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GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Februar 2017

Charlottenburg Im Netzwerk der Moderne Jubiläums­ausstellung zum 140. Geburtstag von Georg Kolbe

Mit Nachrichten aus dem Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf

Foto: Constantinos / Fotolia

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2  |  Gazette Charlottenburg  |  Februar 2017

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Mit Laser zum klaren Durchblick Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, am „Grauen Star“ zu erkranken. Der „Graue Star“ bezeichnet die Eintrübung der Augenlinsen. Kontraste verblassen und man hat das Gefühl, durch einen Nebel auf die Welt zu blicken. Den schmerzfreien Weg zurück zum guten Sehen ermöglicht das erfahrene Team des Augenzentrums Lichterfelde West mit dem Femtosekundenlaser. „Das Gerät ist der perfekte Assistent“, so Dr. Dr.  Peter Kaulen. Denn mit der neuen Lasertechnik ist ein Höchstmaß an Sicherheit, maximaler Gewebeschonung, hoher Genauigkeit und größere Brillenfreiheit erreichbar. Als Vorreiter im Einsatz des Femtosekundenlasers besitzen die Operateure des Augenzentrums Lichterfelde West im bundesweiten Vergleich mit weit über 1000 durchgeführten Operationen einen sehr umfangreichen Erfahrungsschatz. Schonend zum guten Sehen bei Grauem Star Bereits im Rahmen der Voruntersuchung wird das zu behandelnde Auge mittels des hochmodernen Augenvermessungssystems Verion™ vermessen. Alle dabei ermittelten, relevanten Daten werden in das OP-Mikroskop des Operateurs eingespiegelt. Dadurch wird während der Operation eine bestmögliche Platzierung der Kunstlinse im Auge ermöglicht. Die getrübte Linse wird standardmäßig durch eine künstliche Linse ersetzt, die mit einem Filter gegen schädliches UVund Blaulicht versehen ist. Unter dem Namen „gelbe Linse“ bietet sie Schutz vor Wellenlängen, die für das Entstehen der Makuladegeneration mitverantwortlich gemacht werden. Darüber hinaus ist das Augenzentrum Lichterfelde West auch auf Linsen mit Zusatznutzen, sogenannte Premiumlinsen spezialisiert, mit denen das Ziel der Brillenfreiheit sowohl in der Ferne, und auf Wunsch auch in der Nähe, erfüllt werden kann. Dank LASIK frei von Brille und Kontaktlinse Für jüngere Patienten ohne Linsentrübung, die ihre Brille oder Kontaktlinsen loswerden möchten, werden seit vielen Jahren Laser-Behandlungsmethoden wie LASIK oder Femto-LASIK angeboten. Zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weit-

sichtigkeit und Hornhautverkrümmung stehen im Augenzentrum Lichterfelde West der Femtosekundenlaser und der Excimerlaser zur Verfügung, mit denen die LASIK routinemäßig und erfolgreich durchgeführt wird. Die Fehlsichtigkeiten werden nach umfangreichen Voruntersuchungen durch die Augenärzte hochpräzise, sanft und dauerhaft mittels Laser korrigiert und ermöglichen den behandelten Patienten somit den scharfen Fernblick auch ohne Sehhilfen.

Spezialisten aus Lichterfelde West Die Augenärzte aus dem Augenzentrum Lichterfelde West verfügen über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Augenchirurgie. Schwerpunkte liegen auf der Korrektur von Fehlsichtigkeiten (LASIK) sowie der schonenden Operation des „Grauen Stars“. Für die Operationen stehen in dem TÜV-zertifizierten Augenzentrum Lichterfelde West sowohl der Femtosekundenlaser als auch der Excimerlaser zur Verfügung.

Laser statt Messer Das Augenzentrum Lichterfelde West bietet Patienten mit „Grauem Star“ eine Laser- Operationsmethode an: sicherer, schonender und genauer wird der Laser- Linsentausch ohne Messer durchgeführt! Die LASIK- Behandlung wird zur Beseitigung von Fehlsichtigkeiten eingesetzt, um endlich die Brille oder Kontaktlinsen loszuwerden.

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Gazette Wilmersdorf  |  FEBRUAR 2017  |  1 Gazette Charlottenburg  |  Februar Gazette Wilmersdorf | 22017  |  3 2017 |3

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf! In unserer glücklicherweise immer älter werdenden Gesellschaft ist Sterben und Tod unverändert tabuisiert. Stetig wächst der wichtige bereich der Hospiz- und Palliativarbeit, um Menschen an ihrem Lebensende würdig zu begleiten. Ich lade herzlich zur unterstützung durch Teilnahme an dem benefizkonzert des berliner Sibelius Orchesters ein.

Unterstützung der Hospizarbeit auch in diesem Jahr habe ich wieder die Schirmherrschaft für das Werksattkonzert des berliner Sibelius Orchesters am 19. Februar um 15  uhr in der aula des Schiller Gymnasiums, Schillerstraße  125 übernommen. Das Sibelius OrReinhard Naumann chester spielt jetzt schon zum sechsten Mal zu Gunsten der Hospiz- und Palliativarbeit in der Paul Gerhardt Diakonie – eine ganz besondere unterstützung. Der eintritt ist frei. es wird um eine Spende gebeten. unter der Leitung des Dirigenten Mariano Domingo spielt das Orchester Werke von Zoltán Kodály (Tänze aus Galanta), Felix Mendelssohn bartholdy (Violinenkonzert e-Moll op. 64) und Modest Mussorgsky (bilder einer ausstellung). Der in Israel geborene Geiger erez Ofer ist seit 2002 erster Konzertmeister des rundfunk-Sinfonieorchesters berlin und wird bei dem Konzert als Solist auftreten.

Weitere Informationen bei Dr. med. Karin barnard, Förderprojekte Paul Gerhardt Diakonie e. V., berlin und Wittenberg, ☎ 3702-2523, e-Mail: karin. barnard@)pgdiakonie.de oder www.pgdiakonie.de.

Spendenaufruf Zwölf Menschen wurden brutal ermordet und über 50 Personen wurden bei dem schrecklichen Terroranschlag am 19. Dezember 2016 verletzt. Noch Wochen nach dem anschlag kämpfen sich elf Schwerverletzte zurück ins Leben. Viele berlinerinnen und berliner und Gäste in der Stadt gingen zum breitscheidplatz und legten dort blumen nieder, stellten Kerzen zum Gedenken an die Opfer des anschlags auf. Ich unterstütze den Spendenaufruf der arbeitsgemeinschaft City e. V., des Schaustellerverband berlin e. V. als Organisatoren des Weihnachtsmarktes sowie des DrK Landesverband berliner rotes Kreuz e. V. Die drei Organisationen wollen den betroffenen Opfern und Verletzten wie auch den Schaustellern helfen und gemeinsam die Vergabe der eingehenden Spenden regeln. Falls auch Sie spenden möchten: Kontoinhaber: DRK LV Berliner Rotes Kreuz IbaN: DE68 1002 0500 0003 2490 15 Verwendungszweck: Anschlag Breitscheidplatz

Beirat von und für Menschen mit Behinderung Nach der berliner Wahl am 18.9.2016 hat sich auch der

beirat für Menschen mit behinderung des bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf von berlin für die nächste Legislaturperiode am 23. Januar neu konstituiert. Der beirat für Menschen mit behinderung vertritt die Interessen der im bezirk wohnenden und arbeitenden körperlich, geistig und seelisch behinderten bürgerinnen und bürger in allen Lebensbereichen und setzt sich für die Verwirklichung ihrer bedürfnisse ein. er soll mit dem bezirksbeauftragten für Menschen mit behinderung zusammenarbeiten und diesem sowie dem bezirksamt und der bezirksverordnetenversammlung empfehlungen zu Fragen des Lebens von Menschen mit behinderung geben. In der neuen Wahlperiode werden dem beirat als stimmberechtigte Mitglieder 15 Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen der behindertenselbsthilfe, der behindertenhilfe und der Wohlfahrtspflege angehören. auch werden wieder die bezirksverordnetenversammlung und bezirksamt mit einbezogen. Weitere Informationen zum beirat sind zu finden unter www.behindertenbeirat. charlottenburg-wilmersdorf.de.

