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An einen Haushalt

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FULPMES aktuell A saubere G‘schicht Einblicke in die Kläranlage Stubai

Projekt Kranerhaus Aus der bewegten Chronik des künftigen Gemeindeamts

Kinderbetreuung

11. Ausgabe | Dezember 2015

Angebote der Gemeinde Fulpmes im Überblick

Fulpmes Aktuell - Dezember 2015

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Liebe Fulpmerinnen, Liebe Fulpmer! Fulpmes erfreut sich eines intensiven Vereinslebens. So freuen wir uns immer wieder, wenn die Musik­kapelle und die Schützen mit ihren Ausrückungen Fulpmes beleben. Auch werden die schönen Platzkonzerte immer gut besucht und erfreuen sich aufgrund herrlicher Darbietungen großer Begeisterung bei den Einheimischen und Gästen. Jeder Verein ist für die Gesellschaft wichtig. Vor kurzem hielt die Wasserwacht ihre Vollversammlung ab. Der Schutz unserer Gewässer stellt sich als sehr wichtig heraus. Über die Kläranlage werden die Abwässer der Gemeinde Neustift i.St. (bis hinauf zum Gletscher), Fulpmes (bis Kreuzjoch und Sennjoch), Telfes i.St. und Mieders gesäubert. Am 03.12.2015 wurde die Jahresrechnung 2014 des Abwasserverbands Stubaital und das Budget für das Jahr 2016 von der Verbandsversammlung beschlossen. Erfreulich zeigt sich dabei die Verbesserung und Modernisierung der Anlage, damit die Kapazität für die vier Verbandsgemeinden ausreicht. Besonders freue ich mich über die erzielten Energieeinsparungen. Die Klärwärter als Spezialisten für Biofilteranlagen sind immer bemüht, die Reinigungsleistung zu verbessern und so, wie auch schon in den letzten Jahren, Kosten einzusparen. Außerdem ist es notwendig, die Bäche des ganzen Tals zu überwachen und jährlich auch zu säubern. An dieser Stelle darf ich der bisher tätigen Obfrau Elvira Terza und ihren Mitarbeitern recht herzlich für die geleistete Arbeit danken. Jedes Jahr wurde die Bachräumung mit

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Schülern organisiert und durchgeführt. Es ist leider noch immer so, dass so mancher Müll anstelle des Recyclinghofs im Bach entsorgt wird. Dem neuen Obmann Karl Wohleb wünsche ich viel Erfolg bei der Vereinsführung. Ich selbst möchte mich für die Ehrung anlässlich meiner 30-jährigen Mitgliedschaft an dieser Stelle bedanken. Immer wichtiger wird die Kinderbetreuung schon ab dem Alter von zwei Jahren. In diesem Zusammenhang wird die Gemeinde im Kindergartenareal Räumlich­ keiten schaffen müssen. Unter Mithilfe des Landes Tirol muss den Müttern geholfen werden, damit Kinder­ erziehung und Beruf miteinander vereinbar sind. Wir wünschen Euch, liebe Fulpmerinnen und Fulpmer, besinnliche Weihnachten mit Euren Familien und Freunden. Für das neue Jahr 2016 wünschen wir viel Gesundheit, Glück und Erfolg! Bürgermeister Robert Denifl mit dem Gemeinderat

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Inhalt Vorwort des Bürgermeisters.................................................................Seite 2 Inhalt, Impressum, Aktuelles................................................................Seite 3 Abwasserverband Stubaital..................................................................Seite 4 EnergieFörderService...........................................................................Seite 7 Der Gemeinderat hat beschlossen........................................................Seite 8 StuBay - Erweiterungen...................................................................... Seite 9 Aufgaben und Ziele des Planungsverband Stubaital...........................Seite 10 Sozial- & Gesundheitssprengel........................................................... Seite 11 Kinderbetreuung in Fulpmes..............................................................Seite 12 Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband ................................Seite 14 Bergwacht Stubai...............................................................................Seite 14 Mutter-Eltern-Beratung..................................................................... Seite 15 Kranerhaus.........................................................................................Seite 16 Erweiterung Industriegebiet Medraz.................................................. Seite 17 Vereinsbericht „ Schützenkompanie Fulpmes“...................................Seite 18 Termine..............................................................................................Seite 19

Ausgabe 11 - Dezember 2015 Erscheint als Informations- und Nachrichtenzeitschrift der Gemeinde Fulpmes Herausgeber: Gemeinde Fulpmes Bahnstraße 6, 6166 Fulpmes Redaktion Gemeinde Fulpmes Konzeption, Layout & Druck: Bergwerk Web & Multimedia OG Kranewitterstraße 22, 6020 Innsbruck Redaktionsschluss Ausgabe 12: 17.01.2016 12 Uhr; Sämtliche Beiträge sind gerne wilkommen Kontakt Inhalt & Werbeeinschaltungen Florian Stockhammer lohn@fulpmes.tirol.gv 05225 62251-3

Aktuelles aus dem Dorf Otto Krösbacher wird Ehrenbürger Der Gemeinderat von Fulpmes hat in der Gemeinderatssitzung am 27.04.2015 einstimmig beschlossen, Herrn Otto Krösbacher für besondere Verdienste in der Vereinsarbeit das Ehrenzeichen der Gemeinde Fulpmes zu verleihen.

Otto Krösbacher wirkt seit 69 Jahren als aktives Mitglied in der Musikkapelle Fulpmes mit. 30 Jahre davon fungierte er als Kapellmeister (19691999), 21 Jahre lang als Kapellmeister-Stellvertreter. Die Verleihung fand anlässlich der Cäcilienfeier der Musikkapelle Fulpmes am 21.11.2015 im Gemeindesaal Fulpmes statt. Fotos: Gemeinde Fulpmes

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A SAUBERE G‘SCHICHT Die Stubaier Kläranlage reinigt seit 33 Jahren die Abwässer des Tales: Mit Hilfe eines mechanisch­ biologisch-chemischen Verfahrens entfernt sie den Schmutz aus dem Wasser. Ein Einblick in eine un­ bekannte Welt, die hinter dem Kanaldeckel beginnt. In nur vier Stunden wird aus stinkendem Abwasser wieder klares Bachwasser: Der Fulpmer Bürgermeister und Obmann des Stubaier Abwasserverbands Robert Denifl und Betriebsleiter Christian Krößbacher sind stolz darauf, dass dies tagtäglich gelingt. Seit 1982 ist die Anlage in Betrieb und was sie leistet, ist tatsächlich beeindruckend: Jeder Tag bringt 8.600 Kubikmeter Wasser, das macht pro Sekunde 100 Liter (bei Trockenwetter). Neustift, Fulpmes, Telfes und Mieders sind an das weit verzweigte

Kanalnetz angeschlossen, auch die Skigebiete Stubaier Gletscher und Schlick 2000 leiten die Abwässer in die Anlage ein. „Der Anschlussgrad im Stubai beträgt 98 Prozent“, erklärt Krößbacher. Zu den übrigen zwei Prozent zählen weit entlegene Gebäude wie Almhütten, die so weit vom Kanalisationsnetz entfernt liegen, dass die gesetzliche Anschlussverpflichtung für sie nicht gilt. Das Klärwerk kann somit das Ab­ wasser von insgesamt 43.000 Personen reinigen. Im Tal selbst wohnen zwar

Foto: Pfurtscheller-Fotografie

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dauerhaft nur etwa 13.000 Personen, durch die zahlreichen Gäste erhöht sich die temporäre Einwohnerzahl in Spitzenzeiten – wie zu Weihnachten – aber auf 43.000 Personen.

