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Ausgabe 1/ 2010

Assessment Center 2009 - Freiburg

GAGler Das JRK-Magazin Themen: Blutspende | Berichte | News | Tipps | Bilder


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

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Vorwort/ Impressum

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Redaktion

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JRK Bereich Berichte GemSit Assessment Center Teamertreffen Kommende Termine Neues im JRK SSD-Seite AG-Seite

Gruppenleiter Bereich Blutspende EH-Wissen Gruppenstundenpool Spielerunde Überleben in Problemfällen Vorstellung THW Gruppenleiter erzählen Bilderecke

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GAGler – Das JRK-Magazin


Vorwort/ Impressum

Vorwort der Landesjugendleitung Hallo Du – ja genau Dich meine ich. Freut mich sehr, dass Du den GAGler für Dich entdeckt hast und fleißig darin liest. Was schon lange als Idee in einigen Köpfen steckte, wurde 2009 in einem ersten Entwurf umgesetzt und Ende des Jahres war es dann soweit – die erste offizielle GAGler-Ausgabe war da. Wir von der JRK-Landesleitung freuen uns über diese Bereicherung und wünschen der Redaktion und Euch Lesern da draußen ein erfolgreiches Jahr 2010.

Impressum

Liebe Grüße Euer Stefan Reiser JRK-Landesleitung

Bild- und Textquellen Sollten Bilder und Texte nicht aus eigener Arbeit entstanden sein, so sind diese mit den entsprechenden Bild- und Textquellen angegeben. Falls eine dieser Quellen gegen ein Copyright verstößt, so bitten wir darum, uns darüber aufmerksam zu machen!

Vorwort der Redaktion Das Jahr 2010 hat begonnen und die Redaktion des GAGlers hat sich neue Ziele gesetzt! Wir wollen zum einen mehr Leute für die Arbeit hinter dem GAGler begeistern und zum anderen auch mehr Werbung für das Magazin machen. Dadurch wollen wir mehr Leser in den Genuss des offiziellen Magazins bringen. Wir fordern Euch dazu auf Bilder, Spiele- und Gruppenstundenbeispiele, sowie Berichte einzureichen, damit auch Euer OV oder KV sich im GAGler präsentieren kann. Zudem wollen wir die Qualität des Magazins steigern und die interne Redaktionsarbeit verbessern. Wie man sehen kann, haben wir im Jahr 2010 eine Menge vor, damit die neue AG auch auf soliden Beinen stehen und als neue Informationsund Kommunikationsquelle genutzt werden kann.

GAGler – Das JRK-Magazin Ausgabe 01/ 2010 Erscheinungen: 6 Ausgaben/ Jahr Kostenloses Onlinemagazin Redaktionsleitung Benni Obenaus benni.obenaus@email.de 0172/ 1828554

Herausgeber DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz Badisches Jugendrotkreuz Schlettstadter Str. 31 79110 Freiburg

Viele Grüße Das Redaktionsteam

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GAGler – Das JRK-Magazin


Redaktionsteam

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1 Philippp Birmele Redakteur „Gruppenleiter erzählen“

Wir suchen Dich Email an info@gagler.de

2 Beat Winterhalder Redakteur „Vorstellung“

Redakteure/ innen „Bilderecke“ Du suchst nach den besten JRK-Bildern

3 Paula Bergerhoff Redakteurin „Überleben in Problemfällen“ 4 Janina Janke Redakteurin „Gruppenstundenpool“ 5 Magdalena Appelgrün Redakteurin „Spielerunde“ 6 Marie-Luise Huber Lektorin 7 Axel Hoffmann Redakteur „Rätselkiste“ 8 Benni Obenaus Redaktionsleitung

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„RK-Wissen“ Du schreibst über allgemeines RK-Wissen „EH-Wissen“ Du schreibst über allgemeines EH-Wissen „Neues im JRK“ Du suchst nach den neusten JRK-Infos Layouter Du fügst alle Inhalte nach dem einheitlichen Erscheinungsbild zusammen! Scouts in deinem Kreisverband Du bist das Bindeglied für deinen KV, informierst und berichtest über Aktionen und News

Alexander Hoppe Ansprechpartner LV

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GAGler – Das JRK-Magazin


Jugendrotkreuz Bereich Berichte/ Kommende Termine

Berichte

Kommende Termine

Assessment Center Captain Future 28. November 2009 – Lgst Freiburg

Captain Future Modul I 15.-17. Januar 2010 – JHB Forbach Erstes Modul, der dritten Captain Future Staffel. Diesmal mit 12 Teilnehmern, die den Assessment Center-Durchlauf erfolgreich bestanden haben.

