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An einen Haushalt

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FULPMES aktuell Die Fulpmer Gemeindefinanzen Ein erfreulicher Blick in die Bücher

Volksschule Fulpmes Wichtige Grundlage für die weitere Schulbildung

Fulpmes MOBIL

12. Ausgabe | Februar 2016

Bewegung fördern, CO2 einsparen

Fulpmes Aktuell - Februar 2016

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Liebe Fulpmerinnen, Liebe Fulpmer! Die heurige Julfeier war ein voller Erfolg. Sehr viele Kinder haben ihre sportlichen Leistungen präsentiert. Vielen Dank der Sektionsleiterin Gabi Pfister mit ihren MitarbeiterInnen. Mitte Jänner 2016 fand ein sehr interessantes Turnier in Fulpmes statt. Die besten Nachwuchsspieler Öster­ reichs trugen ihre Wettkämpfe aus. Bei einem Gespräch mit dem Präsidenten des Tiroler Tischtennisvereins wurde besprochen, dass eventuell ein inter­nationales Turnier in Fulpmes ausgetragen wird. Derartige Groß­ veranstaltungen funktionieren nur mit einer gut organisierten Sektion, wie sie in derzeit in Fulpmes unter Hans Tembler geführt wird.

Bei der Feuerwehr kommt neben den oft schwierigen Einsätzen auch das Gesellschaftliche nicht zu kurz. Floriani­tag, Herbstfest und der Ausflug zum Speicher­ teich sind wichtige Veranstaltungen für den Zusam­ menhalt. Beim letzten Herbstfest konnte ich das Modell besichtigen, das Sandra Schöpf im Rahmen ihrer Ausbil­ dung an der HTL Innsbruck erstellt hat (Mehrzweckge­ bäude für die Feuerwehr, Polizei etc.).

Dasselbe gilt auch für den Fußball. Jugendliche und Kinder aus Genua kommen auch heuer wieder für 14 Tage zu einem Trainingsaufenthalt nach Fulpmes. Die Fulpmer Jugend hat in Fulpmes viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Neuerlich wird auch Taek­ wondo angeboten, auch die Sektion Schwimmen zeigt sich schon sehr aktiv.

Zur Flüchtlingssituation darf ich folgendes berichten: In Schönberg i.St. sind zur Zeit 40 Flüchtlinge unter­ gebracht, in Mieders fünf und in der Gemeinde Neustift i.St. 15 Personen. Wir in Fulpmes werden im Februar 25 unbegleitete Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren aufnehmen. Diese Jugendlichen werden von Seiten der Sozialen Dienste GmbH vom Land Tirol 24 Stunden durchgehend betreut. Viele Fulpmerinnen und Fulpmer haben sich bereit erklärt, bei Deutsch­ kursen und der Einführung in unsere Gesellschaft zu helfen. Wenn wir zusammenstehen, werden wir das vom Bund von uns Verlangte (Durchgriffsrecht) gut meistern.

Ein großes Thema in Fulpmes ist auch die Sicherheit. Die Polizei mit dem Stützpunkt im Dorfzentrum ar­ beitet als sehr wichtiger Part für die Bevölkerung. So laufen große Veranstaltungen wie z.B. das Tuifllaufen am 5. Dezember reibungslos ab. Die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen funktioniert in Fulpmes hervorragend. Feuerwehr und Rettung sind bestens aufgestellt, um bei Katastrophen, Bränden und Un­ fällen sofort Hilfe leisten zu können. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Rettung und den Rot-KreuzMitarbeitern recht herzlich für die mir angedeihte professionelle Betreuung bedanken.

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Auch bezüglich der Lebensqualität in Fulpmes kann ich mit Recht behaupten, dass wir hier gut aufgestellt sind. Natürlich stehen auch in der nahen Zukunft wichtige Bauvorhaben zur Verbesserung am Programm.

Euer Bürgermeister,

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Inhalt Vorwort des Bürgermeisters.................................................................Seite 2 Inhalt, Impressum, Anno dazumal........................................................Seite 3 Die Fulpmer Gemeindefinanzen...........................................................Seite 4 Tiefbauamt Fulpmes........................................................................... Seite 6 Aktuelles aus dem Dorf .......................................................................Seite 7 Der Gemeinderat hat beschlossen........................................................Seite 8 Glasfaser-Power für Fulpmes, Bauvorhaben........................................ Seite 9 TSV AUSTRIALPIN Fulpmes...............................................................Seite 10 Die Musikkapelle Fulpmes stellt sich vor............................................. Seite 11 Lions-Club Stubai-Wipptal.................................................................Seite 12 TBFK, Tanzen ab der Lebensmitte............................................................ Seite 13 Just Sing! ...........................................................................................Seite 14 Volksschule........................................................................................ Seite 15 Mobilität auf dem Vormarsch.............................................................Seite 16 Gelebte Städtepartnerschaft.............................................................. Seite 17 POOL - Der Jugendwarteraum...........................................................Seite 18 Termine..............................................................................................Seite 19 Volkshochschule Fulpmes..................................................................Seite 20

Ausgabe 12 - Februar 2016 Erscheint als Informations- und Nachrichtenzeitschrift der Gemeinde Fulpmes Herausgeber: Gemeinde Fulpmes Bahnstraße 6, 6166 Fulpmes Redaktion: Gemeinde Fulpmes Konzeption, Layout & Druck: Bergwerk Web & Multimedia OG Kranewitterstraße 22, 6020 Innsbruck Redaktionsschluss Ausgabe 13: siehe www.fulpmes.tirol.gv.at Kontakt Inhalt & Werbeeinschaltungen Florian Stockhammer lohn@fulpmes.tirol.gv.at 05225 62251-3

Anno dazumal Schirennen am Galtberg 1963

Sternsingen in Fulpmes Der Brauch des Sternsingens hat in Fulpmes eine lange Tradition. Hier zwei historische Bilder, die mein Vater Fritz Kapferer aufgenommen hat.

Sternsinger 1962: Franz Falschlunger, Richard Hammer, Rudi Dieses historische Foto wurde von meinem Vater Fritz Kapferer (verstorben 2012) im Jahre 1963 an­ lässlich eines Kinderschirennens des TSV Fulpmes am Galtberg oberhalb von Froneben aufgenommen. Von links: Startrichter Karl Pittl, der Gründer der Schlick 2000 (verstorben), Dietmar Egger (verstor­ ben), Bernhard Vallazza (verstorben), Erwin Fiechtl, Gottfried Kapferer, Hans Hammer (verstorben) und Heini Sterzinger (verstorben). Berichte: Gottfried Kapferer Fotos: Fritz Kapferer

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Mayr , Heinz Muigg, Josef Mair , Josef Vergörer (v.l.)

Sternsinger 1966: Hans Rastbichler, Florian Huter, Heinrich Mair , Florian Mair, Kurt Volderauer (v.l.)

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Gute Aussicht bei den Finanzen In Fulpmes stimmt die Kasse: Trotz teurer Bauprojekte ist der Schuldenstand gering. Dennoch warten in den nächsten Jahren große Aufgaben. Ein risikoarmer, weil vernünftiger Leit­ satz besagt: Zuerst sparen und dann Geld ausgeben. Für die Fulpmer Ge­ meindeführung hat diese Einstellung in den vergangenen zwei Legislatur­ perioden gut funktioniert. Das größte Projekt seit 2010 – das Freizeitcenter Stubay – kommt zwar nicht ohne ein 4-Mio-€-Darlehen aus, ist aber trotzdem ein Vorzeigeprojekt, und die Finanzierung ist ge­ sichert. Das Stubay läuft gut, dementspre­ chend soll es laut Bürgermeister Ro­ bert Denifl so weitergeführt werden, „dass es die Gemeinde außer den vier Millionen nicht belastet.“  Übrigens: Mit Ende 2016 sind von den 4 Mio. € bereits 800.000 € getilgt. Der Schul­ denstand der Gemeinde beläuft sich derzeit (inkl. Stubay Darlehen) auf 4,6 Mio. €.

