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Ausgabe 1 - September/ Oktober 2009

Top-Themen • • • •

Berichte aus dem Mai, Juni, Juli und August 2009 Öffentlichkeitsarbeit im Jugendrotkreuz Gruppenleiter stellen sich vor! Tipps rund um die Gruppenleiterarbeit


Inhaltsverzeichnis

Vorwort/ Impressum

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Das Redaktionsteam

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Berichte aus dem LV Baden Mai ……………………………………………………………………………………………………………….. Juni ……………………………………………………………………………………………………………….. Juli ……………………………………………………………………………………………………………….. August ……………………….……………………………………………………………………………..

5 6 7 8

Neues im JRK

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Kommende Termine

………………………………………………………………………………….………... 10

Öffentlichkeitsarbeit …………………………………………………………………………………………... 11 Umfrage zum Thema …………………………………………………………………………….…... 13 Leitertipps .……….………………………………………………………………………….……... 13 Gruppenstundentipps

……..………………………………………………………………….………………... 14

Spielrunde ……………………………………………………………………………………….……………………...

15

Vorstellung Rettungsdienst

….…………..………………………………………………………………...

16

Gruppenleiter erzählen! ………………………..………………………………………………………………...

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Rätselkiste ……………………………………………………………………………………………………………...

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Bilderecke ……………………………………………………………………………………………………………...

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Vorschau

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Vorwort

Liebe Leser, Interessierten und JRK-Kollegen, schön das Du die Zeit gefunden hast, unser neues Magazin einmal durchzublättern. Sicherlich findest Du etwas was dich interessiert. Hier im GAGler hast du die Möglichkeit, Dir Anregungen für deine Gruppenleiterarbeit zu holen und Dich über große Veranstaltungen zu informieren. Außerdem kannst du neue Gruppenleiter kennenlernen und sogar etwas gewinnen. Ab jetzt erwarten Dich alle 2 Monate neue Spiele, Gruppenstundenvorschläge, Leitertipps und informatives rund um das DRK und die Jugendarbeit. Und immer wieder online findet Ihr schon vorab wichtige Infos oder Ihr beteiligt Euch im neuen Forum, exklusiv für Gruppenleiter. Ihr könnte auch mithelfen! Schickt uns Eure Berichte und Termine! > So könnt Ihr es allen zeigen, was bei Euch im JRK alles abgeht. Schickt uns Eure schönsten Bilder! > Die besten werden auf der Seite Bilderecke veröffentlicht. Schickt uns Eure Lieblingsspiele! > Was spielt Ihr so in Euren Gruppenstunden? Lasst es alle wissen. Schickt uns Eure Themenvorschläge! > Über was wollt Ihr mehr erfahren? Wir recherchieren. Schickt uns Euer Feedback! > Lasst uns wissen wie euch das Magazin gefällt oder was besser werden soll. Oder Du kommst einfach selber noch ins Redaktionsteam und hilfst uns dabei das nächste Magazin mit Inhalten zu füllen. Schaut rein unter www.gagler.de oder schreibt uns info@gagler.de Grüße und bis bald! Das Redaktionsteam …………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Impressum: Benni Obenaus Alte Bundesstr. 47A 79194 Gundelfingen

Alle fremden Bilder und Informationen sind mit der entsprechenden Quellenangabe kenntlich gemacht und für die Inhalte der angegebenen Links wird keine Haftung übernommen.

DANKE FÜR DEN EINSATZ ALLER REDAKTEURE UND INTERVIEWTEN PERSONEN DIESER AUSGABE

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Das Redaktionsteam

Name: Magdalena Appelgrün Redaktionsbereich: Spiele, Berichte JRK: Arbeitskreis Sasbach Hobby: JRK, Tanzen, lesen, mit Freunden etwas unternehmen,... Lieblingsfarbe: GRÜN! Name: Janina Janke Redaktionsbereich: Gruppenstundentipps JRK: OV Bahlingen Hobby: Bogen schießen, Joggen, lesen, reisen Lieblingsfarbe: blau und schwarz Name: Tobias Fuhrmann Redaktionsbereich: Gruppenleiter erzählen JRK: OV Radolfzell Hobby: Feuerwehr, Freunde treffen Lieblingsmusik: Metal, Deutschrock Name: Axel Hoffmann Redaktionsbereich: Rätselkiste JRK: OV Bad Dürrheim Hobby: Freunde, Segeln, Fotografie, Musik Lieblingstier: Kuh Name: Beat Winterhalder Redaktionsbereich: Vorstellung Rettungsdienst JRK: Gruppenleiter OV Neustadt Hobby: K40, JRK, DRK Lieblingsfilm: Im Feuer Name: Benni Obenaus Redaktionsbereich: Thema Öffentlichkeitsarbeit, Layout, Motivator JRK: OV Gundelfingen, GAGL-Teamer, Hobby: DRK, Medien gestalten, Freunde Lieblingsbuch: JRK-Ordnung :-D

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Berichte aus dem LV Baden Von Benni Obenaus

01.-03. Mai – GAGL Freiburg Ob aus Freiburg, Neustadt, Emmendingen oder aus Lahr, die Teilnehmer/-innen des GAGL´s der Grundausbildung zur Gruppenleitung- kamen aus weiten Teilen des Landesverbandes Badischen Roten Kreuz. An drei Wochenenden Teilnehmer/-innen, wie sie sich bestmöglich auf ihre kommende Arbeit im Jugendverband des DRK vorbereiten und wie sie den Gedanken "Menschlichkeit", des Gründers Henry Dunant, auch schon in der Jugend verbreiten können. Im eng gestrickten Programm wurden Themen wie z.B. Konflikte, Finanzen oder die Geschichte des Roten Kreuzes behandelt. Der Spaß kam ebenfalls nicht zu kurz und die Gruppenleiter/-innen können nun Gruppenstunden mit Themen und Spielen füllen. Dass die neuen Gruppenleiter/-innen des GAGL´s auch wirklich gut vorbereitet waren, konnte man am Schnuppernachmittag des Ortsvereins Bonndorf und Teningen gut beobachten. Somit war die GAGL ein voller Erfolg und die Gruppenleiter/-innen sind nun bereit, um den neuen JRK´lern ein ansprechendes und aufregendes Programm bieten zu können.

