Kredit- und Handelsinstitut des Staates geworden war. Zusätzlich verwaltete die Seehandlung das preußische Leihamt. Er gründete 1842 das erste Haus des Rotherstifts, das damals noch am Halleschen Tor lag. 1895 wurde das dortige Haus samt Grundstück verkauft, da sein Wert mittlerweile um das Hundertfache gestiegen war. Mit den Mitteln konnte das heute noch existierende imposante Gebäude in Lichterfelde erbaut

Detailreiche Verzierung an der Fassade des Rotherstifts.

Das Hauptgebäude des Rotherstifts ist äußerlich unverändert erhalten. werden. Das Gebäude erinnert an ein Kloster. Das kommt nicht von ungefähr, denn tatsächlich wurde der Königliche Baurat Alfred Körner vom brandenburgischen Kloster Chorin inspiriert. Seit 1992 ist das Rotherstift mit seinen drei dreigeschossigen Häusern als Baudenkmal eingetragen. In dem Haus in der Kommandantenstraße/Ecke Friedrichstraße konnten 45 Töchter verstorbener

Beamter und Offiziere wohnen. Den Frauen wurde eine Rente ausgezahlt. Der Erste Weltkrieg führte zum Verlust eines großen Teils des Stiftungsvermögens. Doch durch Grundstücksverkäufe bekam die Stiftung die Mittel, ihre Arbeit fortzusetzen. Unter der Regierung der Nationalsozialisten wurde es verboten, dass Frauen jüdischer Abstammung im Stift wohnten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die Frauen im Stift in beengten Verhältnissen leben. Amerikanische Truppen besetzten die Gebäude des Rotherstifts und die Stiftsbewohnerinnen mussten in eines der Häuser ziehen. Anstelle von je einer Wohnung pro Bewohnerin mussten sich zwei Frauen eine Wohnung teilen, was natürlich zu Spannungen führte. In der Nachkriegszeit war der Andrang im Stift groß, die Mittel wurden jedoch immer weniger. Die Grundstücke des Stifts mussten nach und nach verkauft werden und schließlich ging das Stift in das Eigentum des Beamten-Wohnungs-Vereins zu Berlin über. Heute können hier Männer und Frauen gleichermaßen wohnen.


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Unsere wichtigsten Ziele für den Bezirk in dieser Wahlperiode Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert Nach der Wahl vom 18.9.2016 trat die neue Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf am 27.10. erstmalig zusammen. Nachdem die BVV vier der fünf Mitglieder des Bezirksamtes am 9.11. gewählt hat, kann nun die Arbeit der Volksvertretung beginnen. Viele Themen stehen auf der Tagesordnung. Die Bezirksverordneten haben dabei nicht nur die Aufgabe das Bezirksamt zu kontrollieren, sondern auch bezirkliches Handeln anzuregen. Nachstehend skizzieren die sechs Fraktionen ihre wichtigsten Ziele für die Wahlperiode.

CDU-Fraktion Die wichtigsten Ziele der CDU in der Wahlperiode sind: die Sanierung möglichst vieler Schulen, der Ausbau der guten Schulstruktur in Steglitz-Zehlendorf, auch durch die weitere Förderung von Gymnasien ab Klasse 5, die Etablierung mindestens einer weiteren Europaschule mit der Sprache Englisch. Eine zeitnahe Terminvergabe im Bürgeramt. Die Bebauung des Geländes „Parks Range“ in Lichterfelde-Süd in einer erträglichen Art und Weise, die sowohl bezahlbarem Wohnen, als auch wohltuender Stadtgestaltung Rechnung trägt. Der Ersatz aller abgängigen Straßenbäume, der Baumbestand im Bezirk muss konstant bleiben, wie eine Verbesserung der Pflege in Parks und Grünflächen und auf den Friedhöfen. Wir wollen den Verkehr in Steglitz-Zehlendorf flüssig halten und nicht künstlich behindern, und dadurch reine Wohnstraßen entlasten. Der Erhalt und Ausbau des Breiten- und Leistungssports in Steglitz-Zehlendorf, das Freiziehen aller Sporthallen, damit diese dem Schul- und Vereinssport wieder zur Verfügung stehen. Die Beseitigung möglichst vieler sonstigen Ärgernisse im Bezirk, um die hohe Lebensqualität des Bezirks zu erhalten und auszubauen. Torsten Hippe Berlin

SPD-Fraktion

Die gerechte Verteilung der im Bezirk zur Verfügung stehenden Ressourcen ist das wichtigste Ziel der SPD– Fraktion Steglitz-Zehlendorf in dieser Legislaturperiode. Für uns heißt das, dafür zu sorgen, dass das Bürgeramt seine Aufgaben erfüllen und wieder gute Dienste für alle Bürgerinnen und Bürger leisten kann, z. B. durch eine Verkürzung der Bearbeitungszeiten. Gerechte Verteilung bedeutet für uns aber auch, das Jugendamt so zu stärken, dass es im Interesse aller Kinder und Jugendlichen wieder voll funktionsfähig ist. Und wir wollen mit Hilfe von Erhaltungssatzungen den Milieuschutz ausweiten, damit Bürgerinnen und Bürger ohne Angst vor einer Vertreibung durch Luxussanierungen weiter in ihrer vertrauten Wohngegend leben können. Außerdem müssen zusätzlich neue Wohnungen in allen Preislagen gebaut werden, u. a. auf der Parks Range. Steglitz-Zehlendorf soll als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort weiterentwickelt werden und die rasche Instandsetzung der seit langem sanierungsbedürftigen Schulen in unserem Bezirk steht ebenfalls ganz vorn auf unserer Arbeitsliste für diese Legislaturperiode. Isabel Miels

