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DER

STADT HAMBURGER DAS

EXKLUSIVE

MAGAZIN

AUS DEM

SYLTER HOTEL STADT HAMBURG

2016


e d itorial 03

Liebe Gäste und Freunde des Hotel Stadt Hamburg! Beflügelt von der positiven Aufnahme der beiden bisherigen Ausgaben unseres Magazins DER STADT HAMBURGER haben wir an Heft drei gearbeitet, das wir Ihnen heute vorlegen. Wir hoffen sehr, dass die Lektüre Ihnen wieder viel Freude macht, und wollen Sie lebhaft Anteil nehmen lassen, an dem, was bei uns im Haus geschieht. Schließlich ist ein Hotel ja für die Dauer Ihres Aufenthalts Ihr Zuhause, und da möchte man natürlich wissen, was sich unter diesem Dach so alles tut. Es ist uns daher ein Anliegen, Ihnen die Insel Sylt zu präsentieren, die Historie des Hauses näherzubringen und Ihnen unsere Mitarbeiter vorzustellen, ganz gleich, ob die schon länger bei uns oder neu hinzugekommen sind. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Betriebs, in die zahlreichen Abteilungen, lassen Sie sich gut unterhalten und in die richtige Sylt-Stimmung versetzen. Wir freuen uns, wenn Ihnen unser neues Magazin gefällt und wir Sie auch weiterhin für das Hotel Stadt Hamburg begeistern können.

Harald und Moni Hentzschel


in h alt 04

Editorial

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Die Luft, die Ruhe und das Licht: Impressionen

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Sechs Richtige am Empfang

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Die neuen Hotelsuiten

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Restaurantchef Johannes Komm stellt sich vor

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Tafelfreuden & Glücksmomente

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Ein süßer Job: Pâtissière Manuela Fiedler

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Kellnern im Bistro

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Harmonie, mit Händen zu greifen: das Spa

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Das Portrait: Carlotta Callsen

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Tips für Hotelferien mit Hund

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Als Maler dem Meer verfallen: Hans Hentzschel

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Inside: HSH-People

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Im Gästebuch gefunden: Wolfgang Joop

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im p re ssu m Herausgeber: Hotel Stadt Hamburg oHG Strandstraße 2 25980 Westerland/Sylt Telefon: +49(0)4651 858 0 Fax: +49(0)4651 858 220 mail@hotelstadthamburg.com www.hotelstadthamburg.com Verantwortlich für den Inhalt: Harald Hentzschel Redaktion: Andreas Odenwald Gestaltung: Axel Ganguin Mitarbeit: Antje Goldmann, Franz Schmecker Schlussredaktion: Bettina Brix Fotos: Harald Hentzschel, S.3, S.44: Alexander Hentzschel Anzeigen: Janina Sass, Hotel Stadt Hamburg Druck: Fibo Druck Nachdruck (Text und Bild) nur mit Genehmigung des Herausgebers


in se lzau b e r 06

DĂźnenlandschaft hinter Klappholttal: einmal durchatmen


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Die Luft, die Ruhe und das Licht Willkommen auf Sylt: Impressionen von Harald Hentzschel


in s e lz au b e r 08

Am Kรถnigshafen: Ureinwohner bei der Mahlzeit


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in s e lz au b e r 10


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Rotlicht-Viertelstunde am Weststrand


e m p fan g ste am 12

DAS WETTER:

An der Rezeption scheint immer die Sonne


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Charmanter kann man nicht empfangen werden als (v.l.) von Franziska Eibuschitz, Finn-Lasse Volquartzen, Anne Frankenberger, Elena HaĂ&#x;denteufel, Lara-Louisa Hicks und Judith Jennerjahn.


m o d e rn isie ru n g 14

Home, Suite Home


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ie ersten Suiten des Hotel Stadt Hamburg entstanden im 1990 fertiggestellten Gartenflügel. Die meisten sind 55 qm groß, die größte, die „Stadt Hamburg Suite“, 80 Quadratmeter. Insgesamt sind es 22 Suiten, alle mit großzügigen Bädern, Wanne und zusätzlicher Dusche, separatem WC sowie einem Bidet ausgestattet. Dazu alle Annehmlichkeiten wie Fußbodenheizung, Handtuchwärmer, beleuchtete Kosmetikspiegel und, ganz wichtig: viel Ablagefläche. Die beste verfügbare Technik ist im Einsatz: Retro-Armaturen von Jado und perfekt funktionierende Thermostate in den Duschen, die man auch ohne Brille bedienen kann. Nach und nach werden die Suiten renoviert – die Teppiche und die meisten Bezugstoffe auf den Möbeln sind schon längst ausgetauscht – und behutsam modernisiert. Die Dessins sind nicht mehr so blumig, eher haben sie grafische Muster. Die Tapeten an den Wänden sind deutlich ruhiger. Was geblieben ist und auch immer so bleiben soll, ist der englische Countryhouse-Stil. „Unverändert ist auch unser Mut zur Farbe“, sagt Moni Hentzschel, „nichts ist schlimmer als ein Zimmer, in dem sich keiner was getraut hat, und letztendlich alles Ton-in-Ton gewählt wurde.” Harald Hentzschel: „Für uns ist wichtig, dass der Gast Behaglichkeit empfindet, wenn er von seinem Spaziergang an der rauen Sylter Luft kommt. Dass sich die Stoffe angenehm anfühlen und das Licht gemütlich ist. Dass die Farben eine Atmosphäre schaffen, die den Aufenthalt verschönt. Was der Engländer ,cosy’ nennt.“

Behutsam, ohne dass es den Ablauf im Hotel stört, hat das Ehepaar Hentzschel vor drei Jahren damit begonnen, die 22 Suiten zu renovieren. Ergebnis: Man fühlt sich zuhause. Hier ein Blick in Suite 141.


re stau ran t 16

Willkommen, Herr Komm! Seit April hat das Hotel Stadt Hamburg einen neuen Restaurantchef: Johannes Komm. Der Franke ist mit seinen 28 Jahren der jĂźngste MaĂŽtre in der Geschichte des Hauses.


