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Ausgabe 3/ 2011

Landestreffen - Neuweier

GAGLER

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Das JRK Magazin des Badischen Jugendrotkreuz


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort/ Impressum

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JRK Nachrichten Berichte Landestreffen Neues vom Badischen JRK Neues vom Deutschen JRK Kommende Termine

Projekt-/ AG-Nachrichten Vielfalt Notfalldarstellung Öffentlichkeitsarbeit

Anhang Schwarzes Brett Bilderecke/ JRK Klassiker

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GAGler – Das JRK-Magazin


Vorwort/ Impressum

Vorwort der Landesjugendleitung Der GAGler geht in eine neue Runde und in Zukunft wird es einige Neuigkeiten geben, auf die auch wir als Landesjugendleitung sehr gespannt sind. Gespannt waren wir auch auf das Landestreffen der Stufe 1 im KV Bühl-Achern. Insgesamt neun Gruppen erlebten bei fast ausschließlich Sonnenschein einen wunderbaren Tag in Neuweier, an dessen Ende der OV Fautenbach als Sieger nach Hause fuhr. Trotzdem beglückwünschen wir nochmals alle Gruppen für die super Ergebnisse und danken allen Beteiligten für die klasse Mithilfe. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Kreistreffen, welches dann auch wieder im KV Bühl-Achern stattfinden wird. Liebe Grüße, Euere Landesjugendleitung Vorwort der Redaktion Wie euch vielleicht schon an diesem GAGler auffällt, macht dieser und ebenso deren Arbeitsgemeinschaft einen Wandel durch. Mit der aktuell neuentwickelten AG Öffentlichkeitsarbeit, wollen wir unser Angebot besser strukturieren. Was alles bisher passiert ist und noch passieren wird, erfahrt ihr auf unserer eigenen Seite, gegen Ende des Magazins. Viele Grüße Das Redaktionsteam

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GAGLER – Das JRK-Magazin Ausgabe 03/ 2011 Erscheinungen: 4 Ausgaben/ Jahr Kostenloses Onlinemagazin Redaktionsleitung Benni Obenaus benni.obenaus@email.de 0172/ 1828554 Ansprechpartner LV Alexander Hoppe Reporter Christoph Späth, Patrick Wieland, Roman Flamm, Magdalena Appelgrün, Paula Bergerhoff, Christoph Marks-Opitz, Beat Winterhalder, Philipp Birmele, Pascal Ende, Pascal Faude, Andrea Heide Externe Reporter Stefanie Bauerschaper, Sabine Kühn, Fynn Zimmermann, Andreas Keller Lektoren Marie-Luise Huber, Christine Steurich Bild- und Textquellen Sollten Bilder und Texte nicht aus eigener Arbeit entstanden sein, so sind diese mit den entsprechenden Bild- und Textquellen angegeben. Falls eine dieser Quellen gegen ein Copyright verstößt, so bitten wir darum, uns darüber aufmerksam zu machen!

Impressum

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JRK Nachrichten Berichte

Landestreffen Stufe 1 09. Juli 2011 – Neuweier

Musisch-Kultureller Teil I Helden im Alltag

9 Kreisverbände traten an diesem Tag an, um den Teilnehmer des Bundestreffens zu ermitteln. In verschiedenen Stationen mussten sich die Gruppen beweisen und nicht nur Wissen, sondern auch Geschick und EH-Können zeigen.

Der Feuerwehrmann, der Brände löscht. Der Rettungssanitäter, der Leben rettet oder der Polizist, der für Recht und Ordnung sorgt. Alle diese Berufe setzen Mut, Engagement und den Wunsch zu helfen voraus und das tagtäglich. Doch nicht nur in der Berufswelt, sondern auch in unserem privaten Umfeld gibt es Menschen, die sich ebenfalls als wahre Helden des Alltags erweisen. Menschen, die das Wohlergehen ihrer Mitmenschen über das eigene stellen, an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit gehen und sich Gefahren aussetzen, nur um anderen zu helfen. Oft werden diese Taten als viel zu selbstverständlich angesehen und somit den großen und vor allem auch den kleinen Helden keine gebührende Wertschätzung geschenkt. Das wollen wir uns heute zur Aufgabe machen. Mit Hilfe eines kurzen Rollenspiels über eine Situation, die im Alltag eintreten kann, wollen wir unseren hilfsbereiten und mutigen Helden des Alltags ein Gesicht geben und uns ein Beispiel an ihnen nehmen. Ihr habt nun 30 Minuten Zeit um euch ein max. 3 minütiges Rollenspiel auszudenken. Hierbei sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Damit ihr nicht ganz ohne Requisiten spielen müsst, dürft ihr euch vor Beginn eures Stückes auf unserem Requisitentisch max. 3 Dinge aussuchen, die ihr in euer Stück integrieren wollt. Doch nicht nur Kreativität ist gefragt. Überlegt euch, wie ihr das Thema „Helden im Alltag“ überzeugend darstellen könnt. Wer kann Held im Alltag sein? Wie kann eine solche Heldentat aussehen? Ist es schwer ein Held zu sein? Dies sind Fragen, auf die ihr in euren Stücken eine Antwort finden könnt.

