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Infojournal und amtliche Mitteilung an einen Haushalt

Planungsverband – Stubaital Eine starke Verbindung! Neustift i.St.

Fulpmes

Mieders

Schönberg i.St.

Telfes i.St.

Ausgabe Winter 2012/13

Planungsverbände erschließen regionales Entwicklungspotenzial Eine zunehmende Aufgabenfülle seitens der Gemeinden bei gleichzeitig enger werdenden Budgets macht es notwendig, neue Wege zu gehen. Um langfristig erfolgreich zu Fotonachweis: Land Tirol bleiben, muss das Kirchturmdenken früherer Jahre einer verstärkten Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg weichen. Mit einem Regierungsbeschluss zur Bildung von Planungsverbänden hat das Land Tirol im Jahr 2005 dieser Erkenntnis Rechnung getragen und innerhalb der Raumordnung einen rechtlichen Rahmen für diese Form regionaler Zusammenarbeit geschaffen.

Der Stadtregions-Planungsverband Innsbruck und Umgebung sowie die insgesamt 36 Planungsverbände sind Gemeindeverbände nach der Tiroler Gemeindeordnung 2001 und somit Körperschaften öffentlichen Rechts. Sie steuern seither eine Form der Kooperation, die individuelle Profile schärft und sich von der Vorstellung, es müsse überall alles vorhanden sein, verabschiedet hat. Zu den konkreten Aufgaben der Planungsverbände zählen vor allem die Unterstützung der beteiligten Gemeinden bei Aufgaben der örtlichen Raumordnung und die Mitwirkung an der Erstellung regionaler Raumordnungsprogramme. Die Arbeit der einzelnen Planungsverbände hat sich größtenteils sehr gut bewährt. Durch die Bündelung von Ideen und Ressourcen wird eine Weiterentwicklung ermöglicht, die dem tatsächlichen Bedarf innerhalb einer Region entspricht und zudem leichter finanzierbar ist. Wichtige Projekte von Gemeinden

werden auf diese Weise koordiniert und schließlich erfolgreich umgesetzt. Nach den durchwegs positiven Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich klar feststellen: Planungsverbände bieten zahlreiche Vorteile. Sie sind eine konkrete Antwort auf die begrenzten räumlichen Verhältnisse in Tirol, indem sie die damit verbundene hohe Nutzungsdichte aufgreifen. Sie stärken durch gezielte Schwerpunktsetzungen die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Gemeinden. Und sie tragen dazu bei, die wachsenden Mobilitätsansprüche der Bevölkerung besser zu bewältigen. Durch die Nutzung von Synergien können öffentliche Mittel nachhaltig eingesetzt werden. Letztlich führt eine Zusammenarbeit, wie sie durch die Planungsverbände geleistet wird, auch zur Stärkung der Standortattraktivität.

Die positive Bilanz der Planungsverbände zeigt sich auch im Stubaital. Eine Region mit starkem Potenzial, aber auch großen Herausforderungen zwischen alpinen Extremlagen und Siedlungswachstum, zwischen Tourismus und industrieller Stärke, zwischen stark frequentierten Verkehrswegen und alpinen Schutzgebieten. Der Planungsverband Stubaital arbeitet mit Erfolg – eine Bestätigung, den einmal eingeschlagenen Weg weiter fortzusetzen! Ein besonderer Dank gebührt in diesem Zusammenhang den engagierten Bürgermeistern. Für die laufende fachliche Betreuung der Planungsverbände sei auch den MitarbeiterInnen der Abteilungen Landesentwicklung und Zukunftsstrategie sowie Bau- und Raumordnungsrecht gedankt. LR Johannes Tratter

Liebe Stubaierinnen! Liebe Stubaier! Die Erstauflage unserer neuen In f o r m at i o n s zeitung über die gemeinsame Arbeit im Planungsverband Stubai soll Euch einen Überblick über die Projekte und Fotonachweis: privat Vorhaben geben. Wir brauchen den Zusammenhalt und die gemeinsame Arbeit, um die Herausforderungen heute und auch in Zukunft erfolgreich meistern zu können. Die gemeinsame Arbeit unserer Gemeinden im Tal ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Im Mai 2010 wurde ich zum Obmann des Planungsverbandes Stubai gewählt und es ist für mich eine große Herausforderung für unsere Region Verantwortung zu tragen. Seit 2010 steht für meine Bürgermeisterkollegen und mich die gemeinsame zielorientierte Arbeit für das Stubaital im

Vordergrund. Durch die sehr gute Zusammenarbeit aller fünf Gemeinden, die bisher reibungslos und ohne irgendwelche negativen Befindlichkeiten stattgefunden hat, konnten wir vieles gemeinsam erreichen und umsetzen. Hierbei darf ich mich bei meinen Bürgermeisterkollegen recht herzlich für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken. Es ist in einer Zeit wie heute von größter Wichtigkeit gemeindeübergreifend zusammenzuarbeiten, um für die Zukunft verschiedene Projekte für unser Tal gemeinsam zu initiieren, zu planen und zu verwirklichen. In Zukunft werden wir verschiedene Einrichtungen nur erhalten und finanzieren können, wenn wir dies gemeinsam machen. Gerade in Fragen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in unserer Region muss ständig seitens des Planungsverbandes Stubai eine einheitliche Vorgangsweise zur Unterstützung der verschiedensten Projekte im Tal sichergestellt werden.

Viele wichtige Infrastrukturmaßnahmen wie zum Beispiel die Anbindung Neustift – an die Schlick 2000, Regiobus Stubai oder Essen auf Rädern bedürfen eines gemeinsamen Willens und Umsetzung seitens aller Bürgermeister und Gemeinden im Tal. Die politischen Verantwortungsträger bei uns im Land Tirol als auch viele Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur wissen um die Wichtigkeit der Planungsverbände im Land und spüren die Einigkeit im Planungsverband Stubai. In vielen Bereichen wie beim der Mobilität, im Tourismus, beim gemeinschaftlichen und sozialen Zusammenleben, bei Fragen der Entsorgungswirtschaft, im Bildungsbereich oder bei der Sicherung der Arbeitsplätze hier im Tal müssen alle Synergien genützt werden. So werden wir gute Chancen haben, viele umsetzbare Projekte mit nachhaltigem Verbesserungspotenzial in unserer Region gemeinsam verwirklichen zu können.

