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Ausgabe Sommer 2009 Einzelverkaufspreis 2,50 €

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Editorial & Impressum

Impressum

Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, der Sommer und die Urlaubszeit stehen unmittelbar bevor. Viele Menschen haben ihre Reisen bzw. Flüge in den sonnigen Süden bereits gebucht. Aus den Nachrichtensendungen können wir entnehmen, dass in diesem Jahr weit weniger Flugreisen gebucht wurden als in den Jahren davor. Neben der für viele Menschen wirtschaftlich unsicheren Lage, hat sich der Trend für den Urlaub vor der Haustür aber auch generell verstärkt. Aufmerksame Beobachter können diese Entwicklung schon seit Jahren beobachten. Die derzeitige Situation verstärkt diesen Trend. Dass die Redaktion von der Schönheit unserer Heimat überzeugt ist, dokumentieren wir unter anderem dadurch, dass wir regelmäßig lohnende Ausflugs- und Urlaubsziele vorstellen. Viele Hoteliers haben in diesem Sommer spezielle Angebote für Familien im Programm. Unsere jungen Mitmenschen haben bei diesen Familienangeboten einmal die Gelegenheit ihre Heimat, bzw. Region oder auch Deutschland näher kennenzulernen. Das ist gerade in den letzten Jahren vielfach verloren gegangen. Natürlich möchte ich Auslandsreisen nicht schlecht reden, denn reisen bildet sagt man, aber auch Deutschland hat viele lohnende Ziele und Angebote. Es lohnt sich bestimmt diese kennenzulernen. Dass unsere Berichterstattung über die verschiedenen Regionen und die Veranstaltungen dort gerne gelesen werden, zeigt die oft geäußerte Bitte, damit nicht genau an den Grenzen Westfalens aufzuhören, weil viele Regionen auch zweigeteilt sind, wie z. B. das Ruhrgebiet. Wir schauen ab dieser Ausgabe auch mit einem kleinen Sonderteil in das Rheinland. Das neu gegründete Westfalen-Institut beschäftigt sich ganz gezielt damit den Menschen unsere Region touristisch und kulinarisch näher zu bringen. Einen schönen Sommer wünscht Ihnen Ihr Gerhard Besler

Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag und online unter www.westfalen-magazin.de Herausgeber:

Gerhard Besler

Gesamtherstellung:

futec AG, Lünen

Tel.-Durchwahlen: Redaktion: Abos: Anzeigen: Fax:

(02306) 978-403 (02306) 978-405 (02306) 978-402 (02306) 978-401

E-Mail:

kontakt@westfalen-magazin.de

Verlagsleitung, Anzeigenleitung:

Marcus A. Besler

Vertrieb:

futec AG über Bahnhofsbuchhandel und Pressefachhandel

Druck:

Rademann, Lüdinghausen

Chef-Redaktion:

Gerhard Besler

Gastronomischer Berater:

Stefan Manier

Studioküche: Titelfoto:

Hans Grafe, Jägerhof Stift Flaesheim

Bildnachweis:

siehe Angaben, sowie fotolia.de

Bankverbindung:

Postbank Dortmund Kto: 750 365 464 BLZ: 440 100 46

ISSN-Nr.:

1867-3449

Romantik,

Wellness &

Gourmet

Gerhard Besler/futec AG Schloss Lembeck

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos besteht keine Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Zeitung und aller in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und Einschaltungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt. Insbesondere ist eine Einspeicherung oder Verarbeitung der auch in elektronischer Form vertriebenen Zeitung in Datenbanksysteme ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Gedruckt in Deutschland, auf chlorfreiem Papier. Sollten Sie diese Zeitung unaufgefordert erhalten haben, so handelt es sich um ein kostenloses Belegexemplar. Sie haben keine Rücksende-, Aufbewahrungs- oder Zahlungsverpflichtung. Sollten Sie keine weiteren Exemplare wünschen, teilen Sie uns dies bitte kurz mit.

Westfalen Magazin ausverkauft? Im PRESSE Fachhandel mit dem blauen Globus wird gern nachbestellt!

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Inhaltsverzeichnis

Inhalt Das Ruhrgebiet

Westfälischer Gastronomiepreis 2009....................................................................... 8 – 10 60 Jahre Stolzenhoff...........................................................................................................11 Trattoria Mille Miglia -Frischer Wind zum 10-Jährigen...............................................12 Küchenparty im Casino Hohensyburg............................................................................13 Hövels für Feinschmecker und Genießer................................................................ 34 – 36 Westfalen Institut........................................................................................................ 42 – 43

Der Teutoburger Wald

Ausflugstipp: Westfalen Culinarium........................................................................ 64 – 68

Das Sauerland

Haus Hochstein – Garantierte Gemütlichkeit................................................................24 Rezept – Gutes aus Winkhausen: Milchlammrücken . ......................................... 25 – 27 Volksfeststimmung im Kurpark............................................................................... 28 – 30

Blick ins Rheinland

Japan-Tag in Düsseldorf....................................................................................................38 Weinblütenfest in Kaiserswerth........................................................................................39 Größte Kirmes am Rhein..................................................................................................40 Weltköchetag und 125. Geburtstag des Colonia Kochkunstverein.............................40

Das Münsterland

Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark und die Haard............................................. 14 – 21 125 Jahre Landhotel Hermannshöhe....................................................................... 44 – 45 Rezept – Hotel Restaurant Lindenhof: Tafelspitzsülze.......................................... 46 – 47 Naturstein hat viele Gesichter...........................................................................................48 Hotel Steverburg – Toscana im Münsterland.................................................................49 Traditionshotels Münster – Neue Hotelkooperation stellt sich vor . ..........................50 240 Jahre Pott’s – Leidenschaft aus Tradition.................................................................51 Gasthaus Alte Schenke – Westfälische Gastlichkeit in Vollendung..................... 52 – 54 Hugo im Dahl – Theater Culinaria..................................................................................55 Rezept – Westfälisch angerichtet: Tarte von Ziegenfrischkäse............................. 56 – 57

Lebensart

Fahrbericht Jaguar XKR............................................................................................ 62 – 63

Rubriken

Editorial................................................................................................................................. 3 Impressum............................................................................................................................. 3 Unser Westfalen – Blick ins Rheinland............................................................................. 5 Edle Tropfen: UBY Colombard-Ugni Blanc, Muss Schnaps kalt oder warm sein..6 – 7  Tipps und Termine..................................................................................................... 22 – 23 Neu im Netz................................................................................................................ 32 – 33 Marktteil..............................................................................................................................41 Kurz notiert................................................................................................................. 58 – 61 Häppchenweise...................................................................................................................61 Kolumne – Stefan Manier:Ein letztes Mal ….................................................................69 Vorschau..............................................................................................................................70

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Unser Westfalen

Blick ins Rheinland Die Länge des Grenzverlaufs zwischen Westfalen und dem Rheinland beträgt 568,9 km, Städte wie Essen (Rheinland) und Bochum (Westfalen) grenzen direkt aneinander. Für viele ist es also selbstverständlich über historische, kulturelle und sprachliche (sagen wir: dialektische) Grenzen hinwegzugehen. Mit der vorliegenden Ausgabe wagen wir erstmals einen „Blick ins Rheinland“. Denn einige wenige Dinge kann unsere Region leider nicht bieten, neben Austern und Champagner Rahden gehören hierzu auch der Vater Rhein, der Rheine rheinische Frohsinn, die Lebensart Minden Osnabrück Emsdetten in den Brauhäusern und Altstädten oder dem Flair der Kö. Schöppingen Wir vom futec Verlag sagen immer regional Legden Vreden Versmold bewusst: „Für Geld und gute Worte werden Blomberg Coesfeld Stadtlohn Detmold Münster wir nicht über Schickimicki-ParWarendorf Nottuln Senden Gütersloh Bad Meinberg tys auf Sylt oder Wellness-Hotels Heiden Borken Lüdinghausen in der Toskana berichten“ und Ascheberg Oelde Höxter Olfen Bad Driburg Haltern das bleibt auch so. Ein Blick zum Paderborn Dorsten Nachbarn wird jedoch, sofern es ei- Rhein Selm Werne Hamm Bad Waldliesborn Waltrop nen Anlass gibt, wohl erlaubt sein. EiLünen Kamen Bottrop Wickede Bad Sassendorf Dortmund nige Anlässe stellen wir Ihnen von heute Bönen Oberhausen Rüthen Möhnesee Holzwickede an im Sonderteil „Blick ins Rheinland“ Bochum Warstein Fröndenberg Schwerte vor. Sprockhövel Iserlohn Arnsberg Velbert

Herzlichst Ihr

Hagen

Düsseldorf Solingen

Olsberg Balve Meschede Altena Eslohe Bad Fredeburg Schmallenberg

Winterberg

Meinerzhagen Olpe

Marcus A. Besler

Bad Laaspe Siegen

Eingezeichnet sind Orte mit bisher behandelten Häusern, bei Besonderheiten auch einmal ein paar Meter außerhalb der heutigen Grenzen Westfalens. Mehr unter www.Westfalen-Magazin.de

BAD ME I N B ERG ER

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Edle Tropfen

Edle Tropfen

Gerhard Besler und Wolfgang Anders bei der Weinprobe.

Alles deutet auf einen heißen Sommer hin, nicht nur politisch oder wirtschaftlich. Da sollte man sich doch des Öfteren mit einem leckeren Tropfen sein Mündchen kühlen.

Wir wissen nicht, was Ihr Nachbar empfiehlt, aber lassen Sie ihn mal an einem frischen und fruchtigen UBY ColombardUgni Blanc lutschen. Ein Cuvée aus 60 % Ugni-Blanc und 40 % Colombard. Diese Weinsorten werden auch genommen für die Produktion von Cognac und Armagnac. Er besticht mit wunderbaren Noten von Citrus, Pfirsich und exotischen Früchten. Man kann ihn sowohl als Aperitif trinken als auch zu leichten sommerlichen Speisen, Salaten, Meerestieren, Fisch und zu Ziegenkäse. Alle Aromen aus dem Bouquet scheinen im Geschmack förmlich überzuströmen. Ein Genusswein, der in seiner Jugend verkostet werden sollte. Ein Schnäppchen ist er außerdem noch, sein Preis-/Genussverhältnis ist ausgezeichnet. Der Alkoholgehalt beträgt 11,5 % und die ideale Trinktemperatur liegt zwischen 7 – 9° C. Das Weingut UBY liegt im Süden Frankreichs, zwischen Mittelmeer und Atlantik, in der Gascogne. Dort betreut die Familie Morel auf 110 ha ihre Domaine. In den Kellern reifen bei modernster Technik traditionell hervorragende Weiß- und Rotweine. Diesen hervorragenden Colombard-Ugni Blanc, Jahrgang 2008, erhalten Sie momentan als Angebot für z. B. 7,60 Euro bei www.galerie-anders.de

Ihr Wolfgang Anders

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Edle Tropfen

Muss Schnaps kalt oder warm sein? Gar nicht so einfach, die Sache mit der „richtigen“ Temperatur Bei Weinen aber auch bei Bränden und Likören wird der Genießer oft mit genauen Vorgaben über die „richtige“ Trinktemperatur konfrontiert. Rüdiger Sasse Manchmal werden Abweichungen hiervon als „Unsitte“ oder fehlende Trinkkultur beschimpft und somit die eigene Meinung über die des Kunden und Gastes gesetzt. Meiner Meinung nach sollte das richtig sein, was dem Gast schmeckt. Natürlich wird in meiner Brennerei den Gästen auch erklärt, bei welcher Temperatur die Brände ihr Aroma am besten entfalten. Ob der Kunde es dann auch so sieht, steht dann aber auf einem anderen Blatt. Wer dennoch für seine Gäste eine Leitlinie sucht, bei welcher Temperatur er seine Brände anbieten soll, kann drei einfache Gesetzmäßigkeiten beachten: 1. Ist ein Schnaps zu kalt, schmeckt er nach wenig. Gute Aromen aber auch Schnapsfehler werden nicht wahrgenommen. 2. Ist ein Schnaps zu warm, wird das Aroma vom Alkohol überdeckt. Der Schnaps wird sprittig. 3. Ein zu kalt servierter Schnaps wird im Glas von selbst warm. Die Hersteller von neutralem Schnaps wie Wodka oder einfachem Korn empfehlen fast durchgängig einen möglichst kalten Genuss. Dieses hat auch damit zu tun, dass neben dem Alkohol wenig natürliches Aroma da ist und der Schnaps sonst scharf schmecken würde. Destillateure von Edelbränden aus Wein, Obst, Trester oder auch gelagerte Getreidebrände wie Whisky oder Lagerkorn empfehlen höhere Trinktemperaturen. Meistens wird „Zimmertemperatur“ empfohlen. Hierbei muss man wissen, dass diese Empfehlung in einer Zeit zum Maß der Dinge erklärt wurde, als die Wohnräume, mangels Zentralheizungen oder ähnlicher technischer Errungenschaften der Neuzeit, deutlich kälter waren als heute üblich. Im Allgemeinen ist mit Zimmertemperatur eine Temperatur von leicht unter 18 °C gemeint. Einen im Wohnzimmer gelagerten Brand können Sie ganz einfach auf die „richtige Zimmertemperatur“ bringen: Stellen Sie nicht den Brand, sondern nur die Gläser in den Kühlschrank und servieren Sie den Brand in den vorgekühlten Gläsern. Viel Spaß beim Probieren wünscht

Rüdiger Sasse 7


Westfälischer Gastronomiepreis 2009

Westfälischer Gastronomiepreis 2009

Fritz Eckenga

Zählen wir die separat gewerteten Stimmkarten für das westfälische Produkt des Jahres hinzu, mögen es insgesamt mehr als 10 000 Bewertungen gewesen sein. Für diese großartige Resonanz bedanken wir uns ganz herzlich bei den Gästen, die der teilnehmenden Gastronomie einen Besuch abgestattet haben und uns dann ihre Meinung zu dem besuchten Gasthof bzw. Restaurant mitgeteilt haben. Die Entscheidung den Westfälischen Gas-

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tronomiepreis als Publikumspreis auszuloben, war genau die Richtige. Ein großes Dankeschön geht an die vielen tausend Gäste, die ihren Restaurantbesuch bewertet haben und uns ihre persönliche Meinung zu dem Gesamtangebot des besuchten Hauses mitgeteilt haben. Wir werden auch in diesem Jahr den Aufwand, den die Gäste mit dem Ausfüllen und dem Versenden der Stimmkarten haben, mit einigen attraktiven Preisen, die

von unserer Jury unter notarieller Aufsicht unter den Einsendern ausgelost werden, honorieren. Der Wettbewerb zum beliebtesten Restaurant/Gasthof des Jahres und nicht zu vergessen zum beliebtesten westfälischen Produkt des Jahres dauert in diesem Jahr vom 1. April bis zum 31. August. Stimmkarten finden Sie wieder in allen teilnehmenden Häusern. Im Magazin ist ebenfalls eine Stimmkarte abgedruckt. Diese können Sie uns faxen oder per Post zusenden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Ihre Stimme per Internet abzugeben. Bei der Wahl zum westfälischen Produkt des Jahres achten Sie bitte darauf, dass

Text: Gerhard Besler, Fotos: philippwente.com, Archiv Casino Hohensyburg, futec AG/G. Besler, Archiv Haus Stemberg, Archiv Gasthaus Stromberg, Archiv Restaurant Balthasar

Die Resonanz auf die der Westfälische Gastronomiepreis im Jahr 2008 gestoßen ist, hat uns alle sehr angenehm überrascht. Mit „allen“ meinen wir die Redaktion und die Restaurants, denn annähernd 9 000 Gäste haben ihr Votum für den beliebtesten Gasthof oder das beliebteste Restaurant abgegeben. Mehr als 8 300 Stimmkarten konnten gewertet werden. Ein großartiger Einstand für den Westfälischen Gastronomiepreis.


Westfälischer Gastronomiepreis 2009 Sascha Stemberg (Haus Stemberg)

Björn Freitag (Goldener Anker)

Elmar Simon (Restaurant Balthasar) Stefan Manier (Gasthaus Stromberg)

Ihr Favorit genau spezifiziert wird. Wir benötigen als Angabe die Bezeichnung des Produktes und den Hersteller. Des Weiteren muss das Produkt handwerklich hergestellt und für den regionalen Markt bestimmt sein. Die Bewertung findet wieder nach dem deutschen Schulnotenprinzip statt, wobei die Note 1 = sehr gut und die Note 6 = inakzeptabel bedeutet. Da es im europäischen Ausland oft umgekehrt gewertet wird und die ausländischen Gäste die Bewertungskarten oft nicht genau genug gelesen haben, bestand die Möglichkeit, dass Restaurants mit einem hohen Anteil

an ausländischen Touristen benachteiligt werden konnten. Die Stimmkarten sind deshalb in diesem Jahr eindeutiger gekennzeichnet. Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten, müssen bis zum 31.08.2009 für einen teilnehmenden Betrieb mindestens 100 gültige Stimmen/Bewertungskarten eingehen. Aus den gesamten Einsendungen werden in den Kategorien Restaurant/Gasthof die jeweils 10 beliebtesten Betriebe ermittelt. Das beliebteste Produkt des Jahres wird separat ermittelt. Einzelne Betriebe werden auch unangemeldet von unseren Jurymitgliedern besucht. Die Jury besteht auch in diesem Jahr wieder aus fünf fachkundigen Mitgliedern. Aus der Redaktion bzw. dem futec Verlag ist keine Person Mitglied dieses Gremiums. Die Auswertung findet selbstverständlich erneut unter notarieller Aufsicht statt. Die komplette Jury stellen wir Ihnen in der nächsten Ausgabe unseres Magazins vor.

Rolf van der Linde (Casino Hohensyburg)

2008 haben 143 Restaurants an dem Wettbewerb zum Westfälischen Gastronomiepreis teilgenommen und wurden von 8 300 Gästen bewertet. Aufgrund der großen Resonanz im ersten Veranstaltungsjahr freuen wir uns, wenn wir in 2009 etwas zulegen können. Wir haben deshalb für die Gäste und die Restaurants

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Westfälischer Gastronomiepreis 2009

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei unseren Sponsoren

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die Attraktivität dieser Veranstaltung mithilfe unserer Sponsoren noch einmal gesteigert.

Die Gala

Die Abschlussveranstaltung 2009 findet am 22. Oktober im Dortmunder Casino Hohensyburg statt. Da wir zu dieser Veranstaltung auch wieder Gäste aus den teilnehmenden Häusern einladen werden, damit diese zusammen mit den Herstellern guter westfälischer Produkte die Sieger feiern können, möchten wir Gäste, Leser und Gastronomen auf diese Veranstaltung neugierig machen. Durch den Abend führt locker und routiniert wieder der beliebte Fernsehjournalist und Moderator Peter Grossmann, den die meisten unserer Leser aus dem Morgenmagazin des WDR und von der Olympia-Berichterstattung kennen werden. Musikalisch begleitet wird der Abend von der „Rainbow Company“. Schon jetzt möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass nach dem offiziellen Teil das Tanzbein geschwungen werden darf. Zu einer Gala gehört natürlich auch ein Gala-Dinner. Unser Vier-Gänge-GalaMenü wird von fünf exzellenten Köchen zubereitet. Björn Freitag (Goldener Anker, Dorsten), Elmar Simon (Balthasar, Paderborn), Stefan Manier (Gasthaus Strom-

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berg, Waltrop), Sascha Stemberg (Haus Stemberg, Velbert) und als Gastgeber Rolf van der Linde (Casino Hohensyburg, Dortmund). Das Angebot reicht vom Aperitif Häppchen bis zum exquisiten Dessert. Das Menü und die Köche stellen wir Ihnen ausführlich in der nächsten Ausgabe vor. Damit keine Langeweile aufkommt, wird Kabarettist Fritz Eckenga sein Bühnenprogramm zum Besten geben und die westfälische Küche analysieren. Dieser Mann lässt sich von niemandem in seiner Mission stören, schon mal gar nicht vom eigenen Verstand. Fritz Eckengas „Fußballmanager A.“ hat öffentlichen Gedankengang. Intellektuell hält er den Ball so flach wie möglich und geht rücksichtslos dahin, wo es wehtut. „Da kannst Du in der Halbzeitpause mal ’ne Viertelstunde drüber nachdenken. Viertelstunde nachdenken? Schaffst Du schon. Glück auf!“ Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählt natürlich wieder die Bekanntgabe der Preisträger des Westfälischen Gastronomiepreises. Die Preisträger werden nach der Ehrung von 150 – 200 Gastronomen aus ganz Westfalen gefeiert. Überraschungen - wer gehört diesmal zum Kreis der Preisträger - sind dabei durchaus erwünscht.

www.westspiel.de

Für die Gäste: Erst die zahlreiche Teilnahme vieler tausender Besucher westfälischer Gasthöfe und Restaurants lässt die Veranstaltung zu einem Erfolg werden und stärkt die Gastronomie und das Ansehen unserer westfälischen Region. Wir möchten uns für Ihr Engagement erkenntlich zeigen und verlosen deshalb unter den Einsendern folgende Preise: •

Zwei Tage Wellnessaufenthalt mit Übernachtung und Halbpension für zwei Personen in einem der besten Wellnesshotels Deutschlands. Sie wohnen in einer der schönsten Ferienregionen Westfalens. Exklusives Vier-Gänge-Schlemmermenü für zwei Personen, inkl. Übernachtung und Frühstück. Wir laden drei Personen, die sich per Stimmabgabe an unserem gastronomischen Wettbewerb beteiligt haben, zusammen mit jeweils einer Begleitperson als Gäste zu unserer Gala ein.

Für die Gastronomen Sehr verehrte Gastronomen, der Wettbewerb läuft noch bis zum 31.08.2009, also volle drei Monate. Sie können sich kostenlos und unverbindlich als Teilnehmer

eintragen lassen und stärken dadurch das gastronomisch-kulinarische Image unserer Region. Die Unterlagen werden Ihnen kostenlos zugesandt.

Anfordern: www.westfalen-magazin.de oder telefonisch: (02306) 978-400

Ja, wir möchten gerne am Westfälischen Gastronomiepreis teilnehmen. Bitte senden Sie die Teilnahmeunterlagen an die unten stehende Adresse:

Jetzt kostenlos teilnehmen

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10Ihre Daten können Sie auch bequem über www.westfalen-magazin.de eintragen.

Selbstverständlich werden Ihre Adressdaten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.


