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Kalender & Info-Block 2013/2014 Freiwilligendienste Kultur und Bildung engagement zeigen /// Gesellschaft gestalten

2013: »Zukunftsvision«, Jessica Odrich auf dem FSJ Kultur-Zwischenseminar

»Kulturkomplizen« gesucht, Kulturaktion der Generationen

Luise, Zentrum für Zirkus und bewegtes Lernen Halle e.V., Zirkuspädagogik

Persönlichkeit

Gemeinschaft

KREATIV

bilden

bereichern

probieren 1


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Ein Jahr in der Kultur 365 Tage lang Kultur erleben und gestalten – das ist keine Vision. Dies ist Wirklichkeit für über 120 Freiwillige, die im Herbst 2013 ihren Freiwilligendienst Kultur und Bildung bei der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. beginnen. Vor ihnen liegt ein Jahr voller Chancen und voller Herausforderungen. Herzlich Willkommen! Zu dem Freiwilligendienst Kultur und Bildung gehören sowohl die beiden nationalen Formate, FSJ Kultur und Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung, als auch die internationalen Freiwilligendienste, der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts, der Europäische Freiwilligendienst (EFD/EVS) und der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD). Freiwilligendienst Kultur und Bildung bedeutet: // praktische Erfahrungen zu sammeln, Kompetenzen zu erweitern, sich im Leben zu orientieren und zu engagieren; // Menschen Bildungsprozesse und kreative Projektarbeit zu ermöglichen, ihnen Kultur und Kunst zu vermitteln; // soziale Begegnungen zu schaffen und Kultur Menschen zugänglich zu machen. Diese Ideen werden an über 100 Orten weltweit und in Sachsen-Anhalt gelebt – in Theatern, Offenen Kanälen, Musikschulen, Museen, Bibliotheken, (Kunst)-

Schulen, Soziokulturellen Zentren und auch in Gedenkstätten, Akademien oder Bildungsstätten. Menschen gestalten dort ein Jahr lang kulturelles und soziales Leben mit. Den Freiwilligen zur Seite stehen die Träger des Freiwilligendienstes in der Kultur und Bildung, welche die Qualität und den Bildungsanspruch des Freiwilligendienstes sichern. Sie arbeiten eng mit den Kultureinrichtungen zusammen, die als Einsatzstellen Verantwortung für die Freiwilligen übernehmen und die durch das freiwillige Engagement neue Impulse erhalten. Nicht zu vergessen sind die zahlreichen öffentlichen und privaten Förderer, erst durch das Zusammenspiel dieser verschiedenen Partner ist die Grundlage für das kulturelle Engagement aller Menschen im Freiwilligendienst gegeben. Ein Jahr in der Kultur: Dieser Block bietet Platz, um Erfahrungen während des Freiwilligendienstes fest zu halten und bietet nützliche Hinweise und Hintergrundinformationen rund um das freiwillige Jahr. Alles Gute wünscht euch dabei die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.

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(Laura Hinkel Freiwillige 2009


Inhaltsverzeichnis Ein Jahr in der Kultur

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Arbeitsblatt zum EVP – Zeitschiene/-Plan

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Ein Freiwilligendienst Kultur und Bildung

006

Übersicht Kalendarium 2013/2014

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A bis Z für den Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung sowie das FSJ Kultur

Freie Bildungsangebote – Anmeldeformular

066

008 Freie Bildungsangebote – Mehrtägige Seminare 067

Entscheidungshilfe zum Mittelpunkt der Lebensbeziehungen im Sinn des § 5 Abs. 1 WoGG 031 Die wichtigsten Rechte und Pflichten für Freiwillige (FW) auf einen Blick

Freie Bildungsangebote – Eintagesangebote

069

Seminarbericht für freie Bildungstage

072

033 Wo absolvieren die Mitfreiwilligen ihr FSJ Kultur? 073

Kurzes Glossar zur Kulturellen Bildung und zu Freiwilligendiensten Das kleine ABC der Freiwilligendienste Kultur und Bildung Wissenswertes rund um das Thema Seminar

035

Wochenplaner FWD Kultur und Bildung

ab 074

Lachen ist gesund

091

041

1. Hilfe bei Burn-Out

097

Der richtige Aufbau eines Briefes

048

Glückskeks-Zetteltexte

125

Der richtige Aufbau einer E-Mail

050

Back dir dein Glück! // Rezept für Glückskekse 126

Telefon-Knigge

051

Elfen helfen

143

Leitfaden für das eigenverantwortliche Projekt – EVP

Stimmungsbarometer

150

052 Impressum

153

Arbeitsblatt zum EVP – Planungspapier

056 Förderung

154

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Ein Freiwilligendienst Kultur und Bildung Die Freiwilligen realisieren während ihrer 365 Tage im Freiwilligendienst in der Kultur und Bildung ein eigenverantwortliches Projekt – ein Kulturangebot, das sie besonders interessiert und zu ihrer Einsatzstelle passt. Dieses Projekt ist eine spezielle Herausforderung. Es bietet den Freiwilligen zwar eine besondere Chance der Mitgestaltung und der Kreativität, verlangt aber gleichzeitig noch mehr Einsatzfreude und Anstrengungsbereitschaft ab. Die Ergebnisse zeigen: Die größten Lern- und Entwicklungsschritte machen die Freiwilligen bei der Planung und Durchführung ihres eigenen Projektes. Diese Prozesse können die Freiwilligen nicht allein bewältigen. In den Kultureinrichtungen haben sie Ansprechpartner__innen für ihre fachlichen und persönlichen Fragestellungen an ihrer Seite. Mit den pädagogischen Mitarbeiter__innen der Träger stehen ihnen weitere Vertrauenspersonen zur Verfügung. Einsatzstellen und Träger reflektieren z. B. in Gesprächen gemeinsam mit den Freiwilligen, ermutigen sie, weisen aber auch auf Grenzen hin. Seminarwochen und andere Bildungsveranstaltungen (insgesamt 25 Bildungstage) begleiten und komplettieren das Jahr. Freiwillige werden hier zur kreativen Arbeit, zum Austausch, zum inhaltlichen Diskurs eingeladen. Die Seminare führen die Erlebnisse aus der praktischen Arbeit zusammen. Zugleich erweitern sie diese um neue kulturelle und soziale Erfahrungen. 6

Seminararbeit im Freiwilligendienst in der Kultur und Bildung heißt /// Begegnungen /// Kommunikationstrainings /// Kreativworkshops /// Theorie-Inputs /// Reflexionsgespräche /// Projektpräsentationen /// Abschlussfeste /// Fachdiskussionen /// Warm ups /// Ein Freiwilligendienst Kultur und Bildung bedeutet für viele Freiwillige der Auszug von zu Hause. Alle Jugendlichen sehen sich mit neuartigen Lebenssituationen konfrontiert, anderen Tages- und Wochenabläufen, neuen Bekanntschaften. Auch dies ist ein Lernfeld, das ein hohes Maß an Selbstorganisation und Mut von den Freiwilligen fordert. Zugleich müssen diese lebensweltlichen Erfahrungen beachtet werden, wenn sich Kultureinrichtungen auf den Einsatz der Jugendlichen vorbereiten oder die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. als Träger Seminare organisiert. Diesen Diskurs führen sie gemeinsam auf Einsatzstellentreffen oder -besuchen. 365 Tage in einem Freiwilligendienst Kultur und Bildung umfassen außerdem /// Freiwilligenforen pflegen /// ABgesangs- und AUFtaktveranstaltung /// sich vernetzen /// Jahrgangszeitungen verfassen /// WGs organisieren /// Bewerbungen schreiben /// Kompetenzen entdecken und ausbauen /// Messestände betreuen /// Kultur genießen /// Neues entdecken /// Horizonte erweitern /// Engagement fördern ///

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A bis Z für den Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung sowie das FSJ Kultur Der Freiwilligendienst Kultur und Bildung ist ein Engagementangebot für Jugendliche in Einrichtungen der Kultur- und Bildungsarbeit. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. bietet seit dem 01. September 2011 den Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung an. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung 27+. Da der BFD Kultur und Bildung bis 26 Jahren sich bei uns an den Richtlinien für das FSJ Kultur anlehnt, sprechen wir hier ausschließlich vom FSJ Kultur und würden nur im Einzelfall den Unterschied deutlich machen. Grundlage für das »A bis Z« bilden die Gesetze zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten – im Folgenden JFDG – und das Gesetz des Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung (BFDG). Inhaltliche und fachliche Basis für das »A bis Z« ist das Qualitätskonzept für FSJ Kultur, FSJ Politik und FSJ Schule der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. in der jeweils gültigen Fassung.mit den zugehörigen // Qualitätsstandards für Träger, // Qualitätsstandards für Einsatzstellen, // Qualitätsstandards für Bildungstage/Seminare, // sowie der pädagogischen Rahmenkonzeption.

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Altersgrenze Am FSJ Kultur können Jugendliche und junge Erwachsene unabhängig von ihrem Schulabschluss teilnehmen, sofern sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben (je nach Bundesland mit 16, manchmal auch schon mit 15 Jahren). Bezüglich des Höchstalters ist maßgeblich, dass das 27. Lebensjahr während des Freiwilligendienstes nicht vollendet wird. Der BFD Kultur und Bildung ist altersoffen. Für Freiwillige unterschiedlichen Alters kommen zum Teil unterschiedliche gesetzliche Regelungen und Standards zur Anwendung.

Anleitung Die Einsatzstelle benennt eine Fachkraft für die fachliche Anleitung und individuelle Begleitung der_des Freiwilligen. Sie unterstützt und berät den_die Freiwillige_n bei seinen_ihren Aufgaben und stellt zudem sicher, dass der_die Freiwillige sich entsprechend seiner_ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten weiterentwickeln kann. Bei Freiwilligen über 26 Jahre achtet sie im Einsatz insbesondere darauf, das der_die Freiwillige seine_ihre Kompetenzen, etwa aus vorhergehenden Ausbildungen und/oder Tätigkeiten, einbringen und ggf. auch an andere weitervermitteln kann. Wichtig für die Beteiligung der_des Freiwilligen in der Einsatzstelle sind zudem regelmäßige Gespräche und die Integration in Teamberatungen.


Anrechnung von Leistungen Es wird darauf hingewiesen, dass es zur Anrechnung der Leistungen (Taschengeld und Sozialversicherungsbeiträge) auf andere Leistungen bzw. Ansprüche kommen kann. (Siehe auch ALGII) Empfänger_innen von Rentenleistungen sollten daher mit der zuständigen Rentenkasse klären, ob und ggf. inwieweit die Leistungen auf die Rente angerechnet werden.

ALG II ALGII – Empfänger_innen können grundsätzlich an Freiwilligendiensten Kultur und Bildung teilnehmen, da der Bezug der Grundsicherung für Arbeitssuchende – das sogenannte Arbeitslosengeld II – dies nicht ausschließt. Vom Taschengeld, das ein_e Freiwillige_r erhält, gilt ein Betrag in Höhe von 200 Euro nicht als zu berücksichtigende Einnahme (nach § 1 Absatz 7 ALGII-Verordnung). Dieser Betrag wird somit nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet. Die Absetzbeträge für Versicherungen und Werbungskosten sind darin schon berücksichtigt, so dass kein Nachweis für diese Absetzbeträge erbracht werden muss. Liegen im Einzelfall höhere Aufwendungen vor, wird eine Berücksichtigung auf Nachweis entsprechend geprüft. Die Teilnahme an einem Freiwilligendienst ist als wichtiger persönlicher Grund anzusehen, welcher der Ausübung einer Arbeit entgegensteht (vgl. § 10 Absatz 1 Nummer 5 SGB II), sodass ein_e Bezieher_in von

Arbeitslosengeld II während des Freiwilligendienstes nicht verpflichtet ist, eine Arbeit aufzunehmen. Im Fall eines Bundesfreiwilligendienstes in Teilzeit ist es theoretisch möglich, dass die Agentur für Arbeit für die verbleibenden Stunden bis zur einer Vollzeitbeschäftigung Vermittlungsangebote unterbreitet.

Arbeitgeber_iN Ein Freiwilligendienst begründet kein Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der Freiwilligen finden aber zahlreiche Regelungen aus dem Arbeitsrecht Anwendung. (Rechtsverhältnis). Arbeitgeber im Bundesfreiwilligendienst ist der Bund, der seine Pflichten in Teilen an die Einsatzstelle delegiert. Beim FSJ Kultur bzw. BFD Kultur und Bildung ist nach dem Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG) und entsprechend der konkreten vertraglichen Regelung (Vertragsmodell des Trägers) der Träger oder die Einsatzstelle der Arbeitgeber.

Arbeitslosenversicherung und -geld Für die Freiwilligen sind von der Einsatzstelle bzw. vom Träger Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abzuführen (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil). Für Freiwillige, die die Regelaltersrente erreicht haben, ist nur der Arbeitgeberanteil abzuführen. Wenn Freiwillige im Anschluss an ihren Freiwilligendienst nicht direkt einen Ausbildungs- oder Studienplatz finden, oder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, sollten sie sich recht-

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zeitig (drei Monate vor Beendigung des Dienstes) bei der Agentur für Arbeit melden, um Ansprüche geltend machen zu können bzw. weiter versichert zu sein. Auch Freiwillige, die ihren Dienst vorzeitig beenden, müssen sich arbeitslos melden, wenn sich nicht direkt eine Ausbildung oder ein Studium anschließt. Es besteht bei Ableistung eines Freiwilligendienstes nach zwölf vollen Monaten Anspruch auf Arbeitslosengeld. Beim Bundesfreiwilligendienst besteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld, wenn mindestens zwölf volle Monate in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wurde (Bundesfreiwilligendienst plus ggf. sozialversicherungspflichtige Anstellung im Vorfeld). In welcher Höhe und für wie lange ergibt sich aus den jeweils aktuell zutreffenden rechtlichen Regelungen.

Arbeitsmarktneutralität Der Grundsatz der Arbeitsmarktneutralität besagt, dass jeder Missbrauch von Freiwilligen als Arbeitskräfte untersagt ist. Freiwillige üben praktische Hilfstätigkeiten aus, die kein Beschäftigungsverhältnis begründen. Ein Platz darf keinen regulären Arbeitsplatz verdrängen bzw. die Schaffung eines solchen verhindern. Die Übertragung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten ist jeweils im Einzelfall zu klären. Die Arbeitsmarktneutralität ist immer dann gegeben, wenn durch den Einsatz von Freiwilligen im Freiwilligendienst die Einstellung von neuen Beschäftigten nicht verhindert wird bzw. keine Kündigung von Be10

schäftigten erfolgt. Die Arbeitsmarktneutralität wird vor Anerkennung jedes einzelnen Einsatzplatzes sichergestellt und ggf. von den Regionalbetreuer_innen des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben vor Ort kontrolliert. Überstunden oder Wochenenddienste werden zeitnah mit Freistunden abgegolten. Die Seminare gelten als Arbeitszeit.

Arbeitsschutz >> siehe Rechtsverhältnis

Arbeitsunfall Ein Arbeitsunfall ist unverzüglich von der Einsatzstelle bzw. dem Träger (entsprechend dem jeweiligen Verwaltungsmodell) der Berufsgenossenschaft zu melden. Ein Unfall auf dem Arbeitsweg und während der Seminarzeit gilt ebenfalls als Arbeitsunfall.

Arbeitszeit Ein FSJ Kultur stellt eine Vollzeit-Beschäftigungen dar; die wöchentliche Arbeitszeit beträgt maximal 40 Stunden. Sie orientiert sich an den Arbeitszeiten der jeweiligen Einsatzstelle. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren gelten die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Ab einem Alter von 27 Jahren kann ein Bundesfreiwilligendienst in Teilzeit geleistet werden, und zwar mit mindestens 20,5 Wochenstunden.


AuFsichtspflicht Freiwillige ab 18 Jahren dürfen nach vorheriger Einweisung – bei der über besondere Gefahrenquellen, entsprechende Maßnahmen und Verhalten informiert wird – auch alleine Aufsicht führen. Verantwortliche Erwachsene müssen jedoch jederzeit erreichbar sein. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren dürfen nur dann alleine Aufsicht führen, wenn eine Einverständniserklärung der Eltern der_s Freiwilligen sowie aller Eltern der zu Beaufsichtigenden vorliegt.

Ausland Der Bundesfreiwilligendienst kann nur im Inland abgeleistet werden. Die Freiwilligendienste Kultur und Bildung International (http://freiwilligendienste-kultur-bildung.de) der BKJ und des ihr angeschlossenen Trägerverbundes stehen für interessierte Jugendliche und junge Erwachsene bis 26 Jahre auf Anfrage zur Verfügung. Der Freiwilligendienst kann nach dem Jugendfreiwilligendienstegesetz auch in einer Einsatzstelle im Ausland geleistet werden, wenn der zuständige FSJ-Träger seinen Sitz in Deutschland hat. Für den Trägerverbund der Freiwilligendienste Kultur und Bildung der BKJ verfügt die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. über ein kleines Kontingent an Plätzen im Ausland.

Ausländer_innen Für Ausländer_innen stehen die Freiwilligendienste Kultur und Bildung offen. Voraussetzung hierfür ist bei bereits in Deutschland lebenden Ausländer_innen ein

Aufenthaltstitel, der keinen Sperrvermerk »Erwerbstätigkeit nicht gestattet« enthält. Die Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis ist unabhängig von der Arbeitsmarktlage auch für Asylsuchende und Geduldete möglich, wenn diese sich bereits mehr als zwölf Monate in Deutschland aufhalten. Der Freiwilligendienst ist gemäß § 9 Arbeitsgenehmigungsverordnung eine arbeitsgenehmigungsfreie Beschäftigung. Freiwilligen aus dem Ausland kann speziell für die Teilnahme an den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 des Aufenthaltsgesetzes erteilt werden. Die Beantragung einer Arbeitsgenehmigung ist nicht notwendig. Ein Aufenthaltstitel (auch ein Visum ist ein Aufenthaltstitel) darf in der Regel nur erteilt werden, wenn der Lebensunterhalt (Stand 2012: 374,00 Euro plus die Kosten der Unterkunft) gesichert ist nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz. Ein Anspruch auf Leistungen aus den sozialen Sicherungssystemen (Wohngeld, Hilfen zum Lebensunterhalt) besteht nicht. Drittstaatsangehörige müssen von ihrem Heimatland aus einen Visumsantrag für die Durchführung des Freiwilligendienstes stellen, da ihnen die für den Aufenthalt erforderliche Aufenthaltserlaubnis in Deutschland nur dann erteilt werden kann, wenn sie mit dem zweckentsprechenden Visum eingereist sind. Ausnahmen bestehen für die Staatsangehörigen von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und den Vereinigten Staaten von Amerika. 11


Ausweis

Bescheinigung

Freiwillige erhalten für die Zeit ihres Freiwilligendienstes einen Ausweis, mit dem sie z. T. Vergünstigungen im öffentlichen Personennahverkehr bzw. beim Besuch von staatlichen und kommunalen Einrichtungen (z. B. Museum, Schwimmbad, Volkshochschule) entsprechend den Ermäßigungen für Schüler_innen, Azubis oder Student_innen erhalten. Die konkreten Regelungen sind vor Ort zu erfragen, ein Rechtsanspruch besteht nicht. Beim Bundesfreiwilligendienst wird den Freiwilligen nach Vertragsunterzeichnung direkt vom Bundesamt für zivilgesellschaftliche Aufgaben ein Ausweis zugestellt.