Wir wollen euch die Aufgaben nicht vorenthalten, so könnt ihr selbst testen, ob ihr das nächste Mal mit auf dem Treppchen gestanden wärt?

Wir wünschen der Gewinnergruppe aus Fautenbach (KV Bühl-Achern) viel Erfolg beim Bundeswettbewerb in Hannover.

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JRK Nachrichten Berichte

Station 0 (Sport-Spiel-Freizeit Teil I) „Aquaticus in Wassernot“

Station 1 (Musisch-Kultureller Teil II) Naturkatastrophen und ihre Folgen

Im Krisengebiet Aquaticus sind die Wasserrohre gebrochen. Deshalb ist es nun eure Aufgabe die Wasserversorgung des Ortes sicher zu stellen. Vor euch seht ihr nun eine DRK-Trage, einen Eimer voll mit Wasser und einen Becher. Eure Aufgabe ist es nun Becher mit Wasser zu füllen, diese auf die Trage zu stellen und dann die vor euch liegende Strecke zurückzulegen. Ihr dürft maximal 5 Becher gleichzeitig transportieren. Am anderen Ende des Parcours seht ihr einen leeren Eimer, in den ihr das kostbare Wasser einfüllen könnt. Dann geht’s schnell zurück zum Start und zwei weitere Teilnehmer aus eurer Gruppe können den Weg von der Quelle zum Wasserreservoir zurücklegen. Das Spiel geht so lange, bis die erste Gruppe den Eimer bis zur obersten Markierung gefüllt hat. Ihr dürft maximal 5 Becher gleichzeitig transportieren.

Die Natur verfügt über eine unbändige Kraft, die sie den Menschen immer wieder vor Augen führt. Eine Kraft, die sehr wohl bewundernswert sein kann, aber auch gefährlich, da sie nicht kontrollierbar ist. Am deutlichsten demonstriert uns die Natur ihre Kraft in Form von Naturkatastrophen, die der Mensch zwar erklären, definieren und deren Wege beschreiben, jedoch nicht aufhalten kann. Die Folgen, die diese Naturkatastrophen mit sich bringen, sind fatal und können sogar noch lange Zeit nach der Katastrophe selbst auftreten. Welche Folgen das genau sind, sollt ihr in der folgenden Aufgabe darstellen. Wir haben für euch einen Tisch mit Knete und verschiedenen Accessoires vorbereitet. Eure Aufgabe ist es nun hieraus zwei verschiedene Orte darzustellen, die unter einer Naturkatastrophe zu leiden hatten. Wie sieht ein solcher Ort aus? Wie geht es den Menschen dort? Welche Probleme müssen sie lösen? All diese Fragen gilt es nun mit Kreativität und Knete zu beantworten. Zur Vorbereitung habt ihr insgesamt 20 Minuten und zur Präsentation maximal 5 Minuten Zeit.

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JRK Nachrichten Berichte

Station 2 (EH Einzelaufgaben)

Station 3 (EH Gruppenaufgabe)

1.Situation: Bewusstlosigkeit > Demonstration der Stabilen Seitenlage.

Situation:(Wurde Teilnehmern nicht mitgeteilt.)

2.Situation: Druckverband > Demonstration des Anlegens eines Druckverbandes. 3.Situation: Bauschmerzen > Der Mime hat Pilze zum Mittagessen gegessen.

4.Situation: Verbrennung Hand (1. + 2. Grad) > Die Handinnenfläche der linken Hand sind ein bis zweigradig verbrannt.

5.Situation: Verschluckt > Demonstration des auf den Rücken klopfens und des „Heimlich Handgriffes“.

