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7. Jahrgang · Ausgabe Herbst 2011 · 3,80 Euro

Rezept-Poster: Herbstmenü von Elmar Becker

Die 576. Cranger Kirmes

Vom Pferdemarkt im Mittelalter zur Kultkirmes der Neuzeit. Wir zeigen Ihnen die gigantischen Fahrgeschäfte und stille Hinterhof-Biergärten.

Beslers Städtereise Lünen

Die alte Hansestadt hat einen lang anhaltenden und intensiven Strukturwandel hinter sich. Heute ist Lünen ein liebens- und lebenswertes Mittelzentrum.

Korb mit Aussicht

Ostwestfalen-Lippe aus der Vogelperspektive. Wir „fahren“ mit Ihnen zu den Externsteinen über Wiesen und Felder und lassen uns dabei im Heißluftballon vom Wind treiben.


Zu unseren Weinen empfehlen wir Original SELTERS, den zertifizierten Weinbegleiter Steffen Röll Weingut Steffen Röll Württemberg

Sebastian Oberbillig

Weingut Deutschherrenhof Mosel

Richard-Martin Kerber Weingut Klaus Kerber Baden

Ilonka Scheuring

Weingut Scheuring Franken

SELTERS Leicht Dezent feinperlend der perfekte Begleiter zu trockenen Weißweinen mit ausgeprägter Säure, aus z. B. Riesling, Weißburgunder und leichten Rotweinen aus z. B. Pinot Noir

SELTERS Naturell Lässt mit zurückhaltender Stille kraftvolle, körperreiche Weiß- und Rotweine, wie z. B. Barrique-Weine bestens zur Geltung kommen

SELTERS Classic Mit seinem ausgewogenen Kohlensäuregehalt ideal zu milderen Rebsorten wie z. B. Gutedel, Silvaner, Grauburgunder und edelsüßen Weinen

Original SELTERS ist exklusiver Partner der Sommelier Union Deutschland, des Deutschen Weininstitutes, der Generation Riesling und des Rheingauer-Weinverbandes.

Detailinformationen zur wissenschaftlichen Studie der Hochschule RheinMain / Fachbereich Geisenheim finden Sie unter www.selters.de

Der Ursprung guten Geschmacks


Editorial

Raus, raus, raus Liebe Leserinnen und Leser,

EXQUISIT SPEISEN Genießen Sie dienstags bis samstags kulinarische Kreationen von Küchenchef Michael Hau, jüngst mit 14 Punkten im renommierten „Gault Millau“ Restaurant­ führer ausgezeichnet.

HOCHZEITEN & FESTLICHKEITEN Unsere Räumlichkeiten bieten für jeden Anlass den passenden Rahmen. Ganz gleich, ob im kleinen (ab 5 Personen) oder größeren Kreise (bis 1.000 Personen) – wir freuen uns, Ihre Feier zu einem individuellen Erfolg machen zu dürfen.

JAZZ-BRUNCH Jeden 1. Sonntag im Monat Genuss für Gaumen und Ohren erwartet Sie, wenn wir Sie mit unserem ausgiebigen Brunchbuffet, begleitet von einer Jazz­Band, verwöhnen.

11.30 Uhr – 14.30 Uhr € 25,-/Person Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter  0234 50 70 90.

raus, raus, raus, heißt es auf der Internetseite des Hotels Waldhaus Ohlenbach, wenn es um die Freizeitaktivitäten der Hotelgäste im Waldhaus geht. Es trifft aber auch bei dem Thema, um das mir heute geht, den Nagel genau auf den Kopf. Historische Handwerkermärkte, Stadtfeste, große kulinarische Freiluftveranstaltungen und Volksfeste hatten und haben in diesen Wochen Hochkonjunktur. Selbst wenn das Wetter nicht immer mitspielt und wie in diesem Sommer mehr nass als sonnig ist, zieht es die Menschen trotz allem zu den vielen Freiluftveranstaltungen. Es sind nicht die Zoobesuche oder das Freibad zu denen Millionen Besucher strömen. Volksfeste sind beliebter denn je zuvor. So besuchen die Cranger Kirmes alljährlich mehr als 4 Millionen Menschen. Ganze Familien halten sich hier gerne den ganzen Tag auf. Moderneste Fahrgeschäfte, traditionelle Kirmes und ein riesiges Bayernzelt, in dem kräftig gefeiert wird, alles findet der Besucher hier in konzentrierter Form. Das wohl größte Freiluftrestaurant Deutschlands – GourmeDo – besuchten an einem Wochenende ca. 30 000 Gäste, obwohl es den gesamten Samstag geregnet hat. Das Seenachstfest am Biggesee, Lippe kulinarisch, Münster verwöhnt, der historische Handwerkermarkt in Bad Sassendorf oder die Lünsche Mess sind nur einige Veranstaltungen dieses Sommers von Freiluftveranstaltungen, die Millionen Menschen anlocken. Und das alles in einer Zeit, wo man zum „all inclusive Preis“ schnell an vielen tollen Urlaubsorten sein kann. Einige Gründe, warum unsere Volksfeste so beliebt sind, ist deren Familienfreundlichkeit und das große attraktive Angebot bei dem für Jeden etwas dabei ist, das den Besuchern in konzentrierter Form geboten wird. Die regionale Verbundenheit hat meines Erachtens aber auch wieder zugenommen. Wir haben einige Feste besucht und stellen Sie Ihnen in dieser Ausgabe vor. Noch ein Wort in eigener Sache. Unser Magazin erscheint nach sieben Jahren im November in einem neuen attraktiven Format, mit neuen Rubriken und Themenreihen und selbstverständlich in hervorragender Aufmachung. Sichern Sie sich schon jetzt die exklusive Jubiläumsausgabe durch Ihr Abo.

Ihr 3-SterneSuperIor-hotel am PaderbornLiPPstadt airPort

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Herzlichst Ihr Gerhard Besler

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Inhaltsverzeichnis

14 Aus dem Inhalt Lebensart

12 foodball 2011 Nachwuchswettbewerb für junge Köchinnen und Köche 24 Westfälischer Gastronomiepreis 2011 32 GourmeDo Kulinarische Spitzenveranstaltung auf dem Friedensplatz 42 Westfalen Institut Frühlingstreffen in Overkamps Garten, Kinderkochkurse 68 Ganzheitliche Entspannung und Genuss 72 Erntedankfeste

Rezepte

Objekteinrichtungen Gastronomiebedarf

Kompetenter Kundendienst Einzigartige Ausstellung Weststraße 3 59939 Olsberg-Bigge Telefon 0 29 62 - 9 70 80 Telefax 0 29 62 - 9 70 88 8 info@maiworm-olsberg.de www.maiworm-olsberg.de

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34  Restaurant Stockey – Von der Schankwirtschaft zur feinen deutschen Küche Wildkräutersalat mit Kalbstatar; Hummer mit Kartoffelrisotto, Kaiserschoten und Parmesansauce; Trilogie von süßen Früchten 58 Küche der Regionen Geschmorte Schweinebäckchen mit Tortellini vom Waltroper Ricotta und Stielmus


Inhaltsverzeichnis

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Das Ruhrgebiet

8 Der Maximilianpark in Hamm 14 Beslers historische Städtereise Lünen an der Lippe 20 Cranger Kirmes Vom Pferdemarkt zum Volksfest 36 HOHOFFS 800°

Das Münsterland

40 Kochkunst trifft Wohlfühl-Atmosphäre Romantik Hotel Sim-Ju und Romantik Restaurant Lippekuss

Ostwestfalen-Lippe

44 Das sind ja schöne Aussichten Ballonfahren – Faszination der Langsamkeit 48 Ausgezeichnet! Bad Meinberger und Lippe kulinarisch

Das Sauerland

60 Seenachtfest in Sondern 70 Hotel Kaiserhof … wo Gast sein Freude macht!

44 Überregional

35 Gastkolumne von Walter und Sascha Stemberg Gesundheit erhalten mit Speis und Trank 54 Hövels Original – Kreuzfahrt für Genießer Mit Hövels Original und der Rohrmeisterei Schwerte auf AIDAsol 63 20 Jahre Jeunes Restaurateurs

Rubriken

3 Editorial Raus, raus, raus 6 Unser Westfalen  Botschafter gesucht! 11 Edle Tropfen  Gegensätze 28 Kurz notiert Wünsch Dir was: Ralf Zacherl kocht für kranken Jungen, Königlicher Genuss zu gewinnen; Silber für futec Verlag; Freuen Sie sich auf die Jubiläumsausgabe ...; Chalet: Perle im Münsterland; „Wie es Euch gefällt“; Kaufen statt mieten; Hussen schaffen feierliches Ambiente 31 Neu im Netz 39 Edle Tropfen Käsekunst aus dem Bunker 52 Tipps und Termine 64 Edle Tropfen Blanc de Noirs 2010 trocken 64 Marktteil 74 Impressum 76 Vorschau

= Titelthema 5


Unser Westfalen

Rahden Rheine Gronau Vreden

Hörstel

Osnabrück

Minden

Ochtrup Schöppingen Altenberge Legden

Halle

Versmold Coesfeld Stadtlohn Detmold Blomberg Münster Billerbeck Warendorf Senden Gütersloh Bad Meinberg Dülmen Borken Bocholt Lüdinghausen Ascheberg Rietberg Oelde Höxter Olfen Haltern Nordkirchen Wadersloh Bad Driburg Dorsten Datteln Paderborn Hamm Lippetal Selm Rhein Werne Erwitte RUHRGEBIET Waltrop Herne Lünen Bergkamen Büren Bad Sassendorf Castrop-Rauxel Dortmund Bönen Unna Wickede Essen Bochum Arnsberg Schwerte Duisburg Bestwig Velbert Sprockhövel Olsberg Hagen Willingen Sundern Altena Eslohe Düsseldorf Winterberg Medebach Solingen Lennestadt Schmallenberg Plettenberg Olpe Bad Laasphe Siegen

Eingezeichnet sind Orte, die bisher Thema im Westfalen Magazin waren. Bei Besonderheiten können diese auch einmal ein paar Meter außerhalb der heutigen Grenzen Westfalens liegen. Ein Heftarchiv und eine Restaurantübersicht finden Sie unter www.Westfalen-Magazin.de. Vorschläge und Empfehlungen zu Orten oder Restaurants sind willkommen an kontakt@Westfalen-Magazin.de oder (02306) 978-402.

BAD ME I N B ERG ER

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Unser Westfalen

Botschafter gesucht! Botschafter des guten Geschmacks

M

it dem Westfalen Magazin und unserem Engagement im Westfalen Institut sehen wir uns als Botschafter der Region. Aber: Wir können ja nicht überall sein. Sie kennen das Sauerland wie Ihre Westentasche, wissen die schönsten Ausflugsziele im Weserbergland oder die besten Restaurants im Tecklenburger Land? Welcher Bauer hat die glücklichsten Kühe und Schweine, wo gibt es den besten Käse? Sicher gibt es noch viele „Geheimtipps“ zu Wohlfühl-Refugien, für Familienausflüge oder Bauernhofurlaub. Kurz: Sie kennen die schönsten Seiten der Region, dann lassen Sie es uns und die Leser des Westfalen Magazin wissen. Werden Sie Botschafter für Ihre Region! Bewerben Sie sich einfach per E-Mail an botschafter@westfalen-magazin.de oder lassen Sie uns direkt Ihre Tipps zukommen. Wir werden es Ihnen danken.

Apropos danken. Wir danken Wolfgang Anders dafür, dass er uns in 18 Ausgaben über vier Jahre lang mit seinen Weintipps inspiriert hat. Er übergibt den Stab mit der vor Ihnen liegenden Ausgabe an Trixi Bannert. Wolfgang Anders bleibt uns mit seiner „Galerie Anders“ in der er Kunst und Lebensart vereint, erhalten. In der historischen Kiliansmühle an der B54 zwischen Lünen und Werne hält er, mit seiner Frau Elisabeth, schöne und leckere Dinge bereit. Wechselnde Ausstellungen, wie z. B. von James Rizzi oder der Skulpurengarten sind immer einen Besuch wert. Bitte beachten Sie auch die Insertion auf Seite 40. Die Weintipps im Westfalen Magazin übernimmt nun Trixi Bannert. Die Sommelière ist IHK geprüfte Weinfachberaterin, in der Sommelier Union Deutschland, bei den Maître de la Table und bei Vinissima Frauen und Wein engagiert. Nicht nur in Münster ist sie mit ihren Weinproben und Veranstaltungen bekannt und beliebt. Nun lassen Sie uns gemeinsam auf einen bunten Herbst mit reich gedeckten Tischen aus Wald und Flur freuen. Neben der Kulinarik haben wir wie immer auch die passenden Freizeittipps für jedes Wetter parat. Ob Natur-pur, Kultur oder „Spa-Maßnahmen“, schauen Sie auch einmal in unsere Rubriken und Archive auf​ www.westfalen-magazin.de. Einen genussvollen Herbst wünscht

Sie sind uns willkommen!

Es ist nicht leicht zu finden, unser Waldhaus. Eigentlich ein Geheimtipp, gelegen an einem sonnigen Südhang des Kahlen Astens inmitten von Wiesen und Wäldern. Bei uns finden Sie alles, was Urlaub schön macht: großzügige Wohnatmosphäre, komfortable Appartements und Suiten, eine exzellente Küche und einen Blick, der Sie glauben lässt, allein auf dieser Welt zu sein.

Schwimmen, relaxen, saunieren; Kosmetik oder Massage: Sie müssen nur aussuchen. Unser Waldzauber & Spa Team freut sich auf Ihren Besuch!

Marcus A. Besler marcus.besler@futec-ag.de

Besuchen Sie uns auf facebook

Waldhaus Ohlenbach Ohlenbach 57392 Schmallenberg Telefon: (02975) 84-0 www.waldhaus-ohlenbach.de

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Der Maximilianpark in Hamm Die Stadt Hamm hat seit der Landesgartenschau im Jahre 1984 ein weithin sichtbares neues Wahrzeichen, den „Gläsernen Elefanten“. Diese Landesgartenschau war die erste, die in Nordrhein-Westfalen stattfand. Wie schon des Öfteren in diesem Magazin thematisiert, hatte Westfalen und hier insbesondere das Ruhrgebiet unter dem Strukturwandel von Kohle und Stahl zu leiden. In Hamm war es unter anderem das Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian, das einer neuen Bestimmung zugeführt werden sollte. Die 1912 in Betrieb genommene Schachtanlage (Grube) musste 1943 aufgegeben werden, da sie „abgesoffen“, das heißt vollgelaufen war. Die Wassermassen traten sogar über Tage aus. Das Gelände wurde sich selbst überlassen. Eine vielfältige Pflanzenwelt entstand.

A

nfang der 1980er Jahre beschloss der Rat der Stadt Hamm, das brachliegende Gelände wieder nutzbar zu machen. Die Idee zur ersten Landesgartenschau in NRW war geboren. 1984 wurde die Landesgartenschau eröffnet. Bereits nach einem Jahr wurde das Gartenschaugelände umbenannt in Maximilian Park, der heute im Volksmund auch oft Maxi-Park genannt wird. Neben dem gläsernen Elefanten bietet der Park seinen jährlich 400 000 Besuchern zahlreiche Natur-und Kulturerlebnisse.

Der Glaselefant Mitten im Park steht der gläserne Elefant. Der Künstler Horst Rellecke verwandelte 1984 die Kohlewäsche der ehemaligen Zeche Maximilian in die begehbare Plastik, 8

den größten Elefanten der Welt. Wer mit dem Fahrstuhl nach oben fährt, genießt in 25 Meter Höhe einen fantastischen Panoramablick über das Parkgelände, die Stadt Hamm und das grüne Umland. Im Elefanten erwartet den Besucher ein Garten mit kinetischen Objekten. Die Namen der Objekte sind Programm: „Der Palmenputzer“ putzt tatsächlich die Palmen, die Gottesanbeterin klettert langsam und bedächtig eine Metallstange hoch und das „durstige Huhn“ spendet den Pflanzen rundherum Wasser. Das alles geschieht auf Knopfdruck der Besucher.

Das Schmetterlingshaus Es ist das größte tropische Schmetterlingshaus in NRW. Bis zu 80 verschiedene Schmetterlingsarten aus den tropischen

Regionen von Südamerika, Afrika, Thailand, Malaysia und den Philippinen leben hier im Laufe einer Saison. Die bis zu Handteller großen Schmetterlinge fliegen dabei völlig frei durch das 450 m² große tropische Paradies. Jeden Sonntag in der Zeit von 14.00 – 16.00 Uhr steht den Besuchern ein Mitarbeiter des grünen Klassenzimmers für Fragen zur Verfügung. In dem Pflanzenparadies herrschen tropische Temperaturen von rund 26 °C und eine Luftfeuchtigkeit von 80 Prozent. Hier gedeiht eine üppige Pflanzenpracht mit Urwaldgewächsen, Bachläufen und Teichen.

Spielen und Toben Großzügig angelegte Spielflächen sind das wahre Paradies für kleine und große Kin-


Das Ruhrgebiet

Das Schmetterlingshaus

der. Ungewöhnliche Spielgeräte fordern Geschicklichkeit und Können voraus. Die drei großen Spiellandschaften verfügen über ein Areal von 6 500 m². Mit dem Piratenschiff auf Kaperfahrt gehen und die Welt entdecken. Hier werden Seeräuberträume wahr, wenn mit der Wasserkanone geentert wird. Auch das Tal der tausend Wasser ist im Sommer ein großer Kindermagnet. Toben und matschen, was das Zeug hält. Der Fantasie auf dem Wasserspielplatz mit seinen vielen Spielgeräten sind kaum Grenzen gesetzt. Kleidung zum Wechseln sollte aber auf gar keinen Fall vergessen werden. Auf dem Dschungelspielplatz sind Mut und Geschicklichkeit gefragt, wenn es darum geht sich an Lianen zu schwingen, auf einem Baumstamm über den Fluss zu balancieren oder durch die Kletternetze zu hangeln. In der alten Mine schließlich kann man auf Schatzsuche gehen. Es gilt dabei zum Beispiel den alten Stollengang der Mine zu erkunden oder Wasser für das Schürfen nach Schätzen über Pumpen und Rinnen nach oben zu pumpen.

Industriekultur Der Maximilianpark ist das erste renaturierte Zechengelände in Deutschland. Der Park ist der östlichste Ankerpunkt der „Route der Industriekultur“ und zählt damit zu den bedeutendsten Industriedenkmälern der Region. Überall im Park sind die Spuren der Zeche Maximilian zu finden. Neben dem gläsernen Elefanten auf dem Gelände und der alten Waschkaue ist es die wunderbare Architektur der Elektro­ werkstatt, der Werkstatthalle oder der Waschkaue. An anderen Stellen sind Reste und Ruinen der ehemaligen Zechenanlagen zu entdecken, die allmählich von der Natur zurückerobert werden. Vor und zwischen all diesen Gebäuden gedeiht ein wahres Blumenparadies. Stauden- und Gräserpflanzungen, der Fuchsiengarten, der Rosenhang oder der Apotheker-, Kräuter- und Gemüsegarten sind nur einige Beispiele. Seit der Landesgartenschau gibt es auch Skulpturen im Park. Da in den vergangenen Jahren viele Skulpturen hinzugekommen sind, lohnt

An die Kanonen: Piratenangriff

Inbetriebnahme der beweglichen Objekte

Deckenbrock

Kleiner Kiepenkerl

Die feine Adresse, seit über 50 Jahren.

Gemütliche Gastlichkeit am Rande der Davert Über 50 Jahre ein harmonischer Familienbetrieb mit außergewöhnlichem Engagement in der Küche und für den Gast. Erleben Sie familiäre Geborgenheit in gediegenem urigem Ambiente. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Familie Eickholt-Schütte Frieport 22 · 59387 Ascheberg-Davensberg Telefon: (0 25 93) 75 65 · Telefax: (0 25 93) 51 43 www.gasthaus-eickholt.de E-Mail: info@gasthaus-eickholt.de

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler

 





 

 





MeditationsbrĂźcke



eine Entdeckungsreise durch den Park. Eine besondere Anziehungskraft Ăźben die groĂ&#x;en Wasserflächen aus. Sei es der Naturteich mit seinen vier Inseln oder der Fontänenteich mit dem Piratenschiff und dem Seekiosk.







 



Die Gastronomie  

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GenĂźsse fĂźr Augen und Ohren gibt es im Park an vielen Stellen. Die fĂźr den Magen findet man im Bistro „Werkstatt“. Hier gibt es auch einen Biergarten hinter der Werkhalle. Nach mehreren Stunden schauen und staunen ist der Biergarten im Sommer einfach ein Muss. Ein Eis schlemmen auf den Seeterrassen gehĂśrt besonders fĂźr die Kinder zum festen Programm. Im Sommer gibt es im Park auch mobile Verkaufsstände. Im Park sind auch vier Grillhäuser zu vermieten. FĂźr jedes Grillhaus wird eine Pauschalmiete von 30 Euro, sowie ein Tagespreis pro Person erhoben. Das ganze Jahr Ăźber finden im Jahr zahlreiche Veranstaltungen statt. Märkte und Feste, Konzerte, Ausstellungen und spezielle Kinderfeste, wie das HĂźpfburgenfest und viele andere Termine erfahren Sie immer aktuell auf der Internetpräsenz. FĂźr die Ruhris (BĂźrger des Ruhrgebiets) liegt Hamm ja quasi vor der HaustĂźr. Kinder eingepackt und einfach mal hin. Weitere Informationen unter: www.maximilianpark.de

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des Jahres

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Am Sonntag, 09. Oktober 2011 entfĂźhren wir Sie auf eine kulinarische Wanderung. Eine Anmeldung ist erforderlich.


Edle Tropfen

Gegensätze Münsterland: Für die einen steht es als Synonym für Parklandschaften, Seen, und Schlösser. Das ist die klassische, touristische Betrachtungsweise. Doch wenn wir das Münsterland einmal aus einer anderen Perspektive betrachten, stellen wir fest, dass es weit aus mehr zu bieten hat als diese klassische Variante.

KOTTE am marKT Tischkultur · Geschenke · Küchenaccessoires

Für mich ist das Münsterland eine Region der Gegensätze: Die Menschen sind Heimat verbunden, aber dennoch weltoffen, alte Kulturlandschaften formen den Rahmen für modernen Städtebau und das Wissen um alte Handwerkstechniken bildet die Grundlage für modernste Technologien. Ein gutes Beispiel für die Kombination aus Alt und Neu ist der in der Region ansässige Obstanbau. Das Rüdiger Sasse Wissen um ursprüngliche, heimische Sorten kombiniert mit modernsten Anbau- und Veredlungsmethoden lassen erlesene Früchte entstehen. Diese Vorteile können auch für die Herstellung regionaler Spezialitäten genutzt werden. Meine Brennerei arbeitet zum Beispiel mit dem Obsthof Grothues Potthoff im Münsterländischen Senden rund 30 Minuten von uns entfernt zusammen. Dank der Nähe und dem direkten Kontakt zum Produzenten wissen wir nicht nur das wir nachhaltig produzierte Ware bekommen, sondern auch das die Früchte länger am Strauch bleiben als die klassische Verkaufsware. Die Früchte können so zusätzlich Zucker und Aromastoffe produzieren, die für den späteren einzigartigen Geschmack des Obstbrandes unabdingbar sind. In diesen Tagen haben wir unseren 2011er Himbeergeist destilliert. Die vollreifen Früchte werden von uns noch am Tag ihrer Ernte in Getreidedestillat gemaischt. Durch die zeitnahe Verarbeitung können die Früchte ihr volles Aroma an das Feindestillat abgeben. Einige Tage später destillieren wir die Himbeermaische sehr schonend in unserem traditionellen Copper Pot-Still. Darin entsteht ein sehr milder eleganter Geist.

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Der gerade destillierte Jahrgang 2011 darf aber noch gut ein halbes Jahr in Ruhe reifen, bevor er für Ihren Genuss zur Verfügung steht. Kein Problem für jeden, der noch eine Flasche 2010er Münsterländer Himbeergeist im Keller hat.

Ihr Rüdiger Sasse

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Lebensart

foodball 2011

Nachwuchswettbewerb für junge Köchinnen und Köche

Fotos: Vreriksen

Der Vreriksen Foodservice GmbH & Co. KG liegt der Köchenachwuchs bereits seit vielen Jahren besonders am Herzen. Gut ausgebildete Köchinnen und Köche sind das Rückgrat und die Zukunft unserer heimischen Gastronomie. Seit vielen Jahren richtet Vreriksen Nachwuchswettbewerbe aus.

Z

u Zeiten, als es die Fachmesse foodball noch nicht gab, fand dieser Wettbewerb im Rahmen des Food Circus in der Zeit von 2000 bis 2006 in der Westfalenhalle statt. Damals wie heute wurden acht Teilnehmer (damals waren es Dreier-Teams) zur Endausscheidung eingeladen. Die Teilnehmer wurden von den Berufsschulen gemeldet. Die Sieger damals im Goldsaal der Westfalenhallen geehrt. Heute, auf der foodball 2011 (am 5. und 6. Oktober 2011), der Fachmesse für Außer-Haus-Verpflegung, werden acht Köchinnen und/oder Köche zur Endausscheidung in den Signal Iduna Park eingeladen. Im Gegensatz zu den Messen in der Vergangenheit, melden jetzt die Gastronomiebetriebe und Hotels direkt ihre Auszubildenden an. Vreriksen führt

diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Lüner Westfalen Institut für Gastronomie und Tourismus durch. Die Teilnehmer kommen jetzt aus ganz Westfalen und werden aus den Bewerbern mit Hilfe einer kompetenten Jury ausgewählt und dann in den Signal Iduna Park nach Dortmund eingeladen. Die Sieger werden aus acht Teilnehmern/Teilnehmerinnen während der Messe an zwei Tagen in einem Viertelfinale, Halbfinale und Finale ermittelt. Vreriksen und das Westfalen Institut sehen diesen Wettbewerb als Motivation für junge Menschen an, den Beruf der Köchin oder den des Kochs zu erlernen. Alle Teilnehmer, die zur foodball 2011 eingeladen werden, zeichnet das Westfalen Institut mit Urkunden und wertvollen Pokalen aus. Die Sieger werden im Westfalen Magazin vorgestellt.

Alle acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen an einem Kochseminar mit Spitzenkoch Heiko Antoniewicz im Westfalen Institut teil. Die beiden Finalisten fahren mit Heiko Antoniewicz nach Wien, um hier weitere kulinarische Eindrücke zu gewinnen. Sie nehmen im Chefmanship Centre Wien, der Unilever Food Solution, an einem Kreativ-Workshop teil. Ziel dieses Wettbewerbs für die Vreriksen Foodservice GmbH & Co. KG und das Westfalen Institut ist die aktive Nachwuchsförderung für Köchinnen und Köche. Teilnahmeberechtigt sind alle Auszubildenden, die sich im Oktober 2011 im dritten Ausbildungsjahr befinden. Die Auftaktveranstaltung im Jahr 2011 soll bei den Restaurants, den Hotelbetrieben und den Auszubildenden das Interesse an diesem Wettbewerb wecken, denn Vreriksen und das Westfalen Institut wollen diese Veranstaltung zu einem dauerhaften Bestandteil der Fachmesse foodball machen. Weitere Informationen unter: www.foodball.de

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Das Ruhrgebiet

Lünen an der Lippe

Beslers historische Städtereise Das Wort historisch mag für viele Leser einen vorrangig angestaubten Eindruck hinterlassen, kann aber auch wie in diesem Falle für Entwicklung, Wandel, Kontinuität und Geschichte stehen. Die Stadt Lünen hat eine wechselvolle, jahrhundertealte Stadtgeschichte hinter sich, in deren Verlauf ihre Bürger viele positive und negative Entwicklungen durchlebt haben. Die ersten Aufzeichnungen über Ansiedlungen römischer Truppen im heutigen Stadtteil Beckinghausen datieren sogar schon um Christi Geburt. Diese Städtereise soll nicht geprägt sein von allzu viel Geschichte des Altertums und Mittelalters, deshalb hier nur die wichtigsten Fakten.