B‘90/Grünen-Fraktion Wir Bündnis 90 / Grüne haben uns für unseren Bezirk viel vorgenommen: Eine moderne, gut ausgestattete Verwaltung, damit die Bürgerinnen und Bürger die Dienstleistungen erhalten, die sie benötigen. Sanierte Schulen und eine Verkehrswende hin zum Fahrrad und zum öffentlichen Nahverkehr – für einen zukunftsfähigen Bezirk. Die Integration von Wirtschaft und Umwelt, von lebenswerten Zentren, Kiezen und Erholungsgebieten, denn

Rathaus Zehlendorf. in der Verbindung von Handel und Gewerbe, Kultur und Natur liegt großes wirtschaftliches Potenzial für unseren Bezirk, für die Stadt und darüber hinaus. Eine behutsame Stadtplanung und die Wiederbelebung traditioneller Kieze, damit sich die Menschen gleich welchen Alters in unserem Bezirk sicher und wohl fühlen. Eine Stärkung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zentren und ein touristisches Konzept, das die Dahlemer Museen, für deren Zwischen- und Nachnutzung wir uns stark machen, und den Botanischen Garten mit der Wannsee-Insel verbindet. All dies gelingt nur mit Ihrer Unterstützung: Gestalten Sie den grünen Südwesten mit uns, informieren Sie sich über unsere Ideen und Projekte: gruene-suedwest.de. Michael Gaedicke Alternative für

Deutschland

AfD-Fraktion

Die ersten Eindrücke, die wir von der AfD in der BVV gewinnen konnten, sind befremdlich: Alles auf kleinklein gestrickt, wenig Ergebnisse. So sind ein Drittel aller Anträge in der vergangenen Legislatur „versandet“ – und das scheint keinen zu stören, selbst die Altparteien nicht. Statt Prioritätensetzung dominiert Selbstverliebtheit und Profilierungssucht. Statt anzupacken und mutig Impulse zu geben, statt eines echten Kick-offs: Bürger auflaufen lassen, vorsätzliches Missverstehen, Unterstellungen und Destruktivität. Inszeniertes Polit-Schauspiel oder echtes Unvermögen? Einfaches Beispiel: Warmes Bier! Seit Jahren läuft die Kühlanlage im Ausschank des Bürgersaals nicht rund. Das „gute“ Stück ist mindestens 30 Jahre alt, kühlt nicht ordentlich, verbraucht Unmengen an Strom, und ist bestimmt noch FCKW-belastet. Und doch interessiert es keinen – nicht mal die Öko-Grünen. „Na dann mal viel Erfolg – dafür ist kein Geld da!“ heißt es, wenn wir von der AfD die Idee äußern, dass sich die Parteien gemeinsam für die Instandsetzung der Anlage zum Wohl der Bürger stark machen. Was sagt uns das? Wir werden darauf achten, nicht so abzustumpfen wie die Politiker der Altparteien, wir werden stets die Bürger informieren und aufklären – über unsere Homepage und Facebook. Aufklären über alles, was von den Altparteien und der Verwaltung versprochen wurde und nicht gehalten wird. Wir legen den Finger in die Wunde. Und Sie werden noch ein kühles Bier im Bürgersaal trinken – das versprechen wir Ihnen! Peer Lars Döhnert

FDP-Fraktion Die Freien Demokraten (FDP) haben sich das Ziel gesetzt, die Verwaltung in Steglitz-Zehlendorf wieder auf die Bedürfnisse der Menschen auszurichten. Eine moderne,

bürgernahe und effiziente Verwaltung darf sich nicht als Kontrollorgan ideologischer Lebensphilosophien verstehen, sondern sie muss sich als Partner in einer lebenswerten und sozialen Gemeinschaft die Achtung der Bürger erst erarbeiten. Steglitz-Zehlendorf muss wieder ein funktionierender Teil einer funktionierenden Stadt werden. Die FDP will die Verwaltung modernisieren und den Bürger bei der Durchsetzung seiner Interessen stärken. Notwendig sind daher Investitionen in Bildung, Kommunikation und Kultur, wie auch in eine leistungsfähige Infrastruktur, die jedem gleichermaßen nutzt. Dabei gilt es den Menschen im Bezirk mehr Partizipationsmöglichkeiten zu bieten. Die FDP lädt alle Steglitz-Zehlendorfer zur aktiven Teilhabe ein. Das Volksbegehren www.berlin-braucht-tegel.de setzt hier bereits ein erstes Zeichen. Jeder Bürger ist aufgefordert, an einem Aktionsstand oder direkt im Bürgeramt sich mit seiner Unterschrift für den Erhalt des Flughafen Tegel einzusetzen. Andreas Thimm

Linksfraktion Die Linksfraktion Steglitz-Zehlendorf wird sich insbesondere für 1) bezahlbaren Wohnraum 2) eine schnelle Schulsanierung und 3.) einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr einsetzen. 1) Neben den Bauvorhaben der Degewo im Bezirk muss auch in Lichterfelde-Süd auf der ehemaligen „Parks Range“ ein größerer Anteil bezahlbaren Wohnraums geschaffen werden als bisher geplant. Die Linksfraktion kämpft für Wohnungen, die sich Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen leisten können. Wichtig ist uns auch die Einhaltung des Natur- und Umweltschutzes. Deswegen muss in Lichterfelde-Süd die „Grüne Mitte“ als Landschaftspark erhalten werden. 2) Für Schulsanierungen über 5,5 Mio. Euro soll ein Landesbetrieb Schulbau zuständig sein, der die maroden Schulen deutlich schneller sanieren und dafür ggf. Kredite aufnehmen kann. 3) Neben der zügigen Sanierung der Radwege im Bezirk setzen wir uns für eine schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme der Stammbahn vom Potsdamer Platz über Steglitz, Zehlendorf, Düppel und Dreilinden nach Potsdam ein. DIE LINKE in der BVV – das heißt: Konsequent für ein soziales und ökologisches Steglitz-Zehlendorf für alle! Gerald Bader Weitere Informationen zur BVV und den Sitzungsterminen finden Sie unter www.berlin.de/ ba-steglitz-zehlendorf/ politik-und-verwaltung/ bezirksverordnetenversammlung/