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Anna (in kurzer Hose oder Rock) fährt mit ihrem Freund Tim (lange Jeans) auf ihrem Motorroller von der Schule nach Hause. An einer Kreuzung passiert das Unglück. Nicole hat frisch ihren Führerschein. Sie ist unachtsam und übersieht die zwei auf ihrem Roller. Die zwei fliegen auf den Bordstein (und sind somit nicht in der direkten Gefahrenzone der Straße). Anna liegt auf der Seite und Tim auf dem Bauch. Beide sind bewusstlos. Beide haben die Helme noch auf. Bei Eintreffen der JRK Gruppe läuft der Motor des Autos. Die Unfallstelle ist nicht abgesichert. Nicole ist total aufgelöst und steht hilflos an der Unfallstelle. Anna: Anfangs bewusstlos. Schürfwunden bzw. Ablederung Handinnenfläche und rechtes Bein, spuckt Blut Nicole: Schock, Schmerzen im rechten Bein Tim: Tief bewusstlos. Atmung normal. Er ist Brillenträger.

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JRK Nachrichten Berichte

Station 4 (Sport-Spiel-Freizeit Teil II) „Ab durch die Lawine“

Ihr seid eine Ersthelfergruppe in einem Lawinengebiet. Ganz wichtig ist hier, dass ihr zusammen bleibt und gemeinsam voran kommt. Plötzlich bemerkt ihr, dass ihr die Erste-HilfeTasche vergessen habt. Die müsst ihr nun holen. Eure Aufgabe ist es nun in den speziellen Lawinen-Gruppenskiern einen Parcours zurück zum Basislager zu überwinden, um da die Tasche in Empfang zu nehmen. Dann müsst ihr wieder hierher zurück kommen. Jede Gruppe soll den aufgebauten Parcours drei mal zurücklegen, jedes Gruppenmitglied sollte mindestens einmal beteiligt sein. Wobei jeweils 3 Gruppenmitglieder auf den Skiern laufen, eventuell müssen bei der 2.und 3. Runde Kinder doppelt laufen.

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Station 5 (Soziales Engagement) „Helden des Alltags von A - Z!“

Superman- ein Held aus einem Comic. Nur auf dem Papier und in den jeweiligen Filmen existiert dieser Held und doch bleibt er für viele ein großes Vorbild. Wer hat nicht schon mal davon geträumt für seine Heldentaten verehrt zu werden? Wer möchte nicht insgeheim berühmt und weltbekannt sein? Aber was zeichnet eigentlich unsere realen Helden aus? Wenn man diese Frage subjektiv betrachtet, ist es unmöglich ein Held zu sein. Kein Mensch kann fliegen, stark wie eine Lokomotive, schneller als eine Pistolenkugel und nahezu unverwundbar sein. Doch was ist mit den realen Helden? Wer sind sie und wo verstecken sie sich? Aufgabe Teil 1: Schafft Ihr es, für jeden Buchstaben des Alphabets einen Helden des Alltags oder eine Eigenschaft die ein Alltagsheld haben sollte zu finden? - Ihr habt 10 Minuten Zeit! Aufgabe Teil 2 : Wart oder seid ihr auch Helden des Alltags ? Schreibt 20 Taten auf, mit denen Ihr ganz einfach täglich Helden des Alltags sein könnt. - Auch hier habt ihr 10 Minuten Zeit.

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JRK Nachrichten Berichte

Station 6 (Rot Kreuz Wissen) „Katastrophen & Schutz“

Station 7 (Sport-Spiel-Freizeit Teil III) „Vielfalt“

Naturkatastrophen sind sehr heftige und ungewöhnliche Naturereignisse, die zu vielen Todesopfern, Verletzten und Obdachlosen führen. Auch werden häufig große Schäden in der Natur und an Gebäuden, Straßen, Schienen und anderen Bauwerken angerichtet. Es gibt sehr unterschiedliche Arten von Naturkatastrophen: Überschwemmungen, Hochwasser, Erdbeben oder Vulkanausbrüche. Aber auch schwere Stürme, starker Regen, Schnee, Hagel und Lawinen sowie Dürre, Busch- und Steppenbrände können katastrophale Folgen haben. Oft können sich die Menschen nach einer solchen Katastrophe in den betroffenen Gebieten nicht mehr selbst helfen. Sie sind dann auf internationale Hilfe angewiesen. Auch das Rote Kreuz ist hier zur Stelle.

Vielfalt im Jugendrotkreuz. Dieses Thema begleitet uns nun seit über einem Jahr und noch immer ist es sehr spannend für uns. Bei diesem vielfältigen Puzzle müsst ihr nun 12 ganz unterschiedliche Fragestellungen aus allen Bereichen des Alltages lösen. Habt ihr eine Frage gelöst, dann erhaltet ihr den Vielfaltsbaustein.

