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Zeitschrift des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt

Foto: Roland Schneider, Sieger im Fotowettbewerb „ZOOM“ (Bildausschnitt)

Ausgabe 2 · Oktober 2011

FSA und Polytan schließen Kooperationsvertrag

Preisträger im Fotowettbewerb ZOOM ermittelt

Hallescher FC weiht neues Stadion ein

Polytan – Namensgeber für den Landespokal der Frauen des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt

Tolle Beteiligung der Amateurfotografen Über 100 Fotos eingereicht Sieger kommt aus Sandersdorf

Tag der Offenen Tür und Eröffnungsspiel gegen den Hamburger SV im ERDGAS Sportpark Halle (Saale)


EDITORIAL

AUS DEM INHALT

Werner Georg Präsident Fußballverband Sachsen-Anhalt

Der Fußballverband Sachsen-Anhalt e.V., vertreten durch den Präsidenten Werner Georg und die Polytan Sportstättenbau GmbH, vertreten durch Eberhard Firl, Mitglied der Geschäftsführung, Prokurist und Vertriebsleiter Deutschland, haben am 12. September 2011 in Halle einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Fußball in Sachsen-Anhalt

Rubriken

Herren

Abo-Service

NOFV Oberliga Süd: Boreas Rückzug Krombacher Pokal der Herren des FSA Torjäger-Kanone

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Auf ein Wort Ex-DDR-Nationspieler Manfred Zapf

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Ehrenamt

Junioren

Ehrungen im 3. Quartal 2011

Futsal U 18 NOFV Pokal Jugend trainiert für Olympia

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Frauen und Mädchen Polytan-Pokal der Frauen des FSA DFB-Pokal Nominierungen für U 16 DFB-Auswahl U 17 NOFV Pokal Tag des Mädchenfußballs 2012 DFB-Hallenpokal der Frauen

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DFB- und FSA-Projekte

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FSA intern FSA-Homepage im neuen Gewand Änderungen /Ergänzungen zum Anschriftenverzeichnis

Fotowettbewerb „ZOOM“

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Impressum

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Kolumne

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„Hart am Ball – FAIR zum Gegner“

DFB-Teambook DFB-Mobil on tour DFB & McDonald’s Fußballabzeichen DFB Schul- und Vereinskampagne „Team 2011“ MuT-Projekt im FSA Freiwilligendienste im Sport DFBnet

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Nachrichten „Tag des offenen Stadions“ und Eröffnungsspiel im neuen Stadion Halle

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Schiedsrichter Futsal-Schiedsrichterschulung U 17 NOFV Pokal

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Foto: Agentur ROWIS

spätestens jetzt, wenn Sie die zweite Ausgabe unserer FSA-Zeitschrift in den Händen halten, wissen Sie, dass die Juli-Ausgabe keine Eintagsfliege war, sondern vielmehr ein hoffnungsvoller Beginn. Dem hohen Qualitätsanspruch werden wir uns auch weiterhin stellen. Mit großer Freude konnten wir am 12. September einen Kooperationsvertrag mit der Polytan Sportstättenbau GmbH abschließen. Nach dem Krombacher Pokal der Herren, haben wir nun mit Polytan einen Namensgeber für den Landespokal der Frauen gefunden. Die langfristige Kooperation mit Polytan soll auch dazu beitragen den Sportstättenbau in Sachsen-Anhalt weiter voranzubringen. In den letzten 20 Jahren ist viel Neues entstanden. Kunstrasenplätze, neue Sozialgebäude und ganze Sportanlagen sind überall in unserem Bundesland anzutreffen. Hier und da gibt es jedoch noch Nachholbedarf. Das Beispiel Halle macht allen Vereinen Hoffnung, ihre Bemühungen um neue Spielstätten konsequent weiter zu verfolgen. Nicht nur der Fußballverband Sachsen-Anhalt, alle fußballbegeisterten Menschen der Region und darüber hinaus freuen sich über das hochmoderne Stadion, den ERDGAS Sportpark. Lange hat es gedauert, aber wie sagt man: „Was lange währt, wird gut“ oder „Gut Ding will Weile haben.“ Dank des unermüdlichen Einsatzes von Präsident Dr. Michael Schädlich und seinen Mannen sowie aller anderen Beteiligten und der Sponsoren können Stadt und Land mit Stolz auf das Stadion, auf das gesamte Umfeld blicken.

Foto: V.Laube

Sehr geehrte Leser,

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Qualifizierung Ausbildung Trainer C (Leistungsfußball) 14 DFB-Torwarttrainer-Ausbildung 14

Aus den Kreisen

13, 16–18

Rückblende Der Hallesche FC im UEFA-Cup

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AUS DEM SPIELBETRIEB

NACHRICHTEN

NOFV Oberliga Süd: Boreas Rückzug Der sächsische Oberligist SC Borea Dresden zog aus wirtschaftlichen Gründen seine Mannschaft nach dem 4. Spieltag aus der Oberliga zurück und steht als erster Absteiger fest. Da zum Abschluss der Saison aufgrund der Ligareform nur ein Verein absteigt, können unsere Oberligavertreter VfL Halle 96 und FC Grün-Weiß Piesteritz schon für die nächste Saison planen und haben die Zeit, ohne Druck ihre Mannschaften weiter zu formen.

Krombacher Pokal mit vielen Überraschungen In den ersten beiden Runden des Krombacher Pokals schieden mit dem FC Grün-Weiß Wolfen, SV Rot-Weiß Kemberg, SV Fortuna Magdeburg, VfB 1906 Sangerhausen, TSV Völpke, 1. FC Romonta Amsdorf, Oscherslebener SC bereits sieben Verbandsligisten aus. Für die größte Überraschung sorgte Oberligist VfL Halle 96. Die Saalestädter setzten sich in der 2. Hauptrunde gegen den Regionalligisten VfB Germania Halberstadt nach Elfmeterschießen mit 7:6 durch. Als Favoritenschreck erwies sich auch Germania Olvenstedt. Der Landesklassenvertreter warf die Landesligisten VfB Ottersleben und SG Rot-Weiß Thalheim aus dem Wettbewerb.

Foto: V.Laube

Regionalliga-Aufsteiger VfB Germania Halberstadt scheiterte bereits in der 2. Hauptrunde des Krombacher Pokals der Herren am Oberligisten VfL Halle 96.

„Tag des offenen Stadions“ und Eröffnungsspiel im neuen Stadion Halle Altmeister Hamburger SV zu Gast im ERDGAS Sportpark

Foto: Agentur ROWIS

Foto: Agentur ROWIS

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Bereits vier Tage vor dem Eröffnungsspiel nutzten über 20.000 Fans und Freunde des Halleschen FC sowie Neugierige aus dem ganzen Bundesgebiet den „Tag des offenen Stadions“, um hinter die Kulissen zu schauen. Am 20. September 2011 war es dann soweit. Ein historischer Moment für die Stadt Halle (Saale). Nach 15 Monaten Bauzeit wurde das neue Stadion mit dem Eröffnungsspiel des Halle-

schen FC gegen den Hamburger SV eingeweiht. Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados und HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich führten den Ehrenanstoß aus. Das Ergebnis (1:4) gegen den nicht mit der ersten Elf angereisten Bundesligisten wurde für die 15.000 Zuschauer im ausverkauften Haus zur Nebensache. Der Star war das neue Stadion. Architektonisch gelungen ist die Einbindung der Mauer des traditionsreichen Kurt-Wabbel-Stadions in den Neubau. Die Betriebskosten sind für die nächsten zehn Jahre dank eines Sponsoringvertrages gesichert. Dafür heißt die neue Spielstätte des Halleschen FC „ERDGAS-Sportpark“.

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HFC-Präsident Dr. Michael Schädlich, Klaus Papenburg (GF Papenburg AG) und Sachsen-Anhalts Finanzminister Jens Bullerjahn (v.l.) ließen es sich nicht nehmen, beim „Tag des offenen Stadions“ dabei zu sein. Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados beim Ehrenanstoß zum Eröffnungsspiel des HFC gegen den HSV.


HERREN

EHRUNGEN

Das Präsidium des Fußballverbandes SachsenAnhalt ehrte in den Monaten Juli, August und September nachfolgende Sportkameraden, die sich um den Fußballsport verdient gemacht haben: Ehrenplakette des FSA

Foto: A.Löffler

Heinz Billing, Klaus Schumann (Droyßiger SG) Jürgen Mühlmann (SV 1893 Kretzschau)

Am 1. Spieltag der neuen Verbandsliga-Saison übergab FSA-Präsident Werner Georg im Beisein von Ammendorfs Präsidenten Lutz Schülbe (m.) an Enrico Kricke die Torjäger-Kanone für den besten Verbandsliga-Torschützen in der Saison 2010/2011. Der 35-jährige Angreifer erzielte 21 Tore für sein Team. Die meisten Tore (37) aller auf Landesebene spielenden Mannschaften erzielte Mathias Kuhlig vom VfL Eintracht Bitterfeld in der Landesklasse 5. Er brachte am vorletzten Spieltag beim 14:0 Erfolg seiner Elf gegen die SG Nudersdorf das Kunststück fertig, neun Treffer zu erzielen.