Ein Rückblick Die Geschichte des Klärwerks beginnt 1976: Zu diesem Zeitpunkt war die Ruetz bereits arg verschmutzt. Das Abwasser gelangte nämlich kaum geklärt direkt in den Bach, es stank beträchtlich – ein Alarmsignal für die Stubaier Bürgermeister, die nicht länger warten wollten, ein zeitgemäßes Klärwerk zu bauen. Der Fulpmer Bürgermeister Robert Denifl, der 1976 erstmals seinen Dienst antrat, trieb die Planung und Errichtung mit großem Engagement voran. Er erinnert sich, dass ein erster Standort im Bereich Moos vor den Häusern in Forchach geplant gewesen sei, „die Förderungen waren schon zugesagt“, Fulpmes, Telfes und Neustift seien sich einig gewesen. Schlussendlich

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war auch Mieders mit dabei, allerdings unter der Bedingung, dass kein Pumpwerk nötig ist und so beschloss man den heutigen Standort in der Talsohle (siehe auch Factbox rechts). Schönberg leitet seine Abwässer übrigens als einzige Stubaier Gemeinde nicht in die Stubaier Anlage, sondern nach Innsbruck in das Klärwerk der IKB. Mit dem Bau begann man zügig – bis man herausfand, dass „Grund und Boden nicht so ideal sind“, und man deshalb die Einlaufbecken auf Pfähle stellen musste, informiert Denifl. Sechs Jahre später, 1982, wurde die Kläranlage eingeweiht.

Bakterien im Dauereinsatz In nur vier Stunden verwandelt sich das schmutzige Wasser in ein sauberes das zwar keine Trinkwasserqualität hat, aber nahezu von allen Schad­stoffen befreit in die Ruetz fließt. Zuzuschauen, wie das verdreckte Wasser gewaschen wird, ist faszinierend: Ein alter Spruch besagt, dass das Wasser dann sauber ist, wenn es „über drei Steine geflossen ist“, weiß Krößbacher. So einfach ist es heutzutage freilich nicht mehr: „Das Wasser ist natürlich enorm durch Schadstoffe

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Kläranlage im Stubaital • Seit 1982 in Betrieb für die Gemeinden Neustift, Fulpmes, Telfes und Mieders • Täglich werden 8.600 Kubikmeter Wasser gereinigt, pro Jahr sind dies 3,14 Mio. Kubikmeter • Gesamtbeckenvolumen der Kläranlage: 2.400 m3 • Der Klärschlamm – pro Woche etwa 20 Tonnen – wird nach OÖ zur Verbrennung transportiert • Jede Woche fallen 11 Tonnen weiterer Müll (Kunststoff etc.) an, der im Ahrental entsorgt wird • Letzter Umbau 2012: Die Kosten für die neue Biofilteranlage betrugen 8,4 Mio. Euro • Fünf Mitarbeiter arbeiten in der Kläranlage

belastet, deshalb beschleunigen wir die natürlichen Prozesse in der Natur mit Hilfe von Bakterien, die bei uns perfekte Lebensbedingungen in verschiedenen Becken vorfinden.“

So funktioniert die Reinigung Wenn zu Hause z.B. die Toilettenspülung betätigt oder geduscht wird, kommt das, was hinuntergespült wird, kurz darauf im Klärwerk an. Dort trennen große Rechen und Absetzbecken die festen Stoffe vom verunreinigten Abwasser. In einem

weiteren Reinigungsschritt werden durch Zugabe von chemischen Mitteln biologisch unlösbare Verunreinigungen wie z.B. Phosphat aus dem Abwasser entfernt und als Klärschlamm entsorgt. Weiter geht es in die biologische Reinigung. Hier werden die schädlichen, gelösten Wasserinhaltsstoffe wie Ammonium oder Stickstoff von den Bakterien aufgenommen und in unschädliche Stoffe um­gewandelt. Durch diese Reinigungsprozesse fallen pro Woche etwa 20 Tonnen Klärschlamm an. Dieser Klärschlamm wird alle zweieinhalb Tage von ei-

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nem Lkw abgeholt und nach Oberösterreich gebracht. Dort wird er in einer Müllverbrennungsanlage thermisch verwertet, da er in Tirol nicht zum Düngen verwendet werden darf. „Das ist ökologisch natürlich nicht ideal, den Müll so weit zu transportieren. In etwa zwei Jahren sollte aber in Zirl eine eigene Entsorgungsanlage fertiggestellt sein“, erlaubt Krößbacher einen Blick in die Zukunft. Zugleich appelliert er an die Vernunft jedes Einzelnen: „Wenn Öle, Fette, Farben oder Lösungsmittel im Abwasser sind, beeinträchtigt das den Reinigungs­prozess enorm. Im schlimmsten Fall kann der Betrieb zum Erliegen gebracht werden.“ Er bittet um mehr Aufmerksamkeit zu Hause (siehe auch Factbox unten).

Zu viel Fremdwasser Der interne Betrieb im Klärwerk läuft wie geschmiert, dennoch gibt es ständig Optimierungsbedarf: Neben dem Klärschlamm fallen pro Woche satte elf Tonnen Müll an wie Plastik, Batterien oder Besteck – all das, was die Talbewohner unbedacht in den Kanal werfen. Dieser Müll wird im Ahrental entsorgt. Ein Problem ist auch der hohe Anteil sauberen Wassers, welches gar nicht durch die Kläranlage muss – wie z.B. Regenwasser. Die Statistik liefert eine beeindruckende Zahl: Von den täglich 8.600 Kubikmeter Wasser, die ins Klärwerk fließen, macht das „saubere“ Wasser ganze 30 Prozent aus. „Das ist viel zu viel! Ein anzustrebender Wert wäre ein Fremdwasseranteil von acht bis zehn Prozent“, gibt Denifl zu denken. Es gibt jedoch zu viele Mischkanäle, in denen sauberes und schmutziges Wasser zusammenkommt und den aufwändigen und energiereichen Klärungsprozess gemeinsam durchläuft. „Hier sind die Gemeinden gefordert, das Kanalnetz zu adaptieren und Trennkanäle einzurichten, in denen das Regenwasser separat entsorgt wird“, appelliert

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Foto: Pfurtscheller-Fotografie

Robert Denifl. Für den Betrieb der Anlage werden nämlich pro Tag 3.600 Kilowattstunden elektrische Energie aufgewendet, etwa so viel, wie ein Zweipersonenhaushalt im Jahr verbraucht.

Profis am Werk Fünf Mitarbeiter arbeiten in der penibel sauber gehaltenen Kläranlage und überwachen den Ablauf: Jeden Tag wird das Wasser im eigenen Labor untersucht, in der hausinternen Werkstätte werden kleinere Reparaturen erledigt. „Ein Klärwärter muss eine dreijährige Ausbildung absolvieren und muss sich im Bereich Chemie, Technik und Elektronik sehr genau auskennen“, erzählt Krößbacher. Auß­erdem gehöre es dazu, sich ständig über gesetzliche Bestimmungen zu informieren und die Arbeitsabläufe zu adaptieren. Dicke Ordner in seinem Büro zeugen vom Aufwand, den

der Job auch abseits der Becken mit sich bringt.

