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MITTEILUNGEN Oktober

2019

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FLENSBURGER SEGEL-CLUB Nr. 10 Oktober 2019

Buntes Treiben bei der MAR Leider ist die Saison schon wieder vorbei!

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VERANSTALTUNGEN

Oktober-Monatsversammlung erst am 10.10.19 Die Oktober-Monatsversammlung findet am Donnerstag, dem 10. Oktober 2019, um 19.30 Uhr im Clubhaus statt. Vorher um 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen: Putencurry mit Gemüse und Reis. Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, den 9. Oktober 2019, bei der Gastronomie unter Tel. 04631-8050. November-Monatsversammlung Schon mal vormerken! Am 7.11. im inoffiziellen Teil: „Das Meer ruft, wir segeln los“ - ein Bericht von Maren und Gorm Gondesen über das erste Jahr ihrer Weltumsegelung. Gänseverspielen Schon mal vormerken: am 23. November findet wieder das traditionelle GÄNSEVERSPIELEN statt! Barbara Koch und Claus Jepsen wollen wieder schöne Preise verspielen! MAR - Saison 2019: Diesmal kein besonderes Lob fürs Wetter Konnte ich noch im Vorjahr um diese Zeit schreiben: „Auch die zweite und kürzere Saisonhalbzeit setzte die Tradition dieses ungewöhnlichen Sommers fort“, gemeint war durchwegs sonniges Wetter und warmer, freundlich frischer Wind um 3 Bft …. , so sollte man nach diesem Sommer und drei (bei Redaktionsschluss) wegen Starkwinds oder Flaute ausgefallenen Wettfahrten nichts zu diesem Thema sagen. Trotzdem: Die 19 Boote, die sich etwa am 4. September bei frischem Wind und Starkregen auf die Bahn 3X (Wendemarke Tonne 11) trauten, hatten - so die überwiegende Meinung - eine schöne, sportliche Wettfahrt. Allerdings habe ich zum ersten Mal in 26 Jahren meinen Sturmspinnaker zum Trocknen in der Bootshalle aufgehängt. Dagegen konnten die 38 Teilnehmer der Regatta am 21. August einen traumhaften Abend wie vom Vorjahr gewohnt genießen - wie das Bild von der Rosenterrasse aus zeigt (vorherige Seite). Das lässt für die nächste Saison hoffen! 355


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Mit dem Regattaessen am 13. November schließen wir damit eine insgesamt unspektakuläre Saison ab - nicht einmal eine Tonne ging verloren, keine Protestverhandlungen, kein Crash war zu vermelden. So bleibt an dieser Stelle wieder nur der Tonnengang zu danken, die jetzt mit sportlichem Einsatz und dem „Tonnenleger“ KNURHAHN die Muscheln von den Regattatonnen kratzt. Zum Regattaessen (wie immer um 19:00 Uhr!) bitten wir alle Crews und insbesondere die Preisträger um Teilnahme und gerne um frühzeitige Anmeldung bei der Gastronomie. Gäste sind wie immer herzlich eingeladen! Und wie immer wird auch die Jahresplakette an diesem Abend ausgehändigt. Die Einzelergebnisse und Preisträger werden wieder im Anschluss an das Regattaessen in der Januar-Clubzeitung nachzulesen sein. Preisträger des Vorjahres: Bitte geben Sie in den nächsten Tagen die Wanderpreise in der Geschäftsstelle, oder notfalls auch bei der Gastronomie (bitte dann gerne per Mail eine Info an die Geschäftsstelle) ab. Ausschuss Mittwochabend-Regatta Dieter Koppenhagen Clubtermine 10.10.19 21.10.19 07.11.19 13.11.19 23.11.19 05.12.19

19:30 Monatsversammlung Klar zum Aufslippen 19:30 Monatsversammlung mit Reisebericht 19:00 MAR Regattaessen / Preisverteilung 19:00 Gänseverspielen 19:30 Monatsversammlung

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FAMILIENNACHRICHTEN Zum Tode von Belinde Diethelm Wir müssen von unserem Mitglied Belinde Diethelm Abschied nehmen, die am 4. September 2019 in Hamburg im 64. Lebensjahr verstorben ist. Belinde trat 1971 in die Jugendabteilung des FSC ein, lernte dort unter Jochen Oehmichen und Walter Jobmann das Segeln. Mit 21 Jahren erkrankte sie schwer, sie überlebte, war Zeit ihres restlichen Lebens durch die Krankheit beeinträchtigt, verlor aber nie ihren Überlebenswillen, bis sie in diesem Jahr gegen einen Gehirntumor nicht mehr kämpfen konnte und wollte. Nach der Geburt in Eckernförde ist Belinde in Glücksburg aufgewachsen, dann zog die Familie nach Flensburg, bevor Belinde nach dem Tod Ihrer Mutter wieder nach Glücksburg verzog, in eine Eigentumswohnung unterhalb der HYS mit Blick auf unseren Jachthafen. Als Ihr das Leben dort zu mühsam wurde, zog sie in die Nähe ihrer älteren Schwester nach Hamburg. Belinde, auch wenn sie wenig selbst zum Segeln kam, hat den FSC sehr geliebt und ihn gelebt. Sie hat uns im Wettfahrtausschuss sehr geholfen. Sie schrieb praktisch alle Pressetexte für Regattaankündigungen und regelte die Berichterstattung über das jeweilige Regattaevent, half bei den Regattaprogrammen mit. Wenn Bewerbungen notwendig waren für viele Welt- und Europameisterschaften oder andere hochrangige Regatten kamen diese aus ihrer Feder in perfektem Englisch, sie bereitete auch Unterlagen für Wettbewerbe vor, an denen sich der FSC beteiligte. Sie hatte eine tolle ‚Schreibe‘! Sie wirkte bescheiden im Hintergrund, aber für uns war sie eine der wichtigsten Personen im FSC. Sie hat sich aus unserer Sicht um den FSC verdient gemacht. Wir werden sie sehr vermissen. Claus O. Hansen

(In diesem Heft unter ARCHIV ein Artikel, den Belinde 30 Jahre nach dem ONE-TON-CUP 1978 geschrieben hat)

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Zum Tode von Andreas Detlefsen Bereits vor drei Monaten, am 09.06.2019, ist Gerd Andreas Detlefsen im Alter von nur 56 Jahren verstorben. Wir haben die Nachricht erst spät von seiner Schwester erhalten, denn zuletzt hatte Andreas Detlefsen keinen persönlichen Kontakt mehr zu Mitgliedern in unserem FSC gehabt. Gleichwohl hat er sich unserem FSC emotional verbunden gefühlt. Denn er ist in unserer JA groß geworden und seither auch nach seinem Umzug nach Hamburg Mitglied in unserem FSC geblieben. In seiner Jugend hat Andreas Detlefsen aktiv an unserem Clubleben teilgenommen. Vielen von uns ist er noch mit seinem Spitznamen Donald in guter Erinnerung als bescheidener besonnener Kamerad, der an vielen Fahrten mit unseren Jugendbooten, dem H-Boot von Thorsten Detlefsen und der Thalatta von Jochen Oehmichen teilgenommen hat. Nun hat Andreas Detlefsen seine letzte Reise angetreten. wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Geburtstage 01.10.19 01.10.19

11.10.19

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24.10.19 29.10.19

29.10.19

Dr. Ulf Andresen Feldbergstraße 17c, 61462 Königstein Ernst Jordan Drachenstieg 16, 22337 Hamburg Eberhard Starke Weißdornweg 2c, 24943 Flensburg Thomas Bubmann Neue Straße 9, 24977 Langballigholz Gert Hansen Hirtenstraße 50, 20535 Hamburg Boy Meesenburg Solitüder Bogen 18, 24944 Flensburg Hans-Heinrich Petersen Godefroystraße 3, 22587 Hamburg Christian Friedrich Sommer Twedter Mark 65, 24944 Flensburg

