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1815-2015 200 Jahre Gastfreundschaft Zentralschweiz

Projektdokumentation


Das Wort des Präsidenten

Feiern wir die Gastfreundschaft! Gästival – dieser Name sagt alles: 2015 wird in der Inner­ schweiz zu einem Jahr der Gastfreundschaft, aber nicht nur. Es wird zu einem Festival von Gast und Gastgeber. 200 Jahre nach den ersten Pionierleistungen unserer Vorväter in unserer Region vereinen sich die Kräfte zu einem einzigartigen Jubi­ läumsjahr. Einzigartig ist das Zusammengehen der fünf Kantone mit den Tourismusorganisationen der Zentralschweiz, mit den Kultur­ schaffenden, mit der Wirtschaft, mit den Sportvereinen, mit den Unternehmen und den Mitarbeitenden in der Tourismus­ Adelbert Bütler, Präsident des Vereins «200 Jahre Gast-

branche, mit der Bevölkerung und mit den Gästen. Gästival macht es möglich, es bringt Gäste und Gastgeber zusammen.

freundschaft Zentralschweiz»

«Gastfreundschaft ist ein ­immerwährender Prozess, der nicht an ein Jubiläumsjahr gebunden ist.» Adelbert Bütler, Präsident «200 Jahre Gastfreundschaft Zentralschweiz»

Inhalt Das Wort des Präsidenten Jubiläum der Gastfreundschaft Seerose – die Schwimmende Plattform

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Wir alle wollen unsere positive Kraft, unsere Frohnatur, unsere

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Naturverbundenheit und unsere Ausstrahlung zeigen, denn

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wir alle sind mit der Zentralschweiz verbunden, lieben unsere

Tell-Pass Plus

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Landschaft, unseren Lebensraum, unser kulturelles Erbe und

Tourismusgeschichte

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wissen um die Bedeutung der Gastfreundschaft. Wir alle sind

Waldstätterweg Stärkung der Gastfreundschaft Friendly Hosts

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Gäste und Gastgeber zugleich.

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2015 gibt uns Anlass innezuhalten, uns der Errungenschaften,

Mitmachkampagne

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vor allem aber der Gemeinsamkeiten bewusst zu werden und

Zeit-Reise

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das Potenzial unserer wunderbaren Region zu erkennen und

Jubiläumsfest Kosten und Finanzierung

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auszuschöpfen. Gästival soll die Gastfreundschaft zelebrieren

19

und dabei einen kleinen, wenn auch nicht unbedeutenden

Sponsoring

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Markstein setzen. Denn wir wissen: Gastfreundschaft ist ein

Projektorganisation

22/23

immerwährender Prozess, der nicht an ein Jubiläumsjahr gebunden ist.

Impressum:

Projektdokumentation Stand Januar 2015 Herausgeber: Verein 200 Jahre Gestfreundschaft Zentralschweiz Projektleitung: H+H Management GmbH, Luzern Text, Redaktion: Stefan Ragaz Gestaltung: Schmid Riedmann & Partner AG Luzern Fotos: Armin Grässl, Luzern Touris­mus, Renato Regli, Andy Meyer (Seerose), Georg Anderhub, Foto Friebel Sursee, Staatsarchiv Nidwalden, Marcel Bolfing, Kulturgruppe Morschach, Schmid Riedmann & Partner.

Gästival gibt uns den Rahmen, um über das Erreichte und das Kommende nachzudenken, um Wertschätzung zu zeigen und zu erhalten. Allen, die sich mit vereinten Kräften für dieses Gemeinschaftswerk engagieren, sei es in Tourismus, Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport, Gewerbe, in den Vereinen, der Bevölkerung oder in unserer einmaligen Mitmachkampagne, ihnen allen sei herzlich gedankt. Sie leben den Gedanken der Gastfreundschaft.


Jubiläum

Gastfreundschaft im Mittelpunkt Das Jahr 2015 wird in der Zentralschweiz zum Jahr der Gastfreundschaft. Zu diesem Zweck haben sich die Tourismusorganisationen der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden zu einem Trägerverein zusammengeschlossen, der – mit Beteiligung des Bundes und Unterstützung von ­Privaten – die 200-jährige Tourismusgeschichte der Region feiern wird. Eine breitgefächerte Auswahl von Aktivitäten und

und populärwissenschaftlich aufgearbeitet, sondern auf

­Projekten wird im Jubiläumsjahr die Gastfreund­

dem neu lancierten Waldstätterweg rund um den Vier­

schaft in den Mittelpunkt stellen. Das als eigentliche

waldstättersee einem breiten Publikum auf vielseitige Art

­Sensibilisierungskampagne ausgelegte Jubiläums­

und Weise unmittelbar zugänglich gemacht.

programm unter dem Titel «Gästival» richtet sich in ­erster Linie an die Menschen in der Zentralschweiz, an

Impulse für die lokale Bevölkerung

die Gastgeberinnen und Gastgeber in Tourismus und

Inhaltlich richtet sich das Gästival in erster Linie an die

Kultur, und in zweiter Linie an die Gäste.

Menschen in der Zentralschweiz. Dazu gehören Schulungs­ programme für das Personal der touristischen Leistungs­

Herzstück des Jubiläumsjahres bildet die Seerose, eine

erbringer, aber auch gezielte Impulse zum Thema Gast­

schwimmende Plattform auf dem Vierwaldstättersee. Sie wird

freundschaft für die lokale Bevölkerung. Ebenso sollen es

als Bühne dienen und während jeweils mehrerer Wochen in

neue touristische Angebote wie der Ausbau des Tell-Passes

einem der fünf Kantone anlegen. Auf der Grundlage eines

erleichtern, unsere Region zu noch attraktiveren Konditionen

Ideenwettbewerbes der Hochschule Luzern haben Dolmus

zu entdecken.

Architekten in Luzern eine einzigartige Plattform entwickelt. In der Form einer Seerose wird sie weder als Gebäude noch

Neben diesen und den weiteren, nachfolgend beschriebenen

als Schiff, sondern als Skulptur wahrgenommen. Zusammen

Teilprojekten wird das Jubiläumsjahr in der ganzen Region

mit dem gastronomischen und kulturellen Programm wird

geprägt sein von Initiativen aus der Bevölkerung, von Ver­ei­

die Seerose den Besuchern ein spezielles, unvergessliches

nen, von Kulturschaffenden und aus der Tourismusbranche. Im

Erlebnis bieten.

Rahmen einer breit angelegten Mitmachkampagne sollen im Jahr 2015 die unterschiedlichsten Aktivitäten – von Kleinst­

Geschichte zugänglich machen

anlässen bis Grossprojekten – unter das Dach der Gastfreund­

Die Sensibilisierung für die tourismushistorische Ent­

schaft gestellt werden. Damit soll unsere Gastfreundschafts­

wicklung der Zentralschweiz ist eine der Kernaufgaben

initiative geografisch, zeitlich und inhaltlich möglichst breit

des Gästivals. Zu diesem Zweck wird die Tourismusge­

und auf vielfältigste Art und Weise im ganzen Jubiläumsgebiet

schichte unserer Region nicht nur erstmals umfassend

wahrgenommen werden.

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Seerose – die schwimmende plattform

Die Blütenblätter lassen sich zum Schutz vor Wind und Wetter einklappen.

Der Tribünenbereich der Seerose bietet 493 Sitz­ plätze.

