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MITTEILUNGEN März

2020

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FLENSBURGER SEGEL-CLUB Nr. 3 März 2020

Der Tag nach SABINE Fotos: Nikolai Bröcking 85


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VERANSTALTUNGEN März-Monatsversammlung Die März-Monatsversammlung fällt wegen der im Februar stattgefundenen Generalversammlung aus. Die nächste Monatsversammlung ist erst wieder am 2. April 2020. Am 14. / 15. März 2020 – Wettfahrthelfer- Workshop Wir suchen für diese Saison wieder viele Helfer für unsere Regatten. An Land und auf dem Wasser! Deshalb bieten wir praktisches und theoretisches Wissen für Helfer und solche, die es werden wollen, am Wochenende 14. / 15. März, an. In einem kurzen theoretischen Teil wollen wir allgemeines Wissen vermitteln und im praktischen Teil diese auch üben. Z.B. - welche Tätigkeiten gibt es überhaupt bei einer Regatta - wie muss ich mein Tonnenlegerschiff ausrüsten und wie das Startschiff - welche Ausrüstung brauche ich auf dem Startschiff und welche Listen - wie ist das Start- und Zielprozedere und was muss ich da beachten - wie schlage ich die Flaggen richtig an und was bedeuten Sie - wie wird die Bahn ausgelegt - wie benutze ich die technischen Geräte (GPS/Entfernungsmesser etc) - wie mache ich richtige Knoten, damit der Anker auch hält - wie lange dauert so eine Wettfahrt überhaupt - und was ist mit Protesten Zudem ein kleiner Übungsparcour und praktisches. Wer also Interesse hat, an einem der beiden Tage für etwa 4 Stunden sein Wissen aufzubessern und zukünftig Teil unseres Teams werden möchte, der meldet sich an unter: office@fsc.de oder direkt an danischmidt@gmx.net und sagt auch, welcher Tag am Besten passt. Wir schicken euch dann eine Email für weitere Infos und freuen uns auf einen tollen Tag mit euch! Dani Huber Stiftungsfest am 19. Juni 2020 Bitte schon mal vormerken!

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FAMILIENNACHRICHTEN Geburtstage 06.03.20 13.03.20 19.03.20 19.03.20 22.03.20 23.03.20 25.03.20 30.03.20 31.03.20

Karl Ludwig Preiss Gehägestraße 33, 30655 Hannover Hans-Jörgen Warnke Dethleffsenweg 2d, 24960 Glücksburg Ute Schümann Schulze-Delitsch-Straße 41, 24943 Flensburg Hans-Nicolai Brinck Westerstraße 14, 24977 Langballigau Peter Kowitz-Freyenhagen Schluchtweg 9, 24960 Glücksburg Ole N. Nielsen Solitüder Bogen 51, 24944 Flensburg Dirk Daetz Wassersleben 20, 24955 Harrislee Sieghart Lacker Sankt-Jürgen-Straße 63b, 24937 Flensburg Dirk Stücker Sielkate 19, 25587 Münsterdorf,

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Herzlichen Glückwunsch!

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Monatsversammlung vom 6. Februar 2020 Erfreut blickt unser erster Vorsitzender bei der Eröffnung der FebruarMonatsversammlung in viele Gesichter und begrüßt als Gast Andrea Kock, die Begleitung von Roger Pilz. Der Dank für das leckere Essen geht an die Gastronomie, jedoch hatten sich wieder einmal nicht alle Clubmitglieder angemeldet, so dass das Essen nicht ausreichte. Dies ist umso ärgerlicher, wenn diejenigen, die sich anmelden, nichts oder nicht ausreichend zu essen bekommen. Der Aufnahmeausschuss tagt im Januar eines jeden Jahres und traditionell nutzen die neu aufgenommenen Mitglieder die Februar-Monatsversammlung, um sich den Clubmitgliedern vorzustellen. Insgesamt wurden 17 Mitglieder neu aufgenommen. Kerstin Dauk, Sandra Denker, Philipp Huber, Angelika Jepsen, Gordon Nickel, Dr. Andreas Henning, Eva und Dr. Malte Scharffenberg, Timm Schäfer sowie Nikolaus Schmidt stellen sich der Monatsversammlung vor und erzählen, was sie mit dem Segeln und dem FSC verbindet. Jochen Frank berichtet über die Vorbereitung der Generalversammlung am 27. Februar. So teilt er mit, dass der Vorstand beabsichtigt, die Abgeltung des Arbeitsdienstes von 26 Euro auf 30 Euro zu erhöhen und dies zur Abstimmung zu stellen. Mit Blick darauf, dass der Wert seit 25 Jahren unverändert ist, scheint es dem Vorstand angemessen, diesen anzupassen. Weiterhin informiert er, dass es bei den Jubilaren einige Korrekturen gegeben hat. Vor 50 Jahren gab es in der Jugendabteilung ein sogenanntes „Probejahr“, das ein bis anderthalb Jahre dauern konnte und damit nicht in der offiziellen Statistik erfasst wurde. Clubmitglieder, die davon betroffen sind, sollen sich bitte an Frau Lassen wenden, um ein korrektes Aufnahmejahr einzutragen. Der FSC wird ja bekannterweise in diesem Jahr 130 Jahre. Aus diesem Anlass soll ein Stiftungsfest stattfinden. Hier stehen zurzeit zwei Termine zur Wahl: der 5. und der 19. Juni; es wird kurzfristig eine Entscheidung erfolgen. Aus dem Kassenbereich berichtet unser Kassenführer, dass letzte Woche der Jahresabschluss besprochen wurde und soweit alles erstellt ist. Allerdings war das Spendenaufkommen in 2019 geringer als im Vorjahr und dies nimmt Jan Casper zum Anlass, zu Spenden aufzurufen, damit wir in 2020 wieder eine größere Summe verzeichnen können. 91


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Unser zweiter Takelmeister Jörn Petry klärt das Missverständnis im Zusammenhang mit dem aushängenden Schleifplan auf. Dieses ist entstanden, weil wir mit der neuen Halle eine neue Ordnung erstellt haben, die vorsieht, bis zum 31.01. zu schleifen, und er habe versehentlich einen alten Plan mit dem Datum 28.02. ausgehängt. Der defekte 3t-Kran hat uns den Winter über beschäftigt. Nun rechnet unser Zweiter Takelmeister damit, dass dieser Ende März wieder zur Verfügung steht - dies auch durch die tatkräftige Mithilfe unseres Clubkameraden Klaus Lange. Die Clubversammlung würdigt dies mit einem Applaus. Unser Jugendobmann Wulf Kiesbye informiert, dass die Generalversammlung der Jugend stattgefunden hat und der Jugendvorstand bis auf eine Ausnahme, die aus Altergründen ausscheiden musste, bestätigt wurde. Auch er sei wiedergewählt worden und muss dann „nur“ von der Generalversammlung bestätigt werden. Aus dem Regattabereich hebt Daniela Huber hervor, dass die Planungen für die Saison 2020 laufen und sich das neue Regatta-Team formiert. Ein Teil des Segelbundesliga-Teams ist anwesend: Gordon Nickel, Nele Söker und Nicolaus Schmidt berichten, dass vergangene Woche ein Trainingslager auf Mallorca stattgefunden hatte, was ihnen sehr weitergeholfen hat. Weitere 5 Tage werden demnächst folgen. In diesem Zusammenhang dankt Jochen Frank noch einmal unserem großzügigen Sponsor Eberhard Wienholt, der uns diese Aktivitäten in und um die Segelbundesliga überhaupt ermöglicht. Ingo Köhler meldet sich als Nachfolger von Friedrich Spielmann, der ja bis dato den Sommerliegeplan erstellt hat. Nunmehr liegen 298 Anmeldungen vor, allerdings hat der FSC nur 264 Liegeplätze in Boxen zur Verfügung. Wir haben 2 Abgänge zu verzeichnen und 22 Neuzugänge. Die Landlieger sind bei dieser Betrachtung nicht berücksichtigt. Allerdings waren wieder 50 Telefonate zu nicht abgegebenen Meldungen und Nachfragen notwendig. Clubmitglied Mark Bracht berichtet, dass in zwei Wochen in Apenrade die Arbeitsgruppe über die Weiterführung der großen Ochseninsel tagt und er hier für seine Idee eintreten wird, eine Naturbrücke zu errichten, an der jeder anlegen kann - und natürlich seinen Abfall auch wieder entsorgt. Die Segelvereine an der Förde müssten dann auch ein Auge auf die Pflege haben. Mit der Nennung der nächsten anstehenden Termine beendet Jochen Frank die Februar-Monatsversammlung. Norbert Erichsen

