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Ausgabe 2/ 2009

Bärenhospital – Bad Krozingen

GAGler Das JRK-Magazin Themen: JRK Fieber | Berichte | News | Tipps | Bilder


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort/ Impressum

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Redaktion

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05 05 06 06 07 07 08 08

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JRK Bereich Berichte Landesversammlung Bärenhospital JRK Action Day Treffpunkt Neues im JRK Kommende Termine SSD-Seite AG-Seite

Gruppenleiter Bereich Das JRK-Fieber Definition Süchtige Fieberthermometer RK-Wissen Gruppenstundenpool Spielerunde Überleben in Problemfällen Vorstellung Feuerwehr Gruppenleiter erzählen Rätselkiste Bilderecke

Vorschau

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GAGler – Das JRK-Magazin


Vorwort/ Impressum

Vorwort

Impressum

Vielleicht wird die neue Ausgabe schon vermisst haben. Normalerweise sollte der GAGler auch an jedem ersten, der ungeraden Monaten erscheinen, doch leider war es im November nicht der Fall. Leider hat es das angekündigte Thema „JRK im Ausland“ nicht mehr in die Ausgabe geschafft, wobei dafür das Thema „Das JRK Fieber“ diesen Platz einnimmt. Wir bitten noch einmal die Verspätung zu entschuldigen und nehmen uns das nächste Mal noch mehr zum Ziel pünktlich fertig zu werden.

GAGler – Das JRK-Magazin Ausgabe 02/ 2009

Dafür hat sich bis dieser Ausgabe viel verändert. Wie man schon auf den ersten Blick erkennen kann strahlt der GAGler im neuen Corporate Design. Ebenso fällt vielleicht auf, dass das Magazin nicht mehr „GAGler – Das Gruppenleitemagazin“, sondern „GAGler – Das JRK-Magazin“ heißt. Das kommt daher, dass der GAGler nun zu einem offiziellen JRK-Magazin geworden ist und auch im Rahmen der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft entsteht. Im neuen Konzept des GAGler´s haben auch weitere neue Themen gefunden. Ab sofort gibt es eine Extra-Seite für den Schulsanitätsdienst und eine für die Fülle an Arbeitsgemeinschaften im Landesverband. Ebenso neu ist auch das Thema „Überleben in Problemfällen“ und die Seiten zum Rot Kreuz-Wissen und Erste HilfeWissen, welche von Ausgabe zu Ausgabe wechseln werden.

Erscheinungen: 6 Ausgaben/ Jahr Kostenloses Onlinemagazin Redaktionsleitung Benni Obenaus benni.obenaus@email.de 0172/ 1828554 Bild- und Textquellen Sollten Bilder und Texte nicht aus eigener Arbeit entstanden sein, so sind diese mit den entsprechenden Bild- und Textquellen angegeben. Falls eine dieser Quellen gegen ein Copyright verstoßen, so bitten wir darum, uns darüber aufmerksam zu machen! Herausgeber DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz Badisches Jugendrotkreuz Schlettstadter Str. 31 79110 Freiburg

Wir wünschen euch viel Spaß mit dem GAGler! Euer Redaktionsteam

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GAGler – Das JRK-Magazin


Redaktionsteam

Name: Magdalena Appelgrün Redaktion: Spiele JRK: Arbeitskreis Sasbach Hobby: JRK, Tanzen, lesen, Freunden Lieblingsfarbe: GRÜN!

Name: Beat Winterhalder Redaktion: Vorstellung Vereine JRK: OV Neustadt Hobby: JRK, DRK Lieblingsfilm: Im Feuer

Name: Janina Janke Redaktion: GSpool JRK: OV Bahlingen Hobby: Bogen schießen, Joggen, lesen, reisen Lieblingsfarbe: blau, schwarz

Name: Philipp Birmele Redaktion: RK Wissen JRK: OV Teningen Hobby: Feuerwehr, Rettungshundestaffel, Fanfarenzug Lieblingsessen: Steakes

Name: Paula Bergerhoff Redaktion: Üb. in Problemfällen JRK: OV Emmendingen Hobby: Musik, Freunde, JRK, Festivals organisieren, Ski fahren Lieblingstier: Schafe, Nilpferde

Name: Benni Obenaus Redaktion: Thema, Layout JRK: GAGL-Teamer Hobby: DRK, Medien gestalten, Freunde Lieblingsbuch: JRK-Ordnung

Name: Axel Hoffmann Redaktion: Rätselkiste JRK: OV Bad Dürrheim Hobby: Freunde, Segeln, Fotografie, Musik Lieblingstier: Kuh

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Und vielleicht bald auch DU! Komm ins Redaktionsteam und in die neue Arbeitsgemeinschaft des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz. Hilf mit den GAGler zu gestalten und eigenverantwortliche Aufgaben zu übernehmen!