Inhaltsverzeichnis

1

4

2

Drehleiter/ Feuerwehr

4

2

Essen auf Rädern

5

Stimmen zum Planungsverband

3

Brückenschlag

5

Regiobus Stubai

3

Aufgaben und Ziele Regionalbad Stubai

Ich darf mich bei allen politischen Entscheidungsträgern im Tal und besonders bei allen Bürgern, die sich in Vereinen engagieren oder ein Ehrenamt ausüben, für ihr Engagement und ihre Arbeit bedanken. Einen lieben Gruß darf ich unseren kranken und einsamen Menschen senden und viel Trost und Zuversicht wünschen. Henry Miller meinte einmal, „Leben ist das, was wir daraus machen“ – in diesem Sinne wünsche ich uns allen die nötige Umsicht und den Mut, uns gemeinsam für unser Stubaital zu engagieren. Allen noch eine besinnliche Adventzeit und alles Gute. Bgm. Manfred Leitgeb Planungsverbandsobmann Stubai Impressum

Kostenfallen beim Thema Bauen und Immobilien

Vorworte LR / Planungsverband

In dieser ersten Ausgabe dürfen wir euch über die Arbeit des Planungsverbandes und deren Aufgaben in der Vergangenheit berichten. Uns ist es wichtig, von dieser Arbeit zu informieren, da diese Zusammenarbeit im Planungsverband immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

LED Beleuchtung/ IKB Tipp Sicherheit

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Verbilligte Saisonkarten für Kinder und Jugendliche

7

Mülltrennung

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Dank an Sponsoren und Unterstützer

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Planungsverband 21 – Stubaital Gemeindeamt Mieders Dorfstraße 19, 6142 Mieders Telefon 05225/ 62514 E-Mail: bgm.mieders@aon.at Redaktion und Schriftleitung Verbandsobmann Bgm. Manfred Leitgeb Layout und Druck Druckerei A. Weger, Julius-Durst-Straße 72A, 39042 Brixen Unverlangt einlangende Manuskripte werden nur nach Rücksprache mit der Redaktion berücksichtigt. Anonym einlangende Beiträge können nicht veröffentlicht werden.


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Planungsverband – Stubaital Eine starke Verbindung!

Telfes i.St.

Aufgaben und Ziele von Planungsverbänden Die 279 Gemeinden Tirols bilden zum Zweck der gemeindeübergreifenden Planung und Zusammenarbeit 36 Planungsverbände und den Stadtregions-Planungsverband Innsbruck und Umgebung. Die Planungsverbände sind Gemeindeverbände nach der Tiroler Gemeindeordnung 2001 und somit Körperschaften öffentlichen Rechts. Organe der Planungsverbände sind die Verbandsversammlung, der Verbandsobmann sowie – in Planungsverbänden mit mehr als 12 Gemeinden – der Verbandsausschuss. Im Auftrag der Landesregierung sollen die Planungsverbände an der Erstellung von Regionalprogrammen und –plänen mitwirken. Die Raumordnung ist ein zentrales Thema in Tirol. Die vergangenen Jahre waren durch die Erstellung der örtlichen Raumordnungskonzepte und die Neuerlassung der Flachenwidmungspläne. Die in diesem Zusammenhang erfolgten umfangreichen Bestandsaufnahmen und die laufenden Widmungsaktivitäten haben gezeigt, dass ein großer Bedarf nach einer verstärkten Zusammenarbeit der Gemeinden auf regionaler Ebene besteht. Mit den Planungsverbänden werden raumordnungs- und regionalpolitische Ziele verfolgt. Das regionale Handeln soll gestärkt werden, ohne dass die Gemeindestruktur und die Gemeindeautonomie in Frage gestellt werden.

Konkret sollen die Planungsverbände dazu beitragen, dass • gemeindeübergreifende und regionale Zusammenhänge verstärkt berücksichtigt werden, • ordnungs- und entwicklungspolitische Aktivitäten besser aufeinander abgestimmt werden, • Plattformen für die Zusammenarbeit der Gemeinden eingerichtet werden, • durch die Zusammenarbeit der Gemeinden optimale Bedingungen und Standorte für öffentliche Einrichtungen und wirtschaftliche Aktivitäten gesichert werden und • durch die Zusammenarbeit der Gemeinden Synergieeffekte und Kosteneinsparungen erzielt werden.

Die Planungsverbände haben im übertragenen Wirkungsbereich an der Erstellung von Raumordnungsprogrammen (Regionalprogrammen) und Raumordnungsplänen (Regionalplänen) mitzuwirken. In diesem Bereich hat ein Planungsverband sehr vielfältige Aufgaben. Eine Studie aus dem Jahre 2001 sieht folgende Ausgangssituation: „Kooperationen zwischen Gemeinden zur kostengünstigen Erbringung kommunaler Leistungen sind im Bereich der kommunalen Infrastruktur wie auch bei einzelnen Leistungen der Hoheitsverwaltung heute durchaus üblich und weit verbreitet (Abwasserverband, Schulsprengel, Standesamtverband etc.). Vergleichsweise wesentlich weniger Ko-

Stimmen zum Planungsverband operationsbereitschaft besteht hingegen in Bereichen, bei denen von den Gemeinden Nettoerträge erwartet werden, d.h. dass zumindest mittel- und langfristig die Erträge aus den Investitionen der Gemeinden die Kosten übersteigen.“ (aus: www.tirol.gv.at) Mir erscheint aber eine Aufgabe als besonders wichtig und hervorzuheben: Eine Inhaltsebene eines Planungsverbandes soll die Regionalwirtschaft sein, da unter heutigen Bedingungen bei Fragen der ökonomischen Entwicklung und des Standortmarketings die Gemeindeebene - zumal bei der kleinteiligen Gemeindestruktur in Tirol – oft nicht die geeignete Basis mehr Verordnung der Landesregierung vom 6. Dezember 2005 über die Bildung von Planungsverbänden und deren Satzung ... §2 Aufgaben (1) Den Planungsverbänden obliegen im übertragenen Wirkungsbereich: a) die Mitwirkung an der Erlassung von Raumordnungsprogrammen für das Gebiet oder für Teile des Gebietes des jeweiligen Planungsverbandes oder mehrerer Planungsverbände (Regionalprogramme); b) die Mitwirkung an der Ausarbeitung von Raumordnungsplänen für das Gebiet oder für Teile des Gebietes des jeweiligen Planungsverbandes oder mehrerer Planungsverbände ( Regionalpläne).