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Im Innenbereich der Seerose begeistert die Grosszügikeit der Ausstellungs- und Gastronomiebereiche

Seerose – die schwimmende plattform

Begegnungsort auf dem See Das Herzstück des Jubiläumsjahres 2015 wird die See­

Ästhetik und Funktionalität

rose sein. Die schwimmende Plattform, weitherum als

48 Meter im Durchmesser und 16 Meter in der maximalen

architektonisches Gesamtkunstwerk erkennbar, wird

Höhe – das sind die Masse der imposanten Stahlkonstruktion.

­an verschiedenen Landestellen in den fünf Seekantonen

Dabei wirkt die Seerose weder als Gebäude noch als Schiff,

­andocken und Begegnungsort für Gäste und Gastgeber,

sondern als Skulptur. Je nach Veranstaltung werden auf der

für Kulturschaffende und Festivalbesucher, für Vereine

Seerose drei bis acht Blütenblätter als Tribünen genutzt. Dabei

und Bevölkerung sein. Die multifunktionale Plattform

soll die Atmosphäre an die Stimmung in einem Amphitheater

wird auch als Event-Bühne für kleinere und grössere

erinnern. Die modularen Nutzungsmöglichkeiten erlauben es,

Anlässe dienen.

unterschiedliche Bedürfnisse für grössere und kleinere Anlässe abzudecken. So reicht die Zuschauerkapazität maximal bis zu 493 Personen. Insgesamt – inklusive Personal und Gastro­ nomiebereiche – ist die Seerose für 700 Personen ausgelegt. Die Blütenblätter sind einklappbar, was einen optimalen Wetterschutz gegen Wind und Regen erlaubt. Gästival arbeitet in der Gastronomie mit der Tavolago AG zusammen, die für die Schiffsgastronomie der Schifffahrts­ gesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) verantwortlich ist und deshalb seit Jahren über das erforderliche Knowhow in der Qualitätssicherung und Logistik auf dem See verfügt. Die Gastronomie ist in einem gedeckten Bereich im Erdgeschoss

Entworfen wurde die Seerose von Dolmus Architekten in

der Seerose mit einer Fläche von rund 500 Quadratmetern

Luzern. Als Grundlage diente ein breitangelegter Ideenwett­

unter­gebracht. Dort können bis zu 300 Personen im geschütz­

bewerb der Hochschule Luzern (Technik & Architektur sowie

ten Bereich verpflegt werden. Die Seerose ist ­rollstuhlgängig

Design & Kunst), an dem rund 50 Studierende während fünf

und mit einem Aufzug ausgestattet. Für das Corporate

Monaten die Grundlagen für die inhaltliche Ausprägung wie

­Catering stehen spezielle Zonen zur Verfügung.

auch die formale Ausgestaltung der Plattform schufen.

Je nach Standort werden ­kantonale Spezialitäten in das gastronomische Sortiment auf der Plattform einbezogen.

Mit dem Bau der Seerose ist im September 2014 in der Werft der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) in Luzern begonnen worden; im April 2015 wird die Stahl­ konstruktion, die auf Pontons ruht, fertiggestellt sein.

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Seerose – die schwimmende plattform

Kleine und grosse Momente Gast und Gastgeber werden sich im Sommer 2015 auf

Orte und Daten

der schwimmenden Plattform treffen. Sie werden das

Die Seerose wird anlegen in

Wechselspiel ihrer eigenen Rollen erfahren, ebenso den

Luzern vom 29. Mai bis 21. Juni 2015,

Austausch zwischen Fremdem und Bekanntem. Sie

Stansstad vom 25. Juni bis 12. Juli 2015,

­werden Gastfreundschaft erleben und Bekanntschaft mit

Brunnen vom 16. Juli bis 2. August 2015,

der Tourismusgeschichte der Zentralschweiz machen.

Alpnachstad vom 6. August bis 23. August 2015, Flüelen vom 27. August bis 13. September 2015

Auf die Besucher der Seerose wartet ein vielfältiges und

Vitznau vom 17. September bis 4. Oktober 2015.

­abwechslungsreiches Programm. Während des Tages

Die Standorte befinden sich an der Route des Waldstätter­

­werden die Zutaten der Gastfreundschaft zelebriert. Freude,

weges, der 2015 von Gästival neu lanciert wird. Die

­Neugierde, Leidenschaft und Herzlichkeit prägen die Seerose:

Themen des Wald­stätterweges – Tourismusgeschichte,

in künstlerischen Darbietungen und in der Gastronomie.

Naturschönheiten und Kulinarik – werden auf der Seerose

Ebenso lässt sich die einzigartige Tourismusgeschichte der

aufgenommen.

Innerschweiz auf der Seerose erleben. Lustvoll und verspielt wird sie in künstlerischen Interventionen erzählt. Historische Figuren treten in Erscheinung, informieren und erzählen auf

Die Kennzahlen

unterhaltsame Art und Weise aus ihrer Zeit.

Nutzfläche total

1400 m2

Am Abend wird die Seerose als Eventbühne für Konzerte,

Durchmesser / Höhe

48 m / 16 m

Theater und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt. 493

Personenkapazität total

700 Personen

Tribünenkapazität

bis max. 493 Personen, davon ca. 400 gedeckt

Gastronomiekapazität

bis max. 300 Personen

Bühnenfläche

max. 115 m2

Gastronomiebereich inkl. Flanierzone (gedeckt)

500 m2

Gäste finden Platz auf der Tribüne. Hier treffen Gäste auf Gastgeber und erleben die Vielseitigkeit der Zentralschweiz in ihrer ganzen Farbigkeit und ihrem ganzen Reichtum. Je nach Standort finden auch unterschiedliche kantonale und regionale Anlässe statt.

Bühne für Konzerte, Theatervorführungen und andere ­kulturelle Veranstaltungen.

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Seerose – die schwimmende plattform

Programmpunkte auf der Seerose Carte Blanche an alle Kantone

Zentralschweiz und bezeugen mit Ihrem Auftritt die direkte

Mit der Carte Blanche sollen Kulturschaffende aus allen betei­

Verbundenheit zur Region.

ligten Kantonen neuartige und spartenübergreifende Projekte entwickeln und auf der Seerose zur Aufführung bringen. Nicht

Spätzeit – Clubbing

nur die Besucherinnen und Besucher der Seerose werden

Insbesondere in Luzern gibt es eine dynamische Nachtkultur,

somit Neuland sichten, auch die involvierten Projektteilneh­

die Städten wie Berlin oder London in nichts nachsteht. Es

merinnen und -teilnehmer werden auf Unentdecktes stossen

existieren diverse Luzerner DJ-Kollektive und Labels, die

und ihre eigene Kulturlandschaft neu kennenlernen.

einen regen Austausch mit den Weltstädten pflegen. Dies hat einen entscheidenden Einfluss auf die Ausrichtung der hiesi­

Historische Figuren auf der Seerose

gen Musik. Die Clubbing-Kultur ist bei Weitem keine reine

Viele Persönlichkeiten aus aller Welt haben bereits die Inner­

Jugendkultur mehr. Sie ist der Ort, an dem experimentiert wird

schweiz besucht. Die einen malten die Landschaften, andere

und sich künftige Kulturschaffende ‹ihre Hörner abstossen›.

planten politische Strategien oder erlebten musische Momente. diesmal zu Gast auf der Seerose. Sie erzählen ihre ­Geschichten

«Mann über Bord» – wöchentliche Talk-Show mit Dominic Deville

und lassen die Besucher eintauchen in die Tourismus­

Dominic Deville, Autor, Schauspieler und Entertainer aus

geschichte der Zentralschweiz.

Luzern, wird auf der Seerose jeden Montag regional und natio­

Diese historischen Persönlichkeiten sind wieder zugegen,

nal bekannte Gäste empfangen. Wer Dominic Deville kennt,

Johnny Burn’s Comedy Club

weiss, dass dies nicht eine alltägliche Talkshow sein wird..