Zu Beginn des Freiwilligendienstes erhalten Freiwillige vom Träger eine Bescheinigung über ihren Status z. B. zum Nachweis gegenüber Behörden. Bei ordnungsgemäßer Ableistung eines Freiwilligendienstes Kultur und Bildung nur inkl. der verpflichtenden >> Seminarund Bildungstage) erhalten die Freiwilligen vom Träger eine rückwirkende Bestätigung über ihre Teilnahme.

Beginn Der reguläre Beginn eines Freiwilligendienstes Kultur und Bildung für Freiwillige bis 26 Jahre ist der 01. August/01. September eines jeden Jahres. Ausnahmen sind möglich und individuell bei der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. zu erfragen und abzustimmen. Für ältere Freiwillige über 26 Jahre wird der Dienstantritt individuell mit der Einsatzstelle und oder entsprechend des Konzepts des Trägers festgelegt.

Berufsgenossenschaft Die Freiwilligen sind über die Einsatzstelle bzw. den Träger in der Berufsgenossenschaft zu versichern und bei der Meldung der Beschäftigtenzahl zu berücksichtigen. 12

Begleitung durch den Träger >> Persönliche Begleitung

Bewerbung Interessent_innen bis 26 Jahre reichen ihre Bewerbung zentral über ein Onlineverfahren (http://bewerbung. freiwilligendienste-kultur-bildung.de) ein. Im Saarland werden aktuell keine Plätze von den Kooperationspartnern der BKJ angeboten. Der Bewerbungsschluss ist der 31. März eines jeden Jahres. Abweichende Bewerbungstermine ergeben sich aus flexiblen Einstiegsmöglichkeiten in den Freiwilligendienst, etwa zusätzlich im April beim FSJ Kultur und FSJ Schule in Rheinland-Pfalz, und sind beim jeweiligen Landesträger direkt zu erfragen. Der Träger in dem Bundesland oder in der Region, in dem_der ein Einsatz angestrebt wird, ist zuständig für die Vorauswahl und die Weitervermittlung der Bewerber_innen unter 27 Jahren. Die Bewerbungsfrist ist für Freiwillige über 26 Jahre bei den einzelnen Trägern unterschiedlich, z. T. ganzjährig


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möglich. Interessent_innen wenden sich aktuell an die BKJ, die Träger für den Bundesfreiwilligendienst 27+ oder die Einsatzstellen. Entstehende Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen werden nicht übernommen. Eine Garantie auf einen Platz gibt es nicht. In der Regel erhalten Bewerber_innen pro Bundesland ein Vorstellungsgespräch. Interessierte Einrichtungen wenden sich an den Träger hinsichtlich der Anerkennung als Einsatzstelle bzw. zur Aufnahme in das Format Freiwilligendienst Kultur und Bildung.

Bildungstage Die Freiwilligendienste Kultur und Bildung sind ein Engagement- und Bildungsangebot. Für Freiwillige bis einschließlich 26 Jahre schreibt das Gesetz bei einen zwölfmonatigen Einsatz mindestens 25 Bildungstage verpflichtend vor. Im BFD Kultur und Bildung (unter 27 Jahren) sind mindestens fünf Tage der politischen Bildung in Zusammenarbeit mit den Bildungszentren des Bundes vorbehalten, dies gilt auch bei einer kürzeren Dienstdauer. Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. bietet für Freiwillige unter 27 Jahren vier Seminarblöcke in festen Seminargruppen an: Einführungsseminar (5 Tage) // 1. Zwischenseminar (5 Tage) // 2. Zwischenseminar (7 Tage) // Abschlussseminar (6 Tage). Ergänzt wird dieses Angebot durch weitere Seminare und Workshops des Trägers. Freiwilligen ab 27 Jahren wird von den zuständigen Trägern rechnerisch/durchschnittlich mindestens

ein Bildungstag pro Monat angeboten, je nach Konzept des Trägers in Kooperation mit den Einsatzstellen. Die Bildungstage ermöglichen den Freiwilligen die Reflexion ihres Freiwilligendienstes im Austausch mit anderen Freiwilligen. Sie gewinnen Einblick in die Praxis kultureller, politischer, formaler und/oder außerschulischer Bildung. Sie setzen sich diskursiv und/oder kreativ mit persönlichen und gesellschaftspolitischen Themen auseinander, erlernen Methoden und Techniken, die ihr Handlungsrepertoire im Einsatzfeld erweitern. Sie entwickeln ihre personalen, sozialen und/ oder interkulturellen Kompetenzen. Den Freiwilligen entstehen keine Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Programm und Fahrtweg. Die Bildungstage gelten als Arbeitszeit.

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es koordiniert und überwacht u. a. die Einhaltung und Umsetzung des BFDG. Einen Teil seiner Aufgaben gibt das BAFzA an Einsatzstellen und Zentralstellen weiter und zahlt dafür Kostenerstattungen an diese aus. Die Bildungszentren des Bundes, an denen die politischen Bildungstage durchgeführt werden, gehören ebenfalls zum BAFzA.

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Datenschutz Personenbezogene Daten der Freiwilligen unterliegen dem Datenschutz und sind gemäß den entsprechenden Passagen des BFDG oder gemäß §12 des JFDG zu schützen. Mit Einwilligung der Freiwilligen können Daten zur Kontaktpflege oder zu wissenschaftlichen Zwecken über den Dienst hinaus gespeichert werden.

Dauer Die Freiwilligendienste Kultur und Bildung werden in der Regel in zwölf zusammenhängenden Monaten, mindestens jedoch sechs und höchstens 18 Monate geleistet. Im Rahmen eines pädagogischen Gesamtkonzeptes kann die Ableistung in Blöcken mit mindestens dreimonatiger Dauer erfolgen. Im Ausnahmefall kann der Bundesfreiwilligendienst bis zu 24 Monate dauern (auf Antrag für ein gesondertes Konzept des Trägers). Mehrere verschiedene, mindestens sechsmonatige Freiwilligendienste können bis zu einer Höchstdauer von 18 Monaten kombiniert werden. Das bedeutet, dass in diesem Rahmen der Freiwilligendienst bei verschiedenen Einsatzstellen und in verschiedenen Einsatzfeldern geleistet werden kann.

Einsatzfelder Die Einsatzfelder in den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung umfassen unterstützende Tätigkeiten in gemeinwohlorientierten Einrichtungen und Projekten der (Jugend-)Kulturarbeit, in Kultureinrichtungen, Schulen oder in Einrichtungen und Projekten 16

der Jugendhilfe/Jugendarbeit mit einem kulturellen Tätigkeitsschwerpunkt. Aber auch in theaterpädagogischen Zentren, Chören, Kunstschulen, Bibliotheken, Medien- und Tanzwerkstätten, Museen, Musikvereinen, Gedenkstätten, Gremien der Landes- und Kommunalpolitik, Jugendverbänden, politischen und gemeinnützigen Stiftungen und Verbänden. Freiwillige im FSJ Schule bereichern mit ihrem Einsatz in Grund-, Haupt-, Realschulen und Gymnasien und im Ganztagsbereich.

Einsatzstelle Die Einrichtung, in der die_der Freiwillige tätig wird, ist die Einsatzstelle. Sie ist u. a. für die fachliche und persönliche Begleitung der Freiwilligen und alle Fragen der konkreten Arbeit zuständig. Die Anerkennung von Einsatzstellen erfolgt zum einen durch die >> Träger entsprechend des Konzeptes und zum anderen durch das >> Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Einsatzstellenbesuch Die pädagogische Fachkraft des Trägers besucht die_den Freiwillige_n während des Freiwilligenjahres in der Einrichtung. Ziel ist es, sich über die Arbeit der Einrichtung und der_des Jugendlichen zu informieren, Entwicklungsprozesse zu initiieren und zu moderieren oder in Konfliktfällen zu vermitteln. Der Träger führt Gespräche mit der_dem Freiwilligen und der_dem


Begleiter_in in der Einsatzstelle über die Bildungserfahrungen, den Arbeitsalltag und die Projektarbeit der_des Freiwilligen. Er macht sich ein Bild über die Gewährleistung der Rahmenbedingungen und die Umsetzung der Konzeption vor Ort. Für Freiwillige über 26 Jahren können auch Einsatzstellenbesuche oder – alternativ dazu für deren Einsatzstellen – ein Einsatzstellentreffen angeboten werden ggf. unter Einbindung der Freiwilligen.

Einsatzstellentreffen und -qualifizierung Der Träger ist zuständig für die Vernetzung und Weiterbildung von Einsatzstellen. Er organisiert den Fachaustausch auf regionaler und überregionaler Ebene. Ein Einsatzstellentreffen findet mindestens einmal jährlich statt. Es bietet den Leiter_innen der Einsatzstellen und den Begleitenden der Freiwilligen die Möglichkeit des Austauschs, der Vernetzung und Weiterbildung.

Fahrtkosten Mit ihrem >> Ausweis oder einer >> Bescheinigung können Freiwillige in der Regel für Wochen- bzw. Monatskarten des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) den vergünstigten Tarif erhalten (laut Berechtigungskarte der Deutschen Bahn auch zur Benutzung von Schüler_ innen-Karten). Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Fahrtkosten für Vorstellungsgespräche siehe auch >> Bewerbung

Führungszeugnis Freiwillige sind von der Gebühr für die Erteilung eines Führungszeugnisses befreit. Bei der Beantragung des Führungszeugnisses muss dazu ein Antrag auf Gebührenbefreiung gestellt werden. Die Meldebehörde darf in diesem Fall keine Gebühr erheben, sondern muss die Entscheidung des allein zuständigen Bundesamtes für Justiz abwarten, an das der Antrag auf Erteilung eines Führungszeugnisses einschließlich des Antrages auf Gebührenbefreiung zur Entscheidung weiterzuleiten ist. Als Nachweis für die ehrenamtliche Tätigkeit, zu der auch der BFD, das FSJ und das FÖJ zählen, ist eine entsprechende Bescheinigung der Einsatzstelle vorzulegen und dies auch als Begründung des besonderen Verwendungszwecks anzugeben.

Gebührenbefreiungen Freiwillige in den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung sind von der Erhebung von Zusatzbeiträgen der Krankenkassen befreit (§ 242 Absatz 5 Nr. 5 SGB 5 in Verbindung mit § 20 Absatz 3 Nr. 2 SBG 4), sofern sie neben dem Taschengeld und ggf. Geldersatzleistungen keine anderen beitragspflichtigen Einnahmen (z. B. durch Nebentätigkeiten) erzielen. Freiwillige mit eigener Haushaltsführung können sich während des Freiwilligendienstes bei der Krankenkasse Zuzahlungen erstatten lassen, wenn die Eigenbeteiligungen an beispielsweise Praxis- und Rezeptgebühren oder Behandlungskosten 2% vom Einkommen im Kalenderjahr (Taschengeld und ggf. Geldersatzleis17


tungen plus ggf. weitere Einnahmen durch z. B. Nebentätigkeiten) übersteigen. Ein Anspruch auf Befreiung von Rundfunk- und Fernsehgebühren besteht nicht, kann aber ebenso beantragt werden (beim Einwohnermeldeamt, Bürgerbüro oder Sozialamt) wie eine Ermäßigung der Telefongebühren (bei der Telekom, in der Regel an die Befreiung von Rundfunk- und Fernsehgebühren gebunden).

Gesetz Gesetzliche Grundlage für den Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung ist das Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG), welches am 28. April 2011 vom Bundestag beschlossen worden ist. Es ist am 03. Mai 2011 in Kraft getreten. Gesetzliche Grundlage für die (Jugend-)Freiwilligendienste Kultur und Bildung ist das Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG) vom 1. Juni 2008 (BGBl. Teil I Nr. 19 vom 26. Mai 2008, S. 842 ff.). Darüber hinaus gelten die jeweiligen Gesetze und Richtlinien des Bundeslandes Sachsen-Anhalt, das Qualitätskonzept der Freiwilligendienste Kultur und Bildung sowie die Festlegungen, niedergelegt im Vertrag zwischen dem_der Freiwilligen, dem Träger und der Einsatzstelle.

Haftpflicht Die Einsatzstelle informiert die_den Freiwillige_n zu Beginn des Einsatzes darüber, welche Tätigkeiten übernommen werden dürfen, welche Fachkräfte für die 18

Anleitung und Betreuung zuständig sind und welche Tatbestände im Rahmen der Dienstpflicht durch eine Haftpflichtversicherung der Einsatzstelle abgesichert sind.

Jugendarbeitsschutzgesetz Bei Freiwilligen unter 18 Jahren findet das Jugendarbeitsschutzgesetz Anwendung (z. B. keine Nachtarbeit, längere Urlaubszeit, gesonderte Pausenregelungen). Detaillierte Ausführungen finden sich in einem gesonderten Merkblatt über den Einsatz von Minderjährigen im FSJ und können beim Träger angefragt werden.

Kindergeld Für Freiwillige bis 25 Jahre ist die Ableistung eines FSJ Kultur hinsichtlich Kindergeld und Kinderfreibeträgen sowie weiterer kinderbezogener Leistungen weitestgehend gleichbedeutend mit Zeiten der Schulund Berufsausbildung; sie werden gewährt, wenn das Gesamteinkommen des Kindes den Betrag von 8.004 Euro im Jahr (Stand: 01.07.13) nicht übersteigt. Auf den Ausbildungsfreibetrag von bis zu 924 Euro besteht kein Anspruch. Eine Fortzahlung des Kindergeldes und die Gewährung damit zusammenhängender Leistungen aufgrund der Ableistung des Dienstes über das 25. Lebensjahr hinaus wird nicht gewährt.


Krankenversicherung Freiwillige werden für die Dauer des Freiwilligendienstes grundsätzlich als eigenständige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Die Beiträge werden von der Einsatzstelle übernommen und an die Krankenkasse abgeführt. Eine ggf. vorher bestehende Familienversicherung ruht für die Zeit des Freiwilligendienstes und kann bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzung anschließend wieder aufleben. Demnach endet die beitragsfreie Familienversicherung – nach einem zwölfmonatigen Dienst – nicht am 25., sondern am 26. Geburtstag, sofern die übrigen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfasst grundsätzlich auch Personen, die vor Antritt des Freiwilligendienstes privat versichert waren. Die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung tritt allerdings nicht ein für Personen, die versicherungsfrei sind. Versicherungsfrei sind beispielsweise Beamt_innen, Richter_innen, Soldat_innen auf Zeit und Pensionär_innen, die Anspruch auf Beihilfe im Krankheitsfall nach beamtenrechtlichen Vorschriften und Grundsätzen haben (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 und 6 SGB V). Diese Versicherungsfreiheit erstreckt sich aber nicht auf die bei der Beihilfe berücksichtigungsfähigen Angehörigen, weshalb z.B. Kinder von Beamten für die Dauer des Freiwilligendienstes grundsätzlich versicherungspflichtig in der GKV sind. Inwieweit eine private Krankenversicherung

für die Zeit des Freiwilligendienstes »ruhend« gestellt oder zusätzlich erhalten werden kann, muss mit der jeweiligen privaten Krankenversicherung vor Antritt des Freiwilligendienstes geklärt werden. Ebenfalls versicherungsfrei sind Personen nach Vollendung des 55. Lebensjahres, wenn sie innerhalb der letzten fünf Jahre nicht gesetzlich versichert waren und mindestens die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder hauptberuflich selbstständig erwerbstätig waren (§ 6 Abs. 3a SGB V). Der Bezug einer Altersrente bewirkt keine Krankenversicherungsfreiheit. Eine gesetzlich versicherte_r Altersrentner_in, der einen BFDleistet, unterliegt daher der Versicherungspflicht nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 SGB V. Weitere Informationen zur Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung können auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit unter www.bmg.bund.de/krankenversicherung/versicherte/freiwillige-im-bundesfreiwilligendienst.html abgerufen werden.

Krankheitsfall Die Arbeitsunfähigkeit ist in der Regel spätestens am dritten Tag einer Krankheit vom Arzt zu bescheinigen. Für die Zeiten, in denen Seminare stattfinden, muss die Bescheinigung bereits am ersten Tag vorliegen. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ist, wie im Vertrag festgelegt, der Einsatzstelle bzw. dem Träger 19


vorzulegen. Im Krankheitsfall der Freiwilligen werden bis zur Dauer von sechs Wochen Taschengeld und Sachleistungen weitergezahlt. Bei einer Krankheit, die länger währt, übernimmt die Krankenversicherung die gesetzlich geregelten Leistungen. Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall entsteht nach vierwöchiger ununterbrochener Dauer des Freiwilligendienstes.

Kündigung Der Vertrag kann aus einem wichtigen Grund, z. B. bei Erhalt eines Studien-, Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes, gekündigt werden. Kündigungen müssen sowohl beim Träger als auch bei der Einsatzstelle den vertraglichen Regelungen gemäß schriftlich erfolgen und zwischen allen drei Partnern abgesprochen sein. Ein von der Einsatzstelle und dem Freiwilligen unterzeichnetes Kündigungs-/Aufhebungsschreiben ist über den Träger/Kooperationspartner_innen dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zuzustellen und wird von diesem bestätigt. Der Urlaubsanspruch verringert sich entsprechend.

Meldepflicht Wenn Freiwillige für ihren Freiwilligendienst umziehen, müssen sie sich innerhalb einer Woche beim Einwohnermeldeamt/Bürgerbüro des ersten oder zweiten Wohnsitzes anmelden, sonst kann ein Bußgeld von der Behörde erhoben werden. Freiwillige im Land Bran20

denburg müssen als wohnhaft in Brandenburg gemeldet sein bzw. sich bei Dienstantritt beim Bürgeramt anmelden.

Mutterschutz Das Mutterschutzgesetz findet im Bundesfreiwilligendienst Anwendung. Es gelten u.a. die besonderen Vorschriften zur Gestaltung des Arbeitsplatzes (= BFD-Einsatzplatzes), zum Kündigungsschutz usw. Teilnehmerinnen am Bundesfreiwilligendienst haben auch Anspruch auf Mutterschutzleistungen, wie die Zahlung eines Zuschusses zum Mutterschaftsgeld während der Mutterschutzfristen und Mutterschutzlohn bei Beschäftigungsverboten außerhalb der Mutteschutzfristen.

