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8. Jahrgang · Ausgabe Frühjahr 2012 · 4,20 Euro

Die Rubrik | Das Thema

Stirbt die Biene – stirbt der Mensch Weltweit hat ein großes, rätselhaftes Bienensterben eingesetzt. Plötzlich sind sie verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen.

Reitturnier in Unna

100 000 Besucher kommen zum großen Frühjahrsturnier nach Unna. Das Turnier ist Volksfest für die Besucher und wichtige Qualifikation der Reiter für die Landes- und Bundeschampionate.

Rezept-Poster Frühjahrsmenü gekocht von Lukas Pawela (Hotel Krautkrämer).

Die Halden im Ruhrgebiet Sie sind bis zu 200 Meter hoch. Standort für Landzeichen und Observatorien. Rückzugsraum für seltene Pflanzen und Tiere. Die Halden bieten aber auch Möglichkeiten für den sanften Naherholungstourismus.

Städtereise Bielefeld Sie gehört zwar nicht zu den ältesten unserer historischen Städte, aber mit Sicherheit zu den interessantesten. Trotz Bielefeldverschwörung haben wir sie gefunden und viele nette Menschen dort getroffen. 26

Westfalen Magazin

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Die Rubrik | Das Thema

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Westfalen Magazin

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Liebe Leserin

und lieber Leser ...

Der Winter ist vorbei und nach ihm erwachen in uns die Frühlingsgefühle. Wir werden wieder aktiver und unternehmenslustiger. Am Wochenende möchte man mal raus. Da kommt die Vorstellung neuer Ausflugsziele gerade recht. Für fast jeden unserer Leser sind einige davon ganz in der Nähe, denn es geht diesmal nach Ostwestfalen, ins Ruhrgebiet und Sauerland. Sie erfahren, was das Besondere an einer Halde ist und wo man sie findet. Ein Muss für alle Pferdeliebhaber: Im April startet wieder das große Frühjahrsturnier im Reitsportzentrum Massener Heide. Komplett wetterunabhängig ist ein Besuch auf der Burg Altena mit ihren Burgmuseen und dem Deutschen Drahtmuseum. Wir haben für Sie die Ausflugsziele natürlich wieder so ausgesucht, dass sie bestens für einen Familienausflug geeignet sind. Wussten Sie eigentlich, dass wir Deutschen weltweit den meisten Honig verzehren? Dieses Thema war uns besonders wichtig, denn die Honigbienen haben große Probleme zu überleben. Restaurantvorstellungen, Rezepte zum Nachkochen und unsere Reise nach Bielefeld sind weitere Themen.

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Ein schönes Frühjahr mit gutem Wetter, vielen neuen und positiven Erfahrungen wünscht Ihnen

Ihr Gerhard Besler

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8 Aus dem Inhalt

Lebensart

Rezepte

18 B&G Weinkonzepte ist seit über 10 Jahren Experte für die Frage Wie kommt der Wein ins Restaurant? 24 Stirbt die Biene, stirbt der Mensch 28 Westfälischer Gastronomiepreis 2012 Eine kulinarische Erfolgsgeschichte für ganz Westfalen 36  Westfalen Institut 52 100 000 Besucher bei Reitturnier in Unna Reitsportzentrum achtet auf Spitze und Breite

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34 Objekteinrichtungen Gastronomiebedarf

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K  üche der Regionen Ricotta-Knuspercanneloni mit Pumpernickelschmarrn und Kapstachelbeerragout Frühjahrsmenü (Rezept-Poster) BEST WESTERN PREMIER Hotel Krautkrämer: Yellow fin Thunfisch und Jakobsmuschel mit Olivenöl und confierter Tomate; Kalbsfilet mit gebackenem Bries und Kartoffel-Petersilien-Mousseline; Törtchen von Kokos und Passionsfruchtmousse mit Krokant

Überregional

W  illkommen in der „neuen“ Hövels Hausbrauerei


Inhaltsverzeichnis

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Das Ruhrgebiet

H  alden im Ruhrgebiet Ganz in der Nähe und völlig umsonst Jetzt noch mehr VIEW Mit Dachterrasse und neuem Küchendirektor

Das Münsterland

Das Sauerland

Ostwestfalen-Lippe

33  Ratshotel in Haltern am See

41 Suerlänner Eck Linnewebers Restaurant 42 Neues Restaurant im Stryckhaus Umfangreiche Renovierungen im März abgeschlossen 46 Göbel’s Landhotel Willingen Gastlichkeit von ihrer schönsten Seite 50 Blütenpracht und Kulinarik in Willingen; Wellness und Pilgern in Willingen 56 Burg Altena Historische Höhenburg, Jugendherberge, Deutsches Drahtmuseum

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Rubriken

 ditorial E Unser Westfalen Glückliche Schweine, gutes Essen 30 Kurz notiert Die Region auf der kulinarischen Erfolgsspur; Mövenpick Hotel Münster: Beliebter Tagungsort; Neues Steakhouse in Münster: Meat me 35 Gastkolumne von Peter Großmann Auswärts essen 38 Marktteil 40  Edle Tropfen  St. Laurent aus dem Weingut Bannert Tipps und Termine 60 Edle Tropfen 63  Aperitif – der Appetizer der Getränkekultur Impressum 72 Vorschau 72 3 6

62 W  interfest im Balthasar 64 Beslers historische Städtereise Bielefeld Westfalen Magazin

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Unser Westfalen

Osnabr端ck

Velbert Willingen D端sseldorf

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Westfalen Magazin


Erfolg mit gutem Gewissen Neulich trafen wir einen alten Geschäftsfreund wieder. Dieser gehört mit 250 Mitarbeitern inzwischen zu den größten Arbeitgebern in Lünen und ist mit Frikadellen und Fleischwurst groß geworden. Die Rede ist von der Firma Stolzenhoff. Warum ich Ihnen das erzähle? Stolzenhoff ist mittlerweile einer der ganz großen Caterer in NRW und bundesweit tätig. Die renommiertesten Unternehmen beauftragen Stolzenhoff mit der Versorgung größter und glanzvoller Events. Am Beispiel Dortmund: Egal, ob DKM-Messe (größte Finanzmesse) oder Eröffnung der Thier-Galerie – das Catering kommt von Stolzenhoff. Auch auf der Best of Events-Messe hatte Stolzenhoff den eindrucksvollsten Catering-Stand. Bemerkenswert hieran finde ich, dass die ganze Familie nach wie vor noch im Produktionsprozess der Fleischerei tätig ist, ja selber wurstet. Die meisterhaft handwerkliche Philosophie und Qualität bleiben auch in der Expansion erhalten. Neben besten Referenzen im Event-Bereich sind jährliche DLG-Goldmedaillen Beweis für Qualität und Erfolg. Auch das mag alles nichts Besonderes sein. Doch eines hat mich, nicht zuletzt angesichts der alltäglichen Fleischskandale, wirklich beeindruckt: Die Rinder und Schweine, die Stolzenhoff verarbeitet, kommen nach wie vor aus der Region, z.B. von Bauer Wiesmann aus Selm und werden ohne Medikamente wie Antibiotika aufgezogen. Vielmehr gilt: Was für den Menschen gut ist, soll auch den Tieren zugutekommen. Die Tiere erhalten während der Aufzucht den weltbekannten Kanne Brottrunk. Aus dem ganz ähnlich wie Stolzenhoff aufgestellten und in der Region ansässigen Unternehmen Kanne. Stress gibt es für die Tiere weder bei Aufzucht noch Schlachtung, davon überzeugt sich Helmut Stolzenhoff sen. stets persönlich. Je nach Produkt und Rezept wählt Stolzenhoff sogar Tiere mit mehr oder weniger Fettanteil aus, alles zugunsten der Qualität und des Geschmacks. Ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass gute Qualität und ein gutes Gewissen nicht nur im Bioladen stattfinden müssen.

Wellness

Wellness ist die perfekte Harmonie Ihres Körpers mit Ihren Gedanken. Wir kümmern uns um Ihr neues „Wohlgefühl“, in entspannter Atmosphäre und mit kompetenten Mitarbeiterinnen.

Restaurant

In vier Restaurants mit unterschiedlichem Zuschnitt, teilweise mit Blick auf den Halterner See, wird Ihnen unsere feine, saisonale, regionale und internationale Küche serviert.

Bar

Ein ganz besonderer Ort der Kommunikation ist unsere Bar „Caveau“. Klare elegante Formen und eine Lichtinszenierung, die jeder Stimmung angepasst werden kann, garantieren einen angenehmen Abend.

Tagungen

Unsere Tagungsprofis schaffen die besten Voraussetzungen für zielorientierte Veranstaltungen und motivierte Seminarteilnehmer. Modernstes Equipment und neun Tagungsräume stehen hierfür zur Verfügung.

In diesem Sinne, einen guten Appetit und einen genussvollen Frühling, Ihr Marcus A. Besler marcus.besler@futec-ag.de

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Hullerner Straße 102 45721 Haltern am See Telefon: 02364 928-0 www.hotel-seehof.de


Ausflugtipp | Halden im Ruhrgebiet

Halden im Ruhrgebiet Ganz in der Nähe und völlig umsonst

Halde Großes Holz in Bergkamen

Blick von der Halde Minister Achenbach IV in Lünen auf das Colani-Ufo

Für die meisten älteren Bürger des Ruhrgebiets ist „die Halde“ ein feststehender Begriff ihres Wortschatzes und etwas, was viele von ihnen schon einmal aus der Nähe gesehen haben. Befragt man jüngere Mitbürger, was sie unter einer Halde verstehen, antworten diese oft mit einem Achselzucken. Dabei lebt fast jeder Ruhrgebietsbewohner in der Nähe einer Halde, die nicht mehr als 10 Kilometer von seiner Wohnung entfernt ist.

D

abei haben vor 20 – 30 Jahren die Halden noch wesentlich anders ausgesehen als das heute der Fall ist. Das heißt junge Menschen kennen den Urzustand einer Halde überhaupt nicht. Es waren mithilfe von Lkws aufgeschüttete Abraum-(Schotter-)Berge, die sich meist in der Nähe einer Ze8

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che (Schachtanlage) befanden. Doch eins nach dem anderen. Unter Halde versteht man laut Wikipedia eine künstliche, aber auch jede natürliche Anhäufung von Material (Haufwerk) oberhalb der umgebenden Geländeoberfläche (althochdeutsch: halda „Abhang“). Einige große Halden wurden aufgeforstet, mit Landmarken, Observatorien, Obelisken, Tetraedern oder Grillhütten bebaut. Wir haben im vergangenen Winter vier von ihnen besucht. Warum im Winter? Einige Halden wurden mit leuchtenden Bauwerken in Szene gesetzt, die im Winter besser zur Geltung kommen, als im Mai, wenn es bis 22 Uhr hell ist. Zum anderen sind fast alle Halden stark mit Strauchwerk und Bäumen bewachsen, so dass man im Sommer keinen freien Blick auf das Umland hat.

Imbiss am Tetraeder

Diese Ausblicke hatte man im Ruhrgebiet vor 30 – 40 Jahren noch nicht – ein wunderbarer Nebeneffekt dieser Abraumberge. Der Sommer bietet dafür aber viele andere gute Gründe für einen Haldenbesuch. Ein Ausflug lohnt sich also zu jeder Jahreszeit. Die Halden sind entstanden, als es im Ruhrgebiet noch einige hundert Zechen gab. Alleine in Herne waren es zwischen dem ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert 11 Zechen. Auf den Zechen im Ruhrgebiet (229 Zechen im Jahre 1804) förderten hunderttausende von Bergleuten (Kumpels) Millionen und aber Millionen Tonnen Kohle zu Tage. Die Kohle war nicht rein, sie war vermischt mit Gestein. Das Gestein (Berge) wurde in der „Kohlenwäsche“ herausgewaschen und per Lkws oder langen För-


derbändern an einem Ort in der Nähe der Zeche gesammelt bzw. aufgetürmt. Manche Zechen förderten 30, 40 Jahre oder länger Kohle. Es entstanden riesige Abraumberge. Die teilweise auf eine Höhe von 200 Metern angewachsenen Bergehalden bildeten keinen schönen Anblick in der Landschaft, zumindest solange nicht, wie jeden Tag über hundert Lkw-Fuhren mit neuen Bergen aufgeschüttet wurden. Das änderte sich allmählich nach dem großen Zechensterben. Auf die aufgeschütteten Bergehalden wurde kein neuer Abraum mehr gebracht. Die Bergbaugesellschaften riegelten die Halden ab, sodass keine Unbefugten Zutritt hatten. Im Laufe der Jahre entwickelte sich zaghaft eine eigene Flora und Fauna. Heute besiedeln Wildka-

ninchen, Eidechsen, Turmfalken und Erdkröten die Halden. Nachdem sich die „Berge“ bzw. der Abraum gesetzt hatten, gingen vereinzelte Bergwerksgesellschaften und später auch die Ruhrkohle AG dazu über, die Halden zu begrünen, ja sogar aufzuforsten. Sie legten Wege an und bauten Aussichtsplattformen und Grillhütten. Nach und nach entwickelte sich zaghaft ein erster Naherholungstourismus von Spaziergängern, Radfahrern, Joggern und Gruppen, die die Grillhütten nutzten. Im Verlauf der Jahre wurden die Halden immer schöner. Vereinzelt bildeten sich an deren Fuß in sogenannten Bergsenkungen auch kleine Seen. Halden veränderten die Landschaft. Mit den künstlichen Bergen änderte sich auch die Sicht der Dinge auf die Land-

schaft. Oft genug beginnt im Ruhrgebiet diese neue Wirklichkeit nur wenige Meter vor der Haustür. Spätestens seit der Ruhr 2010 sind unsere Halden auch durch viele Veranstaltungen in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. Im Ruhrgebiet gibt es zurzeit 60 dokumentierte Halden. Da fast alle in Industriegebieten liegen blickt man von ihnen neben der Aussicht auf die Städte und Landschaften fast immer auch auf neue Industrieansiedlungen wie große Gewerbegebiete und Kraftwerke. Was durchaus seinen Reiz hat, weil man diese Aussichten nur hier geboten bekommt. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle eine kleine Auswahl vorstellen.

Bergehalden – künstliche Gipfelerlebnisse im Ruhrgebiet Halde Beckstraße in Bottrop Die Halde an der Beckstraße gehört mit einer Höhe von 78 Metern zu den fünf höchsten Bergehalden im Ruhrgebiet. In der Zeit von 1969 bis 1993 wurde hier, wie einige hundert Meter weiter, auf der Halde Prosper, der Abraum der Zeche Prosper aufgeschüttet. Bereits ein Jahr nach dem Ende der Aufschüttungen ging die Halde 1994 in das Eigentum des RVR (Regionalverband Ruhr) über. Noch im selben Jahr wurde der von Wolfgang Christ entworfene „Tetraeder“

aufgestellt. Der Tetraeder hat eine Höhe von 50 Metern und steht auf vier Betonsäulen, was die Figur etwas fragil und leicht aussehen lässt. Der Tetraeder, in Form einer Pyramide, ist zur wichtigsten Landmarke und Sehenswürdigkeit von Bottrop geworden und ist zumindest im Ruhrgebiet sehr bekannt. Das filigrane Gebilde lässt sich über Treppen innerhalb der Pyramide besteigen. Schwindelfrei sollte man aber sein. Man passiert mehrere Plattformen, die an Seilen aufgehängt sind und leicht schwanken. Je

höher man steigt, desto heftiger schwanken diese. Die oberste Plattform ist zudem auch noch geneigt. Der Tetraeder ist jederzeit kostenlos zu besteigen. Bei

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Eis und Schnee ist der Aufstieg jedoch verboten. Nachts ist der Tetraeder dank einer Lichtinstallation von Jürgen Fischer mit dem Namen „Fraktal“ farblich beleuchtet. Dabei werden einzelne Röhren des Gebildes durch gelbe Lichtleisten beleuchtet. Dadurch ist die Großskulptur auch nachts aus großer Entfernung zu sehen. Die Halde selbst kann über drei Möglichkeiten erklommen werden. Vom Parkplatz im Westen führt ein Serpentinenweg zum höchsten Punkt der Halde. Auf der Südseite befindet sich eine lange Treppe mit dem Namen „Direttissima“. An Wochenenden wird der „Haldengipfel“ zudem im Stundentakt von Linienbussen angefahren. Egal wie man auf die Halde gelangt, einmal oben erwartet den Besucher bei klarem Wetter ein fantastischer Blick über einen Großteil des Ruhrgebiets. Neben den Touristen und Hobbyfotografen wird die Halde von den Bottropern auch gerne zum Joggen oder dem Spazierengehen mit ihren Hunden genutzt. Sanitäre Einrichtungen oder eine Gastronomie gibt es auf der Halde nicht. Direkt am Parkplatz befindet sich jedoch eine „Pommesbude“, also ein Imbiss, an dem es auch die traditionelle Currywurst mit Pommes gibt.

Halde Hoheward in Herten In Herten, zwischen dem Fluss Emscher und dem Rhein-Herne-Kanal sowie der Autobahn A2 befindet sich als wichtige Landmarkfunktion die Halde Hoheward. Ihr Horizontobservatorium ist bereits von der Autobahn nicht zu übersehen. Die Halde Hoheward bildet zusammen mit den Halden Hoppenbruch und der wesentlich kleineren Halde Recklinghausen II den Landschaftspark Hoheward. Die Halde Hoheward ist die derzeit einzige Großhalde im Ruhr-Revier und entstand durch die Vereinigung der beiden ehemals einzeln stehenden Halden Ewald und Emscherbruch. Die Halde ist etwa 150 Meter über dem Meeresspiegel hoch und erhebt sich annähernd 100 Meter über die nähere Umgebung. Die Halde ist damit derzeit die dritthöchste im Revier und wird nur von den Halden Oberscholven und Haniel überragt. Derzeit findet in einem Teilbereich der Halde noch eine aktive Schüttung statt, dennoch ist die Halde größtenteils für die Öffentlichkeit zugängig. Das Nutzungskonzept sieht eine Mischung aus Naherholung, Freizeit, Kultur und Wissenschaft vor. Die Halde Hoheward ist ein rund 160 Hektar großes Areal. Sie ist in drei Ho-


Die Rubrik | Das Thema

Horizontobservatorium

rizontebenen unterteilt. Die unterste ist eine acht Kilometer lange Ringpromenade, auf der es sich auf komfortablen Wegen hervorragend Joggen, Radfahren oder Spazierengehen lässt. Aus der städtischen Zone führen viele Wege zum Top (Gipfel). Beliebtester Zugang ist die leuchtend rote Brücke in Form eines Drachens über die Cranger Straße in Recklinghausen. Sportliche wählen statt der sanft ansteigenden Serpentinen die Treppe mit den 500 Stufen zum Top. Auf der mittleren Ebene umrundet in rund 30 Meter Höhe eine Balkonpromenade die Halde. Sie ist gesäumt von einem jungen Wald. Einzigartig und atemberaubender Höhepunkt ist der Top­horizont mit Horizontobservatorium und Sonnenuhr, an dem sich buchstäblich Himmel und Erde treffen. Von hier aus lassen sich bestimmte astronomische und geo-

graphische Effekte ablesen, vergleichbar mit der uralten Anlage „Stonehenge“ in Südengland. Leider entstand kurz nach der Eröffnung des Observatoriums ein Riss an einem der Rohre, was aus Sicherheitsgründen der Besucher zur Sperrung des Observatoriums führte, die aufgrund eines lange währenden Rechtsstreits bis heute (12.02.2012) nicht aufgehoben wurde, da die Mängel auch nach drei Jahren nicht beseitigt wurden. Einem Bericht der Bild (Bild.de, Juni 2011) zur Folge droht dem Horizontobservatorium nun sogar der Abriss. Das Problem: Der Regionalverband Ruhr (als Bauherr) und die Baufirma streiten, wer die Schuld am Schaden trägt. Schon seit Monaten versuchen zwei Gutachter im Auftrag des Landgerichts Bochum die Schuldfrage zu klären. Fakt ist, während der Beweissicherung hat der RVR

Ich hasse die Wirklichkeit, aber es ist der einzige Ort, an dem man ein gutes Steak bekommt. (Woody Allen)

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Halde Großes Holz in Bergkamen/Aufschüttung

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nicht mehr das Sagen. Über alle Maßnahmen entscheiden die Gutachter. Im Sommer sollen drei eigens angefertigte Stützen die StahlBögen stabilisieren. Die Kosten belaufen sich auf ca. 200 000 Euro und die müsste der RVR tragen. Aber: Auch der Total-Abriss ist noch nicht vom Tisch, wenn die Gutachter doch zu dem Ergebnis kommen, dass eine Reparatur nicht möglich ist. Ulrich Carow (RVR): „Dann bleibt uns wohl nichts anderes übrig.“ Alle übrigen Bereiche der Halde (z. B. Obelisk) sind frei zugänglich und trotz allem eine Reise wert. Bei klarer Sicht kann man vom Gipfel der Halde 50 Kilometer weit „Landschaft gucken“.