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Jugendrotkreuz Bereich Berichte

Landesversammlung Kampagnenabschlussfest im Anschluss 19. September 2009 – LV Baden Bei der alljährliche Landesversammlung, wird auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und auf die kommenden Aktionen und Neuerungen hinausgeblickt wird. Ebenso wird auch auf diesem Zusammentreffen der Gernot C. Mössner Preis verliehen, welcher in diesem Jahr an den Kreisverband Müllheim ging. Der Kreisverband wurde für ihr Bambini Konzept geehrt, welches es nun auch Kindern von 4-6 Jahren ermöglicht, an das Jugendrotkreuz heranzuführen und sie ggf. für später für die älteren Gruppen zu gewinnen. Für das kommende Jahr wurden die Jahresthemen „Vielfalt“ und „Gesundheit“ vorgestellt, neue Arbeitsgemeinschaften, sowie ein neues Homepageangebot des Landesverbandes. Im Anschluss an die Landesversammlung wurde im Abendprogramm auf zwei Jahre Kampagnenarbeit zurückgeblickt und die verschiedenen Aktionen schauspielerisch und bebildert dargestellt. Bericht: Benni Obenaus Bärenhospital Bereits die Kleinen können helfen und trösten 26.-27. September 2009 – KV Müllheim „Komm schnell, Teddy Bruno ist verunglückt und braucht dringend Deine Hilfe“, dieser Satz ist beim Bärenhospital der DRK-Kreisverbandes Müllheim im Bad Krozinger Kurpark oft zu hören. Im Nu sind die Kinder im Mittelpunkt des Geschehens. Bruno liegt verletzt neben seinem Dreirad, blutet und schreit nach Hilfe.

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Schnelle Hilfe ist gefragt. Schnell wird Bruno auf mögliche Verletzungen untersucht, getröstet und Verbände werden angelegt. An weiteren Stationen erfährt die kleinen Helfer mehr über den gesamten Ablauf der Rettungskette: Absetzen eines Notrufs, Versorgung durch den Rettungsdienst, sowie die Einlieferung und weitere Behandlung im Bärenhospital. Überall stehen ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK als Begleiter zur Seite. Viele andere Kinder die nutzen ebenso die Gelegenheit, um einen Rettungswagen zu basteln oder Bruno eine Karte mit Genesungswünschen zu schreiben. Über 150 Kinder folgen dem Hilferuf von Teddy Bruno selbstlos und uneigennützig. Die kleinen Helfer und auch die Freiwilligen des DRK seien mit großem Engagement und viel Freude bei der Sache gewesen. Sicherlich wird das Bärenhospital bald wieder eröffnet und wieder zahlreiche Kinder zu kleinen Helfern machen. Bericht: Silke Sieker (KV Müllheim)

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Jugendrotkreuz Bereich Berichte

JRK-Action-Day Ein Tag im Zeichen der Rotkreuz-Geschichte Oktober 2009 – KV Müllheim

Bericht: Frank Schamberger (KV Müllhem) Treffpunkt 2 ND, Erlebnispädagogik und Corporate Design Oktober 2009 – LV Baden Drei Workshops, drei Tage lang im Schullandheim Bernau – das sind die typischen Merkmale der Treffpunkte des LV´s Badisches Rotes Kreuz.

Rund 70 Jugendrotkreuzler im Alter von 7 bis 13 Jahren nahmen mit Ihren Gruppenleitern an der Spielolympiade teil. Dabei galt es für die Teilnehmer in diesem Jahr knifflige Aufgaben in Bezug auf die Themen Rotkreuz-Geschichte, Schlacht von Solferino und Erste Hilfe zu lösen. Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz, an den Spiel- und Spaß-stationen waren Ideenreichtum, Sinneskräfte und körperliche Kondition gefragt. An einer Station durften die Jugendrotkreuzler auch die Arbeit des Technischen Hilfswerkes näher kennen lernen. Aus der Spielolympiade gingen die Rettungsfoxis aus Wollbach als Sieger hervor. Insgesamt zehn Gruppen aus dem Gebiet des DRK-Kreisverbandes nahmen am JRK-Action-Day teil. Mit dem Abendprogramm, zu dem auch die Helfer der DRK-Seniorenarbeit und der Bereitschaften eingeladen waren, wurde ein Ausflug in die große Show-Welt des deutschen Fernsehens unternommen. Vom großen Rotkreuz-Quiz, über „DSDS“ bis hin zu „Wetten dass…?“ wurde einiges geboten, alles entsprechend dem Thema Rot Kreuz und Solferino.

