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Ausg. Sommer 2013

GAGLER

info

Das JRK Magazin des Badischen Jugendrotkreuz


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort/ Impressum

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Berichte Klausurtagung LA/ LJL + KJL ………………………………………….. GAGL-Teamer-Weiterbildung ………………………………………….. 1. JRK-Jugendparlament ………………………………………….. JRK-Landestreffen ………………………………………….. JRK-Kinderfest + 9. SSD-Tag ………………………………………….. NewsWand Jugendrotkreuz ……………………………………………………………..

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JRK Nachrichten

Veränderungen im Landesverband Neue JRK-Landesreferentin …………………………………………………………….. Abschied Fynn Zimmermann …………………………………………………………….. Abschied Gisela Henecka ……………………………………………………………..

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Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Fakten aus 4 Jahre ÖA …………………………………………………………….. Letzte Worte aus der Redaktion ..………………………………………………….. Die schönsten Bilder …………………………………………………………….. Interview Benni Obenaus …………………………………………………………….. Dankesschreiben des LVs ……………………………………………………………..

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GAGler – Das JRK-Magazin


Vorwort/ Impressum

Liebe JRKler, vor über 1400 Tagen erschien unser erster GAGler- als noch inoffizielles Magazin des JRK Badens. Bereits eine Ausgabe später war die AG Gagler geboren und erste Redakteure, Lektoren, Fotografen, etc. haben sich mit eingebracht. Mit zunehmenden Erfahrungen und Aufgaben wuchs aus den Kinderschuhen recht schnell die AG Öffentlichkeitsarbeit. Nun nach 4 Jahren, 16 GAGler Ausgaben und rund 1000 Arbeitsstunden (Dokumentation, Recherchen, Erarbeitung, Lektorieren, Warten auf Berichte, Infos) wird auch unser Akku leer.

Einen ganz großen Dank an alle AG Mitglieder und Personen die zum GAGler beigetragen haben: Alexander Hoppe, Andrea Heide, Andreas Keller, Axel Hoffmann, Beat Winterhalder, Christine Steurich, Christoph Marks-Opitz, Christoph Späth, Christopher Meier, Dorothea Schmidt, Holger Simon, Janina Janke, Jennifer Kasa, Julia Knopf, Katrin Dreher, Magdalena Appelgrün, Martin Semmelbeck, Pascal Ende, Pascal Faude, Patrick Wieland, Paula Bergerhoff, Philipp Birmele, Roman Flamm, Sabine Kühn, Sabrina Burster, Sabrina Konzok, Sascha Pietsch, Stefanie Bauerschaper, Sven Vögele, Tobias Fuhrmann, Uwe Döring

Da Niemand die AG Öffentlichkeitsarbeit übernehmen wird, muss die Arbeit der AG Öffentlichkeitsarbeit auf unbestimmte Zeit eingestellt werden. Somit werden wir nun eine Pause auf unbestimmte Zeit einlegen. Wir hoffen, dass vielleicht in ein paar Jahren ein Neuanfang möglich sein wird. Hiermit wird dies die vorerst letzte Ausgabe des GAGlers sein. Wir wollen zudem noch einmal auf die vergangene Zeit zurückblicken und euch einen letzten Blick hinter die Kulissen der AG Öffentlichkeitsarbeit bzw. des GAGler geben. Viele Grüße und auf bald... Marie-Luise Huber und Benni Obenaus Redaktionsleitung und AG-Leitung

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GAGler – Das JRK-Magazin


Vorwort/ Impressum

Liebe Freundinnen und Freunde des Badischen Jugendrotkreuzes,

auch weiterhin in irgendeiner Art und Weise erhalten bleibt.

heute wird uns eine eher zweifelhafte und traurige Ehre zuteil, das letzte Grußwort für eine GAGler Ausgabe zu schreiben.

ist tot, lang lebe die Der GAGler Öffentlichkeitsarbeit! Jedes Ende bringt auch etwas Neues und wir arbeiten intensiv daran, die Öffentlichkeitsarbeit auch in Zukunft attraktiv für euch zu gestalten. Folgt uns bis dahin auf Facebook und auf unserer Homepage www.jrkbaden.de. Falls jemand von euch Interesse hat uns dabei zu unterstützen,dann meldet euch!

Nach vielen Ausgaben unseres offiziellen Gruppenleitermagazins des Badischen Jugendrotkreuzes muss das Redaktionsteam leider aus privaten und beruflichen Gründen die Arbeit einstellen. Wir bedauern diesen Schritt, haben aber auch Verständnis dafür, dass es eben auch Dinge gibt, die wichtiger als das Jugendrotkreuz sind (ja, die gibt es wirklich! ;-)). Wir wollen daher an dieser Stelle ein Dankeschön an all die unermüdlichen Redakteure richten, die unseren GAGler in den letzten Jahren so bunt und informativ mit Leben gefüllt haben. Ganz besonders natürlich der alten Redaktionsleitung unter Andrea Heide aber auch der neuen unter Marie-Luise Huber! Danke, dass ihr so viel Zeit und Energie für das Badische Jugendrotkreuz geopfert habt! Eine Idee ist aber immer nur so gut wie ihr Erfinder und daher muss der größte Dank gerechterweise an unseren geliebten Benni Obenaus gehen, der in den vergangenen Jahren die Öffentlichkeitsarbeit im Landesverband mit Leben gefüllt hat. Neben dem GAGler hat er uns auch im Bereich der „Sozialen Medien“ immer wieder gezeigt, wie viele Möglichkeiten es gibt, um an euch, unsere Basis, heranzutreten und euch mit den neuesten Infos zu füttern! Sicherlich ist es Benni nicht leicht gefallen, sein „Kind“ aufzugeben aber wir können seine Entscheidung verstehen und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute mit dem Wissen, dass er uns

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Machs gut GAGler, es war schön mit dir! Deine/Eure Landesjugendleitung

Impressum GAGLER – Das JRK-Magazin Redaktionsleitung Marie-Luise Huber Leitung AG Öffentlichkeitsarbeit Benni Obenaus Ansprechpartner LV Alexander Hoppe Bild- und Textquellen Sollten Bilder und Texte nicht aus eigener Arbeit entstanden sein, so sind diese mit den entsprechenden Bild- und Textquellen angegeben. Falls eine dieser Quellen gegen ein Copyright verstößt, so bitten wir darum, uns darüber aufmerksam zu machen!