Ein Rückblick In den vergangenen sechs Jahren wur­ den eine ganze Reihe großer Projekte realisiert: Neben dem Stubay waren es z.B. der neue Recyclinghof, die Sa­nierung der Pflichtschulgebäude

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inkl. der Turnhalle, die Leitungsver­ legungsarbeiten für das Breitband­ internet oder Grundstücks­ankäufe (Brandauer, Gann, Denifl, Kirschner). Die Gesamtsumme belief sich ins­ gesamt auf über 4 Mio. €, die zum überwiegenden Teil über die laufenden Einnahmen der Gemeinde ab­gewickelt wurden. Das aktuell größte Projekt ist der Ge­ meindeamts-Umzug ins Kranerhaus:

2004 kaufte es die Gemeinde von der Stubai Werkzeugindustrie, es folgten der Ankauf der angrenzenden Häuser und die erfolgreiche Planung in Zu­ sammenarbeit mit dem Bundesdenk­ malamt. 2016 soll mit dem Umbau be­ gonnen, 2017 übersiedelt werden. Die Umbaukosten betragen zwei Mio. €, das bisherige Gemeindeamt könnte, so­ fern der Gemeinderat dies entscheidet, künftig als Fulpmer Vereinshaus dienen.

Das hat‘s gekostet Die größten Projekte in Fulpmes 2010 - 2015: Gesamtsumme über 4 Mio. € • Z.B. Grundstücke-Erwerb (Brandauer, Gann, Denifl, Kirschner): 849.047 € • Recyclinghof: 800.000 € • Sanierung Schulgebäude: 671.000 € • Sportplatzvergrößerung: 450.603 € Schuldenstand derzeit 4,6 Mio.€ (davon Darlehen für Stubay 4 Mio. € und für Recyclinghof 450.000 €) Rücklagenstand: 522.016 € Budget-Voranschlag 2016: 9,1 Mio. €

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Die nächsten größeren Vorhaben, darunter befinden sich auch Projekte aus dem Bereich Sport und Kinder­ betreuung, werden nach den Wahlen am 28. Februar vom neu gewählten Gemeinderat beschlossen.

Blick in die Bücher Nimmt man die Gemeindefinanzen genauer unter die Lupe, ergibt sich der Blick auf einen ordentlichen und einen außerordentlichen Haushalt: Ersterer betrifft die laufenden und einmaligen Ein- und Ausgaben der Gemeinde wie Steuern, Gebühren und kleinere Projekte. Im außer­ ordentlichen Haushalt – auch Inves­ titionshaushalt genannt – geht es um die Abwicklung von größeren Projek­ ten, die zum Teil über Darlehensauf­ nahmen bzw. Bedarfszuweisungen des Landes und Zuschüsse aus dem ordentlichen Haushalt finanziert wer­ den. Der jeweilige Finanzierungsplan  wird durch den Finanz-Ausschuss der Gemeinde in seinen Sitzungen be­ sprochen und die Empfehlung über die weitere Vorgehensweise dem Gemeinderat zur Behandlung über­ geben. Hinzu kommt, dass viertel­ jährlich der Überprüfungsausschuss und einmal jährlich die Gemein­

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deaufsicht durch die Bezirkshaupt­ mannschaft Einblick in die Bücher nimmt. Bürgermeister Denifl lobt deshalb Amtsleiter Alexander Bertignol und Buchhalter Robert Lanegger für ihre gewissenhafte Arbeit. Ebenso hatte der Überprüfungsausschuss unter Obmann Gottfried Kapferer dem Gemeinderat fast ausschließlich Gutes zu berichten.

Zahlen und Fakten Der Budgetvoranschlag für 2016, das ist die Prognose, wie viel die Ge­ meinde heuer einnehmen und aus­ geben wird, beläuft sich auf rund 9,1 Mio. €. Mit dieser Summe muss die Gemeinde einerseits ihren Zahlungs­ verpflichtungen, inkludiert sind auch die Raten für die Darlehensrückzah­ lungen an Bank und Wohnbauförde­ rung, nachkommen und andererseits neben den anstehenden Vorhaben auch die gesamte  gemeindeeigene Infrastruktur erhalten und ausbauen. Das Gemeindebudget setzt sich zum großen Teil aus den gemeinde­ eigenen Einnahmen, aus Transfer­ zahlungen des Landes  und aus den Zuweisungen des Bundes im Rah­ men des Finanzausgleichs (das sind Steuereinnahmen des Bundes, die

dieser auf die drei Gebietskörper­ schaften Bund, Land und Gemeinde verteilt) zusammen. Die gemeindeeigenen Einnahmen sind nicht zuletzt dank der vielen In­ dustrie- und Tourismusbetriebe kon­ stant gut: Fulpmes erhält durch die angesiedelten Unternehmen Kom­ munalsteuern, hinzu kommen u.a. sonstige Steuern (z.B. Grundsteuer), Gebühren (z.B. Wasser, Kanal, Müll und Erschließungskosten) und Ein­ nahmen aus Vermietung und Ver­ pachtung. Durch die zusätzlichen Ein­ nahmen (z.B. Kommunalsteuer) kann die Gemeinde die Infrastruktur aus­ bauen und verbessern. Es gibt auch kaum noch ausgelagerte Schulden. Der der Gemeinde Fulpmes zu­ gerechnete Schuldenstand beim Abwasserverband belastet die Ge­ meinde Fulpmes nur mit ca. 8.000 € jährlich. Weiters können auch die In­ vestitionen an der Neuen Mittelschu­ le aus dem ordentlichen Haushalt bezahlt werden und für den Ausbau des Wohn- und Pflegeheims ist nur noch die Wohnbauförderung zu be­ gleichen. Erfreulich ist auch die Rücklagen­ Entwicklung: Trotz teurer Pro­ jekte  sind die Rücklagen in dieser Periode um nur 119.483 € gesunken:

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von 641.499 € (Stand 2010) auf 522.016 € (Stand Jänner 2016). Der Wertpapierstand beträgt in den letz­ ten Jahren unverändert ca. € 620.000. Wie die Gemeinde spart? Man setzt auf Kostenoptimierung bei den Projekten durch vermehrte Eigen­ leistung, darüber hinaus kommen fall­ weise Vorhaben auf die Warteliste.

Große Herausforderung Der gewissenhafte Umgang mit (teu­ ren) Investitionen scheint wichtiger denn je: Denn gerade die Ausgaben im Sozialbereich werden nicht weniger. Bislang war es so, dass sich die jähr­

lichen Steigerungsraten der ver­ pflichtenden Sozial-Ausgaben (für Sozial- und Behindertenhilfe, Kinderund Jugendhilfe, Krankenhaus­ beitrag etc.) mit den Ertragsanteilen, das sind die Anteile der Gemeinde an den Steuereinnahmen des Bun­ des, in etwa die Waage hielten. Für 2016 droht diesem System aber eine Schieflage. So werden die vor­ geschriebenen Sozial-Ausgaben für 2016 um 64.000 € steigen, die prognosti­zierten Ertragsanteile je­ doch nur um 19.000 €. Die Differenz muss die Gemeinde durch sparsa­ mes Haushalten aufbringen, um die Fulpmer nicht mit höheren Ge­

bühren und Abgaben zu belasten. Denifl lobt diesbezüglich die gute Zahlungs­moral der Gemeinde­bürger, sodass die Gemeinde ihre anstehen­ den Aufgaben in gewohnter Art und Weise be­wältigen kann. Denifls Re­ sümee über die Arbeit im Gemeinde­ rat der vergangenen sechs Jahre fällt jedenfalls positiv aus: „Ich denke, wir haben unsere Hausarbeiten ge­ macht. Der Gemeinderat verstand es die meiste Zeit, die Anliegen gut und sachlich über die Bühne zu bringen. Dafür möchte ich danken.“ Christina Schwienbacher

Tiefbauamt Fulpmes

Franz Voglbauer, Dipl.-HTL-Ing. Mag. (FH) Einige Worte zu meiner Person: Ich bin in Brixlegg aufgewachsen und schon sehr früh mit Baustellen in Kontakt gekommen. Der Hausbau meiner Eltern und weitere Bauten in der Nachbarschaft haben schon in jungen Jahren meine Leidenschaft für den Bau geweckt. Damals war es für mich bereits klar, dass mein Weg die HTL in Innsbruck sein wird. Im Zuge meiner Berufslaufbahn haben sich dann weitere Ausbildungen und unter anderem die Konzessions­ prüfung zur Führung eines Techni­

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Foto: Florian Stockhammer

schen Büros für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft ergeben. Meine umfangreichen und langjährigen Erfahrungen kann ich sehr gut für meine derzeitigen Tätigkeiten ein­ setzen. Mein Aufgabengebiet umfasst die Leitung des Bauhofes und damit verbunden alle Tätigkeiten rund um unsere Verkehrswege und Grünflä­ chen. Die Wasserversorgung und die Kanalisationsanlage, deren Instand­ haltung und weiterer Ausbau sind ein weiteres sehr wichtiges Thema.