60 Jahre Stolzenhoff

Der lange Weg zum erfolgreichen Catering-Unternehmen

Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Im Frühjahr 2009 feierte die Firma Stolzenhoff in Lünen Brambauer ihr 60-jähriges Firmenjubiläum. Als der Vater des heutigen Seniorchefs Helmut Stolzenhoff im Jahre 1949 mit der Gründung seiner Fleischerei an der Königsheide 35 in Brambauer den Grundstein für die heutige Unternehmensgruppe Stolzenhoff legte, ahnte wohl niemand, dass sich aus dieser Keimzelle einmal ein erfolgreiches, überregional tätiges Cateringunternehmen mit mehr als 300 Mitarbeitern entwickeln würde. Die Referenzliste der Kunden liest sich fast wie das Who is Who der deutschen Wirtschaft, darunter so renommierte Namen wie Deutsche Bank, Daimler AG, BASF oder die Schering AG um nur einige zu nennen. Der Weg dort hin war lang und auch steinig. Heute verfügt das Unternehmen über 4 000 m² Produktions- und Lagerfläche sowie 10 Veranstaltungssäle, darunter 5 eigene. 1949 galt der Grundsatz: „Handwerk hat goldenen Boden“ und die Zeit des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb ihre eigenen Gesetze. Die Geschäfte liefen gut und schon bald hatte sich „Stolzenhoff “ aufgrund der sehr guten Qualität der Wurst- und Fleischwaren aus eigener Herstellung einen Namen gemacht. Helmut Stolzenhoff sen., der heutige Firmenchef, stieg in die Fußstapfen seines Vaters und führte das Unternehmen mit seiner Ehefrau Anette und den Söhnen Helmut Christian und Dennis zu neuen Ufern. Auch der jüngste Spross der Familie, Sohn Jan, ist bereits in das Firmengeschehen eingebunden. Die Philosophie der Familie lautet: „Qualität zuerst. Wir liefern seit 60 Jahren erstklassige Produkte und Qualitätswaren aus eigener Herstellung, die wir in unseren hauseigenen Fleischer-Fachgeschäften verkaufen, und natürlich in unserem Party-, und Cateringservice als Ausgangs-

produkte verarbeiten. Im Laufe der Generationen hat sich dabei unser hoher Stolzenhoff-Qualitätsstandard entwickelt Wir kaufen bei ausgewählten Erzeugern und Lieferanten aus der Region. Qualität, Frische und kurze Transportwege sind uns dabei sehr wichtig. So kommt unser Fleisch z. B. von kontrollierten Höfen aus der Region Münsterland. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir nur glutamatfreies Fleisch verarbeiten, das von Tieren aus artgerechter Haltung stammt.“ Diese Philosophie, von der seit Jahrzehnten nicht abgewichen wird, hat neben Zuverlässigkeit, Kreativität, guten und freundlichen Mitarbeitern sowie einer fairen Preisgestaltung zu Wachstum und Anerkennung beigetragen. „Mit meinen rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stellen wir uns täglich den Herausforderungen im Spagat zwischen Innovation und Tradition und fühlen uns dabei extrem hohen Qualitätsansprüchen und der Qualitätssicherung verpflichtet“, erläutert der Firmeninhaber Helmut Stolzenhoff. Alles zusammen macht den „Stolzenhoff-Standard“ aus, auf den die Familie mit Recht stolz sein kann. Das 60-jährige Bestehen des Unternehmens wurde mit einem Tag der offenen Tür am Ostermontag in Brambauer groß gefeiert. Hier wollte sich die Firma Stol-

Hauptsitz der Stolzenhoff Unternehmensgruppe in Lünen

Helmut und Anette Stolzenhoff Die drei geben den Ton an, v.l.: Chris­ tian, Helmut und Dennis Stolzenhoff

zenhoff bei ihren Kunden bedanken. Kulinarische Köstlichkeiten und ein buntes Musikprogramm, die Kinderanimation und die offenen Tore der Produktionsstätten lockten weit mehr als 12 000 interessierte Besucher nach Lünen. „Es war ein rundum erfolgreicher (der 11.) Tag der offenen Tür. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt, zog der Seniorchef ein Resümee. www.stolzenhoff.de

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Trattoria Mille Miglia

Frischer Wind zum 10-Jährigen

100 individuelle Zimmer und Suiten 10 moderne Tagungsräume mit Tageslicht Hotel komplett klimatisiert Weinkeller Gemütliche Hotelbar im Erdgeschoss Videoüberwachter Parkplatz am Hotel

Hierzu gehört auch die Trattoria Mille Miglia. Das Restaurant mit 60 Plätzen fügt sich in die Originalkulisse der Piazza della Vittoria ein. Auf diesem Platz in Brescia bei Mailand findet die technische Abnahme der Fahrzeuge der traditionsreichen Rallye Mille Miglia statt. Das Wandgemälde wurde in Italien gefertigt und eigens von dem italienischen Maler in Dortmund montiert und angepasst. Bei einem guten Tropfen aus der Toskana kann man hier seinen Blick über die Häuser-Silhouetten schweifen lassen und italienische Köstlichkeiten auf hohem Niveau genießen. Wer mag, genießt zudem den Ausblick von oben über die millionenschwere Oldtimerausstellung.

Zentrale Lage zwischen Hauptbahnhof und Altstadt Familie Cremer und das Kaiserhof-Team freuen sich auf Ihren Besuch!

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Am 1. Mai feierte man bei herrlichem Wetter, einigen hundert Gästen, LiveMusik und Köstlichkeiten vom Grill das 10-jährige Bestehen. Gratulanten aus ganz Deutschland kamen, ließen es sich nicht nehmen mit ihren Oldtimern anzureisen, um der Familie von Graeve persönlich zu gratulieren. Adolf Edler von Graeve hat als Feinschmecker natürlich hohe Ansprüche an „sein“ Restaurant. Bei allen eingesetzten Produkten ist man auf Frische und Qualität bedacht, hierzu gehören natürlich auch authentische Spezialitäten aus Bella Italia. Die Möglichkeiten, die die Kombination von Automobilmuseum, Event-Zentrum und Restaurant bietet sind einzigartig und fast unbegrenzt. Vom romantischen Candle-Light-Dinner bis zum festlichen Galamenü für Gesellschaften. Wird der Anlass einmal etwas größer, wird die Ausstellungsfläche zum Speisesaal oder zum Veranstaltungsort für Firmen umgestal-

tet. Veranstaltungen und Marketing sind das Metier von Marketing- und Eventfachfrau Katrin Kioscha, die im Frühjahr die Betriebsleitung übernahm. Bisher organisierte sie unter anderem große Musikfestivals sowie Formel-1 oder DTMIncentives1 und steht Firmenkunden so als kompetenter Partner für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen im Event-Zentrum zur Seite. Neben dem Restaurant stehen u. a. ein Seminarraum, die Ausstellungsfläche des Museums mit Jaguar-Bar und der Außenbereich zur Verfügung. Als Betriebsleiterin will Katrin Kioscha mit hohem Anspruch an Qualität und Service, für Kontinuität in der Trattoria sorgen. In der Küche setzt dies der neue Küchenchef Salvatore Conigliaro aus Mönchengladbach um. Wichtig ist beiden hierbei auch ein angemessenes Preisniveau, welches sich nicht nur an den oberen Zehntausend orientiert, sondern durchaus auch familienfreundlich ist. Geboten wird die gesamte Bandbreite der italienischen Küche vom Traditionsgericht bis zur Hochküche. Natürlich gibt es immer marktfrische Tagesempfehlungen außerhalb der Karte und es werden individuelle Wünsche der Gäste er-

Zu besonderen Anlässen kann auch auf der Ausstellungsebene, auf „Augenhöhe“ mit den Oldtimern gespeist werden.

füllt. Keinen Wunsch offen lässt auch die Weinauswahl des Hauses. Die Weinkarte umfasst über 100 Positionen. Wer den frischen Wind erleben möchte, kann dies täglich von Dienstag bis Sonntag ab 12 Uhr tun, außer im Juli, da macht das Team Urlaub, um ab August gut erholt und mit neuem Programm wieder für die Gäste da zu sein. Mehr dazu in der Herbstausgabe. www.oldiemuseum.de

Incentiv: Veranstaltung oder Reise, um Kunden oder Mitarbeiter zu belohnen oder zu motivieren. (Lat. Incedere: Begeisterung anfachen)

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Text: Marcus A. Besler, Fotos: futec AG/Besler

Im Dortmunder Süden, direkt an der A45 und B54, an der Brandisstrasse gelegen, gibt es im Automobil-Museum eine der schönsten und komplettesten Oldtimer-Sammlungen des Landes zu bestaunen. Dies ist dem Engagement von Adolf Edler von Graeve und seiner Familie zu verdanken.


Die Presse kocht

Küchenparty im Casino Hohensyburg

Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Die Geschäftsleitung des Casino Hohensyburg hat sich für die Vertreter der Medien etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um die im Jahre 2009 stattfindenden kulinarischen Highlights und Events vorzustellen. Auf einer Küchenparty sollten sich die Redakteure der Presse und des Rundfunks in einem zwanglosen Rahmen kennenlernen.

Rolf van der Linde und Konrad Casciani

Konrad Casciani begrüßte die Gäste mit einem Aperitif und stellte bei dieser Gelegenheit den neuen Direktor des Casinos, Erik van den Berg, vor. Schon erhielt jeder Gast eine Küchen-

schürze und die Party begann. Rolf van der Linde, Küchenchef der Casinogastronomie bereitete zusammen mit seinem Team und einigen Gästen ein exzellentes Gabelmenü. Auf dem Programm standen unter anderem die Zubereitung von Tartar vom Bison, Loup de Mer, Barberie Entenbrust, Filet vom Charolais-Rind, Crème brûlée, Obstsalat von exotischen Früchten usw. Im Anschluss an die Küchenparty fand unter Anleitung von Erich van den Berg noch ein kleines Skatturnier statt, aus dem Cordula Aßmann als strahlende Siegerin

hervor. Musikalisch untermalt wurde der Abend vom Stuart Trio (alles Musiker aus bekannten Musicals wie z. B. Tanz der Vampire und Starlight Express). Zusammen mit Rolf van der Linde kochten u. a. Rolf Falout (Savour Vivre), Hermann Josef Ahmann (TOP Magazin), Gerhard Besler (Westfalen Magazin), Martin Busch (Radio 91,2), Cordula Aßmann (Radio Hagen) und natürlich die Geschäftsleitung des Casinos. www.westspiel.de/hohensyburg

Brisson · Coignard · Grunschel · Klos · Rizzi · Jobacasen · Claudia Küster · Otmar Alt · Poersch · Landsknecht

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Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

Der Naturpark Hohe Mark und die Haard Die Haard wird schon seit Jahrzehnten als „die grüne Lunge“ des Ruhrgebiets bezeichnet. Sie verfügt über 5 500 ha zusammenhängende Waldfläche. Die Haard ist eingebettet in den Naturpark Hohe Mark, einer Landschaft, die abwechslungsreicher kaum sein kann. Ein engmaschiges Netz an ausgebauten Wander-, Rad- und Reitwegen bietet viele Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Die Städte Haltern am See, Datteln, Marl und OerErkenschwick liegen am nördlichen bzw. südlichen Rand der Haard. Zwei große Wellnesshotels, mehrere kleine familiengeführte Landhotels sowie zahlreiche Restaurants und Gasthöfe stellen Unterkunft und Verpflegung. Für echte Naturliebhaber oder den schmalen Geldbeutel bieten sich auch zahlreiche Campingplätze an, die teilweise über eine eigene Gastronomie verfügen. Marina Flaesheim

Die Stadtverwaltungen stellen Ausflüglern und Touristen umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung. Der „Haard Walking Führer“ schlägt sieben Wander- bzw. Walkingtouren unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit vor. Die Routen haben eine Länge von 3 bis 9 km. Die Hälfte der Routen ist mit normalen Straßenschuhen zu bewältigen. Alle Touren beginnen und /oder enden an einem Parkplatz, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein Restaurant oder Hotel-Restaurant befindet. Die höchste Erhebung ist mit 156 Metern der Stimberg am südlichen Rand der Haard. Von den Feuerwachtürmen in der Haard hat man bei klarem Wetter eine fantas14

tische Fernsicht. Am Baggersee in Flaesheim befindet sich ein vor drei Jahren erbauter Yachthafen, ein Campingplatz und Freizeitpark mit einer Bistro-Gastronomie. Von der Terrasse dieses Bistros blickt man auf den Yachthafen, den Baggersee und den angrenzenden Wald. Wie viele andere Baggerseen auch ist er zu einem Rastplatz für große Schwärme von Wasservögeln geworden. Zwei, im Verhältnis zu den Sauerländer Seen, kleine Trinkwasserstauseen befinden sich am Nordrand der Haard. Während auf dem Halterner Stausee (ca. 20 Millionen m³) diverse Wassersportaktivitäten möglich sind, ist der 11 Millionen m³ kleine Hullerner Stausee einzig und allein der stillen Erholung vorbehalten.

Der Naturpark Hohe Mark Hohe Mark ist mit seinen 1 040 km² der viertgrößte Naturpark in Nordrhein-Westfalen. Seine Ausdehnung reicht in Ost-westlicher Richtung von Dülmen bis Hamminkeln und in Nord-südlicher Richtung von Velen bis zur nördlichen Stadtgrenze von Oberhausen. Wir beschäftigen uns heute mit dem östlichen Teil des Naturparks rund um die Stadt Haltern. Der Name „Hohe Mark“ ist von einer Landschaft nördlich der Lippe übernommen. Die Höhenlagen in der „Hohen“ Mark reicht von 20 m (Lippeaue) bis zum 154 m hohen Stimberg in der Haard. Der Park verfügt über 159 Wanderparkplätze und 261 Rundwanderwege mit rund 1 300 km Länge. Mehrere heimatkundliche Lehrpfade helfen dem Wanderer dabei, die


Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark vielgestaltige Flora und die historischen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. In der Hohen Mark pflanzen sich 40 Säugetierarten fort, 130 Vogelarten brüten hier, 14 heimische Amphibien- und 7 Reptilienarten können beobachtet werden. Mindestens 26 Fisch- und 45 Libellenarten kommen hier vor. Insgesamt stehen 75 % der Fläche unter Landschaftsschutz und 7 % unter Naturschutz. Ruhe, Entspannung und Aktivurlaub – all das ist hier möglich.

Ausflugsziele

Einige lohnende Ziele für den Sonntagsausflug oder den Kurzurlaub möchte ich Ihnen kurz vorstellen.

Halterner Stausee

1930 geflutet, dient dieser See in erster Linie der Trinkwassererzeugung. Schon bald entwickelte er sich zu einem attraktiven Ausflugsziel. Als die automobile Motorisierung in den Jahren des Wirtschaftswunders auch den „kleinen“ Mann erreichte, setze hier ein regelrechter Wochenendtourismus aus dem gesamten Ruhrgebiet ein. Die Stadt Haltern hat dem Rechnung getragen, indem sie rund um den See befestigte Parkplätze und Rundwanderwege anlegte. Einige urige Einkehrstätten wie „Jupp unner de Böcken“ oder das Gasthaus „Alter Garten“ haben sich zu Treffpunkten für Radwanderer entwickelt. Auf dem Halterner Stausee verkehrt das

Landschaftsimpression in der Hohen Mark

Ausflugsboot „Möwe“ (Halterner Stausee)

Hotel Menge – seit sieben Generationen ein gepflegtes Hotel mit exzellenter Küche. Wer hier als Gast eintritt, wird die Vorzüge genießen, die ein traditionell geführtes Haus zu bieten hat – Qualität, Persönlichkeit und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Hotel Menge an der Schlacht Ruhrstraße 60 · 59821 Arnsberg Telefon (02931) 5252-0 · www.hotel-menge.de

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Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark Fahrgastschiff „Möwe“. Regelmäßig werden drei Haltepunkte am Seeufer angefahren. Eine komplette Seerundfahrt wird für 6 Euro angeboten. Am Südufer befindet sich das Seebad, mit seinem 500 m langen Natursandstrand. Strandkörbe laden zum Sonnenbaden ein und die Restauration „Seeterrassen ist für den kleinen und den großen Hunger da. Wer den See vom Wasser aus erkunden möchte, kann am Nordostufer ein Ruder-, Paddel- oder Tretboot mieten. Ganz in der Nähe befindet sich auch der Segelboothafen. Eine besondere Attraktion für kleine und große Abenteurer ist der Hochseilgarten am Hotel Seehof. Das Hotel ist eine der vielen Möglichkeiten hier in der Ferienzeit für einige Tage sein Familiendomizil aufzuschlagen und die Umgebung zu Fuß oder mit dem (Miet-) Fahrrad zu erkunden. Für die Ferienzeit hält das Hotel besondere Familienangebote bereit. Viele attraktive und interessante Ziele liegen in unmittelbarer Nähe und bieten sich gerade zu für einen Ausflug mit dem Rad an.

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Familientage im Seehof Das Gute liegt so nah! Genießen Sie den Sommer mit Ihrer Familie im Hotel Seehof. Wandern, rudern, segeln, spielen und entspannen. Stauseen, die Westruper Heide und die Haard finden Sie gleich vor unserer Haustür, Burgen, Schlösser, Hebewerke und einen Zoo in der näheren Umgebung.

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Unser Ferien-Entspannungspreis 199,00 € p. P.* * pro Vollzahler ist der Aufenthalt für ein Kind bis zum Alter von 7 Jahren frei. Kinder bis zum Alter von 12 Jahren zahlen nur 99,- € p. P. Hotel Seehof · Hullerner Straße 102 · D-45721 Haltern am See, Südufer Telefon: +49 (0)2364 928-0 · Fax: +49 (0)2364 928-100 www.hotel-seehof.de · E-Mail: info@hotel-seehof.de


Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

Walzenwehr in Haltern

Am Bahnhof in Haltern befindet sich Cadillacmuseum und einer großen Tiereine Fahrradstation. Zudem werden auch schau, der Silbersee II verfügt über einen in einigen Restaurants und Hotels rund langen feinen Sandstrand, eine DLRGStation und sanitäre Anlagen, das Röum den See Mietfahrräder angeboten. Einige Ziele, die sich von ihrem Stütz- mermuseum in Haltern (zurzeit mit der punkt am Halterner Stausee innerhalb ei- Ausstellung IMPERIUM, 2000 Jahre Vaner Stunde erreichen lassen sind: Die Sy- russchlacht), die Stauanlage mit dem Walthener Mühle und das Schloss Sythen, der zenwehr, der Kohlemeiler in Flaesheim, Anzeige_Westfalen:Layout 1 20.01.2009 Uhr Stausee, Seite die 3 WallfahrtskaHullerner Prickingshof mit seinem Traktorenund der 13:57

pelle auf dem Annaberg, der Flugplatz Borkenberge (hier werden Rundflüge angeboten). Am Flugplatz befindet sich ein kleines Café. Das sind nur einige Ziele, die es zu erkunden gilt. Für Wanderer ist die Westruper Heide ein wunderbares Natur­ erlebnis.

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Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

Außerhalb der Umgebung von Haltern befinden sich im östlichen Teil der Hohen Mark auch Wasserschlösser, Wildgehege, Windmühlen, die Wildpferdebahn im Merfelder Bruch sowie ein Spiel- und Mitmachpark.

Wilde Pferde und kapitale Hirsche

Westlich von Dülmen liegt die auch überregional bekannte Wildpferdebahn des Herzog von Croÿ ein prächtiger Wildpark (für dessen Besuch kein Eintritt zu entrichten ist) mit einer großartigen Teichlandschaft. Der Wildpark ist ein Baudenkmal und umfasst ein Areal von 280 ha. Damwild, Heidschnucken leben hier in Rudeln und Herden. Vereinzelt trifft man auch auf Rotwild. Die Wildpferde im Merfelder Bruch sind ein Naturdenkmal. Sie wurden bereits 1316 urkundlich erwähnt. Eine ganz besondere Attraktion ist alljährlich am letzten Samstag im Mai der Wildpferdefang. Bis zu 20 000 Besucher strömen dann in eine eigens angelegte Arena, in der die einjährigen Hengste per Hand gefangen werden. Von den 350 hier lebenden

Stiftskirche in Flaesheim

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Die Marina Flaesheim zählt zu den landschaftlich attraktivsten Anlagen in der Region. Sie befindet sich in einem besonders schön gelegenem, ehemaligen Baggersee. Ein Durchstich zum WeselDatteln-Kanal verbindet die Marina mit allen Wasserstraßen der Welt. Die moderne Hafenanlage ist umgeben von der einzigartigen Wald- und Parklandschaft der Haard. Dauer- und Gastliegeplätze stehen für 85 Boote von 8 – 15 m Länge zur Verfügung. Von der großen Terrasse des Hafen-Bistros, fällt der Blick auf die Boote, den See und die Wälder der Haard. Direkt vor der Haustür und doch wie im Urlaub.


Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

Schloss Lembeck

„Wildlingen“ werden an diesem Tag ca. 40 Junghengste für einen Durchschnittspreis von 500 Euro versteigert. Die Wildpferde des Herzogs sind die einzige Wildpferdeherde Europas.

Schlösser und Burgen

Im Naturpark Hohe Mark befinden sich auch einige imposante Wasserburgen,

Schlösser und Herrenhäuser. Nicht alle sind für Besucher zugänglich. Im Zentrum des Naturparks befindet sich das Wasserschloss Lembeck. Es wurde zwischen 1670 und 1692 auf einer älteren Burganlage erbaut und gehört zu den größten Schlossanlagen des Münsterlandes. Die gesamte Anlage, die seit 1708 im Besitz der Familie von Merveldt ist, kann besichtigt werden.

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Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark

Rรถmermuseum in Haltern Hochseilgarten am Hotel Seehof

Wildpark Granat

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Text: Gerhard Besler, Fotos: Archiv Hotel Seehof (Teamlive), futec AG/G. Besler, Archiv Wildpark Granat

Ausflugstipp: Naturpark Hohe Mark Wasserschildkröten, Kröten und Frösche. Auf dem Spielplatz können sich Kinder nach Herzenslust austoben. Obwohl dieser Bericht bereits mehrere Seiten umfasst, konnten wir Ihnen nur einen kleinen Teil des Naturparks Hohe Mark näher bringen. Vielleicht nehmen Sie das zum Anlass, die Region des Naturparks auf Wander- oder Radtouren zu erkunden und so Ihre nächste Umgebung etwas näher kennenzulernen. Mehr Informationen erhalten Sie z. B. aus dem Internet und von den Stadtagenturen, die über umfangreiches Informationsmaterial verfügen. Westruper Heide

In der Hauptburg können neben wertvollen Möbeln, Gemälden und Porzellan auch zwei Barocksäle besichtigt werden, die Johann Conrad Schlaun entworfen hat. Darüber hinaus verfügt das Schloss über eine moderne Galerie mit mehreren Wechselausstellungen pro Saison. Sehenswert ist auch das kleine Heimatmuseum. Der Schlosspark lädt nicht nur zum Flanieren ein, sondern ist auch mit großem Spielgerät (z. B. Hüpfburg) für Kinder ausgestattet. Ein Café und ein Schlossrestaurant (beides mit Außenterrasse) laden zur Rast ein. Auch ein Hotel befindet sich im Schloss.

Freizeit- und Wildparks

Der Ketteler Hof, in Haltern/Lavesum gelegen, lädt große und kleine Gäste zu

einem erlebnisreichen Tag voller Aktivitäten und beschaulichem Nichtstun ein. Großflächige Spielanlagen, Tiergehege, eine Sommerrodelbahn, ein Märchenwald, die Kletterburg, ein Natur-Erlebnispfad und diverse Grill- und Picknickplätze lassen keine Langeweile aufkommen. Der Naturwildpark Granat unterscheidet sich von anderen Wildparks dadurch, dass hier alle Tiere auf einem 600 000 m² großen, bergigen und reich bewaldetem Gelände frei laufen können. 400 bis 500 Tiere können hier auf Wanderwegen beobachtet werden. Der Park bietet schönste Motive für Naturfreunde und Hobbyfotografen. Im Freigehege treffen Sie auf Strauße, Luchse, Kängurus, Mufflons, hochkapitales Rotwild, Damwild und Guanakos. Im Feuchtbiotop leben Karpfen,

Weitere Informationen: Tourist-Information im Alten Rathaus Markt 1 45721 Haltern am See www.haltern-am-see.de Naturpark Hohe Mark e.V. Geschäftsstelle Kreisverwaltung Recklinghausen Kurt Schuhmacher-Allee 1 45657 Recklinghausen Tel.: 02361-53-1 oder 53-6014 www.naturpark-hohemark.de

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Tipps und Termine

Tipps und Termine 05. bis 07. Juni 2009 11. Hafenfest in Bergkamen-RĂźnthe Jahr fĂźr Jahr ziehen Zehntausende von Besuchern aus nah und fern in das westfälische Sportbootzentrum „Marina RĂźnthe“. Geboten werden sportliche Wettbewerbe, maritime Ausstellungen und Lukullisches rund um das Thema Wasser. www.hafenfest-bergkamen.de 14.06.2009 WeinblĂźtenfest, DĂźsseldorf Auf dem Kaiserwerther Markt treffen Sterne- und sterneverdächtige KĂśche auf Winzer von Weltrang. Insgesamt 14 Sterne lassen die Besucher in ihre TĂśpfe gucken und den Marktplatz zum Gourmetparadies werden. www.kaiserswerth.de

TREFFPUNKT FĂœR GENIESSER

■Ein Stßck westfälische Geschichte, ein bisschen Romantik, ein Hauch feiner Lebensart. – Das Hotel-Restaurant Hof Hueck ist ein lebendiger Treffpunkt fßr Freunde des wahren Genusses. Ganz im Stil westfälischer Gastlichkeit wird hier à la carte aufgetischt, was typisch fßr die Region ist und gerade Saison hat. Jederzeit frisch und abwechslungsreich sollen unsere Speisen den Gaumen erfreuen. ■ Luftige Idylle: Biergarten mitten im Grßn des Kurparks. ■ Unterhaltsames Montags-Highlight: stimmungsvolle Live-Musik am Flßgel von 18.30 - 21.30 h.