12 Teilnehmer nahmen am Auswahlverfahren teil

Im Assessment Center wurden die Bewerber der dritten Staffel auf Herz und Nieren überprüft, um herauszufinden, ob sie für die kommenden Module geeignet sind. Das Bewerbungsverfahren meisterten alle Teilnehmer problemlos und freuen sich nun auf die kommenden Wochenenden, die mit wichtigen Themen für die Ausbildung zur Leitungskraft gefüllt sind. Teamertreffen (GAGL & ND) 05. Dezember 2010 – Buchenbach In den alljährlichen Teamertreffen, tauschen sich gegen Ende des Jahres die Teamer der Grundausbildung Gruppenleiter (kurz GAGL) und der Notfalldarstellung aus. Hierbei wird auf die vergangenen Aktivitäten zurückgeblickt und die neuen Ausbildungstermine werden besprochen.

Schulung Finanzen 16. Januar 2010 – Lgst Freiburg Alles rund um das Thema Finanzen. Wie fülle ich Anträge aus, wie komm ich an Geld…? Teamerwerkstatt (-weiterbildung) 30.-31. Januar 2010 – Buchenbach Hier werden die Ausbildungsunterlagen des GAGLs neu konzipiert und ein Gruppenleiterhandbuch geschaffen. Chefpunkt (GemSit XXL) 27.-28. Februar 2010 – Buchenbach Treffpunkt der Leitungskräfte im KV und LV, um sich austauschen und weiterbilden zu können, sowie die JRK-Zukunft gemeinsam zu gestalten. Landesversammlung 28. Februar 2010 – Buchenbach Neue Wahlen stehen an! Im höchsten Gremium des Landesverbandes, werden die Landesjugendleitung und der Landesausschuss neu gewählt. Pflichttermin für alle Delegierten und Leitungskräfte auf KV-Ebene. Weitere Infos und Anmeldungen auf www.jrk-baden.de

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Jugendrotkreuz Bereich Neues im JRK

Viel Gewinnt: Unsere Vielfalt. Unsere Stärke! Bewerbt euch bis zum 25. Januar 2010 Was, davon habt ihr noch nichts gehört? Oder ihr seid noch unschlüssig? Na dann aber mal los! Mit dem 1. Dezember fiel der offizielle Startschuss zu dem Projekt „Viel Gewinnt: Unsere Vielfalt – Unsere Stärke!“ des Badischen Jugendrotkreuzes. Zunächst wird dies bis zum 28. Februar 2011 laufen. Damit wollen wir uns nun auf den Weg machen, wie wir in unserem Landesverband die Rahmenstrategie „Vielfalt im JRK“ ganz konkret umsetzen können. Was will denn der Landesverband von uns? Wir suchen Euch, die engagierte Ortsgruppe oder den visionären Kreisverband, die mit uns überlegen wollen, wie Verbandsentwicklung unter dem Aspekt von Vielfalt bei euch aussehen könnte. Ihr sollt aber keine Vielzahl von neuen zusätzlichen Aktionen planen, sondern schauen, wie ihr im Sinne von Vielfalt diese gestalten könnt. Also z.B. wie ein Tag der offenen Tür zu einem Tag der Vielfalt wird oder wie und wen ihr zu eurem Hüttenwochenende einladen könnt, damit vielleicht auch mal neue Leute kommen. Ziele  

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Stärkung und Unterstützung eurer Arbeit vor Ort unter dem Aspekt der Vielfalt, Mit gezielten Planungen und Veranstaltungen eure Mitgliedersituation sichern und neue Zielgruppen ansprechen, Ideen und Anregungen für neue Aktionsund Kooperationsformen entwickeln. Anhand von Pilotprojekten Erfahrungen sammeln, wie Verbandsentwicklung unter Vielfalt-Aspekten aussehen kann.