Comedy und Kabarett sind auch in der Zentralschweiz ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens. Mit Johnny Burn wird ein untypisch-rüüdiger Lozärner die Rolle des Gastgebers übernehmen und Comedians aus aller Herren Kantone auf die

Gästival an der 1.-August-Feier auf dem Rütli

Seerose einladen.

Für die 1.-August-Feier 2015 auf dem Rütli sind Gästival und die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft

«Back to the roots» - Konzerte

(SGG) eine Partnerschaft eingegangen. Die Bundes­

Auf Einladung des Gästivals treten national und interna­

feier wird unter dem Motto «200 Jahre Tourismus und

tional bekannte Künstler aus den Stilbereichen Klassik,

Gastfreundschaft in der Zentralschweiz» stehen. Unter

volkstümlicher Schlager und Pop/Rock auf der Seerose auf.

­anderem werden die Ehrengäste auf der Seerose in

All diese Künstler haben eine persönliche Beziehung zur

­Brunnen empfangen.

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tell-pass plus

Der Tell-Pass erhält ein «Plus» Die gesamte Zentralschweiz mit einem einzigen Billett erleben: Mit dem neuen Tell-Pass Plus wird es im Jubiläumsjahr 2015 zu einem besonderen Genuss, die Zentralschweiz zu entdecken. Der Tell-Pass feiert im Jahr 2015 seinen 88. Geburtstag.

und Ausflugsempfehlungen präsentieren den Tell-Pass noch

Vor diesem Hintergrund und aus Anlass des Tourismus­

vielseitiger. Angereichert mit weiteren attraktiven Angeboten

jubiläums schliesst er sich mit Gästival zusammen, um

von Bonuspartnern entsteht ein umfassendes Erlebnisticket

das über Jahrzehnte gewachsene Tell-Pass-Angebot

für die gesamte Zentralschweiz.

­weiter auf­zufrischen. Mit der Neulancierung des Tell-Pass Plus wird die Ein Ausbau des bestehenden Routennetzes, die Erweite­

Zentral­­schweiz für Besucher aus der Schweiz und

rung des Gültigkeitsbereiches, familienfreundliche Preise,

dem be­nach­barten Ausland ein­fach und kostengünstig

ein einfaches Handling und die Integration der Anreise ab

­erlebbar. Mit der Viel­zahl von Ausflugsdestinationen,

dem Wohnort mit RailAway bilden die Grundlagen für das

Routen­vorschlägen und Transportmöglichkeiten lädt er

neue Angebot, welches bereits ab April 2014 zur Verfügung

die Zentralschweizer Bevölkerung ein, die eigene Region

steht. Viele weitere Vorteile, attraktive Jubiläumsangebote

neu zu erleben.

Erlebnispass ­Zentralschweiz

Übernachtung in der ­Zentralschweiz

2015 wird die erfolgreiche Mitgliederaktion der

spezielle Übernachtungsangebote in allen Preisklassen

­Raiffeisenbank zum zweiten Mal nach 2007 auf die

günstige Arrangements und/oder spezielle

Zentralschweiz ausgerichtet. Die Kommunikation

Zusatzleistungen

erfolgt an über 1.8 Millionen Raiffeisen-Mitglieder

reservierte Kontingente für Raiffeisen-Mitglieder

und stellt den «Erlebnispass Zentralschweiz» in den Mittelpunkt. Der Erlebnispass wird in erster Linie die

Ausflugstipps für jeden Geschmack

folgenden Leistungen beinhalten:

eine Auswahl an speziellen Tipps für Ausflüge (Tages- und Mehrtagestipps)

Jubiläumsangebot für ­Raiffeisen-Mitglieder mit 50 % durch die gesamte Zentralschweiz reisen

Gästival-Jubiläumsangebote

zusätzliche attraktive Ergänzungsleistungen

ermässigter Besuch auf der schwimmenden

Spezialangebot für die Anreise mit dem ­öffentlichen Verkehr in die Zentralschweiz

Themen-Angebote im Hotel, Gasthof oder auf dem ­

Plattform Bauernhof in Kombination mit dem Waldstätterweg

integrales SBB-Spezialangebot

(siehe Seite 10 und 11)

8


Es begann in Küssnacht und auf der Rigi 1815 entstanden in der Zentralschweiz die ersten Bauten des modernen See- und Bergtourismus – das Seehotel Goldener Adler in Küssnacht und das Berggasthaus RigiKulm (Bild rechts von 1830). Damit begann eine rasante wirtschaftliche Entwicklung, welche die Region um den Vierwaldstättersee zu einem bevorzugten Reiseziel für Gäste aus aller Welt machte. Die Rigi setzte die Mass­ stäbe für den modernen Tourismus in der Schweiz.

tourismusgeschichte

Zentralschweiz setzt Massstäbe Schon früh entwickelte sich der Fremdenverkehr in der Zentralschweiz zu einem wichtigen ­Wirtschaftszweig. Er prägte Landschaft und Gesellschaft. Umgekehrt bestimmt die Zentralschweiz noch heute die touristische Wahrnehmung der Schweiz. Im Zentrum des Jubiläumsjahres steht die Aufarbeitung

heit, Berg- und Hirtenidylle, von Geschichte und freiheitlicher

der 200-jährigen Tourismusgeschichte der Zentral­

Gesellschaft sowie etwas später nach ingenieurtechnischen

schweiz. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit Histo­

Errungenschaften in Strassen- und Bahnbau suchte. Schillers

ri­kern aus der Region. Ziel ist es, die Bedeutung des

Drama «Wilhelm Tell» spielte dabei eine besondere Rolle:

Tourismus für die Entwicklung der Zentralschweiz zu

Die theatralische Inszenierung der Kulturlandschaft rund

dokumentieren. Gleichzeitig dienen die Ergebnisse als

um den Vierwaldstättersee übte eine grosse Wirkung auf die

Fundus für die inhaltliche Ausprägung und Ergänzung

europäische Oberschicht aus.

anderer Jubiläumsprojekte, etwa des Waldstätterweges, der medialen Zeit-Reise, von theatralischen Inszenie­

Eine ähnliche Wirkung hatten die Besuche p­ rominenter

rungen auf der Seerose und von Ausstellungen.

­Künstler und Monarchinnen. Der Rigi kam eine z­ entrale

Der Tourismus in der Zentralschweiz profitierte bereits im 19.

prägte das t­ouristische Bild der Schweiz und ihre ­Aussen­-

­Bedeutung zu. Was die Reisenden auf der Rigi e­ rlebten, Jahrhundert davon, dass die geschichts- und naturbegeisterte

wahrnehmung bis heute. In der Belle Epoque ent­wickelte sich

Elite in Europa nach der idealen Verbindung von Naturschön­

das Angebot der Schweizer Grandhotels weltweit zum Vorbild.

Pionierarbeit in den Bergen Die touristische Entwicklung stand in der Zentralschweiz in

ein abruptes Ende. Rasch kam es zu einer vergleichsweise

einer besonders engen Wechselbeziehung zur Entwicklung der

starken Redimensionierung des Hotelangebots. Von den

Infrastruktur. Die Erschliessung der Region mit Fahrstrassen,

ersten Wellen des Massentourimsus in der Zwischenkriegs­

Dampfschiff, Eisenbahn und Bergbahnen war sowohl not­

zeit profitierte die Zentralschweiz nur wenig. Wichtiger

wendige Voraussetzung wie auch Folge des Fremdenverkehrs.

waren damals die Impulse des Wintertourismus.

