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11. Jahrgang ¡ 1. Ausgabe 2017

Echt von hier. Nah bei mir. Meine OSPA.

www.ospa.de

Das Magazin der OstseeSparkasse Rostock

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Inhalt

Wussten Sie schon? Immer erreichbar 40 Filialen 20 zusätzliche SB-Standorte sechs Immobilien-Shops VersicherungsZentrum www.ospa.de plus telefonisch über Kundenservice 0381 643-0 Über

2. Anlegerforum:

Über Geld spricht man nicht? 6

Samstag geöffnet OSPA Zentrum

am Rostocker Vögenteich

Lütten Klein Am Pferdemarkt in Güstrow Bad Doberaner Einkaufszentrum Ostsee Park Sievershagen Warnowallee

8

Titelstory: Hannes Ocik

Weiter, immer weiter

Übrigens: Die Filiale Ostsee Park Sievershagen hat 61 Stunden in der Woche geöffnet

Standortbekenntnis Weitere umfangreiche

Bau- und

Modernisierungsmaßnahmen 14

Gründergeschichte:

Tasty Donuts-Shop auch in Rostock

in bis zu

sieben Filialen geplant,

darunter Warnemünde, Reutershagen, Rövershagen, Kritzmow und Südstadtcenter …

Online-Angebote

Außerdem in dieser Ausgabe

www.ospa.de Online-Banking Übersicht der Filialen und Öffnungszeiten Angebote und Informationen Beraterchat Online-Produkte

OSPA unterwegs 4 Zukunft gestalten: Sicher ist sicher?

2

7 Gastkolumne: EZB: Ohne Zins und Verstand

12 Einblicke: Mit Leidenschaft dabei

Zwei

mobile Filialen für den

ländlichen Bereich und jetzt noch eine weitere

komfortablere mobile Filiale


Editorial

Klare Sache Investieren in die Zukunft lohnt sich Mit ziemlicher Sicherheit werden die Zinsen auch noch die nächsten Jahre im Keller bleiben. Das heißt: Wer sein Geld einfach auf dem Girokonto oder in klassischen Sparprodukten lässt, verliert jedes Jahr ein erkleckliches Sümmchen.

Impressum

Herausgeber OstseeSparkasse Rostock Am Vögenteich 23 18057 Rostock Redaktion Karin Schönmeier Gabriel Rath Gestaltung, Satz und Layout Martin Schröder

Druck ODR GmbH Auflage: 10.000

Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung und unter Angabe des Herausgebers gestattet.

Wer heute die Zeitung aufschlägt liest mit Sicherheit etwas über die niedrigen Zinsen, die es seit einiger Zeit gibt. Daraus ergeben sich viele Fragen: Wo gibt es heutzutage noch Rendite? Welche Anlageformen sind empfehlenswert? Sollte ich jetzt über eine eigene Immobilie nachdenken – oder über eine Investition in Aktien? Vor einigen Tagen habe ich mich mit meinem Kollegen Ivo Steigmann auf den Weg gemacht nach Frankfurt in das Finanzzentrum Europas. Wir haben dort Fondsmanager, Börsenmakler und Investmentbanker der großen Finanzunternehmen getroffen und nachgefragt. Die Antworten können Sie ab sofort in unserer neuen Video-Serie auf www.ospa-blog.de sehen. Nur eines schon vorweg: Alle waren sich darin einig, dass niemand den Kopf in den Sand stecken sollte. Im Gegenteil, wer heute mit einer cleveren Strategie investiert, wird sein Geld nicht durch Inflation verlieren, sondern es vermehren.

Darum stelle ich meinen Kunden in der Beratung viele Fragen, informiere über die verschiedenen Möglichkeiten und entwickle gemeinsam mit ihnen einen individuellen Plan für die Zukunft. Weil der Informationsbedarf sehr groß ist, laden wir Ende Februar erneut zu einem Anlegerforum ins OSPA Zentrum ein. Auf den nächsten Seiten finden Sie viele Informationen dazu. Wir laden Sie herzlich ein, der Eintritt ist frei. Wer allerdings einen der spannenden Workshops besuchen möchte, sollte sich vorher anmelden. Das geht am besten über www.ospa.de/anlegerforum oder direkt bei den Beratern in den Filialen. Ich freue mich auf Sie.

