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MITTEILUNGEN Juli / August

2019

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FLENSBURGER SEGEL-CLUB Nr. 7 / 8 Juli / August 2019

REGINA V - SEEADLER - OLD LADY 1913 - 1919 1919 - 1965 1965 - 1970 Mehr als ein halbes Jahrhundert im FSC

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VERANSTALTUNGEN

Juli-Monatsversammlung Die Juli-Monatsversammlung findet am Donnerstag, dem 4. Juli 2019, um 19.30 Uhr im Clubhaus statt. Vorher um 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen: Roastbeef mit Bratkartoffeln und Remoulade. Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, den 3. Juli 2019, bei der Gastronomie unter Tel. 04631-8050. August-Monatsversammlung Die August-Monatsversammlung findet am Donnerstag, dem 1. August 2019, um 19.30 Uhr im Clubhaus statt. Vorher um 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen: Frikadellen mit cremigem Krautsalat und Kroketten. Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, den 31. Juli 2019, bei der Gastronomie unter Tel. 04631-8050. Clubtermine 04.07.19 19:30 01.08.19 19:30 05.08.19 14.08.19 18:30 30.08.19

Monatsversammlung Monatsversammlung Beginn Schnupperkurs (bis 09.08.) MAR Start 2. Halbzeit, Jubiläums-After-Work-Cup Landesjugendmeisterschaft

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CLUB INTERN

FSC-Musto Snug Aufgrund der großen Beliebtheit und der damit verbundenen Nachfrage wird der „Musto Snug Blouson Farbe: navy/cinder“ inkl. des eingestickten FSC-Logos in den Größen S bis XXL wieder beziehbar sein. Preis auf Anfrage. In diesem Zusammenhang bitten wir um Ihr Verständnis, dass die Ware aus organisatorischen Gründen erst in Auftrag gegeben werden kann, sobald insgesamt mindestens 10 Vorbestellungen vorliegen. Erst dann werden die Blousons beim Anbieter in Auftrag gegeben und mit dem FSC-Logo versehen. Anprobe darf gern während der Öffnungszeiten im Hause des Flensburger Yacht-Service GmbH & Co. KG, Am Industriehafen 4, 24937 Flensburg erfolgen. Wir bitten die interessierten Mitglieder, den Bedarf dort vor Ort oder über Birgit Lassen in der Geschäftsstelle unseres Segelclubs (Mo. – Fr./ 10.00 – 12.00 Uhr/ Telefonnummer: 04631 3233 oder per E-Mail unter office@fsc.de) aufzugeben. Abholung und Bezahlung der Ware erfolgt dann wiederum - nach Eintreffen der Blousons – beim Flensburger YachtService GmbH & Co. KG. Artikel, Artikel, Artikel Liebe Clubkameradinnen und Clubkameraden, um jeden Monat dieses Heft zu füllen, benötigen wir nicht nur die „offiziellen“ Mitteilungen, Veranstaltungen und Berichte, sondern auch Ihre Berichte: von Sommertouren oder Wochenendtouren, von „Geschwaderfahrten zu Pfingsten nach Dyvig“, an der ja eine große Zahl unserer Mitglieder teilgenommen haben, etc.! Lassen Sie doch andere an Ihren Erlebnissen rund um den Segelsport (Motorbootsport) und dem Clubleben außerhalb des Clubs teilhaben und helfen Sie mit, unser Heft attraktiv und abwechslungsreich zu füllen! Die Redaktion dankt es Ihnen!!! Doris Münzberg-Frank

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Geburtstage 07.07.19 10.07.19

12.07.19 15.07.19 19.07.19

29.07.19

31.07.19 11.08.19

13.08.19 17.08.19

23.08.19

FAMILIENNACHRICHTEN Uwe Heinrich Suhr Stockkamp 12, 22607 Hamburg Kurt Zychlinski Am Goldregen 36, 24944 Flensburg Martin Adler Sandwigstraße 21, 24960 Glücksburg Albrecht Stoehr Babentwiete 16, 22927 Großhansdorf Gerd Heinrich Peerekopp 6, 24999 Wees Gerd Paulsen Uferstraße 4a, 24960 Glücksburg Tillmann Frank Holniser Weg 9, 24977 Grundhof

Götz-Anders Nietsch Sülldorfer Heideweg 4, 22589 Hamburg Volker Thaysen Solitüder Bogen 47, 24944 Flensburg Jochen Petersen Cosimastraße 18, 91056 Erlangen Karsten Brauer Magdalenenstraße 29, 20148 Hamburg

Herzlichen Glückwunsch!

80 Jahre

70 Jahre

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Monatsversammlung vom 6. Juni 2019 Der Jahreszeit entsprechend in eine kleine Runde blickend eröffnet unser erster Vorsitzender die Juni-Monatsversammlung mit dem Dank an die Gastronomie für das leckere Labskaus-Essen. Die Leerung der zwei Schiffchen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ergab 866,06 Euro. Der Hallenausschuss hatte getagt, und die Belegung für die Halle liegt nunmehr beim Eintrittsjahr 1993, wobei nicht alle 93er Jahrgänge einen Hallenplatz beantragt hatten. Im letzten Jahr war das Eintrittsjahr 1992. Aus dem Takelmeisterbereich berichtet unser zweiter Takelmeister Jörn Petry, dass der Betrieb läuft, die neuen Liegeplätze an der Clubhausbrücke gut angenommen werden und die neue Stromverteilung sich bewährt hat. Weiterhin sind die letzten Arbeiten an den Brückenbelegen von den Hafenmeistern erledigt worden. Die Absauganlage war bisher 167 Minuten in Arbeit, d.h. ca. 80 Tanks wurden entleert und man kann sagen, dass die Anlage sehr gut angenommen wird. Unser Regattaobmann Claus-Otto Hansen informiert, dass zwei Bundesliga-Events gesegelt worden sind. Im ersten wurde der 9. Platz, im zweiten der 10. Platz erreicht. Die Sonntage bei den Events liefen jeweils nicht so gut, so dass wir insgesamt einen 8. Platz in der Liga verzeichnen. Allerdings ist er für die weiteren Regatten optimistisch, da diese ersten beiden Regatten auf den schwierigen Seegewässern stattgefunden hatten und wir nunmehr windreichere Gefilde erwarten. Das Junioren-Bundesligateam war sehr erfolgreich. So belegten sie den 2. Platz und haben damit einen sogenannten „Nachrückerplatz“ erreicht und dürfen am Championsleague-Finale in Kiel teilnehmen. Nun steht der Robbe&Berking Sterling Cup bevor. Es werden elf 12er, achtzehn 5,5er und sechs 6er erwartet. Dann folgt die mit Spannung erwartete Europameisterschaft der internationalen 14-Footer. Hier haben aktuell schon 44 Teams gemeldet. Das größte Event sind die Landesjugendmeisterschaften Schleswig-Holstein. Hier soll auf drei Bahnen gesegelt werden. Aus dem Mittwochabend-Regattabereich richtet Otto Jeschonnek herzliche Grüße von Dieter Koppenhagen aus, der nach seiner schweren OP auf dem Weg der Besserung ist. 272