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Jahresbericht 2019 Liebe Clubkameradinnen, liebe Clubkameraden Rückblickend betrachtet war die Segelsaison 2019 wieder eine für unsere Breiten durchwachsene, normale Saison. Die Erwartungshaltung nach dem Jahrhundertsommer 2018 war sicherlich eine andere, jedoch wissen wir als Wassersportler, dass wir uns nach der Natur zu richten haben. Aber Ansegeln im Frühjahr bei Schneetreiben und Absegeln bei Regen müssen nicht unbedingt sein. So gab es im 129. Jahr unserer Clubgeschichte folgende Mitgliederentwicklung: Anfang Januar 2019 hat der FSC 791 Mitglieder. Der Aufnahmeausschuss tagte im Januar. und bestätigte 20 Neuaufnahmen, davon 4 unter 28 Jahre und 5 Partnermitglieder. Wir haben 9 Austritte aus der Seniorenabteilung zu verzeichnen. Weiterhin mussten wir uns von 3 Mitgliedern, die ihre letzte Reise angetreten hatten, verabschieden. Ca. 18% unserer Mitglieder sind weiblich und 82% männlich. In der Vereinszugehörigkeit spiegelt sich eine gesunde Ausgewogenheit wider: so sind 33% unter 10 Jahre im FSC, 32% zwischen 11 und 25 Jahre, 25% zwischen 26 und 50 Jahre und 10% sind 50 Jahre und länger Mitglied im FSC. Unsere selbstverwaltete Jugend zeichnete sich im Berichtsjahr durch einen sehr engagierten Jugendvorstand aus. Neben einer sehr aktiven Fahrtengruppe wurde auch das Regattasegeln nicht vernachlässigt. Eine Jugendcrew nahm an der German Open X79 teil und die Albin Express an der German Open, am Cappy-Cup und an der Mittwochabendregatta. Im Regattasegelbereich wurde die Lasergruppe durch zwei neue Laser aufgerüstet und unsere 29er reaktiviert. Die 420er-Gruppe absolvierte ihr Ostertraining am Gardasee. Die interne Clubmeisterschaft wurde erstmals auch mit den 420ern gesegelt – Clubmeister im Opti wurde Jette Fintzen und im 420er Luisa Kiesbye und Emilia Lüke. Weiterhin fand in Glücksburg zu Ostern mit dem SVSH ein großes Kooperationstraining aller Bootsklassen statt. Die Optis nahmen an vielen Regatten teil und Jette Fintzen und Kian Freudenstein erreichten die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Im 29er nahmen Mara Casper und Partnerin an Regatten in Berlin, an der Deutschen Meisterschaft am Ammersee und in der LJM in Ribnitz und der LJM in Glücksburg teil. Caro Beckmann und Felicitas Jung wurden Landesmeister im 420er, Luisa Kiesbye und Emilia Lüke belegten den 3. Platz. Anton Loeck gelang die Aufnahme ins Segelinternat in Kiel und erreichte bei der LJM den 2. Platz sowie den 2. Platz beim Europacup in Warnemünde beim Laser Radial. Ein besonderer Erfolg war der Gewinn der Deutschen Juniorenmeisterschaft im J70 mit der Jugendcrew Thore Kiesbye, Christopher Schwab, 94


Finjan Bohnhardt und Nils Drewniok. Neben der Meisterschaft erreichten sie auch den 3. Platz in der youth sailing champions league und den 4. Platz beim DSL Pokal der Segelbundesliga. Neben dem Segelprojekt für Opti-Regattaeinsteiger wurde natürlich auch die „Ochsentour“ der Opti-Kinder mit Albins diesmal nach Bockholmwik mit Übernachtung ausgerichtet und erstmals wieder ein Hot Dog-Race als Sommerfest. Natürlich durften auch die 20 Stunden FSC und der Besuch des Jump House nicht fehlen. Nach der Verabschiedung der BFDlerin Viola Hetze hat Frederik von Waldow als neuer BFDler seinen Dienst im Berichtsjahr aufgenommen. Dank an unseren hauptamtlichen Jugendtrainer Jörg Rothert, der nunmehr seit 13 Jahren im FSC seinen Dienst tut, und ebenso Dank an Florian Jakobtorweihen, der ihn dabei tatkräftig unterstützt Seit Mitte 2018 haben wir mit Ole Klemens einen neuen Gastronom, der uns kulinarisch zufriedenstellt. Leider könnten sich die Besucherzahlen in unserer Gastronomie gerade in den Wintermonaten noch steigern. Rege Diskussion gab es über die Konzeption und Ausstattung unseres Clubhauses. So wird immer wieder betont, dass die Gemütlichkeit in unserem Clubhaus nicht mehr vorhanden ist und auch die Beleuchtung zu wünschen übriglässt. Hierzu sind viele Gespräche auch mit Fachleuten geführt worden. Hieraus hat sich die Erkenntnis ergeben, dass ein neues Beleuchtungskonzept und neues Mobiliar allein nicht ausreichend sind. Eine konzeptionelle Umgestaltung ist jedoch nicht einfach. Daher sollen in 2020 mit einigen Clubkameraden und externen Fachleuten verschiedene Lösungsansätze erarbeitet werden, um die Clubhausatmosphäre zu verbessern, so dass ein Verweilen im Clubhaus attraktiver wird. Das Thema Hafenerweiterung wurde auf der Generalversammlung im vergangenen Jahr zur Abstimmung gestellt. Unter der Anwesenheit von 183 Clubmitgliedern gab es hierzu eine rege und mit großer Sachlichkeit geführte Diskussion. Trotz des knappen Ergebnisses gegen die sogenannte „große Lösung“ sind letztendlich alle zufrieden. Die „kleine Lösung“ mit der Umwandelung der bisherigen Ausweichplätze an der Clubhausbrücke in feste Plätze und der Umwandlung von 7 schmalen in 5 breitere Plätze an der Quellentalbrücke ist relativ zügig im Frühjahr umgesetzt worden. Das führte im Jahr 2019 zu einer gewissen Entspannung in unserem Hafen. Dies allerdings auch nur, weil die HYS uns wieder gestattet hat, 5 Plätze an ihrer Brücke zu nutzen und einige Clubkameraden ihre Boote gar nicht erst angemeldet haben. Um den wirklichen Bedarf zu kennen, werden alle Clubkameraden gebeten, ihrem Liegeplatzwunsch künftig auch mit einem Liegeplatzantrag Ausdruck zu verleihen. Die Hafenmeister hatten im Jahr 2019 eine gewisse Entlastung und mussten weniger Boote verholen, da es aufgrund der neuen Liegeplätze am 95