Was müsst ihr Einbringen? Zunächst einmal: Motivation und Interesse sich als Gruppe/Team mit dem Thema zu beschäftigen. Anschließend werden gemeinsam, in Kooperation mit dem Landesverband, die Handlungsschritte überlegt. Dann natürlich ein bisschen Zeit und den Willen, Diskussionen zu dem Thema zu führen und Vielfalt bei euren Aktivitäten (Veranstaltungen, Projekte, …) immer mit zu berücksichtigen. Letztendlich entscheidet ihr natürlich selber, wie viel Zeit ihr investiert. Ihr könnt ein aufwändiges Projekt rund um Vielfalt starten, oder ihr fangt mit ein, zwei überschaubaren Schritten an. Und das bieten wir euch:  Beratung durch unsere Projektreferentin beim Badischen Landesverband oder andere erfahrene Vielfalter/-innen  Begleitung und Unterstützung vor Ort bei der konkreten Planung und Umsetzung  Hilfe bei der Sichtung von Projektpartnern und bei der Kontaktaufnahme zu interessanten Kooperationspartnern  eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe  Materialien zur Vorbereitung Und was soll nun konkret passieren? Also: Ihr bewerbt euch, wir sichten und wählen aus, wie und mit wem wir starten wollen. Und dann geht’s los: Wir kommen zu euch, für die Startphase sind 1-2 Beratungstermine denkbar und ihr erhält eine Einführung in das Thema. Es erfolgt eine Umfeldanalyse eurer Situation vor Ort und davon ausgehend werden Schritte in Richtung Vielfalt entwickelt. Was das dann heißt, hängt natürlich davon ab, was ihr euch vornehmt. Das Abenteuer Vielfalt beginnt…

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Jugendrotkreuz Bereich SSD Seite/ AG Seite

Schulsanitätsdienst Im Badischen Roten Kreuz engagieren sich mittlerweile über 2.100 Schüler/-innen in 165 Schulsanitätsdienstgruppen. Im Jahr 2009 haben wir ein Jubiläum gefeiert: der Schulsanitätstag fand bereits zum fünften Mal im KV Konstanz an der Teggingerschule in Radolfzell statt. Auch dieses Mal haben über 400 Schulsanitäter aus dem ganzen Landesverbandsgebiet teilgenommen. Der sechste Schulsanitätstag findet am 24. Juli 2010 in Villingen-Schwenningen auf der Landesgartenschau statt. Ansprechpartner: Isabel Jung/ Sabine Kühn AG Notfalldarstellung Interessante Informationen erfährst Du auch auf der Seite www.jrk-baden.de und in der nächsten Ausgabe. Ansprechpartner: Andreas Keller AG GAGL-Teamer Nach einem arbeitsreichen Jahr mit 17 Gruppenleiterlehrgängen bietet der Landesverband im Jahr 2010 insgesamt 12 Lehrgänge an. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr wieder einen GAGL-Kompakt in den Herbstferien. Mittlerweile besteht die AG aus 13 Teamern, 6 Co-Teamern und 2 Hospitanten, welche dieses Jahr ebenfalls die Teilnehmerunterlagen und die Gruppenleiterausbildung überarbeiten. Ansprechpartner: Holger Simon

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AG LV Homepage Um Euch das Leben ein wenig leichter zu machen wird der Landesverband Euch (Kreisverbände und Ortsvereine) in Zukunft ein Webhosting-Angebot machen. Ihr könnt vom LV kostenlos den Speicherplatz und die Datenbank bekommen, die Ihr zur Erstellung einer Website im einheitlichen Erscheinungsbild benötigt. Dazu bekommt Ihr beliebig viele E-Mail-Adressen damit auch jeder Gruppenleiter bei Euch eine JRKAdresse haben kann. Wir bieten Euch dazu eine Adresse der Form ortsverein.kreisverband.jrkbaden.de an. Wenn Ihr bereits eine eigene Adresse habt oder eine Adresse wie jrkmusterstadt.de oder super-gruppenleiter.net wollt, dann könnt Ihr die natürlich bekommen, allerdings stellt der LV Euch das mit 8,21€ pro Jahr in Rechnung. Alles andere ist komplett kostenlos. Wenn Ihr also eine neue Homepage machen wollt oder Eure eigene transferieren wollt meldet Euch formlos unter infos@jrk-baden.de. Ansprechpartner: Alexander Hoppe AG GAGler Nun ist alles offiziell! Benni Obenaus wurde zum AG-Leiter gewählt und vertritt die AG im Landesauschuss als beratendes Mitglied. 2010 wollen wir weiterhin über Interessante Themen berichten und ggf. Neues einbauen. Z.B. sollen sich ab der nächsten Ausgabe, zusätzlich zu Gruppenleitern, auch Ortsgruppen und Kreisverbände präsentieren können. Wir suchen nach OVs und KVs, welche uns über ihre Highlights, Gruppenstärken und sonstige Besonderheiten berichten wollen. Fragen und Anregungenen > info@gagler.de Ansprechpartner: Benni Obenaus