Gut gewirtschaftet Der letzte große Umbau 2012 kostete insgesamt 8,4 Mio. Euro und ermöglichte eine moderne Biofilteranlage. Der Reinigungsprozess selbst ist hochsensibel, und das Belüften der Becken sowie die zahlreichen Pumpen äußerst kostenintensiv: Das Klärwerk wird deshalb von den vier beteiligten Gemeinden je nach ihrer eingeleiteten Abwassermenge finanziert. Der Betriebsbeitrag im vergangenen Jahr 2014 belief sich auf 1,06 Mio. Euro. Heuer ist dieser Betrag aufgrund diverser Energieeinsparungen auf 907.000 Euro geschrumpft. Neugierig geworden, die Anlage genau anzuschauen? Führungen werden immer gerne gegeben, ein Anruf genügt (Tel. 05225/63738). Mag. Christina Schwienbacher

Bitte nicht hineinleeren! Betriebsleiter Christian Krößbacher appelliert an die Verantwortung gegenüber der Umwelt: „Bitte nicht vergessen, dass der Abfall nicht einfach so in der Kanalisation verschwindet und aufmerksamer sein, denn der Abfluss in der Küche, im Bad oder Toilette ist keine Müllentsorgung.“ Das darf nicht hinein: Essensreste (auch nicht zerkleinert), alle Arten von Ölen, Lösungsmittel, Medikamente, Tampons, Farben, Lacke. Immer wieder müssen auch Batterien, Essensbesteck, Plastik und Bekleidung wie z.B. Nylonstrumpfhosen mühsam entsorgt werden.

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EnergieFörderService Durch eine Gesetzesänderung des Energie­ Effizienzgesetzes gibt es eine zusätzliche Möglichkeit, eine Förderung beim Energie­ förderservice zu beantragen.

Folgende Maßnahmen sind förderbar:

Neubau • • • • •

Wärmepumpe (Erdwärme/ Grundwasser) Solaranlage Photovoltaik Fernwärmeanschluss Umwälzpumpe LED

Um einen Anspruch auf diese Förderung zu erhalten, wird als Nachweis der durchgeführten Maßnahme die Rechnung benötigt. Maßnahmen, die bereits vom Bund Sanierung gefördert wurden, sind von der Förderung ausgeschlossen. Landesförderungen, die nicht direkt die Maßnahme • Wärmepumpe (Erdwärme/ Grundwasser) betreffen wie zb. Wohnbauförderung, Heimwerker­bonus • Solaranlage etc. sind generell trotzdem förderbar. Die Förder­ • Photovoltaik einreichung bis 01.01.2014 rückwirkend ist nur mehr bis • Ölkessel/-Tausch 31.12.2015 möglich! • Fernwärmeanschluss Ab Jänner kann man bereits Förderungen für 2016 einrei• Umwälzpumpe chen. Födermöglichkeiten sind laufend bis 2020 im jewei• LED ligem Kalenderjahr möglich. Sie möchten eine moderne Wohnzimmereinrichtung, • Gaskombitherme einen neuen SieBei möchten eine moderne Wohnzimmereinrichtung, einen neuen Swimmingpool oder sich einfach gönnen? Verwirklichen Sie Ihr • etwas Boilertausch weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an einen MitSwimmingpool oder sich einfach etwas gönnen? Verwirklichen Sie Ihr Vorhaben jetzt mit der KreditBox • Schnell: Biomasse arbeiter vom Energieförderservice unter 07744 / 2040204 Vorhaben jetzt mit der KreditBox Schnell: oder besuchen Sie folgende Homepage: Mit Sofortzusage – bei positiver Kreditentscheidung www.energie-foerder-service.at Mit Sofortzusage – bei positiver Kreditentscheidung nach Bonitätsprüfung – bringt Sie nach Bonitätsprüfung – bringt Siedirekt ohne langes Warten zum Geld. direkt ohne langes Warten zum Geld.

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Der Gemeinderat hat beschlossen In der laufenden Periode setzt sich der Gemeinderat noch aus 15 Mitgliedern zusammen. Ab der neuen Periode nach den Gemeinderatswahlen am 28.02.2016 wird der Gemeinderat auf­ grund § 22 Abs. 1 TGO (Tiroler Gemeindeordnung) auf 17 Mitglieder aufgestockt. Nachfolgend dürfen noch die interessantesten Gemeinderatsbeschlüsse des Jahres 2014 aufgelistet werden.

04. Februar 2014

28. Oktober 2014

• Erlassung Gesamtflächenwidmungsplan der Gemeinde Fulpmes • Nachbesetzung von Mitgliedern im Sozial-, Wohnungsund Sportausschuss, in den Verwaltungs­ausschüssen für die VBV und VAB sowie im Verkehrs-, Dorferneuerungs- und Umweltausschuss

• Einführung der Fulpmes-Karte ausschließlich für FulpmerInnen mit Hauptwohnsitz in Fulpmes • Abschluss Haltestellenvertrag für den Betrieb einer dynamischen Fahrgastinformationsanzeige bei der Bushaltestelle Ortsmitte Fulpmes • Rückabwicklung Leasingverträge betr. Turnhalle und Pavillongarage • Beschluss für die Neuerrichtung eines Recyclinghofs im Nahbereich des Postverteilerzentrums

10. März 2014 • Beschluss des Rechnungsergebnisses für das Haushaltsjahr 2013 (Überschuss von € 669.024,92) • Verwendung Rechnungsüberschuss 2013 (Neue Mittel­schule Vorderes Stubai, div. Grundkäufe, Wohnund Pflegeheim Vorderes Stubaital) • Auszahlungsbeschluss für die budgetierten Vereins­ subventionen im Jahr 2014 • Abschluss der Kooperationsverträge mit Telfes im Stubai und Mieders betr. Recyclinghof neu

12. Mai 2014 • Haftungsübernahme für ein Darlehen über € 3,5 Mio. zugunsten der StuBay Freizeitcenter GmbH • Verwendung Rechnungsüberschuss 2013 (Studie „Leben im Alter“, BK Feuerwehrdrehleiter, Personalkosten, Sozialabgaben)

07. Juli 2014 • Grundabtretung an die StuBay Freizeitcenter GmbH zur Errichtung von zwei Busbuchten und einer Mittel­ insel • Erweiterung und Finanzierung Regiobus (div. Ver­ besser­ungen; Kosten: € 14.000) • Finanzierung der Adaptierungsmaßnahmen in der Tennishalle (Kosten: € 201.220 netto)

11. August 2014

17. November 2014 • Haftungsübernahme für ein Darlehen über € 400.000 zugunsten der StuBay Freizeitcenter GmbH

16. Dezember 2014 • Festlegung der Gebühren und Abgaben ab dem Jahr 2015 • Beschluss des Budgetplans der Gemeinde Fulpmes für das Jahr 2015 • Abschluss von Pachtverträgen mit der StuBay Freizeitcenter GmbH zur Nutzung von Flächen als Parkplatz bzw. als Außenanlagen • Ankauf von Kinderbüchern als Geschenk für Fulpmer Neugeborene • Abschluss von Werkverträgen zur Erhaltung des Schulgesundheitsdienstes in der Volksschule In der nächsten Ausgabe werden wir Euch über die im Jahr 2015 gefassten Beschlüsse informieren.