Die Instandhaltung der Brücken, der Friedhöfe, der Straßenbeleuchtung und der Infrastruktur gehören auch zu dem Aufgabenkreis. Planung, Ausschreibung und Umsetzung von Straßenbauten sowie zuletzt die Er­ richtung des neuen Recyclinghofes sind spannende und herausfordern­ de Aufgaben, bei denen ich auf ein Team von motivierten Mitarbeiten zählen kann. Durch den Neubau des Recycling­ hofes haben wir einen großen Schritt zur Qualitätsverbesserung für die Be­ völkerung und auch für unsere Mit­ arbeiter getan. Zusammen mit dem Gemeindeteam wurde versucht, die optimale Lösung umzusetzen. Weitere Aufgaben sind die Erhaltung der Spielplätze, der Eislaufplatz, die Weihnachtsbeleuchtung, die Weih­ nachtsbäume und Arbeiten für die Gemeindeeinrichtungen wie Volks­ schule, Hort und Kindergarten. Veranstaltungsbegleitung, Verkehrs­ konzepte, Mitarbeit im Umwelt- und Verkehrsausschuss sowie die Dorf­ verschönerung runden meinen beruf­ lichen Alltag ab.

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Aktuelles aus dem Dorf Pensionierung der Kindergartenleiterin Margarita Hammer trat erstmals am 3. September 1973 ihren Dienst als Kindergärtnerin in Fulpmes an. Von 1997/1998 bis 2014/2015 leitete Frau Hammer den Kinder­ garten Fulpmes, wofür sich die Gemeinde Fulpmes recht herzlich bedanken möchte. Wir wünschen Frau Margarita Hammer alles Gute für ihren weiteren Lebensabschnitt und natürlich viel Gesundheit! Im Rahmen eines gemütlichen Essens am 3. September 2015 in der Huisler Stube wurde Margarita Hammer im Bei­ sein des Bürgermeisters Robert Denifl, Gemeindevorstand Gottfried Kapferer, Schul- und Kulturausschussobmann Ge­ meinderat Josef Hammer, Amtsleiter Alexander Bertignol, Sekretär Florian Stockhammer, der Nachfolgerin im Kin­ dergarten, Manon Jenewein, Peter Stanger (Schüler­hort),

Regina Schmid (Kinderkrippe Spatzen-Nest), Barbara Al­ exander-Halbeis (Volksschule) und Elfriede Mair (Zwerger­ lstube) herzlich verabschiedet. Der Bürgermeister bedank­ te sich für die jahrelange Arbeit als Kindergartenleiterin in Fulpmes und überreichte Frau Hammer ein Bild des heimi­ schen Künstlers Harald Wilberger.

Verdienstkreuz für Major Steuxner Die Landeshauptmänner von Nord- und Südtirol, Günther Platter und Arno Kompatscher, überreichten am „Hohen Frauentag“ in der Kaiserlichen Hofburg zu Innsbruck das „Verdienstkreuz des Landes Tirol“ an den Stubaier Bataillons­kommandanten Major Johann Steuxner für seine Verdienste um das Tiroler Schützenwesen. Einer der Höhepunkte in seiner mehr als 23-jährigen Kom­ mandantschaft war die Ausrichtung und Organisation des Alpenregionsfestes der Schützen im Jahre 2010, an dem mehr als 8.000 Schützen und Musikanten aus der gesamten Alpenregion teilnahmen! Major Steuxner ist nach Michael

Pfurtscheller (1809) und Ferdinand Pittl (1952-1959) der dritte Fulpmer Bataillonskommandant und einer der am längsten dienenden Schützenmajore Tirols.

Ehrenzeichen an Johannes Maria Pittl verliehen Der Bundespräsident hat Herrn Johannes Maria Pittl, Bildender Künstler aus Fulpmes, das Goldene Ehrenzei­ chen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Aufgewachsen im Schmiededorf Fulpmes führte sein Weg zunächst zur Meisterprüfung als Schmied. Danach ab­ solvierte Johannes Maria Pittl die Berufspädagogische Akademie, die er mit der Lehramtsprüfung abschloss. Als Lehrer an der HTL Fulpmes gab er über Jahrzehnte sein Wissen und Können an junge Menschen weiter. Als freischaffender Maler und Bildhauer widmete er sich kon­ tinuierlich seiner autodidaktischen Ausbildung. Johannes Maria Pittls größte Stärke ist die aus der Schmiedekunst erwachsene Metallbildhauerei. Johannes Maria Pittl zeichnet sich gleichermaßen durch Heimatverbundenheit wie Weltoffenheit aus. Er versteht

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Alle Fotos: Gemeinde Fulpmes

es, Tradition in neuem Glanz erstrahlen zu lassen und mit ungewöhnlichen Materialien zu verbinden. Mit dem Gol­ denen Ehrenzeichen wird eine Tiroler Künstlerpersönlich­ keit gewürdigt, die als Metallbildhauer internationalen Ruf genießt.

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Der Gemeinderat hat beschlossen Die laufende Periode des Gemeinderats (2010-2016) geht dem Ende zu. Am Sonntag, 28. Februar 2016 wählen die FulpmerInnen dann 17 neue GemeinderätInnen. Was im vergangenen Haushaltsjahr 2015 alles beschlossen wurde, darf in dieser Ausgabe nochmals kurz mit den wichtigsten Beschlüssen aufgeschlüsselt werden.

10. Februar 2015

27. Oktober 2015

• Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung des neuen Recyclinghofs

• Beschluss betr. Kostenaufteilung Verbauungs­projekt Schlickerbach mit der Gemeinde Telfes im Stubai (je Gemeinde insgesamt € 1.188.000, d.s. jährlich € 118.800)

25. März 2015 • Beschluss des Rechnungsergebnisses für das Haus­ haltsjahr 2014 (Überschuss von € 486.665,18) • Kauf der Liegenschaft von Dr. Thomas Gann (ehema­ liges TSV AustriAlpin Vereinslokal und bestehende Zahnarztpraxis Dr. Derfler) betr. Gemeindeverwal­ tung neu im Kranerhaus Beschluss zur Verlegung von Leitungen für Breitbandinternet (Bereich Bahnhof bis Serlesstraße)

27. April 2015 • Haftungsübernahme für ein Darlehen über € 800.000 zugunsten der StuBay Freizeitcenter GmbH • Beschluss über die Verleihung des Gemeinde­ ehrenzeichens an Herrn Otto Krösbacher

02. Juli 2015 • Beschluss betr. Rücklagenentnahme ( € 335.000) zur Ausfinanzierung Recyclinghof neu • Vergabe Baumeister-, Holzbau-, Spengler- und Schwarzdecker- sowie Schlosserarbeiten beim Projekt Recyclinghof neu • Beschluss betr. Projektbegleitung „Glasfasernetz“ durch die GemNova Dienstleistungs GmbH

03. August 2015 • Beschluss zur Finanzierung einer Gemeindezeitung • Beschluss betr. Finanzierung Umbau/Sanierung Kranerhaus (Gemeindeverwaltung neu) • Beschluss des Finanzierungsschlüssels für das Ver­ bauungsprojekt Schlickerbach (Gesamtkosten 9,9 Mio. €; Projektdauer: zehn Jahre)

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• Beschluss betr. Wurzelstockentnahme und –entsor­ gung zur Erweiterung des Industriegebiets

03. Dezember 2015 • Festlegung der Anzahl der Beisitzer sowie Aufteilung der Beisitzer der örtlichen Wahlbehörden für die Ge­ meinderats- und Bürgermeisterwahlen 2016

21. Dezember 2015 • Festlegung der Gebühren und Abgaben ab dem Jahr 2016 • Beschluss des Budgetplans der Gemeinde Fulpmes für das Jahr 2016 • Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der A1 Telekom Austria AG betr. Ausbau Breitbandinternet • Anpassung der Strafen bei Nichtlösung eines Park­ scheins in der Museumsgarage und am Parkplatz Jäger­häusl von € 6,00 auf € 15,00

Die Protokolle der Gemeinderats- und Vorstandssitz­ ungen wurden dem Gemeinderat bzw. Gemeindevor­ stand von Schriftführer Florian Stockhammer vorgelegt und zumeist ohne Änderungen beschlossen und frei­ gegeben. Nach Freigabe durch das jeweilige Gremium erlangt die Niederschrift die Beweiskraft einer Urkunde. Die Niederschriften aller öffentlichen Sitzungen werden auf der offiziellen Gemeindeinternetseite veröffentlicht und sind daher jederzeit einsehbar: www.fulpmes.tirol.gv.at

