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INHALT KURZINFOS ZUM FSJ KULTUR

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ÜBERSICHT SEMINARTERMINE

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A BIS Z DES FSJ KULTUR

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CHECKLISTE EINARBEITUNGSZEIT

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WOHNGELD-TIPPS

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VERGÜNSTIGUNGEN UND KULTURTIPPS

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LIEBE FREIWILLIGE, LIEBER FREIWILLIGER, 365 Tage lang Kultur erleben und gestalten – das ist für rund 170 Freiwillige in zirka 120 Einsatzstellen in ­Bayern Wirklichkeit. Du bist Teil davon. Gratulation! Vor dir liegt ein Jahr voller Herausforderungen und ­Möglichkeiten: Du kannst dich ausprobieren und dir über deine Stärken und Ziele klarer werden. Du kannst dich engagieren, Projekte verwirklichen, Kontakte knüpfen und dich weiterentwickeln.

NOTIZEN 21 DAS FSJ-KULTUR-TEAM VON SPIELMOBILE E.V. 22

Bringe dich ein und gestalte dein FSJ! Wir freuen uns, dich auf diesem Weg zu begleiten. Dieses Heft gibt dir wichtige Infos und Tipps rund um das FSJ Kultur. Und auch wir stehen dir das ganze Jahr zur Seite. Deine Koordinierenden mit dem Team des FSJ Kultur in Bayern von Spielmobile e.V. 1


KURZINFOS ZUM FSJ KULTUR In Bayern gibt es rund 170 Freiwillige verteilt auf vier ­Seminargruppen, für die jeweils eine Person zuständig ist: der/die sogenannte Koordinierende.

Der Freiwilligendienst erfolgt in Vollzeit mit maximal 40 Stunden pro Woche von Montag bis Freitag. Mindestens jedes ­zweite Wochenende ist frei. Abweichungen müssen mit dem FSJ-Kultur-Team von Spielmobile e.V. abgesprochen und genehmigt werden.

Als Freiwillige_r leistest du formal ein FSJ (Freiwilliges ­Soziales Jahr) oder einen BFD (Bundesfreiwilligendienst). Beide Dienste fassen wir bei uns unter dem Begriff FSJ ­Kultur zusammen.

Bei Krankheit musst du dich vor dem geplanten Arbeits­ beginn in der Einsatzstelle melden. Spätestens nach drei Tagen musst du eine Krankschreibung vom Arzt vorlegen, bei Seminaren und Bildungstagen bereits ab dem ersten Tag (mehr dazu im A bis Z).

In vier Seminarwochen gibt es kreative und künstlerische Workshops zu aktuellen und gesellschaftlich relevanten Themen. Drei freie Bildungstage ergänzen neben der ­Auftaktveranstaltung das Bildungsjahr. Freiwillige im BFD haben zusätzlich ein weiteres Seminar. Alle Informationen hierzu finden sich in der Broschüre „Freie Bildungstage und Seminare“. Die Einsatzstelle bezahlt dein Taschengeld und die Sozialabgaben sowie Fahrten zu Seminaren und Bildungstagen. Im FSJ Kultur besteht Anspruch auf mindestens 25 Urlaubs­tage. Während der Seminare darfst du keinen Urlaub nehmen.

Website: Facebook:

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www.fsjkultur-bayern.de FSJ Kultur in Bayern


ÜBERSICHT SEMINARTERMINE

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A BIS Z DES FSJ KULTUR Hier gibt es Antwort auf die wichtigsten Fragen rund um’s FSJ Kultur. Grundlage für das „A bis Z“ bilden das Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG) und darüber hinaus zutreffende rechtliche Regelungen sowie das Qualitätskonzept des FSJ Kultur.

Auch Freiwillige, die ihren Dienst vorzeitig beenden, müssen sich arbeitslos melden, um weiter versichert zu sein – wenn sie nicht direkt danach einen Job, eine Ausbildung oder ein Studium beginnen.

ARBEITSLOSIGKEIT UND ARBEITSLOSENGELD

ANLEITUNG

Empfänger_innen von Arbeitslosengeld II (ALG II, auch Hartz IV genannt) können einen Freiwilligendienst leisten. Ein Freiwilligendienst ist ein wichtiger persönlicher Grund, der der Ausübung einer Arbeit entgegensteht. Daher sind Freiwillige nicht verpflichtet, eine Arbeit aufzu­ nehmen. Leistungen im FSJ (wie Taschengeld und Sozial­ versicherungsbeiträge) werden in der Regel angerechnet. Das heißt, man bekommt entsprechend weniger ausgezahlt.

In deiner  Einsatzstelle ist eine Person für dich zuständig, die sogenannte pädagogische Begleitung. Sie arbeitet dich ein, führt mit dir Zwischengespräche und ist Ansprech­ person für deine Fragen und Anliegen.

