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10-2013


Editorial Kunst und Hightech

Bei den Vorbereitungen zu dieser Ausgabe von PAPETERIE UND BÜRO, die sich schwerpunktmässig auch mit Kreativität befasst, habe ich einen Künstler getroffen, den zu porträtieren ich mir schon lange vorgenommen hatte. Ich finde, man sollte ein Thema auch über die Branche hinaus behandeln. Denn die Produkte werden ja für Konsumenten hergestellt. Mal- und Zeichenartikel eben auch für Künstler. Beim Betreten eines Ateliers wandert mein Blick gleich auf die Farbtuben, Pinsel und Hilfsmittel. Nennen Sie es Déformation professionnelle, wenn Sie wollen. Auch, da selber als Zeichner und Illustrator tätig, interessiert es mich natürlich, wie die «Konkurrenz» so arbeitet. Das war bei Michael Streun, dem überragenden Porträtisten und Maler, nicht anders, als ich ihn für ein Interview in seinem Atelier in Thun traf. Nach seinen Vorlieben bezüglich Mal­ utensilien gefragt, antwortete der Künstler diplomatisch: «Alles, und wenn ich es mir leisten kann, Caran d’Ache- und RembrandtProdukte.» Für ihn ist das Resultat wichtig, die Malutensilien nur Mittel zum Zweck. Und das Resultat kann sich sehen lassen, wie Sie sich anhand meines Porträts auf dieser Seite überzeugen können. Michael Streun hat es eigens für dieses Editorial gemalt. Herzlichen Dank dem Künstler an dieser Stelle. Den Artikel über Streuns Leben und Schaffen finden Sie in der Rubrik «Schwerpunkt». An der diesjährigen EMEX-Messe in Zürich wurden einfache 3-D-Drucker und deren Anwendung gezeigt. Was bisher nur in der Industrie angewandt wurde, erobert zunehmend auch den Privathaushalt. Gescannte Gegenstände werden in dreidimensionale Werkstücke umgewandelt. Das eröffnet ein weites Feld von Anwendungen. Stellen Sie

sich vor, Ihre alte Schreibmaschine gibt den Geist auf, weil ein kleines Rad gebrochen ist. Ersatzteile gibt es beim Hersteller längst nicht mehr und Sie müssten die alte Maschine wohl oder übel entsorgen. Mit dem 3-D-Drucker können Sie das defekte Rad scannen und sich ein Ersatzrad ausdrucken, und die Schreibmaschine funktioniert wieder. Das eröffnet selbst für die Hersteller neue Möglichkeiten. Sie müssen einzig die Pläne für die einzelnen Ersatzteile speichern. Bei Bedarf liefern sie einem Reparateur schnell die entsprechende Datei und dieser druckt das Teil vor Ort aus. Teure Ersatzteillager erübrigen sich, und selbst uralte Geräte könnten so auch künftig wieder repariert werden. Ob dies allerdings im Sinne der Hersteller ist, die lieber neue Maschinen verkaufen, sei dahingestellt.

3-D-Drucker eröffnen zudem eine neue Form der Kreativität. Jeder kann sich seine Plastik oder Skulptur selber ausdrucken. Gut möglich, dass sich daraus eine neue Kunstform entwickelt, für die es neue Geräte und Materialien benötigt. Selbstverständlich zu kaufen im Fachgeschäft.

Jürg Kühni

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Klipp & Klar DURABLE geht in der Schweiz eigene Wege

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Veränderung im Aussendienst bei roost-papeterietrends Brunnen Werbeartikel bei Stewo Schultheken-Messe /Neuheiten 2014

Rund 38 000 Fachbesucher auf der Tendence

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Veränderungen in der Führung bei Hamelin

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Epson Roadshow

Neuheiten

Perfekt für alle Ideen: edding präsentiert neues Premium Lackspraysortimet 10

Die neuen edding-Lackmarker-Sets mit Bastelanleitung

Neue Chancen mit Boutique-, Geschenke- und Dekoartikeln

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«Ich male gerne Menschen»

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Cobra: Symbiose von Wasser und Ölfarben

HERMA in Österreich und der Schweiz: Neuer Key Account Manager

Edding prüft Zweijahresrhythmus als Aussteller auf der Paperworld

Schwerpunkt

H. Siegrist-Import: Holte NICI in die Schweiz

Panorama 20

Neu von Penac: der schlankeste Multi-Touchpen PILOT Parallel Pen – express yourself

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Malen wie mit Mami’s Lippenstift!

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HERMA ist Ordnung

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Stilsicherer Herbstbegleiter ONDORO HOLZ

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B+Co: Persönlicher geht es gar nicht! Creapoint – grosse Kunst zum kleinen Preis

Einkauf Dünnstes Keyboard der Welt entwickelt 18 Biella und die Schwinger

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Cristal Stylus und 2in1 Stylus

Inside

Post-it – die Evolution einer revolutionären Erfindung

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Lernende ausbilden lohnt sich – auch finanziell

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«Meet and Eat» bei GOP AG

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3-D-Printing – eine industrielle Revolution?

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Social Media Schweiz 2013

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Neue Webvideos fürs Scotch® Recycling-Basteln 31

BBK aktuell: Weiterbildungstag für die Coaches auf der Alp

üK-Infoveranstaltung 37 50 Jahre Vögtli Bürotechnik AG

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Termine

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Schluss mit lustig

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Messen 23

Snowdreams

Quo vadis ORNARIS?

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SuisseEMEX’13: Qualität überzeugte

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Von Coloraction zu Image Coloraction Exklusive Geschenksets

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Immer etwas Neues, in super Qualität, das ist Pentel

Ihr Partner für die perfekte Organisation

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Ihr Partner für die perfekte Organisation

Die Verwendung von exklusivem Rohmaterial und die modernste Technologie ermöglichen Discovery, eines der leistungsfähigsten Papiere am Markt zu sein. Die Fasern des Eucalyptus Globulus, die zur Herstellung von Discovery verwendet werden, liefern hohe Werte an Dicke und Steifheit. Diese Eigenschaften sind das Wesentlichste für Hochleistung. Discovery kann Sie auch bei Ihrer Umweltleistung unterstützen, da es weniger Ressourcen verwendet. Discovery – das wahre öko-effiziente Papier


Klipp&Klar DURABLE geht in der Schweiz eigene Wege

ne Unbekannte. Nach fünf Jahren als Abteilungsleiterin bei Waser-Shop in Zürich war sie die letzten neun Jahre im Aussendienst bei der Firma Artoz-Papier AG tätig.

DURABLE schreibt in einer Pressemitteilung von Ende August 2013: Die Informationsund Beschaffungsmärkte werden globaler, die Grenzen innerhalb Europas werden offener und die Daten transparenter. Aus diesem Grund wurde vereinbart, den Vertrag mit der Firma Hermann Kuhn AG in der Schweiz aufzuheben. «Wir danken der Firma Hermann Kuhn für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir in den letzten 27 Jahren das Geschäft in der Schweiz weiterentwickelt», kommentiert Andreas Schönwälder, Vice President Interna­ tional Operations bei DURABLE. Die Kunden der DURABLE Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG werden ab dem 1. Januar 2014 über die Hauptverwaltung in Iserlohn sowie über die bestehenden Partner in der Schweiz betreut. Für den umfassenden Kundenservice steht hier ein kompetentes Vertriebsteam zur Verfügung. Wir werden in einer der nächsten Ausgaben von PAPETERIE UND BÜRO im Detail über die neue Strategie von DURABLE informieren.

«Brunnen Werbeartikel» ist vor allem auf Agenden/Kalender, Notizbücher und Schulartikel spezialisiert, welche ganz auf die inhaltlichen Bedürfnisse und die Designs der Auftraggeber angepasst werden.

Schultheken-Messe / Neuheiten 2014 Die letztjährige Schultheken/NeuheitenMesse, die gemeinsam von OSKAR DEBRUNNER AG, PERREN GmbH, Hama Technics AG und Pelikan (Schweiz) AG ins Leben gerufen worden war, war ein voller Erfolg und wird deshalb auch in diesem Jahr vom 20. bis 23. Oktober 2013, an der Riedstrasse 12/14, 8953 Dietikon, 3. Stock, fortgesetzt.

Sandra Winterberg.

Brunnen Werbeartikel bei Stewo

Was sind die Trends im Schultheken- und Rucksackbereich, was gibt es Neues auf dem Markt? Die Neuheiten-Messe bietet dem Handel die einmalige Gelegenheit, sich an einem Ort zu informieren und von führenden Marken inspirieren zu lassen.

den und Marketinggruppen in Deutschland. «HERMA hat sowohl in Österreich als auch in der Schweiz sehr engagierte Handelspartner, die ein ausgesprochen feines Gespür für die jeweiligen Märkte haben. Ich freue mich darauf, mit ihnen zusammen neue Ideen zu entwickeln und die Marke weiter voranzubringen», betonte Ester im Vorfeld. «HERMA bringt in diese Partnerschaft unter anderem ein wohl einzigartiges Produktspektrum für Etiketten mit ein. Das ist eine solide Basis für künftige gemeinsame Erfolge.»

päischen Orderplattformen in der zweiten Jahreshälfte. In einem schwierigen konjunkturellen Umfeld in Europa ist es uns gelungen, die Tendence durch eine gezielte Repositionierung im Sinne unserer Aussteller und Besucher erfolgreich zu gestalten. Das neue Konzept zeigt erste Erfolge. Die Gesamtbeurteilung der Messe ist signifikant im Vergleich zum Vorjahr gestiegen», so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH.

Rund 38 000 Fachbesucher auf der Tendence Mit hoher Zustimmung der Aussteller und Besucher schliesst die internationale Konsumgütermesse Tendence ihre Tore. An vier Tagen zeigten Aussteller aus 55 Ländern rund um die Themen Wohnen und Schenken Neuheiten für die Herbst- und Wintersaison sowie einen ersten Ausblick auf das Frühjahr. «Die Tendence bleibt eine der wichtigsten euro-

zufrieden und betonte den hohen Stellenwert der Frankfurter Konsumgütermesse für die Branche. Bei den Besucherzahlen gab es entsprechend dem Branchentrend einen erwarteten Rückgang. An den nunmehr nur vier Messetagen nutzten rund 38 000 Besucher das Angebot der Tendence. Im vergangenen Jahr waren es an den insgesamt fünf Messetagen 45 477 Besucher. Die Top-10-Nationen auf Besucherseite waren die Schweiz, Österreich, die Niederlande, Frankreich, Italien, Belgien, China, Spanien, Polen und Grossbritannien. Damit kamen rund 20 Prozent der Besucher aus dem Ausland. Auf mehr als 98 000 m2 Bruttoausstellungsfläche (2012: 130 600 Bruttoquadratmeter) zeigten 1307 Aussteller aus 55 Ländern (inklusive Ecostyle und Webchance; 2012: 1858 Aussteller) Neuheiten für die Herbst- und Wintersaison sowie Trends für das kommende Frühjahr.

Die Mehrheit der Aussteller zeigte sich mit dem Orderverhalten der Fachbesucher sehr

Der Rückgang in der Ausstellungsfläche ist neben dem Aufbau der IAA, durch den die Halle 11.0 belegt ist, vor allem auf einen strategisch geplanten Rückgang der asiatischen Aussteller zurückzuführen. ›››

HERMA in Österreich und der Schweiz: Neuer Key Account Manager

Veränderung im Aussendienst bei roost-papeterietrends Während mehr als sechs Jahren war Saphira Lanz-Lüscher im Aussendienst in rund 15 Kantonen der Deutschschweiz für roostpapeterietrends tätig. Nun schaut sie dem Mutterglück entgegen, weshalb sie die Firma verlässt. Als Nachfolgerin konnt Sandra Winterberg gewonnen werden. Sie ist in der Branche kei-

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Christoph Zemp. Anfang Jahr hat die Stewo International AG den Vertrieb für Brunnen Werbeartikel aus dem deutschen Mutterhaus Baier & Schneider übernommen. Lange Jahre hatte Walter Hug als Inhaber der Firma Aumann Primex AG die Artikel des deutschen Traditionsunternehmens vertrieben. Er tritt in den verdienten Ruhestand und hat deshalb seine Firma an die Stewo International AG verkauft. Bei Stewo International AG übernimmt Christoph Zemp als Key Account Manager diesen Geschäftszweig und die bestehenden Kunden.

Oliver Ester. Oliver Ester, 45, verantwortet ab 1. Oktober 2013 bei HERMA die Betreuung von Grosskunden in Österreich und der Schweiz. Der erfahrene Vertriebsprofi, der seit 13 Jahren für den Selbstklebespezialisten tätig ist, betreut darüber hinaus weiterhin Grosskun-

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››› Dies betrifft insbesondere Aussteller aus China, Hongkong und Indien, die als Anbieter für das Volumengeschäft bisher die Halle 10 belegten.

Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH.

Veränderungen in der Führung bei Hamelin Die Hamelin GmbH hat seit August zwei neue Führungskräfte. Bert Janssen ist neuer Vertriebsleiter für den Bereich Fachhandel, Frank Wolters übernimmt die Leitung im Supply Chain Management der Region D A CH. Janssen verfügt über mehr als 20 Jahre Vertriebserfahrung in der PBS-Branche und ist seit 1992 für Hamelin in der Region Benelux tätig. Seit Januar 2011 ist er Geschäftsführer der Hamelin b.v. Im Hinblick auf seine neue Aufgabe, die er zusätzlich zu seiner Geschäftsführertätigkeit in den BeneluxLändern übernimmt, zeigt er sich optimistisch: «Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte der Groupe Hamelin, daher freue mich auf diese Herausforderung.» Im Supply Chain Management gibt es ebenfalls Veränderungen. Frank Wolters übernimmt die Leitung der Region D A CH. Er ist seit mehr als drei Jahren als Supply Chain Manager für die Re­ gion Benelux verantwortlich. Ab sofort leitet er die Supply Chains beider Regionen.

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Edding prüft Zweijahresrhythmus als Aussteller auf der Paperworld Der edding Konzern wird im kommenden Jahr nicht auf der Messe für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren in Frankfurt vertreten sein. «Die Paperworld ist eine wichtige internationale Informations- und Kommunikationsplattform und wir waren mit der Teilnahme in den letzten Jahren insgesamt zufrieden. Dennoch braucht es aus unserer Sicht auch Veränderungen, sodass wir für eine zukünftige Teilnahme gespannt sind, wie das angekündigte Neukonzept der Messe aussehen wird. Zudem nehmen wir von vielen unserer Partner wahr, dass ein Zweijahresrhythmus, auch aufgrund von Innovationszyklen, sinnvoller erscheint», begründet Vorstand Per Ledermann die enge Entscheidung gegen eine Präsenz auf der Paperworld im kommenden Jahr. «Wir würden uns sehr freuen, 2015 wieder Teil einer Leitmesse zu sein, und halten dies für die gesamte Branche für sehr wichtig. Daher werden wir die nächste Zeit nutzen, um alle Optionen für das übernächste Jahr zu analysieren», erläutert Ledermann weiter.