Halde Großes Holz in Bergkamen Die Halde „Großes Holz“ befindet sich in Bergkamen, nur unweit der Innenstadt, direkt an der Erich Ollenhauer Straße. Sie hat eine Höhe von 148 Metern über dem Meeresspiegel und 84 Meter über der Umgebung. Sie ist derzeit die vierthöchste Halde des Reviers. Der Abraum für diese Halde stammt im Wesentlichen von den benachbarten Bergwerken Zeche Haus Aden und Zeche Monopol. Ihren Namen hat die Halde von dem Waldgebiet „Großes Holz“, einem ursprünglich dichtem Buchenwald, der dem Platzbedarf der Halde weichen musste und heute nur noch zu kleinen Resten den nahen Beversee umgibt. Die Halde selbst ist heute an ihren Böschungen ebenfalls bewaldet, so dass der Name nicht mehr ganz unpassend ist. Die Halde wurde seit 1962 aufgeschüttet. 1974 erstellten Landschaftsarchitekten einen Grundlagenplan mit 122,4 ha Gesamtfläche und einer maximalen

Halde Großes Holz – Lichtskulptur Impuls

Höhe von 170 Metern. Da die benachbarten Bergwerke ihre Förderung wesentlich früher (Zeche Monopol 1983, Zeche Haus Aden 1998) einstellen mussten als geplant, erreichte die Halde nur eine Höhe von 148 Metern. Eine Besonderheit der Haldenlandschaft ist der hoch gelegene kleine Bergsee, der durch zufließendes Oberflächenwasser gespeist wird. Die Halde zählt zu den „Bauwerken“ mit Landmarkenfunktion. Im Dezember 2010 wurde die etwa 30 Meter hohe mit 15 000 Leuchtdioden versehene Stahlsäule auf der Adener Höhe eingeweiht. Seitdem pulsiert weithin sichtbar das Licht der Säule. Sie verleiht der Halde unter den 60 Halden im Revier ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Obwohl die zunehmenden Landmarken-Installationen oft kritisch gesehen werden, lässt sich die Installation „Impuls“ als fragiles Objekt bei Tage, das den unbebauten Charakter des Parks nicht zerstört und als Leuchtturm in der Nacht durchaus als gelungenes Werk betrachten. Am 29. Juli 2009 wurde der Korridorpark, eine 3 Kilometer lange asphaltierte Serpentine, die von der Westseite über den Gipfel führt, eröffnet. Im Osten führt der Weg hinunter bis zur Rampe. Im Korridor stehen 9 auch nachts bläulich schimmernde Leuchttürme aus Stahl und Plexiglas. Die Aussichtsplattform „Bastion“, kurz unter dem Gipfel ist von mit Blaugas gefüllten Gambionen (Drahtkörbe) umringt. Neben dem Korridorpark wurden noch Seitenwege zur Adener Höhe


Fotos: Guido Frebel / lichtblick-fotos.de / RVR, Günther Goldstien, futec AG/Gerhard Besler

Halde Minister Achenbach IV in Lünen

angelegt und ein Rettungsweg zur Adener Höhe sowie Anschlüsse an das regionale Radwegnetz mit Römerroute und dem Emscher-Parkweg geschaffen. Die Wege sind mit Sitzbänken versehen und die Halde bietet keinerlei gastronomische oder sanitäre Einrichtungen.

Halde Minister Achenbach IV in Lünen Die Zeche Minister Achenbach im Bereich des Lüner Vorortes Brambauer gehörte mit ihren zeitweise sieben Schächten zu den Groß-Schachtanlagen im Revier. Im Geschäftsjahr 1900/01 wurde mit 781 Bergleuten 30 557 Tonnen gefördert. 1960 waren 6 000 Menschen über und unter Tage auf Minister Achenbach

beschäftigt. Die höchste Förderung wurde 1982 mit 2 745 000 Tonnen erreicht. In diesem Jahr arbeiteten 4 772 Beschäftigte auf Achenbach. Die Schachtanlage I/II befand sich im Südwesten von Brambauer, die Schachtanlage III im Südosten am Reichsweg und die Schachtanlage IV im Nordosten Brambauers an der Heinrichstraße, wo sich seit 1995 das Lüntec und das Lüner Colani-UFO befinden. Das Bergematerial für die Halde Achenbach IV, auch Halde Tockhausen genannt, kam bis 1992 von den Schachtanlagen I/II und IV. Tockhausen ist eine sehr kleine Siedlung mit einigen Anwesen, einem Naherholungsgebiet mit Schwimmbad und dieser Halde an der

Grenze zu Waltrop und unweit des Dortmund-Ems-Kanals. Die Halde ist ein begrüntes Naherholungsgebiet und durch ein einfaches Wegenetz erschlossen. Am Fuße der Halde liegt im Nordwesten ein größerer Teich. Die Vegetation auf dem Halden-Top ist sehr dicht und die Wege sind teilweise zugewachsen. Das Haldengelände ist dadurch sehr waldähnlich. Das hat vor allem im Sommer den Nachteil, dass eine Fernsicht vom Halden-Top kaum möglich ist. Auf Privatinitiative und ehrenamtlicher Bürgerarbeit wurden im Oktober drei Aussichtspunkte und ein Hauptzugangsweg freigeschnitten, sodass das „UFO“ und das TrianelKraftwerk wieder zu sehen sind.

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Das Ruhrgebiet | Das Thema

Mit Dachterrasse und neuem Küchendirektor

Jetzt noch mehr VIEW Das VIEW im Dortmunder U zählt zur Generation der neuen und besonderen Restaurants in Dortmund. Das „Big Size Clubrestaurant“ ist hierbei gleich in vielerlei Hinsicht besonders. Es befindet sich in einem 20 m hohen, kathedralenartigen Raum des Dortmunder U, der ehemaligen Union-Brauerei, direkt in der Stadt. Nachts wandelt es sich zum angesagten Club.

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U

m aus einer Brauerei ein „Zentrum für Kunst- und Kreativwirtschaft“ zu machen, bedarf es neben einem guten Konzept und 83  Millionen Euro (geplant 53  Millionen Euro) vor allem auch gute Nerven. Davon können Till Hoppe und Thomas Pieper, die Macher des VIEW, ein Lied singen. Im Dezember 2011 feierte man einjähriges Bestehen und bald soll auch endlich alles fertig sein, an der Großbau-

stelle Dortmunder U. So wurde kürzlich auch die spektakuläre Dachterrasse fertiggestellt. Neben Freiluft-Clubbing freut sich Küchendirektor Dennis Rother hier z. B. auch auf Cocktail- und BBQ-Aktionen. Ab April soll es hier losgehen. Auch das Parkplatzproblem hat sich inzwischen erledigt, direkt am Fuße des U’s steht den View-Besuchern ein großer Parkplatz zur Verfügung.


Fotos: View, Hans Jürgen Landes, Gestaltung: labor b designbüro

Küchendirektor Dennis Rother

Dennis Rother Dennis Rother verstärkt seit September 2011 die View-Mannschaft und unterstützt Küchenchef Mario Rauchheld. Rother koordiniert die drei Gastro-Adressen im U (View, Ruby und ab Ende 2012/ Anfang 2013: Gewölbekeller unterm U). Als Erstes erweiterte Rother das Köcheteam um 3 auf nun 8 Köche, verkleinerte die Karte, um mehr Qualität und Frische bieten zu können und nahm auch die nötigen Verbesserungen und Verstärkungen im Service vor. Die Snack-Karte

wich einem adäquaten Mittagstischangebot. Gut und günstig. Abends wird es dann feiner. Hier dokumentiert Rother seinen Spitzenanspruch mit Cannelloni vom Ochsenschwanz, gegrilltem Heilbutt oder Kalbsfilet an Trüffelschaum. Beliebte View-Klassiker wie die hausgemachten Linguine oder das Thaicurry gibt es natürlich weiterhin. Insgesamt ist die Karte anspruchsvoller und frischer geworden. Dementsprechend wird sie, genau wie das View-Menü, regelmäßig saisonal aktualisiert.

Dank offener Küche kann man Mario Rauchheld und Dennis Rother stets bei ihren Kreationen auf die Finger gucken, wenn man nicht gerade die Blicke durch die 20 Meter hohe „Kathedrale“ oder die Bodentiefenfenster auf die Stadt schweifen lässt. Weitere Informationen: www.u-view.me

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Küche der Regionen In dieser Rubrik geht es im Wesentlichen auch um die Verwendung regionaler Produkte. Küchenchef Rainer Schorer vom Gasthaus Stromberg setzt vorwiegend regionale Produkte dort ein, wo es zum Speisenangebot des Restaurants passt. Das kann, wie beim nachfolgenden Gericht, auch einmal Ricotta sein, den das Gasthaus frisch aus der Käsemanufaktur Saporita aus Waltrop bezieht. Bei Soporita werden die Käsespezialitäten Ricotta, Burrata, Mozzarella, Primo Sale und viele andere in Handarbeit täg-

lich frisch, wie in Italien gefertigt. Nun sind diese Produkte zugegebener Maßen keine westfälischen, aber sie werden hier hergestellt mit Rohstoffen (Milch) von Erzeugern aus der Umgebung. Das spart Transportwege und unterstützt die regionalen Erzeuger. Für dieses Gericht ließen wir es uns nicht nehmen, den Inhabern Reinhard und Christian Pecl bei der Produktion einmal über die Schulter zu schauen. Ihre Spezialitäten sind einzigartig in Geschmack, Qualität und Frische.

Ricotta-Knuspercanneloni mit Pumpernickelschmarrn und Kapstachelbeerragout Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

Ricottamousse

Ricottamousse

3 Stck Eigelb, 75 g Zucker

»» Eigelb und Zucker warm aufschlagen und den Ricotta unterrühren. Nun die Gelatine einweichen, auspressen und hinzugeben. Saft und Abrieb einer halben Zi­ trone hinzugeben. Den Vanillezucker einstreuen und unterrühren. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und hinzugeben. Die Sahne zum Schluss unterheben.

150 g Ricotta (2 Tage alt) 3 Blatt Gelatine, ½ Stck Zitrone 1 TL Vanillezucker ½ Stck Vanilleschote 400 g geschlagene Sahne

Passionsfruchttuiles

Passionsfruchttuiles

»» Alle Zutaten zu einer glatten Masse verarbeiten. Dann rechteckig auf Backmatten aufstreichen und bei 180 °C sieben Minuten backen. Anschließend um einen Schneebesenstiel rollen und erkalten lassen.

250 g Zucker 20 g schwarzer Sesam 100 g weißer Sesam

Pumpernickelschmarrn

110 g geschmolzene Butter

»» Das Mehl mit Vollrohrzucker, der Milch und den Eigelben zu einer glatten Masse rühren. Pumpernickel hineinbröseln. Eiweiß separat steif schlagen und dann unterheben. In einer Pfanne etwas Butter zerlaufen lassen und den Teig zugeben. Im Ofen bei 180 °C goldbraun backen lassen. Mit Mandeln, Rosinen und evtl. noch etwas Pumpernickel bestreuen. Puderzucker darüber sieben und mit zwei Holzlöffeln klein rupfen. Den Schmarrn mit Cognac flambieren und servieren.

115 g Passionsfruchtsaft, 40 g Mehl

Pumpernickelschmarrn 120 g Mehl (Typ 550), 70 g Vollrohrzucker 125 ml Milch, 4 Stck Eier 50 g Butter, 100 g Puderzucker Pumpernickel nach Geschmack

Kapstachelbeerragout

Mandelsplitter, Rosinen, Cognac

»» Orangensaft, Zucker und Vanilleschote auf die Hälfte reduzieren. Die Physalis halbieren und zugeben. Mit Minze und karamellisiertem Pumpernickel anrichten.

Kapstachelbeerragout 3 Schalen Physalis, 250 ml Orangensaft 25 g Vollrohrzucker, ½ Vanilleschote 16 Westfalen Magazin

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit wünschen Rainer Schorer und das Gasthaus-Team.

Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Rezept | Ricotta-Knuspercanneloni mit Pumpernickelschmarrn und Kapstachelbeerragout


Die Rubrik | Das Thema

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Weinberg am Fluss Douro (Peso da Regua, Portugal)

B&G Weinkonzepte ist seit über 10 Jahren Experte für die Frage

Wie kommt der Wein ins Restaurant? Wein ist ein durchaus polarisierendes und emotionales Thema. Den einen lässt es kalt, der andere verteidigt seinen Lieblingswinzer wie sein eigen Fleisch und Blut. In der gehobenen Gastronomie gehören Wein, wie Spirituosen, Käse, Kaffee und natürlich die Kochkunst zum ganzheitlichen Genusserlebnis.

D

em Bereich Wein dieses Genusskonzeptes widmet sich seit über 10 Jahren Frank Bispinghoff (B&G Weinkonzepte, Werne). Als IHK-geprüfter Weinfachberater und Partner der Gastronomie von Ahaus bis Osnabrück und von Bad Bentheim bis Unna kennt er die Anforderungen der Restaurants bzw. deren Gäste. Der anspruchsvolle Gast erwartet heute eine

Tradition und Gastlichkeit im

★★★★

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GASTLICHKEIT IM SAUERLAND

zu Gericht und Anlass passende Weinempfehlung bei einem top Preis-/Leistungsverhältnis. Der Gastronom legt zudem Wert auf Flexibilität, das heißt z.B. Lieferung kleiner Losgrößen bei großer Auswahl und fairer Beratung. Hier spielt B&G Weinkonzept seine besondere Stärke aus. Als Familienunternehmen mit flachen Hierarchien und kurzen Dienstwegen können stets schnelle,

Graf-GottfriedStraße 2 57392 SchmallenbergBÖDEFELD Tel. 0 29 77- 2 13 Fax 0 29 77-14 26 info@hotel-albers.com www.hotel-albers.com SAUERLÄNDER

DIE BESTEN WANDER- UND WOHLFÜHLHOTELS


Foto: B&G Weinkonzepte

Winzer Jochen Seebrich und Frank Bispinghoff (rechts)

sachgerechte und konstruktive Lösungen gefunden werden. Ein klarer Vorteil, wenn auf Kunden- wie Lieferantenseite Entscheider auf Augenhöhe miteinander sprechen. Beinahe jeder Gastronom oder Sommelier kann sie erzählen, die Geschichten von gemeinsamen Weinlesen mit dem Lieblingswinzer, günstigem oder widrigem Wetter und dem daraus gewordenen ausgezeichneten Tropfen. Die Romantik, die deutschen oder europäischen Weine und die persönliche Beziehung zum Winzer in allen Ehren. Doch: Die, im wahrsten Sinne des Wortes, „Welt des Weines“ bilden diese nicht mehr ab. Das Thema Wein hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Klimawandel, internationaler Handel und verbesserte Vinifizierungstechniken haben die Kar-

ten neu gemischt und bedürfen eines guten Überblicks und tief gehender Fachkenntnisse. Nichts spricht also dagegen einen guten Moselriesling direkt beim Lieblingswinzer zu kaufen. „Bei mir bekommen Sie den Moselriesling, den 2006er Tignanello und einen 2003er Amarone, passend zum geplanten Menü aus einer Hand und in kleinen Losgrößen, frei Haus“ beschreibt Frank Bispinghoff die Vorteile der B&G Weinkonzepte für die Gastronomie. Zu dem Beratungsangebot und der Unterstützung bei der Konzepterstellung gehört natürlich auch, dass die Weine aus dem exklusiven Sortiment nicht im Einzelhandel zu finden sind. Regelmäßig unternimmt Frank Bispinghoff auch Weinreisen oder veranstaltet Weinseminare mit Gastrono-

DAS UFO BUCHEN:

men und Sommeliers der Region, alles im Dienste des Genusses und zum Wohle des Gastes. So umfassen die Tätigkeiten von B&G neben dem reinen Weinhandel eben auch die konzeptionelle Unterstützung der Gastronomie mit Rat und Tat. Dies geht von der gemeinsamen Erstellung von Weinkarten bis zur Planung von Weinabenden und -veranstaltungen. Für den vollkommenen Genuss und um das Sortiment abzurunden bietet B&G zudem die exklusiven Brände und Liqueure der Destillerie Lantenhammer am Schliersee. Edle Grappas werden von der Brennerei Marzadro aus dem Trentino bezogen. Weitere Informationen: www.bg-getraenke.de

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Tagung · Konferenz · Workshop · Meeting · Event Die Business-Lounge im Ufo und die Schachthalle im Foyer bieten genügend Raum für verschiedenste Veranstaltungen, Präsentationen und Seminare.

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Westfalen Magazin

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Willkommen in der „neuen“ Hövels Hausbrauerei

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s ist die perfekte Komposition aus vier Edelmalzen und einem besonderen Maischverfahren von 1893: Hövels Original. Damals wie heute kommt die rotgoldene Bierspezialität aus der gleichnamigen Brauerei, der Hövels Hausbrauerei. Nun erstrahlt sie in neuem Glanz. Im Herzen Dortmunds – dort, wo einst der mittelalterliche Hövelhof lag – lädt die Thier-Galerie zum sinnlichen Vergnügen ein. Denn an die Shopping-Mall grenzt nun die Hövels Hausbrauerei. Als

sichtbares Zeichen des Aufbruchs in eine neue Ära vereint die Heimat von Hövels Original mehr denn je Tradition und Moderne. Mit dem hell illuminierten Sudkessel über dem Eingang ist eines schon vor Betreten klar: Hier wird Brauhandwerk gelebt. In den Schank- und Gasträumen selbst setzen kunstvoll inszenierte Hövels-Plakate eindrucksvolle Akzente. Das Herz der Hövels Hausbrauerei mit den kupferfarbenen Sudkesseln aber erstrahlt in farbigem Licht. Besonders au-

genfällig ist eine Bildschirminstallation. Im Wechsel der Jahreszeiten sorgen dort filmische Landschaftsimpressionen für ein einzigartiges Ambiente. Besonders eindrucksvoll ist das Kornfeld, dessen Ähren sich im Wind wiegen – eine kleine Hommage an einen der wichtigsten Rohstoffe für Hövels Original: die vier Edelmalze, gewonnen aus hochwertigen Gersten und kräftigem Weizen. Denn eines bleibt in jedem Fall: Hövels Original verführt die Sinne!

Restaurant Sparrenburg

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ie thront hoch über Bielefeld und gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Die Sparrenburg wurde kurz nach der Gründung der Stadt Bielefeld zu deren Sicherung und der Sicherung von Handelswegen wie dem Pass durch den Teutoburger Wald erbaut. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1256. Ab ca. 1535 wurde die Burg zur Festung ausgebaut. Nach dem Tod des Großen Kur20 Westfalen Magazin

fürsten verlor die Burg ihre strategische Bedeutung und verfiel in den folgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten zur Ruine und zum Steinbruch. Bis zum Wiederaufbau und zur Eröffnung der Gas­ tronomie durch die Familie Niegisch im Jahre 1978 war es ein langer Weg. Heute ist das rustikale Burgrestaurant das ganze Jahr über ein beliebtes Ausflugsziel. Die Küche bietet deutsche und

westfälische Spezialitäten mit saisonalen Schwerpunkten. Beliebt sind auch die großen Raubrittergelage, die man ab einer Mindestteilnehmerzahl von 25 Gästen buchen kann. Ein Gaukler übernimmt dabei die Funktion des Zeremonienmeisters und sorgt während des 4-stündigen Gelages für Kurzweil. Ein besonders Erlebnis ist es im Sommer auf der Restaurantterrasse zu spei-


Gericht zu stärken. Für Familienfeste, Hochzeiten, Firmenfeiern, Stehempfänge und andere wichtige Anlässe bietet der Saal oder das Burgzimmer des Restaurants den richtigen Rahmen. Die kleinen Gäste können hier ihren Geburtstag feiern und für einen Tag Ritter und Burgfräulein sein. Ende Juli findet alljährlich zu Füßen der Burg das Sparrenburgfest statt. Die mächtigen Mauern der Burg werden spektakulär in Szene gesetzt. 50 Marktstände, Ritter und 200 kostümierte Ak-

teure bieten 3 Tage lang ein farbenfrohes, unterhaltsames und spannendes Schauspiel. Ein Besuch der Sparrenburg und des Burg-Restaurants der Familie Niegisch lohnt zu jeder Jahreszeit.