Ehrennadel des FSA in Gold Johannes Pschorn, Paul Thiele (1. FC Aschersleben) Manfred Paschke, Jörg Spanier (SV Blau-Gelb 21 Goldbeck) Klaus Klöpping, Uwe Lademann, Wolfgang Schuck, Uwe Rohlik, Rudolf Krüger (SV Grün-Weiß Annaburg) Günter Helbig (SV Gatterstädt) Hans-Joachim Blank (SV Fortuna Halberstadt) Heinz Walter (VfB Germania Halberstadt) Uwe Wille (SV Fortuna Dingelstedt) Gudrun Wolter (TuS Schwarz-Weiß Bismark) Franz Weigert (TuS Schwarz-Weiß Zscherben) Dieter Bassy, Diethard Faulbaum (SV Olympia Schlanstedt) Helmut Kühn (TSV 1893 Großkorbetha) Volkmar Kaiser (SG Motor Halle) Ingo Hradecky (SV Blau-Rot Pratau)

FSA-Homepage im neuen Gewand

DFB-TEAMBOOK

Pünktlich zum Start der neuen Saison hat der Fußballverband Sachsen-Anhalt ein Relaunch seiner Homepage vorgenommen. Schauen sich doch mal auf unsere Webseite

Fußball ist Emotion und lebt von Emotionen. Doch manche Erinnerung an wichtige Siege, sehenswerte Tore und sportliche Kameradschaft verblasst mit der Zeit. Um das zu vermeiden, gibt es das DFB-Teambook. Das offizielle Fotobuch für Fußballmannschaften erfreut sich zunehmender Beliebtheit und verbreitet sich rasend schnell in Fußball-Deutschland. Das DFB-Teambook präsentiert Mannschaftsfotos, SpielerPortraits sowie Teamaufstellungen und dokumentiert den Saisonverlauf in einer ganz speziellen Aufmachung. Von Spielen, Turnieren und aus dem Trainingsalltag werden von Eltern, Freunden, Verwandten und Fans Fotos beigesteuert, die das Teambook zu einem ganz besonderen ErinnerungsAlbum werden lassen. Das DFB-Teambook ist in bekannter Fotobuch-Manier auf www.teambook.fussball.de zu gestalten und erwerben.

www.fsa-online.de Unter dem Button „Ausgleich“ finden Sie die Online-Ausgabe und den Download unserer neuen Verbandszeitschrift.

Standpunkt des FSA-Präsidiums zur Faninitiative „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“ In der aktuellen Diskussion um das Thema „Pyrotechnik“ vertritt der FSA den gleichen Standpunkt wie der DFB. Trotz aller Gesprächsbereitschaft erwarten wir von den Fanszenen, die aktuelle Rechtslage sowie die gültigen Regeln zu akzeptieren und auf Pyrotechnik zu verzichten. Bei allem Respekt vor der Fankultur darf nicht die Sicherheit anderer gefährdet werden.

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MANFRED ZAPF

Manfred Zapf, 16-facher DDR-Auswahlspieler, Europacup-Sieger der Pokalsieger und dreimaliger DDR-Meister mit dem 1. FCM, wurde am 24. August 2011 65 Jahre alt. Im Exklusiv-Interview mit Ausgleich-Chefredakteur Volkmar Laube blickt „Zappel“ auf seine Zeit als Aktiver sowie DFV-Funktionär und Chefverbandstrainer zurück.

Foto: Horst Müller

AUF EIN WORT

Stolz präsentieren FCM-Kapitän Manfred Zapf (r.) und Jürgen Sparwasser den Europapokal der Pokalsieger.

Foto: V.Laube

Sie waren bei allen großen Erfolgen des 1. FC Magdeburg dabei, wurden 1974 Europapokal-Gewinner der Pokalsieger, dreimal DDR-Meister, sechsmal DDR-Pokalsieger und 1972 gewannen Sie mit der DDR-Auswahl die Olympische Bronzemedaille. Sind alle Wünsche des Sportlers Manfred Zapf in Erfüllung gegangen? Bei der Weltmeisterschaft 1974 wäre ich schon gern dabei gewesen, aber ansonsten kann ich mit voller Zufriedenheit auf meine sportliche Kariere zurückblicken. Erfolge wie den Europacupsieg kann man nicht planen, aber den Pokal einmal in den Händen zu halten, ist sicher ein großer Traum für jeden Fußballer. Das EC-Endspiel gegen den AC Mailand war sicher der Höhepunkt in meiner Laufbahn.

fehlte, für die DDR-Auswahl zu spielen. Die politische Situation in der DDR zu jener Zeit trug sicher dazu bei, dass sich die Spieler – denen ich keinen Vorwurf mache – mit vielen anderen Dingen beschäftigten. Die Auswahlspieler wurden schon heftig von den Clubs aus der Bundesliga umworben. Von 1997 bis 2003 waren Sie als Geschäftsstellenleiter noch einmal an der alten Wirkungsstätte beim 1. FCM. Was haben Sie seitdem gemacht? Beim SV Lichtenberg 47 war ich drei Jahre Abteilungsleiter Fußball. Die Berliner gehörten in der Zeit der NOFV Oberliga Nord an. Dem Fußball und dem Sport im Allgemeinen bin ich bis heute durch meine Tätigkeit in einer Berliner Sportmarketing Firma treu geblieben. Gegenwärtig denke ich noch nicht daran, den Ruhestand zu genießen und bin weiter regelmäßig vor Ort bei Vereinen und Unternehmen. Ab und zu organisiere ich auch noch Spiele von Traditionsmannschaften.

Neben dem Leistungssport haben Sie Maschinenbau studiert. Trotzdem sind Sie nicht in die Wirtschaft gewechselt, sondern wurden 1980 Clubvorsitzender beim 1. FC Magdeburg. Nur drei Jahre später folgten Sie dem Ruf des Fußballverbandes der DDR. Was war ihre Motivation? Aue und Cottbus haben in der Welche Aufgaben hatten Sie im 2. Liga eine gute Saison gespielt, Verband? Dresden und Rostock sind in Nach dem Abitur wusste ich noch die zweithöchste Spielklasse aufgenicht genau, was ich werden wollte. stiegen und Chemnitz ist in den So hörte ich auf den Rat meines Manfred Zapf (l.) beim Landespokalfinale 2008 mit Vaters, der sagte „Mach was Anstän- den ehemaligen DDR-Auswahlspielern Bernd Bransch Profifußball zurückgekehrt. Mit RB Leipzig drängt ein weiterer Club in diges“ und studierte Maschinenbau. und Klaus Urbanczyk (HFC), Meistertrainer Heinz den bezahlten deutschen Fußball. Schon während des Studiums merk- Krügel († 2008) und Jürgen Sparwasser. Es scheint im Fußball einen Aufte ich jedoch, dass mich eine Tätigschwung Ost zu geben? Geht er an Sachsen-Anhalt vorbei? keit im Sport mehr reizen würde, als die schnelllebige TechIm Moment hat es fast den Anschein, aber es wäre eine nik. Im Sport war ich zu Hause und kannte mich aus. Als ich Katastrophe. Beim 1. FC Magdeburg, wurden in den letzten den Ingenieur-Titel in der Tasche hatte, absolvierte ich ein Jahren zu viele Fehler – vor allem im sportlichen Bereich – weiteres Studium, dass ich als Diplomsportlehrer abschloss. gemacht, um die eigenen hochgesteckten Ziele zu erreichen. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits im Verband tätig. Als Es ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung, dass man Stellvertretender DFV-Generalsekretär war ich verantwortlich jetzt beim Club die sportliche Kompetenz mit einem Sportfür den Nachwuchs (In dieser Zeit wurden die DDR-Junioren direktor und einem Sportrat stärken möchte. Hoffentlich 1986 Europameister und belegten bei der Junioren-Weltmeisbleibt es nicht nur bei der Willensbekundung. terschaft 1987 den 3. Platz. Anm. d. Red.). 1987 wurde ich Der Hallesche FC hat sich seit dem Aufstieg 2008 in der Chefverbandstrainer. Als dem DDR-Fußball 1988 erneut das Regionalliga als Spitzenteam etabliert. Das neue Stadion wird vorzeitige Aus in der WM-Qualifikation drohte, übernahmen sicher den Spielern einen Motivationsschub geben. Durch die Heinz Werner, Frank Engel und ich gemeinsam die Ligareform wird der Weg in den bezahlten deutschen Fußball Nationalmannschaft. Aus heuitger Sicht war das ein Fehler. allerdings in den nächsten Jahren nicht leichter. Ich hatte den Eindruck, dass vielen Spielern die Motivation

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NACHWUCHS

FUTSAL

Bestenermittlung der A–D Junioren in der Halle nach den Futsal-Regeln der FIFA Entgegen bisheriger und zur Anwendung gekommener Ausschreibungen von Hallenwettbewerben sollen die Vorteile des Spielens mit dem sprungoptimierten Ball während der in der Regel zweimonatigen Überbrückung der Schnee- und Eiszeit genutzt werden. Das setzt voraus, dass sich Spieler, Trainer, Organisatoren zunächst mal mit dem Neuen vertraut machen und die Vorteile für ihre konventionelle Fußballausbildung nutzen. Einerseits hilft es, beim Spieler mentale Faktoren wie Entscheiden, Beabsichtigen und Planen, Vorher- oder Voraussehen, Einschätzen, Gewichten, Bewerten, Kontrollieren, Beobachten und Überwachen gemessen und durch die veränderte Regeln zielgerichtet gerade durch die Abwechslung weiter zu entwickeln. Anderseits unterstützt das Regelwerk, dass mehr Tempo, Dynamik

und Technik wie auch eine fairere Spielweise fordert, die Spieler neu zu motivieren. Die Voraussetzungen für unser Experiment sind gegeben. Erforderliche Spielstätten wurden mit Unterstützung aus den Kommunen und Kreisfachverbänden gesichert. Die KFV/SFV können in jeder Altersklasse einen Teilnehmer für die Qualifikationsrunde auf Landesebene nominieren. Meldeschluss an die FSAGeschäftsstelle ist der 10. Januar 2012. Die Qualifikationsspiele werden ab dem 14. Januar ausgetragen. Die Endrunden finden für die C- und D-Junioren am 28. Januar in Bernburg und für die A- und B-Junioren am 11. Februar 2012 in Dessau statt.