ARBEITSLOSENVERSICHERUNG Die  Einsatzstelle zahlt für die Freiwilligen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung (Arbeitgeber- und Arbeit­ nehmeranteil). Wenn Freiwillige nach dem Freiwilligen­ dienst nicht direkt einen Job, einen Ausbildungs- oder ­Studienplatz finden, sollten sie sich am besten drei Monate vor Ende des FSJ bei der Agentur für Arbeit melden. Nach zwölf vollen Monaten haben sie Anspruch auf  Arbeitslosengeld. Wer Arbeitslosengeld bezieht, ist auch weiterhin versichert.

ARBEITSMARKTNEUTRALITÄT Der Grundsatz der Arbeitsmarktneutralität besagt, dass Freiwillige praktische Hilfstätigkeiten ausüben, die kein Arbeitsverhältnis begründen. Ein Platz darf keinen regu­ lären Arbeitsplatz verdrängen oder die Schaffung eines ­solchen verhindern. 6


ARBEITSSTUNDEN UND ARBEITSZEIT

ARBEITSUNFALL

Das FSJ ist – mit Ausnahme des  BFD Welcome – eine Vollzeit-Tätigkeit. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt ­maximal 40 Stunden. Sie orientiert sich an den Arbeits­ zeiten der  Einsatzstelle. In der Regel wird von Montag bis Freitag gearbeitet.

Wenn ein Arbeitsunfall passiert, muss er sofort der Berufs­ genossenschaft gemeldet werden. Meist übernimmt das die  Einsatzstelle. Ein Unfall auf dem Weg zur Arbeit, von der Arbeit nach Hause und während der Seminarzeiten und  Bildungstage gilt ebenfalls als Arbeitsunfall. Freiwillige müssen zu einem so genannten Durchgangsarzt gehen. In einem Krankenhaus sind im Normalfall auch Durchgangsärzte tätig.

Im Rahmen der betriebsüblichen Dienstpläne dürfen Freiwillige auch am Wochenende arbeiten. Freiwillige haben Anspruch auf ein freies Wochenende in vierzehn Tagen. Arbeit am Feiertag muss innerhalb von acht Wochen aus­ geglichen werden. Für Wochenend- und Feiertagsdienste erhalten die Freiwilligen keine gesonderten Zuschläge.

ARBEITSVERHÄLTNIS Das FSJ ist kein Arbeitsverhältnis. Zum Schutz der Frei­ willigen finden aber zahlreiche Regelungen aus dem Arbeitsrecht Anwendung. Arbeitgeber ist im FSJ Kultur die  Einsatzstelle, nicht der  Träger.

Regelungen, die hiervon abweichen, müssen abgesprochen und vom  Träger genehmigt sein. Für geleistete Überstunden erhalten die Freiwilligen einen Freizeitausgleich, Überstunden werden im FSJ nicht ausgezahlt.

AUFSICHTSPFLICHT

Bei Freiwilligen unter 18 Jahren gilt außerdem das Jugend­ arbeitsschutzgesetz (siehe  Minderjährige).

Die  Einsatzstelle informiert die Freiwilligen über mög­ liche Gefahren und das richtige Verhalten in gefährlichen Situationen. Dann dürfen Freiwillige auch alleine Aufsicht führen. Verantwortliche Mitarbeitende der Einsatzstelle müssen jedoch jederzeit erreichbar sein.

Die Seminare gelten als Arbeitszeit. Endet ein Seminar an einem Sonntag, sollte die Einsatzstelle die Stunden möglichst zeitnah ausgleichen.

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BFD

DIENSTBEFREIUNG

Innerhalb des FSJ Kultur gibt es Freiwillige, die einen so­ genannten Bundesfreiwilligendienst (BFD) leisten. Dies kann ein BFD Kultur und Bildung sein (für junge Menschen bis 26 Jahre in bestimmten Einsatzstellen) oder ein BFD Welcome (für Freiwillige mit Fluchterfahrung in bestimmten Einsatzstellen). Wenn deine Vertragsform ein BFD ist, hast du das spätestens bei Vertragsabschluss erfahren.

Bei wichtigen persönlichen Angelegenheiten, die sich nicht außerhalb der Arbeitszeit erledigen lassen, können sich Freiwillige im Vorfeld von ihrer Einsatzstelle vom Dienst befreien lassen (ohne Urlaub zu nehmen oder Minusstunden zu machen).

BILDUNGSTAGE

Einsatzstellentreffen finden zweimal jährlich statt. Die ­Treffen bieten Mitarbeitenden der Einsatzstellen die ­Möglichkeit zu Austausch, Vernetzung und Weiterbildung.

