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11. Jahrgang ¡ 2. Ausgabe 2017

Echt von hier. Nah bei mir. Meine OSPA.

Das Magazin der OstseeSparkasse Rostock

Fliegen fĂźr alle Mit dem Flugsimulator ab Rostock-Evershagen in die Luft

www.ospa.de


Inhalt

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Titelstory:

Fliegen für alle

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Ausblick:

Nur Bares ist Wahres?

Sicherheit:

Langfinger wirksam abwehren

Außerdem in dieser Ausgabe

7 Klosterköche bauen auf Saisonales und Regionales.

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14 Zirkus macht stark!

22 Umfrage: Wie haben Sie eigentlich Ihr erstes Geld verdient?


Editorial

Mit Anpacken Ideen sind der Anfang aller Veränderung! Die Norweger sind derzeit das glücklichste Volk, heißt es in einer UN-Studie. Eine andere Studie belegt, dass auch die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern zufrieden sind und ihre Heimat lieben. Das ist gut – für die Außenwirkung unseres Landes genauso wie für seine Entwicklung. Für beides sehen wir uns bei der OSPA in der Pflicht: Wir wollen in den verschiedensten Bereichen unseren Beitrag leisten, damit unsere Region immer attraktiver wird – für die Menschen, die hier leben und für die, die uns besuchen. Mitunter wird unser Engagement auf unsere Spenden und Sponsorings reduziert. Das ist kein Wunder, denn rund zwei Millionen Euro investieren wir jährlich deutlich sicht- und spürbar allein in soziale, kulturelle und sportliche Bereiche. Rund 600 Vereine können ein Lied davon singen, dass sich manch ein Vorhaben ohne uns nicht umsetzen ließe.

Impressum Herausgeber OstseeSparkasse Rostock Am Vögenteich 23 18057 Rostock Redaktion Karin Schönmeier Gabriel Rath Philipp Norden / WERK3 Gestaltung, Satz und Layout Martin Schröder

Auch Ihr eigener Verein hätte vielleicht keine Bälle, Ihrer kein Klavier oder Ihrer könnte wichtige Fahrtkosten nicht aufbringen … Dennoch: Wichtiger als unser finanzieller Beitrag sind die Leute in den Vereinen, die mit großem ehrenamtlichen Engagement und vielen Ideen unterwegs sind. Vor ihnen allen ziehe ich meinen Hut. Sehr wichtig finde ich aber auch unser Engagement für die wirtschaftliche Entwicklung. Wir haben immer ein offenes Ohr für Unternehmer und Selbstständige, halten Kredite bereit für die Gründung neuer Firmen oder für die Erweiterung bestehender. Damit zeichnen wir mit verantwortlich für die Sicherung vieler Arbeitsplätze – und so vielleicht auch ganz konkret für Ihr persönliches Glück und Wohlbefinden.

Wir sind verantwortlich für unser Glück und für unseren Erfolg. Wir sind auch mitverantwortlich für die Entwicklung der Region, in der wir leben und arbeiten. Darum investieren wir selbst, sind offen für gute Ideen aus allen Bereichen und bieten unser Netzwerk an.

Einiges von dem, was wir können und leisten, wo wir unterstützen und stärken, finden Sie auf den folgenden Seiten. Viel Spaß beim Blättern und Lesen.

Titelfoto Mathias Rövensthal

Ihr

Druck ODR GmbH Auflage: 30.000

Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung und unter Angabe des Herausgebers gestattet.

Karsten Pannwitt OSPA-Vorstandsmitglied

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Ausblick

W

er schon einmal in Schweden war, weiß, dass Bargeld dort im Alltag kaum noch vorkommt. Tatsächlich verzichten die Skandinavier mittlerweile fast komplett auf „Klimpergeld“, nutzen dafür moderne Bezahlverfahren ganz selbstverständlich. Im Dom der schwedischen Stadt Uppsala steht schon seit 2008 ein »Kollektomat« und sammelt die Kirchenkollekte. Per Klick am Touchscreen entscheiden Kirchgänger über die Spendensumme, die in die neue Orgel fließen soll – und zahlen mit Karte. Im schwedischen Einzelhandel werden nur noch 30 Prozent der Geschäfte mit Bargeld abgewickelt, berichtet der heimische Handelsverband.

Bargeldlos spenden im Dom von Uppsala. In Schweden kein Problem.

Nur Bares ist Wahres?

In der Karte liegt die Zukunft!

»Die Deutschen dagegen lieben ihre Münzen und Scheine «, sagt Dagmar Liersch, Vertriebsleiterin Privatkunden bei der OSPA. »Eine Studie des Instituts für Handelsforschung zeigt: Acht von zehn Konsumenten zahlen am liebsten bar – unabhängig von der Höhe des Betrags.« Bargeld gilt einfach als sicher. Übrigens: Das »bar« in »Bargeld« stammt von dem germanischen Wort »baza« ab, welches in der Bedeutung »sauber« genutzt wird. Der Zusatz bar- in »barfuß « oder »barbusig« beschreibt, dass etwas unverhüllt ist.

Langsam aber sicher schätzen auch bei uns immer mehr Menschen neben Münzen und Scheinen die mobile Zahlung. Dagmar Liersch: »Mit fortschreitender Digitalisierung nimmt die Nutzung moderner Bezahlverfahren sogar recht rasant zu.« Kartenzahlung also ist im Aufwind. In erster Linie, weil sie bequem ist. 2016 waren 106 Millionen Bankkunden-Karten in Deutschland im Umlauf. »Am meisten verbreitet bei OSPA-Kunden ist die Sparkassen-Card«, weiß die OSPA-Fachfrau.

Nur Bares ist Wahres? Wie neue Bezahlverfahren unser Leben vereinfachen. 4


Ausblick

Kunden, die künftig eine neue Sparkassen-Card mit der kontaktlos-Funktion erhalten, können damit im teilnehmenden Handel bezahlen, indem sie die Karte ganz einfach an die Kontaktstelle des Terminals halten. So wird Bezahlen deutlich komfortabler – schneller, sicherer und hygienisch einwandfrei. Das hat auch für die Händler viele Vorteile. »Die Kantine im OSPA-Zentrum bietet ihren Gästen das kontaktlose Bezahlen seit Tag 1«, nennt Dagmar Liersch ein Beispiel. »Auch bei einigen Supermärkten – darunter Rewe, Lidl und Aldi – reicht es, die Karte an das Terminal zu halten.«

Ausblick virtuelle Geldbörse Werden wir in Zukunft alle mit dem Handy bezahlen? Mittlerweile ist das Smartphone zum alltäglichen Begleiter geworden, mit dem wir auch finanzielle Angelegenheiten regeln wollen. Eine Studie des Instituts für Handelsforschung zeigt: Das Interesse am Bezahlen mit dem Handy nimmt zu. 42 Prozent der Menschen, die mit Smartphones groß werden, können sich das digitale Portemonnaie durchaus vorstellen. »Voraussichtlich ab dem Jahreswechsel 2017/2018 wird dies für Kunden der OSPA mit einer neuen App möglich sein«, orientiert Dagmar Liersch. Damit wären dann zum Bezahlen weder Bargeld noch Karte erforderlich. Ein Blick nach Schweden zeigt: Hier wird das Bezahlen mit Karte und Smartphone bald flächendeckend praktiziert – Geldautomaten sind längst nicht mehr in jeder Stadt zu finden. Den Rekord halten die 350 Einwohner des Dörfchens Karesuando an der Grenze zu Finnland: Der nächste Geldautomat steht fast 180 Kilometer weiter südlich.