• Errichtung von Städtepartnerschaftstafeln aufgrund der Partnerschaft mit Villepreux • Grundsatzbeschluss für eine internationale Schule für Hochbegabte in Fulpmes • Abhaltung einer Jungbürgerfeier der Jahrgänge 1988 bis 1996 am 17.10.2014 im Gemeindesaal

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Stubay - Erweiterungen Foto: www.stubay.at

Im ersten Bericht zum Freizeitcenter StuBay wurde über dessen Anfänge, die Planung des Neubaus und die Bauphase berichtet. Dieser Artikel gibt nun Einblick in das Sportangebot, die Kulinarik sowie einen Ausblick in Zukunftspläne des Freizeitcenters. Schon im 1. Bauabschnitt des Stubay­ Freizeitcenters konnte der 1. Stock um eine Außensauna und ein Becken erweitert werden. Trotz dieses anfänglich nicht projektierten Zusatzan­gebotes fielen keine Mehrkosten an, was auf die Kostenoptimierung während der Bauphase zurückzuführen ist. Besonders hervorzuheben sind die schon zu Beginn angedachten und realisierten ausreichenden Parkplätze, die bei der derzeitigen positiven Entwicklung der Besucherzahlen auch dringend notwendig sind. Die beiden Tennisplätze der „alten“ Tennishalle konnten er­ halten und nach einer Modernisierung erfolgreich in das neue Freizeitcenter integriert werden. Diese werden von der StuBay Freizeitcenter GmbH selbst betrieben und sind besonders im Winter sehr gut besucht.

Kulinarik Mit dem Stubaier Gletscher als Gastro­ nomiebetreiber hat man einen zuverlässigen, erfahrenen Partner

ge­funden. Die Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei und ist höchst zufriedenstellend. Bereits während der Bauphase konnten die künftigen Betreiber konstruktiv und zielführend an der Gestaltung des Gastronomie­ bereichs mitwirken. Die kreativen Events (Live-Musik, themenbezogene Kulinarik-Schwerpunkte, …) rund um das Restaurant finden großen Anklang bei den Besuchern.

Fitness auf höchstem Niveau Auch ein Fitnessstudio war von Anfang an geplant, doch war die Auswahl eines passenden Betreibers nicht ganz einfach, da man sowohl ein nachhaltiges Konzept als auch einen markt­ erfahrenen Partner wollte. Die Verhandlungen dauerten eine Weile an, doch am Ende entschied man sich für das Erfolgskonzept der Kette „Body & Soul“. Schon in kurzer Zeit, auch aufgrund der attraktiven Preisgestaltung, konnten bis jetzt mehr als 400 Dauerkarten verbucht werden. Modernste

Fitnessgeräte runden den Besuch des Schwimmbads oder der Saunalandschaft optimal und effektiv ab. Die Monatskarte für das Fitnessstudio kostet 39 Euro: Für Karteninhaber besteht auch die Möglichkeit, die drei anderen „Body & Soul“-Studios in Innsbruck zu besuchen. Das neue Studio wurde übrigens von der Jury der größten Fitnessplattform in Österreich (www.fitness.at) zum Fitnessclub des Monats November 2015 gewählt!

In Planung Die Saunaanlage des Freizeitcenters Stubay ist ohne Zweifel der Motor für eine weitere positive finanzielle Entwicklung des operativen Geschäftes. Aufgrund der derzeitigen Auslastung des Saunabereichs wird bereits jetzt über eine Erweiterung dieses Bereiches gesprochen. In diesem Zuge soll auch der Außenbereich nach den Plänen des Architekten gestaltet werden und sind insbesondere eine Gartenanlage und ein Feuchtbiotop angedacht. Magdalena Pfurtscheller, BA

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Aufgaben und Ziele des Planungsverbandes Stubaital Die 279 Gemeinden Tirols bilden zum Zweck der gemeindeüber­ greifenden Planung und Zusammenarbeit 36 Planungsverbän­ de und den Stadtregions-Planungsverband Innsbruck und Um­ gebung. Die Planungsverbände sind Gemeindeverbände nach der Tiroler Gemeinde­ ordnung 2001 und somit Körperschaften öffentlichen Rechts. Organe der Planungsverbände sind die Verbandsversammlung, der Verbandsobmann sowie – in Planungsverbänden mit mehr als 12 Gemeinden – der Verbandsausschuss. Im Auftrag der Landesregierung sollen die Planungsverbände an der Erstellung von Regionalprogrammen und -plänen mitwirken. Die Raumordnung ist ein zentrales Thema in Tirol. Die vergangenen Jahre waren von der Erstellung der örtlichen Raumordnungskonzepte und der Neuerlassung der Flächenwidmungspläne geprägt. Die in diesem Zusammenhang erfolgten umfangreichen Bestandsaufnahmen und die laufenden Widmungsaktivitäten haben gezeigt, dass ein großer Bedarf nach einer verstärkten Zusammenarbeit der Gemeinden auf regionaler Ebene besteht. Mit den Planungsverbänden werden raumordnungs- und regionalpo­ litische Ziele verfolgt. Das regionale Handeln soll gestärkt werden, ohne dass die Gemeindestruktur und die Gemeindeautonomie in Frage gestellt werden. Konkret sollen die Planungsverbände dazu beitragen, dass • gemeindeübergreifende und regionale Zusammenhänge verstärkt berücksichtigt werden, • ordnungs- und entwicklungs­ politische Aktivitäten besser aufeinander abgestimmt werden,

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• P lattformen für die Zusammenarbeit der Gemeinden eingerichtet werden, • durch die Zusammenarbeit der Gemeinden optimale Bedingungen und Standorte für öffentliche Einrichtungen und wirtschaftliche Aktivitäten gesichert werden und • durch die Zusammenarbeit der Gemeinden Synergieeffekte und Kosteneinsparungen erzielt werden. Die Planungsverbände haben im übertragenen Wirkungsbereich an der Erstellung von Raumordnungsprogrammen (Regionalprogrammen) und Raumordnungsplänen (Regionalplänen) mitzuwirken. In diesem Bereich hat ein Planungsverband sehr vielfältige Aufgaben. Eine Studie aus dem Jahre 2001 sieht folgende Ausgangssituation: „Ko­ operationen zwischen Gemeinden zur kostengünstigen Erbringung kom­ munaler Leistungen sind im Bereich der kommunalen Infrastruktur wie auch bei einzelnen Leistungen der Hoheitsverwaltung heute durchaus üblich und weit verbreitet (Abwasserverband, Schulsprengel, Standesamtverband etc.). Vergleichsweise wesentlich weniger Kooperationsbereitschaft besteht hingegen in Be­reichen, bei denen von den Gemeinden Nettoerträge erwartet werden, d.h. dass zumindest mittel- und langfristig die Erträge aus den Investitionen der Gemeinden die Kosten übersteigen.“ (aus: www. tirol.gv.at)

Foto: Manfred Leitgeb

Mir erscheint aber eine Aufgabe als sehr wichtig und ist deshalb besonders hervorzuheben: Eine Inhalts­ ebene eines Planungsverbandes soll die Regionalwirtschaft sein, da unter heutigen Bedingungen bei Fragen der ökonomischen Entwicklung und des Standortmarketings die Gemeinde­ebene – man denke an die in Tirol vorherrschende kleinteilige Gemeinde­struktur – oft nicht mehr die ge­ eignete Basis darstellt. Ordnungs- und entwicklungspolitische Anliegen und Planungsinhalte sollten in der Arbeit der Planungsverbände aufeinander abgestimmt werden. Wir haben im Planungsverband Stubait­al in den letzten Jahren vieles auf den Weg gebracht und umgesetzt. Gemeinsam wird uns noch vieles gelingen. Bürgermeister Manfred Leitgeb Planungsverbandsobmann Stubai

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Sozial- & Gesundheitssprengel Der Sozial- und Gesundheitssprengel Stubaital versteht sich als zentrale Anlaufstelle für Menschen, die Hilfe, Betreuung und Pflege brauchen. Unser Hauptschwerpunkt ist die bestmögliche Versorgung von pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen und deren Angehörigen im Stubaital. Unsere Leistungen sollen eine Entlastung und eine Hilfestellung sein, die alltäglichen Herausforderungen zu meistern und werden laufend den Anforderungen und Bedürfnissen angepasst.