Platz 2 für U 18 des FSA beim NOFV-Pokal Vom 2 bis 4. September nahm die Landesauswahl U 18 des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt an den NOFV-Jahrgangsmeisterschaften in Lindow/Brandenburg teil. Die neu zusammengestellte Mannschaft konnte überzeugen und belegte nach Siegen über Berlin (1:0) und Brandenburg (3:0) sowie einer 0:2 Niederlage gegen Thüringen in der Endabrechnung den 2. Platz. Nach dem erfolgreichen Start ins neue Spieljahr ist die U 18 beim DFB- Länderpokal vom 6. bis 11. Oktober in Duisburg erneut gefordert.

DFB & McDonald’s Fußballabzeichen

Die Ausschreibung ist auf der FSAHomepage unter Junioren Spielorganisation-Futsal zu finden.

Jugend trainiert für Olympia Beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ 2011, das vom 19. bis 21. September in Berlin stattfand, wurden die Farben Sachsen-Anhalts bei den Jungen in der Wettkampfklasse III (12 bis 15 Jahre) vom Sportgymnasium Magdeburg vertreten. In der Wettkampfklasse II (14 bis 17 Jahre) traten die Sportschulen Halle für unser Bundesland an. Beide Mannschaften konnten in der Vorrunde leider keinen Punkt erzielen. Das Team des Sportgymnasiums Magdeburg machte es bei den Platzierungsspielen besser, gewann alle drei Begegnungen und landete in der Endabrechung auf dem 9. Platz. Die Sportschulen Halle belegten den 15. Platz. Bei den Mädchen trat das Sportgymnasium Magdeburg in beiden Altersklassen für Sachsen-Anhalt an. Für beide Teams kamen ausnahmslos Spielerin-

nen des Magdeburger FFC zum Einsatz. In der WK III reichte es nach zwei Niederlagen in der Vorrunde am Ende nur für Platz 11. Die Mädchen der WK II wurden erst im Halbfinale vom Titelverteidiger, amtierenden Schul-Weltmeister sowie auch neuem Titelträger, der Sportschule Potsdam (0:1) gestoppt. Im Spiel um den 3. Platz unterlagen die Magdeburger Mädchen (Foto) dem OttoHahn-Gymnasium Karlsruhe mit 2:3.

Foto: FSA

Mädchen der WK II standen im kleinen Finale

DFB-Mobil on tour Das DFB-Mobil tourt noch bis zum 21. Oktober durch den Bereich Mitte (Magdeburg, Jerichower Land, Börde und Salzlandkreis). Die weiteren Termine und Ansprechpartner bei den KFV/SFV finden Sie auf der FSA-Homepage. DFB-Mobil Koordinator im FSA, Steffen Scheler, erreichen Sie unter s.scheler@fsa-online.de.

Foto: F.Krella

McDonald’s hat sein Engagement für den Fußball durch eine Zusammenarbeit mit dem DFB verstärkt. Egal, ob beim Wettbewerb um den Kopfballkönig, Dribbelkünstler, Flankengeber, Elferkönig oder als Kurzpass-Ass; beim Erwerb des DFB & McDonald’s Fußballabzeichen wird der Spieler selbst zum Star. Die Spieler können ihre Körperbeherrschung und ihr Torgeschick bei fünf Übungen beweisen. 2010 wurden im FSA 20 % mehr Veranstaltungen als im Vorjahr durchgeführt. Als Anerkennung für Veranstaltungen mit über 150 Teilnehmern erhielten die Vereine FSV Havelberg, MSV Wernigerode, Eintracht Bad Dürrenberg und TuS Bebitz 1927 Gutscheine. Eine Anmeldung ist jederzeit unter

www.fussballabzeichen.de möglich. Dazu wird nur die DFBnet-Ergebnismeldeerkennung des Vereins benötigt.

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FRAUEN UND MÄDCHEN

POLYTAN POKAL

Der Fußballverband Sachsen-Anhalt und die Polytan Sportstättenbau GmbH gehen künftig gemeinsame Wege. Am 12. September 2011 wurde in Halle ein Kooperationsvertrag zum Nutzen der Mitgliedsvereine und Kreisfachverbände des FSA abgeschlossen. Ziel des Kooperationsvertrages ist es, den zukunftsorientierten Sportstättenbau in Sachsen-Anhalt nachhaltig zu fördern. Darüber hinaus wird ab dieser Saison der Landespokalwettbewerb der Frauen als Polytan-Pokal der Frauen des FSA durchgeführt. Die Zusammenarbeit zwischen Polytan und dem FSA ist vorerst auf die nächsten 5 Jahre ausgerichtet. Polytan mit Sitz in Burgheim ist seit über 40 Jahren der führende Spezialist für Sportbeläge im Außenbereich. Das Leistungsspektrum beinhaltet die Lieferung von Polyurethan-Rohstoffen, den Einbau von Kunststoffbelägen für Leichtathletikbahnen, Allwetterplätze, Elastikschichten für Kunstrasen, Lieferung und Einbau von klassischem und gefülltem Kunstrasen, Linierung und Reparatur, sowie Reinigung von Sportbelägen. Polytan produziert alle Produkte im eigenen Werk, PolyurethanRohstoffe und Kunstrasenfasern werden im eigenen Labor entwickelt, formuliert und in eigenen Produktionsanlagen verlegefertig hergestellt.

DFB-Pokal

Sören Lauterbach, Polytan-Vertriebsleiter Brandenburg, Berlin und SachsenAnhalt; Caroline Kunschke, Referentin für Mädchen- und Schulfußball/Breitensport des FSA; Werner Georg, FSA-Präsident; Elfie Wutke, FSA-Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball; Eberhard Firl, Mitglied der Geschäftsführung, Prokurist und Vertriebsleiter Deutschland der Polytan Sportstättenbau GmbH; und Jilian Roeder, Torfrau des Halleschen FC (v.l.) stellten sich nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages den Fotografen. Polytan ist Lizenznehmer im FIFA FQC Programm „Quality for Footballturf“. Die Fußballrasen von Polytan können nach FIFA RECOMMENDED 2-Star Standards zertifiziert werden und sind damit für nationale und internationale Fußball-Wettbewerbe einschließlich UEFA-CHAMPIONS LEAGUE als offi-

zieller Spielbelag zugelassen. Darüber hinaus verfügt Polytan über sämtliche Zulassungen durch die bedeutendsten Sportorganisationen (z. B. FIH für Hockeyrasen, IAAF für Laufbahnen) und erfüllt alle Vorgaben der nationalen und internationalen Normung wie DIN oder EN.

Am 20. August kamen die Magdeburger Nachwuchstalente Johanna Kaiser (r.) und Verena Volkmer zu ihrem Debüt in der deutschen U 16-Nationalmannschaft. Im ersten U 16-Länderspiel der neuen Saison stand Verena Volkmer, die in der Sommerpause vom niedersächsischen TuS Woltersdorf an die Eliteschule des Fußballs nach Magdeburg wechselte, in der Startelf gegen die U 17 von Österreich. Leider dauerte ihr Einsatz verletzungsbedingt nur neun Spielminuten. Die Neu-Magdeburgerin musste vorzeitig die Heimreise antreten. Johanna Kaiser kam fünf Minuten vor der Halbzeitpause ins Spiel. Zwei Tage später absolvierte die 15-jährige

Foto: J.Wagner

Foto: C. Kunschke

Johanna Kaiser und Verena Volkmer gaben ihr Debüt in der U 16-Nationalmannschaft

Nachdem der FSA-Pokalsieger Hallescher FC bereits in der 1. Runde des DFB-Pokals am FSV Gütersloh scheiterte, war für den Magdeburger FFC in der 2. Runde Endstation. Der Zweitligist unterlag dem Bundesligisten VfL Wolfsburg vor 300 Zuschauern im HeinrichGermer-Stadion Magdeburg mit 0:5.

