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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Februar 2017

Schöneberg & Friedenau

Friedenauer Kammerkonzerte Wo Freunde Alter Musik zusammenkommen

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Februar 2017  |  3

Liebe Leserinnen und Leser, mitmachen und sich einbringen sind die Maxime für ein ausgefülltes Leben. Auf dem Weg hierzu liegt so mancher Stein und es ist immer gut, sich über alle Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe zu informieren. Dies gilt für Jung und Alt und für alle Lebensbereiche gleichermaßen.

Gut gelaufen – eine Ausbildung als Grundstein für soziale Integration Zwei Jahre ist es jetzt her, dass ich mit Auszubildenden, die im Herbst 2014 eine Ausbildung bei dem Träger „ubs e. V.“ begonnen haben, einen Patenschaftsvertrag geschlossen habe. Ihr Weg in den Berufseinstieg war aufgrund verschiedener Faktoren nicht leicht und ich bin froh, dass sie mit ihren Ausbildungen nunmehr in eine positive Zukunft gestartet sind. Mit der Patenschaft habe ich ein Zeichen setzen wollen, für den Mut Neues anzufangen, eine Ausbildung durchzuhalten und sich bei Schwierigkeiten auch Hilfe zu holen. Der Verein „ubs“ steht für „umwelt, bildung und sozialarbeit“ und kann auf langjährige Erfahrungen in den Bereichen Ausbildung und berufliche Qualifizierung zurückblicken. Alle Jugendlichen werden hier auf vielfältige Weise gefördert. Selbstvertrauen, gewaltfreie Kommunikation und Toleranz werden ebenso vermittelt, wie das notwendige fachliche Wissen. Ausgebildet wird in den Fachrichtungen Köchin/Koch, Fachkraft im Gastgewerbe, Fachpraktiker_ in Küche sowie als Konditor_in. Bei meinem letzten Treffen mit den Auszubildenden im Januar haben die Jugendlichen, in teils

Angelika Schöttler besuchte Ausbildende beim ubs e. V. sehr berührenden Worten, von ihren Lehrerfahrungen berichtet. Diese Berichte haben gezeigt, wie wichtig es ist, jungen Menschen Mut zu machen, im Ausbildungsund Arbeitsleben Fuß zu fassen. Ich fühle mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass gute Ausbildungen ein wichtiger Baustein zur Stärkung des Selbstbewusstseins sind und gelungene Lebensperspektiven bieten. Ich freue mich über die positiven Entwicklungen und drücke die Daumen für die Zukunft. Schließlich stehen dieses Jahr die Prüfungen und die Suche nach festen Arbeitsplätzen an. Ich danke allen Mitarbeiter_innen ausdrücklich für ihr fachliches und soziales Engagement in die Zukunft.

9. Seniorenmesse und Wahl der bezirklichen Seniorenvertretung Um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bis in das hohe Alter geht es auf der Seniorenmesse von Tempelhof-Schöneberg, die am 22. Februar in der Urania stattfindet. Über 50 Aussteller_innen informieren über die Themen

Foto: BA

Freizeit, Bildung und Wohnen im Seniorenalter. Geboten werden u. a. die Programme der Seniorenfreizeitstätten, -heime und Sozialstationen. Es ist wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten des selbstbestimmten Lebens es bis ins hohe Alter gibt. Natürlich stellt sich auch unsere bezirkliche Seniorenberatung vor und das Ehrenamtsbüro informiert über die Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements. So werden beispielsweise immer wieder Ehrenamtliche im Besuchsdienst gesucht, die Hochbetagte zu ihrem Geburtstag gratulieren. Ein Besuch der Messe lohnt sich und ist kostenfrei. Interessant ist auf der Seniorenmesse natürlich auch die Vorstellung der Kandidat_innen für die Wahl der bezirklichen Seniorenvertretung. Seit 2006 gibt es in Berlin das Seniorenmitwirkungsgesetz, das auch die Wahl der bezirklichen Seniorenvertretung vorsieht. Sie vertritt ehrenamtlich die Interessen der älteren Generation in der Öffentlichkeit und ist für sie da!

Es ist wertvoll, seine Belange bis ins hohe Alter vertreten zu wissen und Anlaufstellen für Informationen zu kennen. Die Wahl findet vom 27.-31. März 2017 statt. Informationen hierzu finden Sie auf der Seite der bezirklichen Seniorenvertretung unter www.seniorenvertretung-­ tempelhof-schoeneberg.de. Nutzen Sie anlässlich der Messe die Gelegenheit zum Kennenlernen der Kandidat_innen und machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Die Wahlbenachrichtigungen erhalten Sie per Post. Teilnehmen können Menschen, die ihren Hauptwohnsitz in Tempelhof-Schöneberg haben und am 31.3.2017 das 60. Lebensjahr vollendet haben. Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal auch die Möglichkeit der Briefwahl. Termin: Messe: 22. Februar 2016, 1016 Uhr / Kandidat_innenvorstellung: 12-14 Uhr Ort: Urania (Foyer), An der Urania 17, 10787 Berlin Infos: Seniorenarbeit Tempelhof-Schönberg, ☎ 90277-8756 Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg steht für Vielfältigkeit und ich freue mich, dass so viele Menschen bereit sind, sich für diesen bunten und liebenswerten Bezirk einzusetzen. Weiter so! Herzlichst Ihre