DANKE

Unsere Angebote • Hauskrankenpflege (medizinische Pflege, Erstversorgung nach Krankenhausaufenthalt, Diabetikerbetreuung, Behandlungs- und Grundpflege, Verbandswechsel, bandagieren, ...) • Pflegeberatung • Pflegegeldanträge • Heimhilfe und soziale Betreuung (Gespräch, Spaziergang, Spiele, Einkauf und Botengänge, …) • Haushaltshilfe (Putzen,Waschen, Bügeln, Heizen, …) • Familienhilfe • Essen auf Rädern • Verleih und Vermittlung von Heilbehelfen und Pflegehilfsmitteln (Rollator, Rollstuhl, Toilettstuhl, …) • Beratungs- und Vermittlungsangebote (Ernährungs- und Diät­ beratung, Beratungen des Ehe- und Familienzentrums, Logopädie, Psycho­sozialer Dienst, Mutter-Eltern-Beratung, Verein Multi­kulturell, Verkehrspsychologische Beratungen, …) • Demenzsprechstunde

Kontakt & Öffnungszeiten Büro Mo - Do von 8-12 Uhr TelNr: 058225-63836

Wir möchten uns noch bei den Sponsoren unseres neuen Sprengelautos bedanken, Auto Span – Industriezone Medraz, Alpengasthof Schlickeralm – Telfes, Spengler und Dachdecker Paul Denifl - Fulpmes, Firma Otto Kapferer – Fulpmes und Zimmerei Marth – Schönberg. Für die Kranzablösespenden, welche wir immer wieder nach Todesfällen erhalten, möchten wir ebenfalls ein herzliches Vergelt´s Gott sagen. Dies ermöglicht uns unbürokratisch und schnell, bei Notfällen helfen zu können.

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Erreichbarkeit am Pflegediensthandy Mo – Fr von 7-12 und 14-17 Uhr Sa, So und Feiertag von 8-10 Uhr TelNr. 0699-111 79 380

Demenz-Beratung Die Demenzsprechstunde mit Mag. Alexandra Gassner bietet die Möglichkeit, persönlichen Fragen zum Themenbereich Demenz nachzugehen und Handlungsstrategien zu entwickeln. Unsicherheiten und Sorgen können angesprochen werden und gezielt kann nach Entlastungsmöglichkeiten gesucht werden. Wer von Demenz betroffen ist - als Selbstbetroffener oder als pflegender Angehöriger - steht täglich vielen Anforderungen gegenüber und braucht Entlastung. Ein Gespräch in der Demenzsprechstunde kann ein Teil dieser Entlastung sein. Termine können jederzeit unter der Telefonnummer 05225-63836 vereinbart werden.

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Kinderbetreuung in Fulpmes Man liest es immer wieder in der Tagespresse, aber auch Dachverbände und Sozialpädago­ gen monieren stets aufs Neue: Wir haben zu wenig Kinderbetreuungsplätze. Der Bedarf an Betreuungsplätzen auch für Kinder unter drei Jahren ist enorm. Um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern, versuchen Bund (z.B. mit dem verpflichtenden und kostenfreien Kindergartenjahr) und Land (mit dem Tiroler Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz aus dem Jahr 2010) in dieser Richtung Akzente zu setzen, die dann aber jeweils durch die Gemeinden umgesetzt werden müssen. Die Gemeinde Fulpmes hat in dieser Hinsicht schon vorgearbeitet und die Betreuung der Kinder auf eine breite und pädagogisch sinnvolle Basis gestellt. Zwergerlstube, Kinderkrippe („Spatzen-Nest“), Kindergarten und Schüler­hort sind jene Betreuungseinrichtungen, die die Gemeinde für die Kinder vor dem Pflichtschulalter anbietet. Hier ist man bestrebt, die bestmöglichen pädagogischen Rahmenbedingungen zum Wohle der Kinder zu bieten. Auch bei der Gestaltung der Öffnungszeiten versucht man den Eltern so entgegenzukommen, dass diese ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten können. Nachfolgend einige Details zu den jeweiligen Kinderbetreuungsstellen der Gemeinde Fulpmes:

Zwergerlstube Die Zwergerlstube ist ein Treffpunkt für Eltern mit ihren Kindern, bei dem gespielt, gebastelt, gemalt, gesungen und musiziert wird. Vielen dürfte noch der langjährige Standort im Saal Villepreux bekannt sein. Seit diesem Jahr befindet sich die Spielgruppe aber in den Räumlichkeiten des Kinderhorts.

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Zwergerlstube Öffnungszeiten Jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr Kontakt Barbara Penz, Tel: 0650/828 23 75 / Tanglplatz 1 (im 2. Stock der Cl.-Holzmeister-Schule) Alter Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen Kosten kostenfrei Helferinnen Barbara Penz, Margarita Hammer

Kinderkrippe „Spatzen-Nest“ Schon seit langer Zeit bietet die Gemeinde Fulpmes mit der Einrichtung „Spatzen-Nest“ eine Kinderkrippe für Kinder ab 2 Jahren. Die jährlich steigende Anzahl an Kindern zeigt, wie wichtig diese Betreuungsmöglichkeit vor dem Kindergartenalter ist. Spatzen-Nest Öffnungszeiten Mo-Do 7.30-17 Uhr (mit Mittagstisch) Fr 7.30-15 Uhr (mit Mittagstisch) Die Kinderkrippe ist maximal fünf Wochen pro Jahr geschlossen!

Kontakt kk-gemeindefulpmes@tsn.at Tel: 0699/16 22 51 22 Tanglplatz 1 (im EG der Cl.-Holzmeister-Schule) Alter ca. 2 Jahre bis zum Kindergarteneintritt (je nach Verfügbarkeit von Plätzen)

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Anzahl der durch Teilung der Betreuungsplätze Kinder zwischen 40 und 50 Kinder Kosten seit Jänner 2014 unverändert von einem Halbtag € 30/Monat bis zehn Halbtage € 165/Monat Geschwister erhalten einen Preisnachlass von 50 Prozent zzgl. Mittagstisch („Mama bringt’s“) € 3,00/Menü Päd. Fachkräfte Regina Schmid (Leitung) Jaqueline Frischmann                                                       Assistenzkräfte Hülya Cabar, Notburg Vallazza, Erika Kofler  

Kindergarten

wahranstalt“ trug. Im Jahr 1967 übersiedelte der Kindergarten dann in das heutige Gebäude, welches aufgrund seiner Großzügigkeit lange Zeit als beispielgebend in Tirol galt. Im Sommer 2015 übernahm Manon Jenewein die Leitung des Kindergartens von Margarita Hammer (siehe Bericht Seite 3). Als eine der wenigen Gemeinden im Stubai- und Wipptal bietet Fulpmes den Kindergarten kostenlos an (nicht nur im Kindergarten-Pflichtjahr).

Schülerhort Seit Oktober 2010 führt die Gemeinde Fulpmes einen Hort in den Räumlichkeiten (Dachgeschoss) des Sonderpädagogischen Zentrums in Fulpmes. Es besteht somit die Möglichkeit, Kinder (Volksschul- bis Hauptschulalter) nach der Schule betreuen zu lassen. Dabei wird den Kindern Hausübungshilfe, Sprachförderung, gemeinsames Spielen, Mittagessen etc. geboten. Das Besondere am Schülerhort ist die alterserweiterte Betreuung (4 – 14 Jahre) von Kindern aus allen Stubaier Gemeinden in den Sommerferien (im Sommer 2016 geöffnet im Zeitraum 11.07.-12.08.2016 bzw. 29.08.07.09.2016).