Mit der Rigi-, der Pilatus- und der Stanserhornbahn sowie später mit den Wintersportanlagen in Engelberg leisteten

Nach dem Zweiten Weltkrieg profitierte die Zentralschweiz

­Zentralschweizer Unternehmer Pionierarbeit in der Schweiz.

von einem neuen Tourismus aus Übersee. Eine Trendwende setzte in den Neunzigerjahren mit der Rückbesinnung auf

Der Höhenflug der Zentralschweiz als Reiseziel einer be­

einen gehobenen Individualtourismus und der Wiederent­

güterten europäischen Elite fand mit dem Ersten Weltkrieg

deckung der historischen Hotels der Belle Epoque ein.

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Albert Koechlin Stiftung e ­ ngagiert sich für den W ­ aldstätterweg Dank der Unterstützung der Albert Koechlin Stiftung AKS in Luzern wird der Waldstätterweg zu einem zentralen und nachhaltigen Gästival-Projekt. Auch nach 2015 wird der neue Waldstätterweg in Z ­ usammenarbeit mit den Tourismus­ organisationen weiter betrieben und vermarktet.

Blick von der Aussichtsplattform Oberholz zwischen Gersau und Brunnen auf den Vierwaldstättersee, auf Brunnen, Treib und den Fronalpstock.

Waldstätterweg

Neues Leben für einen alten Weg Einst wanderten die Pilger auf dem Jakobsweg zwischen Einsiedeln und Flüeli-Ranft, dann – mit der Entdeckung der Naturforschung und Malerei, mit der Begeisterung für die Bergwelt – wandelte sich die Zentralschweiz zu einem europäischen Reiseziel erster Güte. Der ursprüngliche Waldstätterweg wurde von 1985 bis 1991

Ob mit oder ohne Gepäcktransport, Tages- und Fernwanderer

als Beitrag der Innerschweizer Kantone an das 700-Jahr-

können von einer Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten

Jubiläum der Eidgenossenschaft erstellt. Während der Weg der

der Hotellerie und des Agrotourismus wählen. Mit Schiff,

Schweiz um den Urnersee führt, umrundet der Waldstätterweg

Postauto und Bus bleibt die Tagesplanung flexibel.

die anderen Arme des Sees von Brunnen bis auf das Rütli. Initiantin des damaligen Projektes war der Landschaftsschutz­ verband Vierwaldstättersee.

Sämtliche Ausgangs- und Ziel­orte der Wanderungen liegen am See und sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Der Bau des Waldstätterwegs kostete damals 2,8 Millionen Franken. Der Weg hat eine G ­ esamtlänge von 119,6 Kilo­ metern, davon sind rund 60 Kilometer historische Wege. Sämt­liche Ausgangs- und Zielorte der Wanderungen liegen am See und sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreich­ bar. Seit 1991 liegen die hohen Vorinvestitionen brach. Der Wald­stätterweg entstand in einer Zeit, als die Vermarktung

App und Kulturlandschaftsführer

von Wanderwegen noch unüblich war. Mit der Neulancierung

An 50 Standorten erzählt eine elektronische App mit Texten,

soll der Waldstätterweg nun zu einer Marke gemacht werden.

Abbildungen und historischen Film- und Tondokumenten von

Der neue Waldstätterweg wird eine klassische Fernwander­

der Tourismus- und Agrargeschichte der Vierwaldstättersee­

route sein, die sich ganz oder in Teilen, auch in Tagesetappen,

region. Als Wegbegleiter dienst auch der neue Kulturland­

erleben lässt.

schaftsführer «Waldstätterweg und Weg der Schweiz».

Waldstätterweg wird Weg Nr. 98

Die webgestützte Didaktikplattform «Lernen unterwegs»

Er wird als neue regionale Route des Netzes von Schweiz

liefert zudem Stoff und Unterrichtsmaterial für Schüler und

Mobil /Wanderland durchgehend und in beide Richtungen als

Lehrer auf Primar- und Sekundarstufe. Es wird möglich

Route Nr. 98 signalisiert. Die Nummernwahl schliesst an den

sein, touristische Angebote entlang der historischen Wege –

Weg der Schweiz an, der die Nr. 99 trägt.

­Bahnen, Hotels, Restaurants usw. – im Voraus zu buchen.

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Waldstätterweg

Waldstätterweg – die Etappen

Der neue Waldstätterweg wird eine klassische Fern­ wander­­route sein, die sich ganz oder in ­Teilen, auch in Tagesetappen, erleben lässt. Grün ist der bestehende Weg der Schweiz e ­ ingezeichnet, die roten Routen stellen die ­neuen Etappen dar.

Waldstätterweg in sieben Etappen 1. Brunnen nach Vitznau (Wanderzeit: 4.45 Stunden) 2. Vitznau nach Küssnacht (Wanderzeit: 4.50 Stunden) 3. Küssnacht nach Luzern (Wanderzeit: 4.35 Stunden) 4. Luzern nach Alpnachstad (Wanderzeit: 6.40 Stunden) 5. Alpnachstad bis Bürgenstock (Wanderzeit: 4.35 Stunden) 6. Bürgenstock nach Beckenried (Wanderzeit: 4.15 Stunden) 7. Beckenried bis Rütli (Wanderzeit: 4.30 Stunden).

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Den einzelnen Wanderrouten zugeteilte Informationen – Bilder, Geschichten, Filme – werden auf den Wanderungen elektronisch abrufbar sein.


Projekt mit der Hochschule Luzern

Gastfreundschaft wird (be)greifbar Gastfreundschaft soll keine theoretische Grösse bleiben.

Dies soll neue Gastgeberinnen und Gastgeber hervorbringen.

Um den Begriff mit Inhalt zu füllen, haben sich das

Gleichzeitig soll die Wertschätzung für die Gastgeber steigen.

­Gästival und die Hochschule Luzern zusammengetan. Gästival und die Hochschule Luzern haben zu diesem Zweck Im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten werden zahlreiche

ein Projekt erarbeitet, das Wissenschaft und Praxis vereint.

Projekte realisiert, die erstens auf eine gastfreundlichere

Es ist breit abgestützt und schliesst sowohl die Tourismus­

Denkhaltung und verbesserte Servicequalität innerhalb der

organisationen der Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und

Tourismusbranche abzielen und zweitens der Öffentlichkeit

­Nidwalden als auch zentrale touristische Leistungserbringer

die verschiedenen Facetten von Gastfreundschaft im Wechsel­

in diesen Kantonen mit ein.

spiel von der Gast- zur Gastgeberrolle aufzeigen.

Gastfreundschaftsdelegierte in Betrieben Um eine möglichst konkrete Umsetzung des Projektes zu gewährleisten, hat jeder Projektpartner in seinem Betrieb einen Gastfreundschaftsverantwortlichen bestimmt, der in den verschiedenen Teilprojekten (siehe unten) eng mit dem

Damit die Gastfreundschaft keine theoretische Grösse bleibt, wird für die Unternehmen eine Toolbox der Gastfreundschaft entwickelt.

Projektteam zusammenarbeitet.

Teilprojekte Die Umsetzung des Projektes zur Stärkung der Gast­

schaft sensibilisiert. Ziel ist es, dass sich möglichst viele

freundschaft erfolgt in sechs Teilprojekten mit mindes­

Personen mit einer persönlichen Massnahme zur Stärkung

tens 12 Entwicklungspartnern.

der Gastfreundschaft verpflichten. Die Entwicklungs­ partner und weitere Unternehmen wenden die Tools (z.B.