Aufgabe 1: Das Rote Kreuz hilft in Katastrophenfällen auf vielerlei Art und Weise. Welche Art von Hilfe kann das Rote Kreuz im Katastrophenfall leisten? - Ihr habt 10 Minuten Zeit. Aufgabe 2 : Ihr kennt sicher alle Pantomime. Es gilt nun 10 Begriffe ohne Worte so dar zustellen, dass der Rest der Gruppe den Begriff in einer Minute errät. Begriffe: Suchhund, Krankenhaus, Vulkanausbruch, Sonnenbrand, Trinkwasser, Waldbrand, Eiszeit, Schneemann, Erdbeben, Wüste

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1. Wie heißt das derzeitige JRK-Projekt/Motto? (Vielfalt) 2. Wie heißt unsere Bundeskanzlerin? (Angela Merkel) 3. Welcher Fluss mündet ins Schwarze Meer? (die Donau) 4. Was ist das größte Säugetier? (Wal) 5. Wie viele Bundesländer hat Deutschland? (16) 6. Aus welchem Märchen kommt dieser Spruch? (Tischlein deck dich) "Wie sollt ich satt sein? Ich sprang nur über Gräbelein, und fand kein einzig Blättelein: meh! meh!" 7. Wer braut die Zaubertränke von Asterix und Obelix? (Miraculix) 8. In welchem Land steht der schiefe Turm von Pisa? (Italien) 9. Buchstabiere das Wort Vielfalter. 10. Was war am 31.12.1965? (Silvester) 11. Welche Länder grenzen an Deutschland? (Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Belgien, Niederlande) 12. Wie viel Liter Blut hat ein Mensch in seinem Körper? (5-6 Liter)

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JRK Nachrichten Berichte

Station 8 (Politische Bildung) „Gelebte Integration“

Station 6 – „Katastrophen & Schutz“

Wie ihr sicherlich alle wisst beschäftigen wir uns im Jugendrotkreuz seit einiger Zeit mit dem Thema „Vielfalt“. In der Vergangenheit haben wir uns überlegt, was Vielfalt bedeutet und wie wir die Vielfalt in unserem Verband fördern können. Heute wollen wir uns mit einer besonders großen Chance für Vielfalt im Verband beschäftigen: der Integration von Mitgliedern mit Migrationshintergrund. Hiermit sind Kinder und Jugendliche gemeint, die nicht in Deutschland geboren sind bzw. Eltern haben, die nicht in Deutschland geboren sind. 1. Im ersten Teil dieser Aufgabe sollt ihr nun aufzählen, welche Chancen es für unseren Verein hat, sich für andere Kulturen zu öffnen. Wie wird hierdurch unser alltägliches Vereinsleben bereichert?

Station 7 – „Vielfalt“

Station 8 – „Geliebte Integration“

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2. Im nächsten Teil dieser Aufgabe sollt ihr euch Gedanken machen, was wir beachten müssen, wenn wir Kinder aus anderen Kulturen einladen in unserem Verein mitzumachen. Was müssen wir im Vereinsleben beachten, was müssen wir vielleicht ändern? 3. Wir als Jugendrotkreuz wollen ein Sprachrohr für alle Kinder und Jugendliche sein. Auch deshalb sollten wir bestrebt sein Kinder mit verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen in unserem Verband zu haben. Welche Anliegen könnten Kinder mit Migrationshintergrund denn haben? Was könnten sie sich für ihren Schulalltag, für ihre Freizeit oder für ihre Mitgliedschaft in Vereinen wünschen?

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JRK Nachrichten Neues vom Badischen Jugendrotkreuz

Infos zur KV-Betreuung Im Frühjahr 2010 wurde bei dem von uns veranstalteten „Chefpunkt“, den wir für unsere Führungskräfte im Landesverband und euch organisiert hatten, von euch eine intensivere KV Betreuung gefordert. Dies sollte unter anderem durch eine Arbeitsmappe mit vielen wichtigen Informationen, die man neuen oder bestehenden Führungskräften als Arbeitshilfe in die Hand geben kann, gewährleistet werden. Anfang Mai hat sich eine Arbeitsgruppe auf Landesverbandsebene gebildet, die sich „AG KV –Betreuung“ nennt und es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein Konzept zu entwickeln, das eine kontinuierliche Betreuung unserer Kreisverbände gewährleistet. Dies soll in 3 Phasen ablaufen: 1. Phase: > Erstellen einer Datenmappe mit IST-Stand Analyse der jeweiligen KVs. > Erstellen eines Arbeitspapiers „Mindeststandard für den KV Betreuer“. 2. Phase: > Durchführung von Gesprächen mit den KJL und dem KGF. 3. Phase: > Start der Unterstützung der KVs durch Coaching und Weiterbildungsangebote für Führungskräfte.