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Glasfaser-Power für Fulpmes In der Sitzung vom 21. Dezember 2015 hat der • Erschließung öffentlicher Schulen und gemeindeei­ Gemeinderat eine Kooperationsvereinbarung gener Objekte mit Glasfaser über die Planung, Errichtung und Betriebs­ • Erschließung Entwicklungsflächen, Tourismuszentren führung von Telekommunikationsstruktur mit und touristische Einrichtungen mit Glasfaser der A1 Telekom Austria AG abgeschlossen. • Erschließung wirtschaftliche Areale mit Glasfaser Ziel und Zweck dieser Partnerschaft ist die nahezu flächen­ deckende und ultraschnelle Breitbandversorgung des Gemeindegebiets von Fulpmes. Breitband-Datennetze bilden die Infrastruktur der Informationsgesellschaft und sind somit das technische Rückgrat für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Prozesse der Zukunft. In einem Master­plan werden Strategie und konkrete Maßnahmen festgelegt. Durch schrittweise Erweiterung und Auf­ rüstung der bestehenden Infrastrukturnetze hinsichtlich Qualität und Fläche soll die sukzessive Steigerung der flächendeckenden Breitbandversorgung erreicht werden. Folgende Maßnahmen sichern dabei das Erreichen der Ausbaustrategie: • Grundversorgung bis zu 100 Mbit/sek (technologie­ unabhängig)

Wie der Bevölkerung ersichtlich ist, macht das Bauvor­ haben Wiltigerhaus große Fortschritte. Beziehbar wird das Wohnobjekt bereits im September dieses Jahres sein. Für das Bauvorhaben Koflerhaus (siehe Ansicht Süden) wurde bereits ein Baubescheid ausgestellt. Es kann also nach der Fertigstellung des Wiltigerhauses mit dem Neu­ bau begonnen werden. Folgende weitere Wohnbauvorhaben stehen an: • Die Gemeinde Fulpmes hat das Areal Brandauer­ Schmiede angekauft. Dieses wird im Frühjahr 2016 abgerissen. Laut einer Studie könnten auf diesem Areal 19 Reihenhäuser errichtet werden. Es gibt in Fulpmes sehr wohl InteressentInnen für ein eigenes Haus, noch dazu erfreut sich dieses Areal über eine sehr ruhige Zentrumslage. • Der Gemeinderat hat aufgrund des steigenden Wohnbedarfs die Voraussetzungen zur Errichtung von weiterem Wohnraum geschaffen. • Per Gemeinderatsbeschluss vom 16.12.2014 wurde der Bebauungsplan (siehe Ansicht) für das Areal Ei­ gentler-Schmiede in der Fachschulstraße beschlos­ sen. Dieser sieht die Errichtung von 21 Wohnungen vor. Nachdem die Grundstücksangelegenheiten erledigt wurden, kann auch dieses Bauvorhaben rea­ lisiert werden.

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• Erschließung Privathaushalte mit Glasfaser • Maximale Synergiehebung zwischen Ausbau Glas­ faserinfrastruktur und Drittbauvorhaben • Anbindung an internationale Weltverkehrsnetze A1 ist Eigentümer ihrer errichteten Infrastruktur und verant­­­­­­­ wortlich für Planung, Bau, Betrieb, Instandhaltung des Kupfer- und Glasfasernetzes im Gemeindegebiet von Fulpmes. Am 12. März 2016 werden die installierten Teile am Medrazer Dorfplatz und am Sportplatz an das Netz an­ geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wird das Industrie­ gebiet über wesentlich schnelleres Internet und höhere Bandbreiten verfügen.

Bauvorhaben

Grafiken: Architekt Schwärzler ZT GmbH

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TSV AUSTRIALPIN Fulpmes Viele Sportarten unter einem Dach! Der TSV AustriAlpin Fulpmes in seiner heutigen Organisationsstruktur blickt auf eine fast 60-jährige Geschichte zurück. Mit über 500 Mitgliedern ist er der größte Verein des Tales. Turnen, Fuß­ ball, Tischtennis, Tennis, Ski-Alpin, Basketball und Schwimmen sind zu einem in Sektionen gegliederten TSV AustriAlpin Fulpmes zusammen­ gefasst. In den von der Gemeinde Fulpmes geschaffenen und in Stand gehaltenen Sportstätten ist ein brei­ tes Sportangebot möglich. Speziell sind das die Fußballplätze (der Kunst­ rasenplatz und der auf internatio­ nales Maß erweiterte Rasenplatz), die Tennisplätze sowie die auch von den Schulen benützten Turnhallen. Dass mit der Inbetriebnahme des STUBAY auch eine Sektion Schwim­ men entstand, war naheliegend. Ein funktionierender Sportbetrieb ist für das Dorfleben sehr wichtig. Das Be­ treiben von aktivem Sport hat nicht nur einen gesundheitlichen Aspekt, sondern bietet auch einen Ausgleich zu beruflicher oder schulischer Belas­ tung. Seine erzieherische Bedeutung bei Jugendlichen und das Erleben von Gemeinschaftsgefühl sowie seine Funktion als Mittel der Integration sind pädagogisch und gesellschaftlich sehr wertvoll. Beginnend mit den Kleinsten bietet die Sektion Turnen für viele Sportar­ ten die Basis für Körperbeherrschung, Balance und Bewegungsgefühl. Die alljährlich stattfindende „Julfeier“ am 6. Jänner gibt einen Einblick in das Turngeschehen. Mit einem überaus gut strukturier­ ten Angebot präsentiert sich die Sektion Fußball. Speziell im Nach­ wuchsbereich zeigt sich, dass sich die Spielgemeinschaft – SPG – mit Mieders, aber auch die Zusammen­ arbeit mit Neustift sehr bewährt und sich zukunftsweisend entwickelt. Die Fußball Kampfmannschaft des TSV

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AustriAlpin Fulpmes spielt nach dem Aufstieg seit 2014 in der Bezirksliga West. Neben dem Meisterschafts­ betrieb stehen diverse, von der Sek­ tion veranstaltete Hallenturniere der Nachwuchsmannschaften auf dem Programm.

Seit über 50 Jahren hat der Tischten­ nissport in Fulpmes einen besonderen Stellenwert. So ist die Sektion Tisch­ tennis mit zwei Damen und sechs Herrenmannschaften bei den Tiroler Mannschaftsmeisterschaften betei­ ligt. Auch in Einzel- und Doppelbe­ werben können immer wieder tolle Erfolge gefeiert werden. Die Orga­ nisation und Durchführung diverser Ranglistenturniere runden das Bild ab.

Alle Fotos: AustriAlpin Fulpmes

Die Sektion Tennis zählt mit steigen­ dem Trend zurzeit ca. 80 Mitglieder, die in fünf Herrenmannschaften und zwei Damenmannschaften an den Tiroler Meisterschaften beteiligt sind. Die im Sommer angebotenen Schnupper-Trainingswochen für Kin­ der erfreuen sich darüber hinaus stets großer Beliebtheit. Auch im Wintersport ist vor allem das Schifahren in den unterschiedlichsten Varianten und Interessensgruppen (Rennfahren, Freestyle) gefragt. Die Sektion Ski-Alpin betreut derzeit ca. 40 Kinder beim Training. Neben der Vermittlung der Skitechnik soll aber die Freude am Schifahren im Vorder­ grund stehen. Die Sektion Basketball existiert seit mehr als 10 Jahren. Mit durchwach­ senem Erfolg spielt die Mannschaft in der Tiroler Herren Landesliga. Trai­ ning ist jeweils am Donnerstag in der Turnhalle. Sportliches Schwimmen ist in der Sektion Schwimmen angesagt. In diversen Schwimmstilen wird mit viel Begeisterung im STUBAY aufund abgetaucht. Die abgehaltenen ASVÖ-Familien­ sporttage des TSV AustriAlpin Fulp­ mes zeigten einen repräsentativen Querschnitt des lokalen Sportange­ botes. Mehr an Information findet sich unter www.tsv-fulpmes.at!

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Die Musikkapelle Fulpmes stellt sich vor

Foto: Musikkapelle Fulpmes

Die Musikkapelle Fulpmes steht mittlerweile seit vielen Jahren unter der Leitung von Obmann Karl Penz und Kapellmeister DI Norbert Pittl. Mit rund 70 aktiven Musikanten und Musikantinnen sind wir ca. 80 Mal im Jahr gemeinsam musikalisch aktiv. Angefangen von den Teil- und Ge­ samtproben bis hin zu den verschie­ densten Konzerten, Ständchen, Fes­ ten und Ausrückungen zu öffentlichen und natürlich kirchlichen Feiern. Vom jüngsten Mitglied mit 14 Jahren bis hin zum ältesten aktiven Musikan­ ten mit 84 Jahren wird durch alle Alters­klassen hindurch eine sehr gute Vereins­gemeinschaft gelebt und ge­ fördert.