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Wieder einmal versammelten sich wissensbegierige Jugendrotkreuzler zum gemeinsam lernen in ländlicher Idylle. Neue erlebnisreiche Spiele werden die Teilnehmer des Erlebnispädagogik Workshops mit in die Gruppenstunden nehmen, hingegen die Teilnehmer des NotfalldarstellungsKurses für die nächsten Übungen gewappnet sein werden. Im Corporate Design (CD) – Workshop bekamen die Teilnehmer einen Überblick über die Gestaltungsmöglichkeiten mit dem CD.

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Jugendrotkreuz Bereich Neues im JRK/ Kommende Termine

Webhosting Angebot Im kommenden Jahr soll es Orts- und Kreisverbänden möglich sein kostenlos eine eigene Internetseite zu betreiben. Hierfür dient auch gleichzeitig das Corporate Design als Grundgerüst und ermöglicht damit auch eine einfache Pflege der Inhalte. Weitere und genauere Informationen gibt es ab den 01. Dezember 2009. Neue Arbeitsgemeinschaften Nun ist es JRKlern auch möglich in der Öffentlichkeitsarbeit mitzuwirken und so den Gedanken Henry Dunants weiter zu verbreiten. Genauere Beschreibungen findet Ihr auf der nächsten Seite.

Kommende Termine: Assesment Center 28. November 2009 – Lgst Freiburg Bewerbungsverfahren für die dritte Staffel des Captain Future. Hier werden die Bewerber auf Herz und Nieren geprüft. Weihnachten und Sylvester Das Redaktionsteam wünscht allen Leser und JRKler alles Gute zu Weihnachten und Sylvester. Lasst Euch reich beschenken und rutscht gut ins kommende Jahr 2010, welches wieder voller vieler interessanten Aktionen auf euch wartet. Euer Redaktionsteam

Jahresthemen 2010 Im Landesverband Badisches Rotes Kreuz wird es zwei Jahresthemen im kommenden Jahr geben. Einerseits gibt es das Thema „Unsere Vielfalt – Unsere Stärken“, welche an die abgelaufene Kampagne anknüpft und die Vielfalt und die Stärken aller JRKler aufzeigen soll. Ein eigenes LV-Jahresthema steht unter dem Motto „Gesundheit“, wofür das Spielmobil „Mobi-Grips“ weiter ausgebaut werden soll. Captain Future Staffel 3 Die dritte Staffel der Captain Future Fortbildung beginnt. Neue Führungskräfte werden unter anderen in den Themen Projektplanung, Führungsleitsätze und Präsentation ausgebildet. Die Teilnehmer der bisherigen zwei Staffeln arbeiten aktuell in Kreisjugendleitungen, Landesund Kreisausschüssen mit.

Bild: http://www.syracusene.com/TannenbaumTree.jpg

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Jugendrotkreuz Bereich SSD Seite/ AG Seite

Ab sofort sollen, wie im Vorwort angekündigt, Seiten für den Schulsanitätsdienst (SSD) und den Arbeitsgemeinschaften (AG) den GAGler bereichern und spezielle Informationen und Neuigkeiten hierauf kundgegeben werden. Zu Beginn möchten wir die verschiedenen AGs und den SSD kurz vorstellen, in welchen ihr mitarbeiten könnt. Schulsanitätsdienst Beim Schulsanitätsdienst handelt es sich um eine Gruppe freiwilliger Helfer, welche nach ihren Ausbildungen, Erste Hilfe an den eigenen Schulen leisten. Bei einem Notfall werden diese ausgerufen, welche sogleich mit ihren gelben Westen und Umhängetaschen zum Unfall eilen, um den Patienten so schnell wie möglich Hilfe zu leisten. Alle SSDler treffen sich alljährlich am SSD-Tag. Ansprechpartner: Isabel Jung/ Sabine Kühn AG Notfalldarstellung In der Notfalldarstellung sind alle herzlich eingeladen, welche sich für die realistische Notfalldarstellung interessieren. Sei es das Schminken oder das Mimen von Vorletzungen, die Planung einer Übung oder gleich die Ausbildung von neuen Schminkern und Mimern, für jeden gibt es eine Möglichkeit mitzuarbeiten. Ansprechpartner: Andreas Keller