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Vom Funken zum Rundfunk Steglitz Museum startet mit drei Ausstellungen ins Jahr 2017 Bereits im Jahr 2016 zeigte das Museum eine kleine Ausstellung zum Radio und seinem Lichterfelder Erfindergeist Manfred von Ardenne (1907-1997). Damit wurde ein tragendes Element der Medienkommunikation angesprochen, das in unserem kulturellen Bewusstsein einen unverrückbaren Platz einnimmt. Ardenne schuf eine technische Neuheit, mit der das Tonmöbel „Radio“ entstehen konnte. Der Rundfunk war die eigentliche Botschaft, die im ausgehenden 20. Jahrhundert unsere Medienkultur beeinflusste, prägte und veränderte. Der Rundfunk schuf ein völlig neues kulturelles Bewusstsein, das Menschen in den Bann zog, sie in den 1920er-Jahren von den Leiden des Ersten Weltkrieges und der Wirtschaftsinflation über Unterhaltung entlasten sollte, der sie bilden sollte und jedem, auch dem Ärmsten, Wissen bringen sollte. Doch der Rundfunk blendete auch ganze Volksmassen und zog sie schließlich in den 1940er-Jahren erneut in Ruinen, aus denen die Menschen wieder auferstehen mussten. Der Rundfunk wirkte als Kraft und Mutspender um sich aus den Kriegstrümmern aufzurichten und das Leben wieder neu zu ordnen. Er wirkte mobilisierend, führte die Menschen durch das Wirtschaftswunder und verstand es besonders in Berlin eine Brücke zwischen zwei Welten zu bauen. Schließlich setzte der Rundfunk wiederum neue Maßstäbe der

Telefunkenturm an der Goerzallee.

Die ersten Radios waren noch regelrechte Möbelstücke.  Fotos: Archiv Heimatverein Steglitz Kommunikation und Verständigung mit einem einigen Deutschland. Der Schriftzug „Telefunken“ stand als Markenzeichen auf dem Radio, und die Telefunkenuhr am Telefunkenturm in der Goerzallee war weithin in Lichterfelde zu sehen. Das Radio wurde in den großen Werksanlagen vom Reißbrett bis zum fertigen Produkt hergestellt. Die Telefunken wurde zu einem Wahrzeichen Lichterfelder Industrieproduktion. Doch das Werk, das Tausende von Arbeitern schluckte, wurde auch ein Faktor sozialer Ausprägungen. Das Telefunkenwerk dehnte sich im Berliner Südwesten mit Wohnquartieren

aus und schuf Lebens- und Familienbilder. Doch in der eigentlichen Botschaft war und ist der Rundfunk ein bedeutender Kulturfaktor, der mit Persönlichkeiten die Lebensbilder der Menschen prägte. Fröhlichkeit und Unterhaltsamkeit brachte der Lichterfelder Hans Rosenthal im Nachkriegsberlin durch den „Äther“ und „Onkel Tobias vom RIAS“ haben die Menschen auch heute noch in der Erinnerung. Der erste Intendant des RIAS war ein Lichterfelder der eine Schlüsselrolle in dem von Sektoren geteilten Berlin spielte. Aber wie kann uns die Botschaft Rundfunk als Hörer erreichen? Im

Radio steckt Technik und Physik. An Versuchsstationen kann man den Empfang von Radiowellen ausprobieren, womit die Geschichte begann. Rundfunkempfang erzeugte in den 1920er-Jahren leidenschaftsvolle Hobbyfunker und Radiobastler. Mit dem Kopfhörer konnte man die ersten Konzerte und Rundfunkansagen empfangen. Und jede Sendung endete mit den Worten: „Vergessen Sie nicht ihre Antenne zu erden!“ Diese hochohmigen Kopfhörer waren ein Hit und das Familiengeschenk schlechthin. Den Anfang aber bildete der Morsefunk, und diese Versuchsstation sollte man in der Ausstellung nicht vergessen. Morsen kann eine spannende Tonzeichensprache sein, die Sie unbedingt versuchen sollten. Das komfortable Radio der 1930er-Jahre brachte das „Magische Auge“ hervor, und wie das funktioniert, muss man im Versuch selber erkunden. Unsere PC-Technik erlaubt uns auch komplizierte Techniken sichtbar zu machen, so verhält es sich mit der Sprache, die sich im technischen Medium zeigen muss, um sie zu senden. Hier ist wieder der versuchsfreudige Besucher eingeladen, diesen technischen Vorgang selbst zu ergründen.

Ein Rektor aus Lichterfelde Die Ausstellung folgt den Spuren des Altphilologen Johannes Stroux, der nach dem Zweiten Weltkrieg als erster regulärer Rektor der Humboldt-Universität und

Die Eröffnung der Berliner Universität – heute Humboldt Universität – Johannes Stroux steht in der ersten Reihe rechts neben dem Pedell.  Foto: Bundesarchiv


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als erster Präsident der Akademie der Wissenschaften amtierte. In die Zeit seines Rektorats fällt der Wiederaufbau des Universitätsbetriebs. Zugleich verschärften sich im Nachkriegsberlin die politischen Gegensätze zwischen den Besatzungsmächten, was sich auch auf die Hochschulen der Stadt auswirkte. Die Entwicklung führte 1948 zur Gründung der Freien Universität (FU) im Berliner Südwesten.