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JRK Nachrichten Berichte

Klausurtagung LA/ LJL + KJL 22.-24. Februar 2013 – JHB Rudenberg Bericht Benni Obenaus, Fotos: Nicolas Ehrat

Nachdem sich die Gemeinsame Sitzung zum Chefpunkt entwickelt hat, haben sich Landesausschuss und Landesjugendleitung nun noch mehr Zeit für die Kreisjugendleitungen genommen. An einem Wochenende luden diese zur gemeinsamen Klausurtagung ein, um den aktuellen Stand der verschiedenen Kreisverbände zu besprechen, Probleme aufzudecken und vor allem Erfahrungen auszutauschen. Für Nicolas Ehrat waren die Tage zum Beispiel eine gute Möglichkeit neue Gesichter zu sehen, Kontakte zu knüpfen bzw. alte zu festigen und neue Ideen für den eigenen KV zu sammeln. Er wünscht sich weitere solcher Veranstaltungen. er Diese sollten aber bitte ein bisschen weniger Programm und dafür ein bisschen mehr Zeit für persönliche Gespräche haben.

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Der Landesverband hat sich den Ergebnissen und Hausaufgaben aus der Klausurtagung angenommen und wird sich diesen nun im Folgenden annehmen.

GAGL-Teamer-Weiterbildung 03.-05. Mai 2013 – Schullandheim Luginsland Bericht Benni Obenaus Leider hatten sich nur sechs Teamer ins schöne Münsterland aufgemacht. Dafür haben diese kräftig an den letzten Seiten des neuen GAGLgearbeitet, welches Teamer-Handbuches zukünftig die Ausbildung und den Standard für neue (und alte) GAGL-Teamer definieren wird. Auch neue Themen werden einen Platz im Handbuch finden.

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JRK Nachrichten Berichte

1. JRK-Jugendparlament 20. April 2013 – Bundestag Berlin Bericht Benni Obenaus, Foto Sabrina Konzok

4. Medizinischer Versorgung im ländlichen Raum - mehr als nur genug Ärzte? 5. Die gesicherte und sicher Blutspende im Schnittbereich

von

Gesundheitsvorsorge

und

Gefahrenabwehr

Eines unserer Ziele im Jugendrotkreuz ist: politische Mitverantwortung. Diesem Ziel sind ganze 18 JRK-Vertreter aus dem Badischen Landesverband zum 1. Jugendparlament nach Berlin gefolgt. Als Landesverband mit den meisten Vertretern (ca. ¼ von 76) bewies Baden wieder einmal sein großes Engagement. In diesem Fall speziellen über die Zukunft des Rettungswesens, Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes und der medizinischen Versorgung im Rahmen des DRK-Rettungskongresses. Ort: Anhörungssaal des Deutschen Bundestages. Für David Kasprowsky, einen unserer Delegierten, entstanden innerhalb der 5 Workshops sehr schöne Diskussionen: 1. Ehrenamt in der medizinischen Versorgung - Lückenbüßer oder Big Player? 2. Selbsthilfe(fähigkeit) der Bevölkerung

Neben dem Jugendparlament war es aber auch eine gute Möglichkeit, mit JRKlern aus dem ganzen Bundesgebiet ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen, nicht nur im Rahmen des Kongresses, sondern auch über die allgemeine JRK-Arbeit, auszutauschen. Und wenn man schon einmal in der Bundeshauptstadt ist, dann kann man es sich lassen, Orte wie das nicht nehmen Brandenburger Tor, die Siegessäule, das Schloss Bellevue oder gar das moderne Sony Center am Potsdamer Platz zu besichtigen. Für David und zwei andere Delegierte wird es sogar noch ein weiteres Treffen geben, das sie ein zweites Mal nach Berlin lockt.

- Fundament der Versorgung oder unnötiger Luxus? 3. Der Rettungsdienst - die mobile Medizinversorgung der Zukunft!?

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JRK Nachrichten Berichte

Landestreffen Stufe 1 22. Juni 2013 – Sasbach, KV Bühl-Achern Bericht Benni Obenaus, Fotos: Sascha Pietsch

Freizeit- und anderen Aufgaben rund um die aktuelle Kampagne.

Nach einem anstrengenden, aber sicherlich auch sehr erlebnisreichen Tag steht fest, dass die JRK-Gruppe aus Eckartsweier (KV Kehl) den Landesverband Badisches Rotes Kreuz beim diesjährigen Bundestreffen im Oktober vertritt. Wir wünschen ihnen viel Erfolg!

Wieder einmal war der Landesverband auf der Suche nach der besten JRK-Gruppe, um diese zum Bundesentscheid der Stufe 1 nach Dillingen im Saarland zu schicken. Nachdem sich die einzelnen JRK-Gruppen aus den verschiedenen Kreisverbänden im eigenen Kreistreffen bereits bewiesen hatten, hieß es nun erneut: Beweist euch in Erste Hilfe-, Spiel-Sport-

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Gesamtplatzierung: 1) JRK Eckartsweier, KV Kehl 2) JRK Bühlertal, KV Bühl-Achern 3) JRK Iffezheim, KV Rastatt, 4) JRK Rielasingen, KV Konstanz

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JRK Nachrichten Berichte

JRK-Kinderfest + 9.SSD-Tag 16.-17. November 2012 – Seepark Freiburg Bericht + Fotos: Benni Obenaus

Allein über 600 freiwillige Schulsanitäter, Lehrer und Begleiter folgten diesem Ruf. Auch Freiburgs erster Bürgermeister Otto Neideck, Bundestagsabgeordente Kerstin Andreae und Bundestagsabgeordeter Gernot Erler, stelllv. JRK-Bundesjugendleiter Marcus Janßen, sowie der DRKPräsident des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz Jochen Glaeser konnten es sich nicht nehmen lassen, das Kinderfest selbst mitzuerleben und sich an der ein oder anderen Station über die neue Klimakampagne des Jugendrotkreuzes zu informieren.

Das Rote Kreuz war am vergangenen Samstag sicherlich das meistgesehene Zeichen im Seepark der Stadt Freiburg. Grund dafür waren aber weder ein Einsatz noch eine Übung des Deutschen Roten Kreuzes, sondern eine Großveranstaltung des Jugendrotkreuzes. Der Landesverband Badisches Rotes Kreuz lud ein zum Kinderfest mit angeschlossenem Schulsanitäts-dienst-Tag.