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re stau ran t 18

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anche Leute sind etwas verblüfft und schauen ihn sich zweimal an, wenn er auf die Frage nach seiner Ausbildungsstätte antwortet: im Kloster. Er heißt Johannes mit Vornamen, auch das noch. Ein Mann Gottes, der da neuerdings als Maître im Hotel Stadt Hamburg wirkt? Doch im Kloster Banz, nördlich von Bamberg gelegen, hat nicht mehr der Benediktinerorden das Sagen, sondern die Hanns-Seidel-Stiftung. Sie betreibt das ehrwürdige Gemäuer als Tagungs- und Übernachtungsstätte, die, was Hotellerie und Gastronomie betrifft, hohe Ansprüche erfüllt. Hier wurde Johannes Komm, seit April neuer Restaurantchef an der Strandstraße 2 in Westerland, zum Hotelfachmann weltlicher Prägung ausgebildet. Die Freude, dass seine Bewerbung erfolgreich gewesen ist, steht dem fränkischen Neuzugang immer noch ins Gesicht geschrieben. Die Stelle ist nicht nur sein erster Job in Norddeutschland, er war auch vorher noch nie auf der Insel. Auf die Frage, was ihn ganz allgemein an Sylt reizt, sagt er: „Natur, Meer, Bewegung“. Wobei man Letzte-

res auch als berufliches Motto verstehen kann. Der erst 28 Jahre alte Coburger hat schon allerhand gesehen und erlebt, in seinem Fach wertvolle Erfahrungen gesammelt. Vom Kloster Banz wurde er immer im Januar zu den legendären

dann nahm Johannes Komm sich erstmal eine Auszeit in Neuseeland. Aber schon nach drei Monaten zog es ihn wieder heimwärts. Er wollte die Ausbildung noch intensivieren und machte in der Hotelfachschule Pegnitz im heimischen Oberfranken seinen Hotel-Betriebswirt. Danach wieder ab in die Schweiz, ein Land, in dem, wie er sagt, man „unheimlich viel lernen kann“, was Gastronomie und Hotelwesen betrifft. Zweieinviertel Jahre arbeitete er im Basler Grandhotel „Les Trois Rois“, eine der edelsten Adressen, direkt am Rhein, deren internationale, hochkarätige Klientel ihn nachhaltig beeindruckt und beruf-

Der Maître sieht sich als Mentor seiner Mitarbeiter und möchte, dass alle im Restaurant glücklich sind. Klausurtagungen im Wildbad Kreuth „abkommandiert“, um der streitlustigen CSU-Prominenz Frühstück und Abendessen zu servieren. „Da erwirbt man“, sagt er und grinst verschmitzt, „eine gewisse Menschenkenntnis.“ Nach erfolgreicher Ausbildung ging er neun Monate „zum Bund“ in Füssen und Ingolstadt, bevor er die berufliche Wanderschaft fortsetzte, und zwar in die Schweiz. In Interlaken heuerte er im Fünf-Sterne-Haus VictoriaJungfrau Grand Hotel an, erst im Service, dann „ziemlich schnell“, wie er sich erfreut erinnert, war er Stellvertretender Restaurantleiter. Es folgte eine kürzere Station im Hotel Beatus am Thunersee als Chef im Service, und

lich stark geprägt hat. Hier wirkte er als Bankett-Serviceleiter, verantwortlich auch für den Veranstaltungsbereich. Und was hat er sich vorgenommen fürs Stadt Hamburg? Johannes Komm bezeichnet sich als einen „Strukturtypen“. Da muss man nachfragen, wie er das meint. Es geht ihm um die Struktur – und damit die Effektivität – der ihm anvertrauten Abteilung. Die ist ihm wichtiger als die eigene Performance. „Ich sehe mich“, sagt er, „als eine Art Mentor meiner Mitarbeiter. Jeder soll das aus sich herausholen, was er am besten kann. Dabei will ich helfen und Strukturen schaffen, dass alle glücklich sind. Vor allem natürlich die Gäste.“ ANTJE GOLDMANN


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LangustinenZuckerschotenCroustade mit Tomaten-Koriandersalsa


0 Tafelfreuden & Glücksmomente

k u lin arik

Auf diesen Seiten schauen wir Küchenchef Ulrich Person ins Rezeptbuch, begegnen einer Frau, der die Kunst der süßen Verführung gegeben ist, und lassen im Bistro einen jungen Kellner erzählen, was an seinem Beruf so schön ist.

Z uTATen

Z uBereiTunG

Rezept fü r 4 Personen 8 Langustinen 12 Blätter Frü h lingsrollenteig 200 g Zuckerschoten 1 Messerspitze Koriander gemahlen 1 Bund Koriander frisch, Blätter zupfen und fein hacken 30 g Ingwer 3 Tomaten 2 Schalotten 1 Zehe Knoblauch Salz 1 Messerspitze Langpfeffer 2 El. Sesamöl 600 g Kokosfett 2 El. Distelöl

Langustinen aus der Schale lösen und den Darm entfernen. Zuckerschoten waschen, Schalotten und Knoblauch schälen. 1 Schalotte fein würfeln und beiseitestellen. Das Gemüse in feine Streifen schneiden und im Sesamöl sautieren, mit Salz und gemahlenem Koriander würzen, auskühlen lassen. Langustinen würzen (Salz, gemahlener Langpfeffer) und zusammen mit dem Gemüse in den Frühlingsrollenteig einwickeln. Pro Person 2 Langustinen und 3 Blätter Frühlingsrollenteig.