Herzlichen Glückwunsch! 360

50 Jahre

70 Jahre

65 Jahre

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85 Jahre

80 Jahre

80 Jahre


Monatsversammlung vom 5. September 2019 Mit freudigem Blick in gut gebräunte Gesichter eröffnet unser Erster Vorsitzender die September-Monatsversammlung. Er bedankt sich bei der Gastronomie für das sehr schmackhafte Essen und begrüßt den Gast Dr. Andreas Henning, der sich um Aufnahme in den FSC bewirbt, sowie Klaus Ziegler als Gast von Dieter Halbig. Sodann bittet er die Monatsversammlung aufzustehen und unserer verstorbenen Clubmitglieder Belinde Diethelm und Andreas Detlefsen zu gedenken. Jan Casper berichtet aus dem Kassenbereich, dass alles im Plan sei und die Liegeplatzabgaben in den nächsten zwei Wochen in Rechnung gestellt werden. Auch wirbt er für Spenden an den FSC, da das aktuelle Spendenaufkommen nur die Hälfte des Spendenaufkommens aus demselben Zeitraum des Vorjahres beträgt. Bei den Stadtwerken haben wir einen Vertrag über einen neuen Glasfaseranschluss abgeschlossen, der uns eine höhere Leistung zu günstigeren Konditionen verspricht. Der Zweite Takelmeister Jörn Petry berichtet, dass die Hebeanlage für die Toiletten an der Quellentalbrücke nicht mehr in Ordnung ist und die Teile für die Pumpe bestellt wurden. Allerdings kann die Reparatur erst nach der Saison stattfinden und wir hoffen, dass es bis dahin keine größeren Probleme gibt. Unser Regattaobmann Claus-Otto Hansen lässt sich entschuldigen, aber Daniela Huber, die seine Nachfolge antreten wird, berichtet von einer sehr erfolgreichen Landesjugendmeisterschaft. Nicht nur, dass die Organisation auf dem Wasser und an Land inklusive der Verpflegung hervorragend geklappt hat, so waren auch die FSC-Jugendlichen sehr erfolgreich. Dies bestätigt auch unser Jugendobmann Wulf Kiesbye und erwähnt, dass die 29er eigentlich „totgesagt“ waren, sich jetzt aber kurzfristig neue Teams gefunden haben und die Bootsklasse im FSC auflebt. Aus dem Mittwochabendregatta-Bereich berichtet Dieter Koppenhagen, dass die Saison seit dem 14. August wieder gestartet ist. Dies bei bestem Wetter, dann war jedoch durch mangelnden Wind ein Ausfall zu verzeichnen, und am gestrigen Mittwoch - bei allerdings Regen aber super Wind - gab es wieder eine spannende Wettfahrt. Nun stehen noch zwei Wettfahrten bevor, dann ist wieder einmal eine erfolgreiche Saison zu Ende. 361


Unter Verschiedenes berichtet Dieter Halbig, dass Mitte August sich der harte Kern der FSC-Jugendabteilung aus den 50er Jahren zusammengefunden und in Dyvig zwei Yachten gechartert hatte. Dies war ein sehr schönes Event. Unter Nennung der nächsten anstehenden Termine beendet unser Erster Vorsitzender die September-Monatsversammlung. Norbert Erichsen

One Ton Cup 1978: Der FSC im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit oder: Wir waren Weltmeister! Das Jahr 2008 sollte nicht zu Ende gehen, ohne das wir uns an „eine der schönsten Sportveranstaltungen überhaupt“ erinnern, „die man in Deutschland erlebt hat “, so jedenfalls resümierte Alexander Rost in der „ZEIT“ den „One Ton Cup“ 1978, die Weltmeisterschaft der Hochseesegler, die kurz zuvor auf der Flensburger Förde zu Ende gegangen war. Dreißig Jahre ist es nun also her, seit der Flensburger Segel-Club erstmals ein Regattaereignis von so großem internationalen Rang ausrichtete, und doch sind die Erinnerungen bei denen, die damals dabei waren, bis heute sehr lebendig. Nicht zuletzt natürlich durch den grandiosen Außenseitersieg der Flensburger Yacht TILSALG. Bis zur letzten Sekunde blieb es spannend. Am Ende einer 300 sm Langstreckenwettfahrt bis weit in die Ostsee hinaus gelang es der Crew schließlich, ihren unmittelbaren Gegner, die amerikanische SCALAWAG, durch packende Wendeduelle auf der Flensburger Förde in Schach zu halten, und so, wider aller Erwartungen, den begehrten Pokal zu gewinnen. Unzählige Schaulustige hatten sich damals bereits in den frühesten Morgenstunden versammelt und drängten sich eng an eng auf den Brücken des FSC und der Glücksburger Promenade, um der TILSALG einen gebührenden Empfang zu bereiten: War es doch der reinen Amateurmannschaft im besten Alter von durchschnittlich Mitte Dreißig tatsächlich gelungen, sich gegenüber der hochfavorisierten, zumeist weitaus 362


jüngeren und zum großen Teil professionellen Konkurrenz durchzusetzen! Doch nicht nur die Begeisterung dieses Augenblicks ist den Beteiligten in bewegter Erinnerung. Das „O.T.C. Feeling“, das bis heute wirkt, gründet sich auf viele Facetten dieser außergewöhnlichen Veranstaltung. Als der FSC 1977 mehr oder weniger zufällig (eigentlich hatte man sich um die ¾TonnerWM beworben, die aber nach Frankreich vergeben wurde), sozusagen „zum Trost“, den Zuschlag zur Ausrichtung dieses, wesentlich prestigeträchtigeren „Events“ vom Range des „Admiral’s Cups“ erhielt, war der Verein noch vollkommen unerfahren, was die Ausrichtung internationaler Wettfahrten betraf. Sofort wurde ein O.T.C.-Organisationsteam ins Leben gerufen. Unser heutiger Kommodore und damalige Erster Vorsitzender, Enno Brink, übernahm den Bereich „Repräsentation.“ Claus-Otto Hansen wurde Wettfahrtleiter, mit 26 Jahren der Jüngste Deutschlands. Weitere Mitglieder waren: Hajo Andresen (Organisation Hafen), Herbert Baar (Schriftverkehr und Wettfahrtbüro), Georg Christiansen (Kontakt zur Bundesmarine), Haddel Jepsen (Jury- und Festausschuss), Gerd Kall (Vermessung), Adalbert von Kühlwetter (Organisation Land), Hans-Joachim Petersen (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Heinz Werner (Finanzen). Sie hatten sich vorgenommen „eine möglichst gute aber nicht aufdringliche Organisation auf die Beine zu stellen“, am meisten fürchteten sie „Improvisation“, so Adalbert von Kühlwetter später in der örtlichen Presse. Alles sollte aufs Sorgfältigste und von langer Hand geplant werden, denn die Messlatte lag hoch. Das jedenfalls wussten Hannalies und Haddel Jepsen zu berichten, die 1977 zum One Ton Cup nach Neuseeland gereist waren, um einen Eindruck zu gewinnen, was erforderlich ist, um eine solche Regatta auszurichten. Allein schon die Unterbringung und Verköstigung der internationalen Jury stellte eine große finanzielle Herausforderung dar, und öffentliche Fördermittel gab es damals kaum. So war das drängendste Problem zunächst die Finanzierung, für die Heinz Werner im „Orgateam“ verantwortlich zeichnete. Hier gelang es, Herman G. Dethleffsen mit „Bommerlunder“ und die Firma „Hansen Rum“ als großzügige Sponsoren zu gewinnen, damals im Segelsport noch ebenso ungewöhnlich wie der extensive Verkauf von „Fan-Artikeln“, die man, mit dem auffälligen Logo der Veranstaltung versehen, bald in jedweder Ausprägung in fast allen Flensburger Geschäften bekam: Angefangen von TShirts, Krawatten, Tüchern, über Taschen, Gläser, Aschenbecher, Kugelschreiber bis zu Feuerzeugen und vielen anderen mehr oder weniger nützlichen Artikeln. Wo immer ein Logo hin passte, prangte auch eines, an den Litfaßsäulen im Großformat XXL, und sogar ein eigener Cocktail wurde kreiert.* Bald war die gesamte Förderegion eingebunden und mit großem Engagement mit von der Partie. Jeder versuchte, durch originelle Ideen einen Beitrag zu leisten: Bei der Galerie Kruse gab es aus Anlass des One Ton Cups eine Ausstellung von A.G. Nissen. Die Buchhandlung Rüffer stellte 363