Bislang sind fünf von vierzehn Regatten gesegelt worden. Unser Jugendwart Wulf Kiesbye hebt hervor, dass die Jugend natürlich auch im Regattamodus ist. Die Opti A-Segler waren sehr erfolgreich. So haben sich Kian Freudenstein und Jette Fintzen für die Deutsche Meisterschaft im Opti A qualifiziert, und wir haben auch einen erfolgreichen Opti B-Nachwuchssegler. Nach dem Sommer werden wir auch wieder ein 29er-Team auf die Regattabahn entsenden können. Erfreulicherweise sind im Segel-Schnupperkurs in der letzten Ferienwoche noch Plätze frei. Die Standup Paddling Boards stehen allen Clubmitgliedern zur Verfügung. Bei Bedarf bitte Jörg Rothert ansprechen, der dann eine entsprechende Einweisung geben wird. Aus dem Clubzeitung-Team erinnert Doris Münzberg-Frank, dass bitte alle Clubmitglieder daran denken, Beiträge für die Clubzeitung zu verfassen. In diesem Zusammenhang hebt unser erster Vorsitzender die tolle Arbeit des Teams hervor. Viele Vereine beneiden uns um die informative regelmäßig erscheinende Monatszeitung. Unter Verschiedenes erzählt unser Kommodore einige humorvolle Geschichten von Originalen aus dem FSC-Vereinsleben früherer Jahre. Wir hoffen, dass unser Kommodore die eine oder andere Geschichte zu Papier bringt. Mit der Nennung der nächsten anstehenden Termine beendet Jochen Frank die Juni-Monatsversammlung. Norbert Erichsen

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OLD LADY Wer kennt sie noch, die wunderschöne klassische Yacht mit dem kurzen Bugspriet? Über Jahrzehnte segelte sie unter unserem Stander. Ihre Geschichte ist lesenswert. Gebaut im Jahre 1913 und als REGINA V getauft, gehörte sie, wie ihre vier Vorgängerinnen, der Familie Schuldt. Heinrich Schuldt, GründungsVorsitzender des FSC, war als Reeder der Seefahrt und besonders dem Regattasegeln verbunden. In der damaligen Zeit wurde nicht nur auf heimatlichem Revier gesegelt, sondern man suchte Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Yachten. So gingen die großen Yachten nach einigen Trimmschlägen im Frühjahr zunächst zur Kieler Woche. Anschließend wurden einige Wettfahrten in Travemünde besucht, um danach über Warnemünder Regatten weiter nach Osten zu segeln. Erst im August kehrten sie zur Offenen Wettfahrt des FSC nach Flensburg zurück. Überhaupt wurde auch schon in jenen Jahren ein erheblicher Aufwand getrieben, um auf den Regattabahnen erfolgreich sein zu können. So erwarb Hermann Schuldt, Sohn des FSC-Gründers Im Jahre 1901 die REGINA I. Weitere Yachten folgten bis zur REGINA V, gebaut 1913 von Abeking & Rasmussen in Bremen. Sehr erfolgreich kann die Yacht am Anfang nicht gewesen sein. Dazu gibt es eine Geschichte, die Otto Brink 1963 anlässlich des 50. Geburtstages der Yacht zum Besten gegeben hat. Als die REGINA V mit großen Hoffnungen ihre erste Kieler Woche mitsegelte und an den ersten beiden Wettfahrten keinen Preis machte, war die Enttäuschung groß. Der Bootsmann Sören Sörensen, dem der Ruf vorausging, er bringe alle Schiffe zum Laufen, behauptete, „daar mutt een Meter vun de Mast aff!“ Eigner und Besatzung wollten davon natürlich nichts wissen, aber als auch am dritten Regattatag das Boot wieder erfolglos blieb, sagte Sören: „Ick segg, wenn daar keen Meter vun de Mast affsaagt ward, denn fohr ick nich mehr op dat Schipp!“ Mit diesen Worten war es ihm so ernst, dass er abends seinen Seesack packte und sich in Richtung Bahnhof in Marsch setzte. Der Eigner war nicht an Bord und die Besatzung in Nöten, denn ohne Sören war an einen Preis nicht 275


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zu denken. Es gelang, den Eigner von dieser misslichen Situation zu verständigen. Der erteilte sofort Sören sein OK. Nun bemühte man die nächste Polizeistation, Sören wieder einzufangen und an Bord zu lotsen. Als nun Sören ahnungslos mit seinem Seesack die Bahnhofssperre passierte, spürte er plötzlich die Hand eines Pickelhaube bewährten Polizisten auf seiner Schulter: „Sie sind verhaftet!“ Sören: „Dat kann nich angaah´n, ick heff nix daan!“ „Kommen Sie mit zur Wache, dort wird sich alles klären!“ Dort stand er nun der Stammbesatzung gegenüber, die ihm eröffnete, dass er die Yacht umtakeln dürfe. Das geschah, und sie ist von da an tatsächlich besser gelaufen. Bis 1919 segelte Hermann Schuldt seine REGINA V und verkaufte sie im Sommer 1919 an Carl Redlefsen-Satrup, der sie auf SEEADLER umtaufte. Sie nahm in den folgenden Jahren erfolgreich an vielen Regatten teil und blieb, in den 1930er Jahren als eine der ersten Yachten von Gaffel- auf Hochtakelung umgeriggt, lange noch konkurrenzfähig. Bis zum Herbst 1953 hat die Familie Redlefsen die Yacht gesegelt, REGINA V um sie dann dem FSC zu schenken. SEEADLER, ex REGINA V sollte, so der Wunsch der Familie Redlefsen, wie in den vorherigen 40 Jahren weiterhin den blau-weißen Stander des FSC führen. Mit diesem Geschenk wurde den Nichtbootseignern der Wunsch ermöglicht, mit einer der schönsten Segelyachten der Flensburger Förde auf eigene Fahrt zu gehen. Zwar hatte der Club erst im Frühjahr die 13 Meter lange CARMEN - jetzt FLENSBURGER JUNG - als Ersatz für die alte KOLLUND angeschafft, um auch der Jugend Seefahrten zu ermöglichen. Nun verfügte der Club über zwei ähnlich große Yachten, wobei SEEADLER an Clubmitglieder verchartert werden sollte. 12 Jahre lang gehörte SEADLER nun dem FSC. Auf der NovemberMonatsversammlung wurde beschlossen, dass die Yacht an Clubmitglieder zu mehrwöchigen Seereisen oder auch für einzelne Segeltage verchartert werden sollte. Das Schiff sollte segelklar zur Verfügung gestellt werden. Die Chartergebühr betrug 35 DM pro Tag, der Club stellte einen bezahlten 277


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Bootsmann, der vom Charterer verpflegt werde musste. Das war Gustav Lund, der auch schon vorher bei der Familie Redlefsen als Bootsmann gefahren war. Das Boot hatte fünf feste Kojen außer der des Bootsmanns. Das Revier war auf die Dänischen Ostseegebiete beschränkt. Ein Charterausschuss wurde gegründet.

