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MITTEILUNGEN Januar

2020

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%VSDIVOEEVSDIEVSDIEBDIU"VDIlOBO[JFMM Der neue GLB bietet grĂśĂ&#x;tmĂśglichen Freiraum. Nicht nur seine Linien und Details ordnen sich dieser Aufgabe unter, auch seine attraktiven Leasingangebote werden perfekt auf Sie zugeschnitten.

,SBGUTUPĄWFSCSBVDI(-#JOOFSPSUTBV’FSPSUT kombiniert: 7,5–7,3/5,4–5,0/6,2–5,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 141–134 g/km.

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*Ein Leasingbeispiel der Mercedes-Benz Leasing GmbH, SiemensstraĂ&#x;e 7, 70469 Stuttgart. Stand 25.11.2019. Ist der Darlehens-/Leasingnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 495 BGB. 2 Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Es handelt sich um die „NEFZ-CO2-Werte“ i. S. v. Art. 2 Nr. 1 DurchfĂźhrungsverPSEOVOH &6 %JF,SBGUTUPÄ„WFSCSBVDITXFSUF wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein dem Zweck des Vergleichs zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Die Werte variieren abhängig von den gewählten Sonderausstattungen. 3 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers zzgl. lokaler ĂœberfĂźhrungskosten.

Ein Leasingbeispiel fĂźr Privatkunden* fĂźr den GLB 2001, 2. Hubraum: 1.332 cm3, 120 kW, Benzin Kaufpreis ab Werk3 Leasing-Sonderzahlung Gesamtkreditbetrag Gesamtbetrag Laufzeit in Monaten (FTBNUMBVmFJTUVOH Sollzins, gebunden, p. a. &Ä„FLUJWFS+BISFT[JOT 48 mtl. Leasingraten Ă ĂœberfĂźhrungskosten

37.746,80 â‚Ź 0,00 â‚Ź 37.746,80 â‚Ź 18.672,00 â‚Ź 48 40.000 km -0,77 % -0,76 %

389,00 â‚Ź

690,00 â‚Ź

Kaufpreis ab Werk fĂźr abgebildetes Fahrzeug (GLB 2004): 48.528,20 â‚Ź zzgl. lokaler ĂœberfĂźhrungskosten 690 â‚Ź. 1.332 cm3, 120 kW, Benzin. 4 ,SBGUTUPÄ„WFSCSBVDI(-# innerorts/auĂ&#x;erorts/kombiniert: 7,5/5,4/6,2 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 141 g/km.

Anbieter: Mercedes-Benz AG, MercedesstraĂ&#x;e 120, 70372 Stuttgart. Partner vor Ort: Anbieter: Mercedes-Benz AG, MercedesstraĂ&#x;e 120, 70372 Stuttgart

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FLENSBURGER SEGEL-CLUB Nr. 1 Januar 2020

Neujahrsempfang

Zum neuen Jahr bittet der Vorstand die Clubmitglieder und ihre Angehörigen am Sonntag, dem 5. Januar 2020, zu einem Empfang von 11 bis 14 Uhr in das Clubhaus nach Glücksburg 1


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VERANSTALTUNGEN

Januar-Monatsversammlung Die Januar-Monatsversammlung findet am Donnerstag, dem 2. Januar 2020, um 19.30 Uhr im Clubhaus statt. Vorher um 19.00 Uhr gemeinsames Abendessen: Gebratene Maishuhnbrust auf Ratatouille mit Rosmarinkartoffeln. Wir bitten um Anmeldung bis Neujahr bei der Gastronomie unter Tel. 04631-8050. Neujahrsempfang Am Sonntag, dem 5. Januar 2020, findet wieder zwischen 11.00 und 14.00 Uhr unser traditioneller Neujahrsempfang statt. Wir bitten, den Termin schon einmal vorzumerken! MiAR Regattaessen und Preisverteilung am 13.11.2019 Zum diesjährigen MiAR-Abschlussessen hatten sich 120 Segler und Gäste eingefunden und sorgten für ein volles Clubhaus und gute Stimmung. Kurz nach 19 Uhr eröffnete Jochen Frank mit einigen Worten die Veranstaltung und dankte Dieter Koppenhagen und seinem Team für ihren Einsatz im Rahmen der Mittwochabend-Regatten. An dieser Stelle ein Dank an die Küche für die Zubereitung des traditionellen Grünkohlessens, das wieder einmal gut geschmeckt hat, und an die fleißigen Bedienungen, die alle Gäste ausreichend versorgten. Nach dem Essen berichtete Dieter Koppenhagen über die vergangene Saison und war bis in die hintersten Ecken zu hören, da das Mikrofon ihn diesmal nicht im Stich ließ. Wettertechnisch war die 26. Saison nicht so gut wie die vorherige, drei Wettfahrten mussten sogar ausfallen. Segeltechnisch konnte man trotz Regens oder Starkwinds einige schöne und sportliche Wettfahrten erleben, man musste sich halt nur aufs Wasser trauen… Dieter bedankte sich bei Karin Zychlinski, Hubert Mayer und Sandra Denker, die während der Saison Fotos von den Regatten gemacht und für die FSC-Seite bereitgestellt hatten. Wer die Präsentation beim Regattaessen verpasst hat oder die Bilder noch mal im Winter ansehen möchte, findet sie auf der Website unter „Clubleben“ und „Mittwochsregatten“. Der Schweinepreis konnte auch dieses Jahr erst im 2. Anlauf ausgesegelt werden. Der Schinken ging an PFLAUMENKOMPLOTT, ihr folgten auf den nächsten Plätzen LESGINKA und IMMERDABEI. Das Wettfahrtkomitee 3


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denkt über eine Änderung der Regeln nach, damit bei dieser Regatta das Fischen und der Spaßfaktor wieder mehr im Vordergrund stehen. Neue Ideen dazu sind herzlich willkommen. Dieter dankte dann Peter Eckell und der Tonnen-Gang, die wieder mal häufig im Einsatz gewesen waren. Er sprach von der Drecksarbeit, die sie verrichteten, wenn die Tonnen am Ende der Saison wieder eingeholt und gesäubert werden mussten. Dieter rief alle Crews auf, doch das Tracking-System KWINDOO mehr zu nutzen. Wenn sich alle Boote tracken lassen würden, könnte dies hinsichtlich der unterschiedlichen Taktiken sehr aufschlussreich sein. Die Wettfahrten dieses Sommers sind noch auf der KWINDOO-Seite zu verfolgen, vielleicht motiviert dies den einen oder anderen, doch den Tracker einzuschalten. Auch ist geplant, zur weiteren Motivation einen KWINDOO-Preis auszuloben. Dieter dankte Hannes Mayer und Iason Eben von der AFTER 8, die vor jeder Wettfahrt die aktuelle Bahn ins System programmiert hatten. Bedauerlicherweise hören sie damit nach dieser Saison auf, deshalb sucht der MiARAusschuss neue Freiwillige für diesen Job. Besondere Anerkennung erfuhren wieder die auswärtigen Boote LA MER und BLY VIOL, die bereits seit Jahren dabei sind. Leider konnte sich die Idee von Jan Brink, die Albin-Expressen von Glücksburg und Fahrensodde aus gemeinsam abwechselnd starten zu lassen, nicht durchsetzen. Da der FSC aber weitere Zugänge verzeichnen konnte, hat das MiAR-Team die Hoffnung noch nicht aufgegeben, diese Bootsklasse zukünftig als eigene attraktive Gruppe bei der MiAR segeln zu lassen. Änderungen für 2020 sind - bis auf den oben erwähnten Schweinepreis nicht geplant. Allerdings wünscht sich das MiAR-Team zusätzlich zu Sven Koch und Björn Scheppler, die das Team dieses Jahr unterstützt hatten, noch mehr Verstärkung. Auch für das Starthaus wird dringend Nachwuchs gesucht. Weiterhin muss ein neuer Grafiker für die Plakette mittelfristig gefunden werden. Die Daten für 2020: Erste Regatta am 06.05.2020 Schweinepreis am 17.06.2020 Letzte Wettfahrt vor den Sommerferien am 24.06.2020 Erste Wettfahrt nach den Sommerferien am 12.08.2020 (Start: 18:30) Letzte Wettfahrt am 16.09.2020 Regattaessen am 11.11.2020 Dieter dankte den Sponsoren der Schweinepreisregatta für den Schinken und die Würste sowie dem gesamten Team der MAR für ihre Einsatzbereitschaft. Ein besonderer Dank ging an die Mitglieder der Starthauscrew, ohne die die Regatten nicht stattfinden könnten. 5