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JRK Nachrichten Berichte

Bei dem warmen Wetter waren Durstlöscher und Sunblocker, zwei der insgesamt fünf Ziele der Kampagne "Klimahelfer - Änder' was bevor's das Klima tut", angesagt. Die kleinen Drinks "Grashüpfer" und "Marienkäfer" waren eine echte Erfrischung. Für lustige Unterhaltung zwischendurch sorgte der Zirkus „Papperlapp“ mit zwei Veranstaltungen und vielen Mitmachaktionen.

wird und sie so mit voller Motivation dabei bleiben. Ganz egal aus welcher Schule oder Klasse die Einzelnen kommen, alles läuft nach dem Gedanken - "Tutti Fratelli" (Wir alle sind Brüder) - des Rot Kreuz Gründers Henry Dunant, der im Übrigen auch seinen Weg nach Freiburg, auf das ehemalige Landesgartenschaugelände, fand.

Neben den Stationen des Jugendrotkreuzes, wie dem Schminken von Wunden bei der Notfalldarstellung, waren auch viele weitere Hilfsorganisationen vertreten. So konnten die Teilnehmer des mittlerweile neunten Schulsanitätsdienst-Tages sich beim Aussichtturm abseilen lassen, die Arbeit der Höhlenrettung Baden-Württemberg, des Technischen Hilfswerks, der Freiwilligen Feuerwehr und der DLRG hautnah erleben oder den Rettungshunden zum Streicheln nahe kommen. Für alle Schulsanitäter und Lehrer soll dieser Tag ein großes Dankeschön für deren freiwillige Arbeit in den Schulen sein. Für den Gründervater der Schulsanitätsdienste in BadenWürttemberg- Jovin Samuel Bürchner- ist dieser Tag immer wieder eine Freude. Ihm ist es wichtig, dass das Engagement der kleinen Helfer belohnt

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JRK Nachrichten NewsWand Jugendrotkreuz

Mit der neuen NewsWand wollen wir euch die wichtigsten Infos kurz und knapp präsentieren …

… und für wissbegierigere Leser gibt es noch einen passenden Link mit zusätzlichen Infos.

Bundesweiter JRK-Schulcheck zum Bevölkerungsschutz am 13. Oktober!

Tipps fürs heiße WetterWerde zum SUNBLOCKER!

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http://bit.ly/bev_schutz

http://bit.ly/sunblocker

Bericht des JRK-Familienfestes auf der Bundeverbandsseite des DJRK!

Neue Webseite um die Entstehungsgeschichte des Roten Kreuzes

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http://bit.ly/kidstage_fr

http://www.drk-wissen-helfen.de/

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Veränderungen im Landesverband Neue JRK-Landesreferentin

Anfang Juni wurde die Stelle der JRKLandesreferentin neu besetzt. Simone Carl ist seit dem die neue Ansprechpartnerin für das Jugendrotkreuz in der Landesgeschäftsstelle und ebenso trägt sie als Teil der Landejugendleitung zur Arbeit des Jugendrotkreuzes entscheidend bei. Wir haben ein Interview mit ihr geführt und möchten ihr hiermit die Möglichkeit geben sich vorzustellen.

GAGler Bitte Stelle dich als Person einmal kurz vor!

GAGler Wie bist du Landesreferentin geworden? Was hat dich dazu bewegt? Simone Durch meine 2-jährige Tätigkeit in der "Fachstelle Verbandsentwicklung" im KV Emmendingen war ich u.a. mit dem JRK beschäftigt und habe die Leitungs- und Führungskräfte dort begleitet sowie beraten. Auf diesem Weg habe ich auch die JRK Arbeit auf Landesverbandsebene kennengelernt und mich für eine gute Zusammenarbeit zwischen KV und LV eingesetzt. Als die Stelle dort ausgeschrieben wurde, habe ich mich spontan darauf beworben - "ein Bauchgefühl". Die Arbeitsfelder interessieren mich sehr und ich sehe einen großen Bedarf in der Kinder und Jugendarbeit beim Roten Kreuz. Da mir die Arbeit besonders in dieser Gemeinschaft des DRK Spaß macht habe ich mich sehr über die Zusage gefreut. Außerdem warten viele Herausforderungen auf mich, die ich gerne annehme und durch die ich mich weiterqualifizieren kann. Wie zum Beispiel die Aufgaben als Teamleiterin der hauptamtlichen JRK Mitarbeiter in der Landesgeschäftsstelle. … auf der nächsten Seite geht es weiter!

Simone Ich heiße Simone Carl, bin 27 Jahre alt und habe in Freiburg BA Soziale Arbeit studiert. Ich bin am Bodensee aufgewachsen und schon als kleines Mädchen ehrenamtlich in diversen Vereinen aktiv gewesen. Ich treibe gerne Sport, besuche kulturelle Angebote und schau´ mir die wunderschönen Fassetten unserer Welt und der Menschen an.

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Veränderungen im Landesverband Neue JRK-Landesreferentin

GAGler Welche Erfahrungen hast du zuvor mit dem Roten Kreuz gemacht? Simone Während dem Studium habe ich mein Praxissemester im DRK Landesverband im Bereich Freiwilligendienste / FSJ absolviert und war dort noch 2 Jahre als FSJ Seminarleiterin und Honorarkraft tätig. Zuvor habe ich mich bei kirchlichen Trägern sehr engagiert und selbst ein FSJ im Kindergarten gemacht. 2010 habe ich mein Studium abgeschlossen und in der "Stationären Jugendhilfe" auf einer Wohngruppe gearbeitet. Ehrenamtlich war ich seither im Arbeitskreis Leben in Freiburg aktiv. Ich habe mich dort als "Krisenbegleiterin /Peerberaterin" ausbilden lassen und war für suizidgefährdete Jugendliche / Jugendliche in Lebenskrisen vor allem "online" eine Hilfe. Seit diesem Frühjahr bin ich, mit zwei Kolleginnen der kirchlichen Träger, im Vorstand des Kreisjugendrings Emmendingen ehrenamtlich tätig.