Teilprojekt 1: Modell der Gastfreundschaft

Mystery-Check oder Gastfreundschaftsworkshop) in ihren

Ziel ist es herauszufinden, was Gastfreundschaft überhaupt

Betrieben an und tragen auf diese Weise zur Verbesserung

ist und was unter diesem Begriff zu verstehen ist. Es geht

der Gastfreundschaft bei.

darum, die einzelnen Ebenen und Dimensionen der Gast­ freundschaft zu identifizieren.

Teilprojekt 5: Weiterentwicklung Der letzte Schritt ist das Etablieren einer langjährigen

Teilprojekt 2: Entwicklung einer Toolbox der

Trägerschaft, welche die Toolbox betreibt und Service­

Gastfreundschaft

leistungen zum Thema Gastfreundschaft anbietet.

Auf der Grundlage des in Teilprojekt 1 entwickelten ­Gastfreundschaftsmodelles werden ganz konkrete Tools

Monitoring

entwickelt und gesammelt, mit denen sich einzelne

Um die Veränderung der Gastfreundschaft und die

­Aspekte der Gastfreundschaft verbessern lassen.

­Wirkung der Tools zu messen, wird während des gesamten Projektverlaufs ein Monitoring-System ­eingesetzt.

Teilprojekt 3: Umsetzung und Anwendung Mit verschiedensten Aktivitäten in den einzelnen Kan­ tonen wird die ganze Bevölkerung für die Gastfreund­

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friendly hosts

Freundlich begleitet Wer kennt sie nicht, die Friendly Hosts in der Stadt Luzern? Sie verkörpern die Gastfreundschaft mit ihrer Hilfsbereitschaft und Ortskenntnis. Jetzt wird die Idee im Rahmen des Jubiläumsjahres 2015 auf die ganze Zentralschweiz ausgeweitet. Die beliebten Botschafter der Gastfreundschaft werden sich überall in unserer Region um Gäste kümmern. Gastfreundschaft, wo man sie nicht unbedingt ­erwartet – mitten auf der Strasse. Das sind die freundlichen

Hohe Akzeptanz

Gastgeber (Friendly Hosts), die Luzern Tourismus vor

Im Rahmen von wissenschaftlichen Praxisprojekten des

ein paar Jahren mit durchschlagendem Erfolg eingeführt

Masterlehrgangs an der Hochschule Luzern –Wirtschaft

hat. Sie stehen auf Strassen und Plätzen bereit und helfen

wurden 2012 total 170 Gäste in der Zentral­schweiz zum

in- und ausländischen Touristen, sich in der Stadt oder

Thema Gastfreundschaft befragt – 120 in der Stadt Lu­

Region zurechtzufinden. Sie beantworten Fragen, geben

zern, 50 in den Kantonen Obwalden, Nid­walden, Schwyz

Auskunft, haben nützliche Tipps.

und Uri. In der Stadt Luzern wurden die Gäste unter anderem zu den Gästebetreuern auf offener Strasse, zu den Friendly Hosts, interviewt. Diese finden bei den Gästen eine

Der Friendly-Host-Einsatz erfolgt an stark frequentierten Tourismusorten rund um den Vierwaldstättersee.

äusserst hohe Akzeptanz, so dass dieses Programm von Luzern Tourismus als ein voller Erfolg gewertet werden darf. Ein weiterer Ausbau wird von einer deutlichen Mehrheit der Befragten sogar angeregt.

Aufgrund der äusserst positiven Erfahrungen mit den Friendly

keiten oder Bahnen, sie empfehlen Restaurants, Ausflugs-

Hosts in Luzern wird das Netz bis ins Jubiläumsjahr auf die

und Unterhaltungsziele oder Museen, sie helfen mit Zug- und

ganze Region der Zentralschweiz ausgeweitet. In den Touris­

Schiffsverbindungen. Sie haben ein Herz für die Vierwald­

musdestinationen werden Botschafter der Gastfreundschaft

stättersee-Region, kennen sich lokal oder regional aus,

rekrutiert und ausgebildet.

­sprechen Deutsch, Englisch und allenfalls eine weitere ­Sprache, sind kommunikativ, kontaktfreudig, flexibel und

Friendly Hosts sind keine Verkäufer, sondern Helfer. «Wie

gehen gerne auf Menschen zu.

kann ich Ihnen helfen?» lautet ihr Motto. Sie machen Fotos von Gästen, helfen mit Wegbeschreibungen zu Sehenswürdig­

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mitmachkampagne

Dabei sein! 2015 wird in der ganzen Zentralschweiz gefeiert. Kulturschaffende, Mitarbeitende aus der ­Tourismusbranche, dem tourismusaffinen Gewerbe, von Sportorganisationen, Firmen, Vereinen und die Bevölkerung sollen sich am Jubiläum beteiligen. Eine grosse Zahl von Gastfreundschaftsprojekten wird im Rahmen einer breit angelegten Mitmachkampagne ­erwartet. Mit der Mitmachkampagne soll das Gästival eine starke Verankerung in der Zentralschweiz erfahren. Ziel der Gästival-Mitmachkampagne ist es, Institutionen und Einzelpersonen aus Kultur, Tourismus, Sport und Gewerbe dazu anzuregen, sich in Form von selber erdachten und ent­ wickelten Ideen und Projekten am Kernthema des Jubiläums,

Mitmach-Forum

der Gastfreundschaft, zu beteiligen. Das mögliche Spektrum

Das Gästival führt regelmässig Input-Veranstaltungen für

reicht von Kleinstprojekten bis hin zu Grossanlässen.

Mitmacher durch. Ziel der sogenannten Mitmachforen ist es, Interessierte auf den neusten Stand der Gästival-

Vom Tourismus bis zur Bevölkerung

Planung zu bringen, Projektideen weiterzuspinnen sowie

Ein erster Aufruf, Ideen unter das Dach der Gastfreundschaft

Ideen und Projekteilnehmer miteinander zu vernetzen.

zu stellen, ist im Herbst 2012 an touristische Leistungs­ erbringer und Kulturinstitutionen erfolgt. Anfang 2013 sind

Forum 1 (18. März 2013): Verkehrshaus Luzern

die Sportverbände und -vereine eingeladen worden und im

Forum 2 (3. Juni 2013): Landessender ­Beromünster

Herbst 2013 das tourismusaffine Gewerbe.

Forum 3 (28. August 2013): Stoosbahnen AG, Fronalpstock

Sowohl die Bevölkerung als auch Gäste sind eingeladen, ihre Ideen und Anregungen einzubringen, wie Gastfreundschaft

Forum 4 (25. November 2013): Natur- und ­

erlebbar gemacht werden kann und soll.

Tierpark Goldau Forum 5 (18. Februar 2014): Hotel Höfli, Altdorf Forum 6 (3. Juni 2014): Brünig Park, Lungern Forum 7 (24. September 2014): Bürgenstock Resort Forum 8 (4. März 2015): Luzern

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mitmachkampagne

Beispiele von konkreten Projekten, die ­bisher ­eingereicht wurden: Bereits mehr als 160 Vorschläge Das Rollhotel als mobiles B&B im Oldtimer beher­

Die Aufrufe zur Mitmachkampagne haben bereits mehr als 160 Vorschläge und Ideen aus der ganzen Zentralschweiz

bergt seine Gäste an den spannendsten und eindrück­

initiiert. Mehr als die Hälfte der Eingaben sind schon zum

lichsten Orten der Zentralschweiz. Die Luzerner Fasnacht nimmt das Thema Touris­

heutigen Zeitpunkt als konkrete Projekte formuliert. Einige Beispiele aus den unterschiedlichen Bereichen sind im Kasten

mus und Gastfreundschaft auf und appelliert an die

rechts aufgeführt.