Per Ledermann.

Epson Roadshow Epson veranstaltet vom 19. September bis zum 7. November an sieben Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (7. November 2013, Zürich) die diesjährige Roadshow «Monozukuri trifft Mittelstand». In Vorträgen und anhand von Praxistests werden aktuelle IT-Themen wie Cloud und Mobilität diskutiert und vorgestellt. Einer der Referenten ist Tim Cole, Bestsellerautor und Vordenker des digitalen Zeitalters. «Gerade mittelständische Unternehmen werden die Vorteile der Digitalisierung und Vernetzung nutzen müssen, um ihr Überleben langfristig zu sichern», so Tim Cole, und fordert die Mittelständler auf, das eigene Unternehmen für die Zukunft und diese Herausforderungen fit zu machen. Auf der von Epson initiierten Veranstaltungsreihe wird der Autor die Chancen und Möglichkeiten von Cloud Computing, Mobility und Big Data für den Mittelstand beleuchten und mit den Besuchern diskutieren, ob sie nur heisse Luft sind oder unter welchen Umständen sie zum Effizienzmotor des Unternehmens werden können. Das Thema der Epson Roadshow «Monozukuri trifft Mittelstand» verbindet die japanischen Wurzeln von Epson mit den Fokusthemen Innovation und Mittelstand. Der japanische Begriff «Monozukuri» steht für die traditionelle Fertigungskunst und beschreibt zugleich den Antrieb, konstant nach Innovationen zu suchen. Die Veranstaltungsreihe verbindet Vorträge und Technologien zum Anfassen. Experten stehen für Fragen und Anwendungsmöglichkeiten rund um das Thema «Technologien im Büro» Rede und Antwort.


Special «Kreativ», Boutique Papeterie

Schwerpunkt

Perfekt für alle Ideen: edding präsentiert neues Premium Lackspraysortimet

Neue Chancen mit Boutique-,Geschenkeund Dekoartikeln

Die bekannte edding-Qualität und -Farbvielfalt gibt es seit neuestem auch auf Knopfdruck. Mit dem edding Permanent Spray bietet der Marktführer in Sachen permanentes Markieren erstmals eine Produktlösung zum Sprühen an. Mit einem umfangreichen Leistungspaket unterstützt edding die Markteinführung. Die Kundenresonanz ist vielversprechend und die ersten Listungen liegen bereits vor.

Längst haben sich die Sortimente in den Papeterien vom reinen Büromaterial hin zu Trendartikeln gewandelt. Die Nachfrage nach stilvollen Geschenken und Produkten für die Dekoration der eigenen vier Wände ist ungebrochen. Diesem Trend folgen die Anbieter mit entsprechenden Angeboten, wie dies beispielsweise die Firma roost-papeterietrends an der ORNARIS in Bern eindrücklich gezeigt hat.

mit den Lackmarkern von edding kombinieren lassen. Zum Beispiel der Händler VBS Hobby ist vom edding-Spray überzeugt und hat es bereits gelistet: «Vor allem das Dosendesign, die Farbpalette sowie der Wiedererkennungswert der Marke edding sprachen für die Listung des Sortiments», so Katharina Machner vom Produktmanagement. Marketingleiterin Vera Kühn lobte zudem das Marketingkonzept sowie die Endkundenansprache u.a durch die Endkundenbroschüre als runde Sache.

Trends. Auch «Shabby Chic» ist in. Dieser neue Stil zeigt eine gekonnte Mischung aus Erbstücken, Flohmarktschnäppchen und Selbstgemachtem. Kurioses in verhaltener Eleganz mit einer femininen Note ist angesagt.

Breites Angebot: 30 Farben stehen zur Auswahl. Vor Ideen sprühen – eine Devise, die Heimwerker und Kreative mit dem neuen Produkt von edding wörtlich nehmen können. Denn ob Holz, Stein, Tapete, Leinwand, Metall, Glas, Korb, Kunststoff, Pappe, Styropor oder Keramik: Mit den hochwertigen Sprühlacken von edding lässt sich fast jede Oberfläche renovieren, restaurieren oder kreativ in Szene setzen. Zur Auswahl stehen 30 attraktive Farben. edding: Eine Marke für sich – auch in der Kategorie Spray Die in Deutschland hergestellten edding Sprühlacke haben eine besonders hohe Deckkraft, trocknen extrem schnell und halten dauerhaft – im Innen- wie im Aussenbereich. Dabei sind sie kratz-, stoss- und schlagfest, lichtecht sowie vergilbungsfrei. Die handliche 200-ml-Dose reicht zum Lackieren für

0,7–1 m². Je nach Farbton ist das eddingSpray damit bis zu doppelt so ergiebig wie ein herkömmliches Lackspray. Das edding Permanent Spray gibt es in 30 Standard- und Trendfarben. Ergänzt wird das Sortiment durch eine Styropor-, eine Kunststoff- und eine Universalgrundierung und Klarlack-Sprays sowie ein Sprühkopfset mit sechs austauschbaren Sprühköpfen in vier verschiedenen Sprühbreiten. Besonderer Blickfang: der Deckel im Look der unverwechselbaren edding Flügelkappe. Positive Kundenresonanz auf das neue Sortiment Die Resonanz auf das neue Spray-Sortiment ist seitens der Kunden sehr positiv. Gerade für den PBS-Fachhandel ergeben sich viele neue Potenziale, da die Sprays sich sehr gut

Wo früher die Schwerpunkte auf die vielen verschiedenen Radiergummis, Spitzer, Farbund Bleistifte gelegt wurden, werden heute vermehrt auch Produkte für den Living-Bereich angeboten, und das mit grossem Erfolg. Das wiederum sind auch Chancen für den aktiven Fachhandel. Die ORNARIS in Bern wurde dazu genutzt, den Besuchern viele Anregungen für solche Thementische zu geben. Dieser Trend wird sicher auch im nächsten Jahr weiterverfolgt, ist Harry Roost überzeugt.

Kommunikationsmassnahmen zur Markteinführung Den Abverkauf des neuen Spray-Sortiments unterstützt edding mit einer Reihe von Massnahmen. Neben informativen Broschüren mit Tipps, Inspirationen und Anleitungen rund um das Thema Sprühen bietet edding auch ein Vollsortimentsdisplay aus Metall. Mit seinen Massen 180 x 50 x 50 cm bietet es auch auf kleiner Fläche grosses Umsatzpotenzial. Kreatividee für den Herbst Mit Hilfe der edding Permanent Sprays lässt sich ganz leicht ein stimmungsvolles Wohn­ ambiente kreieren. Schlichte Laternen aus Metall oder Kerzenständer aus Holz beispielsweise können dank der Spray-Farbenvielfalt nach Belieben und individuell verschönert werden. Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Tipps und Tricks zum Sprühen bieten die ausführliche Informationsbroschüre und die Website www.edding-permanent-spray.de, oder die Schweizer Vertretung der eddingProdukte-Firma Koellmann AG, Thalwil, www.koellmann.ch

Weitere Infos unter www.roost.ch

Nostalgie ist wieder in: Ausschnitt aus dem ORNARIS-Angebot der Firma roost-papeterietrends. Die roost-papeterietrends hat die aktuellen Trends erkannt und das Produktesortiment im Bereich der Boutique- und Dekoartikel stark ausgebaut. Vor allem der neue «Living-Style» sei heute sehr gefragt, wie Harry Roost, In-

haber der roost-papeterietrends, gegenüber PAPETERIE UND BÜRO bestätigt. Stichworte wie «Nostalgie», «Retro» und «Vintage» beschreiben gut die aktuellen

Setzt auf die neuen Trends: Harry Roost von roost-papeterietrends.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen gibt es auch unter www.edding-permanent-spray.de

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Special «Kreativ», Boutique Papeterie

Schwerpunkt

«Ich male gerne Menschen» In seinem Atelier in Thun hängt ein grosses Bild in Arbeit. «Ich weiss noch nicht, welche Bildgeschichte schliesslich daraus entstehen wird», sinniert der Maler Michael Streun. Im Moment entstehe eine Art Bühnenbild, und erst, wenn die Menschen darin gemalt seien, sei die Komposition zu erkennen. Der Mensch steht im Mittelpunkt von Streuns Bildern. SPALTER. Noch heute sind seine bissigen und witzigen Zeichnungen bekannter und weniger bekannter Personen als «Tor des Monats» ein fester Bestandteil der Zeitschrift.

Michael Streun mit dem Titelbild der nächsten Ausstellung «Studies for a Happy Day» in Worb. Geboren ist Michael Streun 1965 in Bern und hat, wie es sich gehört, etwas Anständiges gelernt. Schriftenmaler und Siebdrucker und später auch Mediendesign. Dass er nebenbei noch Spitzenschwimmer und Wettkampfsportler gewesen ist, erzählt er rein beiläufig. «Der Sport hat mich den Durchhaltewillen gelehrt, den ein freischaffender Künstler braucht», sagt der Kunstmaler. Bleistift und Papier waren seine ständigen Begleiter, denn gezeichnet hat er schon als Schüler. Streun erinnert sich, wie er bereits mit 10 Jahren Porträts gezeichnet hat. Vor

15 Jahren zog es ihn noch einmal auf die Schulbank und er besuchte während mehrerer Semester die Kunstgewerbeschule, wo er sich das Handwerk eines Malers und Zeichners von Grund auf aneignete. Inzwischen war er mit seiner Familie in Thun gelandet. Seinen Wunsch, die Malerei zu seiner Haupttätigkeit zu machen, hat er in all den Jahren nie aus den Augen verloren und sich sukzessive in seiner Arbeit auf dieses Ziel hin bewegt. Dabei half ihm sein Talent als Karikaturist. Ende der 1990er-Jahre publizierte er erstmals Karikaturen im bekannten Satiremagazin NEBEL-

Aus diesem gekonnten Handwerk entstand die Porträtmalerei, die er heute meisterhaft beherrscht. Der eigentliche Durchbruch in seiner Arbeit als Künstler gelang Michael Streun mit seinem Projekt «klingende köpfe». Von Frühling 2006 bis Sommer 2009 entstand in seinem Atelier eine Porträtserie mit Schweizer Musikerinnen und Musikern. Die grossformatigen Ölbilder und Zeichnungen zeigen die Musiker, wie sie der Maler in seinem Atelier erlebte. In der entspannten Atmosphäre unterstützten sich Musik und Malerei wechselseitig. Über seine Werke schrieb Arthur Freuler, Künstler und Lehrer an der Schule für Gestaltung in Bern: «Streun ist ein besonders behutsamer und verantwortungsvoller Maler, missbraucht seine Modelle nicht für eine Selbstinszenierung. Er ist ein feinfühliger und umsichtiger Mensch, im Leben wie in der Kunst. So entstehen seine Malereien voller Achtung vor dem Gegenüber.

Michael Streun lebt und arbeitet in Thun als Maler, Karikaturist, Grafiker und Illustrator. Er gibt Kurse in Ölmalen und führt Karikaturen-Workshops durch. Zu seinem Projekt «klingende köpfe» ist ein Buch erschienen mit Porträts von Mario Capitanio, Peter Gurtner, Carlo Brenni, Dieter Loosli, Georges Müller, Peter Müller, MC Anliker, Jamie Wong-Li, Sandee, Walter Schmocker, Markus Heiniger, Jimy Hofer, Simon La Bey, Schmidi Schmidhauser, Rhonda Dorsey, Shirley Grimes, Gölä, Tinu Heiniger, Christine Lauterburg, Marc Storace, Mich Gerber, Büne Huber, Hank Shizzoe, Kuno Lauener und Sina. Das Buch kann beim Künstler direkt bezogen werden: info@michaelstreun.ch Die nächste Ausstellung: «Studies for a Happy Day», findet vom 15. Oktober bis 3. November 2013 im Atelier Worb, Enggisteinstrasse 2, 3076 Worb, gegenüber dem RBS-Bahnhof statt.

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Titelbild seines Buches «klingende köpfe» mit Tinu Heiniger. Diese Behutsamkeit ist selten und darum besonders wertvoll. Michael Streun malt, was er muss – unbestechlich und dennoch emotional beteiligt.» Seit dem Projekt «klingende köpfe» entwickelte sich die Malerei von Michael Streun unaufhörlich weiter und sie tut es immer noch; mit den Menschen im Zentrum – figurativ und zunehmend surreal und absurd. Die gemalte Person, fein und exakt porträtiert, wird mit fremden, teils unsinnigen Gegenständen ergänzt. Der Betrachter fühlt sich oft von den Porträtierten angezogen und von der Verfremdung irritiert bis abgestossen. Er muss sich gezwungenermassen mit dem Objekt beschäftigen und Antworten auf die Fragen suchen, warum Streun nun dieses oder jenes gerade so und nicht anders gemalt hat. Antworten, die auch der Künstler oft nicht geben kann – oder nicht geben will. «Jeder kann meine Bilder selber interpretieren», findet Michael Streun. Diese Deutungen entstehen und verändern sich oft während und mit der Arbeit an seinen Bildern. Für die nächste Ausstellung (siehe Kasten) malt er gerade an einer Art Bühnenbild, das erst durch die Akteure eine Bildaussage erhalten wird. Streun kennt das Ergebnis noch nicht, er hat die Antwort noch nicht gefunden.

«Malen ist ein ständiges Suchen nach Motiven und Themen, die mich interessieren», sagt der Künstler. Er beschäftige sich mit Menschen – zurzeit oft mit der Pubertät seiner beiden Töchter. «Sie leben diese Lebensphase im Moment intensiv durch – und daraus entstehen Ideen und Interpretationen, die ich in Bildern festhalte.»

Das Bühnenbild entsteht. Noch fehlen die Akteure.