Franziska Klingenberg OSPA-Filialleiterin in der Rostocker Langen Straße 3


Zukunft gestalten

Sicher ist sicher? Die Deutschen und ihr Vermögen Sorgen der Deutschen Frage: Welche aktuelle Entwicklung bereitet Ihnen bei der Ersparnisbildung die größte Sorge? *

Zukünftiges Sparverhalten Frage: Haben Sie Ihr Sparverhalten an die gegenwärtig niedrigen Zinsen angepasst oder planen Sie dies zu tun? **

58 %

32 %

Zinsen /Geldpolitik

2%

Ja

5%

Wirtschaft

Euro / Europa

3%

26 %

Persönliches

keine Sorgen

2%

Banken

Hemmungslos Geld auszugeben liegt den Deutschen nicht. Sie tun es auch dann nicht, wenn das Schulden-Machen – wie gerade jetzt – günstig ist und das Sparen wenig oder überhaupt keine Zinsen bringt. Das ist eines der Ergebnisse der einmal im Jahr vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) beauftragten repräsentativen Umfrage. Aber: Sparer in Deutschland sind trotz Niedrigzinsphase nicht bereit, für eine höhere Rendite bei ihrer Geldanlage auch mehr Risiko in Kauf zu nehmen. 70 Prozent lehnen es rundweg ab, nur zehn Prozent können sich vorstellen, höhere Risiken einzugehen. Das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung bei der Geldanlage ist sogar noch einmal deutlich gestiegen. Nannten 2015 noch 50 Prozent die Sicherheit als eines der drei wichtigsten Kriterien, so sind es 2016 sogar 57 Prozent, gefolgt von Flexibilität (40%) und Verfüg4

16 %

12 %

Ja, ich habe bzw. werde weniger sparen

5%

Ja, ich habe bzw. werde mehr sparen

Ja, ich habe bzw. werde andere Anlageprodukte wählen

37 % Nein

barkeit (36%). Die Rendite liegt mit 22 Prozent (2015: 27%) nur noch auf Platz fünf. Das hohe Sicherheitsbedürfnis der Bundesbürger zeigt sich auch in der weiter steigenden Beliebtheit der selbstgenutzten Immobilie. 59 Prozent der Befragten sprechen ihr die höchste Eignung für den Vermögensaufbau zu. Das bedeutet einen Anstieg von sechs Prozent zum Vorjahr. Der langfristige Vergleich zeigt den Trend zur Immobilie noch deutlicher. Seit 2007 – also kurz vor Ausbruch der Finanzkrise – ist die Zahl derer, die die eigenen vier Wände als zum Vermögensaufbau geeignet bezeichnen, um über 100 Prozent gestiegen. Nur 17 Prozent der Deutschen nutzen Aktien, um ihre finanzielle Situation im Alter zu sichern. Dabei sind gerade diese heutzutage der einzige Weg zu den Renditen, die notwendig sind, um nach dem Berufs-


Zukunft gestalten

Worauf möchten Sie in der Zukunft auf keinen Fall verzichten? » Auf Flexibilität bei meinen Finanzen. Mir ist es wichtig, dass mein Geld verfügbar ist und variabel eingesetzt werden kann.«

»Auf unseren Jahresurlaub. Es ist und bleibt ein Jahreshighlight, das wir nicht missen möchten.« Meinhard und Juliane Ullrich

Thomas Kuhne

» Auf die Sicherheit, dass mein Geld in guten Händen ist – gerade beim Thema Geldanlage und Altersvorsorge.«

»Auf die Freiheit, mir meine Freizeit so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle.« Katrin Schröder

»Nach Hause zu kommen in mein eigenes Heim ist für mich unbezahlbar.« Annabel Godglück

Daniel Seyboth

Wichtige Faktoren beim Vermögensaufbau Frage: Beim Vermögensaufbau können unterschiedliche Faktoren eine Rolle spielen. Welches sind für Sie persönlich die drei wichtigsten? *

57 %

22 %

Sicherheit

hohe Rendite

40 %

21 %

Flexibilität

36 %

Verfügbarkeit

steuerliche Aspekte

7%

Verrentungsmöglichkeit

leben ausreichend versorgt zu sein. Was viele nicht wissen: Der Risikofaktor von Aktienanlagen sinkt mit der Zeit. Während bei einer Anlagedauer von weniger als fünf Jahren Verluste realistisch sind, spricht man bei einem Horizont von ungefähr 15 Jahren von einem Verlustrisiko, das fast bei null liegt. Dennoch wagen sich viele Sparer nicht an die Themen Vermögensanlage und -strukturierung heran. Vielleicht, weil ihnen Wertpapiere und Fonds als Sparalternative nur wenig bekannt sind. Oder weil sie