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Gruppenleiter Bereich Blutspende

Passend zur kommenden Bluspendeaktion des Jugenrotkreuzes, wollen wir euch den Ablauf einer Blutspende näher bringen und euch kurz die wichtigsten Stationen erklären.

überprüft und ggf. zu einzelnen Fragen noch einmal nachgefragt. Ebenso werden Puls und Blutdruck gemessen. Sind diese Werte OK, so wird die Spende von ärztlicher Seite erlaubt.

Anmeldung Die allererste Station bei der Blutspende ist die Anmeldung. Standen früher noch große Kopierer hinter der Anmeldung, so ist sie mittlerweile modern geworden und Laptops und Barcodescanner erleichtern das Anmeldeverfahren. Jeder Spender bekommt nach seiner ersten Spende einen Blutspendeausweis, welcher bei einem Unfall, auch schnell den Einsatzkräften die passende Blutgruppe verrät. Dieser Spenderausweis wird eingescannt und verrät ob der Spender spenden darf, z.B. ob die letzte Spende lange genug zurückliegt.

Getränkeausgabe Vor der Spende sollte jeder noch etwas trinken. Besonders dann, wenn die Ärzte zuvor darauf hingewiesen haben. Hierfür stehen Getränke (meist Cola, Wasser und ein Saft (A oder O) zur Verfügung.

Fragebogen Nach der erfolgreichen Anmeldung muss der Spender einen Fragebogen beantworten. Hiermit soll schon vorab geklärt werden, ob das Blut des Spenders einwandfrei ist. Vertraulicher Selbstausschluss Beim Selbstausschluss, hat der Spender die Möglichkeit, sich zu entscheiden, ob sein Blut nur untersucht werden soll oder es auch an Patienten weitergegeben werden darf. Ärztliche Untersuchung Hier wird nun der zuvor ausgefüllte Fragebogen

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Labor Die letzte Hürde vor der Spende ist die Überprüfung der Blutfarbstoffe und der Temperatur. Blutentnahme Bevor die 500ml Blut abgezapft werden, werden Blutproben mit entnommen. Die Spende an sich dauert meistens nur etwa 7-10 Minuten Ruhe Nach dem Blutverlust des Köpers, muss sich dieser Ausruhen. So empfiehlt es sich 10 Minuten zu liegen und 5 Minuten zu sitzen. Imbiss Hier kann der Spender seinen Verlust an Nährstoffen und Wasser, durch die Blutentnahme, ausgleichen und sich weiter entspannen. Der Imbiss bietet auch eine gute Möglichkeit, mit anderen Spendern in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen.

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Gruppenleiter Bereich Erste Hilfe Wissen

Die Rettungskette Man kommt zu einem Einsatz, was nun? Hilfe leisten, das ist klar! Hilfe leisten nach einem einfachen Schema. Hilfe leisten nach der Rettungskette. Die Rettungskette stellt hierbei ein einfaches Hilfsmittel dar. Sie erklärt die Hilfeleistungen einfach und anschaulich. Mit ihr wird auch jungen und kleine Helfer klar, wann man was machen muss.