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Special «Kreativ», Boutique Papeterie

Cobra: Symbiose von Wasser und Ölfarben Ölfarben, die mit Wasser anstelle der üblichen Hilfsmittel wie Terpentin mischbar sind, hat es schon einige gegeben. Mit ihrem Produkt Cobra ist es der holländischen Firma Talens gelungen, eine Ölfarbe zu entwickeln, die problemlos mit Wasser verwendet werden kann. Nach der Einführung der Artist-Linie, vor wenigen Jahren, lässt Talens nun eine Studienqualität folgen. Damit eröffnen sich auch für Hobbymaler ganz neue Perspektiven. Dies auch dank den Verkaufsförderungsmassnahmen von Talens Schweiz in Dulliken. Cobra war eine seinerzeit aufsehenerregende Strömung innerhalb der modernen Kunst, 1948 als internationale Vereinigung von Schriftstellern und Malern (wie Corneille und Karel Appel) in Europa entstanden. Der Name bezieht sich auf die drei Hauptstädte, aus denen die Gründer stammten: Copenhagen, Brüssel und Amsterdam. Die CoBrA-Künstler malten direkt und spontan. Sie wollten so expressiv wie Kinder arbeiten. Ohne einen vorgefassten Plan, nur mit Hilfe der Fantasie und mit viel Farbe. Sie rebellierten gegen die Regeln der Kunstakademien und strebten nach einer Kunstform ohne Grenzen. Ebenso probierten sie allerlei

Wie ist es möglich, dass Ölfarbe sich mit Wasser vermischen lässt? Dazu René Iseli, Geschäftsführer von Talens Schweiz AG: «Um eine Mischung von Wasser und Öl zu ermöglichen, benötigt man ein Zusatzmittel, das als eine Art Vermittler dafür sorgt, dass eine stabile Mischung mit vielen kleinen Öltröpfchen in Wasser entsteht. So eine Mischung nennt man Emulsion, das Zusatzmittel bezeichnet man als Emulgator. Im Grunde wendet man in der Malkunst schon sehr lange eine ähnliche Methode an, nämlich bei Kasein- und Eitemperafarben. Für diese zwei Farbsorten werden natürliche Emulgatoren verwendet. Kasein ist von Natur aus ein Emulgator, bei der Eitemperafar-

nicht einfacher und übersichtlicher macht. Und dann gibt es natürlich noch die unangenehmen Gerüche und alle Unannehmlichkeiten von Lösungsmitteln. Mit der wasservermischbaren Ölfarbe Cobra wurden diese Blockaden aufgehoben. Sie enthält keine Lösungsmittel mehr. Dies gilt auch für die Cobra Mal- und Lasurmalmittel und für die Cobra Malpaste. Lösungsmittelfreiheit und Wassermischbarkeit ändern nichts am Resultat von Cobra-Ölfarbe, kombiniert mit den speziellen Cobra-Hilfsmitteln: Es entstehen echte charakteristische Ölgemälde.

Schwerpunkt

res Publikum zur Verfügung! Erhältlich sind 40 Farben in 40-ml-Tuben und 24 Farben in 200-ml-Tuben. Heutige Künstler wollen sich nicht auf nur eine Technik beschränken. Man sieht immer öfter, dass unterschiedliche Techniken in einem Bild kombiniert werden. Mit Cobra Study haben Künstler die Wahl: Wenn viel Wasser hinzugefügt wird, können Aquarelleffekte erreicht werden. Mit einer geringen Menge an Wasser sind alle traditionellen Ölfarbtechniken machbar! Auch Künstler möchten einen sauberen und gesunden Arbeitsplatz. Früher war das nicht möglich, wenn man sich für Ölfarbe entschied. Doch mit Wasser als wichtigstem Lösungsmittel und mit Seife als wichtigstem Mittel zur Reinigung der Gerätschaft ist jeder Arbeitsplatz gesund und die Terpentingerüche entfallen. Ausserdem kann man mit Cobra Study überall malen, ohne dass die Umgebung davon beeinträchtigt wird. Ideal für den Unterrichtsraum.

Die Workshops lassen sich auch ausserhalb des Geschäftes durchführen. Schweiz seinen Kunden Workshops an, die sie für ihre Endkonsumenten organisieren können. «Unsere Kunden können bei uns ein Demopack buchen», erläutert Simon Dutoit, zuständig bei Talens für Marketing und Verkauf. «Wir möchten, dass die Fachgeschäfte für ihre Kunden Anlässe organisieren, an denen diese die Cobra-Farben ausgiebig testen können.» Von der Flugblattwerbung über die Hilfe bei der Kursorganisation bis hin zur Kursleitung bie-

Klare Präsentation von Cobra am POS.

Neue Impulse für die Ölmalerei: René Iseli, Geschäftsleiter von Talens Schweiz AG (links), und Simon Dutoit, zuständig für Marketing und Verkauf.

Von klassischem Ölfarben-Effekt bis hin zum Aquarell-Eindruck: Symbiose von Wasser und Ölfarben.

Komplettes Starter-Set für Einsteiger zu einem günstigen Preis.

In Workshops demonstriert Margrit Schütz (links) die Vorzüge der Cobra-Ölfarben.

Materialien aus. Und bei allem, was sie taten, stand das Experiment im Vordergrund. Mit Cobra Study, der neuen Ölfarbe, will Royal Talens dieses Experimentieren und diese Spontanität in die Welt des Malens zurückbringen.

Nach Artist folgt Study Royal Talens will die Farbe von Cobra auch Künstlern mit einem eingeschränkteren Budget zur Verfügung stellen. Dafür hat Talens die Rezepturen von Cobra Artist als Ausgangspunkt zugrunde gelegt. Allerdings mit einem kostensparenden Element: dem Pigment. Die Study-Rezeptur enthält weniger Pigment als die Artist-Farbe. Dies ist mit dem blossen Auge allerdings kaum wahrnehmbar. Somit steht Cobra jetzt auch in Studienqualität mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis für ein breite-

Cobra Farbe trocknet im Vergleich zu traditioneller Ölfarbe schneller. Eine positive Eigenschaft in dieser immer schneller und hastiger werdenden Gesellschaft. Darüber hinaus ist die Reinigung der Pinsel und der Materialien mit Wasser und Seife die ultimative Form des Benutzerkomforts für den Künstler, der mit Ölfarbe arbeitet.

Solche Workshops sind nicht nur gute Informationsplattformen für die Konsumenten, sondern auch hervorragende Gelegenheiten, sich als Fachgeschäft zu profilieren und seine Produkte und Dienstleistungen bekannt zu machen. Dank Talens erst noch mit wenig Aufwand und Kosten.

Bereits mit der Markteinführung von Cobra Artist, vor wenigen Jahren, ist es Talens gelungen, der Ölmalerei neue Impulse zu geben. Cobra lässt sich nämlich problemlos mit Wasser verarbeiten, ohne dass man Lösungsmittel wie Terpentinöl oder Terpentinersatz verwenden muss.

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be macht man Gebrauch von den im Ei(gelb) vorhandenen Emulgatoren. Das Resultat: Die Farbe lässt sich trotz des Vorhandenseins wasserabstossender Bestandteile (wie Öle) dennoch mit Wasser vermischen und ist nach der Trocknung wasserfest.» Ölfarbe bleibt die ultimative Technik für viele Menschen. Die Malkunst der grossen Meister. Aufgrund aller notwendigen Kenntnisse war bis heute die Hürde zum Einstieg in die traditionelle Ölmaltechnik ziemlich hoch: alla prima, Schichtenmalerei etc. Dazu kommt, dass die gesamte Skala an Hilfsmitteln das Ganze

Probieren geht über studieren Wer einmal mit Cobra gemalt hat, erlebt die Vorteile einer Ölfarbe, die mit Wasser mischbar ist, eindrücklich. Deshalb bietet Talens

tet Talens Schweiz seinen Partnern ein umfassendes Dienstleistungsangebot an. Selbst die Mal- und Hilfsmittel werden, nach Absprache, zur Verfügung gestellt. Die Künstlerin und Demonstrantin von Talens, Margrit Schütz, leitet die Kurse und unterstützt die Partner bei der Organisation und Durchführung. Voraussetzung ist, dass der Händler die Produkte bei sich im Geschäft auch anbietet. Auch hier hilft Talens mit einer Reihe verkaufsfördernder Displays und Präsentationswänden. Dazu gehört auch ein Starter-Set, ideal für den Anfänger, mit Farben, Leinwänden und Hilfsmitteln.

Interessierte Geschäfte melden sich direkt bei Talens Schweiz AG in Dulliken, 062  285 50 50, oder unter info@talens.ch.

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Special «Kreativ», Boutique Papeterie

H. Siegrist-Import: Holte NICI in die Schweiz NICI Plüschtiere sind heute in der Schweiz so bekannt wie vielleicht früher die Steiff-Produkte. Dafür hat auch die Firma H. Siegrist-Import AG mit Sitz in Flawil gesorgt, die alle NICI-Artikel in der Schweiz vertreibt und seit vielen Jahren eine kompetente Partnerin des Papeterie- und Spielwarenfachhandels ist.

Das Unternehmen NICI aus Altenkunstadt in Deutschland steht für eine beispiellose Erfolgsgeschichte: Was als private PlüschtierHeimfertigung 1986 in Michelau/Oberfranken begann, ist heute ein weltweit agierendes Markenunternehmen. Dank der hohen Verarbeitungsqualität, der Verwendung von allerbestem Material, dem NICI-typischen Kuschel-Plüsch sowie durch die Entwicklung einer eigenen Design-Einzigartigkeit ist es der Firma gelungen, die Herzen der Fans weltweit zu erobern. Mit den Mitarbeitern, eingebettet in die faszinierende Landschaft direkt am Fusse der fränkischen Schweiz, schafft man täglich

ein Stück Lebensfreude, die heute weit über die Kreation immer neuer Plüschcharaktere hinausgeht. Mit seinem umfangreichen Produktportfolio und den zahlreichen Lizenzen gehört NICI zu den weltweit führenden Herstellern von Plüsch- und Geschenkartikeln für die ganze Familie. Seit rund 20 Jahren ist die Siegrist-Import AG Importeur der Marke NICI. In dieser Zeit konnte sich NICI zu einer der bekanntesten und beliebtesten Marken für trendige Geschenkartikel in der Schweiz entwickeln.

chen, Schreibbücher, Stifte, Kugelschreiber, Schlüsselanhänger, Handytäschchen, i-PadHüllen, Schlampermäppchen, Tassen u.v.m. erhältlich. NICI und mehr Infolge der per Ende 2012 erfolgten Übernahme des Bochumer Karten- und Geschenke-herstellers Perleberg durch die NICI GmbH übernahm die H. Siegrist-Import AG auch den kompletten Vertrieb der Perleberg Kollektion für die Schweiz.

Schwerpunkt

Mit vier Aussendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeitern stehen dem Fachhandel kompetente und erfahrene Ansprechpartner zur Verfügung. Diese unterstützen den Handel vor Ort auch tatkräftig mit Ideen und Vorschlägen zur optimalen Präsentation auf der Verkaufsfläche. Denn die Nachfrage nach Geschenkartikeln ist ungebrochen und die Erfolgsgeschichte der NICI-Produkte geht weiter.

Mit bis zu zehn neuen Kollektionen pro Jahr bietet sie dem Fachhandel ein abwechslungsreiches und der Saison angepasstes Sortiment. Nebst den typischen NICI Plüschfiguren sind im passenden Design verschiedene Accessoires wie Geldtäsch-

Die H. Siegrist-Import AG in Zahlen Anzahl Mitarbeiter: 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (total 14 Vollzeitstellen) 1 Lehrtochter (KV) Lagerfläche: 2500 m2 mit 720 Hochregal-Paletten-Plätzen Umschlag pro Jahr: Versand von ca. 12 000 Paketen per DPD und 600 Euro-Paletten per LKW Import von ca. 30 Schiffscontainern direkt aus Fernost

Geschäftsführer / Inhaber: Christian Munz.

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Einkauf Dünnstes Keyboard der Welt entwickelt

Biella und die Schwinger

Die dünnste Tastatur der Welt hat ein Team der Firma CSR. Das Eingabegerät soll nur knapp einen halben Millimeter dick sein. Auf der Internationalen Funkausstellung Berlin wurde das rollbare Gerät, das auch über einen Touchscreen verfügt, präsentiert.

Die Biella Schweiz AG launcht zum Herbst eine neue, stärkere Mechanik im bekannten Bundesordner® und widmet die saisonale Kampagne den eidgenössischen Schwingern, die auch in diesem Jahr wieder Kraft und Zuverlässigkeit unter Beweis stellen müssen.

gerlösung versetzt, die wie Tinte in einem Drucker auf ein Medium aufgebracht werden kann. Der Stromkreis wird also aufgedruckt. Den Vorteil der neuen Technik sieht Williamson vor allem in der Flexibilität. «Wir werden viele verschiedene Formen und Grössen sehen. Manche so klein wie ein iPad Mini, aber auch grössere, mit einer steiferen Form für Desktop-PCs», wie er in Medienberichten zitiert wird. Farbig, transparent oder wellenförmig soll die Tastatur zum Beispiel auf einem Stück Leder angebracht werden können.

Dünner geht’s nicht: 0,49 mm! Stromkreis wird aufgedruckt Die neue Tastatur soll laut dem Entwickler so flexibel sein, dass sie sich problemlos aufrollen lässt – bis zu einem Durchmesser von etwa 2,5 Zentimetern. Ausserdem wird das Keyboard über Bluetooth Smart verfügen. Vor allem als leichtes, flexibles Eingabegerät für Tablet-PCs soll sich die rollbare Tastatur bewähren. Über das aktuell produzierte Ge-

rät sagt Paul Williamson, Direktor der Sparte Niedrig-Energie und Wireless bei CSR: «Es ist ein funktionierender Prototyp und eher ein Blick in die Zukunft als etwas, was noch dieses Jahr in den Verkauf kommt.» CSR verwendet bei der Herstellung die sogenannte Catalytik-Inkjet-Technologie. Dabei werden stromleitende Partikel mit einer Trä-

Noch in der Entwicklungsphase: das ultradünne Keyboard von CSR.

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Kosten ähnlich konventioneller Tastaturen Die Tastatur soll Herstellerangaben zufolge über einen Touchscreen verfügen. «Man könnte beispielsweise auf einem Stück Papier, das auf dem Touchscreen liegt, Notizen machen. Sie würden automatisch mit dem PC synchronisiert werden», wie Williamson einen der Vorteile beschreibt. Fraglich seien die haptischen Eigenschaften der ultradünnen Tastatur. «Ob der Nutzer sich stärker an die Technik anpassen muss, als ihm lieb ist, ist ja immer die Frage. Mikroelektronisch ist die Technik heute kein Problem mehr.»