Leistung und Druck im Vordergrund stehen. Man kann durch ehrenamtliches Engagement sehr viel Wertvolles für das ganze Leben lernen. Ich erhoffe mir von der Stelle, dass ich für gute Rahmenbedingungen sorgen kann, damit das Engagement im Jugendverband weitergelebt wird und uns die Kinder und Jugendlichen auch im Erwachsenenalter fürs DRK erhalten bleiben. Ich möchte dafür sorgen, dass durch qualitativ hochwertige Arbeit ein regionales, wie auch landesweites "außerschulisches Bildungsangebot" besteht und wir den "Einsatz für unsere Mitmenschen" sicherstellen können. Der Spaß und die persönliche Weiterentwicklung der Ehrenamtlichen sollen dabei natürlich nicht zu kurz kommen. … auf der nächsten Seite geht es weiter!

GAGler Was sind deine eigenen Erwartungen an deine Stelle? Was spornt dich dabei an? Simone Mich spornt vor allem die Motivation und Begeisterung der Kinder und Jugendlichen in den Ortsvereinen an. Dort sind jede Woche und auch jetzt in den Sommerferien viele tolle Kinder mit ihren Gruppenleitern für und mit dem DRK im Einsatz und erleben gemeinsam eine unvergessliche Zeit. Ich finde es wichtig, dass Kinder in und neben der Schule "Gemeinschaft und Zusammenhalt" erfahren und nicht allein

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Veränderungen im Landesverband Neue JRK-Landesreferentin

GAGler Was wünscht du dir vom Landesausschuss und der Landesjugendleitung? Was von den KVs? Simone Von der ehrenamtlichen Landesleitung und dem Landesausschuss wünsche ich mir eine respektvolle und bereichernde Zusammenarbeit. Ein "von einander Lernen" mit Blick in die gleiche Richtung wünsche ich mir. Wenn wir an einem Strang ziehen und das "Kind" in unseren Herzen nicht vergessen, dann glaube ich können wir die Interessen der Kinder und Jugendlichen im Landesverband sehr gut vertreten und uns dafür stark machen. Ein schönes Ziel wäre es, gemeinsam ein stabiles Netzwerk mit den Kreisverbänden aufzubauen. Das Landesverbandsgebiet ist groß - jeder Kreisverband und Ortsverein für sich einzigartig, und doch glaube ich, ist es möglich auf "einer Welle zu schwimmen", wenn sich alle aktiv für die gemeinsame Sache einsetzen. Dafür sollten wir alle offen sein. GAGler Was werden die JRKler des LV Baden in nächster Zeit erwarten können? Was ist ein Event/ eine Veranstaltung auf die du dich freust? Simone Ich denke, dass mit "neuem Personal" auch immer Veränderungen einhergehen. Teams stellen sich neu auf, Arbeitsprozesse werden aus neuen Perspektiven betrachtet und man einigt sich auf gemeinsame Schwerpunkte und Strategien. In dieser zweiten Jahreshälfte wird es sicher darum gehen, gemeinsam auf einen Nenner zu kommen und eine Ausrichtung für 2014 zu finden.

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Dabei möchte ich die JRKler aktiv einbinden und hoffe, dass sie von ihrer Mitverantwortung im Jugendverband Gebrauch machen. Von mir als Person können die JRKler neben Professionalität und Fachlichkeit vor allem Herzlichkeit und Respekt erwarten. Viele JRK Traditionen haben sich bewährt und sollen nicht abbrechen, dennoch halte ich die Weiterentwicklung und innovative Ideen gerade im Jugendverband für sehr wichtig. Ich freue mich vor allem auf persönliche Kontakte und den Austausch mit den Kreisverbänden. Nur wenn wir die Bedürfnisse der Basis kennen, können wir adäquat reagieren. Ich bin gespannt darauf, was die Ehrenamtlichen zu berichten haben und weiß jetzt schon, dass ich wieder sehr über das unermessliche Engagement erstaunt sein werde. Außerdem darf ich die Arbeit der Kollegen in den anderen Landesverbänden kennen lernen und freue mich auf die Eindrücke der bundesweiten Rotkreuzarbeit, die ich gerne in meine Arbeit einfließen lassen möchte. GAGler Gibt es was, das du allen JRKlern sagen willst? Simone Was ich den JRKlern sagen möchte ist eine ganze Menge, aber am liebsten im direkten Gespräch :-) Vorweg möchte ich mich bereits für ihr ehrenamtliches Engagement bedanken und hoffe, dass sie weiterhin fürs Rote Kreuz tätig sein wollen. Viele haben mir jetzt schon ihr Vertrauen geschenkt und scheinen sehr offen für meine Ansätze und Ideen zu sein. Ich werde nicht alle Wünsche erfüllen können, da mir die Superkräfte dazu fehlen, aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass vor allem Teamgeist und Herzblut Kräfte freisetzen können, die den Superkräften fast gleich kommen :-)

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Veränderungen im Landesverband Abschied Fynn Zimmermann

„Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.“ Ludwig Feuerbach Fynn Zimmermann war anfangs so eine Bekanntschaft für mich. Meine erste Berührung mit dem Landesverband und somit auch mit Fynn hatte ich auf meinem GAGL Kompakt, im Herbst 2006. Er war damals in meinen Augen noch der Teamer und „höhergestellte“ Landesreferent, vor dem ich als neu ausgebildeter Gruppenleiter anfangs noch großen Respekt hatte. Aus der Bekanntschaft zu Fynn entwickelte sich aber recht schnell eine Freundschaft und die Art des Respekts zu ihm wandelte sich. Es wurde Respekt vor seiner Arbeit, seiner Art, seinem alternativen Lebensstil und wie er all das unter einen Hut bekam. Fynn stieß 2005 zum Landesverband und schon früh schieden sich die Geister an ihm. Die einen sahen in ihm einen alternativen Althippie, der von der Jugendverbandsarbeit keine Ahnung hatte, die anderen einen neuen Landesreferenten, der frischen Wind und kreative Ideen in den Landesverband einbringen würde. Ich sah in Fynn beides. Zum einen den alternativen Althippie, der sich jedoch schnell in die Jugendverbandsarbeit einarbeitete und nach anfänglichen Schwierigkeiten rasch Fuß fasste. Egal ob Treffpunkte, Landeszeltlager, Foren, Klausurtagungen, Solferinotouren oder Gremiensitzungen, Fynn hatte alles im Blick und auch wenn einem die Planung manchmal etwas zu chaotisch vorkam, so kam am Ende doch immer eine gelungene Veranstaltung heraus, bei der alle Beteiligten Spaß hatten. Neben dem klassischen Veranstaltungskalender waren Fynn auch die strategische Ausrichtung und die innerverbandliche Arbeit sehr wichtig.