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Die erste Phase ist schon in vollen Zügen und soll nach den Sommerferien in die zweite Phase übergehen. Für die AG KV Betreuung konnten wir Katrin Bäumler gewinnen, die von hauptamtlicher Seite 6 Stunden die Woche uns bei der Arbeit unterstützt. Diese wird in den nächsten Tagen eine telefonische Datenabfrage bei jedem Kreisverband durchführen um eine IST-Stand Analyse zu bekommen. Natürlich halten wir euch über die Arbeitsfortschritte unserer AG KV-Betreuung auf dem Laufenden. Sollte es dennoch Fragen geben, könnt ihr euch gerne jederzeit an eure KV Betreuer, der Landesjugendleitung oder die Landesgeschäftsstelle wenden. JRK Baden in Facebook Auf unserer Fanpage erfahrt ihr jede Woche Neuigkeiten aus dem Landesverband. Zum Wochenende erwarten euch Internetfunde, die euch mit interessanten Filmen, Webseiten oder Bildern versorgen, entweder zu aktuellen Themen oder Themen aus dem Umfeld des Roten Kreuzes. Ein anderes Highlight auf der Fanpage sind die Live Berichte von großen Aktionen. Wie beim Forum oder Landestreffen, bekommt ihr aktuelle Bilder und Informationen, kurz nachdem sie passiert sind. So haben Daheimgebliebene die Möglichkeit live dabei zu sein und über die Bilder in das Geschehen einzutauchen. Außerdem können wir euer Feedback gleich wieder zurückgeben. Hierfür sind mehrere GAGler Reporter vor Ort, mit Kameras und Notizzettel ausgerüstet.

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JRK Nachrichten Neues vom Deutschen Jugendrotkreuz

DRK Freiwilligendienst

„Klimawandel“ JRK Kampagne 2012

Seid Anfang Juni gibt es nun keinen Zivildienst mehr, dafür aber den Bundesfreiwilligendienst. Auch das Deutsche Rote Kreuz will auf die wichtigen Lebensretter zurückgreifen und startet dementsprechend eine neue Kampagne um junge Menschen für dieses soziale Engagement zu gewinnen.

Im kommenden Jahr wird die nächste große JRK Kampagne starten. Der Startschuss wird auf dem Bundeszeltlager in Xanten sein und zusammen mit tausenden JRKlern gefeiert. Wir hoffen mit der Kampagne die Menschen zum Denken anzuregen und dass dadurch endlich entschiedene Schritte zum Klimaschutz einzuleitet werden.

Insgesamt 6000 Stellen für diesen Freiwilligendienst und zusätzliche 10000 Stellen für das Freiwillige Soziale Jahr bietet das DRK bundesweit an und ermöglicht somit den passenden Einsatzort für Interessierte. Im Internet kann man sich über verschiedene Portale informieren und in Kontakt treten. Infoseite des Bundesverbandes: http://www.freiwilligendienste.drk.de/ Infoseite des Badischen Roten Kreuzes http://kurzurl.net/fsj https://www.facebook.com/fsj.drk.baden

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JRK Nachrichten Kommende Termine

SSD Tag 23. Juli 2011 – Insel Reichenau

Landeszeltlager 07.-13. August 2011 – Radolfzell

Der SSD Tag findet an einer Grundschule direkt am Wasser mit freiem Blick auf den Bodensee statt und alle Kinder können von Allensbach in mehreren Touren mit dem Boot übersetzen, ebenso natürlich auch die Lehrer… Von dort laufen die SSDler dann am Ufer entlang und bekommen in verschiedenen Stationen Einblick in die Bergwacht, den Rettungshunden, dem THW, der Notfalldarstellung, Genuss, dem Spielemobil, Vielfalt und vieles mehr. So kann sich jeder mit seiner Gruppe einen tollen Tag gestalten. Für ein leckeres Mittagessen ist gesorgt und wir hoffen die Sonne lacht uns wieder an. Bisher hat es immer geklappt. Es ist einfach toll den vielen Sanis und ihren Lehrern nach einem Schuljahr voller Engagement ein Dankeschön und auch eine Motiviation bieten zu können. Aus diesem Grund freuen wir uns über 333 junge Helden und ihre Lehrer am Bodensee begrüßen zu dürfen. Macht weiter so an euren Schulen!

