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Ausg. Sommer 2012

Supercamp - Xanten

GAGLER

info

Das JRK Magazin des Badischen Jugendrotkreuz


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort/ Impressum

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JRK Nachrichten Berichte Treffpunkt Supercamp Newsflash Badisches JRK/ kommende Termine

Projekt-/ AG-Nachrichten Klimaseite Notfalldarstellung

Anhang Spielrunde GAGler Empfehlung Bilderecke/ JRK Klassiker

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GAGler – Das JRK-Magazin


Vorwort/ Impressum

Vorwort der Landesjugendleitung Liebe Freundinnen und Freunde des Badischen JRK, große und wichtige Ereignisse werfen bereits ihren Schatten voraus. Schon bald ist es wieder soweit: Am 30. Juni und 1. Juli wollen wir gemeinsam mit euch die Landestreffen der Stufe II und III sowie die Landesversammlung "feiern"! Neben dem Wettbewerb am Samstag steht auch ein buntes Abendprogramm mit Tanz, Musik und guter Laune auf dem Programm. Im Anschluss möchten wir gemeinsam in der Grundschule Fautenbach übernachten. Am Sonntag werden wir - auf der Landesversammlung - endlich die neue JRK-Klimakampage "Klimahelfer: Änder was, bevors das Klima tut!" starten. Die Teilnehmer aus Baden, die uns auf dem Supercamp begleitet haben, können euch sicherlich schon über die neue Kampagne berichten. Weitere Highlights auf dem Programm sind z.B. die Verleihung des Gernot C. Mössner Preises und dem Prädikat Vielfalt. Ihr seht schon, an diesem Wochenende wird euch viel geboten und auch wenn ihr nicht offiziell als Wettkampfgruppe zum Landesentscheid kommt, freuen wir uns immer über zahlreichen Besuch! Im Herbst, auf dem Treffpunkt, habt ihr selbst die Möglichkeit euch zum Klimahelfer weiterbilden zu lassen. Meldet euch einfach kurz bei (fynn.zimmermann@jrk-baden.de) an. Auf bald beim Landestreffen! Bis dahin eine super Zeit wünscht euch,

Eure Landesjugendleitung

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Impressum info

GAGLER – Das JRK-Magazin Ausgabe Sommer 2012 Erscheinungen: 4 Ausgaben/ Jahr Kostenloses Onlinemagazin Redaktionsleitung Marie-Luise Huber info@gagler.de Leitung AG Öffentlichkeitsarbeit Benni Obenaus Alexander Hoppe (Ansprechpartner LV) Reporter Christoph Späth, Patrick Wieland, Roman Flamm, Magdalena Appelgrün, Paula Bergerhoff, Christoph Marks-Opitz, Beat Winterhalder, Philipp Birmele, Pascal Ende, Pascal Faude, Andrea Heide, Katrin Dreher, Dorothea Schmidt Externe Reporter Stefanie Bauerschaper, Sabine Kühn, Fynn Zimmermann, Andreas Keller Lektoren Marie-Luise Huber, Christine Steurich

Fynn Bild- und Textquellen Sollten Bilder und Texte nicht aus eigener Arbeit entstanden sein, so sind diese mit den entsprechenden Bild- und Textquellen angegeben. Falls eine dieser Quellen gegen ein Copyright verstößt, so bitten wir darum, uns darüber aufmerksam zu machen!

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JRK Nachrichten Berichte

Treffpunkt 11. -13.Mai 2012 – DJH Triberg Ein Bericht von Marie-Luise Huber, Dorothea Schmidt und Benni Obenaus Nach über 2000 Tagen kehrt der Treffpunkt wieder zu seinen Wurzeln zurück. Nach 6 Jahren findet er zum ersten Mal wieder in der Jugendherberge Triberg statt. Beste Chancen, um „hier wieder 60-70 Teilnehmer zu haben“, wie sich LA-Mitglied Holger an die damalige Zeit erinnert. Und in der Tat hatten wir auch „unbekannte“ Gesichter dabei. Es warteten wieder einmal drei unterschiedliche Workshops auf wissbegierige Teilnehmer sowie die Möglichkeit neue Leute kennenzulernen und sich auszutauschen. In wunderbaren Räumlichkeiten und dank den neuen Herbergseltern war das sicherlich kein Problem. Jeder fand schnell den Anschluss. So freute sich LJL Sören über das gute Klima an diesem Wochenende und besonders über die Gastfreundlichkeit: „Die Herbergseltern sind richtig nett und tun alles für uns“. Spontan ergänzten diese das gemütliche Lagerfeuer am ersten Abend. Für Elias und viele weiteren Teilnehmer