Es folgte die Preisverteilung, angefangen mit den Wanderpreisen: Der Kängurupreis ging an die CIRCE, der Fairnesspreis an FRÄULEIN P, der Elefanten-Preis an MAREIKE A und der Honeymoon-Cup an LA MER. Schnellste X-Yacht war V.SCHÖNWETTER, PERNILLE SOMMERSKO hatte die schnellste Damencrew und schnellster HYS-Steuermann war Niklas Thiele. Der Jugendwanderpreis ging an AUF SCHEXBIER und der LastShip-Home-Preis an COLT. Der One-for-two-Cup wurde dieses Mal nicht vergeben. Weiterhin wurden die Preise für die Tagessieger und die Gruppenpreise vergeben. Gesamtsieger der MiAR 2019 war MAREIKE A. Glückwünsche an alle Preisträger. Die Veranstaltung endete mit einem dreifachen HURRAH auf die MiAR. Und zum Schluss von mir - und ich denke, auch im Namen aller Beteiligten - ein Dankeschön an die fleißigen Mitglieder, die dies alles wieder einmal ermöglicht haben. Sandra Denker Boot Lina-F Clajanka Sagitta Lesginka Fräulein P FördeXpress Lagom Ebba Sassella Mahalo Circe ß mimetic Mareike A v.Schönwetter Auf Schexbier La Mer Caribe Bly Viol Dr. Pepper Pernille Sommersko Haiopei Colt Pflaumenkomplott HYS / N.Thiele

Grp. A A A A AE AE AE B B B B C C C C C F F F F S S S A/S

Grp Platz 1 2 3 8 1 2 3 1 2 3 7 1 2 3 6 9 1 2 3 10 1 2 3 (1)

Wanderpreis Grp. A Schweinepreis Grp. AE, Sundari-Horn Kwindoo-Preis Grp. B

Känguruhpreis Grp. C Gesamtsieger, Elefant Schnellste X-Yacht Jugendwanderpreis Honeymoon Cup Grp. F, Schnellste Damencrew Grp. S Sonderpreis WF 11

HYS-Steuermannspreis

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MIAR-Preisträger 2019

Foto: Ingvild Buchholz

... und wieder ist eine Saison vorbei!

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Seefunklehrgang Am 1./2. Februar sowie am 8./9. Februar 2020 findet wieder ein Seefunklehrgang mit abschließender Prüfung am 16. Februar unter der bewährten Leitung von Hans-Peter Weiß statt. Zeitplan des SRC-Lehrgangs: Mittagspausen ca. 12 bis 13 Uhr Sonnabend, 01.02. 09.00 bis 17.00 Information Verlauf, Start Theorie Sonntag, 02.02. 09.00 bis 17.00 Theorie, danach Einweisung Funkanlagen Sonnabend, 08.02. 09.00 bis nachm. Praxis an den Funkanlagen Sonntag, 09.02 09.00 bis nachm. Praxis an den Funkanlagen Sonntag, 16.02. 14.00 bis nachm. Prüfung im FSC geplant

Die Anmeldefrist zur Prüfung beträgt min. 14 Tage. Deshalb wird gebeten, bis spätestens Montag, 4. Februar 2020, ein Passbild 38x45 mm aus neuer Zeit und eine leserliche Kopie des Personalausweises, Vorder- und Rückseite kopiert oder gescannt, per Post an den Lehrgangsleiter zu senden oder bei Frau Lassen im FSC abzugeben. Die Kopie des Personalausweises wird nicht gespeichert, sondern direkt zum Prüfungsausschuss weitergeleitet. Wer möchte, kann die Ausweisnummer und die sechsstellige Zugangsnummer schwärzen. Die Ausweiskopie dient dem Identitätsnachweis für die Ausstellung des amtlichen Funkzeugnisses. Die Kosten des Lehrgangs, 160,00 € einschließlich aller Lernmittel (also bitte kein Buch kaufen), können entweder auf mein Konto bei der PSD-Bank Kiel, IBAN DE36 2109 0900 1850 0746 00, überwiesen oder bei Lehrgangsbeginn bar bezahlt werden. Die Prüfungsgebühren in Höhe von 84,55 € müssen 14 Tage vor der Prüfung auf das Konto des DSV Hamburg: IBAN DE50 2007 0000 0406 0604 10 mit dem Prüfungsdatum, Prüfungsort und Name überwiesen werden. Überweisungs-Vordrucke des DSV bringe ich bei Lehrgangsbeginn mit. Die SRC-Prüfungsanforderungen sind u.a. in meiner Homepage nachzulesen. Für alle Fragen dürfen Sie mich gerne anrufen oder eine Email senden! Hans-Peter Weiß, Am Eulenberg 26, 24991 Großsolt Fon 04602-235, Fax 04602-223, Mobil 0171 782 1808 info@seefunk-weiss.de, www.seefunk-weiss.de Hans-Peter Weiß

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Monatsversammlung vom 5. Dezember 2019 Jochen Frank eröffnet die letzte Monatsversammlung im Jahr 2019 und erinnert an den morgigen Nikolaus. Ein besonderer Dank geht an die Gastronomie, die uns heute Abend ein besonders leckeres Entengericht serviert hat. Als Gäste begrüßt er Birgit und Lebrecht von Trotha, die sich um die Aufnahme im FSC bemühen. Die letzte Leerung des Schiffchens für die Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ergab 360,- Euro. Unser erster Vorsitzender erinnert an die von unserem Kassenwart angestoßene Aktion, die „Vereinsscheine“ bei REWE zu sammeln und abzugeben, da mit den gesammelten Punkten Sportgeräte für den FSC angeschafft werden können. Das Gänseverspielen am 23. November brachte annähernd ein volles Haus. Jochen Frank bedankt sich bei dem Team Barbara Koch und Claus Jepsen für das tolle Clubevent. Das Mittwochabendregatta-Essen fand am 13. November statt. Nach leckerem Grünkohlessen erfolgte eine würdige Siegerehrung und damit der Abschluss der 26. Regattasaison. Auch hier bedankt sich unser erster Vorsitzender bei Dieter Koppenhagen und seiner Regatta Crew. Weiterhin berichtet Jochen Frank über seine Teilnahme am Seglertag. Nachdem der DSV in schwere Fahrwasser geraten war, sind ja bekanntlich Maßnahmen und Umstrukturierungen erfolgt, und auch dank unseres ClausOtto Hansen, der als Vizepräsident für Finanzen verantwortlich ist, herrscht wieder Harmonie und man ist auf dem richtigen Kurs. Aus dem Kassenbereich wird berichtet, dass die Rechnungen für das Winterlager versandt worden sind und der Einzug für nächste Woche geplant ist. Es wird auch klargestellt, dass alle Schiffe, die auf der sogenannten Platte im Freilager stehen, ausschließlich Mitgliedern des FSC gehören. Der Kassenbereich steckt in der Arbeit zur Vorbereitung des Jahresabschlusses, so dass dieser wie jedes Jahr Mitte Januar bei der Vorstandssitzung präsentiert werden kann. Ein ganz besonderer Dank unseres Kassenwartes geht an Frank Schlürmann, der seinen 75. Geburtstag gefeiert und seine Gäste aufgerufen hatte, für die Jugendabteilung zu spenden. Unser Zweiter Takelmeister Jörn Petry berichtet, dass bei dem 3 t-Kran nicht nur der Motor, sondern auch die komplette Elektronik defekt sind, und 13


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er hofft, dass er den Kran zum Saisonbeginn wieder voll funktionsfähig herstellen kann. In unserem großzügigen Mastenlager werden immer mehr Dinge eingelagert, die dort nicht hingehören. So weist er darauf hin, dass selbstverständlich Bäume aber auch keine Fahrräder da reingehören. Auch sollten abgebaute Wanten nicht im Mastenlager liegen. Für Arbeiten an den Booten - Schleifen oder Malen - sollte für eine geeignete Unterlage unter dem Boot gesorgt werden. Unsere Pumpstation hat sich im ersten Jahr bewährt. So sind etwa 200 Minuten abzulesen, was etwa 100 Bootsentleerungen entspricht. Da die Anlegestelle am Riggermast oft „zugeparkt“ ist, verspricht der Vorstand, im nächsten Jahr Abhilfe zu schaffen, damit dann immer ein freier Platz zum Abpumpen vorhanden ist. Der Aushang über die Schleiftermine stimmt natürlich nicht. Hier werden umgehend neue Aushänge angeschlagen. Ergänzend zum Takelmeisterbericht weist unser erster Vorsitzender noch auf die Problematik mit dem Schlüssel für den 3t-Kran hin. Der 3t-Kran ist für alle Mitglieder zum Abriggen da, zum Slippen von Booten ist es aber nur Mitgliedern erlaubt, die ihr Bootslager an Land haben. Unser Jugendobmann führt aus, dass die Segelsaison letzte Woche mit dem Wassertraining beendet wurde und man sich nunmehr mit anderem Sport fit hält. Auch er bedankt sich noch einmal bei Frank Schlürmann für die großzügige Geburtstagsspende. In Abwesenheit unseres Regattaobmanns informiert Jochen Frank, dass Jan-Hauke Erichsen mit dem Nacra 17 in Neuseeland wieder aktiv ist. Er ist als Steuermann eingesprungen, da seine ehemalige Konkurrentin keinen Steuermann mehr hatte und nun segeln beide erfolgreich im hinteren Mittelfeld. Auch Nils Carstens und Jan Frigge segeln in Neuseeland und wir sind gespannt auf die Ergebnisse und Berichte unserer Leistungssegler. Mit der Nennung der nächsten Termine und den Hinweis auf unsere Monatsversammlung am 2. Januar und unseren Neujahrsempfang am 5. Januar, beendet Jochen Frank die letzte Monatsversammlung im Jahr 2019. Norbert Erichsen