Kreditkarte im Aufwind 5,7 Prozent aller Geschäfte im Einzelhandel wurden von den Deutschen 2016 mit der Kreditkarte bezahlt. Tendenz steigend. Neuerungen gibt es für Sparkassenkunden ab dem 4. Juli 2017, wenn die neue Generation der Kreditkarten an den Start geht. Das Bezahlen wird dann noch einfacher und sekundenschnell – dank der neuen kontaktlos-Funktion, die in allen ab Juli 2017 ausgegebenen Kreditkarten integriert ist.

Zu beachten ist dabei, dass beim Bezahlen mit Kreditkarte im Handel künftig die persönliche Geheimzahl (PIN) abgefragt wird. Am Geldautomaten ist ebenfalls die PIN-Eingabe erforderlich. Auch wer kontaktlos bezahlen möchte, muss seine PIN bereit halten.

Mitunter ist die automatisch generierte PIN schwer zu merken. Darum kann jeder Kunde diese festgelegte Geheimzahl durch eine Wunsch-PIN ersetzen. Das geht an jedem Geldautomaten der Sparkassen-Finanzgruppe.

Fotos: fotolia

Bis zu 25 Euro können Besitzer neuer Karten – ob Sparkassen-Card oder Kreditkarte – kontaktlos – ohne Unterschrift oder Geheimnummer (PIN) – bezahlen. Bei Zahlungen über 25 Euro wird die PIN abgefragt. Wer mit seiner Kreditkarte im Internet bezahlen möchte und im Alltag ein Smartphone nutzt, sollte sich für das zusätzliche Sicherheitsverfahren S-ID-Check registrieren.

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Buntes

Finanz-Apps, die nicht auf Ihrem Smartphone fehlen dürfen

Der Klassiker Sparkassen-App Unterwegs eine Überweisung tätigen oder den Kontostand checken – Banking findet längst in jeder Situation im Alltag statt. Dafür gibt es die passende App. Erledigen Sie Ihre Bankgeschäfte, wann und wo Sie möchten. Das übersichtliche Design und die Funktion Kwitt der Apps Sparkasse und Sparkasse+ sind hochmodern und extrem praktisch.

Preis: kostenfrei

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2.

3.

Die Übersichtliche

Die Depot-App

MoneyControl

S Broker

Das digitale Haushaltsbuch MoneyControl vom deutschen Anbieter Priotecs Mobiware zeichnet sich besonders durch den einfachen Einstieg sowie eine gute Nutzbarkeit aus. Auch das Verbuchen von Zahlungen, während man unterwegs ist, geht schnell von der Hand: Kategorie auswählen, Betrag eingeben, Datum festlegen, Zahlungsquelle definieren, fertig. Empfohlen wurde die App unter anderem vom ARD-Verbrauchermagazin PlusMinus.

Trader, die flexibel und bequem mit Wertpapieren handeln möchten, haben beim S Broker jetzt die freie Auswahl. Der zentrale Online-Broker der Sparkassen baute sein Mobile-Angebot zuletzt aus und stellt seinen Kunden neben der iPhone-App auch eine App für Android-Smartphones zur Verfügung. Mit dieser App können Nutzer auch unterwegs jederzeit auf ihr Depot zugreifen und an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Börsen sowie Direkthandelsplätzen mit Wertpapieren handeln.

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Foto: fotolia.de

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Vorgestellt

Weil wir hier zu Hause sind

Klosterköche bauen auf Saisonales und Regionales

Fotos: Mathias Rövensthal

München, Berlin, Hamburg …? Warum die beiden Köche Robert Leiser und Patrick Lippert (großes Foto von rechts) ihr Restaurant nicht in einer der großen Metropolen Deutschlands, sondern in Bad Doberan eröffnet haben, ist für sie keine Frage. »Wir sind hier an der Küste und nirgendwo sonst zu Hause.« Die Beiden sind zwar gebürtige Sachsen, aber sie sind in Mecklenburg groß und heimisch geworden. Kennengelernt haben sich die beiden Männer bei der Arbeit: Robert Leiser war in der Küche des »Landhotels« in Wittenbeck der Ausbilder von Patrick Lippert. Dort wurde auch irgendwann die Idee von einem eigenen Restaurant geboren. Bei der Verwirklichung haben sie nicht viel dem Zufall überlassen: Gründlich haben sie

die Umsetzung geplant, Gründerseminare besucht, die Klosterküche entdeckt, einen Businessplan für ihr Projekt erstellt, sich um die Finanzierung gekümmert … Letztere war dank des guten Konzeptes und der super Lage kein Problem für Geschäftskundenberaterin Kathleen Meerkatz (kleines Foto Mitte) von der OSPA. »Wir wollten ein besonderes Restaurant führen«, erzählt Patrick Lippert. Und Robert Leiser ergänzt: »Eins mit Charme und Charakter.« Und mit einer guten Küche natürlich. Bestandteil des Konzeptes: Nicht vordergründig auf den Tourismus setzen, sondern gezielt Einheimische ansprechen. »Wir wollen die erreichen, die hier arbeiten und leben – und das am liebsten häufiger.« Das funktioniert – mit frisch zubereiteten Speisen aus saisonalen und

regionalen Produkten zu fairen Preisen. Die Gästezahlen steigen ständig. Die Klosterküche ist täglich geöffnet. Inzwischen beschäftigen die beiden Existenzgründer vier festangestellte Mitarbeiter. Karin Schönmeier

Kontakt:

Klosterküche Doberan Beethovenstraße 19 18209 Bad Doberan Telefon: 038203 647201

Öffnungszeiten Mo – Sa: So:

11.00 – 14.00 Uhr und 17.00 – 22.00 Uhr 11.00 – 14.00 Uhr

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Titelstory

ab Rostock-Evershagen Check-in im Flugsimulator von Stefan Schwart

Ein originalgetreuer und voll funktionsfähiger Nachbau eines Boeing 737-Cockpits. Die Idee von Stefan Schwart klang zunächst abgehoben: Heute ist der Traum vom Fliegen im eigenen Flugsimulator für den Computer-Spezialisten und für interessierte Gäste wahr geworden. Eine faszinierende Geschichte und ein beflügelndes Erlebnis. Die Luft in der Kabine ist kühl und das Licht gedimmt. Der Kabinenboden vibriert unter den Füßen, während die Triebwerke mit kraftvollem Surren beschleunigen. Vor dem Fenster fliegen die Flughafen-Gebäude schneller und schneller vorbei. Die Boeing hebt die Nase in den blauen Himmel und Sekunden später ab. »Starten und Landen sind für unsere Gäste natürlich die Highlights, wenn sie die Maschine selbst steuern«,

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erzählt Stefan Schwart. »Dann klettert der Puls mit dem Höhenmesser um die Wette.« Wer im Flugsimulator des 32-Jährigen auf dem Pilotensitz Platz nimmt, vergisst leicht, eigentlich in einem Computer-Geschäft in der Bertolt-Brecht-Straße 17 in Rostock-Evershagen zu sitzen. Alles ist eine täuschend echte Illusion, die in dieser Dimension anfangs gar nicht geplant war.

Von der Schnapsidee zum Geschäftsmodell »Der Flugsimulator ist ein eskaliertes Hobby von mir«, sagt Stefan Schwart. Seit acht Jahren fliegt er am heimischen PC und tüftelt an der perfekten Simulation. Aber je mehr er sich mit der Fliegerei befasste, desto höher stiegen die Ansprüche. 


Foto: Mathias Rรถvensthal

Titelstory

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Titelstory

Andreas und Stefan Schwart haben gemeinsam die Idee vom Flugsimulator umgesetzt.

Partnerin der ersten Stunde ist Anja Schult von der OSPA.

 Bei einem Feierabend-Gespräch mit seinem Vater entstand dann die spontane Idee, im Lagerraum des eigenen IT-Ladens einen Flugsimulator zu bauen. Nur so zum Vergnügen. »Unser erster Gedanke war: ›Unmöglich!‹ Der Zweite: ›Aber versuchen können wir es ja!‹« verrät der 57-jährige Andreas Schwart. Also haben die beiden Männer einen Einkaufszettel geschrieben: Cockpit, Hochleistungsbeamer, Pilotensitze – und die Liste wurde immer länger. »Die Kosten hätten sich auf mehrere Zehntausend Euro summiert. Für einen privaten Zeitvertreib viel zu teuer«, sagt Stefan Schwart. Aber die Begeisterung war geweckt. So entwickelte sich aus der Schnapsidee innerhalb eines halben Jahres ein bodenständiger Businessplan und die OSPA ging als Finanzpartner mit an Bord. Jetzt war das Projekt bereit zum Durchstarten.

»Wir haben etwas geschaffen, das im Umkreis von 200 km einzigartig ist.« 10

Beim Bau des Simulators haben die Schwarts dann größtenteils selbst Hand angelegt. Stefan steuerte das technische Know-how bei, Andreas das handwerkliche Können. »Wir wollten so viele Originalteile wie möglich verwenden«, erklärt Stefan Schwart. Die Sitzbänke stammen zum Beispiel aus einer ausrangierten Maschine der China Eastern Airlines, das Cockpit ist ein originalgetreuer Nachbau einer Boeing 737-800 und kommt direkt vom deutschen Hersteller. Die 210-Grad-Panoramawand mit einer speziellen Projektionsfarbe ist ein kompletter Eigenbau und macht das Flugerlebnis noch realistischer. Doch damit nicht genug: Hinter dem Cockpit entstanden 15 Sitzplätze, Bordküche und -toilette. »Wir haben etwas geschaffen, das im Umkreis von 200 Kilometern einzigartig ist«, sagt Stefan Schwart. Aus der Kabine können die Passagiere die Handgriffe des Hobbypiloten und die virtuelle Flugreise miterleben. Bei besonderen Gruppen-Veranstaltungen sorgen sich sogar Stewardessen um die Verpflegung mit Tomatensaft & Co.


Titelstory

Der Weg zur perfekten Illusion führte über eine Baustelle.

Über 24.000 Flugplätze weltweit können angeflogen werden. Und das bei jedem Wetter: Sonnenschein, Regen, Wind und Nachtflüge – alles ist möglich. »Bis die Systeme reibungslos liefen, haben wir uns jede Menge Nächte um die Ohren geschlagen«, sagt Andreas Schwart. »Aber die Arbeit hat sich gelohnt.« Termingerecht am 19. Oktober 2016 startete der Jungfernflug mit einem prominenten Piloten: Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling drehte eine Runde über die Hansestadt und legte eine gelungene Landung in Laage hin.

Stefan Schwart selbst geht jetzt auch im wahren Leben in die Luft. Er macht gerade seinen Flugschein für Sportflugzeuge in Purkshof bei Rövershagen. »Die ersten Stunden waren himmlisch«, schwärmt er. Philipp Norden / WERK3

Für alle, die das Fliegen selbst ausprobieren möchten, aber dabei lieber am Boden bleiben, hat der Flugsimulator montags bis samstags ab zehn Uhr geöffnet.

Bereits neue Ideen im Anflug

Fotos: Mathias Rövensthal

Flugsimulator Rostock In der Zukunft plant das Team, das Angebot noch zu erweitern. »Wir prüfen zur Zeit, ob wir bei uns im Simulator auch Flugangst-Seminare anbieten können – mit psychologischer Betreuung an Bord«, verrät Stefan Schwart. Auch Pilotentraining ist denkbar. Außerdem soll die Rechenleistung weiter erhöht werden, um noch komplexere Flugsituationen simulieren zu können.

Bertolt-Brecht-Straße 17 · 18106 Rostock

Infos und Preise: www.fs-rostock.de

Buchung unter: Telefon: 0381 3759984 · info@fs-rostock.de Die OSPA wünscht guten Flug!