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Brückenkopf der Clubhausbrücke keine Springer gab. Der Innenbereich unseres Clubhauses wurde vom Hafenmeister Ralf Zantow gestrichen. Herr Bultze erledigte verschiedene Reparaturen an der Brücke und installierte neue Versorgungssäulen aus Massivholz für den ersten Teil der Schwimmbrücke und das erste Stück der Quellentalbrücke. Dabei wurden ca. 17 qm Lärchenholz mit einem Gewicht von 9 t verarbeitet. Die Duschen im Sanitärgebäude an der Quellentalbrücke wurden erneuert. Auch das Sanitärgebäude auf der Clubhausseite wurde in Stand gehalten: Neue Toiletten wurden verbaut und eine defekte Tür (Lagerraum Putzutensilien) ausgetauscht. Zusätzlich war es notwendig im Duschbereich der Damen Teile des Bodens neu zu versiegeln, um Feuchtigkeitsprobleme zu beheben. Die Neuverlegung und der Anschluss eines leistungsfähigeren Stromkabels auf der Quellentalbrücke und insbesondere der Zollhausbrücke führten zu einer wesentlichen Verbesserung. Der 3t-Kran ist seit Ende der Segelsaison 2019 nicht mehr funktionsfähig und muss ertüchtigt werden. Da sich die Reparatur als wesentlich komplizierter herausgestellt hat als erwartet und hierzu alle Optionen sorgfältig geprüft werden, konnte die Ertüchtigung bisher nicht umgesetzt werden. Ein neuer Kettenzug ist jedoch bestellt und wird in Kürze eingebaut, so dass der 3tKran wieder schnellstmöglich zur Verfügung stehen wird. Um das Laden von E-Bikes auf dem Clubgelände zu ermöglichen, wurden mehrere Außensteckdosen am Sanitärgebäude auf der Quellental- und auf der Clubhausseite beauftragt. Damit auch weiterhin ein komfortabler Transport mit unseren Handwagen gewährleistet werden kann, wurden neue Lager und Räder bestellt, die zeitnah eingebaut werden sollen. Es wurden zusätzliche Mastlagerböcke in Auftrag gegeben. In unserem Winterlager liegen 91 Boote und wir sind nunmehr beim Eintrittsjahr 1993. Die Einnahmen bei den Gastliegern in unserem Hafen bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahres. In diesem Zusammenhang ein großer Dank an unsere Hafenmeister Carsten Bultze, Ralf Zantow und Leszek Meller, die gerade im Sommer und während der Regatten Tag und Nacht im Einsatz sind. Aber auch der Dank an Birgit Lassen darf nicht fehlen, die unsere Geschäftsstelle immer voll im Griff hat. Im 26. Jahr unserer Mittwochabendregatta wurde eine abwechslungsreiche Saison gesegelt, in der leider 3 Wettfahrten ausfielen. Mit dem traditionellen Grünkohlessen im November und vielen schönen Bildern sowie der Preisverleihung ging dann die 26. Regattasaison zu Ende. In der deutschen Segelbundesliga fand im Oktober in Glücksburg das als Joint Venture von der HYS und dem FSC ausgerichtete Finale statt. Der FSC belegte im spannenden Abschluss den 3. Platz und konnte somit einen 8. Platz in der Gesamtwertung erreichen. 97


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Hajo Andresen ist seit über 50 Jahren und Claus-Otto Hansen seit fast 50 Jahren mit der Organisation und Wettfahrtleitung im FSC aktiv. Es gab viele schöne, aber natürlich manchmal auch stressige Jahre. So wurde in 2019 zum Abschied dieser Ära ein umfangreiches Regattaprogramm veranstaltet. Die Highlights waren 4 internationale Deutsche Meisterschaften in den Bootsklassen Finn, Laser Standard, Laser Radial Frauen und Laser Radial Männer. Es wurde auf 2 Bahnen mit insgesamt 173 Teilnehmern aus 5 Nationen gesegelt. Weiterhin wurde die Europameisterschaft der 14ft-Klasse ausgerichtet. Hier waren 80 Segler aus 6 Nationen am Start. Die Landesjugendmeisterschaften in 8 Bootsklassen mit insgesamt 310 Seglern auf 3 Bahnen durften natürlich auch nicht fehlen. Der Robbe & Berking Sterling Cup fand in 3 Bootsklassen statt: 12er, 6er und 5,5er. Das große Finale der 1. und 2. Bundesliga auf 2 Bahnen mit 48 Wettfahrten auf jeder Bahn und einem großen Abendprogramm war dann ein würdiger Abschluss der Ära „100 Jahre Wettfahrtleitung“ Claus-Otto Hansen und Hajo Andresen. In diesem Zusammenhang geht der Dank an Herrn Wienholt, der für dieses Finale eine großzügige finanzielle Unterstützung zugesagt hatte. Zum üblichen Regattaprogramm gehörten natürlich auch die Wettfahrten mit Culix Cup und 109. Flensburger Fördewoche – allerdings mit einer nicht zufriedenstellenden Beteiligung der ORC-Gruppen. Gerade wenn der Wettfahrtbereich über Jahrzehnte in einer Hand bzw. in diesem Fall in zwei Händen ist, gibt es zum Ende größere Veränderungen. Claus-Otto Hansen und Hajo Andresen werden nur noch für einzelne Veranstaltungen zur Verfügung stehen und gleichzeitig findet auch ein großer Umbruch im Wettfahrt-Team statt. Susanne Nielsen, die das Wettfahrtbüro führte, und auch Karin Brandt – beide mehr als 30 Jahre im Regattabüro tätig –, stehen nicht mehr in der gewohnten Form zur Verfügung. An dieser Stelle ein großer Dank an die beiden und natürlich an das gesamte Regatta-Team, das über viele Jahre für einen reibungslosen Ablauf der Regatten und Veranstaltungen sorgte. Im November fand wie immer das traditionelle Gänseverspielen statt. Viele Clubmitglieder fanden den Weg in unser Clubhaus und erspielten sich attraktive Preise, die unser Clubmitglied Claus Jepsen ausrief. Es war ein sehr launiger Abend und der Dank geht an das bewährte Team Barbara Koch und Claus Jepsen für die gute Arbeit. Unser Clubleben war natürlich auch geprägt durch 11 Monatsversammlungen, die Generalversammlung, den Neujahrsempfang, das Regelseminar mit Ulrich Finckh und den Seefunklehrgang. Wir sehnen der Segelsaison 2020 entgegen und freuen uns auf das Stiftungsfest zum 130. Geburtstag des FSC in diesem Jahr. Norbert Erichsen 99


Rund England Fortsetzung Gut 3 Wochen später, am Montag 9. Juli, starten wir, Simone und ich, morgens mit dem Auto von zuhause aus Richtung Amsterdam. Von dort geht es mit der Fähre über Nacht nach Newcastle. Dann führt die Fahrt zunächst an der Küste entlang bis Edinburgh, nun weiter durch die Southern Uplands bis Inverness. Tief hängen die dunklen Wolken in den Höhenzügen, im Radio und auf großen Leuchttafeln an der Straße wird vor unwetterartigen Regenfällen in den nächsten Tagen gewarnt. Trotz der Düsternis ist es eine schöne Fahrt durch eine karge Landschaft in matten Grüntönen, darüber ein grauer Himmel, im Hintergrund graue Berge, ein Bild in zwei Farben, diese aber in vielen Variationen, düster und schön, uns die Stimmung des Landes eröffnend. Abends kommen wir in Inverness an, finden die SAGITTA wohlbehalten vor, räumen schnell alle Sachen aus dem Auto ins Boot, einfach irgendwo hin, da es morgen ja so heftig regnen soll. Dann gehen wir früh zur Koje. Der nächste Morgen begrüßt uns grau, aber weitgehend trocken. So bleibt es auch den Tag über. Wir räumen zunächst alles weg, und ich staune einmal mehr, was alles in einem Boot seinen Platz findet. Allerdings gelingt dies, das muss ich mir eingestehen, weil einige Segel, die wir im Urlaub nicht benötigen, vom Boot ins Auto wandern. Dann fahren wir kurz in den Ort, um einige frische Lebensmittel zu kaufen, stellen das Auto so ab, dass Lasse es in einigen Tagen auch gut finden kann - er wird das Auto abholen, um dann in drei Wochen damit nach Cowes zu fahren. Am frühen Nachmittag legen wir schließlich aus der Marina am Handelshafen ab und fahren gut eine Meile zur ersten Schleuse des Kaledonischen Kanals. Dort geht es schnell, gleich folgt eine Drehbrücke und die zweite Schleuse, in der wir auch die Kanalgebühren entrichten. Dabei erfahre ich, dass es nach dieser Schleuse für heute nicht weiter geht, es seien nur noch eineinhalb Stunden Öffnungszeit nach, und das lohne sich doch wirklich nicht, man mache jetzt lieber Schluss für heute. So haben wir, als wir an einem der Stege der Seaport Marina im Muirtown Bassin festmachen, immerhin gut 2 Meilen geschafft. Am nächsten Morgen legen wir pünktlich um 09:30 ab, um die vorausliegende Brücke mit der ersten Öffnung zu passieren. Dann geht es gleich in 100