EINSATZSTELLENTREFFEN

Das FSJ Kultur ist ein Bildungsjahr. Der Gesetzgeber schreibt für einen zwölfmonatigen Einsatz mindestens 25 Bildungstage vor. Freiwillige im FSJ nehmen an drei fünftägigen Seminaren und einem sechstägigen Seminar teil, die der  Träger organisiert und durchführt. Hospitationen in anderen Kultureinrichtungen und frei wählbare Bildungs­ tage aus dem FSJ-Kultur-Programm ergänzen dies. ­Bildungstage zählen als Arbeitstage.

EINSATZSTELLENBESUCH Die  Koordinierenden besuchen in der Regel einmal im Jahr die Freiwilligen und die  Einsatzstellen, um sich über den Arbeitsalltag der Einrichtung und des/der Freiwilligen zu informieren. Sie sprechen mit der pädagogischen ­Begleitung der Einsatzstelle ( Anleitung) und dem/der Frei­willigen über das FSJ und die tägliche Arbeit in der ­Einsatzstelle, über Entwicklungen, über Herausforderungen und über das e ­ igene Projekt.

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FAHRKARTEN

HAFTPFLICHT

Mit ihrem Freiwilligen-Ausweis oder einer Bescheinigung von Spielmobile e.V. können Freiwillige in der Regel für ­Wochen- oder Monatskarten des Öffentlichen Nahverkehrs den vergünstigten Tarif für Auszubildende/Studierende erhalten.

Deine  Einsatzstelle informiert zu Beginn darüber, welche Tätigkeiten du übernehmen darfst, welche Fachkräfte für die Anleitung und Betreuung zuständig sind und was durch die Haftpflichtversicherung der Einsatzstelle abgesichert ist. Aber: Nicht alles ist versichert! Deshalb ist eine private Haftpflichtversicherung wichtig. Wir empfehlen dir zu klären, inwiefern eine Familien-Haftpflichtversicherung auch deinen Freiwilligendienst mit einschließt.

BahnCard: Bis 19 Jahre gibt es die Jugend BahnCard 25 für nur 10 €. Ab 19 Jahren kostet die My BahnCard 25 für Freiwillige 39 €, die My BahnCard 50 kostet 69 €. Beide BahnCards lassen sich auch in Kombination mit Sparangeboten nutzen.

Tipp 1: Eine private Schlüsselversicherung ist sinnvoll, wenn die Einsatzstelle eine teure Schließanlage hat und es keine hauseigene Schlüsselversicherung gibt.

FREIWILLIGEN-AUSWEIS

Tipp 2: Bei der Nutzung eines privaten PKW für die Arbeit oder für die Fahrt zu den Seminaren und Bildungstagen ist Vorsicht geboten: Bei einem Unfall ist der Schaden an dem Privatauto oft nicht durch die Einsatzstelle versichert. Dies solltest du vorher abklären oder kein privates Auto dafür nutzen!

Freiwillige erhalten einen Freiwilligen-Ausweis, mit dem sie Vergünstigungen im öffentlichen Personennahverkehr, beim Besuch von öffentlichen Einrichtungen (z. B. Museum, Schwimmbad, Volkshochschule) entsprechend den ­Ermä­ßigungen für Schüler_innen, Auszubildende oder ­Studierende erhalten. Die konkreten Regelungen sind vor Ort zu ­erfragen. Ein Rechtsanspruch besteht nicht (siehe auch  Sozialpass). Tipp: Viele Institutionen kennen das FSJ Kultur und den Ausweis noch nicht. Es lohnt sich, ganz kurz zu erklären, was es ist, damit du eine Vergünstigung erhältst. 9


HOSPITANZTAG

KOORDINIERENDE

Ein Hospitanztag ist ein Tag zu Besuch in einer anderen (Kultur-)Einrichtung deiner Wahl. Du schaust anderen ­Freiwilligen über die Schulter und hilfst auch mit. Der Hospitanz­tag ist verpflichtend, um auf die vorgeschriebenen 25 Bildungstage zu kommen.

Die Koordinierenden sind die pädagogischen Fachkräfte vom FSJ Kultur Bayern (Spielmobile e.V.). Jede_r Koordi­ nierende leitet eine der vier Seminargruppen. Unterstützt werden sie von Seminarassistenzen und Co-Teamenden. ( Das FSJ-Kultur-Team) Du wirst von ihnen das ganze Jahr über begleitet und kannst dich mit Fragen rund um das FSJ immer an sie wenden.

Sprich den Termin sowohl mit der Einrichtung, die du ­besuchen willst, als auch mit deiner  Einsatzstelle ab. Der Hospitanztag zählt nur als  Bildungstag, wenn du auch einen Bericht mit Originalunterschrift an deine_n  Koordinierende_n schickst.

KINDERGELD Für Freiwillige bis 25 Jahren gibt es Kindergeld, Kinder­ freibeträge und weitere kinderbezogene Leistungen, wenn der/die Erziehungsberechtigte der Freiwilligen bisher ein Recht darauf hatte.