Tomaten blanchieren, häuten und klein schneiden. Zusammen mit der gewürfelten Schalotte in Distelöl sautieren und mit dem gehackten Koriander verfeinern. Kokosfett erhitzen und die Frühlingsrollen darin goldbraun frittieren und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 6-7 Minuten fertig garen. A nriChTen Tomaten-Koriandersalsa auf vier Tellern verteilen. Die Frühlingsrollen diagonal mit einem Sägemesser halbieren und in die Salsa setzen.

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k u lin arik

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Frau Fiedler hat das letzte Wort

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In der Küche ist sie die Herrscherin über alles Süße, am Tisch verführt sie erst zum Schluss. Die Pâtissière Manuela Fiedler, seit zehn Jahren im Stadt Hamburg, muss einen Traumberuf haben, meint unser Autor Franz Schmecker.

„ICH MÖCHTE ETWAS SCHAFFEN, das andere glücklich macht“, antwortet Manuela Fiedler auf die Frage, warum sie Konditorin geworden ist. Man glaubt es ihr sofort, denn sie strahlt die Zufriedenheit von Menschen aus, die ihren Platz gefunden haben. Der von Manuela Fiedler ist in der Küche des restaurant Stadt hamburg. Seit gut zehn Jahren ist die zierliche, sehr jugendlich wirkende 40-Jährige hier Chef-Pâtissière. Die herrscherin über alles Süße.

e

s muss ein Traumberuf sein. ein zuckersüßer, in dem sich alles um Sachertorte, Obstkuchen, Marmorkuchen, Linzertorte, Schwarzwälder Kirschtorte, Käsekuchen, Biskuitrollen und Strudel dreht, wo Cremes, Mousses, Gelees, Obstspeisen, süße Soßen, Ganache, Macarons und Pralinen produziert werden. Wo der Duft von Mandeln, Schokolade, Vanille, Kardamom und Zimt die Luft würzt. „Ja“, bestätigt Manuela Fiedler, „es ist ein wunderbarer Beruf“. einer, in dem man sie aber zunächst nicht wollte. Als sie sich nach dem Abitur in Lübeck um eine Lehrstelle bewarb, schlug ihr Skepsis entgegen. „Man glaubte mir nicht, dass ich den Beruf wirklich ausüben wollte. eine Abiturientin als Konditor-Lehrling, das war vor 20 Jahren noch sehr ungewöhnlich.“ entsprechend hart waren die Lehrjahre. „in den ersten Wochen durfte ich

nur eier aufschlagen. Aber dann erkannte mein Lehrmeister, dass ich wirklich wollte. Von da an habe ich sehr viel gelernt. Weil es ein kleiner Betrieb war, haben wir noch vieles von hand gemacht und keine industrieprodukte verwendet.“ Manuela Fiedler schloss ihre Lehre als Landesbeste ab. und sie bekam eine Stelle im Café Mateika auf Sylt. Das war im Jahr 2000, und sie freut sich noch heute, wenn sie daran zurückdenkt. „ich konnte wahnsinnig viel lernen, es war eine großartige Zeit.“ Übrigens auch für ihr privates Glück, lernte sie auf der insel doch den Mann kennen, mit dem sie heute verheiratet ist. und doch, die junge Konditorin wollte beruflich weiter. Sie ging nach Berlin, in die Küche von Tim raue, dessen mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Küche als experimentierfreudig gilt. Als Manuela Fiedler zu ihm kam, hatte er allerdings noch kein eigenes restaurant, stand auch erst am Anfang seiner Karriere, forderte aber schon innovative nachspeisen. Für die junge Feinbäckerin war das die erste Begegnung mit der Arbeit in einer restaurant-Küche, wo aus dem Konditor ein Pâtisseur wird. Dessen Aufgabe darin besteht, mit einem süßen Menüabschluss einen nicht unwesentlichen Geschmackseindruck zu servieren: den letzten, der noch einmal das Können der Küche unterstreicht.

Manuela Fiedler blieb zwar nur wenige Monate bei Tim raue, aber ihr war klar: „Pâtisserie ist genau mein Ding.“ nächste Station auf ihrer Wanderschaft war das Berliner Luxushotel Four Seasons. Dort wusste man ihr handwerk, ihre Kreativität und ihre Lust am experiment besonders zu schätzen. Sie wurde Chef-Pâtissière, legte nebenbei noch ihre Meisterprüfung als Konditorin ab und entwickelte ihren eigenen Stil, den sie mit dem Motto „Weniger ist mehr“ umschreibt. Der anspruchsvolle Küchenchef im Stadt hamburg, ulrich Person, kannte Manuela Fiedler, ihre Fähigkeiten und Qualitäten. Als sie nicht mehr länger eine Fernbeziehung zu ihrem Mann führen wollte und das Berliner Four Seasons von neuen Besitzern übernommen und radikal verändert wurde, fügte es sich, dass im Stadt hamburg die Stelle in der Pâtisserie frei wurde. Person bot sie ihr an. Sie griff zu. Als einen „sehr angenehmen Chef, der mir alle Freiheiten lässt“, beschreibt sie ihn. und sie schätzt die besondere, sehr private Atmosphäre des noblen hotels, in der sich die Gäste wie Freunde des hauses fühlen. „Oft, wenn ich durch die Flure gehe, sprechen sie mich an, um mir zu sagen, wie sehr ihnen meine Desserts gefallen haben.“ Spätestens dann ist es wieder da, das „tolle Gefühl, etwas getan zu haben, was anderen gefällt und manche sogar glücklich macht“.