Die neue Biella-Mechanik «Strong», mit der ab Herbst jeder Bundesordner® ausgestattet ist, ist nicht nur optisch eleganter, sondern auch stabiler als herkömmliche Ordnermechaniken. Durch den dickeren Stahldraht halten die Ordnerbügel auch bei einem prallgefüllten Ordner fest zusammen. Die verstärkte Bodenplatte gibt der gesamten Mechanik viel mehr Halt und Stabilität, dadurch wird die Schliesskraft der Mechanik verbessert. Dank des weichen und gummierten Griffs lässt sich die Hebelmechanik angenehmer bedienen. Gleichzeitig erstrahlt das Metall durch die intensive Oberflächenbehandlung in edlem Seidenglanz. Zudem ist der Bundesordner® neu auch FSC-zertifiziert.

Die Handelskampagne zum nationalen Launch der neuen Mechanik im berühmten Bundesordner® umfasst Print- und Onlineanzeigen,

kundenindividuelle Display-Aktionen, Schaufensterdeko für die Fachhändler und ein aktivierendes Mailing.

Die eidgenössischen Schwinger verkörpern die gleichen Eigenschaften und Werte wie der Bundesordner®: stark und zuverlässig, legendär im Auftritt und Schweizer Originale. Schliesslich wird jeder traditionsreiche Bundesordner® seit über 100 Jahren in Brügg bei Biel hergestellt. SwissMade pur.

Das Eingabegerät wird etwa 60 bis 70 Dollar (rund 55 bis 65 CHF) kosten. Die Stromversorgung erfolgt durch einen Lithium-PolymerAkku. «Dieser kann über einen Micro-USB-Anschluss wieder aufgeladen werden», erklärt Williamson. Das Produktportfolio wird laut Williamson von 1,8-Volt-Geräten bis hin zu 4,4-Volt-Tastaturen reichen. Bis die Tastatur zu kaufen ist, sollen Medienberichten zufolge aber noch weitere zwölf Monate vergehen.

Paul Williamson, Direktor der Sparte Niedrig-Energie und Wireless bei CSR.

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Neuheiten Die neuen eddingLackmarker-Sets mit Bastelanleitung

marker macht edding Handgemachtes zum Highlight. Weitere Anleitungen finden sich unter www.edding-creativ.com.

er nicht nur der dünnste Multi- Pen sondern passt damit auch in jede Agenda. Mit seinen Schaftfarben silber und schwarz ist er darüber hinaus auch sehr attraktiv. Zusätzlich wird er nun mit seinem sensitiven Stift-Ende zum Touchpen, dh. er eignet sich hervorragend als Eingabestift für alle handelsüblichen TouchDisplays. Im Hinblick auf die bevorstehenden Weihnachten liefert Penac zusätzlich noch eine attraktive Geschenkbox dazu. (Empf. Verkaufspreise inkl. MWST: Penac Touchpen schwarz oder silber in Geschenkbox Fr. 39.– / Stück und Penac Touchpen silber im hochwertigem Lederetui Fr. 54.90)

Von Coloraction zu Image Coloraction

Malen wie mit Mami’s Lippenstift!

Coloraction, das grosse Farbpapiersortiment von Antalis, kommt unter die erfolgreich im Markt eingeführte Dachmarke Image und wird deshalb in Image Coloraction umbenannt. Unterstrichen wird der neue Auftritt zudem mit dem Verpackungsdesign. Die neue Verpackung bekommt den markanten Schriftzug der Image Produktelinie, aber natürlich mehrfarbig gestaltet. Eine Auswahl aus den 25 verfügbaren Farbnuancen wird nun auf der Verpackung zu sehen sein.

Die neue Art zu malen mit dem Drehmalstift-Sortiment. Zum Bemalen von Papier, Karton, Holz usw. Vier verschiedene Serien: Standard, Metallic, Textil oder Fluo. Seidig glänzende Farbe für glanzvolle Ergebnisse. Für kleine und grosse Künstler.

Um unnötige Verwirrung zu vermeiden, werden die bestehenden Artikelnummern beibehalten. Und selbstverständlich dürfen Sie beim Inhalt mit der gewohnt hohen und konstanten Qualität rechnen. Der Wechsel erfolgt fliessend. Eine hübsche kleine Geschenkbox kommt immer gut an – denn nachdem man das Geschenk entgegengenommen hat, eignet sich die MiniBox hervorragend für Briefmarken, Knöpfe, Schmuckstücke oder andere kleine Kostbarkeiten. In den neuen Lackmarker-Sets von edding finden sich nicht nur die beliebten edding Metallicmarker in den 4 neuen Farben MetallicHellblau, -Grün, -Violett und -Pink sondern auch eine tolle Anleitung zur Erstellung der persönlichen Geschenkverpackung. Schritt für Schritt zeigt edding, wie man in wenigen Minuten eine ganz persönliche Geschenkverpackung als zusätzliche Geschenkidee selber dekorieren und falten kann. Die kreativen edding-Lackmarker-Sets gibt es in 2 attraktiven Farbvariationen: MetallicGold, Metallic-Pink und Metallic-Grün oder Metallic-Silber, Metallic-Hellblau und MetallicViolett, beide zum empf. Verkaufs-Preis von Fr. 16.80 inkl. MWST. Mit den neuen Glanzlack-

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Neu von Penac: der schlankeste Multi-Touchpen

Der bereits gut eingeführte Penac- Multipen verfügt über 3 verschiedene Minen: je eine Kugelschreiber-Mine in der Farbe blau und rot und eine Druckbleistift- Mine 0.5 mm inklusive Radiergummi. Mit seinem schlanken Design ist

Mit über 80 verschiedenen Artikeln bietet HERMA das wohl umfassendste Sortiment an Etiketten für Ordner. Egal, ob fest haftend oder wieder ablösbar, selbstklebend oder zum Einstecken, farbig oder weiss, blanko oder mit Vordrucken, für die Beschriftung von Hand oder PC, in 10-, 25- oder 100-BlattPackungen – HERMA hält eine Lösung bereit. Darunter Einsteckrückenschilder speziell für den Schweizer Bundesordner. Die Rückenschilder aus hochweissem Karton lassen sich über eine Perforation sauber trennen. Sie sind im breiten (50 x 146 mm) und schmalem Format (28 x 143 mm) erhältlich. Die selbstklebenden Ordneretiketten im HERMA Sortiment sind blickdicht und lassen sich auf allen PC-Druckern, Kopierern und Multifunktionsgeräten gleichermassen ausdrucken. Gefunden ist das passende Etikett schnell mit dem Etiketten­ Scout auf www.herma.ch. Auf der Website stehen auch kostenlos Formatvorlagen für Word zum Beschriften der Etiketten bereit. Alle HERMA Etiketten, nicht nur für Ordner, können auch mit dem EtikettenAssistent online kostenlos und direkt im Internet gestaltet und auf dem eigenen Drucker ausgedruckt werden: ohne Software-Installation, mit intuitiver Benutzeroberfläche, Serien- sowie QR- und Barcode-Druck.

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HERMA ist Ordnung

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Neuheiten Stilsicherer Herbstbegleiter ONDORO HOLZ

Creapoint – grosse Kunst zum kleinen Preis

Viel Charme versprüht der neue ONDORO Holz mit seinem Schaft aus Räuchereiche. Seine Oberfläche fühlt sich warm und anmutend an. Gerade für die nahenden ersten kühlen Herbsttage, ist er ein passender Begleiter für unterwegs sowie auf dem Schreibtisch. Kontrastierende Akzente setzen die Front- und Endstücke aus hochglänzend verchromtem Metall gekonnt in Szene.

Basteln, malen und skizzieren: Mit Creapoint können Sie Ihre wichtigsten Kunstbedarf-Materialien zum kleinen Preis zusammenstellen. Die erfolgreiche Eigenmarke der PEG begeistert nicht nur kleine und grosse Anfänger, sondern ist – dank hervorragender Farb- und Pigmentqualitäten – auch für geübte und anspruchsvolle Künstler interessant.

Persönlicher geht es gar nicht! Mit der QRCard werden Ihre Geburtstagsgrüsse und Glückwünsche noch persönlicher! Verschenken Sie Ihre selber gestaltete Video-Botschaft in einer kunstvoll designten Karte. Ganz einfach mit jedem QRScanner zu bedienen!

Das Creapoint-Sortiment umfasst eine bunte Palette an farbenfrohen und kreativen Produkten für sinnvollen Freizeitspass und die Förderung der künstlerischen Ausdrucksform. Die Trendmarke, die exklusiv von der PEG über den Fachhandel vertrieben wird, steht dabei für günstige Preise, hochwertige Materialien und ein perfekt in sich abgestimmtes Produkteportfolio.

Cristal Stylus und 2in1 Stylus

Snowdreams

PILOT Parallel Pen – express yourself

Der Bindestrich zwischen Papier und Bildschirm BiC Cristal, ist der weltweit meistverkaufte Kugelschreiber, der vor 60 Jahren das Schreiben revolutionierte. 2013 überrascht er uns erneut in Form des Kugelschreibers BiC Cristal Stylus, der Tradition mit neuster Technologie vereint. Der ikonische Kugelschreiber ist jetzt neu mit einem Gummi-Soft-Pad versehen, damit er auch auf kapazitiven Touchscreens zum Einsatz kommen kann.

Der Winter zieht über das Land und hüllt Berge und Bäume in weisse Stille. Kein Laut ist zu hören, keine Seele zu sehen. Nur ein sanftes Heulen des Windes in den Wipfeln der Tannen und ein paar Fussspuren im frisch gefallenen Schnee. Sie führen zu einem Fels, hinter dem versteckt zwei Schneeleoparden der Winterkälte trotzen. Sie schlummern friedlich und träumen den Snowdream.

Die Marke PILOT steht seit jeher für innovative und richtungsweisende Schreibgeräte.

Erhältlich sind die ONDORO Holz Schreibgeräte als Drehbleistift, Drehkugelschreiber, Tintenroller und Füllfederhalter ab Mitte Oktober 2013.

Weitere Informationen erhalten Sie bei: A.W. Faber-Castell Schweiz AG Zürichstrasse 104, 8134 Adliswil Tel. 043 377  20  50, info@faber-castell.ch

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Kultstatus längst überschritten Wenn Sie dachten, besser geht’s nicht, dann haben Sie sich getäuscht… Nach den frechen Sparschweinchen und den multisparenden Dackeln kommen nun die kultigen Sparelefanten! Exotisch, farbenfroh und einfach nur schön… ob man sie jetzt mit Münzen füttert oder nicht. Die süssen Elefanten sind frei von jeglicher Beschriftung, so dass sie auch in der Westschweiz, im Tessin und im Engadin besonderen Anklang finden.

Alles exklusiv erhältlich bei Hans Buff + Co. AG Gerbestrasse 8 9436 Balgach

· Optimal konzipiert für eine effiziente und genaue Bedienung auf den meisten Tablets und Smartphones · mittlere Spitze 1.0 mm Leuchtende Creapoint Farbstifte bieten hohe Pigmentqualität zum kleinen Preis, in stabiler Metallschachtel in verschiedenen Sortimentsgrössen, auch in der wasservermalbaren Ausführung inkl. Pinsel. Die hochwertigen Zeichen- und Bastelblöcke in vielen verschiedenen Formaten, Farbvarianten und Papierstärken versprechen Bastel- und Zeichenspass ohne Ende. Ein echter Renner sind auch die Creapoint Strassenkreiden: Für spontane Kunst auf Strassen und Plätzen stehen 15 Kreiden in der praktischen Box bereit.

Weitere Infos unter www.peg.ch Mail info@peg.ch

Der BiC Stylus Kugelschreiber ist auch in der glamourösen, einziehbaren Premium-Ausführung BiC 2in1 Stylus erhältlich, die mit Ihren glänzenden Metallfarben und das attraktive technologische Design unzählige TouchscreenAnwender zu begeistern weiss.

Erleben Sie die winterliche Kuschelzeit mit vielen Accessoires, wie beispielsweise trendigen Umhängetaschen, Geldbeuteln, Kissen, Tassen und Eiskratzer. Oder dem beliebten Beauties, der Kuscheldecke und der Thermoskanne. Lassen Sie sich von der Winterwelt verzaubern!

Das Beste von PILOT vereint in einem Schreibgerät: Der PILOT Parallel Pen ist in einem attraktiven Set erhältlich, welches über zwei Nachfüllpatronen, einen Federreiniger und weitere nutzvolle Künstlerutensilien verfügt. Es stehen vier verschiedene Federbreiten (1.5 mm, 2.4 mm, 3.8 mm und 6.0 mm) zur Auswahl sowie fünf kräftige Farben (blau, schwarz, sepia, rot und hellblau sowie ein assortierter Pack mit diversen Farben). Der PILOT Parallel Pen ist Einzel oder in einem repräsentativen Display erhältlich, welcher über einen Testfüllhalter verfügt.

· Schwarze EasyGlide Tinte für ein weiches fliessendes Schreiben · seitlicher Minenvorschub

Weitere Informationen erhalten Sie bei: Société BIC Suisse SA Via al Mulino 22a, CH-6814 Cadempino Tel: +41  (0)91 985 11 11, Fax: +41  (0)91 985 11 10 infosuisse@bicworld.com, www.bicworld.com

Für zusätzliche Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Weitere Informationen erhalten Sie bei: H. Siegrist-Import AG, 9230 Flawil Tel. 071 394 50 50, info@siegristimport.ch

Plumor-Novimex AG Achslenstrasse 15, 9016 St. Gallen Telefon 071  313 96 90, Telefax 071  313 96 81 www.pilotpen.ch

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Panorama

C o l o u r e d Pa P e r

Exklusive Geschenksets Erleben Sie das Zusammenspiel von Design und Technik mit unseren limitierten Geschenkboxen.

Immer etwas Neues, in super Qualität, das ist Pentel Dieser Grundsatz gilt für uns seit über 65 Jahren. Ob sanftes Schreiben, sauberes Malen oder einfaches Korrigieren, lassen Sie sich von rund 900 Artikeln inspirieren. Auch immer ein Blickfang, unsere praktischen Verkaufsdisplays – übersichtlich, auffallend und verkaufsfördernd.

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NEUHEITEN auch im Internet Alle Neuheiten, die in Papeterie und Büro veröffentlicht werden, erscheinen gleichzeitig auf unserer Website. Gehen Sie auf www.papeterie.ch und klicken Sie auf die Rubrik «Branchen-Neuheiten». Dort finden Sie alle gedruckten Neuheiten zusätzlich in der elektronischen Form. Jede Seite ist verlinkt mit dem Hersteller oder Händler, damit Sie gleich bestellen können und Ihr Sortiment damit immer auf dem neusten Stand ist.

Rainbow

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Gleichzeitig finden Sie auf unserer Website interessante Brancheninformationen und erfahren Topnews aus erster Hand.