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Foto: V.Laube

Polytan-Pokal der Frauen des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt

gegen die U 17 der Schweiz ihr zweites Länderspiel. Sie kam ab der 64. Minute zum Einsatz. Isabelle Knipp, 17-jährige Offensivspielerin des Zweitligisten Magdeburger FFC, nahm am 13./14. September an einem Kurzlehrgang der deutschen U 19 sowie U 20 Nationalmannschaft an der Sporthochschule Köln teil.


KROMBACHER BRAUEREI

FSA-PARTNER

Krombacher Brauerei als starker Partner des Sports Begonnen hat alles vor über 25 Jahren in Westfalen. In der Folgezeit hat sich die Unterstützung des Amateursports durch die Krombacher Brauerei bis heute zu einer großartigen Sponsoring-Maßnahme entwickelt. Mehr als ein Drittel der Fußball-Landesverbände und über 110 Fußballkreise des DFB spielen in der Saison 2011/2012 bereits den Kreisbzw. Verbandspokal unter dem Titel Krombacher Pokal aus. Mit dem Fußballverband Sachsen-Anhalt hat die Krombacher Brauerei in 2010 einen weiteren wichtigen Partner für die Entwicklung des Engagements gewonnen und blickt mit Freude auf die ersten erfolgreichen Doppelpässe in der Fußballregion Sachsen-Anhalt zurück. So nehmen am laufenden Krombacher Pokal der Herren in Sachsen-Anhalt insgesamt 63 Mannschaften teil. Eine tolle Bilanz!

Das Sponsoring durch Krombacher im Fußballverband Sachsen-Anhalt beinhaltet die Premium-Partnerschaft mit umfassenden kommunikativen Maßnahmen. Das Titelsponsoring mit dem NamingRight für den Verbandspokal macht den Wettbewerb damit zum Krombacher Pokal der Herren des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt. Auch auf Kreisebene bringt die Teilnahme am Krombacher Pokal den Vereinen jede Menge Freude. Nicht zuletzt wegen des attraktiven Sponsoring-Paketes. In diesem Rahmen stellt die Krombacher Brauerei zahlreiche Präsente und Leistungen zur Verfügung. Neben den begehrten Krombacher Bierprämien und den Krombacher Pils-Gutscheinen, beinhaltet das Sponsoring-Paket sowohl Sach- und Geldprämien zur Vereinsförderung als auch den Pokal für den jeweiligen Kreissieger.

Auch durch die Ausstattung der Partner mit einem professionellen Auslosungsgefäß und einer Siegerbande ist das Gefühl wie bei den Profis garantiert. Eine besondere Leistung des Sponsorings der Krombacher Brauerei ist neben der Vereinsförderung vor allem auch die Einladung aller Siegermannschaften und des Kreisvorstands in die Krombacher Braustube oder in eine regionale Krombacher Gastronomie. Nach ihrem engagierten Einsatz auf dem Fußballfeld lassen sich die Teilnehmer dort zum Saisonabschluss mit dem traditionellen „Krombacher Dreiklang“ verwöhnen, bestehend aus Westfälischem Schinken, Schanzenbrot und dazu ein frisch gezapftes Krombacher Pils. Mit seinem Team zu siegen, sorgt so für einen doppelt gelungenen Saison-Abschluss.

Krombacher Brauerei Die Krombacher Brauerei wurde 1803 gegründet. Seitdem ist sie über alle Generationen hin im Besitz der Familie Schadeberg – so frisch und modern wie eh und je. Für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens und den einzigartigen Siegeszug des Krombacher Pilsener gibt es viele handfeste Gründe. Ein ganz entscheidender Grund ist die geographische Lage: Der Wald- und Quellenreichtum des Rothaargebirges. Bezogen auf den Anteil an Waldflächen an der Gesamtfläche ist der Kreis Siegen-Wittgenstein mit rund 65 % der waldreichste Kommunalkreis der Bundesrepublik Deutschland. Wald ist unersetzlich für den Wasserhaushalt. Wald filtert und speichert wesentlich mehr und besser Wasser, als alle anderen Landnutzungsformen. Ein Geschenk der Natur, das die Krombacher Brauer mit Geschick und einem gesunden Gespür für Erfolg konsequent nutzen. Erfolgreiches Portfolio Das einzig Beständige ist der Wandel. Wer sich im Markt behaupten will, muss die anspruchsvollen Wünsche des modernen Verbrauchers auf den Punkt erfüllen – eine Herausforderung, die zum Selbstverständnis von Krombacher zählt. Also vollzog das Unternehmen schon früh den Schritt von der Einzel- zur Dachmarke

und baute zügig eine breite Produktpalette aus: Als Flaggschiff die Nr. 1 im deutschen Markt, Krombacher Pils, ferner Krombacher Weizen und Krombacher Radler. Krombacher bietet darüber hinaus als einziger Premiumbrauer für jedes alkoholhaltige Bier der Produktrange eine alkoholfreie Variante an; hinzu kommt die Cab Markenfamilie mit Cab Cola & Beer, Cab Banana & Beer und seit vergangenem Jahr Cab Cherry & Beer. Alkoholfreie Getränke Einen weiteren wichtigen Schritt hat die Krombacher Brauerei im Mai 2006 unternommen als sie die Lizenzrechte für die Marken Schweppes und Orangina in Deutschland und Österreich erwarb. Dies bedeutet die strategisch entscheidende Öffnung in Richtung der alkoholfreien Getränke. Die Marke Schweppes verzeichnete in Deutschland im vergangenen Jahr ein Absatzvolumen von 780.000 Hektolitern. Darüber hinaus hat der Marktführer im Bereich Bittergetränke in 2010 eine Neuheit auf dem deutschen Markt eingeführt: Schweppes Sparkling Tea. Schweppes Sparkling Tea ist ein auf Tee basierendes Erfrischungsgetränk. Mit der Einführung von Sparkling Tea etabliert Schweppes ein ganz neues Marktsegment, das es bis dato noch nicht in Deutschland

gibt: das Segment karbonisierender Erfrischungsgetränke auf Teebasis. Mit diesen Marken besitzt das Unternehmen auch ein kräftiges Standbein im Bereich der nichtalkoholischen Getränke. Deswegen spielt Krombacher heute im Spitzenfeld der großen deutschen Brauer. Konsequente Markenpolitik Die Krombacher Markenwelt ist geprägt durch eine eindeutige Naturpositionierung. Wer kennt nicht die Fernseh-Spots mit dem in der Sonne glitzernden See, der einsamen Insel und dem grün leuchtenden Wald? Eine konsequente und kontinuierliche Markenpolitik ist die Basis dieses Erfolges. Auch die konsequente Mehrweg-Politik der Krombacher Brauerei wurde von den Verbrauchern honoriert. Basierend auf einer gleich bleibend hohen Produktqualität und einer konsequenten Markenführung hat sich „Krombacher Pils“ zur meistverkauften Biermarke in Deutschland entwickelt. Der Marktanteil betrug im Jahr 2010 9,8 %. Für weitere Informationen zum Krombacher Pokal und der Krombacher Brauerei: https://www.krombacher.de/Engagement/Krombacher_Pokal/Partner/ http://www.krombacher.de

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Preisträger im Fotowettbewerb – Amateurfoto der Saison 2010/2011 Die Jury unter Vorsitz von Axel Ruland (Foto), Freier Journalist, Autor und Sportfotograf aus Magdeburg hatte viel zu tun. Über 100 Fotos wurden zum Fotowettbewerb eingereicht. Der Jury gehörten weiterhin an: Caroline Kunschke, Referentin für Mädchen- und Schulfußball/Breitensport des FSA; Roland Hebestreit, Inhaber der Agentur ROWIS, Halle (Saale) und Volkmar Laube Pressesprecher des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt. Sieger des diesjährigen Wettbewerbs wurde Roland Schneider aus Sandersdorf. Er kann sich über zwei VIP-Karten für das Landespokalfinale 2012, inkl. einer Übernachtung mit Frühstück für zwei Personen freuen. Der Zweitplatzierte Klaus Herrmann aus Zeitz und der Drittplatzierte Florian Seifert aus Köthen erhalten je eine große Adidas Sporttasche mit separatem Schuhfach. Die Plätze 4 – 7 erhalten je ein 5-Liter Frischefässchen und 6 Gläser von Krombacher. Wir danken unseren Sponsoren für die gestifteten Sachpreise.

