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JAHRESBERICHT 2016/17


Vorwort von Caritasdirektor Mag. Herbert Beiglböck

Es ist vielleicht eines der am häufigsten verwendeten Wörter, um die Gegenwart zu beschreiben: „Krise“. In allen Varianten – als Demokratiekrise, Wirtschaftskrise, Arbeitsmarktkrise, Klima- und Umweltkrise, Solidaritätskrise, Sinnkrise. Auch im jetzt abgeschlossenen Schuljahr gab es viele Ereignisse, die darauf hindeuten, dass wir in Krisenzeiten leben. Es gab Terroranschläge und Naturkatastrophen, es gab Wahlkämpfe mit erschreckend extremistischen Positionen in Europa und gerade in der Caritas erleben wir, wie viele Menschen 4

Foto: © Jungwirth

Haltung macht krisenfest

auch bei uns sich schwertun, ihren Alltag zu bestreiten. Aber was heißt das nun eigentlich für jeden Einzelnen von uns? Ein Blick auf die Geschichte zeigt: Menschliches Leben und Zusammenleben war immer von Brüchigkeit und Gefährdung bis hin zu Kriegen gekennzeichnet. Diese Grundkonstante können wir wohl nicht ändern. Was wir ändern können, sind die Auswirkungen auf einzelne Betroffene, vor allem aber: unsere Grundhaltung– und unsere Fähigkeit, mit der Brüchigkeit des Lebens umzugehen.


Da bin ich nun bei dieser Schule. Denn die Voraussetzung dafür, mit dem Leben, das nun mal ist, wie es ist, zurechtzukommen, erwerben wir nicht zuletzt in der Schule. Die Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas in der Grazer Grabenstraße versteht Bildung ganzheitlich. Es geht hier um Persönlichkeitsentwicklung in allen Dimensionen menschlichen Seins, um ein gutes, friedliches, förderliches menschliches Miteinander. Bildung, so verstanden und gelebt, formt Haltung. Haltung macht krisenfest. Auf meinen Wegen von oder zu meinem Arbeitsplatz zur Caritas oder bei meinen kurzen Besuchen in der Schule freue ich mich immer über Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern, die viel Mut, Lebenskraft und Freude ausstrahlen. Es sind jene Haltungen, die uns helfen werden, gemeinsam eine

gute Zukunft zu gestalten. Gerade die Ideen und das Engagement von jungen Menschen sind in Zeiten der Veränderung wertvoll. Mein Dank gilt allen, die den Geist der Offenheit und eines guten Miteinanders in der Schule wahren und leben: der Direktorin, den engagierten Lehrkräften, dem Verwaltungspersonal – und nicht zuletzt den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern. Ihnen allen meine besten Wünsche für einen erholsamen Sommer und für einen guten Neustart im Herbst. Einstweilen möge der vorliegende Jahresbericht– allen Krisen zum Trotz – zum Schmökern einladen und Freude bereiten. Mit herzlichem Gruß, Mag. Herbert Beiglböck, Caritasdirektor 5


Brücken bauen Vorwort von Mag. Rolf Spiegel

In der Fachschule für wirtschaftliche Berufe werden praxisnah Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die sowohl zum sofortigen Berufseinstieg als auch für weiterführende Ausbildungen befähigen. Die Absolventinnen und Absolventen erlangen Qualifikationen für Berufsfelder, in welchen über die Jahre durchaus größere Nachfrage am Arbeitsmarkt gegeben ist. Generell stellt sich die Frage, warum die Caritas Schulen führt. 6

Wir sind davon überzeugt, dass Bildung und Ausbildung auch dazu beitragen, die persönliche Zukunft gut gestalten und sich in die Gesellschaft einbringen zu können. Durch Bildung werden zum Beispiel die Fähigkeiten erworben, kritisch zu denken, sich selbstverantwortlich eine Meinung zu bilden und im Blick auf ein größeres Ganzes zu handeln. Bildung hilft aber auch dabei, Brücken zwischen Generationen, Geschlechtern, Kulturen, Religionen, zwischen Men-


schen mit und ohne Behinderung, Andersdenkenden … zu bauen. Eine wichtige Fähigkeit dabei ist die Kommunikation. Im Gespräch kommt man sich näher und findet möglicherweise Verständnis füreinander und setzt sich mit anderen Menschen auseinander. Dies immer wieder zu üben, zu reflektieren, zu verbessern und seine eigenen Grenzen wahrzunehmen ist wichtig, um den inklusiven Gedanken leben zu lernen. Gerade dies versuchen wir in unseren Schulen. Wir wollen mit jungen Menschen an Haltungen arbeiten, die sie befähi-

gen, einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Lebenslanges Lernen beginnt in der Schule im Wissen darum, dass wir an den oben genannten Haltungen unser ganzes Leben lang weiterlernen sollten. Mag. Rolf Spiegel, stv. Bereichsleiter Bildung & Interkultur, Caritas

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Vorwort

von Schulleiterin Mag.a Evelyn Awad

Liebe Leserinnen und Leser unseres Jahresberichts! Am Ende eines jeden Schuljahres lassen wir noch einmal Revue passieren, was die Schwerpunkte unserer Arbeit waren. Dieser Jahresbericht gibt Ihnen einen Einblick in den bunten Alltag unserer Schule, wobei die Vollständigkeit nicht im Mittelpunkt steht. Aus den verschiedenartigen Puzzlesteinen können Sie sich selbst ein Bild machen und unsere Schüler/innen werden sich beim Durchblättern gerne an ihre persönlichen „Highlights“ erinnern. 8

Einige Projekte haben uns das ganze Jahr oder zumindest mehrere Monate begleitet, Näheres dazu finden Sie auf den nächsten Seiten. Dazu kamen unzählige Höhepunkte des Schuljahres wie Kennenlerntage, Teilnahmen an Wettbewerben, Bewerbungsprojekte und Auszeichnungen. Stolz darf ich vermelden, dass wir als Expert-Schule der Education Austria ausgezeichnet wurden und die Aufnahme in das voXmi-Netzwerk beantragt ist. Doch neben diesen Vorzeigeprojekten gibt es den „normalen“ Schulalltag. Der Ablauf des Schuljahres ist durch gesetzliche


Vorgaben bestimmt. Jugendliche gilt es zu fordern und zu fördern, wobei es uns als Schule ein Anliegen ist, stets den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Das erfordert in der Praxis oft einen langen Atem. Ich danke daher allen Lehrkräften, die umsichtig, mitdenkend und kollegial das Schulleben gestalteten. Viele von ihnen waren bereit (und das bereits zum wiederholten Mal), in erheblichem Umfang Mehrarbeit zu leisten, um unseren Schüler/innen den Unterricht zu ermöglichen, auf den sie Anspruch haben. „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer.” Dieses Zitat von Antoine de Saint-Exupéry ist in der derzeitigen Schulentwicklung aktueller denn je. Schüler/innen sollen verstehen, warum sie etwas machen. Mit positiver Motivation können unsere Kinder Leistungen vollbringen, die man nicht erwartet hätte. Lernen funktioniert über Beziehung – Anerkennung und Wertschätzung sind Erfolgsfaktoren. Bei all unserer Arbeit sollen wir an unsere Schüler/innen denken und ih-

nen bestmögliches Lernen und Freude an der Schule vermitteln. Und wenn ich unsere heurigen Absolvent/innen sehe, dann denke ich: „Es hat sich gelohnt.“ An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei allen, die zum Entstehen dieses Jahresberichts beigetragen haben, sowie bei Frau Mag.a Birgit Grundner, die dankenswerterweise die Gesamtredaktion übernommen hat. Für die wertschätzende Zusammenarbeit in diesem Jahr bedanke ich mich bei allen Verantwortlichen der Caritas und bei den Mitgliedern der Vinzenzgemeinschaft. Mein Dank gilt aber vor allem jenen, die noch nicht erwähnt wurden, die aber durch ihre Ideen, ihr Engagement, ihre Energie und ihre Arbeit die Schule getragen haben. Nur so können wir erfolgreich in die Zukunft gehen. Ich wünsche allen Abgänger/innen unserer Schule alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg, unseren Schülerinnen und Schülern schöne Ferien und einen guten Start ins neue Schuljahr und Ihnen allen viel Vergnügen beim Lesen dieses Jahresberichts. Dir.in Mag.a Evelyn Awad 9


Inhaltsverzeichnis UNSERE SCHULE

Unser Leitbild............................................................ 14 Schulformen............................................................... 16 Überbrückungsklassen .............................................. 20 Lehrer/innen 2016/17 ................................................ 24 Personelles: Neu im Team / Pensionierungen ............ 28 Lehrer/innen der Überbrückungsklassen ................... 30 Neu im Team der Überbrückungsklassen .................. 32 Schulärztin ................................................................ 34 Jugendcoaching ......................................................... 35 Sekretariat/Sozialpädagogin/Schulwart/Reinigung ... 36 Unser Buffet .............................................................. 37 Individuelle Lernbetreuung ....................................... 38 Schulgemeinschaftsausschuss ................................... 39 UNESCO-Jahrestagung ............................................. 40 Ausbildungspflicht bis 18 .......................................... 41 Auszeichnungen ........................................................ 42

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SPIN / Special Olympics ........................................... 44 Vinzenzgemeinschaft „Josefina Nicoli“ .................... 45 Unsere Klassen .......................................................... 46

AUS DEM UNTERRICHT

Pflichtpraktika ........................................................... 56 Abschlussarbeiten ..................................................... 58 Betriebsküche Senior/innenheim ............................... 60 Geschichteunterricht ................................................. 61 Betriebsbesichtigung Harkamp ................................. 62 Tag der Bewegung .................................................... 64 Im Joanneum ............................................................. 65 COOL: Kennenlerntage 1FW .................................... 66 Berufsinformationstag des Handels ........................... 68 English all inclusive .................................................. 69 Fachpraktische Abschlussprüfungen.......................... 70 Auf den Spuren der Wissenschaft ............................. 72


Inhaltsverzeichnis Auferstehung beginnt im Leben ................................ 73 OMAI ........................................................................ 74 ECDL ........................................................................ 75 KRM: Garnituren, Garnituren ................................... 76 Lehrausgang „Kleine Zeitung“ .................................. 77 Welthausreise ............................................................ 78

VERANSTALTUNGEN / PROJEKTE

Fotowettbewerb English Theatre ............................... 82 English Theatre ......................................................... 83 Aktivtage WFA (Hilmteich) & WFB (Kunsthaus) .... 84 Integration MIT/WIR/KUNG .................................... 86 voXmi: Tag der Sprachen ......................................... 87 Teambuilding 2FW ................................................... 88 Bewerbungsprojekt .................................................... 90 Kinderrechte: Janusz Korczak ................................... 91 CHOICE .................................................................... 92

Bierzapfwettbewerb .................................................. 93 Schultanzgruppe ........................................................ 94 Weihnachten an der Fachschule ................................ 96 Informationsnachmittag ............................................ 98 Welcome! Konzert von „Tenta“ .............................. 100 Drück Mich! ............................................................ 101 Wir > Ich. Gelebte Vielfalt ...................................... 102 Benefizveranstaltung ............................................... 104 Wer bin ich – bin ich wer? ..................................... 106 Volleyballturnier .................................................... 107 Xund und Du .......................................................... 108 Kuchenprojekt / Zitronentarte .................................. 109

PRESSE ...................................................... 110 CHRONIK / VORSCHAU ........................ 112

SPONSOREN / IMPRESSUM .................. 116

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Unsere Schule 13


Unser Leitbild

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Wer sind wir? Die Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas gewährleistet qualitätsvolle Bildung unter besonderer Berücksichtigung der soziokulturellen Umgebung der Schülerinnen und Schüler. Wir sichern die Grundlagen für den Einstieg in das Berufsleben im wirtschaftlichen Bereich.

nes fachlich speziell geschulten Lehrer/innenteams machen die Besonderheiten aus. Der persönliche Zugang zu den Schülerinnen und Schülern ist uns ein Anliegen.

Wofür stehen wir? Wir verpflichten uns den Werten Offenheit, Wertschätzung und Toleranz. Als katholische Schule sehen wir es als unsere Aufgabe, Lebensraum zu schaffen, in dem der Geist der Freiheit lebendig ist, sodass junge Menschen ihre Persönlichkeit entfalten können.

Wie arbeiten wir? Wir schaffen bei unseren Schülerinnen und Schülern durch interreligiöse und internationale Projekte die Basis für eine positive Lebensbewältigung. Wir vermitteln im Sinne einer ganzheitlichen Bildung ein breit gefächertes Bildungsangebot. Wir sehen Bildung als Chance für ein erfolgreiches, selbstbestimmtes Leben unserer Absolventinnen und Absolventen.