KRANKENVERSICHERUNG Freiwillige müssen als eigenständige Mitglieder in der ­gesetzlichen Krankenkasse versichert sein. Sie dürfen also weder in einer privaten Krankenversicherung sein noch in einer Familienversicherung. Die Beiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) zahlt die Einsatzstelle. Nach dem Ende des FSJ können die Freiwilligen wieder in die Familien­ versicherung zurück. Nach vorheriger Absprache mit der privaten Krankenkasse können sie in den meisten Fällen auch in diese wieder zurück.

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KRANKHEIT

KRISE

Wenn Freiwillige krank sind und nicht arbeiten können, müssen sie sofort die  Einsatzstelle informieren. Wenn sie länger als drei Tage krank (also dienstunfähig) sind, ­brauchen sie spätestens am dritten Krankheitstag eine ­Bescheinigung von ihrer_m Ärztin/Arzt.

Bei Schwierigkeiten und Krisen sind in deinem FSJ die Betreuung in der Einsatzstelle und dein_e  Koordinierende_r für dich da.

Diese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss der Einsatzstelle gleich gegeben oder zuschickt werden – ein Durschlag muss an die Krankenkasse. Während einer Krankheit bekommen Freiwillige weiterhin das  Taschen­ geld von der Einsatzstelle. Wenn sie länger als sechs ­Wochen krank sind, übernimmt die Krankenkasse die ­gesetzlich geregelten Leistungen. Für die Zeiten, in denen  Bildungstage und Seminare stattfinden, müssen die Freiwilligen die „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ der Einsatzstelle schon am ersten Tag vorlegen. Außerdem muss eine Kopie der Bescheinigung von der Einsatzstelle abgestempelt und an Spielmobile e.V. geschickt werden.

Bei privaten Angelegenheiten gibt es sehr gute Erfahrung mit dem Krisendienst 0180 6553000.

KÜNDIGUNG Freiwillige verpflichten sich in der Regel für ein Jahr. Der Vertrag kann aus einem wichtigen Grund von allen ­Seiten gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt vier Wochen. Die Kündigung kann zur Monatsmitte oder zum Monatsende erfolgen. Kündigungen müssen bei allen Beteiligten schriftlich erfolgen. Der  Urlaubsanspruch ­verringert sich. Die Kündigung gibt es auch als Aufhebungsvereinbarung zwischen  Träger,  Einsatzstelle und Freiwilligen. Der Unterschied ist, dass bei der Aufhebungsvereinbarung alle Beteiligten damit einverstanden sind, dass das FSJ beendet wird. Es gibt dann keine Frist. Achtung: Erst nach sechs Monaten Dienstzeit gilt der Freiwilligendienst als FSJ. Ein Anspruch auf ein Zertifikat besteht bei Beginn zum 1. 9. nach elf Monaten. 11


MINDERJÄHRIGE // JUGEND­ ARBEITSSCHUTZGESETZ Das Jugendschutzgesetz gilt für Freiwillige unter 18 Jahren. Eine Beschäftigung ist hier grundsätzlich nur bis 20 Uhr möglich. In Ausnahmefällen – zum Beispiel bei Musik- oder Theateraufführungen, Bild-, Foto-, oder Tonaufnahmen und in einem Mehrschichtenbetrieb – ist eine Beschäftigung bis 23 Uhr erlaubt. Zwischen der Beendigung der Tätigkeit und dem nächsten Arbeitsbeginn müssen 14 Stunden liegen. Die tägliche Arbeitszeit ist auf maximal 8 Stunden fest­ gelegt. Ist der/die Freiwillige zu Beginn des Kalenderjahres noch nicht 17 Jahre alt, besteht Anspruch auf 27  Urlaubstage. Tipp: Detaillierte Ausführungen finden sich in einem Merkblatt über den Einsatz von Minderjährigen im FSJ, das der  Träger zur Verfügung stellt.

NEBENTÄTIGKEIT Der Freiwilligendienst wird in der Regel ganztägig in Vollzeit geleistet. Nebentätigkeiten, etwa ein 450-Euro-Minijob (geringfügig entlohnte Beschäftigung), sind möglich, sofern:

c. genügend zeitliche und körperliche Ressourcen vorhanden sind, d. die Nebentätigkeit nicht in der eigenen Einrichtung erfolgt, e. es sich bei deinem Freiwilligendienst nicht um einen BFD für Geflüchtete handelt. Achtung: Wenn du für die Nebentätigkeit mehr als 8652 € im Jahr bekommst, muss dies versteuert werden.