NEUHEITEN auch im Newsletter Mit unserem Papeterie und Büro-Newsletter, welcher monatlich zwischen den gedruckten Ausgaben erscheint, bedienen wir die Branche mit den aktuellsten News. Die in der Print-Ausgabe sowie im Internet publizierten Neuheiten werden zusätzlich noch im darauffolgenden Newsletter angekündigt und mit der Neuheitenseite auf unserer Homepage verlinkt.

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dem neuen Farbsortiment Rainbow wird. Die grosse Auswahl an

ten und verschiedensten Formaten bieten die Premium-Papiere

Nuancen macht einfach Spass und lässt aus gewöhnlichen Druck-

von Rainbow abwechslungsreiche Kombinationsmöglichkeiten.

sachen eine kreative Sensation werden. Das Sortiment mit seinen

Rainbow ist FSC-zertifiziert und steht für eine langfristig nachhal-

19 lebhaften Farben und den 4 Neon-Farbtönen wird ergänzt

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Panorama Post-it – die Evolution einer revolutionären Erfindung 3M hat 1980 ein Produkt auf den Markt gebracht, das zu den wichtigsten Erfindungen des 20. Jahrhunderts gezählt wird: das Post-it. Der einst kanariengelbe, quadratische Klebezettel hat seit seiner Geburt jedoch grosse Veränderungen durchlebt. Er geht mit den Trends der Zeit.

Witzige Post-it-Dispenser/Dispenser, die die emotionale Ebene ansprechen. Aus unserem Alltag ist er nicht mehr wegzudenken – der Haftzettel, der uns an wichtige Meetings erinnert, als Gedächtnisstütze für die Einkäufe dient, Unterlage für liebe Grussworte ist oder auch mal kreativen Kunstobjekten dient. Hinter der Erfindung steckt das weltweit tätige US-Technologieunternehmen 3M, das 1902 in Minnesota als Mining & Manufacturing Company gegründet wurde und sich mit dem Abbau und der Weiterverarbeitung von Mineralvorkommen zur Herstellung von Schleifpapier beschäftigte. Neben den bei den Verbrauchern wohl bekanntesten Produkten Post-it und Scotch stellt der Konzern mitterweile rund 50 000 Produkte für die unterschiedlichsten Märkte her. Dazu gehören beispielsweise Filter für ein gesundes Gebäudeklima, Fensterfolien zum Schutz vor Wärme oder Spezialkunststoffe und Hochleistungsklebstoffe für Bauindustrie und Luftfahrt. Die Schweizer Niederlassung in Rüschlikon feiert heuer ein Jubiläum – seit 50 Jahren ist 3M auf dem hiesigen Markt präsent, aktuell mit 270 Mitarbeitenden und 15 000 Produkten. Wie jedes Unternehmen sieht sich der Konzern neuen Herausforderungen und gesellschaftlichen, technologischen oder ökologischen Trends gegenüber, welche es zu erkennen und in innovative Geschäftsideen umzusetzen gilt. Dies gilt auch für das Aushängeschild von 3M, den kleinen gelben Klebzettel. Der Klassiker ist längst seinen Kinderschuhen entwachsen und hält Schritt

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mit aktuellen globalen Trends. Das Beispiel eines Produkts, das dank Innovation auch nach über 30 Jahren noch Erfolg hat. Trend Personalisierung Ein grosser Trend unserer Zeit ist die Personalisierung oder englisch «Customizing». Darunter wird das Anpassen eines Produkts an individuelle Kundenbedürfnisse verstanden. 3M hat festgestellt, dass die Menschen ihren Mitteilungen und Notizen gerne eine individuelle Note verpassen, weshalb Postits in ganz unterschiedlichen Designs auf den Markt gekommen sind. Grösse, Farbe und Formen der Zettelchen variieren stark.

«Jeder Kunde soll so kommunizieren können, wie es ihm gefällt», sagt 3M Schweiz Verkaufsund Marketingdirektor Roland Rigoni. Ob auf knallgrün also, in winzig kleinem Format, auf kariertem Hintergrund oder in Herzform. Mit den Super Sticky Notes, den noch stärker haftenden Notizzetteln, können Botschaften und Erinnerungen zudem auch an strukturierte Oberflächen wie etwa Fenster, Türen oder Autoarmaturen geklebt werden – ein weiterer Schritt in Richtung individuelle Präferenzen. In die Kategorie Personalisierung gehört auch die Präsentation eines Artikels. «Heute spielt beim Kauf eines Produkts nicht mehr nur die rationale Ebene eine Rolle. Die emotionale Ebene und die Ästhetik sind immer wichtiger geworden, gerade bei Spontankäufen», sagt Rigoni. So hat 3M witzige Post-it-Dispenser entworfen, die etwa in Form eines Apfels oder einer Handtasche daherkommen, oder für die Marke Scotch den stylischen High-Heel-Klebebandabroller, der auf jedem Frauenbürotisch einen Akzent setzt. Trend Mobilität Ein weiterer gesellschaftlicher Trend ist die Mobilität. Die Menschen sind immer häufiger unterwegs und statten sich mit vielen mobilen technischen Geräten aus. Eine Online-Befragung von 3M hat ergeben, dass handgeschriebene Notizzettel nach wie vor stark gebraucht werden, auch wenn sie von elektronisch geführten Agendas immer mehr Konkurrenz bekommen.

Verkaufsleiter Roland Rigoni zeigt kreative Produktinnovationen.

Der Privacy Filter schützt vor fremden Blicken. Zum Thema Mobilität können besonders zwei 3M-Innovationen hervorgehoben werden. Zum einen die Post-it Index – die kleine Markierungshilfe passt in jede Hand- oder Aktentasche und hilft auf der Reise beim Lesen von Büchern oder Dossiers, wichtige Stellen und Kapitel zu kennzeichnen. Zum anderen hat das Technologieunternehmen den Privacy Filter erfunden, weil immer mehr Geschäftsleute im Zug auf Laptops oder Tablets arbeiten. Es handelt sich hierbei um eine Blickschutzfolie, basierend auf Mikrolamellen-Technologie, die auf den Bildschirm geklebt werden kann, um heikle Daten, Dossiers oder selbst den intimen Liebesbrief an die Freundin vor neugierigen Mitlesern zu schützen.

Trend Nachhaltigkeit Um einer vertretbaren Geschäftsphilosophie und der steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Produkten gerecht zu werden, ist es für ein Unternehmen unerlässlich, Aspekten wie dem Schutz der Umwelt und erneuerbaren Ressourcen Aufmerksamkeit zu schenken. Ökologisch verträgliche Produktelinien hat sich auch 3M auf die Fahne geschrieben – zumindest bei einem Teil des Sortiments. Die Haftnotizen aus Recyclingmaterial sind mit dem Label «Blauer Engel» ausgezeichnet worden und erfüllen damit die Forderungen nach Nachhaltigkeit. Auch gewisse Dispenser sind nicht mehr nur aus Plastik, sondern auch aus Glas erhältlich. «Es kann jedoch nicht sein,

dass nur das Endprodukt umweltverträglich ist», sagt Rigoni. Er betont: «Die Produktion muss ebenfalls nachhaltig sein.» Ein gläserner Kleberollenhalter, der für die Herstellung drei Mal mehr Energie als ein Dispenser aus Plastik brauche, dürfe natürlich nicht auf dem Programm stehen. Die Glasdispenser von Post-it und Scotch haben die Ansprüche jedoch erfüllt und 2012 in der Kategorie Nachhaltigkeit den «PBS Product of the Year Award» gewonnen. Auch bei anderen Artikeln und Herstellungsverfahren will 3M den Trend verfolgen: «Wir setzen auf natürliche Ressourcen, Energieverminderung und abbaubare Produkte.» Bigna Silberschmidt

Besonders umweltverträglich: die Glasdispenser.

Viele Farben, Formen und Muster: Für jeden Kommunikationsgeschmack ist etwas dabei.

Lernende ausbilden lohnt sich – auch finanziell Eine sorgfältige Selektion der Lernenden zahlt sich aus, nur dann entstehen dem Betrieb bei der Ausbildung keine zusätzlichen Kosten. Lernende auszubilden hat für die entsprechenden Unternehmen viele Vorteile. Wussten Sie, dass Lernende auszubilden sich häufig auch finanziell lohnt? Rund zwei Drittel der Ausbildungsverhältnisse in der Schweiz schliessen aus Sicht der Unternehmen mit finanziellem Gewinn ab. In der Regel erlangen Lernende im letzten Jahr ihrer Lehrzeit Fertigkeiten, die zu mindestens zwei Drittel – im besten Fall einer voll ausgebildeten Fachkraft entsprechen. Dieses System gewährleistet eine hohe Produktivität im letzten Lehrjahr und hilft somit entstandene Kosten auszugleichen oder gewinnbringend wettzumachen. Dies gelingt jedoch nur, wenn die Lernenden sorgfältig selektioniert werden und das Lehrverhältnis über die ganze Dauer Bestand hat. Denn ein Lernender, der in der Berufsschule und oder am Arbeitsplatz Mühe bekundet, den verlangten Stoff zu erlernen, verursacht Mehrkosten um ca. CHF 6000.– im Jahr in Form von zusätzlichen Anstrengungen wie Stützkursen, individueller Betreuung und

Nachhilfestunden im Betrieb. Diese Mehrkosten bzw. ein allfälliger Lehrabbruch zeigen eindrücklich auf, wie wichtig eine sorgfältige Selektion im Rekrutierungsprozess zu gewichten ist. Auch Unternehmen, welche zusätzliche Ressourcen in die Lehrlingsbetreuung stecken müssen oder Berufe ausbilden, die nicht ganz kostendeckend sind, können den finanziellen Aufwand wettmachen. Dies, sofern die ehe-

maligen Lernenden nach dem Lehrverhältnis fest angestellt werden. Diese Unternehmen sparen sich aufwendige Rekrutierungskosten. Ein ehemaliger Lernender, welcher übernommen wird, arbeitet ausserdem vom ersten Tag an produktiv, hat die Gepflogenheiten sowie die Unternehmenskultur verinnerlicht und ist im Unternehmen voll integriert. Michèle Uffer, Business Development Yousty AG

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Panorama «Meet and Eat» bei GOP AG Seit der Übernahme der GOP AG durch die Papeterie-Einkaufsgenossenschaft PEG in Aarburg hat sich einiges getan. Neu organisiert und am gleichen Standort wie die PEG zu Hause, präsentiert sich GOP heute als flexible und kundennahe Unternehmung. Dies hat auch der Kundenanlass «Meet and Eat» Ende August gezeigt. GOP steht für «General Office Products». Darunter sind vor allem Geräte und Maschinen für das Binden, Laminieren, Präsentieren und Schützen von Dokumenten zu verstehen. Weil Papier eine Sprache spricht und der erste Eindruck entscheidend ist, nutzen heute viele Anwender die Vorteile der von GOP AG angebotenen Desk-Top-Finishing-Systeme. Dank langjähriger Erfahrung und Kundennä-

he werden moderne, vielseitige und trotzdem einfache und handliche Lösungen den Gegebenheiten moderner Märkte angepasst. Davon konnten sich die Kunden der GOP AG persönlich überzeugen, die der Einladung zu einem «Meet and Eat»-Anlass Ende August gefolgt waren. Bruno Gloor, Sales Manager der GOP AG, begrüsste die Kunden und stellte seine 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbei-

ter persönlich vor. Anschliessend hatten die Besucher die Gelegenheit, jedes Gerät aus der Nähe zu betrachten. Eindrücklich wurde die Leistungsfähigkeit der Produkte anhand von Demonstrationen unter Beweis gestellt. Anschliessend konnten sich die Gäste beim gemütlichen «Eat»-Teil bei Bratwurst und Getränken austauschen und den erfolgreichen Anlass ausklingen lassen.

3-D-Printing – eine industrielle Revolution? Interprinting AG mit Sitz im Berner Oberland beschäftigt sich seit Jahren mit innovativen Drucktechnologien und alternativen Verbrauchsmaterialien für Drucker. Klar, dass die neue 3-D-Drucktechnologie ein wichtiges Thema ist. Dadurch sucht der Konsument auch immer wieder nach neuen Formen der Darstellung, ist Hofer überzeugt. Und hier kommt der 3-DDrucker ins Spiel. Mit dem 3-D-Drucker personalisiert man Gegenstände, auch alltägliche, denen man einen unverkennbaren Stempel aufdrücken kann. Wolf Hofer: «Ich bin überzeugt, dass dieser Selbstdarstellungs- und Individualisierungstrieb die treibende Kraft für die 3-D-Drucker-Industrie sein wird im privaten End-User-Bereich. Ausserdem wird man tatsächlich auch nützliche Ersatzteile selber herstellen können. Bestimmte Produktionsprozesse werden an den Verbraucher ausgelagert werden können.»

Werkstücke, hergestellt mit einem 3-D-Drucker.

Lukas Amreis, Verkauf, demonstrierte die einfache Handhabung des neuen Fastback-Klebebindegerätes.

Kritische Kontrolle des Endprodukts: Markus Probst, Verkauf Innendienst (links), und Bruno Gloor.

Ein 3-D-Drucker ist eine Maschine, die dreidimensionale Werkstücke aufbaut. Der Aufbau erfolgt computergesteuert aus einem oder mehreren flüssigen oder pulverförmigen Werkstoffen nach vorgegebenen Massen und Formen (CAD). Beim Aufbau finden physikalische oder chemische Härtungs- oder Schmelzprozesse statt. Typische Werkstoffe für das 3-D-Drucken sind Kunststoffe, Kunstharze, Keramiken und Metalle.

Dies macht durchaus auch aus ökologischer Sicht Sinn. Wer ein altes Küchengerät besitzt, für das es keine Ersatzteile mehr gibt, kann sich das defekte Teil einfach selber «ausdrucken». Der Hersteller schickt dem Kunden nur noch ein Datenfile. Dieser druckt das Ersatzteil aus und setzt es selber ein.

Dazu Wolf Hofer, CEO der Interprinting AG: «Für mich ist klar, dass in ein paar Jahren jeder End-User einen 3-D-Drucker zu Hause haben wird. Warum? Weil der Mensch selber die Voraussetzungen dazu mitbringt, und zwar durch seinen enormen Drang zur Selbstdarstellung.»

Interprinting beispielsweise bietet schon heute 3-D-Drucker unter CHF 2000 an. Unter anderem den einzigen Drucker in dieser Preislage mit einer CE-Zertifizierung. Eine Tatsache, die bei der momentanen Flut an Prototypen, die schon vermarktet werden, bevor sie überhaupt in Serie gehen, einzigartig ist. Bruno Gloor, Sales Manager bei GOP AG (links), begrüsste die Gäste und stellte sein Team vor.