Wo liegen unsere Stärken? Die besonders gute Teamarbeit, die Kommunikation, die Ausdauer und die Belastbarkeit, aber auch der Humor ei-

Welche neuen Wege gehen wir? Die Bereitschaft, neue Lehr- und Lernformen wie z. B. COOL und E-Learning anzuwenden, ist vorhanden und wird

praktiziert. Individualisierung und Differenzierung sind Teil des Schulalltags und werden mithilfe Neuer Medien angewandt. Wer sind unsere Partner? Wir binden die Caritas als Schulerhalterin, die Eltern, verschiedene Religionsgemeinschaften, künftige Arbeitgeber/innen und Institutionen in Prozesse ein, um den Praxisbezug herzustellen. Besonders engagieren wir uns sozial für und mit unseren Schülerinnen und Schülern, indem wir caritative Projekte unterstützen und durchführen. Welchen Grundsatz leben wir täglich? Jeder Mensch ist ein Individuum mit verschiedenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es zu fordern und zu fördern gilt, daher lautet unser Motto: Stärken stärken und Schwächen schwächen. 15


Unsere Schulformen Einjährige Fachschule ALLGEMEINES • Absolvierung der 9. Schulstufe • Wissensvertiefung in grundlegenden allgemein bildenden Fächern • Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten, die auf die Lehrausbildung in den Bereichen Soziales, Wirtschaft, Verwaltung, Tourismus und Ernährung vorbereiten

BESONDERHEIT Integrationsklasse mit Teamteaching NACH ABSCHLUSS • Einstieg in eine Lehrausbildung • Befähigung zum Übertritt in eine berufsbildende mittlere Schule (z. B. die dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe) 16

STUNDENTAFEL A. Pflichtgegenstände: 1. Religion 2 2. Allgemeinbildung, Sprachen und Kreativität: 2.1 Deutsch 4 2.2 Englisch 3 2.3 Politische Bildung und Recht 2 2.4 Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation 2 2.5 Musik und Kreativer Ausdruck 4 3. Wirtschaftliche Grundlagen: 3.1 Wirtschaftliche Bildung 4 3.2 Informations- und Officemanagement 3 3.3 Berufsorientierung 2 4. Ernährung, Gesundheit und Gastronomie: 4.1 Ernährung und Gesundheit 2 4.2 Küche, Service und Betriebsorganisation 6 5. Bewegung und Sport 2 Gesamtwochenstundenzahl: 36 B. Unverbindliche Übungen: • Kreativer Ausdruck • ECDL • Verkehrserziehung C. Förderunterricht: • Deutsch • Englisch • Wirtschaftliche Bildung • Informations- und Officemanagement


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STUNDENTAFEL

Dreijährige Fachschule ALLGEMEINES • NOST (Neue Oberstufe mit Semestrierung) • Begleitung durch einen Lerncoach • Pflichtpraktikum nach dem zweiten Schuljahr • Schriftliche und mündliche kompetenz orientierte Abschlussprüfung • Fachpraktische Abschlussprüfung ABSCHLUSS Der Abschluss der dreijährigen Fachschule entspricht dem Lehrabschluss in den Berufen Bürokaufmann/frau und Restaurantfachmann/frau.

A. Pflichtgegenstände: 1. Religion 2. Allgemeinbildung, Sprachen und Kreativität: 2.1 Deutsch 2.2 Englisch 2.3 Geschichte und Politische Bildung 2.4 Naturwissenschaften 2.5 Psychologie 2.6 Musik, Bild. Erziehung & Kreativer Ausdruck 3. Wirtschaftliche Grundlagen & Zusammenhänge 3.1 Volkswirtschaft & Wirtschaftsgeografie 3.2 Betriebswirtschaft 3.3 Rechnungswesen & wirtschaftl. Rechnen 3.4 Recht 3.5 Officemanagement und angewandte Informatik 4. Ernährung, Gastronomie & Hotellerie: 4.1 Ernährung 4.2 Küchen- und Restaurantmanagement 4.3 Betriebsorganisation 5. Wirtschaftswerkstatt 6. Bewegung und Sport B. Verbindliche Übung: Persönlichkeitsentwicklung & Kommunikation Gesamtwochenstundenzahl: C. Pflichtpraktikum mind. 8 Wochen zwischen der 2. und 3. Klasse

1. 2. 3. ges. 2 2 2 6 4 2 3 3 3 3 0 2 2 0 4 2 0 0 2 4 2 0

9 9 4 6 2 6

0 2 2 1 2 2 3 3 3 0 0 2 3 2 2

4 5 9 2 7

2 1 0 5 5 5 0 1 1 3 3 3 2 2 1

3 15 2 9 5

2 0 0 2 34 36 35 105

D. Freigegenstände & unverb. Übungen: • Kreativer Ausdruck • ECDL • Verkehrserziehung E. Fakultatives Praktikum: 4 Wochen F. Förderunterricht: Deutsch, Englisch, Rechnungswesen, Officemanagement u. angewandte Informatik

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Überbrückungsklassen: Alles deutsch

Am 14. November konnten 30 ausgewählte Schüler/innen aus sechs verschiedenen Ländern nach einem zweimonatigen Intensivdeutschkurs einen der zwei Übergangslehrgänge (ein Bildungsangebot im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung des Bundes, Träger ist das Bundesministerium für Bildung) in unserer Schule besuchen. Seitdem stehen Englisch, Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, Berufsorientierung, Ethik, Persönlichkeitsentwicklung, Sport, gastronomisches Praktikum und vor allem 20

Deutsch als Fremdsprache auf dem Stundenplan der Jugendlichen. Denn natürlich ist Sprache das zentrale Medium des Lernens. Neben der Förderung der Fertigkeiten Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben und individueller sprachlicher Fähigkeiten ist auch die Stärkung interkultureller Kompetenzen ein wesentliches Element des Unterrichts: Wie verhalte ich mich situativ und kulturell angemessen? Und: Welche ritualisierten Gesprächsformen und Redewendungen brauche ich für eine gelungene Verständigung? Zudem ist ein gegenseitiger Austausch über persönliche Erlebnisse, Träume, Hoffnungen und Ziele in der für die Jugendlichen noch neuen


Heimat ein wichtiger Bestandteil des Deutschunterrichts und stärkt das Selbstvertrauen und die Kommunikationsfähigkeit der Schüler/ innen. Der größte Wunsch aller ist nämlich, ganz einfach dazuzugehören. Durch den Besuch unserer Schule sind sie diesem Wunsch einen großen Schritt nähergekommen. Wie gut sich viele von ihnen nach so kurzer Zeit in der deutschen Sprache orientieren können, ist beeindruckend. Kein Wunder: Die meisten Jugendlichen haben bereits durch das Lernen anderer Fremdsprachen ein Bewusstsein für Sprachen entwickelt, Lernerfahrungen gesammelt und eigene Lernstrategien entwickelt. Was

sie nun brauchen? Eine durchgängige Sprachförderung und einen sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern, um ihre Chancen im Schul- und Berufsleben zu erhöhen und so ihre Integration in unsere Gemeinschaft mitzugestalten. 26 Schüler/innen schlossen das Schuljahr positiv ab. Acht von ihnen werden ab dem Schuljahr 2017/2018 ein Oberstufenrealgymnasium absolvieren, drei eine dreijährige Fachschule, sieben eine einjährige Fachschule. Acht Schüler/innen werden weiter im Rahmen diverser Bildungsangebote ihre Sprachkenntnisse erweitern. Rita Stahlberg 21


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Exkursion Rathaus

Connect 2 Learn

Im Oktober 2016 hatten wir die Gelegenheit, unserer Übergangsklasse das Grazer Rathaus zu zeigen. Wir wurden sehr herzlich empfangen und erfuhren von Herrn Wagner einiges über die Bauphasen des Grazer Rathauses und die Bürgermeister der letzten Jahrzehnte. Gemeinderat Thomas Rajakovics zeigte uns den Gemeinderatssaal und gab den jungen Burschen folgenden Rat für eine erfolgreiche Integration: Kontakte zu österreichischen Jugendlichen aufbauen, Deutschkenntnisse vertiefen und für eine gute Schulbildung sorgen. Wir wünschen unseren Jugendlichen alles Gute für ihre berufliche Zukunft! Andrea Klein

Connect 2 Learn ist eine Initiative der Pädagogischen Hochschule Steiermark, die einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen und Menschen mit Migrationshintergrund leistet. Am 14.10.2016 besuchten zukünftige Pädagog/innen unseren Übergangslehrgang für Jugendliche mit geringen Kenntnissen der Unterrichtssprache Deutsch. Es fand eine offene, spannende, wertschätzende und bereichernde interkulturelle Begegnung statt, die einen Beitrag zur Überwindung der Schranken zwischen den Kulturen leistete. Alle Beteiligten profitierten von diesem Austausch. Die Teilnehmer/innen des Übergangslehrganges nahmen auch an der Abschlussveranstaltung der Connect-2-Learn-Initiative teil: Tag der Integration von Flüchtlingen am 29.11.2016. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde die Initiative Connect 2 Learn einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Eva Martini


Überbrückungsklasse: Unterrichtsbeispiel

Seit dem Schuljahr 2016/17 sieht der Lehrplan für die Übergangsklassen das Unterrichtsfach Ethik vor. Die Praxis hat gezeigt, dass gerade dieses Fach ein wichtiger Bestandteil für die Integration der jungen Flüchtlinge darstellt. Die Wertevermittlung kann anhand verschiedenster Themen wie Frauen- und Kinderrechte, Merkmale von Demokratien, Religionen und Religionsfreiheit oder moralische Gebote und Regeln erfolgen. Nachstehend ein Beispiel für ein Stundenbild: „Die abrahamitischen Religionen“. Zuerst sollte ein kurzer Überblick über die Geschichte der abrahamitischen Religionen gegeben werden. Im gemeinsamen Gespräch

erarbeiteten wir, wie die bedeutendsten Personen der jeweiligen Religionen miteinander in Beziehung stehen. Anhand des (vereinfachten) Stammbaums sollten die Inhalte visualisiert werden. Bei der gemeinsamen Analyse war es interessant zu sehen, über wie viele Gemeinsamkeiten die Religionen verfügen. Im Anschluss bekamen die Schüler/innen eine vereinfachte Version der Ringparabel. Wie Nathan und Sultan Saladin in ihrem Dialog befassten auch wir uns mit der Frage, ob es eine „richtige“ Religion geben könne. Dabei stießen wir auf das Thema der Religionsfreiheit, welche uns in den nächsten Unterrichtseinheiten beschäftigen sollte. Raphaele Raab

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Lehrer/innen 2016/17

Bernadette Blechinger

Monika Gross

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Dir.in Evelyn Awad

Bassem Asker

Christian Barones

Michaela Bihler

Irmgard Bretschneider-Hagenhofer

Nikolaus Cliotis

Adelheid Ehrenhuber

Alexander Froschauer

Birgit Grundner

Cornelia Hasler

Susanne Hutter

Sonja Jauk


Irene Jelen

Doris JöbstlWittmann

Andrea Klein

Silvia Korajman

Alexandra Krenn

Marianne  Muchwitsch

Barbara Pötsch

Sabine Rauscher

Maria Reif

Biljana Sando

Gertraud Schinnerl

Sabine Schönwetter-Cebrat

Ursula Seewald

Maria Steiner

Sabine Supper

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Lehrer/innen Dir.in Prof.in Mag.a Evelyn Awad

Volkswirtschaft und Wirtschaftsgeografie, Deutsch

Mag. Bassem Asker

Religion (muslimisch)

Mag. Christian Barones

Bewegung und Sport Knaben

Mag. Michaela Bihler

Deutsch Klassenvorstand 3FW, Religion (katholisch), Politische Bildung und Recht, Geschichte und Politische Bildung, Musik und Kreativer Ausdruck, Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, Wirtschaftswerkstatt, Englisch (Integration), UNESCO-Beauftragte, Genderbeauftragte

a

Mag.a Bernadette Blechinger MMag.a Dr.in Irmgard Bretschneider-Hagenhofer Nikolaus Cliotis, MA, BEd. Dipl.-Päd.in Adelheid Ehrenhuber Mag. Alexander Froschauer, BEd Dipl.-Päd.in Monika Gross Mag.a Brigit Grundner Mag.a Cornelia Hasler Mag.a Susanne Hutter Dipl.-Päd.in Ing.in Sonja Jauk

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Rechnungswesen und wirtschaftliches Rechnen, Wirtschaftliche Bildung Klassenvorstand 2FW, Officemanagement und angewandte Informatik, Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, Bewegung und Sport Knaben, Europäischer Computerführerschein, Schulgemeinschaftsausschuss, IT-Kustode Klassenvorstand 1FW, Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, Rechnungswesen, Küchen- und Restaurantmanagement, Wirtschaftswerkstatt, Betriebsorganisation Küche, Service und Betriebsorganisation, Englisch Musik, Bildnerische Erziehung und Kreativer Ausdruck Englisch, Wirtschaftswerkstatt, Jahresbericht, Homepage, Schulqualitätsbeauftragte, Jugend-Rot-Kreuz-Verantwortliche Bewegung und Sport Mädchen, Psychologie Deutsch Informations- und Officemanagement, Berufsorientierung, Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, Bildungsberatung, Personalvertretung


2016/17 Dipl.-Päd.in Irene Jelen

Musik, Bildnerische Erziehung und Kreativer Ausdruck, Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation, Schulbuchbeauftragte, Berufsorientierung

Mag.a Andrea Klein

Musik, Bildnerische Erziehung und Kreativer Ausdruck, Küche, Service und Betriebsorganisation, Küchenund Restaurantmanagement, Personalvertretung Englisch

Mag.a Silvia Korajman

Naturwissenschaft

Dr. Alexandra Krenn

Recht

StR.  Dipl.-Päd.   Marianne Muchwitsch Dipl.-Päd.in Barbara Pötsch

Klassenvorstand WFB, Ernährung und Gesundheit, Persönlichkeitsbildung und Kommunikation, Küche, Service und Betriebsorganisation, Personalvertretung Musik, Bildnerische Erziehung und Kreativer Ausdruck, Administration

Sabine Rauscher, BEd

Informations- und Officemanagement

Dipl.-Päd. Maria Reif

Küchen- und Restaurantmanagement

Biljana Sando

Religion (orthodox)

Dipl.-Päd. Gertraud Schinnerl

Ernährung, Küche und Restaurantmanagement, Küche, Service & Betriebsorganisation, Wirtschaftliche Bildung

Dipl.-Päd. Sabine Schönwetter-Cebrat

Religion (evangelisch)

Dipl.-Päd.in Ursula Seewald

Küchen- und Restaurantmanagement, Deutsch, Betriebsorganisation

MMag. Maria Steiner

Betriebswirtschaftslehre, Rechnungswesen, Wirtschaftswerkstatt, Schulgemeinschaftsausschuss Klassenvorstand WFA, Deutsch, Politische Bildung & Recht, Persönlichkeitsentwicklung & Kommunikation, Ernährung & Gesundheit, Berufsorientierung, Wirtschaftliche Bildung, Schulgemeinschaftsausschuss

Dipl.-Päd.in Doris Jöbstl-Wittmann

in

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in

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RLin Sabine Supper

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Neu im Team

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MMag.a Dr.in Irmgard Bretschneider-Hagenhofer

Mag.a Susanne Hutter

Dr.in Alexandra Krenn

Sabine Rauscher, BEd

Unterrichtsfächer: Wirtschaftliche Bildung, Rechnungswesen und wirtschaftliches Rechnen, Betriebswirtschaft. Werdegang: Studium der Betriebswirtschaft sowie der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften in Graz, mehrjährige berufliche Tätigkeit an der Karl-Franzens-Universität Graz sowie in der Wirtschaft, Studium der Wirtschaftspädagogik. Vertragslehrerin seit 2005.