Erinnerung an Siegfried Borris (1906 -1987) Erinnert werden soll an Siegfried Borris, der als Komponist, als Musikpädagoge, als Musikwissenschaftler gleichermaßen Bedeutendes geleistet und der als Musikpolitiker nach 1945 am Wiederaufbau und an der Organisation des Musiklebens in Deutschland sowie an der Neugestaltung internationaler musikalischer Beziehungen und

Der Komponist Siegfried Borris.

Verbindungen maßgeblich mitgewirkt hat. Alle drei Ausstellungen werden vom 4. Februar bis zum 3. Dezember 2017 gezeigt. Steglitz Museum, Drakestraße 64A, 12205 Berlin, www.heimatverein-steglitz.de. Geöffnet Di bis Fr und So von 15 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Führungen bitte im Museum anfragen oder der Website entnehmen. Geplante Gruppenführungen sind jederzeit möglich.Gabriele Schuster

Ausgezeichnet vorbereitet Nur acht Berliner Geburtskliniken sind bisher mit dem Siegel „Babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnete Geburtshilfe: das Hebammenteam des AVK Dazu gehört die Geburtsklinik des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums in Schöneberg, die von der WHO und unicef mit dem begehrten internationalen Prädikat für ihren hohen Betreuungsstandard ausgezeichnet wurde. Dieser zeigt sich in dem hohen Stellenwert, den das Krankenhaus der engen Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind einräumt. Vielen zukünftigen Eltern wird dies immer wichtiger und sie legen bei der Auswahl der idealen Klinik für die Geburt ihres Babys hohe Maßstäbe an. Auch das Bedürfnis nach menschlicher Wärme, Geborgenheit und Herzlichkeit während der Geburtsphase und im Wochenbett ist der Wunsch vieler Frauen – ohne dabei auf die Sicherheit eines Krankenhauses zu verzichten. Praktisches Hebammenwissen, modernste technische Ausstattung, tatkräftige Unterstützung und einfühlsame Rücksichtnahme: Die Auguste-Viktoria-Geburtsklinik setzt sich täglich aufs Neue zum Ziel, das alles in einer entspannten Atmosphäre und vereint mit konsequenter Sorgfalt zu bieten und belegt dies durch beständige Geburtenzahlen sowie sehr gute Umfragewerte. Entsprechend ist die Klinik konzipiert: Die drei modernen Kreißsäle und Vorwehenzimmer sind so gestaltet, dass sie Geborgenheit vermitteln und dadurch maßgeblich zu einem stressfreien Verlauf der Entbindung beitragen. Hebammen und Ärzte verstehen sich als Team und unterstützen in allen Entscheidungen den

Verlauf einer natürlichen Geburt unter Berücksichtigung aller notwendigen medizinischen Schritte. Dahinter steht das leistungsfähige Vivantes Netzwerk, das eine enge Zusammenarbeit von Geburts- und Kindermedizin gewährleistet. Dieser Anspruch setzt sich auf der modern eingerichteten und mit komfortablen Familienzimmern ausgestatteten Mutter-Kind-Station nahtlos fort. Alle Prinzipien des Bondings – der speziellen Verbindung zwischen Eltern und Kind – werden hier konsequent und liebevoll umgesetzt. Zertifizierte Stillberaterinnen und das Pflegeteam betreuen Mutter und Kind und respektieren dabei nach Möglichkeit ihre Privatsphäre. Viele Vivantes-Hebammen sind zudem in der Vor- und Nachsorge tätig, sodass sich Schwangere oft für eine Hebamme oder Beleghebamme aus der Auguste-Viktoria-Klinik entscheiden. Bei deren Vermittlung hilft die Schwangerenambulanz, die darüber hinaus für alle Fragen und Anliegen rund um die Geburt zur Verfügung steht und Auskunft zu den Kursangeboten gibt. Gut vorbereitet und informiert werden künfige Eltern auch bei den regelmäßig stattfindenden Infoabenden, die einen Eindruck von der Philosophie unseres Babyfreundlichen Krankenhauses vermitteln. Termine und Infos sind unter www.vivantes.de/geburt/avk nachzulesen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns auf Sie.

Ausgezeichnete Geburtshilfe in Schöneberg

Wenn die Liebe Früchte trägt … fängt unsere Arbeit an. Wir können uns keine schönere und lohnendere Aufgabe vorstellen! Für einen guten und gesunden Start ins neue Leben bietet unsere Klinik modernste Ausstattung und einen hohen Betreuungsstandard. Vertrauen Sie uns, so wie es jährlich viele weitere Eltern tun. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby. • familiäre, individuelle und fürsorgliche Betreuung • 24-Stunden-Rooming-in, Familienzimmer • umfangreiche Kursangebote: Geburtsvorbereitung, Stillkurse, Crashkurse für werdende Väter u. v. m. • ausgezeichnet von WHO und UNICEF Informationsabend Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat 18.00 – 20.00 Uhr, Haus 35, 1. Stock, Konferenzraum, Tel. (030) 130 20 2425

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Der Adler und die Kiefer Geschichte des Wappens von Steglitz-Zehlendorf Aus zwei mach eins – im Zuge der Bezirksfusion war ein neues Wappen gefragt, das sowohl für Steglitz als auch für Zehlendorf stand. Das neue Wappen wurde am 25. März 2003 verliehen – der schwarze Steglitzer Adler oberhalb der Zehlendorfer Kiefer auf grünem Boden, der von den Wellen eines Sees umspült wird. Die Vorgänger des heutigen Wappens haben ihre eigene Geschichte – die nicht immer einfach verlief.

Das Zehlendorfer Wappen wurde ab dem 13. Januar 1908 geführt.