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Goldpokal der Folkeboote vom 6. bis 10. August 2019 in Aarhus Insgesamt 53 Folkeboote nahmen dieses Jahr am Goldpokal in Aarhus teil. Das Teilnehmerfeld setzte sich wie folgt zusammen: 27 Boote kamen aus Dänemark, 13 aus Deutschland, sechs Boote aus Schweden, drei aus Finnland und je zwei aus Großbritannien und Estland. Wegen seiner Lage gilt die Bucht vor Aarhus als anspruchsvoll. Zwar war es im Hafen oft ruhig, aber vor allem bei Süd-Ost Wind kamen große Wellen in das Revier. Wenn der Wind nachmittags aus Süden kam, kreuzten die Boote durch die enge Einfahrt in den Hafen, bevor sich die Crews zum Einlaufbier im Segelzentrum zusammenfanden. Das Segelzentrum in der Aarhusbucht ist fast fertig gestellt, aber in der Nähe des großen Betonbaus fahren noch die Bauarbeiterfahrzeuge und beliefern den gerade entstehenden neuen Stadtteil. Immerhin hat hier in 2018 schon die Weltmeisterschaft der Olympischen Klassen stattgefunden, an der über 1500 Segler aus über 100 Ländern teilnahmen. Die Folkeboote lagen in Dreierpäckchen direkt am Steg. Das war besonders für einige Deutsche, die lieber in Boxen gelegen hätten, gewöhnungsbedürftig. Aber da das Wetter wegen der westlichen Wetterlage im Hafen ruhig blieb, machte die Lage weniger Probleme. Die Organisation an Land und bei den Abendveranstaltungen verlief ansonsten reibungslos dank der Zweiten Vorsitzenden Mette, die gut Englisch sprach, für alle immer ansprechbar war und immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Als Veranstaltungsort hatte Aarhus auch an Land einiges zu bieten. Wer Zeit hatte, konnte noch einen Abstecher machen in das spektakuläre Kunstmuseum mit seiner Dachgalerie aus bunten Glasscheiben, die wie eine überdimensionierte Sonnenbrille die Stadt in alle Farben taucht. Wir und unser Mitsegler Knud Christiansen, der extra aus den USA angereist war, konnten mit unseren Starts zufrieden sein, im Laufe der Rennen fanden wir uns aber immer wieder im hinteren Drittel wieder. Das wechselhafte Wetter war für alle Segler schwierig. Am ersten Tag spielte der Wind besonders verrückt. Innerhalb einer Wettfahrt erlebte das Feld Windstärken von fünf bis kaum ein Bft. Während die erste Kreuz noch bei frischen Wind und stabiler Welle abgeritten wurde, schlief der Wind immer mehr ein, aber die Welle blieb. Das wirbelte das Feld auf der letzten Kreuz ordentlich durch16


einander. Die unstabile Wetterlage war das prägendste Erlebnis der Regatten. Nahezu jeden Tag zogen Gewitterfronten über das Regattagebiet, und oft hörte man den Donner schon heranrollen, während die Blitze unter den Wolken zuckten. Vor allem der letzte Segeltag wird vielen Seglern noch lange in Erinnerung bleiben. Um alle sechs Regatten voll zu kriegen, wurden am letzten Tag zwei Regatten gesegelt. Trotz eines herannahenden Gewitterfeldes wurde auch die zweite Fahrt gestartet. Gleich nach dem Start rollte das Unwetter über alle Folkeboote hinweg mit Böen um 9 Bft. Die Sicht war gleich null, wenden war nicht möglich, da an Backbord und Steuerbord die Boote bei gefierten Großsegeln nur unter Fock weiter segelten und ein Wendemanöver verhinderten.

Mit der schwierigen Wettersituation in der ganzen Woche kamen die Dänischen Crews am besten klar. Sieben Dänen, ein Deutscher, ein Schwede und ein Brite fanden sich unter den ersten Zehn. Und so verwundert es auch nicht, dass Per Jørgensen vor Søren Kæstel den Pokal um Haaresbreite gewann. Vincent Büsch und Andreas Christiansen TA' FRI, F GER 624

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Auf den Weg gemacht - Mai 2018 - Gorm und Maren Gondesen SY NICA GER 7453 / Finot Conq 53 Ich sitze zum 2. Adventswochenende an meinem Schreibtisch und überlege. Ich habe Doris versprochen, vom weiteren Verlauf unserer Weltumsegelung zu berichten. Gar nicht so einfach, denn wir haben so viel erlebt, und einiges ist nun schon Monate her. Unser Kopf ist gefüllt von Eindrücken und Erlebnissen. Ich will versuchen, ein paar davon mit Euch zu teilen. Unser letzter Bericht (Novemberheft 2018) ist über ein Jahr her, und so habe ich eine Menge zu erzählen. Ich habe den Bericht schnell überflogen und musste feststellen, dass wir zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal den Atlantik hinter uns hatten. Somit gab es kein Wenn und Aber. Doris hat Recht. Nun muss mal ein Reisebericht her. Zumindest einen Teil will ich nun gerne für Euch zusammenfassen. Gorm hat seinen Bericht per Beamer und Bildvortrag zur Monatsversammlung im Oktober abgeliefert - wir haben uns sehr über die rege Teilnahme und Euer Interesse gefreut. Aber was ist für Segler spannend und was macht eigentlich den Alltag und die zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Ich werde gerne versuchen, alle Interessierten zufrieden zu stellen. Aktuell: Wir haben es nach 16.000 Seemeilen bis auf die andere Seite der Welt geschafft. NICA liegt zurzeit im Hafen von Gulf Harbour in der Nähe von Auckland/Neuseeland. Der FSC ist auch auf der Südhalbkugel vertreten. Stichwort NACRA 17 und 49er Weltmeisterschaften in Auckland. Während ich derzeit noch im Heimaturlaub verweile, ist Gorm auf Neuseeland

und bringt NICA wieder zu Wasser, um sie für unsere „Sommerzeit“ auf Neuseeland vorzubereiten. Sie stand einige Tage an Land, um ein bisschen aufgefrischt zu werden (Unterwasseranstrich, kleinere Reparaturen und Check des Motors). Gorm freut sich auf das Wochenende, da er in der Nähe von Auckland ist, wird er Jan-Hauke Erichsen und Carolina Werner bei den Weltmeisterschaften der NACRA 17-Klasse und die 49er Besetzung Jan Fricke und Nils Carstensen besuchen. So klein ist die Welt. Und ich bin mir sicher, dass sich alle Vier über den unverhofften Besuch aus der Heimat gefreut haben.

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Rückblick: Im Mai 2018 startete NICA in Kiel, sie ist von Finot Conq, Frankreich, als 53er in Cruising Version entworfen worden. Als Dritte in der Baureihe wurde sie von der Werft Knierim Yachtbau in Kiel gebaut. Die erste Etappe führte NICA durch den Ärmelkanal, an Frankreich vorbei und nach Guernsey auf die schöne Kanalinsel. Von dort ging es weiter direkt über die Biskaya nach Lanzarote. Unser letzter Bericht (FSC-Mitteilung Nov. 2018) handelte vom Treffen mit den FSC-Mitgliedern Barbara und Erhard Granicky auf Lanzarote. Wir hatten schöne Erlebnisse auf den kanarischen Inseln und konnten uns dort endgültig auf das Segeln zu zweit einstellen. Unser Ziel war es zu lächeln, wenn wir in unser neues Leben segeln. Und das haben wir trotz teilweiser rauer Bedingungen auch mehrfach tun können. NICA segelt bombastisch gut und mein Skipper hatte ein breites Lächeln im Gesicht, als wir dann und wann 18 Knoten aufwärts auf der Anzeige hatten. Nach ein paar Wochen Cruisen und drei kurzen Heimataufenthalten (Geburtstage von Freunden feiern) fühlten wir uns „angekommen“ in unserem neuen Zuhause. Eines ist klar, wir haben ein Zuhause und Wurzeln in Schleswig-Holstein, die wir nicht aufgeben wollen. Und dennoch genießen wir den Charme vom schwimmenden Schneckenhaus sehr. So ist Gorm froh, nun mit 58 Jahren den lang ersehnten Traum endlich anzugehen und auf dem Wasser zu Hause zu sein. Mir selbst war klar, dass ich einen Segler an meiner Seite habe, und schon lange freute ich mich auf eine schöne gemeinsame Zeit. Als der Startschuss mit der Wahl des richtigen Schiffes fiel, hatten wir eineinhalb Jahre Zeit, uns in die Gemeinde der Langfahrtsegler einzufinden. Unser Motto: „Das Meer ruft - wir segeln los!“ Unser Ziel war es, rechtzeitig auf Gran Canaria zu sein. Dort hatten wir uns zur Geschwaderfahrt bei der ARC 2018 angemeldet, um mit ca. 200 anderen Booten den Atlantik zu überqueren. Start sollte am 25. November in Las Palmas sein. https://www.worldcruising.com/arc/event.aspx. Unser Plan ist es, 3 bis 4 Jahre zu segeln. Wir wollen uns die Zeit nehmen, in Ruhe alles an uns vorüberziehen zu lassen. Nicht zu langsam, wegen der stürmischen Zeiten im Pazifik, aber auch nicht zu schnell. Der Plan, mit der ARC zu segeln, erschien für uns als praktikabel. Es wurde uns eine Menge Papierkram abgenommen, und wir hatten ein Back-Up und Unterstützung. Im Rahmen der ARC (Atlantic Ralley for Cruiser) trifft man durch die Bank weg spannende und interessante Menschen. Eine neue Welt tat sich auf. Für mich als Neugierige, was Menschen antreibt, Langfahrten zu machen, gab es viele intensive Gespräche. Wir trafen Familien mit zwei und drei Kindern an Bord. Es waren von 2 Jahren bis knapp 80 Jahren alle Altersgruppen vertreten. Die einen nutzten die Zeit der Schulwechsel der Kinder. Andere hatten ihre Firma verkauft und wollten wie wir einen langersehnten Traum erfüllen. So mancher hatte nur ein Jahr Zeit. Andere hatten alles verkauft und wollen sich treiben lassen. Nicht jeder wusste, wie es in 21