Im Kurpark ¡ GartenstraĂ&#x;e 8 59505 Bad Sassendorf Tel. 02921 - 9613-0 Fax 02921 - 9613-150 www.hofhueck.de reservierung@hofhueck.de

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19. bis 21. Juni 2009 Sommer in der Stadt Unter dem Motto „Sommer in der Stadt“ wird in Ennepetal zur Feier des 60-jährigen Stadtjubiläums geladen. Ein buntes Programm wird auf dem Marktplatz der FuĂ&#x;gängerzone Milspe geboten. www.ennepetal.de 20. Juni bis 30. August 2009 Karl-May-Spiele, Elspe Erleben Sie Winnetou beim Programm „Der Schatz im Silbersee“. Technische Effekte wie zusammenstĂźrzende Berge, brennende Häuser oder explodierende Planwagen, aber auch die rasanten Pferde machen die Karl-May-Spiele zum Erlebnis. www.elspe.de 27. Juni 2009 Extraschicht – Ăźberall  im Ruhrgebiet In der „Nacht der Industriekultur“ finden an 40 Spielorten (verteilt im ganzen Ruhrgebiet) interessante kulturelle Darbietungen statt. Die 120 Events lassen dem Besuch des scheinbar tristen Ruhrgebiets zum Erlebnis werden. www.extraschicht.de 01. bis 04. Juli 2009 Dortmund Ă  la carte Bereits zum 24. Mal findet das groĂ&#x;e Stadtfest auf dem Hansaplatz statt. NatĂźrlich wieder mit den altwährten Dortmunder Gastronomen wie Hotel Drees, Overkamp, Jägerheim Holzknecht und Co. Neu dabei ist der FreischĂźtz aus Schwerte, der sich im Kreis der altgedienten Gastronomen und der vielen Stammgäste bewähren muss. Die Veranstalter rechnen mit ca. 200 000 Besuchern. www.dortmund-a-la-carte.de 24. bis 26. Juli 2009 MĂźnster verwĂśhnt Die Gourmetveranstaltung „MĂźnster verwĂśhnt“ findet an gewohnter Stelle am Schloss MĂźnster statt. Etwa 20 Restaurants aus dem MĂźnsterland laden nicht nur Gäste mit einem groĂ&#x;en Geldbeutel herzlich ein. www.muenster-verwoehnt.de

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Tipps und Termine

25. Juli bis 02. August 2009 Liborifest, Paderborn Libori ist die einmalige Mischung aus Kirmes, Kirche und Kultur und zieht immer wieder mehr als eine Million Besucher in ihren Bann. Gefeiert wird beim traditionsreichen Volksfest der Schutzpatrons der Stadt - der Heilige Liborius. www.libori.de 27. Juli 2009 12. Gastro-Golfcup im Schmallenberger Sauerland Für 75 Euro gibt es im Golfclub Schmallenberg ein Golfturnier inklusive Tee-Präsent, Rundenverpflegung, Greenfee, Abendempfang und ein Vier-Gänge-Menü. www.golfclub-schmallenberg.de Stilvoll Tagen und Feiern über den Dächern der Stadt. Zehn Veranstaltungsräume eignen sich ideal für Tagungen, Konferenzen, Betriebs- und ­Familienfeiern für bis zu 120 Personen.

09. August 2009 Sommerfest in der Galerie Anders Zum 25-jährigen Jubiläum von der Galerie Anders in Lünen wird für alle Kunstfreunde ein Sommerfest veranstaltet. Liborifest in Paderborn www.galerie-anders.de Eröffnung Karl Mai Festspiele

07. bis 16. August Cranger Kirmes, Herne Viele neue Fahrgeschäfte mit den klangvollen Namen wie „The Tower“ oder „Cyber Space“ erwarten die Besucher von nah und fern auf der Cranger Kirmes. In Herne wird das größte Volksfest in NRW schon längst als fünfte Jahreszeit zelebriert. www.cranger-kirmes.de 21. bis 23. August 2009 Haltern bittet zu Tisch Kochkunst und Kultur in Halterns gemütlicher Altstadt. In diesem Jahr darf man sich wieder auf das gewohnte Programm mit viel Live-Musik freuen. www.haltern-bittet-zu-tisch.de 29. August 2009 Westfälischer Kleinkunstabend Erstmalig findet auf dem Forstmannshof in Lüdinghausen am 29. August 2009 ab 20.30 Uhr in Kooperation mit den Freunden der Kleinkunst der Westfälische Kleinkunstabend statt. www.forstmannshof.de

Unser à la carte Restaurant und die Pilsstube »Alte Gasse« bieten für Hotelgäste und Stammgäste Genießerstunden und Kurzweil. Hotel Drees

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10. bis 13. September 2009 30. Lünsche Mess An vier Tagen im September hebt sich in der Lüner Innenstadt der Vorhang zum großen Stadtspektakel „Lünsche Mess“. Die Innenstadt verwandelt sich in eine Erlebniskulisse für Jung und Alt, für Groß und Klein. www.luenen.de 17. bis 18. Oktober 2009 6. Mittelalterliches Blomberger Burgspektakel Der beliebte Mittelalter-Markt im Burginnenhof mit diversen mittelalterlichen Kostümen und mittelalterlichem Speisenangebot findet wie jedes Jahr am dritten Wochenende im Oktober statt. www.burghotel-blomberg.de 23


Das Sauerland

Garantierte Gemütlichkeit

Text: und Fotos: Haus Hochstein

Blitzsauberes westfälisches Fachwerk und ein strukturreiches Schieferdach, das sich schützend über die gastronomischen Betriebe des „Haus Hochstein“ breitet: So präsentiert sich das gastliche Haus mit Hotel, Restaurant und Café im staatlich anerkannten Erholungsort Wenholthausen, mitten in der reizvollen Mittelgebirgslandschaft des Sauerlandes.

Was der prächtige äußere Eindruck auf den ersten Blick vermittelt, wird in dem weit verzweigten Inneren konsequent gehalten. Und weil das Ambiente im Laufe der Zeit gewachsen ist, sind die architektonischen Strukturen lebhaft. Längst ist „Haus Hochstein“ vom Dorfgasthof zum 3-Sterne-Haus mutiert. Gemütlichkeit war schon immer garantiert. Komfort ist in der jüngeren Zeit hinzugekommen. Immerhin kann mit einer 137-jährigen gastronomischen Erfahrung gepunktet werden. Die fünfte Generation hat inzwischen Verantwortung übernommen. Gastronomie ist ein Persönlichkeitsgeschäft. Viele sprechen davon. Der Familienbetrieb Hochstein lebt es vor. Mit vollem Engagement und Freude an der Zufriedenheit der Gäste. So sind auch die Eltern des 36-jährigen Inhabers, Thomas Hochstein, noch voll mit im Geschirr. Vater Hubert hat in seiner angestammten Funktion als Büfettier den Thekenbereich fest im Griff. Mutter Gabi ergänzt sich mit Sohn Thomas in der Küchenführung. Seine Frau Brigitte hatte sich zunächst für den Beruf der Steuerfachangestellten entschieden. In den letzten zehn Jahren hat sie sich ehrgeizig gastronomische Kompetenz erarbeitet. Der 37-jährige Jörg 24

Hochstein kümmert sich im Service um die Gäste, hat – wie sein Bruder Thomas – im renommierten Landhotel Schütte in Oberkirchen gelernt. Die Brüder verfeinerten auch gemeinsam ihre Kenntnisse im Sternehaus Müller auf Sylt. Beruflich trennten sich dann die Wege. Wie es für Köche wünschenswert und üblich ist, arbeitete Thomas Hochstein in Häusern mit klangvollem Namen: Romantikhotel Obere Linde in Oberkirch/ Schwarzwald, Restaurant Goldene Kugel in Kronberg/Taunus und schließlich krönend bei Dieter Müller im Schloßhotel Leerbach, über dem drei Sterne funkeln. Für Eltern und Gäste des Traditionshauses in Wenholthausen erfreulich, dass beide Söhne nach gründlicher Ausbildung den Weg in die Heimat zurückfanden. Die Hotelgäste – 32 können in mit viel Liebe zum Detail völlig neu gestalteten Zimmern übernachten – dürfen sich auf ein Frühstück der Extraklasse freuen: hausgemachte Marmelade, selbst gebackenes Körnerbrot, Wurstspezialitäten aus eigener Herstellung. Vor allen Dingen aber knackige Brötchen, täglich frisch hergestellt nach dem alten Originalrezept von Opa Herbert Humpert, der Zeit seines Lebens für gute Produkte aus seiner

Bäckerei bekannt war. Heute ist für die Herstellung Ingrid Osebold verantwortlich. Immerhin seit 27 Jahren dem Haus Hochstein mehr als nur beruflich verbunden. Sie kann nicht nur backen, sondern kennt die Kunst der Konditorin und ist in der Küche für die Patisserie verantwortlich. So findet der Freund süßer Köstlichkeiten im Cafe Hochstein fachkundig hergestelltes Feines: Kuchen und Torten, aber auch Pralinés und Petit fours, von Hand gegossene Schokoladen und allerlei feinstes Gebäck. Für’s Außer-Haus-Geschäft natürlich so liebevoll verpackt, dass es stets als geschmackvolles Geschenk gilt. Der personelle Reigen, der sich im Haus Hochstein nun schon so lange um das Wohl der Gäste kümmert, wäre nicht vollständig ohne „Oma Sefa“. Heute 93 Jahre alt, hat sie ihr Leben der Arbeit in der Küche gewidmet. Der viel bewunderte Blumenschmuck war stets ihre Leidenschaft, und sie ist überzeugt, dass man mit dem Blühenden sprechen muss. Wie sonst wohl währe ihre Orchideenpracht so gelungen? In unserer nächsten Ausgabe berichten wir über das kulinarische Angebot im „Haus Hochstein“ und neue bauliche Besonderheiten. www.haus-hochstein.de


Rezept: Milchlammrücken

Gutes aus Winkhausen Romantikhotel und Wellnesshotel Deimann

Schmallenbergs kleiner Ortsteil Winkhausen ist seit vielen Jahrzehnten eine touristische und kulinarische Hochburg für Menschen die Erholung suchen und den besonderen Service eines familiengeführten First-Class-Hotels suchen. In dem Romantikhotel Deimann sind Wellness, Wandern, Golf und eine feine Küche, gute Argumente für einen längeren Aufenthalt im Schmallenberger Land. Die großzügige Wellnessanlage „Spa im Gutshof “ gehört zu den Besten der Republik. Die von der Familie Deimann per-

sönlich geführten Wandertouren auf dem Rothaarsteig sind schon fast legendär und der hauseigene 18-Loch-MeisterschaftsGolfplatz liegt nur 500 m entfernt. Das Clubheim wird gastronomisch vom Hotel Deimann bewirtschaftet. Von der großen Terrasse hat man den gesamten Golfplatz im Blick und eine exzellente Aussicht über die bewaldeten Berge und Hügel des Hochsauerlandes. Neben den umfangreichen Möglichkeiten zur aktiven und passiven Freizeitgestaltung spielt die Kulinarik – sprich

Verpflegung – eine herausragende Rolle, damit der gesamte Aufenthalt im Hotel noch lange in angenehmer Erinnerung der Gäste bleibt. Ein verlängertes Wochenende oder gar ein Urlaub wird durch die exzellente Küche des Christoph Schulte-Vieting zu einem Wohlfühlerlebnis erster Klasse. Landschaft, Freizeitgestaltung, Kulinarik – es bleiben kaum Wünsche offen.

Küchenchef Christoph Schulte-Vieting überzeugt seit sieben Jahren mit einer regionalen frischen Küche auf hohem Niveau seine Gäste. Das aus dem Wittgensteiner Land bezogene Schwarzkopf -Biolamm gehört saisonal zu seinen Favoriten.

Hammelfleisch angeboten wurde. Heute kommen nur noch Schafe mit einem Alter von höchstens zwei Jahren in den Handel. Als Milchlamm werden alle Lämmer bezeichnet, die unter sechs Monate alt sind und sich noch hauptsächlich von Milch ernähren. Ihr Fleisch ist von einem hellen Rosa und einer besonderen Zartheit. Gelegentlich wird das Milchlamm auch von Biobauern angeboten.

Lammfleisch ist noch eines jener Fleischprodukte, das in Deutschland nicht in der Massentierhaltung erzeugt wird. Aufgrund der natürlichen Lebensweise kommen auch keine Antibiotika und wachstumsfördernde Mastmittel oder synthetisches Kraftfutter zum Einsatz. Lange Zeit war es aus den Küchen der Restaurants verbannt, da besonders in den frühen Jahren der Nachkriegszeit nur

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Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Rezept: Milchlammr端cken

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Rezept: Milchlammrücken

Milchlammrücken vom Schwarzkopf-Bio-Lamm gefüllt mit Dörrobst und Pinienkernen an Salbei-Honigsauce auf kleinem Gemüse Zutaten für vier Personen ½ Stck Milchlammrücken (inkl. der Knochen von ca. 1 kg), möglichst breit, d. h. die Koteletts sollen lang geschnitten sein. Salz, Pfeffer, Olivenöl Für die Sauce 1 kg Abschnitte und Knochen vom Lamm, gekocht 150 g Schalotten 30 g Karotten 30 g Sellerie 30 g Lauch 0,5 l Rotwein Burgunder 1 TL Tomatenmark 1 Stck Lorbeerblatt 2 Zehen Knoblauch 0,03 l Noilly Prat (frz. Vermouth) 0,03 l Olivenöl 1 TL Honig 0,2 l Lammjus Salz, Pfeffer, Salbeiblätter gekocht Für die Füllung 35 g Butter 1 Stck Eigelb 1 Zweig Salbei 3 Scheiben Toastbrot 40 g geröstete Pinienkerne 40 g getrocknete Aprikosen Salz, Pfeffer Die Gemüse 8 Stck Cherrytomaten (einschneiden) 8 Stck tournierte Karotten 8 Stck tournierte Kohlrabi Grüne Bohnen, Champignonköpfe, Schalottenwürfel, Butter, Weißwein, Salz, Pfeffer

Zubereitung Das Fleisch Den Lammrücken sauber auslösen und sauber putzen. Abschnitte zu den Knochen geben. Fleisch innen leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Mit Olivenöl einstreichen und kaltstellen. Die Sauce Knochen und Abschnitte auf ein Blech in den Ofen schieben und bei 180 °C eine Stunde lang trocknen. Parallel die Gemüse in Olivenöl anrösten, leicht tomatisieren mit Tomatenmark. Mit Weißwein ablöschen und mit Wasser aufgießen. Die Trockengewürze hinzugeben und auf die Seite ziehen. Einen großen Topf bereitstellen, in den alle Knochen vom Blech und der Saucenansatz mit den Gemüsen hineinpassen. Alles zusammen 4 Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen. Zum Schluss abpassieren und auf das geschmackvolle Lammjus reduzieren. Schalottenwürfel mit gekochten Salbeiblättern in Olivenöl anziehen. Mit Nolly Prat ablöschen. Mit ca. 200 g Lammfond aufgießen, Honig dazugeben mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell mit Butter und Olivenöl montieren. Die Füllung Die Aprikosen in feine Streifen schneiden. Den Salbei zupfen, hacken und mit etwas Olivenöl anrösten. Pinienkerne rösten und hacken. Toastbrot in Würfel schneiden und in Olivenöl anrösten. Das Ei (Zimmertemperatur) und die Butter schaumig schlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen und alle zuvor vorbereiteten Einlagezutaten leicht unterheben. Den Lammrücken aus dem Kühlschrank nehmen. Die Füllung gleichmäßig einfüllen und den Lammrücken zusammenbinden. In der Pfanne von allen Seiten in Olivenöl anbraten und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 13 bis 20 Minuten braten. Die Gemüse Die Tomaten über Kreuz einschneiden, würzen und kurz vor dem Servieren für 7 Minuten auf einem geölten Blech in Ofen schieben. Die tournierten Gemüse in Salzwasser blanchieren und kurz vor dem Anrichten in etwas Butter mit Schalottenwürfeln anziehen lassen. Abschmecken und servieren. Als Sättigungsbeilage passen sehr gut Pfannenkartoffeln. Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit wünscht Ihnen

Christoph Schulte-Vieting

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Volksfeststimmung im Kurpark

Schinken, Brot und Holzschuhe Wenn das Hotel-Restaurant „Hof Hueck“ im Kurpark von Bad Sassendorf seinen traditionellen Handwerkermarkt veranstaltet, pilgern die Besucher zu Tausenden in den kleinen westfälischen Kurort. Da, wo sonst die Kurgäste und Touristen die gute Luft am Gradierwerk oder Entspannung in der Saunalandschaft oder im Wellness-Center genießen, treffen sich die Besucher alljährlich Anfang Mai auf einem großen Handwerkermarkt mit Volksfestcharakter.

Hotel-Restaurant Hof Hueck

Wichtelmänner aus Holz

In diesem Jahr fand der Markt in der Zeit vom 1. bis 3. Mai statt, wobei am 1. und 2. Mai ein fantastisches Ausflugswetter vorherrschte. Auf der gesamten Kurpromenade präsentierten sich Verkaufsstände mit vorwiegend handwerklich hergestellten Waren. Einige Marktbeschicker präsentierten ihre Waren in historischen Kostümen. Holzschuhmacher

zeigten anschaulich, wie man aus einem alten Stück Baum einen traditionellen Holzschuh entstehen lassen kann, die auch teilweise schön bemalt hier ausgestellt waren und auch ihre Käufer fanden. Selbst kleine Kinder waren von diesem rustikalen Schuhwerk begeistert. Auch wenn es etliche Stände gab, an denen z. B. handgedrehte Seile, elegante Vogelhäuser,

Gartenbaukunst oder Wichtelmänner aus Holz bestaunt wurden, war der Andrang an den Ständen, wo es etwas zu probieren gab, ungleich größer. Bei einem Imker gab es viele Sorten Honig zu verkosten, deftige hausgemachte Würste, westfälischer Schinken, verschiedene Käsesorten und frisch vor Ort gebackenes Brot, geräucherte Forellen, Aale und Makrelen und

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Volksfeststimmung im Kurpark

Würstchen im Rauch

Würste im Rauch. Von diesen Düften und Gerüchen war die ganze Luft im Kurpark erfüllt. Dazu herrlicher Sonnenschein und die handgemachte Musik eines farbenfroh herausgeputzten Drehorgelspielers. Was brauchte man mehr, um einen schönen Maiausflug bei gutem Wetter zu genießen? Vielleicht ein süffiges regionales Landbier, einen dampfenden Kaffee mit hausgemachtem Erdbeerkuchen? Für die leiblichen Genüsse hatte wie immer die Geschäftsleitung vom Hof Hueck bestens gesorgt. Die Außenterrasse des Restaurants war gegen Mittag schon voll besetzt. Hier konnte man alle Gerichte der Restaurantkarte auch draußen auf der Terrasse genießen. Im großen Bier-

Kaltblüter haben die Ruhe weg

Marktfrau in Tracht

Drehorgelspieler

Lus auf

Frankreich? Das Land der Liebe, das Land der

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Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Volksfeststimmung im Kurpark

Hier kommt der Genuss ...

Heiß geräuchert - heiß begehrt

Zu bestaunen: Traktorengeschichte

garten, mit stilechter Holzmöblierung, gab es eine kleine Karte mit bayrischen Biergarten-Spezialitäten und Münsterländer Landbier (oder auch Wasser, Cola

Entspannung vor dem Gradierwerk

oder Fruchtsaft). In einem eigens großen Bewirtungszelt wurde sehr preisgünstig ein rustikaler Spießbraten angeboten. Neben den traditionellen regionalen Speisen durften natürlich Currywurst und Co. auch nicht fehlen. Während der kulinarischen Erfrischungspause wurden die Gäste regelmäßig über die Angebote des Handwerkermarktes per Lautsprecher informiert. Frisch gestärkt ging man weiter auf Entdeckungsreise. Am Ausgang der Kurpromenade präsentierte sich ein mächtiges Pferdegespann mit drei Kaltblütern vor einer gelben Postkutsche. Hier wurden kleine Rundfahrten zum kleinen Preis angeboten. Oldtimerfans konnten historische Traktoren bestaunen. Hausgemachter Senf der Schwerter Senfmühle, Fischspezialitäten, Gewürze, heimischer Ziegenfrischkäse ergänzten die Produktpalette der handwerklich hergestellten Lebensmittel. Immer dann, wenn der Bäcker seinen Backofen öffnete, um die

frischgebackenen Brote zu entnehmen, überzog ein unwiderstehlicher Duft die Kurpromenade. Schließlich konnte ich auch nicht anders, als ein frisches Landbrot zu erstehen. Kunsthandwerk, Stickereien, Hüte, Honigseife und Produkte für den täglichen Hausgebrauch rundeten das Angebot ab. Mit Tüten bepackt oder einfach nur etwas erschöpft, konnte man noch einmal im Biergarten des Hof Hueck verschnaufen, sich mit einem kühlen Getränk erfrischen oder man nahm sich gleich vor, den heimischen Herd an diesem Tag kalt zu lassen und die Spezialitäten von Küchenchef Markus Vockrodt zu genießen und so einen schönen Abend einzuläuten. Für die meisten Besucher war es wohl ein gelungener Auftakt für einen schönen Frühling und Sommer.

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Neu im Netz

Gefunden werden oder neudeutsch: SEO An dieser Stelle präsentieren die Lüner Marketingexperten von der futec AG stets aktuelle Internetprojekte. „Wir befinden uns in der dritten Generation des Webdesigns – mindestens“, versucht Marcus Besler, Vorstand der Lüner futec AG, die aktuellen Entwicklungen im Internet zu beschreiben. 13 % Umsatzplus erreichte die Agentur im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Hier scheint der Spruch „Erfolgreich ist, wer andere erfolgreich macht“ zu stimmen.

www.foodball.de – Die Seite zur Fachmesse des Service-Bund.

Vor 10 Jahren war es schon toll, wenn ein Betrieb überhaupt über eine Internetpräsenz verfügte. Diese waren oft noch hausgemacht oder stammten aus der Feder von Studenten oder Computer- aber eben nicht von Werbespezialisten. Später entwickelte sich dann Inhalt und Design der Präsenzen.

In Schönheit sterben

Eine „schöne“ und inhaltlich gute Seite reicht heute jedoch nicht mehr für Erfolg

www.kuechen-schmidt-luenen.de – Die neue Seite läuft im Testbetrieb unter www.futec-ag.de/test/schmidt

im Web. Die Vielzahl der Seiten und Mitbewerber (oft hunderttausende pro Suchbegriff) machen weitergehende Maßnahmen nötig. In aller Munde ist hierbei im Moment der Begriff SEO (Search Engine Optimization) oder einfach: Suchmaschinenoptimierung. Doch Vorsicht: Manipulationsversuche oder halbherzige Maßnahmen gehen meist nach hinten los oder führen gar, wie einst im Fall von BMW, zum Ausschluss aus Google. Dieser Herausforderung stel-

Genießen Sie regionale und internationale Küche im rustikal-gemütlichen Fachwerkambiente. Inh. Ludger Ritter Burgstraße 9 · 59872 Grevenstein Telefon: (02934) 96 010 · Telefax: (02934) 960 125 Web: www.gasthofbecker.de · E-Mail: info@gasthofbecker.de

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len sich nun die Lüner Werber. Gemäß der Suchmaschinenregel „Content is King“ (auf die Inhalte kommt es an), wurde in der Web-Redaktion stets auf aktuelle Inhalte der Kundenpräsenzen geachtet. „Wir aktualisieren wöchentlich rund 100 Kundenpräsenzen“, so Besler. Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand: Stets aktuelle Seiten mit passenden Fotos und treffenden Formulierungen, ohne das man sich selbst mühsam in sein „Content Management System“


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www.restaurant-freiberger.de – Das neue Domizil von Barbara und Benedikt Freiberger.

www.eisenbarth-gastronomie.de – Neuer Auftritt für die vielfältige Gastronomie.

www.villa-suplie.de – Neuer Patron (Dieter Gerdes), neue Seite.

einloggen müsste. „90 % unserer Kunden nutzen unseren persönlichen Redaktionsservice“, so Besler weiter. Diese Aktualität ist eine wichtige Basis für ein gutes Ranking bei Google und Co., dennoch: Die Konkurrenz schläft nicht und so gibt es lange Listen und dicke Bücher, was sonst noch zu tun ist, um „oben“ gefunden zu werden.