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Marinemaler aus. Die Deutsche Bank und das Fotostudio Lassen veranstalteten einen Fotowettbewerb, die Stadt Flensburg gab zur Eröffnung einen Empfang auf dem Gelände des FSC, für den die Bäcker- und Fleischerinnung kostenlos das Buffet ausrichteten. Auch des überregionalen Werbewertes der Veranstaltung wurde sich die Stadt Flensburg bewusst und stellte finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Stadtgärtner von Glücksburg und Flensburg putzen nicht nur die öffentlichen Anlagen heraus sondern sorgten auch dafür, dass das FSC-Gelände sich von seiner besten Seite präsentierte. Das Altstadtfest am 2. September 1978 stand ganz im Zeichen des Cups. Ein Sonderstempel wurde aufgelegt und auf dem Nordermarkt wurde ein Eintonner, eine „Jouet 37“ aufgestellt, um der Bevölkerung nahe zu bringen, welche Schiffe da segeln würden… Die Marine versprach, entgegen sonstiger Gepflogenheiten, zwei Minensucher und einige V-Boote als Start- und Begleitschiffe zur Verfügung zu stellen, außerdem sollten etliche Soldaten helfen, einen reibungslosen Funkverkehr sicherzustellen und Telefone zu besetzen - in Zeiten, in denen Handys noch reine Utopie waren, von enormer logistischer Bedeutung! Haddel Jepsen gelang es, durch ein persönliches Schreiben - von Folkebootsegler zu Folkebootsegler - den Bundespräsidenten Karl Carstens als Schirmherrn zu gewinnen, was das „Standing“ der Veranstaltung in der Öffentlichkeit deutlich erhöhte und das Einwerben von Spendengeldern erleichterte. Weitere hochrangige Politiker von Kai-Uwe von Hassel bis Egon Bahr hatten ihr Kommen angekündigt. Die GORCH FOCK sagte ihren Besuch zu und lief schließlich spektakulär unter vollen Segeln in die Flensburger Förde ein, um vor Glücksburg vor Anker zu gehen. Journalisten aus aller Herren Länder waren akkreditiert. Fernsehteams von ARD und ZDF hatte sich für Live-Reportagen angemeldet, Hubschrauber waren gechartert worden… Die Begeisterung und die Vorfreude wirkten ansteckend, umso mehr, als inzwischen 36 Schiffe aus 13 Nationen gemeldet hatten, weit mehr, als die Organisatoren zu hoffen gewagt hatten - in Neuseeland waren es nur 14 gewesen. Die Besatzungen bestanden aus jeweils sieben Seglern, und sie brachten jede Menge Begleiter und Angehörige und damit internationales Flair an die Förde. Von Seiten des FSC wurden Paten gesucht, die möglichst die Sprache „ihrer“ Crew sprachen und ihnen hilfreich zur Seite standen. Am Ende waren es ganze Familien, die sich engagierten und den Crews ein Gefühl der Herzlichkeit und des Willkommens gaben, wie sie es bisher noch nie bei offiziellen Wettkämpfen erlebt hatten. Die Paten halfen in allen Lebenslagen: So stellten sie Waschmaschinen zur Verfügung, organisierten, wenn nötig, Arzttermine oder sorgten für Lagerraum für Unmengen an tiefgefrorenem Lammfleisch, das die Neuseeländer von einem Mäzen mit auf den Weg bekommen hatten. Sie holten gestrandete Segler ab oder kümmerten sich um warme Kleidung, die benötigt wurde, um der unerwarteten Kälte zu 365


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trotzen. Die drohte zum einzigen Wermutstropfen der gesamten Veranstaltung zu werden: Einer der amerikanischen Segler meinte, nur in „Nowosibirsk könnte es im Winter kälter sein“ - die Neuseeländer wähnten sich im Eismeer und schützten sich entsprechend mit imposanten Fellmützen... Schließlich fieberte alles dem Beginn der Wettfahrten entgegen. Doch vor den ersten Start hatte das Reglement noch die Vermessung gesetzt. Deutsche und internationale Vermesser gingen akribisch zu Werk und so gab es wohl kein Schiff, an dem nicht noch etwas korrigiert werden musste. Einer der Vermesser meinte lakonisch: „Wir warten immer noch auf den ersten Eintonner…“ Natürlich wurde auch versucht zu tricksen: Ein Eigner soll tatsächlich seinen Spinnaker „geschrumpft“ haben, indem er ihn eine Nacht in einem überheizten Raum verwahrte. Andere waren bemüht, die festgestellten Mängel schnellstmöglich abzustellen: Masten wurden gekürzt, Gewicht reduziert… Bootsbauer und Segelmacher halfen in unermüdlichem Einsatz und am 6. September ging es dann endlich wirklich los. Enno Brink begrüßte bei der feierlichen Eröffnung neben Aktiven und deren Begleitern eine Vielzahl hochgestellter Persönlichkeiten aus Politik, der Wirtschaft, den Sportverbänden, der Marine und dem öffentlichen Dienst. Mehr als 2000 Menschen bevölkerten das Gelände des FSC, der Schirmherr Bundespräsident Karl Carstens hatte eine Grußbotschaft geschickt und zu den Klängen der „Neunten“, gespielt vom Marine-Musikkorps Ostsee, hissten Mitglieder der Jugendabteilung feierlich die Fahnen der teilnehmenden Nationen: Sie kamen aus Neuseeland, den USA, Südafrika, Dänemark, Norwegen, Schweden, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Spanien, der Schweiz und Deutschland. Natürlich hatten die Deutschen ihr Kontingent von sechs Teilnehmern voll ausgeschöpft. Neben der TILSALG gehörten zum deutschen Team die BREMEN mit Skipper Berend Beilcken, beides Ron Holland Konstruktion und Schwesterschiffe, die SCHWANENSEE, die SABINA, die PUMPERNICKEL, und auch Hans Christian Koch war es mit seiner OLE, einem Serienbau (Contessa 35), als zweiter FSC-Yacht gelungen, sich zu qualifizieren. Hochfavorisiert waren natürlich die Neuseeländer als Titelverteidiger, und auch Berend Beilken mit seiner BREMEN wurden durchaus Chancen eingeräumt, war er doch bereits einmal Vizeweltmeister geworden… Für die TILSALG galt allein die Devise: „Dabei sein ist alles!“ Und dann die große Überraschung: Gleich die erste Wettfahrt zeigte, dass die deutschen Yachten und insbesondere die Flensburger TILSALG durchaus im Konzert der Favoriten mithalten konnten! Gesegelt werden sollten drei Dreiecksregatten auf der Außenförde, von denen eine wegen Sturms abgeblasen wurde, und zwei Langstrecken von 150 sm und 300 sm. Die Dreiecke mussten kürzer als geplant ausgelegt werden, weil in der Geltinger Bucht 13 Tanker auflagen: Ölkrise! – es wiederholt sich 367


doch so manches… Es gelang der TILSALG, ihre Chancen auf den Titel bis zuletzt zu wahren. Immer mehr Schaulustige säumten die Promenade und fieberten mit. Und schließlich feierte eine ganze Region ihre Weltmeister! Die TILSALG-Crew um Klaus Lange hatte es geschafft und nahm den legendären, imposanten, 10 kg schweren, silbernen Jugendstil-Pokal des „Cercle de la voile de Paris“ aus dem Jahre 1899 jubelnd entgegen. Traditionsgemäß füllten sie ihn mit 30 Flaschen Champagner! Heute wird der ONE TON CUP, der seine Hoch-Zeiten mit der inzwischen nicht mehr gebräuchlichen IOR-Formel hatte, nicht mehr ausgesegelt. Im FSC aber sind diese Wochen im September 1978 unvergessen. Es hat wohl kaum ein Clubmitglied gegeben, das nicht auf die eine oder andere Weise Teil hatte an dieser einmaligen Weltmeisterschaft, sei es auf den Start- und Begleitbooten, im Regattabüro, im Pressezentrum, bei der Landorganisation, der Vermessung oder bei der Betreuung der Segler… Der Namen sind so viele, sie können an dieser Stelle nicht alle aufgezählt werden. Für jeden gab es etwas zu tun und der Einsatz hat sich gelohnt. Viele Freundschaften wurden geschlossen, die bis heute erhalten blieben, viele von ihnen in der kleinen Bootshalle des FSC. Als „Alte Bootshalle“, mit einem großen Bar-Tresen versehen und von Gerd Christiansen bewirtschaftet, wurde sie, wie schon bei den Fördewochen, zum Treffpunkt von Aktiven, Helfern und Zuschauern, die sich hier abends nach den Wettfahrten bei Live-Musik trafen und sich frei von jedwedem Protokoll ganz zwanglos näher kamen. Am Ende waren nicht nur die Aktiven begeistert vom reibungslosen Ablauf der Wettfahrten sondern vor allem auch von der entspannten, fröhlichen und familiären Atmosphäre, die ihresgleichen suchte. Quer durch alle Medien und Gazetten zog sich das Lob des ONE TON CUP 1978. Die „Feuertaufe“ wurde für den Flensburger Segel-Club ein voller Erfolg. Das Wettfahrtteam um Claus-Otto Hansen und Hajo Andresen hatte sich einen Namen gemacht und sie sollten in der Folge, wie wir alle wissen, mit immer wieder nur positiver Resonanz noch viele hochrangige, nationale und internationale Regatten ausrichten. Aber, so wie der One Ton Cup 1978 konnte es nicht wieder werden. Das war einmalig und ist unwiederholbar! Übrigens, nomen est omen: die TILSALG wurde verkauft, wie die meisten teilnehmenden Yachten, die nur zu diesem einen Zweck, der Teilnahme am O.T.C. 1978, gebaut worden waren. Sie wurde von Jochen Frank und ClausEhlert Meyer nach Bulgarien überführt, wo die neuen Eigner den Sowjets einmal zeigen wollten, was eine Harke ist. Ob es gelang?

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*O.T.C. Cocktail: Wer mag, kann ihn ja aus Anlass des Jubiläums einmal wieder probieren. Hier das Rezept: 5 cl Hansen Präsident, 2 cl Zitronensaft, 8 cl Orangensaft, 1 Spritzer Angostura Bitter. Viel geschabtes und zerstoßenes Eis ins Glas geben, Getränk in ein O.T.C. Longdrinkglas füllen und umrühren, 2cl Grenadine Sirup (Bols) dazugeben, alles leicht umrühren. Orangenscheibe am Glasrand befestigen, Cocktail mit Trinkhalm versehen, noch ein O.T.C. Cocktail Fähnchen dazu – fertig… Belinde Diethelm LEISTUNGSSEGELN

Junioren Liga Act 2 –Travemünde Nach dem 1. Event in Starnberg im Mai lagen wir auf dem 2. Platz in der U21 Liga. Mit unserem bereits vor der Saison gesteckten Ziel, kein Event schlechter als Platz 5 abzuschließen, reisten wir in Travemünde zum Act. 2 an.