Strandbad am Horstmarer See

U

m das Jahr 880 wird Lünen erstmals im Heberegister des Klosters Werden (Ruhr) erwähnt. Das Kloster Werden hatte zu dieser Zeit

Michael Sponholz zeigte uns „seine“ Stadt Lünen

eine führende Rolle für die Registrierung von Siedlungen und Ortschaften im gesamten westfälischen Raum inne. Für Lünen waren zu dieser Zeit die Bau-

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8. – 11. September 2011

ernschaften Alstedde (Alstedi), Wethmar (Wetmeri), Nordlünen (Nordliunon) und Südlünen (Sudliunon) registriert. Aufgrund seiner Lage an dem Lippeübergang,

An vier Tagen im September hebt sich in der Lüner Innenstadt der Vorhang zum großen Stadtspektakel „Lünsche Mess“. In den Straßen präsentiert sich von Donnerstag bis Sonntag eine bunte Händlerszene. Kunsthandwerk und Allerlei für den täglichen Gebrauch ist hier zu finden. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Das kulinarische Angebot reicht von der deftigen Krakauer „für zwischendurch“ bis hin zu Feinschmeckerhäppchen. www.luenen.de

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Das Ruhrgebiet

Ochsenzug an der Persiluhr

Kaufmannswagen, die hier verkehrten, stammten vorwiegend aus dem Bergischen Land, Hessen und Bremen. Auf diesem Weg wurde hauptsächlich Bier, Käse, Wein und Eisen transportiert oder man führte Rinder, Schweine oder Pferde mit sich. Diese Straße (der dänische Ochsenweg) war gleichzeitig die Nord-Süd-Verbindung zwischen Westfalen und dem Rheinland. Auf diesem Weg wurden die Tiere aus den norddeutschen Viehzuchtgebieten bis ins Rheinland getrieben. In den folgenden Jahrhunderten gehörte Lünen als „Beistadt“ der Städte Hamm und Unna der Hanse an. In diesem Zusammenhang wird Lünen erstmals 1476 erwähnt. Der letzte Hansetag der historischen Hanse fand 1669 statt. Zum mächtigen Handelsbund der Hanse gehörten während ihrer Blütezeit 70 große und 100 – 130 kleine und mittlere Städte. Die Idee der Hanse wurde 1980 durch die Hansestadt Zwolle mit der Gründung der „Hanse der Neuzeit“ wiederbelebt. Die sogenannte Neuzeit (beginnt 1492 nach der Entdeckung Amerikas oder während der Reformation 1517 – da sind

sich die Historiker nicht ganz einig) startet in Lünen mit einem Großbrand, der nahezu alle Gebäude der Stadt zerstörte. Während der ersten Blütezeit als Handelsstadt gelang es Lünen bis 1598 alle Feinde aus der Stadt fern zu halten. In den folgenden Jahrzehnten jedoch hatte die Stadt erheblich unter machtpolitischen Ränkeleien und Kriegen zu leiden. Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges wurde Lünen mehrfach militärisch besetzt. Besonders schlimm erwischte es deren Bewohner 1634 als fünf verschiedene Besatzungen die Stadt beherrschten bzw. terrorisierten. Die Befestigungsanlagen wurden während dieser Zeit zweimal zerstört und wieder aufgebaut. Ab dem Jahre 1700 begann sich Lünen als Ackerbürgerstadt zu entwickeln. Im Jahre 1719 lebten 1 238 Menschen in der Stadt, die vor allem als Handwerker, Kaufleute und Arbeiter tätig waren und sich nebenberuflich in der Landwirtschaft (Ackerbürger) ein Zubrot verdienten. Während des Siebenjährigen Krieges (1756 – 1763) lag Lünen in der Kampfzone, wodurch die Stadt aufgrund der

Foto: Günther Goldstein

einer bedeutenden Fernhandelsstraße, entwickelte sich Südlünen zum Kirchdorf Lünen. Um 1018 entstand der erste Steinbau der St. Marien-Kirche, die 1254 während der Schlacht bei Brechten zerstört und um 1300 als frühgotische Hallenkirche neu errichtet wurde. Im Jahre 1215 wurde um Lünen eine Befestigung errichtet. Ab dem Jahre 1279 besaß Lünen den Status einer Stadt. Graf Adolf II. von der Mark verlegte Lünen aus politischen und strategischen Gründen vom Nordufer auf das Südufer der Lippe und verlieh der Stadt 1341 das (märkische) Stadtrecht. Seit 1341 wird in Lünen die Lüner Messe abgehalten, die noch heute als „Lünsche Mess“ gefeiert wird. Ursprünglich war dies ein sieben Tage dauernder Kram- und Viehmarkt. Heute ist die „Mess“ ein großes Stadtspektakel mit Kirmes, vielen Buden und immer noch mit einem Angebot an allerlei Kram. Alljährlich im September wird die „Mess“ von über 100 000 Menschen besucht. Durch den Lippeübergang der alten Fernhandelsstraße gewann Lünen als Handelsstadt stetig an Bedeutung. Die

Stadthafen Lünen

Bauverein zu Lünen, das neue Verwaltungsgebäude

Baustelle des neuen Trianel-Kraftwerks

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Das Ruhrgebiet

Eine der ältesten Gasthäuser Deutschlands: Brauhaus Drei Linden Historische Altstadt: Fachwerkhäuser in der Mauerstraße

Colani-UFO im Technologiezentrum

ständigen Einquartierungen völlig verarmte. In der Folge lebten 1765 nur noch 972 Menschen in Lünen. Im beginnenden 19. Jahrhundert begann nach der Zeit als Handels- und Hansestadt die Ära als Industriestandort. Trotz allem stieg die Einwohnerzahl nur sehr langsam an. Neue Straßen (Kunststraßenverbindungen) wurden gebaut, 1822 zwischen Lünen und Dortmund und 1823 zwischen Lünen und Werne. Mit der Eisenhütte Westfalia siedelte sich 1826 das erste (klassische) Industrieunternehmen in Lünen an, das nach der Ära „Eisenhütte Westfalia“ sehr oft den Besitzer wechselte (DBT, Bucyrus und jetzt Caterpillar). In den nachfolgenden Jahren und Jahrzehn-

Kunden transportieren zu können, wurde 1914 der städtische Hafen, der spätere Stadthafen und 1914 der Preußenhafen als Kohleverladehafen in Betrieb genommen. Der Stadthafen entwickelte sich vom reinen Kohlehafen zum Güterumschlagplatz für Schüttgüter (vor allem Kohle), Kupfer und Kupferbleche, Getreide, Baustoffe und Glas. Ab 1910 begann auch die Einwohnerzahl sehr dynamisch zu wachsen. Waren es 1890 nur 4 500 Einwohner, betrug die Zahl 1910 schon 10 500 Einwohner. 1933 waren es bereits 45 600 und 1950 schon über 61 000 Einwohner. Dieser sprunghafte Anstieg der Einwohnerzahlen war insbesondere auf die industrielle Ent-

ten kamen Schachtanlagen wie die Zeche Preußen 1887, die Zeche Viktoria 1910 und die Groß-Zeche Minister Achenbach mit ihren sieben Schächten hinzu. Der erste Schacht wurde 1897 abgeteuft und die letzte Schicht fand am 30. Juni 1992 statt. Zu der Zeit waren noch 1 900 Bergleute und Angestellte auf der Schachtanlage beschäftigt. Die Glashütte (Gründung als Familienunternehmen 1907), die Hüttenwerke Kayser 1916 und 1938 die VAW Aluminiumhütte (Lippewerk) folgten. Lünen hatte sich zu einem Industriestandort ansehnlicher Größe entwickelt. Um die Rohstoffe in ausreichender Zahl nach Lünen zu bringen und die produzierten Produkte in großen Mengen zum

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Das Ruhrgebiet

Brunnenfest

Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick und Winfried Weber (Radeberger Gruppe)

wicklung der Stadt zurückzuführen. So waren auf der Zeche Viktoria zeitweise bereits über 4 500 Menschen beschäftigt. Bis zum 31.12.2000 ist die Einwohnerzahl kontinuierlich bis auf über 92 000 Einwohner angestiegen. Seit dieser Zeit ist die Entwicklung rückläufig. Da spielt natürlich auch der oft zitierte Strukturwandel eine Rolle, aber nicht ausschließlich. 1990 stellte die Aluminiumhütte (2 000 Beschäftigte) ihre Aluminium-Produktion ein und 1999 den Gesamtbetrieb, wie bereits erwähnt, wurde auf der Zeche Minister Achenbach 1992 die letzte Schicht gefahren. Das waren natürlich riesige Einschnitte in die Beschäftigungsstruktur einer Stadt mit ca. 90 000 Ein-

wohnern. Die Wirtschaftsförderung war hier schon sehr früh und sehr engagiert tätig, um neue Gewerbebetriebe nach Lünen „zu holen“. Seit 1993 gehört das Lippewerk zur Rethmann-Gruppe. Sie baute es in Verlauf zu Europas führenden Recy­ clingunternehmen (Remondis) aus. Heute sind hier in diesem Industriepark wieder 1 200 Menschen beschäftigt, die sich aus Mitarbeitern von Remondis und anderen Unternehmen des Gewerbeparks zusammensetzen. Ein weiteres Großunternehmen ist der Energieversorger STEAG, der 1962 mit einem 150 Megawatt Kohlekraftwerk ans Netz ging. In Kürze kommt das neue und hochmoderne 750 Megawatt Trianel Kohlekraftwerk als weiterer

Energieversorger hinzu. Dieser Artikel über Lünen soll nicht nur über die wirtschaftlichen Seiten der Stadt Lünen berichten, denn Lünen hat auch andere wichtige und schöne Dinge, über die wir hier reden möchten. Deshalb zum Abschluss diesen Teils: Die Lüner Wirtschaftsförderung (heute unter der Leitung von Michael Sponholz) war gerade in den vergangenen Jahren innovativ und kreativ, wenn es darum ging, durch Neuansiedlungen, auch durch den Strukturwandel, verlorene Arbeitsplätze zurückzugewinnen. Namhafte Unternehmen konnten hier auf teilweise alten Industriebrachen angesiedelt werden. So ist der Baumaschinenhersteller und Bergbauzulieferer Caterpillar

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Das Ruhrgebiet

Lippezentrum mit Lippekaskade

Strandbad am Horstmarer See

Schlossmühle Lippholthausen

(ehemals Westfalia, DBT, Bucyrus) weltweit führend. Insgesamt konnten durch die Aktivitäten der Wirtschaftsförderung viele mittelständische Unternehmen des Handwerks, der Produktion und Dienstleistung neu angesiedelt oder der Bestand gesichert bzw. ausgebaut werden. Vorzeigeprojekt und Imageträger der Stadt ist das sogenannte UFO, ein von L ­ uigi Colani entworfener Ellipsoid, der 1995 in Anwesenheit des Star-Architekten und viel Prominenz aus Politik und Wirtschaft auf das Schachtgerüst IV der Zeche Minister Achenbach aufgesetzt wurde. Dieses UFO, auch Colani-Ei genannt, liegt im Technologiezentrum Lünen (Lüntec) und wird heute als Business-Lounge und Tagungsstätte genutzt. Es ist weithin sichtbares Wahrzeichen für einen gelungenen Strukturwandel. Touristisch und auch kulturell ist Lünen auf alle Fälle eine Reise wert. Historische Orte und Gebäude sowie überregional bekannte Feste und Veranstaltungen wie die Lünsche Mess, das Brunnenfest, das Drachenfest oder das international renommierte Kinofest locken alljährlich hunderttausende von Besuchern in die Stadt. Nicht zuletzt lädt die neugestaltete Fußgängerzone mit der 2010 fertiggestellten Lippekaskade zum Bummeln und Shoppen ein. Die Lippekaskade kann von den

Bürgern auch zum stilvollen picknicken genutzt werden. Für Feinschmecker ist der Viktualienmarkt zu empfehlen. Er findet regelmäßig jeden Samstag statt. Dienstags und freitags ist Wochenmarkt. Alle Märkte finden auf dem Willy-Brandt-Platz vor der Kulisse des Rathauses statt. Akzente gesetzt für ein positives Stadtbild hat auch die Wohnungsbaugenossenschaft Bauverein zu Lünen eG, die auch mitverantwortlich ist für eine positive städtebauliche Entwicklung, z. B. in der Fußgängerzone. Neben der historischen Innenstadt, die gerade im Bereich Mauerstraße sehr gut erhalten ist, einer der ältesten Gaststätten Deutschlands, dem Brauhaus Drei Linden (anno 1697 als Gasthaus am Christinentor gegründet), der alten Schlossmühle von 1760, die von den Mühlenfreunden gerade vor dem Verfall gerettet und komplett saniert wurde und dem historischen Schloss Schwansbell kann man sich in Lünen auch gut erholen. Traditionell fuhr man „früher“ gerne für eine Ruderpartie oder einen ausgedehnten Spaziergang an den Cappenberger See. Seit der Landesgartenschau 1996 in Lünen ist im Stadtteil Horstmar eine beeindruckende Parklandschaft (der Seepark Lünen mit dem Horstmarer See) entstanden. Hier zahlen die Menschen keinen Eintritt, können ba-

den und auf den großen parkähnlich angelegten Wiesen entspannen und sonnen. Radfahrer können ihre Räder mitbringen und Autofahrer parken auf dem großen ausgeschilderten Parkplatz gegenüber der Firma Neuhäuser. Der See ist von hier leider ca. einen Kilometer entfernt. Einmal angekommen genießt man von der Terrasse des Seekiosks einen wunderbaren Blick auf den See. Der Kiosk bietet seinen Gästen neben einer Vielzahl von Getränken auch Speisen von der Bratwurst bis zum Schnitzel an. Im ganzen Park herrscht eine angenehm ungezwungene Atmosphäre, die nicht nur zum Baden, sondern auch zum Spaziergehen oder Kaffee trinken einlädt. Lünen ist heute eine Stadt mit ca. 88 000 Einwohnern, die ihren Bürgern und Gästen weit mehr bietet, als man auf den ersten Blick vermuten könnte und auch als manch eine andere Stadt gleicher Größenordnung anbieten kann. Lünen ist eine Stadt mit einer vielschichtigen Gewerbepräsenz aus Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistern und bietet zudem eine hohe Lebensqualität. Gerhard Besler Weitere Informationen zu Lünen, inkl. Live-Stream vom Marktplatz erhalten Sie unter: w  ww.luenen.tv

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Cranger Kirmes

Vom Pferdemarkt zum Volksfest

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Die Deutschen lieben ihre Volksfeste. Auch im 21. Jahrhundert haben diese meist regionalen Ereignisse nichts von ihrer Attraktivität und Anziehungskraft verloren. Das Gegenteil ist der Fall. Die meisten dieser Feste haben einen historischen Ursprung und waren oft Märkte, Handelsplätze und Jahrmärkte, zu denen sich schon im Mittelalter Gaukler, Schausteller, Wahrsager und Tänzer und später auch Kirmesleute gesellten. Sie boten den Händlern, Kunden und Besucher Unterhaltung. Die Gaukler waren es im Übrigen auch, die Neuigkeiten (Nachrichten) von einem Volksfest zum anderen verbreiteten. Einige Marktveranstaltungen jener Zeit haben sich im Laufe der Jahrhunderte zu beliebten Volksfesten entwickelt, die regional, überregional und sogar deutschlandweit bekannt und beliebt sind. Dazu gehören in Westfalen zum Beispiel der Simon Juda Markt (SimJü) in Werne, die Lünsche Mess, die Soester Allerheiligen-Kirmes, das Liborifest in Paderborn und … die Cranger Kirmes.

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ie vier größten von ihnen (Cranger Kirmes, Münchener Oktoberfest, Canstatter Vasen und Größte Kirmes am Rhein) werden jedes Jahr jeweils von über vier Millionen Menschen besucht. Nach Polizei­ angaben aus dem Jahr 2008 besuchten 4,7 Millionen Menschen in diesem Jahr die Cranger Kirmes. Sie gilt auch als das überlaufenste Volksfest der Welt. Wann genau die Cranger Kirmes das erste Mal stattfand, ist nicht genau zu sagen und die Anfänge waren, gemessen an den heutigen Fest­ ereignissen, eher bescheiden. Man könnte sie als Rahmenveranstaltung zum damals bedeutenden Pferdemarkt bezeichnen. Im 15. Jahrhun-

dert (irgendwann) begann sich in Crange der später berühmte Pferdemarkt zu etablieren und zwar immer um den Laurentiustag, dem 10. August, herum. Man geht davon aus, dass der Pferdemarkt, auf dem die gefragten Emscherbrücher Wildpferde zusammengetrieben und verkauft wurden, eng mit dem Hause Crange verbunden ist.

Die 576. Cranger Kirmes In der Zeit vom 4. – 14. August 2011 fand offiziell die 576. Cranger Kirmes statt. Der Pfer-


Gastronomie im Reitsportzentrum

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demarkt verlor nach Napoleons Gebietsreform rasant an Bedeutung. Napoleon machte diesem traditionsreichen Markt durch seine Gebietsreformen ein Ende. Die Wildpferde wurden dem Hausvieh gleich gestellt und durften nicht mehr frei herumlaufen. Die letzten Wildpferde wurden hier vor ca. 150 Jahren verkauft. Das Kirmesgeschäft blühte seit dem beginnenden 19. Jahrhundert jedoch richtig auf. Durch die Industrialisierung und die vielen Zechen wuchs die Cranger Kirmes von Jahr zu Jahr und entwickelte sich zu einem überregional bekannten und beliebten Volksfest. Im Gegensatz zu vielen anderen Kirmesveranstaltungen findet die Cranger Kirmes nicht auf einem zentralen Festplatz statt, sondern zieht sich durch viele Nebenstraßen. In den Seitenstraßen und Hinterhöfen haben Hausbesitzer von großen Mietshäusern, die noch über den klassischen Hinterhof, wie er in den 1920er und 30er Jahren üblich war, Bier-

gärten aufgebaut. Die Hausgemeinschaften betreiben diesen Biergarten dann während der Kirmeszeit gemeinsam. Spezialitäten wie die Fleischwurst der Familie Kolbe gibt es nur hier. Bratwurst, Currywurst, frisch gezapftes Bier, Schnäpschen und Liköre sind der Hauptbestandteil des kulinarischen Angebotes. Diese Hinterhof-Biergärten sind seit ca. 50 Jahren ein „Geheim“-Tipp unter den Einheimischen und Stammgästen der Kirmes. Das Besondere an diesen Biergärten im Hinterhof besteht darin, dass der „gestresste“ Kirmesbesucher hier für die Zeit seines Aufenthaltes einen Gang zurückschalten kann. Hier ist man etwas vom Kirmeslärm abgeschottet und kann etwas ausruhen, bevor man sich im wahrsten Sinne des Wortes wieder in den Rummel stürzt. Das kulinarische Angebot ist in diesen Biergärten zwar recht übersichtlich, dafür sind die Preise aber sehr moderat. Das moderne Gesicht der Cranger

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Das Ruhrgebiet

Kirmes sieht natürlich ganz anders aus. Auf 111 000 m² Fläche bauen mehr als 500 Schausteller Anfang August ihre Fahrgeschäfte, Festzelte, Mandel-, Los- und Schießbuden auf. Saftige Grillschinken, unzählige Fischspezialitäten, Pasta, Pizza, Pfannengerichte, gefüllte Champignons, frisch zubereitete Laugenbrezeln und Spezereien wie Lebkuchenherzen, Zuckerwatte, Popkorn und gebrannte Mandeln sind nur ein Teil des kulinarischen Angebotes. Das reichhaltige Getränkeangebot bietet neben einem ordentlich gezapften Pils, frischgepressten Obstsäften auch aromatischen Cappuccino für jeden Besucher seinen speziellen Durstlöscher. Wir besuchten die Cranger Kirmes am Eröffnungstag. Strahlender Sonnenschein und 30 °C versprachen ein tolles Kirmes­

erlebnis. Ein Parkplatz (5 Euro) ganz in der Nähe war schnell gefunden. Industrieunternehmen und Einkaufscenter wandelten ihre Parkflächen kurzerhand in abgesperrte Parkplätze für die Besucher um. Die ersten kleinen (privat organisierten?) Biergärten befanden sich bereits direkt neben den Parkplätzen. Das Cranger Tor erreichte man von diesen Parkplätzen bereits nach wenigen Gehminuten. Um diese Zeit war die Kirmes zwar schon gut besucht, aber noch keineswegs überlaufen. Also erst einmal einen Rundgang starten und sich einen Überblick verschaffen. Schon nach einigen Minuten war dem Erstbesucher klar, das hatte alles nichts mehr mit einer beschaulichen Dorf- oder Vorortkirmes längst vergangener Tage zu tun. In vielen Bereichen

kann man tatsächlich von Gigantismus sprechen. Ein Riesenrad, das seinem Namen in allen Belangen gerecht wird, gehört natürlich auf jede große Kirmes. Was sich da aber bei den anderen modernen Fahrgeschäften getan hat, ist beeindruckend, ja teilweise beängstigend. Europas größte Wildwasserbahn ist da noch das Harmloseste. Kettenkarussells, die ihre Fahrgäste bis in 43 Meter Höhe hieven und dann schwindelig drehen, sind zwar beliebt, aber längst nicht jedermanns Sache. An riesigen Auslegern befestigte Gondeln, in denen jeweils vier Passagiere Platz nehmen, schleudern diese mit hohen Geschwindigkeiten durch die Luft, während sich die Gondeln gleichzeitig auch noch um die eigene Achse drehen. Im Boostermaxxx werden zwei Gondeln

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Ausruhen vom anstrengenden Kirmesrundgang: die Hinterhof-Biergärten

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in drei Sekunden auf 100 km/h beschleunigt und in eine Höhe von ca. 55 Meter gezogen, um dann unter viel Gekreische in den freien Fall – der natürlich rechtzeitig gestoppt wird – überzugehen. Die meisten dieser gigantischen Fahrgeschäfte sorgen für einen stark erhöhten Adrenalinausstoß bei den Fahrgästen sind aber für die „Kleinen“ und etwas älteren Kirmesbesucher nicht geeignet. Sie sind aber ein großer Publikumsmagnet bei bestimmten Altersgruppen und bieten besonders des Abends ein imposantes Erscheinungsbild. Es gibt aber auch noch die andere Kirmes, die mit dem Volksfestcharakter. Fünf Kilometer Frontfläche muss man abschreiten um alles Stände und Fahrgeschäfte zumindest einmal gesehen zu haben. Da findet man auch noch ein Kettenkarussell für Kinder, die klassische Boxbude, die Geisterbahn und den als Baustelle getarnten Irrgarten. Unzählige Stände und Buden säumen die Seitenstraßen. Neben dem riesigen kulinarischen Angebot werden auch Lederwaren, Gartenzwerge, Dinosaurier, Schmuck, Bekleidung und Andenken angeboten. Dann ist da ja auch noch die Bayern-Halle, ein riesiges Festzelt nach dem Vorbild der Münchener

Oktoberfestzelte. Hier geht des Abends tatsächlich die Post ab, wie man so schön sagt. Gildo Horn und Olaf Hennig waren in diesem Jahr die Stargäste. Inzwischen ist es 19.30  Uhr geworden und wir haben auch schon einen der Hinterhof-Biergärten aufgesucht, als wir merken, dass sich jetzt das Kirmesgelände sehr schnell füllt. Nach einer weiteren halben Stunde hat man das erste Mal den Eindruck, dass jetzt die Cranger Kirmes ihrem Ruf, das überlaufenste Volksfest der Welt zu sein, gerecht wird. Ein großes Geschiebe setzt ein. Für Eltern mit kleineren Kindern ist jetzt der Zeitpunkt gekommen die Kirmes zu verlassen. Die kleinen Steppkes können eh nichts mehr sehen, außer den Beinen und den Rücken der vor ihnen laufenden Erwachsenen. Als wir gegen 20.30 Uhr die 576. Cranger Kirmes in Richtung Parkplatz verlassen, sehen wir wie sich aus allen Himmelsrichtungen große Menschenströme auf das Cranger Tor zubewegen. Das Jäckchen-Wetter am Eröffnungstag und die Sommerferien in NRW haben wohl dazu beigetragen, dass sich besonders viele Menschen auch aus dem weiteren Umland dieses historische Volksfest nicht entgehen lassen wollten.

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Lebensart

Westfälischer Gastronomiepreis 2011 Wir freuen uns in jedem Jahr über die große Anzahl von Gasthöfen, Restaurants und Hotels, die sich dem Votum ihrer Gäste stellen und so den Lesern des Westfalen Magazins, aber auch sich selbst einen Überblick über den Leistungsstand und Beliebtheitsgrad der westfälischen Gastronomie erlauben. Selbstkritisch müssen wir als Ausrichter dieses Preises aber auch eingestehen, dass es sich nicht um die gesamte westfälische Gastronomie handelt. In den vergangenen drei Jahren hat sich die Teilnehmeranzahl auf +/- 150 teilnehmende Betriebe eingependelt. Alljährlich gehen 20 000 oder mehr Bewertungskarten der Gäste in der Redaktion ein. Wir ermitteln auch in diesem Jahr wieder die beliebtesten Gastronomiebetriebe Westfalens und stellen diese auf einer Gala am 27. Oktober 2011 in der Rohrmeisterei in Schwerte vor.

D

er Westfälische Gastronomiepreis ist bekanntermaßen ein reiner Publikumspreis, auf des-

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sen Ergebnis die Ausrichter in keinster Weise Einfluss nehmen. Zunächst einmal sind es ausschließlich die Gäste, die mit

ihrem Votum das Ergebnis bestimmen. Die unabhängige Jury, in der die Redaktion keine Stimme hat, prüft die Gültig-


Lebensart

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Esther Münch, aus dem TV bekannte Kabarettistin und Sängerin, begleitet gemeinsam mit ihrer Band den gesamten Abend kabarettistisch und musikalisch

keit der eingesandten Stimmkarten und das errechnete Ergebnis. Stichprobenartig besucht die Jury von ihr selbst ausgewählte Gasthöfe und Restaurants. Auf das Endergebnis können alle Betriebe (abseits von Punkten und Sternen und Sonnen) stolz sein, da ihre Platzierung einzig durch die Gäste zustande gekommen ist. Warum nehmen eigentlich nicht mehr als durchschnittlich 150 Betriebe an diesem ehrenvollen Wettstreit teil? Aufgrund der Erfahrung der vergangenen Jahre wagen wir an dieser Stelle erstmals vorsichtig eine Prognose. Es gibt selbstverständlich noch einige gute und sehr gute Restaurants, die wahrscheinlich auch auf den vordersten Plätzen landen würden, aber deren Inhaber keinerlei persönliches Interesse daran haben, sich an dieser Art von Wettbewerben zu beteiligen. Andere Restaurants nehmen nicht teil, weil sie sich kein positives Ergebnis ausrechnen. Wieder andere Restaurants möchten ihre Gäste nicht mit dem „Papierkram“, sprich den Auswertekarten „belästigen“. So wird es auch in den nächsten Jahren wohl so sein, dass sich die Teilnehmerzahl bei 150 engagierten Betrieben einpendelt, die Wert auf die Meinung ihrer Gäste legen und nicht nur fragen: „Hat’s denn geschmeckt?“ Viele Gastronomen gehen bewusst auf das Votum ihrer Gäste ein, um daraus ihre Schlüsse zu ziehen und Schwachstellen abzubauen. So profitieren die Gastronomen und die Gäste gleichermaßen. Das ist der Sinn dieses Westfälischen Gastronomiepreises. Das Anliegen der Redaktion ist es, ein positives Bild der westfälischen Gastronomie, unabhängig davon ob es sich um einen Landgasthof, ein Restaurant in der Stadt, ein Szene- oder Sternerestaurant handelt, in das Land zu tragen. Kommen wir zum Westfälschen Gastronomiepreis 2011. Die Veranstaltung in der Rohrmeisterei wird auch in diesem Jahr geprägt sein aus dem erfolgreichen Mix von Neuen und Bewährten. Kulinarisch werden wieder neue Akzente gesetzt.