darstellt. Ordnungs- und entwicklungspolitische Anliegen und Planungsinhalte sollten in der Arbeit der Planungsverbande aufeinander abgestimmt werden. Wir haben im Planungsverband Stubaital hier schon einiges dazu auf den Weg gebracht. Gemeinsam wird uns noch vieles gelingen. Bgm. Manfred Leitgeb Planungsverbandsobmann Stubai Weitere Infos dazu auf www.tirol.gv.at und auf den Homepages der Gemeinden! (2) Den Planungsverbänden obliegt im eigenen Wirkungsbereich die Unterstützung der beteiligten Gemeinden bei der Wahrnehmung der Aufgaben der örtlichen Raumordnung. Die Planungsverbände haben nach Maßgabe der ihnen von den beteiligten Gemeinden erteilten Aufträge an der Bestandsaufnahme sowie unbeschadet der Zuständigkeit des Gemeinderates an der Ausarbeitung der Planungsinstrumente der örtlichen Raumordnung sowie an der Umweltprüfung mitzuwirken. (3) Den Planungsverbänden obliegt weiters im eigenen Wirkungsbereich die Abgabe von Stellungnahmen in den im Tiroler Raumordnungsgesetz 2001 vorgesehenen Fällen. ... Quelle: LGBl. Nr. 87/2005, Änderung LGBl. Nr. 61/2008

Regionalbad Stubai- Wipptal in Fulpmes/Telfes – eine Zukunftsinvestition im mittleren Stubaital wird gebaut bau des Schwimmbades ist gesichert. Das Land Tirol erweist sich als sehr großzügig. In den Jahren 2013, 2014 und 2015 werden 3 Millionen Euro einfließen. Den Rest tragen die Gemeinden Fulpmes und Telfes im Stubai. Das Projekt ist ausfinanziert. Der Planungsverband Stubai wird laufend weiterberichten. Foto: Sicht auf das neue Regionalbad Stubai- Wipptal Quelle: www.fulpmes.gv.at

Für die Umsetzung des Projektes war neben der Aufbringung der finanziellen Mittel auch der Umstand besonders wichtig, dass alle Stubaier Gemeinden hinter dem Projekt stehen. Dazu wurde ein eigener Beschluss gefasst (siehe Infobox). Es wird nun so sparsam wie möglich gearbeitet. Ein Kostenlimit von 11,5 Mio. Euro ist vorgeben. Die Finanzierung für den Neu2

Bürgermeister Mag. Robert Denifl dazu: „Der Zuschuss des Landes Tirol fiel deswegen so großzügig aus, weil die restlichen Gemeinden des Stubaitales und auch des Wipptales dieses Projekt unterstützen und sich bewusst sind, dass kein weiteres Schwimmbad in diesen beiden Regionen vom Land Tirol in den nächsten Jahren gefördert wird. Landschaftlich bettet sich der neue Baukörper, der an die bestehende Tennishalle anschließt, hervorragend in das Gelände ein. Das Gebäude öffnet sich zum Tal hin und gibt in allen Bereichen die Aussicht auf unse-

Foto: Südansicht des neuen Regionalbades Stubai- Wipptal Quelle: www.fulpmes.gv.at

re wunderschönen Stubaier Alpen frei. Neben einer großzügigen Saunalandschaft mit Kalttauchbecken und Saunabecken werden ein 25m- Sportbecken, ein Kinderbecken, ein Whirlpool, ein Entspannungsbecken, ein Außenbecken und ein Rutschturm mit Auffangbereich unsere Besucher erfreuen. Das Freibad bleibt in der Größe bestehen und es steht unseren Gästen noch ausreichend Grünflache als Liegewiese zur Verfügung. In der Tennishalle bleiben 2 Tennisplätze erhalten, welche saniert werden. Ebenso stehen 4 Freiplätze den Tennis-

freunden zur Verfügung. Das Fitnessstudio wird ebenfalls neu errichtet. Auf ca. 450 m² schaffen wir neuen Raum für Bewegung, Entspannung und Erholung für Sportler und Gesundheitsbewusste. Ein Restaurationsbetrieb sorgt für das leibliche Wohl unserer Gäste.“

Beschluss

Der Planungsverband Stubaital hat in seiner Sitzung am 28. Juni 2012 folgenden Beschluss einstimmig gefasst: Der Planungsverband Stubai befürwortet und unterstützt die Errichtung des geplanten Regionalbades Stubai- Wipptal (Neubau eines Hallenbades mit Sauna und Fitnessbereichen) auf dem Areal des bestehenden Freizeitparks Stubai. Der Planungsverband Stubai ist sich bewusst und nimmt zur Kenntnis, dass seitens des Landes Tirol eine weitere oder zusätzliche Einrichtung dieser Art in der Region Stubai- Wipptal nicht gefördert werden kann.

Die Zusammenarbeit im Stubai als kleine Region mit fünf Gemeinden ist sehr wichtig. Viele Aufgaben werden schon gemeinsam gelöst wie z.B. AbFotonachweis: privat wasser verband, Schulen, Wohnund Pflegeheim. Auch der Tourismus ist für das gesamte Regionsgebiet Stubai zuständig. Es gibt viele Möglichkeiten, um Kosten zu sparen und intelligente Lösungen zu finden. Die Bürgermeister diskutieren Themen im Planungsverband, wobei diese dann über Gemeinderatsbeschlüsse der jeweiligen Lö-

sung zugeführt werden. Besonders im Tourismusverband ist die Zusammenarbeit sehr wichtig, da wir ein gemeinsames Infrastrukturnetz benötigen, wie das in Planung stehende Schwimmbad. Nur so kann das Stubaital auch in Zukunft einen erfolgreichen Weg gehen. Im Planungsverband gehen wir schon diesen gemeinsamen Weg. Themen können schnell in einem kleinen Gremium, bestehend aus den Bürgermeistern aller Stubaier Gemeinden, behandelt werden. Dies funktioniert sehr gut und bringt neben Kosteneinsparungen auch ein stärkeres Auftreten, wobei jede Gemeinde davon profitiert. Bgm. Mag. Robert Denifl

Zwangsfusionierungen von Gemeinden sind in Tirol kein Thema. Alternativ dazu sind wir auf gutem Wege die Zusammenarbeit in den fünf Talgemeinden zu intensivieren. BeispielsweiFotonachweis: privat se fällt mir ein: Kinderbetreuung, Ausbau Sozialsprengel, ortsübergreifende Infrastruktur, Bauwesen im Rahmen der Gemeindeverwaltung und vieles mehr. Den durch den Tourismus im Stubai erreichten Wohlstand als Selbstverständlichkeit zu sehen, wäre fatal. Das Interesse der

Einheimischen an der Weiterentwicklung, die gelebte Gastfreundschaft der Gastgeber, ein Schulterschluss der handelnden Funktionäre wird dem Wirtschaftsstandort Stubai Zukunft geben. An der Arbeit im Planungsverband schätze ich besonders die Kollegialität, die offenen Diskussionen und das zielorientierte Arbeiten. Bgm. Hermann Steixner

Foto: Schönberg im Winter Fotonachweis: TVB

Der öffentliche Nahverkehr - Stubaibus wurde zum Regiobus Stubai Ergänzungen wie zum Beispiel ein Bus um halb 9 nach Innsbruck oder einen Bus von Innsbruck ins Stubai zu späterer Stunde sowie Veränderungen beim Nightliner werden aktuell mit dem VVT besprochen und sollen schrittweise zur Umsetzung gebracht werden.