Schülerhort Foto: Kindergarten Fulpmes

Seit 1891 gibt es in Fulpmes einen Kindergarten, der damals noch den etwas gruseligen Namen „KinderverKindergarten Öffnungszeiten Mo-Do 7-16.30 Uhr (mit Mittagstisch) Fr 7.30-13 Uhr (kein Mittagstisch) Kontakt kg-fulpmes@tsn.at Tel: 0699/16 22 51 31 Tanglplatz 2 Alter 3 bis 6 Jahre bis zum Volksschuleintritt (je nach Verfügbarkeit von Plätzen) Gruppen 5 Gruppen Anzahl der im laufenden Kindergartenjahr Kinder 2015/2016 werden insgesamt 106 Kinder betreut Kosten Für den Besuch fallen keinerlei Kosten an, auch nicht für dreijährige Kinder; für den Mittagstisch („Mama bringt’s“) werden € 4,50/Menü verrechnet Päd. Fachkräfte Manon Jenewein (Leitung), Elisabeth Kessler-Schneider, Sibylle Rainer, Mirjam Ullrich, Bianca Ribis                             Assistenzkräfte Gabriele Rauter, Veronika Ennemoser, Michaela Zerlauth, Anna Egger

Öffnungszeiten Mo-Fr 11.30-17 Uhr (mit Mittagstisch) Der Schülerhort wird während der Sommer­ ferien für nur zwei Wochen geschlossen!

Kontakt hort@fulpmes.tirol.gv.at Tel: 0699/16 22 51 23 Tanglplatz 1 (im 2. Stock der Cl.-Holzmeister-Schule) Alter von 6 bis 14 Jahre (Volksschul- und Hauptschulalter) Gruppen 2 Gruppen Anzahl der im laufenden Kindergartenjahr Kinder 2015/2016 werden insgesamt 35 Kinder betreut Kosten Für den Besuch 1x/Woche € 40/Monat, 2x/Woche € 49/Monat 3x/Woche € 57/Monat 4x/Woche € 64/Monat 5x /Woche€ 70/Monat für den Mittagstisch („Mama bringt’s“) werden € 4,50/Menü verrechnet Päd. Fachkräfte Peter Stanger (Leitung), Agnieszka Gleirscher, Bettina Paschinger Assistenzkräfte Gordana Docic, Barbara Penz Stützkräfte                       Angelika Viertler, Bernadette Ribis

Stützkräfte                       Patricia Rettenbacher, Suzane Todorovic

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Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband

Foto: Laura und Markus Klüh

Seit 01.11.2014 wird bundes­ weit das Zentrale Personen­ standsregister (ZPR) und das Zentrale Staatsbürger­ schaftsregister (ZSR) geführt.

sofort ausgestellt werden, wenn die benötigten Daten bereits im System vorhanden sind. Sind die Personen in den Registern erfasst, so sind bei den meisten Behördenwegen nur mehr Lichtbildausweise vorzulegen, da die „Dokumentenmappe“ durch die beiden Register abgedeckt sein sollte, was ein großer Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger ist.

Im Jahr 2015 wurden im Standesamtsverband (Telfes im Stubai, Mieders, Schönberg im Stubaital und Fulpmes) 39 Eheschließungen, 32 Sterbefälle sowie 36 Geburten beurkundet. Neu bietet der Standesamtsverband nun auch Außentrauungen an dafür geeigneten Plätzen an.

Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 07.30 – 12 Uhr Montag – Dienstag: 13 – 17 Uhr nur nach telefonischer Vereinbarung

Jede Person wird zukünftig im ZPR und ZSR von der Geburt bis zum Tod in einem österreichweiten Register eingetragen. Ziel ist es, dass mittels dieser Register jedes Standesamt Geburts-, Heirats-, Sterbeurkunden und Staatsbürgerschaftsnachweise ausstellen kann. Allerdings kann nur dann eine Personenstandsurkunde

Kontakt: Leiterin: Doris Tembler Tel: 05225 62251-9 standesamt@fulpmes.tirol.gv.at Stv. Florian Stockhammer Tel: 05225 62251-3 lohn@fulpmes.tirol.gv.at Foto: StAV Fulpmes

Bergwacht Stubai Die Tiroler Bergwacht ist eine mittels Landesgesetz eingerichtete Körperschaft öffentlichen Rechts. Die 23 Mitglieder der Stubaier Bergwacht, die im ganzen Tal ihren Dienst versehen, unterstützen die Bezirksverwaltungsbehörde als deren angelobte Aufsichtsorgane beim Vollzug diverser Landesgesetze. Darüber hinaus helfen die Bergwächter/Innen bei Such- und Katastropheneinsätzen, verrichten Ordner-, Straßen- und Rettungsdienste und beteiligen sich an Aktionen des Amtes der Tiroler Landesregierung und deren Umweltund Naturschutz-Organisationen.

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Foto: Bergwacht Stubai

Engagierte Männer und Frauen, die Interesse an der Mitarbeit im Natur und Umweltschutz haben, melden sich bitte für ein Informationsgespräch bei einem der Kontaktpersonen rechts.

Einsatzstellenleiter Toni Erhard Tel. 0664 9156 805 e-mail: fulpmes@tbw.gv.at Thomas Kramer Tel. 0664 73280061 e-mail : neustift@tbw.gv.at

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Landessanitätsdirektion für Tirol Mutter-Eltern-Beratung

„NEU“: Offener Babytreff in Fulpmes

Wir freuen uns, Sie nach der Geburt Ihres Kindes in dessen ersten Lebensjahren beraten und begleiten zu dürfen. Auch bieten wir verschiedene Kurse an, die zum Teil schon während der Schwangerschaft besucht werden können. Unser Team besteht aus ÄrztInnen, Hebammen, Kinderkranken- und Säuglingsschwestern und SozialarbeiterInnen. In unseren Beratungsstellen finden Sie Begleitung, Unterstützung und Erfahrungsaustausch zu Fragen der medizinischen Vorsorge, Stillen, Formulanahrung und die altersgemäße Ernährung, Babypflege, motorische Entwicklung, Schlafprobleme, Entwicklung, Erziehung und andere Themen, die Sie beschäftigen! In Fulpmes findet die MEB jeden 1.Mittwoch im Monat im Sozialsprengel von 15.45 - 17.15 Uhr statt.

Die Mutter-Eltern-Beratung in Fulpmes wird ab November 2015 von Hebamme Karin Innerhofer-Pompernigg übernommen. Als zusätzliches Angebot für interessierte Schwangere, Mütter, Väter u.a. findet jeden 1.Mittwoch im Monat von 14:45 – 15:45 Uhr ein offener Babytreff im Sozialsprengel zu bunt gemischten Themen statt: 03.02.2016 „Shiatsu für Babies“ mit Roswitha Isser 02.03.2016 „Regulationsstörungen im Säuglingsalter“ 06.04.2016 „Prager Eltern-Kind-Programm (PEKIP) 04.05.2016 „Klangschalen“ 01.06.2016 „ Metamorphische Methode“ Weitere interessante Themen folgen!

Die Mutter-Eltern-Beratung sowie der offene Babytreff in Fulpmes sind auch weiterhin ohne Voranmeldung und kostenlos.