Luzerner Bevölkerung: «Kommt als Touristen an die Fasnacht 2015!» Gastronomiebetriebe präsentieren einheimische

Projekte der Mitmachkampagne ­werden in die Gesamtkommuni­ kation des Jubiläumsprogrammes einbezogen.

­Produkte und Rezepte und stellen die Gastfreundschaft in den Vordergrund. Private wie auch Firmen aus der ganzen Zentral­ schweiz organisieren einen Dachterrassen-Day und machen ihre Oasen über den Dächern für einen Tag der Öffentlichkeit zugänglich. Der Verein Gottardo-Wanderweg entwickelt eine

Kreativität und Vielfalt sollen das Jubiläum in der Region, in Tourismus, Kultur, Gewerbe und Sport sowie

neue Themenwanderung «Genuss entlang der Gott­

in breiten Bevölkerungskreisen verankern. Die Koordi­

hardbahn» unter Einbezug lokaler Produzenten.

nation der Ideen und Projekte, welche den inhaltlichen

Für Jugendliche aus Dänemark und der Schweiz

Bezug zur Gastfreundschaft herstellen, erfolgt durch die

organisiert der BSV Stans ein Handballlager. Den

Gästival-Projektleitung.

Jugendlichen werden ein Zuhause in Gastfamilien sowie diverse Ausflüge in der Region geboten.

Auftritt unter Jubiläumslabel

Der Verein Luzerner Freilichtspiele führt ein von

Projekte, welche die Anforderungen erfüllen und u­ mgesetzt

Thomas Hürlimann geschriebenes Stück über den

werden, erhalten das Jubiläumslabel und werden in die

­Hotelkönig und Bahnpionier Franz Josef Bucher-

­Gesamtkommunikation des Jubiläumsprogrammes ein­

Durrer auf. In einer szenisch-musikalisch-historischen Soirée

bezogen. Geplant, umgesetzt und finanziert werden die Mit­

werden das 100-Jahre-Jubiläum des Hotels Rigiblick

machprojekte von den jeweiligen Initianten selber.

gefeiert und die Belle Epoque zum Leben erweckt. Die Jubla Region Innerschweiz trägt das Gästival in

Sämtliche Unterlagen, bereits eingereichte Projekte und ein ­Online-Formular für die Eingabe von Projekten sind zu finden

die ganze Schweiz hinaus und lädt die Bevölkerung

auf der Gästival-Webseite: www.gaestival.ch/mitmachkampagne

an einen Lagertag ein.

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Zeit-reise

Ein Medienprojekt der anderen Art Das Gästival wird 2015 von einem aussergewöhnlichen

Die Zeit-Reise durch die 200-jährige Geschichte des Tou­

Medienprojekt begleitet. Die sogenannte «Zeit-Reise»

rismus in der Zentralschweiz ist der rote Faden für eine

wird – zusammen mit den Luzerner Uhrenpartnern

eigene M ­ agazinreihe: Zu historischen Ereignissen und zu

Bucherer, Gübelin und Embassy – 200 Jahre der Gast­

Be­gegnungen werden Geschichten erzählt. Menschen werden

freundschaft in der Zentralschweiz beleuchten.

in den Mittelpunkt gerückt mit Portraits von Gastgebern, die sich Zeit nehmen für ihre Gäste; mit Gästen, die erzählen,

Zeit und Gastfreundschaft sind ein Kommunikationspaar, das

warum sie ihre Ferien – die kostbarste Zeit des Jahres – in der

hervorragend zusammenpasst. Gastfreundschaft entsteht erst,

Zentralschweiz verbringen; mit Gastgebern, die sagen, wie sie

wenn man sich Zeit nimmt und Zeit gibt, mehr als nur ein

ihre eigenen Zeitinseln finden und wie sie selber Entspannung

Produkt verkauft oder eine Dienstleistung erbringt, sondern

vermitteln.

eben Zeit und Aufmerksamkeit schenkt. Die Tourismusbranche gibt zudem Einblick hinter die Kulis­ Die Zeit-Reise ist die Versinnbildlichung des Jubiläums­

sen: Was läuft im Hintergrund ab, wenn 5000 Gäste auf den

gedankens, der eine Reise durch die Zeit ist – von der Ver­

Titlis wollen, ohne Zeit zu verlieren? Wie sieht die Logistik

gangenheit über die Gegenwart in die Zukunft. Fakten –

einer Bergbahn aus. Was unternehmen die Uhrengeschäfte,

das heisst relevante Informationen zum Tourismus oder

um die ausländische Kundschaft zu bedienen?

zur ­Geschichte der Zentralschweiz – treffen auf sinnliche ­Elemente, weil es um Freizeit, um Ferien und damit um

Gastfreundschaft entsteht erst, wenn man sich Zeit nimmt und Zeit gibt, wenn man Zeit und ­Aufmerksamkeit schenkt.

­Lebensfreude geht.

Die Elemente der Zeit-Reise Fakten prägen die Vergangenheit. Wissenswertes aus der ei­ genen Geschichte findet grosse Aufmerksamkeit beim regional verankerten Publikum. Menschen gestalten die Gegenwart. Portraits, Reportagen aus

Unternehmer formulieren Visionen für die Zukunft: Was

dem eigenen Lebensraum sind unabdingbar für eine lebendige

wird die Zeit bringen? Tourismusunternehmer und -experten

Vermittlung.

sprechen zu den Herausforderungen und Plänen, speziell in der

Visionen zeigen in die Zukunft. Akteure aus der Tourismus­

Zentralschweiz. Innovationen und Erfolgsmodelle, welche die

branche, aus Politik und Wissenschaft geben authentische

Zeit überdauern, werden vorgestellt. Diese inhaltlichen Ansätze

Einschätzungen zu den Herausforderungen der Zukunft.

werden mit Stories, Fakten und Zahlen zum Jubiläum ergänzt.

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Zeit-reise

Wechselspiel der Medien Die inhaltliche Umsetzung der Zeit-Reise wird in einem

Radio

Wechselspiel zwischen den Medien Print, Radio, TV und

Gastgebermagazine während des Jubiläumsjahres oder

Web erfolgen. Insgesamt wird ein medien­übergreifendes,

Wochen­magazine mit inhaltlicher Abstimmung mit den

umfassendes und einzigartiges Medienprojekt entstehen.

Schwerpunktthemen der Printausgaben: Wie tönt Gast­ freundschaft? Eine gastfreundliche Musikreise durch die

Print

Zentralschweiz. Was ist Gastfreundschaft? Episoden aus

Drei hochwertige Magazine als Beilage in der «Zentralschweiz

der Zentralschweiz. Wettbewerbe und Teaser-Spots für das

am Sonntag», Auflage ca. 105 000 (Jubiläums-Spezialausgabe

­Printmagazin sowie die TV-Sendungen.

im Januar; Saphir-Ausgabe zum Jubiläum im Frühling; Jubiläums-Spezial­ausgabe im September), j­eweils auch mit

Web

Gästival-Eventkalender.

Tagesaktuelle Event-Agenda und Ticketing-Plattform; Hinter­

Zusatzauflage des Magazins für die Uhrenpartner, ausgewählte

grundinformationen und ver­tiefte I­ nformationen zu Schwer­

Hotels, Tourist Offices, Teilnehmer der Mitmachkampagne,

punktthemen im Magazin; Integration der Wettbewerbe;

Partner des Jubiläums, für die schwimmende Plattform und für

­Gäste-Tagebuch, Fotoalben; Video-Clips von Tele 1.

­ tandorte. weitere S

Plakat TV

Teaser-Kampagne im Vorfeld zum Start der Seerose.