SEEADLER 1953

In welchem Umfang die Yacht in den Jahren verchartert worden ist, darüber schweigt das Archiv. Man darf aber vermuten, dass der Unterhalt des immerhin 40 Jahre alten Schiffes schwerlich eingefahren werden konnte.

Der FLENSBURGER JUNG 1953

Ich selbst kann mich an die Blaue Band Regatta 1956 erinnern, als zwei segelerfahrene Clubmitglieder SEEADLER für die Wettfahrt gechartert hatten. Ich war Takelmeister der Jugendabteilung und Bootsführer des FLENS279


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BURGER JUNG und war gespannt auf den Vergleich mit dem gleich großen SEEADLER. Bei frischem WNW ging es bis zur Tonne Neukirchen Grund, SEEADLER mit ihrem riesigen Vorsegel vorneweg. Regatten werden aber auf der Kreuz entschieden. Das gelang uns auf dem Rückturn zu unserer großen Freude, wohl nicht zur Freude der Senioren. Ich hatte auch noch den Brunsnis Haken gekratzt, was den Senioren gar nicht gefiel. Das Blaue Band 1956 gewann, ohnehin uneinholbar, Jacob Staats mit seiner 8mR-Yacht GUNNA IV. 1965 gelang es, SEEADLER an eine Eignergemeinschaft von Clubmitgliedern zu verkaufen, nämlich Wilhelm Behrens, Adalbert von Kühlwetter, Werner Ross, Heiner Sonnberg und Hermann Wohlert. Aus dem SEEADLER wurde, da die Familie Redlefsen eine andere Yacht SEEADLER nennen wollte, die OLD LADY, die nun weitere 10 Jahre unter unserem Stander segelte, bis sich die Eignergemeinschaft Mitte der 1970er Jahre auflöste. So ging die „Alte Dame“ OLD LADY ex SEEADLER ex REGINA V für ihr weiteres Leben in andere Hände. 63 Jahre lang gehörte sie zum FSC. Über ihren Verbleib wissen wir nichts, vielleicht ja die Nachfahren der Eigner.

Eine gute Erinnerung an die prächtige Yacht wird uns aber bleiben - dank des Halbmodells, das uns Holger Wohlert nun geschenkt hat. Es wird unser Clubhaus zieren. Gerd Kall

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X-Yachts 40. Anniversary Gold Cup 7.-9.6.2019 Am Donnerstag macht sich die XOLA X-412 auf den Weg nach Hadersleben zum X-Cup, wo wir in der family–class segeln wollen. Jan und ich legen um 16.30 Uhr im FSC ab und segeln Richtung Dyvig. Unterwegs merken wir, dass es sehr knapp mit der Brücke um 18.38 Uhr werden wird – und es klappt auch nicht. Ankunft im Sonderburger Hafen um 18.43 Uhr, wo dann etwas sehr nettes passiert: der Brückenwärter, der die Brücke um 18.38 gar nicht geöffnet hatte, weil kein Schiff durchfahren wollte, macht uns und der SOL VIENTO die Brücke ausserplanmässig auf. Danke dafür! So kommen wir zügig voran und sind früher als geplant in der Dyvig, wo auch MAD MAX X-332 und AUF SCHEXBIER X-79 schon festgemacht haben. Nach einer ruhigen Nacht laufen wir morgens gegen 10 Uhr aus. Kein Wind!

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Wir nehmen die X-79 in Schlepp und motoren Richtung Hadersleben. Die AUF SCHEXBIER von Nikolas Barth wird dann vor Arøsund losgemacht, denn dort sollen sie während der Veranstaltung liegen, um nicht immer den langen Haderslev Fjord hin und her motoren zu müssen. In Hadersleben angekommen machen wir mit zwei anderen X-412 im Päckchen fest, direkt neben der XEREMONIA von Holger Hoppe aus dem FSC. Wir machen uns per Fahrrad auf den Weg aufs andere Ufer ins Wettfahrtbüro zu X-Yachts und lassen uns die nötigen Unterlagen aushändigen. Die Sonne scheint, es ist herrlich. Zeit für ein erstes Getränk im schön hergerichteten Garten auf Lounge-Möbeln. Gegen nachmittag reist per PKW unsere family-Crew an: Holger und Karen Reimer. An Bord wird nun noch ein bisschen rumgeräumt, bis es zu den Eröffnungsfeierlichkeiten und Abendessen geht. Inzwischen ist die EXUMA von Familie Casper angekommen und auch die HUPPES-Crew liegt im sonnigen Hafen. So sind doch auch unter den 120 X-Yachten aus diversen Ländern einige FSC-Boote vertreten. Am ersten Wettfahrtstag laufen wir gegen 9 Uhr aus, wie an einer langen Perlenschnur fahren die Schiffe durch den Haderslebener Fjord zum Regattafeld - ein schöner Anblick! Wir starten um 11.30 Uhr und kämpfen uns durch einen anstrengenden Tag auf See. So manch Einer gibt auf und so manch Einer hat Schäden hinzunehmen. Auch die XOLA-Crew ist nicht mehr so fröhlich bei 40 Knoten Wind…..unsere XOLA knarrt an allen Ecken und Kanten. So what alles bleibt heil und erschöpft und ziemlich nass sind wir gegen 18 Uhr nach 40 Meilen auf der Regattabahn wieder im Hafen. Am nächsten Tag haben dann die Veranstalter ein Einsehen: Wir segeln nur 25 Meilen und das bei schönstem Wetter. Unsere Crew haben wir aufgestockt mit Kirsten und Clemenz Barth: da saßen Karen und ich dann nicht mehr so allein auf der hohen Kante ;) Wir starten perfekt und haben einen wunderbaren Tag auf See bei vielleicht so 4-5 Windstärken. 283


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Abends dann wieder ein tolles Abendessen in Buffetform in schöner Atmosphäre mit vielen netten Menschen. Wir sitzen mit etlichen FSCMitgliedern an einer langen Tafel. Man steht zusammen im Garten und schnackt bei herrlicher Sonne und Blick auf 120 X-Yachts.