eine Treppe aus vier Schleusen, so dass wir gut eine Stunde später die eigentliche Kanalfahrt beginnen können, immer parallel zum River Ness, teilweise strömt das Wasser seitlich über die Kanalbegrenzung in den Fluss. Es ist grau, tief hängen die Wolken über dem Land, aber es ist immer noch trocken. Die Ufer sind dicht bewachsen, die Höhenzüge liegen noch etwas in der Ferne. Eine Stunde später ist die Schleuse Dochgarroch erreicht, danach öffnet sich ein wenig das kleine Loch Dochfour, um kurze Zeit später in das legendäre Loch Ness zu münden. Grau liegt es vor uns, graues Wasser, graue Hänge an beiden Seiten, graue Wolken am Himmel, aber hinter uns zeigt sich erster blauer Himmel, verspricht einen weitgehend trockenen Tag. Da es flau ist, passieren wir den langen See recht zügig mit Motorhilfe, passieren die Ruine von Urquhart Castle, vor der wir vor 8 Jahren ankerten, eine der wenigen „flachen“ Plätze im Loch Ness. Damals habe ich hier auch kurz gebadet, aber heute lockt mich das sehr kalte und dunkle Wasser gar nicht. Dunkel ist es durch den Torf, der von den umliegenden Hängen durch Bäche hineingespült wird, eine einfache Erklärung. Dennoch mag diese Dunkelheit des Wassers wesentlich zum Mythos dieses so tiefen Sees beigetragen haben. Wir fahren weiter, genießen aber die Fahrt, die Stimmung, den Anblick der Landschaft.

Einfahrt Loch Ness

Nach einem kurzen aber heftigen Schauer, nun also doch, erreichen wir am späteren Nachmittag Fort Augustus. Da wir fast ohne Wartezeit in die Schleusen einlaufen können, wieder vier hintereinander, verweilen wir nicht in dem sehr touristisch geprägten lebhaften Ort - Nessi ist allgegenwärtig -, sondern fahren noch 2 Meilen weiter, bis wir vor der Schleuse Kytra festmachen, die Kanalzeit ist für heute vorbei. Wir machen einen kleinen Spaziergang, es ist sehr ruhig - wir sind das einzige Boot, das hier liegt -, 101


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gepflegte Rasenflächen säumen den Kanal, dahinter Wald, still liegt das einsame Schleusenwärterhaus aus grauem Granit, es ist wahrhaft idyllisch. Die inzwischen scheinende Abendsonne hüllt die Landschaft in ein warmes Licht, das Grau ist verschwunden, die Umgebung leuchtet in schönen Grüntönen, der Kanal glänzt blau - ein wunderschöner Ort für ein abendliches Glas Wein im Cockpit.

Im Kaledonien-Kanal

Am nächsten Morgen geht es im Sonnenschein weiter durch den Kanal, noch eine Schleuse, dann ist Loch Oich erreicht, der mittlere der drei Seen im Kanal, und der höchste Punkt dieser Schleusenfahrt. An den Ufern wachsen beeindruckend große Rhododendren, alles ist grün, still, wahrhaft romantisch. Malerisch ist die Fahrt durch das ganze Tal quer durch Schottland, durch das Great Glen. Es fällt mir schwer vorzustellen, dass hier in diesem Tal, in diesen Seen, den Lochs, eigentlich zwei Kontinente aufeinanderstoßen, zumindest aber zwei Kontinentalplatten. Das Nordwestufer gehört zur Platte Laurentia, die ursprünglich am Südpol lag, dann aber mit der Kontinentaldrift nach Norden wanderte, als Landmasse wesentlich Nordamerika und Grönland bildete, mit kleinen vorgelagerten Inseln. Heute Irland und der Norden Schottlands, die endlich hier mit der baltischen Kontinentalplatte zusammenstieß, dem das Südostufer dieses Tals zugehört. Nach dem sehr schmalen Loch Oich führt ein kurzes Stück Kanal zur ersten Doppelschleuse abwärts, dann liegt Loch Lochy vor uns, fast 10 Meilen lang, eingebettet zwischen beeindruckenden Höhenzügen. Es weht inzwischen ein leichter Wind, leider genau von vorn, so dass wir weiterhin den Motor nutzen, um am Nachmittag den letzten Kanalabschnitt zu erreichen. Zunächst zwei einzelne Schleusen passieren, damit wir am späten Nachmittag Neptuns 103


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Staircase erreichen, eine Schleusentreppe mit acht Kammern. Nachdem es deutlich bergab gegangen ist, machen wir vor den letzten Schleusen des Kanals für diesen Abend fest, unten im Bassin vor der letzten Schleuse ist es uns zu voll. So liegen wir allein am Kanal, sehen an Backbord voraus Loch Linnhe liegen, den tief ins Land reichenden Arm des Atlantiks. Hinter uns ragt der Ben Nevis auf, der höchste Berg Schottlands, an dessen oberen Hängen noch Schnee liegt. Ich verbringe den Abend mit einigen Bastelarbeiten, klebe so etwa die Lüfter zu, die auf der Nordsee so viel Wasser ins Boot ließen. Dann studiere ich Karten und Tidentabelle. Die nächsten Tage wird es ruhig und gelassen am Morgen werden, da mitlaufende Tide stets erst ab frühem Nachmittag zu erwarten ist. Der nächste Tag begrüßt uns wieder mit Sonnenschein, so dass wir mit einem Kaffee in der Hand noch ein wenig die uns umgebende Landschaft genießen, den leuchtend blauen Atlantikarm voraus, die Berge hinter uns, von dunkler Heide bedeckt, in hohen Lagen felsig kahl grau, oder auch schneeweiß, die Kanalufer saftig grün, mit bunten Blütenfarbtupfern eingestreut. Aber irgendwann können wir uns losreißen von der Ruhe, der Stille, dem Anblick um uns herum, und wir legen ab, um in die letzten Schleusen zu gelangen. Dort treffen wir zwei Yachten, denen wir schon vorher kurz begegnet waren, eine aus Norwegen und die andere aus der Schweiz. Auf beiden ist eine Familie unterwegs, die hier zufällig aufeinandertreffen. Beide erzählen uns, dass sie sich jeweils ein Jahr Zeit genommen haben, an Bord zu wohnen, Landschaft und Wasser zu genießen, Zeit zu haben, für sich und die Kinder (die jeweils ein Jahr aus der Schule beurlaubt wurden), eine Auszeit vom hektischen Alltag zu nehmen. Ich staune und grüble, was ich in meinem Leben vielleicht doch falsch gemacht habe. Glücklicher Weise bleibt nicht viel Zeit für derartige Gedanken, denn das letzte Schleusentor öffnet sich, Mit Fort William bleibt der Kanal zurück und vor uns liegt Loch Linnhe, das Meer, der Atlantik. Wir können gleich Segel setzen, blaues Wasser, blauer Himmel, leicht plätscherndes Bugwasser, grüne Hänge ringsumher, wie schön ist doch Segeln! Bald laufen wir in den Lynn of Lorne ein, lassen die Insel Mull an Steuerbord liegen – vor 8 Jahren sind wir hier nach Norden abgebogen – und nehmen Kurs auf den Kerrera Sound, auf den Ort Oban. Die Bucht des Ortes ist voller Ankerlieger, auch alle Moorings sind besetzt, das Städtchen erscheint voller Leben, es ist Samstagnachmittag. Da entscheiden wir uns, in der Marina gegenüber auf der Insel Kerrera festzumachen. Der kleine Hafen erscheint etwas verschlafen, einige nicht mehr wirklich fahrtüchtige Fischerboote liegen an Land, alles wirkt etwas unaufgeräumt, irgendwie übriggeblieben. Ein Schild informiert über einen auf der Insel befindlichen Hofladen, aber einen Wegweiser dorthin gibt es nicht. In einem kleinen Hafengrill sitzen einige Menschen und trinken ein Bier, am Ufer spielen einige Kinder. Die Zeit scheint hier etwas langsamer voran zu schrei105