50 Jahre Städtepartnerschaft mit Or-Yehuda Vom 8. bis 11.  Februar ist bürgermeisterin Liat Shohat aus Or-Yehuda (Israel) mit einer vierköpfigen Delegation in Charlottenburg-Wilmersdorf zu Gast. Der bezirk pflegt seit 1966 die Städtepartnerschaft mit Or-Yehuda. Seither kam es zu zahlreichen gegenseitigen besuchen

von Musikgruppen, Jugendlichen, Studenten, Sozialarbeiter, bezirksamtsmitgliedern und bezirksverordneten.

Kiezspaziergang Zu unserem 182. Kiezspaziergang treffen wir uns am Samstag, dem 11. Februar um 14 uhr auf dem breitscheidplatz zwischen budapester Straße und Gedächtniskirche, dem Ort des attentats vom 19. Dezember auf dem Weihnachtsmarkt. Pfarrer Germer wird uns dort begrüßen. Nach dem besuch der Gedächtniskirche gehen wir durch die Nürnberger Straße, in der sich nach dem Zweiten Weltkrieg für ein halbes Jahr ein surrealistisches Kabarett, die badewanne, befand. Über den Los-angeles-Platz kommen wir zur Feuerwache in der rankestraße und dann zum Friedrich-Hollaender-Platz. Von dort aus geht es an der Synagoge in der Joachimsthaler Straße vorbei zum Joachimsthaler Platz, wo der Kiezspaziergang endet. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. alle Interessierten sind willkommen. Informationen über die bisherigen Kiezspaziergänge finden Sie im Internet unter www. kiezspaziergaenge.de. Für Ihre anregungen, Lob und Kritik bin ich für Sie erreichbar unter naumann@charlottenburgwilmersdorf.de. Ihr

reinhard Naumann


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Im Netzwerk der Moderne Jubiläumsausstellung zum 140. Geburtstag von Georg Kolbe Der Berliner Bildhauer und Zeichner Georg Kolbe hätte in diesem Jahr seinen 140. Geburtstag gefeiert. Aus diesem Anlass zeigt das Georg Kolbe Museum das vielfältige Netzwerk des Künstlers und seine Verbindungen zu Persönlichkeiten aus Kunst, Architektur, Politik und Tanz. Die umfassende Schau zeigt über 60 Skulpturen, zahlreiche historische Fotografien, Zeichnungen, Gemälde, Briefe und Zeitdokumente aus dem Nachlass des Künstlers. Die Entwicklung Berlins zur Kunst- und Kulturmetropole bildet sich in den gezeigten Exponaten wie ein kosmopolitischer Querschnitt ab. Die künstlerische und gesellschaftliche Avantgarde dieser Zeit suchte nach neuartigen Formen für eine Zeit im Umbruch. In diesem kreativen Umfeld bewegte sich der junge Künstler, der alsbald zum erfolgreichsten deutschen Bildhauer dieser Generation aufstieg.

Georg Kolbe 1936 in seinem Garten in der Sensburg. Foto: Kurt von Keudell / Georg Kolbe Museum

Karl Schmidt Rottluff Aufgehender Mond 1920 Archiv Georg Kolbe Museum

Unter anderem mit: Friedrich Ebert, Karl Schmidt-Rottluff, Ludwig Mies van der Rohe, Gret Palucca, Paul Cassirer, Walther Rathenau, Mechtilde Lichnowsky, Vaslav Nijinsky, Walter Gropius, Charlotte Bara, Henry van de

Velde, Ernst Barlach, Renée Sintenis, Annette Kolb, Taka-Taka, Theobald von Bethmann Hollweg, Ferdinand Sauerbruch, Max Liebermann, Tamara Karsawina, Ludwig Derleth, Ernst Ludwig Kirchner, Hans Prinzhorn, Ferruc-

cio Busoni, August Thyssen, Conrad Ansorge, Wilhelm R. Valentiner, Max Slevogt, Bruno Taut, Vera Skoronel, Harry Graf Kessler, Hans Poelzig. Als wichtiger Porträtist, insbesondere in der Weimarer Republik, schuf Kolbe annähernd 200 Köpfe. Die verewigten Gesichter prominenter Persönlichkeiten vermitteln das Bild einer Epoche, die von Glanz und Widerspruch geprägt war. Die rund 50 Porträtskulpturen in der Ausstellung zeigen unter anderem den sozialdemokratischen Reichspräsidenten Friedrich Ebert, Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg, den berühmten Chirurgen Ferdinand Sauerbruch von der Charité, den einflussreichen Kunstchronisten Harry Graf Kessler, Kolbes charismatischen Kunsthändler Paul Cassirer oder die Schriftstellerin und Pazifistin Annette Kolb. Ob als Mitglied der Berliner Seces-

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Gazette Charlottenburg  |  Februar 2017  |  5

Georg Kolbe Morgen im Barcelona Pavillon von Mies van der Rohe Innenansicht. Foto: Enric Duch / Georg Kolbe Museum

Georg Kolbe Porträtbüste Dr W R Valentiner Gips 1919.

sion oder später als Vorsitzender der Freien Secession, Kolbe suchte immer den Austausch mit seinen Kolleginnen und Kollegen. Die später berühmte Tierbildhauerin Renée Sintenis stand ihm als junge Frau Modell, zeitweise arbeitete er im selben Atelierhaus wie Max Beckmann. Er ging auf Reisen mit seinen Freunden Karl Schmidt-Rottluff und Richard Scheibe. Er pflegte eine enge Beziehung zu Max Liebermann und führte intensive Briefkorrespondenzen unter anderem mit Ernst Barlach oder Gerhard Marcks.

Seine Begeisterung für den expressionistischen Tanz führte ihn zu wichtigen zeichnerischen oder bildhauerischen Werken, die den Menschen in Bewegung zeigen.

schätzten seine Skulpturen und brachten sie in Beziehung zu ihren modernen Bauten. Kolbe selbst setzte sich intensiv mit der Architektur der Moderne auseinander, als sichtbares Zeichen und heutiges Architekturdenkmal gilt das Ensemble in der Sensburger Allee (1928/29), das Georg Kolbe Museum, mit dem er sich einen idealen und für seine Zeit außergewöhnlich modernen Ort für seine Kunstproduktion schuf.