Blindtexten etc. auszutricksen, das führt früher oder später zum Ausschluss aus dem Suchindex. • Optimieren der eingebundenen Bilder • Linkbuilding und Linkaufbau.

nen die Preise theoretisch bei einem Cent pro Klick auf die Anzeige, in der Realität müssen teilweise mehrere Euro pro Klick investiert werden. Kleinere, lokal tätige Unternehmen müssen, je nach Branche und Mitbewerbersituation mit 200 bis 500 Euro mtl. für eine funktionierende Kampagne rechnen.

Einige wichtige SEO-Grundregeln: • Ein sauberer und valider HTML-Quelltext. • Interessanter und einmaliger Inhalt (unique content). • Unterseiten mit eigenem Titel und eigener Beschreibung auf das Thema der Unterseite bezogen. • Durchdachte interne Verlinkung (von jeder Seite auf die andere gelangen, ohne sich durch mehrere Ebenen klicken zu müssen). • Statische HTML-Seiten ohne Parameter (z. B. mithilfe von mod_rewrite) • Konzentration auf ein paar Keywords, welche häufig im Inhalt vorkommen (Keyworddichte: max. 7 %). • Nicht versuchen Suchmaschinen mit

„Des Weiteren ist SEO ein fortwährender Prozess. Eine einmalige Optimierung ist nach vier Wochen bereits wieder überholt, da sich der Markt und die Welt um die Seite rasant weiterentwickelt. Ab 100 Euro monatlich muss man für eine SEO-Betreuung rechnen“, so Besler.

Millardenmarkt SEM

Weitere Informationen: Hotline zum Thema: (02306) 978-402 oder Google@futec-ag.de

Wieder ein neuer Begriff: SEM – Search Engine Marketing (Werbung in Suchmaschinen). Machte Google in Gründertagen einen gemeinnützigen und fast ehrenamtlichen Eindruck, ist Google heute die wertvollste Marke (!) der Welt. Allein Google macht mit den kleinen Textanzeigen neben den Suchergebnissen Milliardenumsätze, da es auf diesem Wege relativ einfach und vor allem sehr erfolgreich ist, zielgruppengenau, regional beschränkbar beim gewünschten Suchbegriff zu erscheinen. Laut Google-Preisliste begin-

Werfen Sie einen Blick ins Rheinland ab Seite 37 33


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Hövels für Feinschmecker und Genießer Über die Grenzen Westfalens hinaus findet Hövels Original immer mehr Freunde in der gehobenen Gastronomie in ganz Deutschland. Dabei wird Hövels Original nicht nur als Getränk gerne gereicht, sondern findet auch Eingang in die Rezepturen von Spitzenköchen. So auch bei Sternekoch Lutz Niemann vom Gourmetrestaurant „Orangerie“ im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand. „Hövels Original trifft, wie ich in unserem Restaurant Lutz Niemann feststellte, einen aktuellen Nerv. Neue Konsumgewohnheiten zeichnen sich ab, z. B. im Bereich Aperitif. Weg vom Süßen. Allgemein geht man über zum verfeinerten Biergenuss, nimmt

auch einmal kleinere Gläser vorab, zwischendurch oder hinterher.“ Im Rahmen der Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Gourmet Festival hat Lutz Niemann ein speziell auf Hövels Original abgestimmtes Genießer-Menü kreiert. In den Rezepten arbeitet er mit harmonisierenden Aromentypen, wie Gerstengraupen und Hövels Original, aber auch mit der Hervorhebung von Kontrasten – milder Fisch mit dunklen, bitteren Noten. Dieses Genießermenü finden Sie auf der Internetpräsenz von www.hoevels-original.de

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle wieder einige ausgewählte Objekte der Spitzengastronomie vorstellen, in denen die Hövels Bierspezialität ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen Angebotes ist. Begegnungen mit Hövels genießen Sie bei: 1. Landgasthof Wellenbad 2. VeriTable 3. Gabriels 4. Hotel Dresel

Landgasthof Wellenbad

Die Ruhr ist seit der Hochzeit von Kohle und Stahl so etwas wie die grüne Lunge der Industrielandschaften des Reviers. Stahlwerker und Kumpels haben die Ufer des Flusses gerne für Ausflüge genutzt. Bereits 1860 schlug hier die Stunde des Wellenbades. Bauer Nölle errichtet an einem alten Ruhrübergang eine Fähre mit Fährhaus und erhält auch eine Schanklizenz. 1867 eröffnet Bauer Nölle hier eine Badeanstalt, die 1873 sogar zum Kaltwasserheilbad aufsteigt. Ab ca. 1900 etabliert sich das „Wellenbad“ als beliebtes Ausflugslokal. In den folgenden Jahrzehnten steht der Landgasthof Wellenbad ganz oben auf der Beliebtheitsliste der Ausflugslokale. 1980 wird der Gasthof um 12 Hotelzimmer erweitert. Heute verfügt das Haus über 14 Hotelzimmer und eine Hochzeitssuite. Von der Terrasse des traumhaft gelegenen Restaurants blickt der Gast direkt auf die 34

Ruhr und das zauberhafte Ruhrtal. In den vergangenen zwei Jahren wurde der 150 Jahre alte Gasthof komplett saniert. Eine Smokers-Lounge, eine rustikale Gaststube, Jäger- und Kaminzimmer, Damenund Herrenzimmer und ein elegantes Restaurant erwarten den Gast. Ob ruhige und romantische Abende zu zweit, diskrete und entspannte Besprechungen mit Geschäftspartnern oder die ganz große Feier für bis zu 110 Personen, für alle Ansprüche und Bedürfnisse findet sich der richtige Rahmen. Im edlen Ambiente des Restaurants hält die Küche ein Angebot von mediterranen Gerichten bis hin zur jungen deutschen Küche bereit. Für Radwanderer und Paddler hält der Wirt Lars P. Weinhold besondere Angebote bereit. Für ein romantisches Bikerwochenende zu zweit gibt es z. B. das Gourmet & Bike Angebot: Begrüßungscocktail, Unterbringung in der Hochzeitssuite, 4-Gang-Menü

im exklusiven Restaurantbereich oder der Sonnenterrasse, reichhaltiges Frühstück und ein Lunchpaket für den Tag. Das alles für unter 100 Euro. Für Radfahrer, die das Ruhrtal einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben möchten, verläuft eine Etappe nicht entlang der Ruhr, sondern auf der Ruhr. Paddeln statt Pedale heißt das Angebot. Für die Paddeltour werden die Räder verladen und nach Beendigung der Tour wieder übergeben. Im Landgasthof speisen Sie als Feinschmecker im eleganten Ambiente des Restaurants, erholen sich von einer anstrengenden Radtour auf der großen Sonnenterrasse, machen Paddeltouren oder feiern gar Ihre Hochzeit hier. Alles Gründe, warum der Landgasthof auch nach 150 Jahren nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt hat. Kontakt Hotel | Restaurant Landgasthof „Wellenbad“ Zum Wellenbad 7 58239 Schwerte Telefon (02304) 4879 Telefax (02304) 45979 www.landgasthof-wellenbad.de


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VeriTable

Seit Dezember 2008 sind die Westfalenhallen um eine attraktive Gastronomieeinrichtung reicher. Die Hotelbar Watson’s ist zum Bar/Restaurant VeriTable geworden. Der neue Treffpunkt bietet Hotelgästen und anderen Besuchern ein ansprechendes Ambiente mit à la carte Restaurant und Bar Charakter. Im hinteren Teil des Restaurants befinden sich die Sitzplätze für 30 Gäste, während im vorderen Bereich Stehtische und Hocker diejenigen Gäste zum Verweilen einladen, die nur ein frisch gezapftes Bier trinken und in geselliger Runde plaudern möchten.

Die Küche ist westfälisch modern eingerichtet. Mit der Hövels Hausbrauerei wurde ein idealer lokaler Partner gefunden. Die Dortmunder Premiummarke „Hövels Original“ ist nicht nur im Ausschank, sondern findet sich auch in vielen Gerichten wieder. Einige Beispiele: Gebratener Spanferkelrücken mit Thymianbutter überbacken, auf Hövels-Original Biersauce mit glasiertem Kürbisgemüse und ländlichem Kartoffelstampf, Strudel von der westfälischen Blutwurst auf lauwarmen Linsensalat mit Honig und Biervinaigrette oder Gelee von vollmundigem Hövels Bier mit

geeistem Zimtschaum. Die neue Gastronomieeinrichtung ist täglich von zwölf bis ein Uhr geöffnet. Warme Küche gibt es bis 23 Uhr. Das VeriTable ist ein Nichtraucher-Restaurant, jedoch darf in der gemütlich eingerichteten Habanos Smokers Lounge, gegenüber dem Restaurant geraucht werden. Die Smokers Lounge ist die erste offizielle Habanos Smokers Lounge in NordrheinWestfalen. Genießen Sie von der Cohiba bis hin zur Robaina Ihre persönliche Favoritin in einer entspannten Atmosphäre. Für Genießer der blauen Stunde steht eine umfangreiche Zigarrenkarte zur Verfügung. Sie bietet für jeden Geschmack die passende Auswahl. Zur Abrundung wird den Gästen eine exklusive Auswahl korrespondierender Getränke angeboten. Das VeriTable und die Habanos Smokers Lounge sind nicht nur für die Hotelgäste des Parkhotels Westfalenhallen der neue Treffpunkt, sondern für alle Besucher ein neues gastronomisches Highlight in Dortmund. Kontakt VeriTable Strobelallee 41 44139 Dortmund Telefon (0231) 1204-238 Telefax (0231) 1204-555 www.veritable-dortmund.de

Gabriel’s Im Kaiserhof in Münster schlägt das Herz für Feinschmecker Im Oktober 2008 eröffneten Anne und Peter Cremer in ihrem Vier-Sterne Hotel Kaiserhof ein neues Domizil für Feinschmecker. Sie vollendeten damit die jahrelangen umfangreichen Renovierungsarbeiten in dem traditionsreichen Familienhotel. Das Gabriel’s ist das komplett neu gebaute Restaurant des Hotels. Nach etwas mehr als einem halben Jahr seit der Eröffnung ist das Restaurant zu einem kulinarischen Aushängeschild nicht nur für das Hotel, sondern auch für die Stadt Münster geworden.

Es ist modern, zeitlos elegant und mit dezentem Luxus ausgestattet. Das Restaurant verfügt über 85 Plätze. Hinzu kommen 30 zusätzliche Plätze im FineDining-Bereich. Doch eine aufwendige Ausstattung und moderner Komfort schaffen keine Wohlfühlatmosphäre in einem Restaurant, wenn Küche und Service keine überdurchschnittlichen Leistungen abliefern. Erst ein einheitliches Ganzes verleiht einem Restaurant die Ausstrahlung, die Gäste veranlasst auch eine etwas weitere Anreise in Kauf zu nehmen um hier einen Abend in angenehmer Gesellschaft zu verbringen.

Mit André Skupin konnte Peter Cremer einen jungen Spitzenkoch (vormals Hof zur Linde, 15 Punkte Gault Millau) verpflichten, der sich in Münster und Umgebung bereits einen guten Namen gemacht hat. Anne und Peter Cremer konnten ihm zwar eine hochmoderne Küche zur Verfügung stellen, doch die Gäste kulinarisch überzeugen musste er schon selbst. Das ist André Skupin bereits nach wenigen Monaten hervorragend gelungen. Mit diesem Restaurant soll ein Imagetransfer zum Hotel erreicht werden. Es wurde aber auch ein schönes und freundliches Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter 35


- Anzeige befindet sich ein Bildnis des Erzengels. Himmlisch speisen und genießen ist hier im Gabriel’s Programm.

geschaffen. Das Hotel ist bekannt für seine freundlichen Mitarbeiter und den guten Service. Betritt man das Gabriel’s von der Bahnhofstraße, passiert man gleich am Eingang geschwungene Engelsflügel aus Edelstahl. Der erste Blick fällt dann unweigerlich auf den großen, elegant geschwungenen, vergoldeten Rezeptions- und Ausgabetresen auf der rechten Seite des Restaurants.

Hier schmückt der Namenszug des Erzengels die Stirnwand. Durch das Restaurant führt ein langer Gang, auf dessen linker und rechter Seite sich die eleganten Sitzmöbel und Tische befinden. Beide Wände sind verspiegelt, so dass selbst Gäste, die mit dem Rücken zum Gang sitzen nicht vor eine Wand schauen müssen. Sie können das Geschehen im Restaurant im Spiegel sehen. Am Ende des Ganges

Kontakt Hotel Kaiserhof Münster Bahnhofstraße 14 48143 Münster Telefon (0251) 4178-0 Telefax (0251) 4178-666 www.kaiserhof-muenster.de

Im Sauerland gibt es viele sehens- und erlebenswerte Ziele für Menschen, die der Region touristisch und kulinarisch verbunden sind. Seit 1901 steht im schönen Volmetal, das aus einer Poststation entstandene Hotel Dresel und heißt seine Gäste willkommen. Die Durchreisenden, die Tagestouristen und die „Sommerfrischler“ Für die Geschäftsleitung und die Mitarbeiter des Hotels ist Gastfreundschaft eine Passion. Hier wird sie gelebt, jeden Tag und zu allen Jahreszeiten. Das Haus bietet seinen Gästen gleich fünf Restaurants mit unterschiedlichem Zuschnitt. Hinzu kommen zwei Säle. Alle Räume haben viel Platz und noch mehr Atmosphäre. Kulinarische Genüsse in intimer Atmosphäre oder im Freundeskreis, kleine Feste und große Bankette – das „Dresel“ bietet seinen Gästen für jede Gelegenheit den richtigen Rahmen. Eine Überschrift in dem Hausprospekt lautet dann auch „Wir empfehlen uns für alles …!“ Insgesamt 36

bieten alle Räumlichkeiten zusammen Platz für 450 Gäste. In 23 Zimmern und Suiten ist stilvolles Wohnen angesagt. In den Zimmern bietet das Zusammenspiel von zeitgemäßem Design und traditioneller Wohnkultur ein abwechslungsreiches Wohndesign zum Wohlfühlen. Ein einzigartiges Wohn​erlebnis bietet die elegante Suite in der obersten Etage des Hauses: eine großzügige Dachterrasse, eine freistehende Badewanne, ein separates Duschbad mit Regendusche und ein Doppelwaschtisch im Bad. Für die aktive Freizeitgestaltung und Erholung bietet das Volmetal zahlreiche Wandermöglichkeiten. Direkt am Haus beginnt der neu eingerichtete VolmeHangweg, ein Geschichtspfad, der bis nach Hagen führt. Interessante Wanderziele sind auch die Glörtalsperre oder der historische Mühlenhof in Breckerfeld. Die zentrale Lage zwischen Hagen und Lüdenscheid, die kurzen Wege nach Dortmund, Köln oder Düsseldorf sowie die

Nähe zur A 45 machen das Hotel Dresel auch zu einem lohnenden Ziel für Geschäftsreisende und Kurzentschlossene, die bei schönem Wetter „mal schnell vor die Tür“ wollen. Kulinarische Akzente setzt Küchenchef Holger Dörscheln. Leichte Speisen, aromatische Gerichte und raffinierte Spezialitäten – für all das steht der Chef im Ring der Töpfe und Pfannen. Naturprodukte behandelt er mit großer Sorgfalt und Kreativität. Regional, saisonal und immer frisch sind seine Maxime. Mediterrane und französische Einflüsse stehen für Leichtigkeit und Kreativität. Hövels Original steht hier nicht nur als Getränk auf der Karte, sondern findet seine Verwendung auch in Saucen und Desserts des Küchenchefs. Kontakt Hotel & Restaurant Dresel Rummenohler Straße 31 58091 Hagen Telefon (02337) 13 18 Telefon (02337) 89 81 www.hotel-dresel.de

Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler, Archiv Landgasthof Wellenbad , Archiv Hotel Dresel, Archiv Restaurant VeriTable

Hotel Dresel


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Blick ins Rheinland

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Super-Wochenende in Düsseldorf

Japan-Tag in Düsseldorf Manga, Origami und Feuerwerk

Text: Marcus A. Besler, Fotos: Düsseldorf Marketing & Tourismus

Am 13. Juni verwandelt sich Düsseldorf in eine asiatische Metropole: Zum Japan-Tag 2009 lockt wieder ein vielfältiges Kulturprogramm an den Rhein. Neu ist eine Popculture-Zone. Dort treffen sich tausende Manga-Fans, die als Comic-Figuren kostümiert, den Japan-Tag zum wichtigsten Treffpunkt ihrer Szene in Europa machen. Weitere Höhepunkte sind eine zehnstündige Bühnenshow, kostenlose Mitmach-Aktionen und das größte japanische Feuerwerk außerhalb Japans. Zu dem Ereignis mit über 850 Teilnehmern werden hunderttausende Besucher erwartet.

Der Japan-Tag bietet auch einen realistischen Einblick in die Kultur Japans.

Hunderttausende feiern das Begegnungsfest in Düsseldorf, einer von vielen Höhepunkten auch in 2009: Das größte japanische Feuerwerk außerhalb Japans.

Das beliebte Begegnungsfest findet be- ben zahlreiche Stände zwischen Altstadt reits zum achten Mal statt und beginnt und Rheinufer einen realistischen Einum 13.00 Uhr. Zunächst stehen Jungen blick in die Kultur Japans. Fernöstliche und Mädchen aus japanischen Kinder- Kunstfertigkeiten wie Origami, Ikebana gärten mit Gesang und Tanz erstmals und Kalligraphie können bewundert oder vor großem Publikum auf der Bühne sogar selbst ausprobiert werden. Samurai am Burgplatz in der Altstadt. Abends er- präsentieren prachtvolle Rüstungen und wartet die Besucher ein Klassik-Konzert Langwaffen in einem Heerlager. Auch jader Düsseldorfer Symphoniker. Außer- panische Sportarten wie Sumo, Judo und dem tritt am 13. Juni erstmals Trommel- Karate sowie die Kunst des BogenschieKünstler Leonard Eto in Deutschland auf. ßens, Kyudo, werden demonstriert. RZ_AZ_Bluetenfest:070509 07.05.2009 13:42 Uhr Seite 1 Mit kostenlosen Mitmach-Aktionen gePyrotechniker aus Fernost zünden zum

Erleben Sie die junge rheinische Küche und den charmanten Service der Brasserie „1806“.

Abschluss der Feierlichkeiten gegen 23.00 Uhr das größte japanische Feuerwerk außerhalb Japans. Für das fast halbstündige Lichtspektakel am Himmel ließen die Veranstalter extra tausende Feuerwerkskörper aus Japan per Schiff nach Düsseldorf transportieren. Nirgendwo in Deutschland leben so viele Japaner wie in Düsseldorf und Umgebung (11 300 in Nordrhein-Westfalen, davon rund 6 400 allein in Düsseldorf). www.japantag-duesseldorf-nrw.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf dem Weinblütenfest in Kaiserswerth.

WEINBLÜTENFEST 14. juni von 12.00 bis 20.00 uhr www.breidenbacherhofcapella.de

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Super-Wochenende in Düsseldorf

Weinblütenfest in Kaiserswerth 16 Köche mit 14 Sternen

Text: Marcus A. Besler, Fotos: Rheinlust und Ulrich Otte - Düsseldorf Marketing & Tourismus

Selbsternannte Gourmet-Festivals gibt es mittlerweile viele. Die meisten sind jedoch eher Volksfeste, nur wenige erfüllen echten Spitzenanspruch. Das Weinblütenfest im Düsseldorfer Stadtteil Kaiserswerth gehört seit über 10 Jahren zu den wenigen Spitzenveranstaltungen.

Direkt am Rheinstrom und auf halbem Wege zwischen Düsseldorf und Duisburg liegt die ehemalige Reichsstadt Kaiserswerth. Hier ein Blick vom Rhein auf die Kaiserpfalz-Ruine

Am Sonntag, 14. Juni 2009 treffen Sterne- und sterneverdächtige Köche auf Winzer von Weltrang. Von 12.00 bis 20.00 Uhr wird der Kaiserswerther Markt zum Gourmetparadies, denn direkt am Rhein gewähren Spitzenköche ausgezeichnet mit insgesamt 14 Sternen Einblick in ihre Kochtöpfe. Auch Ideengeber des Weinblütenfestes, Jean-Claude Bourgueil, ist mit seinem Restaurant „Im Schiffchen“ erneut persönlich vertreten. Auch 2009 wird das Genießerparadies allen Interessierten verschiedenste Geschmackswelten näher bringen. Dieses Jahr sind 16 bekannte Köche der Region dabei, die ihr Können den Besuchern beweisen werden. Die hohe Besucherzahl von 40 000 aus dem Vorjahr soll dieses Jahr erneut erreicht werden. Neben vielen „Stammgästen“, darunter 2-Sterne-Maître Peter Nöthel mit seinem Restaurant „Hummer-Stübchen“ und das „Victorian“ mit dem neuen Patron Volker

10. Weinblütenfest 2008: Nach getaner Arbeit genehmigten sich die versammelten Spitzenköche ein Gläschen Sekt von Sponsor Geldermann.

Droksch. Dieses Jahr wird auch Johann Lafers „Stromburg“ wieder Exquisites auf dem Kaiserswerther Markt präsentieren. Premiere feiert auf dem Weinblütenfest der „Breidenbacher Hof “ und Berthold Bühler ist mit dem Restaurant „Résidence“ nach mehrjähriger Pause auch wieder dabei. Die Sektkellerei Geldermann präsentiert eine exklusive Auswahl für den feinen Geschmack und mit der Haaner Felsenquelle

sorgt ein außergewöhnlicher Mineralwasserlieferant für eine kühle und gesunde Erfrischung. Die Veranstaltungsagentur RheinLust freut sich gemeinsam mit den Restaurants, am Sonntag, den 14. Juni 2009, von 12.00 bis 20.00 Uhr wieder viele Gourmets am „Kaiserswerther Markt“ in Düsseldorf-Kaiserswerth zum Weinblütenfest begrüßen zu können.

Teilnehmende Restaurants:

Bellevue im Rheinhotel Vier Jahreszeiten · El Pescador - Das Düsseldorfer Fischhaus · Hummer-Stübchen · Im Schiffchen * InterContinental Düsseldorf · Johann Lafers Stromburg · Ratskeller Aachen/Achterath’s Restaurant · Restaurant Pigage · Ristorante Rossini · Schloßhotel Hugenpoet · Zur Post/Catalogna Cologne Catering · jap. Restaurant 4 Seasons · Victorian · Breidenbacher Hof · Résidence · Schlosshotel Lerbach 39


Quelle: Gunnar Forbrig, Köln

Größte Kirmes am Rhein Die Düsseldorfer Rheinkirmes gehört mit dem Münchner Oktoberfest, den Cannstatter Wasen und der Cranger Kirmes zu den größten Volksfesten Deutschlands. Über vier Millionen Besucher kommen jährlich am dritten Juliwochenende zu dem 9-tägigen Spektakel direkt am Rhein. Mit der größten Kirmes am Rhein feiert der St. Sebastianus Schützenverein vom 18. bis 26. Juli 2009 den Namenstag seines Schutzpatrons St. Apollinaris. Weiterer Anlass ist das zeitgleich stattfindende Kirchweihfest der katholischen Basilika St. Lambertus in der Düsseldorfer Altstadt. Der Montag hat sich in den letzten Jahren zum „Pink Monday“ entwickelt. An diesem Tag treffen sich gut 50 000 Homosexuelle auf der Kirmes. Als Höhepunkt gilt das große Feuerwerk vor toller Kulisse am Freitagabend.