* Mehrfach nennungen möglich ** Männer und Frauen 50 –70 Jahre Baisis: 1.180 Befragte bundesweit Quelle: icon Wirtschafts- und Finanzmarktforschung im Auftrag des Deutschen Sparkassenund Giroverbandes 2016

glauben, dass eine umfassende Anlageberatung nicht zu ihrem Ersparten passt. Deshalb bieten die Berater der OSPA je nach den Wünschen und Bedürfnissen eine passgenaue Analyse und Empfehlung für jeden Anlegertyp. Sie wollen mehr über das Vermögensbarometer des DSGV wissen? Sehen Sie im OSPA-Blog alle Ergebnisse der Studie. Folgen Sie dazu dem QR-Code. 5


Anlegerforum

Ivo Steigmann Wertpapierspezialist bei der OSPA

nsere Jetz t für u n: s anmelde p Work sho er forum g .de/anle a p s .o w ww

OSPA Anlegerforum 2017 Besuchen Sie das 2. OSPA Anlegerforum vom 24. – 25. Februar 2017 im OSPA Zentrum Rostock

Wir finden: Über Geld spricht man nicht genug, denn in Zeiten niedriger Zinsen lohnt es mehr denn je, die Alternativen zwischen Sparstrumpf und Aktienfonds zu kennen. Damit Sie auch in Zukunft eine gute Rendite erzielen, laden wir Sie herzlich zum OSPA Anlegerforum 2017 ein.

Bekannte Stargäste und Finanzexperten Für Sie vor Ort sind u. a. die Bestsellerautoren und Finanzexperten Friedrich & Weik, der Olympia-SilbermedaillenGewinner und Ruderer Hannes Ocik, das tv-bekannte Tanzduo (Foto) »JustSomeMotion« und Günther Krabbenhöft.

Hochkarätige Aussteller Freuen Sie sich auf 16 namhafte Aussteller, die Sie mit Informationen zu allen Spar- und Anlagethemen versorgen.

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Spannende Workshops und Fachvorträge Ob Renten, Versicherungen, Immobilien oder Aktien – unsere Experten bringen Sie auf den neuesten Stand – zu brandaktuellen Themen.

Weitere Highlights – – – – – –

Persönlicher Anlegercheck Individueller Messefahrplan und maßgeschneiderte Anlagelösungen Besichtigung Gold-Tresor Messe-Special exklusiv nur für Messebesucher: 2 Raten geschenkt bei Abschluss eines Fondssparplans Großes Gewinnspiel: 1 x 1.000 € / 3x 500 € / 5x 250 € für Ihr Startdepot Großes Finale der Vereinsaktion »Wünsch dir was«


Gastkolumne

EZB: Ohne Zins und Verstand Nie war es wichtiger sich aktiv um sein Vermögen zu kümmern

Die Welt spielt verrückt. Die EU, der Euro, » der Kapitalismus«, » die Marktwirtschaft« und » die Weltwirtschaft« stecken in ihrer historisch schwersten und dauerhaftesten Krise. Weltweite Schuldenorgien, Bargeldflut, Nullzinsen, Investment-Blasen, Bankencrashs und Inflationsgefahren bedrohen Vermögen und Altersrücklagen der Anleger. Wir sind gegenwärtig Zeugen eines historisch einmaligen Notenbankexperiments, das uns alle schleichend enteignet und langfristig scheitern wird!