Foto: Vertragsunterzeichnung Regiobus Stubai mit LHStv Anton Steixner Fotonachweis: Land Tirol

Ab Juni 2010 wurde im Planungsverband intensiv an einer Gesamtlösung „Stubaibus“ gearbeitet. Bereits im Dezember 2010 wurde dann der Vertrag für den „Regiobus Stubai“ unterschrieben. Viele Verhandlungen, unzählige Besprechungen aller Beteiligten (VVT, IVB, Land Tirol, Seilbahnen im Tal, TVB Stubai und die Gemeinden) waren notwendig, um diesen Meilenstein im Öffentlichen Nahverkehr zu setzen. Die Gesamtkosten für dieses Busangebot für die Region von ca. 2,5 Mill. Euro jährlich wird vom Land Tirol gefördert. Seit 1. Februar 2011 ist der Regiobus Stubai erfolgreich für das Tal unterwegs. Gratisfahrt für Wintersportler Mit dem neuen Busangebot sind weiterhin die attraktiven Freifahrt-Angebote möglich. So können all jene Fahrgaste, welche mit Skipass, Wintersportausrüstung oder der Stubai Card zum Bus kommen, ab der Haltestelle Schönberg Ort im gesamten Tal gratis mit dem Bus mitfahren. Seilbahnen und Tourismus machen dies möglich. Alle 30 Minuten ein Bus Die Vorteile des Stubaitalbus neu sind zahl-

reich: Vor allem Pendler und Freizeitreisende profitieren laufend vom neuen ganzjährigen 30-Minutentakt von und nach Innsbruck. Neu ist auch, dass die Abfahrtszeiten vertaktet sind. Die Kunden wissen dadurch immer verlässlich, zu welchen fixen Zeiten die Busse verkehren. Auch im hinteren Bereich des Stubaitales brachte der RegiobusFahrplan spürbare Verbesserungen. Besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen wurde der Neustifter Ortsteil Stackler.

Neuausrichtung der Bushaltestellen In der Sitzung des Planungsverbandes Stubai im November 2011 konnte eine einheitliche Vorgangsweise für eine Neuausrichtung der Bushaltestellen im Stubai beschlossen werden: Zwischen den Gemeinden und dem VVT werden Verträge abgeschlossen, um für den Fahrgast ansprechende Haltestellen zu schaffen und andererseits im Bereich Fahrgastinformation ein einheitliches Fahrplandesign zu realisieren. Größtenteils haben die Gemeinden die Verträge mit dem VVT abgeschlossen. Mit der Umsetzung wird demnächst begonnen.

Information zum Fahrplan Sie finden alle Infos auf www.vvt.at, in den Foldern (liegen in allen Bussen auf) oder laden einfach die neue VVT Gratis App herunter. Eckpunkte „Regiobus Stubai“ ✓ Stubaier ist zum Regiobus Stubai geworden. ✓ Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Linien sind tagsüber vertaktet. ✓ Zwischen Innsbruck und Neustift ist der lang erwartete ganzjährige 30-Minutentakt neu eingeführt worden. ✓ Der Regiobus Stubai bietet im Winterverkehr im Tal mehr Verbindungen zum Stubaier Gletscher, zur Schlick 2000, sowie zu den Elfer Liften und den Serlesbahnen Mieders. ✓ Betrieben werden die neuen, regelmäßig vertakteten Buslinien durch die Busunternehmen Innbus und Deutschmann.

Verbessertes Angebot im Winter Zum fixen 30-Minutentakt zwischen Neustift und Innsbruck und dem 60-Minutentakt zwischen Neustift und Telfes gesellen sich zahlreiche Verdichtungen im Winterverkehr. Neu umgesetzt wurde, dass die Wintersportgebiete Stubaier Gletscher, Schlick 2000, die Elfer Lifte und Serlesbahnen Mieders miteinander mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbunden wurden. Eine weitere Erhöhung der Taktintervalle ist bereits in der Hochwintersaison umgesetzt. Laufende Verbesserungen Laufend sind wir bemüht dieses Angebot zum Wohle unserer Bevölkerung und Gästen zu verbessern. So konnte im April 2011 bereits erste Vertragsergänzungen durchgeführt werden. Weitere Anpassungen und Bezahlte Anzeige

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Neue Drehleiter für die Feuerwehr

Kostenfallen beim Thema Bauen und Immobilien vermeiden Im Gespräch erklärt der Immobilien- und Baurechtsspezialist Rechtsanwalt  Mag.  Moser, Innsbruck, wie die häufigsten Kostenfallen im Zusammenhang mit dem Thema Bauen und Immobilien vermeidbar sind und welche Vorteile rechtzeitige Planung -auch- in allen rechtlichen Angelegenheiten besitzt: Wie kann man unliebsame Überraschungen bei Liegenschafts- und Immobilienan-gelegenheiten verhindern? Martin J. Moser: Es gibt dazu einige Grundsätze, welche sowohl von öffentlichen Bauherren wie beispielsweise den Gemeinden eines Planungsverbandes, aber auch von Privatpersonen, welche an Grundstücksund Immobiliengeschäften (Häuser, Wohnungen, etc.) beteiligt sind und schließlich auch vom Bau- und Baunebengewerbe beachtet werden sollten. Was sollte zum Beispiel bei der Planung des Grundstücks- oder Immobilien(ver)kaufsbedacht werden? Martin J. Moser: Jedenfalls ist beim Kauf oder Verkauf von Immobilien eine treuhändige Abwicklung des Rechtsgeschäfts über den Rechtsanwalt, der auch den Vertrag erstellt, anzuraten. Damit ist sichergestellt, dass Verkäufer und Käufer in höchstem Maße abgesichert ist. Bei Abwicklung ohne Rechtsanwalt droht hingegen nicht nur ein hohes Prozessrisiko, sondern auch die Gefahr, dass vereinbarte Geldflüsse nicht oder anders als geplant stattfinden. Langwierige energieraubende, teure Konflikte und Verzögerungen können dann die Folge sein. Was sollte man schon in der Bauphase einplanen? Martin J. Moser: Konflikte, die nicht nur Geld kosten, können oft gar nicht entstehen, wenn man in der Bauphase beim Auftreten von Problemen (zb. betreffend Aufgaben