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ten – was uns gefällt. Dazu gibt es ringsherum die wunderbare Landschaft der Hebriden. „Welch grandiose Landschaft“ trage ich abends als letztes ins Logbuch ein. Am nächsten Morgen, ist wieder der Himmel strahlend blau, ein leichter Westwind weht, hole ich Wetterinformationen ein. Seit gut 40 Jahren träume ich davon, einmal um den Mull of Kintyre herumzusegeln, einmal diese Landspitze, die Paul McCartney so melancholisch und in schönen Bildern besingt, aus der Nähe zu sehen. Andererseits lockt mich auch seit sehr vielen Jahren der Crinan-Kanal, der die Halbinsel Kintyre gleich zu Beginn durchquert - lockt mich seit jenem Vortrag vor sehr vielen Jahren über die Fahrt der BALEIJA durch eben diesen Kanal. Und ich habe Simone, die mich trotz ihrer hohen Anfälligkeit für Seekrankheit so bereitwillig und unterstützend auch auf meinen längeren Segeltouren begleitet, von mir aus zugesagt, dort, wo es möglich ist, dem anstehenden Seegang auszuweichen. Nun sagt die Prognose für die nächsten 3 Tage frischen Westwind voraus, also auflandig an der Küste des Kintyre, und ohne Landabdeckung bis zur Irischen Insel, sobald die Hebrideninseln Jura und Islay passiert sind. Bewegte See ist dort also zu erwarten, auf der anderen Seite des Kintyre jedoch Schutz und Abdeckung. Ich überlege still hin und her, suche nach Argumenten und Gründen, dennoch dort entlang zu segeln, bis ich mich dann doch für die Fahrt durch den Crinan-Kanal entscheide, etwas schweren Herzens, das gebe ich zu. Vor dem Auslaufen tanken wir noch etwas Diesel und kommen dabei mit dem Tankwart ins Gespräch. Er stammt aus Schwerin, hat dort eine Ausbildung zum Bootsbauer absolviert und ist nun der Liebe folgend hier auf Kerrera gelandet. Seinen allerersten Segelschlag hatte er auf der WALROSS III, einer alten JAN POTT, erlebt, das hat ihn nachhaltig bewegt. Er erzählt von seinem Segeltörn um den Kintyre herum, im letzten Herbst, bei etwas unruhigem Wetter, auch mit einem größeren Boot, und diese Schilderungen bestärken mich dann in meiner Entscheidung. So laufen wir ungetrübter Stimmung mittags aus, die Tide kentert gleich, wird dann mitlaufen. Bei schönstem Wetter und leichtem Wind segeln wir hoch am Wind Richtung Südwesten. Als wir den Sound of Luing erreichen, eine enge Durchfahrt zwischen den Inseln Seil und Luing, schläft der Wind ein, wir stellen den Motor an. Trotz der Windstille bewegt sich das Wasser in der Enge stark. Kräftige Wirbel verlangen große Aufmerksamkeit beim Steuern. Wenig später, in der Durchfahrt Dorus Mor, verstehe ich, warum diese Enge so bekannt ist, warum vor dem Passieren vor allem bei Springtide gewarnt wird: das Wasser ist auch heute heftig in Bewegung, überall brechen sich einige Wellen; wenn der Wind gegen die Tide steht, möchte ich hier nicht hindurch müssen. Auch so muss ich mich sehr konzentrieren, auf Kurs zu bleiben. Was für Naturgewalten werden hier offenbar! Wir passieren die verschiedenen Engen 107


schnell, die Tide läuft ja kräftig mit, auch ohne Schwierigkeiten, so dass wir um 17 Uhr den kleinen Ort Crinan am Beginn des Kintyre erreichen. Die erste Schleuse dieses kleinen Kanals steht offen, so laufen wir gleich ein und bald wieder rückwärts hinaus: in unserem Plan steht, Schleusenzeit sei bis 19 Uhr, der Schleusenwärter erklärt uns aber ruhig, heute mache er schon um 17 Uhr Schluss. So legen wir uns in Sichtweiter der Schleuse vor Anker und genießen einen ruhigen Abend in dieser schönen Landschaft.

Crinan-Kanal

Am nächsten Morgen, zu meiner Überraschung weht bei wieder blauem Himmel ein ganz leichter Ostwind, laufen wir pünktlich zum Schleusenbeginn in den Kanal ein. Nach gut einer halben Stunde haben wir die ersten beiden Schleusen passiert, die Kanalfahrt kann beginnen. Welch ein Idyll nimmt uns auf! Der Kanal ist viel enger als der Götakanal, manches Mal wäre ein Begegnen von 2 Yachten unserer Größe ein kleines Problem. An Backbord ist das Land zunächst deutlich tiefer als der Kanal, dort schlängelt sich der River Add durch ausgedehnte Salzwiesen, die wohl ab und an vom Meer her überschwemmt werden. An Steuerbord liegen vereinzelte Häuser, sonst säumt dichte Vegetation den Kanal. Nach gut einer Stunde erreichen wir die Schleusentreppe von Dunardry. Gut zwei Stunden müssen wir warten, da erst Boote abgeschleust werden, dann endlich Mittagspause ist. Doch 108


irgendwann sind auch wir dran und laufen in die erste der fünf Schleusen ein. Wichtig ist, an einer Leiter in der Schleusenkammer zu liegen. Die Leinen nimmt einem der Schleusenwärter zwar manchmal ab, aber die Schleusentore muss man selbst bedienen. Also klettere ich in der Kammer hinauf, schließe das hintere Tor, kurbele die Schütze vorne hoch, um endlich, wenn das Boot oben ist, das vordere Tor zu öffnen. Dies geschieht mittels eines langen Balkens, der als Hebel jeweils an den Toren angeschlagen ist. Wenn man sich kräftig dagegenstemmt, bekommt man die Tore tatsächlich bewegt. Wir passieren diese Schleusentreppe zusammen mit einem kleinen Motorboot, auf dem sich zwar drei Personen befinden, aber die sind alle so damit beschäftigt, Unordnung in ihre Leinen zu bekommen, dass keiner an Bord beim Tore Bedienen helfen kann. Wenig später geht es schon wieder abwärts, vier Schleusen folgen dicht aufeinander bei Cairnbaan. Danach geht es weiter durch dieses enge Idyll. Die Ufer sind dicht bewachsen mit hohen Farnen, Hortensien, Rhododendren, dazwischen stehen viele Erlen und Eichen. Am sich windenden Ufer stehen immer wieder kleine Häuschen, mit kleinen Gärten und großen blühenden Rosen vor der Tür, welch schöner stiller Anblick. Vor der Oakfield Miller´s Bridge, keine eineinhalb Meilen vor dem Ausgang des Kanals, ist für heute Schluss, denn ab 17 Uhr ruht der Kanalbetrieb wieder. Wir finden an einem kleinen Ponton einen ruhigen Anlegeplatz. Am nächsten Morgen ist der Himmel grau, es hat sogar etwas geregnet in der Nacht. Pünktlich um 10 Uhr nutzen wir die erste Brückenöffnung, um die Kanalfahrt fortzusetzen, die letzten drei Schleusen zu passieren. Gegen Mittag ist der kleine Ort Ardrishaig passiert, der Crinan-Kanal liegt hinter uns, und ich bin froh, diesen Weg gewählt zu haben, was hätten wir verpasst! Wir laufen in den Loch Fyne ein, den Meeresarm, der sich hier, südöstlich des Kintyre, weit ins Land erstreckt. Alles ist prima, nur der angekündigte kräftige Westwind will nicht kommen, heute weht er zunächst recht leicht aus Süd, später ganz leicht aus Südwest. Also nutzen wir den Motor als Hilfe und laufen gut 15 Meilen später in den Kilbrannan Sound ein, den westlichen Teil des Firth of Clyde, in das Fahrwasser zwischen der Insel Arran und dem Kintyre. Diesig und dunkel erscheint das Land, mal tröpfelt es ein wenig, dann wieder brechen einzelnen Sonnenstrahlen durch die tief hängenden Wolken. Auf dem Wasser liegen hier und dort kleine Nebelfelder, eine grandiose Kulisse für sich in der Ferne verlierende Gedanken. Irgendwann schläft der Wind ganz ein, so dass wir beschließen, die überraschende Ruhe zu nutzen, um heute noch bis zur Nordirischen Küste hinüber zu fahren, auch wenn wir schließlich wieder auf den Motor angewiesen sind. Die nächsten Tage soll kräftiger Westwind kommen, und da kann die Irische Insel guten Schutz bieten. So fahren wir an Steuerbord am Kintyre entlang, lassen Arran an Backbord irgendwann hinter uns, treffen zahlreiche Seehunde, Delfine und 109


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Basstölpel. Am späteren Abend erreichen wir die Insel Sanda eben südlich des Southend des Kintyre, und ich kann der Versuchung nicht widerstehen, noch etwas an der Küste an Steuerbord entlang zu fahren. So komme ich schließlich doch noch an die Spitze jener mächtigen Halbinsel, passiere also doch noch den Mull of Kintyre, im wunderbaren Abendlicht liegt die Halbinsel mächtig und dunkel dicht an Steuerbord, während mich an Backbord einige Seehunde stumm betrachten.