Freiherrn von Stein als Stammsitz. Heute bietet das Landhaus seinen Gästen einen erstklassigen Service in rustikal-stilvoller Atmosphäre. Im Sommer ist der herrliche Biergarten, in echt bayrischem Stil, Anziehungspunkt für Ausflügler, Radfahrer und Wanderer aus der gesamten Region. Nicht immer braucht es einen Anlass, um es sich in dem Natur belassenen und liebevoll angelegten Biergarten gemütlich zu machen. Frische Luft und ein gut gezapftes Hövels reichen meist schon für einen entspannten Feierabend. Für den großen und den kleinen Hunger hat die Küche genau das richtige Ange-

bot, je nach Gusto. Es ist aber nicht immer Sommer und schon gar nicht immer gutes Wetter. Besonders attraktiv präsentiert sich das Restaurant im Gebäude aus dem 16. Jahrhundert mit seinem voll verglasten, großzügig gestalteten Wintergarten, der bei jedem Wetter zu Kaffee und Kuchen einlädt. Und im Restaurant werden Sie zu jeder Jahreszeit mit saisonalen, regionalen und internationalen Spezialitäten verwöhnt. Im Herrenhaus und seinen Anbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert stehen Räumlichkeiten für 30 bis 400 Personen

Kontakt Restaurant Sparrenburg Am Sparrenberg 38a 33602 Bielefeld Telefon (0521) 65939 Telefax (0521) 65999 www.restaurant-sparrenburg.de

Fotos: Restaurant Sparrenburg, Landhaus Grum, Reitsport GmbH

sen und den Blick über das im Tal liegende Bielefeld schweifen zu lassen. Mit einem frisch gezapften Hövels Original Premium Bier lässt sich dieser Genuss noch einmal steigern. Seien Sie ganz entspannt und genießen den Augenblick. Für Wanderer, Radfahrer und Menschen die auf die Burg kommen, um diese zu besichtigen, bietet sich im Sommer auch der Kiosk im Burghof an. An zünftigen Biergartentischen legt man eine Rast ein, um sich zu erholen, den Durst zu löschen und sich mit einem kleinen

Landhaus Grum

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icht weit entfernt von der 750 Jahre alten Stadt Hattingen mit ihrem historischen Stadtkern und vielen gut erhaltenen Fachwerkhäusern, liegt an der Ruhr-Aue das Landhaus Grum. Aufgrund seiner landschaftlich reizvollen Lage an der Ruhr ist es ein beliebtes Wochenend-Ausflugsziel mit einem großen Einzugsgebiet aus den Städten der Nachbarschaft. Der traditionsreiche ehemalige Adelssitz präsentiert sich heute als Top-Adresse mit exklusiver Gastronomie. Das Landgut aus dem Jahre 1298 diente bereits Karl dem VIII., König von Frankreich und dem

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zur Verfügung, die liebevoll und perfekt bis ins Detail für die individuellen Ansprüche eines gelungenen Festes ausgestattet werden. Für große und kleine, für private und geschäftliche Feiern wird so durch sorgfältige Planung und Vorbereitung jedes Fest zu einem unvergesslichen Abend für die Gäste. Große und kleine Gesellschaften, Stehempfänge und Ban-

ketts können über zahlreiche gut ausgestattete historische Räume wie das Herrenzimmer, die große Scheune aus dem 17. Jahrhundert, das Restaurant und den Wintergarten verfügen. Jetzt im Frühjahr, wenn sich die Sonne wieder öfter zeigt, ist ein Ausflug zum Landhaus Grum Genuss und Erholung gleichermaßen.

Kontakt Landhaus-Grum Ruhrdeich 6 – 8 45525 Hattingen Telefon (02324) 21808 Telefax (02324) 951299 www.landhaus–grum.de

Hotel & Restaurant Landhaus Massener Heide

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er das Hotel und Restaurant Landhaus Massener Heide heute in seiner vollen Pracht sieht, kann sich kaum vorstellen, dass es 1985 durch einen Brand in Schutt und Asche lag. Mit viel Liebe zum Detail wurde das Gebäude neu aufgebaut und man schuf in der Massener Heide in den folgenden Jahren einen exklusiven Hotelund Gastronomiebetrieb, der ständig modernisiert und erweitert wurde. Heute verfügt das Landhaus über 25 Betten. Die Zimmer sind individuell und liebevoll im typischen Landhausstil eingerichtet. Das Restaurant ist mit seinen westfälischen und mediterranen Spezialitäten, sowie dem aufmerksamen Service über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Solejman Azim führt das Haus mit einer gesunden Mischung aus Traditionsbe22 Westfalen Magazin

wusstsein und neuen Ideen. Das Landhaus liegt etwa 800 m Luftlinie vom imposanten Reitsportzentrum Massener Heide und dem dortigen „Schwesterrestaurant“ Il Cavallo entfernt. Der Dortmunder Flughafen und das Autobahnkreuz Dortmund/Unna sind nicht weit, dennoch genießt man im Landhaus eine ruhige Lage im Grünen. Das Küchenangebot an westfälischen Gerichten reicht vom reichhaltigen Frühstücksbuffet über den gutbürgerlichen Mittagstisch bis hin zum deftigen Abendessen im hauseigenen Biergarten. Gutes Essen und stimmungsvolles Ambiente zeichnen das Landhaus Massener Heide aus. Verschiedene Räumlichkeiten, sowie ein Festsaal, ein Wintergarten und ein Biergarten bieten das passende Ambiente für jeden Anlass. Unter den

fünf Biersorten vom Fass setzt das Landhaus Massener Heide besonders auf eine Bierspezialität, die das anspruchsvolle Genusskonzept des Hauses vollendet. Verführerisch rotgolden leuchtend krönt das Hövels Original im handgeschliffenen Victoriabecher den Genuss im Landhaus Massener Heide. Das Team vom Hotel und Restaurant Landhaus Massener Heide freut sich auf Ihren Besuch! Kontakt: Hotel & Restaurant Landhaus Massener Heide Massener Heide 16 59427 Unna Telefon (02303) 986150 Telefax (02303) 89353 www.landhaus-unna.de


Die Rubrik | Das Thema

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Die Rubrik | Das Thema

Stirbt die Biene, stirbt der Mensch Der von unseren Bienen produzierte Honig ist Süßmittel, Genussmittel, eines der ältesten Nahrungsmittel der Welt und Arzneimittel gleichermaßen. Seine antibakterielle Wirkung wurde bereits vom Griechen Hippokrates gelobt. Er erklärte den Honig zum Allheilmittel. Es geht aber nicht nur um den süßen Genuss. Unsere Bienen haben eine viel komplexere Bedeutung für das Leben auf unserem Planeten, als vielfach angenommen wird.

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ie wichtig die Biene für das Leben auf der Erde ist, erfahren wir immer öfter durch veröffentlichte Beiträge seriöser Forschungsinstitute aus der ganzen Welt. Seit einigen Jahren alarmiert ein rätselhaftes Bienensterben Imker und Forscher. Bereits Albert Einstein soll hierzu folgende These vertreten haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen

mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Ob Albert Einstein es wirklich so drastisch gemeint hat, ist nicht überliefert, aber bestens geeignet, uns den Ernst der Lage bewusst machen. Aus ganzen Landstrichen, vorwiegend den USA und China, ist die Biene komplett verschwunden. In Spanien und in Deutschland sind Rückgänge der Population zu verzeichnen. Ein dramatisches Bienensterben in den USA und jetzt auch in Deutschland erinnert die Biologen wieder an Einsteins „Endzeit-Prognose“.

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Fotos: Klaus Peter Kappest

Hotelier und Imker Hermann-Josef Albers aus Bödefeld

Kontrolle der Bienenstöcke

In Deutschland verschwinden auf geheimnisvolle Art ganze Bienenvölker und in den USA (2007) sind 60 % aller Bienenbestände an der Westküste und in Texas und an der Ostküste 70 % tot. Mehr als die Hälfte aller Bundesstaaten und Teile Kanadas sind von dem Bienensterben betroffen. Insgesamt waren 90 % aller Bienenvölker mehr oder weniger stark betroffen. Die New York Times beziffert den entstandenen Schaden bereits jetzt auf jährlich 14 Milliarden USDollar. Wissenschaftler bezeichnen das Bienensterben in den USA schon bereits als nationale Katastrophe. Auch weltweit sorgen sich laut der EU-Umweltakademie viele Staaten um ihre Honigbienen. In Deutschland und in der Schweiz ist die Anzahl der Bienenvölker in den vergangenen zwanzig Jahren um nahezu ein Drittel gesunken. Es ist ein unheimliches Phänomen, dass die Bienenvölker

aufsucht: Die Wissenschaftler nennen es „Colony Collapse Disorder“: Ein Sterben, das keine Spuren hinterlässt. Sie sind weg. Haben den Stock allein gelassen, die junge Brut nicht mehr versorgt. Sind nie wieder aufgetaucht, die älteren, erwachsenen Bienen. Haben auch keine Toten zurück gelassen. Millionen und Abermillionen Bienen sind in Nordamerika im Laufe der vergangenen Monate (2007) einfach verschwunden. Und immer mehr amerikanische Imker, die nach dem Winter zum ersten Mal ihre Bienenstöcke wieder öffneten, berichteten dasselbe. „So etwas habe ich noch nie gesehen“, sagte der kalifornische Bienenzüchter David Bradshaw schockiert einer Zeitung: „Ein Stock nach dem anderen war einfach leer. Es sind keine Bienen mehr daheim.“ Von Petra Steinberger SZ

Nun geht es nicht nur um die gezüchtete Honigbiene, die uns den leckeren Honig liefert. Es gibt im Übrigen auch Wildbienen, die Honig produzieren. Es geht aber um die Bestäubung unserer Pflanzen generell und die geschieht auch durch Schmetterlinge, Fliegen, Vögel und nicht zuletzt durch den Wind. Kaum eine Methode aber ist so zielgerichtet und effektiv wie das Bestäuben durch die Honigbiene. Die Imker schaffen ganze Bienenvölker zu bestimmten Zeiten an ganz bestimmte Orte, um z. B. Obstplantagen oder riesige Flächen mit anderen Nutzpflanzen zu bestäuben. Von diesen leben Milliarden von Menschen. Stirbt die (Honig-)Biene, würde es nach der Ansicht vieler Wissenschaftler nicht zwangsläufig zum Aussterben der Menschheit führen. Aber ein großer Teil der Weltbevölkerung könnte nicht mehr ernährt werden. Forscher halten die

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Echter deutscher Honig von Albers

Landhotel von Freizeitimker Hermann Josef Albers

Verschwinden leider immer mehr aus dem Landschaftsbild

Honigbiene für das dritt wichtigste Nutztier in Europa, gleich nach den Rindern und Schweinen, noch vor dem Geflügel. Die Menschen brauchen die Bienen dringend, denn ein Drittel der Menschheit ist direkt oder indirekt von ihnen abhängig: Äpfel, Birnen, Pflaumen, ein Großteil des Obstes wird zu 90 % von ihnen bestäubt, ebenso wie etwa 90 andere Obstund Gemüsearten. Stirbt die Biene aus, gäbe es zwar auch keinen Blütenhonig mehr, aber da würden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit Möglichkeiten der synthetischen Erzeugung finden lassen. Viel bedrohlicher ist das Bienensterben für die Existenz vieler Tierarten. Die Biene würde also einen Riss in der Nahrungskette hinterlassen. In China ist die Biene bereits seit den 1980er Jahren ausgestorben, sodass die beliebte Birnenernte von hunderten von Arbeitern von Hand bestäubt werden muss.

40 % der Maisanbaufläche mit genmanipulierten, insektenresistenten Pflanzen bestückt – in Deutschland erst 0,6 %. Doch fehlte bisher das Geld, um die Zusammenhänge zwischen Bienensterben und gentechnisch veränderten Pflanzen zu erforschen. Unterschiedliche Forschungsergebnisse führen das Phänomen auf zu viele Pestizide, neue Krankheitserreger oder die Varroamilbe, Gen-Kulturen oder Monokulturen zurück. Eindeutige Beweise für die angenommenen unterschiedlichen Ursachen fehlen bisher auf allen Seiten. Ein Teil des Massensterbens soll auch von Menschenhand durch eingeschleppte Parasiten wie der mit der asiatischen Honigbiene eingeschleppten Varroamilbe oder der aus dem südlichen Afrika stammende kleine Beutenkäfer, der ebenfalls mit der Biene in Amerika und viele europäische Länder eingeschleppt wurde. Bisher noch nicht in Deutschland. Der Käfer legt seine Eier bevorzugt in Bienenstöcken ab. Seine Larven fressen die Bienenbrut und zerstören die Waben. Es gibt Stimmen, die das der Gier der Imker nach immer höheren Erträgen zuschreiben. Bleibt zu hoffen, dass die Ursache oder die Ursachen bald gefunden werden, bevor es zu einem düsteren Szenario kommt.

Kontroversen bei der Ursachenforschung Die Forscher können sich weltweit über die Ursachen noch nicht einigen. Bei der Suche nach den Gründen verdächtigen US-Forscher auch den GEN-Mais. In den USA sind bereits 26 Westfalen Magazin


Die deutsche Honigbiene

Unsere heimischen Imker Die Freizeitimker, wie z. B. der Sauerländer Hotelier Hermann-Josef Albers aus Bödefeld sind Rückrat und und wichtige Stütze unserer heimischen Honigproduktion, wenn diese ihren Marktanteil auch in Zukunft behalten will. Er beschäftigt sich mit der Haltung und der Züchtung von Honigbienen, der Produktion von Honig und der Herstellung weiterer Bienenprodukte. In Westfalen gibt es derzeit 6 000 Imker mit 40 000 Bienenvölkern, die in 236 Ortsvereinen organisiert sind. Nur ca. 2 % von ihnen betreiben die Imkerei hauptberuflich. Das Wort Imker ist eine Wortzusammensetzung aus dem niederdeutschen Begriff Imme (für Biene) und dem mittelniederdeutschen Wort Kar (für Korb). Laut SPIEGEL 3/2009 sind 95 % aller Imker in Deutschland FreizeitImker. Ein wesentliches Problem ist der Nachwuchsmangel. Der Altersdurchschnitt liegt bei über 60 Jahren. Es kommen kaum neue Imker hinzu, weshalb die Zahl der Imker stetig abnimmt. Ein hauptberuflich tätiger Imker benötigt zudem mindestens 30 Bienenvölker zur Existenzsicherung. Der Rückgang der Imkerei hat viele Gründe, aber an der mangelnden Nachfrage nach Honig liegt es nicht. Die

Deutschen essen mit durchschnittlich 1,3 kg vergleichsweise viel Honig. Der Bedarf kann nur zu ca. 20 % in Deutschland gedeckt werden, die übrigen Mengen werden importiert. Dabei sind die Imker und ihre Bienenvölker nicht nur für die Erzeugung von Honig von zentraler Bedeutung. Ihre Bienenvölker bestäuben die meisten unserer Nutzpflanzen, aber auch viele Wildpflanzen. Wie eingangs erwähnt, verschlechtert sich die Nahrungsgrundlage für die Bienen durch Monokulturen, Mangel an nektarspendenden Blühpflanzen, das Verschwinden abwechslungsreicher Wildblühwiesen und der verstärkte Einsatz von Pestiziden. Sie sind dafür verantwortlich, dass der Bestand an Bienenvölkern um 300 000 auf derzeit (2010) 750 000 Völker geschrumpft ist. Keine rosigen Aussichten für die heimische Imkerei. Wenn wir in Zukunft weiterhin den guten deutschen Honig genießen möchten und nicht nur von Honigimporten abhängig sein wollen, müssen sich einige Grundvoraussetzungen für die Arbeit der Imker und nicht zuletzt auch die der heimischen Honigbiene drastisch ändern. Riesige genmanipulierte Maisfelder sind da wenig hilfreich.

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Lebensart | Westfälischer Gastronomiepreis 2012

Westfälischer Gastronomiepreis Eine kulinarische Erfolgsgeschichte für ganz Westfalen Die Restaurantgäste – und nur diese, wählen ihr Lieblingsrestaurant und Landgasthof in Westfalen. Seit nunmehr fünf Jahren gibt es diesen gastro/kulinarischen Wettbewerb unter den Gastronomen der Region.

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ie Gala zum kleinen Jubiläum findet im Oktober im Hansesaal der Stadt Lünen, in Zusammenarbeit mit dem Hotel am Stadtpark statt. Als der Verlag vor fünf Jahren mit diesem Wettbewerb startete, geschah das durchaus mit gemischten Gefühlen. Es gab bereits einige große und renommierte Wettbewerbe dieser Art. Zur Vorbereitung und Durchführung der Idee von einem „Westfälischen Gastronomiepreis“ haben wir uns einige andere Wettbewerbe etwas genauer angesehen und kamen zu dem Schluss, dass wir manches völlig anders durchführen wollten. Zunächst einmal war es die rein regionale Ausrichtung. Das zweite war die Besetzung der Jury. Auf keinen Fall sollten Mitglieder der Redaktion des veranstaltenden Verlages darin vertreten sein. Sie war von Anfang an aus einer Mischung von leitenden Journalisten, Herstellern

hochwertiger Küchengeräte und Feinschmeckern besetzt. Entscheidend aber war, dass die Restaurantgäste von Anfang an mit in den Entscheidungsprozess einbezogen wurden. Anonyme Bewertungen sollte es nicht geben. Jedes Restaurant, jeder Landgasthof aus Westfalen hat die Möglichkeit sich an diesem, über mehrere Monate laufenden Wettbewerb, zu beteiligen. Zu diesem Zweck erhalten die teilnehmenden Restaurants Bewertungspostkarten, die von den Restaurantgästen unter Nennung ihres Namens ausgefüllt werden. Es kann natürlich auch online abgestimmt werden. Bis zum Ende des Wettbewerbs treffen ca. 20 000 ausgefüllte Bewertungskarten in der Redaktion ein, die von der Jury unter notarieller Aufsicht ausgewertet werden. Da die Restaurant-Gäste aktiv mit in diesen Prozess einbezogen sind, nehmen sie an einer Verlosung mit attraktiven Preisen (Wellnessaufenthalt, Teilnahme an der Gala, wertvolle Bücher) teil. Auf der Gala werden dann die Sieger der einzelnen Kategorien bekanntgegeben und mit einer Laudatio geehrt. Die Besten von ihnen erhalten personalisierte, wertvolle Kristallpokale. Für den Verlag war es von

Anfang an selbstverständlich, dass die Gäste der Gala nicht mit einem der allgemein üblichen Buffets verköstigt werden. Es wird ein Vier-Gänge-Galamenü serviert, frisch zubereitet von 5 – 6 Spitzenköchen aus ganz Westfalen. Begleitet wird der Abend mit Livemusik, Gesang und Kabarett. Aufgrund dieser Mischung hat der Wettbewerb in all den Jahren nichts an seiner Beliebtheit und Akzeptanz verloren – im Gegenteil, er hat sich zu einem etablierten kulinarischen Wettbewerb mit wachsender Beliebtheit entwickelt. futec AG Agentur und Verlag

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Sie betreiben ein Restaurant oder einen Gasthof? Dann fordern Sie jetzt kostenlos die Teilnahmeunterlagen für den Wesfälischen Gastronomiepreis 2012 an. Auch 2012 werden wieder über 20 000 Gäste über das Restaurant und den Landgasthof/das Landhotel des Jahres abstimmen. Die Auswertung findet durch eine neutrale Jury unter notarieller Aufsicht statt. Die ersten 40 Plätze werden ausgezeichnet. Die Auszeichnung hat sich zu einem wichtigen Marketinginstrument entwickelt. Freuen Sie sich zudem auf die große Gala mit Sterneköchen und Fernsehmoderator, zu der alle Teilnehmer eingeladen werden.