09. Mai – Schnuppernachmittag Teningen Direkt vom GAGL in die Gründung einer neuen Jugendrotkreuzgruppe ging es für 2 Gruppenleiter des Ortsvereins Teningen und 2 Gruppenleiter des Ortsvereins Bonndorf. Nach nicht mal einer Woche veranstaltete Teningen ihren Schnuppernachmittag, um den Kindern und Jugendlichen einen Einblick in die Arbeit des JRK zu geben, was diese auch zahlreich annahmen und sie mit Spielen, der Notfalldarstellung, sowie der Vorstellung des zukünftigen JRK Teningen den Tag rasend schnell verbrachten. Auch zum Schnuppernachmittag des Ortsvereins Bonndorf kamen 12 interessierte angehende Jugendrotkreuzler und sahen dort eine attraktive Alternative zu digitaler Unterhaltung.

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Berichte aus dem LV Baden Von Magdalena Appelgrün

25.-28. Juni - Fiaccolata Am Donnerstag um halb 8 morgens ging’s los. 29 Jrk’ler und Drk’ler aus allen Ecken Badens machten sich auf den Weg nach Solferino in Italien. Nach 9 Stunden Busfahrt kamen alle unversehrt aber total erschöpft in Solferino an. Neben zahlreichen Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel: Der Knochenkirche (aus den Knochen der auf dem Schlachtfeld verunglückten Soldaten erbaut), den beiden Türmen, von denen die Schlacht aus beobachtet wurde und einer ausführlichen Erkundung des kleinen Örtchens Solferino. Nicht zu vergessen ist das internationalen Rot Kreuz und Rot Halbmond Museum, wo wir Einblicke in die anfänglichen Arbeiten der frühen Sanitätsdiensten bekamen und gut erkennen konnten, wie fortschrittlich und leicht wir es heute im Roten Kreuz haben. Aber das wohl größte Highlight auf das wir alle warteten und wir uns schon riesig darauf gespannt waren, dass war die Fiaccolata am Samstag Abend! Gemeinsam mit allen anderen tausend Rot Kreuzler des großen Camps, aus aller Herren Ländern, ging es auf einen großen Platz, zur Gedenkfeier. Hier dachten wir 150 Jahre zurück an die Schlacht von Solferino, wo damals Henry Dunant das grausame Bild von auf dem Boden liegenden Toten und Verwundeten ansehen musste und die der Zündfunke für die Gründung des Roten Kreuzes war. Danach wurden die Fackeln angezündet und es ging los. Mit einbrechen der Dunkelheit liefen wir mehrere Kilometer Wegstrecke um das Schlachtfeld wieder nach Solferino zurück. Am Sonntagmorgen ging es dann mit vielen getauschten T-shirts (aus Kroatien, Norwegen oder Panama) zurück nach Deutschland. Nach guten 10 Stunden Fahrt kamen alle wieder heil in Freiburg an, wobei wir auf ein wunderschönes Erlebnis zurückblicken, dass man unbedingt erlebt haben sollte, denn so schnell erlebt man nicht mehr so viele gleichgesinnte bis zur nächsten Fiaccolata!

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Berichte aus dem LV Baden Von Benni Obenaus

25. Juli – SSD Tag 400 Schulsanitäter trafen sich zum fünften Male beim Schulsanitätstag in Radolfzell. Natürlich muss ein solches Jubiläum gebührend gefeiert werden, weswegen alle Schulsanitäter und Helfer, im Anschluss auf den aufregenden Tag, das Open-Air Konzert „redrocks“ belohnt wurden und dort einiges auf die Ohren bekamen. Für die Schulsanis -welche aus ganz Baden-Württemberg kamen- gab es allerhand zu sehen. Es präsentierte sich die Rettungshundestaffel mit einem kleinen Parcour für die Hunde und zeigte wie agil und verspielt deren Hunde sind. Bei der THW hatte man die Chance eine kleine Spritztour auf dem Bodensee zu unternehmen und die schöne Stadt Radolfzell einmal von der Wasserseite aus zu betrachten. Ebenfalls auf dem Wasser gab es von der DLRG eine Wasserübung zu sehen und die Schulsanitäter und Gaste bekamen einen Einblick in die Notfallrettung zu Wasser. Wie das harte Leben als Rollstuhlfahrer ist, dass konnten die kleinen Sanis am eigenen Leib auf dem Rollstuhlparcour kennenlernen. In der Sporthalle präsentierte die Bergwacht ihre Ausrüstungen und gleich dazu noch deren Anwendung in Höllen und Bergen aus Sportgeräten. Das Jugendrotkreuz durfte natürlich auch nicht fehlen und stellte über 400 Buttons für alle Besucher her, stellten Spielmaterialien für eine kleine Runde Spaß zwischendurch und zeigten wie realistisch geschminkte Wunden gemacht werden. Ebenfalls gab es in einem kleinen Trageparcour auch ein witziges Spiel zu gewinnen. Am späten Nachmittag, nach dem offiziellen Schulsanitätstag, durfte dann getanzt werden, was aber die wenigsten taten (wahrscheinlich waren alle K.O. vom vielen Laufen). Der deutsche Gewinner des BandContest „Lass hören!“, der noch aktuellen Kampagne und weitere verschiedene Showacts ließen das Schulgelände rocken und gaben dem Schulsanitätstag einen tollen Abschluss. Leider nutzen wenig Gäste die Chance das Konzert „redrocks“ mitzuerleben.