und Verantwortungsbereiche, Umfang und Qualität der Leistung, Honorare und Preise, Haftung, Risikoverteilung uam.) gleich die Notbremse zieht. Damit ist gemeint, dass man rechtzeitig, dh. bevor das Klima allzu sehr belastet ist- begleitend den Rechtsanwalt befragt. Derartige Bauablaufsstörungen können mit Bauträgern, Handwerkern, Architekten, Baumeistern usw. auftreten. Natürlich können auch die genannten Unternehmer Pech haben und auf schwierige Bauherren treffen. In jeder Position gilt aber meist: „Vertrauen ist gut, Anwalt ist besser.“ Können ähnliche Folgen auch einen öffentlichen Auftraggeber, zum Beispiel eine Gemeinde treffen? Martin J. Moser: Ja, grundsätzlich schon. Öffentliche Auftraggeber vergeben Planungs- oder Bauaufträge mit hohen Auftragssummen meist über Ausschreibungen oder sonstige Projektunterlagen. Diese wurden manchmal nicht von einem Anwalt erstellt oder zumindest auf Aktualität geprüft. Meist werden diese komplexen Vertragswerke von beteiligten Technikern mitgebracht. Nicht nur meiner Erfahrung nach entstehen dann aber schon während der Ausführungs- Abrechnungs- oder auch in der Gewährleistungsphase schwer lösbare Differenzen oder gewaltige Mehrkosten, die an sich leicht vermeidbar sind. Im Nachhinein wird dann klar, daß die Kosten der rechtzeitigen Prüfung, Optimierung oder Erstellung von klaren Vertragsunterlagen durch den Vertragsanwalt gering gewesen wären. Umsichtige Auftraggeber, -sowohl Private als auch Gemeinden- können daher immer seltener auf die begleitende Beratung durch den spezialisierten Rechtsanwalt verzichten, wenn sie Budgetgrenzen einhalten wollen. Schließlich leistet sich so mancher bei grösseren Projekten auch einen Ziviltechniker zur begleitenden technischen Kontrolle. Diese Fachleute sollten in rechtlichen Belangen aber nicht überfordert werden.

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Gibt es Besonderheiten beim Kauf vom Bauträger? Martin J. Moser: Das für derartige Liegenschaftserwerbe geschaffene Bauträgervertragsgesetz (BTVG) sichert die Käuferinteressen (diese sind kurzgefasst: Kaufpreiszahlung - nur in Raten, dh. nach Baufortschritt sowie bestmögliche Absicherung der Käufer im Fall der Insolvenz des Bauträgers) durch Bestellung eines Rechtsanwalts zum Treuhänder ab. Weiters wird ein befugter Bausachverständiger mit der Prüfung des Baufortschritts beauftragt, um den Käufern und der Finanzierungsbank größtmögliche Sicherheit betreffend die Fälligkeit der einzelnen Baufortschritts-zahlungen zu verschaffen. Auf die Befugnis des Bausachverständigen ist zu achten.

Ein nochmals verschärftes Belastungspaket konnten durch massiven Mediendruck abwenden. Trotzdem besteht aber nicht mehr nur Planungs-, sondern aktueller Handlungsbedarf für jene Personen, welche eine Schenkung schon länger planen. Hier sollte umgehend der Rechtsanwalt um Beratung ersucht werden. Rechtsanwälte sind übrigens die einzige Berufsgruppe, welche nicht nur Verträge verfassen, sondern auch im Streitfall vor Gerichten vertreten dürfen. Nur Anwälte können daher ihre Prozesspraxis in die Vertragsformulierung einfließen lassen– zum Vorteil des Mandanten!

Der Vorteil beim Kauf vom Bauträger liegt sicher darin, ein bezugsfertiges Objekt ohne Eigenleistungen zu erhalten. Außerdem werden Käufer während der Gewährleistungsfrist über eine verpflichtende Haftrücklassgarantie in Höhe von 2% oder 10 % (je nach Ratenplan) abgesichert.

Martin J. Moser: Kurzgefaßt: Wenn der Hauptwohnsitz oder ein selbst hergestelltes Gebäude verkauft wird, besteht grundsätzlich bei der Immobilienertragssteuer eine Steuerbefreiung. Abgesehen vom Hauptwohnsitz: Verkauft man ein Grundstück, dass vor dem 01.04.2002 angeschafft worden ist, liegt die Steuerbelastung bei 3,5% vom Veräußerungserlös. Umwidmungen von Grünland in Bauland: Hier kommt der Steuersatz von 15% zur Anwendung, wenn ein derartiges Grundstück nach dem 31.12.1987 und dem letzten entgeltlichen Erwerb umgewidmet wurde. Daneben gibt es noch einige Sonderregeln. Abgesehen von dieser Steuer, die vom Verkäufer zu bezahlen ist, muß der Käufer weitere Steuern und Gebühren einplanen.

Thema: Planung von Übergaben sowie Schenkungsverträge über Liegenschaften: Reicht hier das übliche Testament, um den Erhalt des Familienvermögens für die Kinder und Nachkommen zu sichern? Martin J. Moser: Nein, auf keinen Fall! Derzeit und im Jahr 2013 unterliegen die rechtlichen Rahmenbedingungen einem starken Umbruch: Stichwort: Grundbuchseintragungs-gebühr und Grunderwerbssteuer. Dieser Tage wurde –wie auch von mir längst vorhergesagt- eine massive Erhöhung der Kosten (Gebühren) bei Schenkungen und Übergaben diskutiert. Diese Erhöhung ging Ende Oktober durch den Ministerrat und wird vermutlich auch vom Parlament beschlossen werden, obwohl die Neuregelung vermutlich wieder verfassungswidrig ist.

Wie sieht die Steuerpflicht vor allem beim Verkauf von Immobilien, die man selbst bewohnt, jetzt eigentlich wirklich aus?

Sprechtage von Vertragsanwalt Moser als Service der Gemeinden des Planungsverbandes Stubai finden derzeit in Mieders, Schönberg und Telfes statt. Anfragen unter Tel.: 0512/57232

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Gemeinsam mit dem Land Tirol, der Gemeinde Neustift und den anderen Gemeinden des Stubaitals konnte eine hochmoderne Drehleiter für die Stubaier Gemeinden angeschafft werden. Stationiert ist diese bei der FF Neustift.