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die Wegbereiterinnen des Ausdruckstanzes Gret Palucca, Mary Wigman, Vera Skoronel, Charlotte Bara oder Ted Shawn, ein früher Pionier des American Modern Dance. Kolbes Skulpturen fanden in heute ikonischen Gebäuden der architektonischen Moderne ihre Aufstellung. Am bekanntesten ist sicherlich der „Morgen“ (1925) in Ludwig Mies van der Rohes Barcelona Pavillon (1929). Doch auch andere berühmte Architekten wie Walter Gropius, Bruno Taut, Hans Poelzig oder Henry van de Velde

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2  |  Gazette Wilmersdorf  |  FEBRUAR 2017 6  |  Gazette Charlottenburg  |  Februar 2017

NACHRICHTEN RATHAUS | BVV-THEMA NACHRICHTENAUS AUSDEM DEM RATHAUS | BVV-THEMA

Radfahren fördern

Was bedeutet die erfolgreiche Volksinitiative für den Bezirk? Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat das von der Trägerin Netzwerk Lebenswerte Stadt e. V. für das beabsichtigte Volksbegehren „Volksentscheid Fahrrad“ vorgelegte Gesetz zur Förderung des Radverkehrs in Berlin eingehend geprüft und eine amtliche Kostenschätzung auf Basis der im Gesetz beschriebenen Forderungen erstellt und Gesamtkosten in Höhe von 2.168.703.000 € ermittelt. Für die neue Verkehrssenatorin hat das Radgesetz und die Aufstellung eines konkreten Umsetzungsplans Priorität. Vor dem Hintergrund des drohenden Volksentscheids soll bis März ein Gesetz vorliegen, mit welchem dem ansteigenden Radverkehr Rechnung getragen wird. In ihrer Verwaltung sind dafür bereits zehn neue Stellen allein für die Planung neuer Radwege entstanden. Im Rahmen des beabsichtigten Bündnisses zur Förderung des Radverkehrs beabsichtigt die Koalition ein 10-Mio-€-Sofortprogramm 2017 und für die Jahre 2018 und 2019 jeweils ein Budget von 40 Mio € bzw. 51 Mio € zur Verfügung zu stellen. Die Personalmittel für die Bezirke werden an die Umsetzung von Maßnahmen gekoppelt. Insofern wird Charlottenburg-Wilmersdorf schnellstmöglich eine konkrete Maßnahmenliste erstellen, um entsprechende Personalmittel abrufen zu können. Berlin

SPD-Fraktion

Radfahren ist ein Beitrag zur Senkung der Luft- und Lärmbelastungen und zum Klimaschutz. Die SPD hat aber stets den gesamten „Umweltverbund“, also auch Belange der Fußgänger und des ÖPNV im Auge. Berlin hat gute Konzepte (Radverkehrsstrategie), aber derzeit noch Umsetzungsdefizite. Darauf aufmerksam zu machen ist das Verdienst der „Volksinitiative“ Eine Beschleunigung der Umsetzung von Radwegen, Fahrradstraßen und Fahrradparken wird in unserem Bezirk erst dann erfolgen können, wenn die Ausstattung mit Ingenieurstellen verbessert und das heutige

komplizierte Zusammenspiel der vielen Verwaltungen effizienter gestaltet wird. Die neue rot-rot-grüne Koalitionsvereinbarung gibt hierzu wichtige Impulse. Dr. Jürgen Murach

CDU-Fraktion Wir unterstützen den Wunsch vieler Berliner, den Radverkehr in unserer Stadt attraktiver und sicherer zu gestalten. Der Gesetzentwurf der Initiative „Volksentscheid Fahrrad“ aber lässt die Bedürfnisse vieler anderer Verkehrsteilnehmer unberücksichtigt. Angesichts des Wachstums Berlins mit seinen stadtplanerischen und wirtschaftlichen Erfordernissen würde die einseitige Bevorzugung von Radfahrern ein erforderliches „Mobilitätskonzept“ für Berlin grundsätzlich in Frage stellen. Ein zügiges Vorankommen des ÖPNV und des Individual- und Versorgungsverkehrs muss ebenso gewährleistet sein, wie die Sicherheit von Fußgängern. Hier ist das kooperative Miteinander im begrenzten Raum erforderlich, nicht jedoch Klientelpolitik per Gesetz. Gerald Mattern

B‘90/Grünen-Fraktion Immer mehr nutzen das Fahrrad, um in Berlin mobil zu sein. Deswegen fordert der Volksentscheid Fahrrad eine ausreichende Fahrradinfrastruktur. Die erste Stufe des Volksentscheides war mehr als erfolgreich: Mit 105.425 Stimmen wurde das notwendige Quorum von 20.000 Stimmen um mehr als fünffache übertroffen. Das ist mehr als ein deutliches Signal an die Stadt und ihre Bezirke, eine genügende und vor allem sichere Fahrradinfrastruktur für die Menschen bereitzustellen – auch auf den Hauptverkehrsachsen. Kopenhagen und London machen es vor; sie sichern langfristig die Mobilität in der Stadt. Wir Grüne wollen daher die zu erwartenden Mittel vom Land Berlin in den Lückenschluss und Sicherheit der Fahrradinfrastruktur investieren. Alexander Kaas Elias

Markisen

Die Linke Ist unser Bezirk fahrradfreundlich – das ist hier die Frage? Es gibt schon gute Ansätze – auf vielen Straßen gibt es Radwege und gute Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Allerdings ist die Situation noch nicht zufriedenstellend, was sich auch in den Zielen der Volksinitiative wiederspiegelt. So sollten gefährliche Kreuzungen durch Umgestaltungen verkehrssicherer gemacht, entdeckte Mängel bei Radwegen schneller ausgebessert, besseres Fahrradparken bei Bahnhöfen ermöglicht werden. Es wäre gut, wenn der Bezirk das Thema sicheres Fahrradfahren im Verwaltungshandeln und bei der Verkehrsplanung immer mitdenkt, damit zukünftig sicheres Radfahren durch Berlin eine Selbstverständlichkeit wird. Sebastian Dieke

FDP-Fraktion Die Volksinitiative Rad hat einen wichtigen Beitrag geleistet, um den Blick auf die Situation der Radfahrer im Bezirk zu richten. Noch immer gibt es zu viele Radwege in schlechtem Zustand, zu viele Kreuzungen, deren Überquerung eine Gefahr darstellt und zu viele Orte ohne Infrastruktur für Fahrräder. Hier sind dringend Investitionen notwendig. Was jedoch nicht geschehen darf, ist eine Benachteiligung der anderen Verkehrsteilnehmer. Eine Straßenverengung auf zentralen Verkehrsachsen ist für die Akzeptanz des Ausbaus der Radwege genauso gefährlich, wie ein unzureichender Schutz der Fußgänger. Samuel Frey Alternative für

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AfD-Fraktion

Radfahren fördern – das kann bedeuten: bessere Radwege, mehr Abstellplätze, sicherere Kreuzungen, strengere Ahndung des Falschparkens auf Radwegen – aber bitte dabei die Gehwegradler nicht vergessen. Es kann auch bedeuten: „Fahrspurenkonkurrenz“, d.h. Verschlimmerung der

Verkehrsprobleme, mehr Staus. Den Großteil des Versorgungs- und Lieferverkehrs und 2/3 des Personenverkehrs bewältigt der effiziente motorisierte Individualverkehr. Anti-Auto-Ideologie und Fahrrad-Schwärmerei haben in der Verkehrspolitik nichts zu suchen. Die AfD steht für die Wahlfreiheit der Verkehrsmittel. Radfahrer, Fußgänger, Autofahrer und öffentlicher Nahverkehr dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden! Michael Seyfert