Wir waren bereits einen Tag früher vor Ort, um die Zeit noch einmal für das Training zu nutzen und die Feinabstimmung zu verbessern. Am Samstag begannen die Rennen bei moderaten Winden, was sehr gut für uns war. Im 369


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dritten Rennen gab es eine Situation, bei der wir von einem anderen Team blockiert wurden. Daher war es uns nicht möglich, den taktischen Plan umsetzen und mussten speziell dieses Rennen auf einem unzufriedenstellenden Platz beenden. Die anderen Rennen liefen gut, sodass wir nach dem ersten Tag auf einem dritten gesamt Platz lagen. Am nächsten Tag folgten Bedingungen mit ordentlich Druck und Wellen. In den Bedingungen kamen wir gut klar, daher mussten wir auch mit Schrecken feststellen, dass aufgrund einer Kollision zwei anderer Teams die Wettfahrtleitung sich dazu entschieden hat, die Wettfahrten für den heutigen Tag abzubrechen. Die gesegelten Rennen konnten wir allerdings nutzen, um uns auf den gesamt zweiten Platz zu verbessern. Am letzten Tag stand am Anfang noch ein konstanter Wind, mit dem wir das erste Rennen gewinnen konnten. Allerdings nahm der Wind immer weiter ab, bis er nicht mehr segelbar war. Mit dem sehr leichten Wind hatten wir in den zwei letzten Rennen zu kämpfen und schafften es nicht mehr ganz unsere Pläne umzusetzen. Am Ende des Tages verloren wir nur zwei Plätze da unsere Konkurrenten an der Spitze ebenso mit der Windlotterie zu kämpfen hatten und errangen einen vierten Platz. Zwar ein wenig enttäuscht, dass Podium im letzten Rennen verloren zu haben, können wir trotzdem sehr zufrieden sein. Der Bayrische Yacht-Club, der das vorherige Event gewann, kam ebenfalls nur auf einen 5 Platz. Somit liegen wir nun punktgleich an der Spitze und blicken erwartungsvoll auf das kommende Event in Kiel im September. Internationale Deutsche Meisterschaften J70 im Rahmen der Travemünder Woche Vom 24.07. bis zum 27.07.2019 fand im Rahmen der Travemünder Woche die Internationale Deutsche Meisterschaft in der J70 Klasse statt. Da wir bereits durch das vorhergehende Juniorenliga Event in Travemünde vor Ort waren, brachte Jörn Petry die J70 des Vereines aus Glücksburg mit. Bereits am 23. Juli hieß es dann für uns bei 30 Grad das Boot aufzubauen, die Anmeldung für das Event durchzuführen und unser neues Crewmitglied Leif Kiesbye, der mit Nils Drewniok tauschte, zu begrüßen. Als wir das Boot im Wasser hatten, beobachteten wir das Treiben auf der Trave während der Travemünder Woche von Land und genehmigten uns eine kurze Segelpause. Am nächsten Tag startete dann die IDM. Am nächsten Tag fanden wir top Segelbedingungen vor und fanden als Team mit unserem neuen Taktiker gut in die Rennen. Die Bedingungen lagen uns sehr gut, sodass wir uns gegen viele Teams behaupten konnten und uns am Ende des Tages im Mittelfeld einordneten. Am zweiten Tag der Regatta frischte der Wind langsam auf und wir gaben 371


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unser Bestes, um uns im Mittelfeld weiterhin zu behaupten. Dies gelang uns mit den Plätzen 11, 20 und 17 auch ganz gut. Der vorletzte Tag der Regatta startete mit deutlich mehr Wind und einer ansteigenden Welle bei immer noch sehr sonnigem Wetter. Die Bedingungen wurden immer schwieriger für uns als leichtes Team, aber wir kämpften uns durch das Feld. Den Tag beendeten wir mit den Plätzen 18, 23 und 18. Der letzte Tag der IDM war sehr schwierig für alle Teilnehmer. Mit hohen Wellen und starkem Wind waren die Bedingungen für uns nicht so optimal. Wir kämpften uns mit leichter Crew die gesamte Kreuz hinauf, um dann auf dem Vorwindkurs unser Gewicht positiv nutzen zu können. Mit angeschnittenem Kurs sind wir die Wellen herunter geglitten und konnten die verlorenen Plätze teilweise wieder gut machen. Wir bauten unser Boot im Anschluss ab und blickten auf 9 Tage tolles Segeln im Rahmen der Travemünder Woche zurück. Mit dem 4. Platz in der Juniorenliga sowie einem 20. Platz bei der IDM der J70, sind wir mehr als zufrieden und freuen uns auf weitere segelsportliche Herausforderungen.

World-Cup 49er Japan 2019 Die World-Cup Serie der kommenden Saison startete mit dem Wettkampf in Enoshima (Japan), auf dem Revier der Olympischen Spiele 2020. Ein World-Cup ist für die besten 49er Segler der Welt bestimmt und deine Platzierung im Weltranking entscheidet ob du teilnehmen darfst. Unsere Vorbereitung begann mit dem Verladen und Verschiffen des Containers von Kiel nach Japan. Es sollten drei 49er, ein Nacra 17, acht Masten, zwei Motorboote, drei riesige Metallkisten, sieben Fahrräder und zwei Surfboards 373


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in eine 24 Quadratmeter großen Container. Nach acht Stunden grübeln und genauem Stapeln schafften wir es alles im Container zu verstauen. So ging der Container und wenig später auch fürs und auf die Reise um die halbe Welt. Da Jan nach seinem Bruch am Knie so lange wie möglich in physiotherapeutischer Behandlung bleiben musste, bin ich deutlich früher nach Japan geflogen, um das Boot zu entladen und segelfertig zu machen. Kurz vor der Reise haben wir einen neuen Mast bekommen und dieser musste mit neuen Fallen bestückt werden und eingetrimmt werden. Pünktlich einen Tag nachdem ich mit allem fertig war, landete Jan in Tokyo und wir waren bereit fürs Training. Es war sehr spannend für uns zu sehen, wie wir nach der dreimonatigen Pause zusammen auf dem Boot harmonieren würden. Das Revier der kommenden Olympischen Spiele zeichnet sich durch seine spezielle und vor allem hohe Welle aus. Unsere erste Segeleinheit absolvierten wir bei Wind mit 13 bis 17 Knoten und eben dieser Welle. Trotz der schwierigen Bedingungen, für ein lange ausgefallenes Knie schlug sich Jan wacker. Auch wenn es durch die Wenden und Halsen teilweise etwas wackeliger ging, waren wir froh über das Bestehen dieser ersten extremen Belastung. Jan hatte in den letzten Monaten hart an seiner Genesung gearbeitet, jedoch sind die Kräfte und die Belastungen beim Segeln und gerade auf dem 49 so extrem und impulsiv, dass vorher unklar war, wie gut das Knie mitspielt. Die Harmonie war jedoch da und beim ersten Trainingsrennen des Tages fuhren wir direkt auf Platz drei von insgesamt 20 Booten. Wir waren sehr glücklich endlich wieder zusammen auf dem Boot zu stehen und mit dem Ergebnis des ersten Tages. In den darauffolgenden Rennen bekamen wir es mit leichteren Winden zu tun. Am Sonntag den 25.8. begann die Anmeldung für den World-Cup und Dienstag war es dann soweit. Der Wind wehte mit 10 Knoten in die Bucht rein und die Welle war moderat aus derselben Richtung. Uns gelang ein solider Start auf der linken Seite und wir hielten uns vom Speed gut mit dem Feld. Jedoch fuhren wir die linke Kreuzseite komplett aus und diese erwies sich als die Schlechtere. Auch im Rest des Rennens war die rechte Seite deutlich stärker, dies wurde jedoch von allen bemerkt und so wurde es schwer noch Plätze aufzuholen. Im zweiten Rennen entschieden wir uns für die rechte Seite auf der Startkreuz und wollten diesen Plan durch einen Steuerboard Start aggressiv umsetzen. Leider kamen wir nur ganz knapp nicht an einem Boot vorbei und mussten durch den Regelverstoß einen Kringel drehen. Wir kämpften uns zurück und beendeten das Rennen noch in der vorderen Hälfte. Das dritte und letzte Rennen des Tages war unser bestes, leider erlaubten wir uns einen Fehler kurz vor dem Ziel der uns vier Boote gekostete. Man konnte sehr deutlich die Steigerung der Leistung von Rennen zu Rennen erkennen und spüren. Gerade für Jan war es wichtig wieder die stressigen Situationen einer 375