Mull of Kintyre

Ich summe die bekannte Melodie vor mich hin, folge in Gedanken den Versen, vor allem und immer wieder „Mist rolling in from the Sea“, kann nachempfinden, was „Sir Paul“ vielleicht empfunden haben mag beim Schreiben dieses Liedes. Irgendwann löse ich mich von dem Zauber dieser Halbinsel und meinen Gedanken und Träumen, nehme südwestlichen Kurs auf Nordirland, das deutlich voraus zu sehen ist. Eine halbe Stunde nach Mitternacht schließlich können wir in der Red Bay, etwas südlich des Ortes Cushendall, dicht vor dem schützenden Ufer den Anker fallen lassen. Tillmann Frank Fortsetzung folgt

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Zwei Monate in Neuseeland – Teilnahme an der Nacra17 WM in Auckland

Für den am Knie verletzten Johannes Polgar bin ich bei der Nacra17 WM in Auckland eingesprungen. Ohne viel Training segelte ich gemeinsam mit Carolina Werner die Weltmeisterschaften in Neuseeland. Im Vorfeld der Regatta haben wir uns mit Andrew Landenberger als Coach und Nathan Outteridge als Trainingspartner vorbereitet. In Trainingsrennen erzielten wir tolle Erfolge und waren vor allem bei mehr Wind stark unterwegs. Um bei allen Bedingungen auf Speed zu kommen fehlte uns aber die Trainingszeit. So erreichten wir bei den Oceanic Championship die Goldfleet und konnten gute Einzelplatzierungen ersegeln. Bei der Weltmeisterschaft machte uns der leichte Wind in den Qualifikationsrennen zu schaffen und der Bootsspeed reichte nicht aus, um bei den momentanen Top Teams der Welt mitzuhalten. Gute Platzierungen, sowie ein Rennsieg in der Silber Fleet waren dennoch positive Momente, die ich aus Neuseeland mitgenommen habe.

Auch in der Halse möglichst auf den Foils bleiben, die kurze Vorbereitung reichte nicht aus um komplett eingespielt zu sein

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Mit nur zwei Monaten Vorbereitung war es eine tolle Erfahrung bei den Weltmeisterschaften in Auckland noch einmal „in meiner alten Bootsklasse“ starten zu dürfen. Wir haben eine unglaubliche Gastfreundschaft in der wohl segelbegeistertsten Nation der Welt erfahren. Die Maoris haben uns ihre Gewässer gesegnet und Segler gehören neben den „All Blacks“, zu den bedeutendsten Sportlern in Neuseeland. So kennt jeder Taxifahrer in Auckland Peter Burling und Blair Tuke, Steuermann und Trimmer von Team NZ und Olympische Goldmedaillen Gewinner. 50 Meter neben TE AIHE, dem Americas Cup Boot von Team NZ zu foilen war eine weitere tolle Erfahrung. Nachdem ich im Sommer mit meinem Kitefoil neben der SPHINX geflogen bin, war es nun spannend live mitzuerleben, wie sich die Boote im Americas Cup verändert haben.

Auf der Flensburger Förde war ich noch schneller. Gegen die neue Generation der Americas Cup Boote hat auch kein Kitefoil mit 40 Knoten Geschwindigkeit mehr eine Chance. Ein weiteres Highlight war der Besuch von Gorm Gondesen, der sich mit seiner NICA ganz in der Nähe von Auckland befand. Ein FSC Treffen auf der anderen Seite der Welt ist auch etwas Besonderes. Neuseeland ist sicherlich eines der schönsten Länder, die ich je bereisen durfte. Ich bin sehr dankbar für die Erfahrung. Zurück in der Heimat freue ich mich nun sehr auf die anstehende Saison. Momentan trainiere ich auf der Flensburger Förde, Schlei und der Eckernförder Bucht mit dem Kitefoil. Temperaturen über 5 Grad lassen gute Trainingseinheiten zu. Zudem steht im Februar ein Trainingslager auf Fuerteventura mit internationalen Trainingspartnern an. Vielen Dank für die tolle Unterstützung aus der Heimat. Jan Hauke 113


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Jugendgeneralversammlung am 17.01.2020 Am 17. Januar 2020 haben sich die Segler und Seglerinnen der Jugendabteilung im Jugendraum zur Jugendgeneralversammlung getroffen. Die Versammlung begann mit einer sehr umfangreichen Dia-Show von Ingvild, die wie jedes Jahr ein super Erfolg war und sehr schön anzusehen. Die DiaShow ist mit Sicherheit auch geeignet, um sie bei einer Veranstaltung den Senioren zu präsentieren. Auch in diesem Jahr hat Ingvild wieder für die Seglerinnen und Segler viele tolle Fotos, die sie bei Regatten und anderen Gelegenheiten gemacht hat, ausgedruckt und an diese verteilt. Das ist immer besonders schön, weil man sich nochmal an das vergangene Jahr erinnert und auch später noch Freude daran hat. Vielen herzlichen Dank an Ingvild. Weiter ging es mit den Rechenschaftsberichten des alten Vorstandes. In diesen wurden noch einmal die wichtigsten und schönsten Veranstaltungen aufgezählt. Aber auch die erfolgreichen Regatten wurden noch einmal genannt. Im Anschluss erfolgte die Siegerehrung der Clubmeister. Nachdem die Segler und Seglerinnen geehrt wurden, hat Ingvild für ihre jahrelange tatkräftige Unterstützung und die tollen Fotos einen Blumenstrauß bekommen. Auch in diesem Jahr haben einige Segler und Seglerinnen den Jüngstenoder SpoSSschein erfolgreich absolviert. Die Scheine wurden an die Anwesenden vergeben. Glückwunsch an alle. Der Jugendvorstand 2019 wurde ohne Enthaltung oder Gegenstimme entlastet. Der Vorstand 2019 hatte sich bis auf Gregor, der altersbedingt nicht mehr kandidieren durfte, und Indra zur Wiederwahl gestellt. Es gab daher insgesamt zwei Neuwahlen mit Otto Brink als Regattaobmann und Jette Fintzen als Allgemein-Beauftragte und fünf Wiederwahlen. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Nicolas Barth Luk Meesenburg Bosse Hübner Kian Freudenstein Otto Brink Jette Fintzen Mara Casper

1. Vorsitzender 2. Vorsitzender 1. Takelmeister 2. Takelmeister Regattaobmann Allgemein-Beauftragte Schriftführerin 115


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Im Anschluss an die Wahl des Jugendvorstandes wurde unser Jugendobmann Wulf Kiesbye im Amt bestätigt. Wir danken Wulf, dass er dieses Amt weitermacht und freuen uns auf zwei weitere tolle Jahre mit ihm. Ich bedanke mich für meine Wiederwahl und freue mich, noch ein weiteres Jahr das Protokoll führen zu dürfen. Mara Helle Casper