„Grundkurs

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Notfalldarstellung“,

"Pack

(Inter)Kultur-Beutel ein!" und "Qualifizierung war es ein richtig „toller Abend am Lagerfeuer mit einer coolen Truppe“. Leitungskräfte im Kreisverband". Dies waren die drei Workshops , welche für die Teilnehmer zur Auswahl standen und über 30 JRKler nach Triberg lockten.

Notfalldarstellung –der Dauerbrenner auf dem Treffpunkt- schuf neue Brücken zwischen Theorie und Praxis und lehrte den Umgang mit Kunstblut, Dermawax und Farbe. Neben der Theorie und dem Schminken der Wunden, wurde ebenso deren Versorgung geübt. Ein aktueller Erste Hilfe Kurs ist nicht umsonst mittlerweile Pflicht für diesen Kurs. Sicherlich wird man den Ein oder Anderen auf dem ND-Aufbaukurs wiedersehen.

deinen

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JRK Nachrichten Berichte

… Der zweite Workshop klingt vielleicht auf den ersten Blick etwas trocken und sicherlich braucht nicht jeder im Landesverband zwingend eine „Qualifizierung Leitungskräfte im Kreisverband“. Dennoch waren die Teilnehmer sehr begeistert von diesen 2 Tagen. Dennis gab den Teilnehmern viele nützliche Werkzeuge an die Hand und ließ sie wissen, dass diese nicht alleine sind.

Dass ein einfaches „Peace Zeichen“ in arabischen Ländern zur Aufforderung für Sex gehalten werden kann, mussten die Teilnehmer im (Inter)Kultur-Workshop lernen. Dass in anderen Länder andere Sitten herrschen und ein reines Schubladendenken nicht gerade zur „internationalen Öffnung“ beiträgt, lernten die Teilnehmer sehr schnell. Außerdem: Wer eine andere Kultur kennenlernt, lernt gleichzeitig auch seine eigene besser kennen.

Bildquelle Portrait: http://www.diakonie-breisgau-

Wir haben ein Interview mit dem Referenten des interkulturellen Workshops führen können und näheres über seine Arbeit und sein Feedback zum Treffpunkt erfahren.

Bernhard Beier-Spiegler Dipl. Sozialarbeiter (FH) Herr Beier-Spiegler arbeitet als „Interkultureller Trainer“ beim Diakonischen Werk BreisgauHochschwarzwald und nahm das Projekt „Fit durch interkulturelles Training“ der Evangelischen Landeskirche als Grundlage für den TreffpunktWorkshop. Viele Infos hierzu findet ihr auf … http://www.ekiba.de/6311_6590.php Wie gefällt es Ihnen in hier auf dem Treffpunkt und in ihrem Workshop? „Ich bin ganz begeistert wie motiviert die Leute hier sind, mitmachen und dass viele hierfür einen weiten Anreiseweg in Kauf genommen haben. Ich finde es echt klasse, mit welchem Engagement sie sich beteiligen und sich etwas abholen.“ Wie finden Sie das Thema Vielfalt im JRK? „Ich finde es sehr sinnvoll und gut, dass darauf hingewiesen wird und denke die Gesellschaft ist sehr vielfältig, sodass es wichtig ist, dass wir uns auf professioneller Ebene - als Verbände darüber auseinandersetzen.“ Was ist die Kernaussage Ihres Workshops? „Alle Menschen, egal woher sie kommen und in welchem Zusammenhang wir mit ihnen zu tun haben, sollen unsere Anerkennung ihres Lebens und ihrer Person spüren.“

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JRK Nachrichten Berichte

Supercamp „Ave Klima“ 25. -28.Mai 2012 – Xanten Ein Bericht von Benni Obenaus „Ave“ Klimaschützer und „Ave“ den über 1000 JRKlern aus ganz Deutschland und 13 weiteren Nationen. Ich möchte euch in einem persönlichen Erfahrungsbericht über das große Ereignis im Bundesverband berichten und neben den Tagesberichten auch kleine Anekdoten und Erlebnisse erzählen. Fangen wir aber erst einmal ganz am Anfang der Geschichte an.