Foto: Christian Stehle, Asperg

Fakt ist: Das Zeitalter hoher Renditen ist vorbei und das wird auch noch lange so bleiben. Folglich muss die Vermögenssicherung an erster Stelle stehen. Da wir zwar unendlich viel Geld und andere Papierwerte drucken können, aber keinen einzigen Sachwert, geht das Zeitalter der Papierwerte zu Ende und das Zeitalter der Sachwerte hat begonnen. Sachwerte sind kein

bloßes Versprechen, können niemals wertlos werden und waren in Zeiten wirtschaftlicher Verwerfungen Papierwerten immer deutlich überlegen. Mehr denn je heißt die Devise »über Geld muss man reden« und man sollte sich um sein Erspartes kümmern. Wir haben eine historische Niedrigzinsphase, d.h. noch nie waren die Zinsen tiefer als aktuell. Der Sparzins liegt im Schnitt bei 0%. Das zeigt überdeutlich, dass wir eine neue Zeitrechnung haben. Trotz allem liegen über 5 Billionen Euro unproduktiv auf deutschen Konten und Sparbüchern. Wer jetzt nicht anfängt, sein Vermögen auf mehrere Vermögensstandbeine zu streuen und neu zu strukturieren wird durch Inflation und Negativzins schleichend enteignet werden. Die Zeit der Rendite ist vorbei. Heute geht es um Vermögenssicherung – um Kapitalerhalt. Es ist weder Zeit für Pessimismus noch für Optimismus – es ist Zeit für Realismus.

Die beiden Ökonomen, Querdenker, Redner und Honorarberater Matthias Weik und Marc Friedrich haben gemeinsam drei Bestseller geschrieben: »Der größte Raubzug der Geschichte«, »Der Crash ist die Lösung« und »Kapitalfehler«. Im Frühjahr 2017 erscheint ihr viertes Buch »Sonst knallt's!« Matthias Weik und Marc Friedrich sind am 24. und 25. Februar 2017 Gäste auf dem Anlegerforum der OSPA – stehen Besuchern in Workshops und Einzelgesprächen zur Verfügung. Weitere Informationen über die Autoren finden Sie unter: www.friedrich-weik.de und bei Facebook unter www.facebook.com/friedrichundweik 7


Rubrik / Kolumnentitel

Weiter, immer weiter Es ist ein warmer Augustmorgen in Rio de Janeiro. Die Sonne scheint. Hannes Ocik frühstückt mit seinem Team im Olympischen Dorf. Heute ist der Tag, auf den sie jahrelang hingearbeitet haben. Heute geht es beim Rudern um Gold. Die Anspannung ist spürbar. Eine extrem harte olympische Saison liegt hinter Hannes, lange 8

Monate, in denen er seine Familie weniger gesehen hat als seinen Trainer und im wahrsten Sinne des Wortes Blut, Schweiß und Tränen investiert hat. Wir haben den Schlagmann des Deutschland-Achters getroffen und mit ihm über das Rudern gesprochen, über die Notwen-

digkeit von Zielen und die richtige Strategie für den Erfolg. »Alles fing an, als ich 12 oder 13 war«, erzählt Hannes. »Ich war schon damals etwas kräftiger als andere. Meine Eltern waren selbst Sportler und legten großen Wert darauf, dass ich nach der Schule aktiv war.« Also probierte er viel


Foto: Jens Scholz

Rubrik / Kolumnentitel

aus: Leichtathletik, Judo und später Triathlon. »Irgendwann kam ein ehemaliger Ruderer auf mich zu und meinte, dass ich mit meiner Statur eigentlich rudern müsste.« Gesagt, getan – im Wettkampf feierte Hannes seinen ersten Erfolg. Aus heutiger Sicht die Initialzündung. »Erfolg ist für mich aber nicht unbedingt die Platzierung,

sondern das Gefühl, in einem Wettkampf alles gegeben zu haben. Wenn ich merke, dass ich wirklich an meine Grenzen gegangen bin, kann ich sagen: Das war gut.« Mit 15 wagt der Schweriner Junge den großen Schritt ans Sportinternat nach Rostock, um aus seinem Hobby mehr zu machen. »Ich

schätze, man muss einfach bereit sein, neue Wege einzuschlagen und etwas zu riskieren.« Früh lernt der Leistungssportler, nach Niederlagen wieder aufzustehen. Aus einem Spruch seines Coaches wird sein Motto »Weiter, immer weiter.« 2011 macht er sein Abi in Rostock und geht anschließend zum Bund. 9


Blickpunkt

» Die OSPA-Sportstiftung hat einen sehr guten Ruf und ist mittlerweile sehr bekannt. Wir werden bei vielen Wettkämpfen darauf angesprochen.«

» Ein Sieg beim Rudern kommt nicht von ungefähr. Dafür muss man extrem hart trainieren – auch wenn es kaum einer sieht.«

