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HEIMSIEG

Das Fußball-Stadionmagazin des BTSV Reinickendorfer Füchse 1891 e.V.

Saison 2009/10 Ausgabe 12 Preis: 0,50 €

Oberliga Nordost / Nord - 25. Spieltag Sonntag, 02.05.2010 - 14:00 Uhr Heute bei uns zu Gast:

FC Energie Cottbus II

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1. Männer Heimsieg vs. Greifswald – drei Punkte für den Klassenerhalt! Jan Wegner nach 8 Monaten wieder dabei Das Team der Reinickendorfer Füchse begann von Anpfiff an gewohnt kampfstark und auf den als „kantig“ bekannten Gegner aus Greifswald so eingestellt, dass jeder Zweikampf angenommen wurde. Jeder Meter auf dem Platz am Freiheitsweg wurde motiviert und einsatzbereit beackert. Trainer Claudio Offenberg musste übrigens zu dieser so wichtigen Partie gleich 4 verletzte Defensiv-spieler ersetzen: Ali Sinan, Noel Joao, Nils-Peter Otto und kurzfristig auch noch Kai Böttcher Trotzdem legten die Füchse gleich los und schon die erste torgefährliche Aktion brachte die Führung (16.): Den verdienten Führungstreffer markierte nach einer feinen Kombination über Waled Enani und Steven Haubitz schließlich Markus Zschiesche. Mit dieser 1:0-Führung wurde danach weiter stabil „gegen den Ball gearbeitet“ (OTon Claudio Offenberg!), wobei es dabei permanent darum ging, die Zweikämpfe zu gewinnen und so den Gegner zu kontrollieren, die Zügel in der Hand zu halten. Unverändert ging es dann in die von Schiri Marco Bünger (Magdeburg) perfekt pfeifend angekündigte Pause. Nach dieser änderte sich das Bild kaum. Greifswald machte zwar optisch etwas mehr nach vorne, doch die Füchse behielten dabei jederzeit klaren Kopf und ließen sich den Schneid in keienr Situation abkaufen. Als eventuell Gelb-Rot-gefährdet wurde dann Mitte der 2. Hälfte Danny Beier durch den sich dann sehr gut einfügenden Lukas Groth ersetzt, sodass weiterhin nichts anbrannte. Die Greifwalder wirkten zwischenzeitlich auch engagierter, aber das lag eher daran, dass sich die Gastgeber am Freiheitsweg etwas zurück hielten – Gefahr ging vom aktuellen Tabellenletzten zu keiner Zeit aus. Zum ende der Partie öffnete Greifswald dann in der Hoffnung auf einen Punktgewinn die Abwehr immer mehr und so wurden die Räume und Chancen zur Entscheidung für die Füchse im Gegenzug immer größer. Das ermöglichte auch in der unmittelbaren Schlussphase (90. + 3) einen Konter und dabei fiel dann nach einer feinen Einzelleistung von Steven Haubitz 2:0. Dabei profitierte der Torschütze von einem zu kurz abgewehrten Freistoß vom Markus Zschiesche und reagierte einfach schneller, professioneller. weiter nächste Seite...


1. Männer Insbesondere konnte sich Trainer Claudio Offenberg über diesen Sieg freuen, war es doch noch ein schönes, zusätzliches Geburtstagsgeschenk seiner Jungs an ihn: Am Tag zuvor feierte er nämlich seinen 49D! In der Kabine gab es noch bei der daher milden Stimmung eine Menge vom Geburtstagskind eine Menge Lob an das Team und ganz besondere Freude herrschte dabei bei Jan Wegner, der einen fünfminütigen Kurzeinsatz erhielt > Nach einer unglaublichen Verletzungspause von über 8 Monaten strahle der natürlich fast noch viel glücklicher, als der Trainer! Unterm Strich zeigte das Team, dass es voll da ist, wenn es darauf ankommt, die Bigpoints einzufahren. Das macht nun Appetit auf mehr in den noch kommenden sechs Punktspielen, doch am nächsten Spieltag muss nun erst einmal die Partie auswärts beim starken Brandenburger SC Süd 05 überstanden werden (Samstag, 24. April 2010/14.00 Uhr). Aufstellungen: Reinickendorfer Füchse > Thomas Dame, Ferdi Goergen, Mathias Busse, Waled Enani (72. Patrick Reichelt), Adrian Schedlinski, Steven Haubitz, Danny Beier (52. Lukas Groth) , Mustafa Gültepe, Nidal Swaidan (88. Jan Wegner), Markus Mätschke, Markus Zschiesche Greifswalder SV 04 > Maik Sadler, Robert Wenzel, Dirk Erdmann, Thomas Möller (61. Christian Hiledebrandt), Sven Heit, Patrick Kühn, Marco Kröger (72. Tom Fraus), Alexander Rahmig, Christopher Mann, Han Ehlert, Nick Lösel (77. Robert Röske)