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k u lin arik

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„ich wollte da unbedingt hin“ Nicht mal eine Absage konnte Kevin Kasch von seinem Wunsch abbringen, eines Tages im Hotel Stadt Hamburg zu servieren. Inzwischen ist er Restaurantfachmann im Bistro.

EIN GEWINNENDES Lächeln begrüßt den Gast. Damit verfügt der 21Jährige über eine Gabe, die für seine Profession – und für das Bistro im Stadt hamburg – ein wahres Geschenk ist. Dabei hatte man ihn hier zunächst abgelehnt – Kevin Kasch war noch zu jung für das haus. Gerade mal 14 Jahre alt, wollte der niebüller die Gesamtschule mit dem hauptschulabschluss verlassen. Zwar war er ein guter Schüler, hatte aber „einfach keinen Bock mehr, rumzusitzen“. er wollte raus, restaurantfachmann werden. Davon ließ er sich auch nicht durch die Absage in seinem „Traumhotel“ abbringen. Also fand er eine Ausbildungsstelle

auf dem Festland, erledigte nebenbei seinen realschulabschluss mit Bestnoten und fand auch noch Zeit, sein Lehrgeld mit einem Job als Aushilfskellner aufzubessern. Das hotel Stadt hamburg ging ihm dabei nicht aus dem Kopf, „ich wollte da unbedingt hin“. es sollte aber noch eine Weile dauern. nach erfolgreichem Lehrabschluss zog es den mittlerweile 18-Jährigen ins Ausland, nach Südtirol, in ein großes, renommiertes Ferienhotel. nach zwei Jahren verließ er es als Chef de rang, ging zurück in den norden, machte noch schnell das Fachabitur – und dann kam sie: die Chance, im Bistro des Stadt hamburg anfangen zu können.

„es sind die Menschen, die Gäste, die mich interessieren“, sagt Kevin. er mag es einfach, „mit ihnen ins Gespräch zu kommen, ihnen mit unserem Service unbeschwerte Momente zu ermöglichen“. richtig gut wird es für den auffällig geschickt und kommunikativ agierenden Servicemann, „wenn viel zu tun ist, wenn man zeigen darf, was man kann“.

d

a spricht auch der Menschenfreund, dem es Spaß macht, „neue Leute kennenzulernen – und sie als Stammgäste zu gewinnen“. er will aber nicht nur freundlich sein. „es geht auch darum, die Gäste beraten zu können, zu wissen, wie die Speisen zubereitet sind, der Wein schmeckt und woher er kommt.“ und noch etwas: „sich die Bestellung im Kopf merken zu können und nicht aufschreiben zu müssen“. Die gehobenen Ansprüche des hauses und der Gäste kommen dem Selbstverständnis des blonden nordfriesen, der auf ein gepflegtes Aussehen höchsten Wert legt, sehr entgegen. „Die Gäste“, spürt er, „nehmen uns sehr genau wahr.“ Wer weiß, welchen Weg der freundliche und sehr ehrgeizige Kevin noch nehmen wird? „ich könnte mir schon vorstellen, mich hier noch weiter zu entwickeln“, sinniert er bei der Frage, wie seine Zukunftspläne aussehen. Dem hotel und seinen Gästen kann man das nur wünschen. FrAnZ SChMeCKer


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Harmonie – MIT DEN HÄNDEN ZU GREIFEN

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Was Antje Goldmann im Qiara Spa erlebte, hat sie nachhaltig beeindruckt.

ch will hier nicht mit der Beschaffenheit meiner Schulter nerven und nur so viel sagen, dass es da eine bestimmte Stelle gibt, die oft weh tut. So beschloss ich, mich mal wieder im Qiara Spa im Hotel Stadt Hamburg massieren zu lassen. Und

was soll ich sagen? Die Masseurin, unter deren Hände ich mich im Jahr zuvor schon einmal begeben hatte, fragt als Erstes: „Und was macht die Problemstelle?“ Nicht zu fassen: Sina Müller im Stadt Hamburg erinnert sich an mein


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Schulterblatt! Auf die belebende Massage folgt ein kurzes Interview. Dabei sitzen wir nebeneinander auf dem Rand des Schwimmbeckens und spielen mit den Füßen im Wasser. Harmonie, du Zauberwort der Wellness-Branche! Hier bist du mit Händen zu greifen. Die Abteilungsleiterin und ihre Kolleginnen gehen nett miteinander um, sie mögen sich alle.

Qiara Spa-Leiterin Sina Müller ist ausgebildete Physiotherapeutin und Heilpraktikerin.