Zeit-Reise als TV-Publireportage, von ca. April bis Oktober; Die Projekte und Medienprodukte der Zeit-Reise werden

Ausstrahlung mit mindestens 20 Wiederholungen.

mit den Medienpartnern der LZ Medien (Neue Luzerner Zeitung, Tele 1 und Radio Pilatus) sowie der APG entwi­ ckelt und auf­einander abgestimmt.

Medium

Kommunikation

Print

Magazin als Beilage

Print

Magazin als Zusatzauflage

Print

5 x 1/2 Sonderseite Neue LZ

Print

5 x 1 Sonderseite ZaS

Print

Inserate

TV

20-25 Publireportagen à 90 Sek.

Radio

Magazine «Gastgeber»

Radio

Spezialsendungen Plattform

Radio

Wettbewerb

Radio

Spots

Web

Event-Agenda / Ticketing

Web

Dokumentationen

Plakat

Teaser-Kampagne im Vorfeld zum Start der Seerose

Jan

Feb März Apr

25.

26.

Partnerkommunikation

17

Mai

Juni

Juli

Aug Sept Okt 6.

Nov

Dez


Jubiläumsfest

Symbol der Gastfreundschaft Gibt es ein besseres Symbol der Gastfreundschaft als den Tisch? Kaum. Das Gästival möchte die Zentralschweizer an einen Tisch bringen. Am 30. Mai 2015 wird das Gästival im Rahmen eines Jubiläumsfestes in die fünf Kantone der Zentralschweiz getragen. Dabei soll der Tisch als Symbol der Gastfreundschaft eine wichtige Rolle spielen. Unter dem Motto «Sei der beste Gastgeber an Deinem Tisch» wird die Bevölkerung in die ­Kantonshauptorte Luzern, Altdorf, Schwyz, Sarnen und Stans eingeladen werden. An ­langen Tischen feiern dort Gäste und Gastgeber ein kunterbuntes Volksfest der Gastfreundschaft. Damit das Fest tatsächlich kunterbunt wird, werden alle Besucher aufgerufen, Gegenstände und Utensilien mitzubringen, welche das ­Motto der Gastfreundschaft unterstreichen. Unterhaltung und Verpflegung werden im Zeichen der kantonalen Eigenheiten und Spezialitäten stehen. So werden die Jubiläumsfeste zu einem Spiegelbild der Vielfalt in der Zentralschweiz. Die Gastronomieangebote werden aus kantonalen Spezialitäten zusammengestellt. Diese werden auch lokal produziert. Und die Unterhaltungsprogramme werden aus lauter regionalen Highlights bestehen.

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Kosten und Finanzierung

8 Millionen für das Gästival Das Jubiläumsprojekt ist ein Gemeinschaftswerk der öffentli­

das Kommunikationsprojekt «Zeit-Reise», die Friendly Hosts,

chen Hand, von kulturellen und touristischen Leistungserbrin­

die Neulancierung des Waldstätterwegs, die Zentralschweizer

gern sowie von Privaten. Budgetiert ist ein Gesamtaufwand

Sensibilisierungskampagne «Stärkung der Gastfreundschaft»,

von rund 8 Millionen Franken.

das Jubiläumsfest, die Begleitung der diversen Mitmachkam­ pagnen im Jubiläumsjahr und so weiter an.

Die fünf beteiligten Kantone Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden sowie der Bund (Seco) engagieren sich mit rund

Sponsoring als tragende Säule

3 Millionen Franken. Die restlichen Einnahmen w ­ erden über

Ein solches Projekt kann nur als Gemeinschaftswerk zwischen

Sponsoringbeiträge von Unternehmen, Privaten und Stiftungen

der öffentlichen Hand und privatwirtschaftlichen Partnern

(4,184 Millionen Franken) sowie durch Erlöse aus Jubiläums­

realisiert werden. Diesem Umstand trägt das Sponsoring des

aktivitäten (0.650 Millionen Franken) gedeckt.

Gästivals Rechnung.

Hauptkosten für die Seerose

Eine aktive Zusammenarbeit, ein ausgewogenes Verhältnis

Der grösste Kostenanteil entfällt auf die Gestehungs- und

von Leistung und Gegenleistung sowie ein gemeinsames Ziel

Betriebskosten der schwimmenden Plattform, welche in den

– nämlich die Gastfreundschaft in der Zentralschweiz zu stär­

Sommermonaten 2015 als Herzstück des Jubiläumsjahres

ken – prägen die Partnerschaft zwischen dem Veranstalter und

auf dem Vierwaldstättersee unterwegs sein wird. Weitere

den Sponsoren. Fünf Partnerkategorien ermöglichen eine Be­

Kosten fallen für diverse Teilprojekte wie die Aufarbeitung

teiligung durch Dritte. Das Engagement beginnt bereits heute

und Verbreitung der Zentralschweizer Tourismusgeschichte,

und dauert bis Ende 2015, teilweise auch darüber hinaus.

Gästival-Budget 2012-2015 Aufwand Projektkosten Teilprojekte

CHF 4.392 Mio.

Betriebskosten Seerose

CHF 1.606 Mio.

Projektleitung / Projektbegleitung / Experten

CHF 1.366 Mio.

Marketing / Kommunikation / Diverses / Reserven

CHF 0.541 Mio.

TOTAL Aufwand

CHF 7.905 Mio.

Prognostizierte Einnahmen Kantone LU, UR, SZ, OW, NW sowie Bund

CHF 2.980 Mio.

Privatwirtschaft / Sponsoring / Beiträge

CHF 4.184 Mio.

Lizenzeinnahmen / Werbung / Kommissionen

CHF 0.100 Mio.

Einnahmen Seerose

CHF 0.650 Mio.

TOTAL Ertrag

CHF 7.914 Mio.

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Sponsoring

Partner, Sponsoren, Gönner Die Offiziellen Partner sind Hauptpartner im Jubiläumsjahr

Die Medien-Partner unterstützen das Jubiläum oder Teil­

der Gastfreundschaft in der Zentralschweiz. Dabei unter­

projekte des Jubiläums mit Kommunikationsmassnahmen.

stützen sie sämtliche Jubiläumsprojekte und werden in einer entsprechenden Form in diese integriert.

Die Sponsoren unterstützen mit Geld, Dienst- und/oder ­Sachleistungen das Gesamtprojekt und/oder einzelne Teil­

Die Projekt-Partner unterstützen mit finanziellen Mitteln

projekte. Die Unternehmen werden damit zu einer wichtigen

spezifische Jubiläumsprojekte. Die Integration der Projekt-

Stütze des Jubiläums.

Partner hängt vom jeweiligen Projektcharakter ab und kann von einer visuellen Präsenz bis zu einer inhaltlichen und

Gönner unterstützen das Projekt als M ­ äzene.

grafischen Projektbegleitung reichen. Die Projekt-Partner Plattform engagieren sich während des Jubiläums auf der schwimmenden Plattform.

Der aktuelle Stand der Sponsoringpartnerschaften ist jederzeit auf der Website ­www.­gaestival­.­ch ersichtlich. Nach wie vor sind wir auf eine grosse Unterstützung aus der Privatwirtschaft ange­ wiesen und freuen uns auf jeden Partner, der neu dazu stösst. Vielen Dank für die Unterstützung.