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Ihm gelang es, das ehrenamtliche Team trotz mancher Streitigkeiten zu vereinen und neue junge Menschen, inklusive mir, in den Landesverband zu holen. Die Nachwuchsgewinnung war ihm ein großes Anliegen und so machte er sich alljährlich, voller Elan, an die Ausbildung junger JRKler, im Zuge des Captain Future und bildete sie zu angehenden Leitungskräften auf ehrenamtlicher Ebene aus. Auch im Bereich des Schulsanitätsdienstes brachte Fynn das Badische JRK weiter nach vorne. Unter ihm gelang es, zumindest in Ansätzen, den Kreisgeschäftsführern die Wichtigkeit des SSD näher zu bringen. Wir können stolz darauf sein, dass es inzwischen in vielen Kreisverbänden hauptamtliche Unterstützung im Bereich SSD, z.B. durch die Servicestelle Ehrenamt gibt, dies ist unter anderem Fynn zu verdanken. Fynn war es, der mich in die Landesleitung holte und mir den Posten schmackhaft gemacht hat und dafür will ich ihm danken! Durch ihn bin ich in den besten Jugendverband der Welt gekommen und habe nun die Ehre zuteil, die Geschichte des Landesverbandes mit in die Hand zu nehmen. Lange Zeit tat ich das gemeinsam mit Fynn und es war eine wirklich schöne Zeit, gespickt mit manchen Meinungsverschiedenheiten aber mit einer über die Arbeit hinausreichende Freundschaft. Man kann immer auf Fynn zählen, wenn man ihn braucht und so manche Abende in seinem Domizil im Vauban sind den Ehrenamtlichen unvergessen. Auch wenn der Abschied nicht so war, wie ich es mir gewünscht hätte, so weiß ich doch, dass Fynn seinen Weg gehen wird! Danke dir für deine Arbeit, deinen überdurchschnittlichen Einsatz für das Badische Jugendrotkreuz (auch ehrenamtlich!), deine Geduld, dein Vertrauen, deinen Humor und vor allem für deine Freundschaft!

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Veränderungen im Landesverband Abschied Gisela Henecka

Liebe Gisela,

Liebe Gisela,

seit deinem Beschäftigungsbeginn im DRK Landesverband (da waren die meisten von uns noch überhaupt nicht geboren) hast du viele JRK Veranstaltungen begleitet und unterstützt. Unterschiedliche Landesleiter und JRK Mitglieder hast du kommen und gehen sehen. Mit einigen von ihnen verbinden dich noch heute wunderbare Erinnerungen und Freundschaften. Es gibt vermutlich recht wenige JRK Mitglieder im Landesverband, die mit dir noch keinen Kontakt gehabt haben. Bevor man überhaupt auf einen Wettbewerb des Landesverbandes teilnehmen konnte musste man nämlich zuerst an dir vorbei. Viele Jahre lang hast du uns stets begleitet. Haben wir mal wieder vor lauter Finanzanträge den Überblick verloren, so konnten wir stets auf deine Unterstützung zählen. Jetzt nach so vielen Jahren ist endlich die Zeit gekommen, wo du in deinen wohlverdienten Ruhestand gehen darfst. Stellvertretend für alle JRK Mitglieder im gesamten JRK Landesverband möchten wir, die JRK Landesleitung, dir für all deine geleistete Arbeit danke sagen. Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute und hoffen sehr, dass du uns bei der einen oder andern Veranstaltung besuchen kommst.

wir danken dir für über 25 Jahren Einsatz für das Badische Jugendrotkreuz. Keine Großveranstaltung ohne Gisela. Du hattest immer noch einen Weg gefunden Projekte zu finanzieren, Ideen zu geben und hattest ein ausdauerndes und offenes Ohr für Sorgen und Nöte sowohl der Haupt- als auch Ehrenamtlichen. Geschichten und Erlebnisse des Badischen Jugendrotkreuzes gibt es zuhauf und du Gisela kennst viele von Ihnen. Danke für eine tolle Zeit, für eine gute Zusammenarbeit, für wertvolle Begleitung und jetzt alles Gute und Liebe, Gesundheit und Freiheit in deinem wohlverdienten Ruhestand. Das JRK Team aus der Landesgeschäftsstelle

Deine JRK Landesleitung.

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Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Fakten aus 4 Jahren ÖA

AG ÖA/ GAGler

Facebook

Geschätzt über 10.000 Fotos wurden gemacht Alleine 3.777 Fotos beim Landeszeltlager 2011 799 Bilder an einem Tag beim Kinderfest 2013

Fanpage seit 19. September 2010 Einer der ersten JRK-LVs in Facebook Anfangs eine der größten Fanpages

4 Seminare (Corporate Design, Internet, GAGler) Insgesamt 32 Seminar-Teilnehmer Ein Seminar fand als „Unkonferenz“ statt

Aktuell 687 Fans 252 Beiträge 674 Fotos 8 Videos 2.423 Likes 385 Kommentare

GAGler Magazin 13 Ausgaben sind erschienen 3 Sonderausgaben zum SSD-Tag und LaZeLa 0,5 Ausgabe ist das Tagebuch zum LaZeLa

51% der Fans sind weiblich 42% der Fans sind zwischen 18 und 24 Jahren Die meisten Fans kommen aus… … Villingen-Schwenningen … Freiburg … Konstanz

Insgesamt wurden veröffentlicht… … 308 Seíten … 66.696 Wörter … 400.814 Buchstaben … 36 Berichte … 29 News … über 16 Interviews … 6 Rot Kreuz- und EH-Themen … 4 Gruppenleiter-Tipps … 6 HiOrgs wurden vorgestellt … 9 Gruppenstundenideen … 12 Spiele … 12 Gruppenleiter wurden vorgestellt

Zum Schluß noch ein paar Vergleiche:

34 Personen haben zu den ganzen GAGlerAusgaben beigetragen

Für eine Ausgabe werden im Durchschnitt insgesamt geschätzte 60 Stunden an Arbeitszeit gebrauchtinklusive der Veranstaltungsdokumentation. Das macht etwa 3 Stunden arbeit für eine Seite

Top-Themen Öffentlichkeitsarbeit, JRK-Fieber, Blutspende, Neue Landejugendleitung, Projektplanung, Neuwahlen LA/ LJL, Sonderberichte zu Forum und Landestreffen

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Würde man alle aufgenommenen Bilder im Standardformat (9x13cm) ausdrucken und aneinander kleben, könnte man die Luftline zwischen Freiburg und Stuttgart auslegen

Auf alle am GAGler beteiligten Personen heruntergerechnet, hat jeder einzelne 3 Din A4 Seiten komplett vollgeschrieben

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Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Letzte Worte aus der Redaktion

Christoph Marks-Opitz Der GAGler war für mich… … aufregend da ich dabei sein durfte! Während meiner Arbeit beim GAGler konnte ich neue Leute kennenlernen, hab´ gemerkt wie viel Spaß mir das interviewen und eigentlich ALLES gemacht hat und neue coole Fototricks gelernt.

Das Highlight damals war aber für mich die Facewall, ebenfalls eine Aktion am LaZeLa. Jeder Teilnehmer wurde fotografiert (Hui waren da Schnappschüsse dabei... und bekam eine Tasche im Vorhang der Facewall. So konnte jeder jedem Briefe & kleine Nachrichten schreiben und empfangen. Unsere vorbereiteten Briefzettelchen waren ratz-fatz aufgebraucht!

Andrea Heide Der GAGler war für mich… … nicht einfach nur eine informative Internetzeitung über das JRK im LV Baden, sondern vor allem eine super spannende, lehrreiche, erfahrungsreiche und schöne Zeit zusammen mit dem GAGler-Team. Danke für eure Arbeit!

Alexander Hoppe Der GAGler war für mich… … ein ganz besonders wertvoller Teil des Landesverbandes gewesen und mit der sichtbarste Teil der dortigen Arbeit. Sei es „das gelbe Zelt“ oder die Sonderausgabe für all die SSD-Gruppen und Schulen gewesen.

In der Zeit beim GAGler durfte ich einige Höhen & Tiefen miterleben. Da waren zum einen die Online-Sitzungen, die aus Zeit- und vor allem Entfernungsgründen meist Sonntagabends bei jedem daheim in Wohnzimmer oder Büro abgehalten wurden. Da wurden Ideen gesponnen, diskutiert und Alex hielt das Ganze meist auf "Papier" fest, welches sich Etherpad nannte. Wusste vorher gar nicht, dass sowas geniales überhaupt existiert. Dann waren da die Weekend-Seminare am Treffpunkt, wo nicht nur die restlichen Workshops mit unseren steten Paparazzi-Fotos "belästigt" wurden. Je lauter das Gemotze der Teilis, desto grösser war im Nachhinein dann doch die Freude, wenn man sich auf dem ein oder anderen Schnappschuss wiedererkannte. Nicht zu vergessen das GAGler-Zelt am LaZeLa in Radolfzell! Am Bodenseeufer, sitzend zwischen diversen grölenden Kids, einen Bericht für die Lagerzeitung schreiben und nebenher in der doch meist Sommer-2011-Sonne braten...

Das Schönste waren für mich die gemeinsamen Treffpunkte. So ein gemeinsames Wochenende hatte einfach immer wieder etwas ganz Besonderes und hat immer viel Motivation für mich abgeworfen. Benni - Du bist der Hammer!

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Marie-Luise Huber Der GAGler war für mich… … eine Zeitschrift von jungen Menschen, für junge Menschen! Das Schönste war, dass sich so viele junge Menschen miteingebracht haben, um anderen JRK-Mitgliedern diese Menge an aktuellen, tollen und neuen Infos liefern zu könne. Ein herzliches Dankeschön hierfür an die vielen fleißigen Texter, Fotografen,etc. Außerdem war es immer wieder schön auf Veranstaltungen mitzubekommen, wie manche über den Gagler reden. Somit wusste man, dass das Ziel erreicht und der Gagler bekannt ist.

GAGler – Das JRK-Magazin


Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Die schönsten Bilder

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Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Interview mit Benni Obenaus

Um euch einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und die Arbeit hinter den GAGlerAusgaben bzw. der AG Öffentlichkeitsarbeit zu geben, haben wir ein Interview mit dem Erfinder und Gründer der AG Benni Obenaus geführt. GAGler Benni du hast den GAGler entwickelt und geprägt. Wie bist du auf diese Idee gekommen? Und wieso hat das Magazin diesen Namen? Benni Um zu erklären wie ich zur Idee des GAGlers gekommen und was mich dazu motiviert hat, muss ich ein wenig ausholen. An die Leser da draußen: ihr dürft euch nun einen Kaffee oder Tee schnappen und es euch gemütlich machen. Als ich Mitte 2007 noch in der JRK-Gruppe Bad Dürrheim aktiv war, hatte ich im speziellen für alle JRK-Mitglieder und deren Eltern eine kleine Zeitung erstellt. Sie besaß nur 4 Seiten, umfasste aber immer Berichte des letzten Quartals sowie Gruppenstundentermine des Nächsten. Ausreichend und informativ. Im übertragenen Sinne war das schon die Grundidee des GAGlers(info). Eine Zeitschrift von JRKler, für JRKler, mit dem Nebeneffekt, dass sich die anderen Gemeinschaften wie Bereitschaft und Sozialarbeit, die Eltern und vor allem die breite Öffentlichkeit ebenso ein Bild von der Jugendarbeit des Deutschen Roten Kreuzes machen können. Ende 2007 bot ich im Rahmen der Jugendaktionstage des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz, im Jugendhaus Emmendingen, einen Redaktionsworkshop an. Zusammen mit