Das Verhältnis zu den Gästen hat etwas Kameradschaftliches, Vertrautes. Sina Müller kommt aus Hannover. Sie ist ausgebildete Physiotherapeutin und seit kurzem auch Heilpraktikerin, hat schon zweimal im Kulmhotel, St. Moritz gearbeitet, dann wieder in Berlin, in einer Physio-Praxis. Seit 2011 ist sie – mit Unterbrechungen – im Hotel. „Im Stadt Hamburg stimmt einfach alles.“ Sie fühlt sich wohl. Und sie behält ihr Wohlgefühl nicht für sich. Sie gibt es weiter. Am schönsten, sagt sie, sei es, mit Stammgästen zu arbeiten. Von denen scheint es an ihrem Arbeitsplatz eine


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ganze Menge zu geben. Die Kundschaft beschreibt sie als sehr anspruchsvoll. Sie sagt: „Mit so einer hingestreichelten Larifari-Massage, wie sie früher für viele Hotels typisch war, lässt sich heute niemand mehr abspeisen.“ Die Leute seien heute mündiger. Wüssten besser Bescheid. Brächten Erfahrung mit. In Sachen Kosmetik, hat sie beobachtet, „wächst die Skepsis gegenüber der Chemie. Viele wollen diese Wirkstoffe nicht mehr.“ Das beziehe sich allerdings nicht immer auf die Gesichtspflege, schränkt sie ein. Da seien, zumindest die Älteren,

Die Gäste im Spa sind sehr anspruchsvoll. Sie legen großen Wert auf Ruhe, Entspannung und gesunde Lebensweise. nicht so streng mit sich selbst. „Hauptsache, die Falten verschwinden.“ Ich schaue mich um: weit und breit kein Mann in Sicht. Nicht dass ich einen suche, ich meine nur. „Ist Spa immer noch eine Frauendomäne?“ Sina meint, das sei heute eine Ausnahme, dass keine Männer anwesend sind. Es kämen sogar sehr viele Männer. Einige ganz selbstverständlich, an-

dere auf Anraten ihrer Frauen. Pédicure zum Beispiel stehe bei den Männern hoch im Kurs. Und bei ihr persönlich, was steht da hoch im Kurs? Sport, stellt sich heraus. Surfen, überhaupt Wassersport. Joggen vor der Arbeit, manchmal auf der Promenade. Und Reiten auch noch. Sollte man auch mal wieder tun. Bisschen Sport treiben.


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d as p o rtrait 31

WIR STELLEN VOR:

Carlotta Callsen

Harald Hentzschel hat die junge Hamburger Schauspielerin fotografiert, Andreas Odenwald erzählt ihre Geschichte, die gerade erst beginnt.

d

ie Idee kam von der Mutter, Hamburgerin, Stammgast im Hotel. Sie wusste um Harald Hentzschels Leidenschaft fürs Fotografieren und dachte sich, fragen kann man ja mal. Und das tat sie. Ob er sich vorstellen könne und Lust hätte, ihre Tochter Carlotta, Schauspielerin, zu portraitieren. Harald Hentzschel gefiel der Vorschlag. Trotzdem zögerte er, weil er keine Erfahrungen als Portrait-Fotograf hatte. Doch bei ihrem nächsten Sylt-Besuch lernte er Carlotta kennen und entwickelte Ideen, die Wandlungsfähigkeit dieser jungen Frau darzustellen. Man einigte sich auf einen Termin in der Wohnung von Carlottas Onkel im Hamburger Karolinenviertel, mit drei Meter hohen Fenstern. Bestmögliche Lichtverhältnisse also. Eine Visagistin assistierte, er inszenierte. Einen langen Nachmittag dauerte die Session, dann waren außergewöhnliche Fotos auf dem Rollfilm. Dem Hotelpublikum wurden sie ein halbes Jahr später auf einer Vernissage in Anwesenheit der Portraitierten vorgestellt. Dass nun auch die STADT HAMBURGER-Leser an dem Vergnügen teilhaben, war ursprünglich nicht vorgesehen. Aber der Redakteur und der

Art Director des Magazins konnten den Herausgeber überzeugen, dass die Story unbedingt „ins Blatt“ gehört. Und so stellen wir in diesem Magazin erstmals eine Person vor, die mit dem Hotel Stadt Hamburg rein gar nichts zu hat, und mit Sylt auch nur insofern, als dass sie in ihrer Jugend häufig im Inselzirkus aufgetreten ist – als Clown. Carlotta Callsen, voilà: eine schöne, ausdrucksstarke und hoch talentierte junge Frau von 24 Jahren, von großer Ernsthaftigkeit beseelt, ausgestattet mit den besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere. In Hamburg-Blankenese ist sie aufgewachsen, in einer Akademikerfamilie, in der der Berufswunsch Schauspiel eher ungewöhnlich ist. Schon als Kind hatte sie Spaß daran, sich zu verkleiden, erzählt sie. Die Eltern ließen sie immer gewähren, ermunterten sie, ihre eigenen Wünsche zu verwirklichen. Nach dem Abitur reiste sie erstmal mit einer Freundin vier Monate kreuz und quer durch Mittel- und Südamerika, von Mexiko bis runter nach Argentinien. Ihre guten Spanischkenntnisse waren hilfreich. Neun Länder ins-


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Carlotta Callsen auf der Vernissage im Stadt Hamburg vor einem ihrer Portraits. Nach ihrer Ausbildung an renommierten Schauspielschulen in New York und London lebt sie heute in Berlin.