Lehramt Deutsch sowie Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung an der KF-Uni Graz. Neben dem Studium bereits jahrelange Erfahrung in der Betreuung und Sprachförderung von Migrantenkindern an unterschiedlichen Pflichtschulen in Graz. Derzeit D-Förderlehrerin an der FS Grabenstraße Graz und Lehrbeauftragte am WIFI für die Berufsmatura sowie für Lehre mit Matura im Fachbereich Deutsch.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern habe ich den Beruf als Erwachsenenbildnerin und Rechtslehrerin ergriffen. In weiterer Folge wurde ich zu vielen Aus- und Weiterbildungen im beratenden und künstlerischen Bereich geführt. So ist es mir nun möglich, Menschen als Lebensberaterin und Energetikerin zu begleiten und meine künstlerischen Aspekte in meinen Lehrberuf zu integrieren.

Ich bin Informations-, Kommunikations- sowie ausgebildete Kindergartenpädagogin. Vor meiner Lehrtätigkeit war ich viele Jahre in der Erwachsenenbildung und als IT-Referentin in einem Unternehmen tätig.


Ruhestand Marianne Muchwitsch Mit Ende dieses Schuljahres tritt Frau Studienrätin FOLin Dipl.-Päd.in Marianne Muchwitsch in den wohlverdienten Ruhestand. Seit dem Schuljahr 1994/95 bereicherte sie unsere Schule durch ihr Fachwissen und ihre umsichtige Art im Umgang mit den Schüler/-

Mit Ende dieses Schuljahres tritt auch Frau FOLin Monika Groß ihren wohlverdienten Ruhestand an. Seit dem Schuljahr 1977/78 war sie an der Schule beschäftigt und kann somit die längste durchgehende Beschäftigung vorweisen. In all den Jahren kamen immer wieder neue Herausforderun-

innen. Als beliebte Klassenvorständin zeigte sie ebenso ihre Stärken wie bei den zahlreichen ihr anvertrauten Zusatzaufgaben, die viel Organisationstalent und Fingerspitzengefühl erforderten. Liebe Marianne, wir werden alle nicht nur deine Arbeits-

kraft, sondern auch deinen Humor und deine pointierten Aussagen vermissen! Wir wünschen dir alles Gute für deinen neuen Lebensabschnitt und hoffen, du kannst diesen im Kreis deiner Familie von Herzen genießen! Evelyn Awad

Ruhestand Monika Groß

gen wie etwa Lehrplanänderungen auf sie zu, denen sie sich stellen musste. Frau Gross war auch immer gern zur Stelle, wenn es galt, Schüler/innen auf Schulsportwochen zu begleiten. Dabei hatte sie, so wie auch im Alltag, immer ihre gute Laune und Fröhlichkeit mit im Gepäck.

Liebe Monika, wir hoffen, deine Gesundheit lässt es zu, dass du auch die kommenden Jahre in vollen Zügen genießen kannst. Wir wünschen dir alle einen guten Start in die Pension und die Möglichkeit, alle deine geplanten Vorhaben umzusetzen! Evelyn Awad 29


Lehrer/innen der ĂœberbrĂźckungsklassen

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Christian Barones

Michaela Bihler

Lisa Bodner

David Falkenburger

Alexander Froschauer

Sonja Jauk

Andrea Klein

Eva Martini

Raphaele Raab

Sabine Rauscher

Rita Stahlberg

Katrin Zauner


Lehrer/innen der Überbrückungsklassen Mag. Christian Barones Mag.a Michaela Bihler Lisa Bodner David Falkenburger Mag. Alexander Froschauer, BEd Dipl.-Päd.in Ing.in Sonja Jauk Mag.a Andrea Klein Eva Martini, MA Raphaele Raab Sabine Rauscher, BEd Mag.a Rita Stahlberg Mag.a Katrin Zauner

Bewegung und Sport Knaben Deutsch Mathematik Naturwissenschaft Küche, Service & Betriebsorganisation, Englisch, Geschichte Berufsorientierung Englisch Persönlichkeitsbildung, Sozialpädagog. Beratung & Betreuung Ethik Informations- und Officemanagement Deutsch Mathematik, Geschichte

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Neu im Team der Überbrückungsklassen

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Lisa Bodner

Raphaele Raab

Mag.a Rita Stahlberg

Ich befinde mich im Endspurt meines Lehramtsstudiums für die Fächer Mathematik und Physik. Gerade deshalb bin ich sehr froh, dass ich neben meinem doch recht theoretischen Studium Erfahrungen im Mathematikunterricht sammeln darf. Es reizt mich nicht nur das geteilte Interesse an Zahlen, geometrischen Formen und abstrakten Formeln, sondern v. a. der Austausch mit meinen Schüler/innen, das Erfahren von Lebensgeschichten, das Kennenlernen fremder Kulturen aber natürlich auch das gemeinsame Bewältigen sprachlicher Unterschiede.

An dieser Stelle darf auch ich die Chance nutzen, mich kurz vorzustellen. Ich heiße Raphaele Raab und studiere momentan noch Lehramt Mathematik, Geschichte und Psychologie & Philosophie an der Karl-Franzens-Universität Graz. In meiner Freizeit spiele ich Fußball, lese gerne und reise mit Familie und Freunden. Da ich Integration als sehr bedeutsam erachte, war ich sehr froh darüber, dass sich mir die Chance eröffnet hat, Ethik im Zuge dieses Lehrgangsangebots unterrichten zu dürfen.

Studium der Germanistik, Romanistik und Wirtschaftspolitik in Münster (Deutschland). Akademisch geprüfte DaF/DaZ-Expertin (Karl-Franzens-Universität Graz).


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Schulleben – Schulärztin – Gesunde Schule Tagesprogramm einer Schulärztin: • Ansprechpartnerin sein für Schüler/innen mit Kopf-, Hals-, Bauch-, Rücken-, Hand-, Bein-, Seelenschmerzen inklusive gemeinsamer Suche nach dem, was ein sinnvoller nächster Schritt ist • Jährliche Untersuchung aller, die die Schule besuchen • Besprechen von bestehenden Erkrankungen, stattgehabten Operationen oder Unfällen, Problemen des Rückens, der Verdauung inklusive Nahrungsmittel-Intoleranzen, chronischen Kopfschmerzen • Erinnern an regelmäßige Zahnkontrollen. Untersuchung der Augen, der Ohren, der Zähne, des Halses, der Schilddrüse, des Herzens, der Lunge, des Bauches, der Wirbelsäule und der Beine Fast immer die Frage: „Wie fühlst du dich in deinem Körper?“, weil es so wichtig ist, mit dem eigenen Körper befreundet zu sein. In diesem Zusammenhang reden wir auch über das Essen und Körperformen, darüber, dass eine 100-g-Tafel Schokolade oder ein Packerl Chips ein Viertel des Tageskalorienbedarfes ausmacht und blöderweise über die Insulinausschüttung dazu führt, dass man nach einer Stunde wieder hungrig ist. Darüber, dass man abnehmen kann und die Körperform trotzdem gleich bleibt. Darüber, dass irgendeine Form von aktiver Bewegung das Leben belebt und den Körper freut. 34

Darüber, dass bei strengen Diäten die Gefahr besteht, in eine Bulimie oder Magersucht zu kippen, und ich deshalb gesunde Ernährung und Bewegung empfehle, aber bei Jugendlichen keine Diäten zur Gewichtsabnahme. Das Wichtigste für Schüler/innen ist wohl, respektvoll mit sich selbst umzugehen, die eigenen Gefühle zu achten und das Gefühl zu haben, geliebt und respektiert zu werden. Alle Schüler/innen bekommen auch eine Einschulung, wie man aufrecht steht, wie man beim Warten irgendwo auf einfache Weise seine Bauch- und Rückenmuskeln trainieren kann und damit Rückenschmerzen vorbeugt. Viele von uns Erwachsenen haben nur wenig Ahnung davon. Diese Arbeit tut gut und es ist schön, die jungen Menschen mit jedem Jahr, das sie an der Schule sind, ein bisschen besser kennenzulernen und ihre Entwicklung mitzuerleben. Dr.in Ingrid Hubmann, Schulärztin


Was ist Jugendcoaching? Jugendcoaching unterstützt Schülerinnen und Schüler ab dem 9. Schulbesuchsjahr sowie Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, die Fragen zu ihrer beruflichen bzw. schulischen Weiterbildung haben. Die Teilnahme am Jugendcoaching ist freiwillig und kostenlos. Es soll mithilfe des Jugendcoachings eine Vernetzung von Familie, Schule, Qualifizierungsmaßnahmen und Wirtschaft stattfinden. Wie läuft’s ab? Bei einem ersten Gespräch werden das Jugendcoaching generell genauer erklärt und die momentane individuelle Situation besprochen. Gemeinsam mit

der Schülerin oder dem Schüler werden anschließend die persönlichen Ziele festgelegt. Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen können in die Beratung einbezogen werden. Die Dauer der Beratung ist abhängig von den individuell gestellten Fragen. Möglich Inhalte der Beratung können u. a. sein: •   Hilfe zur eigenen Entscheidungsfindung •   Herausfinden der jeweiligen individuellen Stärken und Fähigkeiten •   Herausfinden geeigneter Unterstützungsmöglichkeiten, um das Schuljahr gut zu schaffen.

Jugendcoach Mag.a Andrea Maierhofer Beratung an der Schule: Mittwoch 8-13 Uhr und nach Vereinbarung. Tel. +43 699 140 32 713 andrea.maierhofer@alphanova.at Bei Bedarf sind auch Beratungen im Büro in der Plüddemanngasse 67b, 8010 Graz, möglich. 35


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Sekretariat

Sozialpädagogin

Schulwart

Reinigung

Katrin Schimunek ist die gute Seele in der Fachschule Grabenstraße. Sie ist von Montag bis Freitag von 7.30 bis 14 Uhr im Sekretariat erreichbar. katrin.schimunek@ caritas-steiermark.at 0316/8015-435

Schüler/innen können in die Sprechstunden kommen, wenn sie das Gefühl haben, dass sie niemand versteht; wenn sie Probleme zu Hause oder in der Schule haben oder wenn sie einfach eine Gesprächspartnerin suchen. Gemeinsam wird versucht, die Probleme zu lösen. eva.martini@caritas-steiermark.at; Tel. 0316/8015-435

Franz Schinnerl, unser hilfsbereiter Schulwart, kümmert sich montags, mittwochs und freitags um unser Schulhaus.

Wir danken Frau Renate Klampfl Herrn Peter Ogieriakhi Frau Merima Durakovič für die sorgfältige, geduldige Reinigung des Schulhauses.


Unser Buffet

Das Buffet an unserer Schule ist sehr beliebt und stark frequentiert. Lehrer/innen und Schüler/innen des Schulzentrums versorgen sich an diesem Ort mit gesunden Snacks und Imbissen. Von der Wurstsemmel bis zum Vollkornweckerl und Gemüsesticks reicht das Angebot. Für die Naschkatzen gibt es vollwertige Kuchen, Obst und den sehr beliebten Obstsalat. Das Buffet wurde schon mehrmals für sein gesundes Angebot ausgezeichnet und stellt eine große Bereicherung dar. Wenn es geschlossen ist, können sich alle Hungrigen und Durstigen an den Automaten selbst bedienen. Auch hier wird auf gesunde Riegel und Weckerl großer Wert gelegt. Birgit Grundner 37


Individuelle Lernbegleitung An der Schule besteht das Angebot der individuellen Lernbegleitung, kurz ILB genannt. Mit ILB haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich beim Lernen beraten und begleiten zu lassen. Ein/e Lernbegleiter/in hilft dem Schüler/der Schülerin sich besser zu organisieren, sich neue Lerntechniken anzueignen oder aber auch seine/ihre Prüfungsangst zu bewältigen, je nachdem, was gerade gebraucht wird. Lernbegleitung 38 ist unabhängig vom Fach und daher keine Nachhilfe. ILB bietet

Hilfe zur Selbsthilfe. Wichtig dabei ist, dass es auf freiwilliger Basis erfolgt. Nach der Information der Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen starteten wir mit Lernbegleitung. Mit Hilfe der ILB konnten bereits einige „Fleck“ ausgebessert bzw. vermieden werden. Unser Lernbegleiterinnenteam (v. l. n. r.): Andrea Klein, Maria Steiner, Bernadette Blechinger, Barbara Pötsch, Adelheid Ehrenhuber. Maria Steiner


Schulgemeinschaftsausschuss Elternvertreterinnen Anja Kollik Daniela Lamperter Barbara Strohriegel

Vorsitz Dir. Prof. Mag.a Evelyn Awad in

in

Lehrer/innenvertreter/innen Nikolaus Cliotis, MA, BEd MMag.a Maria Steiner Dipl.-Päd.in Sabine Supper