Information und Kursanmeldung:

Mutter-Eltern-Beratung An-der-Lan-Straße 43 6020 Innsbruck Tel.: 0512/260135, E-Mail: mutter-eltern-beratung@tirol.gv.at Bürozeiten: Montag bis Freitag von 8.00 – 12.00 Uhr

Wasserwacht Stubai 1974 wurde die Tiroler Wasserwacht Region 15/Stubai gegründet, die damals noch unter dem Namen „Österreichische Wasserschutzwacht“ (ÖWSW) bekannt war. Am 16.9.1974 wurden die ersten Gewässeraufsichtsorgane angelobt. Eine der ersten Beanstandungen betraf die Gemeinde Patsch wegen ihrer Mülldeponie, die den Dorfbach in einer Länge von ca. 60m verschüttete. In den 70ern gab es mehrere Probleme im Schlickerbach und mit einigen anliegenden Industriebetrieben. Im Schnitt gibt es pro Jahr etwa 15 Beanstandungen: Diese betreffen illegale Deponien von Strauchschnitt, Bauschutt, Heuballen, Kadavern im Bach oder Ölverschmutzungen, aber auch illegal entsorgte Fahrzeuge. Die permanente Überprüfung der Gewässer durch die aktiven Mitglieder hat eine sukzessive

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Foto: Wasserwacht Stubai

Verbesserung und ein Umdenken bei der Bevölkerung bewirkt. Dazu trägt auch die jährliche Bachräumung sowie die Flurreinigung mit den Volksschülern bei. Es gibt auch noch den Funkdienst beim jährlichen Schlicker Berglauf, der aufgrund der Ausrüstung und Schulung der Leute von der TWW Region 15/Stubai ehrenamtlich durchgeführt wird. Etwas Statistik: Die TWW Region 15/ Stubai hat etwa 80 Mitglieder, davon

ca. 20 aktive. Pro Jahr werden ca. 450 – 500 Kontrollgänge, 2.500 km Fußstrecke, 250 km Fahrtstrecke und 1.100 Stunden an Freizeit aufgewendet (ohne die oben genannte Flurreinigung und Bachräumung). Wir nehmen auch weiterhin Personen, die sich gerne für eine saubere Umwelt engagieren möchten, als aktive oder fördernde Mitglieder auf. Homepage: www.tiroler-wasserwacht-region15.at

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Kranerhaus

Foto: Archiv

Das 1755 von Johann Kapferer erbaute Kranerhaus hat eine ereignisreiche Geschichte hinter sich. Ursprünglich war das Gebäude einst um ein Stockwerk niedriger. Als „eine ganze doppelte Behausung das Kranerhaus mit zwei Küchen, zwei Kellern, zwei Stuben, Warenmagazin nebst daranstehenden Gemüsegarten und Holzschupfen“ beschrieben, ist es im Jahre 1814 um einen Kaufpreis von 3.003,- Gulden in den Besitz des Handelshauses Pfurtscheller übergegangen. Nach dem Konkurs der Firma Pfurtscheller wurde die Versteigerung des großen Besitzes für den 24. und 25. Oktober 1902 angesetzt. Der Gemeindeausschuss (heute Gemeinderat) unter Vorsteher Franz Huter (die Bezeichnung Bürgermeister wurde erst nach dem Ersten Weltkrieg eingeführt) beschloss in der Ausschusssitzung vom 6. Oktober 1902 mit 10 von 11 anwesenden Ausschussmitgliedern bei der Versteigerung, den Kauf selbst anzustreben. Nach Erfüllung aller Voraussetzungen wurden dann bei der am 25. Oktober 1902 stattgefundenen Versteigerung sämtliche Realitäten der Firma Pfurtscheller um das Meistangebot von 226.000,- Kronen von der ­Gemeinde

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Fulpmes erworben. Bald danach wurden sämtliche Fabrik­anlagen, darunter auch das Kranerhaus, der Werk­ genossenschaft weiter­verkauft. Im Jahre 1914 ließ die Werkgenossenschaft auf dem Kranerhaus ein weiteres Stockwerk erbauen, wodurch leider ein wesentlicher Teil der wertvollen Fresken eingebüßt wurde. Die verbliebenen Fenstereinrahmungen wurden vom hiesigen Malermeister Robert Krösbacher restauriert und die neuen fachgerecht ergänzt.

In der Sitzung am 09.12.2004 wurde dann vom Gemeinderat beschlossen, das Kranerhaus für die Um­siedlung der Gemeindeverwaltung von der Stubai Werkzeugindustrie reg. Gen.m.b.H. anzukaufen. Im Jahre 2005 übersiedelte dann das damalige Detailgeschäft der Stubai WG in die Dr.-Kofler-Straße. Die Gemeinde plant nunmehr, dieses Gebäude als neues Gemeindeamt zu adaptieren. Um die Räumlichkeiten im Erdgeschoss optimal nutzen zu können, wurde die Liegenschaft von Herrn Dr. Thomas Gann (Zahnarztpraxis und Vereinslokal TSV AustriAlpin Fulpmes) erworben. Zur Verbesserung der Verkehrs­ situation und zur Gestaltung des Platzes Richtung Rainer­haus hat die Gemeinde Fulpmes im Tauschwege das Hupfaufhaus erworben und bereits abgetragen. Damit konnte das denkmalgeschützte Kranerhaus entsprechend seiner charakteristischen Prägung von allen Seiten freigestellt werden. Die Vorarbeiten, insbesondere die Planung unter Einbeziehung des Bundesdenkmalamts sind großteils abgeschlossen. Im Jahr 2016 soll an die Umsetzung des Projektes herangegangen werden.

Foto: Florian Stockhammer

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Erweiterung Industriegebiet Medraz Foto: Gemeinde Fulpmes

Bereits im Zuge der Fortschreib­ ung des örtlichen Raumordnungs­­ konzeptes im Jahr 2009 und den Vorarbeiten dazu hat sich der Gemeinderat mit der Erweiter­ ung des bestehenden Industrieund Gewerbegebietes befasst und entsprechende Flächen vor­ gesehen. Dies erfolgte bereits damals unter dem Gesichtspunkt der Schaffung von Flächen für jene einheimischen Betriebe, die aufgrund ihrer Lage im Ortsgebiet keine räumlichen Er­ weiterungsmöglichkeiten mehr haben. In weiterer Folge wurde diese Fläche im Ausmaß von ca. 15.000 m² im neu zu erlassenen Flächenwidmungsplan in Industrie- und Gewerbe­ gebiet umgewidmet. Im Jahre 2014 wurden die entsprechenden Verfahren hinsichtlich der Ablöse der Holz- und Streubenutzungs­ rechte sowie das forstrechtliche

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Verfahren bezüglich der Rodungsgenehmigung eingeleitet. Da das betroffene Gebiet zum damaligen Zeitpunkt im Landschaftsschutz ­gebiet Serles-Habicht-Zuckerhütl situiert war, bedurfte es darüber hinaus auch einer naturschutzrechtlichen Bewilligung. Im Zuge dieses Verfahrens konnte seitens der Gemeinde die Verschiebung der Schutzgrenzen des gegenständlichen Landschaftsschutzgebietes erreicht werden, sodass es im Ergebnis keiner Bewilligung nach dem Tiroler Naturschutzgesetz mehr bedurfte und somit auch keine zusätzlichen Bewilligungen nach dem Tiroler Naturschutzgesetz im Zuge der einzelnen Bauvorhaben mehr einzuholen sind. Die Gemeinde, insbesondere der Bau-Ausschuss, hat sich im Laufe des heurigen Jahres mit den An­ suchen der einzelnen Firmen befasst. Es wurden bereits Grund-

flächen an Firmen durch den Gemeinderat veräußert. Die Pläne für die Erschließungstrasse mit den projektierten Zufahrten für die Parzellen sind vorbereitet, sodass nach Vorliegen allfälliger behördlicher Genehmigungen im Frühjahr 2016 mit der Errichtung begonnen werden kann. Der für die Bewirtschaft­ung der Teilwaldparzellen erforderliche Forstweg ist ebenfalls bereits verhandelt und genehmigt und wird im Zuge der Erschließung miterrichtet werden. Mit dieser Erweiterung des bestehenden Gewerbe- und Industriegebietes ist es der Gemeinde wiederum gelungen, einheimischen Firmen den Erwerb von günstigen Firmenarealen zu ermöglichen, wodurch die Voraussetzungen für die Verhinderung der Abwanderung heimischer Industriebetriebe hoff­ entlich geschaffen werden.