Anlässlich des 40. Geburtstages von X-Yachts werden ein paar stimmungsvolle Reden gehalten, ehe es zur Preisverteilung kommt. Die XOLA hat sich sehr gut geschlagen und gewinnt den 1. Platz in der family-class B . Wir freuen uns natürlich sehr ! Danke an X-Yachts für das tolle, gut organisierte event. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung, die sowohl an Land als auch an Wasser Spass gemacht hat. Wir kommen gern wieder! Andrea Günther

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Platz drei auf Sylt Erster Stop der Deutschen Meisterschaft im Kitefoilen Am vergangenen Wochenende habe ich an den Kitesurf-Masters auf Sylt teilgenommen. Die Deutsche Meisterschaft im Kitefoilen wird durch Wettkämpfe auf Sylt, Usedom, Heiligenhafen und St. Peter Ording ausgetragen. Bereits am Mittwoch reiste ich nach Sylt, um noch einen Tag auf der rauen Nordsee trainieren zu können, bevor der Wettkampf am Donnerstag starten sollte. Die Wellen und die Strömung fühlten sich auf dem Hydrofoil deutlich anders an, im Vergleich zu dem überwiegend „glatten“ Wasser der Ostsee. Durch ein Trainingslager auf Fuerteventura, im Dezember letzten Jahres, war ich auf raue Wasserbedingungen vorbereitet. Mental und physisch ist es eine große Herausforderung, in den teilweise brechenden Wellen die hohen Geschwindigkeiten auf dem Hydrofoil zu beherrschen. Hohe Wellen durch Sandbänke und dazu eine starke Strömung machen die Nordsee vor Sylt zu einem anspruchsvollen Segelrevier. Schon in der Vorbereitung konnte ich feststellen, dass ich in meinem Training der letzten Wochen einen weiteren Schritt nach vorn machen konnte. Nach wie vor arbeite ich vor allem daran, meinen Speed und Winkel auf dem Amwindkurs zu verbessern, um zeitnah bei den internationalen Top-Fahrern mithalten zu können. In dem Feld von 30 Startern erreichte ich Platzierungen zwischen dem dritten und fünften Platz und werde damit gesamt fünfter, sowie dritter Deutscher. Mein persönliches Ziel, in diesem Jahr zu den besten drei Deutschen Kitefoilern zu gehören, habe ich bei diesem Wettkampf erreicht und bin sehr motiviert, darauf aufzubauen. Weiter geht es für mich mit dem zweiten Stop der Deutschen Tour auf Usedom vom 21.--23.6. Vielen Dank für die Unterstützung. Herzliche Grüße, Jan Hauke

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Noch ein Regattabericht von vor über 40 Jahren ... TILSALG

Die One-Ton-Weltmeisterschaft, erlebt durch eine teilnehmende Crew Die Crew, die aus der alten John-Anthon-Besatzung hervorgeht: Olaf Jansen, Eberhard Lassen, Klaus Lange, Wilhelm Rotermund, Gregor Halbig, Jens Mester und Joachim von Hacht. Noch als die meisten Flensburger sich unter dem Begriff OTC nichts vorstellen konnten, begann die schwere Arbeit der Organisatoren in Glücksburg. Dass schon im Herbst 1977 viele Segler aus aller Welt ihr Interesse auf die ihnen unbekannte schöne Flensburger Förde richteten, ist kaum zu glauben. Doch auch hier rüsteten die Mannschaften der OLE, PUMPERNICKEL und TILSALG für das wohl größte hiesige Segelspektakel. Der größte Teil der TILSALG-Crew segelte im letzten Jahr die MESSINA und einige regionale Erfolge motivierten doch sehr, dass einmal, wenn schon hier in Flensburg, einmal bei den ganz Großen mitzumischen. Die meisten segelten schon auf der KLAAR KIMMING von John Anthon, und Olaf Jansen, Eberhard Lassen, Klaus Lange, Wilhelm Rotermund, Gregor Halbig, Jens Mester und Joachim v. Hacht waren bereit, die viele Arbeit auf sich zu nehmen. Wie soll das Boot aussehen, wer soll es konstruieren und wo wird es gebaut. Welche Winde werden vorherrschen? Diese Fragen stellten sich wohl alle. Die alten Flensburger Segelhasen gaben bereitwillig und konkret Auskunft. „Mittlere Winde, ja natürlich, es kann aber sein, wenn ich die letzten Jahre bedenke, viel Wind hatten wir ja auch mal, aber eigentlich müßte mit Flaute zu rechnen sein. Ganz klar, es konnte eigentlich nur ein Topp-Rigger werden. Wegen der großen Spinaker und der Startkreuz, doch da gingen die Meinungen schon wieder auseinander. Die Neuseeländer, die segeln ja 7/8-Takelung, die können damit umgehen, die sechs besten Boote der letzten WM waren solche Schiffe.

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Doch eigentlich segelte kein Profi dort ein toppgetakeltes Schiff. Und die Welle, ja die Welle, 15 Meilen unter Spi, 7 Meilen an der Kreuz, dass kann doch nicht wahr sein, die spinnen doch. Sollte man aber den Effekt der hochholbaren Schwerter unterschätzen, nein, Schwert hochholbar, dass wird gefährlich, bestraft wird es auch. Die Entscheidung war nicht leicht. Es gibt zwar Garanten für schnelle Schiffe, Fabrikate, die von sich behaupten, nur mit ihnen kann man gewinnen, aber wer von denen kennt schon die Flensburger Förde und Ostsee. Jeder, der sein Boot mal durch die hackige, kurze See hier geprügelt hat und innerlich jubelte, wenn es endlich vorbei war, wird dem zustimmen. Das Produkt dieser und und mehr Gedanken wurde ein Ron Holland Design 7/8 getakelt in solidem Aluminium bei Heini Dübbel auf Norderney gebaut. Ein Mast von Proktor, von dem Profis behaupten „viel zu dick, kein Pot mit zu gewinnen“. Heimeliges Holz für die Einrichtung, allerdings auf Kombüse und Kartentisch beschränkt und der Rest: Segeltuch, gelb und blau, patriotisch, oder? Das magere Angebot erleichterte die Wahl. Doch Blau-Weiß, die Farben des Clubs, so sollte die Außenhaut aussehen, - läßt sich auch gut verkaufen. Leider war kein dunkelblau bei der Werft vorrätig. Ein gelbes Deck? Wer hatte nur diesen Geschmack bewiesen? Kein Schuldiger war zu finden. Überhaupt, hübsch oder schön fand das Schiff eigentlich keiner, sicher genau wie in der Mode, wer mag schon Pumphosen! Und dann der Name, TILSALG, überhaupt kein maritimer Bezug, unmöglich, inzwischen jedoch schon originell, vielleicht einmal ein Begriff. Endlich war es soweit, viel zu spät wie eigentlich alles. Das Boot wurde auf eigenem Kiel überführt, Beschläge von der Crew angebaut. Was man selbst montiert, wird man immer wieder finden und es wird halten. Traumdenken der Pädagogen. Dann die Taufe, die Gäste machen aus ihr was es war, ein schönes, gemütliches Fest, nur spät, viel zu spät. Drei Wochen noch bis zur Ausscheidung. Kann man das schaffen?