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Es war Freitag, Tag XXV im Monat des MAIUS des Jahres MMXII. Aus allen Ecken unseres Landesverbandes machten sich die JRKLegionen auf zum Klima-Lager im über 500km entfern Xanten. Für die Besatzung in meinem Streitwagen war schon die Fahrt das „erste Zeltlagererlebnis“. Von Langeweile zermürbt entdeckten wir plötzlich ein bekanntes Zeichen auf der Spur nebenan und knüpften die ersten Kontakte mit dem Kreisverband Donau-Albkreis, aus dem Nachbar-LV Baden-Württemberg. Die lange Reise verging so wie im Flug und die zweistündige Verspätung, dank eines kabelliebenden Marders war wie vergessen. Gleichzeitig trudelten die ersten Badener auf dem Zeltplatz ein und sorgten mit ihren gelben BadenShirts für erste Aufmerksamkeit. Als kleiner Willkommensgruß gab es neben dem Lagerausweis ein Erfrischungsgetränk und die wohl später oft unterschätzte Sonnencreme. Nach der langen Anreise (die letzten tauchten erst nach Mitternacht auf) und der Eingewöhnungsphase freute sich doch jeder nun bei diesem Großereigniss dabei zu sein. Jeder war auf die kommenden Tage gespannt …

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JRK Nachrichten Berichte

… geweckt vom Dixi-Klo Sauger am nächsten Morgen um halb 7, mussten wir alle eine nette Erkenntnis machen: Die Organisatoren machten die römische Atmosphäre perfekt, in der es zwar heiße Bäder, aber kein fließend heißes Wasser, zum Duschen gab. Das eiskalte Wasser aus den Duschbrausen machten müde JRKler schnell munter und die Morgendusche hiermit zu einem Kneipp-Erlebnis. Erst später stellten wir fest, dass es auch ein warmes Badehaus gibt. Für mich persönlich war dennoch die kalte Dusche, zweimal am Tag, ein wahres Erlebnis und eine liebgewonnene Abkühlung an den darauffolgenden Tagen.

Nun aber zurück zum Tagesgeschehen. Etliche Workshop gab es am Vor- sowie am Nachmittag. Während am Vormittag allgemein gehaltene Workshops wie Human Soccer, Geldbeutel oder Sitzgelegenheiten basteln, sowie ein Großgeländespiel auf zahlreiche Teilnehmer warteten, gab der Nachmittag schon einen ersten Vorgeschmack auf die kommende Kampagne und deren Kick-Off-Veranstaltung am Abend.

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Die Workshops am Nachmittag standen komplett im Zeichen des Klimawandels und der neuen Kampagne. Wissbegierige und abenteuerlustige JRKler konnten sich über die Klimaveränderungen unserer Erde und deren Gefahren auf den Menschen, das Problem von Klimaflüchtlingen informieren oder praktisch ausprobieren. Ebenso gab es die ersten druckfrischen Exemplare der neuen KlimaMaterialien und Stationen, um das neue Wissen gleich umzusetzen. Ein für mich aufregendes Erlebnis war der Auftritt der malaysischen Delegation. Sie zeigte wie groß unsere Rot Kreuz Familie ist und das wir keine Grenzen kennen. …

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JRK Nachrichten Berichte

… Am Abend erwarteten wir schließlich das große Highlight auf dem Supercamp – der offizielle Start unserer neuen Klimakampagne „Klimahelfer – Tu etwas bevor es das Klima tut“. Den Einstieg in den Abend machten die Physikanten. Ein Wissenschaftler-Duo, das mit ihrer Klima-Show beeindruckende Phänomene aufdeckte oder mit ihrer lustigen Präsentation die Lachmuskeln strapazierten.,

Anschließend rückte der Countdown zur Onlineschaltung der neuen Kampagnenwebseite immer näher und die ersten Videos gaben Einblick in die verschiedenen Ziele. Alle fünf Ziele werden jeweils mit einem eigenen Logo präsentiert, die als Poster oder T-Shirt verbreitet werden können. Egal ob Sunblocker, Bodyguard, Durstlöscher, Fluchthelfer oder Lückenfüller, die stylischen T-Shirts wird es hoffentlich bald zum Kauf geben und die Verbreitung der Ziele unterstützen. Zum Abschluss des Abends heizten die Kleinstadthelden im großen Zelt noch einmal so richtig ein.