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Danke Offizielle Partner

Projekt-Partner Waldstätterweg

Weitere Projekte

Seerose

Medien-Partner

Zentralschweizer Fernsehen

Sponsoren

EventMarketing

Gönner 3D Animation Andy Meyer | AURA Fotoagentur | Bucher Reisen AG, Luzern | Centralschweizerische K ­ raftwerke AG CSS Versicherung | Ernst Göhner Stiftung | Grand Casino Luzern | Josef Müller Stiftung Muri | maxon motor ag Natur- und Tierpark Goldau | Nolax AG | OPES AG | Rütli-Stiftung | Stadt Luzern K ­ ulturförderung | Swiss Life AG ­Thermoplan AG | Tiefgarage ­Bahnhofplatz AG | Verkehrshaus der Schweiz | WC-Express Bucher | WELCOME Immobilien AG

Tickets und Anreise zur Seerose

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Projektorganisation / Projektfahrplan

Verein Vorstand Projektleitung

Beirat

Basisprogramm

Rahmenprogramm

Operationelles

Schwimmende Plattform

Mitmachkampagne

Kommunikation

Waldstätterweg

Jubiläumsfest

Marketing

Tell-Pass Plus

Zeit-Reise

Sponsoring Finanzen

Friendly Hosts Stärkung der ­Gastfreundschaft

2012

Detailkonzept

2013

Planung

2014

Umsetzung

22

2015

Betrieb

2016ff.

Wirkung


Projektorganisation Die Trägerschaft Verein 200 Jahre Gastfreundschaft Zentralschweiz (Verein 200GFZ) Lidostrasse 5, 6006 Luzern, Telefon 041 375 03 37, www.gaestival.ch

Vorstand Adelbert Bütler Mitglied des Verwaltungsrats der Luzern Tourismus AG (Präsident) | Gabriela Amgarten Kom­ munikationsfach­frau und Coach | Josef Arnold alt Regierungsrat des Kantons Uri | Dr. rer. pol. Othmar Filliger Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Nidwalden und Delegierter der ZVDK (Zentralschweizer Volkswirtschafts­ entralschweiz | Jörg Lienert direktorenkonferenz) | Dr. Felix Howald Direktor Industrie- und Handels­kammer Z Personalberater | Gerhard Odermatt alt Volkswirtschaftsdirektor des Kantons Nidwalden | Marcel Perren Tourismusdirektor Luzern Tourismus | Prof. Dr. Iwan Rickenbacher Kommunikationsberater

Beirat Jürg Balsiger Stanserhorn-Bahn - Direktor | Rosie Bitterli Mucha Stadt Luzern - Chefin Kultur und Sport | Peter Bucher Stadt Luzern - Beauftragter für Wirtschaftsfragen | Martin Bütikofer Verkehrshaus der Schweiz - Direktor | Sepp Durrer Gastro Nidwalden / Gewerbeverband Nidwalden - Vorstandsmitglied | Federico Manfriani Volkswirtschaftsdepartement ­Obwalden | René Kamer RailAway AG - G ­ eschäftsführer | Andreas Meyerhans Kanton Schwyz - Historiker | Monica Müller Schwyz Tourismus - Geschäftsführerin | Christoph Näpflin Treib-SeelisbergBahn AG - Betriebsleiter | Josef Schuler Kanton Uri - Amt für Kultur, Abteilung Kulturförderung und Jugend­ arbeit | Jürg Stettler Hochschule Luzern – Wirtschaft - Vizedirektor | Aloys von Reding Seehotel Waldstätterhof Brunnen - Direktor

Projektleitung Jost Huwyler, H+H Management GmbH | Beat Heuberger, H+H Management GmbH | Jonas Maag, H+H Management GmbH | Peter Hürlimann, Peter Hürlimann Consulting | Armin Meienberg, Springrolls | Stefan Ragaz, R ­ agaz Medien GmbH | Christoph Risi, Risi Events | Walter Schmid, Schmid Riedmann & Partner AG | Tina Weilenmann, Verein 200 Jahre Gastfreundschaft Zentralschweiz | Felicia Bertschmann, Verein 200 Jahre Gastfreundschaft ­Zentralschweiz

Projektteam Teilprojekte Cédric von Däniken, ­dolmus Architekten, Seerose | Martino Froelicher, Albert Koechlin Stiftung, W ­ aldstätterweg | René Hüsler, Hochschule Luzern - Technik & Archi­tektur, P ­ lattform | Reto und Beat Schorno, a ­ thletics sport­ consulting GmbH, Koordination Vorzone Seerose und Mitmachkampagne Sport | Jürg Stettler, Hochschule Luzern – Wirtschaft, ­Stärkung der Gastfreundschaft

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200 Jahre Gastfreundschaft Zentralschweiz Das Jahr 2015 wird in der Zentralschweiz zum Jahr der ­Gastfreundschaft. Zu diesem Zweck haben sich die Tourismusorganisationen der ­Kantone ­Luzern, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden zu einem Trägerverein zusammen­ geschlossen, der die 200-jährige Tourismusgeschichte der Region feiern wird.

GASTFREUNDSCHAFT KÜMMERT SICH UM DAS EMOTIONALE WOHLBEFINDEN

DIE WERTE DER GASTFREUNDSCHAFT

Gastfreundschaft ist eine Offerte oder ein Geschenk, welches

freundschaft die Kunst sei, Besucher zum Bleiben zu ­

sich in der Begegnung von zwei Parteien offenbart. In der

veranlassen, ohne sie am Aufbruch zu hindern! Wer mit Freu­

Praxis entsteht Gastfreundschaft wohl vor allem dann, wenn

de an der (Dienstleistungs)tradition, mit Offenheit, Leiden­

Gastgeber es schaffen, nebst dem körperlichen auch das

schaft und Herzlichkeit seine Gäste umsorgt, setzt

emotionale Wohlbefinden ihrer Gäste zu steigern.

auf die zentralen Werte der Gastfreundschaft.

GASTFREUNDSCHAFT IST DIE SUMME ­POSITIVER ÜBERRASCHUNGEN

GASTFREUNDSCHAFT SCHAFFT ZUKUNFT

Gastfreundschaft ist keine typische Handlung. Vielmehr ist sie

Freude an der Tradition und am Dienen, Neugierde, Leiden­

eine Frage der Wahrnehmung. Da, wo Gäste überraschende

schaft und Herzlichkeit. So werden die Gäste gefühlsmässig

Dienstleistungen empfangen, wird die Bewertungsskala der

bewegt. Was die Emotionen bewegt, bleibt in Erinnerung.

Gastfreundschaft höher ausschlagen als dort, wo die Erwartun­

­Erlebte Gastfreundschaft in diesem Sinne ist das wich­tigste

gen schon hoch sind.

Gut, welches die Innerschweiz den Gästen nach Hause

Eine Definition unbekannter Herkunft besagt, dass Gast­

Die zentralen Werte der Gastfreundschaft haben Bestand:

­mitgeben kann. Facebook Thumbs Up

CMYK / .eps

www.facebook.com/gaestival

Save the Dates Start Gästival 1.1.2015

Offizielle Einweihung Waldstätterweg 1.5.2015



Start Raiffeisen Mitgliederangebot «Erlebnis Zentralschweiz 2015» 1.5.2015



Start Seerose in Luzern 29.5. bis 21.6.2015



Offizielle Einweihung Seerose (für geladene Gäste) 29.5.2015



Jubiläumsfest in allen 5 Kantonen (Luzern, Altdorf, Schwyz, Sarnen, Stans) 30.5.2015



Seerose in Stansstad 25.6. bis 12.7.2015



Seerose in Brunnen 16.7. bis 2.8.2015



1. August-Feier auf dem Rütli 1.8.2015



Seerose in Alpnachstad 6.8. bis 23.8.2015



Seerose in Flüelen 27.8. bis 13.9.2015



Seerose in Vitznau 17.9. bis 4.10.2015


Projektdokumentation Gästival