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Im Falle einer Teilnahme wurde eine Kiste Sekt in Aussicht gestellt. AlsenRundt, die erste Regatta. Flaute, das Ding lief nicht, OLE war kaum zu halten. Doch dann, die Zielkreuz, doch nicht so schlecht, erster Platz, zweites Schiff im Ziel. Voller Rätsel ging’s zur Kieler Woche, Ausscheidung! Alles stand, die Segel standen, der Mast stand, die Peilungen standen, leider auch das Schiff, doch ab und zu auch Lichtblicke. Es war geschafft, 3. Platz. Zitat einer führenden Jachtzeitschrift: „Vor Kiel wartete die TILSALG mit sehr unterschiedlichen Leistungen auf, qualifizierte sich aber“. Dann begann die große Unsicherheit. Es wurde umgebaut, der Kiel versetzt, ein neuer in Auftrag gegeben und die Beschläge verbessert. Die Unsicherheit forderte ihren Tribut. Die Lage war gespannt. Die Kontrahenten kamen und segelten auf und davon. Der Wurm war drin, es lief nicht mehr. Noch 3 Tage, was war los? Eine Checkliste jagte die andere. Das Fernsehen war an Bord, kein Manöver klappte. Noch 2 Tage, alle Winschen wurden versetzt, die Großschot geändert und dann der Clou. Das gelbe Deck, dieses aufregende Gelb, der Grund für die ganze Hektik? Farbe musste ran, es wurde gestrichen und gerollt, bis in den späten Abend. Es erforderte schon viel Kunst ein taufeuchtes Deck zu streichen. „Schneller rollen, schneller streichen, da muss Reibungswärme entstehen“, die Aussage eines „Technikers“. Hoffentlich trocknet die Farbe, dunkelblau, seeehr beruhigend. Noch einen Tag, es musste unbedingt gesegelt werden. Der letzte Tag, die letzte Checkliste, die letzte Sicherheitskontrolle, die letzten Arbeiten, ab Mittag sollte gesegelt werden. Doch dann -, Schei…, Mist, es trifft immer die Verkehrten. Die TILSALG wurde zur Wasserkontrollvermessung ausgelost. Der Galgenhumor eines Crewmitgliedes half hier wenig. „Die vermessen die Favoriten“. Am Abend die Eröffnungsfeier, Hetze nach Hause, die Dusche lief schon, die lieben Ehefrauen hatten alles vorbereitet. Was für ein Leben, mit solchen Männern, vielen Dank für das Verständnis. Natürlich kamen fast alle zu spät. Gerade wurden die Flaggen gehisst, die Bundeswehr spielte. Komisch, eigenartige Gefühle in der Magengegend, es ist doch schön dabei zu sein. Und dann, die kalten Platten, riesig, ein Kompliment den Flensburger Schlachtern, Bäckern und Brauern, ein Kompliment der Stadt Flensburg. Sie hatte sich ordentlich ins Zeug geschmissen. Er kam, der erste Regattatag. 06.30 Uhr, diesig , feucht, die Mannschaft stand fröstelnd an Deck. Kein Windchen, 30 englische Pferde bewältigten die Strecke bis zur Sonderburger Bucht. Motor aus, endlich Ruhe, nur in weiter Ferne waren andere Schiffe auszumachen. 290


Eine Flasche Sekt, liebevoll von den Frauen dekoriert, wurde gelenzt. „Wir wollen das Beste daraus machen“. Die Vorbereitungen begannen, welche Segel, welcher Kurs, wie sieht es aus mit der Strömung. Die Vorbereitungen der Organisatoren liefen wie am Schnürchen, die Startlinie wurde ausgelegt. Das erste Mal alle Eintonner in Sicht, Mensch, Mensch, der Start wird kriminell. Doch, an Bord lief alles gut, der Sekt oder war es einfach das Gefühl, nicht gewinnen zu müssen, verlieh Ruhe. Der Lee-Start schien das Bessere, welch ein Durcheinander, vier, drei, zwo, eins, Startschuß, kein Fehlstart? Alles war gut gegangen. Die Amerikaner neben uns schlugen sich vor Freude auf die Schenkel. Es schien zu laufen. 2. Schiff am ersten Fass, hoffentlich kommt keine Flaute. Am Ende 3. Platz, Jubel, Freude, Glück gehabt? Die zweite Wettfahrt, etwas mehr Wind. Schlechtes Omen, Knacksi kam zu spät. Verschlafen, und allgemeine Unruhe ausgelöst. Der Start, schwieriger, Mist, Vorfahrtsregeln beachten, wir mussten ausweichen. An der ersten Tonne fünfter, doch nicht so schlecht! Es begann zu laufen. Die Manöver klappten, es wurde gekämpft, der Biss war da, es klappte alles. Die vorletzte Kreuz wurde gesegelt. 2. Platz. Krach – das Großsegel kam von oben. Alles vorbei? Schon war einer im Mast, bis zur ersten Saling. Ein Genua-Fall musste herhalten, mit 2 ½ Reffs ging’s weiter. Hoffentlich frischt der Wind auf. Er flaute ab. 7 Plätze gingen verloren. Wie geht das Fall zu reparieren? Der Schäkel war verschwunden, gebrochen, aufgebogen, keiner wird es klären können. Die Gedanken versuchen die Konstruktionszeichnungen zu erinnern. Wieviel Meter ist der Mast höher als der Genuafallbeschlag, 3 m? Es muss 3 m sein. Der Bootshaken misst 2 m, der Stiel des Deckschrubbers 1,50 m, tapen scheint die beste Lösung. Nur die Kausch des Großfalls ist vage zu erkennen, die Spitze des Bootshakens ist zu dick. Eine Gabel und Tape, das ist die Lösung. Die Forken werden umgebogen, raumschots der leichteste mit dem Bootsmannstuhl nach oben gezogen. Unterschiedlich das Verhalten der Kontrahenten, während einer an der Kreuz hämisch grinst, weil er sich Vorteile auf Grund der Misere erhoffte, zeigten sich andere sportlich. Sie gestikulierten Bedauern oder verzichteten auf Luvkämpfe während des spektakulären Manövers Es wurde geschafft. Das Großsegel stand wieder in voller Größe, 43 qm, welch schöner Anblick. Grund genug, Sherry kreisen zu lassen. Bei der letzten Kreuz konnten 2 Plätze gut gemacht werden. Siebter im Ziel, Glück, Pech, keiner wagte es auszusprechen. Alle waren trotzdem fröhlich. Ein 2. Platz in der Gesamtwertung, keiner 291