gesamt durchstreiften die beiden Rucksack-Stromerinnen, sogen die fremden Kulturen in sich auf. Als sie heimkamen, hatten sie lauter beglückende Erlebnisse zu berichten – nur die Sache in Ecuador, als sie überfallen, mit dem Messer bedroht wurden und alles Geld rausrücken mussten, die war „ziemlich krass“. Aber: auch eine wichtige Erfahrung. Auf diese erste Schule des Lebens folgte die Schule der Kunst, nicht etwa weniger intensiv. Wieder entschied Carlotta Callsen sich fürs Ausland und wählte zwei der renommiertesten Schauspielschulen im angelsächsischen Raum aus: in New York das WilliamEsper-Studio, wo ihr die Ehre widerfuhr, dass der in Theaterkreisen legendäre Meister Esper, 83 Jahre alt, sie in einem Kurs persönlich unter seine Fittiche nahm. Im Anschluss daran, wieder für ein Jahr, ging sie an das Giles Fore-

man Centre for Acting in London. Nun ist sie zurück und hat erstmal eine überraschende Erfahrung machen müssen. Dass sie, des Englischen in allen Schattierungen mächtig, fast jede weibliche Rolle der britischen und amerikanischen Bühnenliteratur verkörpern könnte, beeindruckt einen deutschen Theatermacher offenbar nicht im Geringsten. „Es ist hierzulande sehr schwer, Theater zu spielen, wenn man nicht auch hier gelernt und seinen Schiller und Brecht verinnerlicht hat. Das war mir anfangs nicht klar. Speziell in Bezug auf Amerika gibt es bei uns enorm viele Vorbehalte. Und Vorurteile.“ Es hat sie irritiert, klar, aber nicht abgeschreckt, ihren Weg weiter zu gehen. Carlotta Callsen liebt das Theater, natürlich auch und gerade das deutschsprachige, mit dem sie aufgewachsen ist, und wer weiß, vielleicht ergibt sich

ja eines Tages doch noch was. Aber jetzt zieht es sie zu Film und Fernsehen – ein Feld, wo es eher absurd anmuten würde, ihr die Ausbildung in New York und London vorzuhalten.

c

arlotta lebt jetzt in Berlin, hat sich einen Agenten gesucht, nimmt Angebote für experimentelle Kurzfilme, Videos, Studentenproduktionen an – wenn’s sein muss, auch ohne Gage. Über Google und bei YouTube findet man originelle Kostproben, zum Beispiel (meine Favoriten): „Pseudologia“, die äußerst schräge Story aus einem Waschsalon, und eine (stumme) Rolle im Musikclip der Gruppe „Yes, I’m Very Tired Now“. Bitte nicht wörtlich nehmen, die junge Künstlerin ist alles andere als müde, im Gegenteil: hellwach und auf vielen Feldern äußerst aktiv. Sie spielt Klavier, tanzt Tango, hat an der Humboldt-Universität deutsche Literatur belegt, schreibt an einem Roman, hält sich fit mit viel Sport. Am Tag nach der Vernissage treffe ich Carlotta vorm Hotel. Ein schöner Sommermorgen. Gute Gelegenheit, mal nachzufragen: „Wie war denn die Arbeit mit Harald Hentzschel?“ Sie gerät ins Schwärmen: „Toll. Der Dialog stimmte.“ Aber: nach der Fotosession sei sie „völlig fertig“ gewesen. Denn fotografiert werden, das heißt für die dunkelblonde Hamburgerin mit den graugrünen Augen nicht nur Posieren. „Es war eine Rolle für mich, mit ihm als Regisseur. Sie verlangte mir hundertprozentige Konzentration und Energie ab.“ Auf der Vernissage fragte ein Gast sie, ob sie sich auf den Bildern wiedererkenne. Carlottas Antwort, etwas rätselhaft: „Ich habe einen Aspekt von mir entdeckt.“


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1 Im Zimmer werdet ihr alles

bestens vorbereitet vorfinden – Körbchen, Decke, Wasserschüssel und ein paar Begrüßungs-Leckerli. Fünfsternemäßig eben!

2

Ein Riesenspaß ist es, die langen Hotelflure lang zu jagen (hab’s ausprobiert) – wird nur leider nicht gerne gesehen. Deshalb bleibt euch nur die Leine.

3 Glaubt ja nicht, dass ihr auf

den Sesseln und Sofas sitzen dürft, das darf ich auch nicht, aber für das Foto sah es einfach cooler aus!

4 Im Restaurant seid ihr leider

nicht erwünscht. Aber: Ich finde es dort total langweilig, man findet nichts unter den Tischen. Ich sag’ euch, es lohnt nicht! Im Bistro ist es sowieso viel schöner, da sieht man auch andere Hunde, und ihr seid herzlich willkommen.

5 Sehr exklusiv finden die meisten,

wenn ein Hundesitter engagiert wird. Ich sage nur: Wow! Wenn ihr das euren Freunden zuhause erzählt ...

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Versucht, Kontakt zu einem Koch zu bekommen – mit einem Schwanzwedler und dem richtigen Augenaufschlag kann man da viel erreichen. Gute Beziehungen sind Gold wert. Ihr glaubt nicht, was für leckere Sachen dort aussortiert werden!

7 Ansonsten, lasst es euch gut

gehen und genießt die Tage! Ein letzter Tip: Am Strand Möwen jagen ist megalustig! Würde mich freuen, wenn wir uns mal sehen. Dann kann ich euch noch mehr zeigen. Bis dann!


Moni Hentzschel mit Hardy im Kaminzimmer

Für den entspannten Hundeurlaub Mein Name ist Hardy, ich bin ein Basenji und lebe seit über fünf Jahren bei Familie Hentzschel. Manchmal nehmen sie mich mit ins Hotel. Hier ein paar Tips für euch, wenn ihr bei uns Urlaub machen dürft.

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g ale rie 37

Dem Meer rettungslos verfallen Die bevorzugten Themen des Malers Hans Hentzschel waren die Insel Sylt, die Nordsee und die Stadt, die dem familiengefĂźhrten Hotel den Namen gibt. Eine Ausstellung im Haus ist in Vorbereitung.