Unser Musikjahr beginnt immer Mitte Jänner mit den ersten Proben, wo wir uns einmal in der Woche treffen, um die Stücke für das bevorstehende Frühjahrskonzert im Mai einzustudieren. Einige Zeit vor dem Konzert wird dann zweimal pro Woche geprobt, gefolgt von einem ganzen Probennachmittag. Wir wol­ len unseren Zuhörern ja schließlich einen Ohrenschmaus zum Besten ge­ ben können. Mit dem Frühjahrskon­ zert wird dann sozusagen die Musik­ saison eingeläutet und wir beginnen mit den verschiedenen Ausrückun­ gen. Mitte Juni dürfen sich die zahlrei­ chen Besucher unserer Platzkonzerte wieder freuen, die bis Mitte September

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immer mittwochs im Musikpavillon stattfinden. Die Ausrückungen dauern dann bis Anfang November hin an, wo­ bei es ab September immer weniger werden. Formal abgeschlossen wird unser Musikjahr durch die jährliche Jahreshauptversammlung. Bei all der Musikalität kommt natür­ lich die Kameradschaft nicht zu kurz. Nach dem Motto „zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“ sitzen wir oft nach den Proben/Ausrückungen noch zusammen und natürlich machen wir auch gemeinsame Ausflüge oder machen auch bei Juxveranstaltungen wie zB Riesenwuzzlerturnier oder Cold-Water-Challenge mit. Zum Ende des Jahres kommen wir noch einmal alle zu unserer Cäcilien­ feier zusammen und feiern gemein­ sam den Abschluss des Musikjahres. Dann haben wir uns eine kleine Pause verdient und es geht (musikalisch) für knapp zwei Monate in den Winter­ schlaf, bevor wir Anfang Jänner wie­ der langsam (musikalisch) erwachen.

Geschichtliches Offizielles Gründungsjahr der Musik­ kapelle Fulpmes ist 1775. Der Aus­

gangspunkt für die Gründung war die Kirchenmusik, die seit dem Bau der Fulpmer Kirche im Jahre 1747 einen deutlichen Aufschwung erfuhr. Als Ausbildner der zukünftigen Musik­ anten stellten sich Ordensleute des Klosters Maria Waldrast zur Verfü­ gung. Im Mai 1808 empfing die Musik­ kapelle den Bayernkönig Max Josef, außerdem durfte sie gleich mehreren Kaisern, darunter Kaiser Franz, Zar Alexander und Kaiser Ferdinand ein Ständchen spielen. 1924 fanden die ersten Platz­konzerte statt, welche bis heute hin fester Bestandteil unserer Vereinskultur geblieben sind. Die Kriegsjahre 1939 bis 1945 brachten der Musik einen schweren Rückschlag, jedoch nahm die Kapelle ihre Tätigkeit nach Kriegs­ ende sofort wieder auf und trat 1948 dem neu gegründeten Verband der Tiroler Blasmusikkapellen bei. Die Musikkapelle Fulpmes nahm in­ zwischen vier Mal am Festumzug beim Oktoberfest in München teil und folgte Einladungen nach Düsseldorf, Königshoven, Villepreux in Frank­ reich, Tramin, Cortina d`Ampezzo, Dürnstein, zum Bundesmusiktreffen in Wien uvm.

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Heuer durften wir das 240-jährige Bestehen im Rahmen eines 3-tägigen Jubiläumsfestes feiern. Begonnen wurde am ersten Abend ganz modern mit dem Format „Rock im Zelt“, bei welchem heimische Rockbands den Festbesuchern richtig einheizten. Nach einer gut besuchten Festnacht ging es am nächsten Tag mit dem Ju­ gendtag des Bezirkstrachtenverban­ des weiter, welcher mit Franzl Posch und seinen Innbrügglern mit hochwer­

tiger Volksmusik ausklang. Am dritten Tag gab es einen Festgottesdienst mit anschließendem Umzug durchs Dorf, dem über 1000 Mitwirkende einen feierlichen Charakter verliehen. Beim abschließenden Frühschoppen ließ man die Tradition hochleben und es wurde bis in den Abend hinein gefeiert und getanzt. Diese Tradition wollen wir weiterleben lassen und mit immer neuen Ideen auffrischen. Wenn du auch Lust hast,

ein Instrument zu erlernen oder viel­ leicht sogar schon eines spielst und bei uns dabei sein willst dann melde dich – wir freuen uns.

Informationen, Kontakte und die ak­ tuellen Termine sowie Fotos findest du auf unserer Homepage unter: www.mk-fulpmes.at.

Lions-Club Stubai-Wipptal 1917 hatte Melvin Jones eine Idee. Eine Idee, die hohe soziale Wellen schlug. Heute stellen sich 45.000 Clubs mit rund 1.4 Millionen Mitgliedern in 208 Ländern weltweit in den Dienst dieser Idee, nämlich der Gesellschaft zu dienen. Seit 1952 arbeiten Lions in Österreich, mit derzeit mehr als 8.000 Damen und Herren als Mitglieder in mehr als 250 Clubs und sind stolz darauf, pro Jahr ca. 5.5 Millionen € für humanitäre Hilfe in Österreich aufzubringen. Wir helfen in erster Linie in unseren Heimatgemeinden des jeweiligen Lions-Clubs, im Bezirk, wenn nötig mit Gemeinschaftsprojekten im ganzen Land sowie auf internationaler Ebene in Ländern, die von einer Katastrophe heimgesucht werden. Die Not drückt überall. Schon in der eigenen Gemeinde um die nächste Ecke sitzt sie. Da wir wissen, dass unser Glück nicht selbstverständlich ist, versuchen wir, unseren Nächsten zu helfen, unsere gemeinsamen Mög­ lichkeiten im Dienste anderer einzu­ setzen, um dem Ziel eines menschli­ chen Miteinanders näher zu kommen. Unser Bestreben ist es, so viele Veran­ staltungen wie möglich im Stubai und Wipptal zu organisieren, damit wir mit dem Reinerlös viele bedürftige Mit Menschen unterstützen können. Lions helfen persönlich, rasch und unbürokratisch - Wenn auch Sie gerne helfen, aber nicht genau wissen wo und wie, unterstützen Sie den Lions-Club

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Foto: Lions-Club Stubai-Wipptal

in Ihrer Nähe. Sie können sicher sein, dass Ihre Spende zu 100 % ankommt, denn wir Lions betreuen unsere Schützlinge und wickeln Hilfsprojekte direkt ab.

Abschließend möchten wir uns bei all unseren Sponsoren und Veranstal­ tungsbesuchern recht herzlich bedan­ ken und hoffen, dass Sie uns weiterhin die Treue halten.

Vorankündigung neuer Veranstaltungen 2016 • Herbert Pixner-Konzert am 18. Juni um 20 Uhr in Steinach im Wipptalcenter • Georg Friedrich Händel: The Messiah am 17. Sept. um 19 Uhr in der Pfarrkirche Neustift • Liederabend, die schöne Magelone, von Johannes Brahms mit Tenor: Paul Schweinester. Voraussichtlich im Gemeindesaal Mieders.

Fulpmes Aktuell - Februar 2016


Tiroler Breitensport- und Freizeitkegler/innen In der STUBAI-WIPPTAL-Kegelliga konnten die Damen- und Herren­ mannschaft des AN FULPMES schon 11 Meistertitel und zahlreiche 2. und 3. Plätze erreichen. National und international sind die Fulpmer Kegler - verstärkt durch an­ dere Tiroler Kegler - unter dem Namen Tiroler Breitensport- und Freizeitkeg­ ler/innen - kurz TBFK - offizielle Mit­ glieder des Österreichischen (ÖSKB) und Europäischen Keglerbundes (EBFU) sowie des Weltverbandes der Freizeitkegler (WNBA). Besonders stolz sind die Fulpmer Keg­ ler/innen auf ihren nationalen und in­ ternationalen Medaillenspiegel, der (mit Ausnahme von Gregor Schlieren­ zauer) in Fulpmes von keiner anderen Sportart übertroffen wird.

Alle Fotos: TBFK Fulpmes

Leider fehlt in Fulpmes noch immer eine Kegelbahn, deshalb trainieren und spielen wir unsere Heimspiele im „Kasermandl“ in Mieders. Zuschauer sind herzlich willkommen - Heimspiel­ termin: Sonntag 17 Uhr.