Regatta zu erfahren und gegen die besten 49er Seglern der Welt zu starten. Mit den Plätzen 30,19,17 lagen wir nach dem ersten Tag auf Platz 23. Am Mittwoch wehte der Wind mit über 30 Knoten den ganzen Tag und somit wurden die 49er nicht aufs Wasser geschickt. Donnerstag war deutlich weniger Wind, jedoch sollte er noch zunehmen, mit Spitzen bis zu 25 Knoten und hoher Welle. Als die 49er dann rausgeschickt wurden, um ihre Rennen zu segeln haben wir nach Beratung mit unserem Coach entschieden, dass das Risiko für Jans Knie zu hoch ist und wir leider an Land blieben. Dies stellte sich als Gold richtige Entscheidung raus, da es insgesamt 10 Mastbrüche gab und in jedem Rennen mindestens 30 von 38 Booten gekentert sind. Leider rutschten wir somit auf den 30. Platz zurück. Zu unserem Bedauern hatte der Wetterbericht für Freitag, den letzten Tag

der Regatta, die selbe Windstärke vorher gesagt und so kam es auch. Als wir um 10:30 Uhr in den Hafen kamen, wehte es schon ordentlich und aufgrund eines Gewitters hatten erstmal alle Klassen Startverschiebung. Nach knapp drei Stunden entschied die Wettfahrtleitung, dass wir starten sollten. Der Wind war jedoch genau so stark wie am Vortag und somit mussten wir uns traurigerweise wieder dafür entscheiden im Hafen zu bleiben. Nach 1,5 Stunden kamen die 49er wieder in den Hafen. Sie hatten nur ein Rennen gesegelt, da im zweiten Rennen der Wind auf 30 Knoten zu genommen hatte und dieses abgebrochen werden musste. Glücklicherweise verloren wir dadurch keinen weiteren Platz und beenden die Regatta als 30. Zwar hatten wir uns wieder richtig entschieden im Hafen zu bleiben, jedoch waren wir sehr unglücklich damit die drei Tage nicht segeln zu können. Somit entschieden Jan und ich uns dafür am Samstag und Sonntag noch zu trainieren. Samstag hatten wir traumhafte Bedingungen mit 10 Knoten Wind und Sonne. Aufgrund der peniblen Sauberkeitsbestimmungen für die Einreise 376


nach Neuseeland wurde das Verladen des Containers auf Sonntag Mittag verschoben, daher musste das geplante Training ausfallen. Für uns geht es jetzt zurück nach Deutschland und dort trainieren wir in Kiel bis es im November nach Neuseeland zur Weltmeisterschaft geht. 4. Spieltag der Segelbundesliga - zu Gast beim Berliner Yacht Club Mit dem Debakel von Travemünde, wo das Team Michael Ilgenstein, Tobias Konow, Bernhard Outzen und Cedric Menzel leider überhaupt nicht das Potential abrufen konnte, wurde die Nominierung zur Wiedergutmachung auf dem Wannsee beim BYC mit viel Ehrgeiz aber auch mit einer gehörigen Portion Anspannung und Druck auf den Schultern wahrgenommen. Die Vorbereitung auf dieses Event wurde mit intensiven Trainings auf der Alster begonnen. Einzige Veränderung in der Teamkonstellation, im Vergleich zu Travemünde, war Nils Drewniok, der Bernhard Outzen, welcher am Wochenende des Events auf seiner eigenen Hochzeit voll eingebunden war, ersetze. An dieser Stelle noch einmal die herzlichsten Glückwünsche vom gesamten Bundesliga Team an Berni und Mia. Damit stand das gleiche Team, wie schon am zweiten Spieltag am Bodensee, vor der anspruchsvollen Herausforderung den FSC von den Abstiegsplätzen zu befreien. Mit Trainer Jörg Rothert an unserer Seite reisten wir am Donnerstagabend beim Berliner Yacht Club an. Der 4. Spieltag wurde in einer Kooperation zwischen dem Potsdamer Yacht Club (2. Liga) und dem Berliner Yacht Club ausgetragen. Für den ersten Segeltag waren die schwächsten Winde angesagt. Dennoch startete die Wettfahrtleitung pünktlich die Rennen. Mit einem 1. Platz starteten wir sehr gut in die Serie auf dem extrem anspruchsvollen Wannsee. Die Crux des Wannsees sollten wir gleich im zweiten Rennen zu spüren bekommen, als uns auf der hoffnungsvollen 3. Position auf der rechten Kursseite der Wind abgestellt wurde und dieser mit einer 90° Grad Linksdrehung wieder einsetze. Diese Lotterie wollte auch die Wettfahrtleitung nicht länge unterstützen und entschied sich keine weiteren Rennen an diesem Tag durchzuführen. Abends ging es per Shuttleboot zum Sommerfest des Potsdamer Yacht Clubs. Eine schöne und toll organisierte Veranstaltung. Am Samstag wurden nach einer kurzen Startverschiebung die Rennen wieder aufgenommen. Bei schwierigen, drehenden und böigen Bedingungen segelten wir sechs Rennen. Besonders anspruchsvoll war es unter den extremen Hitzeeinwirkungen die Konzentration über den Tag aufrecht zu erhalten. Mit einer zügigen Flucht in den Schatten, so denn möglich, gelang uns dieses gut und wir konnten eine konstante Serie mit den Plätzen: 2,5,2,3,3,4 segeln. Damit langen wir am Ende des zweiten Segeltages auf einem aussichtsreichen 8. Gesamtplatz. Die Punkteabstände waren, wie schon bei den ersten 377


Spieltagen, sehr gering, sodass der dritte Tag wieder einmal entscheidend sein sollte. Mit dem tollen Sommerfest, heute im Berliner Yacht Club, ging ein schöner und spannender Segeltag zu Ende. Der verflixte dritte Tag, mit dem unser Team dieses Jahr schon so oft zu kämpfen hatte, blieb dieses Mal aus. Die Bedingungen auf dem Wannsee, ähnlich wie am Vortag, forderten dem Team wieder alles ab. Gerade die taktischen Entscheidungen sollten uns heute weiter nach vorne Befördern. Hier machten Nils und Michi einen ausgezeichneten Job, sodass wir uns mit einer Serie von 5,2,3,2,2 auf den 5. Gesamtplatz nach vorne schieben konnten. Ein riesen Erfolg nach dem Ergebnis von Travemünde. Gerade die Unterstützung in der Rennanalyse durch Jörg Rothert hat uns allen sehr geholfen und viel Ruhe und Besonnenheit in das Team gebracht. Mit dem 5. Gesamtplatz in Berlin verlassen wir nun wieder die Abstiegsränge im Gesamtklassement. Derzeit liegt das Team auf dem 12. Gesamtplatz. Nächste Woche geht es mit dem 5. Spieltag in Kiel weiter. Wir werden versuchen an die Leistungen von Berlin anzuknüpfen, um weitere Plätze in der Gesamttabelle gut zu machen.

Platz drei in Deutschland – Saisonfinale in St. Peter Ording erfolgreich beendet Beim Saisonfinale der Deutschen Meisterschaft im Kitesurfen erreiche ich hinter den beiden Deutschen, Florian Gruber und Jannis Maus, sowie dem Dänen Oliver Hansen, den vierten Platz von 39 Teilnehmern. Am ersten Renntag konnten wir bei 10-14 Knoten drei Rennen fahren. Bei Wind über 10 Knoten gelingt mir inzwischen der Anschluss an die beiden Top2 Fahrer in Deutschland. Mit den Plätzen 3,3,4 ein gutes Zwischenergebnis. Die Kitesurf Masters sind kein reines Kitefoil Event, so dass bei Windgeschwindigkeiten über 10 Knoten überwiegend andere Disziplinen gefahren werden. Es gibt zusätzlich Slalom und Freestyle. So wurde auch am ersten Renntag die Disziplin nach drei absolvierten Rennen gewechselt. Ich selbst starte rein in der Olympischen Disziplin „Formula Kite(Kitefoil)“. Bei den Kitesurf Masters wurde Kitefoilen in diesem Jahr als reine Leichtwind-Disziplin eingesetzt. Auf der einen Seite sehr schade, da so bei der Deutschen Meisterschaft nur ein geringes Spektrum unserer Fähigkeiten getestet wird und das Ergebnis damit sicherlich etwas verfälscht. Auf der anderen Seite wertvoll, da für mich persönlich bei leichtem Wind noch viel Potential liegt. Die restlichen Rennen in Skt. Peter Ording wurden bei Windgeschwindigkeiten unter 10 Knoten gefahren. Sehr erfreut bin ich darüber, dass ich in dem leichten Windbereich ähnlich gute Platzierungen einfahren konnte. Den Großteil des Feldes ließ ich hinter mir, musste mich am Ende jedoch von Florian Gruber, Jannis Maus und dem Dänen Oliver Hansen geschlagen geben und beende den Wettkampf auf Platz vier. 378