Angelika Schöttler, ­Bezirksbürgermeisterin Tempelhof-Schöneberg

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Kammermusiksaal Friedenau Wo Freunde Alter Musik zusammenkommen

Ensemble Baroque der UdK Berlin. Eine wichtige musikalische Facette, die Alte Musik, hat in dem wilhelminischen großbürgerlichen Wohnhaus in der Isoldestraße 9 ein originalgetreues Umfeld gefunden, um als Unterrichts- und Aufführungsstätte Studenten, Künstler und Publikum in stilvollem Ambiente aufzunehmen. Der Kammermusiksaal Friedenau liegt im Erdgeschoss des zwischen 1905 und 1907 von Ladislaus Nowak erbauten Wohnhauses, das als „Kronprinzenhaus“ Elemente des Neo-Barock und Jugendstil aufweist. Hier bereiten sich Studenten vom „Institut für Alte Musik“ der Universität der Künste (UdK) Berlin mit alten Instrumenten auf ihre Prüfungen vor, proben Solisten und Ensemble für ihre Auftritte und genießen Liebhaber der Alten Musik auf Veranstaltungen ganz besondere musikalische

Foto: UdK Leckerbissen, die Cembalo, Traversflöte & Co darbieten. Auch für Vortragsreihen und Ausstellungen bildender Künstler wird der Saal genutzt, in dem bis zu 100 Gäste Platz finden. Doch

Wie alles begann…

wesentlich näher am Künstler fühlt sich das Publikum, wenn der Raum nicht maximal besetzt ist. Die Akustik verbessert sich

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1985 begannen die beiden Freunde und Musikprofessoren für historische Tasteninstrumente und Generalbass, Bradford Tracy von der Hochschule den Künste und Rolf Junghanns von der Schola Cantorum Basiliensis, mit der Renovierung des alten Saales und bauten ihn zum Kon-

zertsaal um. Zuvor hatten sie ihre Lebensversicherungen aufgelöst, um die Kosten dafür decken zu können. Tracy erklärte damals: „Wir wollen Musik so präsentieren, wie sie zu ihren Entstehungszeiten zwischen 16. und 19. Jahrhundert geklungen hat.“ Am 7.  April 1986 wurde der Kammermusiksaal Friedenau in einem Festkonzert mit J. S. Bach, Weber, Mozart und Beethoven für Hammerflügel und Cembalo aus der Sammlung historischer Instrumente der beiden Musikfreunde feierlich eingeweiht. Tracy gründete 1986 die „Friedenauer Kammerkonzerte“ und starb bereits ein Jahr später, nur sechs Jahre danach Junghanns. Beider Vision, mit Hilfe der Instrumentensammlung in geeigneter, der Kammermusik würdiger Atmosphäre zu musizieren und diese Alte Musik darüber hinaus

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mit Anstieg der Personenzahl im Saal, auf moderne akustische Konstruktionen wurde bewusst verzichtet, um die auf ursprünglichen Instrumenten gespielte Alte Musik aus Barock, Klassik und Romantik möglichst authentisch wiederzugeben. Die verzierten alten Cembali, Klavichorde, Klaviere und Flügel – Ohren- und Augenweide zugleich – sind Leihgaben oder gespendet, überwiegend gebaut bis zum Jahr 1860.

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Februar 2017  |  5 mit ihrem Institut für Alte Musik Studenten unterrichtet und auf ihre Prüfungen vorbereitet. Als Hauptmieter fungiert der gemeinnützige Early Music Society Berlin e. V., der sich 2011 aus Musikern, Musikwissenschaftlern UdK-Lehrenden und Liebhabern Alter Musik gründete, um dem Kammermusiksaal und seiner Aufgabe eine Zukunft zu geben; mit dem Zweck der Förderung von Kunst und Kultur auf dem Gebiet der Alten Musik. Er ist auch Veranstalter des Berliner Bach Wettbewerbes.

Von der Lernenden zur Lehrenden

Dozentin und Studentin verbindet die Liebe zur Alten Musik. einem interessierten Publikum zugänglich zu machen, wurde Wirklichkeit.