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Neueröffnung Moderator: Peter Großmann

Neu dabei: Frank Fligge

Die Jury

Die Köche

Die Jury besteht in diesem Jahr wieder aus Journalisten, Unternehmern, die exklusive Markenprodukte für Küche herstellen und Feinschmeckern. • Dr. Willi Keinhorst, Redaktionsleiter der „Welt am Sonntag NRW“ • Frank Fligge, stellvertretender Chefredakteur der „Westfälischen Rundschau“ • Dr. Ing. K.P. Born, Inhaber und Geschäftsführer des Traditionsunternehmens „GÜDE Messer“ • Michael Sponholz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lünen • Jürgen Wolf, Vorsitzender im Schulträgerverein „WIHOGA“.

Auf der Gala am 27. Oktober 2011 treffen sich wieder über 200 Gäste, Sponsoren, Köche, Künstler und Journalisten, um der Preisverleihung einen glanzvollen Rahmen zu verleihen.

Auch in diesem Jahr verlost die Jury unter notarieller Aufsicht wieder Anerkennungspreise unter den Restaurantgästen, die sich die Mühe gemacht haben, die in den Restaurants ausliegenden Bewertungskarten auszufüllen. HOHOFFS 800° Deusener Straße 215 44369 Dortmund (Deusen, nähe IKEA Lager) Internet www.HOHOFFS.de Mail Gastronomie@HOHOFFS.de Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag ab 15:00 Uhr Samstag und Sonntag ab 10:00 Uhr Feiertage ab 10:00 Uhr Reservierung über: Reservierung@HOHOFFS.de oder über www.opentable.de

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Die Gewinner des letzten Jahres

Unsere Anerkennung für diese Gäste sieht wie folgt aus: • Aufenthalt für 2 Personen im VierSterne-Wellness-Hotel Seehof am Halterner See. In diesem Paket enthalten sind ein Vier-Gänge-Menü am Tage der Ankunft, 1 × Anwendung in der Wellness-Abteilung, 1 × Übernachtung und Frühstück. • 3 Gäste werden mit Begleitung zur Gala am 27.10.2011 in die Rohrmeisterei eingeladen. • 5 Gäste erhalten wertvolle Buchpreise. • 10 Gäste erhalten unseren exklusiven und handsignierten Gourmetkalender 2012 im DIN A2 Format.

In diesem Jahr sind es gleich sechs Spitzenköche, die für das Galamenü des Abends verantwortlich zeichnen. • Heiko Antoniewicz (Spitzenkoch und Buchautor – neu in diesem Team) Fingerfood: Makrele, Rauch, Speck und Pfeffer, Gänseleber, Grüner Apfel und Raz al Hanut, Chicorée als Creme, Blaukäse, geräucherte Mandeln, Spanferkel, Tomate und Oliven • Björn Freitag (Sternekoch im Goldenen Anker Dorsten, Buchautor und Fernsehkoch) Vorspeise: Cappucino vom Zuckermais, Wachtel und Langostino mit Bananen-Saté • Stefan Manier (Gasthaus Stromberg in Waltrop und B1 in Dortmund) Zwischengericht: Tranche vom weißen Heilbutt mit Oliven-Krokant-Kruste, Kartoffel-Brandade und OrangenPfeffer-Butter • Manfred Kobinger (Rohrmeisterei Schwerte, Küchenchef des Abends) Zwischengericht: Carte Blanche des Küchenchefs • Silvio Eberlein (Gräflicher Park Hotel & Spa, Bad Driburg) Hauptgang: Filet vom Iberico Schwein in Lorbeer-Milch gegart, mit Risotto von Steinpilzen • Sascha Stemberg (Haus Stemberg in Velbert, Fernsehkoch und Buchautor) Dessert: Delice von dunkler Schokolade mit Banane und Passionsfrucht

Fotos: futec AG/Archiv Heiko Antoniewicz, Rohrmeisterei Schwerte, Archiv Björn Freitag, Archiv Stefan Manier, ArchivFrank Fligge, Ralf Schultheiss

Foto: WDR

Lebensart


Neu dabei: Heiko Antoniewicz

Björn Freitag

Stefan Manier

Zu diesem exklusiven Menü wird eine erlesene Auswahl an Getränken angeboten, die vom Kaffee bis zu Mineralwasser, Bierspezialitäten, erlesenen Weinen und exzellenten Fruchtlikören reicht. Diese Gala zum Gastronomiepreis wäre aber nicht der Westfälische Gastronomiepreis, wenn den anwesenden Gästen nicht Sprechen auch Moderation und künstlerischer RahSie men auf hohem Niveau unsgeboten an! würden. Esther Münch, aus dem TV bekannte Kabarettistin und Sängerin, begleitet gemeinsam mit ihrer Band den gesamten

Abend kabarettistisch und musikalisch. Besonders bekannt sind ihre Work Acts im Publikum mit anschließender Metamorphose zur eleganten Sängerin im Abendkleid. Peter Großmann, bereits von Anfang an dabei, moderiert in lockerer und souveräner Art. Der bekannte TV-Journalist und Moderator geht dabei auch auf die Gäste zu und bezieht auch die Preisträger, Köche und Künstler aktiv in das Geschehen des Abends mit ein. Köche und Künstler werden auch in diesem Jahr wieder die Garanten dafür

sein, das sich alle Gäste, Förderer und Freunde besonders wohl fühlen werden an diesen Gala-Abend der „Westfälischen Gastronomie“. Wir freuen uns schon jetzt, unseren Lesern in der November-Ausgabe dieses Magazins die beliebtesten Gasthöfe und Restaurants Westfalens vorzustellen.

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Kurz notiert 

Wünsch Dir was: Ralf Zacherl kocht für kranken Jungen

Einmal mit einem Fernsehkoch in der Küche stehen. Der Anlass für diese Wunsch­erfüllung ist leider kein so schöner gewesen, Thomas ist an Leukämie erkrankt. Während der Chemotherapie hatte er viel Zeit und beim Anschauen

der Koch-Fernsehshows wurde auch seine Lust am Kochen geweckt. Der Verein „Wünsch dir was“ machte ein Treffen mit Ralf Zacherl möglich. „Wünsch dir was“ suchte dann ein Restaurant in der Nähe, um den Wunsch zu realisieren. Franz und Beate Spieker mit ihrem Team vom Gasthaus Spieker in Hövelhof-Riege waren gerne bereit, sich an der Erfüllung des Wunsches zu beteiligen. Zusammen mit Ralf Zacherl, Küchenchef Franz Spieker und Souschef Joachim Henseler bereitete Thomas ein feines Drei-Gänge-Menü mit Kalbstatar, Garnelenknödeln, Loup de mer und Eierlikörparfait zu. Der junge

Königlicher Genuss zu gewinnen Champagner ist ein besonderes Getränk, welches sich nicht nur auf seine geschmacklichen Eigenschaften begrenzen lässt. Champagner verkörpert Kultur, Prestige und Luxus und macht besondere Momente zu unvergesslichen Erlebnissen. Der Champagner von Hugot & Clement ist hierbei eine weltweit einmalige Gourmet-Spezialität. Hugot & Clement wird nur in streng limi-

tierter Menge hergestellt und seinen Liebhabern ausschließlich in der gehobenen Gastronomie und in exklusiven Vinotheken angeboten. Nach Originalrezept von 1687 schenken Claude Hugot und Maurice Clement ihrem Champagner das feine Bukett von feinen, weißen Alba-Trüffeln aus der Toskana. Ein Genuss, den sich auch Kate Middleton und Prinz William bei ihrer Hochzeit nicht entgehen ließen. Unter allen Einsendern verlosen wir drei Flaschen des weltberühmten Trüffelchampagners.

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Weitere Informationen www.wuenschdirwas.de www.Gasthaus-Spieker.de

In letzter Minute: Silber für futec Verlag

Senden Sie einfach eine Mail an hugot_clement@westfalen-magazin.de

Freuen Sie sich auf die Jubiläumsausgabe ... Das Westfalen Magazin feiert im November ein kleines Jubiläum. Aus diesem Anlass werden Sie ab der November-Ausgabe ein völlig neu gestaltetes Magazin in den Händen halten. Die Leser unter Ihnen, die bereits seit fast sieben Jahren zu unserem Leserkreis gehören, konnten eine bemerkenswerte Entwicklung mitverfolgen. Umfang, Inhalt und Verbreitungsgebiet haben sich ständig weiterentwickelt. Rubriken, wie die Rezepte aus der Re­gion, haben sich bis heute bewährt, andere wie unser Drei-Gänge-Menü-Poster und Beslers historische Städtereisen sind neu hinzugekommen. Ab der Winterausgabe erscheinen wir in neuem Format und mit neuer Gestaltung. So können wir unsere Themen noch eindrucksvoller Darstel-

Mann hatte viel Spaß denn Ralf Zacherl ist locker und unkompliziert, so wie man ihn aus dem TV kennt. „Das war super, ich habe mir so einiges abgucken können und eine Menge Tipps von Ralf Zacherl, Franz Spieker und Joachim Henseler bekommen. Es war eine ganz tolle Wunscherfüllung, ich habe viel Spaß gehabt und mich sehr darüber gefreut, mit Ralf Zacherl im Gasthaus Spieker kochen zu dürfen“, so das Resümee von Thomas.

len. Neben den Äußerlichkeiten werden wir auch die Inhalte neu ordnen, übersichtlicher gestalten und durch neue sinnvolle Rubriken ergänzen. Genießen und Lebensart sind unsere herausragenden Themen. Wir im Magazin möchten klar zum Ausdruck bringen, dass der Mensch, je nach Gusto, auf vielerlei Art und Weise genießt. Eine schöne Landschaft, seinen Urlaub, einen guten Wein, ein gutes Essen, eine Fahrt im Heißluftballon oder das Fahrvergnügen in einem tollen Sportwagen. Diesen unterschiedlichen Interessen Rechnung tragen und Sie ausführlich über Genuss und Lebensart informieren, sind unsere Ziele und unsere Herausforderungen. Ihr Gerhard Besler

Neben dem Westfalen Magazin erscheinen im futec Verlag jährlich mehrere kulinarische Kalender und gastronomische Reiseführer. Nun werden Gerhard Besler und seinem Verlag hohe Ehren zuteil. Sein 200-Seiten Werk im Bildbandformat „Kochen ist nichts für Angeber“ wird mit der Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) ausgezeichnet. Die GAD steht seit über 50 Jahren für Gastlichkeit und Tafelkultur. Nun ging der 45. Literarische Wettbewerb der GAD zu Ende. Die festliche Preisübergabe findet mit einem Festakt zum Auftakt der Buchmesse 2011, am 12. Oktober 2011, in Frankfurt am Main statt. Weitere Informationen www.futec-ag.de www.gastronomische-akademie.de


Kurz notiert

Chalet: Perle im Münsterland

„Wie es Euch gefällt“

Das Gourmet-Restaurant „Culinarium“ in Petra Kortmanns „Chalet – Das Gästehaus“ ist eine der wenigen Perlen im Westmünsterland. Bereits mit der selbst entworfenen Villa zwischen Steinfurt und Gronau hat Petra Kortmann sich einen Traum erfüllt. Nun konnte sie auch ihren langjährigen Wunschkoch gewinnen: Renzo Feletto heißt der neue Küchenchef. Der gebürtige Italiener aus Treviso, der Heimat des Prosecco, will den Gästen sowohl moderne deutsche Küche bieten, als auch Gerichte mit mediterranem Einfluss. Seine besondere Leidenschaft gehört Fisch- und Geflügelgerichten. Das Gästehaus Chalet ist eine gelungene Mischung englischen Landhausstils mit mediterranem Flair. Die Einrichtung ist bis ins Detail äußerst stil- und geschmackvoll, was sich natürlich auch in den sieben Gästezimmern fortsetzt. Von Terrasse und Freisitz schwelgt der Blick über Pferdekoppeln in der münsterländischen Parklandschaft. Ab sofort hat das Culinarium nun auch wieder mittags geöffnet. Die neue Speisenkarte lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Wir sind gespannt.

Dieser Titel bezieht sich nicht auf das Theaterstück von William Shakespeare, sondern hat in diesem Fall einen rein kulinarischen Hintergrund. Das Hotel Gräflicher Park Hotel & Spa möchte seinen Gästen die Möglichkeit geben, dass im Restaurant Pferdestall einen Monat lang ihr Lieblingsgericht gekocht wird. Dazu sollen die Gäste der Restaurants Caspar’s und Pferdestall sowie die Leser des Westfalen Magazins ihr Lieblingsrezept bis zum Mitte September direkt an Küchenchef Silvio Eberlein einsenden. Eine fachkundige Jury ermittelt aus den Einsendungen das Gewinnergericht. Dieses Gericht steht dann den ganzen Oktober lang im Restaurant Pferdestall auf der Speisenkarte.

Weitere Informationen www.chalet-das-gaestehaus.de

Senden Sie Ihr Lieblingsrezept bitte an: Gräflicher Park Hotel und Spa Herr Silvio Eberlein Brunnenallee 1 | 33014 Bad Driburg oder per E-Mail an: silvio.eberlein@graeflicher-park.de Weitere Informationen www.graeflicher-park.de

Das Beste kommt zum Schluss: »Herbstliches im Hotel Bomke«

Hotel Bomke

Lassen Sie ein hektisches und schnelles Jahr hinter sich und genießen Sie ruhige, besinnliche und genussvolle Stunden im Sternerestaurant – für die »kleine Flucht« aus dem Alltag bietet Ihnen unser Bistro regionale Köstlichkeiten in gemütlicher und ungezwungener Atmosphäre. Familie Bomke freut sich auf Ihren Besuch.

Kirchplatz 7 – 59329 Wadersloh Telefon 02523 9216-0 www.hotel-bomke.de info@hotel-bomke.de

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Kurz notiert 

Kaufen statt mieten: Hussen schaffen feierliches Ambiente

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Stilvolle Hussen sind der Schmuck jeder Veranstaltung und der Stolz jedes Gastgebers, sei es im privaten oder geschäftlichen Rahmen. Bei keiner festlichen Hochzeit oder einem gehobenen Bankett darf das Festtagskleid der Sitzmöbel fehlen. Auch in vielen Gourmet-Restaurants gehören Stuhlhussen zum luxuriösen Bild. Mit keinem anderen Detail ist es so einfach ein besonderes Ambiente zu schaffen und der Optik ein i-Tüpfelchen zu verleihen.

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Kaufen statt mieten ab 2,49 €* premium-hussen.de

premium-hussen.de revolutioniert nun den Markt mit der Devise „kaufen statt mieten“, denn: In der Regel werden Stuhlhussen für einen Anlass gemietet. Das heißt, es muss zunächst ein entsprechender Vermieter gefunden werden, dann müssen noch die Verfügbarkeit und die Lieferung zum Wunschzeitpunkt gewährleistet sein. Bei der Rückgabe bzw. Rücksendung gilt es dann nicht selten Probleme mit Verschmutzungen, Beschädigungen oder Fehlmengen der Mietware zu klären. All dies gibt es bei premium-hussen.de nicht. Man sucht bequem im Onlineshop seine Wunsch-Husse aus und erhält diese, auch in großen Stückzahlen, auf Wunsch innerhalb von 24 8:03:43 Uhr Stunden. Der Clou: premium-hussen.de tritt mit für den Markt ganz neuen Preisen an, denn: hier ist kaufen günstiger als mieten, versprechen die Macher. So fallen dann auch der Aufwand für die Rücksendung bzw. Rückgabe weg, ebenso wie Diskussionen über Verschmutzungen, Beschädigungen oder Fehlmengen. Möglich ist dies durch die Abwicklung großer Stückzahlen, ausgefeilter Logistik samt On­line­shop sowie ausgezeichneten Kontakten zu den Produzenten in Fernost. Die gekauften Hussen lagert man einfach für weitere Anlässe ein, macht dem nächsten Hochzeitspaar eine Freude oder verkauft sie bei eBay. Selbst eine Entsorgung der Hussen ist immer noch die wirtschaftlichere und einfachere Lösung, im Vergleich zum klassischen Mietkonzept, denn auch hier entfallen Rückversand und Reinigung. Dennoch bietet premium-hussen.de die festlichen Stuhlkleider auf Wunsch auch zur Miete an. Bei nur einmaligem Bedarf können hier nochmal 30 % gespart werden. Eine Standardhusse zum Kauf gibt es bei premium-hussen.de bereits ab 2,49 Euro*. Mietpreise beginnen bei 1,75 Euro*. Ab dem 01.10.2011 wird der On­line­shop freigeschaltet bzw. sind die edlen Stuhlhüllen in verschiedenen Qualitäten, Materialien und Farben lieferbar. Weitere Besonderheit: Restaurants oder Firmen können die Hussen mit ihrem Logo bestellen, Brautpaare können sich z. B. ihr Antlitz auf die Hussen drucken lassen. Weitere Informationen unter: www.premium-hussen.de

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Frischer Wind für Ihre Werbung

Neu im Netz Zwei Spitzenhäuser der Region starten mit neuen Internetseiten in den kulinarischen Herbst. Für Konzept, Umsetzung und vor allem die fortwährende Betreuung zeichnet die Lüner futec AG verantwortlich. Für Vorstand Marcus Besler bewahrheiten sich hiermit wieder zwei seiner Thesen: 1.: Traditionshäuser sind oft die Modernsten und 2.: Spitzenküche gebührt auch eine erstklassige Darstellung. Eine absolute Institution in Münster: Deckenbrocks Kleiner Kiepenkerl. Die Homepage macht Lust auf Westfalen. Erleben Sie Münsters gute Stube mit informativen Texten und imposanten Fotos. Unter „Umgebung“ gibt es dazu noch eine kleine Stadtführung mit Gastgeber Wolfgang Deckenbrock: www.kleiner-kiepenkerl.de.

Der Kölner Hof in Essen ist eine der führenden Gourmetadressen des Landes. Einen Eindruck des eleganten Restaurants vermittelt die neu gestaltete Internetseite. Die großformatigen Fotos sind dezent animiert und dennoch iPhone-tauglich. Natürlich findet man hier, neben aktuellen Speisenangeboten, auch Aktionen und die Termine der beliebten Kochkurse. Stilgerecht erreicht man die Seite mit Umlaut unter www.kölner-hof.de.

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Lebensart

GourmeDo

Kulinarische Spitzenveranstaltung auf dem Friedensplatz

Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Bis zum Tag der Eröffnung hofften die Veranstalter und die Köche auf gutes Wetter, in diesem verregneten Juni, für diese einzigartige Veranstaltung. Der Friedensplatz verwandelte sich für drei Tage in ein 5 000 m² großes Freiluftrestaurant. Die an dieser Veranstaltung teilnehmenden Restaurants und Köche freuten sich über eine perfekte Organisation und Logistik. Alle Köche präsentierten sich in einheitlichen Pagodenzelten, die Tische waren mit lila und weißen Tischdecken eingedeckt und das Servicepersonal präsentierte sich ebenfalls in einem einheitlichen lila GourmeDo-Outfit. Alle und Alles war bestens präpariert für diese kulinarische Leistungsschau von Spitzenköchen aus Dortmund und der Region. Trotz aller akribischen Vorbereitung blickten am 24. Juni 2011 Veranstalter und Köche auf die dicken vorbeiziehenden Wolken am Himmel. Bürgermeister Manfred Sauer: „Wir hoffen nicht, dass uns das Wetter hier buchstäblich Wasser in den Wein gießt.“

G

egen 13.00 Uhr hatten sich bereits einige hundert Genießer auf dem Platz eingefunden. Heftige Regenschauer und starke Windböen vertrieben aber bereits nach einer Stunde fast alle Gäste. Was nach diesem Schauer folgte, war dafür umso beindruckender. Nach dem Schauer begann sich der Friedensplatz langsam, aber kontinuierlich wieder mit „Restaurantgästen“ zu füllen. Die emsigen Servicekräfte richteten alle Tische in kürzester Zeit wieder perfekt her. Immer wieder kamen Gäste zur Organisationsleitung, um den umsichtigen und kompetenten Service zu loben. Gegen 16.00 Uhr zeigte sich sogar vereinzelt die Sonne und um 19.00 Uhr war das Open-Air-Restaurant ausgebucht, sodass weitere Sitzgelegenheiten und Tische herangeschafft werden mussten. Der Genießeransturm war so groß, dass am frühen Abend bereits die ersten Gerichte „aus“ waren und für den Samstag kräftig 32

Ware nachbestellt wurde. Das Wetter hielt und viele Gäste blieben bis in die Nacht. Wer sich an den Samstag erinnert, weiß, dass es an diesem Tag von morgens bis abends geregnet hat. Es war meist nur ein leichter Nieselregen, aber die Befürchtung, dass dieser Tag komplett „ins Wasser fallen“ würde, war weit verbreitet. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Auch am Samstag war GourmeDo gut besucht und die Restaurantstände nahezu ausgelastet. Man sprach allgemein von 80 % Auslastung. Einzig die Verweildauer der Gäste war kürzer. Sie bestellten sich ihre Lieblingsgerichte und genossen diese dann unter einem der großen Hövels-Schirme. Der Sonntag ließ sich sehr gut an. Es wurde ein fantastischer Tag – für die Gäste, für die Köche und für die Veranstalter. Es passte alles, einschließlich des Wetters. Die Gäste besuchten bereits ab den frühen Mittagsstunden in großer Zahl die Veranstaltung. Schon gegen 13.00 Uhr war der

Platz fast voll besetzt. Es war nicht zu warm und nicht zu kalt, windstill und die Sonne schien. So verbrachten ganzen Familien teils viele Stunden im wohl größ-

ten Freiluftrestaurant Deutschlands und genossen am frühen Nachmittag Kaffee und Kuchen oder die frisch zubereiteten Eisspezialitäten der Eismanufaktur. Natürlich wurden die vielen Spezialitäten der anwesenden Spitzenköche nacheinander probiert. Da gab es Austern und


Champagner, Törtchen vom King Crap, Flammkuchen, Tranche vom weißen Heilbutt, ein Bürgermeisterstück vom USBeef, Ochsenbrot royal geröstet, „Surf and Turf “ von Lamm und Pulpo, Ochsenbug aus dem Kräuterrauch, Loup de Mer Saltimbocca, Jakobsmuschel auf Fenchelsalat, Fleischspieß mit Drillingen und Brot, Lachs Artischockenspieß aus dem Rauch, Streifen vom Spanferkel Rollbraten, viele frisch zubereitete Eisspezialitäten und Cocktails aus Dortmunds bester Cocktailbar. Ob Sie’s glauben oder nicht, das waren nur einige der vielen Spezialitäten. Um allen Angeboten noch das sogenannte Sahnehäubchen aufzusetzen, fand ab 15.15 Uhr noch eine Weinverkostung in der GourmeDo Loge statt. Der bekannte Sommelier Benno Wurster präsentierte Champagner und sechs Spitzenweine, erklärte die Technik des richtigen Einschenkens und hatte zu jedem Wein eine Geschichte parat.

Schlenderte man zwischenzeitlich einmal über den Platz, hörte man ausschließlich begeisterte Gäste, die die Organisation, das gute Essen und den hervorragenden Service lobten. Zu guter Letzt soll nicht unerwähnt bleiben, dass für Gäste, die hier länger verweilen wollten ein Shuttle-Service mit einem Mercedes S-Klasse zum Parkhotel Westfalenhallen zur Verfügung stand. Für die „Kleinen“ war eine Kinderbetreuung organisiert, damit die Eltern GourmeDo für einige Stunden ganz entspannt genießen konnten. GourmeDo rückte Gastro-Betriebe in den Fokus, die sonst auf anderen Dortmunder Festen eher nicht vertreten sind. Diese Betriebe machten das Fest zu einer beeindruckenden kulinarischen Leistungsschau, wie sie es bisher nicht gab. Wir freuen uns auf die Fortsetzung im nächsten Jahr.

Das waren die Akteure, die für Genuss und gute Stimmung sorgten: • Manufaktur CulinaDo • Gasthaus Stromberg • Ringhotel Bomke • Schönes Leben und Dieckmann’s • Antoniewicz New Daring Cuisine • VIEW • Restaurant Stravinski • Il Gambero • Restaurant Dimberger • Carlos • Eismanufaktur & gourmego • Balke • Rohrmeisterei Schwerte • Hövels Hausbrauerei • Gastköche Mario Kalweit und Janka Thiemann • Sommelier Benno Wurster

Spätsommerlicher Hochgenuss. ...für Genießer, die EINFACH GUT ESSEN möchten!

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29.07.2011 12:12:57 Uhr


Das ruhrgebiet

Herbstmenü zum Heraustrennen

Restaurant Stockey

Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Von der Schankwirtschaft zur feinen deutschen Küche

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as Restaurant Stockey kann auf über 130 Jahre Tradition und Geschichte zurückblicken. Bereits im Jahre 1880 war das Haus „Zum Stockey“ eine Schankwirtschaft und Raststätte für Pferdefuhrwerke. Mehr als ein Jahrhundert hatte der Stockey als Schankwirtschaft Bestand, bis im Jahre 1986 Horst Fahrer und Dirk Becke die traditionsreiche Gaststätte übernahmen. Verkaufte man hier anfangs in der Hauptsache noch Frikadellen, entwickelte sich die Schankwirtschaft langsam aber stetig zum Restaurant. Im Jahre 1992 holte man den Koch Elmar Becker in den Stockey. Von nun an wandelte sich die Küche radikal. 1995 wurde Elmar Becker Küchenchef. Er prägte eine junge und kreative Küche mit einem hohen Qualitätsstandard. Der Begriff „feine deutsche Küche“ war geboren. Das Restaurant erfreute sich kontinuierlich wachsender Anerkennung, Akzeptanz und Beliebtheit. Die Inhaber Fahrer und Becke achteten stets darauf, das sich die alten Stammgäste (z. B. vom Fußballclub BV05) hier weiterhin wohl fühlten. Die kleinen Tellergerichte und aktuellen Mittagstische blieben auf der Karte. So sah man hier bald viele Geschäftsleute und Besseresser, die die feinen Gerichte von Elmar Becker genießen wollten, aber auch die treuen Stammgäste, die schon seit Jahrzehnten hier verkehrten. Alle Gerichte, ob bodenständig, traditionell oder die neue feine Küche von Elmar Becker werden von dem Küchenteam mit gleicher Akribie zubereitet.

Die Räumlichkeiten In dem stilvollen Restaurant, dem Clubzimmer und dem Gastraum mit Tresen, findet jeder Gast den richtigen Ort und Tisch für „seinen“ persönlichen Anlass, um sich hier wohl zu fühlen, mit dem Tresennachbarn Neuigkeiten auszutauschen oder hier ein Feierabendbier zu trinken. Der Gastraum ist mit großen, bodentiefen Fenstern und Türen ausgestattet, die man im Sommer ganz öffnen und beiseite schieben kann. Direkt davor liegt der gemütliche Biergarten bzw. der Restaurantgarten. Hier finden 35 Gäste einen gemütlichen und durch große Schirme beschatteten Platz. Bei einem kross auf der Haut gebratenen Zanderfilet und einem kühlen Glas Weißburgunder kann man so einen herrlichen Sommerabend genießen. Besonders die leichten und erlesenen Fischgerichte und Krustentiere sind eine Spezialität des Küchenchefs. Da steht auch schon einmal die gebratene Jakobsmuschel und der Hummer auf der Tageskarte. Aber nicht nur das große Abendessen ist hier angesagt, auch der gepflegte Businesslunch ist sehr beliebt, besonders, weil die Küche hier auch gerne auf kleine individuelle Sonderwünsche eingeht. Als Cateringunternehmen und Außerhaus-Service hat sich das Restaurant Stockey einen hervorragenden Ruf erworben. Partys, Jubiläen, Hochzeiten und Sommerfeste werden professionell vorbereitet und betreut. Seit vielen Jahren betreut

das Restaurant Stockey das international renommierte Kinofest in Lünen mit seinem Cateringservice, liefert kulinarische Genüsse und verwöhnt die angereisten Schauspieler, Regisseure und das Publikum zusätzlich durch einem professionellen und kompetenten Service.