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Berichte aus dem LV Baden Von Andrea Heide (freie Redakteurin)

29. Juli bis 02. August – Landeszeltlager Am Nachmittag des letzen Schultages machten sich an die 150 abenteuerlustigen Kids im Alter von 6 bis 20 Jahren mit Sack und Pack auf nach Dornhan, wo das diesjährige Landeszeltlager statt fand. Unter dem Motto „Robin Hood from the Black Forrest“ vergingen 5 interessante und abenteuerliche Tage wie im Flug. In verschiedensten Spielen und abenteuerlichen Unternehmungen mussten sie sich dem Sheriff von Nottingham zur Wehr setzen und so das Leben von Marian retten. Vor Ort entwickelten sich Banden, die bei einer Verschönerungsaktion mit Naturmaterialien kunstvolle Zäune, Wege und Zeltdekorationen angefertigt haben. Eigene Bandenhymnen und Katapulten durften auch nicht fehlen. Um sich auf den Angriff des Sheriffs vor zu bereiten, lernten die Gefährten von Robin Hood verschiedene Fertigkeiten in den Workshops, wie Feuer machen, Pfeil und Bogen bauen, Schmuck oder andere Dinge zu basteln und vieles andere mehr. In den Abendstunden wurde gefeiert und die Banden konnten sich bei der Disko im Partybus und beim Zusammensitzen am Lagerfeuer besser kennen lernen. Der Abschied nach fünf Tagen fiel allen Gefährten und Banden von Robin Hood schwer und allen Beteiligten ist klar: Auch in zwei oder drei Jahren muss es wieder ein Landeszeltlager geben!!!

Quellen: Robin Hood-Grafik & 2. Abschnitt > http://jrk-baden.de/badisches_jugendrotkreuz/info_und_service/aktuelles/so_war_das_landeszeltlager_2009

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Neues im JRK

Neue Kampagne? Im Moment ist noch keine weitere Kampagne geplant und die aktuelle Kampagne ist schon längst ausgelaufen. Im Landesverband Badisches Rotes Kreuz geht die Kampagne aber erst mit dem großen Abschlussfest zu Ende, wo noch einmal auf alle wichtigen Stationen zurückgeblickt wird. Der Bundesverband hat bisher noch keine Vorstellung wann es eine neue Kampagne geben wird. Wobei im Forum von www.mein-jrk.de hingegen heiß über eine mögliches Thema der neue Kampagne diskutiert wird. Bisheriger Favorit im Forum ist das Thema „Alkohol und Jugend“. Viele Forumbenutzer schreiben von eigenen negativen Erfahrungen, die sie in ihrem Umfeld gemacht haben und fordern regelrecht eine Aufklärung von zu viel Alkohol in jungen Jahren. Man kann also gespannt sein, ob der Bundesverband dieses höchstbrisante Thema aufgreifen wird. Viele andere Landes- und Kreisverbände haben aber auch eigene Kampagnen ins Leben gerufen und wollen zum Beispiel mit der Kampagne „Hausnummern“, gegen schlecht sichtbare Hausnummern ankämpfen, um eine schnellere Rettung möglich zu machen. Vielleicht ist es auch Zeit im Badischen Jugendrotkreuz für eine eigene Kampagne?

Neues Logo für den Schulsanitätsdienst Wer es noch nicht mitbekommen hat, der kann hier das neue Logo des Schulsanitätsdienstes betrachten, welches nach einer Abstimmung auf der Seite des Bundesverbandes gewählt worden ist. Captain Future – Staffel 3 Zwar ist es noch etwas hin, bis zum Anmeldeschluss für die dritte Runde Captain Future, aber dennoch ist es wichtig jetzt schon Werbung zu machen, da sich Interessierte JRKler auf das „Assesment-Center“ vorbereiten müssen und man sich gut überlegen sollte bei der Nachwuchsförderung für Leitungskräfte mitzumachen. Lohnen tut es sich, da man sich intensiv mit der Leitungsposition und mit sich selber auseinandersetzt und man viel für die Arbeit im Jugendrotkreuz und fürs Berufleben mitnimmt. Bewerbungsunterlagen und alle wichtigen Infos, findet Ihr auf www.jrk-baden.de

Notfalldarstellung Die Notfalldarstellung befindet sich im Wandel. Ein neues Logo und viele neue und wichtige Informationen rund um die „Brücke zwischen Theorie und Praxis“, wie der Untertitel der Notfalldarstellung heißt, findet man auf der Seite des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz. Auch neue Unterlegen werden kommen und dem Notfalldarsteller eine ausführliche Beschreibung an die Hand geben.

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Kommende Termine

Samstag, 19. September 2009

Landesversammlung - Freiburg Zur Landesversammlung ist jeder recht herzlich eingeladen! Hier erfahrt ihr was gerade Wichtiges im Landesverband passiert und was bisher passiert ist. Zur nächsten Landesversammlung im nächsten Jahr stehen Nachwahlen an und 2011 Neuwahlen, weswegen ihr euch noch mal bei der jetzigen Versammlung, ein Bild über die Arbeit der aktuellen Führungspositionen (Landesausschuss, Landesleitung) machen könnt.

Kampagnenabschluss „Das Fest“ - Freiburg Nachdem vor 2 Jahren die Kampagne „Deine Stärken! Deine Zukunft! Ohne Druck!“ auf dem Supercamp mit einem großen Eifer der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist, soll es hier bei uns nicht einfach friedlich einschlafen, sondern ebenso würdig zu Ende gehen. Leider gibt es im Anschluss auf die nun alte Kampagne keine neue, aber deswegen soll umso mehr noch mal die Kampagne ins Leben gerufen werden und noch einmal daran erinnert werden was alles in deren Namen passiert ist. Innerhalb der zwei Jahre sind etliche Aktionen gelaufen, vom Teeny-Festival bis zum Kampagnenaktionstag. Viele Aktionen mit vielen Helfern. Wer alles dabei war, kannst du beim Fest ebenso erfahren, wie auch jegliche Highlight des Kampagnenfahrplans, von 2007 bis 2009. Vielleicht kannst du dich auch bei so mancher Aktion wieder finden und die mit den anwesenden JRK´lern austauschen. Also kommt zur Landesversammlung und bleibt beim Kampagnenabschluss! Euch erwartet ein Austausch mit anderen, einen leckeren kleinen Snack, sowie das große Abendprogramm mit dem Rückblick auf 2 Jahre Kampagnenarbeit. 16.-18. Oktober 2009

Treffpunkt 2 - Bernau Zweimal im Jahr, haben alle Gruppenleiter die Möglichkeit sich weiterzubilden und neue Freunde kennenzulernen. An diesen Tagen stehen drei Workshops zu Auswahl. Einmal „Kooperative Abenteuerspiele und erlebnispädagogische Übungen“, „Notfalldarstellung Teil 2“ und „Corporate Design – Anwendung und Publikation“. Also schnell einen Workshop aussuchen und sich auf www.jrk-baden.de anmelden.