Während seine Klassenkameraden am Wochenende feiern gehen, schuftet der 1,91 Meter große Hannes in Trainingslagern – und wird dafür belohnt: 2009 gewinnt er mit dem Achter bei den Junioren-Weltmeisterschaften. Ein Jahr später belegt er den zweiten Platz im Vierer mit Steuermann. Darauf wird auch die Sparkasse aufmerksam und sponsort ihm ein neues Boot. Damit schafft er den Anschluss vom Junioren- in den U23-Bereich. 2013 tritt Hannes international erstmals im Deutschland-Achter an und gewinnt mit dem Team Gold bei den Europa10

meisterschaften, anschließend Silber hinter dem britischen Achter bei den Weltmeisterschaften in Südkorea. Mit 22 Jahren ist er der Jüngste im Achter. Es läuft eigentlich alles nach Plan, bis es mit einem Mal kracht. »Ich weiß es noch wie heute. Ich flog aus Seoul zurück nach Deutschland und saß quasi zwei Tage später mit Jetlag schon wieder in Güstrow in der Schule.« Hannes hatte bei der Polizei-Sportfördergruppe eine Ausbildung begonnen. »Allerdings merkte ich nun, dass ich mir keine Ruhe gegönnt hatte, um abzuschalten.« Er wird krank und ist eine ganze Zeit lang in einem richtigen Loch. Doch auch dank dem Support seiner Familie kämpft sich Hannes langsam zurück, und passt seine Strategie

zum ersten Mal an. »Das Leben ist wie ein- und ausatmen«, hat mein Trainer immer gesagt. »Ich musste einfach lernen, Luft zu holen.« Mit neuer Kraft und frischem Antrieb kehrt er 2015 als Schlagmann in den Deutschland-Achter zurück. Das Team gewinnt bei den Europameisterschaften in Polen – vor den Briten. Das große Ziel Olympia 2016 in Rio rückt näher. Hannes pendelt von einem Trainingslager zum nächsten und lernt parallel dazu für seine Ausbildung. Seine Freundin sieht er in der olympischen Saison 2016 nicht wirklich oft. Alles unter einen Hut zu bekommen ist nicht immer leicht. »Mit der Zeit habe ich gelernt Prioritäten zu setzen«, erzählt der 25-Jährige. »Über-

Fotos: Jens Scholz und OSPA

In jeder freien Minute trainiert er. Olympia ist zu dieser Zeit noch ein Traum, der weit weg ist, für den es sich aber zu kämpfen lohnt.


Blickpunkt

Die olympische Medaille in den Händen. Hannes Ocik und seine Fans feiern den Erfolg.

haupt habe ich viel gelernt durch den Sport.« Sich im Leben Ziele zu stecken und diese ehrgeizig zu verfolgen ist ein Beispiel, Struktur in den Tagesablauf zu bringen ein anderes. „Wenn ich morgens aufstehe will ich etwas schaffen. Dafür brauche ich Ziele, die mich motivieren.« Hannes ist fokussiert. Er will unbedingt, setzt sich kleine Etappenziele, um den großen Traum zu verwirklichen: Olympia. 2012 stand er noch als Zuschauer an der Strecke. Vier Jahre später wollte er es in Rio wissen. Im August 2016 ist es soweit. Das große Rennen steht an. Fünfeinhalb Minuten kämpfen Hannes und seine Crew im Achter, legen eine unglaubliche Verfolgungsjagd hin. Am Ende müssen sie sich knapp dem Erzrivalen England geschla-

gen geben, gewinnen aber eine fantastische Silbermedaille. »Rio war ein Riesenerfolg. Hier den zweiten Platz zu holen war unglaublich. Ich bin aber noch lange nicht fertig«, gibt sich Hannes nach dem Rennen kämpferisch. »Ich bin jetzt 25 und sicher: Da geht noch einiges.« Bei seiner Begrüßung durch die OSPA-Sportstiftung, die ihn seit 2012 unterstützt, wird er konkreter. »Japan 2020 ist mein Riesenziel. Da will ich hin.« Die Unterstützung der Stiftung sei dafür extrem wichtig. Und es sei wichtig, auf echte Partner setzen zu können: »Auch in schweren Zeiten, als ich krank war, hat mich die OSPA nie fallen lassen und an mich geglaubt.« Das habe sich ausgezahlt. »Es ist im Grunde ein bisschen so wie mit dem Geld. Wer heute investiert, muss Geduld haben und Vertrauen.« Gabriel Rath