PROJEKT Während des Freiwilligendienstes verwirklichen die Frei­ willigen eigenverantwortlich ein Projekt. Dafür brauchen sie eine Idee, was sie machen wollen. Freiwillige und  Einsatzstelle überlegen gemeinsam, was möglich ist und wieviel Geld dafür da ist. Die Freiwilligen können dann alle Teile des Projekts selbst umsetzen oder sich Leute suchen, die ihnen dabei helfen. Die Freiwilligen planen und organisieren alles. Sie führen das Projekt durch und präsentieren es auf dem vierten Seminar.

a. die  Einsatzstelle und der  Träger zustimmen, b. die Arbeitszeiten nicht mit denen der Einsatzstelle kollidieren, 12


RECHTSVERHÄLTNIS

RUNDFUNKBEITRAG

Freiwillige sind keine Angestellten. Sie gehen kein Arbeitsverhältnis ein. Trotzdem gelten für Freiwillige die öffentlichrechtlichen Arbeitsschutzbestimmungen. Das bedeutet, dass die  Einsatzstellen zum Beispiel auf die Gesundheit der Freiwilligen achten müssen.

Freiwillige müssen den Rundfunkbeitrag bezahlen. Wenn sie Leistungen wie ALG II,  Wohngeld oder  Asyl­bewerbendenleistungen beziehen, können sie sich befreien lassen. Sind sie befreit, können sie auch Ermäßigungen für Festnetztelefonkosten bekommen.

REZEPTGEBÜHREN

SCHWEIGEPFLICHT

Freiwillige, die einen eigenen Haushalt haben, können Geld für Medikamente oder Behandlungen von der Kranken­kasse zurückbekommen. Dies ist möglich, wenn Frei­willige in einem Kalenderjahr mehr als zwei Prozent vom Einkommen dafür bezahlen müssen. Das Einkommen ist das  Taschengeld und zum Beispiel  Kindergeld,  Wohngeld oder andere Einkünfte.

Freiwillige dürfen (wie alle anderen Mitarbeitenden) über bestimmte betriebliche und persönliche Umstände, die sie in der  Einsatzstelle erfahren, nicht sprechen. Sie müssen „Stillschweigen bewahren“. Diese Schweigepflicht gilt auch für die Zeit nach dem Freiwilligendienst.

Tipp: Frag bei deiner Krankenkasse nach und sammle die Belege.

SOZIALPASS Einige Gemeinden und größere Städte bieten so genannte Sozialpässe an. In München nennt er sich zum Beispiel München-Pass. Mit einem solchen Pass gibt es Ermäßigungen bei verschiedenen Institutionen in der Region (etwa bis zu 60% bei der VHS, 50% im Kino, sehr günstige Fahrkarten etc.). Den Sozialpass können Freiwillige im zuständigen Sozialbürgerhaus beantragen. Sie benötigen dafür eine Kopie des FSJ-Vertrags und ein Passfoto. 13


SOZIALVERSICHERUNGSBEITRÄGE

TASCHENGELD

Freiwillige müssen sozialversichert werden. Sie werden rechtlich annähernd so behandelt wie Beschäftigte oder Auszubildende. Das heißt, sie sind während ihrer frei­ willigen Dienstzeit in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versichert. Die Versicherungsbeiträge zahlt die  Einsatz­stelle. ­Deshalb müssen Freiwillige der Einsatzstelle und dem  Träger ihre Sozialversicherungsnummer mittteilen. Die Sozialversicherungsnummer können die Freiwilligen bei ihrer  Krankenkasse erfragen.

Freiwillige im FSJ Kultur bekommen bei einer Vollzeit­ tätigkeit 340 € Taschengeld. Das FSJ Kultur ist ein Freiwilligen­dienst und kein Arbeitsverhältnis. Deshalb ­erhalten Freiwillige keinen Lohn. Die  Einsatzstellen ­überweisen das Taschengeld zum Monatsende auf das ­Konto der Freiwilligen.

STUDIUM // AUSBILDUNG Der Freiwilligendienst zählt als Wartezeit für ein Studium. Das heißt: Das FSJ wird als so genanntes Wartesemester angerechnet. Bei zwölf Monaten Freiwilligendienst sind es zwei Wartesemester. Wenn Freiwillige vor Beginn oder während des Freiwilligendienstes eine Zusage für einen Studienplatz bekommen, behalten sie das Recht auf diesen Platz bis nach dem Freiwilligendienst. Sie müssen sich trotzdem noch einmal bewerben (§ 34 des Hochschulrahmen­ gesetzes des Bundes).

TRÄGER Der Träger plant den Freiwilligendienst und führt ihn durch. In Deutschland gibt es 13 Träger für das FSJ Kultur. In ­Bayern ist der Verein Spielmobile e.V. der Träger für die Freiwilligendienste Kultur und Bildung (FSJ Kultur // BFD Kultur und Bildung // BFD Welcome). Zentralstelle für die Freiwilligendienste Kultur und Bildung ist die Bundes­ vereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) e.V. in Berlin. Sie vermittelt zwischen dem zuständigen Bundesminis­terium und den regionalen Trägern und hilft mit, den ­Freiwilligendienst weiterzuentwickeln. Außerdem leitet sie das Bewerbungsverfahren.