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Öffentlichkeitsarbeit Von Benni Obenaus

Wo wäre das Rote Kreuz, wenn es keine Öffentlichkeitsarbeit betreiben würde? Hätten wir dann eine solche Stellung, einen solchen Ruf wie wir ihn jetzt haben? Wahrscheinlich nicht, denn ohne erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit würde zum einen die breite Bevölkerung nicht von unserer Arbeit mitbekommen und wir hätten damit keine Personen und Unternehmen, welche uns finanziell und materiell unterstützen. Nur eine gute und positive Werbung ist es auch zu verdanken, dass immer wieder neue Mitglieder das Rote Kreuz aufsuchen und sich von der sozialen Arbeit anstecken lassen. Somit definiert die Öffentlichkeitsarbeit im Roten Kreuz folgende Ziele: > Werbung für Mitglieder oder Besucher Was ist meine Zielgruppe? Wenn will ich ansprechen? > Laufende Informationen und Imagepflege Was wurde und was wird in nächster Zeit gemacht? Was ist neu? > Verbandsintern und –extern Wirkung erzielen (z.B. intern = Helfer aus der Bereitschaft für ein Zeltlager, extern = Sponsoren)

Was soll es im Verein bewirken? Was in der Öffentlichkeit? Wenn man also Öffentlichkeitsarbeit betreiben will, dann sollten man sich zuerst die Antworten auf die verschiedenen Fragen überlegen und anschließend ein Ziel definieren. Mit einem Ziel vor den Augen kann man auch viel einfacher einen Weg einschlagen, welcher dem Ziel folgen soll und welcher am leichtesten für alle Beteiligten zu bewältigen ist. Wobei aber alle Ziele ineinandergreifen und man eher ein Ziel priorisiert. Bei einer Mitgliederwerbung und bei einer Werbung für Besucher einer Veranstaltung steht sicherlich das erste Ziel ganz oben auf der Liste, als zweites kommt die Imagepflege, quasi der Nebeneffekt einer positiven Werbung. Ebenso kommt auch die Wirkung nach außen und innen zum tragen, was wiederum unterbewusst passiert, da schließlich alles was man macht, schließlich eine entsprechende Gegenwirkung erzielt. Generell sollten aber alle Ziele auf einmal verfolgt bzw. berücksichtigt werden. Wichtig ist ebenso, dass das Ziel von allen ausgewählt werden sollte, damit auch alle an einem Strang ziehen und keiner seinen eigenen Weg gehen muss. Am besten schreibt man sich das Ziel auf und hängt es für alle gut sichtbar auf. So kann sich jeder an dem Ziel orientieren und motivieren. Fassen wir noch einmal kurz zusammen: Öffentlichkeitsarbeit hat drei Ziele, welche alle immer automatisch gleichzeitig verfolgt werden, wobei man selber aber ein Ziel als das wichtigste Ziel auswählt.

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Öffentlichkeitsarbeit Von Benni Obenaus

Nun stellt sich als nächstes die Frage, wie man Öffentlichkeitsarbeit betreibt? Was gibt es für Arten bzw. Formen die Ziele zu verfolgen? Prinzipiell kann man die Öffentlichkeitsarbeit in drei grobe Formen bzw. Arten unterteilen. Die Formen können jedes Ziel verfolgen und müssen nur darauf abgestimmt werden. Mündliche Formen Beispiele: Mund-zu-Mund-Propaganda, Präsentationen, Gruppenstunden, Elternnachmittage Die mündliche Form kommt in den meisten Fällen zum Einsatz. Alleine Gespräche über das Jugendrotkreuz können schon viel bewirken, besonders auch dadurch, da das persönliche Gespräch die natürlichste und sympathischste Art ist Informationen auszutauschen. Öfters und insbesondere bei Vorträgen wird zur mündlichen Form auch die anderen beiden Formen zu Hilfe gezogen und unterstützen sich hierbei gegenseitig. Schriftliche Formen Beispiele: Flyer, Plakate, Publikationen, Zeitungsartikel, Infobriefe Die schriftliche Form ist meistens mit hohen Kosten verbunden, da der Druck und das Papier noch sehr teuer sind. Dafür liest der Mensch eher Informationen auf Papier anstatt in digitaler Form. Besonders ältere Menschen (Eltern) können manchmal nicht mit dem Computer und dem Internet umgehen und bevorzugen die bewährte Form schriftlicher Informationsträger. Digitale Formen Beispiele: Internetseite, Werbefilmchen, Podcasts, Foren, Artikel in Onlineportalen Eine neue Generation braucht ein neues Medium. Während die Eltern noch ihre Informationen aus Zeitungen oder Flyern herauslesen, saugen die Kinder und Jugendlichen ihre Informationen aus dem Internet. Besonders aus diesem Grund sollte eigentlich die beliebteste Form -Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben- die weiten des Internets sein. Leider gibt es viel zu wenig Ortsvereine und besonders Jugendrotkreuzgruppen, die sich ans Netz anschließen. Den auch der junge Nachwuchs der Bereitschaft sieht sich im Internet zu Hause und wird sich von schriftlichen Formen nicht so beeindruckt fühlen. Hier ist also noch viel Nachhol- und Aufklärungsbedarf vorhanden. Fassen wir noch einmal kurz zusammen: Öffentlichkeitsarbeit kann nach drei unterschiedliche Formen gemacht werden. Entweder mündlich, schriftlich oder digital bzw. die Kombination aus mehreren, wobei die digitale Form am wichtigsten ist.