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1. Männer Füchse in Brandenburg - Fußballgott in Urlaub ? Jan Wegner erneut schwer verletzt Irgendwie hatte sich der Fußball-Gott auf dem Weg zum Auswärtsspiel beim Brandenburger SC Süd unterwegs in den Urlaub abgemeldet. So tauchte zwar bereits nach rund 100 Sekunden Steven Haubitz völlig frei vor dem Brandenburger Gehäuse auf, doch sein harter Schuss landete leider nur am linken Pfosten. Etwas später tauchte dann Nidal Swaidan über halbrechts frei im Strafraum auf, doch fabrizierte er lediglich ein Schüsschen und das ging auch noch am linken Pfosten vorbei … Aber wenn einem das Pech am Hacken klebt, geht so eine Serie auch noch weiter und wieder traf es Steven Haubitz: Er lupfte den Ball über den bereits am Boden liegenden BSC-Keeper Conny Wieland in Richtung leeres Tor – die Fans der Füchse hüpften schon freudig erregt mit dem Torschrei auf den Lippen von ihren Plätzen … doch dann zog der Torwart ein Bein reflexartig nach oben und vorbei war es mit der Freude. Kein Einschlag, kein Tor für die grün-weißen Gäste! Bis zum Pausenpfiff von Schiri Enrico Barsch (Wismar) hätte es also nicht nur nach Adam Riese gut und gerne eine Führung mit zwei oder drei Toren geben können, aber wie schon eingangs geschrieben: Der Fußball-Gott hatte sich abgemeldet. Dies gilt auch für zwei Negativ-Vorfälle, die die 1. Halbzeit überschatteten. Da war es erst der junge Adrian Schedlinski, der sich in einer Überreaktion zu einer Unsportlichkeit gegenüber einem Gegenspieler hinreissen ließ (35.) – die Rote Karte war die akzeptierte Folge. Wenige Minuten später (44.) nahm dann eine bisher gesundheitlich katastrophale Saison für Jan Wegner ihren schmerzlichen Fortgang: Ohne Einwirkung eines Gegners hält sich der gerade nach achtmonatiger Pause wieder ins Team zurück gekehrte Spieler sein vorgeschädigtes Knie und bleibt vor Schmerzen schreiend am Boden liegen > Das Kreuzband-operierte Knie hat sich offensichtlich wieder verdreht oder ist noch schlimmer lädiert. Der Mannschaftkamerad Sebastian Freuer lud Jan Wegner nach einer Erstversorgung vor Ort sofort ins Auto und fuhr ihn direkt in die Notaufnahme des Berliner Krankenhaus Marzahn. Eine endgültige Diagnose liegt zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor, aber man muss mit dem Schlimmsten rechnen und mit diesem Schock ging die Mannschaft danach auch in die Pause. In der hatte Füchse-Coach Claudio Offenberg die schwierige Aufgabe, die Köpfe seines Teams erst einmal wieder frei zu bekommen. Dazu die Kompensation der beiden Ausfälle und ein Fight für Halbzeit 2 in Unterzahl … wobei sich hierbei der Ausfall von erfahrenen Stammspielern, wie Mathias Busse, Kai Böttcher, Nils-Peter Otto und Noel Joao als zusätzliche Belastung auswirkte. weiter nächste Seite...