BVV CharlottenburgWilmersdorf Rathaus Charlottenburg, Otto-SuhrAllee 100, 10585 Berlin, Raum 226, 226a, 226b Telefon: 9029-14900/01/02, E-Mail: bvv@charlottenburg-wilmersdorf.de, Internet: www.charlottenburgwilmersdorf.de Nächste Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung 19.01., Do, 17 Uhr Ausschüsse: Die Ausschüsse beginnen jeweils 17.30 Uhr, sofern nicht anders vermerkt 7.2., Schule; Rechnungsprüfung 8.2., Straßen- und Grünflächen 9.2., Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten 14.2., Haushalt, Personal, Wirtschaftsförderung, Informationstechnologie und Gender Mainstreaming; Weiterbildung und Kultur 15.2., Stadtentwicklung; Integrationsausschuss 17.2., Sport 21.2., Jugendhilfeausschuss; Umwelt, Natur- und Klimaschutz und Liegenschaftenc 23.2., Soziales, Gesundheit und Arbeit 28.2., Bürgerdienste, Wirtschafts- und Ordnungsangelegenheiten Ältestenrat 8.2., 15.2., 16.15 Uhr

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Gazette Wilmersdorf  |  FEBRUAR2017  |  7 2017  |  3 Gazette Charlottenburg  |  Februar

Integration – Intergration Über vier Monate wurde das Projekt des Spielhauses und der Friedenskirche Charlottenburg mit der Kamera begleitet. Mehrmals wöchentlich wurden die fotografierten Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren aus einem Flüchtlingsheim abgeholt und für einige Stunden im Spielhaus Schillerstraße betreut. Dies beinhaltete gemeinsames Spielen, Lernen, Kochen, Essen und Ausflüge machen. Dabei lernte die Hobbyfotografin und pädagogische Begleiterin Hannah Daut das Umfeld der Kinder und ihren Alltag kennen und bekam einen Einblick in ihre persönliche Geschichte der Integration. Diese Kinder haben ihr gezeigt, dass sie mehr sind als eine tragische Fahrt über das Mittelmeer oder wochenlange Fußmärsche hinter sich haben. Hannah Daut berichtet bei der Vernissage: “Diese Kinder haben mich Bescheidenheit und Hoffnung gelehrt und ich durfte ihren Erzählungen lauschen über ihren Schulalltag, ihr altes Zimmer in ihrer Heimat, ihre Streitigkeiten untereinander oder ihre Träume. Wie selbstver-

ständlich nehmen sie in dem fremden Land ihren neuen Platz ein, erkämpfen sich eine kleine Stelle im Leben für sich in der Inkonstante der Umstände ihrer Geschichte. Sie sind der lebende Beweis dafür, was Integration in einem Land bedeutet, in dem sie teilweise schon mehrere Jahre sind und noch kein Bleiberecht und keine eigene Wohnung haben – die Integration im Dazwischen“. Die Ausstellungseröffnung, bei der die Kinder aus dem Flüchtlingsheim anwesend waren, wurde mit Grußworten von Heike Schmitt-Schmelz, der Stadträtin für Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur eröffnet, die dieses Projekt als gelungene Integration ansieht und sich für die Weiterführung der Arbeit mit geflüchteten Kindern im Spielhaus ausspricht. Die Wirkung der schwarz – weiss Fotografien spricht für sich und zeigt intensiv, wie viel Kraft diese Kinder ausstrahlen. Die Ausstellung kann in der Friedenskirche Charlottenburg, Bismarckstr. 40, vom 8. bis zum 31. Januar 2017, Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung gesehen werden.

v.l. Heike Schmitt-Schmelz, Pastor Hendrick Kissel, Hannah Daut, Christina Schütt.

Neues Veranstaltungsheft der Musikschule City West Mit über 160 Veranstaltungen und Workshops präsentiert sich die Musikschule City West im ersten Halbjahr 2017. Interessierte finden Konzerte mit und für Kinder, Chor- und Orchesterkonzerte, Jazz- und Weltmusikveranstaltungen und Workshops zu verschiedenen Themen. In ausgewählten Konzertreihen stellen sich auch Lehrkräfte der Musikschule mit interessanten Programmen der Öf-

fentlichkeit vor. Zu erhalten ist das Veranstaltungsheft in der Geschäftsstelle der Musikschule im Rathaus Schmargendorf sowie an den Standorten Platanenallee 16 in Charlottenburg und Prinzregentenstraße 72 in Wilmersdorf. Außerdem steht das Heft auf der Website der Musikschule unter www.ms-cw.de zum Download zur Verfügung.

Carsten Engelmann und die Familie Choker.

Ehrenpatenschaft für das 7. Kind Anlässlich der Geburt ihres 7. Kindes, Zainab Rawya Choker, am 2. Juli 2016 hat Bundespräsident Joachim Gauck die Ehrenpatenschaft für das kleine Mädchen übernommen. Die Überreichung des Geschenks in Höhe von 500 Euro und einer Urkunde hat der Stellvertretende Bezirksbürgermeister Carsten Engelmann am 12. Januar übernommen. Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft für das siebente Kind einer Familie. Ist der Antrag für das Kind unterblieben, kann er auch für ein später geborenes Kind der Familie gestellt werden. Die Ehrenpatenschaft wird in einer Familie nur einmal übernommen. Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der

Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken. Seit 1949 wurden insgesamt rund 79.325 Ehrenpatenschaften übernommen (Stand: 31.12.2015). Im Jahr 2015 waren es 550 (2014: 600, 2013: 600, 2012: 460, 2011: 670, 2010: 603). Bundespräsident Joachim Gauck hat seit dem Amtsantritt am 18. März 2012 bisher 2.209 Ehrenpatenschaften übernommen (Stand: 31.12.2015).

Charlottenburg-Wilmersdorf heute – Der Bezirk in Leichter Sprache Jetzt gibt es die Broschüre: „Charlottenburg-Wilmersdorf – Der Bezirk in Leichter Sprache“. In der Broschüre finden Sie viele Informationen und Fotos zum Bezirk. Die Broschüren bekommen Sie kostenlos in den Bürgerämtern des Bezirks. Sie können die Broschüre auch beim Behinderten-Beauftragten bestellen:

☎ (030) 90 29 – 12 408 E-Mail: BehB@charlottenburgwilmersdorf.de Die Broschüre können Sie sich auch im Internet ansehen. www.BehB.charlottenburgwilmersdorf.de. Schauen Sie dort bitte unter „Leichte Sprache“.


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NACHRICHTEN RATHAUS | VERANSTALTUNGEN NACHRICHTENAUS AUSDEM DEM RATHAUS | VERANSTALTUNGEN

Vandalismus im Job Point

Musikschule

Im Job Point Charlottenburg-Wilmersdorf in der Pestalozzistraße wurden in der Nacht vom 09. auf den 10.01.2017 die Scheiben eingeschlagen. Der Projektleiter des Job Points geht zum jetzigen Zeitpunkt von Vandalismus aus. Der Job Point ist aber wie gewohnt geöffnet, um weiterhin allen Bürgerinnen und Bürgern einen einfachen Weg zur Arbeitssuche anzubieten. Sozial- und Gesundheitsstadtrat Carsten Engelmann: „Vandalismus ist vielerorts ein Problem, zu dessen Bewältigung