Die Fulpmer Medaillengewinner bei Österreichischen Meisterschaften von 2013 bis 2015 - Links: Inge Wurzer (1x Silber) - Mitte: Franz Wurzer (1x Gold, 1x Silber, 5x Bronze) - Rechts: Karl Schmid (2x Silber

ÖM 2013 Tandem

Goldmedaille Damen Silbermedaille Herren

ÖM 2014

Silbermedaille Einzel Damen Ü50 Bronzemedaille Einzel Herren Bronzemedaille Mannschaft Herren Bronzemedaille Einzel Herren Ü50

ÖM 2014 Tandem

Goldmedaille Mixed Silbermedaille Damen

ÖM 2015

Bronzemedaille Einzel Damen Bronzemedaille Einzel Herren Ü18 Bronzemedaille Einzel Herren Ü50

EM 2015

Bronzemedaille Einzel Herren

ÖM 2015 Tandem

Silbermedaille Herren Silbermedaille Mixed Bronzemedaille Mixed

Tanzen ab der Lebensmitte

„Tanzen ab der Lebensmitte“ ist die optimale Möglichkeit für Frauen und Männer, miteinander – in einer Gruppe – Spaß zu haben, zu lachen und zu tanzen. Diese etwas andere Art des Tanzens erfordert keinen Partner und berücksichtigt dadurch besonders die Situation der Tänzer­ Innen, die keinen Partner mehr haben bzw. deren Partner nicht tanzen

Fulpmes Aktuell - Februar 2016

Platzierungen seit 2013 bei Österreichischen Meisterschaften und Europameisterschaften

mögen/können. Innerhalb der Tänze werden die PartnerInnen immer wie­ der gewechselt, sodass jede/r auch alleine zum Tanzen gehen kann und sehr schnell mit anderen in Kontakt kommt. Wir tanzen Tänze aus aller Welt, aus verschiedenen Epochen und Kultu­ ren. Verschiedene Tanzformen wie zum Beispiel Kreis-, Paar-, Dreier-,

Vierertänze, Einzeltänze usw. in den unterschiedlichsten Choreografien lassen jede Stunde zu einem unver­ gesslichen Gemeinschaftserlebnis werden. Es finden Menschen zueinander, die Freude an Bewegung, Musik und Ge­ selligkeit haben. Tanzen fördert nicht nur die Kon­ zentration, Reaktion, Beweglichkeit,

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Koordination und Balance, es wirkt auch positiv auf Herz und Kreislauf, trainiert das Gedächtnis und vermit­ telt Erfolgserlebnisse. In Fulpmes gibt es „Tanzen ab der Lebensmitte“ (früher unter dem Na­ men Seniorentanz) schon seit über 20 Jahren. Ich habe die Gruppe im Jänner 2012 übernommen. Derzeit sind wir ca. 20 Tänzerinnen im Alter von Anfang 60 bis 88 (!). Einige Frauen aus der Anfangszeit tanzen heute noch immer begeistert mit. Wir sind eine sehr fröhliche Gruppe, die sich einmal pro Woche jeweils am Montag um 16 Uhr im Bewegungs­ raum im Altersheim Fulpmes trifft, um miteinander zu tanzen, Spaß zu haben und Gemeinschaft zu er­ leben. „Meine Damen“ tanzen mit einer Freude und einem Elan, die so manch jüngere Generation alt aus­ sehen lässt. Tanzen ab der Lebensmitte ist für je­ de/n erlernbar, niemand ist zu jung, um

Foto: Tanzen ab der Lebensmitte

damit anzufangen. Wer Interesse hat, sollte nicht zögern und zum „Schnup­ pern“ kommen (bitte anrufen)! Ich hoffe, dass noch viele Menschen an dieser „etwas anderen Art des Tanzens“ Freude finden – ganz nach dem Motto: „Tanzen zeigt uns für Augenblicke, wie wir das Leben leichter nehmen können.“

Mehr Information Tanzleiterin Maria Niggas Tel. 0650 88 507 55 oder bei Herta Krösbacher Tel. 0676 7218450 www.tanzenabderlebensmitte.at

Just Sing! Schluss mit dem „Allein-unter-der-Dusche“-singen!

Foto: Verena Schmied

Wir stellen wieder einen Projektchor für die Firmung in Telfes zusammen und Du kannst mit dabei sein.

Start: Samstag, 5. März 2016 um 18:30 Uhr, Widum

Singe mit uns aktuelle Popsongs und schwungvolle Gospels. Und das Beste daran: Mitmachen kann jede(r) ab 15 Jahren.

Auftritt: Samstag, 21. Mai 2016, Pfarrkirche Telfes

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Telfes (danach 14-tägig)

Also, meld’ Dich gleich an! Verena, Tel. 0699/12820362, verena_schmied@aon.at

Fulpmes Aktuell - Februar 2016


Volksschule Foto: Florian Stockhammer

Sprachen, „das Tor zur Welt“, bilden Unsere Schule am Tanglplatz 3 hat derzeit zehn Klassen. Zahlreiche Aktivitäten gestalten den Schulalltag abwechslungsreich. einen weiteren Schwerpunkt. Seit Verstärkt widmen wir uns unserem Heimatort nach dem Motto: „Wer den Fortschritt verstehen will, muss die Vergangenheit begreifen.“ So führen uns viele Lehrausgänge in den Ort und seine Umgebung. Alle Kinder sind bereits in der Vorschule mit Begeisterung dabei, ihren Heimat­ ort zu entdecken und zu erfahren. Ob es alte Bezeichnungen, Haus- und Flurnamen oder die Sagenwelt unse­ res Ortes betrifft, alles wird sehr in­ teressiert von den SchülerInnen und - wie es unsere Erfahrung zeigt - auch von deren Eltern aufgenommen. Die Erhaltung des Tiroler Liedgu­ tes ist uns ebenfalls sehr wichtig. „Singen mir a Tiroler Liadl“ rückt das gemeinsame Singen unserer heimi­ schen Lieder in das Blickfeld. Das Erlernen des „Schuhplattelns“ spielt für die Heimatverbundenheit eine bedeutende Rolle. Geplant ist das Kennenlernen traditioneller Tänze für unsere Fulpmer Kinder türkischer Herkunft. Das vielfältige Sportangebot, das un­ sere Gemeinde bietet, wird von uns ausgiebig genützt wie z.B. das Eislau­ fen am benachbarten wunderbaren Kunsteislaufplatz, Tischtennis mit unserem erfolgreichen heimischen

Fulpmes Aktuell - Februar 2016

Tischtennisverein, Klettern in der Kletterhalle und dergleichen mehr. Alljährlich verbringen unsere „Dritt­ klassler“ eine Schiwoche in der Schlick sowie die „Zweitklassler“ eine Schwimmwoche im Stubay. Sehr stolz sind wir auf unseren im Schuljahr 2013/14 von den beiden Schulwarten Karl Penz (VS) und Leonhard Gleinser (NMS) errichteten kleinen Kartoffelacker. Jedes Früh­ jahr setzen die Kinder der 2. Klassen in Zusammenarbeit mit den Fulpmer Bauern „ ihre Kartoffeln“ und betreuen das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen. Im Herbst, dann schon in der 3. Klasse, wird ein großes Kartof­ felfest gefeiert.

dem heurigen Schuljahr wird bereits in der 2. Klasse eine zusätzliche Eng­ lischstunde angeboten. Die Kinder der 4. Klasse erfreuen sich am Italie­ nischunterricht. Das vielfältige Angebot an der Volks­ schule wird sowohl von SchülerInnen und Eltern als auch vom Lehrerteam geschätzt. Wir bemühen uns um einen innovativen, modernen und kindgerechten Unterricht und be­ danken uns bei der Gemeinde Fulp­ mes sehr herzlich für die Unterstüt­ zung unserer Arbeit. Ein Bericht von Frau Barbara Alexander-Halbeis Direktorin mit dem Team der Volksschule Fulpmes

Information der Gemeinde Fulpmes In den vergangenen Jahren wurde laufend in das Gebäude und die Aus­ stattung unserer Volksschule investiert. Im vergangenen Jahr 2015 er­ folgte die Sanierung des Konferenz- und Direktionsbereichs mit Kosten von rund 70.000 €. 2014 wurden für die vierten Klassen neue Schränke angeschafft (Kostenpunkt: 3.180 €). Für den Austausch des Schulge­ stühls der dritten Klassen fielen im Jahr 2013 Ausgaben in der Höhe von 7.000 € an. Im Jahr 2012 wurde eine neue Schließanlage um rund 15.700 € installiert.