2012

2012

Restaurant

Landhotel/Gasthof

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des Jahres

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Restaurant Landhotel/Gasthof des Jahres 2012

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Kurz notiert

Die Region auf der kulinarischen Erfolgsspur Fotos: la vie

Thomas Bühner ***

Das Jahr 2011 kann man wohl zu den erfolgreichsten in der langen Karriere von Thomas zählen. Erlernt hat er seinen Beruf im heute nicht mehr existierenden Restaurant Schweizer Haus in Paderborn. Nach den üblichen Stationen, die wohl jeder Spitzenkoch erst einmal durchläuft, wechselt er im September 1991 in das Restaurant La Table, welches sich damals im Spielcasino Hohensyburg befand. Hier erkochte er zwei Michelin-Sterne, 19 Gault-Millau-Punkte und man kürte ihn zum „Koch des Jahres 2006“. Nun könnte man sagen, er hat alles richtig gemacht und fast alles er-

Foto: Frank Rosin

Frank Rosin **

Frank Rosin gehört seit vielen Jahren zu den absoluten Spitzenköchen unserer Region. Der 1966 in Dorsten geborene Rosin eröffnete 1990 in Gelsenkirchen sein erstes eigenes Restaurant, dass er 1991 nach Dorsten verlegte. Dort machte er aus einer „Garage mit Gardinen“, ein traumhaft schönes Restaurant. Seine Küche zählte fortan zu den kreativsten im Lande. 2004 wurde Frank Rosin mit

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reicht, doch es fehlte noch das i-Tüpfelchen, der dritte Stern. Seine geniale Aromenküche, seine ständige Anwesenheit im Restaurant und sein hervorragendes Team um Lebensgefährtin und Gastgeberin Thayarni Kanagaratnam machten ihn bald zum Hoffnungsträger (für den dritten Stern). Ob die Zielstrebigkeit des 49-Jährigen, sein Ehrgeiz oder die Verwirklichung seines persönlichen Traums der Grund für den Wechsel nach Osnabrück waren, ist seine ureigene Angelegenheit. Für viele Feinschmecker und kulinarischen Wegbegleiter aber war es der Schritt in die richtige Richtung.

dem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet. In den folgenden Jahren erhielt er viele weitere Auszeichnungen. Die Auszeichnung zum Restaurant des Jahres kam dann für sein Restaurant „Rosin“ im Jahre 2009 hinzu. In den vergangenen Jahren machte er sich auch einen Namen als Buchautor (z. B. Schmackofatz! Einfach gut kochen) und ist in mehreren TV-Formaten, z. B. auch als Restauranttester, unterwegs. Das wichtigste an allem aber ist seine kreative Kochkunst. Die Küche lebt in einer ständiger Symbiose mit einer umfangreichen Weinkarte, die von der ausgezeichneten Sommelière Susanne Spies

Nachdem Bühner bereits 2010 Hoffnungsträger für den dritten MichelinStern war, passte 2011 einfach alles. Der Gault Millau bestätigte die 19 Punkte (Höchstnote für die weltbesten Restaurants), der Bertelsmann Guide und das Diners Club Magazin kürten ihn unabhängig voneinander zum Koch des Jahres und der Guide Michelin setze allem die Krone auf – Thomas Bühner erhielt seinen dritten Michelin-Stern. Thomas Bühner gehört seit Jahren zu den weltbesten Köchen – jetzt auch ganz offiziell. Thomas Bühner: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass unsere Philosophie von Kulinarik und Gastfreundschaft einen so großen Zuspruch findet und werden weiter daran arbeiten, unsere Gäste Tag für Tag zu verwöhnen und zu überraschen.“ Weitere Informationen: www.restaurant-lavie.de

ausgewählt wird. Trotz allem ist die Küche regional geprägt und seine AmuseBouches nennt er „Schmackofatz“. 2011 wird der rührige Spitzenkoch aus Dorsten mit dem zweiten Michelin-Stern ausgezeichnet und der Gault Millau verleiht ihm 18 Punkte (höchste Kreativität und Qualität, bestmögliche Zubereitung). „Der zweite Stern gibt mir eine tiefe innere Zufriedenheit, mein wichtigstes Berufsziel erreicht zu haben“, sagte Frank Rosin in einem Interview mit „Der­ Westen“. Weitere Informationen: www.frankrosin.de


Foto: Mövenpick

Mövenpick Hotel Münster: Beliebter Tagungsort

Foto/Montage: Dockland

Die fünf Unternehmensbereiche der Mövenpick-Gruppe nimmt jeder auf seine Weise war. Für den einen steht Mövenpick für Marmelade, Schokolade oder Eis, für den anderen für Wein und für den nächsten für die Marché Restaurants und die Hotels & Resorts mit Schweizer Wurzeln und Charme. „Diese Schweizer Traditionen und das besondere Servicebewusstsein werden

heute mit dem ‚Schweizer-Plus‘ symbolisiert“, erklärt uns Duygu Saltik, als sie uns durch das Mövenpick Hotel Münster führt. Seit der Eröffnung 1982 wurde das Haus beständig modernisiert und erweitert. 224 Zimmer und Suiten der Kategorie 4*-Superior bietet das Haus so mittlerweile. Zuletzt erhielt das Gourmetrestaurant Chesa Rössli mit einer vollständigen Sanierung eine Schönheitskur. Aktuell wird der Sauna- und Fitnessbereich überarbeitet. Besonders bedeutend war 2005 die Neugestaltung des Foyers und der Abriss und Neubau des Europasaals, der so von 392 auf 712 m² gewachsen ist und durch eine beeindruckende Architektur besticht. Der Saal lässt sich in drei Salons untertei-

len. Dank der großzügigen Fensterfront gelangt in jeden Bereich viel Tageslicht. Aufgrund der ruhigen Lage, der guten Erreichbarkeit und der Parkmöglichkeiten sowie der gastronomischen Reputation, gehört der Konferenzbereich des Mövenpick Hotel Münster mittlerweile zu einem der interessantesten Treffpunkte für Tagungen und Feierlichkeiten im Münsterland. Der Europasaal fasst bis zu 580 Gäste. Für kleinere Anlässe bietet das Haus 8 weitere Räumlichkeiten, natürlich alle mit Tageslicht und Klimatisierung. Veranstaltungsabteilung: Frau Dorte Campe, Telefon: (0251) 8902 662. Weitere Informationen: www.moevenpick-muenster.com

Neues Steakhouse in Münster: Meat me

„Die drei vom Hafen“: Pitti Duyster, Thomas Pieper und Christof Bernard

Mit „The best Steaks in Town“ beschreiben Thomas Pieper, Christof Bernard und Pitti Duyster den Anspruch ihres neuen Steakhouses am Münsteraner Hafen. Im Kaminzimmer ihrer EventLocation „esCape“ erfüllten sie sich einen lang gehegten Traum und schufen das „Meat me“ mit 60 Plätzen, KaminLounge und Terrasse, direkt am Wasser. Das Fleisch kommt ausschließlich von Weiderindern aus Uruguay und den U.S.A. Während die uruguayischen Rinder ausschließlich in der Pampa ohne Futterzusätze grasen, wird speziell das Black Angus U.S. Rind, nachdem es

seine Jugend auf den Weiden Ne­braskas verbracht hat, in den letzten Wochen nur noch mit hochwertigem Mais gefüttert, was ihm diesen einzigartigen Geschmack verleiht. Das Ganze landet dann, gut gereift, auf den Lavastein-Grills von Chefkoch Lars Reinhardt. Der sammelte seine Erfahrungen u. a. am Grill in den wohl besten Steakhouses Australiens. Stilechte Beilagen, Vorspeisen und Desserts sowie der Whiskey am Kamin machen den Genuss perfekt. Weitere Informationen: www.meat-me.ms

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Westfalen Magazin

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20.01.12 12:26


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Wer hier als Gast eintritt, wird die Vorzüge genießen, die ein traditionell geführtes Haus zu bieten hat – Qualität, Persönlichkeit und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.

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Das Münsterland | Ratshotel in Haltern am See

Stilvoll geht es zu im Ratshotel Ein erlesenes Speisenangebot

Inhaber: Daniel Geor­giev

Mitten in Haltern, ganz in der Nähe vom historischen Rathaus, befindet sich in der Mühlenstraße 3 das Ratshotel. Die Mühlenstraße ist eigentlich eher eine gemütliche Gasse mit kleinen Geschäften auf beiden Seiten der Straße.

D

as Hotel ist auch etwas unscheinbar. Keine breite Hotelvorfahrt und auch kein großer Parkplatz vor Haus. Kostenlose Parkplätze befinden sich aber direkt am Hotel. Es hat nur 12 Zimmer. Ein geflügeltes Wort sagt: Auf die inneren Werte kommt es an. Und die können sich im Ratshotel und den Ratsstuben sehen lassen. Am Hotel-/Restauranteingang angebracht ist die Speisenkarte. Sie verspricht bereits einiges, was uns gefallen hat: gebratene Gänsestopfleber und Blutwurst mit Birne, Espuma, tasmanischem Pfefferschaum und Brioche-Toast oder Steckrüben-Schaum-Süppchen mit Tandoo-

ri-Huhn. Als Hauptgerichte empfehlen sich u. a. der Yellow Fin Thunfisch mit Shiitake-Pilzen, Sepia-Knoblauch-Püree und Wasabi-Kartoffeln. Ganz traditionell kommt das Filet vom irischen Wei­ deochsen auf dicke Bohnen, Topinambur und Kartoffelkrapfen daher. Allein die Speisenkarte war Grund genug, hier einen Tisch zu reservieren. Die Philosophie von Inhaber Daniel Georgiev ist erstaunlich einfach: Er möchte seine Gäste nach Strich und Faden verwöhnen. Sie sollen genießen, was in der Küche gezaubert wird. Sie genießen in den Ratsstuben international inspirierte Haute Cuisine, auf die auch schon der „Feinschmecker“ aufmerksam geworden ist und diese mit 1 ½ F (Punkten) gewürdigt hat. Er bescheinigt Küchenchef Geor­giev ein hohes handwerkliches Niveau und viel Gespür für die Optik. Ein Zitat von ihm lautet: „Ich wollte immer nur eins, Chef de Cuisine werden im eigenen Res-

taurant und die Gäste mit meinen eigenen Kreationen verwöhnen.“ Das gelingt ihm ohne Zweifel sehr gut. Auch wir waren sehr angetan vom Service und den hervorragenden Speisen. Die saisonal immer aktuelle Karte wird ergänzt durch über 200 ausgesuchte Weine. Stilvoll wohnen kann man in den 12 großzügigen Zimmern natürlich auch. Lernen Sie von hier aus Haltern und die schöne Umgebung kennen. Daniel Georgiev und seine Frau führen das 200 Jahre alte Ratshotel und die Ratsstuben seit 2002 mit sehr viel Passion, Leidenschaft und einer gehörigen Portion Herzblut. So haben Sie es geschafft, die Tradition des ehrwürdigen Hauses mit erfrischend neuen Ideen weiter zu führen und sich ständig neu zu erfinden. Weitere Informationen: www.rats-hotel.de Westfalen Magazin

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Fotos: Ratshotel

Ratshotel


Das Münsterland | Frühjahrsmenü

Frühjahrsmenü zum Heraustrennen

Foto: Hotel Krautkrämer

BEST WESTERN PREMIER Hotel Krautkrämer

Das BEST WESTERN PREMIER Hotel Krautkrämer – ideal gelegen vor den Toren der wunderschönen Stadt Münster, direkt am Hiltruper See. Das Hotel ist einfach zu erreichen, egal ob aus der Innenstadt kommend oder auch von den umliegenden Autobahnen A 1 und A 43.

I

n 71 Hotelzimmern und Suiten mit privater und individueller Note fühlen sich die Gäste schnell wie zu Hause. Die meisten Zimmer haben einen begehbaren Balkon und die Gäste genießen den wunderschönen Seeblick. Im Restaurant „Krautkrämer“, mit großer Sommerterrasse, werden zahlreiche Leckereien aus der regionalen, aber auch mediterranen Küche, ergänzt mit einer umfangreichen Weinauswahl, serviert. Von Mai bis September kann man jeden Freitagabend ab 18.30 Uhr ein BBQ unter dem Motto „Grilling me softly“ auf der Seeterrasse genießen. Von Oktober bis Ende April findet am Freitag ein „Westfälischer Abend“ mit abwechslungsreichem Buffet – bestehend aus vielen regionalen Leckereien – immer ab 18.30 Uhr statt. In der beliebten 34 Westfalen Magazin

„Krautkrämer’s Bistro-Bar“ werden neben einem umfangreichen Weinangebot, zahlreiche bekannte Cocktails und Longdrinks angeboten. Der Veranstaltungsbereich verfügt über insgesamt sechs Veranstaltungsräume für 5 – 200 Gäste. Diese bieten, neben moderner Ausstattung, natürliches Tageslicht und überwiegend Seeblick sowie eine vollständige Ausstattung technischer Tagungshilfsmittel. Die Veranstaltungsräume sind klimatisiert, um zu jeder Jahreszeit erfolgreich in einem motivierenden Ambiente zu tagen oder zu feiern. Erholung, Entspannung und Wohlbefinden bietet der Wellnessbereich, ausgestattet mit einem beheizten Innen-Schwimmbad (16 × 8 m) sowie einer großzügigen Sonnenterrasse mit Blick zum Hiltruper See, einer finnischen Sauna mit Ruheraum innen und außen. Oder wie wär’s mit einer Thalasso-Behandlung oder einer Massage? In „Krautkrämer’s Beauty-Center“ kann man dem Alltagsstress entfliehen und unter zahlreichen Beautyanwendungen und Tages-Arrangements wählen. Zu-

sätzlich besteht die Möglichkeit mit hoteleigenen Fahrrädern eine ausgedehnte Radtour durch das schöne Münsterland zu unternehmen. Für die Golffreunde bieten zehn umliegende 18-Loch-Golfplätze ideale Bedingungen für das Spiel mit dem kleinen weißen Ball. Einer davon ist sogar nur 500 m vom Hotel entfernt – die 9-LochGolfanlage „Golfen in Hiltrup“. Gerne beraten Mitarbeiter an der Hotelrezeption schon bei der Reservierung oder vor der Anreise. Ganzjährig bietet das Hotel zahlreiche Arrangements, angefangen von einem Wochenendaufenthalt, über Angebote für den Bereich Kunst und Kultur, bis hin zu sportlichen Golf-Arrangements. Natürlich auch in Verbindung mit zahlreichen Wohlfühl- und Wellnessanwendungen. Küchenchef im Hotel ist der in Oberschlesien geborene Lukas Pawela. Er absolvierte seine Ausbildung zum Koch im Parkhotel Haus Vennemann in Münster. Seine Wanderjahre führten ihn von 2001 bis 2002 in das Mercure Grandhotel an den Westfalenhallen (heute Pullman) und von 2002 – 2003 in das Landhotel Älpili in Gaschurn/Vorarlberg. Seit 2003 arbeitet er im Hotel Krautkrämer und ist hier seit 2010 der Küchenchef. Er liebt die mediterrane Küche aus Italien und Spanien. Für unsere Leser hat er ein exquisites Frühlingsmenü zum Nachkochen zusammengestellt. Weitere Informationen: www.krautkraemer.de

Frühjahrsmenü zum Heraustrennen


Auswärts essen Foto: WDR

von Peter Großmann

I

ch bin nicht immer unterwegs, aber oft. Und dann verschlägt es mich beruflich schon mal in Länder, in die man sowieso schon mal wollte oder aber in denen man nicht mal gerne „tot über dem Zaun“ hängen würde. Mal so, mal so eben. Journalistenlos! Meistens sind die Reisen gekoppelt an sportliche Großveranstaltungen, die Olympische Spiele heißen oder Welt- und Europameisterschaften. Also, es geht eigentlich um den Sport, wobei aber immer wieder auffällt, dass das Essen eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Der gemeine Sportjournalist lebt ja auch nicht von Rekorden oder Toren alleine. Es müssen ja die Spesen unters Volk. Ich meine damit jetzt aber nicht den Fleischklops Giganten, der jede Großveranstaltung nicht nur mit Werbung, sondern auch mit seinen Filialen überzieht. Nein, jedes Land hat ja so seine eigene Küche und als „Fremder“ möchte man natürlich an den kulinarischen Kostbarkeiten des Gastgebers auch teilhaben. So aßen meine Sportfreude und ich uns also

mächtig durch: In Peking die Ente, die ja daherkommen muss, wenn sie denn schon so heißt, in Atlanta den Super Burger, die leckere Pizza-Pasta in Turin, das Känguru in Sydney. Nicht zu vergessen das Original Sushi in Nagano, die Fischsuppe in Nizza, Couscous in Marokko und natürlich, ausnahmsweise kann man auch mal trinken, den roten Wein in Kapstadt. Lecker war es meistens, denn wenn man einmal ehrlich ist, kann man ja auch nichts falsch machen. Die Geschmacksnerven waren ja schon programmiert. Sie ahnen schon, worauf ich hinaus will. Die tollen Länderkreationen kann man schließlich überall haben. In Dortmund, Paris, Herzberg im Harz oder auf dem Holmenkolmen. Ein überall Essen quasi, international und ständig verfügbar. Das aber gilt nicht für den Westfälischen Sauerbraten. Den suchte ich in Peking genauso vergeblich wie in Sydney, Göteborg oder Vancouver. Den kriegt man nur wirklich hier und den kann man auch nur hier. Und im Topf mit drin natürlich viele andere westfälische Gerichte. Da ist regional noch ein echtes Gütesiegel und gilt für Zutaten und Rezept gleichermaßen. Für mich jedenfalls ist es eine große Freude, aus der großen weiten Welt wieder einzutauchen in Westfalen, wo nicht die Welt groß ist, sondern die Küche.

Wir sind für alle da

Die Wissenschaft des „Makettin“ lehrt uns, dass wir die Zielgruppe eng fassen sollen. Spezielle Angebote für eine ganz bestimmte Gästegruppe. Unser Anspruch des modernen „Gasthauses“ geht einen anderen Weg: Die Gästeschar ist groß gewählt, jeder soll sich hier wohlfühlen und hier „auf dem Höchsten“ seine erwartete Leistung erhalten. … wo Dortmund am Höchsten isst.

OVERKAMP.

In diesem Sinne auch mal heimwärts essen. Guten Appetit! Ihr Peter Großmann 2011

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Westfalen Institut | Sonderveröffentlichung

Heiko Antoniewicz (links) und Adrian Hungunree

Immer volles Haus bei den Kochseminaren im Institut

Heiko Antoniewicz kocht mit jungen Köchen Avantgarde Zum Wettbewerb der besten Jungköche hatten 23 Betriebe ihre Auszubildenden gemeldet. Acht von ihnen wurden nach den Vorausscheidungen zu den Finals in den Signal Iduna Park eingeladen (wir berichteten in der Herbstausgabe des Westfalen Magazin). Zu einer kleinen Nachbetrachtung und als Anerkennung für ihr Engagement wurden zum 30.11.2011 alle 23 Teilnehmer vom Sponsor Vreriksen Foodservice zu einem Kochseminar mit Spitzenkoch Heiko Antoniewicz in das Westfalen Institut eingeladen. Avantgarde-Kochen stand auf dem Stundenplan. Hierbei wurden moderne Garmethoden wie Sous-vide angewendet und auch Fisch wurde geräuchert.

Der Speiseplan für die Probierhäppchen sah u. a. folgende Leckereien vor: • Maispoularde mit Purple-Curry (Sous-vide gegart) • Geschmorte Wagyu-Schulter (Sous-vide gegart), mit Fondant-Kartoffeln • Lammrücken (Sous-vide gegart) mit kandierten Oliven • Loch Duart-Lachs* (zart geräuchert) * Dieser Lachs stammt aus dem Loch Duart in Schottland. Hier ist eine der berühmtesten Lachsfarmen Großbritanniens ansässig. Die Kochkurse und Seminare im Institut leben davon, dass der große Küchenblock mitten im Raum angeordnet ist und sich

so alle Teilnehmer darum gruppieren können, aus nächster Nähe den handelnden Personen „auf die Finger schauen“ oder dem Seminarleiter auch assistieren können. Alles in zwangloser Atmosphäre versteht sich. Durch das Nachmachen und Selbermachen lernt man nach wie vor am meisten. Zwischendurch probieren und nach der Fertigstellung gemeinsam verkosten. Manche der Teilnehmer lernen auf diesen Seminaren ganz neue Geschmacks­ erlebnisse kennen. Sponsor Vreriksen Foodservice und das Westfalen Institut wollen auch 2012 wieder „DIE BESTEN“ (Nachwuchsköche) im Rahmen eines Wettbewerbs suchen.

*Die Sous-vide-Geräte wurden uns freundlicherweise von der Firma Julabo Labortechnik zur Verfügung gestellt.

Jetzt Mitglied werden: www.westfalen-institut.de


G. Besler, J. Bomke und W. Jocksch

Neujahrsempfang im Westfalen Institut Gelungener Auftakt in das Jahr 2012 Es ist wohl die Zwanglosigkeit und das gute Essen, warum sich immer mehr Mitglieder auf dieser ersten offiziellen Veranstaltung des Jahres treffen. Keine großen Reden und Ansprachen und schon gar keine vertrieblichen Aktivitäten beziehungsweise Produktpräsentationen von Herstellern bzw. Großhändlern. Weil die gesamte Zeit nur für gute Gespräche und gutes Speisen vorgesehen ist, bietet der

Neujahrsempfang beste Voraussetzungen für einen intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch sowie zum gegenseitigen Kennenlernen. Zum Empfang am 24. Januar 2012 kamen wieder mehr Gäste als im Vorjahr. Gerhard Besler konnte an diesem Nachmittag wieder zahlreiche neue Mitglieder und auch Sponsoren begrüßen. Das „Institut“ ist jetzt auf eine Mitgliederzahl von über 90 angewachsen. Es hat sich zu einem Netzwerk aus Herstellern (auch qualitativ gute Direkterzeuger haben hier

ihren Platz), Großhändlern aus vielen Bereichen und über 70 Gastronomen (Landgasthöfe, gute Restaurants mit und ohne Stern sowie Hotels mit bis zu fünf Sternen) entwickelt. Gute Gespräche sind eine Sache aber noch wichtiger ist das hervorragende kulinarische Angebot aus guten Speisen und Getränken.

Feines aus der Sterneküche In diesem Jahr kochte Vereinsmitglied Jens Bomke für über 80 Gäste „Feines aus der

Mitglieder, Sponsoren und Gäste genossen die rustikalen und feinen Köstlichkeiten des Küchenteams Westfalen Magazin

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Westfalen Institut | Sonderveröffentlichung Wadersloher Sterneküche“. Bomke ist Seniormitglied bei den Jeunes Restaurateurs D’Europe und seit 19 Jahren Sternekoch in seinem Hotel Bomke in Wadersloh. Jens Bomke ist auch unermüdlicher Werber der verwurzelten, guten Regionalküche, die er auf hohem Niveau verfeinert.

Darauf durften sich die Gäste freuen: Vorspeise: Sous-vide gegarte Roulade von der Wildtaube und Gänseleber mit Apfelquittengelee

und Geflügelklein-Raviolo. Hauptspeise: Sous-vide gegarte Regenbogenforelle im Pancetta-Mantel auf gelben Rübchen und Röstzwiebelsud. Dessert: Pumpernickelschokoladenschnitte mit Ananas und Berberitzen-Sorbet. Etwas rustikaler konnten die Gäste dann an der Position von Gerhard Besler speisen. Seit ca. acht Jahren (bereits zu Zeiten als das Institut noch nicht gegründet war) kocht er für Kunden des futec Verlages und für Freunde seine „Gerhard Besler’s

Veranstaltungen 2012

Spezial Currywurst-Sauce. Dazu gab es natürlich an der frischen Luft gegrillte Bratwürstchen und frische Baguettes. Kleine Vorspeisengläschen mit einem KürbisIngwer Süppchen rundeten Besler’s kulinarisches Angebot ab. Mit diesem reichhaltigen kulinarischen Angebot von Jens Bomke und Gerhard Besler ließ es sich vier Stunden lang ganz vortrefflich über die neuen Projekte für 2012 diskutieren.