Weltköchetag und 125. Geburtstag des Colonia Kochkunstverein 8000 Köche in Köln Der Colonia Kochkunstverein hat es sich zur Aufgabe gemacht den Beruf des Kochs positiv in der Öffentlichkeit zu präsentieren und die Kochkunst zu pflegen. Wie jedes Jahr begeht der Verein auch 2009 den Lauretiustag1 mit einem Gottesdienst und buntem Zug durch die Stadt. In diesem Jahr feiert der Verein 8000 Köche treffen sich zum Weltköchetag mit dreitägiger Messe in der Dom- zudem seinen 125. Geburtstag. stadt und feiern die größte Köcheparty der Welt. Grund genug für den Vorstand einmal alle Kollegen, d.h. jede Köchin und jeden Koch auf der Welt, sowie jeden Interessierten zum Weltköchetag in die Domstadt einzuladen. Der Weltköchetag findet im Rahmen einer dreitägigen Messe vom 14. – 16. August in der Halle 10 der Köln-Messe statt, wobei der erste Tag dem Fachpublikum vorbehalten ist. Etwa 18 000 Gäste, darunter 8 000 Köche werden erwartet die am Samstag, nach der offiziellen Eröffnung des Weltköchetages und einem ökumenischen Gottesdienst im Dom, gleich für ein besonderes Spektakel sorgen werden: Im Marsch der Nationen werden sie vom Dom, in Kochuniform und mit Länderflaggen über die Deutzer Brücke zur Messe ziehen. www.colonia-kochkunstverein.de Haben Sie Ausflugs- oder Veranstaltungstipps, kennen Sie ein tolles Restaurant? Wir freuen uns auf Ihre Themenvorschläge: marcus.besler@futec-ag.de, Telefon (02306) 978 402

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Laurentius von Rom starb am 10. August 285 als Märtyrer den Feuertod. Deshalb ist Laurentius der Schutzpatron der verschiedensten mit Feuer beschäftigten Berufsgruppen, wie z. B. Feuerwehrleute, Bäcker, Köche.

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Das gute Leben Restaurant WielandStuben Wielandstr. 84 Hamm-Wiescherhöfen Tel. 0 23 81. 40 12 17 11-14 Uhr und 18-24 Uhr Samstags mittags und montags geschlossen

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- Sonderveröffentlichung -

Erfolgreicher Start Von der positiven Resonanz auf die Gründung des Instituts waren die Initiatoren und Sponsoren mehr als angenehm überrascht. Bereits wenige Wochen nach der Gründung hatten sich annähernd 50 Gastronomen, Hoteliers, Lebensmittel- und Getränkeproduzenten, Vertreter der Industrie und engagierte Feinschmecker und Privatpersonen in die Mitgliederliste eingetragen. Nach der Abarbeitung der behördlichen Anforderungen haben in der ersten Maiwoche die Bauarbeiten begonnen, die bis Ende Juni beendet sein sollen. Bereits im Juli 2009 starten wir mit Seminaren und Präsentationen. Von den ersten Gastköchen liegen uns bereits Zusagen vor.

Um die großen, geplanten, externen Publikumsveranstaltungen im nächsten Jahr erfolgreich durchführen zu können, wünscht sich das Institut natürlich noch eine erhebliche Zahl weiterer Mitglieder aus allen Bereichen der Gastronomie, des öffentlichen Lebens und auch engagierte Privatpersonen sind herzlich willkommen. Bevor wir an dieser Stelle die ersten geplanten Veranstaltungen bekanntgeben, möchten wir deshalb noch einmal in aller Kürze die Ziele des Instituts darlegen.

Imageförderung, Netzwerke, Weiterbildung Einige Regionen und Bundesländer haben

seit vielen Jahrzehnten, ja teilweise sogar seit Jahrhunderten einen guten Namen, wenn es um regionalen Tourismus geht. Für viele der Feinschmecker spielen die südlicheren Regionen eine herausragende Rolle. In den vergangenen Jahrzehnten waren die Mittelmeerländer die Lieblingsziele der deutschen Urlauber. Mediterrane Speisen sind auch heute, mit vollem Recht, immer noch sehr beliebt. Das WESTFALEN INSTITUT möchte unserer Region in den Bereichen Touristik und Gastronomie durch geeignete Maßnahmen den Rücken stärken. Seinem Selbstverständnis nach will das Westfalen-Institut Dienstleister, Netzwerk, Interessenvertreter und Forum sein für: • Gastronomie • Hotellerie • Lebensmittel und Getränkeproduzenten • Lieferanten und Dienstleister • Aufgaben • Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, interne und externe überregionale Ver-

anstaltungen sollen das Image und der Bekanntheitsgrad der Ausflugs- und Urlaubsregion Westfalen gesteigert werden. • Der Umgang und Einsatz mit gesunden Lebensmitteln regionaler Produzenten soll durch Seminare und Produktvorstellungen gefördert werden. Durch Werksbesichtigungen (z. B. Messerproduzenten, Brauereien) und Besuche bei landwirtschaftlichen Produzenten oder Lebensmittel-Logistikern wird die Kommunikation unter den Mitgliedern gefördert. • Namhafte Spitzenköche erklären im Institut an praktischen Beispielen Gartechniken (z. B. Sous-Vide), Sommeliers halten Weinseminare ab und regionale Erzeuger stellen Ihre Produkte vor, die dann in der Versuchsküche des Instituts zubereitet und verkostet werden. Zu diesen Veranstaltungen können die Mitglieder nach Absprache auch Auszubildende entsenden, welche dann auf diesen Veranstaltungen einmal die Gelegenheit erhalten mit einem Sterne- oder Fernsehkoch zusammenzuarbeiten. • Eine geplante externe Großveranstaltung soll das „Westfalen-Gourmet-Festival“ werden. Erste Einzelheiten und Ideen werden nach der Mitgliederversammlung im August/September 2009 festgelegt. Ein Beirat aus Sponsoren, Gastronomen und interessierten Fachleuten soll den Vorstand bei Planung und Durchführung unterstützen. Anregungen findet man beim „Schleswig-Holstein Gourmet-Festival“ und dem „Rheingau Gourmet & Wein Festival“. • Namhafte Dozenten werden zu ausgewählten, aktuellen Themen Fachvorträge mit anschließenden Diskussionsrunden im Institut abhalten. Hierzu erstellt die Institutsleitung zurzeit einen Veranstaltungsplan.


- Sonderveröffentlichung In die internen und externen Veranstaltungen des Instituts werden interessierte Mitglieder (z. B. Hoteliers und Gastronomen) auf Wunsch von Beginn an mit eingebunden. Marketinginstrumente, wie eine Inter-

Veranstaltungen 2009 16. Juli 2009 · Vorstellung der Foodkalender „Westfalen – kulinarisch 2010“ Gastkoch: Günther Overkamp Klein, Overkamp Gastronomie Einladungen erfolgen gesondert. 11. August 2009 · Mitgliederversammlung Westfalen-Institut Einladungen erfolgen gesondert. 24. September 2009 · Fingerfood und Sous-Vide Gartechniken Gastkoch: Heiko Antoniewicz/Buchautor, Trainer, Berater Einladungen erfolgen gesondert.

netpräsenz, Flyer und Broschüren werden nach Abschluss der Bauarbeiten erstellt und sollen bis zur ersten offiziellen Mitgliederversammlung (August) fertig sein. Im Westfalen Magazin belegt das Institut regelmäßig zwei eigene Seiten, die in Zu-

kunft für öffentliche Verlautbarungen und Informationen genutzt werden. Für diese Seiten wird das Institut auch inhaltlich verantwortlich sein. Siehe Impressum Westfalen-Institut. Die Seiten des Instituts sind besonders gekennzeichnet.

Geplante Termine und Veranstaltungen in 2009 • Brauereibesichtigung der Hövels Hausbrauerei, Dortmund • Werksbesichtigung GÜDE, Solingen (max. 20 Teilnehmer) • Besichtigung der UFO – Business Lounge, Lünen (max. 20 Teilnehmer) • Weinseminar mit Benno Wurster • Produktvorstellung (max. 20 Teilnehmer) • Neujahrsempfang für alle Mitglieder (Januar 2010) Zu den Veranstaltungen werden jeweils rechtzeitig Einladungen versandt, sobald die Veranstaltungstermine feststehen.

Impressum: S. 42 – 43 sind eine Sonderveröffentlichung des Westfalen Institut e.V. im Westfalen-Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P): Westfalen Institut e.V. Cappenberger Straße 88 44534 Lünen www.westfalen-institut.de Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Stefanie Anthes Druck: Rademann, Lüdinghausen

Jetzt Mitglied werden: Mitgliedsantrag oder online: www.westfalen-institut.de Werden Sie Mitglied im Westfalen-Institut e.V. und unterstützen hiermit die kulinarische, kulturelle und touristische Vielfalt der Region. Name, bzw. Firma und Rechtsform

Vorname, ggf. Titel

Geburtsdatum

Straße, Hausnummer

Postleitzahl, Ort

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Ich beantrage die Aufnahme (bitte ankreuzen) als O Mitglied (Beitrag 10 € mtl.) O Fördermitglied mit vielen weiteren Vorteilen (Beitrag 100 € mtl.). Die Satzung und Beitragsordnung sind mir bekannt und erkenne ich an. (Siehe unter www.westfalen-institut.de)

Per Fax an (02306) 978-401 oder im Umschlag an: Westfalen-Institut e.V. (in Gründung) Cappenberger Straße 88 44534 Lünen

Bitte buchen Sie den Jahresbeitrag von meinem Konto ab:

(Wenn keine Abbuchung gewünscht einfach freilassen und nach Rechnungserhalt überweisen)

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Bei Annahme der Mitgliedschaft wird die Dauer zunächst für ein Jahr geschlossen Die Mitgliedschaft verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, wenn die Mitgliedschaft nicht ein Monat vor Ablauf des Kalenderjahres schriftlich gekündigt wird.


Das Münsterland

125 Jahre Landhotel Hermannshöhe „Wie goaht no Hermann up de Höh“ (wir gehen zu Hermann auf der Höhe) heißt es seit 125 Jahren. 1884 haben Hermann Beckhaus und seine Frau Elisabeth die Schankerlaubnis auf einer kleinen Anhöhe im Süden von Legden erhalten. Zu dieser Zeit war die Hermannshöhe immer noch im Besitz des Freiherrn von Oer, wurde aber 1896 von Hermann Beckhaus gekauft. Heute präsentiert sich das Landhotel Hermannshöhe als zeitgemäßer, vorbildlicher Betrieb. Die Hermannshöhe wird von Familie Beckhaus in dritter und vierter Generation als Familienbetrieb geführt und beschäftigt neben den eigenen Familienmitgliedern rund 60 Mitarbeiter. Derzeit werden 17 junge Leute in dem Ausbildungsberufen Koch/Köchin und Hotelfachmann/frau ausgebildet. Insgesamt haben in den letzten Jahren 62 Auszubildende ihre Prüfung erfolgreich abgeschlossen. „Die schönen Dinge des Lebens genießen - lassen Sie uns dazu beitragen“, ist seit vielen Jahren das Motto von Familie Beckhaus. Das mehrmals erweiterte, modernisierte, verschönerte und den Ansprüchen der Gäste angepasste Objekt hat sich so zum beliebten Ziel für Einheimische und Touristen entwickelt und gilt als Institution im Münsterland.

Das Hotel

Das Hotel ist mit 55 Gästezimmern und 100 Betten nicht zu klein, um den Ansprüchen von Firmen und Gruppen gerecht zu werden, aber auch nicht zu groß für die persönliche Betreuung eines jeden Gastes. Natürlich stehen Nichtraucherzimmer, barrierefreie Zimmer und Familienzimmer bereit. Für weitere kleine Annehmlichkeiten wie Internetanschluss, Bademäntel, Wäscheservice, Hotelparkplätze und eine Fahrradgarage hat Familie Beckhaus ebenfalls gesorgt. Wer sich etwas Gutes tun möchte, dem stehen zudem ein auf 29 °C temperiertes Hallenbad, eine Sauna, ein Solarium und ein Sanarium zur Verfügung.

Das Restaurant

Als verfeinerte Münsterlandküche bezeichnet Familie Beckhaus ihre Küchenphilosophie. Diese wird durch aufmerksamen Service und die behagliche Gestaltung des Restaurants abgerundet. Und dass die westfälischen Gerichte nicht ohne Raffinesse und mit einer Extraportion Geschmack aus guter alter Zeit zubereitet werden, dafür sorgt eine Top-Küchenmannschaft. Abwechslung auf der Speisenkarte bieten die Spezialitätenwochen. Aktuell stehen natürlich frische heimische Erdbeeren und Spar44


Das Münsterland

gel aber auch leckere Blaubeerpfannkuchen auf dem Programm.

Tagen & Feiern

Neun moderne Veranstaltungs- und Banketträume für Gesellschaften bis zu 350 Personen stehen für Familienfeiern und Tagungen zur Verfügung. Eine optimale Seminartechnik, flexible Raumgrößen sowie entsprechende Klimatisierung sind die Voraussetzungen für gelungene Veranstaltungen. Im „Treff 1884“ (Premiere Sportsbar) können Restaurant- und Hotelgäste zwanglos miteinander kommunizieren.

Einladung!

Text: Marcus A. Besler, Fotos Archiv Landhotel Hermannshöhe

125 Jahre sind natürlich ein Grund zum Feiern. Bereits jetzt bietet Familie Beckhaus als Dankeschön einen Jubiläumsteller und ein Jubiläumsmenü zum Sonderpreis an. (Details siehe www.landhotel-hermannshoehe.de).

Eine Jubiläumsfeier für geladene Gäste findet am 2. Juli 2009 statt. Am 5. Juli präsentiert sich der Betrieb mit einem Tag der offenen Tür. Zum Frühschoppenkonzert spielt der Musikzug der freiwilligen Feuerwehr Legden und das Nachmittagskonzert wird von der Big-Band „Blaswerk“ gestaltet. Die „HipHop-Jump-Kids“ unterhalten die Gäste zwischendurch. Für das leibliche Wohl wird im Festzelt mit einem Mittags- und Kuchenbuffet zu Sonderpreisen gesorgt. Die kleinen Gäste vergnügen sich auf dem hoteleigenen Spielplatz und auf einer Hüpfburg. Familie Beckhaus und ihre Mitarbeiter freuen sich über einen regen Besuch. www.landhotel-hermannshoehe.de

Die Herbstausgabe erscheint am 28. August. Wenn Sie dabei sein möchten, kontaktieren Sie uns jetzt: Redaktion: (02306) 978 - 402, - 403 Anzeigen: (02306) 978 - 400 E-Mail: dabeisein@westfalen-magazin.de Redaktions-/Anzeigenschluss: 3. August 2009

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Rezept: Tafelspitzsülze

Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Hotel Restaurant Lindenhof

Udo Hankh

Das familiengeführte Hotel-Restaurant Lindenhof wurde 1912 als Gastwirtschaft Lindenhof in der Ortsmitte von Emsdetten erbaut. Nach dem Krieg wagen Klementine Hankh und ihre Schwester Otti

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Kortmüller hier einen Neuanfang und beginnen den Hotelbetrieb mit vier Zimmern. Heute verfügt das inhabergeführte Komforthotel im Herzen von Emsdetten über 32 individuell eingerichtete Gästezimmer mit insgesamt 54 Betten. Keines der Zimmer ist wie das von nebenan. Mal romantisch, mal modern, mal rustikal. Zu dem Hotel gehört seit 2007 auch das benachbarte „Alte Wiegehaus“. Wenn Sie längerfristig in Emsdetten zu tun haben, können Sie hier eine Wohnung auf Zeit mieten. Die modern gestalteten Superiorzimmer sind zwischen 28 m² und 40 m² groß und bieten mit ihren angenehmen Details ein angenehmes, nicht unbedingt an ein Hotelzimmer erinnerndes Wohnerlebnis. Seit 2003 führen Udo Hankh jun. und seine Frau Christine den Hotel- und Restaurantbetrieb in dritter Generation. Udo Hankh jun. bietet seinen Gästen „Deftiges aus Westfalen“ und die große internationale Küche.

Der Gault Millau würdigt seine Küchenleistung mit 14 Punkten und der Michelin würdigt sie mit einem „Bib Gourmand“. Ein Feinschmeckerwochenende bei Chris​tine und Udo Hankh ist deshalb nur zu empfehlen, zumal das Münsterland in und um Emsdetten auch viele Ausflugsmöglichkeiten bietet.

Udo Hankh

Küchenchef Udo Hankh absolvierte seine Lehre in der Traube Tonbach. Seine Wanderjahre verbrachte er im Pariser Le Cinq, bei Heinz Winkler in Aschau und im Boulud in New York. Ein Meisterwerk ist sein schräg aufgeschnittenes Filet vom „Frisisch Ochs“, das stehend auf dem Teller serviert und von einer einzigartigen Rotweinsauce umrahmt wird. Große Küche in Emsdetten. Für unsere Sommerausgabe bereitet er eine Tafelspitzsülze mit besonders edlen Zutaten.


Rezept: Tafelspitzsülze

Tafelspitzsülze mit glasierten Flusskrebsen Zutaten für vier Personen Für die Sülze 200 g Karotten 200 g Sellerie ½ Stange Lauch 350 g gekochter Tafelspitz (abgekühlt) 7,5 Blatt Gelatine (in kaltem Wasser eingeweicht) 1 EL Weißwein-Essig Salz, Pfeffer Flusskrebse 12 Stck Flusskrebse 2 l Courtbouillon (Sud aus Wasser, Essig, 1 Stck Karotte, 1 Stck Zwiebel, 1 Stck Lorbeerblatt, Pfeffer, Salz) 150 g gemischte Blattsalate Dressing 35 g weißer Balsamico-Essig 75 g Rapskernöl 1 EL Honig 5 EL Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung Lauch putzen, Gemüse in dünne Scheiben schneiden, in kochendem Salzwasser blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Tafelspitz in dünne Scheiben schneiden. Die Flusskrebse in die kochende Courtbouillon geben, aufkochen und etwa sechs Minuten gar ziehen lassen. Die Krebse dann in Eiswasser abkühlen, Scheren und Schwänze ausbrechen. Beiseite stellen. Die Tafelspitzbrühe aufkochen und durch ein Sieb passieren. Die Gelatineblätter ausdrücken und in der heißen Brühe unter Rühren auflösen. Brühe kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und mit Weißwein-Essig abschmecken. Eine Terrinenform (1 l Inhalt) mit Klarsichtfolie auslegen. Form in ein Gefäß mit Eiswürfeln stellen, damit die Brühe nach dem Einfüllen sofort zu stocken beginnt. Etwas Brühe einfüllen, dann die Form mit dem Lauch auslegen. Nun abwechselnd die Tafelspitz- und Gemüsescheiben darauflegen. Zwischen den Schichten immer etwas Brühe auffüllen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis die Terrinenform fast gefüllt ist. Mit dem Lauch abschließen und die Terrine mit etwas Brühe versiegeln. Die Terrinenform mit einem Deckel verschließen und die Sülze für 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Alle Zutaten für die Vinaigrette zusammen mixen. Die Flusskrebse vor dem Anrichten in einer Pfanne mit etwas Kochfond und einigen Butterflocken vorsichtig erwärmen. Nicht kochen, sonst werden sie zäh. Blattsalate mit der Vinaigrette marinieren und als Salatkranz auf Tellern anrichten. Die glasierten Flusskrebse auf Tellern anrichten. Sülze aus der Form heben, in Scheiben schneiden und mittig auf dem Teller anrichten. Die glasierten Flusskrebse auf dem Salat verteilen. Mit etwas Kerbel garnieren. Guten Appetit. Tipp: Mit krossen Bratkartoffeln ist die Tafelspitzsülze ein erfrischendes Hauptgericht nicht nur für diesen Sommer.

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Naturstein hat viele Gesichter Ob spaltrau, geflammt, gestockt, geschliffen oder gebürstet, ob handbekantet, gesägt oder vibriert, die facettenreiche Bearbeitung von Oberflächen und Kanten verleiht einem Naturstein seinen eigenen, ganz besonderen Charakter.

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Weg vom Allerweltsgestein und den von der Industrie diktierten Formaten tendieren immer mehr Gartenliebhaber zu individuellen und ungewöhnlichen Lösungen. Terrassen, Wege, Mauern und Einfassungen werden zum Ausdruck persönlichen Geschmacks. Gärten werden

immer mehr zu den kleinen Fluchten des Alltags, zu denen Naturstein in seiner faszinierenden Vielfalt einen entscheidenden Beitrag liefern kann.

wie unterschiedlichste Materialien für Trockenmauern, Treppen, Bachläufe und Beeteinfassungen. Solitärsteine aus aller Welt runden es ab.

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Angesichts der weit über 1.000 Artikel stellt die individuelle Bauherrenberatung eine ständige Herausforderung dar, der sich die Fachleute von NGR aber täglich neu und gern stellen.

Aber auch Quarzsandsteine in technisch hochwertigen Qualitäten und in einem breiten Farbspektrum von gelb über beige, braun und rot bis hin zu schwarz und grau bieten sich für die Terrassengestaltung ebenso an wie als sehr maßhaltiges Pflaster für Einfahrten, Wege und Stufen. Natursteinmauern verleihen jedem Anwesen einen individuellen Charakter.

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Das Münsterland

Toscana im Münsterland Sind Sie ein Liebhaber sanfter geschwungener und bewaldeter Hügel und lieben pastellfarbene Landschaftsbilder, brauchen Sie nicht zwangsläufig über den Brenner bis in die Toscana zu fahren. Ein Aufenthalt im Hotel Steverburg in Nottuln vermittelt Ihnen durch seine einzigartige Lage, die kulinarische Vorlieben und gärtnerischen Leidenschaften des Burgherrn einiges von der einzigartigen Atmosphäre, die man sonst nur in der Toscana findet.