Sofortmaßnahmen

Weitere Maßnahmen

Rettungsdienst

Sofortmaßnahmen Im ersten Glied geht es darum, die wichtigsten Hilfeleistungen abzuhandeln. Hiermit ist das Absichern der Unfallstelle, die Rettung aus einem Gefahrenbereich oder auch –Ganz Wichtig!- der Notruf gemeint. Deswegen ist auch dieses Glied am wichtigsten und für jeden machbar, auch ohne EH-Kenntnisse. Weitere Maßnahmen Hierunter fallen alle Erste Hilfe Maßnahmen. Aber auch die Einweisung des Rettungsdienstes oder die Übergabe an diesen. Diese ersten zwei Glieder werden von den Ersthelfern ausgeführt. Rettungsdienst Nach der Übergabe des Ersthelfers übernimmt der Rettungsdienst den Einsatz und auch den Transport ins Krankenhaus. Krankenhaus Im Krankenhaus wird der Patient ggf. dann stationär aufgenommen und anschließend nach der Genesung wieder entlassen. Redaktion: Benni Obenaus

Krankenhaus

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Tipp für die Gruppenstunde: Einzelne Glieder als Bilder malen, Collagen erstellen oder Rollenspiele durchführen.

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Gruppenleiter Bereich Gruppenstundenpool

Trage-Parcour

Beispielhindernisse

Kinder machen gerne Sport. Wieso also nicht mal einen Trage-Parcours machen?

Haufen Der Patient liegt zu Beginn unter einem Haufen anderer Dinge versteckt und muss erst einmal geborgen werden.

Dafür braucht ihr grundlegend eine Trage, einen Patienten (einen Ball, Puppe oder Ähnliches) und viele weitere Materialien für die verschiedenen Stationen. Einfach alles was ihr in eurem DRK Heim findet, wo die Kids drumherum rennen oder drüber steigen müssen. Bevor der Parcours anfangen kann, muss das Spielfeld vorbereitet und Gruppen gebildet werden. Da es ein Mannschaftsspiel ist geht es hier um Teamwork. Es werden mehrere Durchläufe gemacht und die Zeit wird dabei immer gestoppt. Die Gruppe, die am schnellsten ist hat gewonnen. Als Preis kann sich die Gewinnergruppe z. B. das Programm bei der nächsten Gruppenstunde aussuchen oder ihr gebt den Gewinnern eine Runde Süßes aus.

Sicherlich kann man den Parcours mit unzähligen Hindernissen füllen. Versucht doch einfach ein paar reelle Beispiele aus der Rot Kreuz Arbeit zu nehmen, wie das Bergen und Versorgen von Opfern. Aber es sollten auch spaßige Stolperfallen dabei sein.

Binde Nach dem bergen (oder gleich zu Beginn – ohne Haufen) muss der Patient verbunden werden, bevor er auf die Trage gebracht werden kann. Seile Die Träger müssen über oder unter einem Seil hinüber oder hindurch. Pylone (oder Stühle) Bei diesem Hindernis, müssen die Träger einoder zweimal herumlaufen. Tische Die Trage muss auf dem Tisch abgestellt werden und die Träger müssen unter ihm durch, bevor sie die Trage wieder aufnehmen dürfen. Heiße Hindernisse In einem Bereich sind verschiedene Gegenstände (Stühle, Seile, Zettel, …) verteilt, die mit einem Aufkleber kenntlich gemacht sind. Diese dürfen nicht berührt werden, da sie „heiß“ sind. Redaktion: Janina Janke

Hier ein paar mögliche Hindernisse…

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Gruppenleiter Bereich Spielerunde

Blinde Kuh Material: Schal oder Tuch, um die Augen zu verbinden

Promi-Raten Material: Klebeband, Papier, Stifte, Prominamen

Dauer : 10-20 Minuten Dauer: 20-30 Minuten Spielablauf: Alle Spieler sitzen im Stuhlkreis. Ein Freiwilliger steht mit verbundenen Augen in der Mitte und spielt die „blinde Kuh“. Nun wird jedem Spieler eine Zahl zugeteilt. Nachdem alle Spieler die Plätze getauscht haben kann es los gehen. Die „blinde Kuh“ nennt zwei Zahlen, beispielsweise 2 und 5. Die Spieler mit den Zahlen 2 und 5 versuchen möglichst leise ihre Plätze zu tauschen. Währenddessen versucht die „blinde Kuh“ die Spieler zu berühren bzw. zu fangen. Hat die blinde Kuh beispielsweise Nummer 2 erwischt, so wird diese zur neuen „blinden Kuh“. Die bisherige „blinde Kuh“ übernimmt die Zahl der jetzigen „blinden Kuh“, in diesem Fall die Nummer 2. Falls die „blinde Kuh“ niemanden fängt, wird das Spiel wie bisher fortgesetzt. Der Schwierigkeitsgrad kann erhöht werden, indem sich die beiden Spieler, die ihre Plätze tauschen müssen die Hände abklatschen, oder nicht nur 2, sondern gleich 3 oder 4 Spieler ihre Plätze tauschen.