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Öffentlichkeitsarbeit Umfrage/ Leitertipps

Was denken Gruppenleiter über Öffentlichkeitsarbeit? Maike, 20 Jahre, KV Freiburg „Für mich sind Flyer, Zeitungsartikel, Webseiten und Aktionen in der Öffentlichkeit Öffentlichkeitsarbeit. Dabei ist wichtig, dass die Leute über unsere Arbeit mehr erfahren und somit ein besseres Bild von uns haben. Zwar weis ich was man für die Öffentlichkeitsarbeit machen kann, aber nicht wie ich das ganze umsetzen soll!“ Elsa, 18 Jahre , KV Emmendingen „Öffentlichkeitsarbeit ist in meinen Augen sehr wichtig, wobei ich mich darin nicht so gut auskenne und eher mündlich von meinen Aktionen berichte.“ Michaela, 17 Jahre, KV Bühl-Achern „Ich bin der Meinung, dass mehr Fortbildungen zu diesem Thema gemacht werden müssten. Da ich mich z.B. nicht gut damit auskenne und mich darüber sehr freuen würde wenn ich mehr über das Thema Öffentlichkeitsarbeit erfahre und es dann auch benutzen kann.“

Wie kann man Öffentlichkeitsarbeit in der Gruppenstunde unterbringen bzw. wie kann ich effektiv Öffentlichkeitsarbeit anwenden? In der Gruppenstunde ist es ein relativ einfaches Spiel, die Kinder und Jugendlichen in die Öffentlichkeitsarbeit mit einzubinden. Besonders dadurch, dass schließlich für die eigene Zielgruppe Werbung gemacht werden soll, sind die eigenen JRKler die beste Quelle dafür, wie man neue Mitglieder gewinnt. Auch für Zeitungsartikel oder andere Berichte, können die eigenen Gruppenkinder gute Ansprechpartner sein. Lassen Sie die Kinder Flyer und Plakate selber gestallten, Programme für Informationsnachmittage und Stände in der Stadt einfallen lassen oder bei der Gestaltung und der Befüllung des eigenen Internetauftrittes die Kinder mitentscheiden und damit ein zusätzlich Gefühl des „miteinander“ zu bestärken. Der Gruppenleiter selber, kann und sollte aber auch eigenständig sich um die Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Laden Sie wichtige Personen (wie Bürgermeister oder Presse) zu Elternnachmittagen, Übernachtungen oder Aktionen ein, planen Sie Elternnachmittag mit Schnupperangeboten oder zeigen Sie in einem Tag der offenen Tür, was das Jugendrotkreuz an vielfältigen Aufgaben und Zielen alles zu bieten hat.Aber auch Aktionen wie Stadt- bzw. Dorfputzaktionen oder kleineren Sanitätsdiensten sind schon ein erster Weg sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Noch Tipps zur Gestaltung. Weniger ist mehr! Goldener Schnitt und die Drei-Farben-Regel!

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Gruppenstundentipps Von Janina Jenke

Was kann man alles in der Gruppenstunde machen? Das fragt man sich sicherlich des öfters wenn es an die Gruppenstundenplanungen geht. Dann sitzt man stundenlang über einem leeren Blatt, wo ggf. nur noch Erste Hilfe und Spiele darauf zu lesen ist. Doch ein Gruppenstundenplan muss gar nicht so eintönig aussehen! Man kann viele witzige aber auch informative Gruppenstunden anbieten, wo auch der Gruppenleiter selbst Spaß am leiten hat und man selbst vielleicht noch etwas dazulernen kann. Jede Gruppenstunde kann Individuell nach Wetter, Jahreslage und Motivation der Kinder gestaltet werden. Bei Gruppenstunden sollte man aber beachten das es den Gruppenkindern auch Spaß macht und für ihre Altersgruppe geeignet ist (so kann auch keine Langeweile aufkommen). In den Gruppenstunden können folgende Dinge prinzipiell mit den Gruppenkindern gemacht werden: Brettspiele, Basteln, Schnitzeljagd, Backen oder Kochen, Sanitäter oder Ärzte vorsprechen lassen, Olympiaden veranstalten, Gruppenstunden von den Kindern vorbereiten und durchführen lassen, Referate über JRK und DRK Themen, Erlebnis- oder Rollenspiele, Theater, Diskussionen über aktuelle Themen und Probleme (als Talkshow), SingStar und und und… Eine ganz tolle Idee bei schönem Wetter ist zum Beispiel der sogenannte ,, Trageparcours“ Einfach aus Stühlen, Hüttchen, Schläuchen, Eimern, Reifen und was man sonst noch alles rum liegen hat einen Parcours auf, und lässt die Kinds in 2 oder mehreren Teams mit jeweils einer Trage durch den Parcours laufen und stoppt die Zeit dabei. Das Team das schneller ist hat gewonnen und darf die nächste Gruppenstunde bestimmen oder ein Spiel vorschlagen. Dauer des Spiels sollte mindestens 30 Minuten betragen, wobei die Vorbereitungszeit, sicherlich auch noch mal bis zu 15 Minuten verschlingt. Kann aber je nach Größe des Hofes oder Material noch erweitert und so immer herausfordernder werden. Wenn man selbst nicht immer auf eine Idee kommt, dann kann man auch die Kinder und Jugendlichen nach ihren Themenwünschen befragen und weis zugleich auch immer, was gerade bei ihnen In und was Out ist. Außerdem bekommt man an den Reaktionen mit, welche Aktionen bei allen ankommen und bei welchen noch mit Motivationen nachgeholfen werden muss. Oder man veranstaltet einen Elternnachmittag, an denen die Kinder das Programm festlegen und dieses auch den eigenen Eltern präsentieren.