Der Küchenchef Der 1969 in Waltrop geborene Elmar Becker absolvierte seine Lehre bei Bernhard Stromberg, im traditionsreichen Gasthaus Stromberg in Waltrop. Nach seinen Wanderjahren, die er u. a. im Hotel Bellevue in Gstaad verbrachte, kam er 1992 in das Restaurant Stockey, wo er fortan als Koch und Küchenchef tätig wurde und bis heute ist. Für unsere Leser hat er das nachfolgende feine Menü zubereitet. Das Nachkochen lohnt sich auf alle Fälle.

34 Herbstmenü zum Heraustrennen


Gastkolumne

Gesundheit erhalten mit Speis und Trank Foto: Ralf Schultheiss

Von den Fernsehköchen Walter und Sascha Stemberg

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eben Sie nach unserem Motto: Gebe dem Körper Gutes – er gibt es Dir zurück. Wir geben Ihnen mit unserer Erfahrung als Köche, die sich seit Jahren mit gesundem „Essen & Trinken“ befassen, einige Tipps, mit denen Sie Ihre Gesundheit positiv beeinflussen können. Hierzu gehört im Alter eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Trinken Sie am Tag mindestens 2 Liter Flüssigkeit. Beim Wasser geben Sie immer eine Scheibe frischen Ingwer mit ins Glas. Ingwer ist reich an Vitamin C, Eisen, Calcium, Kalium und Phosphor. Ingwer hat eine entzündungshemmende und eine antibakterielle Wirkung und ist auch sehr gut zum Schutz gegen Erkältungen. Ebenfalls sollten Sie 2 bis 3 Mal in der Woche frische Ananas essen. Ananas ist ebenfalls reich an Vitaminen, Enzymen und

wird auch als Verdauungshilfe empfohlen. Übrigens, frische Früchte und frische Fruchtsäfte immer mindestens ½ Stunde vor den Mahlzeiten essen. Nur so können die gesunden Stoffe vom Körper aufgenommen werden. Isst oder trinkt man frisches Obst nach normalen Mahlzeiten, dauert die Verdauung zu lange und durch die Fruchtsäure entsteht im Magen eine Gärkammer. Dadurch werden alle gesunden Stoffe der Früchte zerstört. Der ShiiTake-Pilz, auch Pasaniapilz genannt, ist in seinen Ursprungsländern China und Japan sehr begehrt. Seit vielen Jahren wird er auch in Europa angeboten, In den asiatischen Ländern wird er schon lange zur unterstützenden Behandlung von Entzündungen, Tumoren, Magenleiden und anderen Krankheiten eingesetzt. Gesäubert, geschnitten und in Olivenöl angeschwitzt,

leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt ist dieser Pilz außerdem noch eine Delikatesse. Übrigens, beim Salz auf gute Qualität achten. Es sollte mindestens gutes Meersalz verarbeitet werden, und dann noch gering dosieren. Zu viel Salz ist ungesund. Achten Sie bei anderen Gewürzen darauf, dass Sie reine Gewürze kaufen, möglichst ohne zusätzliche Salz-Beimischung. Ja, Olivenöl – auch das Gold vom ewigen Baum genannt – ist auch ein wichtiges Lebensmittel für Ihre Gesundheit. Wir sehen Olivenöl als vielseitige Bereicherung des Speisezettels. Viele Ärzte empfehlen gutes, kaltgepresstes Olivenöl als Gesundheitselixier – wir übrigens auch. Die Haut wird damit eingerieben und es wird beim Kochen konsumiert. Gutes Olivenöl beeinflusst positiv die Cholesterinwerte, durch seinen hohen Gehalt an Vitamin A, D und E wirkt Olivenöl vorbeugend gegen Verdauungsbeschwerden und Osteoporose. Und zuletzt noch: Trinken Sie ruhig täglich ein Gläschen guten Rotwein – oder auch zwei –, der Inhaltsstoff Resveratrol fördert ebenfalls Ihre Gesundheit. In kulinarischer Verbundenheit, bleiben Sie gesund. Ihr Walter und Sascha Stemberg vom Restaurant Haus Stemberg in Velbert. Weitere Informationen unter: www.stemberg.tv

BIB-GOURMAND-RESTAURANT „GLASKASTEN“ SOMMER AM FLUSS IM LANDSCHAFTSPARK AN DER RUHR WHISKY-TASTINGS UND WEINMENUS JEDEN MONTAG RUHRPOTT-MENU KUNST UND KULINARISCHES IM „MEISTERSTüCK“

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Das Ruhrgebiet

HOHOFFS 800° HOHOFFS 800° ist Michael Hohoffs Interpretation des klassischen „New American Steakhouse“, mit dem er ein völlig neues Geschmackserlebnis in Nordrhein-Westfalen vorstellen möchte.

400 Gäste kamen zum Gratulieren und Feiern

D

Michael und Stefanie Hohoff

er Name HOHOFFS 800° gründet in der speziellen Zubereitungsart des Fleisches. In dem in den USA eigens für die Steakzubereitung entwickelten und von dort importierten Grill werden die Fleischstücke bei ca. 800 °C abgeflämmt. Die Fleischfasern ziehen sich dadurch in Sekundenschnelle zusammen. Es entstehen geschmackvolle und aromatische Röststoffe, wobei das Fleisch sehr zart und saftig bleibt. Der

Fokus des HOHOFFS 800° liegt auf der Qualität des Fleisches und der begleitenden Speisen. Regionalität und Authentizität des gesamten Produktsortiments sind dabei die oberste Prämisse von Michael Hohoff. Zurück zu den Anfängen, aber modern interpretiert. Das HOHOFFS 800° profitiert hier von einer im Vergleich zu Deutschland langen Grilltradition. Das Restaurant HOHOFFS 800° befindet sich in Dortmund Deusen, direkt ne-

ben der Gustav-Adolf-Kirche, der evangelischen Gemeinde und wurde am 15. Juli 2011 eröffnet. Die Ausgangssituation für dieses außergewöhnliche Restaurant führt uns zurück in das Jahr 2005. Die Kirche der evangelischen Gemeinde sollte aufgegeben werden. Um dieses zu verhindern und sie als Begegnungsstätte für die 2 000 Einwohner zählende Gemeinde zu erhalten, wurde der Förderverein „Begegnungszentrum Deusen – wir lassen

Erholung & Genuss · 2 Übernachtungen · reichhaltiges Frühstücksbuffet · 1 × 3-Gänge-Menü · 1 × 6-Gänge-Menü mit Sektempfang

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Genießen Sie schöne Stunden in unserem gemütlichen Restaurant oder auf unserer beheizbaren Terrasse mit herrlichem Weitblick.

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Fotos: Achim Schmidt Restaurant vor dem Besucheransturm

die Kirche im Dorf – e. V.“ gegründet. Gesellschaftliche und kulturelle Veranstaltungen für Menschen aller Altersklassen sollten in Zukunft hier stattfinden. Die Renovierung und der neu entstandene Anbau wurden ausschließlich durch Eigenleistung der Gemeindemitglieder und durch Fördermittel realisiert. Zeitweilig arbeiteten bis zu 70 Menschen an diesem Projekt. Durch den neu entstandenen Kirchenanbau, der jetzt das Hohoff 800° beherbergt, wird durch die Pachteinnahmen des Vereins der Erhalt der Kirche und des Begegnungszentrums langfristig gesichert. Für das erfolgreiche Unternehmerehepaar Stefanie und Michael Hohoff war es Anliegen und Herausforderung zugleich hier ein außergewöhnliches Restaurant schaffen bzw. zu etablieren. Die Eheleute Hohoff betreiben in Waltrop sehr erfolgreich ihre „Conditorei-Confiserie Augenlust & Tafelfreuden“ und das Café Snice (Snacks und Icecream). Neben den erstklassigen Backwaren, die in der Konditorei angeboten werden, ist auch das Snice etwas Besonderes. Kleine Snacks und außergewöhnliche Eisspezialitäten werden in dieser Kombination nur selten angeboten. Das Hohoffs 800° ist nun eine ganz neue Herausforderung. Die Grundform des neuen Restaurants bildet ein sich direkt an die Kirche anschließender L-förmiger Baukörper in Holzbauweise, wie man sie oft in Kanada und Skandinavien findet. Der leuchtend rote Anstrich und der an der Stirnseite aufgemauerte Kamin versetzt den Betrachter im Winter, vorausgesetzt es hat ordentlich geschneit, gedanklich unweigerlich nach Nordskandinavien oder Nordamerika. Die widerstandsfähige Holzfassade steht im Kontrast zur weißen Kirche. „Dieser Kontrast dient dazu, den beiden Baukörpern mit unterschiedlichem Nutzungsprofil eine unmittelba-

re und eindeutige Identität zu verleihen. Er erzielt eine wechselseitige Aufwertung. Die gegenseitige Abhängigkeit der zwei Baukörper ergibt sich aus der Spannung, die ihrer gegensätzlichen Natur entspringt.“ (Andreas Hanke, Architekt) In dem neuen Gebäude sind neben der offenen Küche, den Funktionsräumen, das Restaurant und die Bar untergebracht. Das Hohoffs 800° hat eine direkte Verbindung zur Kirche, so ist bei großen Veranstaltungen eine gemeinsame Nutzung möglich, denn das neue Gebäudeensemble besteht aus Kirche und Gastronomieanbau. Der Zugang erschließt sich von der Deusener Straße her über den Hof. Der Innenhof wird als traditioneller Biergarten genutzt, der bis in die Abendstunden besonnt ist. Er bietet 80 Gästen einen entspannten Aufenthalt. Der Verbindungstrakt von Kirche und Gastronomie dient als Haupteingang des Hohoffs 800° mit Empfangsbereich, und bietet ca. 10 Sitzmöglichkeiten in der Bar. Das Restaurant mit seinen 40 Sitzplätzen bildet den linken Flügel des Anbaus. Die „lange Tafel“ im Sinne einer familiären und geselligen Essplatzsituation wird mit einer sich über die Raumlänge erstreckenden Tischordnung dargestellt. Intimität ist dennoch gegeben, da die Tische­ ca. einen halben Meter voneinander entfernt stehen, bei Bedarf aber zu einer einzigen Tafel zusammengestellt werden können. Die eigens für dieses Restaurant angefertigten Tische bestehen aus 300 Jahre altem Eichenholz. Die uralten rustikalen Fußbodendielen sind aus demselben Holz (geschnitzt). Vor den Tischen stehen bequeme Sessel aus Rindsleder. Abschließende Elemente der Tafel sind der offene Kamin und die Bibliothek. Gemütliche, vor dem Kamin platzierte Sessel laden zum Verweilen ein. Auf der anderen Seite des Restaurants hat der Gast den freien Blick in die moderne Küche.

Willingen hat 365 tage SaiSon! erholung und Sport, gesundheit und Wellness, erlebnisse und natur gehören zur Vielfalt, die einzigartig ist! Zauberhafte Landschaft | Moderne Kabinen-Seilbahn auf den Ettelsberg | Bummeln & Shoppen | Unzählige Restaurants & Lokale | Top-Hotels & Ferienwohnungen | Traumhafte Wellnesslandschaften

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Das Ruhrgebiet

Kochkultur & Lebensart – Gourmetküche trifft westfälische Tradition Volles Haus

Gerbens – das ist die Verbindung von Moderne und Tradition, von Eleganz und Gemütlichkeit. An vier Orten können Sie bei uns speisen, jeder einzigartig in Ambiente, Flair und Küche.

Gerbens I gaststube Traditionelles Westfalen Die westfälische Landküche in unserer urigen Gaststube ist alles andere als schlicht und banal! Markus Pape, Chef de Cuisine, hat sein ganz besonderes Geheimnis, um Sie mit auf eine kulinarisch-westfälische Reise zu nehmen, die jeden herzhaften Gaumen erfreuen wird. Gerbens I restaurant Gaumenfreuden für Feinschmecker Aus regionalen, frischen Lebensmitteln oberster Qualität entstehen in meisterlicher Manier die Gourmet-Menüs von Markus Pape. Abwechslungsreichtum, Kreativität und Sinnlichkeit prägen diese hochwertigen Menüs, die Ihnen in unserem eleganten Restaurant serviert werden. Dazu empfehlen wir Ihnen gern einen unserer edlen Weine. Gerbens I bar Geselligkeit Darf es nach dem Essen noch ein Drink sein, dann bietet Ihnen die Gerbens Bar den perfekten Ort für Begegnungen und interessante, lockere Gespräche. Vielfältige Snacks und Häppchen stillen den kleinen Hunger in modernem Ambiente. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr Gerbens-Team

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Kommen wir noch einmal zurück zu dieser eingangs bereits erwähnten Küche und der speziellen Zubereitungsart der Steaks. Der eigens importierte „Southbend Infrarot-Ofen“ ist das absolute Highlight in der Küche. Er heizt sich in kürzester Zeit auf über 800°C auf. Während des Grillens ziehen sich die Fleischfasern sofort zusammen, der Fleischsaft kann nicht entweichen. Bei beidseitigem Grillen entsteht in Minutenschnelle eine sehr schmackhafte, nahezu karamellisierte, rösche Kruste, unter der das Fleisch sehr zart und saftig bleibt. Es kann jede gewünschte Garstufe zubereitet werden. Es braucht nur noch ein wenig geklärte Butter, Meersalz und Pfeffer und der Gast kommt in einem außergewöhnlich guten Fleischgenuss. Für den perfekten Fleischgenuss ist allerdings auch die Qualität des verwendeten Fleisches ausschlaggebend. Alle Produkte sollen schmeckbar, riechbar und authentisch sein. Die Idee der offenen Küche ist zwar nicht neu, soll dem Gast aber jene Transparenz bieten, die den Anspruch an Authentizität sichtbar macht.

Die Speisenkarte Die Speisenkarte gestaltet sich konzentriert und inspirativ. Die Kombination der Speisen wird dem Gast und seinem individuellem Geschmack überlassen. Das Hohoffs 800° ist zwar ein Steakhaus mit ausgewählten Fleischspeisen, aber abgesehen vom Fleisch ist für jeden Gast etwas dabei. Der Gast wählt einfach aus den unterschiedlichen Menüelementen seine Favoriten und stellt so sein individuelles Gericht zusammen. Iberico-Schwein aus Spanien, Maishähnchenbrüstchen, US-Beef aus Nebraska, Irish Dry Aged Beef von Donald Rus-

sel oder australisches Wagyu Beef lassen die Herzen der Fleisch- und Steak-Genießer höher schlagen. Ergänzen kann man sein Gericht mit allerlei Beilagen und Saucen. Als Einstieg oder für den kleinen Hunger werden zahlreiche Salatvarianten angeboten. Zum Abschluss sollte man an den hausgemachten „Süßen Sachen“ der Confiserie Hohoff, die in einer Kühltheke dekorativ präsentiert werden, auf gar keinen Fall vorbeigehen. Am 15. Juli 2011 fand die offizielle Eröffnung des Hohoffs 800° statt. Geschäftsfreude der Familie Hohoff, Gäste aus dem Snice und Kunden der Confiserie waren bereits am 13. Juli zur „Pre-Eröffnung“ eingeladen. Sage und schreibe über 400 Menschen wollten sich diese Eröffnung nicht entgehen lassen. Zelte und Biergarten im Außenbereich, das Restaurant und auch die Kirche waren voll besetzt. Neben gekühlten Getränken wie Säften, Bier und Wein wurden auch Kaffeespezialitäten gereicht. Die sehr aufmerksamen jungen Servicekräfte reichten während des ganzen Abends kleine Kostproben von Hohoffs Steakspezialitäten. Gegen 20.30 Uhr wurde den Gästen eine Powerpoint-Präsentation über die Entstehungsgeschichte und die Bauarbeiten der vielen an diesem Projekt beteiligten Gemeindemitglieder gezeigt. Der in Dortmund und in der Region sehr bekannte Musiker Winni Appel sorgte mit seiner Band für gute Stimmung und einen äußerst gelungenen Abend. Wünschen wir Stefanie Hohoff, Michael Hohoff und natürlich auch dem Förderverein einen lang anhaltenden Erfolg dieses „Leuchtturm-Projektes“. Für SteakLiebhaber ist dieses Restaurant ein absolutes Muss. Weitere Informationen unter: www.hohoffs.de


Käsekunst aus dem Bunker

W

enn man über den Brenner nach Südtirol einfährt, lohnt es sich auch mal rechts und links neben der Autobahn einen Abstecher zu machen. So zum Beispiel bei der Abfahrt Brixen Nord, nach einigen Kilometern Landstraße und einigen Höhenkurven in den Bergen muss Michael Habbel man noch einen kleinen Fußweg machen und steht dann mitten im Wald vor einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier hat der einzige Käse-Affineur und Käse-Künstler Südtirols Hansi Baumgartner seinen idealen Reifekeller für Käse aus der Region und auch darüber hinaus gefunden. Wenn man den Bunker betritt, kommen einem schon die schönsten Käsedüfte in einer ungeheuren Aromenvielfalt entgegen. Rechts und links neben den schmalen Gängen befinden sich kleinere und größere Nischen, in denen die einzelnen Käsesorten bis zur Decke auf schönen Holzregalen gelagert werden, um ständig gehegt und gepflegt zu werden. Der professionelle Käse-Affineur Hansi Baumgartner hat hier die unterschiedlichsten Käsesorten mit den unterschiedlichsten Reifemethoden kombiniert. So findet man hier Käse mit Trester neben Käse im frischen Bergwiesenheu von den Almen, oder auch Käse, der in Whiskyfässern reift, oder mit verschiedenen Kräutern eingepackt seiner Vollendung entgegenreift. Es versteht sich fast von selbst, dass der ganze Reifungsprozess auch noch mit klassischer Musik untermalt wird. Die einzelnen umliegenden Almen stellen ihren Käse fast ausschließlich aus Rohmilch her. Hansi Baumgartner erwirbt bei den Sennern den frisch hergestellten Käse, um in dann in seinem Bunker zu affinieren. Das besondere Augenmerk liegt hierbei vor allen Dingen auf Käsesorten, die nur selten oder kaum zu finden sind, um sie vor dem Aussterben zu retten. Mindestens ebenso groß wie sein Käselager ist Hansi Baumgartners Wissen über den Käse. Mit seinen organoleptischen Fähigkeiten schafft er es immer wieder neue Geschmacks- und Geruchsnuancen zu erfinden. Der optische Eindruck seiner Käsekreationen löst bei den Kennern und Liebhabern dieser Produkte ein unbändiges Verlangen nach Probieren aus. Übrigens: Im Frühjahr 2011 ist Hansi Baumgartner als erster Südtiroler in die vor 40 Jahren von Pierre Androuet in Dijon gegründete „Guilde Internationale des Fromagers“ aufgenommen worden. Also sollten Sie im schönen Südtirol unterwegs sein oder aber in Ihrem Italienurlaub über die Brennerautobahn fahren, ein Umweg zu Degust und Hansi Baumgartner lohnt sich immer. Ihr

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Das Münsterland

Kochkunst trifft Wohlfühl-Atmosphäre

Werne a.d. Lippe hat ab sofort drei Attraktionen mehr zu bieten: Die Neueröffnung des Romantik Restaurants Lippekuss, die Eröffnung der nun 65. Davidoff Lounge in Deutschland und dem E-Bike-Verleih mit ADFC-Zertifikat im Romantik Hotel Sim-Ju.

D

ie alte Hansestadt Werne an der Lippe war schon immer ein Ort der besonderen Begegnungen. Nicht nur das Münsterland und das Ruhrgebiet finden hier zueinander. Auf dem ehemals historischen Grund des mittelalterlichen Simon-Judas-Marktes, „SimJü“ genannt, trifft mit der Neueröffnung des Romantik Restaurants Lippekuss

Kochkunst auf die Wohlfühl-Atmosphäre des 4-Sterne Romantik Hotels Sim-Ju. Das ehemalige Hotelrestaurant bekommt durch zahlreiche Auszeichnungen im Vorfeld nun den verdienten, eigenen Namen. Denn, wo sich das Ruhrgebiet mit dem Münsterland in Werne an der Lippe küssen, gibt es nun den kulinarischen Hochgenuss im „Lippekuss“!

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Kunst vom Feinsten

Als besonderes Eröffnungsangebot wartet ein reichhaltiges „Self-Service-Frühstücksbuffet“, sowohl auf unsere Hotelgäste als auch auf die Gäste von außerhalb, die gerne ein gutes Frühstück u. a. mit Bio-Brötchen und Bio-Kaffee oder Tee in schöner Umgebung genießen möchten (Eröffnungspreis 9,50 Euro). Darf es noch ein wenig mehr sein? Zusätzliche Sonder-

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Fotos: Romantik Hotel Sim-Ju

Das Münsterland

wünsche, wie Kaffeespezialitäten, frisch gepresster Orangensaft oder ein Glas Prosecco nimmt unser Personal gegen einen Aufpreis gerne entgegen. Mit frischen, heimischen Produkten der Saison werden in der Küche von Chefkoch Markus Klapper nicht nur exquisite Menüs zubereitet. Auch westfälisch-deftige Gerichte finden sich auf der Speisekarte wieder. Auch die süßen Kleinigkeiten wie Trüffel, Pralinen und Eis werden hier noch von Hand und ohne Zusatzstoffe hergestellt. Die Vielseitigkeit der Küche verspricht für jeden Geschmack das Passende – ob romantisch zu zweit, mit der Familie, der Firma oder in großer Hochzeitsgesellschaft. Auch im Bistro am Kamin kommt nicht nur Deftiges auf den Teller. Hier können Gäste mit einem Rinderfilet vom Lavastein-Grill eine Spezialität des Hauses genießen. Wer sein Feinschmecker-Menü stilvoll ausklingen lassen möchte, dem bieten Hotel und Restaurant ab sofort eine besondere Gelegenheit: In der neu eröffneten „Davidoff Lounge“ – es gibt nur 65 in ganz Deutschland – kann man den Abend

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mit einer Zigarre und einem der über 25 ausgesuchten Single-Malt-Whiskeys oder Rumsorten beschließen. Alle, die einen lauen Sommerabend lieber an der frischen Luft verbringen möchten, machen es sich in dem würzig duftenden Bier- und Kräutergarten gemütlich. Mehr als 200 gute Tropfen warten zudem im Weinkeller auf Kenner und Genießer. Neu für die Gäste, die keine ganze Flasche der edlen Tropfen trinken wollen, gibt es nun über 20 verschiedene Weine auch im Glas. Einzigartig in der Region bietet das Romantik Hotel seinen Gästen einen kleinen aber feinen Wellnessbereich mit Sauna. Anwendungen und Massagen können mit vorheriger Terminabsprache zusätzlich gebucht werden. Radwanderer, die auf der Römerroute, der Route der Industriekultur oder einem

anderen der zahlreichen Radfernwege in die Pedale treten wollen, sind gern gesehene Gäste im Romantik Hotel und Restaurant. Für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club war dies Grund genug, dem Hotel das „Bett und Bike“-Zertifikat zu verleihen. Neu ist, dass ab sofort alle kurzentschlossenen Gäste die Gelegenheit haben, die Gegend per Fahrrad zu erkunden. Denn wer Sim-Jü zum Ausgangspunkt von kleineren oder größeren Radtouren machen möchte, kann sich dafür im Romantik Hotel ein Fahrrad oder ein hochwertiges E-Bike ausleihen und von dort zu Touren durch das Münsterland und Ruhrgebiet aufbrechen. Am 15. September um 15.00 Uhr laden wir Sie deshalb auch gerne zu einer kleinen Eröffnungsfeier ein. Alle Attraktionen, wie Frühstück oder Davidoff Lounge etc. können aber schon ab sofort in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen erhalten Sie auch ab dem 15. September 2011 auf unserer neuen Homepage www.sim-ju.de

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Die Gäste bestaunen die Eisherstellung

Meinungsaustausch in gemülticher Runde – ohne Tagesordnung

Frühlingstreffen in Overkamps Garten Diesmal war es ein Treffen ohne Tagesordnungspunkte. Keine Seminare, keine Tagung, nur etwas Small Talk bei guten Speisen und Getränken. Am 26. Mai hatte das Westfalen Institut seine Mitglieder in den Restaurant-Garten der Overkamp Gastronomie nach Dortmund-Höchsten eingeladen. Die Mitglieder des Instituts waren wieder aus ganz Westfalen zu diesem kleinen, internen Gartenfest angereist. Sponsoren, Hoteliers, Restaurantinhaber, Küchenchefs und „ganz normale“ Mitglieder genossen diesen Maiabend mit westfälischen Leckerbissen und „kleinen Schweinereien“ vom Grill. Erstmals wurde als Aperitif Geldermann – Carte Blanche Westfalen Edition gereicht. Frisch gezapftes Hövels Original und Original Selters ergänzten natürlich das Getränkeangebot. Günther Overkamp-

Klein verwöhnte zum Beispiel mit kleinen Leckerbissen wie Overkamp’s Hasenköttel (kleine Frikadellen), Pumpernickelkonfekt mit Dortmunder Landrahm, Tomaten­ ragout mit Schafskäse vom Grill, Geflügelwurst vom Grill, Baumüllers Fischspießchen vom Grill in Alufolie, geschmortes Grillgemüse, gegrillter Nacken und Entrecote vom Grill. Als Dessert wurde frisch zubereitetes Eis gereicht. Stefan Hühne von der Eismanufaktur zauberte unter den Augen der Gäste frische Eisspezialitäten der Extraklasse, nach denen man sich die Finger lecken konnte. Natürlich wurde im Verlauf des Abends lebhaft über die zahlreichen neuen Projekte des Instituts diskutiert. GourmeDo – das Dortmunder Stadtfest für Genießer ging zu diesem Zeitpunkt gerade in die ent-

scheidende Vorbereitungsphase. Die Nachwuchsförderung nimmt mit der Auslobung des Preises für die besten Nachwuchsköche erstmals konkrete Formen an. Das große Finale hierzu findet am 5. und 6. Oktober im Signal Iduna Park statt. Im Allgemeinen finden die Aktivitäten des Instituts immer mehr positive Resonanz, nicht nur unter Mitgliedern, sondern auch in der Öffentlichkeit. Alles in allem gab es genug Gründe, es sich an diesem Abend in lockerer Atmosphäre einmal richtig gut gehen zu lassen. Was wäre das schönste Fest ohne einen kleinen Wermutstropfen? Es hat zwar nicht geregnet, aber das Wetter hätte etwas besser sein können. Wir freuen uns schon einmal auf das nächste Jahr.