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Ortstermin

Gemeinsam das Morgen gestalten Matthias Drese ist stolz auf seine Gemeinde. Satows Bürgermeister sieht: Es geht überall vorwärts! – Er erzählt:

Sicherlich ist auch die Nähe zur Hansestadt Rostock für viele wichtig. Aber wir haben direkt in der Gemeinde auch viel zu bieten: Allein fünf Kindertagesstätten, Schule, diverse Einkaufsmöglichkeiten, Hotel mit Restaurant und Bowlingbahn. Von A wie Autohaus bis Z wie Zahnarzt – eine gute Infrastruktur, viele Gewerbeansiedlungen und damit Arbeitsplätze vor Ort locken einfach. Darum schätze ich auch den super modernen Neubau der OSPA so besonders: Stellt er doch ein

»Meines Wissens nach sind wir die einzige Gemeinde in MV, in der es mehr Geburten als Sterbefälle gibt.« 12

Versprechen dar, dass die Sparkasse in Satow bleibt – anders als andere, wie wir wissen. Satow ist übrigens nicht nur attraktiv für die Menschen, die hier leben. Zum Karneval beispielsweise kommen Narren und Närrinnen von überall her. Auch unser Standesamt ist weit über die Gemeindegrenzen gefragt. Wegen der idyllischen Lage am See und weil sich für das Fotoshooting nach der Trauung unsere alte Kirchruine hervorragend eignet. Die ist übrigens ein starkes Beispiel für das Engagement der Satower: Wir haben es gemeinsam geschafft, die Kirchruine vor weiterem Verfall zu schützen. Wenn demnächst die geplante Überdachung – die auch die OSPA mit finanziert – fertig ist, hoffen wir, die Festspiele MV hierher zu bekommen. Bei uns gibt es zahlreiche Sportvereine, Freiwillige Feuerwehr, Kleingartenverein, das Theater in der alten Schule THIAS, den beinahe legendären Satower Karneval-Verein SATOWIA … In mindestens 20 Vereinen sind Bürger aller Altersgruppen gemeinsam aktiv. Sie sehen, wir haben eine ganze Menge zu bieten. Kein Wunder, dass die Bevölkerungszahl stetig steigt. Hier zu leben, lohnt. Auch, wenn es natürlich noch Wünsche gibt: Ich persönlich wünsche mir zum Beispiel eine Gaststätte am See und eine Eisdiele.«

Fotos: Mathias Rövensthal, Kristina Becker

»Satow wächst. Und das an allen Ecken und Enden. Meines Wissens nach sind wir die einzige Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern, in der es mehr Geburten als Sterbefälle gibt. Das liegt nicht an eventuellen Stromausfällen, sondern daran, dass besonders junge Leute gern hier herziehen. Wir locken natürlich auch: Derzeit bieten wir in zwei neuen Baugebieten rund 75 potenziellen Eigenheimbesitzern Grundstücke. Die Nachfrage ist enorm.

Partner in vielen Angelegenheiten: Satows Bürgermeister Matthias Drese und die OSPA mit Filialleiter Guido Krüger


Gut für die Region

Radeln für den guten Zweck Am 19. Juli geht es wieder los: Die BenefizRadtour »Hanse-Tour Sonnenschein« geht in die nächste Runde. Die OSPA unterstützt die Tour, die zugunsten krebs- und chronisch kranker Kinder durchgeführt wird, als Hauptsponsor.

Mike Möwenherz erhält rund 50 Prozent der Spendensumme, rund 25 Prozent gehen an die Kinderklinik der Universitätsmedizin Rostock und die übrigen rund 25 Prozent kommen in weiteren regionalen Projekten schwer kranken Kindern zugute.

Seit Jahren wird die Tour ehrenamtlich organisiert. In den vergangenen Monaten wurde intensiv daran gearbeitet, den in den vergangenen Jahren stetig gestiegenen Organisationsaufwand auf die bewährten Partner und neue Mitstreiter aufzuteilen, um die Tour weiterzuführen. Jede Veranstaltung während der Tour, die tolle Stimmung, jede Unterstützung am Streckenrand durch die Menschen vor Ort, die Städte und Gemeinden machen diese vier Tage im Jahr unvergesslich. Schwerpunkt ist auch in diesem Jahr die Unterstützung für »Mike Möwenherz«, eine Initiative der Universitätsmedizin Rostock, die die palliative ambulante Versorgung von Kindern unterstützt.

Am 19. Juli startet die Tour morgens in Rostock. Anschließend geht es über die Insel Rügen, Greifswald und Marlow in einer Rundtour zurück nach Rostock, wo es am 22. Juli zum großen Finale auf dem Neuen Markt kommt. Seit 20 Jahren sammeln Freiwillige, Unternehmer und Politiker mit der Fahrradtour Geld für schwerstkranke Kinder. Bereits über zwei Millionen Euro wurden gespendet.

Gabriel Rath

Weitere Informationen: www.sonnenscheintour.de

19. Juli / 117 km 20. Juli / 126 km 21. Juli / 146 km 22. Juli / 113 km

Lietzow Ralswiek

20.07. / 14:40

Zingst

Gesamte Tour: ca. 502 km

19.07. / 14:20

Mittagessen Marinetechnik-Schule Parow (MTS)

Ahrenshoop 19.07. / 12:00

Barth

19.07. / 15:30

20.07. / 15:35

Samtens

20.07. / 16:45

Putbus

20.07. / 11:05

Binz

20.07. / 12:20

Altenpleen

19.07. / 17:00

Dierhagen

Quelle: Hanse-Tour Sonnenschein

Bergen

Parow

20.07. / 08:00 21.07. / 08:00 22.07. / 08:00

Stralsund

19.07. / 11:00

20.07. / 18:15

Puddemin

20.07. / 09:45

Richtenberg 22.07. / 09:45

Graal-Müritz 19.07. / 09:40

Steinhagen

Brandshagen 21.07. / 09:30

21.07. / 18:00

Marlow

22.07. / 11:40

Grimmen

Rostock

Greifswald

21.07. / 16:40

19.07. / 08:00

21.07. / 11:15

Sanitz

Rostock

22.07. / 13:30

22.07. / 16:15

Göldenitz

22.07. / 15:30

Sonnenscheinwette

Tessin

Loitz

21.07. / 15:10

Gützkow

21.07. / 13:30

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Gut für die Region

Zirkus macht stark! Clownerie und Kunststücke am Trapez. Das Training beginnt nach Schulschluss. Am Ende jeder Woche gibt’s eine Abschluss-Show für Eltern, Geschwister und Freunde. G.R.