AG LV Homepage Eine neue AG ist die der Landesverbands Homepage. Auf Grund des neuen Corprate Design muss die bisherige Homepage umgestaltet werden und danach immer wieder mit aktuellen Informationen bestückt werden. Wer Lust hat sich technisch oder auch inhaltlich zu engagieren, der ist bei dieser AG bestens aufgehoben und hat die Möglichkeit bei etwas Neuem mitzuwirken. Ansprechpartner: Alexander Hoppe AG GAGler Ebenso neu ist die AG GAGler, welche dieses Magazin produziert und es Orts- und Kreisverbänden möglich machen soll sich zu präsentieren und von anderen zu lernen. Ausserdem stellt er neue Inhalte für die Gruppenstunden vor und zeigt, was aktuell im Bundes- und Landesverband so läuft. Hier darf jeder mitmachen, der sich für die Bereichen Redaktion, Layout und Berichterstattung interessiert. Ansprechpartner: Benni Obenaus Genaue Kontaktdaten der Ansprechpartner können auf der Landesgeschäftsstelle erfragt werden Telefon 0761/ 88 33 61 22

AG GAGL-Teamer Hier finden sich alle Gruppenleiterausbilder wieder, welche als GAGL-Teamer neue Gruppenleiter auf den Weg helfen und sie in der Jugendarbeit des JRK vertraut machen. Ansprechpartner: Holger Simon

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Gruppenleiter Bereich JRK-Fieber

Treffpunkt, Zeltlager, Sitzungen, Gruppenstunden, Übungen, Versammlungen und und und… Im Jugendrotkreuz gibt es etliche Möglichkeiten seine Freizeit „sinnvoll“ zu nutzen, so viele Möglichkeiten sich mit einzubringen und so viele Menschen die man kennen lernen kann. Kein Wunder das man vielleicht irgendwann süchtig bzw. vom JRK-Fieber infiziert werden kann ohne dies zu merken. Wie so ein Tagesablauf eines mit JRK-Fieber infizierten aussehen kann, dass will ich am Beispiel von Thomas zeigen. Thomas ist so um die 18 Jahre alt und hat frisch seinen Führerschein und ein neues Auto. Da er gerade studiert ist er relativ flexibel. Nur kurz vor seinen Klausuren, da ist er nicht so ansprechbar, was aber nur zweimal im Jahr vorkommt. Zum Glück! Thomas Wecker klingelt schon früh am morgen, er muss sich beeilen, sonst verpasst er seinen Bus. Schnell unter die Dusche gesprungen, rein in die Klamotten, die Tasche geschnappt und noch schnell ein paar JRK-Unterlagen rein. Unterwegs zur Uni surft Thomas im Internet auf mein-jrk.de und beantwortet ein paar Fragen im Forum und hinterlässt ein paar Grüße auf den Pinnwänden. Endlich in der Uni angekommen hat Thomas dann erstmal nur Zeit für sein Studium. Zwischen den Pausen schreibt er noch ein paar Ausschreibungen für die nächsten Veranstaltungen und Sitzungen, welcher er in den anderen Pausen noch organisiert. Seine Mittagspausen lässt er meistens ausfallen, da er sich hier mit seinen Gruppenleiterkollegen trifft, um sich über die aktuellen JRK-Themen zu

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unterhalten. Auch die Neugestaltung des Internetauftrittes spricht er hierbei an und erklärt sich dazu bereit, diese mit Inhalten zu pflegen. Am Nachmittag hat er meistens keine Zeit, da er dort seine Aufgaben als Kreisjugendleiter wahrnimmt. Außerdem muss er noch den Jahresbericht für die Jahreshauptversammlung fertig machen. Später rufen Thomas Kommilitonen an und wollen wissen ob er am Wochenende mit in die neue Kneipe kommen will? Thomas muss leider verneinen, da er am Wochenende auf ND-Fortbildung geht und aus diesem wichtigen Grund keiine Zeit hat. Vor lauter Telefonat hätte nun Thomas fast seine Vorbereitungszeit für die heutige Gruppenstunde vergessen. Schließlich muss er eine Stunde vor Beginn noch die letzten Vorbereitungen treffen, damit die geplante Halloweenfeier nicht misslingt. Natürlich war der Abend ein voller Erfolg und kam großartig bei den ca. 50 Kindern und Jugendlichen an, Thomas hätte es nicht anders erwartet. So kann er sich abends, nach dem Aufräumen, beruhigt ins Bett fallen lassen. Außerdem muss er morgen wieder fit sein, den da muss er den ganzen Tag bei der Blutspendeaktion mithelfen, bevor es am Wochenende auf die Fortbildung geht. Was für ein Tag? Das werden sich viele sicherlich nun denken. Leider gibt es hier keine Studien, aber dennoch würde die Zahl der Personen mit JRK-Fieber hoch ausfallen. Also sei vorsichtig, denn das JRK-Fieber ist hochgradig ansteckend! Redaktion: Benni Obenaus