Rathaus Schmargendorf, Berkaer Platz 1, 14199 Berlin, ☎ 9029-15514, www.musikschule-city-west.de. Alle Veranstaltungen Eintritt frei, wenn nicht anders vermerkt. 11. 2., 18 Uhr, Sinfoniekonzert – Jugendorchester Charlottenburg: Lindenkirche, Homburger Str. 48, mit Werken von Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Glinka, Schubert, Leitung: Thomas Lamp 12. 2., 11 Uhr, Antrittskonzert Nils Arne Schneider: Festsaal, Rathaus Charlottenburg, der neue Leiter des Fachbereiches Streichinstrumente stellt sich vor: Nils Arne Schneider (Violine), mit Christine Paté (Akkordeon), Andreas Lisius (Klavier) und Emmanuelle Verger (Violoncello) mit Werken von Corelli, Beethoven, First, Ravel, Piazzolla 12. 2., 16 Uhr, Sinfoniekonzert – Jugendorchester Charlottenburg: HeiligKreuz-Kirche Kreuzberg, Zossener Str. 65, mit Werken von Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Glinka, Schubert, Leitung: Thomas Lamp 16. 2., 19 Uhr, Berliner Klaviermusik mit Niek van Oosterum: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, mit Werken von Torp, Chin, Tiessen, Spies, Busoni, Mendelssohn Bartholdy 16. 2., 20.30 Uhr, Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe: Aufsturz Club, Oranienburger Str. 67, Leitung: Christof Griese, in Kooperation mit Jazzkeller 69 e. V. 18. 2., 19.30 Uhr, Roda de Choro mit dem Brasil Ensemble: DTK-Wasserturm, Kopischstr. 7, Leitung: Andréa Botelho und Eudinho Soares 19. 2., 18 Uhr, Musikschule City West zu Gast im Schlot: Jazzfestival, Kunstfabrik Schlot, Schlegelstr. 26, um 18 Uhr, Jazz for Kids – Kinder spielen für Kinder: Perkussionsensembles, Leitung: Bijan Kerkhoff und Leon Griese, um 19 Uhr, Jazz for Newcomers: StuVo-Bands, Leitung: Horst Nonnenmacher und Dirk Strakhof, um 21 Uhr, Dozentenkonzert: BioCarL feat. Bijan Kerkhoff und Leon Griese (Schlagzeug), Horst Nonnenmacher (Bass), Gerhard Gschlößl (Posaune) 24. 2., 20 Uhr, Tangos von Gardel und Piazzolla: Konzertsaal Musikschule, Prinzregentenstr. 72, mit Christof Griese (Altsaxofon) und Hitomi Takeo (Klavier) 24. 2., 18 Uhr, Berliner Mädchenchor – Harald Weiss „Ode an die Nacht“: Radialsystem, Holzmarktstr. 33, Aufführung im Rahmen von chor@berlin, mehrere Chöre und

der Staat auch und gerade auf die Unterstützung durch die Bürgerinnen und Bürger angewiesen ist. Allein der Schaden für private und öffentliche Kassen geht jährlich in die Millionen, ein Schaden, den letztlich jeder Steuerzahler trägt.“

13 Jahre LogIn Sozial- und Gesundheitsstadtrat Carsten Engelmann nahm am 13. Januar an der Jubiläumsfeier der Suchtberatung und psychosoziale Betreuung in Charlottenburg-Wilmersdorf – LogIn, in der Kaiser-Friedrich-Str. 82 teil. Carsten Engelmann: „LogIn ist ein starker, zuverlässiger und geschätzter Partner in Sachen Suchthilfe in Charlottenburg-Wilmersdorf und nimmt eine wichtige und bedeutende Rolle in der Suchtberatung und psychosozialen Betreuung in unserer Region ein.“ Als regionaler Suchthilfeträger wendet sich LogIn an Jugendliche und Erwachsene mit einer Suchtproblematik aus dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und hilft in akuten Krisen, entwickelt gemeinsam realistische Ausstiegsmöglichkeiten und vermittelt in weiterführende

Hilfen, wie z. B. Entgiftung und Therapie. Weiterhin kooperiert er insbesondere mit verschiedenen Jugendhilfeträgern und Schulen. Ein Großteil der Klient*innen konsumiert Heroin und Kokain. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen stehen die Cannabisabhängigkeit und der Missbrauch von Alkohol im Vordergrund. Neben der klassischen Beratung und Betreuung bietet das Team für junge Klient*innen bis 25 spezielle Gruppenaktivitäten bzw. Elterntrainings für betroffene Mütter und Väter, deren Kinder Drogen konsumieren. Neben der Betreuung der erwachsenen Suchterkrankten, liegt der Fokus des Teams auch auf den jungen Klient*innen, um eine „Drogenkarriere“ rechtzeitig zu verhindern.

Termine für die Einschulungsuntersuchungen frei – jetzt online buchen Das Buchen der Termine zur Einschulungsuntersuchung Schuljahr 2017/2018 im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Charlottenburg-Wilmersdorf ist weiterhin möglich. Es sind noch Termine frei. Eltern können sich unter www. einschulung.charlottenburg-wilmersdorf.de einen Untersuchungstermin für die Einschulungsuntersuchung ihrer Kinder buchen und erhalten dazu eine Bestätigung per Mail. Bei Problemen bei der Online-Anmeldung, stehen in jedem Standort ein/e

Ansprechpartner/*in zur Verfügung: Standort Hohenzollerndamm 174-177: ☎ 9029-16576 Standort Otto-Suhr-Allee 100: ☎ 9029-13652 Gesundheitsstadtrat Carsten Engelmann: „Nutzen Sie unser Angebot und buchen Sie Ihren Untersuchungstermin bequem von zu Hause. Sie werden sicher zu Ihrem Wunschtermin geleitet. Auch die Angaben im Fragebogen können in Ruhe zu Hause ausgefüllt werden. Alle Daten werden bei der Übermittlung durch Verschlüsselung gesichert.“

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Schlagzeugensembles unter Mitwirkung des Berliner Mädchenchors, Leitung: Sabine Wüsthoff 26. 2., 17 Uhr, Die Kunst des Klaviertrios: Festsaal, Rathaus Charlottenburg, mit Luminita Toader (Violine), Emmanuelle Verger (Violoncello) und Andreas Lisius (Klavier) mit Werken von Mozart, Mendelssohn Bartholdy und Rachmaninov 27. 2., 19 Uhr, Jazz Live: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, Ensembles des Fachbereichs Jazz/Rock/ Pop – StuVo-Bands, Leitung: Horst Nonnenmacher und Dirk Strakhof, Koordination: Christof Griese 28. 2., 18.30 Uhr, Mauskonzert – Kinder spielen für Kinder: Konzertsaal Musikschule, Platanenallee 16, Koordination: Kai Heiden

Museum Charlottenburg-Wilmersdorf In der Villa Oppenheim, Schloßstr. 55/OttoGrüneberg-Weg, 14059 Berlin, ☎ 902924106, www.villa-oppenheim- berlin.de, www.kultur.charlottenburg-wilmersdorf. de, E-Mail: museum@charlottenburgwilmersdorf.de. Di-Fr 10-17 Uhr, So und Feiertage 11-17 Uhr. Eintritt frei. Der Zugang ist barrierefrei. Das Café „Frau Bäckerin in der Villa Oppenheim“ ist täglich 9-19 Uhr, geöffnet. Sonderöffnungen zu den Veranstaltungen des Museums.

SONDerauSSTeLLuNG 15.2.-23.4. „Sehen lernen“ Die wieder zu entdeckende Fotografin Gerda Schimpf (1913 – 2014) Die Fotografin Gerda Schimpf (1913 – 2014) kam 1937 nach Berlin und fand am Charlottenburger Kaiserdamm ihre neue Heimat. Die damals 24-Jährige arbeitete unter anderem in Berlin für die AEG im Bereich Produktfotografie. Geschäftsauslagen, Kunst und Mode, vor allem aber Porträts wurden ihr fotografisches Hauptarbeitsfeld. Ihr umfangreicher Nachlass mit ca. 12.000 Pass- und Porträtaufnahmen wird derzeit von den Kuratorinnen Christine Kahlau und Irja Krätke aufgearbeitet. Eine Auswahl an Frauenporträts aus den Jahren 1946 bis 1963 zeigt das Museum nun erstmals öffentlich in einer Kabinettausstellung. Bei Interesse an einer Gruppenführung durch die Ausstellung: Information und Terminvereinbarung unter ☎ 902924108.