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Sonntag, der letzte Tag vor der Abreise. Am Morgen schnell das offizielle Campshirt besorgt, ein Lunchpaket eingepackt und die Sandalen geschnürt. Perfekt vorbereitet für den „Völkermarsch“ in Richtung „archäologischen Park Xanten (APX)“. Eine riesige Schlange marschierte bei senkender Hitze vom Lager zur Arena. Brot und Spiele, genauso wie das legendäre Gruppenfoto erwarteten uns dort. Unterwegs motivierten die Streetkings die schwitzende und müde Wanderlegion. …

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JRK Nachrichten Berichte

… Vor den Toren des APX angekommen, erwartete uns das Forum Humantatis. Hier nutzten verschiedene Gemeinschaften, Projekte und einzelne Landesverbände die Möglichkeit sich zu präsentieren. Hinter den Mauern konnte das Römische Reich, mit all seinen Facetten, kennengerlernt werden. Vom normalen Alltag über die schon damals relativ fortschrittliche Medizin bis hin zur legendären Kriegskunst war alles mit dabei. Kleine- wie große Römerfreunde kamen voll auf den Geschmack und luden an manchen Stationen hautnah zum Kennenlernen ein.

Schon vor der vereinbarten Zeit für das Gruppenfoto, trafen geschätzte 500-600 JRKler in der Arena ein und ließen sich von den dort laufenden Spielen begeistern. Im Anschluss

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darauf begann „das große Kuscheln“ fürs Gruppenfoto. Ich konnte die atemberaubende Atmosphäre von der gegenüberliegenden Seite mit meinen Paparazzi-Kollegen genießen. Ein Blick der einmalig war und dessen Bild sich in mein Gedächtnis gebrannt hat. Sicherlich hatte „das Bad in der Menge“ sein eigenes Feeling, aber wer das „Stimmungs-Video“ auf unserer Badischen Jugendrotkreuz Fanpage in Facebook entdeckt hat weiß, zu einem geringen Bruchteil, was ich meine. Ein Erlebnis das ich noch mit vielen Worten weiter ausschmücken könnte. Zurück auf dem Zeltplatz musste jeder einsehen, dass das Lagertreiben morgen schon wieder vorbei sein wird. Wenige aber dafür umso schönere, lustigere und abenteuerliche Tage sind vergangen. Noch war der letzte Abend aber nicht vorbei. Ein aufwendiges römisches Bühnenstück wurde präsentiert bevor Stefanie Heinzmann an das Mikrofon trat.

Voller Vorfreude auf das nächste Supercamp machten sich am Montagmorgen alle wieder auf die Heimreise. Das ein oder andere Auto machte dabei noch einen kleinen Abstecher ins naheliegende Holland oder in die, auf dem Rückweg liegende, Stadt Köln.

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JRK Nachrichten Newsflash Badisches Jugendrotkreuz Leider ist seit nun fast einem Jahr kein neuer GAGler mehr erschienen. Wir wollen in einem kurzen und knackigen Newsflash revuepassieren lassen, was in der Zwischenzeit alles passiert ist: 2011 23. Juli 2011: 7. SSD-Tag (Reichenau) – Zum ersten Mal auf der wunderschönen Insel und ein beeindruckendes Highlight, nicht nur für SSDler. Hierzu ist ein GAGler Aktion erschienen +++ 07.13. August 2011: Landeszeltlager (Radolfzell) – Nur alle paar Jahre lädt der Landesverband und der gastgebende Kreisverband zu diesem Großereignis. Thema dieses Jahr waren die Piraten vom Bodensee. Ein piradisches Erlebnis. Hierzu ist ein GAGler Aktion erschienen +++ 14.09. – 16.09.2011: Austauschtreffen Schularbeit +++ 16.-18. September 2011: ND Special – Eine ergänzende Fortbildung nach Grund- und Aufbaukurs +++ 24.-25. September: JRK Bundeskonferenz in (Düsseldorf): – Sören und Alex waren vor Ort und haben sich über Neues im JRK +++ 07. Oktober 2011: LA Sitzung +++ 08. Oktober 2011: GemSit – Die Info- und Austauschveranstaltung für alle KJLund KA-Mitglieder +++ 21.-23. Oktober 2011 (Bernau): Treffpunkt 2 – Workshops NDAufbaukurs, Öffentlichkeitsarbeit, interkulturelle Öffnung +++ 21. Oktober: SSD Forum +++ 01.-06. November 2011: GAGL Kompakt – 20 neue Gruppenleiter wurden innerhalb der 5 Tage ausgebildet +++ 11. November: Länderrat (Göttingen) +++ 26. November 2011: Assesment Center CF 3 – Eine handvoll Bewerber wurden auf Ihre Stärken und Schwächen für die neue CF-Staffel geprüft +++ 02. Dezember 2011: ND Teamer Weiterbildung (Buchenbach) +++ 03. Dezember: TeamerSitzung (Buchenbach) +++