Alle Veranstaltungstermine: www.fantasia-rostock.de

Das alte Zelt hatte nach 30 Jahren bereits einige Jahre auf dem Buckel, wäre nicht mehr vom TÜV abgenommen worden. »Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung unserer Sponsoren, ohne die das neue Zelt nicht möglich gewesen wären.«, so Daniela Mende, Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit der Fantasia AG. Ende März wurde das neue Zelt, das erstmals in rot und weiß erstrahlt, am Rostocker Stadthafen aufgebaut. Einen Monat später wurde das Zelt in einer großen Eröffnungsshow der Öffentlichkeit vorgestellt. In diesem Sommer werden Kinder und Jugendliche aus sechs Rostocker Stadtteilen zu einer Zirkuswoche eingeladen. Das Finale wird dann als Spektakel auf der Hanse Sail stattfinden. Das erwartet die Kinder zwischen 9 und 15 Jahren: Eine Woche lang proben sie Kugellaufen, Jonglieren,

Sie haben eine Idee und brauchen Unterstützung? Die Entwicklung unserer Region liegt der OSPA besonders am Herzen. Darum engagieren wir uns stark. Durch die vielschichtige Unterstützung in sozialen, kulturellen und sportlichen Bereichen fördern wir die Attraktivität der Region. Haben auch Sie ein starkes, regionales Projekt? Dann bewerben Sie sich gern bei uns um eine Förderung.

Alle Informationen: www.ospa.de/gutfuerdieregion 14

Fotos: Mathias Rövensthal

»Ein neues Kleid für den Circus Fantasia.« Frei nach diesem Motto unterstützte die OSPA-Stiftung den Circus Fantasia bei der Anschaffung eines neuen Zirkuszeltes. Zum Start der Aktion hat die OSPA-Stiftung bereits 26.000 Euro gespendet. Zusätzlich verdoppelte die OSPA jede weitere Spende. Am Ende waren es über 50.000 Euro.


Veranstaltungstipps

OSPA präsentiert:

am 28. Und 29. Juli 2017 Lions Head

Beginner

Samy Deluxe + Dlx Bnd

Grossstadtgeflüster

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Mecklenburgs größtes Open-Air »Rostock Rockt« öffnet im Juli wieder seine Tore. 2017 findet das Festival bereits zum 3. Mal statt. Schauplatz ist wieder der Rostocker IGA-Park, in dem etwa 10.000 Fans erwartet werden. Musikalisch startet für die Gäste ein bunter Mix aus Rock, Pop, HipHop und Electronic. Als Top-Acts haben sich die Beginner, Grosstadtgeflüster, Samy Deluxe und Tim Bendzko angekündigt. Die OSPA präsentiert das Event als Hauptsponsor.

Ace Tee & Kwam.e

Leser der »trend  « haben die Chance 5x 2 Tages-Tickets zu gewinnen. Um teilzunehmen, geht man auf die Webseite www.ospa.de/rostockrocktgewinnspiel und beantwortet folgende Frage:

Wie gefällt Ihnen das Magazin »trend  «? Die Gewinner werden in der nächsten Ausgabe der »trend  « bekanntgegeben. Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das wird ein heißer Sommer! Unsere Event-Highlights 2017. Fotos: Rostock Rockt, OSPA

26. Juli 2017

Festspiele M-V im Festsaal im Großherzoglichen Salongebäude in Bad Doberan

28. und 29. Juli 2017

Rostock Rockt, IGA-Park Rostock

6. August 2017

Festspiele M-V, Kinder- und Familien-Konzert, Halle 207 Rostock

10. – 13. August 2017

18. August 2017

18. August 2017

19. August 2017

Hanse Sail Rostock

Festspiele M-V, Kloster Rühn

Lichtklangnacht, IGA-Park Rostock

Festspiele M-V, Dom Güstrow

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Blickpunkt Sicherheit

Langfinger wirksam abwehren Polizeihauptkommissar Lutz Schlösser weiß, wie man sein Eigentum vor Einbrechern schützt

Rund 300 Mal im Jahr verschaffen sich Einbrecher allein in Rostock und Umgebung gewaltsam Zugang zu Häusern und Wohnungen. Und versetzen damit die Opfer nicht selten in einen lang anhaltenden Albtraum: Eingestiegen, ausgeraubt, häufig auch zerstört, was für die Diebe wertlos schien. »Maximal fünf Minuten dauert so ein Einbruch«, schätzt Hauptkommissar Lutz Schlösser, Leiter

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der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in der Hansestadt, ein. Betroffen sind Mieter in Wohnungen genauso wie Bewohner von Reihenhäusern oder frei stehenden Villen. »Überall da, wo es Glas gibt – Fenster, Terrassentüren, Balkone, selbst Kellerfenster – besteht eine besonders große Gefahr, dass eingebrochen wird«, weiß der Sicherheitsexperte. Aber niemand sei einfach ausgeliefert, findet Lutz Schlösser. »Wer den Zugang zur Wohnung oder zum Haus durch – eigentlich nur einige wenige – Sicherheitsmaßnahmen erschwert, schreckt Täter ab. Abschließbare Griffe an den Fenstern und Terrassentüren, Haus- und Nebeneingangstüren mit Mehrfachverriegelung, Fensterbeschläge mit Pilzkopfverriegelung oder

»Maximal fünf Minuten dauert so ein Einbruch« andere nachrüstbare Sicherungen machen das Zuhause geschützter. Man muss wissen, so der Hauptkommissar, »Einbrecher gehen den Weg des geringsten Widerstands: Sie steigen da ein, wo es schnell und ohne viel Aufwand funktioniert.« Dauert das Aufhebeln der Tür zu lange, lässt sich der Drücker trotz Aufbohrens nicht schnell genug bewegen, droht zu viel Lärm – dann geben Diebe auf und suchen sich ein neues Ziel. 

Fotos: fotolia, OSPA, Kristina Becker

»Das Schlimmste war das Gefühl, ausgeliefert zu sein«, beschreibt Petra T. Dass fremde Leute in das sicher geglaubte Haus eingebrochen waren und in sehr persönlichen Dingen gewühlt hatten. »Daran habe ich heute noch zu knabbern.«


Blickpunkt Sicherheit

Sichern Sie, was Ihnen wichtig ist

»Einbrecher kennen alle Verstecke.«  Die Zahl der erfolgreichen Einbrüche deutet darauf hin, dass Eigentum nicht ausreichend gesichert wurde. Verlockend für zwielichtige Gestalten ist, dass zunehmend viel Geld, Wertsachen und wichtige Dokumente Zuhause aufbewahrt werden.

Polizeihauptkommissar Lutz Schlösser

Lutz Schlösser ist immer wieder überrascht von der Sorglosigkeit einiger Mitmenschen: Sie denken ihr Vermögen besser verwahren zu können als Banken, glauben Wertsachen im Gefrierfach oder unter der Matratze sicherer geschützt als im Schließfach. Viele sparen an der falschen Stelle, investieren zu wenig in ein sicheres Zuhause oder in ein vielfach ge- und versichertes Bankschließfach. »Wer meint, den perfekten Aufbewah-

rungsort gefunden zu haben, irrt. Einbrecher kennen alle Verstecke.« Nicht einmal ein Tresor sei nach Ansicht des Experten sicher, wenn er nicht mindestens an zwei Seiten im Mauerwerk fest verankert oder so schwer ist, dass man ihn nicht wegtragen kann. Generell gilt: Wertvolles sollte nicht offen herumliegen, Tasche und Handy gehören über Nacht mit ins Schlafzimmer.