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der Karibik für sie weitergeht. Es gab auch Teilnehmer, die in Australien eingestiegen waren und sich nun auf der Hälfte ihrer Fahrt befanden. Ein „Kessel Buntes“ trifft diese in Gemeinschaft segelnden Abenteurer und Langfahrtensegler am besten. Ein Pärchen segelte schon 10 Jahre und kam aus Hawaii. Die beiden sollten in der Karibik ihre Endstation finden und heimkehren. Die zweite große Gruppe waren die Boote mit Chartercrews an Bord. Segler, die ohne eine Verantwortung für das eigene Boot eine Schnupperfahrt über den Atlantik gebucht hatten. Vom Klassiker bis zum großen 60 Fuß-Boot konnte man hier vieles finden. Und alle hatten eines gemeinsam. Zunächst mussten alle den Sicherheitscheck der ARC bestehen, ansonsten konnte einem die Mitfahrt in der Flotte verweigert werden. Ich war heilfroh, unsere NICA zu haben und mit Gorm einen erfahrenen Segler an meiner Seite. Denn Respekt vor den Herausforderungen einer Atlantiküberquerung sollte man haben. Gorm konnte seine Erfahrungen aus den Offshore-Regatten an dieser Stelle gut umsetzen. Und dennoch gab es die eine oder andere Anforderung, die man zu erfüllen hatte. Da gab es keine Diskussion, ob dies sinnvoll sei. Die „alten Hasen“ der ARCCrew, in gelben Poloshirts immer gut erkennbar, wurden liebevoll YellowShirts genannt. Bei ihnen kam die Sicherheit an allererster Stelle. Und das ist auch gut so. Mit den Skippern der Charterboote hat man sicherlich den ein oder anderen erfahrenen Seebären, der etliche Überquerungen in seinem Logbuch verzeichnet hat. Ein großes Lernfeld für alle, die sich dem Erlebnis einer Atlantiküberquerung, stellen wollen. Für uns Neustarter ist es eine nicht enden wollende Informationsflut. Ist ja klar, dass sich die Themenwelt in vielen Gesprächen hauptsächlich um Ausstattung, spätere Ankerplätze und Sicherheit an Bord drehte. Bei den Männern! Wir Frauen liebten die Themen zur Proviantierung und wo am besten eingekauft werden kann. Für alles gab es in den 14 Tagen vor Abfahrt der Flotte alle erdenklichen Seminare. Viele gute Hinweise und erste Infos zur World-ARC. Schon in Las Palmas entschlossen wir uns, die World -ARC zu buchen. Das bedeutete, am 5. Januar 2019 mit 28 anderen Booten in den Pazifik zu starten. Dazu später mehr. Kochen und Leben an Bord, wie würde es sich anfühlen. Ich selbst kannte nur Regattasegeln. Cruisen stand nur selten auf meiner Agenda. Dafür hatte ich etliche Meilen mit der Regattacrew der SHAKTI und der SPHINX im Meilenbuch stehen. Die Überführungen kann ich nicht als Cruisen einstufen, denn meist wurde über Nacht und der schnelle Weg zum Ziel gesucht. 5 - 15 Mitsegler, das war normal für mich. Ich segelte vor meiner ersten Atlantiküberquerung ca. 10 Jahre und war nicht mit Segeln groß geworden wie Gorm. Ich hatte viel aufzuholen. Schließlich wollte ich später meine Nachtwachen alleine absolvieren können. Für mich würde es das erste Mal 23


eine lange Tour über den großen Teich sein. Gorm hat bereits zwei Atlantiküberquerungen hinter sich. Einmal mit LOTTA und FSC Crew zum Blue-Race 2007. 2011 segelte Gorm und Crew das Transatlantic-Race mit SHAKTI von Newport /USA nach Lizard Point/England. Soviel zu unseren persönlichen Voraussetzungen. In den Monaten vor unserer Abfahrt folgten noch etliche Vorbereitungskurse. Zum Abendessen sahen wir uns oft Youtube-Blogs von Seglern an, die schon auf Tour sind. Sozusagen zur Einstimmung. Verrückt, aber man kommt in den Flow. Hier ein paar Tipps zu nützlichen Seminaren: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/01Sicher-auf-Reisen/03Mit-SchiffBoot/02Piraterie-Praevention/PPZ/PPZ_node.html http://seadoc.de https://kreuzer-abteilung.org/wp-content/uploads/3002.pdf https://boating.wetterwelt.de/ https://www.trans-ocean.org/seminare Ich selbst habe in dieser Zeit noch meinen Motorbootführerschein und mein UKW-Sprechfunkzeugnis abgelegt. Gorm hatte schon vorher etliche Scheine. Ein Technik-Seminar beim Trans-Ocean-Verein haben wir ebenfalls zu zweit besucht. Dort habe ich zusammen mit einer anderen Seglerin die Frauenquote erfüllt. Erleichternd war, dass wir uns 5 Mitsegler zur Atlantiküberquerung eingeladen hatten. Alle gingen sehr motiviert ans Werk. Mit auf den Törn kamen ein Franzose von Finot Conq, der Projektleiter aus Hamburg, Ole ein Bootsbauer und Mitsegler auf SPHINX, ein Crew-Mitglied der alten SHAKTI-Crew und ein Neffe, ebenfalls erfahrener Segler, von Gorm. Unsere Atlantikcrew wollte NICA auf Herz und Nieren testen. So wurde die ganze Strecke per Hand gesteuert. Wir hatten uns auf 4 Stundenwachen geeinigt. Alle hatten Offshore-Erfahrung und teilweise auch den Atlantik schon gesegelt. In den folgenden Textzeilen übernehme ich die Zeilen aus den täglichen Blogs, die wir für unsere Webseite geschrieben haben. Jeder ist reihum Autor und Schreiberling. So hatten unsere Freunde und Angehörigen eine gute Möglichkeit, uns zu verfolgen. Selbstverständlich gibt es AIS an Bord. Die Emails gingen über Satellit raus. Ein Yellowbrick-Tracker vervollständigte die Überwachung von außen für die ARC. Eine ARC-Flotte startet ein paar Tage früher und legt einen Stopp auf den Kapverden ein. Wir starteten am 25.11.2018 mit Ziel zur Karibischen Insel St. Lucia/Rodney Bay. 3000 Seemeilen. Zuletzt hatten wir unseren neuen Plan wahr gemacht und uns für die World-ARC schriftlich angemeldet. Damit war klar, dass wir Anfang Januar 2019 mit der World-ARC weiter segeln würden. Klar, dass wir noch ausgiebig in den Tagen zuvor mit anderen Teilnehmern 24


der World-ARC gefeiert haben. Wir werden um die Welt segeln! Ein echtes Hochgefühl kommt da auf. Sobald die Atlantik-Crew anreiste, wurde gebastelt, präpariert und erste Routings durchgerechnet. Aber lest selbst was uns in den Tagen auf See so bewegt hat. Der Atlantik ruft - Segeln wir los!