Sieger 2011 – Roland Schneider, Sandersdorf „Abwehrbollwerk Union“ – Szene aus dem Verbandsligaspiel FC Grün-Weiß Wolfen gegen SG Union Sandersdorf

öthen ian Seifert, K 3. Platz – Flor hen 05 öt K g“ – WSV „Die Abkühlun

2. Platz – Klaus Herrm ann, Zeitz „1. Hilfe“ – Schiri wiede r auf die Beine geholfen

4. Platz – Ingo Müller, Löderburg – F-Jugend Löderburg – S/G Bernburg ampf“ „Zweik


6. Platz – Daniela Voigt, Wettin „1, 2, 3, 4, dieses Spiel gewinnen wir“ – Schlachtruf der G-Jugend des Wettiner SV

deber ll Strube, Heu 5. Platz – Skje E-Jugend des r ie Spieler de D – rft n“ ze üt ich eine Notdu „Heckensch en nicht wirkl ht ic rr ve r be SC Heude

8. Platz – Stephan Heinert, Bertingen „Fanartikel“ – Mitgliederwerbungsaktion des VfB „Elbe“ Uetz

ndersleben Stadler, Sa in tr a K – andersleben tz 7. Pla „Traktor“ S G S er d ft nscha Frauenman

le (Saale) eas Witte, Hal -Nachwuchs9. Platz – Andr FC H asser am hw oc H 11 – r“ te im Januar 20 „Land un , Sandanger um tr en sz ng leistu

10. Platz – Ute Werne cke, Jävenitz „Oberfan“ – Kreispoka lfinale Alte Herren KFV Altmark West


FRAUEN UND MÄDCHEN

AUSBLICK

TEAM 2011: FSA Zweitbester Landesverband Die vom Deutschen Fußball Bund, im Hinblick auf die Frauen Weltmeisterschaft in Deutschland 2011, über drei Jahre initiierte Schul- und Vereinskampagne „TEAM 2011“ fand bei den Vereinen und Schulen ein riesengroßen Anklang. Mit 18.355 Teilnehmern (11.158 Vereinen und 7.073 Schulen) avancierte der WM-Wettbewerb zur erfolgreichsten Kampagne in der DFBHistorie. Auch der Fußballverband Sachsen-Anhalt konnte sich, anders als in den bisherigen Wettbewerben, ganz vorn mit einbringen. Hinter dem Landesverband Bremen sowie vor Brandenburg belegte Sachsen-Anhalt einen sehr guten 2. Platz von allen 21 teilnehmenden Landesverbänden.

Foto: V.Laube

In Sachsen-Anhalte beteiligten sich 467 Vereine sowie 244 Schulen. Ein Dankeschön für das tolle Engagement gilt den Vereins- sowie Schulver-

Foto: E.Wutke

U 17 Fünfter beim 8. NOFV Länderpokal Die FSA-Mannschaft von Trainer Steffen Scheler musste sich zum Turnierauftakt mit 1:2 der Auswahl von Sachsen geschlagen geben. Im zweiten Turnierspiel sorgte Lisa Fröhlich gegen Mecklenburg-Vorpommern zehn Minuten vor dem Abpfiff für den 1:0 Siegtreffer unserer Auswahl. Gegen den späteren Turnierzweiten Berlin unterlag Sachsen-Anhalt am zweiten Spieltag deutlich mit 1:4.

tretern, den Kreispräsidenten und -teamern, aber vor allem Katja Gabrowitsch sowie Caroline Kunschke, die dieses Projekt über drei Jahre von der Geschäftsstelle des Fußballverbandes begleitet haben und entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen haben. Das gewonnene Interesse der Schulen sowie Vereine am Mädchenfußball muss weiter genutzt und die Zusammenarbeit intensiviert werden. Deshalb sollten wir an der Stelle weitermachen, wo die Vereine und Schulen im Juni aufgehört haben, mit einer konstruktiven Zusammenarbeit. Über weitere Initiativen und Projekte des DFB und des FSA werden wir in den nächsten Monaten auf der FSA-Homepage und im „AUSGLEICH“ berichten.

Tag des Mädchenfußballs 2012 in Haldensleben Der Tag des Mädchenfußballs hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Termin für die Fußball spielenden Mädchen zwischen Arendsee und Zeitz entwickelt. Der Tag des Mädchenfußballs 2012 findet am 30. Juni beim Haldensleber SC (KFV Börde) im Waldstadion statt.

Ein Stelldichein der Stars der Frauenfußball-WM gibt es am 21. Januar 2012 in Magdeburg: In der GETECArena kommt es zur Neuauflage des DFB-Hallenpokals der Frauen. Schon zweimal machte das mit zwölf Frauen-Bundesligisten hochkarätig besetzte Turnier in der Landeshauptstadt Station. 2009 wurde die Premiere gefeiert, 2010 die zweite Auflage ausgerichtet. Nachdem das Turnier 2011 wegen der Vorbereitung auf die Frauen-WM ausgesetzt wurde, freuen sich die Teams nun wieder auf eine stimmungsvolle Kulisse. Auch Doris Fitschen, die Managerin der Frauen-Nationalmannschaft und DFB-Abteilungsleiterin Marketing Frauenfußball, blickt dem

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Foto: DFB/Kuppert

WM-Stars kommen nach Magdeburg

Ereignis erwartungsvoll entgegen: „Wir freuen uns sehr mit der FrauenBundesliga und damit auch vielen nationalen und internationalen Spielerinnen wieder in Magdeburg zu Gast zu sein. Die Zuschauer können sich auf spannende Begegnungen und Stars hautnah freuen. Das Konzept entspricht genau unserer Philosophie der Fannähe, die wir mit unseren Spielerinnen leben wollen.“

Neben sportlichen Highlights gibt es auch wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Titelverteidiger des Turniers ist der 1. FFC Turbine Potsdam, in dessen Reihen nicht nur zahlreiche deutsche Nationalspielerinnen stehen, sondern auch die japanische Weltmeisterin Yuki Nagasato. Der Vorverkauf für den DFB-Hallenpokal startet am 27. Oktober 2011. Die Tickets kosten zwischen 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) und 15 Euro (ermäßigt 10 Euro) und sind an vielen CTS-Vorverkaufsstellen erhältlich. Gruppenkarten für 7,50 Euro pro Person (ab elf Personen für Vereine und Schulen) gibt es im Vorverkauf nur über den Fußballverband Sachsen-Anhalt.


MUT PROJEKT

KOLUMNE

Zukünftige Demokratietrainer starteten Ausbildung

Foto: V.Laube

Vom 9. bis 11. September begannen 15 Sportfreundinnen und Sportfreunde aus Sachsen-Anhalt ihre Ausbildung zum/zur Demokratietrainer/in und Konfliktmanager/in Sport. Ziel der fünf Wochenenden umfassenden Qualifizierungsmaßnahme ist der Aufbau eines sportinternen Beraterteams gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus im Sport. Die Beratung von Vereinen gegen Rechtsextremismus und Diskriminierung im Sport stellt die angehenden Beraterinnen und Berater vor große Herausforderungen. Sie müssen in komplexen Situationen mit den Vereinen und Verbänden den richtigen Weg finden, um gemeinsam das Problem zu lösen. Projektcoach Angelika Ribler, die 2010 für ihr Engagement gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus den Julius-Hirsch-Preis des DFB erhielt, führte als Referentin und Moderatorin durch das Lehrgangswochenende. Im Mittelpunkt standen dabei die Anforderungen an einen Berater und exemplarische Fallbesprechungen. Außerdem erhielten die Teilnehmer einen Überblick zur Thematik Rechtsextremismus im Sport und in Sachsen-Anhalt. Hier referierte neben Angelika Ribler auch Torsten Hahnel von Miteinander e.V., der dem Projekt MuT als Fachexperte zur Seite steht. Anja Beutel Kontakt: Daniel Wenzel, Projektkoordinator MuT im FSA Tel.: 0391 8502819, E-Mail: d.wenzel@fsa-online.de Das Projekt „MuT – Menschlichkeit und Toleranz im Sport“ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ vom Bundesministerium des Innern gefördert und durch das Land SachsenAnhalt co-finanziert.

Integrationstag beim SV Irxleben Der SV Irxleben 1919 hatte sich in diesem Jahr bei der Organisation seiner 12. Sport- und Freizeitwoche, bei der vor allem Kindern aus sozial benachteiligten Familien eine organisierte Feriengestaltung angeboten wird, etwas Besonderes einfallen lassen und gemeinsam mit dem Caritas-Dachverband einen Integrationstag organisiert. Die 37 internationalen Gäste aus neun Ländern erlebten gemeinsam mit den 60 jungen einheimischen Kickern einen Tag bei Sport und Spaß und Freude am Miteinander. Für diese gelungene Aktion wurde der Abteilung Fußball des Vereins der „Stern des Sports“ in Bronze verliehen.