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Wilfried Reichert, Technischer Leiter (4. von links), erläuterte die Funktion eines Drahtbindegerätes.

Künftig auch im Haushalt einsetzbar.

Für mehr Informationen: Interprinting AG, Tel. 033 334 30 80

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Panorama Social Media Schweiz 2013 Zwei Drittel der Schweizer Unternehmen, Behörden, Nonprofitorganisationen engagieren sich aktiv auf Social Media. Auf welchen Plattformen? Mit wie viel Ressourcen? Was wird gemessen, delegiert, für die Zukunft erwartet? Antworten liefert die «Bernet ZHAW Studie Social Media 2013». Bei der dritten und neuesten Studie über die Nutzung der Social Media haben 881 Verantwortliche aus Unternehmen, Nonprofitorganisationen, Behörden und Verwaltungen den Online-Fragebogen ausgefüllt. Nachfolgend eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus den erhaltenen Antworten: Zwei Drittel dabei, Grossunternehmen vor Behörden und KMU Wie im Vorjahr bespielen 67 Prozent der Befragten soziale Netzwerke. Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitenden sind sogar zu 89 Prozent dabei, Behörden und Verwaltungen beteiligen sich zu 83 Prozent. Eher abwartend zeigen sich KMU mit einem Engagement von 59 Prozent. Hier dürfte der hohe Aufwand abschrecken: 43 Prozent der SocialMedia-Abstinenten begründen ihr Abwarten damit, 41 Prozent nennen ein erwartetes Desinteresse auf Empfängerseite. Marketing mehrheitlich integriert – Nachholbedarf für CRM und Vertrieb 65 Prozent der Social-Media-Aktiven haben die entsprechenden Tätigkeiten in ihre Markenkommunikation integriert, 61 Prozent in Produktinfos und Kampagnen. Das zeigt, dass Social Media zum Bestandteil von alltäglichen Kommunikationsprozessen werden. Am meisten zu tun gibt es bei der persönlichen Ansprache; erst 10 Prozent der aktiven

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Trotz grossem Aufwand: Bedeutung für Image und Absatz nimmt zu Die Beteiligten schätzen den Aufwand für Social Media mit 64 Stellenprozent ein – Grossunternehmen veranschlagen 120, KMU 40 Stellenprozent. Knapp die Hälfte aller Befragten glaubt, der Aufwand sei insgesamt grösser als der Nutzen, 27 Prozent sehen ein ausgeglichenes Verhältnis und 6 Prozent mehr Nutzen. Den Aufwand nimmt man, wie bei anderen Kommunikations-Aktivitäten, wohl weiter in Kauf: 60 Prozent der SocialMedia-Engagierten erwarten in den nächsten zwei Jahren eine zunehmende Bedeutung dieser Plattformen für Image und Absatz. Die Studie liefert weitere Angaben zu Themen wie Strategie, Ressourcen, Outsourcing, Monitoring oder Erfolgskontrolle. Was heisst das alles für Social-Media-Abwarter und -Aktive? Die drei wichtigsten Tipps: 1. Dort sein, wo die wichtigsten Zielgruppen sind. Auch wenn zwei Drittel der Schweizer Organisationen dabei sind: Sie müssen nicht dabei sein. Sondern sich darauf konzentrieren, wo Sie den grössten Nutzen erwarten. Was sind Ihre wichtigsten Ziele? Welche Schlüsselzielgruppen entscheiden darüber, ob sie

Organisationen gleichen ihr CRM mit Social Media ab. Und erst 13 Prozent kombinieren Vertriebsprozesse mit dem neuen Dialog. Die Top 6: Facebook, YouTube, Xing, Twitter, Google+, LinkedIn Die Hitparade der am stärksten genutzten Plattformen verändert sich wenig: Wo die meisten Nutzer sitzen, werden Profile

eröffnet. Facebook steht mit 84 Prozent Beteiligung mit Abstand vor YouTube (59 Prozent), Xing, Twitter, Google+ und LinkedIn. Aufsteiger sind Xing (plus 1 Platz) und LinkedIn (plus 2). Dafür fallen externe Blogs von Platz sechs auf zehn. Mehr als die Hälfte der Organisationen unterhalten auf Facebook und Twitter zwei oder mehr Profile.

diese Ziele erreichen? Was lesen diese Dialoggruppen, wo tauschen sie sich aus? Social Media ist wie Plakate oder Messen: Man weiss nie genau, was der Aufwand bringt. Aber es lohnt sich, die neuen Realitäten der Online-Welt genau anzuschauen. Hier bieten sich neue Reichweiten-Potenziale und Anknüpfungspunkte. Realisieren lassen sie sich mit einer klaren Absicht und entsprechenden Ressourcen. 2. Social Media wird Alltag, integriert in PR, Marketing, Absatz. Planen Sie einen Übergang für Ihre SocialMedia-Abteilung. Sie hat den Einstieg begleitet, Know-how koordiniert und verteilt, jetzt wird sie Bestandteil Ihrer Kommunikation oder Ihres Marketings. Und jede Produktmanagerin, jeder HR-Verantwortliche, jeder Kundendienstmitarbeiter kann auch Twitter oder Facebook einsetzen, wo das Sinn macht. Eine strategische, inhaltliche und technische Koordination ist weiterhin notwendig. Kompetenzen und Tun werden dezentralisiert.

rungen lassen sich in drei «I» verdichten: Interesse, Inspiration, Integration. Ihre Informationsabsicht kommt an, wenn sie ein Interesse trifft. Welche Fragen stellen sich Ihre Schlüsselzielgruppen, welche Erwartungen haben sie, wo können Sie Nutzen vermitteln? Know-how, Geschichten, Dialoge bringen Inspiration und treue Leser. Effizient geschieht das alles, wenn Sie Inhalte und Kanäle mit einer Gesamtsicht pflegen. Es wird Zeit für die Integration im Corporate Newsroom, der persönliche, Print- und Online-Kommunika­ tion aufeinander abstimmt. Quelle: Bernet ZHAW Studie Social Media Schweiz 2013 bernet.ch

3. Inhalt ist alles: Fokus auf Relevanz, Dialog und Gesamtsicht. Alte Regeln des PR-Handwerks gelten auch auf neuen Bildschirmen: Social-Media-Filialen sind so gut wie deren Inhalte. Die Anforde-

Neue Webvideos fürs Scotch® Recycling-Basteln gebastelt, sorgen für viel Unterhaltung und jedes Kind kann seinen eigenen Prinz oder Prinzessin als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Roboter aus Büchsen.

Selbstverständlich stehen die bereits vorhandenen Bastel-Ideen wie das Auto aus einem Getränkekarton, die Handtasche aus einer Salzstangenverpackung und viele mehr immer noch zur Verfügung. Für jeden Geschmack die passende Recycling-Bastel-Idee!

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Messen Quo vadis ORNARIS? Rückwirkend per 1. April 2013 hat die BERNEXPO Groupe die ORNARIS sowie deren Mitarbeitende übernommen. Damit gehen die beiden gleichnamigen Messen in Bern und Zürich in den Besitz der BERNEXPO GROUPE über. Wie geht es weiter mit der ORNARIS? Roland Brand, CEO der BERNEXPO GROUPE, hat die Fragen von PAPETERIE UND BÜRO beantwortet.

Roland Brand, CEO der BERNEXPO.

Nach 42 erfolgreichen Jahren war bei der ORNARIS AG ein Wechsel der Eigentumsverhältnisse absehbar und angesagt. Den bisherigen Verantwortlichen war es ein Anliegen, eine neue Trägerschaft zu finden, die Gewähr für eine qualitativ einwandfreie Weiterführung des Messegeschäfts bot und bei welcher die Synergien am effektvollsten zum Tragen kommen würden. Bis anhin fand die ORNARIS

ORNAIRS neu unter dem Dach der BERNEXPO GROUPE. Bern als sogenannte Gastmesse auf dem Gelände der BERNEXPO GROUPE statt. Die Branche fragte sich, ob der Standort Zürich zugunsten von Bern wohl aufgegeben würde. Dazu Roland Brand, CEO der BERNEXPO: «Die beiden Durchführungsorte (Bern/August und Zürich/Januar) werden beibehalten. Es ist keine Veränderung der Durchführung (Ort/ Termin) geplant.»

PAPETERIE UND BÜRO: Was waren die Gründe für eine Übernahme der ORNARIS AG? Roland Brand: Der frühere VR hatte die ORNARIS seit 42 Jahren erfolgreich selbst durchgeführt. Aus Altersgründen wollten sich die Besitzer zur Ruhe setzen, worauf man aktiv eine neue Trägerschaft suchte. Der potenzielle Käufer sollte Qualität in der Weiterführung garantieren und es sollten Synergien genutzt werden können. Die BERNEXPO GROUPE hat mit der Übernahme der ORNARIS die bedeutendste Messe für Neuheiten und Trends der Schweiz in sein Portfolio aufgenommen. Unsere Entwicklungsstrategie hin zu mehr Eigenmessen konnte so konsequent umgesetzt werden. Es freut uns, dass sich die BERNEXPO GROUPE gegenüber den anderen Mitinteressenten durchsetzen konnte. Damit haben wir nun die Möglichkeit, die etablierte Messe weiterzuführen und weiterzuentwickeln. Diese Weiterentwicklung wird eine spannende Herausforderung. Wie sehen Sie die künftige Strategie der Messe in Anbetracht rückläufiger Geschenkartikel- und PBS-Märkte? Die heutige Situation wird als Erstes analysiert. Anschliessend werden Strategien und Massnahmen entwickelt. Dies unter ›››

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Messen ››› Einbezug der bisherigen Aussteller und Fachstellen. Ziel ist es, mehr Einkäufer an die ORNARIS zu bringen und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Man wird sich gegenüber der Konkurrenz im Ausland, namentlich Deutschland, abgrenzen müssen. Die OR­NARIS soll inhaltlich aufgewertet, bestehende Bereiche sollen ausgebaut und neue Bereiche realisiert werden. Der Bereich Papeterie, Büromaterial und Schreibzeug (PBS) ist in der Messestrategie sehr bedeutend und wird auch in der Zukunft einen wichtigen Platz einnehmen. Dasselbe gilt für Geschenkartikel. Für die Gesamtstrategieerarbeitung und deren Umsetzung ist der neuen Trägerschaft BERNEXPO GROUPE der Miteinbezug aller Partner (Aussteller, Fachstellen, Kunden) wichtig. Wie sieht die neue Messeorganisation in personeller Hinsicht aus? Das gesamte ORNARIS-Team wird weiterhin in den bisherigen Funktionen für die Messe zuständig sein. Messeleiter ist wie bis anhin Herr Peter Siegenthaler. Angestellt sind alle Personen rückwirkend per 1. April 2013 bei

notes, informierten praxisnah über aktuelle Themen aus der Marketingwelt. So standen vor allem Innovationen und technische Entwicklungen aus der digitalen Welt im Fokus. Die Referenten scheinen das Interesse der Besucher und den Nerv der Zeit getroffen zu haben, die Foren waren überdurchschnittlich gut besetzt.

der BERNEXPO GROUPE. Das Team ist sehr motiviert und freut sich auf die Mitarbeit an der Weiterentwicklung der Messe in der neuen Organisation Die Büroräumlichkeiten an der Thunstrasse in Bern werden übernommen.

Der ORNARIS-Verwaltungsrat setzt sich zusammen aus Roland Brand, Beat Schranz und Markus Gasser. Roger Kaufmann ist intern für die Strategieentwicklung und die Integra­ tion des gesamten Prozesses in die BERNEXPO GROUPE verantwortlich.

SuisseEMEX’13: Qualität überzeugte Marketing-Know-how, emotionale Messeerlebnisse, neue Kontakte und eine Weltpremiere – das war die SuisseEMEX’13. Am Donnerstagabend schloss die grösste Marketing- und Eventfachmesse der Schweiz ihre Tore. Rund 11 500 Besucher liessen sich von den über 300 Ausstellern und 80 Referenten mit Innovationen und Trends inspirieren. Dank den hochkarätigen Ausstellern, kreativen Messeständen und der ausgelassenen Stimmung kann die siebte Ausgabe der SuisseEMEX als Erfolg gewertet werden. Besuchermagnete waren das Digitale Klassenzimmer, das Wirkungslabor der Schweizerischen Post, wo die Besucher live die Wirkung von Mailings testen konnten, und – wie schon im Vorjahr – die Forenprogramme mit internationalen Keynotes. Dass Messen für Marken, Unternehmen und Kundenbeziehungen gerade im digitalen Zeitalter wichtig sind, zeigte die SuisseEMEX’13 – die führende Schweizer Fachmesse für Marketing und Event – vom 20. bis 22. August in der Messe Zürich. Zahlreiche Entscheidungsträger und Marketingverantwortliche fanden den Weg zum 360°-Branchenrundblick – sehr zur Freude der Aussteller, welche dadurch neue Businesskontakte innert kürzester Zeit knüpfen konnten. Auffallend waren die gute Stimmung und die verbesserte Qualität, welche sowohl die Besucher als auch die Aussteller überzeugte. Branchenneuigkeiten und Trends im Bereich Marketing, Kommunikation und Events Einen wichtigen Erfolgsfaktor bildeten zahlreiche namhafte Unternehmen wie die Schweizerische Post, XING, Google, Axel Springer, Canon und viele mehr. Von den Besuchern wurde vor allem die grosse Vielfalt positiv aufgenommen. Laut Ewa Ming, Geschäftsführerin der SuisseEMEX, kommt

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es in der heutigen Omnichannel-Welt nicht auf eine einzige, universelle Anlaufstelle für Kunden an: «Es gibt unzählige Berührungspunkte, die berücksichtigt werden müssen, um eine enge Beziehung zum Konsumenten aufzubauen. Um Cross Media kommen Unternehmen heute kaum mehr herum.» Innovationen und Kommunikation auf Augenhöhe «Besonders freut uns, dass wir an der Suisse­ EMEX eine Weltpremiere enthüllen durften», so Ewa Ming weiter. Die Firma EXPOformer stellte das erste luftunterstützte Messesystem der Welt vor. Mit weiteren Neuigkeiten wie dem Digitalen Klassenzimmer wurden Entscheidungsträger direkt eingeladen und angesprochen. Zurück auf der Schulbank erfuhren sie von Cross-Media-Profis die neusten Trends aus dem digitalen Marketing. Seminarund Eventplaner kamen auch dieses Jahr beim bewährten Business-Speed-Networking auf ihre Kosten. Mit Interesse aufgenommen wur-

Papier ist immer noch eine wichtige Grundlage in der Kommunikation: Stand von Papyrus.