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2012 14. Januar 2012: Schulung Finanzen (Freiburg) +++ 20.-22. Januar: CF Modul 1 – Was ein Führungsmitglied mitbringen muss, war zentrales Thema im ersten Modul der vierten Staffel +++ 28. Januar 2012: GemSit +++ 10.12. Februar 2012: LA Klausurtagung – Um die zukünftigen Ziele besser fokussieren zu können, traf sich der Landesausschuss zum gemeinsamen planen und optimieren der Landesverbandsarbeit +++ 24.-26. Februar 2012: Fortbildung für Teamer/innen – Wir machen uns stark gegen sexuelle Gewalt. Das zentrale Thema an diesem Wochenende. Außerdem wird interkulturelle Öffnung ein neuer Teil im GAGL werden +++ 23.-25. März 2012: CF Modul II +++ 14. April 2012: ND Teamersitzung +++ 20.-22. April: Kampagnenschulung vom Bundesverband – Mittendrin drei Teilnehmer aus unserem LV und die Multiplikatoren für den Workshop beim Treffpunkt 2-2012 +++ 04.-06. Mai 2012: Länderrat (Bremen) - Sabrina und Sören waren wieder einmal für euch vor Ort, um alle wichtigen Infos im JRK, in unseren LV mitzubringen Kommende Termine Landestreffen 30. Juni 2012 – Fautenbach Landestreffen 01. Juli 2012 – Fautenbach SSD-Tag 21. Juli 2012 – Insel Reichenau ND-Aufbaukurs Schminken/ Teamerweiterbildung 19.-21. September 2012 – DJH Triberg Treffpunkt 2 19.-21. Oktober 2012 – DJH Triberg

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Projekt/ AG Nachrichten Klimaseite

Nach der Kampagne „Deine Stärken, deine Zukunft, ohne Druck!“ (2007-2009) startete am Supercamp die neue Kampagne „Klimahelfer – Änder was, bevor’s das Klima tut“ (2012-2014). Zentrales Thema ist der Klimawandel und dessen Folgen auf uns Menschen. Dabei verfolgen wir fünf öffentliche Ziele und eines direkt an uns selber: Wir fordern mehr öffentliche Trinkbrunnen zum Schutz unserer Gesundheit. Wir fordern mehr Schattenplätze durch Bäume zum Schutz unserer Gesundheit. Wir fordern bessere Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf extreme Wetterereignisse. Wir fordern bessere Klimawandel. Wir fordern Gesetze Klimaflüchtlingen.

Bildung

zur

zum

Thema

Aufnahme

von

Wir fordern vom Deutschen Roten Kreuz die Umsetzung von Klimaschutzrichtlinien und die aktive Beteiligung am Klimaschutz.

Die ausführliche Infobroschüre mit allen wichtigen Informationen, vielen Klimahelfer-Tipps und breitem Hintergrundwissen sowie die praktische Arbeitshilfe für die Anwendung in der Gruppenstunde werden in den kommenden Wochen an die Kreisverbände verteilt. Am besten kommst du zur Landesversammlung am 01. Juli, bei der die Kampagne offiziell im Badischen Jugendrotkreuz startet. Viele Infos und die passenden Materialien zur Kampagne findest du auf...

http://mein-jrk.de/klimahelfer/

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Projekt/ AG Nachrichten Notfalldarstellung