Einbruch, Feuer, Überschwemmung – es gibt viele Gründe, warum folgende Dinge in einem Schließfach lagern sollten, denn hier sind Ihre Werte nicht nur sicher, sondern auch sauber und trocken verwahrt:

Wichtige Dokumente wie

Weil die richtigen Sicherheitsmaßnahmen am effektivsten vor Einbrüchen schützen, berät Lutz Schlösser in seinem Büro in der Ulmenstraße 54 oder – besser noch – direkt in Wohnungen und Häusern in der Hansestadt und im Landkreis Rostock. Allein im vergangenen Jahr hat der Hauptkommissar rund 400 dieser – übrigens kostenlosen – Beratungen durchgeführt. »Ich gucke mit den Augen eines Einbrechers, finde so die Schwachstellen und gebe Empfehlungen.« Damit die Bewohner in Ruhe schlafen oder in den Urlaub fahren können. Karin Schönmeier

Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Ulmenstraße 54 · 18057 Rostock Telefon: 0381 4916-3130 pi.rostock@polmv.de

Geburtsurkunden, Fahrzeugbriefe, Testamente, Zeugnisse, Versicherungsurkunden und Ausweise Wertvoller Schmuck und Armbanduhren Erbstücke, Briefe, Fotos und andere Dinge mit persönlichem Wert Edelmetalle und wertvolle Edelsteine Sammlermünzen, besondere Briefmarken Gesicherte Daten auf DVD, CD-ROM, Festplatten oder USB-Sticks

Die Lösung: Ein Schließfach Die OSPA bietet insgesamt mehr als 8.000 Schließfächer in verschiedenen Größen – verteilt in 29 Filialen. Schon ab 0,28 Euro pro Tag sind die Dinge, die Ihnen am Herzen liegen, sicher verwahrt.

Weitere Informationen: www.ospa.de/schließfach Telefon: 0381 643-0

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Trendiges

Clever und smart. Wie werden wir in Zukunft wohnen?

Als Smart Home bezeichnet man einen Haushalt, in dem Haushalts- und Multimedia-Geräte interagieren

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und zentral ferngesteuert werden können. Durch die Smart Home-Technologie werden einerseits Alltagsvorgänge automatisiert, andererseits können die Geräte-Einstellungen, z. B. von Heizung, Licht und Lautsprechern, per Computer oder Smartphone schnell an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden – zuhause oder unterwegs. Wir haben uns mit André Baselow, Geschäftsführer des Rostocker Unternehmens »Smart Home Team«, über Energiesparmöglichkeiten und Komfortsteigerung in einem Smart Home unterhalten. G. R.

Fotos: Smart Home Team

Das vernetzte, »intelligente « Heim ist in aller Munde. Auch auf der Rostocker Hausbau-Messe der OSPA war es eines der Top-Themen. 3/4 aller Internetnutzer interessieren sich bereits für ein eigenes Smart Home. Zusammen mit der neuen Technologie kommen aber auch Fragen auf: Was ist Smart Home eigentlich genau? Wie funktioniert Smart Home? Wo ist der Einsatz sinnvoll? Und vor allem: Wie kann Smart Home praktisch umgesetzt werden?


Trendiges

Wohnmarktbericht 2016/2017

Interview André Baselow Geschäftsführer der Firma »Smart Home Team« aus Rostock

Herr Baselow, aus einschlägigen Science FictionFilmen kennen wir die vollautomatisierten Häuser. Alles ist digital und per Smartphone steuerbar. Sieht so unsere Zukunft aus? Ja und nein. Ja, viele Dinge im Haushalt sind bereits digitalisiert oder werden es zukünftig sein. Ein paar Beispiele für schon digitalisierte Bereiche im Haus oder in der Wohnung sind intelligente Heizung bzw. Kühlung und Lüftung, vollautomatische Beschattung, intelligente Beleuchtung mit Lichtszenen, aber auch Küchen oder Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Wasserkocher oder Staubsaugerroboter. Und nein, nicht alles, was wir haben, wird über das Smartphone oder Tablet gesteuert. Diese Geräte sind eine Bedienoption neben anderen Sensoren wie herkömmliche Taster oder Bewegungsmelder. Aktuell ist das Thema Sprachsteuerung der neueste Hype, ob sich dieser Trend jedoch langfristig durchsetzt, wird man sehen. Welche Möglichkeiten bieten Smart Home-Lösungen und für wen sind sie besonders interessant? Die Möglichkeiten von Smart Home-Lösungen sind tatsächlich nahezu unbegrenzt. Die Grenze zieht die Phantasie oder das Budget. Grundsätzlich sind die Systeme und Lösungen für jeden interessant, da sie individuell anpassbar sind und somit für jeden Nutzer genau das bieten können, was er gerade in seiner Lebenssituation benötigt oder als sinnvoll erachtet. Was passiert, wenn unser gesamtes Home irgendwann smart ist, aber das Netz ausfällt? Ordentlich geplante Systeme sind so aufgebaut, dass zumindest alle Grundfunktionen wie Licht und Heizung auch ohne das Internet funktionieren. Bei Stromausfall hilft, wie auch im normalen Haus, nur die Taschenlampe oder die Kerze bis der Strom wieder da ist.

Wohnen und Leben in der Hansestadt und im Landkreis Rostock Die OSPA und das iib Dr. Hettenbach Institut haben gemeinsam die aktuellen Zahlen der Immobilienbranche der Hansestadt und des Landkreises Rostock ausgewertet und im »Wohnmarktbericht« veröffentlicht. Dieser in besonderem Maße qualifizierte Markbericht stellt nicht zuletzt eine Entscheidungshilfe für Immobilieninteressenten dar, die in nächster Zeit kaufen, verkaufen, mieten oder vermieten möchten. Betrachtet man die Preisentwicklung am Rostocker Häusermarkt, sind in den vergangenen fünf Jahren die Kaufpreise im Gesamtdurchschnitt aller Stadtteile um etwa 9 Prozent pro Jahr gestiegen. Die Preise entwickelten sich in den einzelnen Stadtteilen recht unterschiedlich. So findet man in Groß Klein und Lichtenhagen die günstigsten Häuser. Die Preisspanne reicht hier von 1.430 bis 2.530 Euro. Teurere Lagen finden sich in der Innenstadt wie in der Kröpeliner-Tor-Vorstadt, dem Hansa-Viertel sowie der Stadtmitte mit östlicher Altstadt. Der Durchschnittspreis für Häuser liegt hier bei 2.240 Euro. Bei Eigentumswohnungen sind es 1.960 Euro. In den Top Lagen wie Warnemünde zeichnet sich ein Durchschnittspreis von 3.125 Euro bei Häusern ab. Der Durchschnitt bei Eigentumswohnungen liegt bei 4.000 Euro. Für Eigentumswohnungen mit Meerblick oder in Strandnähe werden sogar Preise in Höhe von bis zu 7.870 Euro aufgerufen. (Alle Preise gelten immer pro m2.)