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Spielrunde Von Magdalena Appelgrün

Kartenrücken Vorbereitung : Stühle, Karten Dauer : bis ca. 15 Minuten Spielablauf: Alle Spieler sitzen im Stuhlkreis. Jeder Spieler bekommt eine Karte, deren Symbol er sich merkt und sie geheim wieder zurückgibt. Der Spielleiter mischt die Karten und deckt sie nacheinander auf. Der Spieler mit dem passenden Symbol rutscht einen Platz weiter nach rechts. Wenn dort jemand sitzt, sitzt der obere Spieler dem unteren auf den Schoss. Der untere Spieler kann sich dann solange nicht mehr bewegen, bis ihm niemand mehr auf dem Schoss sitzt. Wer als erstes auf seinem Stuhl angekommen ist (kann mehrere Runden dauern) hat gewonnen. Beurteilung : Sehr witzig, gut zu gebrauchen als kleine Auflockerung oder Aufwärmspiel

Zeitungsschlagen Vorbereitung : Zusammengerollte Zeitung ( oder ähnliches), Stühle Dauer: Da es kein richtiges Ende gibt sollte dem Spiel nach 10 Minuten ein Ende gesetzt werden, da es ziemlich anstrengend und mit der Zeit langweilig wird. Spielablauf: Alle Spieler sitzen in einer Reihe. Ein freiwilliger Spieler der den Schlagstock besitzt, schlägt 3 x zu (3x auf eine Person, 2x auf Person X und 1 x auf Person Y, kann variiert werden). Die Person die beim 3. Schlag mit dem Stock berührt wurde folgt dem freiwilligen Spieler, der zum Stuhl rennt (kann beliebig weit abgestellt werden), um dort die Zeitung abzulegen und zurück zum Platz des anderen Spieler zu rennen. Fällt die Zeitung allerdings vom Stuhl (ohne dass sie der Gegenspieler berührt hat) oder erwischt der Gegenspieler wieder die freiwillige Person, so ist die freiwillige Person wieder an der Reihe. Ist die freiwillige Person allerdings auf dem Platz des Gegenspielers angekommen, so hat die freiwillige Person das Spiel gewonnen. Beurteilung : Sehr witzig, sollte nicht zu oft gespielt werden, sehr schnelles Spiel mit sehr viel Action.

Kirsch Kirsch Kirsch Dauer : Da es bei diesem Spiel das Ende auch offen bleibt, sollte es nach 10 bis 15 Minuten beendet werden, da es schnell langweilig werden kann. Spielablauf: Alle Spieler sitzen im Stuhlkreis. Jeder Spieler überlegt sich eine Frucht. Ein Spieler steht in der Mitte und ruft laut und deutlich 3 mal hintereinander eine Frucht, z.B. Kirsch, während der Spieler ruft muss der Spieler mit der Kirsche reagieren und zügig mit „Kirsche“ antworten. Wenn er nicht antwortet, muss der Spieler mit der Kirsche in die Mitte, ansonsten geht’s mit einer anderen Frucht weiter. Beurteilung: Sehr gut zu spielen für zwischendurch, da man keine Vorbereitung braucht.

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Vorstellung: Rettungsdienst Von Beat Winterhalder

Der Rettungsdienst (RD) Der Rettungsdienst ist dazu da, in Notfällen eine gezielte Versorgung der Verunglückten bis zum Eintreffen im Krankenhaus durchzuführen. Für die Arbeit am Einsatzort stellt das DRK mit der Unterstützung des Staates Rettungswagen (RTW), Notarzt Einsatz Fahrzeuge (NEF) und Krankentransportwagen (KTW). Auch im Rettungsdienst gibt es verschiedene Ausbildungsstufen. Ganz oben steht der Notarzt (NA), danach kommt der Rettungsassistent (RA) und der Rettungssanitäter (RS). Der Rettungshelfer ist das letzte Glied, das auf eine der oben genannten Fahrzeuge eingesetzt werden darf.

Bildquelle: www.bestproof.de/images/sani1.jpg

Im Rettungsdienst ist es eigentlich immer so, dass man nie genau weiß, was auf einen zukommt. Man rückt mit seinem Einsatzfahrzeug aus und macht sich auf das Schlimmste gefasst. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die meisten im Rettungsdienst angestellten Personen irgendwann psychische Probleme bekommen und sich Hilfe suchen. Manchmal reicht ein Gespräch mit Kollegen, aber es gibt auch speziell ausgebildete Notfallseelsorger. Diese kommen meistens bei Großschadensereignissen zum Einsatz (Winnenden 2009, Eschede 1998, Bad Reichenhall 2004). Hinzu kommt noch die körperliche Belastung. Denn ein 120kg schwerer Mann trägt sich nicht allein mit einem Herzinfarkt vom dem 10 Stockwerk eines Hauses, in dem der Aufzug defekt ist, in den RTW. Deshalb ist im RD eine hohe Arbeitsunfähigkeitsrate nicht verwunderlich.

Die Fahrzeuge des Rettungsdienstes Der Rettungswagen (RTW) Der Rettungswagen ist auch in der Öffentlichkeit fälschlicherweise bekannt als „Krankenwagen“ und ist das Fahrzeug das man üblicherweise auf den Straßen antrifft, dass mit Blaulicht und Sirene durch die Straßen fährt. Auf ihm wird immer ein Rettungsassistent (gesetzlich festgelegt) und meistens ein Rettungssanitäter (kann auch ein Rettungshelfer sein) gesetzt. An Bord eines RTW´s befinden sich Medikamente (die meisten dürfen aber nur von einem Notarzt angewendet werden), Defibrillator (zum Wiederbeleben), ein EKG (zeigt

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Vorstellung: Rettungsdienst Von Beat Winterhalder