Nebentätigkeit Der Freiwilligendienst wird ganztägig bzw. für Menschen ab 27 Jahre auch ab 20,5 Wochenstunden als überwiegend praktische Hilfstätigkeit geleistet. Daraus ergibt sich, dass die volle bzw. mindestens halbe Arbeitskraft der Einrichtung zur Verfügung gestellt wird und der Freiwilligendienst damit als Haupttätigkeit definiert wird. Das schließt aber weitere Anstellungsverhältnisse/Nebentätigkeiten nicht aus. Nebentätigkeiten müssen mit dem Träger und der Einsatzstelle abgesprochen sein. Bei Nebentätigkeiten ergibt sich eine Versteuerung des Taschengeldes, wenn die Grenze des Freibetrages überschritten wird.


»OHNE DICH wäre ich nicht völlig neuen Herausforderungen gegenüber gestanden, hätte diese erfolgreich gemeistert und unendlich viel über mich und für‘s Leben gelernt.« (Katharina B., Freiwillige 2007/2008, OLi-Kino, Magdeburg)

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Pädagogische Begleitung

Projekt

Verantwortlich für die Umsetzung des gesetzlichen Bildungsauftrags ist der Träger gemeinsam mit der Einsatzstelle. Grundlage bildet die pädagogische Rahmenkonzeption der (Jugend-)Freiwilligendienste Kul¬tur und Bildung. Die pädagogische Begleitung umfasst die fachliche Anleitung der Freiwilligen durch die Einsatzstelle, die individuelle Betreuung durch die pädagogische Fachkraft des Trägers und der Einsatzstelle sowie die Seminararbeit. Grundlage bildet für Freiwillige bis 26 Jahre die Pädagogische Rahmenkonzeption der Jugendfreiwilligendienste Kultur und Bildung, für ältere Freiwillige die Mindeststandards 27+ der BKJ.

Die eigenverantwortliche Projektarbeit ist ein wichtiger Baustein im Freiwilligendienst. Es bietet Gestaltungsraum für die individuellen Interessen und Kompetenzen von Freiwilligen in ihrem Einsatzbereich, ergänzend zu den täglichen Aufgaben. Die Projektarbeit wird auf Grundlage eigener Ideen der_des Freiwilligen selbstständig nach Absprache mit und unter fachlicher Begleitung der Einsatzstelle entwickelt. Der_die Freiwillige verantwortet das Projektmanagement (Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation), wodurch sich vielfältige Erfahrungschancen ergeben.

Personalbogen

Die (Jugend-)Freiwilligendienste Kultur und Bildung unterliegen einem kontinuierlichen Qualitätsentwicklungsprozess, für den die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. in Zusammenarbeit mit dem Trägerverbund die Verantwortung trägt. Im Qualitätskonzept und in der pädagogischen Rahmenkonzeption sind die Wirkungsziele der Freiwilligendienste niedergelegt und Qualitätsstandards für Träger, für Einsatzstellen und für Bildungstage/Seminare formuliert. Die Träger, Einsatzstellen und Freiwilligen gestalten den Qualitätsentwicklungsprozess dialogisch und verpflichten sich zur Evaluation.

Der Personalbogen ist bis spätestens zwei Wochen vor Beginn des Freiwilligendienstes auszufüllen und beim Träger einzureichen.

polizeiliches führungszeugnis >> Führungszeugnis

Praktikum Der Freiwilligendienst kann bei einigen Ausbildungen und Studiengängen als Vorpraktikum anerkannt werden. Nähere Informationen sind bei der jeweiligen Ausbildungsstelle bzw. Hochschule zu erfragen.

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Qualität in den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung


Rechtsverhältnis Obwohl Freiwillige und Träger bzw. Einsatzstelle kein Arbeitsverhältnis eingehen, wird der Freiwilligendienst hinsichtlich der öffentlich-rechtlichen Schutzvorschriften vom Gesetzgeber einem Arbeitsverhältnis gleichgestellt. Entsprechend gelten die einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen. Zwischen der_dem Freiwilligen, dem Träger und der Einsatzstelle wird eine privatrechtliche Vereinbarung geschlossen. Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst befinden sich in einem Rechtsverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland, das einen öffentlich-rechtlichen Dienstvertrag begründet. Einsatzstelle und Träger übernehmen im Auftrag des Bundes Pflichten aus diesem Dienstverhältnis. Zwischen dem_der Freiwilligen, dem Träger und der Einsatzstelle wird ggf. eine ergänzende privatrechtliche Vereinbarung geschlossen, die über den Vertrag mit dem Bund hinaus weitergehende inhaltliche Regelungen trifft, z. B. zu Zielen, Inhalten, organisatorischen Verantwortlichkeiten.

Rentenversicherung Die Freiwilligen werden grundsätzlich in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert (§ 5 Abs. 2 Satz 3 SGB VI), siehe auch Sozialversicherung. Dies gilt gleichermaßen für »junge« Freiwillige, für Senior_innen, die noch keine Altersrente beziehen, ebenso wie für Altersteilrentenbezieher_innen (Altersrente in Höhe von einem Drittel, der Hälfte oder zwei Dritteln der Vollren-

te) und Erwerbsminderungsrentner_innen. Rentenversicherungsbeiträge müssen nur dann nicht abgeführt werden, wenn der_die Freiwillige eine Altersvollrente – unabhängig ob vor oder nach Erreichen der Regelaltersgrenze – bezieht.

Rentner_innen Aufgrund vieler spezieller Regelungen für Rentner_innen und Frührentner_innen, wenden sich diese bei Fragen im Einzelfall bitte an ihre Einsatzstelle bzw. an den zuständigen Träger. Allgemein gilt: Bei Bezug einer Altersrente vor Erreichen der Regelaltersgrenze sind bestimmte Hinzuverdienstgrenzen zu beachten. Wer eine Rente vor Erreichen der Regelaltersgrenze als Vollrente in Anspruch nehmen möchte, darf nur einen Hinzuverdienst erzielen, der einen Betrag in Höhe von 400 Euro mtl. nicht übersteigt. Wird die Hinzuverdienstgrenze überschritten, führt dies nicht automatisch zum Wegfall der Rente, sondern ggf. zur Zahlung einer niedrigeren Teilrente wegen Alters, die einen höheren Hinzuverdienst erlaubt. Als Hinzuverdienst gelten u.a. alle Einnahmen aus einer Beschäftigung, unabhängig davon, in welcher Form sie geleistet werden. Somit sind das aus dem Bundesfreiwilligendienst erzielte Taschengeld sowie unentgeltliche Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung mit dem jeweiligem Sachbezugswert der Sozialversicherungsentgeltverordnung als Hinzuverdienst zu berücksichtigen. Die Ableistung eines 23


Freiwilligendienstes kann daher bei Überschreiten der Hinzuverdienstgrenzen zur Kürzung bis hin zum Wegfall des Rentenanspruchs führen. Bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit gelten nochmals differenziertere Regelungen. Zur Klärung sollten sich daher interessierte Freiwillige mit ihrem Rentenversicherungsträger in Verbindung setzen. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) wird bei Aufnahme einer Beschäftigung durch den Rentenversicherungsträger stets geprüft, ob eine Erwerbsminderung noch vorliegt und damit ein Rentenanspruch weiterhin besteht.

Schweigepflicht Freiwillige sind verpflichtet – wie auch alle anderen Mitarbeiter_innen in einer Einsatzstelle – über alle betrieblichen und persönlichen Umstände Stillschweigen zu bewahren. Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung des Dienstes.

Seminare FSJ Kultur ist ein Bildungsjahr. Der Gesetzgeber schreibt im JFDG für einen zwölfmonatigen Einsatz mindestens 25 Bildungstage verpflichtend vor. Freiwillige nehmen an wenigstens drei fünf- bis sechstägigen Seminaren teil, die der Träger organisiert und durchführt. Ergänzt wird dieses Angebot durch weitere Seminare, Regionaltreffen, Hospitationen oder frei wählbare Bildungstage in Abstimmung mit dem Träger 24

und der Einsatzstelle. Seminarkosten übernimmt der Träger auf der Basis des Vertrages. Seminarzeit gilt dabei als Arbeitszeit; Urlaub kann in dieser Zeit aber nicht genommen werden. Die Seminare ermöglichen den Freiwilligen die Reflexion ihres Freiwilligendienstes im Austausch mit anderen Freiwilligen. Sie gewinnen einen Einblick in die Praxis kultureller, politischer und/oder außerschulischer Bildung. Sie setzen sich diskursiv und künstlerisch mit persönlichen und gesellschaftspolitischen Themen auseinander, erlernen Methoden und Techniken, die ihr Handlungsrepertoire im Einsatzfeld erweitern. Sie entwickeln ihre personalen, sozialen und/oder interkulturellen Kompetenzen für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg.

Sozialversicherung Freiwillige müssen nach dem BFDG bzw. dem JFDG >> Gesetz sozialversichert werden, wenn sie ein Entgelt (>> Taschengeld) und/oder Sach- bzw. Ersatzleistungen erhalten. Sie werden rechtlich annähernd so behandelt wie Beschäftigte oder Auszubildende. Das heißt, sie sind während ihrer freiwilligen Dienstzeit in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung abgesichert. Für ältere Freiwillige, die das Regelrentenalter erreicht haben, entfallen die Arbeitnehmeranteile zur Arbeitslosenversicherung; sofern die Bedingungen zur Pflichtversicherung nicht gegeben sind auch zur Krankenversicherung. Die abzuführenden Beiträge werden von der Einsatz-


»Ein FSJ mit Euch ist viel mehr als Freiwilligendienst – Ihr gebt in den Seminaren so viel mit – super!« (Agnes Tanneberger, pädagogische Begleitung, Zentrum für Zirkus und Bewegtes Lernen Halle e.V.)

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stelle oder vom Träger (entsprechend der konkreten vertraglichen Regelung) gezahlt. Dafür muss vor Antritt des Freiwilligendienstes die Sozialversicherungsnummer mitgeteilt werden. Sie kann von den Freiwilligen ggf. bei ihrer Krankenkasse erfragt werden.

Steueridentifikationsnummer Die vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) vergebene Steueridentifikationsnummer besteht aus elf Ziffern. Diese ist zusammen mit dem Geburtsdatum und der Auskunft zur Religionszugehörigkeit beim Träger einzureichen.

Steuern Das Taschengeld und die Sachbezüge bzw. Geldersatzleistungen für Unterkunft und Verpflegung sind wie Lohn oder Gehalt steuerlich zu veranlagen. Im Freiwilligendienst fallen in der Regel keine Steuern an (bei der Lohnsteuerklasse I), da die Grenze für die Besteuerung i. d. R. unterschritten wird. Das Taschengeld im Bundesfreiwilligendienst ist steuerfrei (vgl. §3 EStG, Nummer 5, Buchstabe f). Sachbezüge bzw. Geldersatzleistungen für Unterkunft und Verpflegung sind wie Lohn oder Gehalt steuerlich zu veranlagen. Falls der Bundesfreiwilligendienst in Hauptbeschäftigung durchgeführt wird, fallen in der Regel dafür keine Steuern an, da die Grenze für die Besteuerung i. d. R. unterschritten wird. Wird der Bundesfreiwilligendienst neben einer anderen Hauptbeschäftigung durchge26

führt, sind Sachbezüge bzw. Geldersatzleistungen für Unterkunft und Verpflegung ggf. von der Einsatzstelle zu versteuern.

Studium Bei der Bewerbung um einen Studienplatz zählt ein Freiwilligendienst als Wartezeit. Über die Anerkennung des Freiwilligendienstes als Praktikum entscheiden die Hochschulen autonom. Liegt vor Beginn oder während des Freiwilligendienstes eine Zusage für einen Studienplatz vor, besteht bei Beendigung des Dienstes gemäß § 34 Hochschulrahmengesetz des Bundes und der Studienplatzverordnungen der Hochschulen ein Anspruch auf erneute Auswahl im vormals gewählten Studiengang am selben Studienort, und zwar vor allen anderen Bewerber_innen. Trotzdem ist eine erneute Bewerbung notwendig. Für die zentral vergebenen Studienplätze (Medizin, Pharmazie, Tiermedizin oder Zahnmedizin) durch die Stiftung Hochschulzulassung (vormals ZVS) findet sich die Regelung in § 19 der Vergabeverordnung.

Tätigkeitsprofil Das Tätigkeitsprofil ist Bestandteil bei der Anerkennung von Einsatzstellen und benennt die Aufgaben und Einsatz- und Partizipationsmöglichkeiten. Für Freiwillige bis 26 Jahre werden ergänzend die Lernziele für die_den Freiwillige_n in der Einsatzstelle aufgenommen und als Anlage zum ergänzenden Ver-


trag zwischen Freiwilliger_m, Einsatzstelle und Träger geführt. Das Tätigkeitsprofil wird hier auch innerhalb des Dienstes ergänzt und fortgeschrieben, z. B. in einer Leistungsvereinbarung.

Taschengeld Die Freiwilligendienste Kultur und Bildung sind als freiwilliges Engagement unentgeltliche Dienste. Freiwillige erhalten aber ein Taschengeld und ggf. pauschale Bezüge für Unterkunft und Verpflegung, die in Summe mindestens 300 Euro ergeben. Die Bezüge werden vom Träger oder der Einsatzstelle (entsprechend der konkreten vertraglichen Regelung) jeweils zum Monatsende überwiesen. Für Freiwillige über 26 Jahren werden die Taschengeldhöhe und ggf. die pauschalen Bezüge für Unterkunft und Verpflegung vom jeweiligen Träger und/oder in Absprache mit der Einsatzstelle festgelegt. Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst ab 27 Jahren erhalten – orientiert an einem Vollzeitdienst – anteilig gekürztes Taschengeld entsprechend ihres zeitlichen Einsatzes pro Woche.

partner für die Freiwilligen und für die Einsatzstellen. Das Bindeglied im Bundesfreiwilligendienst zwischen dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und den Trägern mit ihren Einsatzstellen sind die Zentralstellen. Für Freiwillige bis 26 Jahre setzt die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) den Bundesfreiwilligendienst mit seinen Trägern der Jugendfreiwilligendienste um. Dem Träger obliegt die Steuerung und Koordination des Bundesfreiwilligendienstes sowie Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit innerhalb seines Feldes. Dafür werden ihm von der Zentralstelle BKJ und den Einsatzstellen Aufgaben übertragen. Er ist Ansprechpartner für die Freiwilligen und für die Einsatzstellen. Mindestens zwischen Träger und Einsatzstelle wird ein ergänzender Vertrag (zu dem mit dem BAFzA) geschlossen.

Überstundenausgleich Es ist nicht möglich, Überstunden finanziell abzugelten. Für geleistete Überstunden erhalten die Freiwilligen einen Freizeitausgleich.

Träger

umlageverfahren

Als bundeszentraler Träger steht die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. dem Trägerverbund vor. Als Träger im Trägerverbund fungieren eingetragene Vereine. Dem Träger obliegt die Steuerung und Koordination der Freiwilligendienste sowie Lobbyund Öffentlichkeitsarbeit. Er ist Vertrags- und Ansprech-

Die Krankenkassen als Einzugsstellen für die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung stellen jeweils zum Beginn eines Kalenderjahres die Umlagepflicht fest, vgl. § 3 Absatz 1 des Gesetzes über den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen für Entgeltfortzahlung (AAG)). Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen 27


regelt Einzelheiten der Durchführung des Feststellungsverfahrens (§ 3 Abs. 3 AAG). Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes nehmen am U2-Verfahren teil, nicht jedoch am U1-Verfahren. Eine Teilnahme am U1-Verfahren scheidet aus, da die Freiwilligen nach deutschem Recht keine Arbeitnehmer sind und somit auch nicht das Entgeltfortzahlungsgesetz für sie gilt.

Unterkunft Die Einsatzstellen stellen in der Regel keine Unterkunft.

Urlaub Es besteht frühestens nach drei Monaten Dienstzeit Anspruch auf 26 Tage Urlaub, jedoch nicht auf Urlaubsgeld. Der Urlaub muss in der Einsatzstelle beantragt und dem Träger schriftlich gemeldet werden. Urlaub muss auch während möglicher Schließzeiten der Einrichtung genommen werden. Dauert der Freiwilligendienst weniger als zwölf Monate, wird der Urlaubsanspruch pro Monat um ein Zwölftel des Jahresurlaubs reduziert; dauert er länger als zwölf Monate, wird er pro Monat um ein Zwölftel des Jahresurlaubs verlängert. Die Zeiten der Bildungstage sind vom Urlaub ausgenommen. Für Jugendliche unter 18 Jahren gelten die Urlaubsansprüche nach den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes. Die Seminarzeiten sind vom Urlaub ausgenommen.

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Verpflegung Die Einsatzstellen stellen in der Regel keine Verpflegung.

Vertrag/Vereinbarung Der Umfang der gegenseitigen Rechte und Pflichten ist gesetzlich vorgeschrieben. Diese und weitere Absprachen der Partner werden in Form von schriftlichen Verträgen und Vereinbarungen (z. B. zu Zielen, Inhalten, organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Verantwortlichkeiten) zwischen dem Träger, der Einsatzstelle und der_dem Freiwilligen getroffen. Im Bundesfreiwilligendienst wird auf Basis des BFDG (>> Gesetz) zunächst eine Vereinbarung zwischen dem zuständigen Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und dem_der Freiwilligen sowie der Einsatzstelle geschlossen. Das Formular dafür kann auf der Webpräsenz des Bundesministerium für Familie , Senioren, Frauen und Jugend für den Bundesfreiwilligendienst (www.bundesfreiwilligendienst. de) eingesehen werden, wo sich auch das zugehörige Merkblatt befindet. Siehe auch >> Rechtsverhältnis

Waisenrente Für die Dauer der Teilnahme am Freiwilligendienst besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Waisenrente (Halb- oder Vollwaisenrente), sofern die Voraussetzungen nach § 48 SGB VI vorliegen.


Wochenenddienst Im Rahmen der betriebsüblichen Dienstpläne kann der Einsatz auch am Wochenende abgeleistet werden.

verfügbaren Einkommen ab. Die Behörde entscheidet im Einzelfall über die Bewilligung – ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Wohngeld

Zentralstelle

Wenn Freiwillige eine eigene Wohnung oder eigenständige Haushaltsführung, beispielsweise in Wohngemeinschaften, unterhalten, kann Wohngeld beantragt werden. Ob die Voraussetzungen für einen Wohngeldanspruch bestehen, sollte rechtzeitig vor Antritt des Bundesfreiwilligendienstes mit der Wohngeldbehörde geklärt werden. Die Beantragung des Wohngeldes ist nur am Hauptwohnsitz möglich. Dies ist der Wohnsitz, der als »Mittelpunkt der Lebensbeziehungen« gilt. Kriterien, die diesen definieren sind unter anderem Aufenthaltsdauer, Lage und Ausgangspunkt des Weges der Arbeits-/Ausbildungsstätte sowie Wohnsitz übriger Familienangehöriger. Die Zahlung von Wohngeld hängt unter anderem von der Miethöhe und dem

Als Zentralstelle steht die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) im Auftrag des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben für die Entwicklung und Umsetzung des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung den Trägern vor. Zentralstellen sind das Bindeglied zwischen dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und den Trägern mit ihren Einsatzstellen.

