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18 Südtirol

Samstag/Sonntag, 22./23. Juni 2013 -

Willkommen in der Stadt der Begegnung

„Falls es gelingt, die eine Million Stimmen für das ‚Minority Safe Pack“ zu sammeln, wäre dies das größte Ereignis für Europas nationale Minderheiten seit dem Zweiten Weltkrieg.“

BRIXEN. Brixen war eine ausgezeichnete Wahl als Tagungsort des FUEV-Kongresses. Bürgermeister Albert Pürgstaller bezeichnete seine Stadt am Freitag als Stadt der Begegnung und fügte hinzu: „Begegnung ist nicht nur Inspiration, sondern auch Verpflichtung zur Zusammenarbeit.“ ©

Der ungarische EU-Parlamentarier Csaba Tabajdi

EINDRÜCKE VOM FUEV-KONGRESS IN BRIXEN



Wind machen für die nationalen Minderheiten Startschuss für Europäische Bürgerinitiative war ein buntes Fest

 Windräder und Luftballons wurden gestern am Brixner Domplatz verteilt: Die einen sollten symbolisch Wind machen für die anderen, die auf ihrem Flug Richtung Norden für die Botschaft der FUEV nach Brüssel standen: „Seht her, wir Volksgruppen

sind kein Problem, sondern in unserer kulturellen und sprachlichen Vielfalt ein Reichtum für Europa“. Dieser Delegierte hatte einen weiten Weg: Der Krim-Karäer ist über Moskau nach Brixen gereist.

Blau-weiß-rot sind die sorbi-

schen Nationalfarben, und als hätte er geahnt, dass es keine Windräder in weiß gab, machte Domowina-Geschäftsführer Bernhard Ziesch (rechts) diesen Mangel mit der Wahl seines Hemdes wieder wett. Links Domowina-Präsident David Statnik.

20130622 Artikel in den Dolomiten zum FUEN-Kongressii  
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