Und noch ein Highlight für 2011 – es wird wieder ein Landeszeltlager geben. Wer schon mal dabei war weiß, dass da gute Laune vorprogrammiert ist: Sieben Tage Spaß, nette Leute, buntes Programm, Natur, Lagerfeuer und jede Menge Action. Für unser Zeltlager haben wir dieses Mal wieder einen riesigen, wunderschönen Zeltplatz am Bodensee gefunden, seid gewiss – der Weg lohnt sich! Also noch mal den Schwimmkurs auffrischen, sonst könnten einige Landratten beim Kielholen ganz schön nass werden... Dieses Jahr wird das Zeltlager auf vielfachen Wunsch zwei Tage länger sein und in der zweiten Ferienwoche starten. Das Zeltlager findet in Kooperation mit dem KV Landkreis Konstanz statt, wo schon jetzt viele Engagierte aus KV und LV im Hintergrund wirbeln.

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Projekt/ AG Nachrichten Vielfalt

Vielfalt Die Deadline für Prädikat Vielfalt rückt näher. Nur noch zwei Monate (Stichtag: 30. August 2011) und wir werden uns hoffentlich erfolgreich für das Prädikat bewerben! Der Kreisverband Kehl war bisher besonders aktiv und hat auch als erster, die Unterlagen der Vielfalt-Broschüre zurück geschickt.

Insbesondere der Ortsverein Eckartsweier hat in den letzten Wochen eine Kultur der Vielfalt in Europa entdeckt. So bereitete sich die JRK Gruppe unter der Leitung von Anita Reuter mit höchstem Engagement auf einen Besuch des Europa-Abgeordneten Dr. Andreas Schwaab vor. Seit wann gibt es Europa? Und warum? Wie kann man Europa im Alltag bemerken? Was macht das EU-Parlament? Gibt es ein internationales Abi? Auch die Frage des EU-Beitritts der Türkei beschäftigte die Gruppe sehr.

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Bei der Podiumsdiskussion am 11. Mai 2011 konnte die Gruppe den Politiker mit eben solchen Fragen löchern. Dieser war begeistert von dem regen Interesse der Gruppe und hat diese nun zu einem Besuch im EU Parlament in Straßburg eingeladen. Auch die Kreisjugendleitungen des KV BühlAchern, Marcus Moser, Stefanie Haas und Manuela Weber, geben sich alle Mühe eine Kultur der Vielfalt im JRK zu stärken. Mit der SSD-AG – die sich sogar ein eigenes T-Shirt hat drucken lassen - möchten sie näheren Kontakt zum Schulsanitätsdienst herstellen und diese fürs JRK noch mehr begeistern. Schließlich wurde auf der letzten Landesausschuss-Sitzung eine neue Schwerpunktlegung im Rahmen der Vielfaltsstrategie festgelegt. Wir möchten unser Augenmerk nun vor allem auf die Interkulturelle Öffnung legen, dabei aber die allgemeine Vielfalts-Brille nicht aus der Hand legen. Mit der Interkulturellen Öffnung soll die Energie ein bisschen gebündelt werden, um dem JRK Ziel „Handeln für Frieden und Völkerverständigung“ noch ein wenig schneller gerecht zu werden. Aber was heißt eigentlich Interkulturelle Öffnung?

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Projekt/ AG Nachrichten Vielfalt

Wer jetzt neugierig auf die Interkulturelle Öffnung und Vielfalt im JRK geworden ist, ist herzlich zu unserem nächsten V-Team Treffen am 2. Juli 2011 um 17 Uhr in der Landesgeschäftsstelle in Freiburg eingeladen. Ansprechpartnerin: Stefanie Bauerschaper. E-Mail: stefanie.bauerschaper@drk-baden.de Telefon: 0761/88336124

Hiermit setzten sich bereits einige Leute bei der Teamerweiterbildung vom 6. bis 8. Mai 2011 auseinander. Und auch beim nächsten Treffpunkt vom 21.10. bis 23.10 2011 gibt es die Möglichkeit mehr über das Thema zu erfahren. Fest steht, dass Interkulturelle Öffnung sehr spannend ist. Wir können sehr viel über die eigene Kultur und damit über uns selbst lernen. Denn jeder der mal länger im Urlaub war, Eltern aus einer anderen Kultur oder Verwandte im Ausland hat, weiß erst wirklich was es bedeutet in „Deutschland“ zu leben…. Dabei scheint es wichtig sich immer wieder bewusst zu machen, dass Kultur einfach nur unsere menschliche Lebensweise beschreibt und interkulturell, das Zusammentreffen von verschiedenen Lebensweisen. Wie wir wissen, gibt es den typisch Deutschen oder den typisch Zugewanderten gar nicht. So wie es den stereotypischen Jugendlichen auch nicht gibt. Oder essen alle Deutschen Bratwurst, alle Zugewanderten Knoblauch und sind alle Jugendlichen unordentlich?!