Text: Gerhard Besler, Fotos: Archiv Hotel Steverburg, G. Besler/futec AG

Wolfgang Niehoff: Sabrieren einer Champagnerflasche

Dabei ist die Steverburg gar keine Burg, weder im historischen Sinne noch vom Baustil. Die Steverburg ist eine schloss­ ähnliche Anlage in Alleinlage. Historisch gesehen war die Steverburg eine in den Jahren 1923 – 1925 erbaute Jugendherberge. Der Burg- bzw. Schlossherr Wolfgang Niehoff kaufte das Anwesen im Jahre 1989. Zu dieser Zeit befand sich die ehemalige Annette von Droste Hülshoff Jugendherberge in einem desolaten, baulichen Zustand. Innerhalb von 20 Jahren machte der neue Inhaber daraus ein imposantes, schlossähnliches Hotel-Restaurant mit stilechter Vorfahrt. Nun ist Wolfgang Niehoff, wie man bei uns gerne sagt, ein „Wuseler“. Er kann nicht still sitzen, er muss immer was zu tun haben. Alle Renovierungsarbeiten Neu- und Ausbauten sowie die Anlage des Parks, wurden fast ausschließlich in Eigenarbeit durchge-

führt. Bevor er in den Ausbau seines Hotels nahezu 20 Jahre seines Lebens investierte, fuhr er als Stuart auf der MS-Europa, arbeitete als Koch in London, Genf und am Tegernsee und absolvierte in Dortmund die Hotelfachschule. Außerdem ist Niehoff ein weit gereister Mann und hat so viele Eindrücke gesammelt, die er hier in seine „Burg“ einfließen lassen konnte. Die gesamte Anlage ist aus grob behauenem Baumberger Kalksandstein errichtet. So war es naheliegend, dass er sein privates Wohnhaus, mit großer Wohnhalle, das sich ebenfalls auf dem Gelände befindet, im gleichen Stil erbaute. Das Hotel verfügt über 20 komfortable Zimmer, von denen die Gäste einen unvergleichlichen Ausblick über die Baumberge und an klaren Tagen bis ins Sauerland genießen können. In einem Erker befindet sich das romantische Honeymoon-Zimmer. Auf die Ausstattung der Bäder wurde sehr viel Wert gelegt. Für Gäste, die gerne allein sein möchten und dennoch auf alle Annehmlichkeiten der Hotelleistungen nicht verzichten möchten, hat der Hausherr

an exponierter Stelle (will sagen fantastische Aussicht) ein massives Blockhaus errichtet. Hier können zwei Personen einen fantastischen Aufenthalt, für sich allein und doch mittendrin, genießen. Ein Erlebnis ist es auf der Sonnenterrasse zu speisen. Zu dem Gefühl in einem Schloss zu wohnen, kommt der herrliche, unverbaute Ausblick über die Baumberge. Aber auch arbeiten (sprich tagen) lässt es sich in einem solchen Umfeld natürlich ganz vortrefflich. Für den Tagungsbereich stehen zwei komplett mit allen modernen Tagungsequipment ausgestatteten Räume für ca. 40 Personen bereit. Für stilvolle Hochzeiten gibt es wohl kaum einen geeigneteren Ort. Das südländische Flair (überall stehen Palmen) und die mediterrane, überdachte Terrasse bilden eine romantische Umgebung. Auf der Terrasse finden 140 Gäste Platz. Es besteht sogar die Möglichkeit, die standesamtliche Trauung im parkähnlichen Garten abzuhalten. Nach einem Sektempfang, zu dem Fingerfood gereicht wird, beginnt in der Regel gegen 18:30 Uhr das Abendessen. Während die Kinder auf dem Rasen tollen, kann die Festgesellschaft bei schönem Wetter die frische Küche und ausgesuchte Weine bei untergehender Sonne auf der Terrasse genießen. Aber auch das Innere der Steverburg bietet ein würdiges Ambiente für rauschende Feste. Dafür stehen der rosa und der gelbe oder der Rittersaal zur Verfügung. Den krönenden Abschluss bildet eine spektakuläre Eisbombe mit Feuerwerk als Dessert. Danach kann bis zum frühen Morgen getanzt werden. Hase und Igel werden die einzigen Zeugen sein, wenn nachts noch vereinzelt Verliebte durch die Baumberge Lustwandeln. So wurde aus der ehemaligen Jugendherberge ein Hotel, in dem es sich gut speisen, wohnen und feiern lässt. www.hotel-steverburg.de 49


Traditionshotels Münster

Neue Hotelkooperation stellt sich vor

V. l. Familien Löfken, Winnecken, Eggert

Alle drei Hotels sind hoch dekoriert und auch über die Grenzen hinaus überregional bekannt. Die drei Inhaberfamilien hatten die Idee zu dieser Kooperation bei einem gemeinsamen Abendessen ohne Anlass, aber gerade bei solch ungezwungenen Abenden werden oft gute und manchmal auch große Ideen geboren. Diese Kooperation basiert ausschließlich auf der jahrzehntelangen, privaten freundschaftlichen Verbundenheit der Familien, die ihre Häuser mit Leidenschaft und Professionalität führen. Alle Häuser verfügen über eine einmalige Lage, besondere Atmosphäre und einem hohen Wohnkomfort. Mit ihren gastronomischen Leistungen, dem persönlichen und individuellen Service sowie der stetigen Ausund Weiterbildung der Mitarbeiter wollen die Traditionshotels Münster Ihre besonderen Werte herausstellen. Vor allem will sich die Kooperation nach eigener Aussa-

Ringhotel Landhaus Eggert

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ge, einem sich anbahnenden Überangebot an Hotelbetten, eindeutiger positionieren und aktiver präsentieren. Die drei Häuser werden sich von nun an regional und überregional gemeinsam vermarkten, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Zu den Aktivitäten zählen unter anderem ein gemeinsamer Internetauftritt, gemeinsame Broschüre und Werbeauftritte sowie ein abgestimmtes und teilweise identisches kulinarisches Angebot. In jedem Haus wird z. B. ein Businesslunch für 25,50 Euro angeboten, der aus einem Drei-Gang Menü inklusive Kaffee besteht und innerhalb von einer Stunde gereicht wird. So kann die Mittagspause zu einer kleinen Auszeit vor den Toren der Stadt werden. Die drei seit Generationen familiär geführten Landsitze bilden die Wurzeln münsterscher Hotelkultur. Hendrik Eggert (Ringhotel Landhaus Eggert: „Wir

Romantik-Hotel Hof zur Linde

geben mit dieser neuen Kooperation auch ein Qualitätsversprechen an unsere Gäste.“ Durch gemeinsame Schulungen für die Mitarbeiter und Auszubildenden soll die führende Rolle im Service- und Ausbildungsbereichweiter ausgebaut werden. Rembert Winnecken (Schloss Wilkinghege): „Seit jeher ist es uns ein großes Anliegen, Fachwissen, persönlichen Service und eine vorbildliche Gastgeberrolle zu vermitteln. Auch hier sehen wir große Synergie-Effekte, diese Stärken weiter auszubauen“. Erste Firmen aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland haben sich bereits angemeldet, um sich durch die Traditionshotels inspirieren zu lassen, Münster als ihren nächsten Veranstaltungsort zu wählen. Kennenlernen können die Unternehmen die drei Hotels z. B. während eines „Running Lunch“. Dabei wird die Vorspeise im „Romantikhotel Hof zur Linde“ eingenommen, der Hauptgang im Schloss Wilkinghege serviert und das Dessert im Ringhotel Landhaus Eggert eingenommen. Die Gäste werden dabei mit einem Shuttle-Service von Hotel zu Hotel chauffiert. Dazu stellt Christiane Löfken fest: „Wir stellen oft fest, dass unsere Häuser mit unserem Serviceangebot in vielen Teilen Deutschlands bekannter sind als in Münster selbst.“ Die drei Hotels verfügen gemeinsam über ein Angebot von über 120 Zimmern und Suiten. Die Gäste werden umsorgt und verwöhnt von ca. 160 Mitarbeiter​innen und Mitarbeitern. www.traditionshotels-ms.de

Schloß Wilkinghege

Text: Gerhard Besler, Fotos: Traditionshotels Münster

Am 11.03.2009 luden drei alteingesessene Hoteliersfamilien aus Münster die Presse zu einem Gespräch in das Schloss Wilkinghege. In diesem typisch westfälischen Wasserschloss wollten die Familien Eggert, Löfken und Winnecken ihre neue Kooperation der „Traditionshotels Münster“ vorstellen. Seit vielen Jahrzehnten gehören die historischen 4-Sterne-Hotels Schloss Wilkinghege, Romantikhotel Hof zur Linde und das Ringhotel Landhaus Eggert zu den führenden Häusern der Westfalenmetropole.


Das Münsterland

240 Jahre Pott’s – Leidenschaft aus Tradition 1769 beginnt die Geschichte der privaten Handwerksbrauerei Pott’s im münsterländischen Oelde. Lange Zeit war es ihr nicht vergönnt, über den lokalen Tellerrand hinauszuschauen. Schon damals war die Haltbarkeit des Bieres das entscheidende Kriterium für die Größe des Vertriebsgebietes. Diese natürliche Selbstbeschränkung, angepasst an die heutigen technischen Möglichkeiten, wurde konsequent aus Liebe und Leidenschaft zum Bier bewahrt. Pott’s - Die Erlebnisbrauerei

Bier ist keine Konserve

Text: Marcus A. Besler, Fotos: Archiv Pott’s

„Natürlich könnten auch wir unser Bier für weite Transportwege konservieren und entsprechend lange haltbar machen und es wäre sogar viel billiger“, beschreibt der Bräu Rainer Pott, der die Brauerei in sechster Generation führt, die reine Theorie. Doch hinter heimatverbundener Brauleidenschaft verbirgt sich aus seinem Verständnis etwas ganz anderes: „Wir verzichten ausdrücklich auf die Haltbarmachung für weite Vertriebswege zugunsten der Naturbelassenheit“, so Pott. Dazu bedarf es einer langen, frostigen Reifung und einer besonders schonenden Filtration, um die wertvollen, geschmackstragenden und zugleich gesundheitlich positiven Inhaltsstoffe zu erhalten. Dies bedeutet für den Bierliebhaber den unverwechselbaren Münsterländer Hochgenuss. So ist es nicht verwunderlich, dass die vier Biersorten von Pott’s – Pott’s Pilsener, Pott’s Landbier, Pott’s Prinzipal und Pott’s Weizen – allesamt die Goldmedaille bei der diesjährigen Weltauswahl der Biere „Monde Selection“ gewonnen haben.

Inhaber Rainer Pott, Marketingleiter Jörg Pott und Pott’s VIII. westfälische Bierkönigin Jessica I. vor dem Museums-Holzbottich im Reifungskeller

Die Ehrlichkeit dieses Qualitätsversprechens kann sogar vor Ort in der gläsernen Brauerei, der ersten und einzigen seiner Art in ganz Europa, sowie im angrenzenden Brauereigasthof, dem Pott’s Brau- & Backhaus, täglich beobachtet und verkostet werden. Das Georg-Lechner-Biermuseum gibt darüber hinaus Einblicke in die westfälische Brauereigeschichte. Ein weiterer Höhepunkt ist das Gesaris Brunnenkino. Präsentiert wird das kostbare Lebenselixier Wasser mit alldem, wie der Mensch es für sich nutzbar gemacht hat. Mit der „gläsernen“ Bäckerei und Metzgerei sowie der Pott’s Schatzkammer, in der in 9 gesattelten Holzlagerfässern ganz besondere Bierspezialitäten in limitierter Menge reifen, ist die Erlebniswelt der Brauerei in diesem Jahr nochmals erweitert worden. Mit dem Blick auf das große 250-jährige Jubiläum in 10 Jahren und in Anbetracht der Wirtschaftsdelle wurde der 240. Geburtstag etwas beschaulicher mit einem zünftigen Biergartenfest am 1. Mai gefeiert. Ansonsten möchte die Brauerfamilie Pott den 240. Geburtstag bei ihren Kunden mit Aktionen in der Gastronomie, im Handel und den Vereinen feiern. www.potts.de

In der Pott’s Schatzkammer: Hauptdarsteller der „Wilsberg“-Krimis und Pott’s Ehrenbraumeister Leonard Lansink, Landrat Dr. Olaf Gericke, Bierkönigin Jessica I., Rainer Pott, LWL- Direktor Dr. Wolfgang Kirsch

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Westfälische Gastlichkeit in Vollendung

Gasthaus Alte Schenke Die Alte Schenke der Familie Sickendieck ist schon seit 1850 immer ein besonderer Ort der Begegnung für die Bockhorster und die vielen auswärtigen Gäste gewesen. Schon in der ersten deutschsprachigen Ausgabe des Restaurantführers Gault Millau von 1983 fand die Alte Schenke ihre Erwähnung, wenn auch nicht so, wie es sich ihre Inhaber damals gewünscht hätten. Aber seit 1983 ist viel Zeit vergangen und seit der Eröffnung im Jahre 1850 haben Generationen von Sickendieks das Bild dieses Gasthauses geprägt.

Seit dieser Zeit wurde die Alte Schenke in dem Kolonialwarenladen der Familie als Nebenerwerb betrieben. Sie machte den kleinsten Teil des Ladens und der hier auch betriebenen Bäckerei aus. In dieser Schankwirtschaft holten sich die Einheimischen des Abends ihren

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Schnaps (Westfälischer Korn und Doppelwacholder) ab. Er wurde damals noch aus Glasballons abgefüllt. Auch mit Bier versorgten sich die Bockhorster hier auf ähnliche Weise. Selbst hergestellte Produkte wie Westfälischer Knochenschinken, Wurstebrei,

Brot und Pumpernickel waren bei den Kunden und Gästen sehr beliebt. Der „Sickendieker“, ein westfälischer Halbbitter machte den Namen der Familie weit über die Kirchengemeinde Bockhorst hinaus bekannt. Bald kamen auch die Kurgäste aus dem nahen Rothenfelde. Ab den 1930er Jahren wurde die Alte Schenke verstärkt von den Kurgästen aus Rothenfelde aufgesucht. Sie waren es wohl letztlich auch, die dieses Gasthaus weit über die Grenzen von Bockhorst und Versmold hinaus bekannt gemacht haben. Vom Ende der 1950er bis in die 1960er Jahre nahm die Gastronomie so stark zu, dass die Bäckerei geschlossen wurde. Das Lebensmittelgeschäft folgte 1971. Anfang der 1970er Jahre wurde die Gastronomie zum Vollerwerbsbetrieb und auf Grund der guten westfälischen Küche immer bekannter in der Region. 1976 übernahm Emil Sickendiek der III. die Regie im Haus. Die Standardkarte wurde erweitert und 1982 erstmals ein Koch eingestellt. Endgültig überregional bekannt wurde die Alte Schenke, als Sie im Gault Millau vorgestellt wurde. Sie wurde mit 9,5 von 20 möglichen Punkten nicht gerade posi-


Text: Gerhard Besler, Fotos: Archiv Gasthaus Alte Schenke, futec AG/G. Besler

Westfälische Gastlichkeit in Vollendung

Geschäftsführer Emil Sickendieck III. und Küchenchef Emil Sickendieck IV.

tiv bewertet. In erster Linie rätselte man, ob es wohl an der „heilen Welt“ liegen würde, die hier präsentiert wird, dass die Parkplätze voll stünden mit Luxuskarossen, denn die Bratkartoffeln würde man woanders besser bekommen. Im Laufe der Jahre hat man sich in der Bewertung gesteigert bis auf 16 Punkte, was dem Niveau eines Sternerestaurants entspricht. Heute ist es in erster Linie die Küche des Hauses, für die viele Gäste eine lange Anreise in Kauf nehmen. Die Speisenkarte teilt sich die traditionell westfälische und die moderne Landhausküche. Die Fischgerichte von Emil Sickendieck IV., der hier 2006 die Regie als Küchenchef übernommen hat, werden von den Testern in

den höchsten Tönen gelobt. Der 1983 geborene Junior absolvierte seine Ausbildung in Lengerich, kam über den Söllner Hof und den mit einem Michelin Stern dekorierten Königshof (beide in München) zurück in die Heimat. Zusammen mit 25 Köchen am Herd zu stehen, war nicht sein Ding. Da ging ihm zuviel Kreativität verloren. In der Küche der Alten Schenke setzt er bei seinen Gerichten auf absolute Qualität der Produkte und auf kurze Wege. So kommt das Wild aus der eigenen Jagd (1 800 ha, die als Jagdgemeinschaft mit anderen Bockhorstern betrieben wird). Seit 25 Jahren wird Bockhorster Spargel verarbeitet und die Perlhühner werden für Familie

Sickendieck hier in Bockhorst gezüchtet. Der Schinken wird noch heute nach Großvaters Rezept kalt über Buchenmehl geräuchert. Die alten Bockhorster Spezialitäten wie Wurstebrei aus bestem Rindfleisch mit Graupen oder knusprige Reibekuchen mit Bauernschmand und Schnippelschinken und Schweineohren-Salat bereitet Emil Sickendieck IV. genauso souverän wie Atlantik Steinbutt mit Trüffelsauce. Im aktuellen Gault Millau wird die Küche des Juniors mit 14 Punkten bewertet. Emil Sickendieck IV. macht aber keinen Hehl daraus, dass er wieder die 16 Punkte anstrebt.

Erlebnisgastronomie für Jung und Alt Gastlichkeit in harmonischem Zusammenspiel von Tradition und Moderne. Der zeitgemäße Hotelneubau im modernen Design und gastlichem Ambiente ist an das Stammhaus angebaut, umfasst 50 Betten und liegt direkt am Ruhrtal-Radweg. Die sprichwörtliche Wohlfühlatmosphäre, die zum Relaxen und Genießen einlädt, zählt seit über 100 Jahren zu den Stärken unseres Hauses. Willkommen im Sauerland!

von Korff rest & relax hotel · Le-Puy Straße 19 · 59872 Meschede · Tel.: (0291) 99140 · Fax: 991424 · www.hotelvonkorff.de

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Westfälische Gastlichkeit in Vollendung

bot machten die Gäste gerne Gebrauch. Auch bei den Spirituosen setzt man gerne auf Regionales. 2008 hat Familie Sickendiek dem Landgasthof eine umfassende Neugestaltung gegönnt. Mit dem neu entstandenen, hellen Erscheinungsbild ist so in der „neuen“ Alten Schenke eine vielversprechende Mischung aus Tradition und modernem Charme entstanden. Ohne den unverwechselbaren Charakter des Traditionshauses aufzugeben, ist so neben dem klassischen Restaurantbetrieb ein Ort für

junge und spontane Gäste entstanden, die sich in einer entspannten Atmosphäre wohl fühlen. Das Haus bietet 70 Gästen Platz. Auf der Terrasse sind noch einmal so viele Plätze vorhanden. Im Sommer im Schatten der alten Bockhorster Kirche die vorzügliche westfälische Küche zu genießen, muss ein besonderes Erlebnis sein. www.alteschenke.de

Mo – Sa: 11.45 – 14.00 & 17.45 – 22.00 Uhr So: 11.45 – 14.00 Uhr

Baumhove Hotel Restaurant Am Markt

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Familienbetrieb seit über 500 Jahren

Bei den Getränken setzt die Familie ebenfalls auf Bodenständigkeit. Auf der umfangreichen Weinkarte dominieren die Gewächse deutscher Winzer, besonders der Riesling. Für Stammgäste wurde ein Weindepot eingerichtet. Sie können ihre privaten Lieblingsgewächse hier einlagern und sich ihre eigenen Weine zu einem guten Essen servieren lassen. Ein besonderer Service des Hauses. Es gibt da aber auch noch die Weinhandlung der Alten Schenke. Von deren Ange-

Cafebar · Lounge · Restaurant

· Ausgewählte Weine · spritzige Cocktails · Kaffee- und Teespezialitäten Täglich ab 9.00 Uhr Markt 2 · 59368 Werne Tel. 02389 98959-0 · Fax -120 www.baumhove.de hotelammarkt@baumhove.de


Das Münsterland

Hugo im Dahl: Theater Culinaria

Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Das LiteraTourTheater Dortmund begeistert seit einigen Jahren die Restaurantgäste in ganz Westfalen mit Stücken über meist deutsche Literaten und Künstler wie Schiller, Heine, Kästner oder Ringelnatz. Als Schauspieler und Komiker der Neuzeit bereichern Geschichten vom unvergessenen Heinz Erhard das Programm. Anekdoten über den britischen Premierminister Winston Churchill runden das Programm ab. Theater Culinaria ist ein außerordentliches kulturell-kulinarisches LiteraTourTheater Konzept in Zusammenarbeit mit der innovativen und kreativen Gastronomie.

Die Textvorlagen und Bücher der Stücke basieren auf tatsächlichen, historisch verifizierten Begebenheiten, Überlieferungen, Briefwechseln und Werkcollagen der jeweiligen Künstler und Literaten. Indra Janorsche ist Autorin, Regisseurin und Schauspielerin. Aus ihrer Feder stammen die meisten Stücke des LiteraTourTheaters. Dario Weberg ist Autor, Regisseur und Schauspieler. Er setzt die Stücke und Programme des LiteraTourTheaters in Szene. Gemeinsam gastieren sie als Schauspieler gerne in Schauspielen für zwei Personen, aber in einigen Specials (z. B. im Weihnachtsprogramm) auch mit einem größeren Ensemble. In kleineren Restaurants erleben die Gäste die Beiden im wahrsten Sinne des Wortes „hautnah“. Oft ist gerade diese Nähe der Grund für die Begeisterung, mit der diese Stücke von den Gästen aufgenommen werden. Das kleine Spezialitätenrestaurant „Hugo im Dahl“ gilt bei Liebhabern von Fisch und Krustentieren schon lange als Geheimtipp. Das der Gast in dem kleinen eleganten Restaurant von Gabriele Ledendecker von Zeit zu Zeit auch Theaterkunst und Literatur genießen kann, ist neu. Am 20.03.2009 gastierte hier das LiteraTourTheater vor voll besetztem Haus

mit dem Stück „Und viele Bücher trage ich in meinem Kopf “, eine Hommage an Heinrich Heine. Das Datum seiner Geburt ist umstritten. Er selbst verlegt es auf den Dezember 1799. Er wollte „einer der ersten Männer des Jahrhunderts“ genannt werden. In Wahrheit war er wohl etwas älter. Sehr wahrscheinlich wurde er am 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf geboren. Er starb am 17. Februar 1856 nach langer Krankheit in Paris. Noch heute streiten sich Literaturliebhaber in Deutschland und Frankreich, ob der Düsseldorfer Kaufmannssohn „deutscher“ oder „französischer“ Literat und Dichter war. Heines Leben macht vor allem wegen seiner jüdischen Herkunft, seiner Streitbarkeit, den wechselnden Lebensumständen und wegen des jahrelangen Krankenlagers in Paris Literaturfreunde immer wieder neugierig. Aufgrund seiner Werke „Loreley“ und „Deutschland, ein Wintermärchen“, gilt er weltweit neben Goethe und Schiller als amüsantester Klassiker des 19. Jahrhunderts. Indra Janorschke und Dario Weberg haben in dem Schauspiel die 1843 unternommene Reise von Frankreich nach Deutschland in Szene gesetzt. Auf dieser Reise wurde Heine zu seinem Werk

„Deutschland, ein Wintermärchen“ inspiriert. Der zweite Aufzug spielt zum Jahreswechsel 1855/56 in Paris kurz vor seinem Tod in seiner „Matratzengruft“, wie er sein Krankenlager nannte. Neunzig Minuten Vollblut-Schauspiel in zwei Aufzügen. Die Restaurantgäste waren so begeistert, dass Gastgeberin Gabriele Ledendecker das LiteraTourTheater für den 27. November bereits wieder gebucht hat.

Auf der Speisenkarte stand an diesem Abend das Vier-Gänge-Menü „Eine Hommage an Heinrich Heine“. Jakobsmuscheln an grünem Spargel, SpinatSüppchen an Hirschschinken, fangfrische Forelle und zum Abschluss das Frühlingsdessert „Heinrich Heine“ waren eine gelungene kulinarische Begleitung zu dem Schauspiel. www.hugo-im-dahl.de www.literatourtheater.de 55


Rezept: Tarte von Ziegenfrischkäse

Westfälisch angerichtet Gleich zu Anfang des heutigen Rezeptes möchten wir uns von ganzem Herzen bei dem Mann bedanken, der seit dreieinhalb Jahren die wichtigste Person für diese Artikelreihe war. Nicht eine Ausgabe hat er wegen Krankheit, Urlaub oder Terminschwierigkeiten gefehlt. Das ist in unserer schnelllebigen Zeit nicht mehr selbstverständlich. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Hans Hermann Grafe, der nicht nur für uns gekocht hat, sondern mit uns gemeinsam auch Bauernhöfe und kleine hand-

werkliche Direkterzeuger besucht hat. Während der vergangenen Jahre wurde viele Gerichte mit guten Produkten von heimischen Erzeugern vorgestellt und so wieder das Interesse geweckt für die heimische Regionalküche.

Lieber Hans Grafe, alle guten Wünsche für die Zukunft vom gesamten Redaktionsteam. In dieser Ausgabe stellt uns Hans Grafe vorläufig zum letzen Mal eine seiner Spezialitäten vor.

Ab der Herbstausgabe stellen wir unsere neue Reihe „Küche der Regionen“ vor. In dieser Serie werden wir die Zusammenarbeit mit regionalen Erzeugern aus ganz Westfalen intensivieren und Spezialitäten aus diesen Regionen vorstellen.

Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler

Wie Sie alle wissen, galt die Ziege über Jahrhunderte als die Kuh des armen Mannes. Wenn aus finanziellen Gründen das Futter für eine Kuh nicht ausreichte, bekam man eine Ziege aufgrund deren Genügsamkeit immer satt. Die Ziegenhaltung war ein anrüchiges Geschäft, weil die Böcke markante Gerüche aus ihren Hauptdrüsen absonderten. In den letzten Jahrzehnten kam die Ziegenhaltung mehr oder weniger aus der Mode – bis sie in den letzen Jahren wieder zugenommen hat. Junge Zicklein stehen auf der Karte von Gourmetrestaurants und der Ziegenkäse erlebt zurzeit eine wahre Renaissance.