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Mobilität auf dem Vormarsch Foto: Gemeinde Fulpmes

Als Mobilitätsberater der Gemeinde Fulpmes darf ich in dieser Ausgabe der Gemeindezeitung einen kurzen Bericht über die Maßnahmen, Förderungen, Auszeichnungen etc. der Gemeinde Fulpmes, seit dem Jahr 2010 Klimabündnisgemeinde, geben. Im Jahr 2015 hat die Gemeinde Fulpmes am Landes­ wettbewerb „Tiroler Mobilitätssterne“ erfolgreich teilge­ nommen. Bürgermeister Mag. Robert Denifl nahm stell­ vertretend für Fulpmes am 14. Jänner 2016 den zweiten Mobilitätsstern entgegen (den ersten erhielt die Gemein­ de im Jahr 2011). Neben bereits bestehenden Maßnahmen zeichnet sich die Gemeinde auch mit umweltfreundlicher Energie­ versorgung durch das bestehende Bioheizwerk aus. Es können allein dadurch jährlich 2.300 Tonnen an CO2 ver­ mieden werden. Nicht außer Acht gelassen werden dür­ fen die in der Vergangenheit installierten Solar- und Pho­ tovoltaikanlagen, die natürlich auch zu einem besseren Klima beitragen. Derartige Anlagen werden seit 2003 von der Gemeinde gefördert, seit 2013 wird eine erhöhte För­ derung im Ausmaß von 330 € gewährt. Es wird auch viel gute Bewusstseinsarbeit in Fulpmes geleistet. Besonders darf an dieser Stelle die ausgezeich­ nete Zusammenarbeit mit der Neuen Mittelschule Vor­ deres Stubai genannt werden. Seit dem Jahr 2013 nimmt die Schule am Projekt „BIKEline“ teil, mit großem Erfolg. 2013 radelten 48 SchülerInnen (Rekordteilnehmerzahl) mit 1.387 Kilometern an Tirols Spitze (Platz 1). Durch viele heimische Sponsoren konnte das Interesse am Pro­ jekt auf 73 SchülerInnen gesteigert werden, wobei dann schon 3.156 Kilometer auf dem Rad gesammelt werden

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konnten. Auch den „Bikekaiser Tirols 2014“ stellte wieder die NMS Vorderes Stubai. Besonders im eigenen Dorf können zahlreiche Ziele (wie z.B. die Schule bei diesem Projekt) viel einfacher mit dem Fahrrad erreicht werden, was noch einige Vorteile mit sich bringt. Man muss sich zum Beispiel keinen Park­ platz suchen, bewegt sich an der frischen Luft, was der Gesundheit durch die Förderung des Kreislaufs zusätz­ lich gut tut, man vermeidet Lärm und erzeugt keine Luft­ schadstoffe. Daher fördert die Gemeinde auch seit 2010 den Kauf von Elektrofahrrädern unserer örtlichen Fachhändler. Seit dem Jahr 2013 wurde die Förderung sogar auf 150 € aufgestockt, was die Verwendung von E-Bikes im Ort mittlerweile mehr als verdoppelt hat. Besonders älteren Menschen ist dadurch z.B. beim Einkaufen geholfen, kann doch so auch manche Steigung im Ort leicht be­ wältigt werden. Auch der stabil montierte Einkaufskorb hinten sorgt für eine sichere Fahrt und kann während des Einkaufens im Geschäft einfach ausgeklickt werden. Auf die Förderung des öffentlichen Verkehrs möchte ich nicht näher eingehen, da dieser ja mit seinem Halb­ stundentakt bestens bekannt sein dürfte und auch stark genutzt wird. An dieser Stelle möchte ich aber die Studentenförderung der Gemeinde erwähnen, die pro Semester 75 € ausmacht, wenn alle Förderkriterien

Fulpmes Aktuell - Februar 2016


erfüllt sind (siehe Gemeindehomepage). Die Förderung wurde auch nach der Reduktion der Ticketpreise durch den Verkehrsverbund Tirol nicht herabgesetzt. Seit dem Jahr 2010 nimmt die Gemeinde auch am jähr­ lichen Tiroler Fahrradwettbewerb teil, wobei hier jeder mitmachen und Kilometer sammeln kann. Interessant auch, dass jedem Teilnehmer die finanzielle Kosten­ ersparnis, gesundheitliche Auswertungen und CO2-Ein­ sparungen veranschaulicht werden. Wie wahrscheinlich vielen anderen hat auch mir dies zu denken gegeben, was die Nichtverwendung des Autos alles bewirken kann. Es könnte sicherlich noch viel über die gesetzten Maß­ nahmen und Themen betr. unseres Umweltschutzes in Fulpmes geschrieben werden, dies würde aber den Rahmen dieser Ausgabe sprengen. Vielleicht darf ich an dieser Stelle noch kurz erwähnen, dass im Frühjahr/Früh­ sommer wieder eine größere Gesundheitsveranstaltung in Fulpmes geplant ist. Nähere Infos dazu werden zu ge­ gebener Zeit veröffentlicht. Hier nochmals eine kurze Übersicht der Förderungen und Maßnahmen auf www.fulpmes.tirol.gv.at:

• Förderung Bus-/Bahntickets für StudentInnen à 75 € pro Semester (seit 2010) • Förderung Solar-/Photovoltaikanlagen à 330 € (seit 2003) • Förderung E-Bikes à 150 € (seit 2010) • Fahrradabstellanlage NMS Vorderes Stubai für 60 Fahrräder (seit April 2015) • Fahrradabstellanlage im Bereich Kindergarten/SPZ für 10 Erwachsenen- sowie 6 Kinderfahrräder (seit April 2015) • Halbstundentakt Busverbindung nach Innsbruck • Teilnahme am Tiroler Fahrradwettbewerb (seit 2010) • Teilnahme der NMS Vorderes Stubai am Projekt „BIKE­ line“ (seit 2013) • Laufende jährliche Aktionen und Veranstaltungen zum Autofreien Tag bzw. Tag der Sonne • (z.B. Seniorenprojekte öffentlicher Verkehr etc.) • Ausgabe von Infomappen betr. Fahrplänen, -preisen, -haltestellen etc. für Neubürger Ein Bericht von Florian Stockhammer

Gelebte Städtepartnerschaft Wie jedes Jahr findet auch heuer wieder ein Schüleraustausch im Rahmen der Partnerschaft zwischen Fulpmes und Villepreux statt. In der Woche vom 27.2. bis 5.3.2016 kommt eine Gruppe von Schülern zu einer Wintersportwoche zu uns nach Fulpmes. Zehn Schüler und zwei Begleitpersonen werden in die­ ser Woche wieder ihren geliebten Winters­port ausüben. Betreut wer­ den sie wie jedes Jahr vom Part­ nerschaftskomitee aus Fulpmes. Es steht nicht nur das Schifahren auf dem Programm, es werden auch Ak­ tivitäten wie Schwimmen, Rodeln, Kegeln und eine Winterwanderung durchgeführt. Ende August 2016 geht es dann für eine Schülergruppe aus Fulpmes nach Villepreux. Unsere französi­ schen Freunde bieten den Jugend­ lichen während dieser Woche wie immer ein tolles Programm, das sie nicht so schnell vergessen werden. Es können sich zehn Jugendliche für diese Reise anmelden. Eine Aus­ schreibung mit allen Infos in der Neu­

Fulpmes Aktuell - Februar 2016

en Mittelschule erfolgt im Laufe der nächsten Monate. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Unterbringung eines französischen Jugendlichen während des Winteraustauschs 2017. Das Jahr 2017 ist für die Partnerschaft ein ganz besonderes. Dann feiert die Städtepartnerschaft nämlich ihren 50. Geburtstag. Seit 1967, also seit 50 Jahren, besteht das Band schon zwischen zwei Gemeinden, und dies ist sicherlich auch in Österreich von Seltenheit. In diesen Jahren wurden viele Freundschaften geschlossen,

man denke nur an die langjährige Partnerschaft zwischen den Feuer­ wehren sowie an die verschiedenen sportlichen Aktivitäten in diesem Zeitraum. Daher ist der Austausch der Schülergruppen von beiden Ge­ meinden der Motor für eine weitere langjährige Freundschaft zwischen den Gemeinden Fulpmes und Ville­ preux. Das Komitee darf sich bei der Gemeinde Fulpmes für die Unter­ stützung im Sinne der Partnerschaft recht herzlich bedanken. Das Partnerschaftskomitee

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POOL

Fotos: Land Tirol

Der Jugendwarteraum am Innsbrucker Hauptbahnhof.