Zeugnis/Zertifikat Nach regulärer Ableistung des Freiwilligendienstes bekommt die_der Freiwillige ein Zeugnis, das in engem Austausch zwischen ihr_ihm, dem Träger und der Einsatzstelle erarbeitet wird. Darin beschrieben werden,

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neben der Dauer, den konkreten Tätigkeiten – auch die im Rahmen des eigenverantwortlich geführten Projektes – sowie die Fähigkeiten der_des Freiwilligen. Zudem werden die Bildungstage dokumentiert. Für Freiwillige bis 26 Jahre wird das Zeugnis als bundeseinheitliches Zertifikat nach eigenen Standards der Jugendfreiwilligendienste im Trägerverband der BKJ vergeben. Darin wird ergänzend zu den oben beschriebenen Punkten der Entwicklungsprozess der Freiwilligen und ihrer Kompetenzen dokumentiert. Auch das eigenverantwortlich geführte Projekt findet Eingang.

Zuschläge Überstunden, Wochenend- und Feiertagsdienste der Freiwilligen können nicht mit finanziellen Zuschlägen vergütet werden.

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Entscheidungshilfe zum Mittelpunkt der Lebensbeziehungen im Sinn des § 5 Abs. 1 WoGG Im Hinblick auf die Bedeutung der Festlegung, wo der eigene Hauptwohnsitz ist, wird man ersucht, der Entscheidung über den Mittelpunkt der eigenen Lebensbeziehungen folgende Gesichtspunkte zu Grunde zu legen: // Wenn nur ein Wohnsitz vorhanden ist, ist das in der Regel der Hauptwohnsitz. // Gibt es mehrere Wohnsitze, muss man selbst prüfen, ob es an all diesen Wohnsitzen einen Mittelpunkt der individuellen Lebensbeziehungen gibt. Dabei gibt es folgende Kriterien: // Aufenthaltsdauer (An welchem Wohnsitz wird sich im Jahr länger aufgehalten?) // Lage des Arbeitsplatzes oder der Ausbildungsstätte (Ist der Arbeitsplatz oder die Ausbildungsstätte in der Gemeinde des einen oder des anderen Wohnsitzes?) // Ausgangspunkt des Weges zur Arbeit oder Ausbildungsstätte (Von welchem Wohnsitz wird in der überwiegenden Zahl der Fälle der Weg zum Arbeitsplatz oder zur Ausbildungsstätte angetreten?) // Wohnsitz der übrigen, insbesondere der minderjährigen Familienangehörigen und der Ort an dem der Erwerbstätigkeit nachgegangen wird, ausgebildet wird oder die Schule besucht wird (An welchem

Wohnsitz wohnen die Familienangehörigen und wo gehen diese ihrer Arbeit nach oder absolvieren ihre Ausbildung?) // Funktionen in öffentlichen oder privaten Körperschaften (In welcher Gemeinde ist man in Vereinen oder in einem Vertretungskörper [z.B. Gemeinderat] aktiv tätig oder übt eine Funktion aus?) Ergibt eine Beurteilung anhand dieser Kriterien, dass es nur an einem Wohnsitz einen Mittelpunkt der // beruflichen, // wirtschaftlichen und // gesellschaftlichen Lebensbeziehungen gibt, ist dieser der Hauptwohnsitz. Ergibt aber die Gesamtbetrachtung aller Lebensbeziehungen, dass es an mehreren Orten Mittelpunkte von – wenn auch unterschiedlichen – Lebensbeziehungen gibt, obliegt es EINEM SELBST zu entscheiden, zu welchem der Wohnsitze ein größeres Näheverhältnis besteht. Diesen gilt es dann als den Hauptwohnsitz zu bezeichnen.

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qm

»OHNE DICH wären zahlre iche Jugendliche um we rtvolle Erfahrungen und kultur elle Einrichtungen um vie le helfende Hände ärmer. «

(Caroline Siegner, Magdebur g, Freiwillige 2007/2008, Offener Kanal Magdeburg)

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Die wichtigsten Rechte und PflichteN für Freiwillige (FW) auf einen Blick (Weitere Infos gibt es im A-Z sowie in der Vereinbarung/Vertrag zum Freiwilligendienst Kultur und Bildung) Rechte

Pflichten

// Urlaubsanspruch: 26 Tage. // Abschluss-Zertifikat, das über konkrete Arbeitsinhalte und Leistungen informiert (bei einem Dienst von mindestens elf Monaten). // Mitwirkung an der inhaltlichen Gestaltung und Durchführung der begleitenden Seminare. // Anspruch auf pädagogische Begleitung und fachliche Anleitung. // Anspruch auf Unterstützung bei der Planung und Umsetzung des eigenverantwortlichen Projektes // Kündigungsrecht bei Vorliegen triftiger Gründe >> Kündigungsfrist ist ein Monat, in Ausnahmefällen kann auch ein Aufhebungsvertrag geschlossen werden. // Unterstützung durch den Träger der__des FW bei der Entscheidung für eine geeignete Einsatzstelle. // In Absprache mit der Einsatzstelle mind. zwei Tage Sonderurlaub für Bewerbungsgespräche und Studienberatungen >> in Absprache mit der Einsatzstelle auch mehr. Der Träger empfiehlt: Wenn dies ein oder zwei Bewerbungsgespräche betrifft, kann man sich evtl. auch so frei stellen, ohne dass die Freiwilligen dafür Urlaub oder Überstunden nehmen müssen. Generell gilt, dass die Freiwilligen freizustellen sind, aber ggf. einen Zeitausgleich in Form von Überstunden/Urlaub anbieten müssen. // Bildungstage gelten als Arbeitszeit. Wenn diese am Wochenende stattfinden, erhalten die FW einen Freizeitausgleich hierfür.

// Die ihr__ihm übertragenen Aufgaben unter Anleitung einer Fachkraft nach Wissen und Können auszuführen. // Über interne Angelegenheiten der Einsatzstelle – auch über die Zeit der Tätigkeit hinaus – strengstes Stillschweigen zu bewahren. // Halten der Kontakte zur FWD-Koordination und umgehende Kontaktaufnahme bei Konflikten in der Einsatzstelle. // Sofortige Information bei Zuverdienst, Krankheit und Urlaub. // Teilnahme an den gesetzlich vorgeschriebenen Begleitseminaren und Bildungsangeboten (mindestens 25 Tage), mit der Bereitschaft, die Arbeit in der Einrichtung zu reflektieren, sich persönlich mit den thematischen Angeboten auseinanderzusetzen und das Zusammenleben der Gruppe aktiv mitzugestalten. Die Zeit der Bildungsseminare ist von der Urlaubsgewährung ausgeschlossen. // Die Dienst- und Hausordnung der Einsatzstelle einzuhalten, den Anweisungen des Fachpersonals Folge zu leisten. // Durchführung eines eigenverantwortlichen Projektes // Führen eines Arbeitszeitnachweises. // aktive Mitgestaltung des Freiwilligendienstes // ggf. Aufenthaltserlaubnis vorlegen. // Reflexion des Freiwilligendienstes Kultur und Bildung. 33


woche ent r a in m e S r e ährend ein te vorher W t e ä h Di , h n Ic e . n d en ntatio e und uneeindruck b iv t »Die Präse l a a e M r s k e o d s eit ren je rt.« o kurzer Z s stehen, wa in ir n begeiste w bi s h s a Ic . d , n t e h r c isie nicht geda nisse real b e g r E e h ic terschiedl2010/2011, ARTist! e.V. Kulturzentrum Moritzhof)

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ger de, Freiwilli (Martin Jaga

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Kurzes Glossar zur Kulturellen Bildung und zu Freiwilligendiensten Ästhetische Bildung

Bürgerschaftliches Engagement

In ihrem Mittelpunkt stehen sinnliche Wahrnehmung und Erfahrung. Sie prägen Sensibilität und Empfinden für Dinge, für Themen und deren ästhetische Umsetzung aus. Dies eröffnet Zugänge und Verständnis für künstlerische Medien.

Hiermit wird der politische und soziale Einsatz von Bürger/innen umschrieben: Bürger__innen nehmen die Gestaltung von Gesellschaft und Gemeinschaft selbst in die Hand. Sich zu engagieren heißt, sich bewusst zu sein, dass jede__r Einzelne etwas zum Wohle der Gemeinschaft beitragen kann und sollte. Dem Bürgerschaftlichen Engagement werden folgende Attribute zugeordnet: Es ist freiwillig und selbstbestimmt, gemeinwohlbezogen, im öffentlichen Raum stattfindend und wird gemeinschaftlich und kooperativ ausgeübt. Ausübungsformen sind z. B.: Ehrenamt, Selbsthilfe, politische Partizipation, Protest- und Initiativbewegung, Freiwilligendienst.

Bildung ist der fortlaufende aktive und individuelle Prozess der Aneignung der Welt sowie deren Ausgestaltung. Bildung bezeichnet die Formung des Einzelnen im Hinblick auf sein »Menschsein« und die Bewältigung seines Lebens. Sie setzt den Menschen in reflektierte Beziehung zur Welt und entfaltet seine Potenziale, Persönlichkeit und Identität. Bildung kann daher nicht auf Wissen, Intellektualität und Kultiviertheit reduziert werden, schließt aber Facetten aller drei Begriffe ein. Der Mensch erweitert in einer lebensbegleitenden Entwicklung seine geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten und Kompetenzen im kognitiven Bereich, in Hinsicht auf seine handwerklich-technische Bildung, in der Entfaltung zwischenmenschlicher Beziehungen, mit Blick auf seine ästhetische Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Urteilsfähigkeit sowie Moral und politischer Handlungsfähigkeit.

Freiwilligendienste sind eine besondere Form des Bürgerschaftlichen Engagements. Menschen spenden ohne oder gegen ein geringes Entgelt eine bestimmte Zeit ihres Lebens für die Gemeinschaft. Kennzeichnend für Freiwilligendienste ist ein Doppelcharakter aus der Übernahme von sozialer Verantwortung einerseits und Bildung im Sinne von Persönlichkeitsbildung, Berufsorientierung und Lebensbegleitendem Lernen andererseits.

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Gemeinnützigkeit bezeichnet die Sonderstellung privater oder öffentlicher Tätigkeiten, die aufgrund ihres wohltätigen, sozialen, kirchlichen oder ähnlichen Charakters nicht auf die Erzielung von Gewinn, sondern auf die Erhöhung der Wohlfahrt und des Gemeinwohls gerichtet sind und deshalb steuerrechtlich begünstigt werden.

Gemeinwohl ist das Gesamtinteresse einer Gesellschaft – im Gegensatz zum Individual- oder Gruppeninteresse.

Gesellschaft Als Gesellschaft bezeichnet man eine Gruppe von Personen mit gemeinsamen Merkmalen, die miteinander verknüpft leben und direkt oder indirekt interagieren. In einer Gesellschaft werden konformes bzw. abweichendes Verhalten in Bezug auf Normen und Werte festgelegt.

tenz und Selbstkompetenz. Diese Kompetenzbereiche bilden zusammen mit Einstellungen die Grundlage für Handlungskompetenz.

Kultur Im engeren Sinne lassen sich die Bereiche Sprache und Ethik sowie die Funktionen der Gesellschaft Kunst, Religion, Wissenschaft, Wirtschaft und Rechtsprechung dem Begriff Kultur unterordnen. Man kann Kultur auch kennzeichnen als das einem Kollektiv gemeinsame »Wissen«, ihre Werthaltungen und Verhaltensweisen, Deutungsmuster und Weltbilder. William James Durant gibt folgende populäre Definition: »Kultur ist soziale Ordnung, welche schöpferische Tätigkeiten begünstigt. Vier Elemente setzen sie zusammen: Wirtschaftliche Vorsorge, politische Organisation, moralische Tradition und das Streben nach Wissenschaft und Kunst.« In einem weiten Verständnis ist Kultur die gesamte Lebensweise und drückt aus, wie der Mensch lebt und arbeitet.

Kompetenz bezeichnet im pädagogischen Sinne die Fähigkeit, Anforderungen zu bewältigen und Probleme zu lösen sowie die grundsätzliche Bereitschaft, dies auch zu tun. Kompetenzen beschreiben ferner allgemeine Eigenschaften, die dem Einzelnen die Teilhabe an sozialer und gesellschaftlicher Kommunikation ermöglichen. Unterschieden werden Fachkompetenz, Sozialkompe-

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Kulturelle Bildung geht davon aus, dass durch die Beschäftigung mit Künsten und kulturellen Phänomenen unter personaler Anleitung nachhaltige Bildungsprozesse angeregt werden – und zwar sowohl auf kognitiver und emotionaler wie auch auf sozialer Ebene. Sie kann konkret bezogen werden auf die eigene künstlerische Praxis


– rezeptiv und/oder produktiv. Kulturelle Bildung ist andererseits ganz allgemein mit der Teilhabe am kulturellen Leben verknüpft.

der Überbegriff für eine Vielzahl von methodischen Richtungen: Pädagogik der Fotografie, Kunst-, Literatur-, Medien-, Museums-, Spiel-, Tanz-, Theater- und Zirkuspädagogik.

Kulturmanagement ist die Organisation und Führung von Kulturprojekten und Kultureinrichtungen.

Kulturmarketing möchte möglichst effizient Kulturangebote mit potenziellen Kulturnutzer__innen zusammenbringen. Obwohl sich Kulturmarketing dabei zum Teil betriebswirtschaftlicher Methoden bedient, arbeitet es nicht zwangsläufig im monetären Sinne profitorientiert. Vielmehr kann es dazu beitragen, öffentlich vorgegebene Ziele wie die Partizipation bestimmter Zielgruppen am Kulturleben umzusetzen.

Kulturpädagogik soll zum einen den rezeptiven Zugang zu Kulturveranstaltungen ermöglichen, indem in speziellen Angeboten (Hoch-)Kulturproduktionen in ihren Inhalten und ihrer Ästhetik verständlich gemacht werden. Zum anderen beinhaltet Kulturpädagogik im Sinne Kultureller Bildung auch die Idee, Menschen zu ermutigen, eigene kulturelle Ausdrucksweisen zu entdecken und im Sinne einer »Kultur von allen« weiterzuentwickeln. Die entstehenden ästhetischen Produktionen werden zu Mitteln der Kommunikation. Kulturpädagogik ist

Kulturvermittlung Unter Kulturvermittlung werden sowohl Tätigkeiten verstanden, die zwischen künstlerischer Produktion und Rezeption vermitteln (z. B. Museumspädagogik, Kulturmarketing), wie auch Tätigkeiten, die Laien zu eigenem künstlerischen und kulturellen Schaffen anregen (Kulturelle Bildung, Soziokultur).

Kulturwirtschaft Der Begriff »Kulturwirtschaft« (Creative Industries, Kreativwirtschaft) umfasst nach einer aktuellen Abgrenzung alle Unternehmen und Selbständigen, die erwerbsmäßig kulturelle Güter produzieren, vermarkten, verbreiten oder damit handeln sowie Kulturgüter bewahren und in einer privaten Rechtsform organisiert sind (z. B. Musik- und Filmbranche, Rundfunk/TV, Computerspiele). Nicht erfasst werden die öffentlich finanzierte Kultur und der gemeinnützige Kulturbereich.

Kunst ist als ein Kulturprodukt eine Hervorbringung von Menschen und das Ergebnis eines kreativen Prozesses, an dessen Ende entweder das Kunstwerk steht oder auch – wie seit der Moderne – der Prozess selbst als 37


Ergebnis gewertet wird. Seit der Aufklärung versteht man unter Kunst vor allem die Ausdrucksformen der »Schönen Künste«: Bildende Kunst (Malerei, Grafik, Bildhauerei, Architektur, Kunstgewerbe, Fotografie), Darstellende Kunst (Theater, Tanz, Filmkunst, Oper), Musik (Vokalmusik, Instrumentalmusik) und Literatur (Epik, Drama und Lyrik). Heute lassen sich die Ausdrucksformen der Neuen Medien ergänzen, aber auch neue Formen der Suche nach einem Gesamtkunstwerk (z. B. Installationen).

Künstlerische Bildung ergänzt die ästhetische Bildung um die methodische Kompetenz zur Gestaltung von Kunstwerken.

Lernen bezieht sich im Bildungsprozess auf die Neu- und/ oder Reorganisation alter bzw. neuer Informationen. Es ist eine Aktivität, sich Wissen anzueignen und zu reflektieren sowie Handeln und Veränderungsprozesse zu ermöglichen. Es werden grundsätzlich drei Lernformen unterschieden: Formales Lernen findet in (Berufs-)Bildungseinrichtungen, z. B. der Schule, statt und führt zur Zertifizierung von Leistungen nach festgelegten Lernzielen. Non-formales Lernen – häufig in außerschulischen Einrichtungen – erfolgt nicht zwingend leistungsorientiert. Gleichwohl ist es systematisch und zielgerichtet. Informelles Lernen findet im Alltag – am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der 38


Freizeit – statt. Es ist in Bezug auf Lernziele und -zeit nicht strukturiert und weniger zielgerichtet. 60 – 70% aller Bildungsergebnisse werden an non-formalen und informellen Bildungsorten erworben. Freiwillige, bürgerschaftliche Arbeit wird eben diesen Bildungsorten zugeordnet.

Migration ist in der Soziologie ein Begriff für den dauerhaften Wechsel des Lebensumfeldes einer Person, einer Gruppe oder einer Gesellschaft im physischen und sozialen Raum.

Partizipation bedeutet »Beteiligung, Teilhabe, Teilnahme, Mitwirkung, Mitbestimmung, Einbeziehung«. Sie bezeichnet die freie, gleichberechtigte und öffentliche Teilhabe der Bürger__innen an gemeinsamen Diskussions-, Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen. Partizipation bezieht sich als pädagogisches Prinzip auf die Einbindung von Kindern und Jugendlichen bei allen sie betreffenden Ereignissen und Entscheidungen, z. B. auch in Bildungsprozessen.

Projekt Ein Projekt ist ein einmaliges Vorhaben, bei dem innerhalb eines abgegrenzten Zeitraums ein definiertes Ziel mit begrenztem Einsatz von Ressourcen (Zeit, Arbeitskraft, Geld etc.) erreicht werden soll.

Soziokultur meint ursprünglich die Summe aus allen kulturellen, sozialen und politischen Interessen und Bedürfnissen einer gesellschaftlichen Gruppe. Es ist aber auch ein Fachbegriff der Kulturpolitik, der eine direkte Hinwendung von Kultureinrichtungen zur gesellschaftlichen Wirklichkeit und zum Alltag bezeichnet. Die Soziokultur basiert auf einem stark politisch definierten Kulturbegriff. Kulturvermittlung soll dort Anstöße geben, Menschen in einer demokratischen Gesellschaft zu aktiven Mitgestalter__innen zu machen. Soziokulturelle Zentren – häufig Modelle für andere gesellschaftliche Lebens- und Arbeitsformen – ermöglichen breiten Bevölkerungsschichten die aktive Teilhabe am kulturellen und politischen Leben.