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hatte es vorher erwartet oder gehofft. Unter die ersten 10 zu kommen, war das hochgesteckte Ziel. Samstag, 150 Meilen stehen auf dem Programm. Vorentscheidungen können fallen. Das Interesse der Flensburger erscheint großartig. Die Organisation klappt hervorragend. Das Wetter ist wechselhaft, viel Wind, unterschiedliche Bedingungen. Gischt, Schatten und Sonne, der Anblick der Jachten muss aufregend ein. Der Start klappt, am 1. Fass dritter, hoffentlich bleibt es so, Spinnaker hoch. Es zeigte sich, dass die meisten den Wind überschätzt hatten. Die kleinen Spinnaker wurden gegen größere gewechselt, der Kurs an der Sonderburger Seite schien der günstigere. Die Nacht war hart. Spinnakertörn bis Fehmarn. Teilweise 15 Meilen Fahrt, die in Neuseeland haben wohl doch nicht gesponnen. Langsam kommt die BREMEN näher, warum? Fummeln, Spi mehr achtern holen, riskanter segeln, die Geschwindigkeit schien wieder gleich zu sein. Die Haltung der Crew war eigenartig. Während die Körper höchste Anspannung signalisieren, sind die Gesichter fröhlich. Alle sind auf das Äußerste gefasst. Eine gute Position, der Eimer glitscht, fast einmalig das Gefühl. Plötzlich die BREMEN in Luv, viel Wind kein Spinnaker, kein Vorsegel. „Was ist los?“ „Unser Spibaum ist gebrochen, alles Gute für euch, gute Fahrt!“ Im selben Moment Skepsis. Wo ist die Tonne? Da ist sie, fast hätten wir sie überlaufen. Spi runter, Glück gehabt, den Profis nicht auf den Leim gegangen zu sein. Eine harte Kreuz folgte, die Posis fielen aus, das Glas der Birne zerbrach. Auch 12 V können sehr unangenehm prickeln. In der Endabrechnung war ein vierter Platz zu verzeichnen. Der Punkteabstand der ersten Jachten sehr gering. Die verlorenen 5 Punkte kamen zeitweise ins Gespräch, es bestand eine kleine Hoffnung, das Unwahrscheinliche zu erringen. Drittes Dreieck: Es kachelte, blies, Rasmus zeigte sich von der schlechtesten Seite. Einige Schiffe lagen auf Grund, konnten kaum flott gemacht werden. Man wurde fast vom Steg geweht. 7.30 Uhr Skipperbesprechung. Die Meinungen sind geteilt, starten oder abbrechen? Endlich, ein Schuss, abgebrochen! Gelöste Stimmung, unterschiedliche Äußerungen. Die Yachten auf den vorderen Plätzen hätten lieber gesegelt. Den Start zu verschieben wäre die salomonische Entscheidung gewesen. Genügend Zeit eine Busfahrt zu machen. Es war erstaunlich, mit wieviel Interesse die Neuseeländer Altertümer und historische Bauten in sich aufsaugten. Verständlich jedoch, wenn man etwas über ihre Geschichte erfährt. 293


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100 Jahre alt, das älteste Haus. Keine Geschichte im Lande, es war herrlich die Randerscheinungen dieser OTC mitzuerleben. Die letzte Wettfahrt. Das Rezept war einfach. Ein guter Start, eine führende Position die zu halten ist und der Pokal ist gewonnen. Doch diese Rechnung wurde ohne Kenntnis der Nerven gemacht. Der Start klappte mal wieder, doch lagen sehr viele Boote an der 1. Tonne beisammen. Luvkämpfe herrschten vor und erst spät konnte der Spinnaker gesetzt werden. Die Position war nicht die Beste, fünfzehnter oder sechszehnter. Mehr Pech hatten jedoch die Neuseeländer und Spanier. Nach einer Karambolage waren sie die letzten. Richtige Freude konnte nicht aufkommen. 300 Meilen, 2 Tage und 2 lange Nächte standen allen bevor. Um 24.00 Uhr, mittlerweile auf den 11. Platz vorgerückt, ertönte ein „Happy Birthday to you-Gesang“. Knacksi, das Geburtstagskind, erschien mit Napfkuchen und Kerze am Oberdeck. Das Ausblasen erledigte der Wind, alle wünschten ihm das Beste und unseren härtesten Konkurrenten hinter uns. 6 Stunden später war es soweit. Die Kreuz scheint die beste Eigenschaft der TILSALG. In 4. Position begann die 2. Nacht. 353 Meilen Kreuz. Bei dem Wind galt es zu überstehen und das Beste daraus zu machen. 15 Minuten Vorsprung zum Ersten wurden auf 2 Minuten reduziert. Die 2. Platzierung wurde erreicht, die Lage des übrigens Feldes war positiv, der Pokal hing am seidenen Faden. Es kostete einige Nerven, die Spannung war erdrückend, die Mannschaft gereizt, die Hintern plattgesessen, doch es reichte. Ein 2. Platz, der Pokal war gewonnen. Es war kaum zu glauben und zu begreifen. Der Kommentar eines dreijährigen Sohnes auf die Aussage der Mutter, da kommt Papa als Weltmeister: „Papa soll kein Weltmeister sein, er soll Lehrer bleiben!“ Erst der Jubel der Familien, der Freunde, der Bekannten und sämtlicher begeisterter Zuschauer löste die Spannung. Ein fantastisches Gefühl. Der Eintonner-Pokal mit mehreren Gewinnern war entschieden. 1. Die Organisation, die so hervorragend klappte, dass es den Anschein hatte, einfach alles war vorausgeplant. 2. Der Segelclub, der mit den aktiven und passiven, Regatta- und Fahrtenseglern der Öffentlichkeit besten Segelsport boten. 3. Die guten Feen in der Bootsbauerei, im Clubhaus und in der Bootshalle, die für das Wohl der Segler und Gäste sorgten. 4. Die Städte Flensburg und Glücksburg, die für einige Zeit im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit standen. Und eine Crew, die Erfahrung gewann, dass sich zum Schluss alles zum Besten wenden kann.