Sommerfest 2019 Das diesjährige Sommerfest der Jugendabteilung war etwas anders gestaltet als die letzten Jahre. Die drei Programmpunkte waren zum einen auf dem Wasser Violas Opti-Regatta, das HotDogRace und zum Abschluss an Land ein gemeinsames Grillen. Für Viola war es gleichzeitig der letzte Tag im FSC. Nicht ganz pünktlich um 15 Uhr ging es los mit der Besprechung mit allen im Jugendraum, mit erstaunlich vielen Teilnehmern. Das Wetter war traumhaft und sonnig, bei perfektem leichtem Wind. Zunächst sollte Violas OptiRegatta stattfinden, dazu waren einige, unteranderem ich, als Helfer auf dem Wasser, die Optisegler natürlich in den Optis und für alle anderen, Eltern, Geschwister und sonstige Teilnehmer haben wir die restlichen Clubboote mit rausgeschickt. So konnten alle bei der Optiregatta zusehen und gleichzeitig selbst segeln. Auf dem Wasser waren letztlich neben den Optis und Motorbooten die beiden clubeigenen Albins, Matz Fintzens neue Albin Express FI (so der vorläufige Name), Nicolas Barths X-79 AUF SCHEXBIER sowie später zum HotDogRace die beiden C55. Die Boote sollten danach draußen bleiben und so direkt im Anschluss an die Optiregatta für das HotDogRace bereit sein. Doch zunächst zur Optiregatta: Wie bereits erwähnt, hatten wir fantastische Bedingungen. So konnten problemlos zwei Wettfahrten gesegelt werden, bei denen alle Teilnehmer einen großen Spaß zu haben schienen. Zudem konnte ich als Beobachter vom Motorboot aus eine bemerkenswerte Leistungssteigerung im Vergleich zur ersten Optiregatta von Viola beobachten. Dies zeigte sich auch am darauffolgenden Dienstag bei der nächsten Clubmeisterschaft, wo die Optiliga-Gruppe das erste Mal mitgesegelt ist. Leider verhinderte ein Materialschaden an einem der Optis eine dritte Wettfahrt, und so hieß es für alle Optis, ab in den Hafen und dann schnell wieder raus aufs Wasser fürs HotDogRace. Spätestens an dieser Stelle wurde es etwas chaotisch, aber letztlich hat jeder einen Platz gefunden, auf einem der Schiffe, und so konnte ich das Race starten. Der Plan für das HotDogRace sah vor, an der MIAR-Startlinie zu starten und nach einer kurzen Kreuz Richtung Ochseninseln zu segeln. Hinter den Ochseninseln gab es dann eine mit Tonnen markierte Zone, in der ich vom 379


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Motorboot aus die vorbereiteten HotDogs verteilt habe. Weitergesegelt werden durfte erst, wenn jeder aus der Crew ein HotDog verzehrt hatte! Anschließend ging es zurück Richtung FSC und über die MIAR-Ziellinie ins Ziel. Gewonnen hat diese Regatta die AUF SCHEXBIER, wenn auch nur knapp. Auf jeden Fall eine spaßige Sache und eine alte Tradition im FSC, die gerne wiederaufleben kann. Im nächsten Jahr wollen wir das auf jeden Fall wiederholen. Als schließlich alle wieder im Hafen waren, wurde der Grill angeschmissen und bei leckerem Essen gab es noch eine Siegerehrung. Da es schon spät geworden war, löste sich die Runde danach auch langsam auf. Als alles soweit aufgeräumt war, haben wir, der Jugendvorstand, uns noch von Viola verabschiedet. Wir überreichten ihr eine Segeltasche, sowie ein kleines eigenes Präsent. Spontan sind wir danach noch selbst alle zusammen eine Runde Opti im Sonnenuntergang gesegelt, leider war praktisch kein Wind mehr. Ein toller Abschluss war es aber trotzdem. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die bei diesem Event geholfen haben, sei es als Tonnenleger, Bootsführer oder durch das mitbringen eines Kuchens. Ganz besonders möchten wir natürlich Viola danken und wünschen ihr alles Gute bei ihrem Studium. Gregor Wilkens Regattaobmann des Jugendvorstandes Ochsentour Am 16. August gingen wir mit drei Segelbooten und einer Crew auf Ochsentour. Um 15:00 Uhr waren wir vollgepackt und startklar vor dem Jugendraum. Um ungefähr 18:30 Uhr kamen wir in Bockholmwik an. Wir richteten uns in den Segelbooten ein und gingen auf den Campingplatz, um zu grillen. Jeder hatte etwas mitgenommen, so konnte man sich nehmen, was einem schmeckte. Nachher spielten wir mit Gregor und Bosse Tick und Verstecken. Nachdem wir gespielt hatten, schauten wir uns gemütlich einen Film an. Um Mitternacht gingen manche noch baden. Später spielten wir im Bett noch „Wahrheit oder Pflicht“. Morgens wurden wir leider schon um 9:00 Uhr geweckt und gingen dann mit warmen Brötchen und Nutella in den Aufenthaltsraum, um zu frühstücken. Es war eine wirklich schöne Tour, an die wir uns noch lange erinnern werden. Sophie Knop

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Strander KÜZ 2019 Am 17./18. August 2019 fand in Strande der Strander KÜZ 2019 statt. Vom FSC waren die Bootsklassen Opti B (Anton Thonfeld und Ivo Henry Carstensen), Opti A (Justus Friederich Loeck), Laser Radial (Nele Söker, Otto Brink, Anton Nicolai Loeck, Tore Kalleweit, Anton Tadeus Tappmeyer) und 29er ( Jette Fintzen/Janna Katharina Peters, Aleke Köhn/Mara Helle Casper, Kian Nik Freundenstein/Matti Jip Balzereit) vertreten. Für mich war es die erste Regatta im 29er mit meiner neuen Segelpartnerin Aleke Köhn. Am Samstag war auf der Kieler Förde richtig viel Wind. Wir sind 4 Wettfahrten gesegelt. Es hat super viel Spaß gemacht und als wir wieder an Land waren gab es ein Grillbuffet. Am Sonntag hatte der Wind abgenommen, so daß die Teams, für die es am Samstag nicht so leicht war, bessere Chancen hatten. Es wurden leider nur zwei Wettfahten gesegelt, die alle mega witzig waren. In der Pause ist auch einmal Malte, einer aus unserer Kieler Trainingsgruppe zu uns auf´s Boot gekommen, weil er unseren 29er kentern wollte, aber er hat es nicht geschafft! Nach der Regatta gab es noch für alle eine Eis und die Siegererhrung. Unter die besten 10 Teilnehmer kamen Anton Nicolai Loeck mit Platz 4 im Laser Radial und Anton Thonfeld mit Platz 9 in Opti B. Herzlichen Glückwunsch! Mara Helle Casper

LJM im FSC Am Wochenende vom 31.08. bis 01.09.2019 fanden die Landesjugendmeisterschaften Schleswig-Holstein im Flensburger SegelClub statt. Die Regatta begann mit einem sehr warmen und sonnigen ersten Tag, an dem anfangs noch sehr wenig Wind war. Um 11:30 Uhr fand die Steuermannsbesprechung mit Wettfahrtleiter Jörg Rothert statt. Danach gingen wir aufs Wasser, um pünktlich zum ersten Start um 13 Uhr im Wettfahrtgebiet zu sein. Auf der Bahn „Alpha“ segelten Laser Radial und Laser 4.7. Die Teenies und beide Optigruppen (A & B), also auch ich, waren auf „Oscar“. Die Zweimannbootsklassen 29er, 420er und Pirat segelten auf Bahn „Bravo“. Unsere Optiflotte bestand aus Justus (Opti A), Pauline, Anton, Ivo, Jan, Helene und mir (Opti B). Mit dem Motorboot begleitete uns mein Bruder Tobi. In der ersten Wettfahrt war der Wind auf unserer Bahn noch sehr schwach. Vor dem zweiten Rennen nahm der Wind dann deutlich zu und 383


wurde im dritten Rennen wieder etwas schwächer. Ich fand die Bedingungen am ersten Tag super. Abends, als wir nach einem langen Tag mit drei Wettfahrten an Land waren, gab es in der Halle für alle Teilnehmer Nudeln. Später war noch Party, aber es waren nur noch drei Kinder und ein paar Erwachsene da. Am zweiten Tag war der Wind deutlich stärker als am Samstag und kam aus einer anderen Richtung. Außerdem hat es vormittags noch stark geregnet. Wir sind sechs Rennen gesegelt, also am Sonntag auch nochmal drei. Für die Optis gab es damit einen Streicher. Gegen Mittag wurde es zum Glück sonniger, sodass die Stimmung später an Land wieder super war. Insgesamt hat mir das Wochenende viel Spaß gemacht und die gemeinsame Zeit mit den anderen Seglern war toll. Felix Christian Matern