Zielgruppe ist ursprünglich ein Begriff aus dem Bereich des Marketings. Hierunter ist eine bestimmte Menge von Marktteilnehmer__innen zu verstehen, an welche sich Werbung oder ein anderes Mittel der Kommunikationspolitik eines Unternehmens richtet. Auch Kulturveranstaltungen und -angebote richten sich an bestimmte Zielgruppen. Die Zielgruppe wird häufig traditionell einfach über soziodemografische Merkmale (zum Beispiel Alter, Familienstand, Haushaltseinkommen, geografisches Gebiet), gelegentlich aber auch über ihre psychografischen Merkmale bestimmt (z. B. Einstellungen und Werte mit den daraus resultierenden Vorlieben, Statusbewusstsein, Offenheit, ästhetisches Empfinden). 39


tzt h nicht da wo ich je ic e är w ICH D »OHNE ein Jahr in einem ce an Ch ie d te at h bin. Ich n und dabei meinen Theater zu arbeite sschen zu leben.« Traum schon ein bi 008, Theater an der

Freiwilliger 2007/2 (Christian Kerntopf,

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Angel)


Das kleine ABC der Freiwilligendienste Kultur und Bildung Wissenswertes rund um das Thema Seminar Arbeitszeit

Bedürfnisse

Die Seminare/Bildungstage sind Arbeitszeit. Die Anwesenheit ist somit verpflichtend (siehe JFWDG sowie BFDG). Wenn diese am Wochenende stattfinden, erhalten die FW einen Freizeitausgleich hierfür.

Wir wollen euren Bedürfnissen soweit es geht gerecht werden. Daher ist es uns wichtig, zu wissen, wie es euch geht und was euch auf dem Herzen liegt. Wenn der Schuh irgendwo drückt, meldet euch bitte rechtzeitig bei uns. Nur so können wir gemeinsam handeln und ggf. nach einer Lösung suchen, die allen nützt.

Austausch Die Seminare bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Freiwilligen, den Teamer__innen und Koordinatorinnen auszutauschen.

Alkohol Harter Alkohol ist auf Bildungsseminaren verboten. Erlaubt sind Bier, Wein und Sekt – doch auch hier gilt: in Maßen!

Aktives Mitgestalten Ihr seid gefragt – es sind eure Seminare und entsprechend werdet ihr gefördert und gefordert, diese aktiv mitzugestalten!

Bettwäsche und Handtücher Bettwäsche und Handtücher können entweder zum Seminar mitgebracht werden oder vor Ort, gegen eine Gebühr, ausgeliehen werden. Die Leihgebühr beträgt je nach Bildungsstätte zwischen 3,50 bis 6,00 Euro.

Bericht Für alle Seminare, die nicht in der gewohnten Seminargruppe stattfinden, sondern freie Bildungstage oder zusätzliche Bildungstage sind und die für den FWD Kultur und Bildung angerechnet werden können, benötigen die Koordinatorinnen neben einer offiziellen Teilnahmebestätigung einen kleinen Bericht von den FW. Infos hierzu unter dem Beitrag Leitfaden Seminarbericht freie Bildungstage.

Dauer Die drei Bildungsseminare der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. dauern jeweils fünf bzw. sechs Tage und beginnen am Montag bzw. Sonntag in der Regel gegen 14:00/14:30 Uhr und enden am Freitag ca.12:00/12:30 Uhr. Nach diesen Zeiten sollte die An- und Abreise geplant werden.

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Drogen Illegale Drogen sind auf Bildungsseminaren verboten. Falls die Teamer__innen und Koordinatorinnen die FW mit Drogen erwischen, sind diese dazu verpflichtet, es der Polizei zu melden. Wenn die FW minderjährig sind, auch den Eltern.

Falls mit dem PKW angereist wird, gilt auch hier: möglichst Fahrgemeinschaften bilden, denn nur so können wir dir die Fahrtkosten auszahlen, ansonsten nur anteilig (1/5 des Sachsen-Anhalt-Gruppentickets). Eine genauere Anreisebeschreibung und eine Teilnehmer__ innenübersicht mit der Nennung der Einsatzstellen befindet sich jeweils im Anhang der Seminareinladung.

Erwartungen Bei jedem Seminar versuchen die Teamer__innen und Koordinatorinnen die Erwartungen der FW an die Seminare aufzunehmen, um so auch deren Ideen und Wünschen einen Raum geben zu können. Hierzu ist es wichtig, dass diese auch mitgeteilt werden.

Fahrgemeinschaften Wir empfehlen immer Fahrgemeinschaften – dies schont zum einen die Portemonnaies und zum anderen die Umwelt!

Fragen Eigenverantwortliches Projekt – EVP Das Thema EVP wird auf den Seminaren immer wieder aufgegriffen. Hier gibt es Raum zum Erfahrungsaustausch und zur Aneignung von ProjekmanagementBausteinen.

Fahrtkosten Die Fahrtkosten zu den Seminaren und Bildungstagen werden vom Träger nach Vorlage eines ausgefüllten Fahrtkostenrückerstattungsbogen plus ggf. Bahnund Bustickets erstattet. Es sollte darauf geachtet werden, die Fahrtkosten so gering wie möglich zu halten. Wir empfehlen Fahrgemeinschaften (z.B. mit fünf Personen pro Sachsen-Anhalt-Gruppenticket oder Sachsen-Anhalt-Hopperticket). 42

Für alle Fragen stehen wir sowohl bei den Seminaren, als auch per E-Mail oder Telefon: 0391-24451-68 oder -73 im Vorfeld zur Verfügung.

Freie Bildungstage Neben den vier festen Seminarwochen, stehen den FW, aus dem Bildungskatalog der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., drei freie Bildungstage zu, die entsprechend der eigenen Interessen wählbar sind. Wir informieren sowohl hier ab Seite 60 als auch FWD-Newsletter über Angebote zu Seminaren, Workshops oder anderen Bildungstagen.


In Ausnahmefällen können entsprechende Seminarangebote von den FW selbst gesucht werden. Passen die Seminarangebote inhaltlich, können die FW sich diese auch anerkennen lassen. Für die freien Bildungstage bekommen die FW einen Zuschuss in maximaler Höhe von 110,00 Euro für real entstandene Kosten die nur gegen Quittung, Fahrtkostenrückerstattungsbogen und Teilnahmebestätigung erstattet werden. Darüber hinaus müssen für alle Seminartage, die nicht von der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. angeboten werden, ein kleiner Bericht geschrieben werden. >> Leitfaden Seminarbericht.

Gruppe Es gibt feste Seminargruppen, Teilnehmendenlisten gibt es zusammen mit der jeweiligen Seminareinladung.

Jugendschutz Natürlich gelten auch auf den Bildungsseminaren die Richtlinien des Jugendarbeitschutzgesetzes. FW unter 18 Jahren halten sich entsprechend daran.

Krankheit Bei Krankheit während der Seminarzeit muss sofort die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. informiert werden (03912445165 – Frau Kleinert-Meier oder Frau Rutsch). Weiterhin muss das Original der Krankmeldung an das .lkj)-Büro und eine Kopie an deine Einsatzstelle geschickt werden. Die Fehlzeit auf dem Seminar muss in jedem Fall nachgeholt werden, da sonst der FWD Kultur und Bildung nicht anerkannt werden kann.

Künstlerisch

>> Bettwäsche

Auf den Seminaren wird immer künstlerisch gearbeitet. So werden immer wieder kreative und künstlerische Elemente in die Seminargestaltung mit aufgenommen.

Innovativ

Leitfaden Seminarbericht

Die Teamer__innen und Koordinatorinnen wollen die Seminare zusammen mit den FW gestalten. Innovative Ideen sind willkommen und auch die Seminarleitung wird mit verschiedenen kreativen und innovativen Methoden arbeiten.

Der Leitfaden für die Berichte der freien Bildungstage gibt es unter dem Beitrag Leitfaden Seminarbericht freie Bildungstage.

Handtücher

Mitmachen Eine der Zielstellungen der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. ist es, dass sich FW aktiv an der Seminarplanung und 43


Seminargestaltung beteiligen. Sie können die Themen mitbestimmen und ggf. kleine Einheiten selbst übernehmen. Die Seminarleitung wünscht sich von den Seminarteilnehmenden, dass diese sich und ihre Ideen einbringen. Wie das Ganze dann aussehen kann, wird auf den Einführungsseminaren besprochen.

Ab 22.00 Uhr sollte daher entsprechend die Lautstärke gemäßigt werden.

Partizipation >> Mitmachen

Reflexion Medikamente Es müssen bestimmte Medikamente, die regelmäßig oder in Bedarfsfällen eingenommen werden müssen, unbedingt zu den Seminaren mitgebracht werden. Die Seminarhäuser befinden sich häufig außerhalb und nicht immer ist eine Apotheke schnell zu Fuß erreichbar.

Musik Zu den Seminaren können von den FW eigene Musik und/oder Musikinstrumente mitgebracht werden. (Es gab unter anderem schon Saxophone, Gitarren, E-Pianos, Geigen, etc. auf dem Seminaren). In allen Seminarhäusern gibt es Räume, in denen vor und nach den Seminareinheiten an den Instrumenten geübt werden kann. In manchen Bildungshäusern ist sogar ein Klavier vorhanden.

Nachtruhe Jedes Seminarhaus hat eigene Bestimmungen zum Thema Nachtruhe. Alle FW sind dazu angehalten, generell Rücksicht auf Freiwillige zu nehmen, welche die Nacht auch gern zum Schlafen nutzen möchten. 44

Ein Ziel der Seminararbeit ist es, sich und das eigene Verhalten sowie Situationen reflektieren zu lernen. Aber spätestens auf dem ersten Seminar erfahren die FW, wie das aussieht.

Rauchen Das Rauchen ist in den meisten Seminarhäusern verboten. Für Minderjährige ist das Rauchen sowieso verboten. Einige Häuser haben jedoch Raucherinseln oder bestimmte Orte, wo das Rauchen möglich ist. Bitte entsprechend nur dort der Sucht frönen.

Regeln Es gibt auch bei den Seminaren bestimmte Regeln. Diese erfahren die Teilnehmenden auf den Seminaren und bestimmen dort auch gemeinsame Gruppenregeln. Darüber hinaus gibt es vom Haus so genannte Hausregeln, welche unabhängig von den internen Regeln in jedem Fall beachtet werden müssen.

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jihjihjih »Wir sind absolut überzeugt vom hohen Wert des FSJ Kultur.« (Carsten Lange, pädagogische Begleitung, Zentrum für Telemannpflege und -forschung Magdeburg)

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Seminararbeit

Technik

Auszug aus dem Jugendfreiwilligendienstegesetz § 5.2 Die pädagogische Begleitung umfasst die an Lernzielen orientierte fachliche Anleitung der Freiwilligen durch die Einsatzstelle, die individuelle Betreuung durch pädagogische Kräfte des Trägers und durch die Einsatzstelle sowie die Seminararbeit. Es werden ein Einführungs-, Zwischen- und ein Abschlussseminar durchgeführt, deren Mindestdauer je sechs Tage betragen. Die Gesamtdauer der Seminare beträgt bezogen auf eine zwölfmonatige Teilnahme am Jugendfreiwilligendienst mindestens 25 Tage. Wird ein Dienst über den Zeitraum von zwölf Monaten hinaus vereinbart oder verlängert, erhöht sich die Zahl der Seminartage um mindestens einen Tag je Monat der Verlängerung. Die Seminarzeit gilt als Dienstzeit. Die Teilnahme ist Pflicht. Die Freiwilligen wirken an der inhaltlichen Gestaltung und der Durchführung der Seminare mit.

Wenn vorhanden und vor allem, wenn für das Seminarthema vonnöten, sind die FW dazu angehalten, Videokameras, Fotoapparate, Fotos, Filme, Laptops und entsprechende Bildbearbeitungs-, Schnitt-, etc. -programme zum Arbeiten zum Seminar mitzubringen.

Teilnehmer__innenbescheinigung Diese brauchen die Koordinatorinnen von allen zusätzliche Bildungstagen, um diese Tage den FW anrechnen zu können.

Teilnehmer__innenbeitrag Die drei festen Seminare sind für die FW kostenlos. Bei allen zusätzlichen Bildungstagen kann es einen Teilnahmebeitrag geben. Diesen bekommen die FW gegen die Quittung über den Teilnahmebeitrag bis zu einer Höhe von max. 110,00 Euro von der .lkj) SachsenAnhalt e.V. zurück erstattet.

Spiel Es wird viel gespielt und die Seminarleitung freut sich, wenn auch die Seminarteilnehmenden ihre Spielideen für drinnen und draußen, sowie große und kleine Gruppen mitbringen.

SpaSS und gute Laune Natürlich soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Teamer__innen und Koordinatorinnen hoffen, dass viel gemeinsam gelacht wird. 46

Übernachtung Die Seminare gehen jeweils über fünf oder sechs Tage und finden immer in unterschiedlichen Bildungshäusern in Sachsen-Anhalt statt. Die Übernachtung ist hierbei verpflichtend. Als Gründe sind hierfür unter anderem zu nennen: oftmals die Entfernung zu den Heimatorten und die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. erstattet nur einmalig die Fahrtkosten für Hin- und Rückreise zwischen Heimat- und Seminarort. Darüber hinaus fin-


det auch in den Abendstunden noch Programm statt und hier ist oft auch der Raum für den informellen Erfahrungsaustausch gegeben. Aus wichtigen Gründen (z. Bsp. eine wichtige Veranstaltung in der Einsatzstelle, etc.) kann eventuell auch mal daheim geschlafen werden. Dies muss auf jeden Fall im Vorfeld mit der Seminarleitung abgesprochen und ein Nachweis darüber erbracht werden. Ggf. muss die fehlende Seminarzeit nachgeholt werden.

Unterkunft Die Unterkunft erfolgt in verschiedenen Seminarhäusern in ganz Sachsen-Anhalt. Dort werden die FW in Mehrbettzimmern untergebracht.

Verpflegung Die Verpflegung auf den Seminaren ist rein vegetarisch und für die FW kostenlos. D.h. es gibt Vollpension (Frühstück, Mittag und Abendessen). Sollte es spezielle Essensinformationen wie vegan, Laktoseintoleranz, etc. geben, so müssen die im Vorfeld der Seminarleitung mitgeteilt werden. Vor Ort gibt es meist die Möglichkeit Getränke und persönliche Dinge zu kaufen.

Warm Up Kein Seminar ohne Warm Up – dies sind kleine Spiele oder Übungen, um fit zu werden und aktiv in den Tag oder die nächste Einheit starten zu können!

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Der richtige Aufbau eines Briefes Adresse

Anrede

Links oben wird die Adresse der Empfangenden notiert. Wenn der Brief modern gestaltet sein soll, wird Titel, Vorname und Name vor dem Firmenwortlaut geschrieben. Frau__Herr kann entfallen, denn der__die Empfänger__in weiß ohnehin, wer er__sie ist.

»Sehr geehrte__r Frau_Herr ......«, so beginnen fast alle Briefe. Es gibt auch andere ansprechende Alternativen, mit denen der_die Ansprechpartner__in begrüßt werden kann:

Dr. Maxi Mustermann MusterfrauGmbH Musterstraße 1 1234 Musterstadt

Datum Das Datum gehört an den rechten Rand. Dabei genügt es, das Datum zu schreiben. Eine Ortsangabe ist nicht nötig. Der ausgeschriebene Monat wirkt gefälliger und besser lesbar als eine Zahlenkombination. 28. August 2012

Betreff Der Betreff ist die wichtigste Zeile in einem Brief. Denn er entscheidet, ob der__die Empfänger__in weiterliest. Ein formulierter Vorteil im Betreff für den_die Empfänger_in macht neugierig auf den Inhalt deines Briefes. Achtung! Das Wort »Betreff« wird nicht mehr geschrieben. Der Betreff wird durch Fettdruck oder eine größere Schrift optisch hervor gehoben.

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// Guten Tag, Frau_Herr …, // Grüß Gott, Frau_Herr ..., // Guten Morgen, Frau_Herr ..., // Hallo, Frau_Herr .., // Einen schönen guten Tag, Frau_Herr...,

Gibt es mehrere Ansprechpartner__innen oder ist der Name unbekannt, kann folgendes geschrieben werden: Guten Tag,

Nach der Anrede kommt ein Komma. Der erste Satz beginnt mit kleinem Anfangsbuchstaben.

Schrift Schrift ist Kommunikation. Schrift kann als besonders variantenreiches Gestaltungsmittel von Kommunikation eingesetzt werden. Typografie darf aber nicht als vordergründiges Stilmittel oder als Desktop-Publishing-Spielerei missbraucht werden. Gut geeignet sind glatte, klare Schriften wie »Century Gothic« oder »Arial« in 10, 11 oder 12 Punkt. Die Texte werden leichter lesbar. Auffällige Schriften machen in der Werbung Sinn, in einem Geschäftsbrief sind sie meist unpassend. Mehr als eine Schriftart pro Brief wirkt unruhig. Wichtige Passagen können fett hervorgehoben werden. Fettdruck und Unterstreichen


zusammen ist zu viel. Ansonsten sollte man sparsam sein mit sonstigen Gestaltungsmitteln, der Brief wird rasch überladen und die aufdringliche Typografie lenkt vom Inhalt ab.

Einleitung Bezug nehmen auf einen vorherigen Kontakt mit dem__ der Empfänger__in ist immer hilfreich. Ein Dankeschön für einen Anruf oder einen Brief kommt immer sehr gut an, denn dadurch wird eine persönlichere Beziehung hergestellt: // Danke für Ihren heutigen Anruf. // Danke für Ihr Interesse an unserem Projekt. // Vielen Dank für Ihren Brief vom 3. August 2012.

Schluss Der Schluss deines Briefes sollte positiv gestaltet werden. Einen Dank oder einen Wunsch an die__ den Empfänger__in sollte formuliert werden. // Ich melde mich nächste Woche bei Ihnen mit weiteren Vorschlägen. // Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen. // Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Woche.

Verabschiedung Das »Hochachtungsvoll« hat sich aus den meisten Briefen verabschiedet. Überraschend und gut reagieren die Empfänger__innen auf Alternativen zu »mit freundlichen Grüßen«: // Freundliche Grüße sendet Ihnen // Freundlichen Gruß // Herzliche Grüße nach Halle sendet Ihnen // Weihnachtliche Grüße sendet Ihnen // Mit herzlichem Gruß // Auf eine gute Zusammenarbeit freut sich // Einen schönen guten Tag wünscht

Absender__in / Unterschrift Den Brief sollte man mit Vor- und Zunamen unterschreiben. Idealerweise wird ein blauer Stift verwendet, denn so sieht der__die Empfänger__in, dass der Brief wirklich persönlich unterschrieben wurde. Unter der leserlichen handschriftlichen Unterschrift wiederholt sich der eigene Name in gedruckter Form. Der komplette Firmenwortlaut oder Stempel zwischen Verabschiedung und Name kann entfallen. Die Firma als Absender geht ja ohnehin aus dem Briefpapier hervor. Gruß, Unterschrift und Name wird links geschrieben. Dieser Block war früher meist rechts, in modern gestalteten Briefen gehört er an den linken Rand.