Impressum:

27. März 2012 · 16.00 Uhr Jahreshauptversammlung 15. Mai 2012 · Frühlingsfest in der Rohrmeisterei Schwerte Barbeque auf der Terrasse mit Verkos­ tung von 33 Sorten Schwerter Senf. Mit Rundgang durch das Industrie­ denkmal und den Landschaftspark. Beginn: 16.00 Uhr

Kochseminare mit Heiko Antoniewicz 17. März 2012 Leichte Frühlingsgerichte inspiriert durch die erste Sonne* 05. Mai 2012 Der Spargel und seine Vorboten* 07. Juli 2012 Der Sommer und seine Gerichte*

Einladungen zur Hauptversammlung und zum Frühlingsfest erfolgen gesondert.

S. 36 – 38 sind eine Sonderveröffent­ lichung des Westfalen Institut e. V. im Westfalen Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P.): Westfalen Institut e. V. Cappenberger Straße 88 44534 Lünen www.westfalen-institut.de Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Stefanie Anthes Druck: Rademann, Lüdinghausen

*Veranstaltungsort: Westfalen Institut, Dauer: von 12.00 – 19.00 Uhr. Teilnahmegebühr: jeweils 185,00 €. Für Ihre Anmeldung und Rückfragen steht Ihnen Frau Barbara Flechtner per E-Mail unter bf@antoniewicz.org oder telefonisch unter (0231) 42715770 gerne zur Verfügung.

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eDle trOPFen | Trixi Bannert

St. Laurent aus dem Weingut Bannert

G

lauben Sie an Schicksal oder vielleicht doch zumindest an geniale Zufälle? Ich tue es: Denn wie kann es anders sein, als dass ein wunderbarer Zufall den Winzer Manfred Bannert aus dem Weinviertel in Österreich und mich, die Weinhändlerin Trixi Bannert aus Münster, zusammen gebracht hat!? Durch das Geschenk eines Freundes wusste ich von dem Weingut meines Namens: Wie gut und sympathisch dieses Weingut aufgestellt ist, weiß ich seit meinem ersten Besuch mit meiner Familie vor Ort in Obermarkersdorf. 2009 wurde er zum beliebtesten Winzer Niederösterreich gewählt.

Ich stelle Ihnen den fruchtbetonten, nach Kirsche und Johannisbeeren schmeckenden St. Laurent Kreuzberg „Reserve“ 2009 gerne als meinen aktuellen Liebling vor. Dunkle Schokolade, ein Hauch Leder und Rauch, reife Tannine und ein kräftiger Körper zeichnen diesen aus der Burgunderfamilie stammenden Wein aus und machen jeden Schluck zu einem Erlebnis! Das Weinviertel, Österreichs größtes Weinbaugebiet, liegt im Nordosten von Niederösterreich. Die Grenzen verlaufen im Osten entlang der Staatsgrenze von Österreich zur Slowakei und im Norden an der Grenze zu Tschechien. Dort, am Fuße des Manhartsberges, befindet sich auch das Weingut Bannert, ein architektonisches Meisterwerk inmitten von eigenen Weinbergen. Neben typischen Rebsorten wie Grüner Veltliner und Zweigelt baut Bannert auch internationale Rebsorten wie Weißburgunder, Chardonnay, Riesling, Sauvignon blanc und Muskateller mit großem Erfolg an.

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Übrigens: Am 9. und 10. März 2012 ist Manfred Bannert zu Gast in Münster. St. Laurent Kreuzberg „Reserve“ 2009 vom Weingut Manfred Bannert gibt es für ca. 9,00 € z. B. unter www.trixibannert.de


Das sauerlanD | Suerlänner Eck

Prachtstück eines Fachwerkhauses: Suerlänner Eck

Marion und Jörg Linneweber verkosten gute Tropfen für ihre Weinkarte

Suerlänner Eck Das Restaurant der Familie Linneweber befindet sich im Herzen des malerischen Fachwerkdorfes Kirchveischede, einem Ortsteil von Lennestadt im südlichen Sauerland.

D

as Suerlänner Eck ist eines der ältesten Fachwerkhäuser des Golddorfes Kirchveischede, dessen Ursprung im 16. Jahrhundert liegt. In alten Aufzeichnungen wird es als Pferdewechselstation bezeichnet. Linnewebers kauften das Haus im Jahr 1994 und renovierten es Stück für Stück mit sehr viel Liebe zum Detail. Dabei legten sie großen Wert darauf, am Stil, Wesen und Ambiente des fast 500 Jahre alten Hauses nichts zu verändern. Es ist mit seinen typisch niedrigen Decken, dem urigen Fachwerk und dem Kachelofen ein sauerländer Gasthof, wie er typischer kaum sein kann. Die Küche von Jörg Linneweber ist deftig-rustikal bis kreativ raffiniert. Das Angebot reicht von typisch westfälischen bis zu mediterranen Gerichten, vor allem

aber ist sie abwechslungsreich und saisonal geprägt. Die Forellen, die hier auf den Tisch kommen, werden auch hier geräuchert. Das Rind- und Lammfleisch kommt aus ökologischer Haltung von hiesigen Bauern. Die Bio-Lämmer bezieht er nur als ganze Tiere. Das hier verarbeitete Bio-Rindfleisch ist eine Kreuzung aus Limousin- und Angusrind. Fehlt noch das Wild im Angebot – das bezieht Jörg Linneweber von den Jägern aus der Nachbarschaft. Sein ortsnaher Wareneinkauf erspart lange Transportwege und erleichtert die Qualitätskontrolle. Die Qualität der Küche hat sich nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bis weit über die Kreisgrenzen hinaus herumgesprochen, sodass eine Tischreservierung empfehlenswert ist. Für Hochzeiten und andere größere Feiern steht in der ersten Etage ein Saal mit Dachgarten zur Verfügung. Bis zu 90 Personen können hier ausgelassen feiern. Beliebt sind auch die exklusiven Menüabende mit Weinprobe und Küchenpartys mit tollen Weinen, die vom

Winzer persönlich vorgestellt werden. Im Angebot befinden sich ausschließlich deutsche Weine aus Baden, der Pfalz und Rheinhessen. Zu allen Weinen passen hervorragend die drei unterschiedlichen Varietäten von Original SELTERS. Dabei ist SELTERS Leicht der perfekte Begleiter für die trockenen Weißweine, aber auch für leichte Rotweine. SELTERS Naturell lässt mit zurückhaltender Stille körperreiche Weiß- und Rotweine besonders gut zur Geltung kommen und SELTERS Classic passt ideal zu milderen Rebsorten. Zu einem typischen Landgasthof gehört natürlich auch ein Biergarten. Nach einer ausgiebigen Wanderung oder Mountainbiketour über den landschaftlich reizvollen Veischeder Sonnenpfad kehrt man hier gerne ein und genießt eine zünftige Brotzeit und ein frisches kühles Bier im rustikalen Garten. Weitere Informationen: www.suerlaenner-eck.de

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Suerlänner Eck

Linnewebers Restaurant


Das Sauerland | Neues Restaurant im Stryckhaus

André Siegmann ist der neue Chefkoch

Umfangreiche Renovierungen im März abgeschlossen

Neues Restaurant im Stryckhaus Wann waren Sie das letzte Mal am Ettelsberg? Fahren Sie doch mal wieder hin. Willingen ist ein echtes Ganzjahres-Ausflugsziel und das Romantik Hotel Stryckhaus, als eines der ersten Häuser am Platze, präsentiert sich in neuem Glanz sowie mit neuem Restaurant und Chefkoch.

B

ereits im September 2010 hat Familie Höhle die Schönheitsfarm neu gestaltet. Seitdem kommen Damen und Herren hier zusätzlich in den Genuss von Behandlungen mit dem auf Natur- und Edelkosmetik spezialisiertem deutschen Hersteller BABOR.

Im Herbst 2011 folgte dann die Renovierung des Restaurants. Heller und freundlicher ist es geworden und dennoch behaglich geblieben. Am 23. März 2012 folgt die nächste Neuerung: Die Vogeler Diele mit ihrem besonderen Ambiente, Kachelöfen, ei-

Landhaus Grum Restaurant-Café

Hugo im Dahl

Ausstattung: » Restaurant im Landhausstil mit Wintergarten » Außenterrasse (200 Personen) » Bayrischer Biergarten » „Sylter Düne“ – Strandbereich mit zahlreichen Strandkörben ausgestattet » Vier Veranstaltungsräume » Segway- und Elektrofahrradverleih » Driving Range

SPEZIALITÄTEN-RESTAURANT Nehmen Sie Platz in unserem kleinen Restaurant und fühlen Sie sich wohl. Auch auf unserer schönen Terrasse können Sie ungestört entspannen und genießen.

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Nordick-Dahlweg 7 59387 Ascheberg-Herbern Telefon (02599) 98903 www.Hugo-im-Dahl.de 42 Westfalen Magazin

Restaurant des Jahres Platz 2

Nicht weit von der Hattinger Innenstadt liegt an der Ruhr-Aue das Landhaus Grum – eine Top-Adresse der exklusiven Gastronomie.

Großes Musical-Dinner am 23.03.2012

Landhaus-Grum – vormals Haus Weile Ruhrdeich 6 – 8 · 45525 Hattingen Telefon: (02324) 21808 · Fax: (02324) 951299 www.landhaus-grum.de · E-Mail: info@landhaus-grum.de


Fotos: futec AG/Marcus A. Besler, Romantik Hotel Stryckhaus

Schlafen Sie gut ...

Entspannung leicht gemacht

genem Salon und kleiner Bar wird zum Fine-Dining-Restaurant. Hierfür konnte Katharina Höhle bereits Ende 2011 André Siegmann als neuen Chefkoch gewinnen. Siegmann ist unter anderem Eurotoque-Chef, Mitglied bei den Chef-Heads, Gewinner des Jacques Pui-

sais Fellowship-Preises und der Gewinner der Jeune Chef Trophy. Nicht nur im elterlichen Betrieb, den Siegmanns Tierpark-Stuben in Dortmund am Zoo, widmet er sich gern der Arbeit mit Kindern und Senioren. Im Romantik Hotel Stryckhaus will er nun nicht gleich nach

den Sternen greifen, eine gute Platzierung im Gault-Millau ist jedoch mittelfristig erklärtes Ziel. Dieses will er mit seiner „World-Fusion“-Küche erreichen. Hier lässt er sich auf keinen Stil und keine Richtung festlegen. Jede Woche gibt es eine neue Menükarte, die genauso Hotel Bomke – Feste feiern und genussvoll genießen! Ab 6 Personen und Sie wissen was es kostet. Dieses neue Angebot ist ganzjährig gültig.

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Bomke „Fein bürgerlich“ pro Person € 38,Dreierlei westfälische Tapas Regionales 3-Gänge-Menü – auch gern vital-vegetarisch Bomke „leger genießen“ pro Person € 56,Sektempfang mit handgezogenen Pizzen und Quiche Sechsgängiges Gabelmenü – gern auch vital-vegetarisch Bomke „Glanzlichter“ pro Person € 99,Champagnerempfang, Allerlei warmes Gebäck Festliches 5-Gänge-Gourmet-Menü in unserem Sternerestaurant Unser Kulinarischer Kalender ist im Internet einsehbar. Gerne senden wir Ihnen diesen auch persönlich zu.

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regional wie mediterran inspiriert sein kann und das eine Mal molekulare Aspekte enthält und sich das nächste Mal auf Traditionen stützt. So werden Jakobsmuscheln von „Kaffeeduft“ begleitet oder der Portwein kommt als gelierter Würfel auf dem Teller daher. Von Ende März an wird das neue FineDine von Donnerstag bis Samstag geöffnet sein. Der Name des Restaurants soll übrigens zusammen mit den Gästen bei der Eröffnung bestimmt werden. Natürlich ist das Stryckhaus auch wieder bei den Kulinarischen Schlen-

dertagen, der beliebten Aktion führender Restaurants in Willingen, dabei. Als besonderes Arrangement werden drei Übernachtungen im Komfortzimmer mit Sauerländer Frühstück, 3 mal Gourmetpension am Abend, einer Vesper, einer Fahrt mit der Ettelsberg-Seilbahn sowie Nutzung des Spa-Bereiches mit Innen- und Außenbecken sowie Whirlpool und Sauna ab 349 Euro angeboten. Weitere Informationen: www.stryckhaus.de


Spitzengastronomie in Top-Lage In der malerischen Innenstadt von Werne entstehen zurzeit in einem historischen Fachwerkhaus die einzigartigen Räumlichkeiten für eine Spitzengastronomie. Das um 1570 entstandene Gebäude beherbergt bereits seit 1735 eine Gastronomie. Nach wechselvollen Jahrhunderten möchten die Eigentümer die erstklassige Innenstadtlage nutzen, um in diesem Objekt eine Spitzengastronomie zu etablieren.

Das historische Gebäude ist bereits aufwendig kernsaniert und verfügt über 440 m² Nutzfläche, die sich folgendermaßen aufteilen: Erdgeschoss: Gaststube mit Tresen ca. 20 Plätze, Kaminzimmer mit großem Sandsteinkamin ca. 20 Plätze (variabel, getrennt oder gemeinsam zu nutzen). Obergeschoss: Restaurant ca. 36 Plätze, Gourmetrestaurant ca. 16 Plätze (variabel, getrennt oder gemeinsam zu nutzen) Gewölbekeller: Weinkeller für Weinverkostungen, kleine Gesellschaften (variabel, ca. 16 – 24 Plätze). Küche: ca. 30 m² zuzüglich diverser Lager- und Kühlräume. Biergarten: Unter alten Bäumen ist ein klassischer Biergarten vorgesehen.

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Das Sauerland | Gastlichkeit von ihrer schönsten Seite Luxuriöse Badewelt

Irene Göbel (links) und Tochter Stephanie Göbel

Göbel’s Landhotel Willingen

Gastlichkeit von ihrer schönsten Seite Willingen gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Urlaubsorten des Hochsauerlandes. Wintersport, Radfahren, Wandern auf dem Rothaarsteig, Urlauben und Kurlauben – alles ist möglich. International bekannt wurde der kleine Ort durch das Weltcup-Skispringen an der Mühlenkopfschanze. Willingen strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus. Dieser Ort ist durch sein vielfältiges touristisches Angebot und seine herrliche Lage beliebt bei Jung und Alt. Mitten in Willingen liegt

Göbel’s Landhotel, ein elegantes Vier-Sterne-Haus mit exzellenter Küche. Der Aufenthalt in diesem Hotel macht den Urlaub in Willingen zu einem perfekten Erlebnis.

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as Landhotel ist heute eines der ersten Häuser am Platze. Was in den 1970er Jahren als kleine Pension begann, hat die Hoteliers-Familie um Gert Göbel mit viel Liebe zum Detail, Weitblick und unternehmerischem Mut zu einem angesagten und ge-

schmackvollem Hotel ausgebaut. Mittlerweile ist das Landhotel nicht nur bei Urlaubsgästen und Wanderern, sondern auch bei Wellnessgästen, die ein umfangreiches Angebot an Verwöhnprogrammen zu schätzen wissen. Die Beauty- und Wellnessoase hat Hotelier Gert Göbel erst kürzlich einer Verjüngungskur unterzogen und die Räume in hellen, harmonischen Farben gestaltet.

En

JAHRESZEITENKALENDER 2012 » März bis Mai: Spargel küsst Kräuter Restaurant Stockey Dortmunder Straße 35 · 44536 Lünen Telefon 02306 14028 Telefax 02306 14005 www.restaurant-stockey.de

Täglich Frühstück 10.00 – 12.00 Uhr sonntags Frühstücksbrunch 9.00 – 12.00 Uhr

08. bis 14. Oktober: Westfalen Gourmetfestival Zum 08. bis 11. Oktober bereiten wir für Sie Käseund Whiskey-Seminare mit Verkostung vor. Am 12. Oktober kochen Elmar Becker und Gastkoch Stefan Manier für Sie ein leckeres Menü. Reservieren Sie schon jetzt!

An den Osterfeiertagen 46 Westfalen Magazinhaben wir für Sie durchgehend geöffnet. Das Restaurant Stockey feiert im August 2012 sein 30. Jubiläum!

2011

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Fotos: Göbel’s Landhotel

Wellnessbereich

Schwebeliegen: vollkommene Entspannung

Behagliches Wohnen

Wellness im Mountain Spa auf 800 m²

Whirl-Becken runden den Spa-Bereich ab. Zum Relaxen und Entspannen stehen zwei Ruheräume mit Schwebeliegen, Love-Lounge und Gelbetten zur Verfügung. Ein Wassertretbecken und Eisbrunnen, die Erlebnisduschen, ein Klangbaum, eine Teebar und der Freiluft-Bereich sorgen für die Abkühlung zwischendurch. Auf alle sportbegeisterten Gäste wartet ein Fitnessraum mit den neuesten Trainingsgeräten. Dieses Angebot steht allen Gästen des Hauses – auch Tagesgästen der Beauty-Oase – kostenfrei zur Verfügung.

Seit Mai 2011 genießen die Gäste eine völlig neue Spa- & Sauna Landschaft auf 800 m². Es ist der Familie Göbel hier gelungen eine wirkliche Wohlfühlwelt zu schaffen, die mit einer 90 °C Blocksauna (Schwitzstuben im Mountain-Look) mit automatischem Aufguss, einer 55 °C Klang-Farb-Lichtsauna mit Anti-AgingEffekt sowie einer 40°C Sole-Inhalationsgrotte und einer Infrarot-Kabine die Gäste verwöhnt. Eine Schwimmbadlandschaft mit einem Süßwasserbecken und Jetstream-Anlage sowie ein SoleEngemann Kurve 220x71 mm_Layout 1 18.10.11 11:04 Seite 1

Die Tischkultur im Hotel-Restaurant „Willinger Stuben“ bietet eine phantasievolle Küche, die sich besonders durch Qualität und Frische der Produkte auszeichnet. Die Küche in Göbel’s Landhotel wird höchsten Ansprüchen gerecht. Wer anschließend den Abend gemütlich ausklingen lassen möchte ist in der Hotelbar „Cést la vie“ genau richtig. Ein wenig versteckt liegt sie schon, aber sie ist ein Magnet für die Freunde der Nacht. Einen Abend in der nebenan gelegenen „Dorf Alm Willingen“ sollte man unbedingt einplanen. Das richtige Urlaubs-

2011

Restaurant des Jahres Platz 1 Haarfelder Straße 10 59955 Winterberg Tel. (02981) 92940 Fax (02981) 929449 www.engemann-kurve.de

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Kulinarisch genießen


Das Sauerland | Gastlichkeit von ihrer schönsten Seite Gastlichkeit mit Tradition seit 1890

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gefühl stellt sich sofort ein, wenn man das urige, im alpenländischen Stil ausgestattete, Lokal betritt. Leckere Speisen, Musik und Tanz sowie gute Laune gibt es hier gleich dazu. Im Übrigen ist in Willingen immer etwas los. Mit seinem Rundum Sport- und Unterhaltungsprogramm, der Kneipenszene, den vielen Attraktionen wie zum Beispiel den Weltcupspringen, um nur einige zu nennen, wird es hier auch für Familien niemals langweilig. So richtig in Schwung kam der Tourismus in Willingen durch die Gebietsreform 1974, als die heutigen Ortsteile zur Gemeinde Willingen zusammengelegt wurden und ... dem Sauerlandstern, der durch seine viele Veranstaltungen sehr viele Besucher in den Ort gelockt hat. Die Schlender-Schlemmertage in Willingen sind ein weiteres beliebtes Angebot. Der Tourismus hat sich so gut entwickelt, das der 6 000 Einwohner (Kernstadt ca. 3 000 Einwohner) zählende Ort heute 10 000 Gästebetten bereithält.

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Den Familien, die Individualität und Unabhängigkeit schätzen, bietet Familie Göbel Gästehäuser und Ferienwohnungen an. Mit dem drei Sterne „Gästehaus am Park“, den Gästehäusern „Villa Katharina“ und „Sonnenuhr“ – alle befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Haupthaus – rundet Familie Göbel ihr Urlaubsangebot ab. Besonders die Gästehäuser mit den großzügigen und geschmackvollen Ferienwohnungen sind bei Familien besonders beliebt. Ob Sie nur ein paar Tage relaxen möchten, einen Familienurlaub planen oder mit Freunden feiern möchten, in Göbels Landhotel in Willingen, den Gästehäusern und 10 weiteren Göbel Hotels an vielen schönen Standorten, sind Sie immer willkommen. Weitere Informationen: www.goebel-hotels.com


Die Rubrik | Das Thema

WELLNESS – WANDERN – GOLF „Hier habe ich mich in fünf Tagen besser erholt, als anderswo in vierzehn.“ Dieses Zitat eines Gastes bringt es auf den Punkt! Genießen Sie ohne Reisestress wertvolle Tage in Ihrer Nähe, in dem inhabergeführten Hotel der Extraklasse.