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Erstaunlich der Beweis, dass auch eine Amateurbesatzung, die jedoch schon seit langer zeit zusammen segelt, im harten Profigeschäft des OTC nicht nur mithalten sondern auch gewinnen kann.

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Ostertraining 2019 14.04. – 20.04.2019 Am Sonntag, den 14.04.2019 wurde die morgendliche Stille im FSC und in der HYS durch den Lärm von ca. 90 anreisenden Sportlern und 15 Trainern zerstĂśrt: Der erste Tag des Kooperationstrainingslagers mit dem LĂźbecker Yacht-Club, Kieler Yacht-Club, Verein Wind und Welle, dem Landeskader und natĂźrlich dem FSC in der HYS hatte begonnen. Als erstes hieĂ&#x; es Boote aufbauen, Zimmer beziehen und den richtigen Trainer finden. đ&#x;˜‰ ErĂśffnet wurde das Trainingslager mit einer kleinen Ansprache von Fritz SchĂźtt, dem Jugendwart des LYC, und Thomas Rein, dem Landestrainer. Nach dem Mittag sind die meisten Gruppen, das heiĂ&#x;t 29er, Laser, Open Bics und Opti-Regatta-Gruppe, direkt auf dem Wasser. FĂźr meine Optiliga-Gruppe, die ich zusammen mit Louisa Arafa, der FSJlerin vom LYC, betreut habe, war etwas zu viel Wind und so haben wir Segel aufund abriggen auf Zeit geĂźbt.

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Da auch die nächsten Tage der Wind nicht nachließ, gab es für die Kleinsten viel Alternativprogramm. So haben wir die Wildschweine in Glücksburg besucht, waren in der Fördeland-Therme und haben eine Schnitzeljagd gemacht. Trotzdem waren wir täglich mit mindestens drei Optis auf dem Wasser, wenn auch oft mit „Sturmsegel“. Gegen Ende der Woche wurde der Wind endlich weniger, sodass wir am Freitag vormittags und nachmittags aufs Wasser konnten. Der letzte Abend wurde noch gebührend mit einer Opti-Disco im FSC-Jugendraum beendet. Nach einer letzten Einheit am Samstagvormittag, ließen wir das Ostertraining mit einem dänischen Eis bei Annis Kiosk ausklingen. Die Älteren haben zudem an einem Spleiß-Workshop teilgenommen. Außerdem hat der NDR uns besucht und einen kleinen Film gedreht. Wer neugierig ist, findet den Film in der NDR-Mediathek unter „SegelNachwuchs trainiert in Glücksburg“. Für mich war es das erste Trainingslager, dass ich als Trainerin mitgemacht habe und ich muss sagen: neun Kinder können ganz schön anstrengend sein! Dennoch habe ich unglaublich viel mitnehmen können und möchte mich herzlich bei allen Trainern und Vereinen für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ein besonderer Dank geht auch an Louisa und Fritz, den Hauptorganisatoren, sowie der HYS für die Unterbringung und die gute Verpflegung. Zuletzt möchte ich mich bei allen Teilnehmern bedanken, denn ohne euch, hätte dieses Trainingslager gar nicht stattfinden können! Viola Hetze BFDlerin 2018/19

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Clubregatta Am Dienstag, dem 21.Mai 2019 fand die erste Clubregatta in dieser Saison statt. Durch die Wahl des Dienstags, an dem viele Gruppen eh Training haben, war die Beteiligung mit acht Optis und dieses Jahr auch dabei drei 420er Teams gut. Das Wetter war etwas durchwachsen, wenig Wind und Wettervorhersage sprach von möglichen Gewittern. Zum Glück jedoch war es halbwegs trocken, und da es gegen 16 Uhr nicht mehr nach Gewittern aussah, entschieden wir uns zu starten. Also Boote fertigmachen, eine kurze Besprechung im Clubraum und ab aufs Wasser. Bei mittlerweile ausreichendem Wind starteten Jörg und ich von der Förde Express als Startschiff aus, die erste Wettfahrt. Insgesamt haben wir an diesem Nachmittag drei Wettfahrten segeln können. Gesegelt wurde ein kurzer Up- and Down-Kurs mit mittig liegender Startlinie, die nicht überquert werden durfte. Die 420er jeweils zwei Runden außen herum, die Optis eine. Hier lag auch eine der Tücken: So musste das eine 420er Team in der letzten Wettfahrt, der Fairness halber, leider disqualifiziert werden, weil eben doch die Startlinie überquert wurde. Das Ziel dieser Clubregatta ist jedoch hauptsächlich Spaß zu haben und diese als Training mitzunehmen, insofern hoffe ich, das kann mit einem Schmunzeln akzeptiert werden. Die Stimmung zumindest war gut und entspannt, auch wenn zwischendurch bei einigen der sportliche Ehrgeiz durchkam. Spätestens an Land war alles wieder gut. Alles in allem aus meiner Sicht eine sehr erfolgreiche Regatta. Vielen Dank an alle Trainer, die an dem Tag geholfen haben und an alle, die mitgesegelt sind. Wer es übrigens noch nicht gesehen hat: Die Ergebnisse hängen im Jugendraum aus. Ein Termin für die nächste Clubregatta wird demnächst bekannt gegeben, es wird höchstwahrscheinlich wieder ein Dienstag. Über eine ebenso große Beteiligung, wie beim ersten Mal, würde ich mich sehr freuen. Wer noch einsteigen möchte, kann einfach beim nächsten Termin dazu kommen. Ich freue mich schon. Gregor Wilkens, Regattaobmann der Jugendabteilung WM-JEM Finale 2019 in Warnemünde Mara und ich hatten uns für das WM-JEM Finale 2019 für die 420’er nur durch das Nachrücke-Verfahren qualifiziert. Zum Glück bekamen wir Schulfrei und konnten somit am Dienstag den 28. Mai los. Claudia und Haiko konnten als Begleitpersonen mitkommen und Kai war unser Trainer. Als wir abends ankamen haben wir noch abgeladen und waren anschließend in der 303