Jahresbericht Jugendgeneralversammlung Angefangen hat das Jahr mit der alljährlichen Generalversammlung der Jugendabteilung. Wie immer waren viele von euch aus der Jugendabteilung da. Der Jugendvorstand wurde von Grund auf neu gewählt und war bereit, die neuen Herausforderungen anzutreten. Es wurden auch wieder viele Preise verteilt, die unter Applaus überreicht wurden. Neujahrsempfang Der Neujahrsempfang war ein tolles Event, es waren viele Jugendliche aus allen Bootsklassen da. Beim Bingo gab es sehr vieles zu gewinnen. Auch die, die nichts so gewonnen haben, gingen nicht ohne Trostpreis nach Hause. Es gab auch sehr viele verschiedene Leckereien, welche fleißig mitgebracht wurden. Besonders bedanken wir uns bei Anderssen Yachting, dem Flensburger Yacht Service, TT Sails, Sicherheitszentrum Meesenburg, Robbe&Berking, X-Yachts Deutschland, die Deutsche Bank, Oleu Flensburg und Silke Fintzen für die tollen Sachpreise! Ansegeln Beim Ansegeln spielte das Wetter leider nicht 100 prozentig mit, am Anfang hat es ja geschneit und den Tag über war auch teilweise recht viel Wind. Dies hielt viele aber nicht auf, aufs Wasser zu gehen. Die Jugendabteilung war auch gut vertreten, beide Xpressen, die Cs und Nicos 79 waren gut besetzt. Jumphouse Dieses Jahr waren wir auch wieder im Jumphouse. Auch hier kamen wieder viele von euch aus der Jugendabteilung mit und brachten super Laune mit. Alle hatten viel Spaß und turnten stundenlang miteinander rum. Ob fangen, Saltos machen oder gemeinsam Ball spielen. Alles war dabei. Danach waren alle super erschöpft, aber mit einem Lächeln im Gesicht. Ochsentour (Bockholmwik-Tour) Auch die Ochentour, oder besser „Bockholmwik-Tour“ stand diese Saison wieder auf dem Plan. Ausnahmsweise hat das Wetter dieses Jahr mal mitge-

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spielt, sodass wir uns Freitag mit den beiden Albins, Nicos 79 und ein Motorboot gemeinsam auf den Weg machen konnten. Der Törn hin war sehr schön, Wetter super und guter Wind. Vor dem Hafen gab es dann noch eine kleine Regatta. Erst haben wir die Boote aufklariert und dann konnten die Kinder spielen. Abends haben wir dann alle gemeinsam zu Abend gegessen. Es gab vieles verschiedenes, von Brot über Würstchen bis hin zu Kuchen. Danach haben wir auch alle schön Filme geguckt und dann ging’s auch ins Bett. Am nächsten Morgen haben wir gefrühstückt und dann langsam alles gepackt und wieder ab aufs Wasser. An dem Tag war zwar schon etwas mehr Wind, aber alle Kinder haben das Wetter super überstanden. Danach Boote abgebaut und nach einem schönen Törn ging’s ab nach Hause. Sommerfest Das Wochenende drauf hat das Sommerfest stattgefunden. Im Rahmen des Sommerfestes hat auch das Hotdog-race stattgefunden. Dieses Rennen basiert auf einer älteren Tradition, welche wir versuchen, wieder ins Leben zu rufen. Als erstes trafen wir uns gemeinsam im Jugendraum, wo die Boote aufgeteilt wurden. Dann ab zu den Booten, aufbauen und ab aufs Wasser. Da viele da waren, segelten beide Albins, die Cs und wieder die 79 mit. Die FIXPRESS von Matz war auch dabei. Nach dem Start vor dem FSC ging es rüber zu den Ochseninseln, wo jedes Crewmitglied auf allen Booten einen Hotdog essen musste, bevor man wieder zurück segeln durfte. Das Rennen blieb spannend bis zum Schluss. Das Wetter und der Wind waren zum Glück super. Danach wurde noch der Grill angschmissen und Urkunden verteilt. LJM 2019 Dieses Jahr hat auch ein sehr großes Ereignis bei uns im Club stattgefunden. Die LJM 2019 war ein riesen Event für alle Jugendliche. Es waren auch so manche Segler von unserer Jugendabteilung vertreten, welche eine super Zeit hatten. Das Wetter war das ganze Wochenende super toll. Aber es waren nicht nur welche auf dem Wasser, viele waren auch gemeinsam mit einigen Eltern an Land tätig. Es wurde ordentlich Kuchen, Würstchen und Getränke verkauft, welches ohne die tatkräftige Hilfe auch nicht möglich gewesen wäre. Als Zusammenfassung für das Wochenende: Es wurden super Ergebnisse gesegelt, an Land hat alles toll geklappt und alle hatten Spaß. 20h FSC Auch in diesem Jahr fand das tolle Event 20h FSC statt. Am Freitagnachmittag trafe sich alle Teilnehmer im Jugendraum, um danach gemeinsam schwimmen zu gehen. Alle hatten viel Spaß und spielten, rutschten und lachten viel im Schwimmbad. Gegen Abend ging es dann wieder zurück in den Jugendraum. Alle waren zwar erschöpft, aber es stand ja ein leckeres Buffet bereit, an dem sich kräftig bedient wurde. Danach waren alle wieder voller Energie. Es wurde etwas aufgeräumt und dann ging es auch schon los auf eine 119


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Schatzsuche. Da es ziemlich kalt draußen war, ging es schnell nach dem erfolgreichen finden wieder rein in die Wärme. Dort wurde dann auch fix ein Film ausgesucht, danach haben sich alle bettfertig gemacht. Am Abend haben wir schön Filme geguckt und es lustig gehabt. Den nächsten Morgen hat Jörg Brötchen vorbei gebracht. Nach dem Aufräumen haben wir alle gemeinsam gefrühstückt, danach noch verschiedenes gespielt. Kurz darauf wurden alle nach super gemeinsamen Stunden wieder abgeholt. Weihnachtsfeier Als Abschluss der Saison fand noch eine Weihnachtsfeier statt. Am Freitag, dem 13.12., ging’s dann im Jugendraum los. Wir haben gemeinsam Lebkuchenhäuser gebaut und dekoriert. Mit dem Zusammenbauen hat es zwar nicht bei allen so richtig geklappt, aber das verdarb nicht die Laune. Dazu gabs auch noch Punsch und noch ein paar Weihnachtsleckereien. Dies war ein gelungener Abschluss der Saison 2019. Nico Barth & Luk Meesenburg

Rechenschaftsbericht 1. Takelmeister Kian und ich haben das Jahr 2019 nicht besonders viel an den Booten arbeiten müssen. Dies verdanken wir Jörgs geführten Arbeitsdiensten und der guten Arbeit unseres BDF´lers Frederik! Nochmals vielen Dank! Im Winter und vor allem zum Ende des Jahres konnten wir vermehrt Arbeitsdienste anbieten, die mal mehr und mal weniger gut besucht waren. Wir benutzten sie vor allen Dingen, um Reparaturarbeiten sowie Wintervorbereitungen für die beiden Albins und C’s treffen zu können. Zu den Clubbooten kam noch das Einwintern der Clubschlauchboote sowie der Dauerauftrag, die Werkstatt aufzuräumen. Ich bedanke mich für die Teilnahme an allen Arbeitsdiensten und hoffe, dass es euch genauso viel Spaß gemacht hat wie mir! Bosse Hübner 1. Takelwart Rechenschaftsbericht Jugendregattaobmann 2019 Mit der Saison 2019 blicken wir wieder auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. Viele Mitglieder der Jugendabteilung sind bei Regatten, sowohl bei uns als auch außerhalb, für den FSC gestartet. Die Clubmeisterschaft konnte dieses Jahr in einem deutlich größeren 121