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Lebensart | Das Thema

Blütenpracht und Kulinarik in Willingen „Raus aus dem Schnee – rein in die Tulpen“ lautet das Motto des 1. Tulpenfests in Willingen. Zeitgleich starten die 6. kulinarischen Schlendertage. Nur 2 von vielen Aktionen mit denen der Ganzjahresurlaubsort Willingen den Frühling begrüßt.

Z

wei Beispiele, die zeigen, dass Willingen ein Ganzjahresurlaubsort ist. Eine Million Übernachtungen verteilen sich mittlerweile relativ gleichmäßig übers Jahr. „Die Konzentration auf die Kernthemen Winter, Familie, Gesundheit, Wandern und Radfahren geht auf “, resümiert der Tourismus-Manager Ernst Kesper. Klischees die Willingen auf Party oder Wintersport reduziert haben, gehören der Vergangenheit an.

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Am 21. und 22. April 2012 zeigt sich Willingen also frühlingshaft, bunt und farbenfroh geschmückt. Zu Livemusik wird Schmackhaftes aus der Region angeboten. Dazu ist der Sonntag verkaufsoffen. Es spricht also alles für eine tolle Premiere des Tulpenfestes.

Kulinarische Schlendertage Die kulinarischen Schlendertage gehen in diesem Jahr bereits in die sechste Auflage. Vom 22. April bis 6. Mai 2012 laden Willinger Spitzenrestaurants zur Leistungsschau und zeigen, was Küche und Keller zu bieten haben. Gehen Sie mit „Herbie auf Extratour“ (im VW-Käfer von Restaurant zu Restaurant, um je einen Menügang zu genießen) oder erleben Sie ein „Essen unter Tage“ im Willin-

ger Schieferbergwerk. 16 Gastgeber vom Willinger Brauhaus bis zum Romantik Hotel Stryckhaus, also vom Brauhaus­ erlebnis bis zum Wellnesswochenende. Im Rahmen der 6. Kulinarischen Schlendertage wird auch das 60-jährige Jubiläum des Weltmissionstages Willingen gefeiert. Am 6. Mai lädt Pfarrer Röhling zu einer kulinarischen Reise auf den Spuren der Missionare von Willingen nach Namibia ein. Kostenbeitrag beträgt 15 Euro, Anmeldung unter Telefon (05632) 9830. Weitere Informationen: www.willinger-schlendertage.de www.willingen.de


© Tourist-Information Willingen

Die Rubrik | Das Thema

Wellness-Urlaub von seiner schönsten Seite

Wellness und Pilgern in Willingen

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er Pilgerweg führt auf schönen Spazier- und Wanderwegen von Willingen zur Pilgerkirche Schwalefeld weiter nach Rattlar, Usseln und zurück nach Willingen. Insgesamt ist der Pilgerpfad 17,1 km lang. Der Weg ist in 4 Abschnitte gegliedert, die man sich in alle Ruhe auch einzeln vornehmen kann. Die 4 Streckenabschnitte ha-

ben auch 4 unterschiedliche Themen, die zu besinnlichen Gedanken einladen und auf persönliche Lebensspuren führen.

Pilgerschaft mit besinnlicher Begleitung Man kann allein oder auch in Gemeinschaft wandern, z. B. mit anderen Teilnehmern und mit Pfarrer Ulf Weber oder der Kirchenvorsteherin und Wanderführerin Else Kummer. Beide nehmen die Pilgerer mit inspirierenden Gedanken mit auf den Weg. Es werden Pilgerwochen und auch Pilgerwochenenden angeboten. Ganz neu ist die Pilger-Kurzwoche, die vom 23. bis 26. August 2012 geplant ist. Sie beinhaltet auch eine Kräuterwanderung. Die weiteren Pilger-Termine 2012 erfährt man bei: Mail@kirche-schwalefeld.de oder bei Pfarrer Ulf Weber, Tel. 05632-6880.

Wellness—Wünsch-Dir-Was-Tage Wählen Sie frei nach Ihren Wünschen! • 2 x herrlich Ausschlafen im Deluxe-Zimmer • 2 x königlich frühstücken • 1 x exklusives Abend-Dinner bei Kerzenschein • 1 x Verwöhnmenü oder -buffet • ca. 85 Minuten freie Anwendungs-Wahl in der unserer Beauty-Lounge • freie Nutzung unseres Mountain SPA sowie kuscheliger Bademantel für die Zeit Ihres Aufenthaltes Preis pro Person im DZ ab

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In einem hektischen Alltag verlangen der Körper und die Seele immer wieder Ruhephasen, um sich zu erholen und um neue Kraft zu tanken. Die Gemeinde Willingen im Sauerland bietet mit seinem Pilgerweg die ideale Möglichkeit über das Leben, Träume, Wünsche und Bedürfnisse nachzudenken. Der Upländer Besinnungsweg ist ein ausgeschilderter Pilgerweg, der die Menschen einlädt, über die eigenen Lebensspuren nach zu denken. Pilgern ist Wandern für die Seele.

Das elegante 4-Sterne Göbel’s Landhotel mit seinen großzügigen Zimmern, exzellenter Küche und stilvollem Ambiente strahlt eine Atmosphäre mit Herz aus. Eine wahre Wohlfühl-Oase ist das Mountain SPA mit Schwimmbad, 5 Saunen, Ruheräumen, Wassertretbecken, Erlebnisduschen, Fitness-Center und einem vielfältigen Beauty-Angebot. Durch die attraktive Lage im Zentrum von Willingen sind es nur wenige Gehminuten bis zu allen Freizeiteinrichtungen.

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Lebensart | Reitsportzentrum Massener Heide

Reitsportzentrum achtet auf Spitze und Breite

Fotos: Reitsportzentrum Massener Heide, Suzuki)

100 000 Besucher bei Reitturnier in Unna

Beim S**-Springen geht’s über 10 Hindernisse à 1,40 – 1,50 m. Beim Aprilturnier geht’s auch um die Qualifikationen für die Landes- und Bundeschampionate.

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Lebensart | Reitsportzentrum Massener Heide

Im Pferdeland Westfalen hat Thomas Wiese 2005 mit einem international bedeutsamen Leuchtturmprojekt im Reitsport begonnen. Mit Herzblut, Verstand, einem tollen Team und 20 Millionen Euro hat er nicht nur ein Reitsportzentrum, sondern auch eine EventLocation geschaffen.

D

ass Pferdesport durchaus eine Eventsportart sein kann, die auch Nicht-Reiter anzieht, ist nicht zuletzt mit den Warendorfer Hengstparaden oder den CHIO in Aachen bewiesen. Mehrere zehntausend Besucher erleben hier das besondere Flair des Pferdesports. Die Frühjahrsund Herbstturniere des Reitsportzentrum Massener Heide ziehen gar je bis zu 100 000 Besucher an. Diese und weitere Superlativen erreicht Thomas Wiese mit einem Spagat: Einerseits setzt er höchste Ansprüche z. B. bei der Infrastruktur für Ross, Reiter und Besucher an. Anderseits gehört es zur Philosophie des Reitsportzentrums breitentauglich und keinesfalls elitär zu sein. Dies beginnt z. B. bei der Nachwuchsförderung und im Schulbetrieb mit Reitunterricht ab 10,00 Euro pro Einheit.

Freier Eintritt Aktuell laufen die Vorbereitungen für das große Frühjahrsturnier, welches immer in der letzten Aprilwoche, also jetzt vom 25. April bis 1. Mai 2012 stattfindet. Besonders am Maifeiertag wird das

Neben Spitzenreitssport finden in der Eventhalle Galas, Bälle, Konzerte und andere Sportveranstaltungen wie z. B. Beachsoccer statt.

Turnier wohl ein beliebtes Ausflugsziel sein. Das Reitsportfachgeschäft Equitan präsentiert sein Angebot an Reitzubehör und -mode. Neben den sportlichen Attraktionen ist an verschiedenen Ständen bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Für die kleinen Gäste gibt es Spiel und Spaß mit Rodeo-Reiten sowie Hüpfburg und Rutsche der Superlative. Sportlich reicht die Bandbreite von den Führzügelklassen bis zu Spring- und Dressurprüfungen der Klasse S**. Das heißt beim Springen müssen mindestens 10 Hindernisse mit einer Höhe von 1,40 – 1,50 m gemeistert werden. Der Eintritt ist frei!

Beachsoccer und Galas in der Eventhalle Zu dem auf 150 000 m² entstandenen Reitsportzentrum gehört auch eine Eventhalle, die vom Reißbrett an als solche konzipiert wurde. Shows, Galas, Konzerte und Abibälle finden also hier nicht in einer bloßen „Reithalle“ statt. Die Eventhalle des Reitsportzentrums erfüllt alle Ansprüche an einen modernen Veranstaltungsort. Beleuchtung, Beschallung, sonstige Infrastruktur und

Westfalen Magazin

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Lebensart | Reitsportzentrum Massener Heide

Auf 150 000 m² ist für 20 Millionen Euro eine 5-Sterne Reit- und Eventanlage entstanden. Alles verkehrsgünstig, direkt am Autobahnkreuz Dortmund/Unna gelegen.

auch die Peripherie lassen keine Wünsche offen. Neben reinen Unterhaltungsveranstaltungen ist das Event-Zentrum mit den Seminarräumen, der anspruchsvollen Gastronomie und dem benachbarten Hotel auch ideal für Firmenveranstaltungen.

5-Sterne-Anlage Eine weitere Anerkennung erhielt das Reitsportzentrum durch die Auszeichnung mit fünf Sternen der FN und das gleich für zwei Unternehmensbereiche. FN steht für Féderation National (Deut54 Westfalen Magazin

sche Reiterliche Vereinigung). Ab sofort darf sich die Anlage in der Massener Heide „FN-geprüfte Reitschule*****“ und „FN-geprüfter Pensionspferde­ betrieb*****“ nennen. „Dies ist durchaus eine Seltenheit“, betont Pressesprecherin Melanie Garbe. So existieren aktuell im gesamten Bundesgebiet nur drei Betriebe mit fünf Sternen. „Das macht deutlich, dass ein Fünf-Punkte-Betrieb sehr hohen Anforderungen gerecht werden muss“, so Garbe. Weiterhin trägt das Reitsportzentrum ab sofort noch weitere zertifizierte Titel: FN-geprüfter Ausbildungsbetrieb Junge Pferde, FN-geprüfter Meisterbetrieb, FN-geprüfter Berufsausbildungsbetrieb, FN-geprüfter Turnierstall Reiten, FN-geprüfte Reitschule Breitensport. Ausschlaggebend für die FN-Kennzeichnung bei den jeweiligen Schwerpunkten sind zum Beispiel die Qualifikationen

des Betriebsleiters, das Niveau der Schulpferde und die baulichen Gegebenheiten. Das Reitsportzentrum verfügt über vier Pferdewirtschaftsmeister, qualifiziertes Fachpersonal in allen Bereichen, 149 Paddockboxen modernster Ausführung, Pferdesolarien und Waschplätze, Führanlage, vier Reithallen (zum Teil mit Ebbe-Flut-System ausgestattet), drei Bewegungshallen, drei Außenplätze (alle mit Ebbe-Flut-System). Das Ebbe-FlutSystem sorgt vollautomatisch für die Beund Entwässerung und somit optimale Trittfestigkeit der Reitplätze. Diese und viele weitere Annehmlichkeiten für Ross und Reiter machten es den FN-Prüfern leicht die Höchstzahl der Punkte zu vergeben. Weitere Informationen: www.reitsportzentrum-massener-heide.de


Die Rubrik | Das Thema

VON HOHER ANZIEHUNGSKRAFT.

Dortmund – ein Magnet für alle, die ein inspirierendes Umfeld schätzen. Dortmunds Wandel ist beeindruckend. Heute prägen innovative Unternehmen, ein effektives Netzwerk zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und ein lebendiges Freizeit- und Kulturangebot die größte Stadt der Metropole Ruhr. Wenn auch Sie sich angezogen fühlen: www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de


Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Museen Burg Altena/Thomas Millutat

Das Sauerland | Burg Altena

Thront über der Stadt – die imposante Burg

Deutsches Drahtmuseum

Burg Altena

Historische Höhenburg, Jugendherberge, Deutsches Drahtmuseum Sie thront seit Jahrhunderten hoch über der alten Drahtzieherstadt Altena an der Lenne und zählt zu den schönsten Höhenburgen Deutschlands. Als ursprüngliche Stammburg der Grafschaft Mark ist die Burg Altena noch heute geschichtlicher und kultureller Mittelpunkt des märkischen Sauerlandes. Sie ist vor allem das, was man sich als Junge unter einer Ritterburg vorgestellt hat. Nicht zuletzt deshalb und aufgrund ihrer Museen und dem schönen Biergarten im Innenhof im Sommer zu den beliebten Ausflugszielen im Sauerland. Neben den Museen beherbergt die Burg auch die älteste Jugendherberge der Welt.

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wei Überlieferungen datieren den Bau der Burg auf die Zeit um 1000 bzw. 1108. Eine erste, umstrittene, urkundliche Erwähnung 56 Westfalen Magazin

stammt aus dem Jahre 1125. Spätestens 1161 begann mit Eberhard I., einem Sohn von Graf Adolf IV. von Berg, die Linie der Grafen von Altena. Anfang des 13. Jahrhunderts verlegten die Grafen ihren Stammsitz auf den Oberhof am Hellweg. Seitdem bewohnten ihre Drosten und gräfliche Nebenlinien die Burg als Amtsburg. 1609 starb mit Johann Wilhelm der letzte Graf von der Mark, zugleich Herzog von Kleve, Jülich, Berg und Graf von Ravensberg, kinderlos. Kleve Mark und Ravensburg fielen an Brandenburg. Die Brandenburger richteten die Burg als Garnisonssitz und später auch als Invalidenhaus ein. Nach dem Verlust ihrer wehrtechnischen Bedeutung nutze man die Burg als Kriminalgericht, Gefängnis, städtisches Waisen- und Armenhaus. Später verfiel die Burg und diente als Steinbruch. Wie-

deraufbaupläne scheiterten oft an Geldmangel. Erst 1907 – 1915 wurde die Burg wiederaufgebaut und zum Museum, zur Jugendherberge und zur Gastronomie ausgebaut. Die Burg befindet sich heute in einem exzellenten Zustand. Nicht nur tagsüber, auch abends, wenn sie von vielen Scheinwerfern angestrahlt wird, bietet sie ein imposantes Bild einer Burg, wie man sie sich vorstellt.

Die Jugendherberge Neben dem Bauwerk an sich, ist es wohl die erste deutsche Jugendherberge der Welt, die über Jahrzehnte den Namen der Burg Altena in der Welt bekannt gemacht hat. Nach dem Wiederaufbau der Burg gründete hier 1912 der Volksschullehrer Richard Schirrmann eine Jugendherberge, die bis heute besteht. Sein Motto lautete: „Unterkunft für alle“. Er selbst


Das Sauerland | Burg Altena

Historischer Schlafsaal der ersten deutschen Jugendherberge

Tafeln im Burgrestaurant wie einst die Burgherren

war auch der erste Jugendherbergsvater. Menschen die Welt und sich untereinanIn den historischen Räumen der ersten der näher kennenzulernen. Die Jugendherberge der Burg Altena Jugendherberge befindet sich heute das Weltjugendherbergsmuseum. Hier kön- hat unterdessen innerhalb der Burg neue nen sich die Besucher der Burg und die Räume bezogen. Heute wird diese nicht Jugendherbergsgäste einen realistischen nur von Einzelreisenden jungen MenEindruck verschaffen, wie zu Beginn des schen, von Gruppen oder Schulklas20. Jahrhunderts in den Jugendherber- sen besucht, auch Familien können hier gen gewohnt wurde. Von hier aus wurde preisgünstig übernachten oder für einige die Idee von Richard Schirrmann in die Tage wohnen und von hier aus das schöWelt getragen. Heute existiert ein welt- ne Sauerland entdecken. weites Netz von Jugendherbergen. 1931 existierten in Europa bereits 12 JugendMuseum Burg Altena herbergsverbände und 2 600 Jugendher- Das Hauptmuseum auf der Burg ist das bergen. Überall entstanden weitere Her- Museum der Grafschaft Mark. Der Spanbergen und ermöglichten es Magazin_Layout den jungen nungsbogen der Dauerausstellung reicht Anzeige_87x74mm_Westfalen 1 11.01.12 11:56 Seite 1

von der geologischen Frühgeschichte über das Mittelalter, die frühe Neuzeit und das frühe Industriezeitalter bis hinein in die Gegenwart. Üppige Inszenierungen lassen die Besucher teilhaben an den Kämpfen, Jagden und Tafelrunden der Ritter und Burgherren. Sie erfahren aber auch viel über das Leben der Bauern und Handwerker. Bemerkenswert ist auch die Ausstellung im Raum 14 des Museums. Sie handelt von der Herkunft und Bedeutung der Redensarten, die hier anschaulich dargestellt werden. Einige davon lauten z. B. in Harnisch bringen, unter die Haube bringen, im Zaum halten, ins Visier nehmen, eine

Unsere „Küche“ kann sich sehen lassen! Öffnungszeiten Di – So, Feiertage: 12.00 – 15.00 Uhr und 18.00 – 24.00 Uhr Küche: bis 14.30 Uhr bzw. bis 23.00 Uhr

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Westfalen Magazin

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Das sauerlanD | Burg Altena

Im Burgmuseum

Lanze brechen usw. Zu jedem Spruch ist in einer Glasvitrine ein passender Gegenstand ausgestellt. Ein Harnisch steht dann z. B. für in Harnisch bringen. Wer im Harnisch war, war gerüstet, in der Regel aufgebracht und bereit zu einem Waffengang. Noch heute bedeutet „jemanden in Harnisch bringen“, das man eine Person zornig macht. Das Museum hat aber auch museumspädagogische Angebote im Programm. Im Museum kann man auch etwas erleben – will sagen das Museum und die Ausstellungsinhalte erfahren. Die museumspädagogischen Programme kennen keine Altersbegrenzung. Die ganz

Der Museumsshop

Kleinen gehen bei der „Schatzsuche“ auf Entdeckungstour, Schulklassen buchen gerne das Programm „vom Knappen zum Ritter“. Für Erwachsene, die tiefer in die Geschichte oder bestimmte Themen eintauchen möchten, sind Themenführungen in einer ganz besonderen Atmosphäre sehr beliebt, wie z. B. Fackelführungen in der dunklen Jahreszeit. Viele Programme eignen sich auch hervorragend für Kindergeburtstage.

Das Deutsche Drahtmuseum Nur 300 Meter unterhalb der Burg befindet sich das Deutsche Drahtmuseum. Ist man im Museum der Burg neugierig ge-

worden, kann man seinen Wissendrang in Bezug auf Draht vertiefen. Unter dem Motto „vom Kettenhemd zum Supraleiter“ wird die Geschichte des Drahtes ebenso thematisiert wie seine Sozial-, Wirtschafts,- und Kulturgeschichte. Wie wird Draht hergestellt, was kann Draht, zu welchen Produkten wird Draht weiterverarbeitet, wie gehen wir in der Sprache mit Draht um und was machen Künstler aus Draht? Die südliche Grafschaft Mark ist seit dem 10. Jahrhundert ein Zentrum der Gewinnung und Weiterverarbeitung von Eisen und Stahl. Der entscheidende Impuls für das Drahtgewerbe im Sauerland

Frühjahrserwachen im Hochsauerland – oder noch unter einer dichten Schneedecke? In jedem Fall gibt es immer einen Anlass für einen Kurztrip – denn schön ist es zu jeder Jahreszeit! Lernen Sie uns kennen ...