Essen auf Rädern im Stubaital 2012 Die Gemeinden sagen danke bei allen Freiwilligen des Roten Kreuzes

Im Herbst 2011 wurde nach mehrjähriger Anschaffungsphase mit einem Festakt die neue Drehleiter für die Stützpunktfeuerwehr Neustift der Region offiziell in den Dienst gestellt. Die Drehleiter zählt zu den modernsten Geräten dieser Art in ganz Österreich. Mit einer Steighöhe von 32m und eines Gelenkarms können verschiedene Objekte nun problemlos angefahren werden. Als Fahrgestell dient ein Volvo mit 340 Ps. Viele Zusatzgeräte wie ein Belüftungsgerät, Wasserwerfer, Krankentrage und Atemschutzgeräte sorgen für ein sicheres Eingreifen im Ernstfall. „Schnell und effizient helfen kann nur der, der auch die notwenigen Voraussetzungen dafür hat. Anschaffungen in dieser Größenordnung sind nie für eine einzelne Gemeinde machbar, sondern nur in Abstimmung mit Partnern möglich. Daher gilt unser Dank an Landeshauptmann Stellvertreter Anton Steixner und den anderen Stubaier Gemeinden, die sich großzügig beteiligt haben.

Foto: Die Freiwilligen des Stubaitals Foto: Die Drehleiter der FF Neustift Fotonachweis: FF Neustift

Ohne die Unterstützung des Landes Tirol mit 400.000 Euro der Beteiligung der Stubaier Gemeinden mit 100.000 Euro, wäre der Restbetrag der Gemeinde Neustift mit 220.000 Euro nicht zu finanzieren gewesen“, stellte Bürgermeister Mag. Peter Schönherr beim Festakt fest. Der freiwillige Einsatz der Feuerwehrmänner ist unbezahlbar! Für dieses großartige Engagement - ein aufrichtiges Vergelt´s Gott an alle Kameraden im gesamten Stubaital!

Seit mehr als 10 Jahren liefert das Rote Kreuz Innsbruck Land das Essen auf Rädern nun aus. Im Stubaital hat es mit ein paar wenigen Essen angefangen und im Jahr 2012 liefern wir nun täglich mehr als 50 Essen aus. Das Rote Kreuz in Fulpmes sieht dies als eine soziale Aufgabe und hat gemeinsam mit dem Sozialsprengel, den Gemeinden und Wohn- Pflegeheimen im Stubai ein gut funktionierendes System aufgebaut. Nicht zuletzt aufgrund der tatkräftigen Unterstützung des Vize Bürgermeisters Hermann Siller aus Neustift haben wir es geschafft einige engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Stubaital für die Essensauslieferung auf freiwilliger Basis zu gewinnen.

Fotonachweis: Ennemoser, RK Tirol

Dazu haben wir zwei Fahrzeuge und 15 freiwillige Helferinnen und Helfer im Dienst. An dieser Stelle ein herzliches “Dankeschön“ an Hermann. Lediglich durch die Mitarbeit dieser engagierten Freiwilligen ist es möglich, ein für alle Beteiligten zufriedenstellendes System zu betreiben. „Vielen Dank an alle.“ Wir haben sicher auch den Dank der älteren Menschen in unserem Tal die sich täglich auf ihr Essen freuen. Mit einem herzlichen Vergelt´s Gott. Günther Ennemoser Bezirksstellenleiter

Brückenschlag – eine existentielle Frage für das Stubai Der Planungsverband ist federführendes Mitglied der ARGE-Brückenschlag Viel wurde in den letzten Wochen und Monaten über für die Region Stubai wichtige infrastrukturelle und touristische Projekte berichtet. Dabei wurde teils auch mit emotionalen Argumenten agiert, die der Sache und einer nachhaltigen zukunftsorientierten Weiterentwicklung nicht immer entsprechen konnten. Die erfolgreichen Rezepte der Vergangenheit gilt es zu würdigen und zu schätzen. Dennoch muss sich die Region weiter entwickeln, um weiterhin Lebens- und Wirtschaftsraum für alle Stubaierinnen und Stubaier zu bleiben. Zu diesen Projekten, die der Planungsverband Stubai gemeinsam mit dem westlichen Mittelgebirge und den betroffene Tourismusverbänden forciert, zählt der Brückenschlag der Wintersportgebiete von Mutters, Axams über die Schlick bis nach Neustift. Eine Verbindung dreier Wintersportgebiete und Sommerbahnen, die allen betroffenen Regionen und Gemeinden nützt. Zum einen, weil dem Stubaital eine überlebenswichtige touristische Perspektive erhalten bleibt und zum anderen, da die Olympia-Region rund um Innsbruck ihre weltweit einzigartige Position sichern kann und muss.

Zu diesem wichtigen Brückenschlag gehören auch neben einer Vielzahl an skitechnischen und planerischen Maßnahmen auch eine Verbindungsbahn vom Axamer Hoadl in das Skigebiet Schlick2000 sowie die überaus wichtige Anbindung von Neustift an die Schlick. Dazu Planungsverbandsobmann Manfred Leitgeb: „Uns als Planungsverband geht es nicht darum politische Scharmützel zu schlagen, sondern um die Zukunft unserer Gemeinden, in denen auch eine wirtschaftliche und touristische Weiterentwicklung möglich sein muss. Den noch nehmen wir die politischen Rahmenbedingungen innerhalb der Tiroler Landesregierung ernst und werden, wie von Landeshauptmann Platter empfohlen, das Wünschenswerte im Auge behalten und das Machbare umzusetzen beginnen. Es ist klar, dass es wohl keine landschafts- und naturschonendere Verschmelzung von Wintersportregionen gibt, wie jene die projektiert wurde und derzeit nicht in vollem Umfang politisch durchsetzbar ist.“

weiterhin Bestand haben wird und sogar aufgewertet werden soll. Bis auf zwei Seilbahnstützen wären in diesem Schutzgebiet auch keinerlei Eingriffe notwendig oder geplant gewesen.

Alle Mitglieder der ARGE-Brückenschlag bekennen sich auch weiterhin zu einem Schutz der Kalkkögel und zum dortigen Schutzgebiet, das auch nach einem Brückenschlag

Planungsverbandsobmann Manfred Leitgeb zum Projekt: „Wir werden uns gemeinsam mit den Planern und allen Betreibern nun bemühen, auf dem gemeinsamen Weg weiter

Foto von links: Bgm. Mag. Peter Schönherr- Obmann TVB Stubai Sepp Rettenbacher – Dr. Karl Gostner TVB Innsbruck – Bgm. Rudi Nagl – Bgm. Manfred Leitgeb Fotonachweis: Privat

zu kommen und das Projekt samt all seinen Einzelschritten nun perfektionieren und vorantreiben ohne den Blick für das Wesentliche und für das Machbare zu verlieren. Eine Priorität hat dabei sicher die Verbindung von Neustift in die Schlick. Stillstand können wir uns nicht leisten und werden wir nicht dulden.“ ARGE - Brückenschlag 5


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Gemeinden sparen mit IKB-Unterstützung den Bürgern Geld

Aus der Asche ein Feuer

Ab Mitte September 2012 stellte die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) die Straßenbeleuchtung von Mieders auf innovative LED-Lampen um und fungierte dabei als umfassender Service-Partner. Am 30. Oktober 2012 fand die feierliche Übergabe in Mieders statt.