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Der richtige Aufbau eineR E-Mail Eine E-Mail ist ein ganz normaler Brief mit dem Unterschied, dass sie nicht in gedruckter Form und per Post versendet wird sondern elektronisch, als kleine Datenpakete über die Leitungen des Internet. Mit einigen kleinen Ausnahmen gilt daher auch für die E-Mail im Wesentlichen die Etikette eines ganz normalen Briefes. Viele Leute behandeln eine E-Mail wie einen Forumsbeitrag oder eine Mitteilung im Chat. Dementsprechend gehen häufig die Orthographie, die formale Gestaltung und bisweilen sogar der gute Ton über Bord.

ehrte Frau ...,«, »Sehr geehrter Herr ...,« Kennt man ihn__sie nicht, heißt es »Sehr geehrte Damen und Herren,«. Etwas persönlicher kann man auch »Liebe Frau ...,« schreiben. Die Anrede wird durch eine Leerzeile vom übrigen Text abgehoben.

Der E-Mail-Text Die optische und inhaltliche Gestaltung des E-MailTextes sowie die Grußformel folgt im Wesentlichen der eines normalen Briefs.

Der EMail-FuSS E-Mail-Kopf Für den Kopf einer E-Mail stellt das jeweilige E-MailProgramm in der Regel Eingabefelder zur Verfügung. Oben ist meist ein Feld für den__die Absender__in der E-Mail. In das folgende Feld kommt die E-Mail-Adresse des__der Angeschriebenen. Darunter hat man meist noch die Möglichkeit, weitere E-Mail Adressen in »CC« oder »BCC« zu setzen, das heißt, diese Adressen bekommen jeweils eine (Blind-)Kopie der E-Mail zugesandt. Abschließend wird in der »Betreff-Zeile« das Anliegen kurz zusammengefasst.

Die Anrede Der E-Mail-Text beginnt daher mit der Anrede im Textfeld des E-Mail-Programms. Die Konventionen dafür richten sich nach denen eines normalen Briefes: Kennt man die Namen der Empfangenden, heißt es »Sehr ge50

In die Zeile unter der Grußformel wird die Unterschrift notiert. Durch eine Leerzeile abgetrennt können noch nähere Angaben zum Absender eingefügt werden. Mit vielen Grüßen Maxi Mustermann Freiwillige in der Kultur .lkj) Bereich kulturelle Jugendbildung +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Antwort an: maxi.musterfrau(at)jugend-lsa.de +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Vor dem Absenden Bevor die E-Mail abgeschickt wird, sollte man den Text per Rechtschreibprüfung auf Fehler untersuchen. Auch die Überprüfung des Betreffs und ob alle Anlagen, auf die im E-Mail-Text verwiesen wird, auch tatsächlich angefügt sind, ist ratsam. Erst dann sollte man die Nachricht senden.


Telefon-Knigge // Das Telefon ist eine Möglichkeit, mit dem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. // Wenn man ein Telefonat entgegennimmt, sollte darauf geachtet werden, dass die Kontaktaufnahme dem__der Anrufenden in guter Erinnerung bleibt. // Ein eingehender Anruf sollte bis zum möglichst dritten Klingelzeichen angenommen werden. // Das Annehmen eines Anrufes beginnt mit der Nennung der folgenden vier Bestandteile: // Begrüßung // Name des Verbandes und/oder der Geschäftsstelle // eigener Name // (ggf. Frage nach dem Grund des Anrufes) Die Reihenfolge und genaue Wortwahl ist beliebig, z.B.: »Name des Unternehmens, eigener Name, Guten Tag, was kann ich für Sie tun?!« Freundlichkeit schadet nie! // Der Name des__r Anrufers__in muss immer in Erfahrung gebracht werden. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist der Einstieg in das Gespräch – spätestens nach dem ers-

ten Satz des__r Anrufers__in muss nachgefragt werden, wenn der Name nicht verstanden wurde. // Bitte beachten: Es wird nie gefragt: »Wie war Ihr Name?«, denn der__die Anrufer__in lebt immer noch! Die Frage lautet richtig: »Wie ist Ihr Name?« oder »Können Sie mir Ihren Namen noch einmal nennen, ich habe ihn nicht richtig verstanden.« // Gespräche sind ggf. zu dokumentieren. (evtl. Telefonnotiz machen) // Wünscht der__die Anrufende eine__n Mitarbeiter__in, ist freundlich nach dem beabsichtigten Thema sowie ggf. nach dem Namen zu fragen. Ist die Benennung des Themas so offenkundig nichts sagend oder verschleiernd, ist freundlich um eine Konkretisierung zu bitten: »Vielleicht kann auch ich Ihnen weiterhelfen?« Durch einen anschließenden Hinweis sollte die Möglichkeit offen gehalten werden, ob ein Gespräch mit dem__der Gewünschten zustande kommt. // Gesprächsergebnisse, Wünsche, Hinweise u.ä. sollen in der Regel kurz schriftlich während des Telefonats protokolliert werden (siehe Vorlage Telefonnotiz).

Telefonnotiz Wer ruft an?:

Datum/Uhrzeit:

Telefonnummer:

Für wen?:

Institution:

von wem angenommen?:

ggf. Anschrift:

Um Rückruf gebeten? O ja O nein

ggf. Email:

Nachricht /// Was möchte die__der Anrufer__in wissen?

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Leitfaden für das eigenverantwortliche Projekt – EVP Schritte zur Entwicklung des Projektes Das eigenverantwortliche Projekt der__des Freiwilligen ist verbindlicher Bestandteil des Bildungs- und Engagementkonzeptes der FWD Kultur und Bildung. Mit dem eigenverantwortlichen Projekt soll ein Mehr-Wert für die Freiwilligen und Einsatzstellen erzielt werden. Mit der Übergabe von Verantwortung seitens der Einsatzstelle an die__den Freiwillige__n wird ein entscheidender Schritt zur Anerkennungskultur in den FWD Kultur und Bildung geleistet. Das Projekt hebt sich vom Arbeitsalltag der__des Freiwilligen ab. Ein eigenverantwortliches Projekt heißt, eine (zumeist eigene) Idee selbstständig zu verwirklichen und umzusetzen. Das Projekt kann innerhalb einer Einsatzstelle entweder ein zusätzlich neues Projekt oder ein neu gedachtes Regelprojekt der Einsatzstelle sein. Es kann kurz-, mittel- oder langfristig angelegt sein (von einem Tag wöchentlich gestalten bis zu einer großen Tagesveranstaltung organisieren), sich direkt oder indirekt an eine Öffentlichkeit richten (von pädagogischen Angeboten über die Gestaltung einer Homepage bis hin zur Organisation einer Ausstellung).

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Nach einer angemessenen Einarbeitungszeit und der Festlegung des Tätigkeitsprofils sollte nach ca. sechs bis acht Wochen eine erste Idee für das eigenverantwortliche Projekt entstehen und spätestens nach weiteren Monaten eine Kurzbeschreibung des Projektes vorliegen. 1. Die Einsatzstelle eruiert im Vorfeld, welche Projektmöglichkeiten innerhalb der Rahmenbedingungen der Einsatzstelle der__dem Jugendlichen angeboten werden können. 2. Es finden Gespräche zwischen der__dem Jugendlichen und der pädagogischen Begleitung der Einsatzstelle statt. Im Rahmen dieser Gespräche wird geklärt, welches Projekt mit welchem Aufgabenumfang die__der Freiwillige übernimmt (das gesamte Projekt oder den Teilbereich eines größeren Projektes). Voraussetzung ist, dass die__der Freiwillige mind. einen abgeschlossenen Teil eigenständig gestalten kann. Dies richtet sich nach den Voraussetzungen der__des Jugendlichen und nach den Rahmenbedingungen der Einsatzstelle.


3. Der Träger wird über das Ergebnis des ProjektDiskussionsprozesses in Form einer von der__dem Freiwilligen erstellten Projektskizze informiert. (»Genehmigung«) In regelmäßigen Abständen führen Freiwillige__r und Einsatzstelle Gespräche, in denen die Entwicklungsschritte des Projektes festgehalten und ggf. gesteuert werden. Der Verlauf der Projektarbeit wird von der__dem Freiwilligen dokumentiert (z.B. in Form eines Projekttagebuchs). Bei Schwierigkeiten haben beide Seiten die Möglichkeit, das »Projekttagebuch« dem Träger zur Beratung vorzulegen. In der Verantwortung der__des Freiwilligen liegen folgende Arbeitsschritte (bei Realisierung eines komplett eigenverantwortlichen Projektes):

Idee und Präzisierung // Konzept und Arbeitsplanung // Kostenplanung und Mittelbeschaffung (nur mit starker Unterstützung der Einsatzstelle) // Organisation und Durchführung // Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation

Das eigenverantwortliche Projekt soll exemplarischen Charakter haben und dazu beitragen, die Projektmanagementfähigkeiten der__des Freiwilligen zu entwickeln. Je nach Projektkonzeption und Umfang ist es möglich, bestimmte Arbeitsschritte auszulassen.

Die Einsatzstelle ist verantwortlich für // das Coaching und die Unterstützung der__des Freiwilligen in allen Projektbereichen und bei der Durchführung (Vermittlung des »Wie« eines Projektmanagements); // bei vorhersehbarer Unter- bzw. Überforderung der__ des Freiwilligen einzugreifen; // die gemeinsame Auswertung und die Überprüfung/ Unterstützung der Dokumentation (z.B. bei der Herstellung einer Projektmappe).

Der Träger verantwortet // die Prüfung des Projektes auf Eigenständigkeit sowie Unter- oder Überforderung der__des Freiwilligen; // die Weiterbildung der Freiwilligen in den Seminaren und Bildungstagen, um sie in der Planung und Realisierung von Kulturprojekten zu unterstützen. Die Freiwilligen erhalten in den Seminaren Materialien und Hilfsmittel für das Verfassen einer Konzeption. // die gemeinsame Auswertung der Projektarbeit (z.B. im Rahmen eines Projektcolloquiums).

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Leitfaden für den Sach- und Erfahrungsbericht zum eVP Wozu Berichte schreiben? Eine Idee für ein Projekt wurde geboren, das Projekt wurde realisiert, Ergebnisse wurden produziert, Spuren sind hinterlassen worden. Nun ist die Auswertung gefragt: Haben sich die Ziele verwirklichen lassen, wurden eigene Erwartungen erfüllt? Welche Erfahrungen werden mitgenommen? Die Phase der Dokumentation und Auswertung dient dazu, sich Zeit zu nehmen, einmal in Ruhe über den Projektverlauf zu reflektieren! Darüber hinaus können die Berichte für die Öffentlichkeitsarbeit/Werbung der Einsatzstelle als auch die der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. für die FWD Kultur und Bildung nutzbar gemacht werden. Also, keine Angst vor großen Taten, alle sollen wissen, wie das eigenverantwortliche Projekt gelaufen ist. Gewünscht sind keine idealisierten Erfolgsstories, sondern interessant sind reale Beschreibungen von positiven und negativen Erfahrungen. Der Gestaltung des Berichtes sind Freiräume für Kreativität großzügig eingeräumt! Beigaben zur anschaulichen Verdeutlichung sind willkommen! Der Bericht über das EVP sollte sich darüber hinaus in zwei Teile gliedern – dem Sach- sowie dem Erfahrungsbericht.

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Sachbericht // Mit welchem Hintergrund ist die Idee für das Projekt entstanden? // Formulieren der Projektidee! // Welche Ziele werden verfolgt, welche Zielgruppen sollen mit dem Projekt angesprochen werden? // Wie ist die Umsetzung des Projektes geplant (Akteure und Partner__innen, Arbeitsschritte, Zeit- und Finanzplan, Materialien)? // Welchen (langfristigen) Nutzen hat die Einsatzstelle/Träger von dem Projekt? Gibt es eine Fortführung nach dem FWD-Einsatz?

Erfahrungsbericht // Welche Höhen und Tiefen wurden während des Projektes erlebt? (Was ist richtig gut gelaufen, was ist schlecht gelaufen? Und warum?) // Was hätte man besser machen können? Was würde man selbst das nächste Mal anders machen? // Wie lief die Betreuung seitens der Einsatzstelle? // Welchen Stellenwert hatte dieses Projekt im Kontext des eigenen Arbeitsalltages? // Welche Stärken und Schwächen wurden von einem selbst erlebt? // Konnten eigene Schwächen in Stärken verwandelt werden, wenn ja, wie? // Welche Erfahrungen wurden aus dem eigenverantwortlichen Projekt mitgenommen?


// Stellt das Projekt für einen selbst und/oder die Einrichtung eine Bereicherung dar? Warum? // Welchen Rat können den nachfolgenden Freiwilligen in der Einsatzstelle mit auf den Weg gegeben werden?

Insgesamt sollte die Dokumentation folgende Punkte enthalten: // Einführung (warum das Projekt) // Ziele und Zielgruppen // Durchführung (Ort, Raum, Zeit, Material, Personen) // Auswertung (Was ist richtig gut gelaufen, was würde man noch mal so machen? Was ist schlecht gelaufen, warum, wie könnte man es besser machen?) // Ausblick (Fortführung?, Nachhaltigkeit?)

Dabei sind die ersten drei Punkte Teil des Sachberichtes und die letzten zwei Anstriche Bestandteil des Erfahrungsberichtes. Hilfreich für den Sach- und Erfahrungsbericht ist ein Projekttagebuch, in welchem man sich Schritt für Schritt Notizen zum »Was; Wann; Wie; Wo; Warum: ... passiert ist.« aufschreiben kann. Orientieren kann man sich bei der Berichterstellung an den hier genannten Punkten oder an dem zeitlichen Ablauf. Alles klar? Viel Erfolg beim Verfassen des Sach- und Erfahrungsberichtes – und es nicht so schwer, wie es zunächst aussieht.

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Arbeitsblatt zum EVP – Planungspapier Titel des Projekts/der Idee

Kontaktpersonen/ Kooperationspartner__innen/ Ansprechpartner__innen (Tel., E-Mail)

Thema und Inhalt (Projektidee) Ggf. Teampartner__innen (Kontaktdaten)

Ă–ffentlichkeitsarbeit

Zielgruppe Material Dauer Technik (Beamer, Laptop, CD/Player,etc.) Vorgehen/Meilensteine Finanzierung

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Projektkonkretisierung Was ist die Idee des EVP? EVP, welche Methoden sollen eingesetzt werden? An welche Zielgruppe richtet sich das

ung/Aktion/dem Projekt erreicht werden? Welche Ziele sollen mit der Veranstalt

r deine Vorgehensweise: Skizziere einen groben Ablaufplan 端be

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Arbeitsblatt zum EVP – Zeitschiene/-Plan Was muss getan werden?

In welchem Zeitraum? / Bis zu welchem Zeitpunkt? (Monat/Wochen/Datum)

Grundsätzlich wichtig // Zeitrahmen festlegen (inkl. Zwischenergebnisse) // Wie viel Zeit wird für die einzelnen Schritte des Projektes eingeplant? // Zeitpolster einplanen (von Beginn an »schlechte« Zeiten einkalkulieren, auch Zeiten, auf die man keinen Einfluss hat >> Ferien, Feiertage, Seminare, wichtige Veranstaltungen in der Einrichtung, etc.) // Am besten den Zeitplan in einen Jahresplaner eintragen // Plant regelmäßige Teamtreffen >> stärken das Gemeinschaftsgefühl, helfen kurz- und mittelfristige Projektschritte zu kontrollieren, bzw. zu überarbeiten und anzupassen 58


// Prioritäten setzen = wichtiges gleich erledigen, unwichtiges erst später; sinnvoll ist folgende Unterteilung: // Muss sofort erledigt werden // Soll schnellstmöglich erledigt werden // Kann in den nächsten Tagen/Wochen erledigt werden // Unangenehme Aufgaben nicht vor dir her schieben, sondern gleich erledigen

// Wichtig: Realistische Ziele stecken! // Lieber etwas mehr Zeit einplanen, als zu wenig

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Reflexionstag für BFD Kulur & Bildung 27+ .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., Magdeburg

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Vorbereitungsseminar weltwärts und IJFD Erlebnishaus Altmark

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urban.games .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. / Magdeburg

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Einführungsseminar SG 1 FSJ Kultur Villa Jühling (Halle/Saale)

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nstaltung ABgesangs- & AUFtaktvera urg deb Mag Moritzhof

Einsendeschluss Jugend-Kultur-Preis Einführungsseminar SG 3 FSJ Kultur Tag der dt. Einheit Mauritiushaus Niederndodeleben

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Oktober /// 2013

September /// 2013

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Rückkehrer_innenseminar weltwärts und IJFD Erlebnishaus Altmark Einführungsseminar SG 2 FSJ Kultur Mauritiushaus Niederndodeleben

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Gedenkstättenfahrt nach Theresienstadt und Prag

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Juleica-Grundausbildung Mauritiushaus Niederndodeleben

31 Reformationstag


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Marktplatz Kultur, Schule und Wirtschaft

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Kulturaktionswerkstatt Volksbad Buckau

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Januar /// 2014

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Dezember /// 2013

November /// 2013

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06 Heilige Drei Könige

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25 1. Weihnachtsfeiertag

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Einsatzstellentreffen VHS Magdeburg

erFachveranstaltung Comput und spiele zwischen Kulturgut Jugendschutz urg Forum Gestaltung, Magdeb

Preisverleihung Jugend-Kultur-Preis OLi-Kino Magdeburg

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Theaterworkshop »(G)LO(K/B)AL!« Halle/Saale

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Meile der Demokratie Magdeburg

Zwischenseminar SG 1 FSJ Kultur Bildungs- und Freizeitzentrum Wolmirstedt

Zwischenseminar SG 2 FSJ Kultur Villa Jühlig (Halle/Saale)

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Essen global Mauritiushaus Niederndodeleben

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Zwischenseminar SG 3 FSJ Kultur Erlebnisp채dagogisches Centrum Havelberg

April /// 2014

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M채rz /// 2014

Februar /// 2014

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20 Jahre .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., Johanniskirche Magdeburg

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Fachtagung Freiwilligendienste Sozialministerium in Magdeburg

20 Ostersonntag 21 Ostermontag


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großes Politik – ganz ! r? Theate s Mauritiushau eben el od nd er Nied

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Juli /// 2014

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Juni /// 2014

Mai /// 2014

01 Tag der Arbeit

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09 Pfingstmontag

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Aktion(en) zum Bundesweiten Kultur-Aktions-Tag

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Fahrt in eine der Europäischen Kulturhauptstädte mit SG 1, 2 und 3

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Abschlussseminar SG 1, 2 und 3 FSJ Kultur Jugend- und Bildungshaus Tettenborn

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Oktober /// 2014

September /// 2014

August /// 2014

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Vorbereitungsseminar weltw채rts und IJFD Mauritiushaus Niederndodeleben

ng

taktveranstaltu ABgesangs- & AUF Magdeburg

31 Reformationstag


en, was ich persönlich aus »Ohne dich hätte ich niemals erfahr kann. Das war auch gar einem Freiwilligendienst mitnehmen mein Freiwilligendienst in nicht meine Motivation. Geplant war hen Schule und Studium. der Kultur als „Lückenfüller“ zwisc umso mehr von der FreiwilSchon bald merkte ich aber, dass ich rker ich mich engagiere. « ligentätigkeit profitieren kann, je stä PE! Sachsen-Anhalt) (Pia Dittmar, Freiwillige 2011/2012, GOEURO

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Freie Bildungsangebote – Anmeldeformular Dir stehen neben den vier verpflichtenden Seminaren (Einführungsseminar, zwei Zwischenseminare, Abschlussseminar) drei frei wählbare Bildungstage zur Verfügung. Aus dem hier aufgeführten Angebot kannst du dir im Rahmen deiner freien Bildungstage mehrtägige Seminare und Eintagesangebote frei auswählen. Bitte trage jeweils deinen Erst-, Zweit- und Drittwunsch aus dem umseitigen Angebot unten in die Kästchen ein und schicke uns den Anmeldebogen per E-Mail, Fax oder Post bis zum 05. Oktober 2013 an: .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder-und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., Wolfgang Höffken, Liebigstraße 5, 39104 Magdeburg, Telefax: 0391-2445170, E-Mail: wolfgang.hoeffken@jugend-lsa.de Bitte gib deinen Erst-, Zweit- und Drittwunsch für mehrtägige Seminare an: Bitte gib deinen Erst-, Zweit- und Drittwunsch für die Eintagesangebote an:

Die Verteilung der Seminarplätze erfolgt nach Eingang der Anmeldung, wir versuchen deine Erstwünsche zu berücksichtigen.