Neues von der

Erfolgreicher Start des Notfalldarstellung Aufbaulehrgangs, Modul "Schminken" Nach dem erfolgreichen Start des Aufbaulehrgangs "Darstellung" im letzten Jahr, wurde nun auch der Aufbaulehrgang "Schminken" erfolgreich gestartet. Am Treffpunkt II 2011 wurde der Kurs zum ersten Mal angeboten und hatte seinen Probelauf. Schon hier kam dieser, unter der Leitung von Sarah Künstler und Christoph Späth, gut an. In der Dezember-Sitzung feilten die Teamer noch an den Feinheiten, welche wir am Ende verabschieden konnten. 2012 wird dieser bereits in zahlreichen Kreisverbänden angeboten. Vom 21.-23. September wird dieser auch in der Jugendherberge Triberg angeboten. Im neuem Lehrgang werdet ihr nicht nur neue Schminkmaterialien wie Hautbildungsmittel, Blutpaste oder Mask-On kennenlernen, nein auch neue Verletzungsmuster wie Erfrierungen, Ablederung, Gefäßverschluss und Quetschungen werdet ihr lernen.

Somit ist der Landesverband Baden einer der ersten der alle vier Lehrgänge: Grundmodul, Aufbau "Schminken" , Aufbau "Darstellung" und den ND Einsatzleiter anbieten kann. Info: Christoph Späth wurde in der Dezember-Sitzung zum Teamer ernannt. Somit haben wir einen weiteren gut ausgebildeten Teamer, der für euch und eure Kurse zu Verfügung steht. Herzlichen Glückwunsch Christoph! Der kleine Schminktipp: Euer Blutsystem läuft immer wieder aus? Ihr habt eine Übung und wisst nicht ob ihr das Blutpumpsystem wieder bekommt? Das Blutpumpsystem ist zu klein? Dann greift auf einen Infusionsbeutel mit 2Wegesystem zurück. Diese gibt es von 250ml bis 1000ml und größer. Über das Infusionsbesteck 1/3 des Beutelinhaltes rauslaufen lassen. Über eine Spritze mit Kanüle (Achtung Verletzungsgefahr) Theaterblut (flüssig) in den Infusionsbeutel füllen. Wie viel? Natürlich das was ihr vorher raus gelassen habt. Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, schneidet die Tropfkammer raus. In dieser befindet sich ein Sieb, das vom Kunstblut verstopft werden kann. Durch die Rollklemme kann man nun die Menge des Blutes regulieren, das aus der Wunde heraus laufen soll.

Vielen Dank an dieser Stelle an Sarah Künstler die diesen Lehrgang ausgearbeitet und umgesetzt hat.

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Projekt/ AG Nachrichten Notfalldarstellung

JRK Landestreffen und DRK Landesentscheid: Am 30.06. findet im DRK Kreisverband BühlAchern das JRK Landestreffen statt. Die Sieger der JRK Kreistreffen treffen sich, um die beste Gruppe des Landesverband zu ermitteln. Auch hier ist die Notfalldarstellung mit ca. 25-30 Leuten wieder vertreten. Sie wird sich um die Erste Hilfe Stationen kümmern . Vom 07.-08.07. findet der DRK Landesentscheid im KV Emmendingen statt. Hier treffen sich Gruppen aus dem gesamten Landesverband, um die beste Gruppe zu finden und um ihr Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold zu erwerben. Dieser Wettbewerb ist die größte Veranstaltung für die Notfalldarstellung. Hier sind jedes Jahr 6070 Notfalldarsteller damit beschäftigt die teilnehmenden Gruppen herauszufordern und geben ihr Bestes.

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Liebe SSDler: Ihr habt Interesse an der Notfalldarstellung oder ihr wisst evtl. gar nicht was das ist? Ihr seid am SSD Tag am 21.07. dabei? Dann schaut doch bei uns vorbei und informiert euch. Hier habt ihr auch selber mal die Möglichkeit eine kleine Wunde zu schminken. An alle Profis: Wir bilden wieder Teamer aus. Ihr könnt Schminken? Ihr habt Spaß daran anderen Leuten etwas beizubringen? Ihr seid lernfähig? Dann meldet Euch! Weitere Infos zur Teamerausbildung unter. notfalldarstellung@jrk-baden.de Für die Notfalldarstellung zuständig Andreas Keller Im nächsten Gagler: Bericht über den DRK Landesentscheid

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Anhang Spielerunde

Schokofluss (Eisscholle Spiel) Eine Spielbeschreibung von Katrin Dreher Es gilt, einen gefährlichen Schokofluss überqueren, um in die große Welt der Schokolade gelangen zu können!

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Material: - Isomattenteile (oder Ähnliches) 1 pro Teilnehmer +1 extra für die gesamte Gruppe - 2 Seile (um die Ufer zu markieren) Platzbedarf: Die Ufer/Seile müssen pro Teilnehmer ca. 1 m (bei Kinder etwas weniger) auseinander liegen.