Ein Wappen für eine Landgemeinde Das ehemalige Dorf Zehlendorf war Anfang des 20. Jahrhunderts längst zu einer stattlichen Landgemeinde herangewachsen. Sowohl bei der Gemeindevertretung als auch bei den Bürgern regte sich ein gemeinsamer Wunsch – ein Wappen musste her. Doch als Landgemeinde war Zehlendorf gar nicht wap-

Die ersten Entwürfe für das Zehlendorfer Wappen im Jahr 1906.  Quelle: Heimatbrief 1/76

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penfähig. Jedoch führte Oberschöneweide – ebenfalls „nur“ eine Landgemeinde – bereits ein Wappen. Wie hatten sie das gemacht? So kam es, dass eine Anfrage an Oberschöneweide gestellt wurde. Die erbetenen Unterlagen kamen auch und wurden am 7.11.1906 „mit verbindlichstem Dank ergebenst“ zurückgesendet. Über den Inhalt ist leider nichts bekannt. Doch er

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Gazette Steglitz  |  Februar 2017  |  9

Das Wappen des Bezirks Zehlendorf von 1956 bis zum Dezember 2000. muss die Gemeindeväter positiv gestimmt haben, denn der Weg zum eigenen Wappen wurde weiter beschritten. Der Schöffe Dr. Breithaupt wurde beauftragt, Vorschläge vorzulegen. Diesen Auftrag erledigte er zügig. Leider fanden seine Vorschläge nur wenig Anklang. So schuf der Heraldiker Gustav Adelbert Seyler das erste Zehlendorfer Wappen. Hierzu schrieb er am 1. Mai 1907: „Ew. Hochwohlgeboren überweise ich den Entwurf eines heraldisch-guten und charakteristischen Wappens für Zehlendorf. Die Seeblät-

ter kennzeichnen das Gewässer als See; sie müssen nach der heraldischen Proportionslehre so groß sein, wie sie sind. Der rot-weiße Balken ist das Wappen des Zisterzienserordens; er bezieht sich auf das Kloster Lehnin, welches neben dem Markgrafen in Zehlendorf begütert war. Ein adliges Geschlecht hat Zehlendorf nicht gehabt. Der grüne Baum bedingt ein Feld von ‚Metall‘ (=gelb, weiß), und der rot-weiße Schachbalken bedingt ‚gelb‘ als Unterlage. Eine Vermehrung der Farben über das Maß des Notwendigen hinaus ist in der Heraldik verpönt. Es sind daher die Nebenfiguren ‚rot‘ tingiert. Die Sterne sind eine in das Landschaftliche (soweit man in der Heraldik vom ‚Landschaftlichen’ sprechen kann) gut passende Füllfigur, die nach der gegebenen Norm rot sein muß“ (Quelle: Fritz Sotscheck „Zur Geschichte des Zehlendorfer Wappens“ Zehlendorfer Chronik 1/76, Volkshochschule Zehlendorf ). So kam Zehlendorf zu seinem Wappen, das vom Landrat für den Kreis Teltow genehmigt wurde. Im Jahr 1956 wurde das Wappen des nun in Berlin (West)

liegenden Bezirks verändert. Eine Mauerkrone mit Berliner Wappen, die alle Bezirke bekamen, wurde hinzugefügt, die Eiche und das Wasser stilisiert und die Sterne verschwanden.

Steglitz‘ schwarzer Adler Steglitz hatte es leichter als Zehlendorf – es war zwar auch eine Landgemeinde, bekam das Wappen aber am 24. Oktober 1887 per Erlass aufgrund der Gemeindegröße von 8 500 Einwohnern verliehen. Das Wappen schuf der Geheimrat und Heraldiker Maximilian Gritzner. Es zeigt in

So sah das Wappen des Bezirks Steglitz aus.

Aus zwei mach eins - das Wappen nach der Bezirksfusion. silbernem Schild zwei durchgehende Stege mit vier Scharten, darüber ein schwarzer Adlerkopf. Die Stege gehören zum Familienwappen der altmärkischen Familie von Steglitz. Der Kopf des Reichsadlers hingegen wurde zu Ehren des Kaisers Wilhelm I. hinzugefügt, auf dessen Erlass hin das Wappen verliehen wurde. Dem Steglitzer Wappen wurde 1956 ebenfalls die Mauerkrone hinzugefügt, sonst blieb es unverändert. Bei der Bezirksfusion verschwanden die Stege und der Adler ist nun auf gelbem Grund zu sehen.

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10  |  Gazette Steglitz  |  Februar 2017

Lichtblicke „Berliner Messinglampen“ für die Welt Berlin und seine Unternehmen mit ihren vielfältigen Produkten sind weit über die Bezirke hinaus in aller Welt vertreten. Ein Unternehmen, das direkt an der Grenze zum Bezirk Charlottenburg in der Moabiter Sickingenstraße 20-28 ganz besondere Leuchten fertigt, ist die Berliner Messinglampen GmbH von Anne Kamratowski, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder Martin führt. Seit fast 35 Jahren entstehen in der Manufaktur Leuchten nach historischem Vorbild, wie sie zu Kaiserzeiten einst in feinen Traditions-Betrieben Alt-Berlins wie Osram oder Elektro-Conrad in präziser Handarbeit hergestellt worden sind; damals, als elektrisches Licht mit verkabelten Lampen allmählich zum Standard wurde. Doch kriegs- und mauerbedingt verlagerte sich diese Industrie immer weiter Richtung Westen. Das Unternehmen in Moabit knüpft an diese Tradition an und schenkt seinen Kunden viele leuchtende Lichtblicke.