Abseits der Hektik und des bunten Treibens am Inns­ brucker Hauptbahnhof wirkt der „Pool-Jugendwarte­ raum“ wie eine geschützte Oase. Gestaltet von Jugend­ lichen für Jugendliche haben FahrschülerInnen, Lehrlinge und StudentInnen, aber auch junge Menschen auf der Durchreise hier die Möglichkeit, ihre Wartezeit sinnvoll zu überbrücken. Im „POOL“, wie der Warteraum von den Jugendlichen genannt wird, profitieren die Besucherin­ nen und Besucher von einem umfangreichen und kosten­ losen Angebot. Miteinander reden, Hausaufgaben ma­ chen, Tischfußball oder Dart spielen, Zeitung lesen und im Internet surfen oder gar eine warme Mahlzeit kochen – der „POOL“ bietet für jeden etwas.

aus der ganzen Welt nützen das Angebot gerne wäh­ rend ihrer Durchreise. Besonders erfreulich ist, dass der „POOL“ sowohl von Einheimischen als auch von Jugend­ lichen mit Migrationshintergrund besucht wird. Somit kann hier ein wichtiger Beitrag zur Integration geleistet werden. Auch die Eltern schätzen diese Einrichtung am Hauptbahnhof sehr und sind froh über die betreute War­ temöglichkeit für ihre Kinder.

Drei erfahrene BetreuerInnen stehen mit Rat und Tat zur Seite Drei erfahrene und sozialpädagogisch ausgebildete BereuerInnen kümmern sich um die Wartenden und be­ raten diese auf Wunsch gerne hinsichtlich schulischer, beruflicher oder privater Fragen und Probleme. „Die Stimmung hier im POOL ist immer super! Nach der Schule kann man hier Spaß haben oder einfach gemütlich chillen, Hausaufgaben machen oder alle möglichen Dinge besprechen“, erzählt der 15-jährige Moritz. Außerdem lassen sich die BetreuerInnen immer etwas einfallen: Sei es ein Schätzspiel, ein Tischfußball- oder Dartturnier, ein kunterbuntes Faschingsfest oder die inzwischen schon zur Tradition gewordene Nikolausfeier – im „Pool“ ist im­ mer was los!

Eine wertvolle Einrichtung Die Besucherstatistik zeigt, dass täglich bis zu 130 Kinder und Jugendliche den „POOL“ besuchen. Insgesamt sind es etwa 450 junge Stammgäste aus ganz Tirol, die diese Ein­ richtung regelmäßig benutzen. Aber auch junge Menschen

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Die für den Jugendwarteraum zuständige Jugend- und Familienlandesrätin Dr. Beate Palfrader schätzt dieses Angebot als einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit der Jugendlichen unseres Landes. Betrieben und finanziert wird der Pool vom Land Tirol mit Unterstützung zahlrei­ cher Gemeinden aus dem Umland von Innsbruck und dem Inntal. Die Unterstützung der Gemeinden stellt dabei eine unabdingbare Voraussetzung für den Erhalt dieser wertvollen Einrichtung dar. Damit wird von den Gemeinden signalisiert, dass der Jugendwarteraum einen hohen Stellenwert genießt. Ein weiterer wichtiger Partner sind die ÖBB, die bei verschiedenen Belangen immer wieder ihre Hilfe bereitstellen. Der „POOL-Jugendwarteraum“ ist an Schultagen von Montag bis Freitag von 12:30 bis 17:00 Uhr geöffnet, Telefonnummer 0512/803586. Besuchen Sie uns einfach direkt am Innsbrucker Hauptbahnhof und machen sich selbst ein Bild!

Fulpmes Aktuell - Februar 2016


Termine Amtliche Termine Mittwoch, 24.02.2016

Sonntag, 28. Februar 2016

Montag, 07. März 2016

Donnerstag, 17. März 2016

Sprechtag der Tiroler Heimanwältin Gemeinderats- und Bürgermeister9 – 14 Uhr im Wohn- und Pflegeheim wahlen Vorderes Stubaital in Fulpmes 7.30 – 15 Uhr im Gemeindesaal Fulpmes Kostenlose Telefon-Nr.: 0800 800 504 Amtstag der Notariatskammer ab 16 Uhr im Gemeindeamt Bitte um Voranmeldung!

Einschreibung Kindergarten 13.30 – 16 Uhr im Kindergarten Alle Infos auf www.fulpmes.tirol.gv.at

Mittwoch, 03. Feber 2016 19.30 - 22.30 Uhr, Bahnauffahrt Night of Colours, Ski-Night-Show um 20.30 Uhr, Mittelstation Froneben

Bild: TSV AustriAlpin Fulpmes

Freitag, 05. Feber 2016 19 Uhr, Dorfalm Fulpmes Träumen im Stubai - CD-Präsentation des Trios „Stocki & friends“ Samstag, 06. Feber 2016 19 - 21.30 Uhr, Pavillon Fulpmes Eisdisco in der Eisarena Fulpmes, immer samstags, bis 19.3. Samstag, 06. Feber 2016 20 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Faschingsball der Sektion Fußball des TSV AustriAlpin Fulpmes Mittwoch, 10. Feber 2016 Night of Colours

Bild: Schlick 2000

19.30 - 22.30 Uhr, Bahnauffahrt

Samstag, 13. Feber 2016 20 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Stubaier Bauerntheater „Zwischen Wahnsinn und Mallorca“ Sonntag, 14. Feber 2016 20 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Stubaier Bauerntheater „Zwischen Wahnsinn und Mallorca“ Montag 15.Feber - Donnerstag 25. Feber 2016 ÖAMTC - mobile Prüfung, jw. 9-12 und 13-17 Uhr, Parkplatz Sportplatz Mittwoch, 17. Feber 2016 Night of Colours

19.30 - 22.30 Uhr, Bahnauffahrt

Mittwoch, 24. Feber 2016 Night of Colours

19.30 - 22.30 Uhr, Bahnauffahrt

Demenzsprechstunde jeden 2. Freitag im Monat von 13.30-15.30 Uhr im Büro des Sozialsprengel Stubaital in Fulpmes. Die Kosten für die Beratung werden vom Sozialsprengel Stubaital getragen. Die Beratung wird von Frau Mag. a Alexandra Gassner, DKGS, Klinischeund Gesundheitspsychologin, Gerontopsychologin i.A. angeboten. Filmankündigung: Am Dienstag, den 5. April 2016 findet eine Filmvorführung zum Thema Demenz mit anschließender Diskussion mit Frau Mag.a Gassner im Vinzenzheim Neustift statt.

Fulpmes Aktuell - Februar 2016

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Vorschau 2016 Weiterführende und neue Sprachkurse • Englisch B1, Italienisch f. Anfänger und Leichtfortg., Spanisch A1 und B2, Französisch nach Wunsch, Englisch am Vormittag zur grundlegenden Wiederholung; Diese Kurse können auch als Kleinkurse durchgeführt werden! • Computerkurse nach Bedarf

Aus dem Bereich Gesundheit und Gymnastik • Yoga mit Sabine Koch, Orient. Tanz mit Mag. Roswitha Silber • Pilates und Vormittagsgymnastik mit Anne Hammer • Beckenbodengymnastik nach dem Bebo-Konzept mit Claudia Tomaselli Melanie Singer

Kinderkurse • Turnen mit den Eltern • Tanzen • Schwimmen für Anfänger u. Fortgeschrittene

• Faszientraining (Bindegewebe) in Theorie und Praxis, Schnupperangebot zum Kennen­ lernen • Core-Training für einen gesunden Rücken • Meridianturnen zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte • Der beste Weg zur Bikinifigur …

Kreatives • Nicole Richard: Gießen von Betondeko für Garten und Terrasse • Nähen für alle, die Spaß an modischer Bekleidung haben

Die VHS Fulpmes

• Herbert Larl: Schnitzen für Kinder und Erwachsene

Leitung: Roswitha Kasebacher Gründungsjahr: 1966

Kurse mit Christine Heidegger

Adresse: 6166 Fulpmes, Riehlstraße 38 Telefon: 05225/62648, 0699/11494343

• Tortenverzieren für verschiedene Feste • Für alle, die wissen möchten, was in ihrer Kosmetik drinnen ist: Cremen, Salben und Badeperlen selber machen

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E-Mail: fulpmes@vhs-tirol.at Internet: www.vhs-tirol.at/fulpmes

Fulpmes Aktuell - Februar 2016

Fulpmes aktuell (Ausgabe Nr. 12)  

Februar 2016

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