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Schützenkompanie Fulpmes Die Schützenkompanie Fulpmes ist einer der ältesten und traditionsreichsten Vereine in Fulpmes. Hervorgegangen aus der im Jahre 1742 erstmals erwähnten „ Schützen­gilde“ wurde im Jahre 1886 die „Schützen­ kompanie Fulpmes“ gegründet. 1921 erfolgte die Neugründung der Kompanie nach dem 1. Weltkrieg und im Jahre 1947 wiederum nach dem 2. Weltkrieg. Die Fulpmer Schützen haben seit dem Jahre 1986 ihr Vereinsheim im Dorfzentrum in Fulpmes. Neben dem gemütlichen Aufenthaltsraum steht auch ein 5-Bahnen-Schießstand zur Verfügung. Bei den wöchentlich an Montagen stattfindenden Vereins­ abenden wird neben „hoangaschten“ auch der Schießsport mit dem Luftgewehr geübt und bei den regelmäßig veranstalteten Rundenkämpfen und den Bataillonsschießen in den Stubaier Gemeinden unter Beweis gestellt! Die zahlreichen Preise und Siegestrophäen im Schützenlokal zeugen von der ruhigen Hand der Fulpmer Schützen. Die Schützen sind bei den geist­ lichen und weltlichen Festen im Dorf und darüber hinaus in der engeren Heimat und in der gesamten Alpen­ region ein wichtiger Bestandteil der

Foto: Benedikt Pfurtscheller

traditionellen Volkskultur und tragen somit zur freundschaftlichen Verbundenheit im gesamten historischen Tirol sowie in Bayern bei! Bei den zahlreichen Ausrückungen sind die Fulpmer Schützen mit der Musikkapelle Fulpmes in ihren einheitlichen Trachten ein besonderer Botschafter für die Heimat. Junge, traditionsbewusste Mädchen, Burschen und Männer, die in einem im Dorfleben fest verankerten Ver-

Vereinsführung seit November 2015 • Hauptmann: Georg Müller, Tel. 0664 3361762 • Obmann: Roman Krösbacher (Oberleutnant), Tel. 0699 11351 595 • Schriftführer: Toni Erhard (Leutnant), 0664 9156 805 • Kassierin: Lisa Schwarzl (Marketenderin) • V on den Offizieren wurde Tanzer Hermann (Ötztaler), der seit der Wiedergründung im Jahre 1947, also über 68 Jahre, bei den Schützen ist, zum Ehrenleutnant ernannt! • Der Schütze Alex Gleinser wurde zum 4. Leutnant gewählt. • Neuer Oberjäger und Spiess: Paul Denifl • Internet: www.tiroler-schuetzen.at

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ein als Marketenderin oder Schütze dabei sein wollen, sind herzlich eingeladen, sich immer montags ab 19 Uhr im Schützenlokal (neben Dorfkrug) im Dorfzentrum zu informieren oder mit einem der links genannten Schützen Kontakt aufzunehmen. Bei der heurigen Jahreshauptversammlung am Seelensonntag wurde eine neue Vereinsführung bestellt. Wir bedanken uns bei der bisherigen Führung unter Hauptmann Gotthard Pfurtscheller für die geleistete Arbeit, bei der Gemeinde Fulpmes mit Bürgermeister Mag. Robert Denifl und bei allen Gönnern und Förderern für die jahrelange Treue, bei der Musikkapelle Fulpmes sowie den verschiedenen Kooperationen für die gute Zusammenarbeit und ganz besonders bei unserem Schützen­ kurat, Pfarrer Josef Scheiring mit seiner Mannschaft, für die tolle Unterstützung bei den vielen Festen und Veranstaltungen und wünschen allen Fulpmern ein Gesegnetes Weihnachtsfest und ein Gutes Neues Jahr. Schützenheil!

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Termine Samstag, 26. Dezember 2015 20 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Stubaier Bauerntheater - „Zwischen Wahnsinn und Mallorca“ Montag, 28. Dezember 2015 20.30 Uhr, Mittelstation Froneben Night of Colours - die Ski-Night-Show der Schischule Stubai und des Skizentrums Schlick 2000 Mittwoch, 30.Dezember.2015 ab 21.30 Uhr Kuhstall Fulpmes Vorsilvester-Partymit „stubai - die band“ Mittwoch, 30.Dezember.2015 ab 21 Uhr Dorfkrug/Kerzenstüberl Vorsilvester-Party mit die „Skilehrer aus dem Stubaital“ Donnerstag, 31.dezember.2015 ab 21 Uhr Leo‘s Stadlbar Silvesterparty mit DJ Samstag, 2. Jänner 2016 17 Uhr, Pfarrkirche Fulpmes Tiroler Weihnachtssingen - „Kommet ihr Hirten“ Sonntag, 3. Jänner 2016 20 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Stubaier Bauerntheater - „Zwischen Wahnsinn und Mallorca“ Montag, 4. Jänner 2016 20.30 Uhr, Mittelstation Froneben Night of Colours - die Ski-Night-Show der Schischule Stubai und des Skizentrums Schlick 2000 Dienstag, 5. Jänner 2016 20.15 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Neujahrskonzert des Lion Club Steinach-Stubaital Samstag, 9. Jänner 2016 20 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Stubaier Bauerntheater - „Zwischen Wahnsinn und Mallorca“ Sonntag, 10. Jänner 2016 20 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Stubaier Bauerntheater - „Zwischen Wahnsinn und Mallorca“ Bild: Schlick 2000

Freitag, 22. Jänner 2016 20 Uhr, Gemeindesaal Fulpmes Stubaier Bauerntheater - „Zwischen Wahnsinn und Mallorca“ Mittwoch, 27. Jänner 2016 20.30 Uhr, Mittelstation Froneben Night of Colours - die Ski-Night-Show der Schischule Stubai und des Ski­zentrums Schlick 2000

Live-Musik im Winter: Foto: Stubaier Bauerntheater

Kuhstall jeden Donnerstag - Skihaserlparty mit „stubai - die band“ ab 21.30 Uhr Leo‘s Stadlbar jeden Montag - Live-Musik mit der Band „2&work“ ab 21.00 Uhr jeden Freitag - Live-Musik mit „Kuhl the Gang“ ab 21.00 Uhr Dorfkrug/Kerzenstüberl jeden Donnerstag - Skihaserlball ab 21.00 Uhr mit die „Skilehrer aus dem Stubaital“ Caramba-Bar jeden Freitag - Après-Ski mit der Band „No Limit“ von 17.00 bis 20.30 Uhr

Foto: stubai - die band

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Fulpmes aktuell (Ausgabe Nr. 11)