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Gruppenleiter Bereich JRK-Fieber

JRK Fieberthermometer Wann denkst du das erste Mal an das JRK? (2 Pt) Nachdem du deine Augen aufmachst! (1 Pt) Wenn ich jemand vom JRK sehe! (0 Pt) Kurz vor der Gruppenstunde! Über was redest du mit Freunden? (0 Pt) Was wir heute Abend machen! (2 Pt) Nur über das JRK! (1 Pt) Was wir heute Abend im JRK machen! Wieviel % deiner Freunde kommen aus´m JRK? (0 Pt) 0-33 % (1 Pt) 33-66 % (2 Pt) 66-100 % Über welches Thema referierst du in der Schule? (1 Pt) Über Freizeitangebote (eines ist JRK)! (2 Pt) Die Gründung des Roten Kreuzes! (0 Pt) Über die Chemische Prozesse! Was für Themen haben deine Gruppenstunden? (2 Pt) Rot Kreuz Wissen, JRK Ziele… (0 Pt) Spiele, Basteln (1 Pt) Erste Hilfe Wieviele Wochenenden verbringst du im JRK? (0 Pt) wenige! (2 Pt) fast alle! (1 Pt) viele! Kannst du dir ein Leben ohne JRK vorstellen? (1 Pt) Keine Ahnung! (0 Pt) Ja! (2 Pt) NEIN!

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14 Punkte Dich hat das JRK-Fieber erwischt. Besuche schnellst möglich einen Arzt oder befriedige Deine Sucht mit JRK! 11-13 Punkte Oh! Schon erhöhte Temperatur, pass auf das Du keine Erschöpfung bekommst.

8-10 Punkte Noch hast Du die Möglichkeit dich zu Impfen und dem vollen Fieber zu entgehen. Oder Du lässt es einfach kommen! 5-7 Punkte Einigermaßen Normaltemperatur! Schau die mal um, wo noch Hilfe gebraucht wird!

1-4 Punkte Pass auf, wenn Du Dich einmal ansteckst, dann kommst Du nicht mehr los! Jetzt hast du noch die letzte Chance. 0 Punkte Hast Du überhaupt schon einmal vom JRK gehört? Nein? Dann wende die an die nächste JRK-Gruppe!

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Gruppenleiter Bereich Rot Kreuz Wissen

Die Schlacht von Solferino Die Schlacht von Solferino war die Entscheidungsschlacht im Sardinischen Krieg zwischen dem Kaisertum Österreich und dem Königreich Piemont-Sardinien und dessen Verbündeten Frankreich unter Napoléon III. Durch die Niederlage der Österreicher bei Solferino am 24. Juni 1859 wurde der Krieg von Sardinien gewonnen und der Weg zur Einigung Italiens eröffnet.

Die Schlacht Etwa 150.000 Soldaten Piemont-Sardiniens und Frankreichs standen etwa 135.000 Soldaten Österreichs gegenüber. Als die Schlacht gegen morgen begann, trafen zwei durch lange Märsche erschöpfte und schlecht versorgte Armeen völlig unerwartet aufeinander. Die Auseinandersetzung verlief auf einer Front von ca. 16 km Länge und zog sich, mit mehrfachen Vormärschen und Rückzügen beider Seiten, fast den gesamten Tag über hin. Auf Trockenheit und Hitze folgten ab Mittag Sturm und Regen. Im Verlauf der Schlacht waren auf beiden Seiten ca. 6.000 Soldaten getötet und ca. 30.000 bis 40.000 verwundet worden. Mindestens 10.000 Soldaten beider Seiten galten als vermisst oder gefangen und rund 40.000 weitere Soldaten erkrankten durch

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Nahrungsmangel, Überanstrengung und aufgrund der völlig unzureichenden hygienischen Verhältnisse in den Tagen nach der Schlacht. Bedeutung der Schlacht Für das Rote Kreuz Der Schweizer Henry Dunant kam nach der Schlacht am Schlachtfeld vor Solferino vorbei wo er ein Bild des Grauens vorfand. Überall lagen Verletzte, Leichen. Das „medizinische“ Personal war gnadenlos mit der Situation Überfordert und auch schlecht bzw. ungenügend ausgebildet. Er war so tief über das grausame Bild der über 36.000 Verletzten erschüttert, dass er spontan freiwillige Helfer aus der Zivilbevölkerung organisierte, die die Verwundeten versorgen sollten. Trotz dieser Hilfe starben viele der Verletzten aufgrund von mangelnder Hygiene und Krankheiten. Mit diesen Eindrücken kehrte Dunant in seine Heimat Genf zurück wo er gemeinsam mit zwei Ärzten und einem Geschäftsmann das internationale Komitee welches zum internationalen Roten Kreuz geworden ist. Redaktion: Philipp Birmele