1. Männer Und gerade jetzt zeigte sich der unbändige Kampfgeist, die Geschlossenheit des Teams: Das Häufchen Aufrechter nahm die Herausforderung an und schlug sich wider Erwarten gut. Man ließ dem Gegner kaum Torchancen und tauchte dafür selbst immer wieder blitzartig vor dem Tor der Brandenburger auf. Trotz dieser gefährlichen Vorstöße der Reinickendorfer konnte daraus kein Nutzen gezogen werden. Dafür zeigte sich das Fehlen des Fußball-Gott in der 68. Minute erneut und gab dem Team sicherlich noch einen Treffer in die Magengrube. Mitten in einem Angriff der Brandenburger knickte Markus Mätschke um und blieb sich vor Schmerzen windend im eigenen Strafraum liegen. Sowohl der hierbei nicht unbedingt souverän wirkende Schiedsrichter, als auch die Brandenburger Spieler ignorierten den kaum zu übersehenden und überhörenden Vorfall und in die sich daraus entwickelnde Unordnung der Füchse-Abwehr fiel das mehr als glückliche Führungstor der BSCer durch Maik Aumann. Fairness hätte vorher anders ausgesehen, der Schiedsrichter zog sich auf seinen irgendwo gedeckten, aber interpretierbaren Standpunkt zurück und alle Proteste halfen natürlich nichts. Unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle nicht das mehr als diskussionswürdige Verhalten der Brandenburger Zuschauer. So schritten erst auf Beschwerden des ständig provozierten Füchse-Keepers Thomas Dame Ordnungskräfte ein, um Zuschauer, deren Kinderstube wohl nicht tapeziert war, zu bändigen. In dieses Bild passt auch das hirnlose, rassistische Geprolle der Brandenburger Zuschauer gegenüber einem dunkelhäutigen Spieler der Füchse, der im Aufwärmbereich immer wieder beleidigt wurde. Das Spiel ging aber trotzdem weiter und so konstatierte ein überglücklicher Brandenburger Trainer Mario Block nach den 90 Minuten die Chuzpe, mit der sein Team den Sieg gegen aufopfernd fightende Füchse eingefahren hatte. Die standen nun mit leeren Händen da und an denen klebte das Pech auch noch zentnerweise. Das wird sich aber hoffentlich im Laufe der kommenden Woche abbauen lassen, denn am nächsten Spieltag wartet als Gast am heimischen Freiheitsweg das nach der gestrigen Heimniederlage von Verfolger BFC Dynamo als potentieller Aufsteiger zu sehende Team von Energie Cottbus II (Sonntag, 2. Mai 2010, 14.00 Uhr, Freiheitsweg). Eine Aufgabe, die sicher erst einmal unlösbar wirkt, die aber angesichts der im Füchse-Team schlummernden grün-weißen Energie auch mal anders laufen kann… An dieser Stelle sei aber nicht vergessen, dem tapferen Jan Wegner alles, alles Gute zu wünschen. Und dieser Wünschen für eine gute Besserung schließt sich bestimmt jeder Fußballer, jeder Fan an (ganz besonders jene aus Lichtenberg, die sich bereits eingehend erkundigt haben).


Unser heutiger Gegner Sorry, leider konnten wir kein aktuelles Mannschaftsfoto bzw. eine aktuelle TeamAufstellung bekommen f端r diese HeimSieg-Ausgabe !

FC Energie Cottbus II


NOFV Oberliga Tabelle

Spielverlegungen

immer aktuell

Dienstag, 20.04.2010 18:15 20. SpTagBrandenburger SC - Ludwigsfelder FC1:2 (0:1) Mittwoch, 21.04.2010 18:15 18. SpTagGreifswalder SV 04 - BFC Dynamo3:3 (1:1)

Die Ergebnisse vom 25. Spieltag:

News & Infos

Freitag, 23.04.2010 18:00 I want you ! Ludwigsfelder FC - FSV 63 Luckenwalde 0:4 (0:2) Samstag, 24.04.2010 14:00 Der Ballausrüster der Füchse BFC Dynamo - Torgelower SV Greif 0:4 (0:2) Germania Schöneiche - FSV Optik Rathenow 3:2 (2:1) Brandenburger SC - Reinickendorfer Füchse 1:0 (0:0) Sonntag, 25.04.2010 14:00 Berlin Ankaraspor - Malchower SV 0:0 Lichtenrader BC - Lichterfelder FC 1:5 (0:1) Greifswalder SV 04 - SV Falkensee-Finkenkrug 2:1 (0:0) TSG Neustrelitz - FC Energie Cottbus II 0:0 Komm auch Du zu uns. Zu den Füchsen.


Jugend Wir suchen Trainer ! Interessierte Trainer/Co-Trainer können sich gerne noch melden, um uns zu verstärken. Voraussetzungen: Lizenz ist schön, aber nicht Bedingung. Zuverlässigkeit und Disziplin sind selbstverständlich. Interesse ein sportliches Konzept mit umzusetzen. Geboten wird: Ein engagiertes, kommunikatives Umfeld. Trainings- und Sportmaterialien werden gestellt. Hervorragende Trainingsbedingungen durch 3 Sportplätze mit guter Verkehrsanbindung. Es sind Stellen im Leistungs- und Übergangsbereich, so wie im Breitensport zu besetzen. Bewerbungen mit sportlichem Lebenslauf können an folgende Adressen geschickt werden:

RuedigerJuelich@fuechse-jugend.de BerndGohlke@fuechse-jugend.de

(A- bis C-Jugend) (D- bis G-Jugend).


Vorstand der Fußballabteilung 1. Vorsitzender Heinz Scherwinski Tel. 0178 - 797 04 91

Jugendleiter Pierre Schönknecht Tel. 0172 - 311 85 55 Medien und Öffentlichkeitsarbeit / Pressesprecher Yiannis H.D. Kaufmann Tel. 0160 - 859 42 59 Schatzmeister / Spielbetriebsleiter Hans-Peter "Pocky" Pockrandt Tel. 030 - 475 30 475 Schriftwart / Internet Sascha Böge Tel. 0176 - 861 20 253 Vorstandsassistentin - Sponsoren-Betreuung Julia Rohmann Tel. 0179 - 528 83 21 Außendienst - Sponsoren-Betreuung Matthias Hoschek Tel. 0173 - 200 67 95

Teamchefin Frauen- und Mädchenfußball Raphaela Eilenberg Tel. 0179 - 322 66 17 Teamchef FUTSAL Levent Arslan Tel. 0177 - 434 88 98 Sicherheitsbeauftragter Sven Nordhoff Tel. 0157 - 735 67 915

Schiedsrichter - Betreuer

Sportlicher Leiter Günther Haubitz Tel. 0163 - 309 40 31

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IMPRESSUM

Das Stadionheft der Fußballabteilungen des BTSV Reinickendorfer Füchse 1891 e.V. erscheint zu den Heimspielen der 1. Herren Herausgeber / ViSdP Herstellung Druck Redaktion Texte Redaktion Werbung Grafik / Layout Fotos Kontakt

Reinickendorfer Füchse e.V. (Vorstand der Fußballabteilung) CopyTex Berlin, Pichelsdorfer Str. 35, 13595 Berlin Spandau S&T Digitale Medien GmbH 13407 Berlin www.st-berlin.de Yiannis H.D. Kaufmann / Heinz Scherwinski (wenn nicht anders angegeben) Heinz Scherwinski - CopyTex Berlin Heinz Scherwinski / Sascha Böge / Yiannis H.D. Kaufmann Sascha Böge (privat) / Heinz Scherwinski (privat) / WEB Tel. 030 / 361 05 18 (CopyTex Berlin) Funk 0178 / 79 70 491 (Heinz Scherwinski) mail: copytex@gmx.de

NACHDRUCK -AUCH AUSZUGSWEISE- NUR MIT SCHRIFTLICHER GENEHMIGUNG DES HERAUSGEBERS


Heimsieg Cottbus