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den Workshop Teilnehmern war die EmJu-News entstanden. Schon damals als Teilnehmerin mit dabei war keine andere als Marie-Luise Huber. Ein weiterer Redaktionsworkshop gab es Mitte 2008. Zusammen mit Alexander Hoppe und den Teilnehmern dokumentierten wir in Bild, Text und Hier sogar Videos das Teeny-Festival. entstanden also die Grundlagen der GAGlerBerichterstattung und den weiteren Elementen des GAGlers(aktion). Bei meiner ersten Gruppenleiterausbildung als Vollteamer (2008/2009) entstanden insbesondere innerhalb der Gespräche mit den Teilnehmern, der Gedanke und Wunsch nach einer Gruppenleiterhilfe - einer Art JRKGruppenleiterhandbuch. Ich machte mir zunehmend Gedanken darüber und erkannte eine Lücke im Landesverband, die in meinen Augen dringend gefüllt werden musste. Zwar gibt die Ausbildung den neuen Gruppenleitern eine gute Starthilfe für deren künftige Jugendarbeit, dennoch gibt es wenig Angebote, um sie mit neuen Ideen und Informationen zu füttern. Okay es gibt den Treffpunkt, der eine wirklich grandiose Veranstaltung ist, die ein oder andere Zusatzfortbildung, aber nicht jeder hat Zeit und Lust an diesen Veranstaltungen teilzunehmen, zumal der Platz auch begrenzt ist und die Entfernungen oft zu weit sind. Ich spann die Idee der Gruppenleiterhilfe weiter, entwickelte daraus eine AG mit verschiedenen Zielen und leitete diese am 10. März 2009 an den Landesverband weiter. Mir war es wichtig keine eigene Suppe zu kochen, sondern die Unterstützung des LVs dazu zu holen.

GAGler – Das JRK-Magazin


Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Interview mit Benni Obenaus

Gleichzeitig wollte ich aber auch nicht meine Teilnehmer der Gruppenleiterausbildung warten lassen, denen ich versprochen hatte, die gezeigten Spiele und Gruppenideen zuzuschicken und immer wieder zu ergänzen. Ich begann also mit den ersten Seiten des zukünftigen Handbuchs und dem Aufbau eines Spiele- und Gruppenstundenpools. Am 16. März 2009 verschickte ich die ersten Seiten. Dies war das letzte Grundelement der zukünftigen Ausgaben des GAGlers(spezial).

Landesverbandes. Dafür hatte ich nun eine fertige Ausgabe des (noch) namenslosen JRKMagazins.

Da ich Mitte 2009 sehr in mein Projektstudium eingebunden war, konnte ich mich weniger um den Spiele- und Gruppenstundenpool kümmern. Mir kam die Idee meine Arbeit aufzuteilen und die künftige AG Gruppenleiterhilfe durch weitere Mitglieder als Redakteure zu ergänzen. Wieso das Rad neu erfinden und nicht den Erfahrungsschatz anderer Gruppenleiter anzapfen? Jeder hat sicherlich eine Gruppenstundenidee oder einen Ratschlag der auch für erfahrene Gruppenleiter neu ist. Ich begann also, den Teilnehmern der Gruppenleiterausbildung und weiteren JRK-Freunden diese Idee schmackhaft zu machen und nach freiwilligen Helfern zu suchen. Noch am selben Tag, an dem ich die Mail verschickt hatte, meldeten sich gleich vier Personen zurück.

Hier kommt nun der Name "GAGler" ins Spiel. Da die ich die meisten Redakteure bei der Grundausbildung Gruppenleiter (GAGL) geteamt hatte und hier schließlich auch die Basis der AG und des Magazins entstanden sind, war eine Ableitung der Abkürzung der Ausbildung naheliegend. So entschieden wir uns unter den Redakteuren für den Namen, welchen das Magazin noch heute trägt.

Weiterhin versuchte ich beim Landesverband meine Idee durchzubringen und einen konkreten, weiteren offiziellen Ablauf zu bekommen. Zusammen mit den neu gewonnen Redakteuren arbeiteten wir an der ersten Ausgabe des JRKMagazins. Leider hatte ich sechs Monaten nach verschicken des AG-Konzeptes noch immer keine klare Antwort von Seiten des

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Ich wollte die Motivation aller zum Magazin beigetragenen Personen nicht strapazieren und auch den Bericht vom SSD-Tag nicht noch weiter nach hinten hinauszögern. Aus diesem Grund entschied ich mich zu dem mutigen Schritt, die Ausgabe unter einem anderen Namen und als inoffizielles JRK-Magazin zu publizieren.

Zwei Wochen nach dem Erscheinen der ersten inoffiziellen Ausgabe wurde ich schließlich zur LA-Sitzung eingeladen. Der offiziellen Gründung der AG GAGler bzw. des offiziellen Magazins stand nun nichts mehr im Weg und so kam endlich alles etwas schneller ins Rollen. Am 18. November 2009 wurde dann das offizielle JRKMagazin des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz im neuen Corporate Design und dem JRKLogo auf dem Titelbild veröffentlicht. … auf der nächsten Seite geht es weiter!

GAGler – Das JRK-Magazin


Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Interview mit Benni Obenaus

GAGler Was waren deine Highlights in den vergangenen Jahren? Was hat dich immer wieder motiviert? Benni In den vier Jahren GAGler hab ich viele Highlights miterleben dürfen. Genau diese, oft nur Kleinigkeiten, sind es die mich gleichzeitig auch immer wieder motiviert haben weiterzumachen. Wenn ich alle aufzählen würde, wäre ich morgen noch nicht fertig. So will ich nur die Ersten, die mir in den Sinn, kommen erzählen. Highlight 1 (Mitarbeit): Das größte Highlight für mich war es, den Redakteuren bei ihrer Arbeit zuzusehen bzw. deren fertiges Ergebnis am Ende. Oft bekamen sie nur eine Kamera oder Stift & Papier in die Hand gedrückt und Tipps mit auf den Weg. Jeder sollte seine eigenen Erfahrungen sammeln. Sie waren aber keineswegs alleine. Ich war immer in unmittelbarer Nähe, um aufkommende Fragen zu beantworten oder Probleme zu beseitigen. Mir war es wichtig Ihnen den Freiraum zu geben und ihnen den Rücken frei zu halten. So konnte sich jeder auf seine Arbeit konzentrieren und dennoch herrschte ein extrem hohes Maß an Teamarbeit. Ebenfalls war mir ausreichend Freizeit sehr wichtig. Es gab zwar wichtige Termine, doch zwischendurch stand es jedem frei, sich seine Zeit selbst einzuteilen. Highlight 3 (Teamwork): Wenn ich gutes Teamwork erleben durfte, dann im GAGler-Team. Ich war fasziniert wie wir uns gegenseitig unterstützten, motivierten und immer wieder anspornten. Die Atmosphäre im Team verschaffte mir häufig eine positive Gänsehaut.