Tarte von Ziegenfrischkäse im Strudelblatt Zutaten für vier Personen 500 g Ziegenfrischkäse (z. B. von Hof Andres in Haltern) 250 g frisch gepflückte Erdbeeren (z. B. Bauer Sebbel in Haltern) 4 Blatt Strudelteig (aus dem Feinkostladen) 4 Stck Eigelb 1/8 l geschlagene Sahne 1 Stck Vanilleschote 50 g Zucker (oder nach Belieben) 50 g Butter 80 g Bröseln

Hans Grafe, Hotel-Restaurant Jägerhof zum Stift Flaesheim

Guten Appetit wünscht Ihr Hans Grafe 56

Zubereitung Den Ziegenfrischkäse, das Eigelb, den Zucker und das Mark der Vanilleschote zu einer homogenen Masse verarbeiten und die Sahne unterheben. Backförmchen ausbuttern, mit Bröseln auskleiden und den Strudelteig einlegen. Die Käsemasse einfüllen. Bei 120 °C, ca. 20 Minuten backen. Aus den Förmchen entnehmen und anrichten. Erdbeeren pürieren und nach Geschmack süßen. Mit einem Schuss Orangenlikör verfeinern. Gut durchkühlen lassen und zusammen mit der Tarte anrichten und servieren.


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Kurz notiert

Goldene Kartoffel: Regionaler Kochwettbewerb in Heiden

Edel und platzsparend Neu im Programm von Lizzy Heinen ist der neue Bistro-Stuhl GM204, der schnell überall flexibel einsetzbar und platzsparend ist. Da sich die Stühle ganz einfach übereinander stapeln lassen, muss auch kein großer Stauraum gefunden werden, falls man sie mal nicht benutzen möchte. Gedacht ist dieser bequeme Stuhl nicht nur für die Gastronomie, sondern für Gäste überhaupt – für Leute mit weniger Platz auf Terrasse und Balkon, oder wenn er von seinem Stapel schnell zur gemütlichen Runde im Garten dazugestellt werden soll. Selbstverständlich ist auch diese neuste Kreation von Lizzy Heinen komplett aus Edelstahl und fügt sich kompromisslos in das Bild anderer EdelstahlMöbelstücke. www.lheinen.de

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Zum traditionellen Maibökentag am 19. April kamen rund 20.000 Gäste, meist aus dem Ruhrgebiet, ins beschauliche Heiden. Wer’s verpasst hat kann sich schon einmal auf den Heidener Herbst freuen. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag, dem Trödelmarkt und den Darbietungen der örtlichen Vereine war der Kochwettbewerb um die „Goldene Kartoffel“ einer der Höhepunkte des Tages. Sechs Teams, gebildet aus Nachwuchsköchen der ganzen Region traten an um unter Prüfungsbedingungen zu kochen. Als Basisprodukt im Mittelpunkt der jeweiligen Gerichte stand, natürlich: die Kartoffel. Mit der Vorspeise „Kartoffelravioli mit Frischkäse, Pinienkernen und mariniertem Ruccola“ und dem Hauptgericht „Gebratenes Schweinefilet unter der Champignons-Estragon-Kruste, Drambuie-Jus, zweierlei grünem Spargel und Kartoffelterrine“ schafften es Joseph Tennagen und Lukas Stratmann auf Platz eins. Neben der Fachkundigen und strengen Jury floss auch die Meinung der Gäste in die Bewertung ein. Gekocht wurde in einem eigens aufgebauten Kochstudio, unter freiem Himmel und vor den Augen der zahlreichen Gäste. Diese konnten die zubereiteten Gerichte dann direkt aus der Küche verzehren und bewerten. Neben der Ehre geht es bei dem Wettbewerb auch um interessante Preise. Die Gewinner wurden zudem im OldtimerAutocorso durch den Ort chauffiert. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb vom Liese-Meitner-Berufskolleg, zusammen mit dem Köcheclub Münsterland und dem Werbekreis Heiden. Die örtliche Organisation lag in den bewährten Händen von Peter und Tobias Beckmann sowie deren Team vom Landhotel Beckmann. Zu dem großen Tag in Heiden war auch Weinprinzessin Julia Lanz vom Mittelrhein angereist. Vollblutgastgeber Peter Beckmann lud diese kurzerhand bereits am Vorabend in sein Restaurant ein und bot seinen Gästen im ausgebuchten Restaurant ein feines Wein-Menü mit charmanter und fachkundiger Begleitung der Weinprinzessin an. Ihr zur Seite standen die Brüder Phillips vom Weingut Phillips Mühle, die für die Weine sorgten. Nach einem trockenen (natürlich deutschen) Secco zum Aperitif gab es zum Wildkräutersalat mit Pellkartoffel und Lachs einen 2008er Müller-Thurgau und eine Riesling, beide QbA, vom Steilhang. Mit dem Rösti von gebratener Blutwurst korrespondierte ein halbtrockener 2008er Riesling von der Goarer Burg. Zum Hauptgang Schweinelendchen passten zwei trockene Rieslinge, ebenfalls aus St. Goar. Als Dessertwein wurde ein lieblicher Riesling aus ebenda, vom Ameisenberg gereicht. Zum krönenden Abschluss des schmackhaften und unterhaltsamen Abends hatte die Weinprinzessin noch einen Riesling-Tresterbrand und einen Weinbergpfirsichlikör im Gepäck. www.heiden.de · www.landhotel-beckmann.de


Winzer leitet Mövenpick Weinkeller Dortmund

Besser hätte es Dortmund nicht treffen können: Die Leitung des Mövenpick

Weinkeller im Indupark in Dortmund liegt seit dem 01.03.2009 in den Händen des gelernten Winzers Matthias Kaebel (Foto). Der 34-Jährige ist gelernter Winzer und seit Mai 2008 bei Mövenpick. Seine Lehr- und Gesellenjahre verbrachte er auf Weingütern in der Pfalz und am auf dem Kaiserstuhl. Aktuell laufen die Planungen für einen großen Umbau im Mövenpick Weinkeller Dortmund. Das bisherige Lagerhallenambiente wird weichen und es wird ein adäquates Ambiente mit überschaubaren Massivholzregalen geschaffen. Nächster großer Höhepunkt ist die „Deutschlandprobe“ vom 4. bis 6. Juni, mit zahlreichen anwesenden Winzern. www.moevenpick-wein.de

Stoffe zum Wohnfühlen.

Neueröffnung: Ziener’s Kastell

In einem schönen Fachwerkhaus in der Iserlohner Innenstadt hat Familie Ziener am 01.02. ihr Restaurant Ziener’s Kastell eröffnet. Ralf Ziener und sein fünfköpfiges Team verließen zum Jahreswechsel

das Landhaus Ententeich in Unna, Richtung Iserlohn. Ziener’s Kastell lädt mit romantischer Terrasse und historischem Gewölbekeller mit Bar und Kamin (Anno 1740) ein. Dazu gibt es im Erdgeschoss den Thekenbereich und das Brunnenzimmer. In der Küche legt man auf erstklassige Verarbeitung saisonaler Produkte wert. Hier werden Saucen noch selbst angesetzt und der frische Fisch verdient seinen Namen, so Ralf Ziener. www.zieners-kastell.de

Im Schinkenwirt tut sich was ...

In der vierwöchigen Umbauphase wurden gravierende Dinge verändert. Ziel war es, eine funktionstüchtige und rationelle Theke in den Gastraum zu integrieren. Schwerpunkte waren u. a. der Wein hier stehen nun 6 verschiedene Kühl- und Temperierbereiche zur Verfügung. Auch sollte der von der hauseigenen Konditorin hergestellte Kuchen präsentiert werden in einer neuen klimatisierten Vitrine. Die Bedienbarkeit aller Räume stand auch auf

der Liste - so wurde eine Tür zum kürzlich neu gestalteten Gast­raum eingebaut. Da der Schinkenwirt mit „Ruhe und gutem Essen“ wirbt, musste zum Küchenbereich hin eine elektrische Tür eingebaut werden, um die Küchengeräusche von den „Ruhesuchenden im Gastraum“ fernzuhalten. Der neue Boden sollte mit der neuen Thekenanlage harmonieren. Es wurde ein Mix aus Eiche dunkel, gebürstetem Edelstahl, satiniertem Glas, schwarzem Granit und moderner Lichttechnik geschaffen. Was auf jeden Fall nicht im Thekenbereich fehlen durfte: Die professionelle Maschine mit welcher der hochwertige Espresso hergestellt wird - das schon seit 10 Jahren - jetzt vor den Augen der Gäste. www.schinkenwirt.com

Rollenstoffe in klassischen Dessins:

erfrischend und zeitlos Ich freue mich auf Sie! Jutta Keuthen

Wählen Sie aus 2000 verschiedenen Lagerstoffen in bis zu 2,80m Breite. Ob Privat- oder Landhaus, Hotel, Ferienwohnung oder Café, mit oder ohne Anfertigung, selbstgenäht oder in unserem hauseigenen Nähatelier gefertigt. Unsere Stoffe eignen sich für Fenster, Kissen, Tischdecken, Bettüberwürfe, Polsterstoffe oder sogar für Kleidung. Außerdem finden sie bei uns die Sensá Möbelkollektion und passende Wohnaccessoires. Wir beraten Sie gerne!

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Kurz notiert

Wenn 27 eine Reise tun - WM à la carte in Prag

WM à la carte ist eine Gastronomen-Initiative im Westmünsterland. Die Kooperation gibt einen eigenen Restaurant- und

Hotelführer (Gutscheinbuch) heraus und arbeitet aktuell an weiteren Aktionen und Angeboten z. B. für Radtouristen. Neben der Arbeit pflegt die Gruppe auch die Kollegialität, z. B. mit Stammtischen, Feiern oder Ausflügen. Am 30.03.2009 ging es in die Goldene Stadt an der Moldau. Ziel war das Vier-SterneHotel Elite, direkt am Wenzelsplatz. Wichtig war der 27-köpfigen Truppe jedoch nicht nur die TouristenHochburgen und –lokale zu besuchen

sondern auch Land, Leute und Lokale kennenzulernen, die abseits ausgetretener Touristenpfade liegen. Diese Geheimtipps wurden in einer Vorbereitungsfahrt von den Organisatoren Martin Bienhüls (Hotel Loen) und Hubert Lüttgens (Haus Waldesruh) zusammengetragen. Hierbei hatten diese Hilfe von dem Ex-Stadtlohner Theo Hessing, der seit 15 Jahren in Prag lebt und arbeitet. Die so entdeckten Restaurants in den typischen, alten Gewölbekellern mit ihren authentischen Speisen waren ein besonderes Erlebnis. „Gut, wenn man überall Freunde hat“, freute sich Martin Bienhüls angesichts des gelungenen Reiseverlaufs. www.wm-a-la-carte.de

Vor 25 Jahren wurde die Hövels Hausbrauerei wieder eröffnet. Das wird nun mit einem Jubiläumsbockbier gefeiert. Den Anstich nahmen drei Dortmunder BierExperten vor: Thomas Schneider (Brauerei-Geschäftsführer), Hartmut Eicher (Hövels-Gastro-Chef) und Peter Cremer genossen den historischen Moment. Bereits seit 1518 besaß die Familie von Hövel auf ihrem Hof am Hohen Wall in Dortmund das Braurecht. 1893 kam Hövels Bierspezialität erstmals auf den Markt. Das Rezept war vom damaligen Brauereiinhaber Geheimrat Cremer und seinen Brauern in langen Studien und Versuchen entwickelt worden. Sein Nachfahre, Peter Cremer, besuchte zum Jubilä-

Foto: p:e:w

Hövels Hausbrauerei feiert mit Jubiläumsbock

Die drei Dortmunder Bier-Exporten Thomas Schneider (re., Brauerei-Geschäftsführer), Hartmut Eicher (Mitte, HövelsGastro-Chef) und Peter Cremer (li.) eröffneten die BockbierSaison in der Hövels Hausbrauerei zum 25-jährigen Jubiläum.

umsfassanstich die historische Braustätte am Hohen Wall. Trotz des großen Erfolgs der Hövels Bierspezialität wurde die Pro-

AUSZEIT... ... vom Alltag. Sich entführen lassen in eine feine Welt der Sinnesfreuden. Wandern, die Natur entdecken, das Sauerland lieben lernen. In einer traumhaften Badelandschaft entspannen, sich verwöhnen lassen, sich richtig erholen. Tradition erleben und Zeitgeist genießen. Gastfreundschaft hat hier wirklich etwas mit Freundschaft zu tun. Eggeweg 2 · 57392 Oberkirchen · Tel. (0 29 75) 82-0 · Fax 82-5 22 www.gasthof-schuette.de · landhotel@gasthof-schuette.de

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duktion wegen der Kriegswirren zu Anfang des letzten Jahrhunderts eingestellt. 1984 eröffnete die Hövels Hausbrauerei wieder und das Hövels Original wurde nach der überlieferten Rezeptur und dem 1893 entwickelten Maischverfahren erneut gebraut. Der aufwendige Brauprozess lässt sich noch heute bei einer Brauereiführung oder einem Brauseminar live miterleben. Zum Jubiläum schenkt die Hövels Hausbrauerei ein bernsteinfarbenes Bockbier mit 16,8 Prozent Stammwürze und einem Alkoholgehalt von 7,5 Prozent aus. Dazu können sich die Gäste ein Jubiläumsmenü aus drei Gängen schmecken lassen. www.hoevels-hausbrauerei.de


Häppchenweise

Himbeerzeit auf Gut Forstmannshof Das Gut Forstmannshof, im Herzen des Münsterlandes in Lüdinghausen, ist bei Feinschmeckern und Gastronomen der Region u. a. für seinen Spargel, Rhabarber und die Erdbeeren bekannt. Das Obst und Gemüse aus sorgfältigem, qualitätsbewusstem Anbau kann man teils auf dem Gut selber ernten oder im Hofladen erwerben. Dieser wurde übrigens vom Feinschmecker-Magazin als einer der schönsten Deutschlands ausgezeichnet. Bis zum Johannistag am 24. Juni dreht sich natürlich vieles um Rhabarber und Spargel, der dann traditionell zum letzten Mal geerntet wird. Seit einiger Zeit hat die Gutsherrenfamilie Böcker auch Himbeeren im Anbau, die auf Anhieb genauso beliebt waren wie die anderen Kulturen des Hofes. Zu den Kunden gehören auch hier viele Restaurants der Region, da der Handel die empfindlichen Früchte nicht in dieser Qualität und Frische bieten kann. Durch eine Kombination von Freiland- und Folientunnelanbau geht die Himbeersaison auf dem Gut-Forstmannshof von Juni bis August. Die vitaminreichen Früchte sollen sich positiv auf den gesamten Organismus auswirken und gelten dementsprechend nicht nur als sehr schmackhaft, sondern auch als sehr gesund. Eine weitere Besonderheit ist, dass Himbeeren, im Vergleich zu anderen Beeren auch beim Backen ihr Aroma gut behalten und so z. B. bestens als fruchtige Komponente in Käsekuchen eignen. www.forstmannshof.de Ein anderes simples, aber Suchtpotenzial bergendes Rezept haben wir hier für Sie:

Himbeertraum Zutaten für 8 Personen 200 g Baiser 500 g frische Himbeeren 2 Becher Sahne

Zubereitung: Baiser in kleine Stücke bröseln oder schneiden, Sahne leicht anschlagen (nicht steif). Alles schichtweise, beginnend mit Baisern, darauf eine Schicht Himbeeren und dann die Sahne in Gläser füllen. Zwei Stunden kalt stellen, fertig ist das erfrischende Dessert.

Häppchenweise Sommervarietè in Essen Gäste genießen im GOP-Sommervarieté in Essen einen Kurzurlaub der besonderen Art: Italien mit seinen Farben, seiner Musik, seiner Lebensfreude und dem unverwechselbaren mediterranen Charme, Temperament und Flair - dazu entführt der Weltklasse-Clown Fumagalli und ein herrlich frisches Ensemble von Star-Artisten aus dem sonnigen Süden auf eine italienische Piazza! Dort begleitet eine charmante Signorina die Besucher zu ihrem Platz, ein italienischer Macho zwinkert ihnen zu, ein frecher Paparazzo macht einen Schnappschuss und gestrenge Carabinieri sorgen für Ordnung. Die Varietébesucher dürfen sich auf das italienische gastronomische Flair mit Traditionsgerichten wie Antipasti und Pasta aber auch mit einer variantenreichen Palette ausgefallener Gaumenfreuden freuen. Gewinnen Sie mit etwas Glück unter dem Stichwort „Varieté“ zwei von fünf Eintrittskarten-Gutscheine für das Sommervarieté „Bella Italia (siehe Kasten). Um einen dieser Gewinne zu erhalten, müssen Sie nur unsere Preisfrage richtig beantworten und uns das entsprechende Stichwort nennen: „An welchem Datum wird der Westfälische Gastronomiepreis 2009 vergeben?“ Die Antwort finden Sie in dieser Magazinausgabe. Sollten mehr richtige Lösungen als jeweilige Preise eingehen, entscheidet das Los. Einsendeschluss ist der 26.07.2009. Teilnahme am Gewinnspiel erst ab 18 Jahren möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnehmen können Sie über www.westfalen-magazin.de per E-Mail: gewinnspiel@westfalen-magazin.de per Fax: (02306) 978401 oder per Post an futec Verlag, Cappenberger Straße 84 – 90, 44534 Lünen Das Lösungswort aus dem Preisrätsel im Frühling lautet: „Annette von Droste-Hülshoff “. Gewinner des Güde Messers ist Britta Klausing aus Meerbeck. Über das Tee und Kaffee Service von Kahla freut sich Daniel Egen aus Lennestadt. Gewinner der Habbel Liköre „Vier Jahreszeiten“ sind Petra Schneider aus Löhne, Gerda Kasten aus Dortmund, Horst-Dieter Jebram aus Bochum und Heinrich Büchter junior aus Emsdetten. Herzlichen Glückwunsch!

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Lebensart: Fahrbericht Jaguar XKR

Aufregend sinnlich: Der Supersportwagen Jaguar XKR Beeindruckende Kraft, faszinierende Technik und die sinnliche Ausstrahlung eines bis ins letzte Detail fein gezeichneten britischen Supersportwagens – es ist unmöglich, nicht vom Jaguar XKR beeindruckt zu sein. Optisch haben die Ingenieure die Katze stilvoll weiterentwickelt, hin zu einer stärkeren Präsenz auf der Straße. Neugestaltete Stoßfänger und neue, frontal angesetzte Lufteinlässe machen dies deutlich. Am Heck ist die Schürze nun tiefer heruntergezogen, neue Rückleuchten und die Vierrohr-Auspuffanlage geben dem stärksten Jaguar eine noch unverwechselbarere Signatur. Doppelte Rückfahrleuchten mit integrierten Nebelschlussleuchten verhelfen ebenfalls zu der einzigartigen Optik. LED-Technologie findet sich in den in die Außenspiegelgehäuse verlegten Seitenblinkern und Einstiegsleuchten wieder. Doch bei optischer Brillanz allein ist es nicht geblieben. Das Erlebnis, den neuen Jaguar XKR zu fahren, beginnt mit dem Druck auf den roten Startknopf. Sofort verwandelt sich britische Noblesse in ei62

nen Supersportler. Das neue Triebwerk, das stärkste und effizienteste, das Jaguar je gebaut hat, erwacht zum Leben und stellt beeindruckende 375 KW/510 PS zur Verfügung und stemmt ein Drehmoment von 625 Newtonmeter. Extrem durchzugsstark und effizient – bei gleichzeitig geringerem Verbrauch als die hubraumschwächeren Vorgänger: Dieser Spagat gelang den britischen Ingenieuren vorzüglich. Der agile 5-Liter V8 Motor begnügt sich dabei mit 12,3 Liter Superbenzin auf 100 Kilometern und hat einen CO2-Ausstoß von 292 g/km, Werte, die im Supersportwagenclub zur Seltenheit gehören. Der Direkteinspritzer beschleunigt in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h – dabei ist die Klangkulisse des Motors genauso beeindruckend wie die Dynamik der ed-

len Raubkatze. Das neue Aggregat erfüllt übrigens schon jetzt die erst 2011 in Kraft tretende Abgasnorm Euro 5. Perfekt harmoniert die neu entwickelte elektronisch gesteuerte Sechstufen-Automatik mit der puren Kraft des XKR. Kaum wahrnehmbare Gangwechsel kombiniert mit hervorragender Fahrerkontrolle zeichnen das von ZF entwickelte Bauteil aus. Die serienmäßig verbaute Automatik wird entweder über Schaltwippen am Lenkrad oder vollautomatisch über den in die XK-Baureihe übernommenen JaguarDrive Selector™ gesteuert. In Stufe D wechselt sie die Gänge stets im drehmomentstarken Bereich, auf Stufe S für Sport wird sie aktiver, wobei der XKR aber jederzeit gut beherrschbar bleibt.


Text: Gerhard Besler, Fotos: Jaguar Pressearchiv

Lebensart: Fahrbericht Jaguar XKR

Dafür sorgt natürlich auch das überarbeitete Fahrwerk mit neuen adaptiven Bilstein-Dämpfern, die mit höherer Variabilität arbeiten und Kurvenfahrten zum Genuss werden lassen. Ein elektronisch gesteuertes Hinterachsdifferential mit Sperrwirkung bis zum starren Durchtrieb hilft, die Katze immer souverän auf der Strecke zu bewegen – der Brite glänzt mit perfekten Manieren in allen Fahrsituationen. Das Hightech-Paket ermöglicht noch schnellere Beschleunigung und prä-

zises Handling bei noch mehr Fahrdynamik. Eine groß dimensionierte Bremsanlage sichert perfekte Verzögerung. Im Interieur demonstrieren hochwertige Materialien und Oberflächen, wie Leder, Holz und Aluminium, die hohe Handwerkskunst des britischen Luxuswagenherstellers. Kultiviert auch die üppige Serienausstattung: 19-Zoll-Felgen, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Klimaautomatik, Abbiegelicht, Einparkhilfe, elektrisch

Geht nich – gibts nich !!! • • • •

offene Bistroküche lockere Atmosphäre ungezwungene Kleidung 13 elegante Zimmer

verstellbare Leder-Sportsitze mit variabler Sitzheizung (auf Wunsch auch aktiv belüftet und kühlbar), eine Bowers- und Wilkins-Stereoanlage, Tempomat (auf Wunsch mit Abstandsregelung) lassen selbst die Herzen verwöhnter Chauffeure und Passagiere höher schlagen. Seit dem 25. April ist der Jaguar XKR 5.0 L V8 Kompressor für 103.900 Euro z. B. bei Wurth und Heiler Automobile GmbH erhältlich.