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Der Ritterschlag

Kunst aus Draht

ist in der Wehr- und Waffentechnik des Mittelalters zu sehen. Ein Verkaufsschlager des 14. Jahrhunderts war der Ringelpanzer – Markenbezeichnung: das Iserlohner Kettenhemd. In Lüdenscheid zog man groben Draht, in Altena mittlere und feine Stärken und in Iserlohn feinen und feinsten Draht. Im Jahre 1725 gab es in Altena, Dahle und Evingen 101 Betriebe mit 389 Drahtzügen. Bevor man das Drahtmuseum betritt, denkt man meist nur an Bindedraht, Stacheldraht oder den berühmten Maschendrahtzaun. Die Ausstellung

vermittelt jedoch schon auf den ersten Blick wichtige weitere Einsatzgebiete des Drahtes. Draht in der Telekommunikation, in der Architektur, im Brücken – und Seilbahnbau. Schnell wird deutlich, dass Draht ein elementarer Bestandteil unseres Lebens ist. Haben Sie den Tag damit verbracht, in den Museen Ihr Wissen zu vertiefen oder wieder aufzufrischen oder Ihren Kindern oder Enkeln einmal eine richtige Ritterburg zu zeigen, kann man bei schönem Wetter den Tag im Biergarten der Burg ausklingen lassen. Das bietet sich natürlich auch nach einer aus-

gedehnten Wanderung an. Ihren PKW können Sie direkt an der Burg parken und loswandern. Die Burg Altena ist ein perfektes Ausflugsziel nicht nur für einen schönen Urlaubstag. Die Burg und die Jugendherberge bieten sich als Basisstation für Ihre Erkundungstouren durch das Sauerland an. Des Abends bietet sich dann ein Besuch im Burgrestaurant an. Weitere Informationen: www.burg-altena.de www.deutsches-drahtmuseum.de

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Tipps und Termine 17. März 2012 11. Soester Kneipenfestival, Soest Ab 19.00 Uhr wird sich die Soester Altstadt wieder in eine einzige Partymeile verwandeln. Nach dem Besucheransturm der vergangenen Jahre werden nun bereits zum 11. Mal die Soester Altstadtkneipen an einem Abend gemeinsam den zahlreichen Besuchern einen musikalischen Marathon bescheren. www.soest-kneipenfestival.de

21. März 2012 Loriots Dinnershow – Erstklassige Küche, hintergründiger Humor, Mülheim an der Ruhr Erleben Sie einen Abend mit Humor und genießen Sie die skurrile Komik, inklusive einem viergängigen Menü. Nur hier hat der Zuschauer die Möglichkeit, während der Vorstellung flüssige und feste Nahrung zu sich zu nehmen oder sich auf andere Weise frisch zu halten. www.loriots-dinnershow.de

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23. März bis 1. April 2012 Palmkirmes, Recklinghausen

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8. April 2012 Osterfeuer im Liebharts Detmolder Fachwerkdorf, Detmold

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Alljährlich findet am Ostersonntag bei Einbruch der Dunkelheit in Verbindung mit dem ein großes Osterfeuer im Liebharts Detmolder Fachwerkdorf Vorabend-Check-in statt. Aber schon ab 16.00 Uhr wird einiges geboten. Liebharts Restaurant mit Privatbrauerei präsentiert neben den vielfältigen Bier- und AlHotelbar und Terrasse koholfreien Spezialitäten ein buntes Musik und Gute LauneProgramm. Des Weiteren bringt der Osterhase für Jung und Alt Veranstaltungsräume leckere aus den Häusern Liebhart’s Gesundkost, fürOsterprodukte 2 bis 200 Personen Fruchtwerk Dr. Balke und Vitana Gesunde Ernährung. Exklusiver www.ostern-international.de

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27. April 2012 Gourmetrallye, Herford

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11. Bielefelder Nacht der Museen, Kirchen und Galerien

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Carnival der Kulturen 01.07.

100 Jahre Botanischer Garten Sommerfest

08.07. – 21.07.

Tanzfestival Bielefeld 27.07. – 29.07.

Sparrenburgfest 09.09.

9. Stadtwerke run & roll day

27. bis 29. April 2012 My way – Messe für Lifestyle & Genuss, Halle (Westfalen) Auf der Lifestylemesse my way dreht sich alles um die schönen Dinge des Lebens. Die my way ist aber viel mehr als nur eine Messe – sie ist ein Einkaufsevent für die ganze Familie und für Menschen, die Lebensqualität mit Freuden genießen. Es handelt sich um ein Event mit vielen Highlights wie MoonlightShopping, Modenschauen, Live-Cooking, Entertainment etc. Auf der Feinkostmeile kann man Feinkostspezialitäten sowie Produkte aus besonderen Manufakturen genießen. www.myway-owl.de

28. April 2012 Tag der internationalen Hanse, Münster Der Münsteraner Prinzipalmarkt verwandelt sich von 11.00 bis 19.00 Uhr in einen Freiluft-Speisesaal und lädt zum Hansemahl vor historischer Kulisse. Bürger, Besucher und Gäste werden an einer hundert Meter langen Festtafel mit typisch westfälischen Schnittchen bewirtet. Mit dieser Geste für die Gäste präsentiert sich Münster als Stadt des Handels und der Dienstleistung und hält seine Tradition als Hansestadt mit weltoffenem und internationalem Charakter lebendig. www.tourismus.muenster.de Westfalen Magazin

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Ostwestfalen-Lippe | Winterfest

Auf der Terrasse und im Restaurant trafen sich am 11. Dezember 2011 ca. 100 Gäste zum zwanglosen Plauschen und Genießen

Winterfest im Balthasar Bis Heiligabend veranstalten Betriebe, Vereine und Restaurants viele, viele Weihnachtsfeiern. Musik und Speisen sind dem Anlass angepasst. Wir waren an einem schönen, aber kalten Sonntagnachmittag auf dem Winterfest im Balthasar. Das Balthasar ist das angesagte Sternerestaurant von Elmar Simon in Paderborn. Hier à la carte zu speisen, ist ein absoluter Genuss. Elmar Simon veranstaltet für seine Gäste aber auch immer mal wieder kleine und große „Sonderveranstaltungen“, wie sein Restaurant im Riesenrad, an jedem Freitag vor der offiziellen Eröffnung des Liborifestes, oder auch seine Open-AirLibori-Lounge auf dem Volksfest. Im Dezember 2011 war es das Winterfest.

F

ür diesen Anlass wurden alle Tische und Stühle aus dem Restaurant entfernt und durch elegante Stehtische ersetzt. Die große Restaurantterrasse hat man mit illuminierten Stehtischen ausgestattet. Das Besondere an diesem Winterfest war, dass es keine „geschlossene“ Veranstaltung im wohl tem62 Westfalen Magazin

perierten und festlich dekorierten Restaurant sein sollte. Man (ca. 100 Gäste) traf sich gegen 15.00 Uhr auf der Terrasse und wurde dort mit einem köstlichen Schwedenpunsch begrüßt. Die Temperatur betrug 3 °C, was die meisten Gäste aber nicht davon abhielt, erst einmal draußen zu bleiben. Sie hatten sich auf diese Temperaturen eingestellt und genossen die ersten kulinarischen Kleinigkeiten, die den Gästen ständig vom aufmerksamen Service angeboten wurden. Zur Einstimmung ging es los mit frischen, auf der Terrasse zubereiteten Reibekuchen. Es folgten so edle Kleinigkeiten wie Kalbstafelspitzsülze mit Weißkrautsalat oder Weihnachtsmatjes auf pochierter Apfelscheibe. Apropos Weihnachten. Die Musikauswahl war so zusammengestellt, dass junge und alte Gäste ihren Spaß hatten. Der DJ unterhielt mit leichtem Pop, Swing

und bekannten Evergreens. Es herrschte eine beschwingte, lockere Stimmung vor. Nach zwei Stunden zog es die Gäste mehr und mehr ins Restaurant. Lebhafte Gespräche kamen in Gang. Das Genießen des neungängigen Gabelmenüs ging weiter u.  a. mit mediterranem Nudelsalat mit Rucola und Cashew-Vinaigrette, sowie Gänse­bratwurst mit Sternanis auf püriertem Grünkohl, Hirschhalsragout mit Thüringer Knödel und Krustenbraten auf Champagnerkraut. Das Schöne an diesem Winterfest war die ungezwungene Leichtigkeit, die guten Gespräche, feine Getränke und das köstliche Gabelmenü. Eine wohltuende Unterbrechung in der schon seit November andauernden Zeit der Weihnachtsberieselung. Weitere Informationen: www.restaurant-balthasar.de


Edle Tropfen | Michael Habbel

Aperitif – der Appetizer der Getränkekultur Der Aperitif ist in den romanisch beeinflussten Kochtraditionen wie Frankreich oder Italien ein fester Bestandteil, in Deutschland dagegen gerät er häufig in Vergessenheit.

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an könnte dem Aperitif fast einen sozialen Charakter zuordnen, denn er soll klas­ sischerweise dazu dienen, den Gästen die Wartezeit bis zum Servieren der Speisen zu verkürzen oder die Zeit zu überbrücken, bis alle eingetroffen sind und man sich zu Tisch begeben kann. Der Aperitif darf niemals Milch oder Ei enthalten, denn eiweißoder fetthaltige Bestandteile führen zu einem SättigungsempMichael Habbel finden. In der Natur des „richtigen“ Aperitifs liegt es allerdings appetitanregend zu sein. Neben Schaumweinen, Bier oder Wein geraten vor allem die Before-DinnerCocktails immer mehr aus der Mode. Doch sie sind Klassiker, die nicht zu ver-

achten sind: So kann man sich beispielsweise keinen James Bond ohne Martini-Cocktail vorstellen. Aber auch der Manhatten-Cocktail, der vermutlich in den 1870er Jahren in den USA für Jennie Churchill kreiert wurde, verdient es wieder in den Focus der „Genussmenschen“ zu rücken. Die Before-Dinner-Cocktails tragen eine Geschichte in sich, sie sind Klassiker und sollten niemals von der Bildfläche verschwinden.

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ostwestfalen-Lippe | Beslers historische Städtereise

Blick von der Sparrenburg auf die Bielefelder Innenstadt

Das Crüwellhaus am Alten Markt

Bielefeld

Beslers historische Städtereise Bielefeld entstand als eine der zahlreichen Stadtgründungen des Mittelalters, um die Herrschaft der Landesherren abzusichern. Sie wurde im Jahre 1214 von Graf Hermann von Ravensburg gegründet. Hermann von Ravensberg plante von Anfang an, die Stadt zu einem Handelszentrum auszubauen. Die Neugründung der Stadt sollte dazu beitragen, die Wirtschafts- und Finanzkraft des Grafen zu stärken und weiter auszubauen. Aufgrund seiner Lage an der Kreuzung mehrerer alter Handelswege und an einem wichtigen Pass über den Teutoburger Wald, entwickelte sich die junge Stadt schnell zu dem geplanten Handels- und Finanzzentrum der Grafen von Ravensburg. Viele Kaufleute aus der näheren Umgebung und der Region zog es aufgrund der vielen Freiheiten, die ihnen der Landesherr gewährte, nach Bielefeld. Sie bestimmten seit dem 13. Jahrhundert die Entwicklung von Bielefeld. 64 Westfalen Magazin

W

ie nahezu alle Städte des Mittelalters war die Stadt durch Mauern, Wälle und Wassergräben gesichert und vom Umland nahezu abgeschlossen. Der Zugang war nur tagsüber durch die dann geöffneten Stadttore möglich. Den Stadtkern prägten zu dieser Zeit der Markt als wichtigstes Handelszentrum, das Rathaus und die Kirche (Nikolaikirche). In der Entwicklungsgeschichte der Stadt spielt die Sparrenburg eine wichtige Rolle. Der Wehrhaftigkeit der Wälle, Gräben und Stadtmauern um Bielefeld trauten die Grafen wohl keinen absolut sicheren Schutz ihres neu geschaffenen Wirtschaftszentrums zu, sodass bereits im Jahre 1240 mit dem Bau der Sparrenburg begonnen wurde. Die Burg sollte die Stadt und den wichtigen Pass über den Teutoburger Wald schützen. Sie wurde zudem Verwaltungsmittel-

punkt, Sitz des Amtsmanns von Sparrenberg, des Drosten für die Grafschaft Ravensburg und Wohnsitz des Landesherren und seines Gefolges. Die Sicherheit der Stadt und die vielen Freiheiten, die der Kaufmannschaft gewährt wurden, ließen Stadt und Wohlstand wachsen. Der Bau der Sparrenburg zog viele Handwerker nach Bielefeld. Sie siedelten sich zwischen der Burg und Bielefeld an. So entwickelte sich vor den Toren der Stadt in recht kurzer Zeit eine Siedlung. Die im Gegensatz zur Altstadt ungeplant gewachsene Siedlung der Neustadt wird erstmals 1293 im Zusammenhang mit der Gründung des Marienstifts erwähnt. Dieses Stift entstand an der Neustädter Pfarrkirche. Sie wurde zur Familienkirche des Ravensberger Grafen Otto dem III. und seiner Nachfolger umgebaut. Zu dieser Zeit lassen sich drei Siedlungskerne in der Neustadt ausmachen:


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die Stifts­immunität, eine Handwerkersiedlung an der Breiten Straße und die Adelshöfe um die heutige Kreuzstraße. Eine Mauer sollte der Neustadt den nötigen Schutz verleihen. Die Einwohnerzahl beider Städte betrug vom Mittelalter bis in die frühe Neustadt jeweils 3 000 Bürger. Altstadt und Neustadt entwickelten sich bis in das frühe 16. Jahrhundert völlig getrennt und mit jeweils eigenständiger Verwaltung. Bielefeld gehörte nach dem Aussterben der männlichen Linie der Grafen von Ravensberg zum Hause Jülich-Berg. Die Stadt konnte sich weit ab vom Sitz der neuen Landesherren ziemlich frei entfalten. Von den großen Fehden des Mittelalters blieb sie glücklicherweise verschont. Das Bielefeld der Hanse beitrat, ist nur bis zum 15. Jahrhundert belegt. Bleibt dann natürlich auch die Frage, welches Bielefeld, denn es gab zu dieser Zeit zwei Städte

Bielefeld, die erst allmählich zusammen wuchsen, bis sie im Jahre 1520 endgültig zu einer Stadt vereinigt wurden. In beiden Städten blühte der Wohlstand, denn mit dem Beitritt zur Hanse entwickelte sich die Stadt zu einer „Leinenstadt“. Die Bauern des Ravensberger Landes bauten auf ihren Ackerflächen Flachs an und verarbeiteten ihn in „Heimindustrie“ zu Leinen. Dieses Leinen wurde auf einer Art Leinenbörse (Legge) gesammelt und exportiert. Dadurch mehrte sich der Wohlstand in der Stadt. Vom Verlauf des Dreißigjährigen Krieges blieb auch Bielefeld nicht verschont. Die Sparrenburg wurde nacheinander von holländischen, spanischen, schwedischen und französischen Truppen besetzt. In den Jahren 1636 und 1637 wütete die Pest in der Stadt und forderte rund 350 Menschenleben. Bielefeld erholte sich von den Schre-

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Allgegenwärtig: der Linneweber (Leinenweber)

Gerhard Besler: Im Schatten großer Männer Bismarckdenkmal

cken des Krieges. Leinen aus Bielefeld entwickelte sich zu einem Qualitätsbegriff und wurde nach England, Holland, Skandinavien, ins Baltikum und nach Nordamerika exportiert. Trotz staatlich subventionierten Flachsanbaus, geriet das Leinenhandwerk ab 1830 in eine schwere Krise. In England, Irland und Belgien wurde mit der Herstellung maschinell gewebter Stoffe begonnen. Die Not vieler Bielefelder führte zu Unruhen während der Revolution von 1848. Viele Bielefelder verließen ihre Heimat und wanderten nach Nordamerika aus. Ab 1860 verbesserte sich die wirtschaftliche Lage im gesamten Ravensberger Land. Es entwickelte sich die Tabakproduktion. Die Tabakfabrik Gebr. Crüwell in Bielefeld vergab bestimmte Arbeiten in Heimarbeit, sodass die Landbevölkerung neue Verdienstmöglichkeiten fand. Durch die Anbindung an die Köln-Mindener Eisenbahn entstanden schnell neue Fabriken. Schon 1870 war Bielefeld das Zentrum der Textilindustrie in Deutschland.

Noch heute prägen bedeutende Firmen der Wäsche- und Bekleidungsindustrie die Bielefelder Wirtschaft. Beispielhaft für die Entwicklung der Industrie in Bielefeld ist auch die Geschichte der Dürkopp Werke. Nicolaus Dürkopp und Carl Schmidt gründeten 1867 die Nähmaschinenfabrik „Dürkopp und Schmidt“. Als Schmidt nach einigen Jahren ausschied, fand der Techniker Dürkopp in Richard Kaselowsky einen finanzstarken Partner. Eine neue Fabrik erweiterte bald die Produktpalette. Hergestellt wurden nun unterschiedliche Nähmaschinen, Fahrräder, Motorräder und sogar Autos. Heute produziert Dürkopp Adler Industriemaschinen und Förderanlagen. Der Name Oetker ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ein wichtiger Bestandteil der Bielefelder Nahrungsmittelproduktion. Der Apotheker Dr. August Oetker verkaufte in seiner Apotheke Backtreibmittel. Ende des 19. Jahrhunderts glückte ihm der ganz große Wurf.

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Die Rubrik | Das Thema

BUSINESS-LUNCH Von Montag bis Freitag in der Zeit von 12.00 – 14.00 Uhr Business-Mittagslunch: 3 Gänge zum Preis von 19,00 Euro pro Person

Die Bielefeldverschwörung Die Bielefeldverschwörung ist eine Satire, welche die Existenz der Stadt Bielefeld anzweifelt. Die Anhänger dieser Verschwörungstheorie stellen die Existenz der Stadt generell infrage. Sie behaupten, dass alle Hinweise auf diese Stadt Teil einer groß angelegten Verschwörung sind. Die Anhänger dieser Verschwörungstheorie sprechen in Bezug auf die Urheber der Verschwörung grundsätzlich nur von IHNEN oder SIE. Einige vermuten als Urheber der Bielefeldverschwörung die CIA, den Mossad oder Außerirdische unter Führung eines gewissen Ashtar Sheran, die ihr Raumschiff als Universität getarnt haben. Eine andere Version dieser Verschwörung argwöhnt, dass sich in Bielefeld der Eingang zu Atlantis befindet. Um SIE nicht aufmerksam zu machen, werden statt Bielefeld oft die Termini B*e*e*e*d, B**l*f*ld, Blfd, oder Bielefake verwendet. Unter den Anhängern der Bielefeldverschwörung gilt das Nummernschild BI an deutschen Kraftfahrzeugen nach wie vor als Fälschung.

„Die Geschichte der Entdeckung: Vor einigen Jahren fiel es einigen Unerschrockenen zum ersten Mal auf, dass den Medien immer wieder von einer Stadt namens Bielefeld die Rede war, dass aber niemand jemanden aus Bielefeld kannte bzw. jemals selbst dort war. Zuerst hielten sie es für eine belanglose Sache, aber dann machte es sie doch neugierig. Sie unterhielten sich mit anderen darüber, ohne zu ahnen, dass dies bereits ein großer Fehler war. Aus heutiger Sicht steht fest, dass jemand geplaudert haben muss, denn sofort darauf wurden SIE aktiv. Plötzlich tauchten Leute auf, die vorgaben schon einmal in Bielefeld gewesen zu sein. Aber immer hatten diese Personen bei ihren Berichten einen seltsam starren Blick … aber auch handfeste Beweise werden gefälscht. SIE kaufen hunderttausende von Autos und lassen diese mit gefälschten BI Kennzeichen durch Deutschland fahren und stellen entlang der Autobahn große Schilder auf, auf denen Bielefeld erwähnt wird ...“

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Er entwickelte und verkaufte gebrauchsgerecht verpacktes Backpulver. Die verbraucherfreundlichen Verpackungen seiner Produkte und eine umfassende Werbestrategie bildeten die Grundlage für den heute weltweit tätigen OetkerKonzern, zu dessen Produktions- und Handelsimperium heute Brauereikonzerne ebenso gehören wie Reedereien und Banken. Weltweit tätige und bekannte Unternehmen sind in Bielefeld ansässig. Neben Dr. Oetker gehören dazu Dürkopp, Seidensticker, JAB Anstoetz, Gildemeister, Schüco, Alcina und viele andere. Deshalb kann man nicht verstehen, warum sooft behauptet wird, dass es Bielefeld gar nicht gibt.Wortkarg sollen sie sein, sagt man. Und ein bisschen stur. Wer jedoch einmal in Bielefelds guter Stube, auf dem Alten Markt oder in einem der zahlreichen Cafés gesessen hat, erlebt etwas ganz anderes. Als wir spät im Oktober bei herrlichem Sonnenschein und 20 °C an einem Freitag gegen

Mittag durch die Innenstadt schlenderten, waren alle Straßencafés und Restaurants mit Außengas­ tronomie voll besetzt. Stimmengewirr, Kaffeeduft und Brunnengeplätscher lag in der Luft. Den meisten Menschen sah man ihre gute Laune an. So viele Menschen und so gut gelaunt und das während normaler Arbeitszeiten. Wieder wurden wir nachdenklich. Alles Täuschung? Quatsch!!! Junge und Alte, Einheimische und Gäste, die Innenstadt und besonders der Alte Markt ist der Treffpunkt für alle. Sie leben und arbeiten hier, studieren oder besuchen Freunde, sind geschäftlich unterwegs oder zum reinen Vergnügen. Manche kommen immer wieder, manche bleiben auch für immer. Bielefeld ist eine liebens- und lebenswerte Stadt. Ob als Hochschulstadt oder Einkaufszentrum: Bielefeld bildet den Mittelpunkt der gesamten Region Ostwestfalen Lippe. Das liegt nicht zuletzt an der guten Erreichbarkeit mit exzellenter Verkehrsanbindung. Große Namen der Wirt-


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185 ml Steinguttöpfchen für 3,90 € 100 ml entspricht 2,43 € Sorte Adrian Art-Nr. 5101 Sorte Chili Art-Nr. 5102 Sorte Honig Art-Nr. 5103 Sorte Preiselbeeren Art-Nr. 5104

Hövels Bierbrand

Weißer und Roter Westfale Sorgfältiger, zeitgemäßer Ausbau, Maischegärung. Lagerung 50 % im Holzfass und 50 % im Barrique bzw. gekühlte Vergärung im Holzfass und Edelstahltank, sowie Lagerung im Holzfass. Internationale Reben im Zusammenspiel mit heimischen Sorten und dem Dr. Bürklin-Wolfschen Qualitätsgedanken ergeben vielschichtige und moderne Weine.