Jetzt Mitglied werden: www.westfalen-institut.de


- Sonderveröffentlichung -

Kinderkochkurse In der Sommerausgabe dieses Magazins haben wir davon berichtet, dass es ein Anliegen des Instituts ist, den Nachwuchs zu fördern. Dabei ging es darum, dem Köchenachwuchs eine Plattform zu geben. Genauso wichtig ist es, unseren Kindern klar zu machen, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist. Vereinzelt geschieht dieses mittlerweile in den Schulen. Teilweise halten sogar Spitzenköche Kochkurse für Erst- bis Drittklässler ab. Prinzipiell wird aber in deutschen Haushalten viel zu wenig Wert auf gesunde Nahrung und regelmäßige Mahlzeiten gelegt, das belegen viele Studien. Des Weiteren geben die Deutschen im Verhältnis zu ihren europäischen Nach-

barn im Verhältnis zu ihrem Einkommen am wenigsten für qualitativ hochwertige Nahrung aus. Daran haben auch die über 40 TV-Kochshows nichts geändert – im Gegenteil, es sind Shows und man konsumiert Chips und Bier sitzt bequem im Sessel oder auf der Couch und sieht den Herren Lanz, Lafer, Tim Mälzer und anderen dabei zu, wie sie im Suppentopf rühren. Wir möchten ab dem Frühjahr 2012 im Westfalen Institut Kinderkochkurse unter Leitung unserer Spitzenköche anbieten, um ein neues Bewusstsein für gesunde Ernährung und gepflegte Esskultur in die Familien zu tragen. Beginnen wollen wir dabei mit den „Kleinen“, bevor sie sich allzu sehr an

Veranstaltungen 2011

Fastfood und Tütensuppen gewöhnt haben. Vereinzelt konnte ich bereits miterleben, wie 8 – 12 Jährige aufgrund der Erfahrung in den Koch AGs ihrer Schule den Eltern im Supermarkt teilweise drastisch deutlich machten, was sie zu Hause nicht mehr essen möchten. Wir möchten diesen Weg konsequent vom Anfang an begleiten. Einige Spitzenköche, die Mitglied im Westfalen Institut sind, haben sich bereits spontan bereit erklärt Kinderkochkurse unentgeltlich zu leiten. Wir freuen uns auf den ersten Kinderkochkurs im Januar/Februar 2012 in unserer Instituts-Küche. Gerhard Besler

Impressum:

8. September bis 8. November 2011 Westfalen Gourmetfestival Hochwertige Veranstaltungen mit einem kulinarischen Angebot der Extraklasse, Themenabenden und einem künstleri­ schen Rahmenprogramm.

13. Oktober 2011 · 15.00 – 18.00 Uhr Kochseminar mit Stefan Manier (Gasthaus Stromberg) und Elmar Becker (Restaurant Stockey) Kochen mit Fairtrade-Produkten Oberthema: Kaffee und Schokolade

5. und 6. Oktober 2011 WIR SUCHEN DIE BESTEN Westfalen Institut / Vreriksen Foodservice Nachwuchswettbewerb für Jungköche/​ - köchinnen im Rahmen der Fachmesse Foodball 2011 im Signal Iduna Park.

Geplant im Oktober 2011 Fischseminar mit Heiko Antoniewicz.

S. 42 – 43 sind eine Sonderveröffent­ lichung des Westfalen Institut e. V. im Westfalen Magazin. Herausgeber (v.i.S.d.P): Westfalen Institut e. V. Cappenberger Straße 88 44534 Lünen www.westfalen-institut.de Redaktion: Gerhard Besler Gestaltung: Stefanie Anthes Druck: Rademann, Lüdinghausen

Einladungen erfolgen gesondert.

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Ostwestfalen-Lippe

Das sind ja schöne Aussichten

Ballonfahren – Faszination der Langsamkeit Die Forscher der Luftfahrt sind sich nicht ganz sicher, wann sich Menschen erstmals planmäßig mit technischen Hilfsmitteln in die Lüfte erhoben haben. Wenn wir mal alle historischen Geschichten und Sagen außer Acht lassen, waren es im Jahre 1783 die Gebrüder Montgolfière mit einem später nach ihnen benannten Heißluftballon. Dieses Luftfahrzeug ist im Laufe der Jahrhunderte zwar laufend weiterentwickelt worden, basiert aber im Prinzip immer noch auf der Technik der beiden Brüder aus dem französischen Versailles.

Wir schweben über Felder und Wiesen

M

odernste Luftfahrzeuge sind in unserer schnelllebigen Zeit ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens geworden. Mal eben fürs Wochenende nach Kreta oder Mallorca (im Juni 2011 2,8 Millionen Besucher), alles kein Problem. Denken Sie auch nur einmal daran, wie viele Waren heute mit dem „Flieger“ transportiert werden. Die sogenannten Flugmangos sind da nur der geringste Teil. Auf viele Dinge, die per Luftfracht transportiert werden, könnte man bequem zugunsten der Umweltbilanz verzichten, denken Sie dabei nur an Bio-Obst aus Brasilien. Aber das ist eine andere Geschichte. Das Ballonfahren wird heute weitestgehend als Freizeitvergnügen betrieben oder aus wissenschaftlichen Zwecken, wie in Forschungs- oder Wetter Ballonen. 44

Das Hermannsdenkmal

Wir bleiben bei den Freizeit-Ballonern, die sich überwiegend in Clubs und Vereinen organisiert haben. Als Einzelperson ist dieses Hobby nicht zu realisieren. Man braucht immer ein ganzes Team, um den Ballon in die Luft und wieder heile auf die Erde und nach Hause zu bringen. Auch ist ein regelmäßiger Flugbetrieb (Ballone fahren durch die Luft), nicht möglich, will sagen eher dem Zufall überlassen. Da ich schon einige Male mit einem Ballon unterwegs war, weiß ich genau, wovon ich spreche. Besonders bei unstabilen Wetterlagen ist ein Ballonstarttermin nur sehr kurzfristig zu vereinbaren, im 24-Stunden-Bereich, und muss selbst dann noch manches Mal abgeblasen werden bzw. wird vom Wind weggeblasen. Wenn es dann klappt, ist es umso schöner. Das Ballonfahren ist inzwischen so beliebt, das

man sich auf sogenannten Montgolfiaden auch zu Wettfahrten trifft, wie in Warstein oder Münster. Die Montgolfiade in Warstein hat sich seit 1986 zu einer internationalen Großveranstaltung entwickelt, die von bis zu 200 000 Menschen besucht wird. Hier sind bis zu 200 Ballone bei den großen Massenstarts dabei, ein wahres Luftfahr-Spektakel. Es geht aber auch bescheidener und wesentlich stiller. Waren wir vor sechs Jahren schon mit dem Ballon einmal im nördlichen Münsterland unterwegs, möchten wir Ihnen heute das wesentliche OWL (Ostwestfalen-Lippe) aus der Vogelper­ spektive zeigen. Hat es das Wetter dann zugelassen (es muss trocken sein und die Windgeschwindigkeit darf selbst bei erfahrenen Piloten nicht mehr als 15 Knoten (das ent-


Fotos: André Becker, futec AG/Gerhard Besler

Ostwestfalen-Lippe

spricht ungefähr der Windstärke 4), wird der Ballon vom gesamten Team „aufgerüstet“, so nennt man das Herrichten des Ballons für den Start. Der Korb wird meist mit vier Gasflaschen von je 35 kg Flüssiggas bestückt. Die beiden Brenner werden betriebsfertig gemacht. Jeder dieser Brenner verfügt über ca. 3 000 PS. Das kann allerdings variieren. Mit dieser Gasmenge ist eine Ballonfahrt von ca. 2 – 3 Stunden möglich. Nachdem die Hülle ausgerollt und am Korb befestigt wurde, überprüft der Pilot alle Befestigungen und Geräte. Dann wird von einem großen Ventilator Luft in die Ballonhülle geblasen. Nach einigen Minuten befindet sich so viel Luft in der Hülle, dass die Brenner gezündet werden und die Luft auf ca. 80 °C erhitzt. Der Ballon beginnt sich langsam aufzurichten. Der Auftrieb wird durch den Temperaturunterschied der Luft in der Ballonhülle und der Außenluft erzeugt. Je höher die

Außentemperatur, je höher muss die Lufttemperatur in der Ballonhülle sein. Das wiederum beeinflusst die Fahrtdauer positiv oder negativ. Die meisten Starts finden deshalb in den frühen Morgen- oder Abendstunden statt. Jetzt macht sich die ganze Korbbesatzung fertig für den Start. Das Team – bestehend aus Ballonfahrern und Verfolgern – muss nun den Korb festhalten. Pilot und Besatzung steigen in den Korb. Mit einigen gezielten kurzen Gasstößen wird der Ballon aufrecht in der Luft gehalten, gerade so, dass er noch nicht abhebt. Wenn alle Mitfahrer im Korb sind, wird richtig Gas gegeben und der mit 4 000 m³ heißer Luft gefüllte Ballon erhebt sich in den Himmel. Jetzt beginnt das Abenteuer Luftfahrt. In OWL waren viele unserer Leser bestimmt schon einmal am Hermannsdenkmal, den Externsteinen oder der Porta Westfalica. Schön – oder? Diese Bau- und Natur-

denkmäler einmal aus der Luft zu sehen ist jedoch ein ganz besonderes Erlebnis. Man bekommt erst aus der Luft einen Eindruck, wie groß das zusammenhängende Waldgebiet des Teutoburger Waldes ist. Wenn Sie diese Fotos sehen, sollte in Ihnen der Wunsch aufkommen, selbst einmal in so einem Ballon unser Land aus einer anderen Perspektive anzuschauen. Die Langsamkeit des Seins bekommt hier eine ganz besondere Note. Mit der Stille ist es allerdings so eine Sache. Während der Brenner in Betrieb ist, ist es sehr laut an Board, aber das ist ja glücklicherweise nur sporadisch der Fall. Ist der Brenner aus, schwebt der Ballon fast lautlos dahin. Man spürt auch keinen Windzug, weil der Ballon ja die gleiche Geschwindigkeit hat wie der Wind. Sie hören hier oben mehr als Sie denken. Das Blöken einer Schafherde, Autolärm, ja selbst zugerufene gute Wünsche von Wanderern vernimmt

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Ostwestfalen-Lippe

Wir wollen hoch hinaus

Die Externsteine

man klar und deutlich. Während der gesamten Fahrt steht man mit den anderen Teammitgliedern in Funkkontakt. Sie folgen dem Ballon im sogenannten Verfolgerfahrzeug um im Falle der planmäßigen oder unplanmäßigen Landung sofort beim Ballon zu sein, die Landestelle zu sichern und den Ballon abzurüsten. Entschließen Sie sich für eine solche

Ballonfahrt, gibt es in Westfalen und in ganz Deutschland Ballonsportvereine, die gerne gegen Bezahlung Passagiere mitnehmen, um ihr kostspieliges Hobby zu finanzieren. Mit viel Glück fahren Sie in einen herrlichen Sonnenuntergang oder kommen dem Hermannsdenkmal ganz nahe. Wenn Sie etwas Spektakel mögen, fahren Sie zu den Montgolfiaden. Auch

hier werden Mitfahrgelegenheiten geboten. Um sicherzugehen, dass Sie auch einen Platz bekommen, sollten Sie bereits im Vorfeld Kontakt mit dem Organisationsteam der Veranstaltung aufnehmen. Trotz allem kann es sein, dass gerade Ihr Ballonstart witterungsbedingt abgesagt wird.

Unsere nächsten Eventtermine 25. September 2011 Herbstbrunch 4. Oktober 2011 1. Whisky Tasting inkl. Snacks

Restaurant des Jahres

Platz 2

10. Oktober 2011 Sie greifen nach den Sternen Kochkurs

22. Oktober 2011 Wer bei Tisch Liebe findet inkl. 3-Gänge-Menü 8. November 2011 Shaken, Schlemmen und Staunen in der Wunderbar all inclusive

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Auch im Herbst ist der über 200 Jahre alte Gutshof ein lohnendes Ziel für die ganze Familie: Herrliche Wanderungen durch die tollen herbstlichen Wälder, gigantische Aussichten auf die „tausend Berge“, Pferdekutschfahrten und ein romantischer Ausklang des Tages vor dem knisternden Kamin in der gemütlichen Bauernstube. Neben den Gästezimmern im Haupthaus bieten wir verschieden große Ferienwohnungen und das „Jagdhäuschen“ zum Wohnen an.

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Ostwestfalen-Lippe

Auch nach einer noch so schönen Fahrt, meist in 200 – 350 Metern Höhe, muss rechtzeitig an die Landung gedacht werden. Es wird nach einem geeigneten Landeplatz Ausschau gehalten. Ist ein ausreichend großer Platz gefunden, in den meisten Fällen eine Wiese oder ein abgeerntetes Feld, gilt es das Verfolgerteam zu informieren, damit es möglichst zeitgleich mit dem Ballon an der Landestelle ist. Hier erfolgt dann das Abrüsten. Genauso wie das Aufrüsten, nur umgekehrt. Nach dem Abrüsten findet für die Passagiere in den meisten Fällen die Ballontaufe statt. Getauft werden traditionsgemäß alle Passagiere, die zum ersten Mal mit einem Ballon gefahren sind. Bei dieser

Taufe wird der Erstfahrer in den Adelsstand der Ballonfahrer erhoben. Diese Tradition beruht darauf, dass zu Zeiten der Gebrüder Montgolfière das Ballonfahren dem Adel vorbehalten war. Ich wurde zum Beispiel auf den Namen Graf Gerhard von den heißen Lüften von Wenningfeld getauft. Nach dem Ansenken eines Büschel Haupthaares (symbolisiert den Brenner) und dem anschließenden Ablöschen mit Sekt (symbolisiert das Getränk des Adels, den Champagner), erhält man seine Tauf­urkunde und für alle Zeiten die gesamte Herrschaft über Wiesen, Weiden, Wälder, bebaute und unbebaute Gebiete mit der Münze, der Jagd, der Fischerei und allen anderen Rechten, der

mit dem Ballon überfahrenen Gebiete bis einen Zentimeter über dem Boden. Wenn Ihnen diese kleine Geschichte gefallen hat, buchen Sie einfach mal eine Ballonfahrt. Mit etwas Geduld werden Sie dann auch einen Starttermin finden und abheben. In diesem Sinne Ihr Graf Gerhard von den heißen Lüften von Wenningfeld

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Ostwestfalen-Lippe

Ausgezeichnet!

Bad Meinberger und Lippe kulinarisch Bei „Staatlich Bad Meinberger Mineralbrunnen“ handelt es sich um ein Mineralwasser mit ausgewiesener Gastronomie-Kompetenz. Die Exclusive-Range mit den Sorten „Feinperlig“ mit und „Naturelle“ ohne Kohlensäure ist eine etablierte Marke für die gehobene Gastronomie und besticht durch ein anspruchsvolles Gestaltungsdesign. Durch den niedrigen Natriumgehalt eignen sich die Exclusiv Sorten auch als neutrale Begleiter zu edlen Weinen. Ein einzigartiger Trinkgenuss ist hierbei garantiert.

Herbert Stemme, Christ-Dore Richter und Dr. Prinz Armin zur Lippe

Böhlers Landgasthaus war in diesem Jahr erstmals dabei

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iese Spitzenqualität in der Gas­ tronomie wird noch um die Tatsache erweitert, dass Staatlich Bad Meinberger als einer der wenigen Mineralbrunnen in Deutschland über einen eigenen Wassersommelier verfügt. Björn Spisla (35), Bezirksleiter bei Bad Meinberger, hat bei der Doemens Academy in Gräfeling bei München in der weltweit erstmalig durchgeführten Schulung dieser Art den Abschluss zum zertifizierten Wassersommelier gemacht. Durch die dort erworbenen Fähigkeiten ist er in der Lage, speziell auch den Gästen in der Gastronomie zu erläutern, warum Wasser nicht gleich Wasser ist. Er kann kompetent über die Vielfalt und die Unterschiedlichkeit der Wässer berichten und entsprechend beraten. Weiterhin wurde der Mineralbrunnen in diesem Jahr mit DLG-Gold für seine 1 l-PET-Mehrweggebinde Classic, Medium und Naturelle ausgezeichnet und erhielt zum dritten Mal in Folge das IFSZertifikat (International Food Standard) auf „Höherem Niveau“ mit 99,3 %, also mit Bestnoten. Damit wird bestätigt, dass die Produkte von Staatlich Bad Meinber48

ger nur unter strengsten Kontrollen und auf höchstem Niveau produziert und abgefüllt werden und sicher sind. „Mit all diesen Produkten dokumentieren wir unsere Spitzenqualität, die sich durch unsere Produkte, durch das effiziente Qualitätsmanagement im Rahmen aller Abläufe und auch besonders durch unser geschultes und kompetentes Personal widerspiegelt. Damit können wir unseren Kunden erwiesenermaßen diese Spitzenqualität auch garantieren und sind dadurch auch für die Zukunft bestens gerüstet“, stellt Herbert Stemme, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb heraus.

Lippe kulinarisch Die Spitzenprodukte aus Bad Meinberg stellt der Mineralbrunnen auch gerne auf „kulinarischen Spitzenveranstaltungen“ einer breiten Öffentlichkeit vor. So ist der Bad Meinberger Mineralbrunnen seit vielen Jahren eiBjörn Spisla (35), Bezirksleiter bei Bad Meinberger, hat den Abschluss zum zertifizierten Wassersommelier gemacht

ner der Hauptsponsoren bei „Lippe kulinarisch“. Diese Veranstaltung gilt unter Kennern und Feinschmeckern als qualitativ herausragende Freiluftveranstaltung in Deutschland. Die Veranstalter sind mit Recht stolz darauf, dass Lippe kulinarisch in Detmold neben Dortmund à la carte zu den ältesten und beständigsten Veranstaltungen dieser Art in NRW zählt. Das Ereignis findet jedes Jahr am 2. Augustwochenende statt und ist in vielen Terminkalendern fest verankert. Bereits zum 23. Mal präsentierte sich die Lippische TOP-Gastronomie in diesem Jahr vom 12. – 14. August auf dem Schlossplatz mitten in der historischen Altstadt von Detmold. Ab Freitagnachmittag 16.00  Uhr bis Sonntagabend 22.00 Uhr hießen die Gastronomen alle Gäste herzlich willkommen. Freitagnachmittag gegen 17.00 Uhr fand dann an dem Zelt von Böhlers Landgasthaus, die in diesem Jahr erstmals dabei waren, die offizielle Eröffnung statt. Wie


Fotos: futec AG/Gerhard Besler

schon bei vielen anderen Freiluftveranstaltungen in diesem Sommer war auch hier der Regen wieder Stammgast. Leichter Nieselregen, Regen in Bindfäden und starke Schauer lösten sich ab. Auch um 17.00 Uhr regnete es. Das konnte aber die Routiniers Dr. Prinz Armin zur Lippe, die stellvertretende Bürgermeisterin ChristDore Richter, Astrid Illers vom Stadtmarketing Detmold und Christian Schneider, Sprecher der Interessengemeinschaft der teilnehmenden Gastronomen nicht davon abhalten das „Fest der Genüsse“ pünktlich zu eröffnen. Wenn das Wetter auch nur halbwegs mitspielen würde, erwartete man ca. 30 000 Gäste. Die meisten dieser Gäste kommen nicht für eine halbe Stunde, um einmal über den Schlossplatz zu schlendern, nein – sie möchten bewusst genießen. So beträgt die Verweildauer der meisten Besucher mehrere Stunden. Die Gastronomen haben sich auch in diesem Jahr mit Ausstattung und Ambiente wieder selbst übertroffen. Plastikstühle sind selbstverständlich tabu. Edle Korbgeflecht-Möbel sowie Hussen über Stühlen

und Bänken ist sicherlich keine StandardMöblierung auf Stadtfesten. Hier in Detmold ist es lieb gewonnener Brauch, den die Gäste sehr zu schätzen wissen. Komplettiert wird der hervorragende Eindruck durch den freundlichen und kompetenten Service. Das Speisenangebot lässt kaum Wünsche offen. Champagner und Austern, breite Nudeln mit Trüffeln oder Pfifferlingen, Original Wiener Schnitzel mit lauwarmem Sylter Kartoffelsalat, spanische Tapas, sommerliche Blattsalate mit gebratenen Jakobsmuscheln, irisches Lammfilet oder Windbeutel mit Rahmpfifferlingen und frischen Kräutern … und zusätzlich Scampis. Das war eine ganz kleine Auswahl der kulinarischen Köstlichkeiten. An Getränken wurde eine reichhaltige Weinauswahl, Champagner, Bad Meinberger Mineralwasser und an den Bierständen Detmolder Biere angeboten. Und – seit vielen Jahren alles zu äußerst moderaten Preisen. Trotz der beständig an- und abschwellenden Regenschauer begannen sich

Schlossplatz und Zelte zu füllen. Gegen 19.00 Uhr waren viele Stände und Zelte voll besetzt. Am frühen Abend hatte dann die Musikgruppe Filou ihre Auftritte. Mit leichter und dezenter Dinnermusik gastierte sie nacheinander in den Restaurantzelten. So kam zu den kulinarischen Genüssen auch noch der akustische Genuss. Als es zu dämmern begann, wurden Schloss, Schlossmauer und Brunnen durch das Fürstenhaus festlich illuminiert, sodass der Schlosspark der Veranstaltung ein ganz besonderes Flair erhält. Die Wetterlage war am Freitag durch viel Regen geprägt, am Samstag war es weitestgehend trocken und am Sonntag regnete es zu den verschieden Tageszeiten wieder unterschiedlich stark. Aber das ficht einen echter Lipper ja nicht an. Das Fest war wieder gut besucht. Alle freuen sich auf das nächste Jahr – vielleicht ohne Regen, das wäre schön. Weitere Informationen unter: www.lippe-kulinarisch.eu

Besuchen Sie uns in der Westfalen Gourmetfestival-Woche vom 10. bis 16. Oktober 2011. Am 15.10.2011 kocht Gastkoch Heiko Antoniewicz (Spitzenkoch, Koch des Jahres, Deutscher Lachsmeister und erfolgreicher Buchautor) ein mehrgängiges Menü für Sie. Buchen Sie bitte rechtzeitig! Ihr Spezialist für schöne Urlaubserinnerungen.

Restaurant des Jahres

PLATZ 1

Hotel Astenblick Nuhnestraße 5 59955 Winterberg Tel.: 02981 9223-0 Fax: 02981 9223-5 www.astenblick.de info@astenblick.de

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Grubensalz Dieses Salz sieht aus wie kleine schwarze glänzende Kohlestückchen. Sparsam eingesetzt, verleiht es den Speisen eine ganz besondere Note und ist rein optisch ein echter Hingucker. Das Grubensalz wird in einer entsprechenden Geschenkbox inklusive Rezeptheft von Stefan Manier angeboten.

100 g Salz + Rezeptheft · Art-Nr. 4101

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Pfirsich Grappa Fruchtlikör Beslers Liköre sind feine Fruchtliköre mit einem besonders ausgeprägtem Fruchtaroma. Es werden je nach Sorte zwischen 40 und 60 % Früchte oder naturreine bzw. Bio-Fruchtsäfte verwendet. Seine Produkte sind weniger gesüßt als allgemein üblich und mit „Geist“ veredelt. Es werden keine künstlichen Fruchtaromen oder Farbstoffe verwendet. Der Pfirsich Grappa Likör wird unter Verwendung sonnengereifter erstklassiger Pfirsiche hergestellt.

Die Senfe werden aus Senfsaat hergestellt, ohne Verwendung von Zucker oder Süßstoff. Es werden nur ausgewählte, hochwertige Produkte verwendet, da diese entscheidenden Einfluss auf den Geschmack und die Wirkung des fertigen Senfs haben.

185 ml Steinguttöpfchen für 4,50 € 100 ml entspricht 2,43 € Sorte Adrian Art-Nr. 4101 Sorte Chili Art-Nr. 4102 Sorte Honig Art-Nr. 4103 Sorte Preiselbeeren Art-Nr. 4104

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Westfalen Edition

Die berühmte Privatsektkellerei Geldermann hat exklusiv für uns eine Geldermann Carte Blanche – Westfalen Edition abgefüllt. Gut gekühlt ein besonderer Genuss zu vielen Gelegenheiten. Rebsorte: Chardonnay, Pinot Noir, Pinot Meunier Traditionelle Flaschengärung. Geldermann Sekt reift je nach Sorte bis zu 5 Jahre im Felsenkeller. Der Klassiker unter den gehobenen Premiumsekten in Deutschland. Philosophie des Hauses: Qualität vor Quantität

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Beslers Currywurstsauce spezial Currywurst ist in aller Munde, Currywurst ist Kult. Neben einer guten Bratwurst muss vor allem die Sauce stimmen. Nach Herta Heuwe, sind es heute auch längst Spitzenköche, in deren Restaurants Currywurst angeboten wird. Beslers Currywurstsauce besteht aus besten Zutaten wie italienische Tomaten, frischen Paprika- und Chilischoten, Schalotten und Rinderfond. Fein abgestimmt mit besten Gewürzen. Keine Farb- und Konservierungsmittel. Durch traditionelles Einkochen besonders lange haltbar.

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Sous-vide

Foto Buch Sous-vide: Ralf Müller Fotografie, Dortmund

Sous-vide, das Garen im Vakuum, bietet in der Küche ein enormes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten – nicht nur für den Profi. Die Zartheit und Saftigkeit der Fischund Fleischgerichte, die punktgenaue Garmöglichkeit, die geringen Gewichtsverluste beim Garen sowie der weitestgehende Erhalt von Nährstoffen, Aromen und Vitaminen überzeugen. Heiko Antoniewicz, einer der Pioniere der modernen Gartechniken, hat alle Rezepturen bemerkenswerterweise auch für Kombidämpfer und Wasserbäder angegeben. Dieses Buch ist modern im Design, außergewöhnlich in der Fotografie und unvergleichlich im Foodstyling – ein echter Antoniewicz.

Buch Sous-vide für 69,90 € 70 grundlegende Rezepte von Heiko Antoniewicz Umfang 240 Seiten, gebundene Ausgabe Lieferbar ab ca. Mitte März · Art-Nr. 1201

Silbermedaille der Gastronomischen Akademie Deutschlands e. V.

Kochen ist nichts für Angeber ! Ausverkauft

An diesem Buch ist alles anders. Der Autor ist ein ambitionierter Hobbykoch, der auch gelegentlich schon in „Sternetöpfe“ geschaut hat. Für sein Buch hat er alles selbst gekocht, fotografiert und getextet. Es geht nicht um westfälische, französische oder mediterrane Küche, sondern „Alles was mir schmeckt“ und zwar von Amuse Gueule bis Petit Four. Lassen Sie sich überraschen.

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Die Brotsäge

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Gut dass es noch Dinge gibt, die sich nicht ändern bzw. verbessern lassen. Wie die Brotsäge Franz Güde. Sie wird bis heute in der gleichen Weise produziert, wie Franz Güde es vor 70 Jahren mit seiner Erfindung des Wellenschliffs entwickelte. Von der Klingenspitze bis zum Griffende aus Olivenholz ist die Brotsäge gut 45 cm lang und 350 g schwer und damit ein wahrer Hüne unter den Messern. Der geschmiedete Knauf bietet ein optimales Gegengewicht zur langen Klinge. Derart perfekt ausbalanciert gibt die Güde Brotsäge der Hand die nötige Führung. So gut, dass jeder ihrer Besitzer das Thema Brotmesser für immer vergessen kann.