Detmolder Hof seit 1560

Küchenzeiten: 11.30 – 14.30 Uhr und 17.30 – 22.00 Uhr, kein Ruhetag Lange Straße 19 32756 Detmold Telefon 0 52 31 / 9 80 99-0 Fax 0 52 31 / 9 80 99-222 info@detmolderhof.com www.detmolderhof.com

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Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

WESTFALEN CULINARIUM Ein kleiner heilklimatischer Kurort mit ca. 7500 Einwohnern bringt seinen Gästen die traditionell westfälischen Geschmackserlebnisse in Reinkultur nahe. Das Museum der westfälischen Genüsse lockt alljährlich sechsstellige Besucherzahlen nach Nieheim. Alle zwei Jahre (in den geraden Jahren), jeweils am ersten Septemberwochenende findet im historischen Ortskern der Deutsche Käsemarkt statt. Alleine an diesem Wochenende finden sich 60.000 Käseliebhaber aus dem In- und Ausland in Nieheim ein. Rund 80 handwerklich produzierende Käsereien aus ganz Europa bieten dann ca. 500 verschiedene Käsesorten zum Probieren und kaufen an. Nieheim gilt inzwischen als Deutschlands Käsehauptstadt. Bis es soweit war, mit dem Museum „WESTFALEN CULINARIUM“ und der Straße der Genüsse, hatten die Nieheimer einen 15 Jahre währenden Streit mit den Behörden auszufechten. Nieheim liegt in einer strukturschwachen Region, in der die Steuerkraft ca. 50 Prozent unter dem Landesdurchschnitt von NRW liegt. Wenn man während eines Ausfluges mit seinem Auto im Teutoburger Wald unterwegs ist und sich dieser Region nähert, kann der aufmerksame Betrachter das auch erahnen. In den 1980er Jahren plante wahrscheinlich genau aus diesem Grund das Land Nordrhein-Westfalen hier eine Sondermülldeponie. Letztendlich war der lange Weg der Nieheimer durch die gerichtlichen Instanzen erfolgreich. Heute ist die kleine Stadt gar als heilklimatischer

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Kurort anerkannt. In 2006 setzte der Lehrer Theo Reineke mit der Gründung des WESTFALEN CULINARIUM einen musealen Meilenstein. Die Lange Straße, im historischen Ortskern, wurde so nach einem Jahr Bauzeit zur Museumsmeile ausgebaut. Mit dieser Erlebnismeile will Theo Reinecke, der Geschäftsführer von WESTFALEN CULINARIUM mehr Touristen in die Stadt locken. „Eine schöne Landschaft und gesunde Luft haben andere Städte auch“, meint Theo Reinecke. „Unser Profil sollte etwas Besonderes sein.“ Durch ihren „Nieheimer Käse“ kamen die Ostwestfalen auf die regionale Lebensart der gesamten Region, was auch den für die Förderung zuständigen NRW Ministerien gefiel. Das Land NRW und die EU förderten dieses 3,2 Millionen Euro teure Projekt mit 70 Prozent. Den Differenzbetrag müssen die Nieheimer nun selbst erwirtschaften. Namhafte Sponsoren helfen ihnen dabei. Die Idee hat sich so erfolgreich entwickelt, dass dem WESTFALEN CULINARIUM im Jahre 2006 der Deutsche Tourismuspreis verliehen wurde.

Schinken, Käse, Brot und Bier

Der würzige, nur optisch dem Harzer Roller ähnliche, Nieheimer Käse spielt für die Stadt schon seit Jahrhunderten eine

wichtige Rolle. Schon König Wilhelm I. (der spätere deutsche Kaiser) begeisterte sich 1865, während seines Besuchs im benachbarten Schloss Corvey, für die würzige Nieheimer Spezialität. Er ließ sich den Kleinen mit Kümmel auf der königlichen Zunge zergehen. Heute tun dies Gäste aus der ganzen Welt. Die „Westfälisch-Kulinarische Museums- und Erlebnismeile“ kurz WESTFALEN CULINARIUM ist keine touristische Fressgasse im herkömmlichen Sinn, sondern museal-pädagogisch aufgebaut. Für jedes der westfälischen Grundnahrungsmittel Käse, Brot, Schinken und Bier, wurde in historischen Gebäuden der Innenstadt ein eigenes Museum eingerichtet. Die aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gebäude waren damals sämtlich in einem schlechten Zustand, eines gar eine Brandruine. Die Gebäude wurden aufwendig saniert, bevor die Museen darin eingerichtet wurden. In den Museen können die Besucher die westfälischen Spezialitäten mit allen fünf Sinnen entdecken. So will das WESTFALEN CULINARIUM zum Genießen verführen. Dabei wird im Wesentlichen die Kulturgeschichte der Nahrungsmittel erklärt, weniger jedoch die Herstellungsweise.


Text: Gerhard Besler, Fotos: futec AG/G. Besler, Archiv Westfalen Culinarium

Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

Die Museumleitung hat dabei alle Register der modernen Museumspädagogik gezogen. Interaktivität ist hier kein Fremdwort. Die Besucher werden nicht nur durch Großfotos und Schautafeln informiert, sondern mit Filmen, interaktiven Computerterminals, mit Geruchsproben, Hörspielen und sogar mit Kühen, die der Besucher melken kann. Im westfälischen Schinken Museum hängt der Himmel voller Schinken. Fein säuberlich verpackt in blau-weißen karierten Leinensäcken. Schinken ist ein Paradebeispiel dafür, wie Lebensmittel schon vor Jahrhunderten haltbar gemacht wurden. Unsere Region blickt auf eine besonders lange Tradition, mindest ein Jahrtausend, zurück. Schon Heinrich Heine bezeichne-

te unsere Region als Vaterland des Schinkens. Die Konservierung mit Salz oder durch Räuchern gehört dabei zu den ältesten überlieferten Methoden. Einen guten Schinken herzustellen ist sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Alle Arbeitsschritte, vom Einsalzen über die Reifezeit, in der der Knochenschinken in regelmäßigen Abständen abgewaschen wird, bis hin zum Anschnitt – alles reine Handarbeit. Die Qualität eines guten Schinkens ist abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Besonders wichtig dabei ist neben der Rasse und artgerechter Haltung der Schweine die Lagerung und Reifung. Je länger die Reifungsphase, desto höher die Qualität.

Ein altes westfälisches Sprichwort sagt: „Sowohl das Schwein als auch der Schinken müssen Geburtstag gefeiert haben!“ • Guter Rohschinken wird immer mit Schwarte, oft sogar mit Knochen hergestellt. • Geräucherter Schinken sollte dunkelrot sein, luftgetrockneter kupferrot. • Rohschinken darf niemals feucht sein. • Ein grüner Schimmer ist ein Zeichen für Verderb. • Blasser Schinken ist ein Indiz dafür, dass die Schweine zu schnell gemästet und zu früh geschlachtet wurden. • Je dünner ein Schinken geschnitten ist, umso besser kommen die Aromen zur Geltung. Mehr Infos hierzu im Schinkenmuseum.

Deutsches Käse Museum

Käse gibt es, seit Kühe, Ziegen und Schafe Milch geben. Seine Entstehung war wahrscheinlich reiner Zufall. Hirten füllten morgens ihre Tagesration Milch in getrocknete Kälbermägen. Darin befanden sich außer der Milch Reste des Verdauungsenzyms Lab. Zusammen mit der Hitze reagierte das Lab im Laufe des Ta-

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Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

Stilechter Kinderspielplatz im Käsemuseum

ges und verwandelte die Milch zu einem weißen dicklichen Klumpen, der in wässriger Molke schwamm. Der erste Käse war entstanden. Man geht davon aus, dass seit Beginn der Viehzucht (um 10.000 v.Chr.) Käse bewusst hergestellt wird. Das Käsemuseum ist ein Museum zum Anfassen. Hier kann der Besucher sogar Kühe melken. Und mithilfe zweier drehbarer Tafeln kann er lernen, wie sich Käse und Wein miteinander harmonisch kombinieren lassen. Leuchtet ein grünes Lämpchen, passen beide Sorten zueinander. Wussten Sie schon, dass … • es mehr als 4 000 unterschiedliche Käsesorten auf der Welt gibt? • jeder Deutsche durchschnittlich 22 kg Käse pro Jahr isst? • Deutsche häufig holländischen und französischen Käse kaufen? • Rohmilchkäse als Geschmackswunder gelten? • Nur 5 % der Deutschen nicht so gerne Käse essen? • „Nieheimer Gold“ ein typischer Sauer-

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Bäckermeister Ansgar Westerwelle

milchkäse der Region ist und Nieheim zur Käsehauptstadt Deutschlands gemacht hat?

Westfälisches Brot Museum

Hier kann man dem Bäckermeister Ansgar Westerwelle beim Brotbacken zuschauen. Im Museum steht der größte direkt beheizte Steinofen Deutschlands. Im Brotmuseum befindet sich auch ein Backshop, in dem täglich frischgebackenes Brot und Kuchen gekauft werden kann. Die Geschichte des Brotes beginnt in der Jungsteinzeit, als der Mensch sesshaft wurde, Ackerbau betrieb und auch Getreide kultivierte. Das Getreide wurde zerstampft und aus einem Mehlbrei wurde Fladenbrot gebacken. Im Mittelalter wurde Backen zu einem

Gemeinschaftserlebnis. Das Backhaus gehörte der Dorfgemeinschaft und konnte von allen Bewohnern genutzt werden. Allerdings wurde nur an bestimmten Tagen gebacken, weil das Aufheizen eines Steinofens sehr aufwendig und kostspielig war. Damit jeder seine Brotlaibe wiederfand, kennzeichnete er die Laibe mit einem Stempel. Wer dennoch lieber zuhause backte, galt als „Eigenbrötler“.

Der Steinbackofen

Ein guter Steinbackofen muss seine Temperatur lange halten können. Die Steine geben die Wärme an den Teig ab, wobei die Temperatur zu Beginn sehr hoch ist und im Laufe der Zeit abfällt. Dadurch und durch die lange Backzeit erhält das Steinbackofenbrot sein kräftiges Aroma.


Ausflugstipp: Westfalen Culinarium Brauanlage im Museum

Westfälisches Bier- und Schnaps Museum

Wussten Sie schon, dass … • Brotbacken und Bierbrauen eng miteinander verknüpft waren und das Backhaus früher oft gleichzeitig Brauhaus war? • sich 84 % der Deutschen ein Leben ohne Brot nicht vorstellen können? • ein Brotteig immer aus den Grundzutaten Mehl/Schrot, Wasser, Hefe/Sauerteig und Salz besteht? • die kräftig angestiegenen Brotpreise gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich Mitauslöser für die Französische Revolution waren? • die Römer mit „Brot und Spielen“ Unruhen in der Bevölkerung vorbeugten?

Hier stehen sie noch, die Sudkessel aus Kupfer und vermitteln dem Besucher genau den Eindruck, wie er sich schon immer eine historische Brauanlage vorgestellt hat. Überraschend vielleicht, dass die Frauen im Museum den Ton angeben. Bierbrauen lag in der Hand der Frauen. Der Sudkessel gehörte deshalb in westfälischen Dörfern noch bis in das 18.Jahrhundert zur Mitgift der Frau. War einer Brauerin ihr Sud besonders gut gelungen, lud sie ihre Nachbarinnen zu einem Bierkränzchen (Vorstufe des heutigen Kaffeekränzchen) ein. Auch gab es spezielle Bierkneipen für

Frauen, die „Weiberzechen“ oder Weiberschulen“. Männer hatten darin nichts zu suchen. Ursprünglich wurde Bier nicht aus Hopfen, sondern aus Grut gebraut. Einige der verwendeten Kräuter konnten Halluzinationen auslösen. Hinzu kam, dass der Brauprozess oft nicht glückte und das Bier schlecht wurde. Auch wurde oft verunreinigtes Wasser verwendet. Es kam sogar vor, dass Menschen an verunreinigtem Bier starben. Seit 1516 wird deutsches Bier nach dem Reinheitsgebot gebraut. Das von Herzog Wilhelm erlassene Gesetz ist damit die älteste noch geltende lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt.

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Ausflugstipp: Westfalen Culinarium

Übrigens: Selbstverständlich können Sie im Biermuseum können Sie im Biermuseum und im Bistro des WESTFALEN CULINARIUM auch das hier gebraute „Nieheimer Bürgerbier“ genießen. In diesem Bistro gibt es viele kleine westfälische Spezialitäten zu moderaten Preisen. Da sind die WESTFÄLISCHEN HANGREIFLICHKEITEN (z. B. Holzofenbrot mit Schinkenpfännchen oder Nieheimer Goldklümpchen mit verschiedenen Dips). Für den etwas größeren Hunger darf der westfälische Pfefferpotthast und der Nieheimer Goldtaler im Biermantel auf der Karte natürlich nicht fehlen. Frischgebackener Butterkuchen, Streuselkuchen oder westfälischer Apfelsandkuchen schmeckt zu dampfendem Kaffee. Das WESTFALEN-CULINARIUM bietet seine und viele andere handwerklich hergestellte Produkte in dem eigenen Shop an. Alle Museen sind täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Den Gästen, die bis zum Abend bleiben, hier übernachten oder gar einen Kurzurlaub verbringen, sei empfohlen, sich unbedingt den Veranstaltungskalender anzusehen. So veranstaltet das Künstler-Tourismus und Kulturamt regelmäßig die Nieheimer Kulturnacht. Hier kommen Nachtschwärmer auf ihre Kosten. Kunst, Musik und Mitternachtsshopping stehen auf dem Programm. Traditioneller Jazz, Ragtime, 68

Blues und Dixieland werden live im Käsemuseum aufgeführt. Märchen für Erwachsene, wie „Die Schöne & das Tier“ oder „Rotkäppchen und Co.“ Sorgen für eine unterhaltsame und kurzweilige Kulturnacht. Ausführliche Informationen inklusive Veranstaltungskalender erhalten Sie unter: WESTFALEN CULINARIUM Westfälisch-kulinarische Museums- und Erlebnismeile GmbH Lange Straße 12 33039 Nieheim Telefon: (05274) 9529241 www.westfalen-culinarium.de


Ein letztes Mal … Kürzlich habe ich mit meinem Freund Holger einen kleinen Trip nach Barcelona gemacht. Wir wollten unser Jahresmeeting machen und hatten uns diese wunderschöne Stadt ausgesucht, um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Wir hatten zwar nur 2 Tage Zeit, wollten aber in der Zeit so viel wie möglich mitnehmen. Grad angekommen, luden wir nur unsere Taschen im Hotel ab und los zum Markt auf der La Rambla. „Lieber Gott“ haben wir zeitgleich gesagt; „Gib uns eine Pfanne“. Das Angebot ist riesig und von einer Qualität, das es uns vor Freude die Tränen in die Augen gedrückt hat. Mit auf dem Markt fanden wir dann eine kleine Tapas-Bar mit dem Namen „El Quim de la Boqueria“ in der auf geschätzten 5m² 4 Köche wuselten. Wir fingen also an zu bestellen. Das Essen war eine Sensation. „So einfach kann kochen sein.“ Das mit Abstand beste, was ich seit langem gegessen habe, waren würzige Chipriones (kleine Tintenfische) mit schlotzigem Spiegelei. Es war so einfach gekocht und so unvorstellbar lecker, dass ich danach eigentlich nichts mehr essen wollte. Es hätte alles andere nur noch eine Enttäuschung sein können. Zum Glück kam keine, sondern weiterhin wunderbar einfaches und leckeres Essen von höchster Qualität. Diese Stadt ist so voll gepackt mit Tapas Bars und kleinen Restaurants, dass man sich eigentlich sofort eine Wohnung dort suchen sollte. Durch Zufall entdeckten wir eine Patisserie mit dem Namen „bubo“. Jede Praline ein Hingucker und einzeln für einen Euro das Stück zu probieren. Zum Mitnehmen sind diese Pralinen auch noch super stylish verpackt. (Kann man viel von lernen!) Wir besuchten noch diverse Bars und drohten fast zu platzen. Natürlich wollten wir auch einmal in die „Neue-Moderne“ spanische Küche schnuppern und taten das am Abend im Comerc24. Wir nahmen das vorgeschlagene Menü. Was anhand der à la carte Preise auch die einzig vernünftige Entscheidung war. Brot, Salz und Öl wurden mit 5 € berechnet. Für uns sehr ok. Wir dachten natürlich daran, dass es

so etwas bei uns auch geben sollte. Denn wenn ich bei meinem Installateur ein WC erneuern lasse, schenkt der mir ja auch nicht die Brille dazu. So als freundliche Aufmerksamkeit des Hauses. So etwas erwartet man in unserem Land nur von Gastronomen. Ich will das Menü nicht ganz beschreiben. Es war gut, aber vom reinen Esserlebnis kein Highlight. Die Patisserie hat uns allerdings schon sehr begeistert. Viel Tamtam und Effekte. Am nächsten Mittag fanden wir durch Zufall ein Restaurant mit dem Namen „Los Caracoles“. Es fiel uns auf, weil in der Hauswand an der Straße die Hähnchen über offenem Feuer gegrillt wurden. Wir also rein. An der Bar vorbei durch die Küche ins Restaurant. Ja richtig! Und die Küche war geschätzte 70 °C heiß und die Flammen schlugen einen Meter hoch aus dem 100 Jahre alten Ofen. Wir nahmen Platz in dem riesigen alten Restaurant. Natürlich folgten wir der Empfehlung des super freundlichen Kellners und orderten Schnecken und Hähnchen. Danach noch eine Crema Catalana und das Leben hatte wieder einen Sinn. Einfacher und besser kann man es nicht machen! Es war für mich wieder mal ein Erlebnis der besonderen Art. Und ich habe gelernt, das es um die einfachen Dinge im Leben geht. Und um Qualität. Nimm das, was top frisch ist und bereite es einfach und ohne viel Tamtam zu. Das ist es schon. Was mich natürlich wieder auch zu unserer regionalen Küche hier bringt. Obwohl ich mich da gar nicht 100 % festlegen will. Natürlich koche ich immer mit Olivenöl. Aber eben mit einem wo ich sagen kann: Hurra! Und eben nicht mit dem Abfall von LIDL. Aber was es bei uns gibt, das sollte man auch heranziehen. Dieses Magazin beschäftigt sich ja schon lange auch mit den Bauern der Region. Dies werde ich in Zukunft auch noch mehr tun. Diese Kolumne schreibe ich Ihnen heute deshalb auch zum letzten Mal. Ab der nächsten Ausgabe werde ich Erzeuger aufsuchen, und mit ihren Produkten ein oder zwei schöne, einfache Gerichte kochen. Und natürlich werde ich Ihnen hier davon berichten. Freuen Sie sich schon auf die neue „Küche der Regionen“. Bis dahin mit besten Grüßen Stefan Manier

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Vorschau

Am 28.08.2009 erscheint unsere Herbstausgabe, u. a. mit • Hafenfest Marina Rünthe Im „Westfälischen Sportbootzentrum“ Marina Rünthe findet vom 5.6 bis 7.6.2009 für alle Liebhaber von Wasser, Wassersport, maritimen Klängen und Leckereien das große Hafenfest statt. Zahlreiche maritime Aussteller präsentieren Ihre Angebote. Ein Volksfest für die ganze Familie, das in 2008 von ca. 60 000 Menschen besucht wurde.

• Karl May Festspiele in Elspe

Foto: www.elspe.de

Auf der Naturbühne in Elspe-Lennestadt (be)suchen wir den Schatz im Silbersee. In der Zeit vom 20.6. – 30.8.2009

findet auf der 100 m breiten Naturbühne die neue spannende Inszenierung von „Der Schatz im Silbersee“ mit 60 Schauspielern und Stuntman statt. Über 40 Pferde werden eingesetzt. Eine spannende Geschichte, nicht nur für KarlMay Fans. • Zu Gast bei Elmar Simon Der Sternekoch aus dem Restaurant Balthasar in Paderborn, bereitet für uns in dieser Ausgabe ein Wiener Backhendl vom Paderborner Maishähnchen auf Kartoffel-Radieschensalat. Gutes aus Paderborn mit besten regionalen Zutaten. Elmar Simon kocht Regionales gerne auf die feine Art. Seine Spezialitäten nennt er „Balthasar Classics“. Seien wir gespannt auf sein Paderborner Maishähnchen. • Beslers Städtereise Ab der Herbstausgabe stellt Ihnen Gerhard Besler die Geschichte und Geschichten aus historischen Städten unserer Region vor. In jede Ausgabe berichtet er aus einer anderen Stadt. Welche Rolle spielte z. B. Höxter im 15. Jahrhundert und was ist dran an der Geschichte mit dem Rattenfänger von Hameln. • ... und dem Blick ins Rheinland Haben Sie Ausflugs- oder Veranstaltungstipps, kennen Sie ein tolles Restaurant? Wir freuen uns auf Ihre Themenvorschläge: marcus.besler@futec-ag.de, Telefon (02306) 978 402

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Beslers Liköre

Beslers Liköre sind feine Spezialitäten mit eigenem Charakter und besonders gehaltvoll im Geschmack. Je nach Sorte bilden 35 – 50 % vollreife Früchte oder naturreine Fruchtsäfte ohne Zusatz von künstlichen Aromen die Grundlage bei der Herstellung. Bei seinen »trockenen« Likören verwendet Gerhard Besler nur ca. 50 % der Menge an Zucker, wie sie die klassischen Rezeptionen vorsehen. Gerhard Besler: »Ich verkaufe Geschmackserlebnisse, Chemie gibt es in der Apotheke.« 0,5 l Flasche ab 11,90 € Bitte fragen Sie auch nach Beslers Likör-Raritäten.

Leckere Gerichte aus der Region, einmal etwas anders präsentiert als in einer bloßen Aneinanderreihung von Rezepten und Fotos. Die Region Dortmund und Westfalen bilden die Grundlage für das Speisenangebot in diesem Buch Klassiker wie der Westfälische Panhas und der Dortmunder Pfefferpotthast kommen hier ebenso vor wie Steckrübencarpaccio mit Feldsalat oder Stielmus mit Tafelspitz. Lecka Dortmund für 19,50 €

Schwerter Senf

Die Senfe werden aus Senfsaat hergestellt, ohne Verwendung von Zucker oder Süßstoff. Es werden nur ausgewählte, hochwertige Produkte verwendet, da diese entscheidenden Einfluss auf den Geschmack und die Wirkung des fertigen Senfs haben. Steinguttöpfchen für 4,50 €

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Gehen Sie mit Gerhard Besler auf eine genussvolle Reise durch alle Regionen Westfalens. Die hochwertige Ausstattung dieses DIN A4 Bildbandes mit Prägedruck und Teillackierung sowie die hervorragenden Fotos bereiten Freude beim Studium dieses Buches. Seien Sie neugierig auf 280 Seiten Westfalen. Westfalen Band IV für 24,90 €

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Dieses Salz sieht aus wie kleine schwarze glänzende Kohlestückchen. Sparsam eingesetzt, verleiht es den Speisen eine ganz besondere Note und ist rein optisch ein echter Hingucker. Das Grubensalz wird in einer entsprechenden Geschenkbox inkl. Rezeptheft von Stefan Manier angeboten. Geschenkbox für 9,00 €

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MASERATI GRANTURISMO S AUTOMATIK. DIE SEELE DES GRANTURISMO.

DER GRANTURISMO IN SEINER REINSTEN FORM: 323 KW (440 PS) MIT AUTOMATIK-KOMFORT. Der GranTurismo S Automatik verbindet die Kraft eines 323 kW (440 PS) starken 4,7 Liter V8-Motors mit dem Komfort eines vollautomatischen Sechsganggetriebes. So kommt die Seele des GranTurismo in vollkommener Form zum Ausdruck: Leistung kombiniert mit Komfort auf höchstem Niveau, vollendeter Qualität und Raum für vier Erwachsene. Der GranTurismo S Automatik ergänzt die bisherigen GranTurismo-Modelle, den 4,2 Liter V8 Automatik mit 298 kW (405 PS) und den 4,7 Liter GranTurismo S mit elektronisch geregeltem Getriebe. Leidenschaft, Performance und Komfort – das einzigartige Maserati Erlebnis. Kraftstoffverbrauch kombiniert von 14,3–16,4 l/100 km; außerorts 10,0–11,3 l/100 km; innerorts 21,6–25,2 l/100 km | CO2-Emission kombiniert 330–385 g/km

Düsseldorfer Straße 217 · 40667 Meerbusch Repräsentant Holger Albinsky · Fon 0 21 32 - 91 54-25 · E-Mail: albinsky.sportivo@lueg.de Am Flughafen Dortmund · Gottlieb-Daimler-Straße 1 · 59439 Holzwickede Repräsentant Oliver Vakilzadeh · Fon 0 23 01 - 9 49 36-40 · E-Mail: vakilzadeh.sportivo@lueg.de www.lueg-sportivo.de

Westfalen Magazin - Sommerausgabe 2009  

u.a. mit folgenden Themen: Die Haard - grüne Lunge des Reviers, Gefüllter Milchlammrücken, Westfälischer Gastronomiepreis 2009

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