SchĂźler/innenvertreter/innen Jennifer Lungu (Schulsprecherin) Jakob Edlinger (stv. Schulsprecher) Angela Doerksen-Tkatsch (stv. Schulsprecherin)

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UNESCO-Jahrestagung: Kulturelle Bildung – kulturelle Vielfalt Von 5. bis 7. Oktober 2016 tagten die Referentinnen und Referenten der österreichischen UNESCO-Schulen im Bundesgymnasium Dornbirn. Zur Eröffnung der Veranstaltung gab es einen Vortrag von Herrn Dr. Peter Natter zum Thema „Gedanken zu Global Citizenship“. Am darauffolgenden Tag konnten die Teilnehmer/innen zwischen drei Workshops wählen. Workshop I mit dem Thema „Migration sensibel gestalten“ behandelte Themen wie Migration, Flucht, Asyl und Integration. Die Teilnehmer/innen des Workshops II „Markt der Möglichkeiten – Kulturelle Bildung – Kultu-

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relle Vielfalt“ stellten ihre Erfahrungen aus dem Aktionstag zur Kulturellen Bildung am 24. Mai vor. Im Workshop III wurde die Publikation „Global Citizenship Education“ vorbereitet. Am Nachmittag gab es eine Stadtführung durch Dornbirn sowie eine Besichtigung von Schwarzenberg, wo wir auch das Angelika-Kauffmann-Museum besuchten. Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Firma Zumtobel in Dornbirn. Zum Abschluss der Tagung wurden im Plenum Vereinbarungen für das österreichische Netzwerk getroffen. Bernadette Blechinger


Neu: Ausbildungspflicht bis 18 Für Jugendliche gibt es künftig eine Ausbildungspflicht: Die Erziehungsberechtigten müssen dafür sorgen, dass Jugendliche nach Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht bis zu einem Alter von 18 Jahren eine weitere Ausbildung bekommen. Sie können entweder eine weiterführende Schule besuchen, eine Lehre absolvieren oder eine sonstige Ausbildung (z. B. ein Praktikum) machen. Die Ausbildungspflicht gilt ab Juli 2017 für alle Jugendlichen, die die Pflichtschule im Schuljahr 2016/2017 bzw. danach abschließen. Bei Nichtbeachtung drohen Strafen für die Eltern. Die Sanktionen treten mit 1. Juli 2018 in Kraft.

Hintergrund Hintergrund der neuen Regelung ist, dass laut Schätzung des Sozialministeriums ca. 5.000 Jugendliche jedes Jahr das Bildungs- und Ausbildungssystem in Österreich ver-

lassen, ohne über einen über die Pflichtschule hinausgehenden Abschluss zu verfügen. Es ist erwiesen, dass diese Personen stark eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten haben: Sie sind vom dreifachen Risiko von Arbeitslosigkeit und vom vierfachen Risiko, Hilfsarbeiterinnen/Hilfsarbeiter zu werden, betroffen. Darüber hinaus ist ein Fünftel dieser Personengruppe armutsgefährdet bzw. von Sozialleistungen abhängig. Durch die Schaffung einer Ausbildungspflicht zusammen mit dafür notwendigen Strukturen und Einrichtungen soll das Ausbildungsniveau junger Menschen erhöht werden. Dies soll zu einer besseren Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft führen. Für Jugendliche, die vor dem 18. Geburtstag eine weiterführende Aus-/Bildung abschließen, endet die Ausbildungspflicht mit dem Abschluss. (Quelle: https://www.help.gv.at)

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Expert-Schule Unsere Schüler/innen wachsen mit digitalen Medien auf und nutzen sie meist unbefangen. Die Initiative „eEducation Austria“ des Bundesministeriums für Bildung fördert den Erwerb von Kompetenzen, um Technologien bewusst und produktiv für die eigene Weiterentwicklung einzusetzen oder in zukunftsträchtigen Berufsfeldern Fuß zu fassen. Im Zuge der von mir angestrebten

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eCOOL-Zertifizierung für unsere Schule kam ich durch Bundesleiter Mag. Andreas Riepl auf dieses „eEducation“-Konzept. Mein Ziel war es, unsere Schule als ExpertSchule zertifizieren zu lassen. Dies ist mit einigen Auflagen verbunden, die ich am Bundesseminar zu „eEducation“ in Wien (16.-17.1.2017) vorweisen konnte, sodass

wir dieses Badge nun offiziell führen dürfen. Da an unserer Schule digital-inkludierte Fachdidaktik sowie E-Learning zum Unterricht gehören, war es mir wichtig, dies auch durch dieses Zertifikat geltend zu machen. Das Kollegium und besonders der Unterricht in OMAI haben sich der informatischen Bildung sowie dem verlässlichen Erwerb digitaler Kompetenzen einschließlich ergänzender E-Learning-Aktivitäten verschrieben. Nikolaus Cliotis


Starke-Schulen-Award «Eine starke Schule ist ein Ort der Anerkennung, an dem Kinder und Jugendliche Aufgaben übertragen erhalten, an denen sie über sich selbst hinauswachsen können.» (Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Schratz, Universität Innsbruck) Die Initiative „Starke Schulen“ hat sich zum Ziel gesetzt, Bewusstsein zu schaffen für Probleme und relevante Themen im Schulalltag. Mit dem neuen „Starke-Schulen-Award“ wurden bereits erfolgreich eingesetzte Lösungswege für diese Herausforderungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. So konnte daraus die nötige Dynamik entstehen, um viele Schulen tatkräftig zu stärken. Die Initiative des Veritas-Verlages zeigt Probleme auf, spricht Zukunftsthemen an und hebt positive Beispiele hervor. Sie bewegt Menschen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft,

Verbänden, Wirtschaft und Medien und regt sie an, sich mit dem Thema Unterricht zu befassen. Beim Starke-Schulen-Award, an dem die Fachschule für wirtschaftliche Berufe mit einer Einreichung teilnahm, wurde der Fokus vor allem auf nachhaltigen Unterricht gelegt, der der Vielfalt an Österreichs Schulen gerecht wird. Den feierlichen Abschluss der Initiative bildete der Galaabend in den Vienna Twin Towers im 35. Stock, an dem Lehrerinnen und Schülerinnen der 2FW teilnahmen. Veritas-Chef Mag. Manfred Meraner betonte, wie sehr es ihn freue, dass mit diesem Award „diese positive Wertschätzung“ vermittelt worden sei. Die Einreichung „Creative English lessons – keine Angst vor der Abschlussprüfung“ wurde als sehr innovativ angesehen und zur Nachahmung empfohlen. Birgit Grundner

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SPIN Das Sprachenprojekt „Santa has an accident“ wurde vom österreichischen Sprachenkompetenzzentrum in das SprachenInnovationsNetzwerk (SPIN) aufgenommen. Das Projekt wurde von der Gutachterin Mag.a Monika Holzer als vorbildliches und nachhaltiges Projekt gesehen. Die Aufnahme ist an die kontinuierliche Qualitätssicherung und die Weiterentwicklung von Sprachprojekten gebunden, sodass die Qualität von Sprachunterricht nachhaltig gesteigert werden kann. Die aktive Mitwirkung umfasst außerdem die Bekanntmachung des SPIN-Projektes, den Erfahrungsaustausch, die Informationsweitergabe und die Evaluation des Projektes. Birgit Grundner

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Erfolgreiche Teilnahme an den Special Olympics! Wir gratulieren unserer Lena Strohriegel aus der WFA-Klasse zum 2. Platz beim World Dance Contest im Rahmen der Special Olympics 2017. Der Bewerb wurde in vier Kategorien ausgetragen. 14 Solos, 18 Paare, neun Crews und neun Nationen stellten sich der internationalen Fachjury aus dem Tanz-, Sport- und Showbereich. Lena konnte das Publikum und die Jury mit ihrem Tanzpartner Gerfried Pocivalnik in der Kategorie „Paare“ überzeugen. Liebe Lena, auf nach Abu Dhabi 2019! Irene Jelen und Sabine Supper


Vinzenzgemeinschaft „Josefina Nicoli“ An dieser Stelle möchte ich meine Freude und meinen Dank über die gute und fruchtbare Zusammenarbeit unserer Vinzenzgemeinschaft „Josefina Nicoli“ mit der Schule ausdrücken. Unsere Vinzenzgemeinschaft ist eine der über 60 Vinzenzgemeinschaften in der Steiermark. Vorbild für alle Vinzenzgemeinschaften ist der hl. Vinzenz von Paul (1582-1660). Im 19. Jahrhundert hat Frederic Ozanam, Professor an der Sorbonne in Paris, die Vinzenzgemeinschaften ins Leben gerufen. Mit Studenten und Kollegen wurden hilfsbedürftige Menschen in ihren Wohnungen besucht und mit Heizmaterial, Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen versorgt. Diese Art der Hilfe breitete sich schnell aus, sodass es weltweit über eine Million Mitglieder gibt. Die Vinzenzgemeinschaft „Josefina Nicoli“ ist nach einer Barmherzigen Schwester benannt, die in Sardinien lebte und sich im 19. und 20. Jahrhundert vor allem um Kinder und Jugendliche,

die auf der Straße lebten, tatkräftig kümmerte. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist ebenfalls die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die es aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation sehr schwer haben. Unsere Vinzenzgemeinschaft hat auch eine Kooperation mit der Albania-Austria-Partnerschaft unter Leitung von Konsulin Dr.in Marianne Graf, welche seit 1992 nachhaltige und überaus notwendige Projekte in Albanien durchführt. Die nötigen Mittel kommen von Spender/innen, vom Zentralrat der Vinzenzgemeinschaften der Steiermark und aus dem Erlös der alljährlichen Benefizveranstaltung, die wir gemeinsam mit der Fachschule durchführen. Sr. Angela Platzer 45


Unsere Klassen 46


1FW

Aberl Manuel, Annawitt Leo, Baumgartner Bettina, Bursch Leticia D., Dembele Sambou, Esterl Lisa-Marie, Grader Lea, Gruber Carina, Helmreich Niklas, Hiebler Julia, Holzmann Markus, Köck Nina-Marie, Költringer Teresa, Lamperter Selina, Linhofer Sonja, Lopesdesouza Natacha, Lubi Florian, Memic Medina, Mollich Judith, Rauber Julia, Rauter Felix, Sampl David, Schöner Sarah, Shaffiee Ramin, Sibu Ana-Maria, Stefa Joel, Wahba Sarra, Zöhrer Fanny, Zotter Michelle Klassenvorständin: Dipl.-Päd.in Adelheid Ehrenhuber

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2FW 48

Ammerstorfer Rebecca, Anane Andreas, Avci Ebru, Baric Michelle, Calik Sidar, Feher Luminita, Handl Leonie-Christin, Husic Mevludin, Ivanisevic Lara, Jarjoyan Nelli, Klement Annika, Kollik Victoria, Kotnik Denise, KĂźhnfels Michaela-Isabella, Lungu Jennifer-Claudia, Makhmudova Kheda, Pecaver Felix, Pfleger Samuel, Rumpler Denise, Schloffer Sandra, Schober Yannik, Stanic Kristina, Steiner Nico, Steurer Samira, Tintas Roxana-Maria, Wahid Dalia, Wurzer Julia, Zanella Fabian, Zimmermann Anja Klassenvorstand: Nikolaus Cliotis, MA BEd


3FW

Abidi Imen, Abolis Natascha, Akgün Dilara, Avci Eda, Baumhackl Lisa, Caesar Michelle, Edlinger Jakob, Fischer Selina, Fruhmann Tanja, Haas Michael, Kara Hazal, Kara Nur, Kesic Radovan, Leeb Tanja, Lenardt Lisa, Mihalics Raphael, Opis Valentin, Rublé Paula, Schwaiger Marie-Theres, Sersen Vanessa, Stenglein Chiara, Stiffler Nina, Vasic Jelena Nicht am Foto: Edlinger Jakob, Sersen Vanessa, Kara Nur, Schwaiger Marie-Theres Klassenvorständin: Mag.a Bernadette Blechinger

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WFA 50

Abd Rabou Matteo, Adam Sandra, Almasre Seba, Belak Sarah, Brandl Julian, Doerksen-Tkatsch Angela, Edilhaschieva Fariza, Evans Paulina, Farkas Kaja, Farkas Sasa, Grgic Julija, Issa Nazli, Jeber Celina, Jonny Kevin, Karabacak Dicle, Kohlfßrst Isabella, Marksl Nadine, Michael Kevin, Mohamed Nadir, Moustrih Diana, Nadir Mohamed, Pabi Laura, Rathkolb Michelle, Simecek Nadine, Siminski Daniel, Strohriegel Lena, Vucic Dalibor Nicht am Foto: Nazli Issa Klassenvorständin: RLin Sabine Supper


WFB

Acko Nadja-Sophie, Alluhaibi Mohamad, Avci Feride, Barmüller Rebecca, Bonsu Leticia, Dandah Moutaz, Demiri Devad, Dikaeva Linda, Dubaeva Diana, Hutter Bianca, Kriegl Amy, Leitinger Ines, Malanovic Irnes, Mihalics Miguel, Mosawi Zeynab, Paunovic Marija, Pervaiz Suleman, Reinprecht Verena, Rekic Amanda, Sabic Ines, Schlegl Isabella, Schröttner Christian, Shahin Amina, Stoimaier Lena, Sulu Erkin, Telci Cizem, Zrim Julia Nicht am Foto: Leitinger Ines Klassenvorständin: Dipl.-Päd.in Marianne Muchwitsch