Auf in die achte Runde Nach der Messe ist vor der Messe – wohin geht die Reise? Ewa Ming: «In der digitalen Arbeitswelt wird die Arbeit immer mobiler, flexibler und schneller, Smartphones, Tablets und Cloud-Computing haben unsere Büros erobert. Unsere Arbeitswelt 3.0 ist digital und wir sind nahezu 24 Stunden online. Mit der ständigen Erreichbarkeit werden wir aber auch vor neue Herausforderungen gestellt und die Sehnsucht nach Einfachheit wächst.» Die nächste Ausgabe SuisseEMEX’14 steht bereits in den Startlöchern, inklusive Sonderschauen zu den Themen «Digitale Arbeitswelt» und «Meetropolis – die interaktive und multimediale Event-Erlebniscity». Vom 26. bis 28. August 2014 in der Messe Zürich.

de auch das neue Konzept «Heisser Stuhl»: Hier standen Profis aus der MICE-Branche für Interessierte Rede und Antwort.

Im EMEX Fachkongress erlebten die Fachbesucher brandheisse Trends und Neuigkeiten. Über 80 Referenten, darunter einige Top-Key-

SuisseEMEX als Schweizer Business- und Fachwissensplattform Die Aussteller scheuten auch dieses Jahr keine Mühen und liessen auf 15 000 m2 Erlebniswelten entstehen wie beispielsweise das «Wirkungslabor Direct Marketing» der Schweizerischen Post und Partner. Bunt und ideenreich ging es in den Event- und Promotionshallen zu und her. Messe- und LiveCommunication-Spezialisten sowie Multimedia- und Dekorationsfirmen inszenierten sich selbst und brachten mit ihren Standkonzepten und Produkten die Besucher ins Staunen. Die Business-Lounges von XING oder marketing.ch sowie die Get-togethers, Standparties und die EMEX Brazil Night boten weitere Möglichkeiten für Networking in ausgelassenem Ambiente.

Ideale Werbeträger: Schreibgeräte von Faber-Castell Schweiz AG, mit den beiden neuen Aussendienstmitarbeitern William Arena (links) und Markus Knaus.

Ewa Ming, Geschäftsführerin der SuisseEMEX.

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Inside BBK aktuell: Weiterbildungstag für die Coaches auf der Alp Die Coaches der überbetrieblichen Kurse machen zweimal im Jahr Weiterbildung – der Sommerevent fand diesmal am 7. August in den Flumserbergen, der näheren Heimat unserer BBK-Präsidentin, statt. Der Tag war eine gelungene Mischung aus Weiterbildung und Austausch von Anregungen und Ideen innerhalb der Coaches-Gruppe.

Für die meisten bedeutete der Tagungsort eine längere Anreise, die sich an diesem wunderschönen Sommertag aber durchaus lohnte. Das Ziel dieses Tages waren in erster Linie der Austausch und die Vertiefung der Zusammenarbeit unter den Coaches in einem ungezwungenen Rahmen – raus aus Büros und Schulzimmern und in der Natur in Bewegung kommen. Am Morgen informierte Rektor Urs Suremann über neueste Entwicklungen und News zum üK-Betrieb. Die aktuellen Informationen vermittelte er den Coaches schon im Vorfeld in einem weiteren «Bulletin des Rektorates». Am Coachtag wurden offene Fragen dazu noch kurz geklärt.

Aus dem Bulletin einige wichtige Stichworte von allgemeinem Interesse: ∙ Die Daten der Präsenztage zum Thema Organisation im Herbst sind nun definitiv bestätigt. ∙ Die Änderungen im Lehrstoffplan für die Klassen 12 haben sich bewährt. ∙ Der Kursort Baden wird beibehalten und ist wiederum für die Einführungstage der Klassen 13 vorgesehen. ∙ Die Inhalte verschiedener Präsenztage werden angepasst, von der Themenzahl her ausgeglichen und teilweise thematisch erweitert. ∙ Das Einführungstag-Programm wird aufgrund der besseren IT-Kenntnisse unserer Lernenden angepasst; das Schwergewicht des Einstieges in den überbetrieblichen Kurs wird künftig auf den Bereich «selbstständiges Lernen und Lernplanung» gelegt. ∙ Weiter enthielt das Bulletin einige Infos zu Umfragen, Qualitätssicherung und Logistik des Schulungsmaterials.

in guter Qualität durchführen zu können. Ziel der Gespräche ist es einerseits, den guten Lernenden die nötige Anerkennung zu vermitteln. Andererseits müssen jedoch auch die Probleme der wenigen schwächeren Lernenden erkannt und richtig bewertet werden. Die Besprechung der von den Coaches erarbeiteten Gruppenaufgaben ergaben viele praktikable Lösungen, die schon in diesem Herbst angewendet werden. Im Anschluss wurden in zwei Rollenspielen zwei Gespräche eingeübt: eines mit lobendem Charakter mit einer interessierten Lernenden;

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden wir vom Käser auf der Tannenbodenalp begrüsst. Aus 120 Litern Rohmilch sollte Käse entstehen. Im Laufe der folgenden drei Stunden machten wir gemeinsam zwei Käse. Für die meisten Coaches war dieser Prozess eine ganz neue Erfahrung: anfeuern, die Milch auf genau 42 Grad erwärmen, andauernd umrühren, Bakterien und Lab zufügen und exakt zum richtigen Zeitpunkt mit der Käseharfe den Frischkäse zerschneiden. Wir erfuhren viel Wissenswertes über die Käseherstellung

und das Leben auf der Alp. Da dieser ganze Prozess seine Zeit erforderte, ergaben sich daneben ausreichend Gelegenheiten, persönliche Gespräche zu verschiedenen Themen zu führen. Dieser Austausch unter den Coaches war sehr anregend. Ideen wurden entwickelt, Probleme besprochen, Ideen ausgetauscht und die Bearbeitung von Themen an den Präsenztagen ausdiskutiert. Die ungewohnte Umgebung regte an und ermöglichte auch in fachlichen Themen neue Aspekte. Der Ortswechsel war aus dieser Sicht eine gute Entscheidung. Nach der Entnahme des Frischkäses aus dem Kessi und dem Formen zu zwei Käselaiben entliess uns der Käser wieder in den Alltag. Die Talfahrt mit der Gondelbahn nach Unterterzen schloss den Coachtag ab. Für die üK-Rektoratskommission Willi Huber-Rehmann

üK-Infoveranstaltung Die Ausbildnerinnen und Ausbildner in den Papeterien über die Ausbildung zu Detailhandels-Fachleuten zu informieren, war das Ziel einer Informationsveranstaltung des VSP, die Ende August in Baden durchgeführt wurde. Über zehn Verantwortliche aus Betrieben, die dort für die Ausbildung ihrer Lernenden zuständig sind, folgten der Einladung von Urs Suremann, dem zuständigen VSP-üK-Rektor. üK steht für «überbetriebliche Kurse», die

Das pädagogische Thema der Weiterbildung am Vormittag bildete die Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung der Standortbestimmungsgespräche, welche die Coaches jedes Jahr am 3. Präsenztag mit den Lernenden führen. Der Wunsch für dieses Thema wurde von den Coaches am Coachtag im Januar geäussert. Die Coaches erarbeiteten zuerst in Gruppen Möglichkeiten und Strategien, um die Gespräche mit den Lernenden einer ganzen Klasse in der kurzen, vorgegebenen Zeit und trotzdem

und ein zweites mit einer Lernenden, welche die Prioritäten nicht in die Ausbildung setzt oder durch Lebensumstände wie z.B. familiäre Probleme oder ehrgeizige sportliche Ziele beim Lernen behindert wird. Die gemeinsame Auswertung dieser beiden Gesprächsbeispiele zeigte gangbare Wege und die einheitliche Vorgehensweise in allen Klassen für die Gespräche im Oktober auf.

den Zweck haben, den Lernenden die branchenspezifischen Kenntnisse und die damit verbundenen Fertigkeiten gemäss den Leistungszielen für die spezielle Branchenkunde Papeterie zu vermitteln.

Die üKs finden für die DHF und DHA in gleicher Weise in Form des sogenannten Blended Learning statt; d.h., die Stoffvermittlung erfolgt über eine elektronische Lernplattform, begleitet von einem speziell ausgebildeten Telecoach (Fachlehrerln) und periodisch stattfindenden Praxistagen.

Wie in der Ausbildung: Käse braucht viel Arbeit und Zeit.

Partner Fachausbildung Papeterie 2011 – 2014:

Praxisnahe Demonstration am simulierten Präsenztag.

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Die überbetrieblichen Kurse stehen unter der Leitung des üK-Rektorates, welche die schulischen Belange der überbetrieblichen Kurse organisiert und überwacht.

Die Lektionen sind so aufgebaut, dass sie von den Lernenden selbstständig durchgearbeitet werden können. Die Instruktionen für das Bedienen der Lernplattform auf dem Internet werden am Einführungshalbtag durch die Telecoaches erteilt. Die Ausbildnerin steht jedoch für spezifische fachliche sowie betriebliche Fragen zur Verfügung. Sie ermöglicht den Zugang zu den Produkten und Informationen, soweit diese für das Lösen der Aufgaben sowie den Praxisbezug erforderlich sind. An der Infoveranstaltung konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selber einige Lektionen am PC durchspielen. Dann demonstrierte Urs Suremann den Ablauf eines Praxistages anhand von Schreibgeräten in einem eigens dafür eingerichteten Schulungsraum. So konnten sich die Ausbildungsverantwort- ›››

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Inside ››› lichen aus den Betrieben über die Anforderungen an ihre Lernenden informieren. Ein Ziel der Veranstaltung war sicher auch, das Verständnis über die Sorgen der Lernenden während ihrer Ausbildung zu fördern. Ein

genutzt wurde respektive bis heute genutzt wird. Getreu dem Motto «Alles fürs Büro, alles aus einer Hand» verfügte nun die Vögtli Bürotechnik AG über das grösste Lager in der Region für Büromaterial und EDV-Verbrauchsartikel. Über 7000 Artikel sind an Lager und sofort lieferbar, rund 40 000 Artikel können innert 24 Stunden geliefert werden. Vögtli Bürotechnik AG ist nun eine der führenden Zulieferfirmen für den gesamten Office-Bereich. Der Erfolg brachte es aber mit sich, dass schon bald der Standort Güterstrasse 133 nicht mehr genügte.

wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche Lehrabschlussprüfung, im Interesse der Lernenden, des Ausbildungsbetriebes und des Verbandes.

Interessierte Ausbildner informierten sich in Baden über die Anforderungen an die Lernenden.

Engagierter Referent der Veranstaltung: Urs Suremann.

50 Jahre Vögtli Bürotechnik AG Ein besonderes Jubiläum feierte Ende August die Vögtli Bürotechnik AG, Basel. 1963 von René Vögtli als Schreibmaschinenwerkstatt gegründet, beschäftigt die Firma heute 25 Mitarbeitende und gehört zu den führenden Unternehmungen in der Region Nordwestschweiz in allem, was mit dem Begriff «Büro» zu tun hat. Zur Feier lud das Unternehmen seine Lieferanten, Kunden und Mitarbeitenden in das Zelt des Zirkus Monti ein. Angefangen hat alles an der Gundeldingerstrasse 182. Am 1. Oktober 1963 eröffnete René Vögtli seinen Laden mit Werkstatt, ein Fachgeschäft mit umfassendem Service für Büromaschinen. Seriosität und Zuverlässigkeit gepaart mit dem nötigen Know-how, das stete Schritthalten mit der Entwicklung waren für den gelernten Schreibmaschinenmechaniker René Vögtli von Anbeginn zentrales Anliegen. Dem jungen Unternehmen war der Erfolg beschieden. Schon im zweiten Betriebsjahr beschäftigte die Vögtli Bürotechnik drei Mechaniker und bot einem Lehrling einen Ausbildungsplatz. Alles aus einer Hand Breits früh zeigte sich die Firma Vögtli innovativ und lancierte für ihre Kunden u.a. ein Farbband-Abonnement oder das Abo für Umdruck-Zubehör. Von Beginn an stand also ein umfassender Kundenservice im Zentrum, der über das einstige Kerngeschäft hinaus reichte. So entschied 1974 die Vögtli Büroorganisation, ihr Angebot mit dem Verkauf von Büromaterial zu erweitern. Auch sonst zeigte man sich innovativ. Das

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Domizil im Dreispitz, Florenz-Strasse 1d. dokumentiert der Ende der Siebzigerjahre eingeführte Gratis-Autozustelldienst für «Büromaterial – vom preisgünstigen Spezialisten» mit Extra-Fahrplan für die ganze Nordwestschweiz (z.B. Stadt täglich, Breitenbach oder Waldenburg Di/Do, Therwil Mo/Mi/Fr) bestens, damals ein Novum in der Branche. Und schon damals galt, was

bis heute zählt: «Alles aus einer Hand». Diese Philosophie der Kundennähe, das Spüren der Wünsche, das breite Angebot an Dienstleistungen, das Erkennen der Zeit, der Entwicklung und dieser einen Schritt voraus zu sein, sollten sich bis heute als ein wichtiger Eckpfeiler des Erfolges der Vögtli Bürotechnik AG bewähren.

Führt die Firma erfolgreich in die Zukunft: CEO Andy Vögtli.

Firmengründer Réne Vögtli (1926–2007).

Anforderungen der Entwicklung Nach einem Jahr der Gründung zog Vögtli an die Jurastrasse 27, ebenfalls im Gundeli, um. Die Vögtli Büroorganisation wuchs aber stetig weiter. Zur Erreichung einer vergrösserten Ausstellung bezog man 1972 zusätzlich Ladenräumlichkeiten an der Bruderholzstrasse 60 bis 62. 1981 traten die beiden Söhne Andy (Verkauf) und Dieter Vögtli (Technik) in die Firma. Die neuen elektronischen Typenradschreibmaschinen waren das Mass der Technik.

dem Umzug an die Güterstrasse 133 einen erneuten Grossschritt. In den ehemaligen Räumlichkeiten von Coop Interieur, im Hinterhaus, standen nun 1100 m2 zur Verfügung, was eine grosszügige, repräsentative Ausstellung der verschiedenen Büromöbelprogramme ermöglichte. Vögtli Bürotechnik AG ist bezüglich Büroeinrichtungen an der Spitze angekommen. Dazu gabs einen Schulungsraum, der sowohl für die interne Ausbildung als auch von der Kundschaft genutzt werden konnte. Da dem Licht bei der Büroeinrichtung eine zentrale Bedeutung zukam, arbeitete Vögtli mit der Firma Zumtobel AG zusammen, die die neue Ausstellung mit optimalen, zukunftsorientierten Beleuchtungssystemen ausstattete. Am neuen Standort konnte das Warenlager ausgebaut, die Mechaniker- und Service-Abteilung erweitert werden. Die Folge dieses Umzugs war die Aufhebung des bisherigen Domizils Jurastrasse 27, des Drehund Angelpunkts in über 35 Jahren.