Spielablauf: Bevor das Spiel beginnt, bekommt jeder Spieler einen Namen (z.B. Sams, Pippi Langstrumpf, Bernd das Brot, Miley Cyrus,…) auf die Stirn geklebt. Ziel ist es diesen Namen herauszufinden. Jeder Spieler stellt Fragen, die nur mit „JA“ oder „NEIN“ zu beantworten sind (z.B. Geschlecht, Alter, Herkunft,…). Wer anhand dieser Antworten seinen Promi als Erster erraten hat, der hat gewonnen. Beurteilung: Sehr witzig, kann sehr lange dauern Redaktion: Magdalena Appelgrün

Beurteilung Sehr witziges Spiel, kann aber für die „blinde Kuh“ schnell langweilig werden.

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Gruppenleiter Bereich Überleben in Problemfällen

Regeln in der Gruppenstunde Gruppenregeln sind wichtig, damit Kinder wissen, wo die Grenzen sind. Sie geben Kindern eine gewisse Sicherheit und sie wissen dadurch, wie weit sie gehen können

auch allen bekannt sind. Darum ist es sehr sinnvoll, wenn die gemeinsamen Vereinbarungen z.B. auf einem Plakat im Gruppenraum hängen (zumindest am Anfang, wenn die Gruppe neu ist). Falls im Laufe der Zeit einige Regeln in Vergessenheit geraten, ist es sehr hilfreich dieses Plakat wieder mal im Gruppenraum aufzuhängen und in einer Gruppenstunde zu erwähnen. Solche Regeln kann man in verschiedene Untergruppen aufteilen. Zum Beispiel „Wie gehe ich mit anderen um“ oder „Darauf verzichten wir in der Gruppenstunde“. Redaktion: Paula Bergerhoff

Regeln schaffen geordnete Bahnen

Regeln sollten grundsätzlich mit den Kindern erstellt werden. Für manche Regeln ist es jedoch notwendig, dass sie von den GruppenleiterInnen vorgegeben werden. Sollten Regeln nicht eingehalten werden, muss es - um glaubwürdig zu bleiben - auch Konsequenzen geben. Solche Konsequenzen könnten zum Beispiel der Ausschluss eines Spieles sein, oder das Einbehalten des Handys bis zum Ende der Gruppenstunde. Auch hier ist darauf zu achten, dass diese Konsequenzen gemeinsam mit den Kindern vereinbart werden und diese auch allen bekannt sind. Regeln können nur eingehalten werden, wenn sie

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Gruppenleiter Bereich Vorstellung Technisches Hilfswerk

Das Technische HilfsWerk wurde 1953 gegründet, um im Katastrophenfall, mit Hilfe der verschiedenen Fachgruppen (FG), die Zivilbevölkerung zu unterstützen. Fachgruppe Räumen: Diese Einheit ist mit schwerem Gerät ausgerüstet und ist für das Zerkleinern großer Gegenstände, das Freiräumen von Straßen und Wegen, das Beseitigen von Unfallstellen, etc. zuständig.

Fachgruppe Infrastruktur: Diese Einheit ist das Mädchen. Deren Hauptaufgabe ist die direkte Unterstützung von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Fachgruppe Elektroversorgung: Die Wiederherstellung von Strom ist ihre Hauptaufgabe. Hierfür hat die FG verschieden starke Stromaggregaten und ausgebildetes Personal. Fachgruppe Trinkwasserversorgung: Hier wird neues Trinkwasser mittels mobilen Trinkwasserstationen hergestellt und sichergestellt, dass Förderleitungen einwandfrei laufen.

Fachgruppe Wassergefahren: Sie bergen alles was ins Wasser reingekommen ist, aber nicht mehr von alleine rauskommt. Außerdem rückt sie bei einem Damm- oder Deichbruch oder wenn Hochwasser droht aus.

Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen: Gegen große Wassermengen geht man hier mit Pumpen, Sandsäcken und verschieden AbdämmMaterialien vor.