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Mit dem Jahresbericht wird eine Bilanz über das vergangene Schuljahr erstellt. Er gibt Auskunft über die durchgeführten Projekte, Exkursionen, Sprach- und Sportwochen, Sportveranstaltungen, den Tag der offenen Tür, Zusatzausbildungen, Workshops und vieles mehr … Neben dem Schulalltag der 3. Klasse waren in den letzten Monaten vor allem zwei Schlagwörter in aller Munde: „Abschlussprüfung“ und „Präsentation“. Während des Schreibens dieser Grußworte befinden wir uns in den finalen Vorbereitungen 52

zu den Klausuren und der praktischen Fachprüfung. Die Projektarbeiten wurden bereits abgegeben und damit ein erster Schritt in Richtung Abschluss gesetzt. Das Lehrer/innenteam hat die Kandidat/innen gut vorbereitet, sodass ich zuversichtlich bin, dass ich am Ende des Schuljahres auf eine erfolgreiche Abwicklung der Abschlussprüfung zurückschauen kann. Den Absolvent/innen der Fachschule für wirtschaftliche Berufe wünsche ich alles Gute für ihre Zukunft! Dir. Dipl.-Päd. Juergen Jenecek, BEd


„Auch schwarze Schafe bilden eine Herde“ Eine Geschichte über unsere Abschlussklasse

Es war einmal an einem sonnigen Septembertag im Jahre 2014. Einunddreißig sehr individuelle Heranwachsende trafen sich, nicht ahnend, was in den nächsten drei Jahren auf sie zukommen würde, im Klassenraum der 1FW. Nach der ersten Kennenlernphase begaben sich die noch schüchternen Jugendlichen mit ihrer „Hüterin“, Frau Blechinger, auf den Retzhof, wo sie zu einer Herde mit ihrer eigenen Hierarchie und Rangordnung zusammenwuchsen. Bereits nach dem ersten Schuljahr verließen einige „Schäfchen“ die Herde. Die Freude war groß, als neue Weggefährt/innen die Gruppe bereicherten. Bei zahlreichen Aktivitäten wie den Projekttagen in Flavia Solva, beim Besuch eines Weingutes und dem Bierzapfen in einer Brauerei, den Projekten „Über Mauern schauen“, „Klasse ausmalen“ und der Wienfahrt bildeten die Schüler/innen ein soziales Gefüge, in dem alle ihren Platz finden und Unterschiede in der Gemeinschaft positiv genutzt werden konnten. Ich bemühte mich, die Gemeinschaft, in der sich alle Gruppierungen wie die Braven, die Frechen, die Coolen, die sportlichen Asse fanden, auf sicheren Pfaden zu leiten. Auf dem gemeinsamen Weg zum Praktikum am Ende des zweiten Schuljahres wurden einige Täler und Hochebenen durchquert. Schließlich gab es im dritten gemeinsamen Jahr noch einige Hürden wie die Abschlussarbeiten und

einige Semesterprüfungen zu bewältigen. Die anfänglich zurückhaltenden Jugendlichen haben sich durch die gemeinsame Arbeit in den drei Jahren zu freundlichen, zielstrebigen und kommunikativen Persönlichkeiten entwickelt. Das Ziel des Weges war ein produktives Miteinander, das von gegenseitigem Respekt und konstruktiver Zusammenarbeit getragen wird – nach dem Motto: „Auch schwarze Schafe bilden eine Herde!“ Wir wünschen den Schüler/innen der 3FW alles Gute und viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg! Bernadette Blechinger

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Aus dem Unterricht 55


Pflichtpraktikum nach der 2. Klasse der 3-jährigen Fachschule Die Schülerinnen und Schüler der Fachschule sind verpflichtet, zwischen der 2. und 3. Klasse in Betrieben und Firmen der Wirtschaft, der Verwaltung oder des Tourismus ein Pflichtpraktikum im Ausmaß von acht Wochen zu absolvieren. Das Schuljahr endet daher schon Ende Mai. Ziele des Praktikums sind die Anwendung und Umsetzung des Erlernten in der Praxis, das Kennenlernen der Anforderungen

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der Arbeitswelt (Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortung übernehmen ...), Stärkung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen und nicht zuletzt die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Die Schülerinnen und Schüler mussten Aufzeichnungen über ihrer Tätigkeiten führen und einen Praktikumsbericht abgeben. Bernadette Blechinger (Praktikumsbetreuerin)


Erfahrungsbericht Pflichtpraktikum

Ich habe mich im Herbst des Vorjahres bei vielen verschiedenen Unternehmen beworben. Zwei Betriebe haben ihr Interesse bekundet, die Steiermärkische Bank und Sparkasse Graz sowie das Umweltamt im Magistrat Graz. Ich durfte den ersten Teil meines Praktikums im Zeitraum von 1. bis 30. Juni 2016 in der Werbeabteilung der Bank absolvieren. Meine Tätigkeiten waren sehr interessant und spannend. Ich durfte an Meetings (z. B. mit der Antenne Steiermark) teilnehmen und war in der letzten Woche auch im Außendienst tätig. Ich konnte meinen Tourenplan selbst gestalten und brachte Werbematerial zu allen Golfplätzen in der Steiermark. Zu meinen Aufgaben zählten das Schreiben von E-Mails an Kund/innen und die Mitarbeit an der Homepage. Den zweiten Teil meines Praktikums verbrachte ich im Umweltamt der Stadt Graz. Die Abteilung besteht aus verschiedenen Referaten wie z. B. den Referaten für Abfall, Luftrein-

haltung, Schalltechnik und Energie. Ich war dem Referat für Energie und Ökologie zugeteilt. Meine Hauptaufgaben bestanden im Scannen von Akten, dem Anlegen von Excel-Tabellen, der Lektüre von Umweltstudien und der Übersetzung von Zusammenfassungen ins Englische. Während dieser Zeit habe ich Einblicke in die Umweltprojekte der Stadt Graz bekommen, was sehr aufschlussreich und bereichernd für mich war. Ich möchte mich nochmals bei allen Kolleginnen und Kollegen bedanken, die mich während meines Praktikums eingeschult und unterstützt haben und mir auf diese Weise positive Berufserfahrungen ermöglicht haben. Michael Haas (Schüler der 3FW) 57


Seit dem Haupttermin 2016 ist an den dreijährigen Fachschulen die Erstellung einer Abschlussarbeit vorgesehen. Die Schüler/innen suchen sich ein Thema, das sie im Team bearbeiten, verschriftlichen und präsentieren. „Schlank oder krank?“ – Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit aus Ernährung beschäftigten sich Eda und Hazal mit dieser Frage, schrieben darüber und gestalteten einen sehr informativen Flyer. 58

Am Tag der offenen Tür informierten sie alle Interessierten über ihr Thema „Essstörungen“ und erregten mit ihrem Stand viel Aufmerksamkeit. Sie hatten viel Mühe in ihre Präsentation gesteckt, selbst das Plakat gezeichnet, die Buchstaben ausgeschnitten und auch eine Waage mitgebracht. Sie waren aber so „human“, die Anzeige abzukleben. Ein guter Einfall waren auch die Barbiepuppen, die auf den Birgit Grundner Schlankheitswahn hinweisen sollten.


Abschlussarbeiten

Im Unterrichtsfach Betriebswirtschaftslehre haben Lisa Baumhackl und Nina Stiffler das Thema „Wie kann man Schüler/innen eine gesunde Ernährung schmackhaft machen?“ gewählt. Dabei beschäftigten wir uns einerseits mit dem Thema gesunde bzw. vegane Ernährung und auf der anderen Seite schauten wir, wie man gesunde Nahrung vermarkten kann. Als Beispiel dafür haben wir den Muffin gewählt.

Im Rahmen einer Unterrichtsstunde fand die Verkostung der veganen Muffins statt. Anschließend beantworteten wir Fragen zum Plakat und zur Verkostung der Muffins. Es wurden folgende Fragen gestellt: Hat Ihnen der Muffin geschmeckt? Würden Sie diese Muffins kaufen? Die Mitschüler/innen waren begeistert und fanden die Muffins sehr lecker und das Plakat sehr gelungen. Nina Stiffler und Lisa Baumhackl 59


In der Betriebsküche des Pflegeheims der Caritas Dankenswerterweise bekamen wir die Möglichkeit, unseren Schüler/innen das Arbeiten in einer Großküche zu demonstrieren. Sie lernten die Aufbau- und Ablauforganisation einer Betriebsküche kennen und bekamen einen Einblick in die Ernährung von alten und kranken Menschen und in die Diätküche. Unser Auftrag war es, das Abendessen für ca. 90 Personen zuzubereiten und anschließend beim Service zu helfen. Weiters waren Vorbereitungsarbeiten für den nächsten Tag zu erledigen. Im Team lernten die Schüler/innen, große Mengen in einer bestimmten Zeit zu bewältigen, wobei Wert auf die richtige Arbeitsplatzgestaltung und Betriebsmittelauswahl sowie auf rationelles Arbeiten gelegt wurde. Sie sollten auch einen Einblick in die Bedienung von Großküchengeräten bekommen. Mit Freude richteten sie die fertigen Speisen an, garnierten sie geschmackvoll und stellten sie zur Ausgabe bereit. Bei allen Tätigkeiten in der BK waren wir verpflichtet, die Hygienevorschriften nach HAACP einzuhalten, und die Schüler/ innen sollten über die Unfallgefahren Bescheid wissen. Die Schülerinnen und Schüler schrieben am Ende des Praxisunterrichts ein Arbeitsprotokoll. Maria Reif 60


Geschichteunterricht Am Mittwoch, dem 21.9.2016, besuchten die Schülerinnen und Schüler der 2FW im Rahmen des Geschichteunterrichts gemeinsam mit mir einen Workshop zum Thema „Vor der Erfindung der Kindheit“ im Landeszeughaus. Der Workshopleiter, Herr Albert Gramer, hat mit dem Einsatz von Bildquellen, schriftlichen Quellen und dinglichen Quellen wie Waffen, Rüstungen, Pistolen und Gewehren seinen Vortrag über die Rolle von Kindern in der Neuzeit sowie in den Weltkriegen überaus anschaulich und interessant gestaltet. Die Schüler/innen sind gemeinsam mit dem Vortragenden den Fragen nachgegangen, wie das Leben eines Mädchens oder

Buben in der beginnenden Neuzeit aussah und was es für die Kinder damals bedeutete, in Zeiten des Krieges aufzuwachsen. Er erzählte von Rosa Zenoch, einem zwölfjährigen ruthenischen Mädchen, das während des Ersten Weltkrieges bei der Schlacht um Lemberg Soldaten unter Lebensgefahr mit Wasser versorgte und selbst so schwer verletzt wurde, dass ihr ein Bein amputiert werden musste. Die Schülerinnen und Schüler konnten am Beispiel von Kindersoldaten in Ruanda und im Kongo auch das grausame Schicksal von Kindern in Kriegssituationen in der heutigen Zeit nachempfinden. Bernadette  Blechinger 61


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Betriebsbesichtigung – Hotel, Weingut und Sektmanufaktur Harkamp

Die Ausbildung zur Restaurantfachfrau/zum Restaurantfachmann erfordert nicht nur theoretisches Wissen, es muss auch in der Praxis richtig umgesetzt werden können. Daher ist es wichtig, dass die Schüler/innen Betriebe besuchen, in denen diese Umsetzung zur Tagesordnung gehört. Nach dem Besuch einer Brauerei am Anfang des Jahres stand im September 2016 der Besuch eines Hotels mit Restaurant und zugehöriger Weinkellerei auf dem Programm. Das Restaurant und Hotel der Familie Harkamp befindet sich am Flamberg direkt an der steirischen Weinstraße. Hier werden über 70 Hochzeiten pro Jahr mit Tafeln für bis zu 100 Personen abgehalten. Eine Besonderheit ist, dass für die standesamtliche Trauung ein Pavillon und für die kirchliche Trauung eine Kapelle vor Ort vorhanden sind. Die Schüler/innen durften neben den Hotelzimmern auch die Hochzeitssuite besichtigen.

Besonders schön war der Blick von der Hochzeitskapelle in die angrenzenden Weingärten. Die Schritte von der Traube zum Qualitätswein wurden anschließend in der Weinkellerei Harkamp bei Leibnitz erklärt. Was wäre ein Besuch in der Weinkellerei ohne dazugehörige Verkostung! Diese mussten sich die Schüler/innen jedoch verdienen. So durfte eine Schülerin einen Sekt sabrieren. Sabrieren ist eine jahrhundertealte Tradition, welche von Napoleon 1812 begründet wurde. Nach einer gewonnenen Schlacht während des Russlandfeldzuges wurde mit einem Briquet-Säbel der Kopf der Flasche abgeschlagen. Nach einer Einschulung im Umgang mit dem Säbel und der Positionierung an der Flasche ist der Versuch einwandfrei gelungen. Mit dieser nicht alltäglichen Methode, einen Sekt zu öffnen, und mit vielen neuen interessanten Eindrücken bleibt dieser Lehrausgang allen gut in Erinnerung. Adelheid Ehrenhuber 63


Tag der Bewegung „Bianca will abheben ins Weltall!“ Dass sie das gut kann, hat sie im Astronaut/innentrainer beim „Tag der Bewegung“ der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse am Grazer Hauptplatz gezeigt. Am 23. September 2016 besuchte die WFB-Klasse mit mir im Rahmen des Gesundheitslehreunterrichtes diese Veranstaltung, bei der es die Gelegenheit gab, Geräte, die mit Bewegung und Fitness zu tun haben, auszuprobieren, Informationen zum Thema Gesundheit zu sammeln und mit Expert/innen ins Gespräch zu kommen. Da die Gesundheit unser größtes Gut ist, waren wir froh, dass wir den Unterricht in der Schule mit dieser Veranstaltung der GKK kombinieren konnten. Marianne Muchwitsch 64