Güde Brotsäge für 129 € Art.-Nr. 6101

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Tipps und Termine

Tipps und Termine 10. bis 11. September 2011 Drachenboot-Festival, Mülheim Das Drachenboot-Festival lockt auch dieses Jahr wieder viele Besucher an die Ruhr, denn es zählt zu den Highlights der Mülheimer Veranstaltungen. Bei der beliebten Regatta kämpfen Teams aus Wirtschaft, Politik und Vereinen auf der Ruhr in bunten Drachenbooten um die begehrten Trophäen. www.muelheim-ruhr.de 17. September 2011 Wandern und genießen im Spätsommer Von wegen Stulle aus dem Rucksack und ein Schluck lauwarmer Tee aus der Thermoskanne! Bei der kulinarischen Wanderung in der Ferienwelt Winterberg lassen Wanderer sich rundum verwöhnen. Mit regionalen Spezialitäten, serviert auf festlich gedeckten Tischen mitten im Grünen. Die Mittagsrast findet standesgemäß in einer Wanderhütte statt. www.winterberg.de 17. bis 19. September 2011 Mittelalterlich Phantasie Spektakulum, Borken Eine spannende Reise in das 13. Jahrhundert halten zahlreiche Stände mit traditioneller Handwerkskunst, mittelalterliche Pestumzüge, prächtig gekleidete Gaukler, aufregende Ritterkämpfe, passende Livemusik und Stunt- und Greifvogelflugshows für die Gäste bereit. www.spectaculum.de 23. September bis 08. Oktober 2011 6. Münsteraner Oktoberfest Das Münsteraner Oktoberfest findet in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Ab Freitag wird sich die Osmohalle in Münsters Stadthafen in eine Oktoberfest Partymeile verwandeln – mit über 1000 m² großem Festzelt und einem Biergarten mit allen wichtigen Fußball-Live-Übertragungen auf der über 30 m² großen Großbildleinwand. www.oktoberfest-muenster.de 24. September bis 04. Oktober 2011 Michaeliswoche und Michaeliskirmes, Gütersloh Viele Aktionen in der Innenstadt, wie der Stadtlauf, Kinderführungen oder das beliebte „City Karting“ stehen wieder auf der Tagesordnung. Händler und Vereine präsentieren sich an ihren Ständen. Kirmesvergnügen herrscht an allen Tagen auf dem Marktplatz. Der letzte Sonntag in diesem Rahmen ist verkaufsoffen. www.michaelis-gt.de 25. September 2011 19. Handorfer Herbst Immer am letzten Sonntag im September treffen sich Jung und Alt zu einem bunten Treiben in Handorf. Kinderflohmarkt, verkaufsoffene Geschäfte und zahlreiche Stände mit Kunsthandwerk laden zum gemütlichen Einkaufen ein. Die Handorfer Wirte verwöhnen mit vielen Leckereien und Getränkespezialitäten. Zu hören sind Dixiland, Oldies, Volkstanz und Jazz. www.muensterland.de 52


Tipps und Termine 30. September bis 16. Oktober 2011 Lichtgarten 2011, Sauerlandpark Hemer Bunte Farben und Reflexionen erstrahlen den Hemeraner Himmel über dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau. Der Sauerlandpark wird mit Lampen, Leuchten und Lichtspielen zauberhaft illuminiert, sodass Sträucher, Bäume und Gebäude in bunten Farben „erblühen“ – ein Highlight vor allem für Hobbyfotografen. www.sauerlandpark-hemer.de Schon lange gehört Stratmann zu den beliebtesten Einkehrorten der Stadt Hörstel. Ob zu Feiern, zu Tagungen und Firmen-Events, oder zur gemütlichen Einkehr mit Familie oder Freunden, unser Haus möchte Ihnen den passenden Rahmen für eine schöne und unvergessliche Zeit zaubern.

Restaurant

Hotel

Business

Festlich Hotel Restaurant Stratmann Sünte-Rendel-Str. 5

48477 Hörstel-Riesenbeck Tel. 0 54 54 – 9 30 70

Stratmann@md-hotels.de www.hotelstratmann.de

01. Oktober 2011 Dortmunder DEW21-Museumsnacht Langsam wird sie flügge: Dortmunds Museumsnacht feiert ihren 11. Geburtstag. Museen, Kirchen und Kulturanbieter öffnen bis spät in die Nacht ihre Tore. Ein außergewöhnliches Programm aus Konzerten, Shows, Lesungen, Theaterauf­ führungen, Ausstellungen, Führungen und vielem mehr geht über die Bühnen der rund 60 Häuser. Die Meisterstadt Dortmund zeigt einmal mehr: Feiern kann man nicht nur Fußball! In der DASA wird gelacht, experimentiert und gestaunt. www.dortmund.de

Was als Wechselstelle für Pferde begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer stilvollen Gastronomie, die heute für alle Arten von Zusammenkünften niveauvolle Räumlichkeiten bereit hält. Regionale Produkte werden hier »auf dem Höchsten« zeitgemäß interpretiert und freundlich serviert. Overkamp.

07. bis 09. Oktober 2011 8. Soester Circusfestival Dann heißt es auf dem Soester Petrikirchplatz wieder „Vorhang auf – Manege frei“. Dann veranstaltet das Circuszentrum Balloni bereits zum 8. Mal sein Circusfestival zwischen den Kirchtürmen. Profi- und Nachwuchsartisten geben sich dann drei Tage ein buntes Stelldichein und bieten ein Programm nicht nur für die ganze Familie, sondern für alle, die gerne in die Welt des Circus und des Varietés eintauchen. www.circuszentrum.de 08. bis 10. Oktober 2011 Drachenfest in Lünen Die Drachen-Saison in der Metropole Ruhr endet mit dem Drachenfest in Lünen. Die Besucher erwarten u. a. Showfliegen zu Musik, Drachenkämpfe und ein Nachtprogramm mit illuminierten Drachen und Feuerwerk. www.sparkassendrachenfest-luenen.de 22. bis 25. Oktober 2011 Sim-jü, Werne Wernes bekanntestes Volksfest ist der Simon-Juda-Markt, der in seinem Ursprung auf die Verleihung der Marktrechte im Jahr 1362 zurückgeht. Als eine der größten und ältesten Kirmessen in Nordrhein-Westfalen lockt der „Sim-Jü“ jeweils bis zu 500 000 Besuchern in die Mauern der Stadt. Seinen Höhepunkt findet das Fest am letzten Tag, wenn der alljährliche Krammarkt noch einmal für eine gefüllte Innenstadt sorgt. www.sim-jue.de 22. bis 30. Oktober 2011 Herbstlibori Der stimmungsvolle Abschluss der Kirmessaison. Das Fest geht zurück auf das Jahr 1627. Am 31. Oktober des Jahres wurden die Reliquien des Schutzpatrons der Diözese Paderborn – des heiligen Liborius – nach fünfjähriger Irrfahrt feierlich in den Dom zurückgeführt. www.paderborn.de Alle Angaben ohne Gewähr.

Am Ellberg 1 44265 Dortmund Höchsten Telefon: (0231) 46 27 36 Telefax: (0231) 4 70 01 www.overkamp-gastro.de

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Kreuzfahrt für Genießer

Mit Hövels Original und der Rohrmeisterei Schwerte auf AIDAsol Am 11. Februar 2012 sticht AIDAsol zur zweiten Hövels Original Genießerreise in See. Die siebentägige Kreuzfahrt zu den Kanaren bietet ein exklusives Programm und eine einzigartige Vielfalt – so unverwechselbar wie Hövels Original. Was schafft Genuss? Eine Reise als Abwechslung zum Alltag. Um Neues zu entdecken. Um sich unbeschwert Dingen zu widmen, die man liebt und schätzt. Eine solche Reise ist die Genießerreise von Hövels Original und der Rohrmeisterei Schwerte – auf AIDAsol. Das Clubschiff begeistert mit lichtdurchfluteten Räumen, mediterranen Farbwelten und spektakulärem Design und ist somit ein Synonym für Wohlbefinden. Neben der rotgoldenen

Bierspezialität verwöhnen Sternekoch Manfred Kobinger und Whisky-Expertin Christine Mika mir ihren Köstlichkeiten die Gaumen der Gäste an Bord. Beim Hövels Original Brauseminar mit dem Bordbraumeister gilt es, die Geheimnisse des verführerischen Super-Premiums zu entdecken. Vollendet wird der Genuss durch die Eindrücke der Kanarischen Inseln – jede einzelne eine Schönheit für sich.

Auch an Land kann man Hövels Original natürlich bei ausgewählten GastronomiePartnern genießen.

Übrigens: Neben AIDAsol und AIDAblu wird es das Hövels Original Brauhaus auch bald auf AIDAmar geben: die Erfolgsgeschichte geht also weiter! Alle Informationen zur großen Genießerreise vom 11. bis 18. Februar 2012 finden Sie online unter www.hoevels-original.de.

Begegnungen mit Hövels genießen Sie bei: 1. Landhotel Müller 2. DIECKMANN’S 3. Ristorante Il Cavallo

Da sind wir auch schon beim Thema. Die Region ist ein Dorado für Motorradfahrer jeden Alters. Ist man mit der Familie oder seinen Freunden unterwegs, möchte man natürlich auch gerne einkehren, in einem großen Biergarten das schöne Wetter genießen oder sich gleich für einige Tage einmieten. Das Landhotel Müller bietet dafür die besten Voraussetzungen. Einerseits ist das Hotel bekannt für seine gute Küche und auch bei den Motorradfahrern ein Begriff. Das Hotel ist ein zertifiziertes Haus der „Bikers World Sau-

erland“. Die schönsten Kurven des Sauerlandes liegen hier direkt vor der Haustür und auch viele herrliche Wanderrouten des Bergwanderparks Sauerland. „Angefangen hat der ganze Spaß, wie Marcus Elsenheimer es nennt, mit einem Goldwingtreffen im Jahre 2000. Dass hier der richtige Treffpunkt für Biker ist, hat sich sehr schnell herumgesprochen. Im Sommer ist das Landhotel ein beliebtes Ziel für ganze Gruppen (Clubs und Vereine) von Bikern. Aber nicht nur bei Motorradfahren ist das Landhotel Müller ein be-

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle wieder einige ausgewählte Objekte der Spitzengastronomie vorstellen, in denen die Hövels Bierspezialität ein wichtiger Bestandteil des kulinarischen Angebotes ist.

Landhotel Müller

D

as Landhotel Müller der Familie Elsenheimer, liegt mitten in dem kleinen Ort Medelon im Hochsauerland. Medelon ist ein Ortsteil von Medebach. Der Ort liegt im schönen Orketal und ist umgeben von waldreichen Bergen. Der Ort befindet sich am Fuße des Rothaargebirges an der Grenze zwischen Sauerland und Waldecker Land. Viele kurvenreiche Landstraßen, mit Höhenunterschieden von annähernd 400 Metern, laden ein zu kleinen Spritztouren mit dem Cabrio oder dem Motorrad. 54


- Anzeige liebtes Ausflugsziel. Im Winter bietet die Wintersport-Arena Sauerland viele interessante Ziele und Angebote. Wandern und Bergwandern wird hier sowieso ganz groß geschrieben. In der sonnenverwöhnten Medebacher Bucht liegt auch das ausgewiesene Natur- und Vogelschutzgebiet. Genießen Sie einen Streifzug durch Feuchtwiesen, Bergheiden, vorbei an klaren Bächen und blütenreichen Wegrainen. Nach Ihrer Tour kommen Sie zurück in das Landhotel und genießen die familiäre Atmosphäre und die gute Küche. Für Marcus Elsenheimer ist die Küche das Herz des Hauses. Er legt besonderen Wert auf gute regionale Produkte der Saison.

Im Landhotel Müller genießen Sie Fleisch und Wurst aus heimischen Fleischereibetrieben und Wild ausnahmslos aus den Wäldern der Umgebung. Panhas stellt der leidenschaftliche Koch selber her. Während Ihres Aufenthaltes in Medelon wohnen Sie hier in einem der 15 frisch renovierten Doppel- und Einzelzimmer. Für gesellige Stunden bietet sich die gemütliche Bierstube an, wo man sich nicht nur an verregneten Abenden trifft, um ein frisch gezapftes bernsteinfarbenes Hövels Premium Bier zu genießen. Im Sommer schmeckt es nach einem ereignisreichen Tag im idyllischen Biergarten natürlich

besonders gut. Sommer wie Winter, das Landhotel Müller ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

23 individuellen Landhauszimmer und die Tagungsräume Ziel für Geschäftskunden aus der gesamten Republik. Mit zwei bis sechzig Personen ist man hier, auch für diskrete Anlässe, perfekt aufgehoben. Ebenso vielseitig wie sich das Raumkonzept präsentiert, geht es auch in der Küche zu. Für die beiden Küchenchefs Michael Zeisig und Oliver Isphording zählen keine Konventionen. Sie wechseln das Angebot alle 14 Tage und finden stets die Balance zwischen klassischer, saisonaler und zeitgeistiger Küche. Bei aller Vielfalt haben sich drei Angebote zum beliebten Klassiker entwickelt. Beim Sonntagsbrunch treffen sich Mamis und Yuppies, Rad- und Porschefahrer. Neben dem großen Frühstücksangebot zeigt die Küche hier natürlich auch immer mit „Braten und Ge-

bratenem“, leckeren Suppen, Gemüse und Pasta was sie kann. Familienfreundlich wird das ganze dadurch, dass für Kinder nur 1,00 Euro pro Lebensjahr fällig werden. Und auch für die Großen sind für 19,90 Euro Kaffee und Säfte bereits inkludiert. Genauso beliebt ist jeden Montag ab 19.00 Uhr das große Pasta-Buffet bei dem neben Pasta in allen Variationen natürlich gegrillte Gemüse und allerhand Desserts nicht fehlen. Zur dritten festen Wochengröße hat sich das 2:1 Freundschaftsmenü entwickelt. Jeden Mittwoch gilt: Zwei essen ein leckeres Menü und nur einer zahlt 29,00 Euro dafür. Ansonsten gehört die Liebe der Küchenchefs Michael Zeisig und Oliver lsphording dem Mittelmeer. Gebratenen Pulpo mit Fenchelsalat und Oliven-

Kontakt Landhotel Müller Orkestraße 26 59964 Medebach-Medelon Telefon (02982) 81 16 Telefax (02982) 90 89 91 www.landhotel-mueller.de

DIECKMANN’S

DIECKMANN’S im Dortmunder Süden ist ein Paradebeispiel für die gelungene Verbindung von Tradition und Moderne, Sonntags-Brunch und FineDining, Minigolf und Traumhochzeit. Nur wenige Häuser schaffen es, ein Ziel für wirklich alle Gelegenheiten zu sein. DIECKMANN’S ist so ein Ziel, und zwar schon seit anno 1774. Aus der damaligen Fuhrmannsschenke ist heute eine moderne Gastronomie in historischen Mauern geworden. Die idyllische Einzellage im Grünen ist über die B54 sehr gut zu erreichen und somit auch Ziel von vielen Gästen aus Herdecke, Witten, Wetter, Hagen, Schwerte, Hamburg und München. Vielleicht gerade weil DIECKMANN’s kein klassisches Tagungshotel ist, sind die

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- Anzeige pesto oder klassische Bistrogerichte wie französische Blutwurst mit Sauerkraut und Püree zelebrieren sie meisterlich, genau wie die Klassiker der Regionalküche oder Ausflüge nach Asien und den stets frischen Fisch. Die gut dokumentierte Weinkarte bietet dazu gut ausgewählte und absolut preiswürdige Positionen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Ein Restaurant mit Anspruch legt natürlich immer auch Wert auf eine gute Auswahl gepflegter Biere. Gleich zwölf

Sorten birgt der Keller. Wertvollste Position: Das edle Hövels Original, das mit seiner ausgewogenen Komposition ideal mit den mediterranen als auch natürlich mit den westfälischen Spezialitäten korrespondiert. Wir empfehlen es auch als Erfrischung oder Belohnung wenn man die 18 Bahnen der schönsten Minigolfanlage weit und breit absolviert hat. An 365 Tagen kann man hier, abends unter Flutlicht, ein Spielchen wagen.

Kontakt DIECKMANN’S Wittbräucker Straße 980 44265 Dortmund Telefon (0231) 77 49 44 0 Telefax (0231) 77 42 71 www.dieckmanns.de

Massener Heide, einer modernen Pferde­ sportanlage, die in einem Atemzug mit Aachen, Warendorf und Moritzburg genannt wird. Das Reitsportzentrum Massener Heide ist also weit mehr als ein normaler Reitverein. Die Turniere und Events ziehen teilweise über 100 000 Besucher aus ganz Deutschland an. Die Gäste erfreuen sich an italienischen Spezialitäten wie Schwertfisch an Buttersalbei oder Lammfilet an karamellisierter Rotweinsauce. Auch die frische Pasta und die Pizzen aus dem Steinofen sind ein Hochgenuss. Weitere gastronomische Highlights sind das Antipastibuffet sowie eine große Auswahl hochwertiger Weine zu moderaten Preisen. Der Weinkeller konkurriert im Il Cavallo mit einer guten Bierauswahl. „Wir sind stolz unseren Gästen eine Auswahl von fünf exklusiven Bieren – wie zum Beispiel Hövels Original – vom Fass anbieten zu können“, sagt Solejman Azim. Damit verfügt das Restaurant über eine Vielfalt, die in der Region selten ist.

Ebenso haben sich auch das reichhaltige Frühstücksbuffet an Samstagen und Sonntagen sowie der preiswerte Mittagstisch innerhalb der Woche über die Grenzen Unnas hinaus herumgesprochen. Mit bis zu 75 gemütlichen Sitzplätzen bietet das Il Cavallo seinen Gästen ein schönes Ambiente, mit einem besonderen Ausblick in die größte Reithalle des Reitsportzentrums. Besonders interessant für Firmen in der Umgebung: Es stehen zwei moderne Seminarräume für ca. 40 Personen zur Verfügung. Bei schönem Wetter heißt das Serviceteam des Il Cavallo seine Gäste auch auf der großen Sonnenterrasse willkommen.

Fotos: Dieckmann’s, futec AG/Gerhard Besler, Il Cavallo

IL CAVALLO

Am Autobahnkreuz Dortmund/Unna, nahe des Flughafens und der B1, setzt das Ristorante Il Cavallo Maßstäbe in Sachen Küche, Service und Atmosphäre. Im Juni vergangenen Jahres öffnete das Restaurant auf dem Gelände des Reitsportzentrums Massener Heide. Seitdem ist der Gastronomie-Tempel eine der ersten Adressen für Menschen, die gutes Essen, erstklassigen Service und ein besonderes Ambiente schätzen. Stil und Genuss – dafür steht das Ristorante Il Cavallo. Besonders sehenswert: Eine Lounge aus Naturstein mit Glaskamin. Außerdem laden legere Hochtische, eine stilvolle Bar sowie ein geschmackvoller Bistrobereich zum gemütlichen Verweilen ein. Geschäftsführer ist Solejman Azim, der ebenfalls das nur 1000 m entfernte Hotel und Restaurant Landhaus Massener Heide leitet, in dem er bereits seit vielen Jahren erfolgreich tätig ist. Das Il Cavallo und das Landhaus Massener Heide gehören zum Konzept des Reitsportzentrums 56

Kontakt Ristorante Il Cavallo | Reitsport GmbH Massener Heide 10 59427 Unna Telefon (02303) 53 75 300 Fax (02303) 53 75 301 www.ristorante-il-cavallo.de


vom 08. September bis 08. November 2011 in 13 Spitzen-Gastronomien der Region mit vielen prominenten Gastköchen.

Lernen Sie die besten kulinarischen Seiten von Westfalen kennen. Wir bieten allen Feinschmeckern in diesem Herbst mit dem Westfalen Gourmetfestival 2011 wieder viele genussreiche Wochen mit einer unvergleichlichen Eröffnungsgala im Saal der Dortmunder Brauereien so wie 13 weiteren kulinarischen Höhepunkten in ganz Westfalen. Prominente Gastköche, Entertainment der Spitzenklasse und gekonnte Moderation erwarten Sie. 08.09.2011

Eröffnungsgala im Brauersaal der Dortmunder Brauereien

12.09. – 18.09

Gastronomie Overkamp in Dortmund und Restaurant Heaven in Münster

19.09. – 25.09.

Hotel Deimann in Schmallenberg und Schlosshotel Erwitte

26.09. – 02.10.

Haus Gerbens in Wickede und Gasthaus Stromberg in Waltrop

03.10. – 09.10.

Hotel-Restaurant Dresel in Hagen

10.10. – 16.10.

Restaurant Prachtstück in Altenberge und Hotel-Restaurant Astenblick in Winterberg

17.10. – 23.10.

Hotel-Restaurant Hof Hueck in Bad Sassendorf und Hotel-Restaurant Gut Kump in Hamm

31.10. – 06.11.

Hotel Gräflicher Park Hotel & Spa in Bad Driburg und Rohrmeisterei in Schwerte

08.11.2011

Abschlussparty in der Rohrmeisterei in Schwerte

Während der Festivalwochen begrüßen wir folgende Gastköche und -köchinnen Die kulinarische Vielfalt Westfalens in ihrer schönsten Form präsentieren Ihnen die Küchenchefs der teilnehmenden Restaurants und viele namhafte Spitzen-

Sören Anders 

Heiko Antoniewicz

Christian Bau 

Olaf Baumeister

Jens Bomke 

Herbert Brockel 

Silvio Eberlein

Dirk Engemann

Björn Freitag 

Kolja Kleeberg 

Léa Linster 

Christian Lohse 

köche, Fernseh- und Sterneköche aus der gesamten Republik. (In alphabetischer Reihenfolge)

Des Weiteren wirken mit: Ralf Bos, Alexander Gieseler, Jan Glässing, Nils Jorra, André Milewski, Wolfgang Otto, Dieter Müller

Yoshiyuki Otani

Frank Rosin 

Elmar Simon 

Robert Stolz 

Holger Stromberg

Janka Thiemann

Niko Spitzner, Alex Tieck

Buchungsmöglichkeiten und weitere Informationen zum Westfalen Gourmetfestival erhalten Sie auf

www.westfalen-gourmetfestival.de


Küche der Regionen

V

on Zeit zu Zeit werden wir auf die die Westfälische Küche angesprochen. Dabei wird dann auch gesagt, was wir an dieser Stelle seit ca. sieben Jahren vorstellen, sei doch gar keine authentische Westfälische Küche. Diese Rubrik nennt sich Küche der Regionen. Gemeint sind damit die verschiedenen Regionen, die es in Westfalen gibt. Gemeint ist aber nicht Pfefferpotthast, Töttchen oder der Lippische Pickert. Alles ganz tolle Gerichte, die wir auch schon vorgestellt haben. Wir verstehen unter Küche der Regionen aber eine Küche, die saisonale und regionale heimische Produkte mit in die entsprechenden Gerich-

Rainer Schorer, Küchenchef im Gasthaus Stromberg

te einbezieht. Des Weiteren können klassische westfälische Rezepte auch modern und leichter zubereitet werden. Mediterrane Einflüsse brauchen nicht zwingend außen vor bleiben. Wichtig ist uns, dass

sich Produkte und Tiere, die hier wachsen und aufwachsen in den Rezepten und Gerichten wiederfinden. Der Ziegenfrischkäse vom Hof Sondermann, der Spargel vom Spargelhof Bleckmann oder die freilebenden Ziegen vom Hof Schütte sind da nur einige Beispiele. Für das nachfolgende Rezept hat Rainer Schorer, der Küchenchef von Stefan Manier, aus dem Gasthaus Stromberg in Waltrop, Ricotta von der Waltroper Käsemanufaktur Saporita, heimischen Stielmus und Schweinebäckchen (auch von hier) verwendet.

Geschmorte Schweinebäckchen

mit Tortellini vom Waltroper Ricotta und Stielmus

Zutaten für 4 Personen Schweinebäckchen 8 Stck Schweinebäckchen 2 Stck Rote Zwiebeln, gewürfelt 1 Stck Karotte, gewürfelt 1 Stange Lauch 2 – 3 Zweige Thymian 1 TL Pfefferkörner 1 Zehe Knoblauch ½ l Portwein ½ l Rotwein 1 EL Tomatenmark ½ Vanilleschote Sonnenblumenöl, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Ricotta Masse 400 g Ricotta 50 g Grünes vom Stielmus, fein geschnitten 2 Stck Eigelb; Salz, Pfeffer Nudelteig 250 g Mehl, doppelgriffig 9 Stck Eigelb; 50 g Butter, halbflüssig 1 Prise Salz Stielmuspesto 100 g Stielmus, kurz blanchieren 40 g Cashewnüsse, geröstet 40 g Parmesan; 200 ml Olivenöl 4 EL braune Butter, Nussbutter Fleur de Sel 58

Zubereitung Schweinebäckchen Die Bäckchen mit Salz und Pfeffer würzen und anbraten. Das Gemüse in einem Schmortopf in Sonnenblumenöl anschwitzen. Tomatenmark zugeben und kurz mit rösten. Thymian, Pfefferkörner und Knoblauch zugeben. Mit Rotwein und Portwein ablöschen und die Vanilleschote einlegen. Bäckchen ind den Fond geben und bei 100 °C ca. 2 ½ bis 3 Stunden schmoren. Ricotta Masse Alle Zutaten in einer Schüssel verrühren. Nudelteig Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Klarsichtfolie einwickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend den Teig auf der Nudelmaschine so dünn wie möglich ausrollen. Alternativ benutzen Sie das Nudelholz. Mit einem Ausstecher ca. 6 cm im Durchmesser den Nudelteig ausstechen und mittig einen Kaffeelöffel der Ricottamasse auflegen. Eine Hälfte des Nudelteigs mit Eigelb bestreichen und zu einer Tasche einklappen. Im siedenden Wasser garen, bis die Tortellini nach oben steigen. Den Ofen ausschalten und noch zwei Minuten ziehen lassen. Stielmuspesto Alle Zutaten mit einem Mixer oder Pürierstab zu einer glatten Masse (dem Pesto) mixen. Anrichten Die Schweinebäckchen halbieren und das Stielmuspesto auf die RicottaTortellini träufeln. Das Anrichten ist dann ganz Ihrer Fantasie überlassen oder nehmen Sie unseren Teller als Anregung. Etwas Grün , eine halbe gelbe Tomate und einige Pilze peppen das Gericht optisch auf. Viel Spaß beim Nachkochen.

Fotos: Rainer Schorer, futec AG/Gerhard Besler

Küche der Regionen


Seenachtfest in Sondern Am 6. August 2011 wurde in Sondern das 21. Seenachtsfest gefeiert. Das Datum für ein großes Freiluftfest am Ufer des Biggesees war ideal gewählt, zumindest theoretisch, denn es war Hochsommer und NRW hatte Schulferien.

Westfalen Gourmetfestival 17. bis 23.10.2011 mit Gastkoch Olaf Baumeister Menüabende am Fr., 21. und Sa., 22.10.2011 um 19.00 Uhr

„Westfälische Wertarbeit“ Variation von der Ente Rosa Brust, Rilette von der geschmorten Keule und Parfait von der Stopfleber mit Brioche ∼ Rauchüberraschung vom Sauerländer Bachsaibling Mousse, mild gebeiztes Tatar und Croustillon mit wilden Kräutern ∼ Cappuccino von Steckrübe und Trüffel mit Schnitzel und selbst gemachtem Schinken vom Sika-Hirsch ∼ Feldsalatravioli mit Carpaccio von der Languste und Möppkenbrot vom Metzger Klare ∼ Karree vom Paderborner Weidelamm unter der Manchego-Bucheckernkruste mit Wurzelgemüse süß-sauer und Kartoffel-Petersilienwurzelpüree an Tannenwipfelpesto ∼ Drei Äpfel - Drei Desserts Schaum vom Streuobstwiesenbrand mit Granité vom Granny-Smith Soufflee in der Sternrenette mit gewürzter Grießmousseline Calvados-Crème-Brûlée mit Eis vom Boskop Menüpreis pro Person 109,50 € Inklusive begleitender Getränke Tischreservierungen erbeten.

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S

ondern ist ein kleines Dorf mit 530 Einwohnern und Ortsteil von Olpe. Es liegt direkt am südlichen Ufer des Biggesees. Hier befindet sich auch der Heimathafen der weißen Flotte. Die Fahrgastschiffe „Westfalen“ und „Bigge“ starten von Sondern aus zu ihren Rundfahrten. Sondern hat den einzigen Seebahnhof in Nordrhein-Westfalen und man kann hier von den Zügen der Biggetalbahn direkt auf die Schiffe der Personenschifffahrt Bigge umsteigen. Ein Hotel mit Seeterrasse, ein Strandbad, ein Surfclub, ein kleiner Jachthafen und ein Campingplatz befinden sich ebenfalls in dem kleinen Ort. Sondern ist ein beliebter Ort für den lokalen Tourismus. In den meisten Tagen bzw. Monaten des Jahres befinden sich also weit mehr Tagestouristen, Urlauber, Camper und Bootsleute in Sondern, als der Ort Einwohner hat. Beste Voraussetzungen also für eine große Party am Surfclub, mit Bühne und Livemusik, Grillstationen, Cocktailbar und Bier-Ständen. Bei gutem Wetter sollte auch noch ein Heißluftballon starten. Auf den beiden Fahrgastschiffen fand ab 19.30 Uhr eine Schla-

gerparty statt. Die Aufgabe unserer Redaktion sehen wir darin, von Veranstaltungen möglichst wohlwollend und objektiv zu berichten. Nichts herunterschreiben, aber auch nichts beschönigen. Da wird es schwierig an diesem 6. August 2011 in Sondern.