Vor- und Nachname Straße

Einsatzstelle PLZ/Ort

Telefon/Mobil E-Mail Wünsche/Anmerkungen Diätische Kost (Allergie, Laktoseintoleranz o.ä.), Vegane Kost, etc. Zur Bildung von Fahrgemeinschaften geben wir nach Anmeldeschluss den Wohnort der Teilnehmenden auf Anfrage bekannt. Alle Daten darüber hinaus werden grundsätzlich nur im Zusammenhang mit dem Seminar verwendet (z. B. Teilnahme) und nicht an Dritte weitergegeben. Nach Eingang aller Anmeldungen verschicken wir per E-Mail die Anmeldebestätigung. Ungefähr zwei Wochen vor Beginn des Seminars werden weitere Informationen zu Anreise etc. versendet. Ort, Datum, Unterschrift (Mit meiner Unterschrift melde ich mich verbindlich zu o.g. Seminar/Eintagesangeboten an.) 66


Freie Bildungsangebote – Mehrtägige Seminare urban.games Was passiert, wenn man die Prinzipien von Spieleklassikern wie Pac Man oder Tetris in das reale Leben einer Großstadt adaptiert? Mit dem Workshop „urban.games - Vom Bildschirm auf die Straße“ sollen ursprünglich für den PC oder die Konsole entwickelte Spiele und Spielprinzipien analysiert, angepasst und ausprobiert werden. Unterstützt werden wir dabei von „Gamestorm Berlin“, die bereits Profis auf dem Gebiet sind und nun gemeinsam mit uns Magdeburg erobern wollen.

Vom 21. bis 23. Oktober 2013 soll das Leben in Theresienstadt sowie vom 23. bis 26. Oktober die übergeordnete Steuerung durch die Nationalsozialisten von Prag aus thematisiert werden. Zeitraum: 23. bis 26. Oktober 2013 Ort: Theresienstadt und Prag

Juleica-Grundausbildung Zeitraum: 06. bis 08. Oktober 2013 Ort: .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. , Magdeburg

Gedenkstättenfahrt nach Theresienstadt und Prag In der angeblichen »Mustersiedlung«, welche u.a. Inhalt eines Propagandafilms war, wurden von 1942 bis 1945 mehr als 140.000 Menschen interniert, darunter etwa 15.000 Kinder. Lediglich 16.832 erlebten die Befreiung am 9. Mai 1945. Ein besonderes Merkmal Theresienstadts waren die zahlreichen kulturellen, sportlichen, religiösen und philosophischen Aktivitäten während dieser Zeit, an denen mehr als 2.000 Gefangene mitwirkten.

Die Ausbildung zum/zur Gruppenleiter_in macht dich für die Arbeit mit Jugendgruppen, als Teamer_in von Seminaren, als Betreuer_in von Ferienfreizeiten oder für Organisation von Konzerten und Festivals fit. Nach der Ausbildung erhältst du die Jugendgruppenleiter_innen-Card (JuLeiCa). Neben Qualifizierung und Anerkennung bringt die JuLeiCa auch zahlreiche regionale und bundesweite Vergünstigungen mit sich (z.B.: kostenlose Mitgliedschaft im DJH, Eintrittsermäßigung, Sonderurlaub etc.).

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Theaterworkshop »(G)LO(K/B)AL!« Die Grundausbildung beinhaltet u.a. folgende Themen: Aufsichts- und Haftpflicht, aktuelle Jugendschutzbestimmungen, gruppendynamische Prozesse, Planungs- und Konfliktmanagement, Kommunikation und Moderation, Spielpädagogik etc. Zeitraum: 28. Oktober bis 01. November 2013 Ort: Mauritiushaus Niederndodeleben

In diesem Theaterworkshop werden wir uns mit den gegenwärtigen Krisen und Missständen der Welt, zusammengefasst unter dem Thema Globalisierung, auseinandersetzen. Dabei steht das eigene Interesse im Vordergrund, sprich wir werden auf den Grundlagen eurer Erfahrungen und Ansichten arbeiten und zusammen ein Theaterstück entwickeln, welches in Halle öffentlich aufgeführt wird.

Kulturaktionswerkstatt

Zeitraum: 13. bis 15. Dezember 2013 Ort: Halle/Saale

In diesem Seminar wollen wir lernen, wie Kulturaktionen geplant und umgesetzt werden. Dabei denken wir uns selber kleine Aktionen aus, die bereits während des Seminars umgesetzt werden, aber planen auch schon Aktionen für zwei weitere Termine: die »Meile der Demokratie« im Januar und den »Kulturaktionstag« im Mai 2014. Auf kreative Art und Weise wollen wir den öffentlichen Raum Magdeburgs nutzen und verändern, um Zeichen für Toleranz, Demokratie, Kultur und Vielfalt zu setzen. Gemeinsam werden wir an Kulturaktionen tüfteln, über Ideen brüten und die konkrete Umsetzung planen. Zeitraum: 02. bis 05. Dezember 2013 Ort: Volksbad Buckau, Magdeburg

Essen global Ständig ist in unseren Supermärkten alles verfügbar. Für uns ist es selbstverständlich Produkte zu kaufen, deren Herstellung tausende Kilometer entfernt unter Bedingungen stattfindet, unter denen wir selbst nie arbeiten würden und bis zum Platz auf unserem Esstisch eine Reise um die Welt unternehmen müssen. Wir wollen uns dieses System genauer anschauen und – ganz praktisch – Möglichkeiten entdecken, die umweltschonender und gesund sind. Wir wollen den Kochlöffel schwingen, in Kochtöpfe gucken, ausprobieren, verkosten und Spaß haben. Zeitraum: 31. März bis 04. April 2014 Ort: Mauritiushaus Niederndodeleben

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Politik – ganz groSSes Theater?! Das Rednerpult ist ihre Bühne, wir alle ihr Publikum. Sie reden bedeutsam, zeigen große Gesten und bestimmen unser aller Leben: Politiker_innen. Oder machen Sie doch nur Theater und die Fäden ziehen ganz andere? Gemeinsam wollen wir in die Welt der Politik und des Theaters eintauchen, auf die Hinterbühne der Politik schauen und selbst ein ganz eigenes Stück Politik entwickeln. Dazu erspielen wir uns die Grundlagen der Theaterarbeit mit Improvisationsübungen, Stimm- und Körpertraining, szenischem Spiel und Imaginationstechniken.

Und keine Sorge, ihr braucht weder Vorkenntnisse in Politik oder Theater – Spielfreude und Spaß am gemeinsamen Arbeiten sind mehr als genug. Zeitraum: 05. bis 09. Mai 2014 Ort: Mauritiushaus Niederndodeleben

Freie Bildungsangebote – Eintagesangebote Jugendkonferenz »Grenzenlos Lernen« Andere Länder oder andere Kulturen entdecken, Fremdsprachen lernen, Neues erleben, Berufserfahrungen sammeln oder eine Auszeit nehmen. Die Gründe für junge Menschen eine Zeit im Ausland zu verbringen sind vielfältig. Obwohl Auslandserfahrungen in unserer Gesellschaft als etwas Besonderes angesehen werden und den Einstieg in das Berufsleben erleichtern, gibt es immer noch unterschiedliche Hindernisse für junge Menschen eine Lernerfahrung im Ausland zu machen.

z Damit die Rahmenbedingungen für Auslandsaufenthalte junger Menschen verbessert werden können, benötigt Politik deine Empfehlungen um allen interessierten Jugendlichen eine grenzüberschreitende Lernerfahrung zu ermöglichen! Zeitraum: 07. November 2013 Ort: Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Magdeburg

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Fachveranstaltung Computerspiele zwischen Kulturgut und Jugendschutz

Kulturaktion zur »Meile der Demokratie« in Magdeburg

Gemeinsam veranstalten die Landesstelle Kinderund Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. und die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. am 21.11.2013 einen Fachtag zum Thema Computerspiele. Inwieweit sind sie Kulturgut? Wie beeinflussen sie die Identitätsbildung von Jugendlichen? Was macht ihre Faszination aus? Welche Arten gibt es? Das Institut für Computerspiel - Spawnpoint der Fachhochschule Jena wird neben einem Fachvortrag von Prof. Dr. Martin Geißler einen praktischen und anschaulischen Input in die Theamtik geben. Des Weiteren wird Jürgen Sleegers vom Institut für Medienforschung und Medienpädagogik der Fachhochschule Köln eine Datenbank vorstellen, auf der sich Multiplikatoren über bestimmte Themenbereiche professionell informieren können.

Politischer Ungehorsam, kreativ und aktiv Gesicht zeigen, die Stimme erheben. Dies könnt ihr gemeinsam mit uns im Rahmen der Meile der Demokratie. Die Meile der Demokratie stellt eine bunte Gegenbewegung zum braunen geschichtsrevisionistischen »Trauermarsch« der Nazis durch Magdeburg dar. Du kannst an diesem Tag aktiv die geplanten Kulturaktionen, die während des Seminars »KULTURAKTIONSWERKSTATT« entstanden sind, mitgestalten und umsetzen.

Zeitraum: 21. November 2013 Ort: Magdeburg

Zeitraum: (voraussichtlich) 18. Januar 2014 Ort: Magdeburg

Kulturaktion um bundesweiten KulturAktions-tag Kunst und Kultur leben von der Kreativität einzelner Menschen. Gemeinsam schaffen wir Werke, spielen, lesen, sehen und hören. Analog. Digital. Du kannst an diesem Tag aktiv die geplanten Kulturaktionen, die während des Seminars »KULTURAKTIONSWERKSTATT« entstanden sind, mitgestalten und umsetzen. Zeitraum: 21. Mai 2014 Ort: Magdeburg und Sachsen-Anhalt

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ewEwewewe

»OHNE DICH hätte ich diese einmalig tolle Chance, mit Jugendlichen aus aller Welt zu arbeiten, nicht erhalten.« (Kristina Mittag, Freiwillige 2009/2010, Luther

stadt Wittenberg, Institut für Deutsche

Sprache und Kultur e.V.)

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Seminarbericht für freie Bildungstage Zu allen Bildungstagen, die nicht von der .lkj) SachsenAnhalt e.V. angeboten und organisiert werden, muss von den FW ein kleiner Bericht verfasst werden. Dieser sollte die folgenden Punkte beinhalten und je nach Bildungstage-Umfang ca. zwei bis drei Seiten umfassen. Generell wichtig sind für alle Bildungstage, die zusätzlich abgeleistet werden, die Teilnahmebestätigungen, denn nur so können die Koordinatorinnen die Tage – in Verbindung mit dem Bericht – auch wirklich anerkennen.

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// Seminar-, Workshoptitel/Praktikumsplatz, Zeitraum, Ort // Kurze Einleitung (Warum dieses Seminar/Workshop/ Praktikum) // Kurze Beschreibung des Ablaufes // Inhalt des Seminars, Workshops, Praktikums // Informationen zu Ziele und Zielgruppen // Persönlicher Lerngewinn/Erfahrungen // Stand das Seminar/Workshop im Zusammenhang mit der Arbeit in deiner Einsatzstelle. Gibt es ggf. auch einen Mehrwert für die Einsatzstelle? // Kann das Seminar/Workshop/Praktikum weiterempfohlen werden?


Wo absolvieren die Mitfreiwilligen ihr FSJ Kultur? 5

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KW 35 Montag // 26.08.

Dienstag // 27.08.

Mittwoch // 28.08.

Donnerstag // 29.08. h nstaltung ABgesangs- & AUFtaktvera Moritzhof Magdeburg

Notizen

Freitag // 30.08.

Samstag // 31.08. & Sonntag // 01.09. Antikriegstag

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September KW 36

Montag // 02.09.

Dienstag // 03.09.

& Bildung 27+ Reflexionstag für BFD Kulur gdeburg .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., Ma

Mittwoch // 04.09.

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Donnerstag // 05.09.

Freitag // 06.09.

Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass Arbeit weit weniger geisttötend ist als Amüsement. Charles Baudelaire

Samstag // 07.09. & Sonntag // 08.09. Tag des offenen Denkmals // Welt-Alphabetisierungs-Tag (UNESCO)

76

Das notier ich mir sofort!

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KW 37 Montag // 09.09.

Dienstag // 10.09.

Mittwoch // 11.09.

h Donnerstag // 12.09.

Tag des positiven Denkens Freitag // 13.09.

Notizen

Samstag // 14.09. & Sonntag // 15.09. Tag der deutschen Sprache

h 77


KW 38 Montag // 16.09.

Dienstag // 17.09.

Einf端hrungsseminar SG 1 , FSJ Kultur Villa J端hlig (Halle/Saale)

Mittwoch // 18.09.

Donnerstag // 19.09.

Freitag // 20.09.

Weltkindertag

Samstag // 21.09. & Sonntag // 22.09. Internationaler Tag des Friedens

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h Notizen


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KW 39 Montag // 23.09.

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FSJ Kultur Einf端hrungsseminar SG 2, eben Mauritiushaus Niederndodel

Dienstag // 24.09.

Mittwoch // 25.09.

Donnerstag // 26.09.

Welttourismustag // Tag des Butterbrotes Freitag // 27.09.

Notizen

Samstag // 28.09. & Sonntag // 29.09.

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Oktober Mo

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KW 40 Einsendeschluss Jugend-Kultur-Preis

Montag // 30.09.

Internationaler Tag der 채lteren Menschen // Vegetarier_innentag // Weltmusiktag Dienstag // 01.10.

Einf체hrungsseminar SG 3, FSJ Kultur Mauritiushaus Niederndodeleben

Mittwoch // 02.10.

Tag der dt. Einheit Donnerstag // 03.10.

Welttierschutztag

Notizen

Freitag // 04.10.

Samstag // 05.10. & Sonntag // 06.10.

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KW 41 Montag // 07.10.

Dienstag // 08.10.

Mittwoch // 09.10.

Donnerstag // 10.10. Welttag der geistigen Gesundheit

Freitag // 11.10.

Coming Out Day // Internationaler M채dchentag

Samstag // 12.10. & Sonntag // 13.10.

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Notizen


KW 42 Welternährungstag

Montag // 14.10.

Dienstag // 15.10.

Mittwoch // 16.10.

Internationaler Tag zur Beseitung der Armut

Donnerstag // 17.10.

Freitag // 18.10.

Lass deine kreativen Ideen nicht entkommen!

Samstag // 19.10. & Sonntag // 20.10. »Evaluiere dein Leben«-Tag

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KW 43 Montag // 21.10.

Dienstag // 22.10.

Mittwoch // 23.10.

Donnerstag // 24.10. Tag der Vereinten Nationen // Tag der Bibliotheken

Freitag // 25.10.

Samstag // 26.10. & Sonntag // 27.10. Beginn der Normalzeit (Winterzeit)

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Notizen


KW 44 Montag // 28.10.

Dienstag // 29.10.

Weltspartag

Mittwoch // 30.10.

Reformationstag Donnerstag // 31.10.

Freitag // 01.11.

Notizen

Samstag // 02.11. & Sonntag // 03.11.

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November Mo Di

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KW 45 Montag // 04.11.

ft Marktplatz Kultur, Schule und Wirtscha

Dienstag // 05.11.

Mittwoch // 06.11.

Donnerstag // 07.11.

Freitag // 08.11.

Notizen

Samstag // 09.11. & Sonntag // 10.11. Weltwissenschaftstag f端r Frieden und Entwicklung (UNESCO)

87


KW 46 Montag // 11.11.

Dienstag // 12.11.

Mittwoch // 13.11.

Donnerstag // 14.11.

Freitag // 15.11.

Ich w체nsche ich w채re da, wo ich bin. Gertrude Stein

Samstag // 16.11. & Sonntag // 17.11.

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Notizen


KW 47 Einsatzstellentreffen, VHS Magdeburg

Montag // 18.11.

Dienstag // 19.11.

Mittwoch // 20.11.

Welttag der Philosophie (UNESCO) // Tag der Fernsehens Donnerstag // 21.11.

Freitag // 22.11.

Heut mach ich mir Gedanken!

Samstag // 23.11. & Sonntag // 24.11.

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KW 48 sen-Anhalt Preisverleihung Jugend-Kultur-Preis Sach OLi-Kino Magdeburg

Montag // 25.11.

Dienstag // 26.11.

Mittwoch // 27.11.

Donnerstag // 28.11.

Freitag // 29.11.

Buy Nothing Day

Samstag // 30.11. & Sonntag // 01.12. Welt-AIDS-Tag

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Notizen


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Smiley einfach ausschneiden und gute Laune zur Schau tragen!

Lachen ist gesund! 91


Dezember Mo

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KW 49 Montag // 02.12.

Internationaler Tag der Menschen mit ÂťBehindertenÂŤ Dienstag // 03.12.

Mittwoch // 04.12.

Internationaler Tag des Ehrenamtes Donnerstag // 05.12.

Nikolaus Freitag // 06.12.

Notizen

Samstag // 07.12. & Sonntag // 08.12.

93


KW 50 Montag // 09.12.

Dienstag // 10.12. Tag der allg. Erkl채rung der Menschenrechte

Mittwoch // 11.12.

Donnerstag // 12.12.

Freitag // 13.12.

Samstag // 14.12. & Sonntag // 15.12.

94

Mach dir einen Plan!


Dezember

KW 51

Montag // 16.12.

Dienstag // 17.12.

Internationaler Tag der Migrant_innen und Fl端chtlinge Mittwoch // 18.12.