Im Joanneum Die Schülerinnen und Schüler der 3FW besuchten im Rahmen des Naturwissenschaftsunterrichts das Universalmuseum Joanneum. Wilde Katzen, Vögel im Flug, sonderbare Pflanzen, rätselhafte Fossilien, dies und vieles mehr, was unsere Erde bietet, war im Joanneum zu bestaunen. Besonders angetan waren die Schülerinnen und Schüler von den Schmetterlingen, aber auch die Mineraliensammlung fand großen Anklang. Die Zeit im Museum verging wie im Fluge. Unsere Schule verfügt seit mehreren Jahren über die sogenannte Schulkarte. Diese Schulkarte ermöglicht es, die Angebote des Universalmuseums Joanneum kostenlos zu nutzen und den Unterricht praxisnah zu gestalten. Silvia Korajman 65


COOL: Kennenlerntage der 1FW Kennenlernen, Zusammenfinden, Freundschaften schließen und gemeinsam die angewandten Unterrichtsmethoden in der neuen Schule verstehen. Das war der Sinn und auch das Ziel, diese zwei Tage gemeinsam zu verbringen. Eine der vorgestellten Unterrichtsmethoden ist COOL. Cool heißt kooperatives, offenes Lernen. Mit COOL lernen die Schüler und Schülerinnen: • die Zeit selbst einzuteilen, • aus Pflicht- und Wahlaufgaben selbst Schwerpunkte zu setzen, • die Arbeit zielgerichtet und zeitgerecht zu organisieren. 66

Diese Methoden konnten die Schüler und Schülerinnen in Teams mit COOL-Aufträgen ausprobieren und dazu Plakate gestalten. Durch einen Workshop und verschiedene Spiele haben wir auch versucht, eine Gemeinschaft aufzubauen. Sehr hilfreich waren auch die großen Schlafräume, in denen die Jugendlichen Zeit fanden, über sich und ihre Hobbies zu erzählen. Es waren zwei Tage, die den Grundstein für eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren legten und in der Erinnerung sicher mit viel Lachen und Scherzen in Verbindung bleiben werden. Adelheid Ehrenhuber


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Berufsinformationstag des Handels „Verkäufer/in, Bürokauffrau/-mann“, diese Berufe kommen als Antwort auf die Frage: „Welche Berufe im Handel gibt es?“ Dass diese zwei Berufe noch lange nicht alles sind, was der Handel an Lehrberufen bzw. Bereichen zu bieten hat, davon konnte sich die WFB-Klasse am 14. Oktober 2016 am Berufsinformationstag des Handels in der Wirtschaftskammer Steiermark überzeugen. Nach einer interessanten Eröffnung, in der Lehrlinge aus unterschiedlichen Lehrberufen von ihren Erfahrungen berichteten, gab es ein „Bewerbungsquiz“ für die Schüler/innen. Gizem Telci war unter den besten zehn Teilnehmer/innen und erhielt ein Zertifikat.

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Danach stellten Unternehmer/innen die unterschiedlichen Lehrberufe im Handel vor und wir waren überrascht, wie spartenbedingt vielfältig die Lehrberufe Einzelhandelskauffrau/-mann und Bürokauffrau/-mann sind. Im Anschluss daran konnten sich unsere Schüler/innen direkt bei den Unternehmen über Berufsmöglichkeiten informieren und Kontakte für Betriebspraktika knüpfen. Blitz-Interviews mit möglichen zukünftigen Arbeitgeber/innen zeigten den Schüler/innen, wie Personalverantwortliche sogenannte Hearings abhalten. Irene Jelen und Sonja Jauk


English all inclusive: Making a flake Auch im heuer waren die Schüler/innen der WFA-Klasse eifrig dabei, wenn es darum ging, nach einer englischen Anleitung Schneeflocken zu basteln. Ein Scherenschnitt ist dagegen ein Kinderspiel, denn hier geht es ja um eine sechsstrahlige Figur – eine echte Herausforderung! Nach den ersten Versuchen wagten sich viele an komplexe Formen heran. Am Ende waren alle „thrilled“, da unsere

Schneeflocken ebenso wie echte Flocken einzigartig waren! Follow the instruction: Draw a circle (diameter = 12 -15 cm) on white paper and cut it out. Fold it in half and then make sure you fold the half-circle twice so you get a slim triangle with a round bottom. Cut out the branches and unfold your masterpiece! Andrea Klein und Bernadette Blechinger

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Fachpraktische Im Fach KRM wurde fleißig drei Jahre lang für die große Abschlussprüfung in Küche und Service geübt und trainiert, denn schließlich hatten die Schüler/innen einen sehr großen Bildungsauftrag zu erfüllen. In dieser Zeit verwandelte sich die Schulküche in eine Restaurantküche, in der Speisen der gehobenen Kategorie unter Anwendung unterschiedlichster und fachlich richtiger Arbeitstechniken hergestellt und kreativ angerichtet wurden. Parallel dazu entstand auf der Piazza unserer Schule ein wunderbares kleines Restaurant. Tische für je vier Personen wurden nach vorgegebenen Regeln gedeckt, Gäste wurden empfangen und professionell betreut und beraten. Gertraud Schinnerl 70


Abschlussprüfungen Wie sehen die Abschlussprüfungen in KRM eigentlich aus? Küche: Grobstrukturierte schriftliche Planung, Zubereitung eines 4-gängigen Menüs sowie Anrichten und Garnieren der Speisen in 300 Minuten Service: Vorbereitung und Durchführung eines Menüservices für vier Gänge, Getränkeservice, Weinempfehlung und entsprechende Nacharbeiten in 210 Minuten Beispielmenü: •  Frühlingssalat, Kürbiskernöldressing •  Lauchcremesuppe mit Lachsstreifen •  Gerolltes Putenschnitzel auf Käse- sauce, Tomatenspieß, Spinatspätzle •  Schokolade-Mandel-Auflauf mit Vanilleeis 71


Auf den Spuren der Wissenschaft Im Rahmen des Unterrichtsfachs Wirtschaftswerkstatt besuchte die 3FW-Klasse im November das Haus der Wissenschaft in Graz. Hier wurde den Schüler/innen Lehrstoff auf interessante und interaktive Weise nähergebracht. So starteten sie mit Google Earth eine Reise nach Bangladesch, konnten mittels Street View durch die Straßen von Tokio spa-

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zieren und durch Fernsteuerung auf dem Mars landen. In einer CO2-Box erlebten sie live den Klimawandel und seine Auswirkungen. Besonderen Anklang fanden die Erlebnisse in den virtuellen Welten. Insgesamt gesehen verging die Zeit wie im Flug und die Schüler/innen waren begeistert. Evelyn Awad


Auferstehung beginnt im Leben Vor den Osterferien haben sich die Schülerinnen und Schüler der WFA-Klasse im katholischen Religionsunterricht mit den Themengebieten Karwoche sowie Passion und Kreuzweg Jesu Christi auseinandergesetzt. Wie jedes Jahr gab es einen Lehrausgang auf den Kalvarienberg, wo wir eine Andacht gestalteten.

Nach den Osterferien wurde das Thema „Glaube an die Auferstehung“ behandelt. Die Jugendlichen malten im Zuge eines COOL-Auftrags gemeinsam ein Acrylbild, das vermitteln soll, dass Ostern ein Fest der Freude und der Hoffnung ist. Bernadette Blechinger

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OMAI 74

Die Welt, in der wir leben, die Art, wie wir arbeiten, unsere Freizeit gestalten, miteinander kommunizieren und uns informieren, ändern sich rasant. Neue Technologien überholen sich innerhalb kürzester Zeit. Welche Innovationen bereits in zehn Jahren Teil unseres Alltags sind, ist heute kaum abzuschätzen. Eines steht fest: Die Zukunft ist digital. Um sie mitgestalten zu können, sind nicht nur Innovation und Kreativität wichtig, sondern auch technisches Know-how. Aufgabe der Schule ist es, unseren Kindern und Jugendlichen das nötige Werkzeug an die Hand zu geben, um auf die zukünftigen Entwicklungen und Herausforderungen vorbereitet zu sein. Dies wird nicht nur, aber besonders im Fach OMAI (Officemanagament und angewandte Informatik) im Unterricht behandelt. Wir erlernen die Grundkompetenzen des informatischen Arbeitens und weit darüber hinaus auch Themen aus dem Alltag der Schüler/innen (z. B. Darknet, Anonymous usw.). Das Fach stellt an mich als Lehrkraft und an die Schüler/innen den Anspruch, immer am Puls der Zeit zu sein, denn Programme und das Internet ändern sich sehr schnell. Es macht mir große Freude, dies so weiterzugeben. Nikolaus Cliotis


ECDL-Unterricht

Der Europäische Computer-Führerschein (ECDL) ist ein international anerkanntes und standardisiertes Zertifikat, mit dem Computerbenutzer/-innen ihre grundlegenden und praktischen Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer nachweisen können. Für die Schüler/innen an der Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas besteht die Möglichkeit, den Computerführerschein im Rahmen meines Freigegenstandes zu erwerben. Auch habe ich mich in Absprache mit der Direktion dazu entschlossen, bereits ausgeschiedenen Schüler/innen die Fortsetzung (innerhalb eines Jahres) des ECDL zu ermöglichen. Ich bin sehr stolz, wie engagiert und bemüht die Schüler/innen ihre Zertifikate erworben haben! Auch das gemeinsame Arbeiten an den Modulen sowie die gegenseitige Hilfe sprechen für sich. Nikolaus Cliotis

Kandidat/innen des ECDL Schüler/innen

Extern

Caesar Michelle

Mihalics Raphael

Badawi Hagar

Haas Michael

Sampl David

Badawy Sarah

Hiebler Julia

Schloffer Sandra

Holzmann Markus

Zanella Fabian

Klement Annika

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KRM: Garnituren, Garnituren ... Zerbrechliche Strudelteigblüten, feine Schokoornamente, filigrane Karamellgitter, rustikale Parmesanchips, blanchierte Cocktailtomaten, herzige Strudelteigmascherln, gesunde Karottenblüten, herzhafte Blätterteigecken, kannelierte Zitronenscheibchen, frittierte Zucchinistreifen ... Die Schüler/innen der 2FW erlernten sehr viele Techniken, um moderne, gut schmeckende Garnituren herzustellen. Mit Feuereifer wurden u. a. sehr feine, filigrane Karamellgitter erzeugt. Diese Handfertigkeiten müssen unsere Schüler/innen im Hinblick auf die Abschlussprüfung noch perfektionieren! Übung macht bekanntlich den Meister! Ursula Seewald

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Lehrausgang „Kleine Zeitung“ Im Rahmen des ZIS-Projektes (Zeitung in Schulen) besuchten die WFA- und WFB-Klassen im April 2017 die Druckerei der „Kleinen Zeitung“ in der Styriastraße in Graz. Eine der größten Druckmaschinen Europas steht in Graz. Den Schüler/innen wurde oft erst jetzt bewusst, wie minutiös der Ablauf der Produktion geplant und durchgeführt werden muss, um täglich die Tageszeitungen ausliefern zu können. Die Herstellung einer Zeitung bedarf vieler Hände, Gedanken und Investitionen. Unsere Klassen sind bereits „Stammgäste“ in der Druckerei und jeder Besuch hinterlässt vielfältige, informative Eindrücke. Ursula Seewald

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Welthausreise Die 3FW-Klasse machte im Rahmen der Wirtschaftswerkstatt im Welthaus Graz die „Welthausreise“. In diesem Workshop lernten die Schülerinnen und Schüler die Arbeit des Welthauses kennen und befassten sich mit den entwicklungspolitischen Themen Welternährung und fairer Handel. Vielen wurden dadurch die Zusammenhänge zwischen unserer Lebensweise und dem Lebensalltag in Entwicklungsländern bewusst. Die gut sortierte Mediathek und Bibliothek des Welthauses wurden als Möglichkeit der Informationsbeschaffung für die Abschlussarbeiten gesehen und werden wahrscheinlich auch gerne genutzt. Evelyn Awad 79


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Veranstaltungen & Projekte 81


Fotowettbewerb English Theatre

Das Englische Theater (Vienna`s English Theatre) veranstaltete einen Fotowettbewerb, an dem die 2. Klasse der dreijährigen Fachschule mit großer Begeisterung teilnahm. Das Thema war: „Wie verhält man sich bei einer Theatervorstel82

lung und wie besser nicht?“ Natürlich sprudelten die Ideen und es entstanden ganz tolle Fotos, die dann auch ganz gekonnt von Jennifer und Yannik hochgeladen wurden. Birgit Grundner


English Theatre Die zweite Klasse nahm so erfolgreich am Fotowettbewerb des Englischen Theaters teil, dass die Klasse als Preis den Eintritt für alle für eine Aufführung ihrer Wahl erhielt. Die Entscheidung fiel auf eine Sherlock-Holmes-Geschichte, die zuvor im Unterricht in verteilten Rollen gelesen

wurde. Drei Gruppen versuchten sich auch selbst an einer Geschichte und zeigten ihre Einfälle der Klasse. Die Aufführung der jungen, professionellen Theatergruppe war sehr gut gelungen, es wurde viel gelacht und im Anschluss an das Stück gab es noch die Möglichkeit, mit den Schauspielern ins Gespräch zu kommen. Medo, ein passionierter Laien-

darsteller mit sehr guten Englischkenntnissen, nahm die Möglichkeit sofort wahr und erzählte von seinen Erlebnissen als Sherlock Holmes. Er hatte für seine Darstellung im Unterricht sogar eine Kappe und die notwendige Pfeife organisiert. Die Schauspieler waren davon ganz begeistert und baten um ein Video. Birgit Grundner

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Aktivtag der WFA-Klasse am Hilmteich