Alt-Berlin lässt grüßen Die Berlinerin Anne Kamratowski, die ursprünglich aus dem Antiquitätengeschäft kommt,

Unternehmerin Anne Kamratowski gibt alten Lampenmodellen eine Zukunft. merkte schon bald, welche große Nachfrage auch heute noch nach antiken Leuchten besteht,

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die der Antiquitäten-Markt jedoch nicht zu decken vermag. Also machte sie aus der Not eine Tugend und eröffnete vor rund 35 Jahren ihr Ladengeschäft „Berliner Messinglampen“ in dem vor dem Zweiten Weltkrieg für seine Leuchtfabriken bekannten Alt-Moabit. Hier an der Spree fertigte und verkaufte sie die ersten Repliken alter Jugendstilleuchten. Modell

dafür standen und stehen bis heute überwiegend Leuchten aus der Zeit des Jugendstils, wobei die schlichteren, schnörkelärmeren Varianten sich inzwischen steigender Nachfrage erfreuen. Dauerbrenner ist die Banker-Lampe, die häufig auf Schreibtischen zu finden ist und übrigens auch die Entstehungsgeschichte dieses Beitrages beleuchtet hat. 2002 expandierte das Unternehmen und fertigt nun mit seinen rund 50 Mitarbeitern in einer ehemaligen AEG-Werkshalle an der Sickingenstraße 20-28, die in Büro, Werkstatt und Lager aufgeteilt ist.

Qualitätsleuchten im Baukastensystem „Wir beschäftigen überwiegend Mitarbeiterinnen, weil Frauen meist eine bessere Feinmotorik besitzen“, erklärt Sprecherin Barbara Krusch. Die ist notwendig, um aus den von überwiegend deutschen Zulieferern stammen-

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Vorder- und Rückansicht Ladengeschäft Berliner Messinglampen in Alt-Moabit 63. den genormten Einzelteilen und Glasschirmen Leuchten-Kleinode höchster Präzisionsarbeit zu schaffen. Sie werden dann oft über Generationen als ganz besonderer Haushaltsgegenstand „fürs Leben“ geschätzt und weitergegeben, und auch nach Jahren sind dafür noch Ersatzteile erhältlich. Inzwischen an der Spitze der Marktbewerber, arbeitet das Unternehmen mit dem internationalen Fachhandel zusammen. Es verfügt über einen weitgefächerten Kundenstamm, der vom Architekten für originalgetreu zu sanierenden Altbauhäuser über Firmen, Hotels und historische Gebäude bis hin zum Privatkunden reicht. Im Hotel Adlon findet man Leuchten aus dem Hause Berliner Messinglampen ebenso wie im China Club Berlin oder im Privatbereich der Bundeskanzlerin. Online-Shop und eine Außenstelle in Iserlohn sind dem Unternehmen angegliedert, doch der persönliche Kontakt und die Erfüllung von individuellen Wünschen bei der Leuchten-Gestaltung werden großgeschrieben. Anlaufstelle für den Kunden ist und bleibt da das Ladengeschäft

in Alt-Moabit 63 mit kleiner Werkstatt, in dem Benjamin Glimm mit viel Fachwissen und Empathie zum Kunden berät. Der hat die Möglichkeit, seine Wunschlampe aus einer immensen Variationsbreite an Kombinationsmöglichkeiten im Baukastensystem fertigen zu lassen. Dabei kann er beim Material der Gestelle von Decken-, Wand- und Standleuchten zwischen antik, Berliner Messing, poliert, Chrom und Nickel matt wählen, zwischen unterschiedlichsten Lampen­ glocken in weißem, grünem und bei manchen Modellen zusätzlich sogar blauem und cremefarbenem Triplex-Opal-Glas, die in

den deutschlandweit immer rarer werdenden Glashütten nach extra vom Unternehmen gestellten Holzformen gefertigt werden. Zahlreiche Sonderaufträge aus aller Welt erreichen die „Berliner Messinglampen GmbH“ immer wieder. Eine durchdachte Logistik ist da neben den hohen Qualitätsstandards für die Kundenzufrie-

Leuchten-Montage vor Ort in der Sickingenstraße.

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denheit unverzichtbar. Das Unternehmen stellt sich außerdem immer neuen Herausforderungen: Aktuell arbeitet es daran, mit LED-Leuchtmitteln unter dem Glas einen ebenso warmen Lichteffekt zu erreichen wie mit herkömmlichen. Denn gerade das unterscheidet die hochwertigen Qualitätsleuchten von billigen Nachahmungen: Durch eine natürliche weiße Innenschicht erzeugen sie ein Licht, das gemütliche, entspannte Stimmung verbreitet – sogar im Büro. Indessen macht sich die nächste Unternehmer-Generation bereit, in die Fußstapfen von Anne Kamratowski zu treten. Man darf also auf die leuchtende Zukunft der Berliner Messinglampen GmbH gespannt sein. Weitere Informationen und Ladenöffnungszeiten unter www. berlinermessinglampen.de Jacqueline Lorenz


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Sieben Jahre Schul- und Stadtteilmuseum Friedenau Die Friedrich-Bergius-Schule schreibt Museumsgeschichte Das stattliche Erscheinungsbild des aus der Gründerzeit stammenden Schulgebäudes am Perelsplatz verspricht nicht zu viel: Neben Schülerinnen und Schülern beherbergt die Friedrich-Bergius-Schule hinter ihren geschichtsträchtigen Mauern ein ganz besonderes Friedenauer Kleinod, das „Schul- und Stadtteilmuseum Friedenau“. Es dürfte Deutschlands einziges Museum sein, dessen Träger eine Schule ist. In den vergangenen sieben Jahren ist das Museum zu einem besonderen Anziehungspunkt für Stadtteil-Bewohner und Bezirksbesucher geworden, denen es darum geht, tiefer in die Friedenauer Geschichte einzutauchen. Die positive Entwicklung und der Neuaufbau der Ausstellungsstätte nahmen seit 2005 unter der Schulleitung des gebürtigen Friedenauers Michael Rudolph einen rasanten Anstieg, so dass mit dem Schul- und Stadtteilmuseum Friedenau nun ein weiterer Mosaikstein in der Berliner Museumslandschaft funkelt, der sogar im Museumsverzeichnis gelistet ist. Die GAZETTE wird zukünftig Ex-

Schule mit Geschichte: Die Friedrich-Bergius-Schule, einstiges Gymnasium am Maybachplatz. Fotos: FBS ponate daraus ihren Lesern vorstellen.