Ein Exemplar des 60-seitigen Wohnmarktberichts können Sie hier bestellen:

Weitere Informationen: www.smarthometeam.de Das Gespräch führte Gabriel Rath.

www.ospa.de/ wohnmarktbericht


Nachgefragt

So sparen Sie im Alltag Interview mit der Zeitmanagement-Trainerin Dr. Annekatrin Gall

Die Zeit rennt, heißt es. Aber müssen wir hinterher hetzen? Die Beraterin und Trainerin Dr. Annekatrin Gall gibt Tipps, wie Sie beruflich und privat gelassener durchs Leben gehen. Wer besucht Ihre Zeitmanagement-Kurse eigentlich? Hauptsächlich junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Doktorarbeit schreiben. Viele haben Probleme, dieses Projekt über mehrere Jahre effektiv zu strukturieren und sich dabei immer wieder zu motivieren. Ich unterstütze sie dabei, ihr Ziel erfolgreich und möglichst stressarm zu erreichen.

Was sind Ihrer Meinung nach die häufigsten Zeitfresser im Job und im Privatleben? Hauptsächlich Verpflichtungen oder Verlockungen, zu denen man nicht »Nein« sagen »kann«: Aufgaben von Kollegen übernehmen, die Wohnung auf Hochglanz putzen oder die Lieblingsserie gucken. Davon erhoffen wir uns Anerkennung oder Zufriedenheit. Eine Milchmädchenrechnung, leider.

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Sie interessieren sich für eine Zeitmanagement-Beratung? Dr. Annekatrin Gall erreichen Sie unter Telefon 03874 6637324 oder auf www.annekatringall.de

Mit welcher Methode lassen sich Arbeitsabläufe am besten optimieren? Meine Empfehlung: Fokussieren Sie sich auf Ihr Ziel. Und dann gehen Sie Schritt für Schritt vor. Oft planen wir viel zu weit voraus und erstarren dann vor dem Umfang des Projektes. Besser: Eins nach dem anderen.

Sollte man seine Freizeit genauso managen? Familie, Freunde und Hobbys sind manchmal schwer unter einen Hut zu kriegen. Freizeitstress, ja. Der entsteht, wenn wir die Verhaltensmuster aus dem Job nicht loswerden. Aber hier sollte es nicht um Effizienzsteigerung gehen, sondern um die eigenen Bedürfnisse. Im Coaching erlebe ich immer wieder, dass Menschen nicht den Mut haben, sich die eigenen Wünsche zu erfüllen – oft aus falscher Rücksicht auf die Erwartungen von Familie und Freunden. Trauen Sie sich!

Wie organisieren Sie selbst Ihren Alltag? Ich versuche, all meine berufliche »Weisheit« ab und zu selbst anzu-

wenden. Aber ich akzeptiere auch, dass sich nicht alles planen lässt. Für mich selbst ist wichtig, meine Stressmuster zu kennen und zu vermeiden. Damit ich weder mir selbst noch anderen den Tag verderbe.

Wie schaffen Sie sich Zeit für Ihre Hobbys? Ich nehme Termine ernst, die mir einfach nur angenehm sind. Der Freitagabend zum Beispiel ist Chorabend: Das gemeinsame Singen mit lieben Menschen ist ein sehr guter Wochenausklang für mich. Außerdem meide ich Anlässe und Begegnungen, die mir Energie rauben – dafür habe ich keine (Lebens)Zeit.

Welchen Rat geben Sie den Leserinnen und Lesern mit? Lernen Sie sich selbst kennen. Fragen Sie sich: Was sind meine »Fallen«, wenn ich unter Druck gerate? Wie tanke ich neue Kraft? Denn je mehr Energie Sie haben, desto souveräner meistern Sie Herausforderungen.

Das Gespräch führte Philipp Norden / WERK3.


Gastkolumne

Ein Vermögen

robust

aufstellen Von Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege der Flossbach von Storch AG

E

ine globale Zinswende, die den Namen auch verdient, wird es unseres Erachtens nach nicht geben. Daran ändert auch die jüngste Leitzinsanhebung der US-Notenbank nichts. Ihr Spielraum, die Geldpolitik deutlich zu straffen, bleibt begrenzt. Dass die neue US-Regierung tatsächlich den erhofften Konjunkturboom auslöst, der ein signifikant höheres Zinsniveau begründen würde, ist alles andere als ausgemacht. Donald Trump hat bereits erfahren müssen, dass auch für ihn die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Die Erwartungen, die er geweckt hat, müssen erst noch erfüllt werden. Die US-Notenbank wird ihre Geldpolitik deshalb nur sehr behutsam anpassen können, wenn überhaupt. Noch weniger Spielraum hat unseres Erachtens die

Flossbach von Storch wurde 1998 gegründet und ist einer der größten bankenunabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland.

Europäische Zentralbank. Sie wird es sich schlicht nicht erlauben können, mit höheren Zinsen zu experimentieren – andernfalls wären die hochverschuldeten Euro-Mitgliedsstaaten zahlungsunfähig. Das globale Zinsniveau dürfte deshalb noch lange niedrig bleiben. Für Anleger hat das Folgen: Allein mit verzinslichen Anlagen – mit Sparbuch oder Festgeld – wird sich ein Vermögen langfristig nur schwerlich erhalten lassen. Sparer sollten deshalb ihre Anlagestrategie überdenken – und ihr Vermögen im Idealfall deutlich breiter und damit »robuster« aufstellen. Neben Aktien erstklassiger Unternehmen, ausgewählten Anleihen und der »Versicherung« Gold erscheint eine ausreichend bemessene Liquiditätsreserve ratsam – um flexibel zu sein, sollten sich an der Börse attraktive Anlagegelegenheiten ergeben.