Tipp: Bei einigen Ausbildungen/Studiengängen wird ein Freiwilligendienst als Vorpraktikum anerkannt. Näheres weiß die Ausbildungsstelle/das Studiensekretariat. 14


URLAUB

WAISENRENTE

Alle Freiwilligen im FSJ haben mindestens 25 Tage Urlaub, wenn sie 12 Monate dabei sind. Sie haben keinen Anspruch auf Urlaubsgeld. Freiwillige müssen den Urlaub mit der  Einsatzstelle absprechen und ihn dort beantragen. Viele Einsatzstellen haben saisonale Schließzeiten (Winterpause, Theaterferien …), in denen Urlaub genommen werden muss. Dies sollten Einsatzstellen und Freiwillige frühzeitig gemeinsam klären.

Wer Waisenrente bezieht, hat während des FSJ meist ­weiterhin Anspruch darauf (Halb- oder Vollwaisenrente). Allerdings müssen die Voraussetzungen nach § 48 SGB VI (Sozialgesetzbuch IV) vorliegen. Freiwillige, die eine ­Waisenrente bekommen, sollten mit der zuständigen ­Rentenkasse klären, ob das Taschengeld auf die Rente ­angerechnet wird.

Während der Seminare und Bildungstage können die Freiwilligen keinen Urlaub nehmen. Bei einem kürzeren Einsatz als zwölf Monate stehen den Freiwilligen anteilig pro Monat zwei Tage Urlaub zu.

WOHNGELD

VERTRAG // VEREINBARUNG Freiwillige und Einsatzstellen haben gesetzlich geregelte Rechte und Pflichten. Diese Regelungen und weitere ­Absprachen zwischen  Träger,  Einsatzstelle und Frei­ willigen (z. B. zu Zielen, Inhalten, organisatorischen, ­finanziellen und rechtlichen Verantwortlichkeiten) werden in Form eines schriftlichen Vertrags vor Beginn des FSJ festgeschrieben.

Wohngeld können Freiwillige beantragen, wenn sie eine eigene Wohnung haben oder in einer Wohngemeinschaft einen eigenständigen Haushalt führen. Die Beantragung von Wohngeld ist nur am Hauptwohnsitz möglich. Die Wohngeldbehörde entscheidet im Einzelfall – ein Rechts­ anspruch besteht nicht ( Kapitel 6: Wohngeldtipps). Tipp: Hierzu gibt es ein ausführliches Merkblatt von ­Spielmobile e.V., das ihr bei uns erhaltet.

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WOHNSITZ

ZIELVEREINBARUNG

Der (Haupt)-Wohnsitz ist die Meldeadresse, die im Personalausweis steht. Am Wohnsitz kann man  Wohngeld beantragen.

Spätestens drei Monate nach Beginn des FSJ Kultur ­verfassen  Einsatzstelle und Freiwillige in einem ­gemeinsamen Gespräch eine Zielvereinbarung. Sie ist eine ­Erweiterung des Vertrags. Hier halten die Beteiligten nach der Einarbeitungszeit fest, was die Freiwilligen konkret für Aufgaben haben (Tätigkeitsbeschreibung), wer die ­zuständige Ansprechperson für die Freiwilligen ist (fachlichpädagogische Begleitung), welches Projekt die Freiwilligen umsetzen wollen und was die Freiwilligen dabei lernen ­werden (Lernziele). Diese Zielvereinbarung geht an den  Träger.

Tipp: Solltest du an zwei Wohnorten gemeldet sein, kann eine sogenannte Zweitwohnsitzsteuer anfallen – überprüfe, ob es sich lohnt, nur an einem Ort gemeldet zu sein.

ZERTIFIKAT // ZEUGNIS Nach dem zwölfmonatigen FSJ und der Teilnahme an 25  Bildungstagen bekommen alle Freiwilligen ein Zertifikat. Die  Einsatzstelle, die Freiwilligen und der  Träger schreiben das Zertifikat gemeinsam. Im Zertifikat steht, was die Freiwilligen gemacht haben, was sie gelernt haben und wie sie sich in der Zeit entwickelt haben. Außerdem beschreibt es, was sie bei den  Bildungstagen gemacht haben. Das Zertifikat ist nicht in Zeugnissprache verfasst. Freiwillige haben darüber hinaus Anspruch auf ein Zeugnis – auch bei weniger als zwölf Monaten Dienstzeit. Wenn man ein Zeugnis möchte, muss man das zeitnah bei der Einsatzstelle beantragen.