Die richtige Entsorgung schützt vor Bränden - Tipps der Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH (ATM)

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) bietet allen Tiroler Gemeinden attraktive All-Inclusive-Pakete zur Optimierung und Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung an. Die Gemeinde Mieders rüstete mit der Unterstützung der IKB ihre gesamte Straßenbeleuchtung – 146 Lichtpunkte – auf LED um. Mieders modernisierte und setzte auf LED Die Gemeinde Mieders startete im Juli 2012 mit den ersten Planungsschritten zur Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung. Bisher waren großteils Kandelaber- und Koffer-Leuchten mit Quecksilberdampflampen (mit 80 und 200 Watt) im Einsatz. Mieders Bürgermeister Manfred Leitgeb: „Es war an der Zeit für eine Optimierung der Beleuchtung, nicht zuletzt aufgrund des hohen Energieverbrauchs. In der IKB haben wir einen kompetenten und unabhängigen Partner gefunden, der uns eine Gesamtlösung anbot.“ IKB-Lichtexperte Clemens Hartmann erläutert die Vorteile von LED: „Der Einsatz von LED-Lampen führt zu beachtlicher Strom- und KosteStrom

Wasser

Abwasser

Abfall

Unsachgemäße Lagerung von glühender Asche kann verschiedene Schäden verursachen. Durch Asche in Plastikkübeln oder in offenen Behältern, können durch Funkenflug Balkon- oder sogar Wohnungsbrände entstehen. Unsachgemäß entsorgte Asche setzte kürzlich sogar Tiroler Recyclinghöfe in Brand. Wer sorglos mit Asche umgeht, gefährdet also nicht nur sich selbst, sondern auch seine Umwelt.

Gemeinden fördern Kinder und Jugendliche mit verbilligten Saisonkarten

Nicht entsprechende Behandlung von Aschenabfällen könnte Leistungskürzungen der Versicherungen wegen grobfahrlässiger Schadensverursachung zur Folge haben.

Foto: Die neue LED Beleuchtung im Einsatz! Fotonachweis: IKB

Foto: Freuen sich über die neue, effiziente Beleuchtung (v.l.n.r.): IKB-Mitarbeiter Georg Dollinger, Mieders Bürgermeister Manfred Leitgeb, IKB-Mitarbeiter Klaus Spiegl und Swarco-Geschäftsführer Erwin Walch Fotonachweis: IKB

neinsparung. Eine LED-Straßenbeleuchtung, die von der IKB geplant und ausgeführt wird, hat eine lange Lebensdauer bei geringem Wartungsbedarf, erspart den Bürgern viel Geld und schont die Umwelt.“

Telekommunikation

Krematorium

Bäder

Contracting

Schritte zur erfolgreichen Umstellung Nach ausführlichen Beratungsgesprächen und der Vorstellung eines maßgeschneiderten Gesamt-Lichtkonzeptes beauftragte der Gemeinderat von Mieders die IKB mit der Umsetzung. Anschließend organisierte die IKB die notwendigen Leuchten, Masten und Mastenverlängerungen sowie Kabelübergangskästen. Mit den Montagearbeiten konnte bereits im September begonnen werden. Nach nur drei Wochen Bauzeit wurde die Anlage im Oktober fertig gestellt und von der Gemeinde abgenommen.

IKB

LICHT

All-Inclusive-Licht der IKB Beratung, Planung, Errichtung Inbetriebnahme und Übergabe der Anlage laufende Durchführung der vorgeschriebenen Kontrollen und Überprüfungen Wartung: Instandhaltung und Betriebsführung Beratung zu Förderungen und Finanzierungen alles aus einer Hand: vom größten kommunalen Versorgungsunter­ nehmen in Tirol – IKB

Individuelles Gesamtpaket für eine energiesparende Straßenbeleuchtung Das IKB-Angebot punktete auch mit einem verbindlichen Kostenrahmen ohne Investitionskosten. Bürgermeister Manfred Leitgeb: „Neben dem technischen Know-how der IKB, die als renommiertes Unternehmen für kommunale Dienstleistungen bekannt ist, hat uns nicht zuletzt die Finanzierungslösung überzeugt. Wir zahlen die nächsten zehn Jahre eine monatliche Rate. Dafür erhalten wir eine fundierte Beratung, die Planung und Inbetriebnahme der neuen Anlage sowie laufende Kontrollen, Wartung und Betriebsführung – 24-Stunden-Service inklusive.“ Feierliche Übergabe Am 30. Oktober 2012 wurde die Übergabe in Mieders gefeiert. Bürgermeister Leitgeb begrüßte den Gemeinderat von Mieders, Mitarbeiter der IKB sowie Swarco-Geschäftsführer Erwin Walch. Walch betonte, dass die Swarco-Leuchten Futurlux Head modernste LED-Technologie mit modernem Leuchtkörper kombinieren. IKB-Vertriebsleiter für den Bereich Strom Netz, Georg Dollinger, hielt fest, dass Mieders mit der neuen LED-Beleuchtung nun bestens für die Zukunft gerüstet sei. „Die Bewohner von Mieders freuen sich über die schönen Lampen.“, so Bürgermeister Leitgeb.

Fotonachweis: ATM

Mit der Kälte im Winter wird wieder ein “brennendes” Problem an Gewicht gewinnen: Noch glühende Asche entzündet mitgelagerte Abfälle. Diese Zündquelle hat in Tirol bereits mehrere Brände und Schäden in der Vergangenheit verursacht. Sogar die Brände auf Tiroler Umladestationen und Recyclinghöfen wurden wahrscheinlich von unsachgemäß entsorgter Asche verursacht. Wie können Sie sich und andere schützen? Der Trend und seine Gefahren Immer mehr Hausbesitzer wärmen sich wieder an Kamin-, Kachel- oder Schwedenöfen. Dieser Trend erfordert nicht nur Wissen über den Umgang mit den Brennstoffen, sondern auch über die richtige Entsorgung der Asche. Nur wer die Gefahren kennt, kann Brände verhindern. Das gilt übrigens nicht nur in starken Heizperioden wie derzeit, sondern auch im Sommer für den Grill im Garten oder das Lagerfeuer mit den Kindern. 48 Stunden heiß Scheinbar kalte Asche kann bis zu 48 Stunden lang Materialien in Brand setzen.