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Rahmen durchgeführt werden als in den Jahren davor. Dies liegt an verschiedenen Faktoren: Zum einen an der größeren Optiliga-Gruppe, an der Einbeziehung der 420er und nicht zuletzt auch daran, dass ich kein Trainer bin und deswegen auf die Unterstützung der Trainer angewiesen war. So wurden gleich deren Trainingsgruppen mit einbezogen. Schon zu Beginn der Saison habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie die Clubmeisterschaft wieder attraktiver werden kann. Ein Punkt war beispielsweise auch, andere Klassen als die Optis mit einzubeziehen. Letztlich zeigte sich, dass vieles sich schon mit der Wahl eines passenden Termins ergibt. Nach Rücksprache mit Jörg und Viola wurde Dienstag als passender Wochentag gewählt, denn dort hatten die meisten eh reguläres Training. So startete am 21. Mai 2019 die erste Clubmeisterschaft. Neu mit dabei, weil das Training in der Zeit stattfand, waren die 420er. Diese starteten auch zuerst auf dem Up and Down-Kurs. Die FÖRDE EXPRESS diente mir und Jörg als Startschiff und die Trainer auf den Motorbooten haben die Tonnen gelegt und abgesichert. So wurden die ersten drei Wettfahrten erfolgreich gesegelt. Für diese Hilfe, ebenso wie die an allen weiteren Terminen, nochmals vielen Dank. Insgesamt zwölf Wettfahrten wurden so bei noch drei weiteren Terminen gesegelt. Für eine deutliche Vergrößerung des Starterfeldes sorgte dabei die Einbindung der Optiliga-Gruppe ab dem Ende der Sommerferien. Am Ende segelten 16 Optis und zeitweise drei 420er Teams mit!

Joshua Rothert (Clubmeister Einsteiger Jungs)

Marit Durst (Clubmeisterin Einsteiger-Mädchen) 123


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Jette Fintzen (Clubmeisterin 2019 und bestes Mädchen 2019)

Die Einbindung der 420er sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall weiterverfolgt werden, eventuell nimmt man auch andere Klassen noch mit dazu, beispielsweise die 29er oder die kleineren Kielboote, bei denen, neben den Clubbooten, diese Saison noch drei weitere private Boote in der Jugend dazugekommen sind. Ich habe Anfang der Saison verschiedene Leute angesprochen, ob sie nicht auf der FÖRDE EXPRESS Mittwochabendregatta segeln wollen. Aus dieser Initiative entstand ein Team, das sich nach etwas Koordination durch mich, eigenständig weiterentwickelt hat. Dieses Team, rund um Tim Kuiper als Steuermann, hat erfolgreich an der Mittwochabendregatta, der GermanOpen der AlbinExpressen und dem Cappy Cup teilgenommen. Auch einige Trainings wurden zusammen mit Nicos X-79 AUF SCHEXBIER gesegelt. Zwar ist klar, dass das Team nächste Saison nicht mehr auf der FÖRDE  EXPRESS segeln wird, allerdings haben sich zwei aus dem Team eine eigene Albin Express gekauft und planen mit dieser Regatten für den FSC zu segeln. Auch gibt es zwei weitere neue Kielboote von Jugendmitgliedern im FSC, auf denen gesegelt werden soll: Eine Albin Express von Matz und eine X-79 von Kian. Auch sonst war die Jugendabteilung seglerisch natürlich erfolgreich. Bei vielen Regatten sind Mitglieder für den FSC gestartet, beispielsweise der Strander Küz, wo neben drei Optis eine größere Gruppe Laser und die drei neuen 29er Teams mit FSC Beteiligung erfolgreich teilnahmen. Die Laser haben eine umfangreiche Saison in einer wieder recht großen 125


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Gruppe mit Trainer Florian gesegelt, beispielsweise bei der KiWo und der Travemünder Woche. Anton Loeck ist in der vergangenen Saison an das Sportinternat in Kiel gewechselt und segelt jetzt im Leistungsbereich weiter. Mara und ihre Segelpartnerin im 29er haben an der Deutschen Meisterschaft in Plau am See teilgenommen und waren für ihre erste Saison in diesem neuen Boot schon sehr gut. Dies gilt auch für die beiden anderen Teams. Gleich am Anfang der Saison gab es ein großes Optitrainingslager über Ostern hier im FSC, ebenso wie am Gardasee wurde sich so gut wieder ans Wasser gewöhnt und auf die Saison vorbereitet. Ein Höhepunkt für die Jugendabteilung war sicherlich die Landesjugendmeisterschaft bei uns. Nicht nur wurde erfolgreich für den FSC gesegelt, sondern es war auch ein großes Event, bei dem viele an Land und auf dem Wasser als Helfer dabei waren. Seglerisch ist hier vor allem Pauline im Opti B als bestes Mädchen auf dem 8. Gesamtplatz zu erwähnen, ein ebenso 8. Platz für Caro und Fee im 420er, ein 2. Platz von Anton Loeck im Laser und auch die 29er haben sich gut geschlagen. Und auf keinen Fall unerwähnt sollte der Erfolg von Thore, Nils, Christoph und Finian bleiben, die in der Juniorensegelliga nicht nur glänzen konnten, sondern die Saison 2019 gewonnen haben! Ebenso waren die vier bei der Junior Champions Liga erfolgreich dabei. Gregor Wilkens, ehemaliger Jugendregattaobmann

Neujahrsempfang der Jugendabteilung 2020 So wie jedes Jahr hat die Jugendabteilung des FSC auch dieses Jahr traditionell einen Neujahrsempfang veranstaltet, zu dem alle Jugendmitglieder herzlich eingeladen waren. Der Jugendvorstand begrüßte gegen 16:15 alle Jugendmitglieder recht herzlich und dankte allen für ihr kommen. Da die meisten anwesenden allerdings schon ziemlichen Hunger hatten, wurde nicht mehr lange gefackelt um das Buffet zu eröffnen. Da so viele Eltern einen großzügigen Beitrag zum Buffet geleistet haben, war es fast schon schwierig all die leckeren (Gerichte) zu probieren, die es auf dem reichen Buffet gab. Nachdem alle soweit satt waren, wurde zum zweiten Teil des Abends übergegangen, dem Bingo Spiel! Natürlich haben sich viele der Kinder und Jugendlichen besonders auf diesen Teil sehr gefreut, weil es so viele tolle Gewinne für sie zu erspielen gab. Wie zu erwarten, ist dies der aufregendste Teil des Abends gewesen, so knapp wie es für manche ist, einen der begehrten Preise zu gewinnen, hat viele doch recht mitgerissen. Oft haben nur ein

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alle Fotos: Ingvild Buchholz

oder zwei Zahlen entschieden, ob man eine Reihe voll bekam und die Chance auf einen der Preise tatsächlich etwas ergeben hatte. Das war für alle sehr unterhaltsam und so haben wir eine sehr angenehm aufregende Zeit verbracht. Es wurden später auch noch andere Spiel-Varianten ausprobiert und am Ende stand auch niemand ganz ohne Gewinn da. Somit neigte sich der Abend dann dem Ende zu und alle probierten nochmal ein bisschen vom Buffet und freuten sich sehr über ihre Gewinne. Der Jugendvorstand machte als Nächstes nochmal auf all die Sponsoren aufmerksam, die die ganzen tollen Gewinne nur für diesen Abend ermöglicht haben. Danach halfen nochmal alle mit, den Jugendraum wieder auf Vordermann zu bringen und der Jugendvorstand verabschiedete alle sehr herzlich ca. gegen 18:55. Morten Keßler

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 10. März 2020 Verlag und Herausgeber: Flensburger Segel-Club e.V., 24960 Glücksburg-Quellental, Fon 04631 - 32 33, Fax 04631 - 32 36 Geschäftsstelle: 24960 Glücksburg-Quellental, Fon: 04631 - 32 33, Fax: 04631 - 32 36 Internet: www.fsc.de, E-Mail: office@fsc.de Redaktion: Tillmann Frank, Kay Iversen, Gerd Kall, Lars Kühl, Doris Münzberg-Frank Redaktion E-mail: gerd.kall@t-online.de Anzeigen, Satz und Layout: Doris Münzberg-Frank, Schöne Aussicht 10, 24944 Flensburg, Fon 0461- 3 22 96, Fax 0461 - 3 22 98, E-mail: muenzberg-frank@gmx.de, Der Zeitungspreis ist mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Erscheint monatlich einmal.

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FSC-Mitteilungen 03/2020  

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