NICA Blog Der Countdown läuft 31.10.2018 Jetzt geht es wirklich los. Die Aufregung und Vorfreude steigt. Endlich. Jetzt bin ich (Gorm) in Las Palmas, um NICA vorzubereiten und die letzten Punkte mit der Werft abzuarbeiten. Einige Garantiearbeiten und ein paar Verbesserungen, aus den Erfahrungen der 2500 nm stehen an und natürlich die Vorbereitungen für die Atlantiküberquerung mit Start am 25.11.2018. Zu Hause mussten jetzt alle Angelegenheiten abgeschlossen werden und die unfertigen Dinge noch übergeben werden. Vieles geht zwar elektronisch aus der Ferne - aber nicht alles. Dann heißt es “Mut zur Lücke” - das liegt mir ja nicht so gut, aber die Listen stehen. Hier ist die Liste auch lang genug, um die Tage auszufüllen - aber immer mit Vorfreude gewürzt. Das SSB-Funkgerät wird in Betrieb genommen Das SSB-Funkgerät benötigen wir, um an den Funkrunden auf dem Atlantik und der Karibik teilzunehmen. Dabei treffen sich Yachten / Funker im Äther, um sich auszutauschen - Wetter, Essen, must-see u. ä. Diese alte Technik wird dann im Pazifik noch wichtiger, da dort weniger Yachten unterwegs und die Distanzen größer sind. Die Installation ist kompliziert und fehleranfällig. Mit den Spezialisten vor Ort wird es einfacher und unser Yachtelektroniker gibt von seiner Seite alles, um das SSB-Gerät startklar zu machen. Meine Bundeswehrausbildung als Schreibfunker ist zu lange her, als dass ich es alleine bewerkstelligen könnte. Ein Lernfeld tut sich auf. 16.11.19 Erste Routings durchgelaufen-Safety-Check bestanden Jetzt stimmen wir uns ein. Dazu beschäftige ich mich mit dem Wetter. Nichts geht über die praktische Auseinandersetzung damit. Zum einen haben wir bei Meeno Schrader die Wettervorhersage für die Überquerung bestellt, darüber hinaus nutzen wir den Anbieter SQUID, der verschiedene Wettermodelle und Synopsen zum Download anbietet. Die Daten werden dann auf dem Bordrechner und bei SQUID auf dem Hostrechner verwendet, um die optimalen Routen auf der Grundlage unserer Polardaten zu berechnen. Die Polardaten sagen uns, welche Geschwindigkeit wir bei welchem Wind (Windstärke und Windeinfallswinkel) wie laufen sollten. Das zu erreichen und zu übertreffen ist dann unser Ziel. Zurzeit ergeben diese Berechnungen sehr unterschiedliche Werte: vor 3 Tagen 10,6 Tage danach zwischen 14 und 16 Tagen. Schauen wir mal, wie es sich entwickelt. Ab kom25


mender Woche, wird die Vorschau auf das Wetter weniger unsicher. Erfreulicherweise bin ich nicht alleine mit dem Fragezeichen, sondern die anderen Teilnehmer stehen ja auch vor diesen Fragen und mich unterstützt Jörg Riechers, mit dem ich ja 2016 schon zusammen gesegelt bin und der jetzt auch mit uns segelt. Den Safety-Check haben wir auch bestanden. Wie üblich, haben die Prüfer immer ihre individuellen Vorlieben. Die neuesten Sicherheitsvorschriften (Offshore Safety Regulations 2018) sind maßgeblich und werden durch die Prüfer ausgelegt. Jetzt fordern diese eine 36m Leine am Rettungsring, früher waren es dreißig - netterweise reicht es, wenn ich 6m anstecke. Einige Kleinigkeiten nachbessern und melden, dann haben wir Startfreigabe für den 25.11. um 12.45 h kanarischer Zeit. 25.11.2018 Die Zeit vor der Atlantiküberquerung In all diesen Tagen sind die Stunden immer ausgefüllt. NICA wird herausgeputzt, ausgeräumt und wieder eingeräumt. Der obligatorische Rigg-Check ergibt keine Beanstandungen. Ein paar Tapes wo Schoten scheuern, aber ansonsten alles in Ordnung. Die Winschen sind geschmiert, die SoftwareAnwendungen sind auf dem neuesten Stand und die Kojen sind verteilt. Ich kaufe ein paar wenige frische Sachen ein, da die Crew sich für Essen aus der Tüte entschieden hat. Es gibt mehr oder weniger schmackhafte, gefriergetrocknete oder sterilisiertes Essen aus der Tüte. Die Tüten sind für OutdoorReisende und Sportler gedacht. Es gibt hier eine riesige Auswahl und wiegt eben wenig. Die Zubereitung mit heißem Wasser oder erwärmen im Wasserbehälter vereinfacht die tägliche Mahlzeit erheblich. Die ARC Crew hat ihre Organisation im Griff. Seit über dreißig Jahren organisieren sie die ARC und viele andere Ralleys. So werden tolle Abendevents geboten. Die Crews lernen sich untereinander kennen, und bei Bier und Wein erleben wir gesellige Abende. Es gibt Angebote für Kinder. Es werden gemeinsam auf Las Palmas Bäume gepflanzt, und es kann eine Wein-Bodega besucht werden. Die ARC Crew steht jeden Tag im Office für alle, alle Fragen bereit. Unermüdlich und immer gute Stimmung verbreitend sind sie das Herz der ARC. Der Zoll ist vor Ort, und auch die Polizei kommt ins Office, um die Ausklarierung von Schiffen und Crews zu erleichtern. Einfach perfekt. Was auch akribisch geprüft wird sind die Sicherheitsvorkehrungen an Bord. Was bei manchem Kopfschütteln auslöst, aber wirklich seine Berechtigung hat. Die Boots-Chandler erfreuen sich am guten Umsatz. Die Las Palmas Marina befindet sich wie jedes Jahr im Ausnahmezustand. Ich selbst habe interessante Stunden im Waschsalon verbracht. Wartend auf meine Wäsche ergibt sich das eine oder andere spannende Gespräch. Man trifft lauter Weltenbummler, die schon lange auf Reisen sind und andere, die erst seit wenigen Wochen unterwegs sind. Die SY SEASIDE aus Kiel ist so nett und nimmt uns noch einige schwere Dinge ab. So wandert mein Thermomix aufs andere Schiff. Ein Supboard geht auf die SY ENDO aus Hamburg. Unsere Crew ist zufrie26


den und es werden täglich neue Routings ausgewertet. Das RacingFieber ist ausgebrochen. Unsere Vorbereitungen werden mit einem Abendessen im Restaurant Pantalan mit Blick aufs Abschiedsfeuerwerk abgerundet. Es gibt noch einen GinTonic und spanische Leckereien. Was will man mehr. Atlantik wir kommen. 26.11.2018 Update vom Atlantik Tag 1 und 2 Champagne-Sailing Nach Vorhersagen mit sehr leichten Winden sind wir dann doch mit einer feinen Brise aus der richtigen Richtung gestartet. Der erste Segeltag war sehr angenehm und entspannt. Die Nacht war herrlich mit moderatem Wind 10-15 kn und fast vollem Mond Sekt für NICA: Allzeit gute Fahrt - - so wie wir es uns erträumen. Das Boot ist spürbar schwer durch die kurz vor dem Start ganze Ausrüstung für unsere Tour, und so ist es schwierig, unsere Polarvorgaben zu erreichen. Alle Systeme laufen einwandfrei. Unsere Crew hat sich schnell und leicht in den OffshoreModus mit Wachsystem eingefunden, und wir genießen das Segeln. Der neue Tag begrüßt uns mit schöner Brise und Sonnenschein - herrlich. 27.11.2018 Update vom Atlantik Tag 3 Der dritte Tag auf NICA. Wir haben immer noch leichte bis mittlere Trades mit angenehmen Temperaturen. Was auffällt, ist, dass wir bis jetzt kaum fliegende Fische gesehen haben. Die Stimmung an Bord ist exzellent und das Essen hervorragend mit der latenten Gefahr, dass die gesamte Crew leicht übergewichtig in Saint Lucia eintreffen wird. Wir hoffen, auf dem Weg Richtung Cap Verden etwas stärkere Trades zu finden; So, wie es aussieht, werden wir diese jedoch nur in den Deep Trades finden. 28.11.2018 Update vom Atlantik Tag 4 Top Speed Challenge Bordroutine setzt ein - neben das Segeln tritt jetzt Essen und Schlafen. Jeder sucht seine Schlafgelegenheiten im Wachrhythmus. Und unser gefriergetrocknetes und sterilisiertes Essen aus Lorient bekommt Top Noten, und es ist einfach zuzubereiten. Gerade sprachen wir noch darüber, dass wir bisher auf der Reise keine fliegenden Fische gesehen haben, als Stephan so ein kleiner Kerl vor die Füße springt. Wir haben jetzt das passende Segelsetting für die Seegangverhältnisse gefunden und segeln unter A2 und einfach gerefftem 27