So bleibt die Asche cool Die Restmülltonne ist der einzig richtige Entsorgungsweg. Die Asche sollte erst aus dem Ofen enatfernt werden, wenn sie vollkommen abgekühlt ist. Wird der Brennraum aber zu voll und die Asche muss dringend geleert werden, gilt es, ein geeignetes ‘Zwischenlager’ zu finden. Die Asche sollte einige Tage in einem metallenen „Aschenkübel” mit Deckel vollständig auskühlen, bevor sie im Restmüll landet. Nicht umsonst wird auf den Restmülltonnen darauf hingewiesen „Bitte keine heiße Asche einwerfen“. Entsprechende Metallbehälter sind im Fachhandel zu sehr günstigen Preisen erhältlich.

Die Saisonkarten können direkt bei den Liftgesellschaften erworben werden.

Die Gemeinden des Stubaitales unterstützen ebenso wie der TVB Stubai und die Seilbahnen auch heuer wieder den Kauf von Winter- Saisonkarten.

Als Planungsverband unterstützen wir das Angebot. „Es ist wirklich attraktiv und wir sind der Überzeugung, dass wir gerade unseren Kindern und Jugendlichen Angebote machen müssen, damit sie auch die Sportmöglichkeiten vor Ort schätzen und im Tal bleiben“, so Obmann Bgm. Manfred Leitgeb.

Somit kann die Stubaier Saisonkarte mit oder ohne Gletscher sehr attraktiv für Kinder und Jugendliche angeboten werden.

Kinder Jgg. 2006-1997

Jugend Jgg. 1996-1993

Stubaier Saisonkarte mit Gletscher

45,00 Euro

196,00 Euro

Stubaier Saisonkarte ohne Gletscher

25,00 Euro

156,00 Euro

Kinder unter 6 Jahren benötigen keine Karte.

Wir wünschen viel Spaß beim Schifahren!

„die K antine“

Tel. 0800 500 502 kundenservice@ikb.at, www.ikb.at

r t de n IKB-Licht spa Bürgern Geld

Fotonachweis: ATM

Gemeinden fördern Kinder und Jugendliche mit verbilligten Saisonkarten

Cafe Restaurant

Für Sie erreichbar unter:

Kontakt: Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) Georg Dollinger, MBA, ertriebsleiter IKB Strom Netz, georg.dollinger@ikb.at, Tel.: 0512/502-5326

Fotonachweis: TVB

täglich wechselnde Mittagsmenüs ab € 6,20 6142 Mieders, Gewerbepark 7, 2. Obergeschoss Mair Barbara Tel. 0676/7780015

Fotonachweis: TVB

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Neustift i.St.

Mieders

Fulpmes

Schönberg i.St.

Telfes i.St.

Bürger im Stubaital sind vorbildliche Mülltrenner elf Prozent dieser Lebensmittel im Müll stecken sogar noch in den Originalverpackungen. Die Gründe sind vielfältig. Die Tiroler kaufen Lebensmittel weit über den Bedarf. Billigangebote (1+1 oder 2+1 Gratis) forcieren dieses bedenkliche Konsumund Wegwerfverhalten. Die Städter werfen öfter und mehr Lebensmittel weg als die Menschen am Land. Ein bewusster Umgang mit Lebensmittel tut Not, besser Qualität in Maßen zu kaufen als Billigware im Überfluss. Wegwerfen kostet Geld. Mülltrennen hingegen hilft den Bürgern sparen. Das beweist auch die aktuelle Jahresbilanz aus den mehr als 100 ATM-Gemeinden in den Bezirken Innsbruck-Land und Schwaz. Insgesamt sind die Tiroler Österreichs Sammelmeister.

Foto: Die mechanische Abfallsortieranlage im Ahrntal Fotonachweis: IKB

Zwei Drittel des Müllbergs sind Wertstoffe und Bioabfall Wiederverwertung ist ein wertvoller Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Trotzdem landen tonnenweise unverdorbene Lebensmittel im Restmüll. Die Wirtschaftkrise schlägt durch. Sparen ist angesagt. Trotzdem werfen die Tiroler tonnenweise Lebensmittel in den Müll. So landen genießbare Lebensmittel – oft noch originalverpackt – im Wert von 35 Millionen Euro jedes Jahr im Restmüll und Bioabfall der Tiroler.

Die Ergebnisse einer Studie der Universität für Bodenkultur in Wien werfen dunkle Schatten auf den unbedachten und verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln. Brot und Gebäck, frische Eier, Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst – ganze Geschenkkörbe von Lebensmitteln, die nicht verdorben und vielfach nicht einmal aus den Verpackungen genommen sind, finden sich in den Mülltonnen. Die Mengen sind erschreckend: Auf jeden Tiroler kommen so jährlich 15 Kilo noch genießbare, aber weggeworfene Lebensmittel. In Summe ist das ein gutes Viertel des gesamten Tiroler Restmülls und Bioabfalls,

100.800 Tonnen beträgt die gesamte Abfallmenge, die im Jahr bisher 2012 in den ATM-Gemeinden anfiel. Etwa 66.000 Tonnen davon sind aber getrennt gesammelte Wertstoffe bzw. Bioabfälle, die nicht Deponien belasten. Damit ersparen sich die ATM-Bürger 11,8 Millionen Euro! Ein Drittel entfällt auf die 39 Gemeinden des Bezirks Schwaz, zwei Drittel auf die 64 Gemeinden im Bezirk Innsbruck-Land. Die Trennmoral ist gut. Das Sammelsystem ist etabliert. Der Berg Restmüll, das ist etwa ein Drittel des Gesamtmülls, wächst nicht trotz steigender Bevölkerungszahl. Gut zwei Drittel des Gesamtmülls können wiederverwertet werden.

Mülltrennung pro Bürger im Durchschnitt: 36 Kg Glas 68 Kg Papier 22 Kg Karton 32 Kg Kunststoffe und Verpackungen 6 Kg Metallverpackungen (Dosen) 21 Kg Holz 14 Kg Eisenschrott 27 Kg Sperrmüll 111 Kg Restmüll Mülltrennen lohnt sich: Allein aus der Papier- und Kartonsammlung fließen jährlich 360.000 Euro zurück an den ATM-Gemeinden. Für den Aufwand aus der Verpackungssammlung werden den ATM-Gemeinden 620.000 Euro refundiert. Die Bürger in unseren ATM-Gemeinden sind verlässliche Mülltrenner. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, betont ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger. Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH Münchner Straße 22 A-6130 Schwaz

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a 6166 fulpmes tel. 0043/699/16435601 e-mail: office@deutschmann-reisen .at

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Wir danken allen beteiligten Unternehmen und Organisationen, die mit ihren Einschaltungen zum Entstehen des Infoblattes maßgeblich beigetragen haben. Dankeschön! 8

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Planungsverband Stubaital