Fachgruppe Brückenbau: Die Helfer in dieser Einheit sind verantwortlich für die Wartung und Instandsetzung von Brücken bei einem Notstand. Außerdem ist diese Einheit fähig komplett neue Brücken zu Bauen.

Fachgruppe Ölschaden: Die Bekämpfung von Schadstoffen ist ihr Element. Egal ob im Wasser oder an Land. Hier ist man fähig innerhalb von einer Stunde bis zu 160 m³ Schadstoff verseuchten Wassers zu separieren.

Fachgruppe Ortung: Sind Personen eingeschlossen, verschüttet oder vermisst, werden sie durch diese Fachgruppe mittels technischer Geräte und Hunden geortet. Fachgruppe Sprengen: Hier werden nicht nur große Objekte wie Häuser und Fabriken gesprengt, sondern auch Kleineres, wie Äste, Schienen und Bäume. Die Helfer sind ausgebildet nahezu alles zu Sprengen.

Fachgruppe Beleuchtung: Unterstützen andere FGen und auch andere Ämter wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Zoll und Bundespolizei. Solche Fachgruppen gibt es in allen Bundesländern. Auch arbeitet das THW global. Ein Beispiel hierfür ist der Tsunami 2004, welcher die Küsten überrollte und dabei ca. 230.000 Menschen tötete. Redaktion: Beat Winterhalder

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Gruppenleiter Bereich Gruppenleiter erzählen!

Wie heißt du? Wie alt bist du? Ich bin Silvia und bin 15 Jahre alt. In welchem OV/KV bist du? Wie lange schon? Im OV Bad Dürrheim, KV Villingen-Schwenningen Warum bist du im JRK? Ich bin durch Bekannte ins JRK gekommen und mache das weil es Spaß macht und man nie ausgelernt hat. Wieso bist du Gruppenleiterin geworden? Ich wollte meine eigenen Ideen besser verwirklichen können und mehr mitwirken. Deswegen bin ich Gruppenleiterin geworden. Außerdem finde ich es gut, wenn man sein Wissen mit anderen teilen kann und so vielleicht noch dem ein oder anderem helfen kann. Was machst du sonst noch im Roten Kreuz? Ich leite den Schulsanitätsdienst und bin noch in der Sozialarbeit tätig. Hast du noch andere Hobbys außer DRK? Meine anderen Hobbys sind zum einen mit Freunden weg gehen, viel draußen sein, singen und mhh telefonieren.

Wie heißt du? Wie alt bist du? Mein Name ist Angela Kunzelmann und ich bin 17 Jahre alt. In welchem OV/KV bist du? Wie lange schon? Ich bin im Ortsverein Ihringen-Wasenweiler, seit ca. 3 Jahren. Warum bist du im JRK? Ich bin im JRK, weil ich anderen Menschen helfen will. Dazu gekommen bin ich, weil das JRK in unserem Ort neu gegründet wurde und es dann einen Schnupperabend gab, an den ich dann hingegangen bin. Wieso bist du Gruppenleiterin geworden? Gruppenleiterin bin ich hauptsächlich geworden, weil es bei uns mit den Gruppenleitern eng wurde. Also hab ich mich bereit erklärt den GAGL zu machen und ich muss sagen, es macht total viel Spaß eine Gruppe zu leiten. Was machst du sonst noch im Roten Kreuz? Außer im JRK bin ich auch noch in der Bereitschaft unseres Ortsvereins, was auch sehr witzig sein kann. Hast du noch andere Hobbys außer DRK? Volleyball spielen und mich mit Freunden treffen. Redaktion: Philipp Birmele

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Gruppenleiter Bereich Bilderecke

Treffpunkt II 2008 - Bernau

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Assessment-Center 2009 - Lgst Freiburg

Kampagnentag 2008 - Freiburg

Das Rote Kreuz mal anders

Ohne Worte!

Jugendaktionstag 2007 - JuZe Emmendingen

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www.jrk-baden.de

DRK Landesverband Badisches Rotes Kreuz Badisches Jugendrotkreuz Schlettstadter Str. 31 79110 Freiburg Fon: (07 61) 88 33 61 22 Fax: (07 61) 88 33 69 98 infos@jrk-baden.de


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