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CHECKLISTE EINARBEITUNGSZEIT Gute Einarbeitung ist die Grundlage guter Arbeit! Mit diesen Fragen kannst du checken, ob du schon gut eingearbeitet bist. ¨ Sind mir die Struktur und die Hierarchie der Einsatz­ stelle bekannt? ¨ Sind mir die Aufgaben und Angebote meiner Einsatz­ stelle verständlich? ¨ Weiß ich, wer meine Ansprechpersonen für welche ­Themen sind und wer für was in der Einsatzstelle zuständig ist? ¨ Weiß ich, was ich alleine (ohne Absprachen) erledigen kann? ¨ Brauche/wünsche ich einen Wochen- oder Monatsplan, um gut arbeiten zu können? ¨ Ist mir klar, für was ich verantwortlich bin, was meine Pflichtaufgaben sind und wo ich Gestaltungsspielraum habe? Habe ich dafür alle notwendigen Infos?

¨ Weiß ich jeden Tag, was ich zu tun habe und muss nicht immer nachfragen? ¨ Kenne ich die Gepflogenheiten der Einsatzstelle, etwa den Umgang mit Telefon, Internet, Urlaub- und Pausenregelung, Mittagessen, etc.? ¨ Ist die Art der Betreuung für mich passend, brauche ich zum Beispiel regelmäßige Termine mit meiner Ansprechperson? ¨ Weiß ich, wen ich bei persönlichen Fragen oder bei ­Fragen zur Berufsorientierung ansprechen kann?

Bei Lücken wende dich an deine Betreuung in der Einsatzstelle. Formuliere dabei so konkret wie möglich, was dir noch fehlt.

Falls du Unterstützung dafür brauchst, frage gern deine_n Koordinierende_n!

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WOHNGELD-TIPPS Wenn du als Freiwillige_r im FSJ Kultur eine eigene ­Wohnung mietest, hast du in der Regel die Möglichkeit, Wohngeld zu beantragen. Eine eigene Wohnung kann auch ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft sein. In diesem Fall musst du nachweisen, dass du alleine wirtschaftest. Außerdem ist ganz wichtig, dass die Wohnung deinen Lebens­ mittelpunkt darstellt. Dazu musst du deine neue Wohnung als Hauptwohnsitz anmelden. Viele Freiwillige hatten mit ihrem Antrag schon Erfolg!

WOHNGELD ) ist ein Zuschuss zur Miete (also nicht die Bezahlung der vollen Miete!), ) ist kein Almosen des Staates: Wer berechtigt ist, hat darauf einen Rechtsanspruch. ) erhält man ab dem Monat der Antragstellung.

WANN HAST DU ANSPRUCH AUF WOHNGELD? Diese Frage ist leider nicht leicht zu beantworten. Wichtig ist, dass du nicht zu viel Geld zur Verfügung hast, aber auch nicht zu wenig Geld. Zu wenig Geld darfst du nicht haben, weil du sonst eine andere Sozialleistung beantragen müsstest (z. B. Arbeits­ losengeld II / Hartz IV). Das heißt, du musst als Einkommen monatlich etwa 80% des so genannten „Mindestbedarfssatzes“ zur Verfügung haben Der „Mindestbedarfssatz“ setzt sich zusammen aus dem Sozialhilferegelsatz von zurzeit 409 Euro und deiner Warmmiete. Das Wohngeld soll dazu dienen, dein geringes Einkommen so aufzustocken, dass du deine ortsübliche Miete ohne Probleme bezahlen kannst. Ein ausführliches Merkblatt dazu solltest du bereits von uns erhalten haben. Falls nicht, schicken wir es dir gern noch einmal zu. Außerdem beraten wir dich auch gern – soweit uns das möglich ist! 18


VERGÜNSTIGUNGEN UND KULTURTIPPS ÖFFENTLICHER PERSONENNAHVERKEHR

FREIZEIT-TIPPS

Ausbildungstarife

In manchen Städten gibt es spezielle Pässe (z.B. Münchenund Nürnbergpass). Damit bekommst du Vergünstigungen in Museen, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen.

In den meisten Verkehrsverbünden können Freiwillige mindestens zum Ausbildungstarif fahren. In manchen Städten gibt es aber noch günstigere Angebote. Tipp München: Hier gibt es die IsarCard S, die man bekommt, wenn man einen München-Pass vorlegen kann. Alle Münchner Freiwilligen im FSJ und BFD sollten sich diesen Pass besorgen, da er auch noch viele andere Vergünstigungen bietet. Tipp Nürnberg: Im Verkehrsverbund Nürnberg / Fürth / Erlangen können Freiwillige einen kostengünstigen ­Verbundpass (z. B. für den Weg zwischen Wohnung und Einsatzstelle) und passende Schülermonatskarten ­beantragen.