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Gruppenleiter Bereich Gruppenstundenpool

Bastelideen für die Gruppenstunde Schneemann aus Süßigkeiten Benötigte Materialien pro Schneemann: Dominostein (1) PfefferminzBlättchen (1) Schokostange (1)

Zum Schluss kann man mit flüssiger Schokolade oder farbigen Zuckergussstiften den Schneemann noch verzieren und ihm so Augen, Mund und Knöpfe geben. Nun ist der Schneemann fertig und er kann vorsichtig als Geschenk, in eine durchsichtige Tüte verpackt werden. Ideal als Nikolausgeschenk.

Pfeffernüsse (4)

Butterkeks (1)

und Zuckerguss als Kleber, sowie flüssige Schokolade als Farbe und ein Zahnstocher für einen besseren Halt. Anleitung: Die Bestandteile werden wie oben abgebildet gestapelt und mit dem Zuckerguss als Kleber fixiert. Damit der Schneemann einen besseren Halt bekommt, werden die verschiedenen Süßigkeiten auf einen Zahnstocher gespießt, angefangen mit dem ersten Pfeffernuss bis zum Dominostein. Wenn so der Schneemann einigermaßen steht, bekommt er mit der Schokostange eine weitere Stütze.

Taschen und Mäppchen Ihr wollt Werbung für eure JRK-Guppe machen? Neue Mitglieder für die Gruppe werben? Dann macht ein wenig Schleichwerbung mit selbstbemalten Taschen oder Schlampermäppchen. Das Prinzip ist einfach, aber dennoch genial. Das einzige was ihr braucht sind neutrale Taschen oder Mäppchen, am besten in einer hellen Farbe. Zusätzlich braucht ihr noch Farben, die auf den Textilien gut halten. Nun liegt es an den Kindern oder auch Jugendlichen, was sie daraus machen. Entweder das JRK- oder Gemeinde-Logo, Henry Dunant oder eines der Grundsätze. Damit gewinnt ihr die Aufmerksamkeit beim Einkauf und in der Schule. Redaktion: Janina Janke

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Gruppenleiter Bereich Spielerunde

Chef und Sekretär Material: längere Texte (so viele wie Mitspieler/ 2 pro Blatt), leere Blätter, Stifte, Schreibunterlagen (jeweils so viele wie Mitspieler). Stopuhr Erklärung: Die Gruppe setzt sich in zwei Stuhlreihen ca. 3 Meter weit auseinander, so das sich immer ein Pärchen gegenüber sitzen. Die eine Reihe bekommt den längeren Text zum Vorlesen, die andere bekommen einen Stift, ein leeres Blatt und eine Schreibunterlage. Nun bekommen die Pärchen eine bestimmte Zeit (ca. 1 Minute) den vom einen vorgelesenen Text aufzuschreiben, indem er diesen dem anderen vorliest bzw. eher zu schreien wird. Der Schwierigkeitsgrad kann erhöht werden, wenn man zusätzlich eine Musik im Hintergrund abspielt. Im Anschluss darauf tauschen die Spieler ihr Spielequipment und das Spiel beginnt erneut. Nun werden die Wörter der zwei aufgeschriebenen Texte gezählt und somit der Gewinner ernannt, welcher die meisten Wörter geschafft hat.

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Zisch, Zonk, Huiah Kein Material Erklärung: Die Spieler stellen sich in einem Kreis auf. Zu Beginn werden die drei Spielanweisungen erklärt, wobei die Grundregel ist, dass ein Klatschen im Kreis herumgegeben wird (aber immer nur in eine Richtung). Das herumgeben des Klatschens kann durch drei Arten geändert werden. Zisch Beim Wort „Zisch“, kann man die Person, welche als nächstes dran wäre überspringen. Dies untermalt man mit einer angedeuteten Wellenbewegung über den Spieler. Zonk Mit dem Wort „Zonk“ wird ein Klatschen zurückgeworfen bzw. die Richtung gewechselt. Dabei dreht sich der Spieler zu dem jenigen, welcher ihm gerade das Klatschen gegeben hat. Zusätzlich streckt er die Hände nach aussen, winkelt die nach oben an und zeigt ihm die Handflächen. Er wird damit zur Wand oder zum Stopschild. Huiah Indem man „Zisch“ sagt und die Hände wie beim beten zusammennimmt, gibt man das Klatschen dem gegenüberliegenden Spieler weiter. Das untermalt man noch mit einer Bewegung der „betenden“ Händen, wobei die Finger nach vorne zeigen, zum Spieler hin.