…und weitergeht

Dozentin für Alte Musik, betont. Am Wochenende veranstaltet der Verein als Untermieter des Early Music Society Berlin e. V. im Saal Kammerkonzerte mit

namhaften Ensembles und Solisten. Die Eintrittspreise liegen bei 16/10/5 Euro. Weiterer Saal-Untermieter ist die UdK Berlin, die hier von Montag bis Donnerstag

Natalie Pfeiffer lernte den Kammermusiksaal mit seiner Alten Musik im Publikum an der Seite ihres Vaters kennen und lieben. Besonders faszinierte sie schon damals das Cembalo mit seinen Möglichkeiten. Natalie spielte zuerst Klavier und Blockflöte, trat im Schultrio auf. Als ein Vater von Freunden auf ihr außergewöhnliches Talent aufmerksam wurde, bekam sie zuerst einen Cembalo-Bausatz und dann Unterricht. Später studierte Natalie mit der Alten Musik Generalbass

Um das Werk der beiden Gründer weiterzuführen, werden die Friedenauer Kammerkonzerte seit dem Jahr 1994 vom Förderverein, der „Gesellschaft der Freunde der Friedenauer Kammerkonzerte e. V.“, und ihren Mitgliedern ehrenamtlich organisiert, Spenden sind dafür unverzichtbar und willkommen. Auch wenn der Saal im Laufe der Jahre ein ständiges Auf und Ab erlebte, ging es immer weiter, „dank vieler guter Seelen und eines Hausbesitzers, der eine wahre Perle ist“, wie Vereinsvorsitzende Natalie Pfeiffer, Cembalistin und

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Ursprüngliche Instrumente und zeitgenössische Kunst.

Alte Musik hinter alten Mauern.

und Cembalo dort, wo sie einst im Publikum gesessen hatte, im Kammermusiksaal Friedenau. Sie wurde Cembalistin und Dozentin. Natalie erzählt: „Mit der Alten Musik einen krisensicheren Beruf zu finden, ist nicht leicht. Es ist eine Berufung, mit dieser Musik zu leben, sie zu lieben.“ Gerade als sie aus wirtschaftlichen Gründen überlegte, in einen anderen Beruf zu wechseln, erhielt sie einen Lehrauftrag beim Institut für Alte Musik. Nun spielt sie und unter-

sich, begleitet von Natalie Pfeiffer am Cembalo, auf ihr Prüfungskonzert im Februar vor. Beide proben in der Unterrichtsstunde u. a. eine Bach-Sonate in C-Dur und ein Stück von Kirnberger, spielen sich dabei die musikalischen Bälle zu, dass es für alle eine wahre Freude ist: Leise Improvisationen fließen mit ein, der Notentext dient dabei als Vorlage, ein Dialog zwischen den Instrumenten entspinnt. Artikulation spielt in der Alten Musik, die die Epochen des Mittelalters, der Renaissance, des Barock und

richtet in dem Kammermusiksaal mit den hellblauen Vorhängen hinter schmiedeeisernem Zaun Studentinnen wie Yu Ma an der Traversflöte. Die junge Frau studiert seit 1 ½ Jahren an der UdK Berlin, kam aus Taiwan nach Deutschland, „weil dieses Land eine so große Geschichte Alter Musik besitzt und viel mehr Erfahrung in der Barockmusik als Taiwan hat.“ In Taiwan studierte sie Querflöte, begann mit acht Jahren an der Musikschule mit dem Spielen. Jetzt bereitet sie

der Klassik umfasst, eine wichtige Rolle. Als berufener Ort, sie zu bewahren und auch an junge Generationen weiterzugeben, ist der Kammermusiksaal Friedenau aus Berlin und seinem Musikgeschehen inzwischen nicht mehr wegzudenken. Weitere Informationen, Veranstaltungen der Friedenauer Kammerkonzerte und Kartenreservierungen unter www.­ kammermusiksaal-friedenau.de und Telefon 030 – 859 19 25.  Jacqueline Lorenz

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Lichtblicke „Berliner Messinglampen“ für die Welt

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Berlin und seine Unternehmen mit ihren vielfältigen Produkten sind weit über die Bezirke hinaus in aller Welt vertreten. Ein Unternehmen, das direkt an der Grenze zum Bezirk Charlottenburg in der Moabiter Sickingenstraße 20-28 ganz besondere Leuchten fertigt, ist die Berliner Messinglampen GmbH von Anne Kamratowski, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder Martin führt. Seit fast 35 Jahren entstehen in der Manufaktur Leuchten nach historischem Vorbild, wie sie zu Kaiserzeiten einst in feinen Traditions-Betrieben Alt-Berlins wie Osram oder Elektro-Conrad in präziser Handarbeit hergestellt worden sind; damals, als elektrisches Licht mit verkabelten Lampen allmählich zum Standard wurde. Doch kriegs- und mauerbedingt verlagerte sich diese Industrie immer weiter Richtung Westen. Das Unternehmen in Moabit

knüpft an diese Tradition an und schenkt seinen Kunden viele leuchtende Lichtblicke.

Alt-Berlin lässt grüßen

Unternehmerin Anne Kamratowski gibt alten Lampenmodellen eine Zukunft.

Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg Mitten im Schöneberger Kiez: Zwischen den Ausläufern des Heinrich-Lassen-Parks und dem Gasometer betreuen wir mit über 65 Jahren Pflegeerfahrung Menschen fürsorglich und professionell. Die 63 Plätze verteilen sich in dem in 2008 errichteten Haus auf 39 Plätze in Einzel- und 24 Plätze in Doppelzimmern; jeweils barrierefrei und mit eigenem Bad ausgestattet. Selbstverständlich können die Bewohner ihr Zimmer individuell gestalten und eigene Möbel mitbringen, auch Haustiere sind willkommen. Kochen, Musizieren, Handarbeiten oder Gymnastik finden in den Gemeinschaftsräumen statt. Von der

sonnigen Dachterrasse und den bodentiefen Fenstern lässt sich der Blick auf das Leben in Schöneberg besonders gut genießen. Friseur, Fußpflege und Physiotherapie befinden sich im Haus, Kultur-, Sport-, Bewegungs- und Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe. Räumlichkeiten für 15, aber auch für 75 Gäste bieten Platz für Feste. Biografiearbeit hat bei uns einen besonderen Stellenwert: Im Immanuel Seniorenzentrum Schöneberg treffen unterschiedliche Lebenslinien aufeinander. Lesen Sie mehr dazu in unserem Internetauftritt unter der Rubrik »Schöneberger Leben«.

Die Berlinerin Anne Kamratowski, die ursprünglich aus dem Antiquitätengeschäft kommt, merkte schon bald, welche große Nachfrage auch heute noch nach antiken Leuchten besteht,


8  |  Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Februar 2017 rund 50 Mitarbeitern in einer ehemaligen AEG-Werkshalle an der Sickingenstraße 20-28, die in Büro, Werkstatt und Lager aufgeteilt ist.

Qualitätsleuchten im Baukastensystem

Leuchten-Montage vor Ort in der Sickingenstraße. die der Antiquitäten-Markt jedoch nicht zu decken vermag. Also machte sie aus der Not eine Tugend und eröffnete vor rund 35 Jahren ihr Ladengeschäft „Berliner Messinglampen“ in dem vor dem Zweiten Weltkrieg für seine Leuchtfabriken bekannten Alt-Moabit. Hier an der Spree fertigte und verkaufte sie die ersten Repliken alter Jugendstilleuchten. Modell dafür standen und stehen bis

Fotos: BML GmbH

heute überwiegend Leuchten aus der Zeit des Jugendstils, wobei die schlichteren, schnörkelärmeren Varianten sich inzwischen steigender Nachfrage erfreuen. Dauerbrenner ist die Banker-Lampe, die häufig auf Schreibtischen zu finden ist und übrigens auch die Entstehungsgeschichte dieses Beitrages beleuchtet hat. 2002 expandierte das Unternehmen und fertigt nun mit seinen

„Wir beschäftigen überwiegend Mitarbeiterinnen, weil Frauen meist eine bessere Feinmotorik besitzen“, erklärt Sprecherin Barbara Krusch. Die ist notwendig, um aus den von überwiegend deutschen Zulieferern stammenden genormten Einzelteilen und Glasschirmen Leuchten-Kleinode höchster Präzisionsarbeit zu schaffen. Sie werden dann oft über Generationen als ganz besonderer Haushaltsgegenstand „fürs Leben“ geschätzt und weitergegeben, und auch nach Jahren sind dafür noch Ersatzteile erhältlich. Inzwischen an der Spitze der Marktbewerber, arbeitet das Unternehmen mit dem internationalen Fachhandel zusammen. Es verfügt über einen weitgefächerten Kundenstamm, der vom Architekten für originalgetreu zu sanierenden Altbauhäuser über

Firmen, Hotels und historische Gebäude bis hin zum Privatkunden reicht. Im Hotel Adlon findet man Leuchten aus dem Hause Berliner Messinglampen ebenso wie im China Club Berlin oder im Privatbereich der Bundeskanzlerin. Online-Shop und eine Außenstelle in Iserlohn sind dem Unternehmen angegliedert, doch der persönliche Kontakt und die Erfüllung von individuellen Wünschen bei der Leuchten-Gestaltung werden großgeschrieben. Anlaufstelle für den Kunden ist und bleibt da das Ladengeschäft in Alt-Moabit 63 mit kleiner Werkstatt, in dem Benjamin Glimm mit viel Fachwissen und Empathie zum Kunden berät. Der hat die Möglichkeit, seine Wunschlampe aus einer immensen Variationsbreite an Kombinationsmöglichkeiten im Baukastensystem fertigen zu lassen. Dabei kann er beim Material der Gestelle von Decken-, Wand- und Standleuchten zwischen antik, Berliner Messing, poliert, Chrom und Nickel matt wählen, zwischen unterschiedlichsten Lampen­ glocken in weißem, grünem und

Vorfreude auf Fasching

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Die Tagespflege hat wieder freie Plätze für neue Gäste! Die Tagespflegegäste freuen sich schon auf die anstehende närrische Zeit. Bereits in den letzten Jahren wurde von Rosenmontag bis Aschermittwoch ein großes, stimmungsvolles Faschingsfest gefeiert. Auch in diesem Jahr sollen die Gäste mit einem leckeren Brunch und bunt geschmückten Räumen überrascht werden. Faschingshüte und Partydekoration werden schon von den Gästen selbst in Bastelgruppen hergestellt. Zudem überlegen sich die Mitarbeiter lustige Spiele für die verschiedenen Aktivitätsgruppen. An den Faschings-

tagen soll viel musiziert, getanzt und ausgelassen gefeiert werden. Die Einrichtung ist von Montag bis Samstag in der Zeit von 8.30 bis 15.30 Uhr geöffnet. Wer sich die Räumlichkeiten einmal anschauen oder einen Termin für einen Schnuppertag vereinbaren möchte, ist dazu sehr herzlich eingeladen. Bei Interesse können Sie sich unter der Telefonnummer: 030 / 34 33 44 99 unverbindlich informieren. Gerne können Sie uns auch persönlich in der Stierstraße 18 besuchen!