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Gut gelaunt machte sich die WFA-Klasse mit Frau Supper, Frau Bretschneider und Frau Martini auf den Weg zum Hilmteich. Mit dem Wetter hatten wir großes Glück. Die Sonne blinzelte uns entgegen, als wir das Schulhaus verließen. Schon in der Straßenbahn hatten wir viel Spaß. Alle freuten sich auf den gemeinsamen Tag. Unterwegs mussten wir noch einmal einen Zwischenstopp einlegen, um uns mit Jause einzudecken. Der Park rund um den Hilmteich empfing uns mit

wunderschöner Herbstfärbung. Leider passten die Temperaturen nicht zum Sonnenschein. Schon bald beklagten sich einige über den frischen Wind. So verlegten wir unser Beisammensein in die Innenstadt, wo wir uns bei einem Rundgang durch die Stadt aufwärmen konnten. Im Landhaushof blieb der Wind ausgesperrt und alle konnten die Sonnenstrahlen genießen. Ein gelungener Tag! Schülerinnen und Schüler der WFA-Klasse


Aktivtag der WFB im Kunsthaus

„Interessantes von Graz kennenlernen“ war das Motto dieses Tages, den die Schüler/innen der WFB zum Teil im Grazer Kunsthaus verbrachten. Ein Großteil der Klasse war noch nie in diesem Haus. Besonders angetan waren die Schüler/innen von den Arbeiten des Künstlers und Aktionisten Ai Weiwei, der einer der renommiertesten und bekanntesten Vertreter der zeitgenössischen Kunst Chinas ist. Von der „Needle“ aus hatte man einen interessanten Ausblick auf die Dächerlandschaft der Innenstadt. Der Tag war sehr lehrreich und eröffnete neue Perspektiven. Marianne Muchwitsch 85


Integration MIT/WIR/KUNG Bei einem Treffen des Integrationspools zur Integrationsstrategie im Rathaus hatten drei Schüler/innen unserer Schule die Möglichkeit, vor Fachleuten über ihre Erfahrungen zum Thema Überbrückungsklassen für Flüchtlinge zu berichten. Akgün Dilara aus der 3FW richtete einen

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dringenden Appell an die Anwesenden, wie wichtig Bildung gerade für junge Menschen aus Krisengebieten ist und dass jede und jeder dazu eine Chance bekommen sollte. Sambou Dembele und Moutaz Dandah, die im Vorjahr die Überbrückungsklasse besucht hatten, schilderten ihre Zukunftsplä-

ne und merkten ebenfalls an, wie wichtig der Erwerb der deutschen Sprache ist. Stadtrat Kurt Hohensinner und die weiteren Teilnehmer/innen hörten interessiert zu. Am Foto: Die drei Schüler/innen mit Daniela Grabovac von der Antidiskriminierungsstelle. Evelyn Awad


voXmi Tag der Sprachen Für den Tag der Sprachen am 26. September 2016 waren die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen eifrig dabei, Plakate zu gestalten, auf denen in ihrer Muttersprache gegrüßt wird. Im Rahmen des Projekts voXmi entstanden fröhliche Willkommensplakate, die die anderen Schüler/innen auf diesen besonderen Tag aufmerksam machen sollten. In unserer Schule werden viele verschiedene Sprachen gesprochen, darunter Kurdisch, Tschetschenisch, Rumänisch, Twi (eine afrikanische Sprache), Slowenisch, Arabisch, Somalisch, Serbisch, Türkisch … und Steirisch, wie eine Schülerin stolz bemerkte! Andrea Klein

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Teambuilding in der 2FW Wir, die 2FW, verbrachten gemeinsam mit unserem Klassenvorstand, Herrn Ni-

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kolaus Cliotis, und unserer Sportlehrerin, Fr. Cornelia Hasler, zwei sehr interessante Tage im JUFA Leibnitz, um unsere Klassengemeinschaft zu stärken. Die erste Teambildungsaktivität, die wir machten, war das Bauen eines Turmes

aus Bambusstöcken und Gummibändern, die uns von den Coaches zur Verfügung gestellt wurden. Zunächst wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und mussten uns ein Konstrukt für einen Teil des später zusammengesteckten Würfels überlegen


und ihn dann zusammenbauen. Diese Aufgabe hat uns gezeigt, dass es wichtig ist, zuzuhören, und dass sich alle Anwesenden mit ihren Ideen einbringen. Am zweiten Tag kam endlich das langersehnte Floßbauen.

Zwei Gruppen mussten aus vier Containern und Holzstämmen verschiedenster Größe ein Floß bauen, welches mit Schnüren zusammengebunden wurde. Für diese Aufgabe versuchten alle, ihr Können beizusteuern, damit wir den

Flussabschnitt überwinden konnten, ohne ins Wasser zu fallen – wir schafften es! Wir genossen die Tage sehr und lernten viel über Teamarbeit. Sandra Schloffer, Schülerin der 2FW

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Einen Schwerpunkt in der einjährigen Wirtschaftsfachschule bildet die Vorbereitung auf den Eintritt in das Berufsleben. Ganzjährig werden im Berufsorientierungsunterricht die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler ermittelt und die verschiedenen Wege in den Beruf aufgezeigt. Neben theoretischer Wissensvermittlung steht dabei die Praxis im Vordergrund.

Ganzjährig werden Lehrausgänge zu diversen Institutionen angeboten und Referent/innen in die Schule eingeladen. So berichten Lehrlingsausbildner von den Anforderungen im Berufsalltag und Schülerinnen und

Schüler können schwerpunktmäßig Erkundigungen über berufliche Möglichkeiten einholen. Kernstück der Berufsorientierungsphase ist das alljährliche Bewerbungsprojekt kurz vor den Weihnachtsferien. Evelyn Awad

Bewerbungsprojekt 90


Janusz Korczak, der Vater der Kinderrechte Janus Korczak war Kinderarzt und Pädagoge, er schrieb Kinderbücher und kämpfte für die Rechte der Kinder. 1942 begleitete er seine Schützlinge aus dem Waisenhaus im Warschauer Ghetto freiwillig ins Vernichtungslager. Diesem Mann ist eine Ausstellung gewidmet, die am 9. und 10. November auch an unserer Schule zu sehen war. Im Rahmen des Gesamtjahresprojekts „Wer bin ich – bin ich wer?“ konnten unsere Schülerinnen und Schüler Näheres über diesen großartigen Pädagogen erfahren. Frau Dr.in Daniela Camhy von der Österreichischen Gesellschaft für Kinderphilosophie gab einen fundierten Ein-

blick in das Schaffen des Vaters der Kinderrechte. Durch klasseninterne Workshops konnte das Wissen noch vertieft werden. Evelyn Awad 91


Die Pubertät fordert Jugendliche auf, sich mit ihren Empfindungen auseinanderzusetzen und einen zielorientierten Umgang mit Emotionen zu erlernen. „Choice“ ist ein spezielles Trainingsangebot für Jugendliche zwischen 12 und 24 Jahren, das auf gesundheitspsychologischen Grundsätzen basiert. Die Fähigkeit, eigene

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Gefühlswelten wahrzunehmen und zu regulieren, ist ein Eckpfeiler, um der Entstehung von manifestem Risikoverhalten und Sucht vorzubeugen. Die Schüler/innen der WFB hatten die Gelegenheit, dieses Trainingspro-

gramm in zehn Einheiten zu je zwei Unterrichtsstunden, geleitet durch Herrn Klaus Ksander von der Organisation „Vivid“, in Anspruch zu nehmen. Marianne Muchwitsch

CHOICE


Bierzapfwettbewerb Am 16.2.2017 nahm die 2. Klasse im Rahmen des Koch- und Restaurantmanagementunterrichts an einem Bierzapfwettbewerb im Brauhaus Puntigam teil. In drei Minuten mussten drei Gläser Bier in bestmöglichster Qualität gezapft werden. Das am besten gelungene Glas Bier wurde dann professionell fotografiert, um die Schaumkronenhöhe zu messen und dafür Punkte zu vergeben, danach wurde das Glas einer Fachjury übergeben, die das gesamte Erscheinungsbild sowie das Service des Bierglases beurteilte und ebenfalls Punkte vergab. Letztendlich gab es drei glückliche Gewinner/innen: 1. Platz: Samira Steurer, 2. Platz: Yannik Schober und 3. Platz: Michelle Baric. Sie durften Ende März zum Landesbewerb ins Loisium in Ehrenhausen fahren und sich landesweit messen. Wir bedanken uns herzlich bei der Brauunion für die höchst professionelle Durchführung und die tolle Verköstigung! Beim Praktikum im Sommer werden nun einige von uns beim Bierzapfen ganz vorne dabeisein! Doris Jöbstl-Wittmann und Ursula Seewald 93


Schultanzgruppe

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In diesem Schuljahr fand die Premiere für ein schulübergreifendes Projekt statt. Nachdem im vergangenen Jahr einige Klassen eine Schnupperstunde in einer Tanzschule besuchen durften, hatten einige Schüler/innen die Idee, eine eigene Schultanzgruppe zu gründen mit dem Ziel, immer bei Veranstaltungen in der Schule (Tag der offenen Tür, Abschlussfeiern ...) aufzutreten. Diese Idee wurde mit Erfolg umgesetzt und das Interesse war bei beiden Schulen im Haus sehr groß. Das Training findet einmal pro Woche in einem professionellen Rahmen in einer Tanzschule statt und die ersten Auftritte am Elternsprechtag sowie am Tag der offenen Tür der Fachschule für wirtschaftliche Berufe und der HLW für Sozialmanagement zeigten, dass Gemeinschaft auch gelebt werden kann. Der bisher größte Auftritt fand aber am 24. März 2017 in der Merkur-Arena in Graz statt. An diesem Tag durften die Tänzerinnen gemeinsam mit 270 anderen Schüler/in-

nen an der „Closing Ceremony“ der Special Olympics teilnehmen. Dass dieses Ereignis das bedeutungsvollste für dieses Schuljahr bleiben wird, steht jetzt schon fest. Aber es wird schon an zwei weiteren Auftritten gearbeitet, einmal für die Benefizveranstaltung der Fachschule am 10. Mai und ein letztes Mal für dieses Schuljahr zum

Schulschluss. Es wäre schön, wenn diese Schüler/innen-Idee eine Fortsetzung im nächsten Schuljahr erfahren und damit gezeigt werden könnte, dass Musik und Tanz eine Möglichkeit sind, Jugendliche aus unterschiedlichen Klassen und Schultypen für eine gemeinsame Idee zu begeistern. Cornelia Hasler 95


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Weihnachten an der Fachschule „Ho- ho- ho“, schallt es durch die Aula! Der Weihnachtsmann fährt mit seinem Schlitten und hat einen Unfall, aber es ist nichts passiert, zwei hilfsbereite Schülerinnen der Fachschule haben ihn gefunden und wieder auf den Schlitten gesetzt. Als Dank dürfen sie mit ihm mitfahren und Bekanntschaft mit Rudolph schließen. Das ist der Inhalt des selbstgeschriebenen Weihnachtsspiels der 3. Klasse, begleitet vom Gesang der 2. Klasse, die einen stimmungsvollen Tanz zeigten und zu berührenden Klängen von Jenny und Andreas eine Lichterkette bildeten. Birgit Grundner

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Informationsnachmittag Am 27. Jänner 2017 fand bei strahlendem Sonnenschein und eisigen Temperaturen der Informationsnachmittag der Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas in der Grabenstraße statt. Fr. Dir.in Mag.a Evelyn Awad und der Bereichsleiter für Bildung, Herr Mag. Rolf Spiegel, konnten sehr viele Interessierte begrüßen. In den Schulküchen konnte man sehen, wie köstlich duftendes Gebäck zubereitet wurde, in den Computerräumen wurde fleißig an der Abschlussarbeit gearbeitet. Die Besucherinnen und Besucher konnten auch an einem Quiz teilnehmen und eine kleine Aufmerksamkeit gewinnen. Es wurde auch die Unterrichtsmethode COOL und eCOOL vorgestellt und Werkstücke aus dem Kreativunterricht gab es in den Gängen zu sehen. Die Tanzgruppe des Schulzentrums eröffnete den Informationsnachmittag und erntete viel Applaus. Waren die Gäste nach ihrem Rundgang müde, gab es im Cafe wunderbare Kuchen und ein Getränk zur Stärkung. Danach nutzten viele schon die Möglichkeit zur Anmeldung. Birgit Grundner 99


Welcome!