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Groß. Damit beginnt natürlich auch die Jagd um den Top Speed. Gegen Abend purzeln auf West-Kurs die Tagesbestwerte 18,0/18,4/19,2/20,6 Knoten. 29.11.2018 Update vom Atlantik Tag 5 segeln, schlafen, essen Segeln, essen, schlafen. Das ist das Seglerleben auf dem Atlantik. Alle sind wohlauf. Der Gennaker zieht uns Richtung St. Lucia und alle haben ein Lächeln im Gesicht, wenn die vorherrschenden 15 bis 20 Knoten Wind NICA ins Surfen bringen. Eine Herausforderung sind die langen und hohen Wellen und der querlaufende Schwell. Wir lernen jeden Tag im Bootshandling dazu. Wir segeln mit einem Reff im Gross und dem 216 qm Gennaker. Dat löpt… wie der Norddeutsche sagen würde. Sunshine-Sailing. 29.11.2018 Update Atlantik Zusammenfassung Start bis Tag 5 Schon am Samstag fand das große Skipper-Meeting statt. Die Skipper bekommen ihre letzten Segelanweisungen und Wetterberichte. Es wird auf örtliche Windbedingungen hingewiesen. Die Windsituationen sind unter Land immer sehr unterschiedlich. Dafür sind die Kanaren bekannt. Um von den Kanaren nach St. Lucia zu segeln, gibt es die nördliche oder die südliche Route. Auf beiden ist der Passat zu finden. Allerdings ist schon seit Tagen klar, dass sich die südliche Route als die bessere in diesem Jahr zeigt. Man kann mit 15-20 Knoten Wind und bis zu 25 Knoten in Böen rechnen. Da freuen sich alle drauf. Bevor es aber losgeht, wird Samstag noch schnell das Unterwasserschiff gesäubert. Leider dürfen die hiesigen Tauchschulen diese Dienstleistung nicht mehr anbieten. Dass ist schade, denn die professionelle Reinigung lassen sich die großen Unternehmen gut bezahlen. Was bei den Abschiedsparty vor dem Start Tauchschulen 140,- kostet, kostet bei den Profis 850,- bis 1000,- Euro. J. und H. erklären sich bereit es selbst zu machen. Ein großer Dank an die beiden. Denn alle wollen nicht wegen Seepocken oder anderen Algenbewuchs langsam segeln. Es ist soweit. Startschuss um 1245h für die Racing Division. Ca. 30 Yachten nehmen daran teil. Vor uns sind die Katamarane gestartet. Nach uns folgt das große Feld der Cruising Teilnehmer. Bis auf die Racing Division dürfen alle unterwegs den Motor anschmeissen. Die Crews, die sich für das Race entschieden haben, dürfen nach dem Reglement keinen Motor benutzen. Das hieße bei Flaute, dass man sich treiben lässt und auf Wind warten muss. Jeder Hauch von Wind wird dann sehnlichst erwartet, um mit einem leichten Segel in das nächste Windfeld zu kommen. 29


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Das soll aber nicht unser Problem sein, denn seitdem wir gestartet setzen sich die angesagten 15 bis 20 Knoten durch. Beim Start haben wir uns entschieden, einen Schlag raus zu machen. Und direkt unter die afrikanische Küste zu gehen. Leider war das nicht die beste Entscheidung, denn so fahren wir unserem größten Gegner von Anfang an hinterher. THE KID von JeanPierre Dick ist ein schnelles Schiff und wird mit 5 Personen gesegelt. Unser großer Nachteil ist, das NICA für ihre Weltumsegelung natürlich schon viel Gepäck verstaut hat. Sie lässt sich lebendig segeln, kann aber leider nicht ihre volle Agilität zeigen. Das ist bei den anderen Gegnern anders. Diese werden meist leer gesegelt. Weitere Gegner sind eine Farr 52 GODSPEED und die ANNA mit 53 Fuß. In den ersten zwei Tagen können wir immer nochmal andere Yachten sehen. Ab dem 3. Tag segeln wir ziemlich alleine. Außer ein paar großen Containerschiffen und Frachtern sind wir allein im weiten Ozean. Aber…wir haben ja uns. Schnell ergibt sich ein passender Bordalltag. Wir haben drei Wachgänge. Wache, Stand by und Freiwache. Am Tag dauert die Wache 4 Stunden. In der Nacht 3 Stunden. Zu essen haben wir reichlich Tütenfutter und vorgekochtes, sterilisiertes Essen aus der Tüte. Diese haben wir in Lorient bei Lyophilise bestellt. Man benötigt lediglich Wasser zur Zubereitung. Das ist bei den Wellen hier sehr hilfreich. Ergänzend gibt es Obst und Gemüse. Zumindest in der ersten Woche ist das eine willkommene Abwechslung. Die Tüten schmecken teilweise erstaunlich gut, und wir verteilen Sternchen für die gelungensten Kompositionen. Wir wissen aber auch, welche wir in Zukunft nicht mehr bestellen werden. Segeln, essen, schlafen. Das ist ein Rhythmus, den alle Segler lieben. Unsere Crew ist nach Tag 4 zu einer Mannschaft geworden und die Stimmung ist wirklich prima. Die große Herausforderung sind die verschiedenen Wellen und Wellenhöhen. Sie fordern uns und NICA ordentlich heraus. Das Segeln ist jedenfalls nicht langweilig. In den ersten zwei Tagen hatten wir Champagnersegeln. Über Tag herrlich Sonne und guten Wind. Am Abend steigert sich der Wind meist auf 20 Knoten, so, dass konzentriert gesteuert werden muss. Alle haben ein große Lächeln im Gesicht und der Wettkampf um den schnellsten Steuermann des Tages ist entfacht. Im Moment liegt der High-Score an zwei Tagen bei 20,4 Knoten Speed. In der zweiten Nacht kreuzte die große OZ, eine alte Imoca 60 unseren Weg. Leider hatte sie kein AIS an, und wir bekamen keinen Funkkontakt mit der Crew zustande. Erschreckend, denn man muss davon ausgehen, dass die Crew geschlafen hat. An Tag 4 lösen wir uns allmählich von der afrikanischen Küste und lassen die Kap Verden links von uns liegen. Es geht raus auf den großen Schlag über den Atlantik. Die Wellen haben sich noch einmal deutlich verändert. Sie sind 31


lang und hoch mit querlaufendem Schwell und NICA kitzelt es manchmal, aus dem Ruder zu laufen, wenn eine solche Welle sie mitnimmt. NICA wird ständig gesteuert, und das Groß und der Gennaker werden immer mitgefahren. Technisch ist es „tricky „den Wassermacher in Gang zu halten. Er gibt seine Arbeit sofort auf, wenn er Luft zieht. Eine schöne Beschäftigung für die Standby-Crew. Ebenso mag er keine Halsen während er läuft. Das ausgeklügelte Wassersystem bei NICA ist aber ansonsten gelungen. Nur die Physik der Kränkung macht es der Technik manchmal schwer. Toiletten laufen, das Navi-Gerät und der Bordcomputer liefern uns ständig neue Daten. Was will man mehr. Guten Dienst machen ebenfalls die beiden Stromerzeuger von Watt&Sea. Sie erzeugen kontinuierlich 12 bis 15 Ampere. Das reicht aus, um den normalen Bordbetrieb zu versorgen. Der neue Gennaker von Faber & Münker zieht uns in die Karibik. Nur einmal mussten wir reffen oder den kleineren Gennaker rausholen. Die Halsen werden mehr und mehr zur Routine. Alle Segel sind bis jetzt heil geblieben. Und wieder einmal können wir sagen, dass alles prima läuft. 01.12.2018 Update vom Atlantik Tag 5 – 7 1. Der Crew geht‘s gut. Das Schlafpensum wird manchmal nicht erreicht, kann aber an anderen Stellen wieder aufgeholt werden. 2. Unser Tütenessen hält immer wieder Überraschungen für uns bereit. Wir essen uns durch die europäischen Angebote der gefriergetrockneten OutdoorEssen. Immer schnell zubereitet und gut für unsere Lebensgeister. Beispiele: Sahnenudeln mit Hühnchen und Spinat, Farfalle mit Gorgonzola und Spinat, Gulasch und Currys mit Rind-, Kalbs-, oder Hühnchenfleisch. Dazu Kartoffelbeilage. Nachtisch Reisauflauf mit Pflaumen, Mousse au Chocolate oder Früchtesalat. Noch ist unser Frischobst/-gemüse nicht aufgebraucht. Khakis, Äpfel, Tomaten, Salat mit Romana und Paprika, Zwiebeln. Alle sind zufrieden. 3. Der Wind hält sich gut. Bei schönen 18 bis 23 Knoten sausen wir über den Atlantik. Die Sonne blinzelt warm auf uns herab, und wir segeln barfuß und im T-Shirt. Auch nachts bleibt es warm. Die Wassertemperaturen steigen stetig. Wir sind jetzt schon bei 27 Grad angekommen. Bis jetzt haben uns Squalls und Regenwolken verschont. Heute am 7. Tag stehen viele Wolken. Unser Kurs ist ein Anlieger auf Saint Lucia, und alle freuen sich auf das bevorstehende Bergfest. Dieses machen wir an den Seemeilen fest. Wir rechnen insgesamt mit 2800 Meilen zum Ziel. Mit unserer vollgepackten NICA sind wir mit 250 Meilen am Tag gut unterwegs. Wir werden wohl den 1. Advent und das Bergfest zusammen feiern. 4. Spannende und herausfordernde Wellen begleiten unseren Tag. Von fiesen kurzen nördlichen Wellen bis hin zu langen Atlantikdünungen ist alles dabei. Nicht nur einmal müssen wir den kleineren A7 auspacken um nicht zu 32


viele Sonnenschüsse zu fahren. Ein ständiger Austausch und Diskussion über die Besegelung lässt den Tag kurzweilig erscheinen. 5. Sehr selten sehen wir Seeschwalben über die Wellen huschen. Viel häufiger begleiten uns nun die typischen fliegenden Fische des Atlantiks. Leider landen viele an Bord. Das wünscht man keinem Fisch, denn das ist deren sicherer Tod. Der ein oder andere Delphin besucht uns und zaubert ein Lächeln in unsere Gesichter. 6. In der Nachtwache tanzen wir Ballett. Bei dem Tausch zwischen Steuermann und Schotmann haben wir einen neuen Tanz eingeführt. Der Schotmann macht mit der Schot eine elegante Pirouette, wechselt die Hand mit der Schot und führt sie elegant hinter den Rücken während er hinter den Steuermann tritt, der ihm die Schot mit der linken Hand abnimmt während der Schotmann den Steuermann von hinten umarmend mit der rechten Hand das Rad übernimmt, worauf der alte Steuermann mit einer Linksdrehung seine Position dem neuen Steuermann freimacht. Fazit: Der Atlantiktörn bringt viel Spaß und Fun. Und toi, toi, toi…bis jetzt ist alles heil geblieben.