Foto: Verein

„Hart am Ball – FAIR zum Gegner“ ist das Motto der DFB-Aktion „Fair ist mehr“, mit der beispielhaftes faires Verhalten ausgezeichnet werden soll. Am 28. Spieltag der Kreisoberliga Altmark-Ost hat sich in der Begegnung zwischen der SG BlauGelb 21 Goldbeck II und dem SV Grieben folgendes zugetragen. In der 61. Minute beim Stande von 0:0 ist ein Goldbecker Spieler im Besitz des Balles, in zentraler Position ca. 10 Meter vor der Mittellinie. Bei einem Zweikampf verliert er den Ball und bleibt verletzt liegen. Der Ball wird nun über fünf weitere Spieler zu Danny Hinze vom SV Grieben gespielt. Er ist etwa 10 Meter vor dem Tor und hat nur noch den Torhüter vor sich. Viele Spieler hätten diese Chance zum Torerfolg genutzt. Doch Danny Hinze dreht nach rechts ab und schiebt den Ball ins Seitenaus. Nun konnte der verletzte Spieler aus Goldbeck behandelt werden. Am Ende verlor der SV Grieben das Spiel nach einem Tor der SG Goldbeck II mit 0:1. Wer von Ihnen ertappt sich gerade selbst bei dem Gedanken: „Was für ein Depp, dieser Hinze.“ Ich weiß nicht, wie viele der Zuschauer an jenem Samstag im Mai 2011 in Goldbeck ähnliche Gedankengänge hatten. Fast täglich werden wir damit konfrontriert, dass in der Welt des Sports das Überschreiten der Regeln auf dem Weg zum Sieg nicht nur hingenommen, sondern mitunter auch gefördert wird und die ethischen Werte des Sports dem kurzfristigen Erfolg geopfert werden. Woche für Woche geben sich die Kapitäne vor dem Spiel die Hand und geloben ein faires Spiel, aber nach dem Anpfiff zählt nur noch das Ergebnis. Zu allem Überfluss erklären uns die Kommentatoren bei TV-Übertragungen auch noch den feinen Unterschied zwischen „guten (taktischen)“ und „dummen“ Fouls. Der renomierte Gewalt- und Konfliktforscher Prof. Dr. Gunter G. Pilz, u.a. Mitglied der Expertenkommission der UEFA „Ethics an Fair Play“, hat dieses Problem in unserer heutigen Gesellschaft so beschrieben: „Anstatt Fairness zu lernen, wird vielen Jugendlichen in den Vereinen gerade das Gegenteil vermittelt. Das plakative Einklagen von Fairplay, die Erziehung zur Fairness fruchten solange wenig, solange der Erfolgsdruck, der auf Sportlern und Sportlerinnen, aber auch Trainern und Trainerinnen lastet, nicht gemindert wird. Solange dies nicht geschieht, sind Unfairness, die Handlungsmoral des „fairen Fouls“ oder „Alles oder Nichts“ durchaus sinnhaftes Handeln, das man den Athleten nicht zum Vorwurf machen kann und darf. Solange ist es auch unredlich – um nicht zu sagen „unfair“ – von den Sportlern Fairplay einzuklagen.“ Prof. Pilz malt ein düsteres Bild, doch im Kern hat er Recht. Was wir brauchen, sind mehr Hinzes auf unseren Spielfeldern, den Trainerbänken und den Rängen. Das würde dem Fußballsport gut tun. Nein, Danny Hinze ist kein Depp. Sein Verhalten sollte unsere ungeteilte Anerkennung finden. Volkmar Laube

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QUALIFIZIERUNG

FREIWILLIGENDIENSTE IM SPORT

Ausbildung Trainer C (Leistungsfußball) Im Septmember nahmen 14 Sportkameraden am Ausbildungs- und Prüfungslehrgang zum Trainer C (Leistungsfußball) an der Landessportschule Osterburg teil. Tobias Ellrott (Haldensleber SC), Nico Gierschner (TSG Wörmlitz-Böllberg), Stefan Mertens (SV Angern) und Marcel Zeißig (VfB Germania Halberstadt) schlossen mit den besten Ergebnissen ab. Verbandssportlehrer Steffen Rau, der den Lehrgang leitete, wurde von den Trainern Nico Motejat (TuS SchwarzWeiß Bismark) und Ron Göthe (Osterburger FC) unterstützt, die mit ihren

DFB-TorwarttrainerAusbildung in Osterburg

Spielern der A–C Junioren Demomannschaften für die praktischen Prüfungen stellten. Dania Schuster, die Sport im Masterstudiengang an der Otto-von-GuerickeUniversität Magdeburg studiert und im Besitz der Trainer C (Leistungsfußball) Lizenz ist, referierte zum Thema: „Sportgerechte Ernährung“. Die 22-jährige Angreiferin vom Magdeburger FFC referiert auch im Rahmen der Kurzschulungen zu den Themen: „Bleib im Spiel“, „Kinder stark machen“ sowie „Üben und Spielen mit Bambini bis E-Junioren“.

Der Fußballverband Sachsen-Anhalt bietet vom 11. bis 13. November (Teil 1) und 2. bis 4. Dezember 2011 (Teil 2) an der Landessportschule Osterburg erstmals einen Ausbildungslehrgang zum Torwarttrainer an. Für den 40 Lerneinheiten umfassenden Basislehrgang ist keine Lizenz bzw. Vorbildung erforderlich. Die Teilnahme am Basislehrgang ist Voraussetzung für die Zulassung zum Leistungslehrgang der DFB-Torwarttrainer-Ausbildung. Kosten: ca. 220,00 Euro (inkl. Unterkunft, Vollverpflegung, Pflichtliteratur)

Foto: FSA

Schwerpunkte: · Kennenlernen der Grundtechniken · Wissensgrundlagen Stellungsspiel · Allgemeine und spezifische Koordinationsschulung · Vermittlung von Leitbildern

v.l.: Steffen Rau (Lehrgangsleiter), Ulrich Simon (Teiln., TuS 1860 MD Neustadt), Referentin Dania Schuster und Marcel Körner (Teiln., Magdeburger FFC)

Anmeldung unter Angabe der Anschrift, Telefon, Mail, Verein per e-mail an: s.rau@fsa-online.de oder per Post an die Geschäftsstelle des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt.

Freiwilligendienste im Sport in Sachsen-Anhalt der SV Rot-Weiß haben im September insgesamt 11 Freiwillige ihren Dienst aufgenommen. Beratung und Service: Sportjugend im LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.V. Maxim-Gorki-Straße 12, 06114 Halle www.sportjugend-sachsen-anhalt.de www.freiwilligendienste-im-sport.com Landeskoordinator Freiwilligendienste: Bernhard Wittke Tel.: 0345 5279160 E-Mail: wittke@lsb-sachsen-anhalt.de

Wichtige Hinweise für Vereine: · der Freiwilligendienst kann im laufenden Jahr jederzeit aufgenommen werden (ca. 6 Wochen Bearbeitungszeit) · er wird für beide Geschlechter angeboten

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Foto: Sportjugend

Wie bereits in der Juli-Ausgabe berichtet, gibt es mit der Aussetzung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Wegfall des Zivildienstes ein verändertes Bild der Freiwilligentätigkeiten. Neben der Fortsetzung des bekannten Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) gibt es einen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Die Sportjugend Sachsen-Anhalt im LandesSportBund e.V. bietet für alle Interessierten einen Freiwilligendienst im Sport an. In unseren Vereinen Haldensleber SC, Hallescher FC, VfL Halle 96, FSV Hettstedt, 1. FC Magdeburg und Wernigerö-

· es gibt keine Altersgrenze nach oben · werden Empfänger von ALG II (Hartz IV) für den Bundesfreiwillligendienst gewonnen, muss von den Vereinen kein finanzieller Eigenanteil aufgebracht werden

Im Einführungsseminar an der Bildungs- und Freizeitstätte der Sportjugend im LandesSportBund Sachsen-Anhalt in Schierke wurden den Freiwilligen Grundkenntnisse für ihren Einsatz in den Vereinen vermittelt.


DFB-NET

DFBnet macht Vereinsarbeit zum Kinderspiel Nach überstandener Sommerpause wetteifern die Fußballvereine inzwischen wieder um Siege, Punkte und die höchsten Tabellenränge. Neben den sportlichen Aspekten muss ein moderner Verein auch die organisatorischen Abläufe so effizient wie möglich gestalten. DFB-Medien stellt fünf DFBnet-Module vor, die Fußballvereine bei ihren administrativen Tätigkeiten unterstützen. 1. DFBnet Verein: Vereinfachung der Vereinsverwaltung In der klassischen Verwaltungsarbeit eines Vereins nehmen Papier und Stift heutzutage eine Nebenrolle ein. Über das mehrspartenfähige Online-Programm DFBnet Verein können Mitglieder, Gremien, Abteilungen und Ehrungen einfach und sicher verwaltet werden. Darüber hinaus deckt die Software den Beitragseinzug inklusive der Lastschriftverfahren ab. Beliebig viele berechtigte Personen können von jedem PC mit Internetanschluss auf die Daten zugreifen. Das erspart vor allem den ehrenamtlichen Helfern eine Menge Zeit, so dass sie sich auf die wesentlichen Vereinsaufgaben konzentrieren können. Um seinen Mitgliedsvereinen den Einsatz von DFBnet Verein finanziell zu erleichtern, fördert der Deutsche Fußball-Bund das Programm und übernimmt für jeden Fußballklub zwei Jahre lang die Lizenzkosten. 2. DFBnet Finanz: Kompakte Finanzbuchhaltung Die Finanzbuchhaltungssoftware von DFB-Medien ist speziell auf die Anforderungen von gemeinnützigen Vereinen ausgerichtet und bildet alle zugehörigen steuerlichen Bereiche systematisch ab. Neben der Einnahmen-Überschuss-Rechnung und automatisierten Umsatzsteuervoranmeldung beinhaltet DFBnet Finanz unter anderem ein mehrstufiges Mahnwesen. Selbst Buchhaltungslaien haben die Vereinsfinanzen durch die leichte Bedienbarkeit fest im Griff. 3. DFBnet Meldebogen: Papierloses Melden von Mannschaften Der DFBnet Meldebogen löst das Papierverfahren bei der jährlichen Meldung der Mannschaften an den Landesverband ab. Auch die Stammdaten und Funktionäre des Vereins können bequem über die Online-Maske gepflegt und übermittelt werden. So bleiben die Angaben stets auf dem aktuellen Stand, während den Vereinen die aufwändigen Schreibarbeiten erspart werden. Darüber hinaus vereinfacht der DFBnet Meldebogen die vereinsübergreifende Kommunikation: Mit den erforderlichen Benutzerrechten können die für den Spielbetrieb zuständigen Ansprechpartner der Nachbarklubs per Knopfdruck ermittelt werden. 4. DFBnet Postfach: Sichere Korrespondenz zwischen Verband und Vereinen Das geschlossene Mail-System der Landesverbände für Vereine und Funktionsträger schafft eine spamfreie und virengeschützte Umgebung für die elektronische Kommunikation. Über die DFBnet Postfächer werden wichtige Verbandsinformationen, beispielweise zu Spielverlegungen, und offizielle Dokumente wie Rechnungen oder Sportgerichtsurteile versendet und juristisch verbindlich zugestellt. Den Vereinen steht dadurch ein zentrales Postfach für die FußballKorrespondenz zur Verfügung, das von überall aus abgerufen werden kann.