Die Regeln sind: - Wenn ein Teilnehmer mit einem Körperteil Kontakt zum Schokofluss bekommt, z.B. hineintritt, muss er an das Anfangsufer zurück. - Die Inseln müssen immer Körperkontakt haben! (Dürfen also z.B. nicht einfach auf den Boden geworfen werden, sondern müssen so lange mit der Hand festgehalten werden, bis ein Teilnehmer z.B. mit dem Fuß das Stückchen berührt.) - Isomattenteile die keinen Körperkontakt haben, werden von den Krokodilen weggeschnappt und steht der Gruppe nicht mehr zu Verfügung. - Nur wenn alle Teilnehmer das andere Ufer erreicht haben, ist die Aufgabe erfüllt.

Ablauf: Diese Kooperationsübung kann im Freien oder wenn genügend Platz vorhanden ist auch im Raum durchgeführt werden. Die Aufgabe besteht darin, dass die Teilnehmer als gesamte Gruppe einen gefährlichen Schokofluss mit schrecklich gefräßigen und gierigen Krokodilen (Gruppenleiter) überqueren müssen. Als Hilfsmittel erhalten die Teilnehmer die Isomattenteile. Diese Isomattenteile sind als einzige resistent gegen die Krokodile und dienen als schwimmende Inseln, um den Fluss zu überqueren. Allerdings sind die Krokodile ganz gierig auf die Inseln. Sobald eine Insel unbenutzt ist, schnappen sie die Insel weg … Die Überquerung wird so immer schwieriger. Ziel ist, dass alle Gruppenmitglieder über den Fluss kommen, egal wie =) Bildquelle Spiel: http://www.katho-nrw.de/uploads/pics/KathoKids3klein.jpg

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Anhang GAGler Empfehlung

Cross Boule Wanderung (Bayerisch „Buam und Madl“) Eine Empfehlung von Katrin Dreher, Dorothea Schmidt und Marie-Luise Huber Cross Boule ist die moderne und aktivere Variante des klassischen Boule oder Boccia. Geeignet für 2-36 Spieler im Alter von 4-99 Jahren bei jedem Terrain. Ein GruppenprozessSpiel/ Team Spiel für drinnen und draußen (Treppe, über den Busch, auf den Tisch und natürlich auch auf dem Boden…) Bälle sind außerdem als Antistress- und Jonglierbälle geeignet. Material (waschbar): - Je Set: 1 kleines rotes Bällchen (Fels), 2x 3 große Bälle (Wanderer) Kosten ca. 15€

3 Punkte: der Wurm -> Wanderer 1 berührt den Fels, Wanderer 2 berührt Wanderer 1. 5 Punkte: Gipfelstürmer -> der Wanderer liegt direkt auf dem Felsen. 6 Punkte: Die Blume -> Jeder Wanderer berührt den Fels an einer Stelle. 6 Punkte: die Biene -> Wanderer eins liegt am Felsen, Wanderer 2 und 3 müssen Wanderer 1 berühren. 6 Punkte: Die Schlange -> Wanderer 1, Wanderer 2 und Wanderer 3 liegen in einer Reihe hintereinander. Wanderer 1 muss hierbei den Fels berühren.

Ablauf: Der „Fels“ wird geworfen, die Wurftechnik spielt dabei keine Rolle. Das Ziel ist es, die Wanderer so nah wie möglich an den Fels heran zu werfen. Punkteverteilung: 1 Punkt -> für den Wanderer, der am nächsten zum Felsen liegt. 2 Punkte: Bergsteiger -> Wanderer berührt Fels

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Anhang Bilderecke/ JRK Klassiker

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Workshop ÖA/ GAGler | Treffpunkt 2-2011

Das Landesjugendleitung-Dream-Team

Siegerlächeln am Treffpunkt 2-2011

ND-Grundkurs | Treffpunkt 1-2012

Führungskräfteseminar | Treffpunkt 1 - 2012

Badische Teamstärke | Supercamp 2012

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www.jrk-baden.de

DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz Badisches Jugendrotkreuz Schlettstadter Str. 31 79110 Freiburg Fon: (07 61) 88 33 61 22 Fax: (07 61) 88 33 69 98 infos@jrk-baden.de


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