Initiativen für kulturelle Teilhabe, wie der Verein Kultur­ raum München, vermitteln kostenfreie Tickets für Kulturveranstaltungen. Nutzt Bibliotheken! Hier kann man auch ohne Ausweis in Büchern, Reiseführern, DVDs, Noten und CDs schmökern. Ein Ausweis kostet nicht viel. Museen haben meist einen vergünstigten Tag. In München bieten das Münchner Stadtmuseum und die Villa Stuck sonntags freien Eintritt. Und in folgenden ­Museen kostet der Eintritt Sonntags nur 1 €: Pinakotheken, Bayerisches Nationalmuseum, Museum Mensch und Natur und Glyptothek. Musik: Es gibt viele kostenlose Veranstaltungen und Open Air Festivals, wie das Free and Easy, Umsonst & Draußen, Theatron Pfingstfestival, Streetlife Festival in München, Mittagskonzerte im Gasteig, … 19


GÜNSTIG LEBEN Lebensmittel

Kleidung und Dinge

Fair-Teiler sind Orte mit Kühlschrank und Regal, zu denen überschüssige Lebensmittel gebracht werden. Diese kann man dort kostenlos mitnehmen. Es geht darum, den Überschuss dorthin zu verteilen, wo er Verwendung findet, um der Verschwendung von genießbaren Lebensmitteln ent­ gegen zu wirken. Ab und zu gibt es auch gemeinsame ­Aktionen. Infos findet ihr unter: https://foodsharing.de, eine Karte unter https://foodsharing.de/karte.

Haltet Ausschau nach Flohmärkten, wie dem Nürnberger Trempelmarkt und dem Trempelmarkt am Bohlenplatz ­Erlangen.

Auch Tafeln können eine Möglichkeit sein, wenn ihr sehr wenig Geld habt: www.tafel.de.

Schaut nach Hofflohmärkten in München, Second-HandLäden, Umsonstläden, Kleidertauschpartys und GebrauchtWarenhäusern in eurer Gegend. Fahrräder findet ihr bei Versteigerungen von Verkehrs­ betrieben, bei eBay Kleinanzeigen oder in Second-HandRadläden.

Uni-Mensen Städte mit Unis haben Mensen und die sind selbst für ­Gäste sehr günstig!

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NOTIZEN


DAS FSJ-KULTUR-TEAM VON SPIELMOBILE E.V. KOORDINIERENDE

SEMINARGRUPPE 2 Leitung: FELIX TASCHNER felix.taschner@spielmobile.de Tel.: 089 1228-0870

SEMINARGRUPPE 1 Leitung: TORDIS SCHUSTER tordis.schuster@spielmobile.de Tel.: 089 1228-2652

Co-Teamerin: Nicole Leicht nicole.leicht@spielmobile.de

Co-Teamerin: Ronja Hoffmann ronja.hoffmann@spielmobile.de

SEMINARGRUPPE 4

SEMINARGRUPPE 3

Leitung: KIRSTIN PETER kirstin.peter@spielmobile.de Tel.: 089 1228-0870

Leitung: SARA SCHÜLLER sara.schueller@spielmobile.de Tel.: 089 1228-2652

Co-Teamer_in: noch offen

Co-Teamerin: Julia Opitz julia.opitz@spielmobile.de

FREIE BILDUNGSTAGE SPRECHZEITEN: Montag bis Freitag, 10.00–16.00 Uhr

Leitung: NICOLE LEICHT nicole.leicht@spielmobile.de Tel.: 089 1228-0870 22


LEITUNG & VERWALTUNG

Gesamtleitung Freiwilligendienste EVA SAMBALE eva.sambale@spielmobile.de Tel.: 089 9589-9595

TELEFON-SPRECHZEITEN

Verwaltung für Freiwillige

Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag:

LESLY GONZALEZ DÍAZ lesly.gonzalezdiaz@spielmobile.de Tel.: 089 1279-9667

10 bis 13 Uhr 10 bis 13 Uhr 10 bis 13 Uhr 14 bis 16 Uhr 10 bis 13 Uhr 10 bis 13 Uhr 14 bis 16 Uhr

Tel.: 089 1279-9667 Verwaltung für Einsatzstellen und Öffentlichkeitsarbeit

ANSCHRIFT

KATRIN ALTHOETMAR katrin.althoetmar@spielmobile.de Tel.: 089 1279-9667

Spielmobile e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft FSJ Kultur in Bayern Aschauerstraße 21 81549 München freiwilligendienste@spielmobile.de www.fsjkultur-bayern.de

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FSJ Kultur Kompakt 17/18  

Informationen für Freiwillige im FSJ Kultur in Bayern

FSJ Kultur Kompakt 17/18  

Informationen für Freiwillige im FSJ Kultur in Bayern

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