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Ein Chartertörn in den griechischen Kykladen Fortsetzung Aber zunächst einmal wollten wir segeln, denn heute war Wind angesagt. Es blies sogar mit 6 Bft. und zwar aus Westen. Schon im Hafen setzten wir das Großsegel mit einem Reff und ließen drei Ringe in der Rollfock. Eine erstaunliche See hatte sich über Nacht aufgebaut, und wir rauschten bei halben Wind und 7-8 Knoten Fahrt gen Norden. Endlich Segeln! Zwei Stunden später flaute es ab auf 3-4 Bft. und wir refften aus. Noch eine Stunde später war der Windspuk vorbei, und wir mussten wieder motoren. Wir erreichten Naousa gegen 16:30 Uhr. Inzwischen hat sich dort alles geändert. Obwohl auch in diesem Hafen, wie schon in den Häfen zuvor, niemand an Land ein UKW-Gerät bedient und unsere Anrufe ungehört verhallen, ist ein wuseliger Hafenmeister präsent, winkt energisch und weist uns einen Liegeplatz zu. Hier und dort gibt es scheinbar auch Mooringleinen, aber nicht an unserem Liegeplatz. Wir bringen den Anker aus und gehen rückwärts an die Pier wie gewohnt. Der Hafen macht jetzt insgesamt einen aufgeräumten Eindruck und bietet sehr viel mehr Liegeplätze als vor sieben Jahren. Aber Wasch-, Dusch-, oder Toilettenanlagen gibt es natürlich trotzdem nicht. Der Ort selbst hat sich gewandelt und ist jetzt genauso betriebsam wie auf Mykonos. Zahlreiche Modeboutiquen und Bars sind entstanden und man fragt sich, wo die Leute alle herkommen, die sich da durch die Gassen schlängeln. Bevor wir uns das alles näher anschauen, reservieren wir einen Tisch in der Taverne, in dem wir damals sehr gut gegessen hatten. Siehe da, sie existiert noch und hat sich inzwischen vom Geheimtipp zum angesagten Restaurant gemausert, das sowohl im Reiseführer als auch im Internet angepriesen wird. Die Tourismuswirtschaft brummt auf den Kykladeninseln! Auch diesmal waren wir zufrieden mit dem Essen, die Preise hatten aber deutlich angezogen. So langsam machen wir uns Sorgen ob der Inhalt unseres Dieseltanks bis zurück zum Charterhafen reichen wird, wenn das mit dem Flautenwetter so weiter geht. Mit Blick auf die vor uns liegenden Inselchen mit vielen schönen Ankerbuchten schien es angeraten, demnächst einen Hafen mit Kraftstoffversorgung aufzusuchen um nachzufüllen. Wir beschließen 387


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Mykonos anzulaufen, vorher aber einen Abstecher nach Delos zu machen. Gesagt - getan! Der Wind ist gleich Null, als wir den Bug wieder nach Norden richten und auf Delos zustreben. Schon mittags fällt der Anker unweit der Anlegestelle, an der es von Ausflugsbooten wimmelt. Ich bleibe an Bord während die Crew das Dinghy klarmacht, um nach Delos über zu setzen. Ich hatte mir das archäologische Juwel bereits vor sieben Jahren erschlossen und bei diesem Schiffsverkehr bewache ich lieber den Anker. Zahlreiche Ausflugsdampfer aus Mykonos laden hier fortlaufend Touristen ab, fahren mit Volldampf dicht vorbei und erzeugen halbmeterhohe Wellen. Da könnte der Anker vielleicht doch einmal ausbrechen und dann möchte ich lieber an Bord sein. Delos, auch Dilos genannt, war in vorchristlicher Zeit das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Kykladen und es gilt als Geburtsort des Gottes Apollo. Pilger, Feldherren und Könige kamen hierher, um das berühmte Orakel zu befragen und kostbare Weihegeschenke zu bringen. Sein geschützter Hafen machte es zum Verkehrsknotenpunkt zwischen Griechenland und Kleinasien. Händler und Seeleute aus dem gesamten Mittelmeerraum schlugen hier ihre Waren um und erzeugten einen ungeheuren Reichtum. Zur Blütezeit sollen auf Delos 30 000 Einwohner gelebt haben, und entsprechend groß und weiträumig sind die zu besichtigenden Ausgrabungsstätten und das Museum. Der Gang durch die ausgedehnten Ruinenfelder mit den wunderschönen Mosaiken ist ein echtes Erlebnis. Besonders eindrucksvoll ist die berühmte Löwenterrasse, die aus dem 7. Jahrhundert v.Chr. stammt. Delos war so sehr der Mittelpunkt dieser Inselwelt, dass der Name Kykladen (griechisch für Kreis = kyklos) daraus abgeleitet wurde, weil die Inseln das heilige Zentrum wie ein Ring umschließen.

Entsprechend beeindruckt kam die Crew zurück an Bord. Der Besuch von Delos ist ein „Muß“ wenn man in der Gegend weilt. Wir verholten uns für 389


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den Rest des Tages und der Nacht in die herrliche Ankerbucht Ormos Schino auf der Nachbarinsel Rineia, angeblich die Geburtsinsel von Apollons Zwillingsschwester Artemis. Bei herrlichem Wetter baden und schwimmen wir ausgiebig im klaren Wasser, auch am nächsten Morgen lassen wir es langsam angehen. Sonntagsroutine! Die wenigen Meilen bis Mykonos können wir auch noch am Nachmittag bewältigen und sonntags gibt es ohnehin keinen Diesel, soviel hatten wir schon telefonisch ermittelt. So verlegten wir erst nachmittags in aller Ruhe Richtung Tourlos, wie der neue Hafen nördlich der Hafenstadt heißt. Schon von weitem konnten wir Mykonos als Touristenzentrum an zahlreichen Starts und Landungen der Urlaubsbomber erkennen, Kreuzfahrtschiffe und große Fähren sowie Ausflugsdampfer durchpflügen die See. Schon 2012 durfte man nicht mehr direkt im Haupthafen anlegen. Der Stadthafen darf nur nach Anmeldung und mit Erlaubnis von großen Yachten angelaufen werden, d.h. in der Regel sind das riesige Motoryachten. Der Hafen zwei Meilen nördlich ist inzwischen fertig gestellt und bietet außer einem beeindruckenden Kreuzfahrerterminal viele Liegeplätze für Sportboote. Zum ersten Mal müssen wir uns rückwärts „einkuscheln“ zwischen zwei Segelyachten etwa gleicher Größe und bekommen eine Mooringleine gereicht. Wir nutzen die Zeit, im nahen Supermarkt unsere Einkäufe zu ergänzen und machen uns landfein. Unsere beiden Nachbarn legen inzwischen ab und so haben wir guten Abstand zu beiden Seiten. Zwischen dem Hafen Tourlos und Mykonos Stadthafen verkehrt jetzt ein Boot im Stundentakt, und das nutzen wir. Wir lassen uns von den Volksmassen durch die Gassen schieben, an ein eigenwilliges Bummeln ist gar nicht zu denken. Auch hier reservieren wir uns schnell einen Tisch an der Wasserkante fürs Abendessen und haben noch reichlich Zeit, viele Eindrücke vor der Kulisse der berühmten Windmühlen einzufangen. Nun erinnern wir uns daran, dass unser Freund und Bordkamerad David versprochen hatte einen Drink auszugeben, weil er am Anfang der Reise zu wenig Bier einkauft hatte. So schlendern wir den Hafen entlang und finden ganz am Ende der Promenade, wo der Publikumsverkehr deutlich weniger wird, eine recht nette Bar mit großem Angebot an Cocktails. Jeder sucht sich etwas anderes aus. Das wird zwar etwas teurer für David, aber wir haben unseren Spaß und er nimmts sportlich. Das anschließende Abendessen bildet einen Höhepunkt, vor allem wegen der pittoresken Hafensilhouette. Rechtzeitig brechen wir auf, um die letzte Fähre nach Tourlos zu unserem Liegeplatz zu erwischen, und sinken alsbald in der Hoffnung auf Ruhe in tiefen Schlaf. Meiner ist nach einer Stunde vorbei weil ich Stimmen höre und ich gehe an Deck. Vier Yachten um die 48 ft. legen an und schon sind wir wieder von beiden Seiten eingekreist. Nachts um zwei ist eigentlich eine eher ungewöhnliche Zeit zum Anlegen, aber diese Crews scheint es nicht zu kümmern. Sie brüllen ihre Kommandos in fremder Zunge, ich tippe auf Russisch. Das Anlegerbier wird 391