Apropos:

Wie geht Hannes Ocik mit Geld um? »Ich bin ein typischer, deutscher Sparfuchs. Wenn ich aber ein Ziel erreicht habe, gönne ich mir auch etwas, gehe zum Beispiel mit meiner Freundin essen. Quasi als Belohnung. Aber dann geht’s auch schon wieder weiter – auf zu neuen Zielen.«

Treffen Sie Hannes Ocik auf dem OSPA Anlegerforum am 24. und 25. Februar 2017 im OSPA Zentrum Rostock. Melden Sie sich jetzt für seinen Workshop an: www.ospa.de/anlegerforum 11


Einblicke

Bereit für die Herausforderungen des Alltags Mit Leidenschaft im Job bei der OSPA und beim Sport

Voraussetzung ist, dass sie die Finanzmärkte genau beobachten, (volks)wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen, die Entwicklung von Handelsabkommen und Beziehungen zwischen den Ländern verfolgen und daraus die richtigen Schlussfolgerungen ziehen … In Wahrheit kommt es sogar darauf an, eigentlich schon vor den eingehenden Nachrichten Indizes zu deuten und Markttrends zu erkennen. Mindestens acht Stunden täglich – in der Regel von halb acht bis 18 Uhr – verarbeiten Thomas Wendtland und seine Kollegen Nachrichten aus Europa, Amerika, Asien. Sie werten Indikatoren aus, ziehen Schlussfolgerungen und handeln. Im doppelten Wortsinn; sie kaufen und verkaufen – Wertpapiere nämlich. Nicht zuletzt sagen die drei Händler ihr Wissen und ihre Erfahrungen weiter. An die OSPA-Berater, die dann wiederum Empfehlungen an Kunden geben können.

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»Ziemliche Kopfarbeit«, sagt der Banker. »Um am Bildschirm richtig reagieren, besser noch agieren zu können, muss der Kopf frei sein.« Das geht dauerhaft nur mit einem fitten Körper. Darum fängt der Tag des 45-Jährigen mehrere Male in der Woche bereits kurz nach fünf an. Pünktlich ab 6 Uhr zieht er seine Bahnen in einer Rostocker Schwimmhalle und ist damit in der dritten Disziplin seiner vor vielen Jahren entdeckten Leidenschaft aktiv. »Ich wollte unbedingt wieder fit werden, sportliche Herausforderungen bestehen und – ganz nebenbei auch ein wenig abnehmen«, erzählt Thomas Wendtland. Immer nur lange Strecken mit dem Rad zu fahren, war ihm zu zeitaufwendig, also begann er parallel dazu mit dem Laufen. Und weil Triathlon nun mal aus drei Sportarten besteht, ging er schließlich auch noch ins Wasser. Insgesamt kommen sommers wie winters jede Woche sieben bis acht Trainingsstunden zusammen. So viele, dass Ehefrau Anka und die beiden Jungs mitunter etwas mosern, mehr Zeit mit ihm einfordern. »Mein Entgegenkommen bedeutet dann nicht selten eine Radwanderung für die ganze Familie «, gesteht Thomas Wendtland etwas kleinlaut. Sein Sport ist für ihn genau der richtige Ausgleich, um auch im Job als Wertpapierspezialist Spitzenleistungen zu erzielen. Und – » das Gefühl, in einem Triathlon-Wettbewerb die eigene Bestleistung getoppt zu haben, ist einfach stark.« Karin Schönmeier

Fotos: Jens Scholz

Schon elf Jahre lang sitzt Thomas Wendtland im Händlerbüro der OSPA, managt mit zwei weiteren Experten den Wertpapiereigenhandel der OSPA, das so genannte Depot A. Gemeinsam tragen sie die Verantwortung für rund 1,1 Milliarden Euro, die sie für die OSPA möglichst ertragreich anzulegen haben.