21. Veranstaltung Das Sommernachtsfest in Sondern hat bereits Tradition und fand in diesem Jahr zum 21. Mal statt. Ganz Deutschland hatte in diesem Sommer unter viel Regen und unbeständigem Wetter zu leiden. Gewitter am Nachmittag und mehr oder weniger starker Regen, unterbrochen von kleinen Pausen, blieb auch den Veranstaltern hier nicht erspart. Als wir gegen 18.00 Uhr an der Badestelle Sondern eintrafen, freuten wir uns, dass der Regen gerade eine kurze Pause eingelegt hatte. Trotz allem die Festwiese an vielen Stellen ein matschiges Terrain. Die Menschen drängte es unter die kleinen Pavillons, an die Bierstände und


Fotos: futec AG/Gerhard Besler

Das Gestaltungselement für Individualisten.

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an die Cocktailbar. Die frei aufgestellten Biergartentische blieben infolge des Regens unbesetzt. Nach Zahlung des Eintrittsgeldes von sechs Euro waren wir gespannt, was uns da an großer Party erwartete. Wir hatten mit Absicht keinen Platz auf den Schiffen gebucht, weil wir die angekündigte Strandparty mit Livemusik genießen wollten. Dafür, dass auf den Internetseiten gleich vier Veranstalter für dieses Sommerfest verantwortlich zeichneten, waren wir doch einigermaßen enttäuscht, von dem, was uns da angeboten wurde. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt – hieß es vollmundig. Bratwurst im Brötchen und Nackenschnitzel, das war absolut alles. Das war ein bisschen wenig für

eine Strandparty. Vor 21 Jahren war das okay, vielleicht. Nicht ein einziger Salat – und wenn es nur ein Krautsalat gewesen wäre. Ein guter Nudelsalat, Bauernsalat oder Kartoffelsalat, eine Ofenkartoffel mit Dipp oder ein Garnelenspieß wären ja nicht schlecht gewesen, zumal ganze Vereine mit der Organisation befasst waren. Ein paar Garnelen in Oliven-KnoblauchÖl gebraten, hätten das Gemüt erhellen können, zumal es gerade für die Zubereitung solcher Speisen die großen elektrischen Pfannen gibt. Und der Service? Seine Gläser musste man sich an einem eigens eingerichteten Stand für vier Euro das Stück leihen, bevor man sich das erste Bier (oder Cola, oder Saft) an einem Bierstand einfüllen ließ. War man als Fami-

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Service: Fehlanzeige. Nicht einmal wurden während unserer Anwesenheit von den Veranstaltern die mit Zigarettenkippen, kleinen leeren Schnapsflaschen und Getränkedosen überfüllten Tische abgeräumt. Man hatte mit sich selbst genug zu tun. Einziger wirklicher Lichtblick des Abends sollte die Band „seven ab“ bleiben. Fetzige Oldies (z. B. Peter Gabriel, Gloria Gayner und Heinz Rudolf Kunze), sowie viele aktuelle Hits. Auf der Tanzfläche vor der Bühne tanzten einige unentwegte Musik begeisterte junge Frauen unter Regenschirmen. Toll.

Die Schlagerparty Hatten sich bis 19.30 Uhr einige hundert Besucher eingefunden, bildete sich nun eine große Menschenschlange, die auf die beiden Fahrgastschiffe zu strebten, um

dort gegen einen Obolus von 16 Euro die angekündigte Schlagerparty zu feiern. Als die Schiffe mit den Gästen zu ihrer Biggesee-Rundfahrt ablegten, hatte sich die Gästezahl auf der Strandparty, die keinen Strand hatte, sondern nur die besagte Wiese, wetterbedingt stark gelichtet. Das Ballonteam ist mit seinem Heißluftballon an diesem Abend aus Sicherheitsgründen verständlicher Weise erst gar nicht gestartet. Ziemlich durchnässt und teilweise verschlammt verließen wir nach vier Stunden diese Strandparty.

Fazit Für das Wetter können wir die Veranstalter natürlich nicht verantwortlich machen, aber auch bei schönem Wetter währen eine straffere Organisation und ein verbessertes kulinarisches Angebot wünschenswert, um ein wirklich angenehmes Strandgefühl zu genießen. Gerhard Besler


Überregional

20 Jahre Jeunes Restaurateurs

Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Ralf Schultheiss

Die Vereinigung junger Spitzenköche junger Spitzenköche besteht seit 1991. Im Jahr 2011 wird dieses Ereignis mit 28 Genussveranstaltungen, in der Zeit von Mai bis Dezember verteilt, gebührend gefeiert. Die Jeunes Restaurateurs haben sich der innovativen deutschen Küche verpflichtet. 60 deutsche Spitzenköche gehören dieser Vereinigung derzeit an. Ihre kreativen, stets authentischen Interpretationen präsentieren sie mit viel Engagement und großer Begeisterung. De Jeunes Restaurateurs sind eine nationale Sektion der europäischen Vereinigung Jeunes Restaurateurs d‘Europe, die bereits 1974 in Frankreich gegründet wurde.

Hochkarätiges Küchenteam im Haus Stemberg. Oben: Sascha Stemberg und Nils Henkel Unten von links: Patrik Kimpel, Iris Bettinger und Rudolf Thewes

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ie wird man Jeune Restaurateur? Jung sein ist ein absolutes Muss. Bei der Aufnahme darf man nicht älter als 37 und nicht jünger als 25 Jahre sein, denn auch die Erfahrung zählt. Der junge Spitzenkoch muss bereits mehrere Jahre als selbstständiger Restaurateur gearbeitet haben. Erfolg ist ebenfalls eine unabdingbare Voraussetzung, der zudem noch Schwarz auf Weiß zu belegen ist, z. B. durch die einschlägigen Restaurantführer. Aufgenommen wird schließlich nur, wer durch mindestens zwei Mitglieder empfohlen wird. Nach dieser Empfehlung besuchen zwei Mitglieder den Kandidaten vor Ort, um einen menschlichen und fachlichen Eindruck zu gewinnen. Bei der Mitgliederversammlung geben die beiden Kollegen, die den Kandidaten besucht haben, eine Stellungnahme ab. Danach wird offen über die Aufnahme abgestimmt. Für das Jubiläumsjahr haben die 60 Jeunes Restaurateurs Deutschlands viele Ideen gesammelt, um ihren Gästen eine besondere Freude zu bereiten. Die Aktivitäten reichen vom kulinarischen Spaziergang am Rande der Bundesgartenschau über verschiedene Abende mit regionalen Spezialitäten, bis hin zu festlichen Empfängen mit Ehrengästen aus der deutschen Köche-Szene. Bei den 28

Jubiläumsevents der jungen Spitzenköche ist für jeden Geschmack in jeder Region etwas dabei. Auf jeder Veranstaltung kochen gleich mehrere Kollegen gemeinsam das geplante Menü. Der Reinerlös dieser Kochevents kommt der Nachwuchsförderung der Vereinigung zugute. Für ihren Nachwuchs engagieren sich die Jeunes Restaurateurs in ihrer JRE-Akademie und in ihren JRE-Elite-Klassen. Hier werden besonders gute und engagierte Auszubildende aus ganz Deutschland, in Zusammenarbeit mit dem gastronomischen Bildungszentrum der IHK Koblenz und der Berufsschule Koblenz, zentral in Koblenz unterrichtet und gezielt gefördert. Die Jeunes Restaurateurs wollen mehr sein als normale Arbeitgeber. Sie fördern begabte und engagierte Jungköche auch mit Stipendien für Meister und Hotelfachschulen, Fortbildungsseminare und Workshops. So soll der Nachwuchs ganz gezielt für die Spitzengastronomie ausgebildet werden. Auf dem kulinarischen Kalender der Jubiläumstour stand am 30. Mai 2011 das Haus Stemberg in Velbert. Sascha Stemberg, Nils Henkel, Präsident Patrik Kimpel, Iris Bettinger und Rudolf Thewes bereiteten das nachfolgende Gala-Menü für die Gäste des Abends zu.

Champagnerempfang • Grüße aus der Küche Sascha Stemberg • Schweinekinn mit Pfifferlingen und Erbsen Patrik Kimpel * • Langostino mit violetter Karotte, Karotten-Kümmelsud & Pistazienpüree Nils Henkel *** • Heilbutt im Krabbensud mit mariniertem Fenchel und Zitronenpüree Iris Bettinger • Kalbsfilet an Sauce Perigourdine, Mograbieh, grüner Spargel und Bärlauch Rudolf Thewes * • Süßes von Rhabarber, Joghurt und Himbeeren Sascha Stemberg • Begleitende Weine aus dem Hause Brogsitter. Dieses Menü kostete 145 Euro und war auf Nachfrage bereits nach 24 Stunden ausverkauft. Zusammen kam ein stolzer Betrag für die Nachwuchsförderung der Jeunes Restaurateurs. Die Stembergs wären nicht die Stembergs, wenn nicht schon zur vorgelagerten Pressekonferenz die Köche des Abends den zahlreich angereisten Pressevertretern kleine exquisite Amuse-Gerichte reichten. 63


Edle Tropfen/Marktteil

Weintipp Mein nicht mehr ganz so geheimer Geheimtipp des Sommers: Blanc de Noirs 2010 trocken vom Weingut Darting aus Bad Dürkheim in der Pfalz.

Trixi Bannert – IHK geprüfte Weinfachberaterin Sommeliere

Als man mir vor 3 Jahren 2 Flaschen eines mir damals unbekannten Weingutes Darting aus Bad Dürkheim mitbrachte, wusste ich nicht, welche Erfolgsgeschichte sich dahinter verbergen würde: Heute bin ich überzeugt, dass Darting eines der besten Weingüter in der Pfalz ist und ich möchte auch Ihnen einen dieser wunderbaren Weine vorstellen:

Blanc de Noirs trocken 2010. Als einen Blanc de Noirs bezeichnet man einen Weißwein, der aus roten Trauben gemacht und hell gekeltert wird. Blanc de Noirs bedeutet „weißer aus schwarzen“ (Trauben). Wenn man eine Rotweintraube aufschneidet, findet man in der Regel helles Fruchtfleisch. Nur in den Schalen befinden sich die Farbpigmente, die einen Wein rot färben. Der Blanc de Noirs von Darting besteht aus 20 % Schwarzriesling, in Frankreich Pinot Meunier genannt und aus 80 % Spätburgunder (Pinot Noir). Dieses sind, neben der dritten Traube Chardonnay, die Rebsorten, aus denen der klassische Champagner gemacht wird. Diesen kennen Sie in der Regel auch hell gekeltert.

Helmut Darting, der Winzer des Weingutes, selektiert seine Trauben, sodass nur gesundes Lesegut geerntet wird. Er presst den Saft der beiden Rebsorten und trennt ihn direkt von den Schalen. So entsteht ein Weißwein aus Rotweintrauben. Das Besondere an diesem Wein ist, dass er nach Johannisbeeren schmeckt, dabei dicht und kräftig wirkt und wunderbar elegant ist. Ich setze ihn gerne bei Degustationsmenüs ein, da er für mich ein Globalplayer ist. Er schmeckt nicht nur wunderbar zu Fisch oder Pasta, sondern auch zu hellem Fleisch bis hin zu Kalb oder zu scharfem Thai. Seine ausgewogene Säure und seine zarten Tannine lassen den Wein kräftig, aber zugleich auch geschmeidig wirken. Getrunken wird er wie ein Weißwein bei 8 – 10 °C und passt damit hervorragend in den Sommer, aber auch in alle anderen Jahreszeiten, da er wirklich vielfältig einsetzbar ist!

Blanc de Noirs trocken 2010 gibt es für 7,00 € z. B. bei www.trixibannert.de

Gute Einkaufsquellen ganz in Ihrer Nähe Es gibt nicht nur den Metzger Ihres Vertrauens. Hofläden und Direkterzeuger die wir hier empfehlen, liefern frische regionale Spezialitäten mit guter Qualität und ohne lange Transportwege – dem können Sie vertrauen.

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Marktteil

Gastronomie Gute Gastronomie ist Herzenssache und dazu gehört auch eine Portion Leidenschaft. Wir stellen Ihnen hier einen kleinen Querschnitt durch die westfälische Gastronomie vor. Vom guten Landhotel über den urgemütlichen Gasthof bis hin zum Sternerestaurant ist alles vertreten. Wählen Sie selbst. Täglich geöffnet von 9.00 – 18.30 Uhr ab August montags Ruhetag

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Die geschmackvollsten Kalender 2012

Westfalen Kulinarisch 2012 Gehen Sie mit uns auf eine kulinarische und touristische Reise durch ganz Westfalen. Wir stellen Ihnen sehens- und erlebenswerte Häuser vor, deren Küchenchefs für Sie ihre besten und schönsten Gerichte gekocht haben. Erhältlich im Westfalen Magazin Genießershop für 14,90 € Format DIN A3, Spiralbindung mit Aufhänger, Rückpappe und Deckblattfolie. 12 Köche, 12 Gerichte, 12 Restaurants. Spargelparfait mit Tatar,

Waldhaus Mai Ohlen2012 bach Wohlf

Das versteckte

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von Flusskrebsen und Liebstöckelsalat Croustillant und Rahmeis Salzmann · Waldhaus Ohlenbach Thomas Hartz und Bastian

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Spargelparfait

mit Tatar, Crous tillant und Rahm eis von Flussk rebsen und Liebst öckelsalat

Auf den Rückseiten der Kalenderblätter finden Sie ausführliche Rezepte und Kurzporträts der teilnehmenden Restaurants zum Sammeln.

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s ist nicht leicht zu finden, das Waldhaus. Eigentlich bewertet: „Wunder ist es ja ein Geheimbar, wie Thomas tipp. Erholung im tiefen Sauerland Hartz ssuchende und den Check-in regionale Genüsse nießer schätzen Geab und reicht diterran verfeiner diese meIhnen die täglich von t. Den Lammrüc mit dem herrliche absolute Alleinlage der Seniorch sieht er mit einer ken verefin neu erstellte n unverbau „Waldhauspost“ Chorizo Kruste, bten Blick von der großen mit allen Tagesaktu derfilet wertet das RinSonnenterrasse täten. Wenn er mit Gänsesto alihügelige und in das Sie eines pfleber und getrüffeltem waldbestandene Kartoffelpüree gerichteten Zimmer der individuell einHochsauerland. Auf der auf. Klassiker gibt er bisweilen oder Suiten Terrasse ein n gilt der erste betreten, Glas Champaein völlig neues gner genießen Blick dem Fenster. wie bei geliertem Gewand , die absolute Alle Räume sind nach Süden Entspannung Schweinerücken spüren, den oder Westen Blick schweifen lo-Jus. Beachtlic in Baroausgerichtetgrenzgenialer h ist auch das lassen – Für einen Augenbli Blick auf das europäische Weinangebot. ck glaubst Du, Land der tausend Berge. Sehr freundlic allein auf dieser Welt zu her Service im Dirndl.“ Ende sein – unbezahl Zitat Feinschm bar. In diesem Waldhau ecker. s wird „Wohlfüh Restaurant len“ ganz großgeschrieben. Waldhau Bleiben wir s Erholung und Kommen wir noch einen stehen hier Genuss Augenblick noch einmal im Einklang dem überdurc bei zurück zur Kü. Nichts lenkt che des Waldhau hschnittlichen dem idyllische in ses. Regional Weinkeller des Waldhau n Waldhaus es aus dem Sauerland für ses. Weinlieb der Familie Schneider den den hungrige haber, kompetenter Berater Gast davon n Wanderer Restaurant Waldhau und Sommeli ab, hier mit im allen Sinnen er ist Stefan Schneider. Nach s und die feine zu genießen metküche am . Legt man Gourseinen Angaben Relax-Guide den Abend in der das Angebot Deutschland umfasst Schneiderstube. Zwei Küchen 2011 zugrunde mehr als 600 in dem alle , von einem Herd Positionen. Wellnesshotels Weinliebhaber hier in Vollendu werden kaufen hier nach Deutschlands (ca. 1 200) ng zelebriert einer Vergetestet werden, kostung auch . Mal Bauernente mit Spitzkohl gerne für ihren erhielt das Waldhaus in Weinkeller , Zicklein mit zuhause ein. 2011 zwei Lilien oder Bärlauch und auch einmal 20 mögliche 16 von etwas ganz n Punkten. Es Exklusives wie Seeteufel zählt damit den besten mit Stockfischpüree zu Unkomplizierte Wellnesshotels Jagd eines Freundes . Aus der in Deutschund herzliche land. „Hoher freundschaft Erholungsfaktor, gibt es während GastSaison Rehbock wird im Waldhau der ganz ohne Mainstream-Geru mit Tannenzi s besonders großgeschrieben. ch: nicht unbeding pfeljus. Das Gourmetrestauran Gleich nachdem mativ trendige t ultit Schneiderstube Waldhaus betreten, Sie das Spa-Oase, aber Platz für Geschma ist Ihr wunderbar ungeschniegelt, spüren Sie die ckserlebnisse zügigkeit der locker und kitschfrei Großche und Keller. Gastgeber-Familie aus Seelenöffner … ein Hier wird ländlich- KüSchneider. und das genaue Jetzt im Frühsom eingedeckt. elegant Gegenteil von mer knistert kleinbürgerlicher Der Champag zwar nicht mehr das Buchenh Enge und Statusstre ner wird selbstverständlich olz im Kamin, so zu lesen im ben“, in mundgeb können sich aber Sie Relax-Guide lasenen Gläsern serviert, aber nach Ihrer Ankunft 2008. deshalb gleich der schweren in einen eine Krawatte zu tragen, ist Ohrensessel Nicht ganz alltäglich fallen lassen im Waldhau bei einem und s nicht ist Willkommensgetr auch die von angesagt. Bleiben Sie einfach chenchef Th Küänk von der so, wie Sie sind omas Hartz vielleicht langen nießen in vollen geprägte Gourund geAnreise erholen. metküche, die Zügen – großartig fer werden Ihnen Die Kofder Feinschm Massage, Keller e Küche, eckerguide so aufs Zimmer das Ambiente gebracht, und der freundlic des Hauses und die schöne he Service nimmt Landschaft. Ihnen

Zutaten für

vier Persone

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Spargelparfait

250 g weißer Spargel 250 g grüner Spargel 500 ml Spargelfon d 40 g Butter 10 Blatt Gelatine 100 g geschlage ne Sahne Salz, Zucker

Tatar 12 Stck mittelgroß e Flusskrebs schwänze 2 Stck Eschalotte n

1 Stck Gurke Zitronenabrieb

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit Küchenchef Thomas Hartz wünschen Ihnen und Bastian Salzmann

Zitronenöl Salz, Zucker,

weißer Pfeff er Cognac, etwas Schmand

Croustillant

12 Stck mittelgroß Kataifi-Teig

e Flusskrebs

schwänze

Flusskrebs-Rahm

1 l Flusskrebs fond 300 ml Sahne Salz, Zucker, Cognac

eis

Liebstöckelsalat

Liebstöckel,

Radicchio Lollo Rosso, Frisée Spargelessig

Thomas Hartz (Jahrgang 1967) hat seinen Beruf bereits seit 15 Jahren im Waldhaus im Schloss Wilkingh . Seit Ende 2007 wertet er gerne ege erlernt und ist er hier der auf und verleiht kocht Küchenchef. ihnen eine leichte der 1981 geborene Alte Klassiker und elegante Bastian Salzmann Note. Ihm zur Kurhotel Hochland aus Bad Fredebur Seite steht direkt ins Waldhau g. Der nach der Patisserie seiner Ausbildu s gegangen ist innehat. ng im und hier seit 2 ½ Jahren die Leitung

Hilfsmittel

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Beispielseiten aus der Kalender-Ausgabe Süd.

Zubereitung Spargelparfait Den weißen und grünen Spargel schälen. fen mit jeweils In Stücke schneiden 250 ml Spargelfo und in zwei getrennte nd, 20 g Butter, weißen Spargel Salz und Zucker mit dem Fond n Töpköcheln lassen. in einen Mixer latine (5 Blatt) geben und fein Den in die warme mixen. Die eingeweic garen Spargelmasse und langsam geben und kühl anzieht, 50 g hte Gestellen. Wenn geschlagene Spargel ebenso. die Masse kalt Sahne unterheb Nun beide Massen ist en. Verfahren abwechselnd Sie mit dem in kleinen Ringen grünen oder Formen Tartar schichten. Flusskrebsschwänz e, Eschalotten fein hacken. und Gurke in Alles mit etwas feine Würfel schneiden. Zitronen Schmand mischen Zitronenöl und abrieb Cognac abschmec und mit Salz, Zucker, weißem ken. Pfeffer, Croustillant Die Flusskreb sschwänze mit dem Kataifi-Teig in heißem Fett umwickeln und ausbacken. kurz vor dem Anrichten Flusskrebs-Rahm eis 1 Liter Flusskreb sfond auf die Hälfte einreduzi und Cognac abschmecken. eren. Sahne dazugeben. In einen Pacojet-B Mit Salz, Zucker ehälter füllen und 12 Stunden Liebstöckelsalat durchfrieren. Liebstöckel, Radicchio, Lollo Rosso und Frisée gelessig besprühe zupfen und vor n. dem Anrichten mit Spar-

Teilnehmende Restaurants der Ausgabe Nord

Teilnehmende Restaurants der Ausgabe Süd

Overkamp

Hotel und Restaurant Borcharding

Hotel Antoniushütte

Romantik- & Wellnesshotel Deimann

Prachtstück

Restaurant Stockey

Suerlänner Eck

Rohrmeisterei Schwerte

Wielandstuben

Westfalen Hof

Hotel Gut Vorwald

Landhotel Müller

Lind Hotel

Hotel Restaurant Stratmann

Landgasthof Hoffmann

Hotel Astenblick

Deckenbrock Kleiner Kiepenkerl

Gräflicher Park Hotel & Spa

Waldhaus Ohlenbach

Hof Hueck

Romantik Restaurant Lippekuss

Hotel Seehof

Hotel Menge

Landhotel Donner

Die Kalender Westfalen Kulinarisch 2012 sind in den teilnehmenden Restaurants sowie online im Westfalen Magazin Genießershop erhältlich.


Für Genießer Kalender 2012 Genießen im Großformat. Gerhard Besler hat für Sie seine Lieblingsgerichte fotografisch in Szene gesetzt. Hier finden Sie so tolle Gerichte wie Jakobsmuscheln mit aromatisierten Zitronenzesten, gebratene Entenstopfleber auf Salat, Kalbskaree mit getrüffeltem Couscous, Wagyu auf Prinzessbohnen mit frittierten Kartoffelhülsen … Lassen Sie sich überraschen. Alleine schon die Fotos sind etwas für Genießer. Erhältlich im Westfalen Magazin Genießershop für 16,90 € Format DIN A2 mit 12 Gerichten auf der Vorderseite und12 Rezepten auf der Rückseite. Spiralbindung mit Aufhänger, Rückenpappe und Deckblattfolie

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Ganzheitliche Entspannung und Genuss Wenn man sich eine Auszeit auf  Gut Sternholz gönnt, beginnt die Erholung bereits bei der Anfahrt. Der 50 000 m² große Park des Gut Sternholz liegt inmitten eines Naturschutzgebietes und ist von einem Wäldchen und zwei Baggerseen umgeben. Auch die Lippe ist nicht weit. Ein Vorteil des Ballungsraumes Ruhrgebiet ist es, dass auch eine solch idyllische Einzellage dennoch gut erreichbar ist. Von der Ausfahrt Hamm Uentrop der A2 sind es 5 Minuten mit dem Auto. In nur weiteren 35 Minuten Entfernung liegt bereits Dortmund.

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ereits auf der letzten Meile beginnen also die Vorfreude und das Entschleunigen. Ein historischer und denkmalgeschützter Gutshof bietet das prachtvoll passende Ambiente für ein besonderes Wohlfühlrefugium. Das Ganze ist eingebettet in eine eigene Parklandschaft mit altem Baumbestand, Teichen und großzügigen Rasenflächen. Ob für ein paar Stunden oder einen ganzen Wohlfühltag lässt sich in stilvoller Atmos­ phäre der Alltag hier schnell vergessen. Spüren Sie die Harmonie als impulsgebende Kraft – in großzügigen, warmen

und hellen Räumen; mit leiser Musik, sanftem Licht und wohligen Gerüchen von Ölen und Pflanzen. Unterschiedliche Ruhezonen bieten mit warmen Wasserbetten die willkommene Gelegenheit, einmal richtig „abzuschalten“ und Geist und Körper in beste Harmonie zu versetzen. Auf den zahlreichen gemütlichen Liegen kann man die Sonne genießen, sich mit einem leckeren Getränk verwöhnen lassen oder einfach den Duft des Parks aufnehmen. An warmen Tagen bieten Massagepavillons sowie Pool und Whirlpool inmitten der Natur ein herrliches Wohl-

gefühl. Genießen Sie das Ambiente der Parklandschaft und des Gutshofes, nehmen Sie ein gutes Buch mit oder dösen Sie einfach nur, während Sie sich auf Ihren nächsten Saunagang, Ihre ayurvedische Massage oder die Naturkosmetik in der DAY-SPA-Suite freuen.

Saunen Das ganzheitliche, harmonische Konzept des Gut Sternholz wirkt sich positiv auf

PETRA KORTMANN

Wer im Westmünsterland Lust auf mediterrane Genüsse und unkomplizierte herzliche Gastfreundschaft verspürt, den begrüßen wir zu unseren außergewöhnlichen Gaumenfreuden ... Chalet – Hotel & Restaurant Gronauer Straße 113 · 48607 Ochtrup Telefon: (0 25 53) 7 24 70 · Telefax: (0 25 53) 7 24 729 info@chalet-das-gaestehaus.de · www.chalet-das-gaestehaus.de

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Unsere Öffnungszeiten ab dem 5. September 2011 unter neuer Küchenleitung von Renzo Feletto · täglich 12.00 – 14.00 Uhr und 17.00 – 22.00 Uhr · Sonntags Ruhetag Reservierung erwünscht.


Fotos: Gut Sternholz

Lebensart

Körper, Geist und Seele aus und sorgt für Einklang. Hierzu trägt maßgeblich eine Selektion der schönsten traditionellen Saunen bei: In der Parksauna entspannen Sie Ihren Körper mit natürlichen, ätherischen Ölen. In der Salzsauna gönnen Sie Ihrer Haut ein reinigendes Salzpeeling. Und wer es lieber ganz klassisch mag, schwitzt in der Seesauna mit der wundervollen Aussicht in die Natur. Die Aromasauna bietet Düfte zum Träumen. Extra für Damen ist nicht nur der Dienstag als Damensaunatag, sondern an allen Tagen auch eine eigene Sauna, in der man mit meditativen Klängen auf Entspannungsreise gehen kann. Für viele ist der Höhepunkt eines SpaAufenthaltes der Besuch einer professionellen Aufgusszeremonie. Bärbel Kaiser und die Mitarbeiter vom Gut Sternholz haben es sich zum Ziel gemacht, eine bunte Vielfalt von Aufgüssen anzubieten und diese auf das ganz persönliche Wohlempfinden der Gäste abzustimmen.

Massagen für zwei Massagen sind eine Kunst der Berührung, die einen noch weiter in die vielfältige Welt des Entspannens eintauchen lässt. Einfühlsame Massagen und hochwertige Pflegeprodukte bringen neue Lebensenergie für die Anforderungen des Alltags. Die wertvollen Pflanzenöle stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, Wachse werden aus Rosenblüten und Bienenwachs gewonnen. Für alle Anwendungen werden Produkte verwendet, die frei von chemisch-synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sind. Ruhe und Zweisamkeit lassen sich in der einzigartigen Atmosphäre der DAY-SPASuite genießen, ausgestattet mit Duo-Luxusbadewanne, zwei Massageliegen und gemütlicher Lounge-Ecke. Unterschiedliche Arrangements nehmen Sie mit auf eine entspannte Reise. So beginnt z. B. der „Rosenzauber“ mit einem Rosenblütenbad bei Kerzenschein und einer Flasche

Champagner, gefolgt von einer ParallelGanzkörper-Massage mit warmem Rosenöl und anschließender kulinarischer Köstlichkeit.