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Gruppenleiter Bereich Überleben in Problemfällen

Was mache ich gegen einen Zappelphilipp?

Wer kennt sie nicht? Sie sind unkonzentriert, fangen alles an und bringen nichts zu Ende, platzen ihre Gedanken oft schneller heraus, als sie darüber nachdenken, sind unbeliebt, stoßen überall auf Unverständnis, Zappeln ständig herum oder sind total verträumt. Manchmal auch sogar aggressiv. Diese Kinder werden oft als „Zappelphilipp“ und teilweise sogar auch als „Problemkind“ bezeichnet. Doch was soll man tun, wenn man so ein Kind bei sich in der Gruppe hat und es plötzlich anfängt, sich mit anderen Kindern zu streiten oder einfach nicht zuhören will und versucht Aufmerksamkeit zu bekommen?

häufigem ermahnen (ca. nach zwei oder dreimal) kann man aber dann die Folgen durchsetzen. Solche Folgen könnten zum Beispiel das Verlassen des Gruppenraums sein oder das Aussetzen einer Runde im Spiel. Sollte es öfter vorkommen, dass ein Kind die Gruppenstunde stört, kann man die Eltern darauf ansprechen und sie darum bitten, mit dem Kind mal darüber zu reden damit dem Kind klar wird, dass es die Gruppe stört. Sollte sich trotzdem nichts ändern kann man auch dem Kind verbieten, in die nächste Gruppenstunde zu kommen. Darüber wird es sich wahrscheinlich nicht wirklich drüber freuen, aber daraus lernen. Redaktion: Paula Bergerhoff Bild: http://www.math.uni-bielefeld.de/~philfahr/ download/zappelphilipp/zappelphilipp.html

Auf keinen Fall gleich anfangen, ihn anzuschreien und an ihm unbedacht Kritik aussetzen, denn das verstärkt nur noch mehr den Willen des Kindes, zu stören oder rumzuhampeln. Am bestens ist es, ihm in einem ruhigen Ton und langsam zu erklären, dass sein Verhalten nicht richtig war und ihm die Folgen zu erklären, wenn er noch mal stören wird. Aber nicht gleich die Folgen durchsetzten, wenn er gestört hat, da er sich erst auf die neue Situation umgewöhnen muss. Nach

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Gruppenleiter Bereich Vorstellung Feuerwehr

Die vier Arbeitsbereiche der Feuerwehren Retten: Rettung von Personen aus lebensgefährlichen Bereichen und Einleiten lebensrettender Sofortmaßnahmen. Sowie der technischen Rettung bei Überschwemmungen oder Verkehrsunfällen. Es gibt fünf verschiedene Feuerwehrarten Berufsfeuerwehren gibt es meist in größeren Städten bei denen rund um die Uhr die Fahrzeuge voll besetzt sind. Diese Feuerwehr übernimmt meistens auch den Rettungsdienst in ihrem Bezirk. Freiwillige Feuerwehren gibt es dagegen in kleineren Städten oder auf dem Land. Sie gehen einem anderen Beruf nach, und werden über ein Funkmeldeempfänger alarmiert (auch Pipser genannt).

Bergen: die Feuerwehren bergen Sachgüter oder tote Menschen oder Tiere. Schützen: die Feuerwehr schützt Gebäude bevor sie durch ein Feuer in Mitleidenschaft gezogen werden, und sie sorgen für ausreichend Brandschutz und Brandpräventionen. Und natürlich Löschen!

Betriebsfeuerwehr wird in großen Industriekonzernen von der Firma gestellt, um für die Sicherheit auf dem Gelände zu sorgen. Sie sind meistens aufgebaut wie die Berufsfeuerwehr. Werksfeuerwehr ist quasi eine freiwillige Feuerwehr des Betriebs. Die Arbeiter gehen auch hier einem Beschäftigungsverhältnis nach, und stehen im Brandfall bereit. Flughafenfeuerwehr ist speziell auf die am Flughafen vorkommenden Situationen zugeschnittene. Sie haben Löschpanzer und benutzen Schaum zum Löschen von Flugzeugbränden. Sie übernehmen auch den Rettungsdienst am Flughafen und ggf. sogar in näherer Umgebung.