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e

s ist diese doppelte Leidenschaft, die Harald Hentzschel von seinem Vater Hans geerbt hat und lebt. Einerseits engagiert das eigene Hotel zu führen, was natürlich Priorität genießt. Dann aber, man kann es Hobby oder Passion nennen, die Beschäftigung mit der visuellen Kunst, der eigenen. Die Gäste im Hotel Stadt Hamburg kennen nicht nur die Fotografien des heutigen Inhabers, sie sind auch mit dem Œuvre von Hans Hentzschel (1910 – 1973) vertraut. Da ist zum Beispiel die prächtige 6 x 2 Meter große Wandmalerei im Hanseatenzimmer des Restaurants, die einen atemberaubenden Panoramablick auf Hamburg mit Innen- und Außenalster um 1900 freigibt. Der Vater, erinnert sich Harald Hentzschel, hat es 1962 in nur wenigen Tagen an die Wand des gerade erst fertiggestellten neuen Restaurants gemalt. Schon als Kind zeigte sich Hans Hentzschels außerordentliche Begabung beim Umgang mit Zeichenstift und Pinsel. Deshalb war die Berufswahl ganz einfach, und als erstes absolvierte er in Berlin an der Kunsthoch-

Hans Hentzschel. Das Bauernhaus zeichnete er schon mit 16 Jahren, das Selbstportrait mit Zigarette stammt aus den 50er-Jahren.


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schule eine Ausbildung zum Maler und Grafiker. Doch dann musste er als 35Jähriger den elterlichen Betrieb übernehmen. So wurde aus ihm nach dem Besuch der Hotelfachschule in Heidelberg ein erfolgreicher Hotelier, der aber keine Gelegenheit ausließ, seine ursprünglich gelernten Fähigkeiten einzusetzen. Besonders beliebt waren Jahr für Jahr seine gezeichneten Weihnachtskarten, anfangs sogar handkoloriert. Bis zum heutigen Tag wird seine Federzeichnung des Hotels auf den Speisekarten des Restaurants und des Bistros eingesetzt. Unsterblich gemacht hat sich Hans Hentzschel mit seiner berühmten WerbeGrafik von 1952: eine nackte Frau, die sich in die Wellen stürzt. Mit Liebe, Respekt und Sorgfalt hat die Familie das Werk nach dem Tod von Hans Hentzschel gesichtet und gerahmt. Die Bilder, die wir hier zeigen, vorwiegend Aquarelle, umfassen einen Schaffenszeitraum von fast 50 Jahren. Eine Ausstellung in der „LichtbilderGalerie“ des Hotels ist in Vorbereitung. ANDREAS ODENWALD

Strand, Meer, Schiffe faszinierten den Maler Hans Hentzschel, aber auch die alten Häuser auf seiner geliebten Insel. Daneben immer wieder auch Hamburger Motive – insbesondere der Hafen.


Auf der Sonnenseite des Lebens

Sylt - Neue Mitte Westerland Zwischen der Friedrich- und der Strandstraße, im Herzen von Westerland, entsteht mit dem Projekt „Neue Mitte Westerland“ ein exklusives Wohn-/Geschäftshaus. Nur wenige Gehminuten von Promenade und Nordsee entfernt, wird der modern gestaltete Baukörper insgesamt 26 Eigentumswohnungen ab ca. 45 m² bis ca. 138 m² Wohnfläche beherbergen. Erlesene Materialien, individuell gestaltete Einbauten, ausschließlich bodentiefe Fensterelemente und zahlreiche, luxuriöse Details erfüllen auch höchste Ansprüche an Komfort und Architektur. Eine hauseigene Tiefgarage sowie ein Personenaufzug runden das Neubauvorhaben angemessen ab. KP: ab EUR 470.000,-. Provisionsfrei für den Käufer. www.neue-mitte-westerland.de

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inside

+++ News von der Strandstraße 2 +++ News von der Strandstraße 2 +++

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Die Azubis Caroline (links) und Katharina Kraus sind Zwillingsschwestern und sorgen oft unfreiwillig für Verwirrung.

Das bestätigt auch Direktionsassistentin Janina Sass, die sich im Hotel so engagiert wie fürsorglich um Einsatz und Wohlbefinden der etwa 25 Lehrlinge kümmert. „Die halten zusammen, feiern auch privat gemeinsam, und die Älteren passen auf die Jüngeren auf.“ Natürlich können nicht alle Azubis nach erfolgter Ausbildung übernommen werden. Aber mit dem Gütesiegel Hotel Stadt Hamburg, Westerland eröffnen sich erstklassige Karrierechancen im Inund Ausland. Mit erkennbarem Stolz

+++ Wenn

der Gast doppelt sieht

nennt Janina Sass zwei Beispiele: der Ex-Azubi, Sylter auch noch, der heute Stellvertretender Restaurantchef im „Burj Al Arab“ in Dubai ist und auf Heimaturlaub immer gern in der Strand-

Es kann vorkommen, dass Katharina

gerade haben sie zusammen den Führer-

straße 2 hereinschaut, und jene Ehema-

(oder Caroline) Kraus von einem be-

schein gemacht – ein Auto für beide

lige, die im „The Venetian“ in Las Vegas

sorgten Gast angesprochen wird: „Sie

reicht erstmal. Selbst ihre Handynum-

als Vice-President Verantwortung trägt.