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Pizzeria. Mittwoch haben wir eine kleine Trainingseinheit gemacht um das Revier näher kennen zu lernen. Insgesamt waren 10 Wettfahrten eingeplant und der Sonntag als Reservetag vorgesehen. Dann war es schon Donnerstag und die Regatta startete. Wir segelten drei Wettfahrten bei starkem Wind, leider bekamen wir ein BFD wegen Frühstarts. Das war insgesamt unser anstrengendste Segeltag von dieser Serie. Am Freitag konnten leider nur zwei Wettfahrten gesegelt werden durch drehende Winde. Samstag sollte nicht viel Wind sein und deshalb starteten wir noch eine Stunde früher um vier Wettfahrten durchzuführen. Prima, dass die Wettfahrtleitung so gehandelt hat, denn somit konnten wir schon Samstagnachmittag abbauen und verladen. Damit verfiel der Reservetag Sonntag. Leider wurde unter den ersten 30 Teams so hart gekämpft, dass es insgesamt 31 Proteste gab…!! Deshalb verzögerte sich die Siegerehrung um 2,5 Stunden nach hinten. Viele reisten schon am selben Abend ab, doch wir verbrachten noch einen netten Abend mit einem Team vom Tegernsee und feierten deren Nominierung zur WM. Wir freuen uns gemeinsam für die Mädels vom Tegernsee. Unsere Erwartungen wurden erfüllt und wir kamen natürlich nicht weiter zur JEM/WM, dennoch haben wir viel gelernt und haben uns gefreut mit den besten 53 deutschen Teams im 420’er zusammen zu segeln. Es war ein tolles Erlebnis dabei zu sein! Danke an alle, die uns unterstützen, insbesondere allen Mitgliedern des FSC’s und natürlich unserem Trainer Kai-Steffen Hofmann und unseren Eltern. Carolin Beckmann, Mara Casper

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Mein einzigartig geniales Logbuch So macht Kindern der Segelurlaub Spaß Bei einem Urlaub am Meer fällt Eltern immer etwas ein, um Kinder zu beschäftigen. Doch was tun, wenn der Ausruf „Mir ist langweilig!“ auf dem Meer, an Bord eines Schiffes, ertönt? Mein einzigartig geniales Logbuch lässt mit Spielen, Eintragsmöglichkeiten, nautischem Wissen und den farbenfrohen Illustrationen von Ulf K. Langeweile an Bord erst gar nicht aufkommen: • Regt mit kindgerechtem Wissen zu Knoten, Kompass, Seekarten und Beaufortskala zum Entdecken und Erforschen an • Bietet viel Freiraum für Stempel, Erinnerungsstücke und eigene Zeichnungen • Ist gleichzeitig ein Freundealbum und ein persönliches Andenken an Familienurlaube • Optimal für Nachwuchssegler und Motorbootfahrer im Alter von sechs bis zwölf Jahren; geeignet für Wochenendtrips und Urlaube bis zu drei Wochen • Schließt an »Mein Logbuch«, dem Segelbuch für Kinder von drei bis sieben Jahre, an. Nimm mich mit, kleiner Kapitän, auf die Reise Judith und Sönke Roever kennen alle Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder, die an Bord eines Segel- oder Motorboots möglich sind. Doch ihre Tipps gegen Langeweile setzen schon vorher an: sie ermutigen die Kinder, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen und das Meer, die Schiffe und die Häfen zu erkunden. Mein einzigartig geniales Logbuch sorgt daher nicht nur für Unterhaltung an Bord. Das Buch macht aus Kindern echte Mit-Segler. Genau wie die Großen kümmern sie sich darum, dass alles an Bord reibungslos funktioniert und das Boot sicher im Hafen ankommt. Zuhause können sie ihren Freunden zeigen, was sie im Urlaub alles erlebt haben: Die tollste Tiersichtung, die ausgefallenste Flagge, der komplizierteste Seemannsknoten, die schnellste Geschwindigkeit, der stärkste Wind – langweilig war dieser Segelurlaub für Kinder ganz bestimmt nicht! Judith und Sönke Röver: Mein einzigartig geniales Logbuch, 9,95€, Delius Klasing Verlag

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80.000 Meilen und Kap Hoorn Zum 80. Geburtstag einer Seglerlegende Bobby Schenk gilt als der erfahrenste Blauwassersegler Deutschlands. Allein mit seiner Frau unternahm er die atemberaubendsten Segelreisen auf allen Weltmeeren und fand eine zweite Heimat in der Südsee. Zusammen waren sie die ersten Segler, die auf der Passatroute einmal um die Welt segelten und das berüchtigte Kap Hoorn von West nach Ost umschifften. In 80.000 Meilen und Kap Hoorn erzählt die Segellegende von ihren Abenteuern auf See. Mit eindrucksvollen Worten schildert Schenk, wie es den einstigen Binnensegler vom Chiemsee in die Welt hinauszog und auf welch spektakuläre Weise er von dort wieder heimkehrte. Doch auch persönliche Einblicke kommen nicht zu kurz: Wie finanzierte er seine Reisen? Warum kam er nach seiner Auswanderung nach Deutschland zurück und wie schaffte er es, wieder täglich mit Aktentasche unterm Arm ins Büro zu gehen? In diesem Buch erfahren Sie alles über den Spagat zwischen bürgerlichem Leben und Weltumsegelung. Das Fahrtensegeln wurde hierzulande durch Bobby Schenk erst populär. In seinem ehrlichen und persönlichen Buch wirft er einen kritischen Blick auf sein Leben unter Segeln und die vermeintliche Freiheit auf dem Wasser. Ohne zu beschönigen gibt Bobby Schenk seine Erfahrungen weiter und schenkt anderen Seglern den Mut und das Selbstvertrauen für den eigenen großen Segeltörn. Nicht umsonst wird 80.000 Meilen und Kap Hoorn als die Bibel des Blauwassersegelns gefeiert. Zum 80. Geburtstags der Seglerlegende erscheint Bobby Schenks Buch in neuer Auflage – mit an Bord sind viele hilfreiche Tipps rund um Boot, Navigation und die pure Freude am Segeln. Lernen Sie von einem der Großen der Segelszene und lassen Sie Sich zur Ihrem eigenen Segel-Abenteuer inspirieren! Bobby Schenk: „80.000 Meilen und Kap Hoorn“ Ein Segelabenteuer, 432 Seiten, 49 Farbfotos, 14,90 €, (ISBN 978-3-667-11555-3), Delius Klasing Verlag, Bielefeld

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 10. August 2019

Verlag und Herausgeber: Flensburger Segel-Club e.V., 24960 Glücksburg-Quellental, Fon 04631 - 32 33, Fax 04631 - 32 36 Geschäftsstelle: 24960 Glücksburg-Quellental, Fon: 04631 - 32 33, Fax: 04631 - 32 36 Internet: www.fsc.de, E-Mail: office@fsc.de Redaktion: Tillmann Frank, Kay Iversen, Gerd Kall, Lars Kühl, Doris Münzberg-Frank Redaktion E-mail: gerd.kall@t-online.de Anzeigen, Satz und Layout: Doris Münzberg-Frank, Schöne Aussicht 10, 24944 Flensburg, Fon 0461- 3 22 96, Fax 0461 - 3 22 98, E-mail: muenzberg-frank@gmx.de, Der Zeitungspreis ist mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Erscheint monatlich einmal.

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FSC-Mitteilungen 07/08 2019  

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