SCHIEDSRICHTER

Erfolgreiche FutsalSchiedsrichterschulung des FSA Am 17. September fand im Sportlerheim der SG Rot-Weiß Thalheim eine Futsal-Schiedsrichterschulung des Fußballverbandes SachsenAnhalt mit Teilnehmern aus den KFV/SFV statt. Unter Leitung von Reiner Thrun vom Lehrstab des FSA-Schiedsrichterausschusses wurden die Teilnehmer befähigt, in ihren Kreisen als Multiplikatoren für die Futsal-Schiedsrichterausbildung eingesetzt zu werden. Ziel ist es, die vom Vorstand des FSA zunächst für das Jahr 2012 beschlossene Futsal-Bestenermittlungen der A- bis D-Junioren mit qualifizierten Schiedsrichtern bedarfsgerecht abzudecken.

Foto: FSA

Susett Kramp beim U 17 Länderpokal des NOFV FSA-Schiedsrichterin Susett Kramp (Mitte), die seit dieser Saison zum Kreis der Frauen-Regionalliga Schiedsrichterinnen gehört, kam vom 7. bis 9. September beim 8. NOFV U 17 Länderpokal in Lindow (Brandenburg) zum Einsatz. Die 21-jährige aus Kalbe/ Milde bekam für ihre Spielleitung und ihr Auftreten viel Lob von der Turnierleitung.

5. DFBnet Pass Online: Zeiteffiziente Beantragung der Spielerpässe Mühsames Ausfüllen und Versenden von Papierdokumenten ist in einigen Verbänden nicht mehr nötig. Ob Erstausstellung oder Spielerwechsel – DFBnet Pass Online ermöglicht es den Vereinen Passanträge für neue Teammitglieder online einzugeben und in Sekundenschnelle an den zuständigen Landesverband zu übermitteln. Dies erleichtert die Fristwahrung und spart nicht nur Portokosten, sondern auch Zeit, wenn es um die für den Einsatz auf dem Rasen so wichtigen Spielberichtigungen geht. „Man muss kein IT-Spezialist sein, um die DFBnet-Module nutzen zu können “, sagt Kurt Gärtner, Geschäftsführer bei DFB-Medien. „Auch Vereinsfunktionäre, die beruflich oder privat selten am PC sitzen, sind schnell eingearbeitet und sparen langfristig eine Menge Zeit, so dass sie sich ihren aktiven Vereinsaufgaben widmen können.“

Foto: E.Wutke

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AUS DEN KREISEN

RÜCKBLENDE

„Altmark-Börde-Liga“ feiert Premiere Am 4. September 2011 startete ein neues Kapitel in der Geschichte der Kreisfachverbände Fußball Altmark-Ost, Altmark-West und Börde. Nach über fünf Monaten der Planung und Vorbereitung wurde im Rahmen des Havelberger Pferdemarkts die „Altmark-Börde-Liga“ für Mädchen der Jahrgänge 1996 bis 1999 feierlich eröffnet. Detelef Leppin, Sportwart des FSV Havelberg, begrüßte dazu die sechs teilnehmenden Vereine auf dem Sportplatz Mühlenholz in der Hansestadt. Im Anschluss daran erläuterte Staffelleiter Werner Johlke die neue Liga. Bundestagsabgeordnete Katrin Kunert (DIE LINKE), die die Schirmherrschaft für die Altmark-Börde-Liga übernommen hat und den Ehrenanstoß ausführte, freute sich, dass dieser Spielbetrieb zu Stande gekommen ist: „Es liegt nun an den Mädchen, etwas daraus zu machen und dafür zu sorgen, dass noch viele mehr mitmachen. Ich freue mich, dass es losgeht.“.

Foto: KFV

HARZ

Ausbildungskampagne für den Harzkreis

Foto: KFV

Jeder Verein im Kreisfachverband Harz kennt das Problem, wenn die Jugendlichen die Schule verlassen und in die Berufsausbildung wechseln. Oft ist damit das Verlassen des gewohnten Umfeldes verbunden und den Vereinen gehen gut ausgebildete Spieler im Bereich der A-Junioren bzw. der HerrenMannschaften verloren. Den Unternehmen der Region geht es ähnlich. Sie sind auf der Suche nach ihren Fachkräften der Zukunft. Deshalb unterstützt der KFV Harz gemeinsam mit dem Kreissportbund Harz und dem VfB Germania Halberstadt die Aktion der Agentur für Arbeit „Mein Talent. Meine Zukunft. Mein Heimspiel.“. Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind für unsere Nachwuchskicker des Harzkreises derzeit so gut wie lange nicht mehr. Darum ist ein Weggang meistens gar nicht nötig. Durch Ausbildung können wir Fachkräfte für die Region gewinnen und damit gleichzeitig den Fußballsport nachhaltig unterstützen.

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Der Kreisfachverband Harz ruft alle Vereine auf, gemeinsam die Möglichkeiten des Sports zu nutzen, um rechtzeitig eine Verbindung zwischen den Jugendlichen und den Unternehmen der Region herzustellen. Es ist von entscheidender Bedeutung, gemeinsam mit den Jugendlichen frühzeitig über berufliche Perspektiven zu sprechen. Kommt mit ihnen zu Fragen der Berufsausbildung in euren Vereinen ins Gespräch. Bezieht in die Gespräche eure Sponsoren und Partner mit ein. Zur Unterstützung stehen die Berufsberater der Agentur für Arbeit Halberstadt, der Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit in Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode sowie die Mitglieder des Präsidiums des KFV Fußball Harz zur Verfügung.

MAGDEBURG

Krombacher Stadtpokal Seit dieser Saison wird auch im Stadtfachverband Fußball der Kreispokal-Wettbewerb, hier Stadtpokal genannt, mit Unterstützung der Krombacher Brauerei ausgetragen. Die Krombacher Brauerei unterstützt den Stadtfachverband bei den Pokalwettbewerben im Männer-, Männer-Kleinfeld- sowie im Alte-Herren-Bereich. Am 7. September fand in der Sportgaststätte des TuS 1860 Neustadt an der Zielitzer Straße in Magdeburg die Auslosung zur ersten Runde statt. Dabei ließen es sich André Roßinsky (im Bild links) und Andreas Hofmann (im Bild rechts) von der Brauerei nicht nehmen, der Zeremonie beizuwohnen. Als Glücksfee fungierte, unter den wachsamen Augen vom Spielausschuss-Vorsitzenden Günter Paasche, die Schatzmeisterin der Abteilung Fußball des TuS, Heidi Haegebarth. Der Verband hat zudem gute Erfahrungen mit der festen Vergabe der Endspielstadien gemacht. So werden seit drei Jahren die Finals im Männer- und Männer-Kleinfeld-Bereich an der Zielitzer Straße beim TuS 1860 Neustadt sowie das Finale im Alte-Herren-Bereich beim SV Fortuna am Schöppensteg ausgetragen. Stetig steigende Zuschauerzahlen bestätigen auch die Resonanz bei den Fußballfans in der Stadt, für die nicht nur der Regionalligist 1. FC Magdeburg eine sportliche Rolle spielt. Als Titelverteidiger gehen im Wettbewerb 2011/12 die Alten Herren des MSV Börde, die Kleinfeldmannschaft des SV Arminia und die Männer von Germania Olvenstedt ins Rennen. Germania sorgte in dieser Saison schon im Krombacher Pokal der Herren des FSA für Furore und zog nach Siegen über die Landesligisten VfB Ottersleben und SG Rot-Weiß Thalheim ins Achtelfinale ein.

Foto: SFV

ALTMARK / BÖRDE


AUS DEN KREISEN

ABO-SERVICE

Fairplay-Sieger geehrt

Schönebecker SC und Schönebecker SV feierten gemeinsam Jubiläum

Auf einer feierlichen Veranstaltung in der Hauptgeschäftsstelle der Salzlandsparkasse in Staßfurt wurden am 22. September im Beisein von FSA-Präsident Werner Georg, durch Hellmut Ibsch, Vorstandsvorsitzender der Salzlandsparkasse, Frank Krella, Vorsitzender des KFV Salzland, und Torsten Henneberg, Fairplay-Beauftragter des KFV Salzland, die Ehrungen der in der Fairplay-Wertung besten Mannschaften, Einzelspieler und Schiedsrichter vorgenommen. Hierbei wurden insgesamt 3.000 Euro an neun Mannschaften und zwei Einzelsportler mit Geldpreisen zwischen 500 und 100 Euro ausgegeben. Die Salzlandsparkasse sponserte diesen Wettbewerb mit 2.000,00 Euro.