Nachgefragt

Vorsorge verändert sich, aber sie bleibt modern Interview mit OSPA-Vorstand Karsten Pannwitt Um den Ruhestand sorgenfrei genießen zu können, muss jeder für das finanzielle Polster teilweise selbst sorgen. Wie man das sinnvoll angehen kann, verrät OSPAVorstandsmitglied Karsten Pannwitt. Wie halten Sie es persönlich mit Ihrer Altersvorsorge? Karsten Pannwitt: Ich bin mir sicher, dass das bestehende Rentensystem allein die bisher gewohnte Sicherung im Alter nicht garantieren kann. Darum ist auch für mich und meine Familie die private Vorsorge nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Und das auch, obwohl mein Ruhestand noch etliche Jahre entfernt ist. Wie sieht Ihr privates Portfolio aus? Ich selbst spare neben der betrieblichen Altersvorsorge in langfristige, fondsbasierte Produkte und Immobilien.

Foto: Privat

Man sagt immer, dass fünf bis zehn Prozent des Bruttoeinkommens für das Alter zur Seite gelegt werden sollten? Wie handhaben Sie das? Ich finde, dass die Höhe der Sparrate vom Alter, vom Einkommen und einem eventuell bereits vorhandenen Vermögen abhängt. Sieben bis zehn Prozent des Bruttoeinkommens sind eine gute Hausnummer. Daran halte ich mich auch in etwa. Wann sollte man anfangen, über das finanzielle Polster für den Ruhestand nachzudenken? So früh wie möglich. Schon für unsere Zwillinge, die gerade in die Schule gekommen sind, sparen wir regelmäßig. Für beide haben wir schon kurz nach ihrer Geburt einen Fondssparplan eingerichtet, in den wir monatlich einen festen Betrag einzahlen. Klug ist, wer das Thema nicht auf später verschiebt. Wer zwischen 20 und 35 Jahre alt ist, hat viele Jahrzehnte vor sich, um für das Alter zu sparen. Da reichen in der Regel auch geringe Sparbeiträge aus, damit sich im Lauf der Jahre ein finanzielles Polster bilden kann.

So früh wie möglich beginnen – heißt das, für Ältere ist ein Sparplan nicht mehr sinnvoll? Keinesfalls. Auch mit 50 kann man noch vorsorgen. Der Zinseszinseffekt wirkt sich zwar durch die geringere Anzahl von Jahren bis zum Rentenbeginn nicht mehr so stark aus wie bei einem früheren Start. Dafür ist das Einkommen zumeist höher. Wer über ein paar Jahre einen größeren Betrag einzahlt, kann immer noch die Chancen eines Sparplans nutzen. Einmal angelegt, lässt man dann alles bis zur Rente so stehen? Zwischen 35 und 50 Jahren verändern sich zumeist die Lebensbedingungen, Kinder kommen dazu, der Job wird ein anderer. Das sollte sich im Altersvorsorge-Konzept widerspiegeln. Am besten optimiert man seine Anlagen regelmäßig gemeinsam mit seinem Berater und bespricht mit ihm auch den Schutz seines Vermögens. Zudem sollte man staatliche Fördermöglichkeiten unbedingt ausschöpfen – das gilt für jedes Alter. Das Gespräch führte Karin Schönmeier

Übrigens!

Wer mehr zum Thema moderne Geldanlage und Vorsorge wissen möchte, ist am 24. und 25. Februar herzlich zum Anlegerforum ins OSPA Zentrum am Rostocker Vögenteich eingeladen.

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Gründergeschichte

Mit Appetit und Lust in die Selbstständigkeit

»Am liebsten esse ich …« André Sallinger denkt kurz nach und gesteht dann: »Eigentlich jeden Tag einen anderen.« Bereits seit gut einem Dreivierteljahr verspeist er tatsächlich täglich mindestens einen seiner Donuts. Und ein wenig sieht man das dem freundlichfröhlichen 37-jährigen Existenzgründer durchaus auch an. Mit der Eröffnung seines eigenen Tasty Donuts-Shops als Franchise-Nehmer am 12. Mai 2015 hat der gelernte Bäcker sich den lang gehegten Traum von der

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Fotos: Mathias Rövensthal

Tasty Donuts-Shop auch in Rostock


Gründergeschichte

Mit OSPA-Beraterin Anja Schult klappte es mit dem eigenen Laden.