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Februar 2017  |  9

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bei manchen Modellen zusätzlich sogar blauem und cremefarbenem Triplex-Opal-Glas, die in den deutschlandweit immer rarer werdenden Glashütten nach extra vom Unternehmen gestellten Holzformen gefertigt werden. Zahlreiche Sonderaufträge aus aller Welt erreichen die „Berliner Messinglampen GmbH“ immer wieder. Eine durchdachte Logistik ist da neben den hohen Qualitätsstandards für die Kun-

Die Banker-Lampe – Dauerbrenner auf vielen Schreibtischen.

denzufriedenheit unverzichtbar. Das Unternehmen stellt sich außerdem immer neuen Herausforderungen: Aktuell arbeitet es daran, mit LED-Leuchtmitteln unter dem Glas einen ebenso warmen Lichteffekt zu erreichen wie mit herkömmlichen. Denn gerade das unterscheidet die hochwertigen Qualitätsleuchten von billigen Nachahmungen: Durch eine natürliche weiße Innenschicht erzeugen sie ein Licht, das ge-

mütliche, entspannte Stimmung verbreitet – sogar im Büro. Indessen macht sich die nächste Unternehmer-Generation bereit, in die Fußstapfen von Anne Kamratowski zu treten. Man darf also auf die leuchtende Zukunft der Berliner Messinglampen GmbH gespannt sein. Weitere Informationen und Ladenöffnungszeiten unter www. berlinermessinglampen.de Jacqueline Lorenz

Ausgezeichnet vorbereitet Nur acht Berliner Geburtskliniken sind bisher mit dem Siegel „Babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnete Geburtshilfe: das Hebammenteam des AVK Dazu gehört die Geburtsklinik des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums in Schöneberg, die von der WHO und unicef mit dem begehrten internationalen Prädikat für ihren hohen Betreuungsstandard ausgezeichnet wurde. Dieser zeigt sich in dem hohen Stellenwert, den das Krankenhaus der engen Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind einräumt. Vielen zukünftigen Eltern wird dies immer wichtiger und sie legen bei der Auswahl der idealen Klinik für die Geburt ihres Babys hohe Maßstäbe an. Auch das Bedürfnis nach menschlicher Wärme, Geborgenheit und Herzlichkeit während der Geburtsphase und im Wochenbett ist der Wunsch vieler Frauen – ohne dabei auf die Sicherheit eines Krankenhauses zu verzichten. Praktisches Hebammenwissen, modernste technische Ausstattung, tatkräftige Unterstützung und einfühlsame Rücksichtnahme: Die Auguste-Viktoria-Geburtsklinik setzt sich täglich aufs Neue zum Ziel, das alles in einer entspannten Atmosphäre und vereint mit konsequenter Sorgfalt zu bieten und belegt dies durch beständige Geburtenzahlen sowie sehr gute Umfragewerte. Entsprechend ist die Klinik konzipiert: Die drei modernen Kreißsäle und Vorwehenzimmer sind so gestaltet, dass sie Geborgenheit vermitteln und dadurch maßgeblich zu einem stressfreien Verlauf der Entbindung beitragen. Hebammen und Ärzte verstehen sich als Team und unterstützen in allen Entscheidungen den

Verlauf einer natürlichen Geburt unter Berücksichtigung aller notwendigen medizinischen Schritte. Dahinter steht das leistungsfähige Vivantes Netzwerk, das eine enge Zusammenarbeit von Geburts- und Kindermedizin gewährleistet. Dieser Anspruch setzt sich auf der modern eingerichteten und mit komfortablen Familienzimmern ausgestatteten Mutter-Kind-Station nahtlos fort. Alle Prinzipien des Bondings – der speziellen Verbindung zwischen Eltern und Kind – werden hier konsequent und liebevoll umgesetzt. Zertifizierte Stillberaterinnen und das Pflegeteam betreuen Mutter und Kind und respektieren dabei nach Möglichkeit ihre Privatsphäre. Viele Vivantes-Hebammen sind zudem in der Vor- und Nachsorge tätig, sodass sich Schwangere oft für eine Hebamme oder Beleghebamme aus der Auguste-Viktoria-Klinik entscheiden. Bei deren Vermittlung hilft die Schwangerenambulanz, die darüber hinaus für alle Fragen und Anliegen rund um die Geburt zur Verfügung steht und Auskunft zu den Kursangeboten gibt. Gut vorbereitet und informiert werden künfige Eltern auch bei den regelmäßig stattfindenden Infoabenden, die einen Eindruck von der Philosophie unseres Babyfreundlichen Krankenhauses vermitteln. Termine und Infos sind unter www.vivantes.de/geburt/avk nachzulesen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns auf Sie.