02.12.2018 Update vom Atlantik Tag 8 - Bergfest Letzte Nacht hatten wir den halben Weg geschafft. Der Wind hat nachgelassen, das Segeln ist sehr bequem geworden. Dafür ist die Nacht unangenehm dunkel, der Mond ist klein und geht erst gegen 0300 auf - bis dahin segeln wir nur nach Instrumenten. Dafür riss der bedeckte Himmel auf und wir segelten unter dem Sternenzelt in einen sonnigen Morgen des 1. Advent. Heute hat H. das Spifall aus dem Masttopp geholt, nachdem sich der Tylaska beim Spibergen geöffnet hatte. Zu Mittag gab es leckeres Pulled Pork mit Reis und zur Feier des Bergfestes und Ersten Advents ein Bier und Stollenkonfekt - Lidl Gran Canaria macht es möglich. Die Aussichten für die kommenden Tage sind eher schwachwindig – es wird interessant, wie sich die verschiedenen Positionen der Boote dann bewähren. 33


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03.12.2018 Update vom Atlantik Tag 9 A2 kaputt Seit gestern werden unsere Fähigkeiten im Flicken von Segeln stark gefordert. Nachdem wir einige kleine Risse in einem unserer A2 Spinnaker entdeckten, haben wir entschieden, den Spi zu wechseln und eine Reparatur durchzuführen. Beim Setzen des zweiten Spis entdeckten wir auch in diesem einen Schaden am Kopf des Segels. Also wurde der Spi wieder geborgen, sofort repariert und wieder gesetzt. In etwas leichterem Wind in der Nacht sind wir mit diesem Spi sehr gut voran gekommen. Seit heute Morgen sind die Wellen sehr chaotisch. Die Windsee aus Osten wird von sehr großem Schwell aus Norden überlagert. Diese Grüße von Stürmen im Nordatlantik treffen uns genau seitlich und sorgen für ein unruhiges Segeln. Eine sehr große Welle während einer Bö hat unseren Spinnaker dann leider sauber aus den Lieken fliegen lassen. Jetzt segeln wir ungerefft in 20 kn Wind mit J2 Vorsegel und A7 Gennaker und haben die kleinen Schäden im ersten Spi repariert. Die Stimmung an Bord ist weiterhin ausgezeichnet, und wir rasen dem Ziel entgegen. Für unsere Ankunft zeichnet sich laut unseren Routings zunehmend der 9. Dezember ab. 05.12.2018 Update vom Atlantik Tag 11 Squalls und Sonnenschein 11. Seetag, 700 sm to sail, segeln unter Spi und vollem Groß auf Westkurs nach St. Lucia, bei derzeit „nur“ 8 -10 kn Fahrt. High speed surfen von gestern und den letzten Tagen, mit 20 kn +, ist z. Zt. nicht drin. Nach stockfinsterer Nacht mit heftigen Squalls und Regen wie aus Eimern, mit harter Arbeit an Deck, - J. und O. kämpften auf dem Vordeck mit dem Spi in der Halse - und am Ruder in der meterhohen See des Nordatlantik mit 0,0 Sicht nach vorne, riss mitten in der Nacht der Himmel auf und Milliarden von Sternen und Sternschnuppen verleitete uns mal wieder das Firmament, über das Wohl und Wehe der Menschheit und Ihrer Zukunft zu sinnieren, und ob und wo es noch Leben im All gibt…was man so macht in 12 Stunden Dunkelheit, außer Segel einzustellen und Kurs zu halten. Selbstverständlich immer ein Mann am Ruder bei unserem nächtlichen Konzentrationstraining, NICA auf Speed und auf Kurs zu halten. Niemals „easy going“. NICA erfordert Aufmerksamkeit. Nachlässigkeit wird mit Sonnenschuss bestraft. Bei totaler Dunkelheit, wenn auch noch die Sterne von Wolken verdeckt sind, erfordert es halbstündigen Steuermannswechsel, aber das mehr oder weniger Tag und Nacht, seit der Ausreise. Der Autopilot war allenfalls nur mal kurzfristig zur Probe in Betrieb. Jetzt ist es heiß, die Sonne brennt, im Schiff sehr warm und der tiefblaue Nordatlantik lädt zur Dusche an Deck ein. 35


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06.12.2018 Update vom Atlantik Tag 12 Letzte Nacht hat uns eine Squall (Schauerböe) mit 30 Knoten getroffen. Wir haben den großen Gennaker in letzter Minute bergen können und den kleinen Gennaker gesetzt. Der Morgen begann mit herrlichem Wetter und einer großen Menge Sargasso Seegras, das uns den ganzen Tag begleitete. Wir haben deshalb die Hydrogeneratoren hochgenommen und die Ruder vom Seegras befreit. Das schöne Wetter hat viele von uns zu einer Seewasserdusche verführt und Maren erfreute uns mit einer Überraschung zum Nikolaustag. Jetzt fiebern wir der Ankunft in St. Lucia entgegen. Sonnenschutz-Bimini

07.12.2018 Update vom Atlantik Tag 13 Weniger als 300 sm übrig, ist die Stimmung gut. Die Gespräche an Bord wandeln ihren Inhalt, wir reden mehr über St. Lucia und worauf wir uns freuen: #1 kaltes Bier und Rum-Punch; #2 eine schöne Dusche. So wie am Ende jeder längeren Passage. Das Wetter ist perfekt mit Wind 14 kn aus Ost und 28° Luft und Wasser. St Lucia - wir kommen! 08.12.2018 Update vom Atlantik Tag 14 Nach Squalls zu Sonnenaufgang, mehr Vorsegel wechseln und noch mehr Halsen, als in den letzten Tagen zusammen, ist die Ziellinie nun schon fast zum Greifen nah! Es wird schon Musik für den Einlaufsong ausgewählt, die Gastlandflagge gehisst, und die Crew freut sich auf den ersten Rum-Punsch. Fest steht, wir würden Maren und Gorm gern auch weiterhin auf ihrer Weltumsegelung aktiv begleiten, aber spätestens im neuen Jahr ruft der Alltag. Ende des Atlantik-Blogs – Ich habe versprochen, dass für jeden etwas dabei ist. Und ich hoffe, ich konnte Wort halten. Nun sind wir angekommen. Wir sind auf eigenem Kiel in die Karibik gesegelt. Mit 14 Tagen und 14 Stunden ist eine sehr respektable Zeit gesegelt worden, und wir haben uns unseren Rum-Punch redlich verdient. Die nächsten Tage sind einfach Klasse, weil jeden Tag mehr Boote in den Hafen einlaufen. So viele glückliche Gesichter. Stolze Gesichter und lächelnde Gesichter. Eins von vielen guten Erinnerungen in unserem Kopf. Zeitverzögert, aber dafür immer mal wieder, werde ich gerne von unseren weiteren Erlebnissen berichten. Wer Fragen hat, kann diese gerne unter nica@nica.world stellen. Wir versuchen sie zeitnah zu beantworten. Eure NICA-Crew Maren & Gorm 37


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Joachim-Hunger-Gedächtnis-Preis 19-20.10.2019 Berlin Zum Abschluss der für uns eigentlich gerade erst angefangenen 29er Saison sollte es noch einmal nach Berlin gehen. Meine Vorschoterin Janna und ich sind bereits am Freitagmittag mit ihrem Vater und unserem 29er in Berlin am Wannsee angereist. Der Wannsee erwartete uns mit strahlendem Sonnenschein und 18 Grad. Nach dem Abladen, Aufbauen des Bootes und Erkundung des Geländes sind wir auf die Pfauen Insel gefahren und haben uns dort einen entspannten Nachmittag gemacht. Mit am Start waren aus dem FSC Mara Casper mit ihrer Steuerfrau Aleke Köhn aus dem KYC. Am Samstagmorgen ging es denn los. Der erste Start war für 11:00 Uhr geplant, die Betreuung auf dem Wasser hat Holger Jess aus Eckernförde übernommen. Die erste Wettfahrt wurde dann abgebrochen, da der Wind komplett einschlief. Nach einer längeren Startverschiebung kam dann endlich der angesagte Wind und wir konnten noch 6 schöne Wettfahrten segeln, sodass wir erst in der Dämmerung in den Hafen kamen. Am Sonntagmorgen war das Ankündigungssignal wie am Vortag für 11:00 Uhr angesetzt, aber schon bei Erreichen des Hafens haben wir gesehen, dass der Wannsee sich spiegelglatt zeigte. Nach der angezeigten Start-verschiebung wurde dann relativ zügig abgebrochen, sodass am Sonntag keine Wettfahrt mehr gesegelt wurde. Wir sind sehr stolz auf unseren 4.Platz in der neuen Bootsklasse, Mara und Aleke haben sich den 5. Platz ersegelt. Es war ein sehr schönes Wochenende und ein toller Saisonabschluß für uns! Jette Fintzen 39