Restaurant Das ganzheitliche Konzept des Gut Sternholz hört beim gastronomischen Angebot nicht auf. Ein stilvoll-gemütliches Lounge-Restaurant und eine LoungeTerrasse laden zum Genießen und Verweilen ein. Marktfrische Küche und naturbelassene Gaumenfreuden, frisch und schonend zubereitet, stehen auf dem Programm. Erlesene Teesorten werden ebenso wie ausgesuchte Weine und gepflegte Biere bereitgehalten. Nicht zuletzt machen frische Obst- und Gemüsesäfte den Spa-Besuch zu einem unvergesslichen Genuss-Erlebnis. Weitere Informationen www.sternholz.de

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Das Sauerland

Hotel Kaiserhof

… wo Gast sein Freude macht! Für diese Herbstausgabe reiste die Redaktion zweimal in den kleinen Sauerländer Ort Medelon. Gastfreundschaft wird hier besonders groß geschrieben. Heute sind wir zu Gast im Hotel Kaiserhof. Das zweigeschossige Fachwerkhaus wurde auf einem massiven Bruchsteinsockel, der heute verputzt ist, errichtet. Es liegt unübersehbar auf dieser kleinen Anhöhe, ganz gleich aus welcher Richtung der Durchreisende oder Gast in den Ort kommt.

Kaiserhof: Neueröffnung im Haus mit Tradition

D

ie Geschichte des Hauses und der Inhaber-Familie reicht sieben Generationen oder 175 Jahre zurück. Wie oft üblich in Gastronomiebetrieben mit einer langen Familiengeschichte war das heutige Hotel erst Dorfkneipe mit Gästezimmern, Lebensmittelgeschäft und Landwirtschaft. Es wurde durch die Familie Niggemann betrieben. Das Lebensmittelgeschäft wurde übrigens erst 1955 aufgegeben. 1874 heiratete Franz Kaiser die Witwe von Franz Niggemann. So kam der Familienname Kaiser nach Medelon. Franz Kaiser war dann auch der Namensgeber für das heutige Hotel Kaiserhof. Heute ist der Kaiserhof ein schmuckes kleines Hotel – immer noch mit Bierstube, aber aufwendig renoviert und ist jetzt – ohne zu übertreiben – die feine Stube von Medelon. Das Hotel betritt der Gast über die neue, elegante Komfort-Terrasse. Moderne Rattan-Möbel mit bequemen Stühlen, Couches und Hochtischen mit Barhockern laden zum Entspannen ein. Nehmen Sie Platz auf einem der beque70

Matthias Schnorbus: Weinverkostung

men Sofas und lassen sich von dem aufmerksamen Service verwöhnen. 60 Gäste können sich hier wohlfühlen, einen kleinen Imbiss oder auch die feine Küche des Hauses genießen. Seit 2011 ist Matthias Schnorbus hier der Patron. Besonders stolz ist er auf seine Küche. Seine Kochlehre absolvierte der 1988 geborene Küchenchef im renommierten Waldhaus Ohlenbach. Das allein spricht schon für sich. In der urgemütlichen Bierstube finden 24 Personen Platz, zuzüglich den Tresenplätzen. Hier nehmen die Gäste gerne ein umfangreiches Bauernfrühstück ein, essen einen strammen Max, eine gebratene Forelle oder die Vesperplatte. Die Kaiserstube ist das Gourmetrestaurant des Hauses. Komplett neu und elegant eingerichtet, inklusive neuer Böden strahlt dieses Restaurant Eleganz aber auch Gemütlichkeit aus. Eine gelungene Synthese, die nicht so oft vorkommt. Im Gourmetrestaurant finden insgesamt 50 Gäste Platz. Das Restaurant kann durch eine Schiebetür in einen Bereich mit 30

Gästen und einen Bereich mit 20 Gästen geteilt werden. Auch bei der Schiebetür wurde darauf geachtet, dass sich diese harmonisch in die übrige Raumgestaltung einfügt – farblich und auch in puncto Design. Die Speisenkarte des Gourmetrestaurants ist eine wahre Freude für jeden Feinschmecker. Austern-Carpaccio vom rosa Thunfisch mit Limette und Eisblatt, Hummer und Jakobsmuscheln mit Risotto und Dattelinos, oder Steinbutt an jungem Gemüse mit Silvanerschaum und neuen Kartoffeln sind nur die Einstimmung auf das „Menu du Patron“. • Bouillabaisse • Garnelen, Curry und Passionsfrucht • Bandnudeln mit Sommertrüffel • Kalbsfilet, Pfifferlinge und Rösti • Schokolade, Schokolade ... • Und das alles für 50 Euro. Selbstverständlich werden im Restaurant auch die Klassiker des Hauses angeboten wie Entrecote vom Kalb mit Rösti und Steinpilzen oder Fischvariationen auf


Text und Fotos: Gerhard Besler

Das Sauerland

Die Komfort-Terrasse

Das Gourmet-Restaurant Kaiserstube

Rieslingschaum, tournierten Kartoffeln und Sommergemüse. Der Ruf dieser Küche hat sich nur durch Mund-zu-Mund-Propaganda bis weit über das Sauerland hinaus herumgesprochen. So reisen die Gäste aus einem Radius von über 100 Kilometern an und das nicht erst seit gestern, denn auch Berühmtheiten der 1950er, 60er und 70er Jahre, wie Rudolf Schock oder Ivan Rebroff verkehrten bereits hier. Zu jedem guten Essen gehören aber auch die passenden Getränke. In der Bierstube (wie es der Name bereits sagt) wird gerne ein frische Helles „gezischt“ oder zum Schnitzel bzw. der Vesperplatte bestellt. Im Gourmetrestaurant Kaiserstube herrschen elegante und kräftige Weine aus Deutschland, Frankreich, Italien und Chile vor. Die Weinkarte umfasst ca. 80 Positionen. Natürlich gehört zu jedem

Zimmerbeispiel

Wein auch ein gutes Mineralwasser. Hier im Hause ist Original SELTERS mit seinen drei Varietäten ständiger Begleiter gepflegter Speisen und Weine. SELTERS Leicht ist der perfekte Begleiter für trockene Weißweine aber auch für leichte Rotweine. SELTERS Naturell lässt mit zurückhaltender Stille körperreiche Weißund Rotweine besonders gut zur Geltung kommen und SELTERS Classic passt ideal zu milderen Rebsorten wie Gutedel, Silvaner, Grauburgunder oder auch edelsüßen Weinen. Im kleinen, aber feinen Hotel stehen den Gästen liebevoll eingerichtete Zimmer zur Verfügung. Die Suiten befinden sich im neuen Hotelanbau. Für Tagungen stehen Räumlichkeiten für bis zu 90 Teilnehmern zur Verfügung. Moderne Tagungstechnik gehört selbstverständlich zum Angebot. Diese Räumlichkeiten werden auch für größere Familienfeiern,

Lassen Sie den grauen Alltag hinter sich und genießen Sie nach einem Tag an der frischen Waldluft angenehme Stunden in unserer gemütlichen Gaststube. Verwöhnen Sie Ihren Gaumen doch mal wieder und lassen Sie sich doch einfach überraschen, was unser junger, talentierter Küchenchef für Sie zaubert.

Banketts oder Firmenveranstaltungen genutzt. Für die nähere Zukunft hat der junge Patron Matthias Schnorbus ehrgeizige Pläne. Der Hotelbereich soll erweitert werden und eine feine Wellness-Abteilung soll das Angebot für die Gäste noch attraktiver machen. Wünschen wir Matthias Schnorbus bei der Umsetzung seiner Pläne viel Erfolg. Weitere Informationen unter: www.kaiserhof-medelon.de

Hotel Kaiserhof

... wo Gast sein Freude macht!

Hotel Kaiserhof Orkestraße 42 59964 Medebach-Medelon Telefon (02982) 8547 www.kaiserhof-medelon.de info@kaiserhof-medelon.de

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Erntedank-Schlossfest in Wendlinghausen

Erntedankfeste In diesen Wochen finden überall auf der Welt Dankgottesdienste für eine gute Ernte statt. Diese Gottesdienste werden in vielen Erdteilen von unterschiedlichen Religionen und in unterschiedlicher Art- und Weise gefeiert. Sie gehören zu den ältesten Kulturgütern und Brauchtümern der Menschheit. Erntedankfeste sind bereits aus vorchristlicher Zeit bekannt. Bereits bevor es Religionsgemeinschaften und Kirchen gab, glaubten die Bauern der Frühzeit daran, dass die Früchte von Geistern bewohnt werden. Die Bauern der Urzeit feierten nach der Ernte den Sieg über diese Geister.

I

m Christentum wird bereits im 1. Buch Mose in folgender Weise darauf hingewiesen: Kain brachte ein Opfer von den Früchten des Feldes und Abel ein Opfer von den Jungtieren aus seiner Herde. Auch aus dem antiken Griechenland, dem antiken Rom und aus China sind Erntefeste bekannt. Im Christentum sind Erntedankfeste seit dem dritten Jahrhundert belegt. An Erntedank wird Gott für die Ernteerträge­

Westfälische Gastlichkeit und kulinarische Glanzlichter

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Fotos: futec AG/Gerhard Besler, Chicken-Swing-Big-Band

Lebensart

Die Chicken-Swing-Big-Band tritt am 9. Oktober 2011 in Bad Sassendorf auf

gedankt, und dafür, dass er durch reiche Ernten für die Menschen sorgt. Die Menschen begreifen sich vor allem auch im Christentum als Teil der der göttlichen Schöpfung. Nach dem dritten Jahrhundert wurden Erntedankfeste immer öfter regelmäßig in der Zeit von Ende September bis Anfang Oktober gefeiert. Es gab kein festes Datum, da die Feldfrüchte in den verschiedenen Regionen zu unterschiedlichen Zeiten reif wurden und geerntet werden konnten. In verschiedenen Regionen wurde Erntedank auch nicht als kirchliches Erntedankfest, sondern als Ernteabschlussfest gefeiert. Nach der Reformation wurde in vielen evangelischen Gemeinden der Michaelistag als Erntedanktag gefeiert. Der Sonntag davor oder danach war aber auch üblich. Die katholische Kirche hat erst 1972 den ersten Sonntag im Oktober als offiziellen Festtermin festgelegt. Die Gemeinden sind

Handwerkerstand

jedoch nicht verpflichtet das Fest auch in ihrer Gemeinde zu feiern. Die Kirchen wurden für die Erntedankgottesdienste rund um den Altar mit vielen Feldfrüchten geschmückt. Im Anschluss an den Gottesdienst kam es in manchen Gemeinden auch zu Umzügen und anschließender Feier auf dem Dorfplatz oder der Festwiese. In den Alpenländern ist der Erntedanktag verbunden mit dem Almabtrieb. Die Kühe werden dann mit Blumenkränzen geschmückt und mit großen Glocken behängt. Die Dorfbewohner ziehen gemeinsam mit den Tieren ins Tal. Das Ganze ist ein regelrechtes Volksfest (aber nur, wenn in diesem Jahr kein Tier und auch kein Mensch aus der Bauernfamilie gestorben ist). In den USA und Kanada heißt das Erntedankfest „Thanksgiving“. Er wird in den USA am vierten Donnerstag im Novem-

20.09.2011 Ausstellungseröffnung

mit Werken von Otmar Alt. Der Künstler ist persönlich anwesend. 22.09.2011 Gourmetfestival-Menü

ber gefeiert und ist stattlicher Feiertag. Es ist aber nicht nur die amerikanische Version des Erntedankfestes, sondern ein Dankfest für alles Gute und für allen Erfolg, den man im Laufe des Jahres verbuchen und genießen durfte. In Kanada wird Thanksgiving am zweiten Montag im Oktober gefeiert. Auch in Kanada ist das Thanksgiving staatlicher Feiertag auf Bundesebene. Einige Staaten sind hiervon ausgenommen, feiern an diesem Tag aber trotzdem. Wie schon in den USA ist dieser Tag auch hier weit mehr als ein reines Erntedankfest. Auch heute noch sind zu den Erntedankgottesdiensten die Kirchen in Deutschland und Europa mit Feldfrüchten um den Altar reichlich dekoriert. In zumeist dörflichen Gemeinden kommt es auch zu rein weltlichen Erntedankfesten, die von Heimatvereinen, Dorfgemeinschaften oder Kirchengemeinden aus-

Landhotel/Gasthof

des Jahres TOP 10

NOTE 1,50

Gastkoch Elmar Simon vom Restaurant Balthasar, Paderborn. 23.09.2011 Schloss-Menü

zubereitet vom Küchenteam »Schloßhotel Erwitte«. Schloßallee 14 | 59597 Erwitte | Tel. 02943 97600 www.schlosshotel-erwitte.de | info@schlosshotel-erwitte.de

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Lebensart gerichtet werden. Diese sind oft verbunden mit einem Bauern- und manchmal auch zusätzlich mit einem Handwerkermarkt und haben Volksfestcharakter. Am Samstagabend treten Musikkapellen im Freien oder im Festzelt auf, je nach Großwetterlage. Am Sonntag beginnt dann ein Volksfest für Jung und Alt. Bierstände, Essstände, Kleinkunst, landwirtschaftliche Produkte und viele andere regionale Köstlichkeiten und Spezialitäten werden angeboten. Ein solches Volksfest ist zum Beispiel auch das Erntedankfest auf dem Hof Hueck im westfälischen Bad Sassendorf, das in diesem Jahr am 8. und 9. Oktober stattfindet. Auf der Promenade vor dem Biergarten des Hof Hueck sind liebevoll dekorierte Marktstände aufgebaut. Hier kommen Liebhaber feiner Genüsse auf ihre Kosten. Honig, fruchtige Konfitüren, westfälischer Schinken, zart geräucherte Forellenfilets, pikanter Käse und knuspriges Bauernbrot sind nur einige der Artikel, die die Besucher gerne mit nach Hause nehmen. Die kleinen Besucher erfreuen sich an putzigen Küken, einer großen bunten Hühnerschar und anderen Tieren vom Bauernhof. Am Erntedank-

fest werden aber auch alte Handwerkskunst und historische landwirtschaftliche Geräte präsentiert. Alte Traktoren-Oldtimer sind für dieses Wochenende besonders fein herausgeputzt worden. Hungrig und durstig muss an diesem Wochenende kein Besucher des Erntedankfestes nach Hause gehen. Neben den Köstlichkeiten an den Marktständen lädt auch das Hotel-Restaurant Hof Hueck zu einer kulinarischen Herbstreise ein. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm rundet dieses Wochenende ab. Sollte es das Wetter zulassen, startet zum Abschluss um 19.00 Uhr der Bad Sassendorfer Heißluftballon zu einer Fahrt über die herbstlichen Landschaften. Bühnenprogramm: Samstag, 8. Oktober 2011 • 11.00 Uhr · Orchester Danubius • 15.30 – 19.00 Uhr · Volkstümliche Musik mit dem Oberkrainer Quintett Edelweiss Sonntag, 9. Oktober 2011 • 11.00 – 14.00 Uhr · Frühschoppen mit dem Orchester • 15.00 Uhr · Konzert mit der ChickenSwing-Big-Band

Für unsere Leser haben wir noch einige Termine für Erntedankfeste aufgelistet. Vielleicht ist eines davon ganz in Ihrer Nähe. 30. Sept. – 3. Oktober 2011 · Dorsten Beim Herbst- und Heimatfest gibt es wieder Sport, Spaß und Spiel für Groß und Klein zum Zuschauen und Mitmachen. Auf dem Programm steht neben einer Automeile, eine Pferde-Show auf dem Marktplatz und einer Fundsachenversteigerung auch ein verkaufsoffener Sonntag.

2. Oktober 2011 · Fröndenberg Erntedankfest und Bauernmarkt Passend zum Erntedankfest, findet vor dem Kettenschmiedemuseum im Landschaftspark Ruhraue ein Markt mit regionalen landwirtschaftlichen Erzeugnissen statt.

2. Oktober 2011 · Burg Blomberg

2. Oktober 2011 · Gescherner Strohmarkt und Erntedankfest · Gescher

Mit Erntezug in die Stadthalle: Nach dem Erntedankgottesdienst und dem feierlichen Erntezug findet ein gemütliches Beisammensein in der Stadthalle statt.

„Kunterbuntes Markttreiben“ lautet das Thema des diesjährigen Gescheraner Strohmarktes. Die ganze Innenstadt ist aufgeteilt in verschiedene Marktbereiche.

2. Okt. 2011 · Erntedank im Mühlenhof mit vielen Attraktionen · Münster

2. Oktober 2011 · Tierpark Bochum

Flurumgang und Erntedankmesse in Niederdeutsch mit Herrn Geistlichem Rat Heinz Withake. Alte Handwerkskunst zeigt den Drechsler bei der Arbeit. Für Kinder gibt es Kutschfahrten und Märchen von Kräutern und Pflanzen.

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An diesem ökumenischen Familien-Gottesdienst sind Bochumer Innenstadtgemeinden, Kindergärten, Posaunen- und Kirchenchöre aus der Innenstadt beteiligt. In dieser ca. einstündigen Feier soll in einem besonderen Rahmen der Vielfalt der Schöpfung Gottes bedacht werden.

Impressum Das Westfalen Magazin erscheint viermal im Jahr im futec Verlag und online unter www.Westfalen-Magazin.de Herausgeber:

Gerhard Besler

Gesamtherstellung:

futec AG Cappenberger Straße 84 – 90 44534 Lünen

Tel.-Durchwahlen: Redaktion: Abos: Anzeigen: Fax:

(02306) 978-403 (02306) 978-405 (02306) 978-402 (02306) 978-401

E-Mail: kontakt@Westfalen-Magazin.de Verlagsleitung, Anzeigenleitung:

Marcus A. Besler

Vertrieb:

futec AG über Bahnhofsbuchhandel und Pressefachhandel

Druck:

Rademann, Lüdinghausen

Chef-Redaktion:

Gerhard Besler

Berater und Studioküche: Stefan Manier Gasthaus Stromberg und Westfalen Institut Titelfoto: Gerhard Besler: Hummer mit Kartoffelrisotto, Kaiserschoten und Parmesansauce (Restaurant Stockey) Bildnachweis: siehe Angaben sowie Goran Bogicevic, NiDerLander Fotolia.com Bankverbindung: Postbank Dortmund Kto: 750 365 464 BLZ: 440 100 46 ISSN-Nr.: 1867-3449 Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos besteht keine Haftung. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages. Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Zeitung und aller in ihr enthaltenen Beiträge, Abbildungen und Einschaltungen ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urheberrechtsgesetz nichts anderes ergibt. Insbesondere ist eine Einspeicherung oder Verarbeitung der auch in elektronischer Form vertriebenen Zeitung in Datenbanksysteme ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Gedruckt in Deutschland, auf chlorfreiem Papier. Sollten Sie diese Zeitung unaufgefordert erhalten haben, so handelt es sich um ein kostenloses Belegexemplar. Sie haben keine Rücksende-, Aufbewahrungs- oder Zahlungsverpflichtung. Sollten Sie keine weiteren Exemplare wünschen, teilen Sie uns dies bitte kurz mit.

Das Westfalen Magazin erhalten Sie an über 300 Stellen in der Region. Darunter sind die Pressefachhändler mit dem blauen Globus, der Bahnhofsbuchhandel und ausgewählte Restaurants. Direkt bestellen können Sie das Magazin unter www.shop.Westfalen-Magazin.de


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Alles Gute für den Gaumen!

• Winterliches Menü von Michael Hau Spitzenkoch Michael Hau ist seit April 2009 der Küchenchef in der Gastronomie im Stadtpark Bochum. Im angeschlossenen Restaurant Orangerie verwöhnt Michael Hau die Feinschmecker mit seiner Gourmetküche. Der Gault Millau 2011 bescheinigt ihm „schnörkellose Präsentationen, die auf Knalleffekte nicht angewiesen sind“. Bei Hau zählt vor allem der produkttypische Geschmack, der durch ergänzende Aromen hervorgehoben wird. Für das Westfalen Magazin und seine Leser kochte er ein exquisites winterliches Menü. • Rehrücken im Walnuss-Rosinenstuten gebraten, mit Birne und Pannacotta von Blauschimmelkäse • Roulade und coq au vin vom Schwarzfederhuhn mit Blutwurstravioli, Orangensauerkraut und Speckjus • Warmer Pumpernickelauflauf mit Sorbet von Blau­ tomaten und Süßholz-Crème brûlée

Foto: Stadtpark Gastronomie

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Am 18.11.2011 erscheint voraussichtlich unsere Winterausgabe, u. a. mit folgenden geplanten Themen:

Die Zukunft Des sportlichen luxus. Sportlichkeit, Luxus und ein herausragendes, sinnliches Design. Erleben Sie die legendäre Faszination von Jaguar in den Modellen der neuesten Generation. Sowohl der neue XJ als auch der XF und XK verkörpern die atemberaubende neue Jaguar Designsprache und verfügen über die stärksten und effizientesten Jaguar Motoren aller Zeiten. Lassen Sie sich bei einer Testfahrt begeistern.

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• Beslers historische Städtereise nach Schmallenberg Wussten Sie, dass Schmallenberg im Hochsauerlandkreis mit seinen 303 km² die flächenmäßig größte kreisangehörige Stadt in NRW und eine der flächengrößten Städte in Deutschland ist? Zum Stadtgebiet von Schmallenberg gehören heute neben der Kernstadt 82 weitere Ortschaften. In der Kernstadt lebten 2008 ca. 6 300 und im gesamten Stadtgebiet etwa 26 000 Menschen. Im Mittelalter gehörte die Stadt zur Hanse und war ein Zentrum der Textilindustrie. Heute sind Holzindustrie und Tourismus wichtige Wirtschaftszweige. Der geborene Schmallenberger Andreas Deimann zeigt uns die schönsten und interessantesten Seiten „seiner“ Stadt.

Foto: Stadt Schmallenberg

Seit 30 Jahren bewährt

• Freilichtmuseum Detmold

www.vreriksen.de

Wir besuchen Deutschlands größtes Freilichtmuseum. Auf 90 Hektar zeigt das Museum einen Überblick über die Entwicklung der Alltags- und Kulturgeschichte Westfalens. Ländliche Lebenswelten, historische Häuser und Höfe tragen Spuren aus über 500 Jahren westfälischer Geschichte. Verschiedene Alltagsarbeiten werden in einzelnen Gebäuden und in Werkstätten gezeigt. Vom Kaffeerösten bis zum Pflügen und vom Brot backen bis zum Schuhmacherhandwerk zeigen wir etwas vom täglichen Leben der ehemaligen Bewohner.

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Zum Heraustrennen

Zum Heraustrennen


Das Herbstmenü zum Heraustrennen

Vorspeise Wildkräutersalat mit Kalbstatar Zutaten für 4 Personen 600 g Kalbstatar aus Kalbsrücken oder -filet (selber schneiden oder beim Metzger bestellen) 50 ml Champagneressig 50 ml Brühe 100 ml Distelöl 1 EL Fichtenspitzenhonig 200 g Wildkräutersalatmix: Rotklee, Malve, Eibisch, Giersch, Wasserdost, Beinwellspitzen und -blüten, Margeriten, Gänseblüte dazu: Salz, Pfeffer, Crème fraîche, Olivenöl Zucker Zitronensaft

Zubereitung Kalbstatar mit Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken und Olivenöl dazugeben. Wildkräuter zupfen, waschen und auf ein Handtuch legen. Essig mit der Brühe verrühren. Salzen, pfeffern und den Honig beigeben. Zum Schluss das Distelöl hinzugeben. Tatar in Ringe füllen oder Nocken abstreichen und auf die Teller setzen. Crème fraîche oben auf das Tatar geben. Kräu­ tersalat marinieren und ebenfalls auf den Tellern anrichten.

hauptgang

Dessert

Hummer

Trilogie von süßen Früchten

mit Kartoffelrisotto, Kaiserschoten und Parmesansauce Zutaten für 4 Personen Hummer 2 Stck Hummer je 500 – 600 g 1 Bund Suppengrün (klein) Pfefferkörner, Butter Fond Kartoffelrisotto 400 g Kartoffelwürfel, fein geschnitten 1 Stck Schalotte, fein gewürfelt 50 ml Weißwein 300 ml Brühe (besser: Hummerfond) 100 ml Sahne etwas Butter Kaiserschotengemüse 200 g Kaiserschoten ½ Stck Schalotte, gewürfelt Butter, Zucker Parmesansauce 200 ml Fischfond 50 ml Weißwein 100 g frischen Parmesan (nur Rinde geht auch) 50 ml Sahne Butter, gut gekühlt

Zum Heraustrennen

Weitere Zutaten Salz, Pfeffer aus der Mühle Muskat, Zucker

Zubereitung Hummer In einem großen Topf mit Wasser Suppengrün, Salz und zerstoßene Pfefferkörner zum Kochen bringen. Hummer mit dem Kopf zuerst in das kochende Wasser geben und 5 – 6 Minuten köcheln lassen. Hummer in Eiswasser abschrecken. Scheren und Schwanz ausbrechen. Den Hummer mit ein wenig Fond und Butter kurz vor dem Anrichten erhitzen, aber nicht kochen. Kartoffelrisotto Schalottenwürfel in Butter glasig andünsten. Kartoffelwürfel hinzufügen. Mit dem Weißwein ablöschen. Nach und nach mit Brühe (Hummerfond) auffüllen. Wenn die Brühe verkocht ist, die Sahne beigeben und auf die richtige Konsistenz reduzieren. Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und Muskat abschmecken. Kaiserschotengemüse Kaiserschoten putzen, dabei den seitlichen Faden abziehen. In Salzwasser kurz bissfest blanchieren und in Eiswasser abschrecken. Schalottenwürfel in Butter und die Kaiserschoten hinzugeben. Alles kräftig mit Salz und Zucker abschmecken. Parmesansauce Fischfond und Weißwein um die Hälfte reduzieren. Parmesan in den heißen Fond legen und 20 Minuten ziehen lassen. Fond passieren und mit Sahne aufkochen. Mit Salz, Pfeffer aus der Mühle und einer Prise Zucker abschmecken. Nun mit einer großen, kalten Butterflocke aufmixen, bis die Sauce schaumig ist.

Zutaten für 4 Personen Pfirsichschaum 200 ml Pfirsichmark 50 ml Sahne 1 Blatt Gelatine 2 cl Pfirsichlikör Schnaps Himbeerparfait 2 Stck Eigelbe 1 Stck Ei 40 g Zucker 150 ml Himbeermark 2 cl Grand Marnier 250 g geschlagene Sahne 2 Bl Gelatine Brombeermousse 100 ml Brombeermark 2 Stck Eigelbe 1 Stck Ei 50 g braunen Zucker 2 cl Cassislikör 2 Bl Gelatine 100 g geschlagene Sahne Hilfsmittel Sahnespender mit 2 Patronen

Zubereitung Pfirsichschaum Gelatine in kaltem Wasser einweichen und dann im warmen Pfirsichlikör auflösen. Pfirsichmark, Sahne und den Schnaps in einen Sahnespender (mit zwei Patronen befüllen) geben. Kaltstellen. Himbeerparfait Eigelb, Vollei und Zucker über einem Wasserbad aufschlagen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen und danach in warmen Grand Marnier auflösen. Grand Marnier unter die Eiermasse geben und kalt schlagen. Danach das Himbeermark in die Eiermasse rühren und vorsichtig die geschlagene Sahne unterheben. Nun muss die Parfaitmasse gut durchgefroren werden. Brombeermousse Ei und Eigelbe mit dem braunen Zucker warm aufschlagen. Die eingeweichte Gelatine im Cassislikör auflösen, unter die Eimasse rühren und kalt schlagen. Geschlagene Sahne unterheben. In Förmchen geben oder in eine Schüssel, um später Nocken auszustechen. Mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen.


Westfalen Magazin – Herbstausgabe 2011