Das Museum Den nötigen Vorgeschmack auf das kleine, aber feine Stadtteilmuseum erhält der Besucher bereits im Büro von Schulleiter Rudolph, das man als „Museums-Vorraum“ bezeichnen könnte: Der schwere Eichenschreibtisch, Konferenztisch und Bücherschrank moderten einst im Schulkeller vor sich hin, bis das geschichtsgeschulte

Müssen Rentner Steuern zahlen?

Das am 01.01.2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz beinhaltet unter anderem eine umfangreiche Neuordnung der Besteuerung von Alterseinkünften. Die Neuregelung gilt sowohl für Personen, die erst jetzt in Rente gehen oder noch im Arbeitsleben stehen, als auch für Personen, die bereits vor 2005 eine Rente bezogen haben, so genannte Bestandsrentner. Waren bisher bei einem Renteneintrittsalter von 65 Jahren 27 % der Rente als Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil), so beträgt im Kalenderjahr 2005 der Besteuerungsanteil 50 %, d.h. die Hälfte der Rente unterliegt der Besteuerung. Seit dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt (Rentenbezugsmitteilung). Jeder Rentner sollte daher überprüfen, ob er aufgrund der Neuregelung ein zu versteuerndes Einkommen erzielt und eine Steuererklärung abgeben muss. Wir haben, um den Anforderungen der Rentner gerecht zu werden, ein spezielles Paket für Rentner entwickelt. Sprechen Sie uns diesbezüglich an. Natürlich können Sie auch in allen anderen steuerlichen Fragen den Kontakt mit uns aufnehmen.

Auge sie entdeckte. Aufgearbeitet, sind sie nun die Prunkstücke des Büros und werden nur von der hinter Glas präsentierten WMF-Silberplatte aus dem Besitz derer Finck von Finckensteins überstrahlt, welche die Schule erwarb: Sie erinnert an die ersten Jahre des 1896 erbauten Gebäudes in seiner Funktion als Knabengymnasium und war einstiges Abschiedsgeschenk dankbarer Abiturienten an ihren „Herrn Oberlehrer“, datiert mit 1910.

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Bücherregale bis zur Decke, alte Stiche und Plakate vervollkommnen den geschichtssprühenden Ort, von dem aus der Schulleiter über seine Schäflein wacht. So eingestimmt betritt man den eigentlichen Ausstellungsraum, der Geschichte nicht nur Schülern, sondern auch Besuchern (nach telefonischer Vereinbarung) in Führungen anschaulich näherbringt. Was anlässlich der 750-Jahr-Feier von Schöneberg vor sieben Jah-

Roy Siebert · Telefon 70 76 03 67 Unsere Öffnungszeiten: Mo., Mi., Do. 9–16 Uhr, Di. 9–18 Uhr, Fr. 9–14 Uhr Foto: Eyetronic / Fotolia

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Gazette Steglitz  |  Februar 2017  |  13

Schallplatten aus Friedenau.

ren mit einer Gesamtschau der Bestände begann, ist weitergewachsen, zeigt sich gut beleuchtet und gesichert in restaurierten Vitrinen. Mit Schwerpunkt der Bereiche historische Bildpostkarten, Dokumente, Friedenauer Firmenprodukte und Literatur stieg der Postkarten-Bestand von 0 auf inzwischen 2007 Stück. Derzeit sind die wegen der Aula-Sanie-

der imposanten Säulenhalle des Schulhauses faszinierte. Alte Platten aus der Firma Joh. Schriefer und von den im Jahr 1927 in der Stubenrauchstraße 47 gegründeten „Comedian Harmonists“ begeistern im Ausstellungsraum ebenso wie der goldene Briefbeschwerer, der an die Henschel & Sohn A.G. als Hersteller der für damalige Zeiten fortschrittlichen

rung staubbedingt ausgelagert. Den Namen der einst in der Schöneberger Haupt- und Rheinstraße ansässigen Optischen Werke C.P.Goerz liest der Besucher immer wieder: 60 Ferngläser, Fotoapparate und sonstige optische Geräte sowie Dokumente, Werbeträger und Fotos gehören zur Sammlung, die bereits als Sonderausstellung in der Kulisse

Lokomotiven für die Deutsche Reichsbahn erinnert. Besonderes Augenmerk sollte der Besucher auf die „Ausgrabungs-Exponate“ von Schülern richten. In einer spannenden Projektarbeit am „Schöneicher Plan“ suchten und fanden sie neben Geschichtswissen viele interessante Gegenstände, die nun eine ganze Vitrine füllen. ANZEIGE

Schulleiter Michael Rudolph vor den Museums-Schätzen.

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Die Macher

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Brandenburg. „Unser Museum würde es nicht geben, wären da nicht unsere rund 20 ehrenamtlichen Helfer, die sich in Recherche, Ankauf, Archiv und Schülerprojekte einbringen“, betont Schulleiter Rudolph. Sie sind es, die am „Tag des offenen Denkmals“ – an dem übrigens nur wenige Schulen teilnehmen – mithelfen und die Sammlungs- und Besucherbetreuung mit verantworten. Da-

neben leistet das 50-köpfigen Kollegium wertvolle Unterstützung; auch wenn es darum geht, für den Erhalt des Schulmuseum zu sammeln. Ein zentrales Anliegen der Schule ist es dabei stets, die Schüler am Museumsprojekt zu beteiligen. So wirkten sie in freiwilligen AGs bereits an zahlreichen Projekten mit, die sich der Erforschung Friedenauer Architektur, Straßennamen, Industriebetriebe