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Internationale Deutsche Jugend Meisterschaft im 420er 2019 Die IDJM wurde dieses Jahr in Warnemünde ausgetragen. Unser 420er (JOBBI) konnte nach dem FSN-Cup 2019 in Warnemünde trocken und geschützt in einem Unterstand stehen bleiben. Carolin und ihr Papa fuhren dann am 30.09 los nach Warnemünde, um pünktlich zur Vermessung der Segel und des Bootes am Dienstag vor Ort zu sein. Es gab Unstimmigkeiten zwischen Vermesser und Crew. Der Vermesser wollte 50 Gramm mehr Gewicht verschraubt sehen, da er aus dem Messbrief lesen konnte das JOBBI zu leicht war. Er hatte sich dann doch geirrt und wollte 1050 Gramm verschraubt sehen. Daraufhin haben Carolin und ihr Papa eine neue Vermessung verlangt, da sie damit nicht einverstanden waren, und siehe da JOBBI hatte nach der zweiten Vermessung 1000 Gramm Übergewicht und somit passte alles. So waren die ersten zwei Tage schnell rum und am Mittwochabend reiste Fee nach, die durch das dänische Schulsystem anders Ferien bekommen hatte. Unter Gerd Eiermanns Leitung, der uns die ganze Regatta über coachte, trafen wir uns dann am Donnerstagmorgen um 9:30 Uhr zur ersten Vorbesprechung. Es waren vier Regattatage angesetzt, wovon der Sonntag ein Reservetag war, den wir nicht benötigten. In den drei Tagen auf dem Wasser hatten wir von Windstärke 6 bis Windstärke 2 alles dabei, nur die Temperatur mit 9 Grad blieb konstant. Am Start trafen wir auf 102 Teams, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. In unser allerersten Wettfahrt waren wir etwas zu weit vorne mit dabei, so dass wir uns direkt einen BFD einfuhren. An unserem letzten Wettfahrttag mit Windstärke 6 und zu hohen Wellen, unserer Meinung nach, riss uns die Ummantelung vom Großfall, so dass dies nicht mehr in der dafür vorgesehenen Klemme hielt und immer wieder runterrutschte. So mussten wir zum Boxenstopp in den Hafen geschleppt werden, um ein neues Großfall in den Mast zu ziehen und pünktlich zum zweiten Start wieder auf dem Wasser zu sein. Mit einem BFD, einem DNC und ganz ganz viel Spaß am Segeln konnten wir den 65. Platz belegen. Unser langfristiges Ziel im Jahr 2020 wäre die Teilnahme der JEM/WM. Carolin Beckmann und Felicitas Jung

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BÜCHERSCHAPP

Bordküche mal anders Erdbeereis kann jeder. Aber auf die Idee kommen, es mit gebratenen Erdbeeren zu verfeinern? Passend zum Rumpsteak eine Rum-Marinade kreieren. Mangold mit Kirschen und Frischkäse aufwerten ... All das klingt nicht nach Bordküche? Doch! Und zudem nach einer Küche, die sich den Windstärken in Aufwand und Herstellungsart anpasst. Claudia Seifert, versierte Kochbuchautorin und Seglerin, beweist hier, wie man mit einfachsten Zutaten, wenig Herdplatten aber viel Fantasie bei wirklich jedem Wetter auf (fast) jedem Boot köstlich kochen - und essen - kann. Angeordnet nach Windstärken, wetterdicht verpackt in einer ansprechenden Metalldose, ist es das ideale Geschenkpaket für alle, die gerne auf dem Wasser unterwegs sind. Die Rezepte sind dabei von der Fotografin Julia Hoersch so lecker, liebevoll und passend in Szene gesetzt, dass man sofort zum - beigelegten! - Kochlöffel bzw Pfannenwender greifen möchte. Bon Appétit! Claudia Seifert/Fotos: Julia Hoersch: Kochen nach Beaufort-Box, 184 Seiten, 81 Farbfotos, mit beigelegtem Pfannenwender, in Schmuckbox, 19,90€, Delius Klasing Verlag.

Wo der Sommer am schönsten ist ... Wohl kaum ein Revier ist so beliebt und vor allem so abwechslungsreich wie die Ostsee. Das Meer vor unserer Haustür punktet mit Inseln, die flach wie Pfannkuchen auf dem Wasser zu schweben scheinen, anderen, deren rundgewaschene Granitbucken navigatorische Highlights versprechen oder deren helle Kreideküsten den Wassersportlern schon von Weitem erfreuen sowie Küstenabschnitte, die zum Beerensammeln und Entdecken einladen. Ob quirliges Hafenleben gewünscht wird, Großstadtflair oder einsame Buchten - in dem Buch „Sehnsuchtsrevier Ostsee“ kommen Motorbootfahrer und Segler gleichermaßen auf ihre Kosten. Als ebenso praktischer wie interessant geschriebener Ideengeber haben hier Redakteure der größten Wassersportmagazine Deutschlands ihre Lieblingsorte preisgegeben. Sehnsuchtsrevier Ostsee: 237 Seiten, 274 Fotos und Abbildungen, 24,90€, Delius Klasing Verlag.

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Der Vorstand und die Redaktion wünschen allen Mitgliedern und ihren Familien einen guten Rutsch in das neue Jahr 2020, einen schönen Winter und da nn einen wundervollen Sommer! Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 10. Januar 2020

Verlag und Herausgeber: Flensburger Segel-Club e.V., 24960 Glücksburg-Quellental, Fon 04631 - 32 33, Fax 04631 - 32 36 Geschäftsstelle: 24960 Glücksburg-Quellental, Fon: 04631 - 32 33, Fax: 04631 - 32 36 Internet: www.fsc.de, E-Mail: office@fsc.de Redaktion: Tillmann Frank, Kay Iversen, Gerd Kall, Lars Kühl, Doris Münzberg-Frank Redaktion E-mail: gerd.kall@t-online.de Anzeigen, Satz und Layout: Doris Münzberg-Frank, Schöne Aussicht 10, 24944 Flensburg, Fon 0461- 3 22 96, Fax 0461 - 3 22 98, E-mail: muenzberg-frank@gmx.de, Der Zeitungspreis ist mit dem Mitgliedsbeitrag abgegolten. Erscheint monatlich einmal.

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Wir können den Wind nicht ändern, aber gemeinsam

das Segel sicher setzen Mit Sicherheit gut beraten!

Meesenburg Sicherheit & Service ist mit seinen Verkaufsräumen in der Westerallee 162 die Adresse in Flensburg für maßgeschneiderte Sicherheitskonzepte für das private Eigenheim und öffentliche Gebäude. Eine umfangreiche Funktionsausstellung zu den Themen Einbruchschutz, Alarmanlagen, nachrüstbare Sicherheit und Smart Home macht die Beratung an direkten Einbaubeispielen besonders anschaulich.

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Foto: Die X46

Pure X Die Pure X - Linie vereint das Beste aus den beiden viel beachteten Linien: Xcruising und Xperformance Modellreihen. Die Pure X kombiniert herausragende Segel-Eigenschaften, mit Komfort, Luxus und Sicherheit. Der Stil der Yachten ist dabei zeitlos und skandinavisch klar, ihre Bauart richtungsweisend - so wie X-Yachts.

Xcruising Xc 35 • Xc 38 • Xc 45 • Xc 50

Pure X X40 • X43 • X46 • X49 • X65

Xperformance Xp 38 • Xp 44 • Xp 50 • Xp 55

Ancora Yachtfestival in Neustadt 24. - 26. Mai 2019 X-Yachts hat bisher ca. 6000 Yachten gebaut, die alle ein fantastisches Segelvergnügen garantieren. Sie sind schnell, steif sowie sehr sicher und bieten dazu noch Luxus, Qualität und Komfort auf See. Außerdem bieten wir Ihnen eine unvergleichbare Erfahrung, die auf fast 40 Jahre Segel- und Yacht- leidenschaft zurückzuführen ist. X-Yachts, Weltklasse seit 1979 • X-Yachts Deutschland +49 (0) 461 4 30 20 99-0 • x-yachts.de

Profile for Heinz-Dieter Dockhorn

FSC-Mitteilungen 1/2020  

FSC-Mitteilungen 1/2020  

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