Mit einer gemeinsamen Feierstunde begingen der Schönebecker SC und der Schönebecker SV am 25. August 2011 die 150-jährigen Jubiläen ihrer Vereine. Die Vorsitzenden Frank Rüchardt (SSV) und Frank Wedekind (SSC) bemühen sich seit Jahren um eine Fusion. Dass die Zeit reif ist, bekräftigte Rüchardt symbolisch mit der Präsentation eines neuen Team-Schals in den gemeinsamen Farben rot-grün. Wedekind überreichte Rüchardt ein rotes Shirt mit grünen Streifen und dem Aufdruck: „TSG 1861 Schönebeck“. Innenminister Stallknecht versprach auf der Festveranstaltung: „Wenn der gegenseitigen Liebeserklärung demnächst die Heirat folgt, dann komme ich zur Trauung“. (Quelle: Volksstimme)

SALZLAND

Änderungen/Ergänzungen zum Anschriftenverzeichnis „FSA-KOMPAKT“ Schiedsrichterausschuss Peter Kos Anschrift: Schelmuffskystraße 4 06193 Petersberg, OT Kütten KFV KFV Altmark West Vorsitzender Jugendausschuss Michael Witt Neue e-mail: witt737@web.de KFV Anhalt Vorsitzender Kreissportgericht Frank Griebel Neue Faxnummer: 0340/5711825 Verbandsgericht Frank Knuth Neue Anschrift: Baumhaselring 172 14469 Potsdam

Foto: KFV

Foto: Verein

Vereine FC Halle-Neustadt Jugendleiter Sven Saemann Neue e-mail: svensaemann@online.de

AUSGLEICH Abo-Bestellschein AUSGLEICH Abo ab:

❑ Ausgabe 1/2011*

❑ Ausgabe 1/2012*

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Zahlweise per Abbuchung von folgendem Konto: Bankleitzahl

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TuS 1860 Magdeburg-Neustadt 2. Erik Haegebarth Am Schroteanger 7, 39110 Magd. Tel. 0391 4059181 und 0171 4588758 erich112@online.de

Der Preis von 8,55 Euro für 3 Ausgaben 2011 bzw. von 11,40 Euro für 4 Ausgaben ab 2012 schließt die Mehrwertsteuer und die Zustellgebühr ein. Das Jahresabo verlängert sich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis zum 30. November des Vorjahres gekündigt wird. Widerrufsgarantie: Diese Bestellung kann ich binnen 14 Tagen widerrufen.

Datum

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Bitte ausschneiden und einsenden an: MDsport · Inh. Volkmar Laube · Abo-Service AUSGLEICH Wilhelm-Kobelt-Str. 27 · 39108 Magdeburg

FSV Grün-Weiß Ilsenburg 1. Friedensstr. 39, 38871 Ilsenburg www.gruen-weiss-ilsenburg.de 2. Bernd Kühn Friedensstr. 39, 38871 Ilsenburg Tel. 039452 86621, Fax 80430 kuehn-ilsenburg@t-online.de 3. Dirk Karow Am Großen Garten 26, 38871 Ilsenburg Tel. 039452 2334 und 0170 7795359 diekarows@t-online.de 5. Jürgen Schröder Tel. 03943 43189 und 0170 7194626 Bernd Kühn Tel. 039452 86621 und 0175 9046999 Sportanlage am Eichholz Tel. 039452 87884

*Bitte ankreuzen

Schiedsrichter Ansetzungsbereich E. Genderjahn (1+2) Jakob Steffler Handy: 015203813607 e-mail: jakob.steffler@freenet.de Die Änderungen und Ergänzungen zum Jugendauschuss, Jugendsportgericht und den Kreisjugendobleuten sowie die Einteilung der Staffelleiter Junioren erhalten Sie mit den Amtlichen Mitteilungen. Die Angaben finden Sie auch auf der Homepage www.fsa-online.de unter der Rubrik „Junioren/Talentföderung“.

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AUS DEN KREISEN

RÜCKBLENDE

Vereinsjubiläen

Der Hallesche FC im UEFA-Cup

Foto: Verein

Foto: V.Laube

Im 3. Quartal 2011 begingen der FSV Barleben 1911 und der SV Grün-Weiß Annaburg ihr 100-jähriges Vereinsjubiläum.

Foto: Verein

Die Traditionsmannschaft des 1. FC Magdeburg war aus Anlass des 100. Geburtstages beim FSV Barleben 1911 zu Gast (l.). FSA-Präsident Werner Georg überbrachte dem SV Grün-Weiß Annaburg die Glückwünsche des DFB und ehrte zahlreiche Sportkameraden.

Bereits am 3. Mai wurde der FSV Havelberg 1911 100 Jahre alt. Zur offiziellen Feierstunde lud der Verein am 9. Juli im Festsaal des Havelberger Rathauses. KFV-Präsident Werner Meinschien (l.) überbrachte die Grüße des DFB und übergab eine Ehrenplakette.

selbst schwer. Der DFV zog die Mannschaft aus dem Wettbewerb zurück. 35 Jahre danach, am 28. April 2006 holten beide Vereine das Spiel nach. Vor 5.000 Zuschauern im KurtWabbel-Stadion zog sich der damalige Oberlist HFC gegen den Champions-League Teilnehmer PSV Eindhoven mit 0:3 achtbar aus der Affäre. Aufgrund einer Sonderregelung der UEFA starteten in der Saison 1991/92 vier NOFV-Vereine im Europapokal, darunter der Hallesche FC. Nach einem 2:1 Erfolg im Hinspiel der 1. Runde des UEFA-Cups, unterlagen die Hallenser fast auf den Tag genau vor 20 Jahren, am 7. Oktober 1991, in Moskau mit 0:3 und schieden aus. Es war der bisher letzte EC-Auftritt einer Mannschaft aus Sachsen-Anhalt.

Vor 40 Jahren qualifizierte sich der Hallesche FC Chemie nach dem 3. Platz bei der DDR-Meisterschaft 1970/71 erstmals für den UEFA-Cup. Gegen den PSV Eindhoven erreichten die Hallenser im Heimspiel der ersten Runde ein 0:0 Unentschieden. Das für den 29. September 1971 geplante Rückspiel in Eindhoven fiel einer Brandkatastrophe zum Opfer, von der auch das Team aus der Saalestadt betroffen war. Die Mannschaft des HFC Chemie war im Eindhovener Hotel Silveren Seepeard untergebracht, als in der Nacht ein Großfeuer ausbrach, bei dem der HFC-Spieler Wolfgang Hoffmann ums Leben kam. Unter Einsatz seines Lebens befreite Klaus Urbanczyk zahlreiche Hotelgäste aus den lodernden Flammen und verletzte sich dabei

Impressum AUSGLEICH · Zeitschrift des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt

1. Jahrgang · Ausgabe 2

Herausgeber:

Fußballverband Sachsen-Anhalt e.V. Friedrich-Ebert-Straße 62, 39114 Magdeburg Tel.: 0391 850280, Fax: 0391 8502899, www.fsa-online.de, info@fsa-online.de

Chefredakteur:

Volkmar Laube presse@fsa-online.de · Tel.: 0171 7719032, 0391 5366911

Redaktionelle Mitarbeit:

Caroline Kunschke, Klaus Ladwig, Dirk Overbeck, Lutz Rachholz, Steffen Rau, Elfie Wutke

Verantwortlich für Mitteilungen der FSA-Geschäftsstelle:

Klaus Decker (Geschäftsführer)

Redaktionsschluss:

27. September 2011

Nächste Ausgabe:

Dezember 2011

Einsendungen bis:

14. November 2011

Anzeigenverwaltung und Abonnements:

MDsport, Inh. Volkmar Laube Wilhelm-Kobelt-Str. 27, 39108 Magdeburg Tel.: 0391 5366911, Fax: 0391 5366969, www.mdsport.de, info@mdsport.de

AUSGLEICH – die Zeitschrift des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt erscheint vierteljährlich. Sie kann nur im Abonnement bezogen werden. Abonnements zum Preis von 8,55 Euro für 3 Ausgaben 2011 (ab 2012 4 Ausgaben zum Preis von 11,40 Euro) können ausschließlich bei MDsport bestellt werden. Der Einzelpreis beträgt 3 Euro. Für Mitgliedsvereine des FSA ist er im Mitgliedsbeitrag enthalten. Namentlich gekennzeichnete Beiträge spiegeln nicht in jedem Fall die Meinung des FSA bzw. der Ausgleich-Redaktion wieder. Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos etc., Rücksendung erfolgt nur, wenn Rückporto beiliegt. Für Druckfehler übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet allein der Auftraggeber verantwortlich. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers gestattet.

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Ausgleich Oktober 2011  

Zeitschrift des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt

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