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Wenn die Liebe Früchte trägt … fängt unsere Arbeit an. Wir können uns keine schönere und lohnendere Aufgabe vorstellen! Für einen guten und gesunden Start ins neue Leben bietet unsere Klinik modernste Ausstattung und einen hohen Betreuungsstandard. Vertrauen Sie uns, so wie es jährlich viele weitere Eltern tun. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Baby. • familiäre, individuelle und fürsorgliche Betreuung • 24-Stunden-Rooming-in, Familienzimmer • umfangreiche Kursangebote: Geburtsvorbereitung, Stillkurse, Crashkurse für werdende Väter u. v. m. • ausgezeichnet von WHO und UNICEF Informationsabend Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat 18.00 – 20.00 Uhr, Haus 35, 1. Stock, Konferenzraum, Tel. (030) 130 20 2425

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Sieben Jahre Schul- und Stadtteilmuseum Friedenau Die Friedrich-Bergius-Schule schreibt Museumsgeschichte Das stattliche Erscheinungsbild des aus der Gründerzeit stammenden Schulgebäudes am Perelsplatz verspricht nicht zu viel: Neben Schülerinnen und Schülern beherbergt die Friedrich-Bergius-Schule hinter ihren geschichtsträchtigen Mauern ein ganz besonderes Friedenauer Kleinod, das „Schul- und Stadtteilmuseum Friedenau“. Es dürfte Deutschlands einziges Museum sein, dessen Träger eine Schule ist. In den vergangenen sieben Jahren ist das Museum zu einem besonderen Anziehungspunkt für Stadtteil-Bewohner und Bezirksbesucher geworden, denen es darum geht, tiefer in die Friedenauer Geschichte einzutauchen. Die positive Entwicklung und der Neuaufbau der Ausstellungsstätte nahmen seit 2005 unter der

Das Museum

Schule mit Geschichte: Die Friedrich-Bergius-Schule, einstiges Gymnasium am Maybachplatz. Fotos: FBS Schulleitung des gebürtigen Friedenauers Michael Rudolph einen rasanten Anstieg, so dass mit dem Schul- und Stadtteilmuseum Friedenau nun ein weiterer Mosaikstein in der Berliner

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Museumslandschaft funkelt, der sogar im Museumsverzeichnis gelistet ist. Die GAZETTE wird zukünftig Exponate daraus ihren Lesern vorstellen.

Den nötigen Vorgeschmack auf das kleine, aber feine Stadtteilmuseum erhält der Besucher bereits im Büro von Schulleiter Rudolph, das man als „Museums-Vorraum“ bezeichnen könnte: Der schwere Eichenschreibtisch, Konferenztisch und Bücherschrank moderten einst im Schulkeller vor sich hin, bis das geschichtsgeschulte Auge sie entdeckte. Aufgearbeitet, sind sie nun die Prunkstücke des Büros und werden nur von der hinter Glas präsentierten

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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Februar 2017  |  11

Schulleiter Michael Rudolph vor den Museums-Schätzen.

Schallplatten aus Friedenau.

WMF-Silberplatte aus dem Besitz derer Finck von Finckensteins überstrahlt, welche die Schule erwarb: Sie erinnert an die ersten Jahre des 1896 erbauten Gebäudes in seiner Funktion als Knabengymnasium und war einstiges Abschiedsgeschenk dankbarer Abiturienten an ihren „Herrn Oberlehrer“, datiert mit 1910.

rung) in Führungen anschaulich näherbringt. Was anlässlich der 750-Jahr-Feier von Schöneberg vor sieben Jahren mit einer Gesamtschau der Bestände begann, ist weitergewachsen, zeigt sich gut beleuchtet und gesichert in restaurierten Vitrinen. Mit Schwerpunkt der Bereiche historische Bildpostkarten,

Bücherregale bis zur Decke, alte Stiche und Plakate vervollkommnen den geschichtssprühenden Ort, von dem aus der Schulleiter über seine Schäflein wacht. So eingestimmt, betritt man den eigentlichen Ausstellungsraum, der Geschichte nicht nur Schülern, sondern auch Besuchern (nach telefonischer Vereinba-

Viele schöne Papeterieund Geschenkartikel!

Dokumente, Friedenauer Firmenprodukte und Literatur stieg der Postkarten-Bestand von 0 auf inzwischen 2007 Stück. Derzeit sind die wegen der Aula-Sanierung staubbedingt ausgelagert. Den Namen der einst in der Schöneberger Haupt- und Rheinstraße ansässigen Optischen Werke C.P.Goerz liest der Besucher

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12  |  Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Februar 2017 Sohn A.G. als Hersteller der für damalige Zeiten fortschrittlichen Lokomotiven für die Deutsche Reichsbahn erinnert. Besonderes Augenmerk sollte der Besucher auf die „Ausgrabungs-Exponate“ von Schülern richten. In einer spannenden Projektarbeit am „Schöneicher Plan“ suchten und fanden sie neben Geschichtswissen viele interessante Gegenstände, die nun eine ganze Vitrine füllen.