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Wie würden Deutsche ihren eigenen Kulturbeutel packen (Innenansicht) und was würden Ausländer hineinpacken (Außenansicht)? Wie sind die eigenen und fremden Ansichten von Deutschland?

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Projekt/ AG Nachrichten Notfalldarstellung

Neues von der

Teilnehmerbericht Notfalldarstellung Aufbaulehrgang „Darstellen“ Vom 20. - 22.05.11 trafen sich 11 motivierte JRK`ler in der DJH Rudenberg, um beim ersten ND Aufbaulehrgang Modul „Darstellung“ teilzunehmen. Hintergrundwissen: Seit diesem Jahr wird der ND Aufbaulehrgang in zwei Modulen angeboten, das Modul „Schminken“ und das Modul „Darstellung“. Einen kleinen Einblick was im Modul „Darstellung“ dran kommt, könnt ihr hier lesen. Nach dem ersten Kennen lernen am Freitagabend und nach einer lockeren Vorstellungsrunde erklärte uns unsere Teamerin, Nicole Stiegeler, Grundlegendes zur Kunst des Schauspiels. Eine erste Auflockerungsübung war der Lachkreis. Bei dieser Methode konnten wir unsere schauspielerischen Fähigkeiten zum ersten Mal unter Beweis stellen. Die Stimmung in der Gruppe war super und jeder hat diese Übung ernst genommen und erste Hemmungen abgebaut.

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Am Samstag wurde es dann richtig spannend. Unsere Teamer erarbeiteten gemeinsam mit uns die theoretischen Inhalte verschiedener internistischer Notfälle, die für uns als Notfalldarsteller wichtig sind. Dazu gehörte unter anderem die Darstellung einer Atemwegserkrankung, eines Schlaganfalls, der Bewusstlosigkeit, eines Gefäßverschlusses und vieler weiterer Themen. Bei kleineren Übungen bekam jeder von uns die Chance seine schauspielerischen Fähigkeiten zu erproben und weiterzuentwickeln. Die verschiedenen Spiele, die Nicole als Methoden zur Übung der Schauspieler angewendet hat, haben stark dazu beigetragen das wir bei den Übungen eine sehr gute Mimleistung darbieten konnten. Den lehrreichen Samstag ließen wir gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen. Die Stimmung in unserer Gruppe war super und keiner dachte an diesem Abend daran früh ins Bett zu gehen. Die entspannte Atmosphäre war sicher auch ein Resultat der gut ausgesuchten Methoden zum Abbau von Hemmungen und hat gezeigt, dass sich jeder in unserer Gruppe wohl gefühlt hat. Trotz einer kurzen Nach mit wenig Schlaf, konnten wir uns am Sonntagmorgen auf das vielleicht schwerste Thema konzentrieren. Bei den Gynäkologischen Notfällen haben wir unsere ganze Mimleistung präsentiert. Nach einiger Übung hatten wir auch dieses Thema abgeschlossen und nun ging es in den verdienten Feierabend.

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Projekt/ AG Nachrichten Notfalldarstellung

Beim Feedback waren wir uns alle einig: Der Lehrgang war super! Die Seminarinhalte waren richtig gut erarbeitet und auch der Zeitrahmen dürfte nicht kürzer sein. Natalie Gatzka -KursteilnehmerinEin besonderes Dankeschön möchten wir hier an Nicole Stiegeler richten, die diesen Kurs weiter entwickelt hat und weitere Themen hinzugefügt hat. Ein weiteres Dankeschön geht an Markus Jäkle der sich als Co-Teamer dieser Herausforderung gestellt hat. Vorankündigung! Vom 16.-18.09.11 unser diesjähriger ND Special statt.

findet

Hier erwarten euch wieder spannende Sachen in 3 Kursen. > Kurs 1: ND Aufbaulehrgang „Darstellung“ > Kurs 2: ND Einsatzleiter > Kurs 3: Schminkweiterbildung Ansprechpartner: Andreas Keller E-Mail: notfalldarstellung@jrk-baden.de Im nächsten GAGler: • Bericht über den DRK Landesentscheid in Villingen-Schwenningen

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Projekt/ AG Nachrichten Öffentlichkeitsarbeit

AG GAGler wird AG Öffentlichkeitsarbeit Wie im Vorwort schon angedeutet, befindet sich der GAGler und ihre Arbeitsgemeinschaft im Wandel. Aktuell wird grad vom GAGler Team ein neues Konzept für die neue AG Öffentlichkeitsarbeit erarbeitet, mit dem wir neue attraktive Angebote im Landesverband ermöglichen wollen.