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bei denen auch nicht gerade in stiller Einkehr getrunken und womöglich trinken die sogar Schnaps? Früh um vier, ich bin immer noch nicht zur Ruhe gekommen, platzt mir der Kragen. Ich gehe hinauf und bitte in feinstem Englisch um Ruhe, mit dem Hinweis „ we would be more than happy to get a little sleep!“ Genutzt hat das dann schon, allerdings erst eine halbe Stunde später. Am nächsten Morgen kann man die Truppe an ihren Flaggen identifizieren: Firma Siemens Polska macht anscheinend Teambuilding. Leider kann ich Russisch nicht von Polnisch unterscheiden, daher mein Irrtum. Für 10:00 Uhr haben wir den Tankwagen bestellt und verholen zur Kraftstoffpier. Die ist extra gekennzeichnet, hat aber keine fest eingebauten Tanksäulen. Diesel wird per LKW geliefert. Das klappt erstaunlich pünktlich und wir sind froh, aufgefüllt zu haben, auch wenn der Liter 1,72 € kostet. Jetzt aber schnell los, denn es weht ein guter Wind aus nördlichen Richtungen, im Tagesverlauf von NW auf NE drehend. Aber immerhin, wir können segeln in Richtung der Insel Syros, die im Westen liegt. Im Süden der Insel haben wir auf der Karte eine Bucht ausgemacht, die auch im Törnführer nett beschrieben wird. Kurz bevor wir sie erreichen ist der Wind wieder alle und so motoren wir den kleinen Rest zur Ormos Varis. Fürwahr eine hübsche Bucht und nur zwei Ankerlieger vor uns. Allerdings stellen wir starken Seegrasbewuchs fest, und es braucht tatsächlich drei Versuche einen guten Sandplacken zu finden, bis der Anker hält. Dann ist es aber richtig gemütlich hier und wir freuen uns, keinen lärmigen Hafen mehr anlaufen zu müssen. Auch am nächsten Tag sollte es weiter nach Westen gehen und dazu passt der südwestliche Wind, der zu unserer Freude zunächst nur leicht, aber immerhin segelbar weht. Nachmittags legte er erheblich zu und behält seine Richtung bei. Das war eigentlich ungewöhnlich, zumal er eigentlich aus Nordwest blasen sollte. Deshalb hatten wir als Ankerbucht die Ormos Stefanou an der Ostküste der Insel Kithnos ausgewählt, die aber nach Süden offen ist. Na, wenigstens mal hinein schauen, vielleicht wird es da drin dann doch ruhiger. Eindrucksvolle Felsen und hohe Berge säumen die Einfahrt und es wurde schnell ersichtlich, dass hier kein gutes, sicheres nächtliches Liegen bei dieser Windrichtung zu erwarten war. Wir wendeten unter Segeln und hatten schon Mühe, uns wieder frei zu segeln, so hatte der Wind inzwischen zugenommen. Mit einem Reff im Groß und vier Ringen im Vorsegel entschieden wir uns fürs Weitersegeln. Inzwischen blies es mit 6-7 Bft. und wir machten echt gute Fahrt, insbesondere, weil sich noch keine See aufgebaut hatte und wir auf glattem Wasser dahin glitten. Bei dieser Windrichtung gab es jetzt die Möglichkeit, den Hafen Loutron im Nordosten der Insel Kithnos anzulaufen oder in einer der zwei kleinen, relativ engen Buchten kurz davor zu ankern. Letzteres strebten wir an, da wir ja eigentlich keinen Hafen mehr anlaufen wollten. 393


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Als wir die Nordostecke der Insel erreichten und unseren Kurs nach Nordwesten änderten, erwischten uns einige Böen die mit Wucht die Berge herunter tobten und unser Schiffchen nahezu platt aufs Wasser drückte. Durch Öffnen des Großssegels parierten wir diese Böen, hatten aber am Ruder und an der Großschot echt zu kämpfen. An dieser Stelle hatte der Wind im Mittel 32 Kts und in den Böen bis zu 45 kts. Weiter drin in der Bucht waren die Berge nicht mehr so hoch und die Böen ließen etwas nach. Wir konnten einigermaßen geordnet das Großsegel bergen und die Fock einrollen. Unter Maschine näherten wir uns der angestrebten Doppelbucht „Eirinis“, nur um festzustellen dass beide schon gut belegt waren. Nun mussten wir doch den Hafen anlaufen und trafen dafür alle Vorbereitungen wie üblich. Natürlich war zu befürchten dass der Hafen voll ist, wenn schon die Ankerbuchten vorher belegt sind. Dennoch mussten wir irgendwo hin, und ein Versuch war zu wagen. Ich kannte den Hafen und wusste, dass er ziemlich klein und eng ist. Die vielen Masten ließen vermuten, dass kein Platz mehr wäre. Und doch…..da waren zwei Lücken auszumachen im Innenhafen. Auf die Entfernung und weil die Mole dazwischen war, konnte man natürlich nicht erkennen ob es echte Lücken waren, oder ob sie durch Motorboote ohne Mast belegt sind. Immerhin, das musste man sich ansehen. Ich fühlte mich behindert durch einen großen Segelkatamaran, der vor uns dem Hafen zugestrebt war, nun aber merkwürdige Bewegungen vor der Hafeneinfahrt vollführte. Wollte er drehen um rückwärts irgendwo anzulegen oder wollte er ankern? Das war für uns nicht zu erkennen. Aber er schien zu zaudern und nicht so recht weiter zu wissen. Um steuerfähig zu bleiben, musste ich aber auch Geschwindigkeit halten, und so nutzte ich meine Chance und fuhr einfach an ihm vorbei. Rechter Hand am Außenkai war ein kleiner Menschenauflauf. Alle winkten und gestikulierten. Ob sie uns oder den Katamaran meinten, konnte ich nicht erkennen. Dafür sah ich aber einen freien Liegeplatz - allerdings quer zum Wind, und der blies stark. Also kurzerhand eingedreht und reichlich Luv gehalten, „Fallen Anker“ gebrüllt und rückwärts mit Kaschembo an die Pier. Vorn am Anker standen Danni und Andreas, die brüllten aus Leibeskräften „Anker unklar!“ , und ich merkte, wie mir der Bug abdriftete. Also wieder volle Kraft voraus, ehe wir auf die Hafenmole trieben, und einen Vollkreis gefahren, um die Situation zu klären. Immerhin war jetzt zu sehen, dass der Katamaran ankerte und die Menschen auf der Pier uns zum Anlegen verhelfen wollten. Darunter der Hafenmeister, dessen Armbewegungen so ausgesehen hatten, als wollte er uns wieder fortschicken. Aber nun hatten wir so viel mitbekommen, dass er uns lediglich anraten wollte, möglichst weit rüber zur anderen Uferseite zu fahren zum Anker ausbringen um möglichst viel Kette zu stecken. Nun, genau das war unser Bestreben gewesen und ich versuchte einen neuen Anlauf. Wieder passierte genau das Gleiche, der Anker fiel nicht wie gewohnt und ich fragte 395


mich verzweifelt was denn los sei. Denn eine Verständigung war bei dem Sturmgeheul von vorn nach achtern nicht möglich. Also ein dritter Anlauf, und ich schickte David nach vorn, um zu klären, was los sei. Der meldete zurück die Kette sei unklar gekommen, jetzt aber frei. Also noch einmal weit nach Luv gefahren und jetzt endlich rauschte die Kette aus dem Ankerkasten und mit Brassfahrt ging es rückwärts auf die Pier zu. Mein „Anker vorn einstoppen!“ hat wohl vorn keiner gehört, aber Andreas und Danni wußten auch so was zu tun war, während ich kurz vor der Pier das Boot energisch aufstoppte und David und Christian die Heckleinen an Land übergaben. Nun war ich doch auch etwas ins Schwitzen gekommen und alle Leute auf der Pier waren mit uns erleichtert, dass zum Schluss alles gut geklappt hat. Da hatten wir Hafenkino vom Feinsten geboten! Weshalb das Ankermanöver nicht gleich geklappt hatte? Durch die vorherigen Fallböen, bei denen es unser Boot zwei-dreimal flach aufs Wasser gedrückt hatte, waren die regelmäßigen Buchten der Ankerkette übereinander gefallen und hatten das saubere Ausrauschen blockiert. Danni und Andreas hatten alle vier Hände voll zu tun gehabt das soweit zu klarieren, bis es beim dritten Versuch klappte. Von den 80 m verfügbarer Kette war nur mehr etwa zwei Meter an Bord. Viel weiter draußen hätten wir also den Anker nicht schmeißen können…. Fortsetzung folgt Werner Hagenauer

Beilagenhinweis In dieser Ausgabe der Clubmitteilungen finden sie eine Beilage der Yachtwerft Lütje GmbH - wir bitten um freundliche Beachtung! Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 10. Oktober 2019

Verlag und Herausgeber: Flensburger Segel-Club e.V., 24960 Glücksburg-Quellental, Fon 04631 - 32 33, Fax 04631 - 32 36 Geschäftsstelle: 24960 Glücksburg-Quellental, Fon: 04631 - 32 33, Fax: 04631 - 32 36 Internet: www.fsc.de, E-Mail: office@fsc.de Redaktion: Tillmann Frank, Kay Iversen, Gerd Kall, Lars Kühl, Doris Münzberg-Frank Redaktion E-mail: gerd.kall@t-online.de Anzeigen, Satz und Layout: Doris Münzberg-Frank, Schöne Aussicht 10, 24944 Flensburg, Fon 0461- 3 22 96, Fax 0461 - 3 22 98, E-mail: muenzberg-frank@gmx.de, Der Zeitungspreis ist mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Erscheint monatlich einmal.

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FSC-Mitteilungen 10/2019  

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