Selbstständigkeit erfüllt. Und er findet selbst: »Ich bin der geborene Donuts-Bäcker.« Wer in die Auslage bei Tasty Donuts in der Rostocker Breiten Straße schaut, kann den Appetit auf die bunten kleinen Kuchen gut verstehen: Ein Donut sieht leckerer aus als der andere. Die Entscheidung fällt schwer. Das sieht man auch den Käufern an. Manch einer erwirbt deutlich mehr von dem Backwerk, als er ursprünglich wollte, probiert noch das Gebäck der Saison oder eine der Eigenkreationen des Chefs. Allen Donuts gemein ist: Sie sind ausnahmslos tagfrisch gebacken und entsprechen dem hohen Qualitätsanspruch von Tasty Donuts. Rund 30 Sorten des immer frisch zubereiteten Siedegebäcks mit dem Loch – wie die köstlichen Donuts in Fachkreisen heißen – gehen täglich über den Ladentisch. Wie er zu seinem Unternehmen gekommen sei? Fast durch Zufall, beim Surfen im Internet, erzählt André Sallinger, sei er auf ein Franchise-Portal gestoßen, hätte dabei Tasty Donuts entdeckt und – sich spontan beworben. »Dann lief alles wie am Schnürchen«, erzählt er: »Ausfüllen vieler Formulare, Gespräch beim Franchise-Geber, Ladensuche und Teilnahme an Existenzgründerseminaren.« Als es um die Finanzierung des Vorhabens ging, folgte er der Empfehlung der Gründerexperten: Die OSPA sei schnell und unkompliziert und eröffne gern auch För-

dermöglichkeiten über die KfW-Bank. »Der Hinweis war Gold wert. Meine Beraterin Anja Schult ist wirklich immer für mich da, schaut vorbei und hat den einen oder anderen Tipp für mich.« So könne er sich hundertprozentig ums Geschäft kümmern. Und sich nebenbei vielleicht sogar nach einem zweiten Standort umgucken … Karin Schönmeier

Leckere Tasty Donuts gibt es: Breite Straße 12 – 15 18055 Rostock Montag bis Freitag: Samstag: Sonntag:

10.00 – 19.00 Uhr 10.00 – 18.00 Uhr 12.00 – 17.00 Uhr

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Die letzte Seite

Damals und heute Borwinbrunnen in Güstrow

Gewinnspiel

ac he n ! Jetzt mitm ie ein

S Gew innen n 2 Persone r fü et n Meet & Gre le il pia-Meda mit Olym Oc ik . s e n Han Gew inner

Setzen Sie sich gemeinsam mit ihm ins Boot und rudern Sie mit dem Schlagmann des Deutschland-Achters entlang der malerischen Warnow. Auch für die Verpflegung wird natürlich gesorgt sein. Bei einem anschließenden Barbeque wird es die Möglichkeit geben, Hannes besser kennenzulernen und dabei auch einen Blick in Richtung der Olympischen Spiele 2020 in Japan zu werfen. Die Chance auf diesen attraktiven Gewinn sichern Sie sich, wenn Sie folgende Frage beantworten:

»Seit wann wird Hannes Ocik von der OSPA-Sportstiftung gefördert?«

Die Antwort senden Sie bitte mit dem Betreff »trend  -Gewinnspiel« und der Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse an gewinnspiel@ospa.de Alternativ können Sie uns auch eine Postkarte schicken an: OSPA Rostock Redaktion trend  Am Vögenteich 23 · 18057 Rostock Viel Glück!

Teilnahme nur ab 18 Jahren, ausgenommen sind Mitarbeiter der OSPA und deren Familienangehörige. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird unter allen Einsendungen ausgelost und benachrichtigt. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Teilnahmeschluss ist der 25. Februar 2017. Die Erhebung der personenbezogenen Daten dient allein der Abwicklung des Gewinnspiels. Die Daten werden nach Benachrichtigung des Gewinners gelöscht. Die Antwort auf die Frage finden Sie übrigens im Heft.

n tr ume n te inan z in s F s u a d n .. . u rau s . ch mehr holt e r no

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Ivo Steigmann Wertpapierspezialist bei der OSPA

Anlegerforum 2017 24. – 25. Februar · 10 –17 Uhr OSPA Zentrum Rostock · Am Vögenteich Weitere Infos, Anlegercheck und Workshop-Anmeldung unter

ospa.de/anlegerforum

TrendS. Das Magazin der OSPA  

Neu gestaltet und frisch aufgelegt erscheint hiermit die neue Ausgabe des Magazins "TrendS", die es bereits seit 10 Jahren erscheint. Viel S...

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