Die Macher Silberplatte mit dem Dank der Schüler aus dem Jahr 1910. immer wieder: 60 Ferngläser, Fotoapparate und sonstige optische Geräte sowie Dokumente, Werbeträger und Fotos gehören zur Sammlung, die bereits als Sonderausstellung in der Kulisse der imposanten Säulenhalle des Schulhauses faszinierte. Alte Platten aus der Firma Joh. Schriefer und von den im Jahr 1927 in der Stubenrauchstraße 47 gegründeten „Comedian Harmonists“ begeistern im Ausstellungsraum ebenso wie der goldene Briefbeschwerer, der an die Henschel &

An den einst kahlen Schulwänden wird heute Geschichte lebendig und findet im Museumsraum spannende Fortsetzung. Der mit viel Herzblut engagierte Geschichtslehrer und -freund Michael Rudolph weiß dabei den Fachkollegen Alexander Bauwe als Museumsleiter an seiner Seite und erklärt: „ Geschichte wurde viel zu lange vernachlässigt. Man kann hier keine Schule betreiben, ohne die Geschichte zu berücksichtigen. Sie muss spannend präsentiert werden, denn man weiß nur, was man sieht. Der Aufbau unseres Museum mit dem Ziel, Schülern Geschichte

Zirkelkasten der Firma Hermann Höhnig um 1900. verständlicher zu machen, wurde von verschiedenster Seite gefördert und unterstützt.“ So ist er besonders dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg für die Erlaubnis dankbar, das Schulgebäude für das Museum mit nutzen zu dürfen. Sein Dank gilt aber auch dem Förderverein der Integrierten Sekundarschule für die Hilfe beim Aufbau der Sammlung und der mit regelmäßigen Zuwendungen unterstützenden PSD-Bank Berlin Brandenburg.

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„Unser Museum würde es nicht geben, wären da nicht unsere rund 20 ehrenamtlichen Helfer, die sich in Recherche, Ankauf, Archiv und Schülerprojekte einbringen“, betont Schulleiter Rudolph. Sie sind es, die am „Tag des offenen Denkmals“ – an dem übrigens nur wenige Schulen teilnehmen – mithelfen und die Sammlungs- und Besucherbetreuung mit verantworten. Daneben leistet das 50-köpfigen Kollegium wertvolle Unterstüt-


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Funde vom „Schöneicher Plan“ zung; auch wenn es darum geht, für den Erhalt des Schulmuseum zu sammeln. Ein zentrales Anliegen der Schule ist es dabei stets, die Schüler am Museumsprojekt zu beteiligen. So wirkten sie in freiwilligen AGs bereits an zahlreichen Projekten mit, die sich der Erforschung Friedenauer Architektur, Straßennamen, Industriebetriebe

und Bewohner widmeten, und veröffentlichen die Ergebnisse vierteljährlich im „MuseumsJournal“. Damit werden immer neue Schüler erreicht und für die Museumsarbeit interessiert – ein gelungenes Pädagogenstück. Über Sonderausstellungen finden Geschichtsinteressierte zueinander. Derzeit ist das Ergebnis ihrer Arbeit in der bereits vierten Aus-

stellung unter dem Titel „Sport in Friedenau“ in der Säulenhalle der Schule zu besichtigen. Eine weitere ist in Planung und wird sich mit der mit dem Schulmuseum kooperierenden „Bildgießerei Hermann Noack GmbH & Co KG“ befassen. So bleibt das Museum für Alt und Jung weiterhin einen Besuch wert, – nach seinem Theodor Fon-

tane („Der Stechlin“) entliehenen Leitbild: Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben. Weitere Informationen unter www.friedrich-bergius-schule. de, Museums-Anmeldung unter Telefon 90277-7910.  Jacqueline Lorenz

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Impressum

Gazette Schöneberg & Friedenau ∙ Februar Nr. 2/2017 ·  22. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Schöneberg & Friedenau sowie Steglitz, Zehlendorf, Charlottenburg und Wilmersdorf.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH · Badensche Str. 44 · 10715 Berlin ☎ (030) 844 933-0 · www.gazette-berlin.de

Redaktion

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Nächste Ausgabe

März Nr. 3/2017

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ab und bringt sie zu ihrem Arbeitsplatz. Auch die Besucher des Campus werden von ihm chauffiert. Olli befindet sich in der Erprobungsphase. Derzeit ist er ledig-

lich im Schritttempo unterwegs. Zahlreiche Sensoren rund um den kleinen Bus sorgen dafür, dass er sofort steht, wenn ein Hindernis in seinen Bereich kommt. Olli fährt nicht nur ohne Chauffeur, sondern der elektrisch betriebene Bus lädt sich auch selbständig auf. Die Deutsche Bahn testet autonomes Fahren nicht nur auf dem EUREF-Campus, sondern auch im DB-Schenker-Gelände in Leipzig. Feste Fahrpläne gibt es nicht – die Kunden können Olli genau dann nutzen, wenn sie ihn brauchen. Die Erprobung soll schon 2017 dazu führen, dass autonome Fahrzeuge als Pilotprojekte im öffentlichen Raum genutzt werden können. Gebaut wurde Olli von dem amerikanischen Startup Local Motors. Mittels umfangreicher Computertechnik bringt Olli seine Fahrgäste punktgenau an ihr Ziel. Eine neue Dimension des öffentlichen Nahverkehrs nimmt hier ihren Anfang!