Donnerstag // 19.12.

Freitag // 20.12.

Notizen

Samstag // 21.12. & Sonntag // 22.12.

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KW 52 Montag // 23.12.

Dienstag // 24.12. Heiligabend

Mittwoch // 25.12. 1. Weihnachtstag

Donnerstag // 26.12. 2. Weihnachtstag

Freitag // 27.12.

Samstag // 28.12. & Sonntag // 29.12.

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Notizen


1. Hilfe bei Burnout Ich packe meinen (Notfall-)Beutel: Verlasse-die-Arbeit-pünktlich-Dragees Geh pünktlich nach Hause! Lass dich nicht von der Arbeit vereinnehmen. Überstunden ja, aber nicht immer!

Frischluft-Pflaster Geh in der Pause mal an die frische Luft und atme tief durch.

What-to-do-Tropfen Mach dir sinnvolle To-Do-Listen, um deine Arbeit besser zu strukturieren!

Work-life-Balance-Sirup Bemühe dich, deine Arbeitszeit und Lebenszeit in Einklang zu bringen. Dies ist extrem wichtig!

1

Kollegialin Fünf-Minuten-Gespräche mit den Mitarbeitenden auf dem Flur. Das bringt neue Impulse und Ideen.

Vitamin C Ernähre dich nicht nur von Keksen und Süßem. Beiße lieber ab und zu herzhaft in einen Apfel! Der ist nicht nur gesund, sondern erhöht die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn, wenn Meetings oder eine Tagungen mal wieder zu ermüdend werden. 97


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KW 01 Montag // 30.12.

Silvester Dienstag // 31.12.

Neujahr Mittwoch // 01.01.

Donnerstag // 02.01.

Freitag // 03.01.

Notizen

Samstag // 04.01. & Sonntag // 05.01.

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KW 02 Montag // 06.01. Heilige drei Kรถnige

Dienstag // 07.01.

Mittwoch // 08.01.

Donnerstag // 09.01.

Freitag // 10.01.

Samstag // 11.01. & Sonntag // 12.01.

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Notizen


KW 03 Montag // 13.01.

Dienstag // 14.01.

Mittwoch // 15.01.

Donnerstag // 16.01.

Freitag // 17.01.

Notizen

Samstag // 18.01. & Sonntag // 19.01.

Meile der Demokratie, Magdeburg

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KW 04 Montag // 20.01.

Dienstag // 21.01. Zwischenseminar SG 1 , FSJ Kultur Bildungs- und Freizeitzentrum Wolmirste dt

Mittwoch // 22.01.

Donnerstag // 23.01.

Freitag // 24.01.

Samstag // 25.01. & Sonntag // 26.01.

Notizen

In zweifelhaften F채llen entschiedet man sich immer f체r das Richtige. Karl Kraus 102


KW 05 Gedenktag f端r Opfer des Nationalsozialismus Montag // 27.01.

Zwischenseminar SG 2, FSJ Kultur Villa J端hlig (Halle/Saale)

Dienstag // 28.01.

Mittwoch // 29.01.

Donnerstag // 30.01.

Freitag // 31.01.

Notizen

Samstag // 01.02. & Sonntag // 02.02.

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KW 06 Montag // 03.02.

Zwischenseminar SG 3 , FSJ Kultur Erlebnispädagogisches Centrum Havelber g °°°°°°°°°

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Notizen

Samstag // 08.02. & Sonntag // 09.02. 20 Jahre .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., Johanniskirche Magdeburg

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KW 07 Montag // 10.02.

Dienstag // 11.02.

Mittwoch //12.02.

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Samstag // 15.02. & Sonntag // 16.02.

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Notizen


KW 08 °°°°°°°°° °°° °°°

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Dienstag // 18.02.

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Montag // 17.02.

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Mittwoch //19.02.

Donnerstag // 20.02.

Internationaler Tag der Muttersprache

Notizen

Freitag // 21.02.

Samstag // 22.02. & Sonntag // 23.02.

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KW 09 Montag // 24.02.

Dienstag // 25.02.

Mittwoch // 26.02.

Donnerstag // 27.02.

Freitag // 28.02.

Notizen

Samstag // 01.03. & Sonntag // 02.03.

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KW 10 Montag // 03.03. Rosenmontag // Tag des Artenschutzes

Dienstag // 04.03.

Mittwoch // 05.03. Aschermittwoch, ÂťSieben Wochen OhneÂŤ-Start

Donnerstag // 06.03.

Freitag // 07.03.

Samstag // 08.03. & Sonntag // 09.03. Internationaler Frauentag

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Notizen


KW 11 Montag // 10.03.

Dienstag // 11.03.

Mittwoch // 12.03.

Donnerstag // 13.03.

Freitag // 14.03.

Notizen

Samstag // 15.03. & Sonntag // 16.03.

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KW 12 Montag // 17.03.

Dienstag // 18.03.

Mittwoch // 19.03.

Donnerstag // 20.03. Internationaler Kinder- und Jugendtheatertag Fachtagung Freiwilligendienste, Sozialministerium in Magdeburg Freitag // 21.03.

Tag der Poesie // Internationaler Tag zur Ăœberwindung von Rassismus

Samstag // 22.03. & Sonntag // 23.03. Weltwassertag

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Notizen


KW 13 Montag // 24.03.

Dienstag // 25.03.

Mittwoch // 26.03.

Welttag des Theaters Donnerstag // 27.03.

Freitag // 28.03.

Notizen

Samstag // 29.03. & Sonntag // 30.03. Beginn der Sommerzeit

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KW 14 Montag // 31.03.

Dienstag // 01.04.

Mittwoch // 02.04.

Donnerstag // 03.04.

Freitag // 04.04.

Notizen

Samstag // 05.04. & Sonntag // 06.04.

Halte dir jeden Tag 30 Minuten f端r deine Sorgen frei und in dieser Zeit mache ein Nickerchen. Abraham Lincoln 115


KW 15 Montag // 07.04. Weltgesundheitstag

Dienstag // 08.04.

Mittwoch // 09.04.

Donnerstag // 10.04.

Freitag // 11.04.

Samstag // 12.04. & Sonntag // 13.04.

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Notizen


KW 16 Montag // 14.04.

Dienstag // 15.04.

Mittwoch // 16.04.

Gr端ndonnerstag Donnerstag // 17.04.

Karfreitag

Notizen

Freitag // 18.04.

Samstag // 19.04. & Sonntag // 20.04. Ostersonntag

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KW 17 Montag // 21.04. Ostermontag

Dienstag // 22.04.

Mittwoch // 23.04. Tag des Buches und des Urheberrechts

Donnerstag // 24.04.

Freitag // 25.04.

Samstag // 26.04. & Sonntag // 27.04. Welttag des geistigen Eigentums

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Notizen


KW 18 Tag gegen L채rm

Montag // 28.04.

Welttanztag

Dienstag // 29.04.

Mittwoch // 30.04.

Tag der Arbeit Donnerstag // 01.05.

Freitag // 02.05.

Notizen

Samstag // 03.05. & Sonntag // 04.05. Internationaler Tag Weltlachtag der Pressefreiheit

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KW 19 Europatag Montag // 05.05.

Dienstag // 06.05.

Mittwoch // 07.05.

Donnerstag // 08.05.

Freitag // 09.05.

Heut mach ich mir Gedanken!

Samstag // 10.05. & Sonntag // 11.05. Muttertag

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KW 21 Montag // 12.05.

Dienstag // 13.05.

Mittwoch // 14.05.

Donnerstag // 15.05. Internationaler Tag der Familie

Freitag // 16.05.

Samstag // 17.05. & Sonntag // 18.05. Internationaler Tag Internationaler gegen Homophobie Museumstag

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Notizen


KW 22 Montag // 19.05.

Dienstag // 20.05.

Internationaler Tag der kulturellen Entwicklung Mittwoch // 21.05. ktions-Tag Aktion(en) zum Bundesweiten Kultur-A Internationaler Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt Donnerstag // 22.05.

Freitag // 23.05.

Notizen

Samstag // 24.05. & Sonntag // 25.05. Fahrt in eine der rhauptst채dte Europ채ischen Kultu mit SG 1, 2 und 3

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KW 23 Montag // 26.05.

Dienstag // 27.05. Fahrt in eine der Europ채ischen Kulturha uptst채dte mit SG 1, 2 und 3

Mittwoch // 28.05.

Donnerstag // 29.05. Christi Himmelfahrt

Freitag // 30.05.

Samstag // 31.05. & Sonntag // 01.06. Weltnichtraucher_innentag

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Notizen


Glückskeks-Zetteltexte Auch die größte Reise beginnt mit dem ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung.

Sei du selbst – alle Anderen gibt es schon!

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. (Mark Twain)

Träume nicht dein Leben – lebe deinen Traum

Wer den Tiger weckt, darf sich nicht beklagen, wenn er brüllt.

Wer nicht kämpft hat schon verloren.

Lasse das gehen, was du liebst, nur wenn es zu dir zurück kehrt gehört es dir wirklich.

Es ist besser zu genießen und zu bereuen als zu bereuen, dass man nicht genossen hat. (Giovanni Boccacio)

Achte auf das Kleine in der Welt, das macht das Leben reicher und zufriedener. (Carl Hilty)

Wenn du einen Stein ins Wasser wirfst, erzeugst du Wellen.

Versuche mal etwas ganz Neues!

Auch ein gefährlicher Drache hat mal klein angefangen.

In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln

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Back dir dein glück! // Rezept für Glückskekse Zutaten: 40 g Butter Salz 60 g Mehl

3 Eiweiß 60 g Puderzucker

ZUBEREITUNG Zunächst die Butter in einem Topf bei niedriger Temperatur zerlassen. Das Eiweiß leicht schaumig rühren, aber nicht steif schlagen, danach eine Prise Salz und den Puderzucker unterrühren. Als Nächstes das Mehl und die zerlassene Butter hinzufügen und ebenfalls unterrühren. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Auf der Rückseite de Backpapiers drei ca. 8 cm große Kreise aufzeichnen und das Backpapier mit der unbemalten Seite nach oben auf das Blech legen. Pro Kreis einen gehäuften Kaffelöffel Teig verstreichen, so dass der Kreis ausgefüllt ist. Für 5 bis 6 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Ränder sich leicht bräunen. Du kannst nicht mher als drei Kekse auf einmal backen, da sie sofort nach dem Backen gefaltet werden müssen. Vom Blech nehmen, den gefalteten Spruch in die Mitte legen und in der Mitte falten. Die Ränder festdrücken und mit der unteren Seite über den Rand eines Glases stülpen. So entsteht der typische Knick im Glückskeks. Die fertigen Glückskekse können jetzt auf einem Rost abkühlen und hart werden.

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KW 23 Montag // 02.06.

Dienstag // 03.06.

Mittwoch // 04.06.

Donnerstag // 05.06. Tag der Umwelt

Freitag // 06.06.

Samstag // 07.06. & Sonntag // 08.06. Pfingstsonntag

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Mach dir einen Plan!


KW 24 Pfingstmontag

Montag // 09.06.

Dienstag // 10.06.

Mittwoch // 11.06.

Donnerstag // 12.06.

Freitag // 13.06.

Notizen

Samstag // 14.06. & Sonntag // 15.06. Weltblutspendetag

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KW 25

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Montag // 16.06.

Dienstag // 17.06.

w w w w w w w w w w w w w

Mittwoch // 18.06.

Donnerstag // 19.06.

Freitag // 20.06.

Weltfl端chtlingstag

Samstag // 21.06. & Sonntag // 22.06.

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Notizen


w w w w w w w w w w

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KW 26

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Montag // 23.06.

Dienstag // 24.06.

Mittwoch // 25.06.

Internationaler Tag gegen Drogen Donnerstag // 26.06.

Freitag // 27.06.

Notizen

Samstag // 28.06. & Sonntag // 29.06.

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KW 27 Montag // 30.06.

Dienstag // 01.07.

Mittwoch // 02.07.

Donnerstag // 03.07.

Freitag // 04.07.

Notizen

Samstag // 05.07. & Sonntag // 06.07.

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KW 28 Montag // 07.07.

Dienstag // 08.07.

Mittwoch // 09.07.

Donnerstag // 10.07.

Freitag // 11.07.

Weltbevรถlkerungstag

Samstag // 12.07. & Sonntag // 13.07.

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Notizen


KW 29 Montag // 14.07.

Dienstag // 15.07.

Mittwoch // 16.07.

Donnerstag // 17.07.

Freitag // 18.07.

Notizen

Samstag // 19.07. & Sonntag // 20.07. ur Abschlussseminar SG 1, 2 und 3, FSJ Kult n nbor Tette aus ngsh Jugend- und Bildu

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KW 30 Montag // 21.07.

Dienstag // 22.07.

Mittwoch // 23.07.

Donnerstag // 24.07.

Abschlussseminar SG 1, 2 und 3, FSJ Kult ur Jugend- und Bildungshaus Tettenborn

Freitag // 25.07.

Samstag // 26.07. & Sonntag // 27.07.

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Notizen


KW 31 Montag // 28.07.

Dienstag // 29.07.

Mittwoch // 30.07.

Donnerstag // 31.07. t Zertifika fĂźr‘s Zuarbeit Abgabe tellen: Einsatzs Freiwillige: Abgabe EVP-Bericht Freitag // 01.08.

Notizen

Samstag // 02.08. & Sonntag // 03.08.

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KW 32 Montag // 04.08.

Vorbereitungsseminar weltw 채rts und IJFD Mauritiushaus Niederndodel eben

Dienstag // 05.08.

Mittwoch // 06.08.

Donnerstag // 07.08.

Freitag // 08.08.

Notizen

Samstag // 09.08. & Sonntag // 10.08.

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KW 33 Montag // 11.08.

Dienstag // 12.08.

Internationaler Tag der Jugend

Mittwoch // 13.08. Vorbereitungsseminar weltw채rts und IJFD Donnerstag // 14.08. Mauritiushaus Niederndodeleben

Freitag // 15.08.

Samstag // 16.08. & Sonntag // 17.08.

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Notizen


KW 34 Montag // 18.08.

Dienstag // 19.08.

Mittwoch // 20.08.

Donnerstag // 21.08.

Freitag // 22.08.

Notizen

Samstag // 23.08. & Sonntag // 24.08.

Ich glaube nicht, dass die Kreativität die Gabe einer guten Fee ist. Ich glaube, sie ist eine Fertigkeit, die wie Autofahren geübt und gelernt werden kann. Wir halten die Kreativität nur für eine Gabe, weil wir uns nie bemüht haben, sie als Fertigkeit zu üben. Edward de Bono

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KW 35 Montag // 25.08.

Dienstag // 26.08.

Mittwoch // 27.08.

Donnerstag // 28.08.

Freitag // 29.08.

nstaltung

taktvera ABgesangs- & AUF Magdeburg

Samstag // 30.08. & Sonntag // 31.08.

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Notizen


Elfen helfen Elf Menschen legen elf Monate lang jeden Monat elf Euro zurück. Nach elf Monaten treffen sie sich und beraten, was sie mit dem Geld Gutes tun können. Das Geld darf nur im Umkreis von elf Kilometern investiert werden. Statt anonymer Spenden an fremde Organisationen, kann so direkt etwas Gutes vor der eigenen Haustür passieren. Von der Entscheidung bis zur Umsetzung sollten nicht mehr als elf Tage vergehen. Jedes Mitglied sollte während der elf Monate mindestens einen weiteren Menschen überzeugen, selbst eine Elfenrunde zu gründen. Insgesamt geht es für einen selbst um 121.- Euro und ein Treffen alle elf Monate. Das klingt erst mal nach nicht soviel Geld, aber es ist viel für Menschen, die nicht viel haben!

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KW 36 Antikriegstag Montag // 01.09.

Dienstag // 02.09.

Mittwoch // 03.09.

Donnerstag // 04.09. h Freitag // 05.09.

Notizen

Samstag // 06.09. & Sonntag // 07.09.

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KW 37 Montag // 08.09.

Tag des offenen Denkmals // Welt-Alphabetisierungs-Tag (UNESCO)

Dienstag // 09.09.

Mittwoch // 10.09.

h Donnerstag // 11.09.

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Freitag // 12.09.

Samstag // 13.09. & Sonntag // 14.09. Tag des positiven Tag der deutschen Denkens Sprache

Das notier ich mir sofort!


KW 38 Montag // 15.09.

Dienstag // 16.09.

Mittwoch // 17.09.

Donnerstag // 18.09.

Freitag // 19.09.

Notizen

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Samstag // 20.09. & Sonntag // 21.09. Weltkindertag Internationaler Tag des Friedens

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KW 39 Montag // 22.09.

Dienstag // 23.09.

Mittwoch // 24.09.

Donnerstag // 25.09.

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Freitag // 26.09.

Samstag // 27.09. & Sonntag // 28.09. Welttourismustag // Tag des Butterbrotes

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KW 40 Montag // 29.09.

Dienstag // 30.09.

Mittwoch // 01.10.

Donnerstag // 02.10.

Freitag // 03.10.

Notizen

Samstag // 04.10. & Sonntag // 05.10.

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Stimmungsbarometer Stimmung

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Monat

Unsagbar super gut

Im siebenten Himmel

GlĂźcklich und zufrieden

Gut

OK

Naja

Relativ niedergeschlagen

Ganz schĂśn down

Elend

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Hier kann jeden Monat die eigene Laune, Stimmungen und Gefühle eingezeichnet werden. Gerne können diese auf das Freiwilligenjahr bezogen werden. So ergibt sich im Verlauf des Freiwilligendienstes ein persönliches Stimmungsbarometer. Monat

///

Stimmung

Unsagbar super gut

Im siebenten Himmel

Glücklich und zufrieden

Gut

OK

Naja

Relativ niedergeschlagen

Ganz schön down

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Elend

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Impressum Herausgeberin .lkj) Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., Bereich Freiwilligendienste – FWD Kultur und Bildung, Liebigstr. 5, 39104 Magdeburg, Fon 0391-2445162, Fax 0391-2445170, www.fsjkultur-lsa.de, www.lkj-sachsen-anhalt.de

Redaktion Franziska Dusch, Kirsten Mengewein, Stefanie Schaarschmidt Mitarbeit Kathleen Goldacker, Diane Hillebrand, Seran Nabo, Larissa Katharina Rausch, Leonie Schmidt-Enke,

Jenny Willnow,

Gestaltung Kirsten Mengewein Fotos .lkj) Sachsen-Anhalt e.V., BKJ e.V., Träger, Einsatzstellen und Freiwillige Magdeburg 2013

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Das FSJ Kultur und der BFD Kultur und Bildung sind Angebote der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) und der .lkj) Sachsen-Anhalt e.V.

Das FSJ Kultur wird gefördert und unterstützt durch:

Quifd – Qualität in Freiwilligendiensten: Die Freiwilligendienstformate der .lkj) SachsenAnhalt e.V. wurden mit dem QUIFD-Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Der BFD Kultur und Bildung wird gefördert und unterstützt durch:


FWD Kalender & Info-Block 2013/2014