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DauerauSSTeLLuNG „WESTEN!“ Stadtgeschichte CharlottenburgWilmersdorf: Multimedial und objektnah erzählt die Ausstellung von Ereignissen und Personen, die den Bezirk über gut drei Jahrhunderte geprägt haben. Im Zentrum steht die besondere Rolle der beiden „schönen Schwestern“ Charlottenburg und Wilmersdorf als zweites Stadtzentrum neben der historischen Mitte Berlins: als City West. Weitere Ausstellungen Sorgenfrei: Die Geschichte der Villa Oppenheim und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. SammlerStücke: Die Kunstsammlung Charlottenburg. Die Sammlung wurde 1908 auf Initiative des Magistrats der bis 1920 selbständigen Stadt Charlottenburg begründet, 1912 erfuhr sie eine bedeutende Erweiterung durch die Stiftung Raussendorff. Sie umfasst Gemälde und Skulpturen vor allem des 19. Jahrhunderts und der Berliner Secession, darunter Werke von Walter Leistikow, Hans Baluschek, Franz Skarbina und Max Liebermann. Zum Bestand gehören auch Ansichten Charlottenburgs, etwa von Eduard Gaertner, Friedrich Kallmorgen und Carl Krafft.

Dr. Miriam-Esther Owesle (Geschäftsführerin der Guthmann Akademie) referiert über die „Promenade in Karlsbad“ des Impressionisten und Mitbegründers der Berliner Sezession Franz Skarbina (1849-1910). Das Gemälde ist eines der Hauptwerke der 1908 begründeten Kunstsammlung der damals selbständigen Stadt Charlottenburg. Im Rahmen der Ausstellung „SammlerStücke“ ist es seit 2012 dauerhaft in der Villa Oppenheim zu sehen. In einer wohldurchdachten Komposition inszeniert Skarbina kunstvoll das gesellschaftliche Spiel von Sehen und Gesehen werden. Am Beispiel des lustvollen Müßiggangs der Kurgesellschaft schildert er die genussfreudige Lebenshaltung des Bürgertums im ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Kunsthistorikerin promovierte 2011 über diesen Maler. Die Veranstaltung bildet den Auftakt für eine neue Veranstaltungsreihe „Aus den Sammlungen“, die in lockerer Folge Einblicke in die Bestände und ständigen Präsentationen des Museums geben soll.

Termine nach Vereinbarung, nähere Information und Buchung unter ☎ 9029 24108 oder museum@charlottenburgwilmersdorf.de

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Franz Skarbina, Promenade in Karlsbad, 1890-1894. Foto: Hans-Joachim Bartsch/ Museum Charlottenburg-Wilmersdorf 12.2., 11 Uhr, Berliner Tagebuch: Fünf Miniaturen aus der Berliner Stadtgeschichte, erzählt von Peter Krönig. Was geschah heute vor soundsoviel Jahren in Berlin? Dieser Frage geht Peter Krönig (Freundeskreis Museum), waschechter Berliner und langjähriger SFB-Reporter, nach und berichtet über Personen und Ereignisse der Berliner Stadtgeschichte. 25.2., 15 Uhr, Wege zur Kunst: Barbara Bunte (Freundeskreis Museum) führt vor dem Gemälde von Johann W. R. Geyer „Die Testamentseröffnung“ in die Methode der Kunstbetrachtung ein.

FÜHruNGeN, WOrKSHOPS, STaDTTeILFÜHruNGeN Gönnen Sie sich, Ihrer Familie oder Freunden doch einmal einen Museumsbesuch mit einer exklusiven Führung! Unterhaltsam und informativ führen Sie unsere erfahrenen Museumspädagoginnen und Moderatorinnen durch die Ausstellungen in der Villa Oppenheim.

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arTOTHeK In der Kommunalen Galerie Berlin. Die Artothek verleiht grafische Werke, Skulpturen, Gemälde, Fotografien, ausgewählte internationale Plakate und Bilder für Kinder über 10 oder 20 Wochen. Alle Werke können sofort mitgenommen werden. Das Angebot der Artothek richtet sich an alle Berlinerinnen und Berliner. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Berliner Stadtfotografie. Die Leihgebühr wird pro Werk erhoben und beträgt zwischen 1 bis max. 5 €. Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 1117 Uhr, Mi 11-19 Uhr, ☎ 9029-16709. ab 31.1.: „Neue Werke 2017“ Die Sonderschau bietet einen Querschnitt durch alle Kunstgattungen. Bereits während der Ausstellung können die neuen Werke vorbestellt werden.

VeraNSTaLTuNGeN Sofern nicht anders angegeben, ist die Teilnahme an den Veranstaltungen kostenfrei. 2.2., 18 Uhr, Lesung „Wir haben keine andre Zeit als diese…“: Die Autorin Jutta Rosenkranz liest aus ihrer Biografie über Mascha Kaléko, die, 1907 in Galizien geboren, um 1930 in Berlin mit heiter-melancholischen GroßstadtGedichten bekannt wurde. 1938 floh die erfolgreiche Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit, die oft mit Kurt Tucholsky oder Erich Kästner verglichen wurde und doch ihren ganz eigenen Stil prägte, nach New York. Die vierbändige Gesamtausgabe von Kalékos Schaffen publizierte Jutta Rosenkranz 2012, die Biografie erschien 2007. 5.2., 12 Uhr, Museumsspaß mit der Familie – Vater, Mutter, Kind?: Wir entdecken ganz unterschiedliche Familienbilder, hören deren Geschichten und gestalten unsere eigene Familie mit allen, die dazu gehören. Eine Entdeckungsreise durch die Ausstellungen, Bastelund Spielangebote mit der Museumspädagogin Dr. Nicola Crüsemann und Birgit WiedowWeinberger. Für Eltern, Großeltern und Kinder von 3 bis 11 Jahren. 9.2., 18 Uhr, Vortrag „Aus den Sammlungen“:

Gazette Wilmersdorf  |  FEBRUAR2017  |  9 2017  |  5 Gazette Charlottenburg  |  Februar

Ingar Krauss, Cucumis sativus 12.2.-30.4.: Martin RupprechtUnrast der Linie Collagen und Zeichnungen Eröffnung: 12.2., 12 Uhr 15.3., 19 Uhr, Strichlagen, fortlaufend – Künstlergespräch: Martin Rupprecht und Christoph Tannert 19.2.-30.4. Fortsetzung jetzt! 150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V. Murshida Arzu Alpana, Silvia Klara Breitwieser, Ricoh Gerbl, Angela Hampel, Franziska Klotz, Irma Markulin (Gast), Gisela Weimann, Karla Woisnitza Eröffnung: 19.2., 12 Uhr Unter der Schirmherrschaft von Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin für Kultur und Medien.