Pfälzer Cuvée Weißwein, Pfalz, 2007, trocken 12,5 % Vol. Art-Nr. 4530 Rotwein, Pfalz, 2007, trocken 13 % Vol. Art-Nr. 4520

0,7 l Flasche für 8,90 € Preis je l = 12,71 €

Es ist die neue Spirituosenspezialität, die Genießer begeistert: der Hövels Bierbrand. Er bietet ein unvergleichliches Genusserlebnis. Schon der erste Eindruck beim Hövels Bierbrand überzeugt mit einer dezenten Malznote, bevor sich sein mildes Aroma voll entfaltet. Im Charakter ist der Hövels Bierbrand mit 40 % Volumen Alkohol warm, weich und rund. Zur Herstellung dieser exklusiven Spirituose bedarf es weder Trauben noch Trester. Für den Hövels Bierbrand wird ausschließlich Hövels Original aromaschonend destilliert.

0,35 l Flasche für 15,00 € 100 ml entspricht 4,29 € Alkohol 40 % Vol., 0,35 l Edeldestilat aus Hövels Original Art.-Nr. 4540


Kandierte Oliven

Beslers Currywurstsauce spezial

Die entkernten schwarzen Oliven werden mit braunem Zucker aus Mauritius vermählt und erhalten hierdurch ihren besonderen Charakter. In einem schonenden Verfahren wird den Oliven die Feuchtigkeit entzogen. Der leicht nussige, salzige und an Süßholz erinnernde Geschmack gilt zurzeit als Highlight in der Küche. Eine neue Textur die jedes Gericht adelt.

Currywurst ist in aller Munde, Currywurst ist Kult. Neben einer guten Bratwurst muss vor allem die Sauce stimmen. Nach Herta Heuwe, sind es heute auch längst Spitzenköche, in deren Restaurants Currywurst angeboten wird. Beslers Currywurstsauce besteht aus besten Zutaten wie italienischen Tomaten, frischen Paprika- und Chilischoten, Schalotten und Rinderfond. Fein abgestimmt mit besten Gewürzen.

Anwendungen: Perfekt auf Mangoeis, mediterranen Salaten, in dunklen Saucen anstelle der Rosinen, als Barsnack, zur Käseplatte ...

150 g Dose für 14,20 €

Keine Farb- und Konservierungsmittel. Durch traditionelles Einkochen besonders lange haltbar.

100 g entspricht 9,47 € Hergestellt aus schwarzen Oliven und Zucker von Heiko Antoniewicz Art-Nr. 4701

390 ml Glas für 4,20 € 100 ml entspricht 1,08 € 390 ml Glas Art.-Nr. 5205

Sous-vide Sous-vide, das Garen im Vakuum, bietet in der Küche ein enormes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten – nicht nur für den Profi. Die Zartheit und Saftigkeit der Fisch- und Fleischgerichte, die punktgenaue Garmöglichkeit, die geringen Gewichtsverluste beim Garen sowie der weitestgehende Erhalt von Nährstoffen, Aromen und Vitaminen überzeugen. Heiko Antoniewicz, einer der Pioniere der modernen Gartechniken, hat alle Rezepturen bemerkenswerterweise auch für Kombidämpfer und Wasserbäder angegeben. Dieses Buch ist modern im Design, außergewöhnlich in der Fotografie und unvergleichlich im Foodstyling – ein echter Antoniewicz.

Kochen ist nichts für Angeber An diesem Buch ist alles anders. Der Autor ist ein ambitionierter Hobbykoch, der auch gelegentlich schon in „Sternetöpfe“ geschaut hat. Für sein Buch hat er alles selbst gekocht, fotografiert und getextet. Es geht nicht um westfälische, französische oder mediterrane Küche, sondern „Alles was mir schmeckt“ und zwar von Amuse Gueule bis Petit Four. Lassen Sie sich überraschen.

Buch im Sonderformat für 24,90 €

Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands e. V.

204 Seiten, Sonderformat 23 cm × 27 cm Von Gerhard Besler · Art-Nr. 1100

Buch Sous-vide für 69,90 € 70 grundlegende Rezepte von Heiko Antoniewicz Umfang 240 Seiten, gebundene Ausgabe Art-Nr. 2100

Foto Buch Sous-vide: Ralf Müller Fotografie, Dortmund

Diese und weitere Artikel können Sie bequem in unserem Onlineshop bestellen.

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Tomatenserum Push

Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands e. V.

Das Tomatenserum Push wird in der Küche eingesetzt, um den Eigengeschmack der Grundprodukte zu potenzieren und Gerichte abzurunden. Der kräftige Geschmack der Tomaten, gepaart mit feiner Säure und herzhaften Grundtönen, wirkt wahre Wunder in Suppen, Saucen, Marinaden, aber auch in Frikadellen und vielerlei anderen Zubereitungen. Die Tomaten werden entsaftet und in einem sehr schonenden Verfahren reduziert. Dabei werden die in den Tomaten enthaltenen Glutaminsäuren hoch konzentriert.

Name, Vorname

Artikelnummer

Anzahl

Einzelpreis (Euro)

1

5,00 €

PLZ, Wohnort Telefonnummer

250 g Flasche für 35,00 €

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Die Brotsäge Gut dass es noch Dinge gibt, die sich nicht ändern bzw. verbessern lassen. Wie die Brotsäge Franz Güde. Sie wird bis heute in der gleichen Weise produziert, wie Franz Güde es vor 70 Jahren mit seiner Erfindung des Wellenschliffs entwickelte. Von der Klingenspitze bis zum Griffende aus Olivenholz ist die Brotsäge gut 45 cm lang und 350 g schwer und damit ein wahrer Hüne unter den Messern. Der geschmiedete Knauf bietet ein optimales Gegengewicht zur langen Klinge. Derart perfekt ausbalanciert gibt die Güde Brotsäge der Hand die nötige Führung. So gut, dass jeder ihrer Besitzer das Thema Brotmesser für immer vergessen kann.

Gesamtpreis (Euro)

Straße, Hausnummer

Anwendungen: Perfekt zu Pasta, dunklen und hellen Saucen, Salaten aller Art, Gemüse, Suppen, gebunden oder klar.

100 ml entspricht 14,00 € Tomatenkonzentrat aus Israel von Heiko Antoniewicz Art-Nr. 4702

Artikelbezeichnung

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futec AG Agentur & Verlag · Konto-Nr.: 199 999 400 · BLZ: 440 400 37, Commerzbank Lünen · Verwendungszweck: Genießershop und Name des Bestellers In unserem Onlineshop finden Sie weitere bequeme Bezahlmöglichkeiten, ebenso entfallen dort jegliche Bearbeitungsgebühren.  Ich bin Abonnent vom Westfalen Magazin und muss keine einmalige Bearbeitungsgebühr* von 5 € zahlen. Bei reinen Buchbestellungen fällt ebenfalls keine Bearbeitungsgebühr an. (Bitte Kunden- oder Rechnungsnummer mit angeben.)

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Güde Brotsäge für 129 € Art.-Nr. 7100

Unterschrift des Bestellers


Zu unseren Weinen empfehlen wir Original SELTERS, den zertifizierten Weinbegleiter

Impressum Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag und online unter www.Westfalen-Magazin.de

Vorschau

Gerhard Besler

Gesamtherstellung:

futec AG Cappenberger Straße 84 – 90 44534 Lünen

Tel.-Durchwahlen: Redaktion: Abos/Grafik Design: Anzeigen: Fax:

(02306) 978-403 (02306) 978-404 (02306) 978-402 (02306) 978-401

Unsere Sommerausgabe erscheint Anfang Juni 2012, u. a. mit folgenden geplanten Themen:

Vertrieb:

futec AG über Bahnhofsbuchhandel und Pressefachhandel

Druck:

Rademann, Lüdinghausen

Chef-Redaktion:

Gerhard Besler

Berater und Studioküche: Stefan Manier, Gasthaus Stromberg und Westfalen Institut Titelfoto: Gerhard Besler Törtchen von Kokos und Passionsfruchtmousse mit Krokant (gekocht von Lukas Pawela, Hotel Krautkrämer) Bildnachweis: siehe Angaben sowie Valeriy Kirsanov, Dave Massey, McSim, Irochka, Okea, sonne fleckl, Comugnero Silvana, PHB.cz, bynicola – Fotolia.com

© Stadtmarkting Verein Coesfeld & Partner e. V.

Marcus A. Besler

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos besteht keine Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Zeitung und aller in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und Einschaltungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt. Insbesondere ist eine Einspeicherung oder Verarbeitung der auch in elektronischer Form vertriebenen Zeitung in Datenbanksysteme ohne Zustimmung des Verlages unzulässig.

Das Westfalen Magazin erhalten Sie an über 300 Stellen in der Region. Darunter sind die Pressefachhändler mit dem blauen Globus, der Bahnhofsbuchhandel und ausgewählte Restaurants. Direkt bestellen können Sie das Magazin unter www.shop.Westfalen-Magazin.de

Weingut Schloss Westerhaus Rheinhessen

Die Stadt wirbt mit dem Slogan: „Langweilig ist es nur woanders.“ Wir werden gemeinsam mit unserem Stadtführer Benedikt Freiberger (Restaurant Freiberger) dieser Aussage einmal auf den Grund gehen. Neben vielen sehenswerten historischen Bauwerken wie dem historischen Mühlenviertel und dem Walkenbrückentor sind auch interessante Ausflugsziele ganz in der Nähe. Coesfeld ist Standort von fast 2 000 Unternehmen und somit auch wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region Westmünsterland.

Dieser Tag ist der jährlich stattfindende Landesfesttag anlässlich der der Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen und findet in diesem Jahr vom 27. bis zum 28. Mai 2012 in Detmold statt. Die Veranstaltung hat sich zu einem Volksfest mit bis zu einer Million Besuchern entwickelt. Eine große Freiluftveranstaltung mit vielen kulturellen, künstlerischen und kulinarischen Höhepunkten.

Foto: Rüdiger Wölk

Gedruckt in Deutschland auf FSC-Zertifiziertem Papier (nachhaltige Forstwirtschaft).

Weingut Georg Breuer Rheingau

Johannes Graf von Schönburg-Glauchau

Weingut Werner Krück Pfalz

NRW-Tag 2012 Detmold

ISSN-Nr.: 1867-3449

Sollten Sie diese Zeitung unaufgefordert erhalten haben, so handelt es sich um ein kostenloses Belegexemplar. Sie haben keine Rücksende-, Aufbewahrungs- oder Zahlungsverpflichtung. Sollten Sie keine weiteren Exemplare wünschen, teilen Sie uns dies bitte kurz mit.

Theresa Breuer

Carmen Krück

Beslers historische Städtereise – Coesfeld

E-Mail: kontakt@Westfalen-Magazin.de Verlagsleitung, Anzeigenleitung:

Weingut Konrad Closheim Nahe

Ein (neues) Schiff wird kommen Auf den Aasee in Münster wird am 2. April das neue Fahrgastschiff mit einem feierlichen Festakt getauft. Es handelt sich dabei um einen modernen Katamaran. Er löst die 1975 in Dienst gestellte „Professor Landois“ ab und ist das erste Solar-Passagierschiff der Welt. Verbringen Sie einen schönen Tag in Münster und schauen Sie sich den neuen umweltfreundlichen Katamaran aus der Nähe an.

Der Ursprung guten Geschmacks SELTERS Leicht Dezent feinperlend der perfekte Begleiter zu trockenen Weißweinen mit ausgeprägter Säure, aus z. B. Riesling, Weißburgunder und leichten Rotweinen aus z. B. Pinot Noir

SELTERS Naturell Lässt mit zurückhaltender Stille kraftvolle, körperreiche Weiß- und Rotweine, wie z. B. Barrique-Weine bestens zur Geltung kommen

SELTERS Classic Mit seinem ausgewogenen Kohlensäuregehalt ideal zu milderen Rebsorten wie z. B. Gutedel, Silvaner, Grauburgunder und edelsüßen Weinen

Original SELTERS ist exklusiver Partner der Sommelier Union Deutschland, des Deutschen Weininstitutes, der Generation Riesling und des Rheingauer-Weinverbandes.

Detailinformationen zur wissenschaftlichen Studie der Hochschule RheinMain / Fachbereich Geisenheim finden Sie unter www.selters.de

Herausgeber:

Anette Closheim


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Hauptspeise

Vorspeise

Yellow fin Thunfisch und Jakobsmuschel mit Olivenöl und confierter Tomate Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

250g Thunfisch

»» Die Jakobsmuscheln aus der Schale nehmen, putzen, abwaschen und trocken legen. »» Einen Teil des Thunfisches zu Tatar verarbeiten, dafür Frühlingslauch in feine Ringe schneiden und dazugeben. Mit Fleur de Sel, frischem Pfeffer aus der Mühle, Sesamöl und Limettensaft abschmecken. Das andere Stück Thunfisch mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen und von allen Seiten scharf in einer Pfanne anbraten. »» 100 ml Olivenöl in einem Topf mit Rosmarin, Thymian, Salz, Pfeffer und gehackter Knoblauchzehe erwärmen. Die gewaschenen Kirschtomaten einlegen und ziehen lassen, bis die Schale anreißt. Tomaten aus dem Öl nehmen, Schale langsam abziehen und danach halbieren. »» Jakobsmuscheln mit Fleur de Sel und Pfeffer aus der Mühle würzen. In der Pfanne von beiden Seiten anbraten und gar ziehen lassen. »» Das Thunfischtatar in einem Ring auf dem Teller anrichten, Ring später wieder entfernen. Die gebratene Jakobsmuschel auf das Tatar legen, den gebratenen Thunfisch in kleine Tranchen schneiden und anrichten.

4 Stck Jakobsmuscheln 10 Stck Kirschtomaten 1 Stange Frühlingslauch 1 Zweig Rosmarin 1 Zweig Thymian 1 Stck Knoblauchzehe 150 ml Olivenöl Sesamöl Fleur de Sel Salz Pfeffer Saft von 1 Limette

Anrichten

Kalbsfilet mit gebackenem Bries und Kartoffel-Petersilien-Mousseline

Törtchen von Kokos und Passionsfruchtmousse mit Krokant

Zutaten für 4 Personen

Zubereitung

Zutaten für 4 Personen

500 g Kalbsfilet

»» Das Kalbsfilet von Fett und Sehnen befreien. Die Kalbsbries putzen und portionieren. Kartoffeln waschen, schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser kochen. Einen Teil der Petersilie waschen, zupfen und zusammen mit der Milch, mithilfe eines Mixstabs, pürieren.

Passionsfruchtmousse:

Das Passionsfruchtmousse

60 g Passionsfruchtmark

»» Die Blattgelatine in kaltem Wasser für ca. 10 Minuten einweichen. Eigelb, Zucker und Passionsfruchtmark über dem Wasserbad zur Rose aufschlagen und wieder kalt schlagen. Die Gelatine leicht erwärmen, bis sie flüssig wird und unter die Masse rühren. Sahne steif und das Eiweiß schaumig schlagen und nacheinander unter die Masse heben.

160 g Kalbsbries 100 ml dunkler Kalbsfond 200 g Kartoffeln 10 Stck Möhren mit Grün

50 g Sahne 40 g Eigelb 40 g Eiweiß

½ Bund Petersilie

Zubereitung der Sauce

45g Zucker

20 g Parmesan, gerieben

»» Die Abschnitte von Kalbsfilet und Bries in einer Pfanne in etwas Öl anrösten. Tomatenmark dazugeben und mitrösten, etwas Salz, Pfeffer und ein Lorbeerblatt zugeben. Rotwein aufgießen und reduzieren lassen, nun mit dunklem Kalbsfond auffüllen und erneut reduzieren. Die Sauce durch ein feines Sieb passieren und mit kalter Butter aufmontieren.

2 Blatt Gelatine

1 TL Tomatenmark 50 ml Rotwein 100 ml Milch 100 ml Weißwein 5 EL Tempura

Zubereitung

Das Schokoladen-Biskuit Schokoladen-Biskuit 40 g Eigelb 50 g Zucker

»» Eigelb mit Zucker schaumig schlagen. Mehl und Kakaopulver unterheben, das geschlagene Eiweiß dazugeben und vermengen. Die Masse auf ein Blech mit Backpapier, ca. 5 mm dünn ausstreichen und 5 Minuten bei 160 °C im Ofen backen.

50 g Eiweiß

Rosmarin

Für das Kalbsfilet

50 g Mehl

Die Kokoscrème

Thymian

»» Petersilie, Thymian und Rosmarin fein hacken. Dann das Kalbsfilet mit Salz und Pfeffer würzen und in den Kräutern wälzen. Nun straff in Frischhaltefolie drehen und anschließend in Alufolie einpacken. Im Ofen bei 60°C mit einem Kernfühler bis 55 °C Kerntemperatur garen.

10 g Kakaopulver

»» Blattgelatine in kaltem Wasser für 10 Minuten einweichen und in einem Topf erwärmen, bis sie flüssig wird. Das Kokosmark mit Crème fraîche, Kokosraspeln und Vanillezucker leicht erwärmen und glatt rühren. Die Gelatine und Batida de Coco unter die Masse geben. Dann die geschlagene Sahne unterheben.

Salz Pfeffer

»» Zur Dekoration die confierten Kirschtomaten in einer Reihe in der Mitte des Tellers legen und mit Olivenöl nappieren* – gerne auch einen Zitronengrashalm diagonal über die Tomatenreihe legen.

Dessert

Muskat Lorbeerblatt Öl zum Braten etwas kalte Butter

Hilfsmittel Klarsichtfolie Aluminiumfolie Kernfühler (Bratenthermometer)

Kokoscrème 200 g Kokosmark 50 g Sahne

»» Die Möhren waschen, schälen, in Form bringen und in Salzwasser blanchieren. »» Den Tempurateig mit Salz, Pfeffer und Weißwein anrühren und etwas gehackte Petersilie hinzugeben. Kalbsbries durch den Teig ziehen und in heißem Fett ausbacken. »» Die weich gekochten Kartoffeln abgießen und abdämpfen. Dann die Kartoffeln pressen und die erhitzte Petersilienmilch dazugeben, mit Salz und Muskat würzen, Glatt rühren und den geriebenen Parmesan unterheben. »» Das Kalbsfilet aus dem Ofen nehmen, auspacken und in vier gleichgroße Stücke schneiden. Karotten in etwas Butter mit Salz und Zucker anschwenken. Die Kartoffel-Petersilien-Mousseline in die Mitte des Tellers anrichten und das Kalbsfilet darauf drapieren*. Das gebackene Kalbsbries anlegen und die der Länge nach halbierten Karotten mit anrichten, noch etwas Sauce angeben und genießen.

2 EL Crème fraîche 2 Blatt Gelatine 2 EL Kokosraspeln

»» Das Biskuit mit einem Ring ausstechen und als Boden in die Ringform legen. Nun abwechselnd den Ring, beginnend mit dem Passionsfruchtmousse und der Kokoscrème füllen. Die Törtchen ca. 90 Minuten in den Kühlschrank stellen.

3 TL Vanillezucker 2 cl Batida de Coco

Dekoration

Deko

»» Kokosraspeln als Abschluss auf das Törtchen streuen. »» Haselnüsse in einer Pfanne rösten, mit etwas Zucker bestreuen und abkühlen lassen. »» Zartbitterkuvertüre temperieren, bis sie flüssig wird und auf Backpapier dünn ausstreichen. Mit einem Teil des Krokants bestreuen und im Kühlschrank abkühlen lassen. »» Den Zucker mit 2 EL Wasser karamellisieren lassen, restlichen Krokant hinzugeben und mit Weißwein ablöschen. Etwas abkühlen und mit Butter aufmontieren.

80 g Zartbitterkuvertüre 200 g Haselnüsse gehackt 80 g Zucker 50 ml Weißwein 40 g Butter

Zum Heraustrennen

Anrichten »» Das Törtchen vorsichtig aus dem Ring nehmen und mittig auf den Teller stellen. Die Schokolade brechen und von oben in das Törtchen stechen. Die Krokantbutter leicht rund um das Törtchen verteilen.

Küchenchef Lukas Pawela

nappieren: Die Speisen werden mit einer Sauce, Öl oder dergleichen überzogen.

*

drapieren: Dekorativ, kunstvoll, hübsch anrichten.

*

Wir wünschen guten Genuss! *

zur Rose aufschlagen: Die Konsistenz der Masse ist richtig, wenn ein rosenähnliches Muster entsteht, wenn man die Masse auf einen nassen Holzlöffel gibt und darüber pustet.

Westfalen Magazin – Frühjahrsausgabe 2012  

Westfalen ist eine aufstrebende Region mit hohen touristischen, kulturellen und gastronomischen Qualitäten. Das Westfalen Magazin zeigt dies...

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