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An den einst kahlen Schulwänden wird heute Geschichte lebendig und findet im Museumsraum spannende Fortsetzung. Der mit viel Herzblut engagierte Geschichtslehrer und -freund Michael Rudolph weiß dabei den Fachkollegen Alexander Bauwe als Museumsleiter an seiner Seite und erklärt: „ Geschichte wurde viel zu lange vernachlässigt. Man kann hier keine Schule betreiben, ohne die Geschichte zu berücksichtigen. Sie muss spannend präsentiert werden, denn man weiß nur, was man sieht. Der Aufbau unseres Museum mit dem Ziel, Schülern Geschichte verständlicher zu machen, wurde von verschiedenster Seite gefördert und unterstützt.“ So ist er besonders dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg für die Erlaubnis dankbar, das Schulgebäude für das Museum mit nutzen zu dürfen. Sein Dank gilt aber auch dem Förderverein der Integrierten Sekundarschule für die Hilfe beim Aufbau der Sammlung und der mit regelmäßigen Zuwendungen unterstützenden PSD-Bank Berlin

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und Bewohner widmeten, und veröffentlichen die Ergebnisse vierteljährlich im „MuseumsJournal“. Damit werden immer neue Schüler erreicht und für die Museumsarbeit interessiert – ein gelungenes Pädagogenstück. Über Sonderausstellungen finden Geschichtsinteressierte zueinander. Derzeit ist das Ergebnis ihrer Arbeit in der bereits vierten Ausstellung unter dem Titel „Sport in Friedenau“ in der Säulenhalle der Schule zu besichtigen. Eine weitere ist in Planung und wird sich mit der mit dem Schulmuseum kooperierenden „Bildgießerei Hermann Noack GmbH & Co KG“ befassen. So bleibt das Museum für Alt und Jung weiterhin einen Besuch wert, – nach seinem Theodor Fontane („Der Stechlin“) entliehenen Leitbild: Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben. Weitere Informationen unter www.friedrich-bergius-schule. de, Museums-Anmeldung unter Telefon 90277-7910.  Jacqueline Lorenz Der Ort für Ihr berufliches, persönliches und spirituelles Wachstum in Lichterfelde

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Gazette Steglitz  |  Februar 2017  |  15

Stadtbäume für Berlin Auszubildende pflanzen neue Straßenbäume Viele Straßenbäume in Steglitz-Zehlendorf mussten in den vergangenen Jahren bedauerlicherweise gefällt und konnten aus finanziellen Gründen bisher nicht ersetzt werden. Um diesem Verlust an Lebensqualität entgegenzuwirken, wurde im Land Berlin die Kampagne „Stadtbäume für Berlin“ ins Leben gerufen. Zusätzlich zu dieser Stadtbaumkampagne hat ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf das Ziel, weitere Straßenbäume neu zu pflanzen. Steglitz-Zehlendorfer Auszubildende des Fachbereichs Grünflächen unterstützen diese Maßnahme. Unter Aufsicht des Ausbildungsleiters pflanzen die 6 – 8 Auszubildenden Straßenbäume an ausgewählten und zuvor geprüften Standorten neu. Sie lernen hierbei die einzelnen Arbeitsschritte wie Boden ausheben bzw. austauschen, Stellen der

Neupflanzung an der Königstraße. Baumpfähle, Setzen und Anbinden der Bäume sowie Aufbringen des Schutzanstrichs. Neupflanzungen (bis zum Frühjahr 2017 ca. 150 Bäume) gab es bereits z. B. in der Eppinger Straße, der Königstraße, der HansBöhm-Zeile und im Alsterweg. Es wird darauf geachtet, zum einen dem Bestand angepasste – und zum anderen salzunempfindliche Bäume zu wählen. Hierbei fällt die Wahl unter anderem auf Ahorn und Birke sowie Eiche und Ulme.

Neuer Bücherbus Sie waren unübersehbar – die Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf und der Freundeskreis der Stadtbibliothek warben für die Anschaffung neuer Bücherbusse und sammelten Spenden, wo immer es möglich war. Dank ihres Engagements und die Unterstützung der Einwohner sowie der BVV und des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf war es am 21. Januar soweit: Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski taufte gemeinsam mit Volker Schlöndorff, Schirmherr der Spendenkampagne „Ein Bücherbus ist ein Muss!“, den neuen Bücherbus standesgemäß vor dem Rathaus Zehlendorf

Von Finnland nach Berlin Der „Neue“ wurde in Finnland gefertigt und kam mit der Fähre in Travemünde an. Die zwölf Meter lange und ca. 3,50 Meter hohe „rollende Bibliothek“ wird ca. 4000 verschiedene Medien im Angebot haben. Der grau-silberfarbene Bus, auf dem sich die Silhouetten von Wahrzeichen des Bezirks befinden, darunter der Bierpinsel, die Glieni-

Foto: Stefan Rost, Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf cker Brücke und die Freie Universität, wird künftig kleine und große Bücherfreunde jeden Alters beglücken. Die Haltestellen, die über den ganzen Bezirk verteilt sind sowie die Haltezeiten stehen unter www. berlin.de/­stadtbibliothek-steglitzzehlendorf/.

…ein Zweiter hilft weiter Doch damit sind die Aktivitäten der Unterstützer noch nicht vorbei – denn auch der andere orange Bus hat über 20 Jahre auf dem Blech und braucht in naher Zukunft einen modernen Nachfolger. Unter dem bewährten Motto „Ein Bücherbus ist ein Muss – ein zweiter hilft weiter“ werden die Bemühungen weitergehen, dem neuen Bus ein zweites modernes Fahrzeug zur Seite zu stellen.

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Gazette Steglitz Februar Nr. 2/2017 ·  37. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Steglitz, Zehlendorf, Wilmersdorf, Charlottenburg sowie Schöneberg & Friedenau.

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Gazette Steglitz Nr. 2/2017  

Februar-Ausgabe der Gazette Steglitz für Steglitz, Lankwitz und Lichterfelde

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