Im Atelier der Kommunalen Galerie Berlin können Kinder und Jugendliche kreativ arbeiten. Unter der Anleitung erfahrener Kunstpädagoginnen finden Führungen und Workshops für Kindergarten- und Schülergruppen zu den aktuellen Ausstellungen statt. Sie werden dem Alter der Kinder entsprechend angepasst. Information unter: ☎ 9029-16704, Di-Fr 10.0016.30 Uhr

Sport eISSPOrTHaLLe CHarLOTTeNburG „PO9“ Glockenturmstr. 14, allgemeine Informationen gibt es unter ☎ 315114924 während der Öffnungszeiten Öffentlicher Eislauf bis 17.3.: Mo, 15 -17 Uhr (nur für Frauen und Eltern/Großeltern mit Kindern bis zum 6. Lebensjahr) Di und Do, 9.30-11.30 Uhr, 12-14 Uhr, 14.30-16.30 Uhr Mi, 9.30-11.30 Uhr (nur für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahre und Menschen mit Behinderung), 12-14 Uhr, 14.3016.30 Uhr Fr, 9.30-11.30 Uhr 25. und 26.12., 9.30-11.30 Uhr, 12-14 Uhr, 14.30-16.30 Uhr 1.1., 12-14 Uhr, 14.30-16.30 Uhr Schließzeiten: Samstags, sonntags und an den gesetzlichen Feiertagen kein öffentlicher Eislauf. Eintritt für 2 Stunden für Erwachsene 3,30 €, ermäßigt 1,60 €. Schlittschuhverleih 5 € / Schulklassen 4 €.

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10  |  Gazette Charlottenburg  |  Februar 2017

Lichtblicke „Berliner Messinglampen“ für die Welt Berlin und seine Unternehmen mit ihren vielfältigen Produkten sind weit über die Bezirke hinaus in aller Welt vertreten. Ein Unternehmen, das direkt an der Grenze zum Bezirk Charlottenburg in der Moabiter Sickingenstraße 20-28 ganz besondere Leuchten fertigt, ist die Berliner Messinglampen GmbH von Anne Kamratowski, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder Martin führt. Seit fast 35 Jahren entstehen in der Manufaktur Leuchten nach Anzeige

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historischem Vorbild, wie sie zu Kaiserzeiten einst in feinen Traditions-Betrieben Alt-Berlins wie Osram oder Elektro-Conrad in präziser Handarbeit hergestellt worden sind; damals, als elektrisches Licht mit verkabelten Lampen allmählich zum Standard wurde. Doch kriegs- und mauerbedingt verlagerte sich diese Industrie immer weiter Richtung Westen. Das Unternehmen in Moabit knüpft an diese Tradition an und schenkt seinen Kunden viele leuchtende Lichtblicke.

Alt-Berlin lässt grüßen Die Berlinerin Anne Kamratowski, die ursprünglich aus dem Antiquitätengeschäft kommt, merkte schon bald, welche große Nachfrage auch heute noch

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nach antiken Leuchten besteht, die der Antiquitäten-Markt jedoch nicht zu decken vermag. Also machte sie aus der Not eine Tugend und eröffnete vor rund 35 Jahren ihr Ladengeschäft „Berliner Messinglampen“ in dem vor dem Zweiten Weltkrieg für seine Leuchtfabriken bekannten Alt-Moabit. Hier an der Spree fertigte und verkaufte sie die ersten Repliken alter Jugendstilleuchten. Modell dafür standen und stehen bis heute überwiegend Leuchten aus der Zeit des Jugendstils, wobei die schlichteren, schnörkelärmeren Varianten sich inzwischen steigender Nachfrage erfreuen. Dauerbrenner ist die Banker-Lampe, die häufig auf Schreibtischen zu finden ist und übrigens auch die Entstehungsgeschichte dieses Beitrages beleuchtet hat. 2002 expandierte das Unternehmen und fertigt nun mit seinen rund 50 Mitarbeitern in einer ehemaligen AEG-Werkshalle an



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den genormten Einzelteilen und Glasschirmen Leuchten-Kleinode höchster Präzisionsarbeit zu schaffen. Sie werden dann oft über Generationen als ganz besonderer Haushaltsgegenstand „fürs Leben“ geschätzt und weitergegeben, und auch nach Jahren sind dafür noch Ersatzteile erhältlich. Inzwischen an der Spitze der Marktbewerber, arbeitet das Unternehmen mit dem interna-

tionalen Fachhandel zusammen. Es verfügt über einen weitgefächerten Kundenstamm, der vom Architekten für originalgetreu zu sanierenden Altbauhäuser über Firmen, Hotels und historische Gebäude bis hin zum Privatkunden reicht. Im Hotel Adlon findet man Leuchten aus dem Hause Berliner Messinglampen ebenso wie im China Club Berlin oder im Privatbereich der Bundeskanzlerin.

Ausgezeichnet vorbereitet Nur acht Berliner Geburtskliniken sind bisher mit dem Siegel „Babyfreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnete Geburtshilfe: das Hebammenteam des AVK Dazu gehört die Geburtsklinik des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums in Schöneberg, die von der WHO und unicef mit dem begehrten internationalen Prädikat für ihren hohen Betreuungsstandard ausgezeichnet wurde. Dieser zeigt sich in dem hohen Stellenwert, den das Krankenhaus der engen Bindung zwischen Mutter, Vater und Kind einräumt. Vielen zukünftigen Eltern wird dies immer wichtiger und sie legen bei der Auswahl der idealen Klinik für die Geburt ihres Babys hohe Maßstäbe an. Auch das Bedürfnis nach menschlicher Wärme, Geborgenheit und Herzlichkeit während der Geburtsphase und im Wochenbett ist der Wunsch vieler Frauen – ohne dabei auf die Sicherheit eines Krankenhauses zu verzichten. Praktisches Hebammenwissen, modernste technische Ausstattung, tatkräftige Unterstützung und einfühlsame Rücksichtnahme: Die Auguste-Viktoria-Geburtsklinik setzt sich täglich aufs Neue zum Ziel, das alles in einer entspannten Atmosphäre und vereint mit konsequenter Sorgfalt zu bieten und belegt dies durch beständige Geburtenzahlen sowie sehr gute Umfragewerte. Entsprechend ist die Klinik konzipiert: Die drei modernen Kreißsäle und Vorwehenzimmer sind so gestaltet, dass sie Geborgenheit vermitteln und dadurch maßgeblich zu einem stressfreien Verlauf der Entbindung beitragen. Hebammen und Ärzte verstehen sich als Team und unterstützen in allen Entscheidungen den

Verlauf einer natürlichen Geburt unter Berücksichtigung aller notwendigen medizinischen Schritte. Dahinter steht das leistungsfähige Vivantes Netzwerk, das eine enge Zusammenarbeit von Geburts- und Kindermedizin gewährleistet. Dieser Anspruch setzt sich auf der modern eingerichteten und mit komfortablen Familienzimmern ausgestatteten Mutter-Kind-Station nahtlos fort. Alle Prinzipien des Bondings – der speziellen Verbindung zwischen Eltern und Kind – werden hier konsequent und liebevoll umgesetzt. Zertifizierte Stillberaterinnen und das Pflegeteam betreuen Mutter und Kind und respektieren dabei nach Möglichkeit ihre Privatsphäre. Viele Vivantes-Hebammen sind zudem in der Vor- und Nachsorge tätig, sodass sich Schwangere oft für eine Hebamme oder Beleghebamme aus der Auguste-Viktoria-Klinik entscheiden. Bei deren Vermittlung hilft die Schwangerenambulanz, die darüber hinaus für alle Fragen und Anliegen rund um die Geburt zur Verfügung steht und Auskunft zu den Kursangeboten gibt. Gut vorbereitet und informiert werden künfige Eltern auch bei den regelmäßig stattfindenden Infoabenden, die einen Eindruck von der Philosophie unseres Babyfreundlichen Krankenhauses vermitteln. Termine und Infos sind unter www.vivantes.de/geburt/avk nachzulesen. Wir wünschen Ihnen alles Gute und freuen uns auf Sie.