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In der ersten Schulwoche gab es für alle Schüler/innen des Schulzentrums der Caritas eine Überraschung! Herr Dir. Mag. Norbert Zettler, Direktor der HLW für Sozialmanagement, organisierte ein Konzert der Band „Tenta“, das von allen mit Begeisterung aufgenommen wurde. Frau Dir.in Mag.a Evelyn Awad, Direktorin der Fachschule, und der Direktor der HLW nahmen gemeinsam die Begrüßung vor und wünschten allen einen guten Start ins neue Schuljahr. Die Rhythmen schallten durchs Schulgebäude und weckten die Freude an Musik und gemeinsamen Unternehmungen. Birgit Grundner


„Drück Mich!“ rufen drücken schocken vorsitzende der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes), Univ.-Prof. Dr. Karl-Heinz Tscheliessnigg gerne. In seiner Eröffnungsrede unterstrich er die Bedeutung jeder einzelnen Person in der Kette der lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Mit viel Engagement und Freude waren die zehn Instruktor/innen der Aktion „Drück Mich!“ (www.drueckmich.at) dabei, die Jugendlichen zu unterweisen. Sie haben dadurch Wesentliches beigetragen, dass die Schüler/innen auch in diesem wichtigen Bereich soziale Verantwortung übernehmen können. Alexander Froschauer

Fotos: AGN / conventa

Der plötzliche Herz-Kreislauf-Stillstand ist die Haupttodesursache in den Industrieländern. Auch in Österreich könnten mehrere Tausend Menschen gerettet werden, wenn Angehörige oder umstehende Personen in dieser Situation umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen. „Kids Save Lives“ bedeutete am 24. Jänner 2017 für 150 Schüler/innen, aber auch für den Lehrkörper unserer Schule, die Herz-Lungen-Wiederbelebung zu trainieren. Der Einladung unserer Direktorin, Frau Mag.a Prof.in Evelyn Awad, die Schirmherrschaft für diesen Tag zu übernehmen, folgte der Vorstands-

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Wir > Ich • Gemeinsamkeiten > Vorurteile

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Gelebte Vielfalt an unserer Schule

Die kulturelle Vielfalt unserer Schule ist eine Ressource und ein großes Potenzial. Unser Projekt soll ein Beitrag zur interkulturellen Bildung und zur Selbstbewusstseinsbildung der Schülerinnen und Schüler sein. Anhand des Buches „Wie ich den Apfelstrudel lieben lernte. Eine Geschichte zur Vielfalt im steirischen Leben“ erarbeiteten

die Schülerinnen und Schüler der 2FW sowie der Überbrückungsklassen die Grundsätze der „Charta des Zusammenlebens in Vielfalt in der Steiermark“. Die Schülerinnen und Schüler der Überbrückungsklassen und der 2FW haben sich daraufhin gegenseitig zum Essen in den Kochunterricht eingeladen. Sie kochten traditionelle Speisen aus ihren Herkunftslän-

dern und stellten Musik und Tänze sowie die Jugendkultur aus den unterschiedlichen Ländern vor. Zudem erstellten sie mehrsprachige Glückspostkarten und verschickten sie. Am Ende des Schuljahres sind eine interreligiöse Feier sowie ein Abschlussfest (Fest der Nationen) geplant. Bernadette Blechinger

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Benefizveranstaltung Wie jedes Jahr fand sich auch heuer eine große Anzahl von Gästen zur jährlichen Benefizveranstaltung in der Schule ein. Schwungvoll startete die Schultanzgruppe unter der Leitung von Frau Mag.a Cornelia Hasler und zeigte Ausschnitte aus dem Auftritt bei der Schlussveranstaltung der Special Olympics in Graz. Als besonderes Highlight darf der professionelle und berührende Auftritt unserer Schülerin Lena Strohriegel gesehen werden, die gemeinsam mit ihrem Tanzpartner Gerfried Pocivalnik einen gelungenen Swing auf das Parkett legte, der bei den Special-Olympics-Vorbewerben sogar eine Medaille wert war. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Frau Ursula Vennemann, welche auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen konnte. So freuten wir uns über den Besuch von Frau Landesschulinspektorin HRin MMag.a Christine Pichler und die Bereichsverantwortlichen der Caritas, Mag. Friedrich Haring und Mag. Rolf Spiegel. Im Rahmen der Veranstaltung konnte auch die Ausstellung „Wer bin ich – bin ich wer?“ von der Projektverantwortlichen,

Frau Dr.in Daniela Camhy, Leiterin des Instituts für Kinderphilosophie, eröffnet werden. Der Auktionator, Herr Heinzl, gab wie immer sein Bestes und noch mehr und brachte bei der Versteigerung alle Exponate an den Mann bzw. die Frau. Hier möchte ich mich speziell bei ihm bedanken, dass er trotz Verletzungen, die er knapp zuvor erlitten hatte, die Veranstaltung souverän durchführte. Der Reinerlös der Versteigerung kommt Projekten der AlbaniaAustria-Partnerschaft unter der Leitung von Dr.in Marianne Graf und Schülerinnen und Schülern unserer Schule zugute. Mein Dank geht an alle Mitglieder der Vinzenzgemeinschaft, die ganzjährig für unsere Schülerinnen und Schüler im Einsatz sind. Danken möchte ich aber auch allen Lehrerinnen und Lehrern, die durch ihre Hilfe zum Gelingen des Abends beigetragen haben, wie z. B. Betreuung der Technik, filmische Dokumentation und die Bereitstellung der kulinarischen Genüsse. Der Abend fand einen sehr schönen, harmonischen Ausklang beim anschließenden Buffet. Evelyn Awad 105


Wer bin ich – bin ich wer? Die Jugendlichen unserer Überbrückungsklassen nahmen in diesem Schuljahr an einem Ganzjahresprojekt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kinder- und Jugendphilosophie der Karl-Franzens-Universität Graz teil. Die Leiterin des Instituts, Frau Dr.in Daniela Camhy, initiierte einen interkulturellen Dialog mit dem Ziel, die Jugendlichen anzuregen, sich den Grundproblemen menschlicher Existenz zu widmen. In zahlreichen Workshops wurden gemeinsam mit Studierenden Themen wie Chancengleichheit, Flucht, Migration, Freundschaft, Respekt, Gerechtigkeit, Glück, Identität, Vernunft, Freiheit, Liebe, Werte und Normen besprochen. An einem Nachmittag setzten sich unsere Schüler/innen gemeinsam mit Schüler/innen des Pestalozzigymnasiums mit diesen existentiellen Fragen auseinander. Diese Treffen bieten den Jugendlichen eine Möglichkeit der realen Begegnung mit anderen Kulturen und Lebensauffassungen. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in Form einer Ausstellung und eines Folders festgehalten und präsentiert. Ein Auftritt im Rahmen einer Radiosendung ist noch in Planung. Offenheit, Empathie und Toleranz werden somit zur Selbstverständlichkeit. An dieser Stelle möchte ich mich bei Dr.in Camhy, Raphaele Raab und den Studierenden für den Einsatz und den wertschätzenden Umgang miteinander bedanken. Besonderer Dank ergeht an Vielfalter (eine Initiative der Western Union und des Interkulturellen Zentrums mit Unterstützung vom Bundesministerium für Bildung und Frauen) für die Finanzierung des Projekts. Evelyn Awad 106


Volleyballturnier Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder das legendäre Volleyballturnier der im selben Schulhaus befindlichen Schulen statt. Erstmals gab es eine schulübergreifende Kooperation zwischen der Fachschule für wirtschaftliche Berufe, der HLW Sozialmanagement und der Fachschule für Sozialberufe. Im Sinne eines partnerschaftlichen Miteinanders nahm am 27. April 2017 auch eine Mannschaft der FW an dieser Veranstaltung teil. Die Begeisterung darüber war bei unserer Mannschaft „Hangover“ so groß, dass

jede Woche vor dem Turnier mit einer Klasse der Partnerschule trainiert wurde und sogar in den Ferien Trainingseinheiten stattfanden. Es wurde aber nicht nur im Vorfeld des Turniers gemeinsam gespielt, sondern auch während des Spiels standen der Spaß und die Begeisterung, sich im sportlichen Wettkampf miteinander zu messen, im Vordergrund. Am Ende zeigte sich, dass ein gutes Training zu hervorragenden Ergebnissen führen kann –  unsere Mannschaft belegte den 3. Platz. Cornelia Hasler 107


Xund und Du

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Im Rahmen des Jugendgesundheitsprojektes „Xund und Du“ des Gesundheitsfonds Steiermark mit Beteiligung der Fachstelle für Kinder-, Jugend- und Bürger/innenbeteiligung zur Förderung der Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen veranstaltete das Team von „Xund und Du“ in der Kirschenhalle in Hitzendorf eine Jugendgesundheitsmesse, an der die 1FW und die 2FW teilnahmen. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, verschiedene Sportarten auszuprobieren, gesunde Snacks selbst zuzubereiten und Informationen über aktive Freizeitgestaltung einzuholen. Es waren auch die AIDS-Hilfe Steiermark, die steirische Gesellschaft für Suchtfragen und Alpha Nova anwesend, um bereitwillig Auskunft über ihre Angebote zu geben. Besonders beliebt waren natürlich die Stände mit guten Kostproben und Aktivangeboten, die gerne ausprobiert wurden. Alle nahmen am Gewinnspiel teil; Yannik Schober gehörte schlussendlich zu den glücklichen Gewinner/innen eines T-Shirts. Birgit Grundner und Nikolaus Cliotis


Kuchenprojekt

Die Schüler/innen der WFB beliefern jeden Montag in der Schulzeit als „Kuchenbackprofis“ im Rahmen eines Projektes das Café Carla & Paul mit köstlichen Kuchen, wie z. B. Mohnschnitten, Burgenländer Kipferln und Zitronentarte. Für die Schüler/innen ist das eine gute Möglichkeit, ihre Backkünste zu erproben und Rückmeldung über den gelungenen Verkauf zu erhalten. Die Mitarbeiter/innen und Besucher/innen der Caritaszentrale freuen sich über diese Leckereien sehr und warten immer schon sehnsüchtig auf die nächste Lieferung. Marianne Muchwitsch

Zitronentarte (12 Port.)

Mürbteig: 300 g kalte Butter 450 g Mehl, glatt 150 g Staubzucker 1 Ei, Gewichtskl. L 1 Prise Salz

Füllung: 500 g Ricotta 200 g Staubzucker Schale v. 3 Zitronen, unbehandelt 3 Eier, L 1 Prise Salz 1 Ei zum Bestreichen

Zubereitung: Mürbteig herstellen und ohne Rasten weiterverarbeiten. Etwas mehr als ein Drittel des Teiges 3 mm dick ausrollen und den Tortenformboden damit bele-

gen, mit ca. 1/3 des Teiges zwei Rollen formen und in eine Springform mit 26 cm Durchmesser entlang des Formringes einlegen, hochdrücken. Die Zutaten für die Fülle gut ver-

rühren und einfüllen. Den restlichen Teig ausrollen und Streifen ausradeln und gekreuzt über die Füllung legen. Torte im vorgeheizten Rohr, 180 °C OH/UH, ca. 1 Std. backen. 109


Sonntags

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Schule, Nr. 291, März 2017

blatt, 8. J

änner 201

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Presse

Sonntagsblatt, 5. Februar

2017 111


Chronik September

Oktober

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8.-9. 12. 13. 16. 19.-20. 21. 23. 26. 26.-27. 29. 30. 30. 6. 6. 7. 7.-9. 14. 19.

Wiederholungs- und Semesterprüfungen Schulbeginn, Eröffnungskonferenz Präsentation der Abschlussarbeiten (Herbsttermin) Eröffnungskonzert Teambuilding JUFA Leibnitz Weltfriedenstag Weinverkostung und Hotel Harkamp Tag der Sprachen Kennenlerntage JUFA Leibnitz Elternabend, praktische Abschlussprüfung (Herbsttermin) Langer Tag der Flucht und Jugendgesundheitskonferenz Mündliche Abschlussprüfungen (Herbsttermin) Aktivtag Schulteamtagung Lehrer/innenfortbildung Jahrestagung UNESCO WKO Ärzte ohne Grenzen

HLW und FW 2FW 2FW 3FW alle Klassen 1FW erste Klassen 1FW und 2FW WFA und WFB Mag.a Blechinger WFA und WFB 2FW


Chronik Oktober November

Dezember

Jänner

20. 20. 20.-22. 9. 9.-10. 17. 17. 30. 14. 19.-20. 22. 23. 23. 10. 18. 24. 24. 27.

Elternabend „Rote Nasen“-Straßensammlung Schulinformationsmesse Pädagogische Konferenz Wanderausstellung Kinderrechte Sokrates-Schulung für Lehrer/innen Reformationsjubiläum Vienna‘s English Theatre Elternsprechtag Bewerbungsprojekt Weihnachtsfeier Weihnachtspräsentation Weihnachtsgottesdienst Pädagogische Konferenz Workshop Vivid Suchtprävention Drück mich! Wer bin ich – bin ich wer? Tag der offenen Tür

2FW und 3FW

Evangelische Schüler/innen 2FW WFA und WFB Lehrer/innen

1FW und 3FW 1FW

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Chronik Februar März April Mai

Juni

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14. 28. 1. 24. 30. 19. 27. 10. 12. 15. 16. 23. 24. 30.5. - 2.6. 31. 12. -13. 13. 14.

Semesterkonferenz, SGA Kinobesuch Treffen der Steuergruppe Schlussveranstaltung Special Olympics Landesbierzapfwettbewerb Pädagogische Konferenz Teilnahme am Volleyballturnier der HLW Benefizveranstaltung Semesterzeugnis Abschlussprüfung Deutsch Abschlussprüfung RW Präsentation der Abschlussarbeiten / KOSI Abschlusslehrausgang Fachpraktische Prüfungen Starke-Schulen-Award Mündliche Abschlussprüfungen Abschlussfeier Klavierkonzert

alle Klassen Tanzgruppe 2FW 3FW 3FW 3FW 3FW 2FW 2FW WFA


Chronik Juli

27. 29. 6. 7.

Peacemaker-Konzert Notenkonferenz Abschlusskonferenz Schulschluss

Vorschau Schuljahr 2017/18 September

7.-8. 11. 11. 14.-15. 29.

Wiederholungsprüfungen und Semesterprüfungen Schulbeginn (8 Uhr erste Klassen, 8.50 Uhr 2. und 3. Klasse) Eröffnungskonferenz Schriftliche Klausuren, 1. Nebentermin Mündliche Prüfungen und Präsentation, 1. Nebentermin

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Wir danken der Firma Veit GmbH für ihre Unterstützung!

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Impressum Medieninhaberin und Herausgeberin: Private Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas, Grabenstraße 41, 8010 Graz, Schulleiterin Mag.a Evelyn Awad, fs-grabenstrasse.caritas-steiermark.at Redaktion: Mag.a Birgit Grundner Korrektur und Layout: Mag. Bernhard Grundner Fotos: Sofern nicht anders angegeben: Fachschule Grabenstraße Lehrer/innen- und Klassenfotos: Foto Sulzer, Salzburg Coverfotos: Tim Ertl | Photography & Production Herstellung: flyeralarm, Plüddemanngasse 107, 8010 Graz

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Private Fachschule für wirtschaftliche Berufe der Caritas, Grabenstraße 41, 8010 Graz • https://fs-grabenstrasse.caritas-steiermark.at

Caritas Fachschule Grabenstraße - Jahresbericht 2016-17  

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