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Redaktion: Beat Winterhalder Bild: http://www.dresden.de/media/bilder/feuerwehr/einsatz/ 336_B_Eschdorf_0401_2007_MKL1.jpg http://www.ffw-irnsing.de/BilderHP/C4CE1305.jpg

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Gruppenleiter Bereich Gruppenleiter erzählen!

Wie heißt du? Wie alt bist du? Ich heiße Nicolas Ehrat, bin 22 Jahre alt/jung und studiere im Moment Biologie an der Uni Freiburg. In welchem Ov/Kv bist du? Wie lange schon? Mit 7 trat ich dem JRK Emmendingen bei und übernahm mit 15 meine erste Gruppe. Mit 17 wurde ich OJL und trat 2008 dem KA bei. Warum bist du im JRK? Ein guter Freund von mir machte mir das JRK in der zweiten Klasse schmackhaft und ich wollte es einfach mal ausprobieren, es machte mir einen riesen Spaß und deshalb blieb ich dabei. Wieso bist du Gruppenleiter zu werden? Bei uns war damals ziemlich Not am Mann, was unter anderem am abrupten Ausstieg unserer alten Leiter zusammenhing. So waren wir "jungen" gezwungen uns selbst zu organisieren. Ich habe meine Entscheidung GL zu werden nie bereut! Was machst du sonst noch im Roten Kreuz? Ich bin wie schon erwähnt OJL, im KA, aktives Mitglied der Bereitschaft/Katastrophenschutz und arbeite neben meinem Studium noch im Rettungsdienst des KV Emmendingen. Hast du noch andere Hobbys außer DRK? Ich leite noch 2 Gruppen in der DPSG (Pfadfinder) in Emmendingen, ich fotografiere und mache gerne Sport (solange es kein Fußball ist) gehe gerne weg und wenn ich Zeit dazu habe dreh ich gern eine Runde mit dem Motorrad.

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Wie heißt du? Wie alt bist du? Sören Hildebrand, 21 In welchem Ov/Kv bist du? Wie lange schon? Ich bin seit ca. 11 Jahren im OV Ettenheimmünster (KV Lahr) im JRK tätig. Warum bist du im JRK? Dazu gekommen bin ich durch meinen kleinen Bruder, der vor mir in der Gruppe war. Ich war vom JRK seit der ersten Gruppenstunde an einfach begeistert. Das lag natürlich anfangs an den anderen Kindern aus meinem Dorf. Später immer mehr an der Tatsache, dass wir im JRK alle nach den gleichen Grundsätzen arbeiten und das weltweit, das ist einfach einzigartig. Wieso bist du Gruppenleiter zu werden? Weil bei uns eine neue Gruppe gegründet wurde und da war es für mich gleich klar, dass ich mich als Gruppenleiter noch mehr für meinen OV engagieren möchte. Was machst du sonst noch im Roten Kreuz? Ich war einige Jahre im KA tätig, bin GAGLTeamer, M-Teamer, war ein Jahr beim Indonesischen Roten Kreuz um meinen Zivi abzuleisten und auch so immer dabei, wenn man mich braucht. Hast du noch andere Hobbys außer DRK? Ich mach ziemlich gerne Musik (Klavier spielen, früher auch in einer Band), fahre Ski, mach sonst auch gerne Sport, verbringe gerne zeit mit Freunden und bin gerne auf Länderreisen.

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Gruppenleiter Bereich Rätselkiste

Rätsel 1) Was ist das?

Sudoku -1-

Man lernt es mühsam, weil man muss, des Morgens und zumeist mit Kummer. Entschwindet endlich der Verdruss, raubt es uns sicherlich den Schlummer. Auch macht man es mit Äpfeln, Birnen, mit Steinen oder einer Nuss. Ansonsten führt es auch den Müden behend nach Norden oder Süden, bergab, bergauf bis zu den Firnen (doch nicht per pedes, nicht per Bus!) und wärmt das Herz und kühlt die Stirnen, je nach der Führung und dem Schluss. -22) Welches Wort wird gesucht? Mein Erstes ist nicht wenig, mein Zweites ist nicht schwer, mein Ganzes lässt dich hoffen, doch hoffe nicht zu sehr

Lösungen Soduku -1-

-2-

Lösung Rätsel 1) Lesen

2) viel + leicht = vielleicht

Redaktion: Axel Hoffmann

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Gruppenleiter Bereich Bilderecke

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Gruppenleiter Bereich Bilderecke

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www.jrk-baden.de

DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz Badisches Jugendrotkreuz Schlettstadter Str. 31 79110 Freiburg Fon: (07 61) 88 33 61 22 Fax: (07 61) 88 33 69 98 infos@jrk-baden.de


GAGler 2/09