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Gazette Charlottenburg  |  Februar 2017  |  13

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Fotos: BML GmbH

das unterscheidet die hochwertigen Qualitätsleuchten von billigen Nachahmungen: Durch eine natürliche weiße Innenschicht erzeugen sie ein Licht, das gemütliche, entspannte Stimmung verbreitet – sogar im Büro. Indessen macht sich die nächste Unternehmer-Generation bereit, in die Fußstapfen von Anne Kamratowski zu treten. Man darf also auf die leuchtende Zukunft der Berliner Messinglampen GmbH gespannt sein. Weitere Informationen und Ladenöffnungszeiten unter www. berlinermessinglampen.de Jacqueline Lorenz

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Palast der Waren Kaufhaus des Westens eröffnete 1907 Zur Eröffnung des siebenten Warenhauses des Kaufmanns Adolf Jandorf schrieb der wöchentlich erscheinende „Roland von Berlin“, das Haus solle die verwöhnten Ansprüche der oberen Zehntausend befriedigen. Er hatte recht – nachdem Jandorf mit seinen sechs anderen Warenhäusern den einfachen Bedarf abdeckte, sollte sein neues Kaufhaus des Westens, schon damals kurz KaDeWe genannt, ein völlig anderes Sortiment und Einkaufserlebnis bieten. Es lag anfangs am östlichen Rand von Charlottenburg, seit einem Gebietstausch im Jahr 1937 befindet sich das KaDeWe auf dem Gebiet Schönebergs.

Neue Maßstäbe Das Kaufhaus setzte sich von allem ab, was die Berliner bisher gewohnt waren. Das fünfgeschossige Gebäude mit der zweigeschossigen Eingangshalle eröffnete im 27. März 1907. Zum Leidwesen von Adolf Jandorf ließ sich der Hochadel bei der Eröffnung nicht bli-

KaDeWe um 1910.

Foto: Landesarchiv Berlin

cken. Im August weilte der siamesische König in Berlin und besuchte das KaDeWe, das damit endlich das gewünschte Renommee erhielt.

Treffpunkt und Einkaufserlebnis Das neue Nobelkaufhaus entwickelte sich schnell zum Treffpunkt, aber nicht nur für die oberen Zehntausend. Auch weniger Betuchte genossen Ausflüge ins KaDeWe und trugen hierfür die Kleidung, die nur für besondere Anlässe aus dem Schrank geholt wurde. Das KaDeWe bot viel – einerseits die vielen kleinen Fachgeschäfte nach amerikanischem Vorbild, die sich immerhin auf 120 Abteilungen erstreckten. Dann gab es eine Leihbibliothek,

Friseur-Salons für Damen und Herren, eine Bankfiliale sowie den beliebten Teesalon. Die Bedeutung des Kaufhauses wuchs mit dem aufstrebenden Kurfürstendamm und Tauentzien. Die umliegenden kulturellen Angebote, Theater, Kinos und mehr sowie die gute Erreichbarkeit machten es schnell zu einem Publikumsmagneten. Von Anfang an war die Gestaltung der Schaufenster und die themenbezogene Ausstattung der Innenhalle eine Besonderheit – so füllten während der Weihnachtszeit ganze Märchengeschichten die Schaufenster und während der „Weißen Wochen“ am Jahresanfang erstrahlte die Zugangshalle in Weiß.

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Gazette Charlottenburg ·  Februar Nr. 2/2017 ·  35. Jahrgang Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf sowie Schöneberg & Friedenau.

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Nächste Ausgabe März Nr. 3/2017 · Anzeigen-/Redaktionsschluss: 13.02.2017 · Erscheinung: 02.03.2017


Gazette Charlottenburg  |  Februar 2017  |  15

Umbau und „Arisierung“ 1927 ging das KaDeWe und die anderen Kaufhäuser von Adolf Jandorf in den Besitz des Konzerns Hermann Tietz & Co. über, zu dem auch die Hertie-Häuser gehörten. Das Gebäude wurde nun um zwei weitere Vollgeschosse sowie zwei Dachgeschosse erweitert. Eine Dachterrasse, die mit Liegestühlen ausgestattet war, gehörte zu den neuen Attraktionen. 1929 richteten die Eigentümer die beliebte Feinkostabteilung ein. 1933 zwang das NS-Re-

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gime die jüdische Familie Tietz zum Verkauf. Wirtschaftspolitiker verhinderten eine Zerschlagung des Unternehmens, da das auch viele Lieferanten ruiniert hätte. Der Vorstand des Unternehmens wurde „arisiert“ und Hertie war eines der wenigen Unternehmen, das seinen Namen auch während der Zeit des Nationalsozialismus behielt.

Zweiter Weltkrieg und Rückkehr zum Luxus Als der Zweite Weltkrieg tobte, blieb das KaDeWe nicht verschont. Das Luxuskaufhaus brannte fast vollständig aus, nachdem ein amerikanisches Kampfflugzeug auf das Dach Gregor Römhild Andrea Kuhr Dr. Axel von Stein-Lausnitz

gestürzt war. In den Nachkriegsjahren diente das Kaufhaus, von dem nur die ersten beiden Etagen wieder aufgebaut wurden, der notwendigen Versorgung der Bevölkerung, Luxus war nicht gefragt, dafür Fett und Würste. Nach und nach wurde es durch Erweiterungen und Umbauten wieder zum Flaggschiff der City West, die nach dem Mauerbau der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in Berlin war. Richtigen Luxus gab es wieder in den 70er-Jahren. Das KaDeWe war mittlerweile auf 44 000 Quadratmeter Verkaufsfläche angewachsen. Um den wachsenden Zahlen der Besucher mit PKW gerecht zu werden, gehörte nun ein zweites Parkhaus dazu, das durch eine gläserne Brücke über die Passauer Straße mit der dritten Etage verbunden wurde. Das KaDeWe fand zu seiner alten Größe als Tempel der Luxuswaren zurück. Das empfanden auch die DDR-Bürger, die nach dem Mauerfall durch das Kaufhaus fuhren. Die hier zelebrierte Pracht und die unglaubliche Vielfalt des Angebots standen im krassen Gegensatz zu den damaligen Einkaufsmöglichkeiten im Osten der Stadt.

Besitzwechsel und erneute Umbauarbeiten Im Jahr 1994 übernahm die Karstadt Warenhaus AG sämtliche Hertie-Häuser, darunter auch das KaDeWe. 1996 wurden die Umbauarbeiten abgeschlossen, durch die das KaDeWe eine siebente Etage erhielt, in der sich ein Restaurant unter einer Glaskuppel befindet. Die

Feinschmeckeretage in der sechsten Etage ist nach wie vor der beliebteste Anlaufpunkt der Kunden. Hier kann man Gerichte aus aller Herren Länder verzehren und Lebensmittel aus aller Welt einkaufen. Ein Paradies für Genießer… Derzeit wird das KaDeWe, das mittlerweile sowohl zur Signa Group als auch zur italienischen Warenhauskette La Rinascente

gehört, erneut umgebaut. Die Arbeiten werden jedoch so gestaltet, dass die Kunden davon nicht beeinträchtigt werden. Im Jahr 2022 sollen die Arbeiten fertig werden. Das Traditionshaus, das im kommenden Jahr 110 Jahre besteht, wird dann wieder für glänzende Augen bei Kunden aus aller Welt sorgen.

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