den Herzschlag an), eine Trage, eine Schaufeltrage mit Vakuummatratze, Verbandsmaterial, Intubationsmaterial (das sind die Schläuche, die man Bewusstlosen in die Lunge schiebt, um sie künstlich zu beatmen), O² (zum Beatmen), ein Baby/Kind Koffer, steriles Geburtsmaterial (wird eigentlich nur sporadisch vorgehalten), eine Absaugpumpe mit Magensonde (für die Vakuummatratze und zum Mägen auspumpen). Der Krankentransportwagen (KTW) Der Krankenwagen ist das Fahrzeug, das ältere oder kranke Menschen von Krankenhaus zu Krankenhaus befördert oder auch mal einen Rückholdienst aus dem Ausland erledigt. Es gibt sogar welche mit Flachbildschirmen und DVD-Playern. Ein KTW hat zwar auch fast das was ein RTW an Bord hat, aber nicht in den Mengen und auch nur für Notfälle. Er besitzt zwar auch eine Sondersignalanlage, darf diese aber eigentlich nicht einsetzen. Auf KTW kann man auch Praktikas machen. Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) Das Notarzteinsatzfahrzeug ist meistens ein sportliches und wendiges Auto (es gibt aber auch Combis als NEF) es ist mit Medikamenten und speziellen ärztlichen Gerätschaften ausgestattet. Er hat natürlich auch einen Notfallrucksack an Bord. Der NEF wird nur bei schlimmen Verletzungen mit angefordert ober bei Bewusstlosigkeit, denn das ist auch eine lebensbedrohliche Situation!! Der Notarztwagen (NAW) Der Notarztwagen ist die Kombination eines RTW´s und eines NEF´s. Bei dieser Variante ist es besonders praktisch, dass die Besatzung nicht noch auf den Notarzt (NA) warten muss, denn er fährt ja gleich mit. Allerdings gibt es den NAW nur in größeren Städten. Den NAW gibt es auch als Sonderform. Der Baby-NAW ist speziell für Säuglinge ausgelegt und hat auch einen Inkubator (Schutz vor Fremdkörper) auf der Trage. Bildquellen: RTW > http://www.drk-leutenbach.de/galerie/zoom/z_rtw_waiblingen3.jpg KTW > http://www.drk-engstingen-hohenstein.de/Bilder/KTW.jpg NEF > http://www.drk-siegen-wittgenstein.de/Rettungsdienst/RW_Kredenbach/images/NEF%20Kredenbach.jpg NAW > http://www.rescue911.de/data/thumbnails/193/Baby-NAW_DRK_Stuttgart.jpg

Seite 17 Ausgabe 05/09


Gruppenleiter erzählen! Von Tobias Fuhrmann

Wie heißt du und wie alt bist du? Mein Name ist Andreas Keller und ich bin 30 Jahre alt.

In welchem OV/ KV bist du und wie lange schon? Eingetreten bin ich 1989 in den OV Sipplingen damals KV Überlingen. Seit 2003 bin ich im KV LK Konstanz auf Kreisverbandsebene als Leiter Notfalldarstellung aktiv.

Warum bist du im JRK und wie bist du dazu gekommen? Laut meinen Eltern habe ich schon immer das Helfer-Gen gehabt und da Freunde im JRK waren.

Wieso hast du dich dafür entschieden Gruppenleiter zu werden? Als Gruppenleiter habe ich die Möglichkeit meine Ideen mit in die JRK Arbeit einzubringen, zudem kann ich jungen Leuten die Möglichkeit bieten ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen und den Gedanken Henry Dunant weiter vermitteln. Eines der schönsten Sachen am JRK ist, dass das JRK sehr Vielfältig ist und für jeden Jugendlichen einen Bereich gibt, in dem er sich einbringen und weiterentwickeln kann.

Was machst du sonst noch im Roten Kreuz? Nachdem ich 11 Jahre lang Ortjugendleiter, 7 Jahre lang Kreisjugendleiter und 4 Jahre lang im Landesausschuss war, konzentriere ich mich gerade hauptsächlich auf den Arbeitskreis Notfalldarstellung und auf den Bereich Ausbildung. So bin ich seit Januar 2008 Leiter der Notfalldarstellung des Landesverbands. Im Bereich Ausbildung bin ich Tätig als Ausbilder Notfalldarstellung, Ausbilder für Erste Hilfe und Ausbilder für Sanitätsdienst. Obwohl ich nach 12 Jahren aus der Bereitschaft ausgetreten bin, besuche ich immer noch regelmäßig die Ausbildungen für den Katastrophenschutz.

Hast du noch andere Hobbys außer dem Roten Kreuz? Wie man sich vorstellen kann, bleibt bei dem Programm nicht mehr viel Zeit für andere Hobbys. Trotzdem versuche ich mir immer mal wieder Zeit zu nehmen und versuche gerade das RC Hubschrauber fliegen zu lernen. Im Frühjahr und Sommer gehe ich gerne mit einem Freund segeln, im Herbst Drachen fliegen, im Winter vor meinem Holzofen liegen und dann gibt es noch die 5. Jahreszeit. Die Fastnacht, hier bin ich noch im Fastnachtverein als Hänselevater aktiv und ehrlich gesagt, in der Zeit will ich vom Rot Kreuz nix wissen. Wie heißt du und wie alt bist du? Sibylle Braun, 22 Jahre

In welchem OV/ KV bist du und wie lange schon? OV Nordrach/ KV Wolfach seit 02.10.1998

Warum bist du im JRK und wie bist du dazu gekommen? Dazu gekommen bin ich vor 11 Jahren über eine Freundin, die mich einfach zur Gruppenstunde mitgenommen hat. Heute ist es für mich mehr als nur ein Verein, es ist eine Lebenseinstellung. Hier hab ich Freunde gefunden und das JRK ist mir mittlerweile so ans Herz gewachsen ist, dass es für mich einfach nicht mehr wegzudenken ist.

Wieso hast du dich dafür entschieden Gruppenleiter zu werden? Wenn ich ehrlich bin war es ein reiner Zufall. Ich wurde vor ungefähr knapp 5 Jahren gefragt, ob ich als Gruppenleiterin aushelfen könnte.

Was machst du sonst noch im Roten Kreuz? Im OV bin noch Ortsjugendleiterin und in der Bereitschaft, im KV bin ich seit 2009 ein Teil der Kreisjugendleitung und im LV im Kampagnen-Team.

Hast du noch andere Hobbys außer dem Roten Kreuz? Ich denke die letzte Frage beantwortet diese Frage ein Stück weit. Für wirklich viele andere Hobbys fehlt mir neben meinem Studium die Zeit.

Seite 18 Ausgabe 1/09 weitere und immer wieder aktuelle Infos findet Ihr auf

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Gruppenleiter erzählen! Von Tobias Fuhrmann

Wie heißt du und wie alt bist du? Ich bin Stefan Reiser, 31 Jahre, ledig, Bankkaufmann

In welchem OV/ KV bist du und wie lange schon? Ich bin mit 11 ins JRK im OV Rheinfelden (KV Säckingen) eingetreten, mit 16 dort dann meine eigene Gruppe und die Position des OJL übernommen. Beides habe ich bis zu meinem 24 Lebensjahr gemacht. Heute bin ich Landesleiter des LV Badisches Rotes Kreuz und u. a. auch in der Ausbildung neuer Gruppenleiter tätig.