Naturdenkmal „Kaisereiche“ Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamtes Tempelhof-Schöneberg stellten bei Baumkontrollen starke Morschungen an zwei Hauptästen der Kaisereiche auf der Mittelinsel Saarstraße/Rheinstraße fest. Eine weiterführende Untersuchung durch einen unabhängigen Gutachter ergab eine weitreichende offene Fäule mit Rissbildung. Da die Eiche als Naturdenkmal er-

fasst ist, wurde eine Befreiung vom Verbot der Beschädigung oder Veränderung eines Naturdenkmals beantragt. Diese Befreiung wurde am 10. Januar 2017 erteilt. Damit können die beiden stark geschädigten Hauptäste entnommen werden. Die Restkrone musste aufgrund des großen Eingriffs angepasst werden. Dabei soll die bestehende Kronenform weitest möglich erhalten bleiben.


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Gazette Schöneberg & Friedenau  |  Februar 2017  |  15

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Mit Laser zum klaren Durchblick Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, am „Grauen Star“ zu erkranken. Der „Graue Star“ bezeichnet die Eintrübung der Augenlinsen. Kontraste verblassen und man hat das Gefühl, durch einen Nebel auf die Welt zu blicken. Den schmerzfreien Weg zurück zum guten Sehen ermöglicht das erfahrene Team des Augenzentrums Lichterfelde West mit dem Femtosekundenlaser. „Das Gerät ist der perfekte Assistent“, so Dr. Dr.  Peter Kaulen. Denn mit der neuen Lasertechnik ist ein Höchstmaß an Sicherheit, maximaler Gewebeschonung, hoher Genauigkeit und größere Brillenfreiheit erreichbar. Als Vorreiter im Einsatz des Femtosekundenlasers besitzen die Operateure des Augenzentrums Lichterfelde West im bundesweiten Vergleich mit weit über 1000 durchgeführten Operationen einen sehr umfangreichen Erfahrungsschatz. Schonend zum guten Sehen bei Grauem Star Bereits im Rahmen der Voruntersuchung wird das zu behandelnde Auge mittels des hochmodernen Augenvermessungssystems Verion™ vermessen. Alle dabei ermittelten, relevanten Daten werden in das OP-Mikroskop des Operateurs eingespiegelt. Dadurch wird während der Operation eine bestmögliche Platzierung der Kunstlinse im Auge ermöglicht. Die getrübte Linse wird standardmäßig durch eine künstliche Linse ersetzt, die mit einem Filter gegen schädliches UVund Blaulicht versehen ist. Unter dem Namen „gelbe Linse“ bietet sie Schutz vor Wellenlängen, die für das Entstehen der Makuladegeneration mitverantwortlich gemacht werden. Darüber hinaus ist das Augenzentrum Lichterfelde West auch auf Linsen mit Zusatznutzen, sogenannte Premiumlinsen spezialisiert, mit denen das Ziel der Brillenfreiheit sowohl in der Ferne, und auf Wunsch auch in der Nähe, erfüllt werden kann. Dank LASIK frei von Brille und Kontaktlinse Für jüngere Patienten ohne Linsentrübung, die ihre Brille oder Kontaktlinsen loswerden möchten, werden seit vielen Jahren Laser-Behandlungsmethoden wie LASIK oder Femto-LASIK angeboten. Zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weit-

sichtigkeit und Hornhautverkrümmung stehen im Augenzentrum Lichterfelde West der Femtosekundenlaser und der Excimerlaser zur Verfügung, mit denen die LASIK routinemäßig und erfolgreich durchgeführt wird. Die Fehlsichtigkeiten werden nach umfangreichen Voruntersuchungen durch die Augenärzte hochpräzise, sanft und dauerhaft mittels Laser korrigiert und ermöglichen den behandelten Patienten somit den scharfen Fernblick auch ohne Sehhilfen.

Spezialisten aus Lichterfelde West Die Augenärzte aus dem Augenzentrum Lichterfelde West verfügen über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Augenchirurgie. Schwerpunkte liegen auf der Korrektur von Fehlsichtigkeiten (LASIK) sowie der schonenden Operation des „Grauen Stars“. Für die Operationen stehen in dem TÜV-zertifizierten Augenzentrum Lichterfelde West sowohl der Femtosekundenlaser als auch der Excimerlaser zur Verfügung.

Laser statt Messer Das Augenzentrum Lichterfelde West bietet Patienten mit „Grauem Star“ eine Laser- Operationsmethode an: sicherer, schonender und genauer wird der Laser- Linsentausch ohne Messer durchgeführt! Die LASIK- Behandlung wird zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten eingesetzt, um endlich die Brille oder Kontaktlinsen loszuwerden.

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Gazette Schöneberg & Friedenau Nr. 2/2017  
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Februar-Ausgabe der Gazette Schöeneberg & Friedenau

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