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Highlight 3 (Bekanntheit): Es zauberte mir jedes Mal ein Lachen ins Gesicht, wenn ich bei irgendjemandem das Wort „GAGler“ gehört hatte. Wenn über den GAGler gesprochen wurde, wusste ich dass die Arbeit ankommt ist und sich gelohnt hat. Highlight 4 (SSD-Tage): Die SSD-Tage waren ein fester Bestandteil des GAGlers. Mit mehreren Redakteuren vor Ort, einem eigenen Raum zum Arbeiten und der vollen Unterstützung von Sabine Kühn, Jovin Bürchner und seinem Team hat die Arbeit hier immer sehr viel Spaß gemacht. Mich freute außerdem, dass die zwei Sonderausgaben zum SSD-Tag zusätzlich in gedruckter Form veröffentlicht wurden. Highlight 5 (Landeszeltlager): Ich muss hier eigentlich nur „Das gelbe Zelt“ erwähnen und alle damaligen Teilnehmer wissen wovon ich rede. Für diese Veranstaltung habe ich selbst die größten Vorbereitungen getroffen und Erwartungen gehabt. Meine Erwartungen haben sich überschlagen, aber leider auch die Arbeitszeiten. Das gelbe Zelt hatte fast zu jeder Zeit geöffnet (doch auch wir müssen wenigstens 4-6 Stunden schlafen). Wir hatten immer ein offenes Ohr, waren die Verbindung zur Außenwelt, Unterstützung des Orga-Teams, irgendwann dann auch Infozelt, hatten unsere FaceWall (die sehr gut angenommen wurde), schrieben am LaZeLa-Tagebuch für die Schatzsuche und machten unzählige Fotos. Ein wirklich rieeeeeeeeesen Dank an Christopher Meier, der eigentlich nix mit dem JRK am Hut hat, aber fünf Tage durchfotografierte und sogar an dem ein oder anderen Artikel feilte!

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Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Dankesschreiben des LVs

Abschied nehmen, heißt auch Danke sagen! Seit September 2009 erfrischte uns die Neuauflage des GAGLERs mit zahlreichen Informationen, Tipps für die Gruppenstunde, Hintergrundwissen, aber auch mit Berichten über Veranstaltungen aus den Ortsvereinen, Kreisverbänden und dem Landesverband des Badischen Jugendrotkreuz. Die Idee hierzu kam von keinem anderen als Benni Obenaus. Dieser hat in den vergangenen vier Jahren immer wieder, mit zahlreichen Bildern und Reportagen, unseren JRK-Alltag festgehalten. Hierzu reiste er quer durchs Ländle und opferte ehrenamtlich zahlreiche Stunden und Nerven.

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Er war so beharrlich, so konsequent, jederzeit zur Stelle, sodass uns seine Arbeit in der Vorbereitung von Veranstaltungen nur allzu selbstverständlich erschien. Wer kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit? Benni! Und Benni rannte, organisierte, fotografierte und erstellte und es war immer mehr als hervorragend! Ohne zahlreiche Helfer ist ein JRK-Magazin natürlich nicht möglich. Dazu ließ Benni seine Energie und sein Herzblut regelmäßig auf Andere überspringen und motivierte sie, sich an der einen oder anderen Ausgabe zu beteiligen. Immer wieder wurden zahlreiche Reporter, wie Christoph Späth, Patrick Wieland, Roman Flamm, Magdalena Appelgrün, Paula Bergerhoff, Christoph Marks-Opitz, Beat Winterhalder, Philipp Birmele, Pascal Ende, Pascal Faude, Janina Janke, Tobias Fuhrmann, Axel Hofmann, oder Andrea Heide, aber auch Katrin Dreher, Dorothea Schmidt, Marco Foschiatto, Svenja Reiter und Daniel Weisshaar mit Block und Stift oder sogar Mikrofon und Aufnahmegeräten gesichtet. Sie dokumentierten, interviewten und bohrten nach. Spaß in Bildern festgehalten haben unter anderem auch: Jennifer Kasa, Martin Semmelbeck, Christopher Meier und Alexander Hoppe. Für das Lektorieren der zahlreichen Manuskripte waren Marie Luise Huber und Christine Steurich verantwortlich. Vielen herzlichen Dank an Euch für die geleistete Arbeit in den letzten Jahren!

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Rückblick und Ende AG ÖA/ GAGler Dankesschreiben des LVs

Als es Ende 2010 dann hieß, das badische JRK ist bei Facebook, waren Benni und sein Team natürlich vorne mit dabei. Direkt, von vor Ort berichtete das GAGLER-Team live und informierte die Daheimgeblieben, Freunde und Eltern. So sind allein auf unserer Facebook Seite https://www.facebook.com/jrkbaden zahlreiche Posts und über 600 Bilder, die fotografiert, nachbearbeitet und online gestellt wurden.

Unterstützt wurde Benni in den letzten Jahren von Marie-Luise Huber, die ab der Sommer Ausgabe 2012, wegen dem endgültigen Einstieg von Benni ins Berufsleben, die Redaktionsleitung übernahm und vorher als Reporterin tätig war. Ihr erster Einsatz führte sie gleich ins JRKSupercamp nach Xanten, bei dem über 50 JRKler aus dem badischen Jugendrotkreuz teilnahmen. Marie, Dir auch vielen herzlichen Dank! Benni führte in den letzten Jahren ein Team, mit dem er das Badische Jugendrotkreuz informierte und immer wieder zum Lachen anregte. Wir bedauern zutiefst, den Entschluss, dass er seine Arbeit zusammen mit Marie auf Landesebene einstellen möchte, freuen uns aber, weiterhin beide auf künftigen JRK-Veranstaltungen zu sehen. Ob Benni es schafft, ganz ohne Kamera im Anschlag aufzutauchen, wird sich dann zeigen. Dir Benni vielen herzlichen Dank für die letzten Jahre. Du bist spitze!!! Stellvertretend für den Landesausschuss und die Landesleitung Holger Simon

Foto: Heiko Herrmann, www.lofote.de

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GAGLERinfo Ausgabe Sommer 2013