Gut beraten ist, wer sich bei den Experten der OSPA in Sachen Geldanlage informiert. Näheres von »Flossbach von Storch« bei den Beratern. 21


Umfrage

UMFRAGE:

h c i l t n e g i e e i S n e Wie hab Ihr erstes Geld verdient? an . t mal klein Jeder fäng chkeiten te Persönli n n a k e b n te W ir habe w ie der ers n gefragt, io g e R h. r a s re s unse Job au

Mein erstes Geld habe ich mit 15 in einer Hühnerfabrik verdient. Das war Akkordarbeit und ich musste die giftigen Innereien, so wie die Galle, auf einem laufenden Fließband aussortieren. Immer wenn ich nach Stunden auf die Uhr geschaut hab, waren erst fünf Minuten um und ich musste immer die Klamotten vor der Haustür ausziehen, wenn ich nach Hause kam, weil sie so derart übel gerochen haben.

gehalten, Wildvögel aufgezogen und gezähmt. Tierbücher, die teuer und schlecht zu bekommen waren, wurden förmlich verschlungen. Zum Kauf brauchte man Geld und das Taschengeld war knapp bemessen. Das erste Geld wurde in den Ferien in einem Sägewerk verdient. Es lag auf meinem Schulweg und ich wurde glücklicherweise als Säger und Kistenbauer genommen. Mit dem Geld wurden der Buchladen, die Zoohandlung und der Futtermittelhändler belagert. Mein Kinderwunsch hat sich erfüllt und ich bin nun schon fast 35 Jahre im Wildpark-MV beschäftigt.

Claus Ruhe-Madsen IHK Präsident der Industrieund Handelskammer zu Rostock

Dipl.-Ing. Klaus Tuscher Geschäftsführer Wildpark MV

Bereits als Kind war es mein größter Wunsch in einem Zoo zu arbeiten. Also wurden Haustiere

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Mein erstes Geld habe ich mit 12 Jahren mit meiner Firma »Rasen Mäher Kompanie « verdient. Mit einem Schulfreund habe ich zwei Rasenmäher, einen Kantenschneider und einen Fahrradhänger erworben, um unseren Kunden-

kreis zu erweitern. Später habe ich in meinen Ferien im dänischen Wurstwagen Hot Dogs verkauft. Mein erstes ernst zu nehmendes Geld habe ich dann als Fischer auf einem Kutter auf der Nordsee verdient. Es war anstrengend, dafür aber auch sehr lehrreich und damals auch lukrativ.

Bernd Schröter Geschäftsführer S &T Fassaden

Das erste Geld hab ich als Schüler verdient. Ich wollte unbedingt mit meinen Freunden aus dem Tennis-Club nach Spanien. Also habe ich im Alter von 16 Jahren Erdbeeren auf einem Bauernhof in der Nähe von Kiel gepflückt. Für unglaubliche 5 DM / Stunde. Nachdem ich das Geld zusammen hatte, kamen noch diverse andere Feldfrüchte, die gepflückt werden mussten und nach etwa drei Monaten hatte ich dann die Nase voll. Ich glaub, da wurde es auch so langsam kalt und nass.

Fotos: privat

Prof. Dr. Susanne Winnacker Rektorin HMT


Aus der OSPA

aus der OSPA 7 7.7 7 7 km für Sie un

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Unterwegs im Auftrag des Kunden

Fotos: OSPA, Mathias Rövensthal, Andreas Duerst

Viele Bewohner kleinerer Ortschaften kennen das Problem: Man braucht dringend Bargeld, aber die nächste Filiale ist weit weg. Damit OSPA-Kunden immer eine Filiale in der Nähe haben, fahren seit mittlerweile fünf Jahren die mobilen OSPA-Filialen durch die Region Rostock. Von Lüssow über Gülzow bis nach Qualitz – ein fester Fahrplan zeigt den Kunden an, wann die mobile Filiale vor Ort ist. Das kommt gut an. Schließlich gibt es keine vergleichbaren Angebote von anderen Banken.

Neues Konzept für die OSPA-Filialen Klein, dunkel, etwas muffig: Solche Filialen sucht man bei der OSPA vergebens. Dank einem neuen Filialkonzept werden kontinuierlich alle 42 Filialen modernisiert. In Satow baute man sogar ein komplett neues, energiesparendes Haus. Aktuell wurden die Filialen in Warnemünde und Reutershagen einer Frischzellenkur unterzogen. »Der Kunde erwartet heute ein offenes, freundliches Ambiente, mit WLAN und allem was dazu gehört. Auch Diskretion und Barrierefreiheit gehören dazu. Uns ist es wichtig, dass sich unsere Gäste bei uns wohlfühlen«, so Vertriebsleiterin Silke Mönnig.

Der neue O SPA-Trail

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W arum die OSlePnA die Filia iert modernis

Für Sie vor Ort Während andere Banken sich zurückziehen und Filialen schließen, steuert die OSPA bewusst gegen den Strom. Im Zeichen der Modernisierungsoffensive ist der neue Trailer seit Januar im Einsatz. Wenn eine Filiale modernisiert wird, hat der Kunde die Möglichkeit seine Bankgeschäfte in dem Trailer zu erledigen – in einer mobilen, vollwertigen Filiale mit Beratungsräumen, Kasse und Geldautomaten. »Wir wollen mit unserem neuen Truck ein klares Zeichen setzen«, so OSPA-Vorstand Frank Berg. »Wir bleiben vor Ort. Nehmen Sie uns beim Wort.«

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Gewinnspiel

Damals und heute Bad Doberaner Dampfeisenbahn Molli

Gewinnspiel

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Gewinnen Sie mit etwas Glück einen einmaligen Rundflug.

Die Chance auf den attraktiven Gewinn sichern Sie sich, wenn Sie folgende Frage beantworten:

»Wie viele Kilometer hat die erste mobile Filiale der OSPA auf dem Tacho?«

Die Antwort senden Sie bitte bis 11. August 2017 mit dem Betreff »trend  -Gewinnspiel« und der Angabe Ihres Vor- und Zunamens und Ihrer Adresse an gewinnspiel@ospa.de Alternativ können Sie uns auch eine Postkarte schicken an: OSPA Rostock Redaktion trend  Am Vögenteich 23 · 18057 Rostock Viel Glück!

Teilnahme ab 18 Jahren, ausgenommen sind Mitarbeiter der OSPA und deren Familienangehörige. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird unter allen Einsendungen ausgelost und benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Die Erhebung der personenbezogenen Daten dient allein der Abwicklung des Gewinnspiels. Die Daten werden nach Benachrichtigung des Gewinners gelöscht. Der Gewinner wird in der nächsten Ausgabe namentlich veröffentlicht. Die Antwort auf die Frage finden Sie übrigens im Heft.

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Fotos: OSPA, Kristina Becker

Wir leben in einer der schönsten Ecken Deutschlands. Doch haben Sie unsere Region schon einmal aus der Luft gesehen? Gewinnen Sie einen Rundflug für sich und eine Begleitperson. Fliegen Sie mit uns für 30 Minuten über die Region Rostock.

TrendS 02/17  

Das Magazin der OstseeSparkasse Rostock.

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