Warum bist du im JRK und wie bist du dazu gekommen? Meine Eltern sind zwar keine Rotkreuzler, waren aber in ihrer Einstellung im sozialen Bereich bereits früh prägend für mich. Dieser helfenden Grundeinstellung bin im JRK gefolgt und habe mich schnell wohl gefühlt.

Wieso hast du dich dafür entschieden Gruppenleiter zu werden? Ich finde es noch heute spannend Kinder und junge Erwachsene ein Stück in Ihrer Entwicklung zu begleiten und ihnen ein Ratgeber in verschiedensten Situationen sein zu können. Ich habe meine Gruppe damals übernommen, als sie zwischen 11 und 13 waren und habe sie von der Pubertät zum jungen Erwachsenen bis zum Einstieg in ihre Zukunft begleitet. Eine Zeit und Erfahrung die ich toll finde. Noch heute bin ich mit einigen in Kontakt.

Was machst du sonst noch im Roten Kreuz? Ich habe im DRK schon fast alles gemacht - im OV war ich JRK-OJL, Kassierer, war in der SEG und Bereitschaft aktiv und bin ehrenamtlich im Rettungsdienst gefahren. 2003 habe ich die Gründung eines Notfallnachsorgeteams begleitet und dieses Team 5 Jahre geleitet. Ich war einige Jahre im JRK-Landesausschuss und GAGL-Teamer und bin dann vor noch nicht ganz 3 Jahren in die Landesleitung gewählt worden, was ich bis heute mache.

Hast du noch andere Hobbys außer dem Roten Kreuz? Ich singe sehr gerne und hoffe, dies bald wieder in einem Chor (am liebsten Gospelchor) tun zu können. Ansonsten Freunde und Familie.

Wie heißt du und wie alt bist du? Ich heiße Katharina Körner und bin 22 Jahre alt.

In welchem OV/ KV bist du und wie lange schon? Ich bin im OV Bad Krozingen seit 1998 tätig. Im KV Müllheim bin ich seit 2003 am Mitarbeiten.

Warum bist du im JRK und wie bist du dazu gekommen? Weil es mir Spaß macht mich in meiner Freizeit sinnvoll zu beschäftigen. Man lernt viele neue Leute kennen, mit denen man viele interessante Sachen erlebt und auf die Beine stellt. Außerdem gefällt mir das Miteinander - "Wir ziehen alle an einem Strang und verfolgen gemeinsam die selben Ziele". Ich bin ins Jugendrotkreuz gekommen, weil meine Eltern beide im JRK/DRK tätig sind bzw. waren.

Wieso hast du dich dafür entschieden Gruppenleiter zu werden? Die Entscheidung viel mir ziemlich leicht, da mir die Arbeit mit Kindern schon immer Spaß gemacht hat und mein Berufswunsch genau in diese Richtung ging. Es hat mich fasziniert, dass man als Gruppenleiter so viele Kinderaugen strahlen lassen kann und nach jeder Gruppenstunde das Gefühl hat, dass man etwas Sinnvolles und vor allem Spaßiges getan hat. Außerdem war meine Gruppenleiterin damals immer mein großes Vorbild ;-) !

Was machst du sonst noch im Roten Kreuz? Ich bin neben der Gruppenleitertätigkeit noch Ortsjugendleiterin, Kreisjugendleiterin und Mitglied im FAED (Fachausschuss ehrenamtliche Dienste).

Hast du noch andere Hobbys außer dem Roten Kreuz? Ich denke die letzte Frage beantwortet diese Frage ein Stück weit. Für wirklich viele andere Hobbys fehlt mir neben meinem Studium die Zeit.

Seite 19 Ausgabe 05/09


Rätselkiste Von Axel Hoffmann

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waagrecht 5 1) Ein Mitgliedsland der aktuellen Kampagne 5) Fruchtiges Gruppenspiel 6) Ein Grundsatz des Roten Kreuzes 9) Todesort Henry Dunants 10) Thema einer früheren Kampagne und Dunants Schicksal 13) Wenn es um Leben geht, hat man keine … zu verlieren 12

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Welches Plakat stellt welchen Grundsatz dar?

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senkrecht 2) Ort einer bekannten Schlacht 3) Wundauflage 4) Häufige Ursache für Stress 7) 1. Buchstabe der Kampagnenländer – v. Norden n. Süden 8) 2. Glied des HELD 11) Schuldenfalle für viele Jugendlichen 12) Teil des DRK Lösung

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Schreibt Eure Antworten mit dem Betreff „Grundsätze“ an die Emailadresse

gewinn@gagler.de

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Zu gewinnen gibt es für die ersten 3 ein Freigetränk beim nächsten Treffpunkt - Einsendeschluss: 15. Oktober 2009 Ausgenommen vom Gewinnspiel sind die Teilnehmer des GAGL Freiburg 2009, welche dankenswerterweise die Grundsätze gemalt haben! Aber, der erste GAGL Freiburg 2009 Teilnehmer, welcher alle 7 Grundsätze wieder zusammenbekommt, gewinnt auch ein Freigetränk am Treffpunkt!

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Bilderecke Bilder von ‌

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Janina Jenke Magdalena AppelgrĂźn Benni Obenaus


Vorschau

Der nächste GAGler erscheint am 01. November 2009 Folgende Themen werden darin behandelt

Berichte Landesversammlung Was gab es Neues? Was wird das Jahr 2010 bringen? Kampagnenabschluss „Das Fest“ Wie waren nun 2 Jahre Kampagnenarbeit? Treffpunkt 2 Was haben die Teilnehmer mitgenommen?

Jugendrotkreuz im Ausland

Vorstellung „Feuerwehr“

Neue Gruppenleiter erzählen von sich!

Neue Gruppenstundentipps, Leitertipps und Spiele

Neue Bilder und Rätsel

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GAGler 1/09