> Online - Soziale Netzwerke (Facebook, Youtube) - Webseite > Dokumentation/ Repräsentation Wir dokumentieren Veranstaltungen in Bild und Schrift und bieten diese als Informationsquelle für den Veranstalter und für Kreisund Landesverbände an. Gleichzeitig machen wir Werbung für unsere Angebote und bieten Möglichkeiten zur Mitgestaltung an.

Das neue Angebot der AG Öffentlichkeitsarbeit: (aktueller Stand, Änderungen vorbehalten!)

> Publikationen

- GAGLERinfo Immer zum Quartalsbeginn. Neuigkeiten aus Kreis-, Land- und Bundesverband, sowie Berichte über vergangene Veranstaltungen. Zielgruppe sind alle Mitglieder des JRK und SSD. spezial

- GAGLER

Einmal im Jahr gibt es für Gruppenleiter ein Spezial mit Spielen, Gruppenstundenideen und wichtigen GL Infos. Diese Ausgabe soll als perfekte Ergänzung zum GL-Handbuch dienen.

> Veranstaltungen/ Seminare Öffentlichkeitsarbeit Immer zum zweiten Treffpunkt (Herbst), bietet die AG Öffentlichkeitsarbeit einen Workshop zu diesem Thema an oder lädt zu einer öffentlichen Redaktion ein, an der Inhalte gemeinschaftlich erarbeitet werden. Ebenso wird an einem GAGler-Wochenende Inhalte für die Magazine info und spezial erstellt. Workshop am Treffpunkt II 2011 (21.-23.10.11) Öffentlichkeitsarbeit 2.0 - Ein Leitfaden fürs Netz Interessiert dich die Öffentlichkeitsarbeit? Melde dich bei uns und hilf mit, als Reporter für den Landesverband zu berichten und eine neue AG zu gestalten.

- GAGLERaktion Bei größeren mehrtägigen Veranstaltungen (z.B. Landeszeltlager) oder zu speziellen Aktionen (z.B. Klimawandel-Kampagne) gibt es eine Sonderausgabe, nur über dieses Thema.

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Ansprechpartner: Benni Obenaus Email: info@gagler.de Telefon: 0172 18 28 554

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Anhang Schwarzes Brett

Stimmungsbilder zum Landestreffen

Facebook Umfrage

„Wir der KV Bühl - Achern wollen allen Helfern und Teilnehmern die zum Gelingen des Landestreffen beigetragen haben... DANKE... sagen.“ - Die KJL des KV´s Bühl – Achern Marcus, Manuela und Steffi

Ich bin im JRK weil… (38 St.) … ich anderen Menschen helfen will! (34 St.) … ich gerne Jugendarbeit mache! (25 St.) … es ein verrückter Verein ist! (20 St.) … es Spaß macht! (18 St.) … hier meine Freunde sind! (14 St.) … ich Erste Hilfe lernen will! (14 St.) … es nichts besseres gibt als JRK! (12 St.) … dieser Verein mir so viel zurück gibt, ohne Geld dafür aufzuwenden! (06 St.) … ich dort immer wieder neue Dinge und Menschen kennenlerne! (04 St.) … dort auch die Menschen sind die dich verstehen und für dich da sind!

„super schön war`s! Allen ein riesengroßes Dankeschön und ein Lob an alle Gruppen. Ihr wart klasse:)“ – Michaela Rombach „Das war echt eine klasse Veranstaltung :D“ - Vanessa Dix „Sieht aus als hättet ihr ne menge Spaß gehabt :-) freu mich schon so endlich voll mitten drin zu sein - nur noch 1 Monat! bis dahin: lieber Gruß aus Ruanda“ – Sabrina Konzok „Das Jugendrotkreuz ist und bleibt einfach ein geiler Verein“ – Alexander Buttler

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bei 191 abgegebenen Stimmen Schau dir das Video zur Abstimmung auf Youtube oder Facebook an! http://kurzurl.net/imjrkweil

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Anhang Bilderecke/ JRK Klassiker

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ND-Special - 2005

Treffpunkt 1 - 2006

Treffpunkt 2 - 2007

Landeszeltlager - 2006

Treffpunkt 2 - 2005

Bundeszeltlager „Supercamp“ - 2007

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www.jrk-baden.de

DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz Badisches Jugendrotkreuz Schlettstadter Str. 31 79110 Freiburg Fon: (07 61) 88 33 61 22 Fax: (07 61) 88 33 69 98 infos@jrk-baden.de

GAGLERinfo Ausgabe Herbst 2011  

Das JRK-Magazin des Badischen Jugendrotkreuzes, mit Neuigkeiten und Berichten des letzten Quartals.

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