Im Zuge einer Diversifizierung, um den stetig wachsenden Ansprüchen und der rasch fortschreitenden Entwicklung (die ersten PCs kamen auf den Markt) der Technik gerecht zu werden, gründete man 1983 zur Vögtli Büroorganisation (Büroeinrichtung, Bürobedarf) die Vögtli Bürotechnik AG (Büromaschinen, Service) mit operativem Sitz an der Dornacherstrasse 176. Als ein ereignisreiches Jahr präsentierte sich das Jahr 1983. Sohn Dieter entschied sich, sich ganz der aufstrebenden Informatik zu widmen, und trat aus der Firma aus. Die beiden Zweige Büroorganisation und Bürotechnik legte man in der Vögtli Bürotechnik AG zusammen. Zudem wurde mit der Eröffnung des Vögtli Büro-Shops und Papeterie an der Güterstrasse 180 (Gundelitor) Anfang September 1983 ein weiterer Offensiv-Schritt vollzogen. Der Sitz der Vögtli Bürotechnik AG mit Ausstellung, Werkstatt und Verwaltung blieb weiterhin an der Jurastrasse 27. Den Büro-Shop leitete René Vögtlis Gattin Frieda Vögtli, gelernte Papeteristin. Güterstrasse 133 Ein weiterer Meilenstein in der Firmengeschichte erfolgte 1988. Andy Vögtli übernahm von Vater René die Geschäftsleitung. 1989 vollzog die Vögtli Bürotechnik AG mit

Gesamtlösungen. Alles fürs Büro Nebst dem stetig wachsenden Angebot an Büromöbeln und -einrichtungen wurde stets auch der Handel mit Büromaterial ausgebaut. 1991 lancierte Vögtli das Outsourcing-System, das vor allem von Grosskonzernen (Chemie, Versicherungen, Banken usw.) mit ihren bis anhin dezentralen eigenen Warenlagern

Dreispitz (Tor 13), Florenz-Strasse 1d Den vorläufigen Höhepunkt der Vögtli-Erfolgsgeschichte bildete der Umzug 2001 ans heutige Domizil im Dreispitz. An der Florenz-Strasse 1d, im markanten und architektonisch gefälligen Neubau, fand man die geeigneten Räumlichkeiten, wenngleich diese erneute Expansion ein gewisses Risiko barg. Doch der Mut wurde belohnt, der nötige Erfolg stellte sich ein. Heute ist die Vögtli Bürotechnik AG mit ihrem umsichtigen CEO Andy Vögtli das führende Unternehmen in der Region Nordwestschweiz, wenn es ums Büro geht, von A bis Z – und «Alles aus einer Hand», wie auch die eigens zum Jubiläum verfasste Firmengeschichte titelt. Kurz: Vögtli. Alles fürs Büro! Seit 50 Jahren. Im Jubiläumsjahr beschäftigt die Vögtli Bürotechnik AG 25 Personen. Mit dem Anbieten eines Lehrplatzes nimmt sie auch die soziale Verantwortung war. Vögtli Bürotechnik AG ist ein Familienbetrieb geblieben. Das Jubiläum hat die Firma Ende August im Zirkus Monti gefeiert. Die eingeladenen Lieferanten, Kunden, Freunde und Mitarbeitenden erlebten einen spannenden und unterhaltsamen Abend mit Auszügen aus dem Zirkusprogramm und feinen Speisen und Getränken. «Der Familienbetrieb kann voller Zuversicht in die Zukunft blicken und ist in all den Jahren seinem Motto treu geblieben: Alles fürs Büro! Alles aus einer Hand!», so Andy Vögtli in seiner Festansprache im Zirkus Monti.

Grosser Auftritt im Zirkus Monti: Andy Vögtli im Kreise seiner Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen begrüsst die Gäste.

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Termine Weiterbildung in Warenkunde Papeterie für Ihre MitarbeiterInnen Gönnen Sie Ihren MitarbeiterInnen, vor allem den Quer- oder WiedereinsteigerInnen, eine Auffrischung der Warenkunde­ kenntnisse. Ihr Geschäft wird von der Stärkung der Fachkompetenz ebenfalls profitieren! Nähere Informationen finden Sie auf www.papeterie.ch/download_center.html (Blended-Learning für Quer- und WiedereinsteigerInnen) oder im VSP-Sekretariat, Tel. 031  381 66 11, info@papeterie.ch

Stellen suchen und finden! Möchten auch Sie ein Stelleninserat aufgeben? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Stelle. Für Auskünfte melden Sie sich unter: Tel. 031 380 14 96 oder papeterie-buero@rubmedia.ch

VSP/PBS INTERN 16. Oktober 2013, Geschäftsleitungssitzung VSP, Hotel Schweizerhof, Zürich

29. Januar–3. Februar 2014, Spielwarenmesse, Nürnberg, www.spielwarenmesse.de

Der VSP führt diesen Herbst eine Abend-Fortbildung zum Thema Hochwertige Schreibgeräte durch. Fachleute von Faber-Castell und Elco bieten uns eine gezielte Produkte- und Verkaufsschulung. Profitieren Sie davon im Hinblick auf das kommende Weihnachtsgeschäft! Der Kurs findet jeweils von 19.30–21.00 Uhr an folgenden Orten und Daten statt: 21. Oktober 2013 in Winterthur 28. Oktober 2013 in Sargans 30. Oktober 2013 in Spiez 4. November 2013 in Olten

30. Januar–2. Februar 2014, Fespo, Zürich, Messe für Ferien und Reisen, www.fespo.ch

20. November 2013, Geschäftsleitungssitzung VSP, Hotel Schweizerhof, Zürich

16.–20. Februar 2014, Euroshop, Düsseldorf, www.euroshop.de

WEITERBILDUNG VSP Für die Weiterbildung steht den VSP-Mitgliedern und ihren Mitarbeiter/ innen die Lernplattform unter elearning.papeterie.ch zur Verfügung. Periodisch werden betreute E-Learning-Kurse für Wiedereinsteiger/innen angeboten. Ausführliche Informationen und Anmeldung an: VSP-Geschäftsstelle, Christoph + Regula Meier, Tel. 031 381 66 11, Fax 031 381 66 14, E-Mail: info@papeterie.ch, Laupenstrasse 2, Postfach 8524, 3001 Bern.

CARDNIGHTS SCHREIBSEMINARE 7. Oktober 2013, Coole Karten schreiben für Kids, Grenchen und Langnau

MESSE-DATEN 1.–6. Oktober 2013, Salon des Métiers et de la Formation, Lausanne, www.metiersformation.ch 2.–6. Oktober 2013, CREAKTIV, Bern, www.suissetoy.ch 3.–6. Oktober 2013, modell-hobby-spiel, Leipziger Messe, www.modell-hobby-spiel.de 9.–13. Oktober 2013, Buchmesse, Frankfurt, www.buchmesse.de 10.–20. Oktober 2013, OLMA, St. Gallen, www.olma.ch

7.–9. Februar 2014, Ferienmesse, St. Gallen, www.ferienmessestgallen.ch 7.–11. Februar 2014, Ambiente, Frankfurt, ambiente.messefrankfurt.com 10.–12. Februar 2014, Waser Swiss Sourcing Days, Suhr 14.–23. Februar 2014, Muba, Basel, www.muba.ch

12. Oktober 2013, Schreiben und Musik, Schreibinsel STEINEBERG Grasswil 14./21./28.10 und 4.11.2013 (Kursdauer 4 Abende), Montags-Schreiben, Schreibinsel STEINEBERG Grasswil Nähere Informationen: Verein CARDNIGHTS.ch, Jackie Leuenberger, 3473 Alchenstorf, Tel. 044 444 89 51 oder www.cardnights.ch WASER + CO SCHULUNGSPROGRAMM Vertiefungs-Workshop Verkauf «Erfolgreich verkaufen» Montag, 28. Oktober 2013, Dauer: ein Tag, Kosten: Fr. 250.–, Ort: Volketswil Informationen und Anmeldungen: WASER + CO, 8604 Volketswil, Anita Salimbeni, Tel. 044 947 42 21, Fax 044 947 43 05, E-Mail: anita.salimbeni@waser.ch

10.–21. Oktober 2013, WASER Expo Frühling 2013

Kollegin/Kollege gesucht! Die SAB ist ein kleines, dynamisches Non-Profit-Unternehmen im Herzen von Zürich. Seit 50 Jahren verkaufen wir in 2 Shops an der ETH Zürich erfolgreich Schreibwaren und studentische Dienstleistungen. In der Filiale SAB-Shop Hönggerberg bedienen wir unsere Kunden in der gemeinsamen Verkaufszone von SAB/ Genossenschaft Polybuchhandlung und dem ETH-Store. Per 1. Dezember 2013 oder nach Vereinbarung auch schon früher suchen wir

Detailhandelsfachfrau / Detailhandelsfachmann Branche Papeterie 80–100 % mit Erfahrung im Buchhandel Wir bieten: ∙ A bwechlungsreiches Aufgabengebiet mit Einkaufs-und Verkaufsverantwortung ∙ L ebhafter Alltag mit grossem Kundenstamm ∙B  ei entsprechender Qualifikation die Ausbildungsverantwortung für unsere Lernende ∙A  ttraktive Arbeitszeiten ∙ E in kleines Team freut sich auf eine flexible und aufgestellte Kollegin oder einen Kollegen Folgendes Profil weisen Sie auf: ∙ S ie sind kontaktfreudig und sprachgewandt ∙ S ie haben eine abgeschlossene Ausbildung in der Branche ∙ S ie haben ein kundenorientiertes und überzeugendes Auftreten Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an: Ruth Meier-Wüthrich, Geschäftsführerin SAB, Wolfgang-Pauli-Strasse 14, 8093 Zürich, Telefon 044 633 39 10, sab@sab.ethz.ch

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2.–6. Februar 2014, Springfair, Birmingham, www.springfair.com

20.–23. Oktober 2013, Lederwarenmesse, Dietikon, www.swisspel.ch 20.–29. Oktober 2013, Mega Show, Hong Kong, www.mega-show.com 23.–24. Oktober 2013, Print & Publishing, Zürich, www.easyfairs.com 25.–27. Oktober 2013, Buch- und Literaturfestival, Basel, www.buchbasel.ch

Alle Daten ohne Gewähr/Einträge sind kostenlos Beachten Sie auch das aktuelle Verzeichnis auf unserer Website: www.papeterie.ch/verbandstermine.html Daten für Termine bitte direkt an ruedi@stricker-consulting.ch

31. Oktober–3. November 2013, Creativa, Lausanne, www.creativa-lausanne.ch 2.–10. November 2013, Herbstwarenmesse, Basel, www.herbstwarenmesse.ch 6.–11. November 2013, Bündner Berufsausstellung, Chur, www.fiutscher.ch 19.–23. November 2013, Berufsmesse, Zürich, www.berufsmessezuerich.ch 20.–22. November 2013, Didacta, Lausanne, www.didacta-lausanne.ch 20.–22. November 2013, Big Buyer, Bologna, www.bigbuyer.info 22.–25. November 2013, WIR Messe, Zürich, www.wgz.ch 30. November–1. Dezember 2013, Spielzeugbörse, Bern, www.spielzeugboerse-bern.ch 5.–8. Dezember 2013, Art Basel, Miami Beach, www.artbasel.com 11.–12. Januar 2014, Fest und Hochzeit, Zürich, www.olma-messen.ch 18.–19. Januar 2014, Fest und Hochzeit, St. Gallen, www.olma-messen.ch 19.–21. Januar 2014, Ornaris Zürich, www.ornaris.ch 25.–28. Januar 2014, Paperworld, Frankfurt, paperworld.messefrankfurt.com

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Schluss mit lustig

In der Ausgabe November von PAPETERIE UND BÜRO:

Schwerpunktthema: Büroprodukte Spezial: Büro-Organisation.

Impressum

Papeterie und Büro Die einzige schweizerische PBSFachzeitschrift für Handel und Einkauf Offizielles Fachblatt des Verbandes Schweizerischer Papeteristen VSP 95. Jahrgang/erscheint monatlich www.papeterie-und-buero.ch ISSN 1423-7016

Schneider Schreibgeräte feiert 75. Geburtstag.

Ein Bericht über die Swiss Office Management-Messe.

Freie Mitarbeiter Thomas Köhler, Meilen / Alex Kühni, Bern Dieter Behler, Sulz (D) / Ruedi Stricker, Güttingen Hans R. Fischer, Küsnacht

Inserateregie, Abonnemente und Druck Rub Media AG Seftigenstrasse 310, 3084 Wabern Tel. 031 380 14 80, Fax 031 380 14 89 E-Mail: papeterie-buero@rubmedia.ch www.rubmedia.ch Jahresabo Schweiz: Fr. 45.– (inkl. MWST) Jahresabo Ausland: Fr. 55.–

Member of ISPA International Stationery Press Association

Adressen VSP Geschäftsstelle VSP/Rechtsauskünfte Sekretariat für Berufsbildung Dr. Christoph Meier Laupenstrasse 2, 3008 Bern Tel. 031 381 66 11, Fax 031 381 66 14 E-Mail info@papeterie.ch, www.papeterie.ch Postkonto 80-34001-9

Verantwortlicher Redaktor Jürg Kühni Falkenweg 21, 3400 Burgdorf Tel./Fax 034 422 16 39, Mobile 079 208 25 84 E-Mail jkuehni@swissonline.ch

Geschäftsstelle PBS Schweiz Papeterie-, Büro- und Schreibwarenverband PBS Schweiz, Bergstrasse 110, 8032 Zürich Tel. 044 266 99 26, Fax 044 266 99 49 E-Mail info@pbs-schweiz.ch

Anzeigenleitung Christian Büchi, Telefon 031 380 14 92 Objektleitung/Administration Caroline Lötscher, Telefon 031 380 14 96

Lächelnd, schelmisch oder frech – die neuen Matroschka-Puppen von Caran d’Ache zum sammeln! carandache.com

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Papeterie & Büro Oktober 2013  

Papeterie & Büro ist die führende Fachzeitschrift für den Papeterie-, Büro- und Schreibwarenmarkt in der Schweiz.

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