haben aber lange Dienst! Heute früh un-

mern sind, bis auf die letzte Ziffer, iden-

ser Zimmer sauber gemacht und abends

tisch. Die Frage, ob sie auch denselben

Auf seine Wanderschaft freut sich nun

stehen Sie noch in der Küche!“

Geschmack in Bezug auf Jungs haben,

auch Leon Blume, gebürtiger Sylter, der

Dann gibt Caroline (oder Katharina) eine

kichern sie gutgelaunt weg. Vor ein paar

seine Ausbildung im Stadt Hamburg ge-

Kostprobe ihres fröhlichen Lachens und

Jahren, da haben sie sich ausnahms-

rade eben erfolgreich abgeschlossen

sagt: „Nee nee, keine Sorge, das heute

weise einmal kurz gestritten – es ging

hat. „Frühstücksküche und Putzen“, er-

morgen war meine Zwillingsschwester.“

um Klamotten.

innert er sich, seien „ziemlich anstrengende Stationen“ gewesen. Am wohlsten

Schwer auseinanderzuhalten sind sie in Absolut einig sind sie sich auch, was die

hat er sich am Empfang gefühlt, weil

Job. Sie arbeiten als Azubis im Hotel, al-

Ausbildung im Stadt Hamburg betrifft,

man dort die „Gäste hautnah erlebt“.

lerdings nie gleichzeitig in der selben

die für die beiden dann 18-Jährigen im

Und noch etwas hat ihm imponiert:

Abteilung.

Spätsommer 2016 endet. Sie rühmen

„Wenn man Sorgen hat, haben sie hier

ihre Abteilungsleiter, die sich auch bei

für die Azubis immer ein offenes Ohr.

Geboren und aufgewachsen sind sie in

Hochbetrieb Zeit nehmen, das nötige

Und sie falten einen nicht zusammen,

München, die Familie ist vor einigen Jah-

Wissen und passende Auftreten zu ver-

wenn man etwas falsch gemacht hat.“

ren von dort auf die Insel Sylt nach Ran-

mitteln. Und, ganz wichtig: den „fantasti-

Nun will Leon Blume erstmal seinen

tum gezogen. In der Schule gingen Caro-

schen“ Zusammenhalt der Azubis unter-

Eltern, die ein Restaurant in Rantum be-

line und Katharina in eine Klasse, und

einander.

treiben, in der Sommersaison unter die

der Tat, vom Aussehen, vom Wesen, vom


inside

+++ News von der Strandstraße 2 +++ News von der Strandstraße 2 +++

44 Arme greifen und sich dann „’n büschen an Berlin rantasten“, wie er sich ausdrückt. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm nicht, und so nennt er schon mal Häuser wie das Adlon oder das Waldorf Astoria, die ihn interessieren könnten. „Mit dem Background Hotel Stadt Hamburg sollte das klappen“, meint er.

+++ Team

mit Rückenwind

33,33 Kilometer von Hörnum nach List: Der jährliche Syltlauf Mitte März gehört zu den sportlichen Großereignissen auf der Insel. Das HSH-Team, das sich durch einen hohen Spaß- und Kameradschaftsfaktor auszeichnet, erreichte das selbstgesteckte Ziel. Es lief als beste Hotel-Staffel im Inselnorden ein. Zur Anerkennung lud Familie Hentzschel Läufer und Organisatoren zum festlichen Abendessen ein. Hintere Reihe v.l.: Stefan Klein (Küche), Frank Ihnen (Restaurant), Dustin Niewöhner (Küche); vordere Reihe: Azubi Leon Blume blickt zuversichtlich in die Zukunft.

Patrick Baranowski (Azubi), Sina Müller (Spa), Franziska Eibuschitz (Empfang), Vanja Petrovic (Azubi), Felix Danquah (Page).

+++ Zwei

Sätze über ... Roger Maassen Der gebürtige Australier kam vor 23 Jahren nach Deutschland, machte eine Pilotenausbildung, flog Propellermaschinen und noch lieber Hubschrauber, landete 2010 auf Sylt, arbeitete im Sansibar, las beim Kaffeetrinken in Tinnum eine Stellenanzeige des Hotel Stadt Hamburg und bewarb sich erfolgreich um die Stelle des Technischen Leiters. Der Mann, der sich als „Handschlag-Typ“ bezeichnet und dessen offenes Wesen ihm viel Sympathie bei seinen fünf Mitarbeitern, im Haus und bei den Gästen einträgt, knöpfte sich als erstes die Tiefgarage zwecks Verschönerung vor, führte sodann, allen Warnungen zum Trotz, wie kompliziert das in dem verwinkelten Haus sei, W-LAN ein, ist Fachmann auf dem Gebiet von Lüftungs- und Kühlsystemen, spricht druckreif über das Phänomen frequenzgesteuerter Maschinen und träumt nicht nur davon, sondern eruiert bereits die Möglichkeiten, dass das Hotel eines Tages seinen eigenen Strom produziert.


letzte seite 46

Im Gästebuch geblättert. Für die „liebevolle Behandlung“ bedankte sich Wolfgang Joop mit einer Zeichnung.


Wo ließe sich Zeitgeschichte besser schreiben als an einem Ort, der viel zu erzählen hat: 1910 wurde die Sternwarte in

der renommierten Uhrmacherstadt Glashütte erstmals in Betrieb ge nommen. Knapp 100 Jahre später bescherte ihr der Wiederaufbau durch die Firma WEMPE große Aufgaben: Mit der Einrichtung der einzigen Prüfstelle

nach deutscher Chronometernorm und der Etablierung der WEMPE Uhrmacherschule bildet die Sternwarte in Glashütte heute den perfekten Produktionsstandort für die Armbandchronometer der WEMPE GLASHÜTTE ∫/SA Kollektion.

ein meisterwerk, das sie jeden monat aufs neue begeistern wird.

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der stadt hamburger 2016  

Das exklusive Magazin aus dem Sylter Hotel Stadt Hamburg

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